Der Iran-Krieg offenbart, wer in einer Fantasiewelt lebt

THE MANHATTAN CONTRARIAN

Ob man es nun gutheißt oder ablehnt – der Krieg im Iran hat zweifellos dazu geführt, dass einige der lächerlichen Phantastereien dieser Welt einer ordentlichen Portion Realität ausgesetzt wurden.

Nehmen wir UK als Beispiel. Nachdem es im späten 20. Jahrhundert einen umfassenden Sozialstaat eingeführt hatte (z. B. kostenlose Gesundheitsversorgung für alle!), setzt man dort seit dem Jahr 2000 voll und ganz auf die Idee eines Energiesystems ohne fossile Brennstoffe. Der Climate Change Act von 2008 – der mit überwältigender Mehrheit verabschiedet wurde einschließlich der Unterstützung aller großen politischen Parteien, – verpflichtete UK zu einer Reduzierung der CO₂-Emissionen um 80 % bis 2050. Dieses Mandat wurde dann 2019 geändert, um das rechtsverbindliche Ziel für 2050 auf die sogenannte „Netto-Null“-CO₂-Bilanz festzulegen. Diese Änderung wurde im Parlament praktisch einstimmig verabschiedet, ohne dass es überhaupt zu einer namentlichen Abstimmung kam.

Hier im 21. Jahrhundert hat Großbritannien seine „Netto-Null“-Phantasterei mit aller Macht verfolgt. Windkraftanlagen und Solaranlagen bedecken mittlerweile die Landschaft. Viele Kraftwerke, die Kohle oder andere fossile Brennstoffe nutzen, wurden stillgelegt. Am wichtigsten ist vielleicht, dass Großbritannien praktisch jegliche Exploration und Erschließung fossiler Energieträger innerhalb seiner eigenen Grenzen verboten hat, einschließlich der Offshore-Förderung in den Hoheitsgewässern. Obwohl es unter UK große Schiefergasvorkommen gibt, unterliegt das „Fracking“ zu deren Ausbeutung seit 2019 einem Moratorium, und die derzeitige Labour-Regierung hat geschworen, dieses Moratorium dauerhaft zu machen. Die derzeitige Regierung hat zudem keine neuen Lizenzen für Öl- oder Gasbohrungen in der Nordsee erteilt und erklärt, diese Politik fortzusetzen, obwohl im Rahmen bereits bestehender Lizenzen weiterhin in geringem Umfang gebohrt wird.

Die Logik dieser Politik scheint einfach zu sein: CO₂-Emissionen schaden der Umwelt, und schließlich können wir die gesamte Energie, die wir brauchen, aus den kostenlosen und reichlich vorhandenen Ressourcen Wind und Sonne beziehen.

In diesen Mix hat sich nun der Iran-Krieg und die Sperrung der Straße von Hormus eingemischt. Vielleicht waren die Dinge doch nicht so einfach wie es schien.

In den letzten Tagen ist es in UK zu einer gravierenden Knappheit an Flugbenzin gekommen. Die Knappheit beschränkt sich nicht auf UK, ist dort aber offenbar besonders akut. Aus der heutigen Ausgabe der Daily Mail:

Der Iran-Konflikt hat weiterhin verheerende Auswirkungen auf die Luftfahrtindustrie, und Großbritannien könnte bald mit einer Knappheit an Flugbenzin konfrontiert sein. Die letzte bekannte Lieferung von Flugbenzin aus dem Nahen Osten nach Großbritannien wird voraussichtlich innerhalb von 48 Stunden eintreffen, während die Sorge vor einer Verknappung innerhalb einer Woche wächst. Die Datenanbieter Kpler und Vortexa geben an, dass die Ladung auf dem unter libyscher Flagge fahrenden Schiff „Maetiga“ voraussichtlich am Donnerstag aus Saudi-Arabien in UK eintreffen wird. Die Blockade der Straße von Hormus aufgrund des anhaltenden Konflikts bedeute, dass keine weiteren Frachtladungen aus der Region in Richtung UK auf See zu sehen seien, fügten sie hinzu.

Was, Sie meinen, Wind und Sonne reichen nicht aus, um Flugzeuge anzutreiben? Es ist fast nicht zu glauben, wie naiv und realitätsfern diese Leute sind. Wind und Sonne reichen auch nicht aus, um Industrie, Landwirtschaft oder den Landverkehr am Laufen zu halten. Und ganz abgesehen davon reichen sie nicht aus, um kontinuierlich zuverlässigen Strom zu liefern – und das ist die einzige Art von Strom, die sich lohnt. Aber die unmittelbare Krise trifft gerade die Flugkraftstoffbranche.

Präsident Trump reagierte mit einer Botschaft, die Sie vielleicht gesehen haben, in der er Großbritannien und andere europäische Länder aufforderte: „Besorgt euch euer eigenes Öl.“ [hier in deutscher Übersetzung via Google Translate]:

Sie haben in einer Fantasiewelt gelebt, in der sie sich dank des Schutzschilds der USA nie der Realität stellen mussten. Sollte sich dies als das Ereignis erweisen, das dem Netto-Null-Unsinn ein Ende bereitet, umso besser.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/02/the-iran-war-reveals-who-is-living-in-a-fantasy-world/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 14 /2026

Meldungen vom 30. März 2026:

Europa: Der Winter kehrt zurück

In den letzten Märztagen hat der Winter in weiten Teilen Europas wieder Einzug gehalten, begleitet von Neuschnee, Minustemperaturen und einem derzeit über den Alpen tobenden heftigen Sturm.

In der Region Elbasan in Zentralalbanien sorgte starker Schneefall für eine abrupte Rückkehr des Winters in Elbasan, Librazhd, Gramsh und Prrenjas, wo sich 25 cm Schnee ansammelten; in höheren Lagen, darunter im Nationalpark Shebenik, fielen noch größere Schneemengen.

Im Süden, in Griechenland, kam es zu Schneefällen über den Bergregionen von Epirus und Westmakedonien. Im Nordwesten Griechenlands herrschen eher für den Hochwinter als für Ende März typische Bedingungen, so dass Schneeräumdienste im Einsatz sind.

Im Osten, in den Alpen, entwickelt sich ein zweistufiger Sturmzyklus.

Eine erste, eher schwache Welle brachte in der Nacht zum Samstag 15 cm Schnee in den westlichen und nördlichen Gebirgsregionen, wobei die Schneefallgrenze auf 400 m sank, und in den meisten Skigebieten gab es Schneeverwehungen.

Das Hauptereignis erstreckt sich von Montagnachmittag bis Dienstagabend, wobei die Modelle nun weitgehend übereinstimmen: Die Schneefallgrenze sinkt von anfänglich etwa 900–1.100 m unter 500 m während der höchsten Intensität, wobei in den nördlichen und westlichen Alpen flächendeckend 35–60 cm erwartet werden, lokal sogar weit mehr.

In besonders betroffenen Gebieten könnten 80 cm erreicht werden, teilweise sogar bis zu 100 cm.

Die Situation hat sich bereits als gefährlich erwiesen.

Im Zillertal, einem Alpental östlich von Innsbruck im Westen Österreichs, wurden am Wochenende zwei Freerider von einer Schneebrettlawine verschüttet. Einer konnte sich befreien; der andere wurde aus 1,6 m Tiefe geborgen, aber für tot erklärt. Die Lawinengefahr wurde aufgrund der Neuschneelast auf Stufe 4 von 5 eingestuft. Mit diesem Todesfall steigt die Gesamtzahl der Todesopfer in Österreich in dieser Saison auf 30, fast doppelt so viele wie im 10-Jahres-Durchschnitt.

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Die Kälte erstreckt sich bis nach Nordafrika

Die gleiche Kaltluftmasse, die derzeit Schnee in Europa bringt, dringt nun nach Süden in Richtung Sahara vor.

Aktuelle Vorhersagen zeigen Temperaturabweichungen von etwa 15 °C unter dem Normalwert in Teilen Nordafrikas. Anstelle der üblichen Tageshöchsttemperaturen um die 25 °C könnten einige Regionen Mühe haben, zweistellige Werte (10 °C) zu erreichen.

Graphik: 500-hPa-Strömungsfeld (dünne Linien) und Temperatur-ABWEICHUNG am Boden lt. Farbskala rechts unten.

In den höheren Schichten dürfte ein sich bildendes Tiefdruckgebiet die Instabilität verstärken, wodurch Feuchtigkeit tief in die Wüstenregionen vordringen kann. Das Ergebnis ist eine seltene Wetterlage, die in Teilen der Sahara zu Niederschlägen führt.

Kalendertechnisch ist es zwar Ende März, doch in einem breiten Streifen von Mitteleuropa bis zur Sahara verhält sich die Atmosphäre ganz anders.

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Kaschmir: Viele Lawinen

Entlang der Autobahn zwischen Srinagar und Leh im Norden Indiens sind mehrere Lawinen abgegangen; dabei kamen sieben Menschen ums Leben und fünf weitere wurden verletzt, nachdem Fahrzeuge in der Nähe des Zojila-Passes unter Schnee und Geröll begraben worden waren.

Rettungskräfte wurden sofort entsandt und bemühten sich, den Schnee zu räumen und die unter den Trümmern Verschütteten zu lokalisieren.

Mit Blick auf die Zukunft werden häufig Wettersysteme von Westen her weiterhin über Nordindien ziehen, wodurch die Temperaturen niedrig bleiben und wahrscheinlich bis mindestens zum 20. April keine Hitzewellen im April auftreten werden – was in diesem Teil der Welt oft ein Problem zu Beginn der Saison darstellt.

Auch in den Ebenen hat sich der jahreszeitliche Temperaturanstieg verzögert.

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Kanada: Spätfrost in Quebec

In Nunavik, Quebec, wurde gerade eine extreme Kältewelle verzeichnet.

Die Region verzeichnet Rekordwerte für Ende März: In Renard Mine sank die Temperatur auf -45 °C, im Pingualuit-Nationalpark auf -40,7 °C, in den Monts de Puvirnituq auf -40,5 °C, in Akulivik auf -39,8 °C und in der Raglan-Mine auf -38,7 °C.

Zum Vergleich: Der bisherige Tiefstwert für den Monat April in Quebec liegt bei -40 °C. Doch schon jetzt, nur wenige Tage vor Ende des Monats, friert die Provinz bei -45 °C.

In weiten Teilen Kanadas lagen die Temperaturen in diesem März deutlich unter dem Normalwert.

Das gilt auch für Alaska.

Fairbanks beispielsweise ist auf dem besten Weg, den kältesten März seit Beginn der Aufzeichnungen (seit 1929) zu verzeichnen:

Niedrigster Wert in diesem Jahr: -11,8°F ≈ -24,3°C! {Höchster Wert im Jahr 1961 -3,2°F ≈ -19,6°C}

Link: https://electroverse.substack.com/p/winter-returns-to-europe-cold-extends?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 31. März 2026:

Kanada: Auch Ende März im Griff arktischer Kälte

Der Winter hat Kanada nach wie vor fest im Griff.

In Rivière aux Feuilles, Nunavik, Quebec, sank die Temperatur am 30. März auf -43,3 °C – ein extremer Wert für diese späte Jahreszeit und rund 25 °C unter dem Durchschnitt. Zwei Tage vor April liegt dieser Wert nur 3,3 °C über dem absoluten April-Rekordwert für Quebec.

Das ist kein Einzelfall. In weiten Teilen Kanadas lagen die Temperaturen bis März deutlich unter dem Normalwert.

Und diese Wetterlage hält an.

Eine anhaltende Tiefdruckrinne über Kanada hält die arktische Luft fest, während in weiten Teilen der Vereinigten Staaten ein Hochdruckgebiet vorherrscht. Eine positive Arktische Oszillation drängt die Kälte praktisch in die hohen Breitengrade – mit Kanada im Zentrum.

Die Vorhersagen deuten auf kaum Veränderungen im April hin.

Unterdurchschnittliche Temperaturen werden voraussichtlich im ganzen Land anhalten.

Der Frühling mag laut Kalender bereits begonnen haben. Doch in ganz Kanada (sowie in Alaska, weiten Teilen Grönlands und Zentralsibiriens) ist der Winter noch nicht abgezogen.

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USA: April-Schnee südlich der Grenze zu Kanada

Diese Kälte wird in den kommenden Tagen im Süden etwas nachlassen, da Sturmsysteme in die USA ziehen.

Wärmere Luft drängt vom Golf nach Norden und lässt die Temperaturen in weiten Teilen des Ostens der USA steigen. Diese Wärme trifft jedoch auf die fest sitzende Kälte im Norden und wird zu einem aktiveren Wettergeschehen führen.

Bis Anfang April reihen sich mehrere Tiefdruckgebiete über den Mittleren Westen und die Region der Großen Seen auf, wobei auf der kalten Seite wieder Schnee fällt. Die Schneemengen nehmen im nördlichen Teil des Landes daher wieder zu.

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Alpen: Weitere starke Schneefälle

Am 30. und 31. März zog ein weiteres Tiefdruckgebiet über die europäischen Alpen hinweg und brachte an den Nordhängen verbreitet Schneefall.

Die Gesamtneuschneemengen liegen in höheren Lagen im Großen und Ganzen im Bereich von 50 cm, wobei es lokal zu höheren Werten gekommen ist.

Es hat bis auf 400 m hinab geschneit – ungewöhnlich tief für Ende März –, was sich stellenweise auch auf Talebene ausgewirkt hat.

Im März gab es mehrere Neuschneefälle, wobei jedes Wettersystem die bereits gut ausgebildete Schneedecke weiter erhöht hat.

Starke Winde – bis zu 120 km/h in den Höhenlagen – begleiteten den Schneefall, bildeten instabile Schneebretter und erhöhten die Lawinengefahr in exponierten Geländen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/late-march-arctic-cold-grips-canada?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 1. April 2026:

Alpen: Kein Ende der starken Schneefälle

In den europäischen Alpen hat sich der Neuschnee rasch angehäuft – vielerorts werden 50 cm gemeldet, lokal sogar doppelt so viel.

In höheren Lagen in Teilen Frankreichs, der Schweiz, Österreichs und der bayerischen Alpen wurden mehr als ein Meter gemessen.

Starke Höhenwinde haben den Schnee über die üblichen Gebiete hinaus verteilt und die Schneemengen bis in Regionen wie das Tessin getrieben.

Viele Skigebiete bieten nun, kurz vor April, wieder Bedingungen wie mitten im Winter. Gletscher und höhere Lagen – Sölden, Stubai, Zermatt, Val Thorens, Tignes – sind in bester Verfassung, mit tiefem Schnee und frischem Pulverschnee. Selbst Gebiete, die in der Spätsaison traditionell eher mäßige Bedingungen bieten, sind wieder ins Spiel gekommen, wie Ischgl, St. Anton, Engelberg und Verbier.

„Die Bedingungen sind besser als Mitte Februar“, sagte ein Skifahrer.

Die Rückkehr des Winters beschränkt sich nicht nur auf die Alpen. Weiter südlich hat das sonst so milde Sardinien im Mittelmeer gerade einen starken Kälteeinbruch erlebt.

Im Gennargentu-Gebirge ist Schnee gefallen; in Su Separadorgiu wurden auf rund 1.440 m Höhe -2,1 °C gemessen, und in weiten Teilen von Nuoro und Alta Gallura wurden Minustemperaturen gemeldet.

Oberhalb von 1.000 m hat sich Schnee festgesetzt – eine Seltenheit im Frühling.

Das Wetter war unbeständig, kalt und turbulent – eine Fortsetzung der allgemeinen Wetterlage in Europa, die in den letzten Wochen wiederholt Luft arktischen Ursprungs nach Süden getrieben hat.

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Nordamerika: Polarwirbel verstärkt sich wieder

Während ein Teil der Anomalie des Polarwirbels über die Labradorsee in Richtung Grönland verdrängt wird, taucht bereits ein weiterer hinter ihm auf – diesmal mit Ursprung in Sibirien, überquert die Arktis und zielt auf die gleiche Region ab. Das System lädt sich neu auf.

Der winterliche troposphärische Polarwirbel bleibt für diese Jahreszeit ungewöhnlich intensiv. In 500 mb sinken die Temperaturen in Teilen der nördlichen Hemisphäre immer noch auf rund -53 °C – Werte, die eher für den Hochwinter als für den April typisch sind.

Diese Kälte überträgt sich direkt auf die Erdoberfläche.

Die Vorhersagen bis in die erste Aprilwoche hinein zeigen weitreichende Schneefälle in Ontario, Quebec, dem Mittleren Westen und der Region der Großen Seen. In vielen Regionen sind Gesamtmengen von 30 bis 60 cm zu erwarten.

Eine anhaltende Tiefdruckrinne über Kanada wirkt wie ein Anker und zieht arktische Luft immer wieder nach Süden. Jedes Mal, wenn sich das Muster zu verschieben beginnt, strömt eine weitere Kaltluftwelle aus dem polaren Reservoir herab – und setzt das System zurück.

Dies ist kein normaler saisonaler Verlauf. Bis Ende März sollte sich der Wirbel eigentlich abschwächen und aufbrechen.

Stattdessen scheint der Winter endlos zu dauern – besonders im Norden, wo immer wieder Rekorde gebrochen werden.

Nehmen wir zum Beispiel British Columbia.

In Tofino fielen die Temperaturen kürzlich auf -3,2 °C und brachen damit einen 121 Jahre alten Rekord aus dem Jahr 1905 (Aufzeichnungen reichen bis 1896 zurück).

In Burns Lake sank die Temperatur auf -19,5 °C, in Chetwynd auf -19,9 °C und in Campbell River auf -4,6 °C – ebenfalls allesamt neue Tagesrekorde. Port Hardy, Squamish und Sechelt verzeichneten ebenfalls neue Tiefstwerte für Ende März, während Bella Bella seinen Rekord einstellte.

Dies sind keine vereinzelten Ausreißer. Der Kalender mag zwar April anzeigen, doch große Teile Kanadas bekommen keine Verschnaufpause.

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Nordindien: Seltene April-Kälte

Ein mäandrierender Jetstream wird ab dem 3. April eine Tiefdruckrinne nach Süden in Richtung des asiatischen Subkontinents führen. Diese Wetterlage wird kältere Luft ungewöhnlich weit nach Süden treiben und eine starke westliche Störung über Indien anfachen.

In den nördlichen und westlichen Regionen ist in wichtigen landwirtschaftlichen Gebieten mit einem Einbruch winterähnlichen Wetters zu rechnen. Auch in Zentralindien und Teilen der südlichen Halbinsel werden seltene und heftige Abendgewitter erwartet – und das in einem der trockensten Monate Indiens.

Die Rabi-Ernte, die kurz bevorsteht, ist anfällig für Kälte, Hagel und untypische Niederschläge.

Es ist mit weitreichenden Ernteschäden und -ausfällen zu rechnen.

Eine gekrümmte Jetstream-Strömung stört den saisonalen Übergang und verzögert den Beginn der beständigen Hitze vor dem Monsun. Anstelle eines stetigen Übergangs in den Sommer bleiben die Bedingungen bis Anfang April unbeständig, wobei die Hitze frühestens Mitte des Monats einsetzen dürfte.

Link: https://electroverse.substack.com/p/late-march-snow-buries-the-alps-as?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 2. April 2026:

Östliches Kanada: April beginnt mit Rekord-Kälte

In Kanada werden weiterhin Tiefsttemperaturen unter -40 °C gemessen.

Schefferville in Quebec hat mit -40,4 °C einen neuen provinzweiten Kälterekord für den Monat April aufgestellt und damit die bisherige Bestmarke von -40 °C aus dem Jahr 1994 in Bonnard gebrochen (die Aufzeichnungen in Quebec reichen bis Ende des 19. Jahrhunderts zurück).

In der Nähe stellte Rivière aux Feuilles mit -39,8 °C einen neuen April-Rekord auf.

In Kuujjuarapik sank die Temperatur auf -36,2 °C und unterbot damit das bisherige April-Tief von -33,9 °C, das 1950 und 1970 gemessen worden war.

Weiter östlich erreichte der Wabush Lake in Labrador -35,3 °C – knapp unter den monatlichen und provinziellen April-Rekorden.

Dies ist kein Einzelfall. Es folgt auf einen außergewöhnlich kalten März im gesamten Norden Kanadas.

Weite Teile der Territorien, Ontarios, Quebecs und Labradors erlebten den kältesten Monat der Saison. Messstationen wie Rankin Inlet (seit 1953), Churchill (seit 1929) und Wabush (seit 1960) verzeichneten im März durchschnittliche Rekordtiefstwerte.

Diese Wetterlage hält weiter an. Die arktische Kaltluft hat sich im Norden festgesetzt, und es gibt kaum Anzeichen für einen normalen Saisonwechsel.

Und es ist nicht nur die Kälte.

Im Westen Kanadas fällt weiterhin Schnee. Skigebiete wie Banff Sunshine, Whistler Blackcomb und Lake Louise planen nun, bis in den Mai hinein geöffnet zu bleiben. Allein Marmot Basin verzeichnete in den letzten 7 Tagen 55 cm Neuschnee.

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Sahara: Außerordentliche Kälte

Eine seltene Kältewelle hat sich bis tief in die zentrale Sahara ausgebreitet und in Ländern wie Algerien zu Rekordtiefstwerten für den Monat April geführt.

Im Assekrem-Gebirge fielen die Temperaturen auf -6 °C – ein außergewöhnlicher Rekordwert für den April.

Weiter nördlich sank die Temperatur in Tamanrasset auf 2,3 °C – ebenfalls ein neuer Tiefstwert für den Monat April (seit den 1950er Jahren).

Im gesamten westlichen Sahel liegen die Temperaturen innerhalb von 2 °C der für April üblichen Werte.

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Italien und darüber hinaus: Seltene April-Schneefälle

In Roccacaramanico in Italien schneit es weiterhin außergewöhnlich stark, wobei sich bereits mehr als ein Meter Schnee angesammelt hat.

Im Mittelpunkt des Wettergeschehens steht das Apennin-Gebirge, wo feuchtwarme Mittelmeerluft auf die von Norden einströmende Kaltluft getroffen ist.

Schnee im April ist in dieser Region zwar nicht ungewöhnlich, wohl aber dessen Intensität.

Die Schneemengen haben rasch zugenommen, die Schneefallgrenze ist gesunken und die Schneedecke breitet sich über das Hochland der Abruzzen aus.

In den höheren Lagen herrschen wieder Bedingungen wie mitten im Winter.

In den Alpen hat es bis Anfang April weiter geschneit.

In der polnischen Tatra haben sich die Bedingungen drastisch verschlechtert: Tiefschnee, Sichtweiten nahe Null und instabile Hänge haben die Behörden dazu gezwungen, das Gebiet zu sperren. Die Schneehöhe hat stellenweise 1,8 m überschritten.

Alle 275 km Wanderwege im Tatra-Nationalpark wurden aufgrund der erhöhten Lawinengefahr gesperrt. Es gilt die Warnstufe 4 – die zweithöchste – was bedeutet, dass Lawinen bereits durch geringe zusätzliche Belastungen leicht ausgelöst werden können.

Link: https://electroverse.substack.com/p/april-opens-with-record-cold-across?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 3. April 2026:

Alaska: Kältester Winter jemals in Fairbanks

Fairbanks hat gerade den kältesten Zeitraum von Dezember bis März seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet.

Die Durchschnittstemperatur in der Saison 2025/26 lag bei nur -25,3 °C – der niedrigste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1904.

Von November bis März stieg die Temperatur zu keinem Zeitpunkt über den Gefrierpunkt – das ist das erste Mal, dass dies passiert ist. Der letzte Tag mit Temperaturen über dem Gefrierpunkt war der 31. Oktober.

Die saisonalen Werte sind extrem:

• 152 Tage mit Temperaturen bei oder unter dem Gefrierpunkt

• 66 Tage mit Höchsttemperaturen bei oder unter -17,8 °C

• 72 Tage mit Temperaturen bei oder unter -28,9 °C

• 52 Tage mit Temperaturen von -34,4 °C oder darunter

• 31 Tage mit Temperaturen von -40 °C oder darunter

Temperaturspanne: –13,6°F ≈ –25,3°C; –8,8°F ≈ –22,7°C. A. d. Übers.

Diese Kälteperiode endete am Donnerstag um 17:05 Uhr, als die Temperatur +0,6 °C erreichte. Sie dauerte 152 Tage und stellte damit den Rekord für die späteste erste Temperatur über dem Gefrierpunkt in einer Saison ein.

Auch die Schneemenge war beeindruckend: 235 cm, was Platz 12 in der 122-jährigen Aufzeichnungsgeschichte bedeutet.

So sah es diesen Winter in weiten Teilen Alaskas und auch in weiten Teilen Kanadas aus…

Neben Rankin Inlet (NU), Churchill (MB) und Wabush (NL) (wie gestern erwähnt) verzeichnete auch Dawson (YK) den kältesten März seit Beginn der Aufzeichnungen (Daten seit 1901). Der Monatsdurchschnitt lag bei -23 °C, ganze 10,4 °C unter dem Durchschnitt für den Monat März und sogar etwa 2 °C kälter als ein typischer Februar.

Fairbanks und andere Stationen liegen im Zentrum Alaskas weitab von irgendwelchen Küsten. Warum Kälterekorde dort – vor allem in dieser Größenordnung – ein ganz anderes Gewicht haben als Kälterekorde irgendwo in den Mittleren Breiten wird in einem Anhang am Ende dieses Reports erläutert. A. d. Übers.

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Frankreich: April-Frost gefährdet Weinanbaugebiete

Die Weinregionen Frankreichs haben mit Frost Anfang April zu kämpfen; in Chablis im Departement Yonne sind die Temperaturen bis auf -3 °C gesunken.

Die Winzer ergreifen Notfallmaßnahmen.

Über Nacht werden in den Weinbergen Tausende von Brennern entzündet in der Hoffnung, die Temperaturen gerade so weit anzuheben, dass die frisch gebildeten Knospen geschützt werden. Ein Temperatursturz unter den Gefrierpunkt kann das frühe Wachstum zerstören und die Erträge drastisch verringern.

Chablis ist besonders gefährdet.

Als eine der nördlichsten Weinregionen Frankreichs ist sie während des Austriebs besonders anfällig.

Doch das Risiko erstreckt sich über Burgund hinaus.

Für Zentral- und Ostfrankreich, einschließlich der Champagne und Teilen des Loire-Tals, wurden Frostwarnungen ausgegeben.

Die Tiefsttemperaturen am 2. April fielen auf -6,8 °C in Mourmelon-le-Grand (Marne), -5,9 °C in Chaumont (Haute-Marne) und -3,9 °C in Troyes (Aube) – allesamt mitten in wichtigen Weinbaugebieten.

Hier ist Bagneux-la-Fosse im Departement Aube:

Auch jenseits der Grenze, in Westdeutschland und der Schweiz, entzünden die Winzer Frostfeuer.

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Alpen: Weiterer Schneezuwachs in höheren Lagen

Während die tiefer gelegenen Regionen Europas unter untypischem Frost leiden, kommt es in den Bergen zu weiteren starken Schneefällen.

In den Alpen haben die jüngsten Stürme in Frankreich, der Schweiz, Österreich und Norditalien für Neuschnee gesorgt, wobei die Schneehöhen in den höheren Lagen weiterhin die 1-Meter-Marke überschreiten.

Skigebiete, in denen normalerweise der Schnee im Frühling weicher wird, erleben stattdessen bis in den April hinein anhaltende winterliche Bedingungen.

Und das betrifft nicht nur die Alpen.

Im Osten verzeichnen die polnischen Tatra-Berge Schneehöhen über 1,8 m.

Im Westen hingegen verzeichnen auch die Pyrenäen sehr starke Schneefälle in und um Orte wie Font-Romeu.

Link: https://electroverse.substack.com/p/fairbanks-just-logged-its-coldest?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 15 / 2026

Redaktionsschluss für diesen Report: 3. April 2026

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anhang: Warum die Kälte in Kanada so bedeutsam ist

In den Mittleren Breiten, also auch hierzulande, ist es entscheidend von der Wetterlage abhängig, ob Kälte- oder auch Wärmerekorde auftreten, je nachdem, wie lange die entsprechenden Luftmassen advehiert werden (Advektion = horizontaler Austausch von Luftmassen; Konvektion = vertikaler Austausch von Luftmassen). Kowatsch & Baritz haben in verschiedenen Arbeiten die Häufung von Südwestlagen in Mitteleuropa nachgewiesen, die natürlich zu milderen/wärmeren Bedingungen führen.

Im Zentrum des Kältepols über Kanada gibt es jedoch kaum oder gar keine Advektion. Milde Luftmassen vom Pazifik können die Gebiete in der geographischen Mitte von Alaska Fairbanks) nicht erreichen. Die erwähnte extreme Kälte in jenen Gebieten kann also nicht durch das Vorherrschen bestimmter Luftmassen erklärt werden, einfach weil es keinen Austausch derselben gibt. Das heißt, dass die Kälte diesmal besonders intensiv war.

Für den Kältepol über der Antarktis gilt natürlich Entsprechendes. Diese findet zwar im Gegensatz zur vorigen Ausgabe (Nr. 13 / 2026) hier keine Erwähnung, wohl aber in der vorigen Ausgabe. Offenbar ist die Abkühlung im Zentrum der Kältepole ein Vorgang an beiden Polen – was immer das auch zur Folge hat.




Übertreibungen und Lügen verleiten leichtgläubige Menschen dazu, Milliarden an „Climate Crisis, Inc.“ zu überweisen.

Paul Driessen

Der ehemalige COO der National Audubon Society Dan Beard gestand einmal: „Was man in seinem Briefkasten findet, ist ein nicht enden wollender Strom schriller, krisenbezogener Materialien, die darauf ausgelegt sind, Emotionen zu wecken, damit man sich hinsetzt und einen Scheck ausstellt.“

Neil Diamond sang: „Packt die Kinder ein und schnappt euch die alten Damen, und alle machen mit, denn jeder weiß … von Brother Loves Show. Halleluja, Brüder!“

Oder „Brother Loves the Earth’s Traveling Salvation Show“, die Ihren Planeten und Ihre Seele retten wird, wenn Sie die richtigen Plattitüden nachplappern und spenden, um die neueste Ökokrise zu verhindern.

Während die Wut über die Narreteien der Klima- und Energiepolitik wächst, lenken UN-Bürokraten und Öko-Krieger die Aufmerksamkeit auf die Plastikmüllkrise, während sie weiterhin über eine durch fossile Brennstoffe verursachte Klimakrise schimpfen.

Die Trump-Regierung erteilt Pachtverträge und Genehmigungen für Bohrungen und Bergbau, während sie gleichzeitig regulatorische Hürden für riesige Wind- und Solaranlagen errichtet, die sich über Natur- und Landschaftsschutzgebiete ausbreiten. Unterdessen haben Explosionen in Gasförderanlagen im Nahen Osten, Bedrohungen für den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus und der Krieg zwischen Russland und der Ukraine die Preise für Öl, Gas und Benzin in die Höhe getrieben.

Doch fast schon religiöse Ideologien, Indoktrination und Panikmache in unseren Schulen sowie scheinbar endlose Geldströme an Unternehmen, Universitäten und Aufwiegler bedeuten nach wie vor, dass ein realistischer Umgang mit Klima- und Energiefragen in unserem Leben unwahrscheinlich ist. Noch nie zuvor hat so viel Geld die Bankkonten von Steuerzahlern und Gebührenzahlern geplündert, politisch vernetzte Hochschulen und Konzerne befeuert oder absurde Ängste und lächerliche Lösungen aufrechterhalten, zu deren Entstehung sie beigetragen haben, sowie Subventionen und Vorschriften, zu deren Verabschiedung sie beigetragen haben.

Ich werde mit einer Flut von schrillen Krisenmeldungen und Bitten um meine Altersvorsorge überschüttet.

Ein kürzlich veröffentlichter Appell von „Friends of the Earth“ (FoE) weckte Erinnerungen an die fluchende Marissa Tomei, die in „Mein Vetter Vinny“ Joe Pesci dafür beschimpfte, dass er überhaupt daran dachte, auf Hirschjagd zu gehen.

„Eine Eisbärenmutter säugt ihre Jungen in der Sicherheit ihrer Höhle“, begann der Text. „Dann – BUMM! BUMM! BUMM! BUMM! Die Wände vibrieren. Eis- und Schneestücke fallen von der Decke. Und schließlich STÜRZT die Höhle EIN – und begräbt Mutter und Babys, bevor sie Zeit haben, zu reagieren. Freund, das ist der Preis der Ölbohrungen in der Arktis. Da Trump Pläne umsetzt, den empfindlichen Lebensraum der Eisbären im Arctic National Wildlife Refuge zu erschließen, könnten bald weitere unschuldige Wildtiere diesem grausamen Schicksal ausgesetzt sein.“

„Eine Eisbärenfamilie erreicht den Rand des Eises“,klagte die nächste E-Mail.„Da keine Nahrung in Sicht ist, stehen sie vor einer Entscheidung: schwimmen oder verhungern. Die vom Hunger geschwächten Jungtiere sind für einen strapaziösen Schwimmzug nicht gewappnet. Manchmal dauert es TAGE, bis sie wieder festes Eis erreichen. Aber die Mutter hat keine Wahl – wenn sie bleiben, verhungern sie. Sie muss riskieren, ihre Jungen an die Strömung zu verlieren, wenn sie eine Überlebenschance haben wollen.“ Spenden sie jetzt!

[Hervorhebungen im Original]

Diese Appelle sind beleidigend, intellektuell herabwürdigend und beruhen auf Übertreibungen, Märchen und Lügen. Doch wie Bruce Hamilton zugab, der vom Sierra Club zum „Changemaker of the Year 2024“ gekürt wurde: „Es ist das, was funktioniert. Es ist das, was den Sierra Club ausmacht.“ Und dafür sorgt, dass weiterhin Gelder an unzählige Unternehmen der „Climate Crisis, Inc.“ fließen.

Wenn man diese Appelle liest, würde man nie vermuten, dass Eisbären „elitäre Langstreckenschwimmer“ sind, die oft Hunderte von Meilen mit einer Geschwindigkeit von 10 km/h im offenen Ozean zurücklegen. Eine Studie verfolgte einen Bären, der in einer einzigen Reise über neun Tage hinweg 680 km zurücklegte. Jungtiere können mehrere Tage lang schwimmen.

Die Populationen sind von etwa 12.000 in den späten 1960er Jahren, als sie überjagt wurden, auf 32.000 im Jahr 2023 gestiegen. Ein paar Todesfälle bei Jungtieren oder Erwachsenen sind zwar traurig (und natürlich), dürften aber kaum ihr Aussterben beschleunigen.

Eisbären sind bestens an das Leben im arktischen Klima angepasst. Ihre Haut ist eigentlich pechschwarz, wodurch sie die Wärme des schwachen Sonnenlichts aufnehmen und speichern können. Ihr Fell ist durchscheinend und hohl, sodass das Sonnenlicht auf die dunkle Haut trifft und gestreut wird, wodurch sie weiß erscheinen.

(Meine Nachforschungen zu „der größten Schwäche des Bären“ ergaben, dass es sich um „ihren Pass Rush und ihre Defensive Line“ handelt.)

FoE behauptet außerdem, dass „sich die Arktis VIERMAL schneller erwärmt als der Rest der Welt“. Diese Behauptung ist bedeutungslos und bewusst irreführend. Das arktische Meereis unterliegt über Jahre und Jahrzehnte hinweg starken Schwankungen.

„Wir waren erstaunt über das völlige Fehlen von Eis in der Barrow-Straße“, schrieb der britische Entdecker Sir Francis McClintock im Jahr 1860. „Ich war zu dieser Zeit im Jahr 1854 hier – damals war die Meerenge noch zugefroren – und es bestanden Zweifel, ob eine Durchfahrt überhaupt möglich sein würde.“

Darüber hinaus sagen Wissenschaftler, dass sich Eisbären möglicherweise aus ebenso riesigen alaskischen Braunbären entwickelt haben, aber seit dem mittleren Pleistozän, also vor etwa 600.000 Jahren, eine eigenständige Art bilden. Sie haben inmitten einer Eiszeit gelebt und sind gediehen, obwohl diese kilometerhohe Gletscher über weite Teile Nordamerikas, Europas und Asiens schickte; sie haben die römische und die mittelalterliche Warmzeit sowie die Kleine Eiszeit überstanden.

Die Behauptung, sie seien nun durch die jüngste leichte Erwärmung bedroht, ist lächerlich.

Doch die Panikmache geht weiter. Davon leben „Friends of the Earth“ und andere Schürer der Klimakrise.

Was die Behauptung angeht, seismische Untersuchungen und Bohrarbeiten im Arctic National Wildlife Refuge würden dazu führen, dass die Höhlen der Eisbären einstürzen und diese knuddeligen weißen Symbole der Klimakatastrophe auslöschen – also wirklich!

Das ANWR ist so groß wie South Carolina (19 Millionen Acres) und beherbergt 800 bis 900 Eisbären. Weniger als 2.000 Acres Küstenebene (das entspricht einem Zwanzigstel von Washington, D.C.) würden tatsächlich durch Bohrungen, Straßen, Gebäude und andere Erschließungsarbeiten beeinträchtigt werden.

Der Großteil der Explorations- und Erschließungsarbeiten wird in den Wintermonaten durchgeführt, nachdem bereits seit mehreren Jahrzehnten umfassende Umweltprüfungen stattfinden, die bis heute andauern. Bei der Erteilung von Genehmigungen wird berücksichtigt, wo Bären und andere Wildtiere Winterschlaf halten, ihre Jungen zur Welt bringen, nach Nahrung suchen und gegen gefräßige Mücken ankämpfen.

Fünf Jahrzehnte Ölförderung in den nahegelegenen Ölfeldern von Prudhoe Bay zeigen überzeugend, dass Öl und Wildtiere in diesen herrlichen Gebieten recht gut koexistieren – selbst angesichts der bisherigen Förderung und Pipeline-Transport von 11 Milliarden Barrel Öl und geschätzten 2 Milliarden Barrel noch förderbarem Öl. Das ANWR könnte 6 bis 16 Milliarden Barrel förderbares Öl enthalten, das Amerika und die Welt in den kommenden Jahrzehnten dringend benötigen werden.

Nach einigen Tagen der Trauer um die Eisbären wandte sich „Brother Love the Earth’s Traveling Salvation Show“ einem Kreuzzug gegen die Abholzung in Amerikas „magischen“ Nationalwäldern zu.

„Trump will MOTORSÄGEN tief in unsere Nationalwälder schicken und diese wertvollen Ökosysteme in trostlose Stumpfwälder verwandeln – damit Trumps Freunde aus der Wirtschaft davon profitieren können“, hieß es in ihrer nächsten E-Mail mit der Bitte um Spenden. „Und als wäre das nicht schon schlimm genug, umgeht er auch noch die Schutzmaßnahmen für gefährdete Arten.

[Hervorhebung im Original].

Diese „Naturliebhaber“ würden es vorziehen, wenn unsere Wälder weiterhin zu Milliarden dünner, trockener Streichholzbaum-ähnlicher Bäume auf Millionen Hektar wuchern würden – bereit, in tosende Feuerhöllen auszubrechen, die durch Blitzeinschläge oder Brandstiftung entfacht werden. Diese Großbrände erreichen Temperaturen bis 1200 °C – heiß genug, um Aluminium (660°C) und Gold (1060°C) zu schmelzen! Sie verbrennen gewöhnliche und gefährdete Wildtiere, zerstören Futter und Lebensräume, verbrennen Bodenorganismen und organisches Material, sorgen für massive Erosion bei künftigen Regengüssen und der Schneeschmelze im Frühling – und töten Väter, Mütter und Kinder.

Doch die Öko-Fanatiker machen den vom Menschen verursachten Klimawandel zum Sündenbock, anstatt die kriminelle Misswirtschaft in der Forstwirtschaft anzuprangern.

Seien Sie nicht noch ein weiterer „Trottel, der jede Minute geboren wird“, wie PT Barnum es formulierte. Behalten Sie Ihr hart verdientes Geld. Kämpfen Sie für die Wahrheit und eine offene Debatte über Energie-, Klima- und Umweltfragen.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Link: https://www.cfact.org/2026/03/27/exaggerations-and-lies-persuade-suckers-to-send-billions-to-climate-crisis-inc/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




„Es ist die Sonne, Dummkopf!“ bekommt ganz neue Relevanz

Marcel Crok

Ein neuer Bericht der Weltorganisation für Meteorologie sorgte letzte Woche erneut für apokalyptische Schlagzeilen in den Zeitungen zum Thema Klimawandel. Unbeabsichtigt öffnet der Bericht die Tür zu dem wichtigsten Faktor unseres Klimas: der Sonne.

Während Bomben und Granaten auf den Nahen Osten niedergehen und Tod und Zerstörung verursachen, ist es auch einfach nur März – und damit Zeit für den jährlichen Bericht „State of the Global Climate“ der Weltorganisation für Meteorologie (WMO). „Das Klima der Erde gerät zunehmend aus dem Gleichgewicht“, lautete die Überschrift der WMO-Pressemitteilung, und ähnliche Schlagzeilen beherrschten auch die Medien in meinem Land, den Niederlanden. Der NOS titelte: „Meteorologen: Die Erde speichert mehr Wärme als je zuvor, die Folgen werden noch Jahrhunderte lang zu spüren sein.“ RTL Nieuws titelte: „Klima so aus dem Gleichgewicht wie nie zuvor, warnen Meteorologen“, während das NRC urteilte: „UN-Bericht: Erde so aus dem Gleichgewicht wie nie zuvor, alle Anzeichen stehen auf Rot“, und schließlich schrieb Trouw: „Die letzten elf Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen, berichtet die UN-Meteorologische Organisation.“

Wer diese Artikel liest, könnte meinen, unsere letzte Stunde sei gekommen. Nicht wegen eines drohenden Atomkriegs, sondern wegen des alles verschlingenden Klimawandels. „Menschliche Aktivitäten stören das natürliche Gleichgewicht zunehmend, und wir werden noch Hunderte und Tausende von Jahren mit diesen Folgen leben müssen“, sagte WMO-Generalsekretärin Celeste Saulo in der Pressemitteilung. Mit „menschlichen Aktivitäten“ meint sie offensichtlich jene Aktivitäten, die zur Emission von Treibhausgasen, insbesondere von CO₂, führen.

Erde aus dem Gleichgewicht

Zum ersten Mal berichtet die WMO über die Strahlungsbilanz der Erde. Natürlich tut die WMO dies nicht ohne Grund. Offenbar lässt sich aus dieser Strahlungsbilanz etwas Beunruhigendes ableiten. Noch nie zuvor war die Erde laut WMO so aus dem Gleichgewicht geraten. „Noch nie zuvor“ bezieht sich hier auf die letzten 65 Jahre, weil ihre Grafik nur so weit zurückreicht.

Insbesondere Klimaskeptiker haben immer wieder darauf hingewiesen (ein wegweisender Artikel war dieser aus dem Jahr 2003), dass man, wenn man sich für die Erwärmung (oder Abkühlung) der Erde interessiert, den Energiegehalt der Ozeane betrachten muss. Dort sind mehr als 90 % der Energie des Klimas gespeichert. Die Atmosphäre, die dünne Hülle, in der wir leben, enthält nur 1 % der Energie der Erde. Es ist daher lobenswert, dass die WMO dies anerkennt und nun darüber berichtet.

In den letzten zwanzig Jahren wurde an einem Netzwerk (ARGO) von rund 4.000 Bojen gearbeitet, die frei in den Ozeanen treiben und alle zehn Tage in die Tiefe tauchen, um Messungen vorzunehmen. Sobald sie wieder an die Oberfläche kommen, werden die Daten übertragen, woraufhin eine neue zehntägige Messkampagne beginnt. Gleichzeitig wurden NASA-Satelliten (CERES) eingesetzt, um zu messen, wie viel Strahlung in die Erde eintritt und sie wieder verlässt. Anhand der Daten aus diesen beiden Messkampagnen lässt sich abschätzen, in welchem Umfang die Erde Wärme speichert oder umgekehrt abgibt. Die WMO kommt daher zu dem Schluss, dass die Erde eine Rekordmenge an Wärme speichert, und stellt zudem fest, dass die Geschwindigkeit, mit der diese Wärme gespeichert wird, in den letzten Jahren zugenommen hat (d. h. sich beschleunigt hat).

In dem Bericht bringen sie dies (wie zu erwarten) direkt mit dem Anstieg der Treibhausgase (sie bevorzugen die Begriffe „Anreicherung“ oder „Aufbau“) in der Atmosphäre in Verbindung. Sie schreiben: „Das Energieungleichgewicht der Erde ist ein zentraler Klimaindikator, der misst, wie schnell sich die durch anthropogene Treibhausgasemissionen gebundene Wärme im Klimasystem anreichert.“ In der niederländischen Zeitung Trouw darf Frank Selten vom Niederländischen Meteorologischen Institut (KNMI) genau das Gleiche zweimal sagen (vermutlich versehentlich): „Je größer das Ungleichgewicht, desto schneller die Erwärmung.“

Das Narrativ der Alarmisten

Der Indikator (das Erdenergieungleichgewicht, EEI) passt somit perfekt in die alarmistische Darstellung der WMO. Unbeabsichtigt hat die WMO jedoch auch die Tür zu einem weiteren wichtigen Faktor (oder vielmehr dem wichtigsten Faktor) im Klima geöffnet: der Sonne. Wie kommt das?

Praktisch die gesamte Energie, die die Erde erhält, stammt von der Sonne (ein sehr kleiner Teil ist Wärme, die aus dem Erdinneren austritt). In diesem Punkt sind sich Freunde und Feinde einig. Wissenschaftler bezeichnen dies als kurzwellige Strahlung. Die Erde erwärmt sich durch die Sonne und strahlt ihrerseits Infrarotstrahlung ab (Wissenschaftler nennen dies Langwellenstrahlung, da die Wellenlänge dieser Strahlung länger ist als die der Sonnenstrahlung). Treibhausgase wie CO₂ und Wasserdampf sind in der Lage, diese Langwellenstrahlung „einzufangen“, wodurch die dünne Atmosphärenschicht, in der wir leben, etwas wärmer (sprich: angenehmer) ist, als wenn wir eine Atmosphäre ohne Treibhausgase hätten. Die meisten Berechnungen (auch wenn dies umstritten ist) legen nahe, dass es ohne Treibhausgase auf der Erde 33 Grad kälter wäre, was bedeutet, dass die Durchschnittstemperatur auf der Erde nicht +15 Grad Celsius, sondern -18 Grad Celsius betragen würde, was große Teile des Planeten unbewohnbar machen würde. Wasser und CO₂ machen den Planeten also bewohnbar.

Die Erde kann sich also auf zwei Arten erwärmen: entweder, weil mehr Sonnenstrahlung auf sie trifft oder dort zurückgehalten wird, oder weil aufgrund dieser verfluchten Treibhausgase weniger Infrarotstrahlung entweichen kann. In dem oben gezeigten Satz bezieht sich die WMO natürlich auf die zweite Möglichkeit. Die Satellitenmessungen der NASA deuten jedoch tatsächlich auf die erste hin. In den letzten zwanzig Jahren hat die Erde mehr Sonnenlicht zurückgehalten! Etwa dreißig Prozent des Sonnenlichts, das die Erde erreicht, wird reflektiert, hauptsächlich von Wolken, aber auch von Schnee und Eis (dies wird als Albedo bezeichnet). In den letzten zwanzig Jahren scheint dieser Prozentsatz jedoch zurückgegangen zu sein. Es wird weniger Sonnenlicht reflektiert, und daher wird mehr von der Erde absorbiert. Wo? Hauptsächlich in den Ozeanen. Es ist eine neue Variante eines Mottos, das viele Klimaskeptiker seit Jahren verwenden: Es ist die Sonne, Dummkopf!

Eintauchen

Taucher wissen, dass Sonnenlicht tief ins Wasser eindringen kann (bis zu einer Tiefe von 100 Metern). Infrarotstrahlung von CO₂ und Wasserdampf wird ebenfalls aus der Atmosphäre zurück zur Erdoberfläche abgestrahlt, dringt jedoch nur 0,1 mm unter die Meeresoberfläche vor. Weiter unten im WMO-Bericht wird auch diese Möglichkeit erwähnt: „Es [die gestörte Energiebilanz, Anm. d. Red.] wurde auch mit einem Anstieg der absorbierten Sonnenstrahlung in Verbindung gebracht, der mit einer verminderten Reflexion durch Wolken und Meereis einhergeht.“

Warum hält die Erde mittlerweile mehr Sonnenlicht zurück? Gute Frage! Die Wissenschaft untersucht dies derzeit. Wir haben bereits auf den Ausbruch des Vulkans Hunga Tonga hingewiesen, der wahrscheinlich einen großen Einfluss auf die spektakuläre Erwärmung hatte, die wir in den Jahren 2023 und 2024 beobachtet haben. Auch dort spielte die erhöhte Sonneneinstrahlung auf die Ozeane eine bedeutende Rolle. Doch der Trend zu mehr zurückgehaltenem Sonnenlicht hält bereits seit einiger Zeit an. Weniger Wolken sind ein wahrscheinlicher Grund. Auch eine Abnahme der Luftverschmutzung (die das Sonnenlicht reflektiert) könnte ein Faktor sein. Dies bleibt für Wissenschaftler ein Rätsel.

Der Zweite Hauptsatz

Was die WMO jedoch übersieht, ist Folgendes: Die Ozeane sind wärmer als die Luft über ihnen, und gemäß dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik kann Wärme nur von warm nach kalt fließen. Das wissen wir alle: Wenn man ein Bad genommen hat und das Wasser laufen lässt, hat es am nächsten Morgen die gleiche Temperatur wie die Luft im Badezimmer.

Die Ozeane erwärmen sich also, weil mehr Sonnenlicht in sie eindringt. Die Ozeane erwärmen dann die Luft über ihnen, und durch den Wind kommt es auch an Land zu einer Erwärmung (vor allem in Küstengebieten). Wo kommen in dieser Geschichte überhaupt Treibhausgase ins Spiel? Praktisch nirgendwo! Über dem Meer haben Treibhausgase praktisch keine Wirkung. Die Klimawissenschaft versucht nun, mit einer gewissen Verzweiflung, ihre Treibhausgas-Erzählung am Leben zu erhalten. Wie? Indem sie behauptet, dass dank der Treibhausgase in der Atmosphäre die Luft über den Ozeanen relativ wärmer sein wird und dass dies den Wärmefluss von den Ozeanen in die Luft mildern wird. Das ist die marginale Rolle, die dem CO₂ noch bleibt. Natürlich erwähnt der WMO-Bericht dies nicht, aber es ist die ultimative Konsequenz ihrer eigenen Beobachtungen.

Mängel

Hinter der Darstellung der WMO verbergen sich jedoch noch weitere Schwachstellen. Sowohl die WMO als auch der IPCC behaupten, dass sie die Strahlungsbilanz der Erde mit hoher Genauigkeit messen können. Eine kürzlich veröffentlichte Studie einer Gruppe amerikanischer und australischer Forscher (Pressemitteilung hier bei Clintel), die sich speziell auf das ARGO-Bojen-Netzwerk konzentriert, stellt jedoch fest, dass die Unsicherheiten hinsichtlich der Strahlungsbilanz der Erde um den Faktor zehn größer sind als von der Klimagemeinschaft angegeben. Ihrer Ansicht nach bedeutet dies, dass Behauptungen wie „höchster Wert aller Zeiten“ und „beschleunigend“ völlig unbegründet sind (die Unsicherheiten lassen solche Behauptungen nicht zu). Sie weisen zudem darauf hin, dass die Satellitenmessungen der NASA (CERES) angepasst werden, um sie mit den Ergebnissen des ARGO-Netzwerks in Einklang zu bringen. Folglich handelt es sich nicht um voneinander unabhängige Messungen, die daher nicht als separate Belege für das Ungleichgewicht der Erde herangezogen werden können.

Extreme

So wunderbar es auch ist, dass es diese Messkampagnen gibt (und sie müssen auf jeden Fall fortgesetzt werden), werfen die Messungen derzeit mehr Fragen auf als sie klare Antworten liefern. Und wenn es eine Erkenntnis gibt, die wir aus den letzten zwanzig Jahren der Messungen gewinnen können, dann ist es die, dass die Erde aus ungeklärten Gründen offenbar mehr Sonnenlicht zurückhält.

Es ist völlig fehl am Platz, die ungewissen Messungen der Strahlungsbilanz der Erde heranzuziehen, um zu behaupten, es sei fünf Minuten vor Mitternacht. Doch genau das tut die UNO (natürlich). „Der Zustand des globalen Klimas ist alarmierend. Der Planet Erde wird über seine Grenzen hinaus belastet. Jeder wichtige Klimaindikator blinkt rot“, sagte UN-Generalsekretär António Guterres.

Natürlich wird das Thema Extremwetter erneut aufgegriffen. „Im Alltag ist unser Wetter extremer geworden. Im Jahr 2025 forderten Hitzewellen, Waldbrände, Dürren, tropische Wirbelstürme, Stürme und Überschwemmungen Tausende von Todesopfern, betrafen Millionen von Menschen und führten zu wirtschaftlichen Verlusten in Milliardenhöhe“, so Celeste Saulo. Das ist reine Desinformation seitens der WMO und der UNO. Ja, extremes Wetter hat im Jahr 2025 Schäden und Todesopfer verursacht, aber wie bereits veröffentlicht, ist die Zahl der Todesopfer durch extremes Wetter seit Jahrzehnten dramatisch rückläufig. Was die Schäden angeht, war 2025 ein unterdurchschnittliches Jahr, wie der amerikanische Forscher Roger Pielke Jr. auf seiner Substack page schreibt.

Schäden durch Extremwetter in Prozent des BIP. (Quelle: Roger Pielke Jr)

Schäden

Im vergangenen Jahr beliefen sich die Schäden auf etwa 0,18 % des weltweiten BIP, was unter dem langfristigen Durchschnitt von 0,22 % und auch unter dem langfristigen Trend (rote gepunktete Linie) liegt. Pielke merkt zudem an, dass der weltweit größte Rückversicherer für diese Art von Schäden, die Münchener Rück, im vergangenen Jahr einen Gewinn von 6 Milliarden Dollar erzielte!

Eine konstante Temperatur sei für den Menschen am besten, sagt Frank Selten vom KNMI in den Schlussbemerkungen des Artikels in der Zeitung Trouw. Eine merkwürdige Beobachtung. Von Winter bis Sommer erleben die Menschen Temperaturschwankungen von mehreren zehn Grad. Sowohl in Oslo (Jahresdurchschnittstemperatur 7 Grad Celsius) als auch in Singapur (Jahresdurchschnittstemperatur 27 Grad Celsius) sind die Menschen durchaus in der Lage, ein erfülltes, langes und gesundes Leben zu führen. Die Vorstellung, dass die Menschheit unter einer Erwärmung um ein oder zwei Grad leiden würde, ist ziemlich absurd.

This article by Marcel Crok was published first in Dutch on Indepen on 31 March, 2026.

Marcel Crok

Marcel Crok ist ein niederländischer Wissenschaftsjournalist, der seit einem preisgekrönten Artikel über die berüchtigte „Hockeyschlägerkurve“ im Jahr 2005 hauptberuflich über die Klimadebatte und Klimapolitik schreibt. Er veröffentlichte zwei Bücher auf Niederländisch („De Staat van het Klimaat“ (Der Zustand des Klimas)) und war Mitautor des Buches Ecomodernisme (Ecomodernismus). Zusammen mit dem britischen unabhängigen Forscher Nic Lewis verfasste er einen umfassenden Bericht über die Klimasensitivität mit dem Titel „A Sensitive Matter“. Er wurde von der niederländischen Regierung gebeten, als Fachgutachter für den IPCC-AR5-Bericht zu fungieren. Gemeinsam mit den niederländischen Klimainstituten KNMI und PBL gründete Crok die internationale Diskussionsplattform „Climate Dialogue“.

Im Jahr 2019 gründeten Crok und der emeritierte Professor Guus Berkhout die Clintel Foundation. Sie veröffentlichten die World Climate Declaration, die inzwischen von über 2000 Wissenschaftlern und Experten unterzeichnet wurde. Zusammen mit Andy May und einem Team von Wissenschaftlern aus dem Clintel-Netzwerk wirkte Crok an dem Buch „The Frozen Climate Views of the IPCC“ mit und war dessen Herausgeber.

Link: https://clintel.org/its-the-sun-stupid-gets-new-relevance/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Die Klima-Propaganda in Europa bröckelt

Cap Allon
Ein politischer Wandel hat begonnen. Nach Jahren der „Code-Red“-Rhetorik und des eskalierenden „Netto-Null“-Wahns beginnen die europäischen Staats- und Regierungschefs, sich den Kosten zu stellen: eine geschwächte Industrie, steigende Energiepreise und schwindende wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit.

Die Schwerindustrie in ganz Europa – insbesondere in Deutschland – steht unter dem Druck hoher Energiekosten und regulatorischer Auflagen. Die Produktion verlagert sich. Die Produktionszahlen gehen zurück. Der Kontinent, der einst die industrielle Produktion anführte, kämpft nun darum, diese aufrechtzuerhalten.

Alice Weidel, Wirtschaftswissenschaftlerin und Co-Vorsitzende der Partei „Alternative für Deutschland“, hat ein Ende der Darstellung der „Klimakrise“ gefordert und argumentiert, diese werde dazu benutzt, Maßnahmen zu rechtfertigen, die der Industrie und der Energiesicherheit schaden.

„Wir müssen die Klimakrise für beendet erklären“, sagte Weidel kürzlich in einer Rede. „Das Ganze ist ein Schwindel. Ein kompletter Betrug, um die Industrie zu zerstören.“

Dies ist kein koordinierter globaler Wandel. Es ist eine einseitige Schrumpfung.

Während Europa eine rasche Dekarbonisierung durchsetzt – indem es zuverlässige Kapazitäten abbaut, die Energiekosten erhöht und die Belastungen ignoriert, die es seinen Bürgern damit auferlegt –, baut China die Kohlekraft in großem Maßstab weiter aus und sichert so billige, stabile Energie für seine industrielle Basis.

China baut seine Energiebasis mit allen verfügbaren Quellen aus. Peking weiß, dass der Schlüssel zum Wohlstand in einem Überfluss an Energie liegt. Das Land baute im Jahr 2025 zwei neue Kohlekraftwerke pro Woche. Es hat seine Gas- und sogar seine Wind- und Solarenergieproduktion erheblich ausgebaut. Und was die Kernenergie angeht, könnte der Kontrast zu Deutschland nicht deutlicher sein:

Die europäischen Regierungen scheinen korrumpiert zu sein – wenn nicht durch direkte Einmischung aus dem Ausland, dann zumindest durch eigene Dummheit.

Europa erhöht seine eigenen Kosten, während es mit Volkswirtschaften konkurriert, die ihre aktiv senken. Es schränkt Kapazitäten ein, während andere expandieren. Auf einem globalen Markt bedeutet das einen Verlust an Wettbewerbsfähigkeit, geringere Produktion und einen immer weiter sinkenden Lebensstandard für den durchschnittlichen Europäer.

Als zukunftsorientierte Führung dargestellt, hat die „grüne“ Politik das Gegenteil bewirkt. Sie hat industrielle Vorteile an andere Orte verlagert und gleichzeitig die europäische Wirtschaft mit erdrückenden Kosten und verminderter Widerstandsfähigkeit belastet.

Link: https://electroverse.substack.com/p/april-opens-with-record-cold-across?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE