Insider entlarvt den korrupten Klimatismus (Anika Sweetland)

Ron Clutz

Vorbemerkung des Übersetzers: Dieser Beitrag ist recht lang, aber eine wunderbare Zusammenfassung des gesamten Problems. Sämtliche Text enthaltende Graphiken sind mit Google Translate übersetzt. Dabei treten mitunter haarsträubende Fehler auf, die innerhalb der Graphik aber nicht korrigiert werden können (jedenfalls weiß ich nicht, wie das geht). Des Verständnisses halber habe ich aber über diesen Mangel hinweg gesehen. – Alle Hervorhebungen im Original. – Ende Vorbemerkung

Auf dem World Prosperity Forum in Zürich – das parallel zum Weltwirtschaftsforum in Davos stattfindet – hält die Klimawissenschaftlerin Anika Sweetland eine provokante und sehr persönliche Rede, welche die Grundlagen der modernen Klimadoktrin infrage stellt.

Ausgehend von ihrer eigenen Ausbildung und Berufserfahrung schildert Sweetland, wie die Ausbildung in den Klimawissenschaften eher Angst, Verzweiflung und einen unhinterfragten Konsens förderte als offene wissenschaftliche Forschung. Sie argumentiert, dass Generationen von Studierenden mit alarmistischen Narrativen indoktriniert worden sind, welche die Klimageschichte verzerren, Debatten unterdrücken und eine umfassende politische und wirtschaftliche Kontrolle rechtfertigen.

In dieser Rede spricht sie Folgendes an:

♦  Die psychologischen Auswirkungen der Klimapanik auf Kinder und Schüler

♦ Von den Medien geprägte Klimanarrative und sich wandelnde Weltuntergangsprognosen

♦ Historische Klimazyklen, Ozeandynamik und orbitale Kräfte

♦ Die Rolle internationaler Institutionen und die Machtkonzentration

♦ Warum Kohlendioxid als Bösewicht dargestellt wird – und warum sie diese Behauptung bestreitet

♦ Wie Klimapolitik, Finanzwesen und Regierungsführung eng miteinander verflochten sind

Dieser Vortrag, der als Gegenpol zu der in Davos propagierten zentralistischen, kollektivistischen Weltanschauung präsentiert wird, verkörpert die Mission des World Prosperity Forum: vorherrschende Narrative in Frage zu stellen, Souveränität zu verteidigen und eine offene Debatte über Klima-, Energie- und Wirtschaftspolitik wiederherzustellen. Für diejenigen, die lieber lesen möchten, folgt unten eine Transkription mit meinen Hervorhebungen und zusätzlichen Bildern.

Das Video ist unten verlinkt. Hier das Transskript:

Ich heiß Anika Sweetland und habe eine Ausbildung zur Klimawissenschaftlerin absolviert. Während meiner Zeit an einer Hochschule, die eigentlich als erstklassig galt, lernte ich, dass die Welt ein fragiles System am Rande des Zusammenbruchs ist und dass wir praktisch dem Untergang geweiht sind. Was mich von den meisten Klimawissenschaftlern unterscheidet ist Folgendes: Ich habe erkannt, dass ich indoktriniert wurde. Wenn ich mir heute meine alten Vorlesungsnotizen durchlese, sehe ich eine Lüge nach der anderen, die ein Bild zeichnen, das nicht existiert und niemals existieren wird. Ich war das Mädchen, das bei der Buchung eines Flugtickets das Kästchen ankreuzte, um zu sagen: Ja, ich bin bereit, einen höheren Preis zu zahlen, um diese Transaktion umweltfreundlich zu gestalten und meine CO₂-Emissionen auszugleichen.

Fluggesellschaften, die Eisbären retten – da bin ich dabei. Aber natürlich

lautete der Konsens immer gleich: Ich konnte nichts

tun, um die Klimakrise zu lösen.

Lassen Sie mich Ihnen also meinen Weg schildern – von einer Wissenschaftlerin in völliger Verzweiflung bis hin zu der Frau, die heute hier vor Ihnen steht, gestärkt durch die Wahrheit. Heute werde ich Ihnen von den Realitäten der Klimabildung berichten; beginnen wir also am Anfang des Klimakarussells: der Indoktrinierung von Schulkindern. Ist Ihnen bewusst, dass die angeblichen Folgen des Klimawandels tatsächlich denen eines Krieges ähneln? Die Welt eines Kindes ist von Natur aus instabil; schließlich sind ihre Leben durch den extremen Anstieg des Meeresspiegels und extreme Wetterereignisse gefährdet. Aber genau das vermitteln wir unseren Kindern: dass die Welt, in der sie leben, keine sichere und stabile Umgebung mehr ist, dass Ökosysteme zusammenbrechen und ihre Welt in Flammen steht. Das ist ein Skandal – man hat ihnen versprochen, dass dies die Wahrheit sei, und wenn sie diese Darstellung hinterfragen, schreibt die Schule an ihre Eltern; eine Debatte ist nicht erlaubt. Mein ganzes Leben lang wurde mir erzählt, dass uns in Form des Klimawandels der Untergang bevorsteht. Es war jeden Tag in den Nachrichten, meine Lehrer haben mich darüber unterrichtet, meine Freunde haben darüber gesprochen, es gab sogar Studiengänge dazu.

Man kann mir verzeihen, dass ich das geglaubt habe. Warum sollte man nicht glauben, was einem die Lehrer erzählen? In jungen Jahren sind sie die höchste Autorität. Aber der wichtigste Punkt ist folgender: Es geht um die Auswirkungen, die das auf unsere Kinder hat.

Sie machen unseren Kindern mit diesen grauenhaften Geschichten Angst, sie prägen sie so, dass sie sich machtlos fühlen, weil sie nichts dagegen tun können, und sie formen sie so, dass sie desillusioniert und wütend sind, weil die sogenannten Verantwortlichen offenbar auch nichts dagegen unternehmen. So entstehen die Greta Thunbergs dieser Welt – dieses Mädchen glaubt wirklich, dass ihre Welt brennt. Stellen Sie sich mal kurz vor, wie es sich wirklich anfühlt, das zu glauben.

Ich ging 1999 zur Schule, und diese neue Bedrohung durch die globale Erwärmung löste bei mir Angstgefühle aus; damals wurde bei drei Prozent der Kinder im schulpflichtigen Alter eine Angststörung diagnostiziert. Bis 2023 war dieser Anteil über 20 Prozent der Kinder im schulpflichtigen Alter gestiegen, bei denen eine Angststörung diagnostiziert wurde. Das ist kein Zufall – die psychologischen Auswirkungen dieser Geschichte beeinträchtigen die psychische Gesundheit der Kinder massiv, und das ist schlichtweg inakzeptabel.

Es ist falsch, es ist gesellschaftlich unverantwortlich, und in dem Moment, in dem sie versuchen, meinem Kind diese Geschichte aufzudrängen, nun, lassen Sie mich das ganz klar sagen: Die Hölle kennt keine Wut wie die einer Mutter, welche die Wahrheit kennt und zudem eine Klimaexpertin ist. Die Hölle wird nicht genug Wut haben, und deshalb bin ich wütend, denn ich habe das System von innen gesehen, und was ich an der Universität vorfand, war keine Debatte, sondern ein Drehbuch. Wenn ich den Klimawandel also als Narrativ bezeichne, bin ich nicht provokativ, sondern präzise.

Wenn man schnell prüfen will, ob etwas fundierte Wissenschaft oder Unsinn ist, achte man einfach auf Konsistenz – und genau diese Konsistenz fehlt hier. Erstens ändert sich die Geschichte ständig. Wäre es eine echte Geschichte, würden die grundlegenden Fakten wohl gleich bleiben, doch in den 60er- und 70er-Jahren sagten die meisten Wissenschaftler eine globale Erwärmung voraus; wenn man jedoch die Zeitungen las, hätte man meinen können, wir stürzten geradewegs in eine Eiszeit.

1974 titelte die „Radio Times“: „Die Eiszeit naht.“ Die amerikanischen Medien zogen nach. Jedes kalte Wetterereignis wurde als Beweis dafür verkauft, dass eine Eiszeit bevorstand. Kommt Ihnen das bekannt vor? Das sollte es auch. So funktionieren die Medien auch heute noch. Eine Überschwemmung, eine Hitzewelle, ein Sturm – völlig normales Wetter – wird auf die Titelseite gebracht, als beispiellos bezeichnet und dem Klimawandel angelastet. Das alltägliche Wetter wird als existenzielle Krise umgedeutet. Mein Punkt ist folgender: Es waren nie Wissenschaftler, die der Welt verkündeten, dass eine Eiszeit bevorstehe, sondern die Medien mit ihren ausgewählten Experten. Aber warum? Schauen wir genauer hin.

Newsweek warnte, dass die Regierungen auf klimabedingte Nahrungsmittelknappheit nicht vorbereitet seien, dass die Planer die klimatische Unsicherheit ignorierten und dass eine Verzögerung die bevorstehende Krise unbewältigbar machen würde. Das war nicht nur Wetterberichterstattung, es war ein Drehbuch, um Panik vor Hunger und globaler Instabilität zu schüren; sie ziehen den Hebel für Mitgefühl, für das Leid in ärmeren Ländern, und noch heute sehen wir Bilder von überfluteten Dörfern, Ernteausfällen, verzweifelten Familien – allesamt als Beweis für eine Klimakatastrophe und als Rechtfertigung für umfassende politische Maßnahmen präsentiert, für dringende Maßnahmen, ohne Zeit, die Folgen abzuwägen.

1988 fand eine Umdeutung statt. Die Schlagzeile der New York Times lautete: „Die globale Erwärmung hat begonnen, sagt Experte vor dem Senat.“ Ich habe diesen Artikel gelesen: Die Beweislage stützt sich auf fünf Monate mit leicht überdurchschnittlichen Temperaturen, doch in der Klimawissenschaft dauert es 30 Jahre, bis sich ein Trend festigt – nicht nur eine Saison. Noch schlimmer war die gewählte Referenzperiode: 1950 bis 1980. Das ist genau die Abkühlungsphase, die sie gerade noch genutzt hatten, um „Eiszeit“ zu schreien.

Das ist ein klassischer Fall von Datenmanipulation: Man nimmt einen kalten Bezugspunkt, und alles danach wird ungewöhnlich warm erscheinen. Das war niemals Wissenschaft, es gab niemals einen Trend zur globalen Erwärmung, es waren manipulierte Daten, um eine Geschichte zu erzählen. Die Eiszeit kam nie – die erste falsche Vorhersage –, aber die Geschichte von der Eiszeit hat ihren Zweck erfüllt.

Den Medien gelang es, eine Generation ängstlicher Gläubiger zu schaffen. In einer Rede vor der Royal Society im Jahr 1988 sprach Margaret Thatcher über die Angst, die die Menschen empfanden – die Angst, dass der Mensch eine globale Wärmefalle schaffe, die zu klimatischer Instabilität führen könnte. Diese Angst wurde von einer Nichtregierungsorganisation geschürt, der National Academy of Sciences, die versprach, die Erwärmung würde im Laufe des nächsten Jahrhunderts zu einem Anstieg des Meeresspiegels um mehrere Fuß führen [3 Fuß ≈ 90 cm. A. d. Übers.].

Im Jahr darauf gab eine andere Nichtregierungsorganisation, die UNO, öffentlich bekannt, dass bis 2020 ganze Nationen aufgrund des durch den Klimawandel verursachten Anstiegs des Meeresspiegels von der Erde verschwinden würden. Nun, wir sind doch immer noch hier, oder? Zweite falsche Vorhersage: Von diesem Anstieg des Meeresspiegels ist nichts eingetreten, und es ist genau die gleiche Geschichte, die sie heute predigen. Ein extremer Anstieg des Meeresspiegels und Klimaflüchtlinge sind nichts als ein Mythos, der dazu dient, den Menschen Angst einzujagen, damit sie die politischen Maßnahmen akzeptieren, die bereits in den Startlöchern stehen.

Dies ist der erste Grund dafür, dass die Geschichte vom vom Menschen verursachten Klimawandel nichts weiter ist als eine Weltuntergangsgeschichte, die sich seit 60 Jahren immer weiter entwickelt. Denken Sie einmal darüber nach. Es handelte sich wohl um zwei der mächtigsten Organisationen der Welt. Sie hatten 25 Jahre lang Zugang zu Satellitendaten, den besten Wissenschaftlern, der weltweit umfassendsten Datenanalyse und zudem die Mainstream-Medien direkt zur Verfügung. War es wirklich ein Zufall, dass ihre Vorhersage nie eingetroffen ist? Wir wissen heute, dass sie über Satelliten hätten wissen müssen, dass der Meeresspiegel stets stetig um 1,2 Zoll [ca. 3 cm] pro Jahrzehnt stieg, genau wie heute. Außerdem bringt dieser Meeresspiegelanstieg tatsächlich Sedimente mit sich und vergrößert gleichzeitig die Landmasse, wodurch es unmöglich ist, dass Inseln aufgrund des Meeresspiegelanstiegs versinken.

Da es sich jedoch nie um eine wahre Geschichte handelte, interessierten sie sich nie für die tatsächlichen Daten. Sie konnten deutlich erkennen, dass es keinen ungewöhnlichen Anstieg des Meeresspiegels gab, doch sie entschieden sich bewusst dafür, die Öffentlichkeit in die Irre zu führen und ihren betrügerischen Plan in die Tat umzusetzen. Sie rieten der Weltorganisation für Meteorologie, einer weiteren Nichtregierungsorganisation, zur Gründung des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimawandel.

Und jetzt kommt der spannende Teil. Der IPCC ist strukturell identisch mit dem Modell einer Ein-Welt-Regierung, das mir während meines Studiums als normgebende Lösung für den Klimawandel präsentiert worden war. Meine Professoren für globale Governance versicherten mir, dass ein globales Problem eine Ein-Welt-Regierung erfordere, um es zu lösen, und ich gebe zu: Ich glaubte ihnen. Ich respektierte meine Professoren. Die meisten von ihnen waren Autoren, die in angesehenen Fachzeitschriften veröffentlicht hatten, und mir wurde eine erstklassige Ausbildung versprochen.

Aber das Tragische daran ist: Sie haben nie Wissenschaftler ausgebildet.

Sie haben Sozialisten ausgebildet, um ihre Agenda durchzusetzen.

Und mir ist schon seit einiger Zeit klar, dass es nie ein Problem mit unserem Klimasystem gegeben hat, sondern dass dies nur ein Vorwand war, um Macht zu erlangen und Kontrolle auszuüben. Willkommen in der einzigen Krise, in der ihre Lösung immer die gleiche ist: mehr Kontrolle, mehr Steuern und weniger Debatte.

Lassen Sie mich verdeutlichen, wie der IPCC davon profitiert, Generationen von Klimawandel-Gläubigen zu erhalten und zu schaffen. Zunächst einmal stehen sie an der Spitze des Klimawandel-Establishments, und wenn ich von Establishment spreche, meine ich damit einfach ein stabiles Netzwerk von Institutionen, welche die Dringlichkeit der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung finanzieren, legitimieren und publik machen. Die Klimafinanzierung erreichte 2023 einen Rekordwert von 1,9 Billionen Dollar, und im letzten Jahr wurden Rekordinvestitionen in Höhe von 2,2 Billionen Dollar in saubere Energie getätigt.

Das sind mehr als 4 Billionen Dollar in nur wenigen Jahren. Überlegen Sie einmal, wer hier die Hauptgewinner sind. Es sind die nicht gewählten Funktionäre an der Spitze der IPCC-Hierarchie. Das sind die Leute, die den globalen Übergang zu sauberer Energie verkaufen, aufbauen, finanzieren und zertifizieren. Sie verdienen Milliarden.

Die finanziellen Opfer – UK ist ein Opfer.

Unsere Wirtschaft steht nach 30 Jahren als wichtiger Unterzeichner internationaler Klimaabkommen am Rande einer Rezession. Was haben wir davon? Nicht nur sind unsere Energiekosten die höchsten in der entwickelten Welt, sondern die Wirtschaft außerhalb Londons ähnelt eher der Bulgariens als der Deutschlands. Heute sind die 18- bis 30-Jährigen die erste Generation, die weniger verdient als ihre Eltern. Wir werden ärmer, sowohl relativ als auch absolut. Meine Landsleute leiden, und das macht mich ebenfalls wütend. Wegen der Klimapolitik, weil der IPCC das so sagt, dürfen wir unsere eigenen Gasfelder nicht erschließen, was uns in Zukunft vollständig von fremdem Gas abhängig machen wird.

Wir verfügen über das qualitativ hochwertigste Gas der Welt, und dessen Exploration wurde gerade für illegal erklärt. Bei bestehenden Projekten werden den Unternehmen aufgrund unnötiger Klimasteuern von jedem verdienten Dollar bis zu 78 Cent abgezogen. Schauen wir uns einmal ganz genau an, wie viel Macht sich der IPCC selbst verschafft hat. Er fungiert als globaler Motor für die Risikoverteilung. Er bestimmt, welche Technologien Subventionen verlieren, welche Aktivitäten gesetzlich eingeschränkt werden und welche Investitionen gefördert oder blockiert werden.

In Großbritannien gibt es nur noch vier Ölraffinerien. Diese sind die Grundbausteine der modernen Industriegesellschaft, aber kein Unternehmen, das hierherkommt, wird Gewinn erzielen, weil die Steuern zu hoch sind. Der IPCC macht uns ärmer, sowohl als Nationen als auch als Einzelpersonen. Die jüngsten Stromausfälle in ganz Europa sind nur ein kleiner Vorgeschmack auf die dystopische Zukunft, die uns erwartet.

Solange sie uns weiterhin weismachen, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel das Leben, wie wir es kennen, beenden wird, werden wir weiterhin Billionen von Dollar in ihre Organisation pumpen, ohne auch nur eine einzige Frage zu stellen. Was können wir also tun? Zunächst einmal glaube ich, dass der Durchschnittsbürger durchaus in der Lage ist, eine Situation so zu sehen, wie sie wirklich ist. Also bitte, hört gut zu, während ich versuche, den Mythos des vom Menschen verursachten Klimawandels ein für alle Mal zu widerlegen.

Ich habe Sie jetzt in Atem gehalten, das ist gut so. Sie sind immer noch dabei. Lassen Sie uns den ersten Mythos entlarven: Mehr Kohlendioxid führt zu einer Erwärmung des Planeten. Hier ist die Wahrheit. Eine aktuelle Studie von wohl zwei der weltweit führenden Atmosphärenwissenschaftler, beide emeritierte Professoren, einer vom MIT, einer von Princeton – ich meine, diese Leute meinen es ernst. Sie haben gezeigt, dass es eine Grenze für die Wärmemenge gibt, die von Kohlendioxid gespeichert werden kann, und sie nennen dies den Sättigungspunkt. Wir haben bereits 99 % des Sättigungspunkts erreicht. Relativ gesehen wird die globale Temperatur nicht steigen, egal wie viel Kohlendioxid wir in die Luft pumpen. Das ist nichts als ein Trugschluss. Joe Rogan hatte kürzlich diese Autoren in seinem Podcast zu Gast, Dr. Linzen und Dr. Happer. Auch Joe Rogan möchte, dass die Leute aufhören, der Propaganda zu folgen.

Räumen wir nun mit dem zweiten Mythos auf, nämlich dass Kohlendioxid schlecht für den Planeten sei. Raten Sie mal, was? Kohlendioxid ist tatsächlich gut für den Planeten. Ja, genau, ich habe es gesagt – das ist die Wahrheit. Satellitendaten zeigen, dass das Pflanzenwachstum in den letzten 35 Jahren aufgrund des erhöhten Kohlendioxidgehalts deutlich zugenommen hat. Die NASA hat allein zwischen 2000 und 2020 eine 10-prozentige Ergrünung der Erde gemessen. Und das, obwohl mir an der Universität beigebracht worden war, dass Bäume aufgrund des Klimawandels verhungern würden.

Sie haben das Wort „verhungern“ bewusst verwendet, um eine emotionale Reaktion hervorzurufen. Tatsächlich ist es so: Wenn mehr Kohlendioxid vorhanden ist, wachsen Pflanzen nicht nur schneller, sondern verbrauchen auch weniger Wasser. Das wissen wir, weil in kommerziellen Gewächshäusern der Kohlendioxidgehalt auf 1400 ppm erhöht wird, weil die Pflanzen dann am besten wachsen. Das nennt man Kohlendioxidanreicherung. Kohlendioxid bereichert die Erde.

Und der dritte Mythos: Kohlendioxid stehe in direktem Zusammenhang mit der Temperatur. Al Gore war derjenige, der Kohlendioxid verteufelt hat, und er sagte, der Kohlendioxidgehalt sei so hoch wie nie zuvor. Das ist nur eine weitere Lüge. Tatsächlich ist der Wert so niedrig wie nie zuvor in den letzten 320 Millionen Jahren. Nicht nur das, sondern einige der höchsten Kohlendioxidwerte traten während einer Eiszeit vor 340 Millionen Jahren auf, was nur beweist, dass Kohlendioxid und Temperatur keinerlei direkten Zusammenhang haben.

Natürlich wurde mir in meiner Ausbildung beigebracht, dass Kohlendioxid und dessen Anstieg oder Rückgang alles, was in unserer Klimageschichte geschah, durch eine Art Rückkopplungsschleife oder Zeitverzögerungs-Prozess erklären könnte. Und genau darauf basiert ihre gesamte Argumentation: Je mehr Kohlendioxid wir in die Atmosphäre abgeben, desto stärker steigt die Temperatur. Die wichtigste Erkenntnis, die wir heute daraus ziehen können ist, dass dies eine Lüge ist. Die Wahrheit ist, dass die Erde einfach immer grüner wird und wir einfach nicht wissen, warum sich das Klima tatsächlich verändert. Tatsächlich sind wir alle komplett einer Gehirnwäsche unterzogen worden, um dies niemals in Frage zu stellen.

Warum also steht das IPCC in einem Interessenkonflikt mit der Wahrheit? Lassen Sie uns genau verstehen, wie viel Macht diese nicht gewählte, undemokratische, nicht rechenschaftspflichtige Nichtregierungsorganisation mit ihren Lügen schützt. Das IPCC erstellt Gutachten, die 195 Regierungen weltweit als maßgebliche Referenz für die Klimapolitik nutzen. Sie verwenden IPCC-Szenarien, um Emissionsziele festzulegen und CO₂-Budgets zu rechtfertigen. Wenn Länder Entschädigungen oder Klimahilfe fordern, berufen sie sich auf die Risikobewertungen des IPCC.

Die Prognosen des IPCC legen fest, welche Regionen gefährdet sind und wohin daher die Gelder fließen. Und was man Ihnen unbedingt verheimlichen will ist, dass die größte Hebelwirkung auf den Finanzmärkten liegt. Die IPCC-Szenarien werden in ESG-Bewertungsrahmen, bei Klimastresstests für Banken, in Versicherungs-Risikomodellen, bei Klimarisiko-Bewertungen der Zentralbanken und in Kriterien für die Investitionsprüfung herangezogen. In der Praxis bedeutet dies, dass die Fähigkeit eines Unternehmens, Zugang zu Kapital zu erhalten, zunehmend davon abhängt, ob sein Geschäftsmodell mit den vom IPCC abgeleiteten Pfaden im Einklang steht.

Sie haben nicht nur ein Monopol auf den Erfolg ganzer Länder, sondern auch auf individuelle Geschäftsinteressen. Tatsächlich stehen ihre Prognosen mittlerweile über Politik, Regulierung, Infrastruktur und Wirtschaftsstruktur. Und genau das ist der Grund, warum sie so viel Macht haben. Das ist nicht nur undemokratisch, sondern antidemokratisch. Ich habe sie nie gewählt, damit sie diese Entscheidungen treffen. Das sind Menschen, die von der Wählerschaft nicht zur Rechenschaft gezogen werden können, und das ist eine inakzeptable Struktur. Es ist eine sozialistische, globalistische Agenda, die direkt vor unserer Nase umgesetzt wurde. Und sie ist das Ebenbild des Rahmens für eine Ein-Welt-Regierung, der mir in meiner Ausbildung vermittelt wurde.

Das sagt natürlich Steven Koonin. Auch hier keine Möglichkeit, den Fehler innerhalb der Graphik zu eliminieren. A. d. Übers.

Da sich also die ganze Welt auf ihre Prognosen verlässt und Billionen von Dollar auf dem Spiel stehen, sollte man meinen, dass die Genauigkeit dieser Prognosen für sie oberste Priorität haben müsste. Deshalb sagen die Anhänger: „Schaut euch die Daten an, man kann die Daten nicht ignorieren.“ Nun, Spoiler-Alarm: Die Daten sind manipuliert, genau wie schon immer, genau wie meine Lehrbücher, genau wie meine Vorlesungsskripte – das Ganze ist reine Indoktrination.

Und hier ist der Beweis. Hacker haben E-Mails von Autoren des IPCC-Sachstandsberichts veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass diese offen darüber sprachen, wie sie die tatsächlichen Daten löschten und manipulierten, weil diese nicht ganz zu ihrer Weltuntergangs-Story passten.

Und ich zitiere: „Ich werde vielleicht die letzten paar Punkte der gefilterten Kurve weglassen, da sie abfällt. Sie brauchten einen Aufwärtstrend, damit sie zu ihren früheren Prognosen passt.“ In einer anderen E-Mail heißt es: „Ich habe gerade Mikes ‚Nature-Trick‘ angewendet, um den Rückgang zu verbergen.“ Das sind echte E-Mails zwischen den Autoren des IPCC-Berichts. Es gibt mehr als 2000 solcher E-Mails, die korruptes Verhalten belegen, und sie sind bis heute die Hauptautoren. Sie sind nicht gewählt, korrupt und stehen in einem Interessenkonflikt mit der Wahrheit. Ausgaben in Höhe von Billionen Dollar beruhen auf erfundenem Unsinn.

In UK werden wir vor Gericht gebracht, wenn wir unseren Staatshaushalt nicht zu ihrer Zufriedenheit aufteilen. Zuletzt wurden wir vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gebracht, weil wir uns nicht angemessen auf extreme Hitze und Überschwemmungen vorbereitet haben. Und dies, so sagen sie, verletze grundlegende Menschenrechte, weil wir die Menschen nicht vor dem vom Menschen verursachten Klimawandel schützen. Das ist ein Skandal. Was können wir also tun? Es ist an der Zeit, unsere Souveränität zurückzugewinnen.

Und das tun wir, indem wir alle Vereinbarungen offiziell aufkündigen, die vom Klima-Establishment bestimmt werden, das Klimaschutzgesetz aufheben, aus dem Kyoto-Protokoll austreten, aus der UNFCCC austreten und aus dem Pariser Abkommen austreten. Amerika hat sich diesen Monat aus allen Strukturen der Vereinten Nationen zurückgezogen. Es ist an der Zeit, dass der Rest der Welt diesem Beispiel folgt.

Ich höre schon die Einwände, aber wenn wir nicht handeln, sind wir dann nicht dem Untergang geweiht? Als Klimawissenschaftler möchte ich Ihnen versichern: Das Klima soll sich ändern, und zwar drastisch. Das ist ganz einfach sein natürlicher Zustand, und genau das macht die Erde aus. Wir befinden uns in einer natürlichen Erwärmungsphase, die als Holozän bezeichnet wird. Wir befinden uns noch immer im Ausklang der Kleinen Eiszeit, die zwischen 1400 und 1900 stattfand. Das Klima unserer Erde wird in 1500-Jahres-Zyklen wärmer und kühler. Es gibt auch ein Ozeanströmungsmuster namens El-Niño-Southern-Oscillation (ENSO), das enorme Temperaturschwankungen verursacht. Der größte Teil der globalen Erwärmung wird tatsächlich durch Veränderungen der Meeresströmungen verursacht. Andere Veränderungen werden durch orbitale Einflüsse, die sogenannten Milankovitch-Zyklen, angetrieben. Diese Zyklen verändern die Position unseres Planeten relativ zur Sonne und führen historisch gesehen alle 100.000 Jahre zu einer Eiszeit. Daran ist nichts vom Menschen verursacht. Es gibt nur einen natürlichen Klimawandel.

Doch die Ausbildung von Experten, denen die Welt Gehör schenkt und die ihre Agenda umsetzen, ist ein entscheidender Bestandteil der Strategie des IPCC, die Kontrolle zu behalten. Nun, ich bin Klimawissenschaftler. Ich bin ein Experte. Also hört mir zu. Der gesamte Unterricht über vom Menschen verursachten Klimawandel an Schulen muss eingestellt werden. Das ist keine Wissenschaft. Es ist ein Konsens, der sich stark von objektiven wissenschaftlichen Fakten unterscheidet.

Bringt ihnen etwas über natürliche Klimaveränderungen bei. Bringt ihnen etwas über die Milankovitch-Zyklen und El Niño bei. Bringt ihnen nicht die Lügen bei, die ich gerade widerlegt habe. Ich möchte nicht, dass mein Kind eine Ideologie verinnerlicht. Ich möchte, dass es eine fundierte Bildung erhält. Die nächste Generation muss klug sein. Und damit das geschieht, muss sie sachliche Informationen vermittelt bekommen.

An alle da draußen, die sich wegen des Klimawandels jemals schuldig oder ängstlich gefühlt haben: Ich möchte euch versichern, dass ihr nicht das Problem seid. Wir werden jeden Tag von den Medien einer Gehirnwäsche unterzogen. Wir werden jeden Tag belogen. Und wenn wir das hinterfragen, sagt man uns, wir seien verrückt. Man sagt uns, wir würden die Realität leugnen, weil das Klima-Establishment Angst hat.

Sie werden euch sagen, dass ich die Extremistin bin, weil ich nicht glaube, dass die Welt in Flammen steht. Sie werden alles tun, um uns Angst zu machen. Die Welt, wie wir sie kennen, geht unter, brennt, kocht – um die Kontrolle zu behalten, uns mit regulatorischen Auflagen einzuschränken und uns vor ihren Gerichten zur Rechenschaft zu ziehen, wenn wir unsere Steuergelder falsch ausgeben.

Das Klima-Establishment hat sich intelligente Menschen zum Ziel genommen, welche die Umwelt aufrichtig liebten. Sie haben uns eingetrichtert, die Erde würde sterben und stünde kurz vor dem Zusammenbruch. Und ich habe es geglaubt. Das ist keine Dummheit. Das ist Indoktrination. Denn meine Universitätsdozenten, die ich respektierte, und die Institution der Universität selbst versicherten mir, dies sei die neueste Spitzenforschung.

Ich meine, ich denke, ich will an dieser Stelle mein Geld zurück. Sie haben euch gesagt, es sei entschieden. Sie haben euch gesagt, es sei dringend. Sie haben euch gesagt, ihr sollt euch fügen. Nun, ich habe euch gesagt, was sie euch verschwiegen haben. Das Klima ändert sich immer. Der Mensch könnte das Klimasystem nicht beeinflussen, selbst wenn er es wollte. Kohlendioxid ist gut für den Planeten und wird die Temperatur nicht erhöhen. Und sowohl Kinder als auch Studenten werden einer Gehirnwäsche unterzogen, um blindlings ihre Agenda um- und durchzusetzen.

Nun, ich bin keine Marionette. Was mich betrifft: Wer mich einmal täuscht, soll sich schämen; wer mich zweimal täuscht, sollte ich selbst mich schämen. Die Entscheidung, was Sie glauben wollen, liegt nun bei Ihnen. Aber das Establishment sollte sich fürchten, denn ich bin eine Klimawissenschaftlerin, welche die Wahrheit kennt. Danke. Vielen herzlichen Dank. Ich möchte mich auch ganz herzlich beim Heartland Institute dafür bedanken, dass ich beim ersten World Prosperity Forum hier in Zürich sprechen durfte.

Hier das 34-Minuten-Video der Rede:

Link: https://rclutz.com/2026/04/03/insider-exposes-corrupt-climatism-anika-sweetland/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




CO₂-Modelle scheitern

Cap Allon

In einer Studie aus dem Jahr 2025 untersuchten Kesten Green und Willie Soon, ob die CO₂-Modelle des IPCC Temperaturen vorhersagen können, für die sie nicht kalibriert worden sind.

Die Anpassung an vergangene Daten ist einfach. Ein Modell lässt sich so lange anpassen, bis es mit alten Daten übereinstimmt. Die Vorhersage für unbekannte Jahre ist schwieriger, muss doch das Modell denn zeigen, dass es die Zusammenhänge versteht, die zu beschreiben es vorgibt.

Green und Soon untersuchten die Landtemperaturen der nördlichen Hemisphäre unter Verwendung verschiedener Modellkonfigurationen. Die gängige Version berücksichtigte den anthropogenen Einfluss, der vor allem durch CO₂-Emissionen geprägt ist, sowie vulkanische Einflüsse und die vom IPCC bevorzugte Schätzung der Sonneneinstrahlung. Die alternativen Modelle ließen den anthropogenen Einfluss außer Acht und stützten sich stattdessen auf unabhängige Rekonstruktionen der Sonneneinstrahlung.

Sie untersuchten auch ausschließlich ländliche Messdaten. Messstationen in Städten werden durch Asphalt, Beton, Gebäude, Verkehr, Klimaanlagen und andere lokale Wärmequellen künstlich erwärmt. Ländliche Messstationen liefern ein unverfälschteres Bild (weniger städtische Verfälschungen).

Das Ergebnis war eindeutig. Die unabhängigen Solarmodelle schnitten in allen acht Testkombinationen besser ab als eine einfache Vergleichsgröße ohne Veränderungen. Die anthropogenen Modelle nach IPCC-Art taten dies nur in drei Fällen.

Für den entscheidenden Erwärmungszeitraum ab 1970 fielen die CO₂-basierten Modelle zu hoch aus. Ihre Vorhersagen lagen je nach verwendetem Modell und Temperaturaufzeichnung um 1,7 °C bis 2,5 °C über den gemessenen Temperaturen.

Die ausschließlich ländlichen Aufzeichnungen machen es schwieriger, das Ergebnis zu ignorieren, nicht einfacher. Diese Stationen sind weniger von Asphalt, Beton, Verkehr, Gebäuden und anderer lokaler städtischer Wärme beeinflusst. Wenn CO₂ der dominierende Treiber des allgemeinen Klimawandels ist, sollte das CO₂-Modell bei saubereren ländlichen Daten gut abschneiden.

Das tat es nicht. Die anthropogenen Modelle wiesen dort einige ihrer größten Fehler auf.

Die Studie stellt zudem die „statistische Anpassung“ in Frage. Ein Modell kann im Vergleich zu den Daten, auf denen es basiert, gut aussehen und dennoch versagen, wenn es darum geht, neue Daten vorherzusagen. Green und Soon stellten fest, dass eine bessere Anpassung nicht gleichbedeutend mit besseren Vorhersagen war. Im Durchschnitt war der Zusammenhang zwischen Anpassung und Vorhersagegenauigkeit negativ.

Der Öffentlichkeit wird suggeriert, Klimamodelle könnten uns sagen, was als Nächstes kommt.

Dieser Artikel zeigt, dass die CO₂-basierten Modelle in diesem Test kläglich versagt haben.

Green und Soon bezeichnen den Ansatz des IPCC als „Advocacy Research“ – Forschung, die darauf ausgelegt ist, eine bestimmte Hypothese zu stützen.

Die ganze Studie steht hier.

Link: https://electroverse.substack.com/p/western-australias-wheatbelt-breaks?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kälte fordert neunmal mehr Todesopfer als Hitze – und sprengt die von der WHO prognostizierte Klimakrise

Mark Keenan

Die Einstufung des Klimawandels als Notfall für die öffentliche Gesundheit durch die WHO hat ein Problem: Sie steht im Widerspruch zu den Fakten.

Nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus der COVID-Ära hervorgegangen war und ihre Glaubwürdigkeit zunehmend auf dem Prüfstand steht, versucht sie nun, den Klimawandel als Notfall für die öffentliche Gesundheit neu zu definieren. [Hervorhebungen und Links hinzugefügt {vom Autor}]

Der jüngste Vorstoß geht von einer Sonderkommission aus, die darauf drängt, den Klimawandel in Europa als internationale Gesundheitskrise zu behandeln, die dringendes Handeln erfordert.

Die Sprache kommt uns bekannt vor. Man warnt uns vor katastrophalen Risiken, eskalierenden Notlagen und wachsenden Gefahren für das Wohlergehen der Menschen.

Das Ziel ist klar: Es soll ein Gefühl der Dringlichkeit geschaffen werden, das ein stärkeres politisches Eingreifen und eine intensivere internationale Zusammenarbeit rechtfertigt.

Wenn wir jedoch einen Schritt zurücktreten und die Fakten betrachten, ergibt sich ein ganz anderes Bild.

Die wichtigste Grafik in der gesamten Klimadebatte ist eine, die von Regierungen, Umweltaktivisten oder den Medien selten gezeigt wird.

Daten aus der internationalen Katastrophendatenbank EM-DAT zeigen, dass die Zahl der Todesfälle durch extremes Wetter im letzten Jahrhundert drastisch zurückgegangen ist:


Obwohl die Weltbevölkerung von rund zwei Milliarden auf über acht Milliarden Menschen gestiegen ist, ist die Zahl der jährlich durch Wetterereignisse verursachten Todesfälle um weit über 95 % zurückgegangen. Pro Kopf beträgt der Rückgang sogar über 99 %.

Diese außergewöhnliche Errungenschaft ist nicht darauf zurückzuführen, dass Hurrikane verschwunden sind oder Dürren nicht mehr vorkommen. Sie ist vielmehr darauf zurückzuführen, dass die menschlichen Gesellschaften wohlhabender und widerstandsfähiger geworden sind.

Bessere Infrastruktur, Bewässerungssysteme, Wettervorhersagen, Klimaanlagen und Fortschritte bei der Katastrophenhilfe haben die Anfälligkeit drastisch verringert.

Mit anderen Worten: Anpassung funktioniert.

Doch diese offensichtliche Erfolgsgeschichte findet in den Klimameldungen der WHO kaum Beachtung. Stattdessen hat sich der Fokus fast ausschließlich auf die hitzebedingte Sterblichkeit verlagert.

Die WHO beruft sich auf Studien, die darauf hindeuten, dass steigende Temperaturen europaweit zu einer zunehmenden Zahl von Todesfällen führen. Auf den ersten Blick wirken solche Behauptungen überzeugend. Viele dieser Arbeiten werden in renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht und tragen die Namen Dutzender akademischer Autoren.

Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch ein ernstes Problem.

Wie der dänische Ökonom Bjørn Lomborg wiederholt betont hat, berücksichtigen viele dieser Analysen die rasch alternde Bevölkerung Europas nicht angemessen. Ältere Menschen sind naturgemäß anfälliger für Hitzestress.

Steigt der Anteil älterer Menschen, kann die hitzebedingte Sterblichkeit zunehmen, selbst wenn die Temperaturverläufe weitgehend unverändert bleiben.

Dies ist kein geringfügiges statistisches Versehen. Es verändert die Interpretation der Daten grundlegend.

Wenn eine Bevölkerung altert, wäre selbst ohne jeglichen klimatischen Einfluss mit mehr hitzebedingten Todesfällen zu rechnen.

Noch bemerkenswerter ist jedoch, was in diesen Diskussionen oft ausgelassen wird.


Weitaus mehr Menschen sterben an Kälte als an Hitze.

Eine in „The Lancet Planetary Health“ veröffentlichte groß angelegte Studie schätzt, dass weltweit jährlich etwa 5,1 Millionen Todesfälle mit nicht optimalen Temperaturen in Verbindung stehen, was etwa 9,4 % der weltweiten Sterblichkeit ausmacht.

Wichtig ist, dass die Studie ergab, dass die Zahl der kältebedingten Todesfälle die der hitzebedingten Todesfälle um etwa das Neunfache übersteigt.

Das Verhältnis variiert je nach Region, doch weltweit übersteigt die kältebedingte Sterblichkeit die hitzebedingte Sterblichkeit bei weitem.

Diese Tatsache taucht in den Schlagzeilen zum Thema Klima selten auf.

Der Grund liegt auf der Hand. Es verkompliziert eine einfache politische Aussage.

Wenn die Erwärmung die kältebedingte Sterblichkeit senkt und gleichzeitig die hitzebedingte Sterblichkeit erhöht, wird die Frage weitaus differenzierter, als Aktivisten zugeben möchten.

Es handelt sich nicht mehr um eine einfache Geschichte von Klimakatastrophen. Es wird zu einer Frage der Abwägung von Kosten und Nutzen, der Anpassung, des technologischen Fortschritts und der menschlichen Widerstandsfähigkeit.

Diese Diskussion löst nicht das gleiche Gefühl der Panik aus.

Sie stützt auch nicht die Forderungen nach umfassender politischer Kontrolle.

Die zunehmende Tendenz, den Klimawandel als Gesundheitsnotstand darzustellen, sollte daher genauer untersucht werden.

Die öffentliche Gesundheit hat sich zu einem der wirkungsvollsten politischen Instrumente entwickelt, über die Regierungen und internationale Organisationen verfügen. In einer Gesundheitskrise lassen sich außergewöhnliche Maßnahmen rechtfertigen, die andernfalls politisch inakzeptabel wären.

Sobald der Klimawandel als Gesundheitskrise neu definiert wird, erweitern sich die Möglichkeiten politischer Eingriffe erheblich.

Energiepolitik, Verkehr, Landwirtschaft, Stadtplanung, Wohnungswesen und sogar persönliche Lebensentscheidungen können alle unter den Begriff des öffentlichen Gesundheitsmanagements fallen.

Dieser Wandel ist bereits im Gange.

Mehr bei American Thinker

Link: https://climatechangedispatch.com/cold-kills-heat-who-climate-health-crisis/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Unverifiziert und unvalidiert

Willis Eschenbach

Das heutige Thema ist ein echter Leckerbissen: schon wieder eine Studie zu den „Indikatoren des globalen Klimawandels“, diesmal die Aktualisierung von 2025, in der ein Team der üblichen Verdächtigen – zum dreiunddreißigsten Mal – verkündet, dass sich der Planet erwärmt, dass böse Menschen dafür verantwortlich sind, und dass sie nun Zahlen mit einer Dezimalstelle für die „vom Menschen verursachte Erwärmung“ und das verbleibende Kohlenstoffbudget angeben können, als wäre das Klimasystem eine gut abgestimmte Tabellenkalkulation und nicht ein kaum beobachteter, nichtlinearer, chaotischer, multiskaliger Albtraum.

Die Menschen unterschätzen die Komplexität des Klimas. Es umfasst nicht weniger als sechs große Teilsysteme: Atmosphäre, Hydrosphäre, Lithosphäre, Biosphäre, Kryosphäre und Elektrosphäre. Jedes dieser Systeme hat seine eigenen internen Kreisläufe, Antriebe, Reaktionen und Resonanzen. Und alle interagieren ständig auf räumlichen Skalen von der molekularen bis zur planetarischen Ebene und auf zeitlichen Skalen von Nanosekunden bis zu Jahrtausenden. Willis’ erste Klimaregel lautet: „Im Klima ist alles mit allem verbunden, was wiederum mit allem anderen verbunden ist … außer wenn es das nicht ist.“ Es ist das komplexeste System, das wir je zu modellieren versucht haben, und wir haben gerade erst an der Oberfläche gekratzt.

Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich habe viele Computermodelle geschrieben. Ich mag Indikatoren. Ich mag Daten. Ich mag es, regelmäßig Momentaufnahmen davon zu haben, wo wir stehen.

Was mir jedoch nicht gefällt ist die Behauptung, dass das Durchlaufen der gleichen Annahmen durch eine leicht aktualisierte „Wurstmaschine“ als Bestätigung für irgendetwas gelten könnte. Diese Leute testen das System nicht. Sie führen lediglich eine jährliche Buchführung innerhalb eines ungetesteten Rahmens durch und verkünden dann den Sieg. Das ist keine Wissenschaft; das ist Klimabuchhaltung mit einer Prise ungerechtfertigter Zuversicht.

Fangen wir mit den Grundlagen an. Die Studie orientiert sich ausdrücklich an den Verfahren des IPCC-AR6. Sie erfasst Emissionen, Konzentrationen, den effektiven Strahlungsantrieb, die Oberflächentemperatur, das Energieungleichgewicht der Erde, den Meeresspiegel und so weiter und nutzt dann ein einfaches, auf den AR6 abgestimmtes Klimamodell (FaIR) sowie eine Handvoll Beobachtungsdaten, um eine „vom Menschen verursachte Erwärmung“ zu errechnen.

Mit anderen Worten: Sie nehmen die Struktur des AR6, setzen aktualisierte Emissions- und Temperaturreihen ein, und schon kommt eine aktualisierte Zahl heraus wie „die vom Menschen verursachte Erwärmung beträgt nun 1,37 °C“. Das ist vielleicht praktisch. Aber beachten Sie, was sie nicht tun: Sie überprüfen nicht unabhängig, ob die zugrunde liegende Modellfamilie tatsächlich entscheidende Merkmale des realen Klimasystems nachbilden kann, wenn sie nicht an die Hand genommen wird.

Das bringt uns zu einem Thema, das mir sehr am Herzen liegt – Verifizierung und Validierung, oder wie erfahrene Modellierer es nennen: V&V. Ich habe mein erstes Computerprogramm vor dreiundsechzig Jahren in diesem Monat geschrieben, daher weiß ich mehr als nur ein bisschen über Computermodelle und V&V.

Lassen Sie mich das auf das Wesentliche reduzieren. Hier ist die Kurzfassung:

• Bei der Verifikation geht es um die Frage: „Haben wir die Gleichungen richtig gelöst?“

• Bei der Validierung geht es um die Frage: „Haben wir die richtigen Gleichungen gelöst?“

Das sind zwei ganz unterschiedliche Fragen.

Zunächst einmal zum Hintergrund: In den „ernsten“ Bereichen des Ingenieurwesens – Kerntechnik, Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau, Hochbau, Medizintechnik – ist V&V keine optionale Spielerei. Es ist Standardverfahren. Wenn Sie ein Berechnungsmodell erstellen, das zur Konstruktion einer Brücke, eines Reaktors oder einer Herzklappe verwendet wird, wird von Ihnen erwartet, dass Sie nachweisen, dass (1) der Code das tut, was Sie erwarten, und (2) das gesamte Modell tatsächlich eine angemessene Darstellung des realen physikalischen Systems in den für Sie relevanten Situationen ist.

Das sind Verifikation und Validierung. Versäumen Sie eines davon, befinden Sie sich im Bereich des Wunschdenkens, nicht im Ingenieurwesen.

Was versteht man also unter „Verifikation“? Im Kern geht es bei der Verifikation um die Implementierung, nicht um die reale Welt. Es ist der Prozess, bei dem überprüft wird, ob der Computercode das gewählte mathematische Modell korrekt löst. Man kann sich das so vorstellen, als würde man fragen: „Stimmen die Zahlen?“

Dazu gehören all die unscheinbaren, aber unverzichtbaren Aspekte: Löst der Code die richtigen Gleichungen? Sind die Randbedingungen korrekt implementiert? Gelten die Erhaltungssätze? Konvergiert die Lösung, wenn man das Gitter oder den Zeitschritt verfeinert? Und gibt das Modell bekannte analytische oder Benchmark-Lösungen wieder, wenn man ihm einfache Testfälle zuführt? Man vergleicht den Code mit den beabsichtigten Gleichungen und Algorithmen, nicht mit Beobachtungen der Natur. Wenn das konzeptionelle Modell falsch ist, hilft auch eine perfekte Verifizierung nichts – aber zumindest weiß man, dass der Fehler kein Tippfehler im Code ist.

Hier stoßen wir auf das Problem, das Klimamodellierer dazu veranlasst, schwach zu lächeln und bewusst wegzuschauen, wenn es erwähnt wird. Wir haben keinen allgemeinen Beweis dafür, dass das vollständige, parametrisierte, rotierende, feuchte Navier-Stokes-System, das in operationellen Klimamodellen verwendet wird, in einem strengen, globalen Sinne konvergiert, wenn der Gitterabstand gegen Null geht.

Das ist mehr als nur ein theoretisches Problem. Es bedeutet, dass wir tatsächlich NICHT wissen, ob die Modelle die richtige Mathematik auf die richtige Weise anwenden. Tatsächlich nehmen in manchen Modellen die Fehlernormen oder Diagnosen mit zunehmender Gitterfeinheit nicht gleichmäßig ab; stattdessen können sie in bestimmten Auflösungsbereichen abflachen oder sogar zunehmen, weil neue Bewegungsskalen teilweise aufgelöst werden, sich die numerische Diffusion verändert oder sich die Wechselwirkungen zwischen Wellen und Mittelströmung bei feinerem Gitter anders verhalten.

Wie umgehen die Modellierer dieses Problem? Indem sie Dutzende und Aberdutzende von einstellbaren Parametern verwenden, die das Klimamodell in Richtung der gewünschten Mittellinie lenken, wenn es sich den Gräben zu sehr nähert, wie ich in diesem Beitrag beschrieben habe [in deutscher Übersetzung hier].

Wir haben also keine Garantie dafür, dass die Klimamodelle die Berechnungen tatsächlich korrekt durchführen.

Dann kommen wir zur „Validierung“. Hier verlässt man den mathematischen Sandkasten und blickt auf die reale Welt. Die Validierung stellt eine schwierigere und viel interessantere Frage: Angenommen, der Code löst eine bestimmte Gleichungsgruppe korrekt (was wir nicht wissen) – liefert diese Gleichungsgruppe dann eine angemessene Darstellung des tatsächlichen physikalischen Systems für den Zweck, der von Bedeutung ist?

Hier vergleicht man das Modell nicht mehr mit sich selbst. Man vergleicht die Modellergebnisse mit Messungen, Experimenten oder Beobachtungsdaten, die nicht bereits zur Feinabstimmung des Modells herangezogen worden waren. Man lässt das Modell in Bereichen laufen, in denen man weiß, wie sich die Natur verhält, und fragt, ob die Vorhersagen des Modells innerhalb akzeptabler Grenzen liegen. Entscheidend ist, dass „akzeptabel“ kein metaphysischer Begriff ist – er wird relativ zu den Entscheidungen definiert, die man auf der Grundlage dieses Modells treffen wird. Die Konstruktion einer Raketendüse und die Schätzung der globalen Durchschnittstemperatur im Jahr 2100 stellen sehr unterschiedliche Anforderungen an die Toleranz.

In der Praxis beantwortet die Verifikation also die Frage „Ist der Code der Mathematik treu?“, während die Validierung die Frage beantwortet: „Ist die Mathematik der Welt treu, für diese Aufgabe?“ Man braucht beides, wenn man behaupten will, dass das eigene Modell mehr ist als eine aufwendige Kurvenanpassung.

Und genau deshalb spreche ich über V&V in der Klimamodellierung.

Ein Modell, das nicht gründlich überprüft wurde, könnte nichts weiter sein als ein ausgeklügelter Zufallsgenerator mit guter Öffentlichkeitsarbeit.

Ein Modell, das nicht gründlich validiert wurde – anhand von Phänomenen außerhalb der Stichprobe und mit klaren Kriterien für „bestanden“ oder „nicht bestanden“ –, hat schlichtweg nicht das Recht, so zu tun, als würde es das Klimasystem „verstehen“.

[Hervorhebungen im Original]

Im besten Fall ist es ein Generator für Hypothesen. Im schlimmsten Fall ist es eine sehr teure Methode, um zu bestätigen, was man ohnehin schon glaubt.

Wenn ein Ingenieur ein Brückenmodell baut, schaut man sich das Ergebnis nicht einfach nur an und sagt: „Sieht ganz richtig aus.“ Man überprüft, ob das Programm tatsächlich die Gleichungen löst, von denen man annimmt, dass es sie löst, und man validiert das Modell, indem man seine Vorhersagen mit einer unabhängigen Realität vergleicht, auf die es noch nicht abgestimmt worden ist. Man testet es in Bereichen, in denen man die Antwort tatsächlich kennt. Wenn es versagt, korrigiert man es oder man hört auf, ihm zu vertrauen. Ganz einfach.

In der Welt des IPCC bedeutet „Validierung“ jedoch meist: „Es stimmt mit AR6 und einigen globalen mittleren Zeitreihen überein, die wir bereits zur Kalibrierung verwendet haben.“ FaIR, das einfache Klimamodell, das sie verwenden, ist auf das CMIP6-Ensemble sowie auf die globale Mitteltemperatur und den Wärmegehalt der Ozeane kalibriert. Die Studie verwendet dann das gleiche Modell erneut, um zu bestimmen, wie viel der beobachteten Erwärmung vom Menschen verursacht ist und wie hoch das verbleibende Kohlenstoffbudget ist. Das ist keine Validierung; das ist ein Zirkelschluss, der als elegante Modellierung getarnt ist. Die traurige Wahrheit ist, dass die Software, die einen Hochhausaufzug steuert, weitaus mehr V&V durchlaufen hat als moderne Klimamodelle.

Sie zeigen beispielsweise nie, dass diese gesamte AR6–FaIR-Pipeline irgendwelche wesentlichen Verhaltensweisen des Klimasystems außerhalb des Stichprobenzeitraums reproduzieren kann – etwa die vertikale Struktur der Temperaturen in den Tropen oder die langsame Abkühlung im letzten Jahrtausend hin zur Kleinen Eiszeit und die anschließende Erholung.

Nun, wenn man es mit V&V ernst meint, gibt es da einen riesigen, offensichtlichen Test, der wie der sprichwörtliche Elefant im tropischen Wohnzimmer herumsteht: die vertikale Struktur der Erwärmung in den Tropen. Die Treibhausgas-Theorie besagt nicht nur, dass es „wärmer wird“. Sie besagt, dass es sich nach einem bestimmten Muster erwärmt – stärker in der oberen tropischen Troposphäre als an der Oberfläche, wobei es in etwa einem feuchten adiabatischen Profil folgt. Die Modelle lieben das. Sie erzeugen einen großen warmen „Hotspot“ bei etwa 200–300 hPa in den Tropen. Das ist einer ihrer robustesten Fingerabdrücke.

Die Atmosphäre hingegen lässt sich davon nicht beeindrucken. Betrachtet man Radiosonden- und Satellitendaten, so ist die beobachtete Erwärmung der tropischen Troposphäre viel, viel schwächer, als es der CMIP-Multimodell-Mittelwert vermuten lässt, insbesondere in jenem Bereich der oberen Troposphäre, in dem die Modelle so eifrig sind, die Temperaturen in die Höhe zu treiben. Douglass und Santer wiesen bereits vor Jahren darauf hin: Die in den Modellen prognostizierten Temperaturtrends in der tropischen Troposphäre liegen deutlich über den Beobachtungswerten, oft um mehr als das Doppelte der Beobachtungsunsicherheit, insbesondere seit Beginn der Satellitenbeobachtung.

Spätere Arbeiten haben versucht, diesen Widerspruch zu entschärfen, indem sie mit der Hand winkten und sich auf „interne Variabilität“ (was ein Codewort für „eine natürliche Ursache, die wir nicht verstehen, über die wir aber wissenschaftlich klingen wollen“) und Datenunsicherheiten beriefen, aber selbst diese Autoren räumen ein, dass die Modelle die tropische obere Troposphäre schneller erwärmen als es aus den meisten Beobachtungsdatensätzen hervorgeht.

Wenn die Modellfamilie die vertikale Temperaturstruktur in den Tropen in den letzten Jahrzehnten nicht richtig abbilden kann – wo wir doch tatsächlich über Satelliten- und Ballonmessungen verfügen –, warum um alles in der Welt sollte man dann annehmen, dass die gleiche Modellfamilie in der Lage ist, die globale „vom Menschen verursachte Erwärmung“ auf Zehntelgrad genau zu bestimmen? Wenn die Rückkopplung der Temperaturabnahme mit der Höhe und die feuchte Konvektion nicht stimmen, sind die globale Sensitivität und die Rückkopplungsstruktur per Definition fragwürdig. Dennoch zuckt das IPCC-Indikator-Framework nur mit den Schultern und marschiert weiter, wobei es eine „vom Menschen verursachte“ Erwärmung von 1,37 °C anführt, als ob die zugrunde liegende Physik alle offensichtlichen Tests bestanden hätte.

Nein. Einfach nein.

Da wir gerade beim Thema fehlgeschlagene Realitäts-Checks sind, lassen Sie uns über die Erfolgsbilanz dessen sprechen, was ich als „Industrie der serienmäßigen Untergangs-Prophezeiungen“ bezeichne – jene dramatischen, schlagzeilenträchtigen Vorhersagen, welche die Öffentlichkeit in Angst und Schrecken versetzen sollten. Sie kennen sie: eisfreie Sommer in der Arktis „bis 2020“ oder „bis 2040“, kleine Atolle, die kurz vor dem Untergang stehen, Millionen von „Klimaflüchtlingen“ und so weiter und so fort. Der IPCC-Bericht ist voll von Formulierungen über hohe Erwärmungsraten, Rekord-Extremereignisse und schrumpfende Kohlenstoffbudgets.

Was er jedoch nicht tut, ist einen Schritt zurückzutreten und zu fragen: „Wie haben sich frühere dramatische Prognosen gegenüber der empirischen Realität bewährt, und was sagt das über die Modelle und Annahmen aus, die wir heute verwenden?“

Nehmen wir die Behauptung von den „versunkenen Atollen“. Seit Jahren versprechen Prognosen, die auf gekoppelten Klimamodellen und einer gehörigen Portion Spekulation beruhen, dass tief liegende Korallenatolle jeden Moment in den Fluten verschwinden würden – such dir einfach einen beliebigen Termin ab den 1990er Jahren aus, wahrscheinlich gibt es dazu eine wissenschaftliche Arbeit oder eine Pressemitteilung. Je nach Emissionsszenario und der jeweiligen Art des Küstenmodells sollten wir erleben, wie Inseln „verschwinden“, Nationen „unbewohnbar“ werden und ganze Kulturen zu Klimaflüchtlingen werden – und das nach einem ordentlichen Zeitplan, der sich gut für Förderanträge und Fundraising-Broschüren von NGOs eignet.

Wenn man jedoch aufhört, die Pressemitteilungen zu lesen, und sich stattdessen die Pegelmesser, Luftbilder und Satellitenaufnahmen ansieht, passiert etwas Unangenehmes: Die Inseln weigern sich größtenteils, mitzuspielen. Ja, der Meeresspiegel ist gestiegen. Ja, es gibt lokale Problemstellen. Aber viele Atolle sind im letzten halben Jahrhundert oder länger in etwa gleich groß geblieben oder haben sogar an Fläche gewonnen, weil Korallenriffe vertikal wachsen, Stürme Sedimente umlagern und Küstenlinien keine passiven Badewannenränder sind, die darauf warten, dass das Wasser über sie hinwegkriecht.

Das Narrativ der „versunkenen Atolle“, das als unvermeidliche Folge des modellierten Meeresspiegelanstiegs verkauft wird, scheitert immer wieder an einer komplexen, dynamischen Realität, in der die Inseln weitaus widerstandsfähiger sind – und sich weitaus weniger an einfache Untergangsdiagramme halten –, als es die Marketingbotschaften glauben machen wollen.

Das bedeutet nicht, dass sie immun gegen zukünftige Probleme sind. Es bedeutet jedoch, dass frühe, vereinfachende Modelle und Narrative hinsichtlich der Reaktion dieser Systeme systematisch falsch lagen, und Klimaindikatoren, die auf den gleichen Annahmen beruhen, sollten dies als ernstzunehmenden Warnschuss betrachten.

Das ist nichts Neues. Charles Darwin wies bereits vor ein paar hundert Jahren darauf hin, dass Atolle durch den Anstieg des Meeresspiegels entstehen und nicht zerstört werden. Ich habe vor zwei Jahrzehnten in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift darüber geschrieben und es in diesem Beitrag näher erläutert.

Doch der IPCC räumt seinen eklatanten Fehler nicht einmal ein, wie es eine ehrliche Gruppe von Wissenschaftlern tun würde. Er verzeichnet lediglich den Anstieg des Meeresspiegels, stellt fest, dass die Auswirkungen zunehmen, und macht weiter wie bisher.

An dieser Stelle wird jemand sagen: „Aber Willis, das sind doch nur Randdetails. Das Gesamtbild ist klar: Die jüngste Erwärmung ist beispiellos, und wir wissen, dass der Mensch dafür verantwortlich ist.“ Darauf antworte ich: Lassen Sie uns einen Blick auf die letzten tausend Jahre werfen und sehen, wie „klar“ das wirklich ist.

Rekonstruktionen wie die untenstehende Ljungqvist-Studie zeigen ein allgemeines Muster: eine relativ warme mittelalterliche Klimaanomalie etwa zwischen 900 und 1200 n. Chr., gefolgt von einer lang anhaltenden Abkühlung in die sogenannte Kleine Eiszeit, mit dem Höhepunkt etwa im 17. und 18. Jahrhundert, und dann eine Erwärmung im 19. und 20. Jahrhundert:

Der genaue zeitliche Ablauf und das Ausmaß variieren je nach Region, doch das Gesamtbild zeigt ein Klimasystem, das sich über Jahrhunderte hinweg abkühlen und dann wieder erwärmen kann, ohne dass SUVs oder chinesische Kohle dazu beitragen müssen.

Betrachten wir nun diesen Verlauf: Grob gesagt kühlte sich die Erde von etwa 1000 n. Chr. bis etwa 1700 n. Chr. ab, dann kam die Abkühlung zum Stillstand, und anstatt kalt zu bleiben, erwärmte sie sich in Schüben bis in die Gegenwart. Die ersten paar Jahrhunderte dieser jüngsten Erwärmungsphase – sagen wir von 1700 bis 1900 – lassen sich plausibel nicht auf CO₂ zurückführen, da der menschliche Beitrag zum atmosphärischen CO₂-Gehalt noch gering war. Selbst im Jahr 1900 lagen die Konzentrationen nur geringfügig über dem vorindustriellen Niveau.

Also war es etwas anderes – eine Kombination aus natürlichen Veränderungen der Sonnenaktivität, vulkanischer Aktivität, Ozeandynamik und interner Variabilität –, das eine große, langsame Umkehrung eines jahrhundertelangen Abkühlungstrends bewirkte.

Der entscheidende Punkt ist: Niemand weiß wirklich – im mechanistischen, vorhersagbaren Sinne –, warum es zu dieser langen Abkühlung kam, warum sie zu jenem Zeitpunkt ihren Tiefpunkt erreichte oder warum sich die anschließende natürliche Erwärmung so stufenweise vollzog. Rekonstruktionen und Modellversuche können auf mögliche Ursachen hinweisen – Häufungen großer Vulkanausbrüche, kleine Schwankungen der Sonnenaktivität, vielleicht einige interne Schwingungsmodi –, aber es gibt kein allgemein anerkanntes quantitatives Modell, das besagt: „Wenn man die Antriebskräfte so einstellt, erhält man zuverlässig die spezifische Amplitude und den zeitlichen Ablauf der MWP–LIA–modernen Sequenz.“

Und je weiter man in die Vergangenheit zurückblickt, desto schwieriger wird es. In paläozoischen Zeiten war der Planet im Allgemeinen wärmer und manchmal sogar weitaus wärmer als heute. Warum? Nun … wir haben keine Ahnung. Und in paläozoischen Zeiten gibt es, wie unten gezeigt, kaum eine Korrelation zwischen CO₂ und Temperatur. Die Temperaturen im Karbonzeitalter beispielsweise lagen ähnlich hoch wie heute, aber bei einem doppelt so hohem CO₂-Gehalt.

Und doch tut das IPCC-Team so, wenn es um die Referenzperiode 1850–1900 und alles danach geht, als könne man diesen chaotischen, kaum verstandenen Hintergrund von tausend- bis millionenjährigen Schwankungen einfach sauber herausrechnen. Sie definieren den Zeitraum 1850–1900 als „vorindustriell“, gehen davon aus, dass die komplexe, mehrere Jahrhunderte umfassende Dynamik, die uns in die Kleine Eiszeit hinein- und wieder herausgeführt haben, durch ihre gewählten Rekonstruktionen der Antriebsfaktoren und Annahmen zur internen Variabilität angemessen erfasst werden, und schreiben dann selbstbewusst Zehntelgrade der nachfolgenden Erwärmung „dem Menschen geschuldeten“ Ursachen zu.

Dieser Sprung – von „wir kennen Temperaturen und Antriebe grob“ zu „wir können die Erwärmung des 20. und 21. Jahrhunderts mit einer Genauigkeit von einer Dezimalstelle in anthropogene und natürliche Ursachen zerlegen“ – ist genau der Punkt, an dem die Hybris die Bühne betritt.

[Kursiv im Original]

Die Leute vom IPCC lieben ihre Zahlen. Für den Zeitraum 2016–2025 melden sie eine beobachtete Erwärmung von etwa 1,26 °C im Vergleich zu 1850–1900, wobei die vom Menschen verursachte Erwärmung bei 1,24 °C liegt und die Rate der vom Menschen verursachten Erwärmung bei etwa 0,27 °C pro Jahrzehnt. Für das Jahr 2025 selbst beziffern sie die vom Menschen verursachte Erwärmung auf etwa 1,37 °C. Die von ihnen angegebenen Unsicherheiten sind beeindruckend gering – hier ein Hundertstel Grad, dort ein paar Zehntel. Sehr offiziell. Sehr ausgefeilt.

Aber was messen diese Zahlen eigentlich? Es handelt sich nicht um „das, was das Klima ganz von selbst getan hat“ im Vergleich zu „dem, was der Mensch getan hat“ in einem kontrollierten Experiment. Es sind nichts anderes als die Ergebnisse einer bestimmten einfachen Modellfamilie (FaIR), die auf eine bestimmte Reihe von Annahmen über Antriebe, Rückkopplungen, Aerosolkühlung und interne Variabilität kalibriert worden ist.

Ändert man die Modellstruktur, ändert sich auch die Zuordnung. Nimmt man eine andere Darstellung der niederfrequenten Ozeanvariabilität auf, verändert sich die interne Variabilität, die durch Antriebsgrößen „wegerklärt“ werden muss. Passt man den Aerosolantrieb ein wenig an, verschieben sich die abgeleitete CO₂-gesteuerte Empfindlichkeit und die „vom Menschen verursachte Erwärmung“.

Keine dieser strukturellen Unsicherheiten ist in den übersichtlichen kleinen Unsicherheitsbereichen enthalten, die sie anführen.

Wo stehen wir also nun? Meiner Ansicht nach lässt sich das mit drei wichtigen Erkenntnissen ausdrücken:

Erstens erfüllt der Bericht zum globalen Klimawandel nicht den Zweck, den viele ihm zuschreiben. Er ist kein unabhängiger Test von Klimamodellen. Er ist keine neue Attributionsstudie, die bei Null anfängt. Es handelt sich um eine jährliche Bestandsaufnahme im Rahmen des AR6-Paradigmas, wobei die strukturellen Annahmen als gegeben vorausgesetzt und aktualisierte Indikatoren dargestellt werden. Wenn Sie bereits davon überzeugt sind, dass AR6 über die richtige Modellfamilie und die richtigen Antriebsgrößen verfügt, liefert Ihnen der IPCC schönere und aktuellere Zahlen. Wenn Sie bezweifeln, dass die Modellfamilie grundlegende V&V-Prüfungen bestanden hat, wird das IPCC nichts tun, um Ihre Meinung zu ändern.

Zweitens sind die unbequemen Fakten nicht verschwunden. Die Modelle haben nach wie vor Schwierigkeiten, die tropische Troposphäre abzubilden. Das letzte Jahrtausend weist immer noch große, schlecht erklärbare Klimaschwankungen auf, die vor den großen anthropogenen Antrieben liegen. Die paläoklimatischen Aufzeichnungen zeigen enorme Temperaturschwankungen ohne offensichtliche Ursachen. Das pessimistischere Ende des Prognosespektrums – Termine für eine eisfreie Arktis, vereinfachende Erzählungen über versinkende Atolle und dergleichen – hat eine allgemein schlechte empirische Erfolgsbilanz.

Der IPCC-Rahmen betrachtet diese eher als Störgeräusche denn als zentrale Prüfsteine dafür, ob das modellierte System strukturell angemessen ist. Das ist verkehrt herum. In der echten Wissenschaft lernt man aus Fehlern am meisten.

Drittens, und das ist das Wichtigste: Niemand weiß genug über das Klimasystem, um den Ton der Präzision und Unausweichlichkeit zu rechtfertigen, der diese Abhandlung durchzieht. Wir wissen, dass sich der Planet erwärmt hat. Wir wissen, dass CO₂ und andere Treibhausgase Strahlung absorbieren und abgeben und dazu neigen, die Erdoberfläche zu erwärmen. Wir wissen, dass der Mensch die Bodenbedeckung, Aerosole und vieles mehr verändert hat.

Wir verfügen jedoch weder über ein validiertes, quantitativ zuverlässiges Modell der gesamten, mehrere Jahrhunderte umfassenden Klimaentwicklung – von der mittelalterlichen Warmzeit über die Kleine Eiszeit bis heute – noch über ein solches der vertikalen Struktur in den Schlüsselregionen, in denen die Treibhausgas-Theorie ihre Stärke unter Beweis stellen sollte, noch über eines, das das jahrzehntelange Zusammenspiel zwischen interner Variabilität und äußeren Antrieben erfasst.

Solange dies nicht der Fall ist – solange Klimamodelle nicht wie seriöse ingenieurwissenschaftliche Werkzeuge behandelt werden, die strenge Tests außerhalb der Stichprobe bestehen müssen, und solange wir die großen Schwankungen des vergangenen Jahrtausends und die vertikale Struktur der modernen Atmosphäre nicht ohne vage Vermutungen reproduzieren können –, ist es reine Hybris zu behaupten, wir „verstehen“ das heutige Klima in dem Sinne, wie es durch Attributionswerte mit einer Dezimalstelle, Prognosen für die nächsten 75 Jahre und enge Schätzungen des verbleibenden Budgets impliziert wird. Wir verstehen einige Teile. Bei anderen stellen wir Vermutungen an. Und wir überdecken die Lücken mit jährlichen Aktualisierungen von Indikatoren, die sehr offiziell wirken.

Wenn Sie mir nun eine Modellfamilie zeigen können, die die letzten tausend Jahre, die tropische Troposphäre und das tatsächliche Meereisverhalten unter klar definierten Antrieben quantitativ reproduzieren kann, werde ich meine Ansichten gerne revidieren. Aber bis dahin bleibe ich skeptisch, und ich würde Ihnen empfehlen, es mir gleichzutun.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/06/13/unverified-and-unvalidated/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




CO₂ ist pflanzliche Nahrung: Warum Indiens landwirtschaftliches Wunder den Klima-Pessimisten widerspricht

Vijay Jayaraj

Indiens Rekorderträge widerlegen die Panikmache in Bezug auf Nahrungsmittelknappheit und Klimawandel.

Eine Behauptung, die immer wieder im Widerspruch zur beobachteten Realität steht, muss hinterfragt werden. Solche Behauptungen halten sich nur, wenn widersprüchliche Beweise verschwiegen, Daten selektiv präsentiert oder Ängste über Fakten gestellt werden. [Hervorhebungen und Links hinzugefügt {vom Autor}]

So verhält es sich auch mit der apokalyptischen Darstellung des Klimawandels.

Eine der vielen Behauptungen der Weltuntergangspropheten lautet, dass sich verändernde Klimamuster die globale Ernährungssicherheit bedrohen. Umwelt-Websites wie Mongabay warnen, dass „Klimawandel, Extremwetterereignisse und Konflikte die globale Nahrungsmittelkrise verschärfen“, als ob die Ernten überall ausfallen würden.

„Wissenschafts“-Blogs erklären, dass der Klimawandel die Ernährungssysteme gefährdet. Die Vereinten Nationen stellen fest, dass „die weltweite Nahrungsmittelversorgung durch den Klimawandel unsicher wird“.

Würde dieses ständige Trommelfeuer der Realität entsprechen, müssten dicht besiedelte Agrarnationen Anzeichen eines Zusammenbruchs zeigen, wobei mein Heimatland Indien bereits als abschreckendes Beispiel dienen würde.

Hunderte Millionen Inder sind nach wie vor direkt oder indirekt von der Landwirtschaft abhängig. Die Schwankungen der Niederschlagsmengen prägen seit Generationen die Wirtschaftsgeschichte des Landes.

Stattdessen bricht die indische Ernteerzeugung Jahr für Jahr immer neue Rekorde und widerlegt damit diese These dieses Klimadogmas.

Indiens landwirtschaftliches Wunder widerlegt die Klima-Propaganda

Indien ist der zweitgrößte Reis- und Weizenproduzent der Welt; die Ernteerträge beliefen sich im Zeitraum 2024–2025 auf 150 Millionen bzw. 117 Millionen Tonnen.

Das Land erzielte eine Rekordernte von 358 Millionen Tonnen Getreide, was eine deutliche Verlagerung hin zu hochwertigen Kulturpflanzen bedeutet. Zwischen 2020 und 2025 stiegen die Agrarexporte um 50 % auf 51 Milliarden US-Dollar.

Die Landwirtschaft und verwandte Wirtschaftszweige machen fast ein Fünftel der Bruttowertschöpfung des Landes zu aktuellen Preisen aus, beschäftigen etwa 46 % der Erwerbsbevölkerung und sichern den Lebensunterhalt von fast 55 % der Bevölkerung.

Sieht das für Sie nach einem zusammenbrechenden Ökosystem aus? Sind Rekorderträge ein Zeichen dafür, dass unser Planet pflanzenfeindlich ist? Die Panikmache der Klima-Pessimisten ist nichts gegen Millionen Tonnen geernteten Getreides.

Der giftige CO₂-Mythos

Wie kann ein Land in den Tropen, das angeblich anfällig für „Extremwetter“ ist, eine Rekordernte nach der anderen einfahren?

Die Antwort liegt zum Teil in etwas, das Klimapanikmacher nicht wahrhaben wollen: Steigende Kohlendioxidwerte (CO₂) in der Atmosphäre beschleunigen das Pflanzenwachstum, und die natürliche Erwärmung der heutigen Zeit begünstigt die Landwirtschaft weitaus mehr als die Kälte der Kleinen Eiszeit, aus der sich der Planet vor 175 Jahren befreit hat.

CO₂ ist nicht der Schadstoff, als den es die Klima-Pseudowissenschaft darstellt; es ist Pflanzennahrung. Jeder Botaniker und Landwirt versteht das, ebenso wie Schulkinder, bevor Indoktrination in vielen Klassenzimmern die Bildung ersetzte.

[Unterstreichung vom Übersetzer hinzugefügt]

Erhöhte CO₂-Konzentrationen fördern die Photosynthese, steigern die Ernteerträge und verbessern die Wassernutzungseffizienz bei Pflanzen.

Die NASA stellt fest, dass „CO₂ die Erde grüner macht“, und weist darauf hin, dass die steigende Konzentration in der Atmosphäre in den letzten drei Jahrzehnten zu einer Zunahme der globalen grünen Blattfläche um 5 % geführt hat.

Studien zum Pflanzenwachstum zeigen durchweg, dass Nutzpflanzen wie Weizen sowie Reis und Sojabohnen stark auf eine CO₂-Anreicherung reagieren, wobei die Ertragssteigerungen zwischen 15 % und 30 % liegen.

Kommerzielle Gewächshausbetreiber steigern ihre Produktivität regelmäßig, indem sie den CO₂-Gehalt auf 800 bis 1.000 ppm (Teile pro Million) erhöhen – weit über die aktuellen atmosphärischen Werte von 420 ppm hinaus.

Die Ergebnisse sind beeindruckend: Die Tomatenerträge steigen um 40 bis 50 %, die Gurkenproduktion um 30 bis 40 %, und auch das Wachstum von Salat und anderem Gemüse beschleunigt sich deutlich.

Das bedeutet nicht, dass das Klima in der Landwirtschaft keine Rolle spielt. Natürlich tut es das. Niederschlag, Temperatur, Sonneneinstrahlung und der richtige Zeitpunkt im Jahresverlauf sind entscheidend. Der Punkt ist, ob die Klimadiskussion die landwirtschaftlichen Ergebnisse zutreffend erklärt.

Während der Kleinen Eiszeit führten die niedrigen Temperaturen zu weitreichenden Ernteausfällen. Die Vegetationsperioden waren extrem kurz. Frost vernichtete die Ernten, bevor sie reifen konnten. In ganz Europa und Asien starben unzählige Menschen an Hunger.

Die heutigen höheren Temperaturen und längeren Vegetationsperioden sind ein Segen.

Wir erleben ein goldenes Zeitalter der Landwirtschaft. Die Luft ist reich an der Verbindung, die Pflanzen Leben schenkt. Das Wetter ist für den Anbau von Nahrungsmitteln günstiger als seit Jahrhunderten. Die erfundenen Weltuntergangsszenarien des Klima-industriellen Komplexes sind lächerlich.

Mehr bei der CO₂ Coalition

Link: https://climatechangedispatch.com/CO₂-plant-food-india-crops-defy-climate-doom/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE