Oktobererwärmung in Deutschland: erst in den letzten 3 Jahrzehnten markant und angenehm – Teil 2

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz

  • Zwischen dem CO₂-Konzentrationsverlauf und dem Oktobertemperaturverlauf besteht keine Korrelation und somit auch keine Ursache – Wirkung.

Teil 1: Die Oktobererwärmung findet erst seit 30 Jahren und hauptsächlich tagsüber statt.

Im Teil 1 haben wir anhand der Temperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gezeigt, dass die Oktobererwärmung erst 1988 begann, das war übrigens in ganz Mittel- und Westeuropa so.

In diesem Teil 2 ergänzen wir den Temperaturverlauf durch die Mitbetrachtung der Tageshöchst- und der nächtlichen Tiefsttemperaturen über die letzten 80 Jahre.

Noch niemals wurden solche Grafiken, wie sie nun im Teil 2 gezeigt werden, von den Anhängern der Treibhauskirche und des Geschäftsmodells CO₂-Klimapanik veröffentlicht.

Wir vermuten: Man lässt die unterschiedliche Entwicklung der Tag/Nachttemperaturen wohl bewusst weg, weil sie ganz und gar der CO₂-Treibhaushypothese widersprechen.

Nicht einmal die Grafik 1 aus Teil 1 unserer Arbeit wird so aufgeschlüsselt in 2 Zeitabschnitten gezeigt:

Grafik 1: Der Monat Oktober wurde seit dem Jahre 1942 laut den Daten des DWD 45 Jahre lang überhaupt nicht wärmer. Erst seit 1988 beginnt die Erwärmung, wofür der kleine Temperatursprung von 1994 auf 1995 verantwortlich ist. Und auf diesem Niveau hält sich der Oktober seit knapp 30 Jahren.

Interessant ist nun die Aufschlüsselung der Oktobertemperaturen in Tag- und Nachtvergleiche, die wir als Tmin und Tmax darstellen werden.

Leider bietet der Deutsche Wetterdienst für seine ca 2500 Wetterstationen keine Tages- und Nachttemperaturen bereits ausgerechnet im Schnitt seit 1942 an, so dass wir auf Einzelwetterstationen zurückgreifen müssen. Wir haben knapp 540 Wetterstationen aufsummiert, eine zeitraubende Arbeit. Jedoch erst seit 1947, denn nach dem Kriege hat der DWD bedingt durch die neuen Außengrenzen, neue Wetterstationen hinzugefügt und ältere entfernt. Und nach der Einheit musste wieder umsortiert werden.

Außerdem wurde vom DWD eine einheitliche Messmethodenerfassung aller Wetterstationen eingeführt, d.h. Die Daten vor 2000 sind alle in der früher gebräuchlichen Wetterhütte gemessen, und diese stand auch noch dort, wo der Ableser diese halt nach eigenem Gutdünken und Platz hinstellte.

Die neuen DWD-Stationen sind alle nach Norm aufgestellt, die Sonne muss nun frei zugänglich sein und zwar den ganzen Tag über. Das nur nebenbei. Wir verwenden die Daten so wie der DWD sie ins Netz stellt.

Deutschland, Oktoberverlauf seit 1947, gleichzeitige Mitbetrachtung der nächtlichen Tiefsttemperaturen und der Tageshöchsttemperaturen

Grafik 2: Oben in grau die Oktober Tmax Schnitte, 31 Schnitte aller 537 Stationen bilden dann ein Oktober-Jahr, ebenso werden die anderen beiden Trendlinien errechnet über die letzten 78 Jahre. Aus den beiden ähnlichen Gesamtsteigungen bei Grafik 1 und hier bei den Tagesschnitten schließen wir auf eine weitgehende Stimmigkeit der Tag/Nachtsteigungen. Noch anzumerken: Diese Grafiken bietet der DWD nirgendwo an und den bezahlten Klimawandelforschern ist die Arbeit wohl zu zeitaufwendig. Oder? Oder wollen sie das gar nicht wissen?

Überraschung:

1) Die Tagestemperaturen Tmax fallen von 1947 bis 1987 ganze 40 Jahre lang, bevor sich ab 1988 die Regressionslinie umdreht und stark ansteigt.

2) Die Schere zwischen Tag/Nacht schließt sich bis 1987, ab 1988 öffnet sie sich. Solche Fakten kann man nur mit natürlichen Ursachen eines ständigen Klimawandels erklären und keinesfalls mit CO₂. Welche? Das Klima bedarf noch etlicher Forschung. Aber sicher spielen hierbei die Häufigkeitsabnahme der trüben und/oder nebligen Tage sowie die Häufung südlicher Großwetterlagen nach 1988 mit, siehe Grafik 4.

Hier nun ein kleiner Zwischeneinschub für Herrn/Frau/Div. P. Schwerdt, der/die/das in seinem Kommentar. am 20.10.241 wünschte:

P schwerdt am 20. Oktober 2024 um 17:05 Herr Kowatsch,

Was die Datenpräsentation betrifft möchte Ihnen vorschlagen Punktdiagramme mit Regressionslinie zu erstellen wie Herr Dr. Voge das macht. Und eine Datenbeschriftung (Temperaturwert) an die Punkte. So wird das einfach übersichtlicher für jemand, der gern eigene Schlüsse aus den Daten ziehen will.

Für Sie Hr./Fr./Div. Schwerdt habe ich die Grafik 2 für denselben Zeitraum, Oktober 2024 so dargestellt.

Grafik 2a Temperaturwert-Punkte mit Datenbeschriftung

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass jeder der 234 einzelnen Punkte mehr als 16.000 Einzel-Temperaturen enthält. Die Punkte des Tagesdurchschnitts natürlich wesentlich mehr, da sie aus vielen Einzelmessungen am Tag gemittelt wurde. Am Ende kommen in einer solchen Grafik mehr als 10 Millionen Messwerte zusammen. Überlassen Sie daher uns, wie man eine solch große Datenmenge grafisch übersichtlich darstellt. Wir wählen bewusst diese Darstellung, da man die Fakten durch Vergleiche der DWD Daten auf den ersten Blick erkennen kann. Dazu braucht man keine Datenbeschriftung. Wenn Sie die Abb. 2a übersichtlicher finden, dann ziehen Sie gerne Ihre eigenen Schlüsse daraus und schreiben einen Artikel. Auch eine farbliche Unterscheidung bringt kaum mehr Übersichtlichkeit. Das habe ich mir aus zeitlichen Gründen erspart. Die Daten sind Originaldaten des DWD, der mit diesen Daten auch seine Grafiken erstellt. Zumindest die Tagesdurchschnittstemperaturen. Wir dagegen verwenden zusätzlich die Tmax und Tmin aus derselben Quelle.

Wir bleiben jedenfalls bei unserer, immer einheitlichen Darstellung, hier September: fallenden Tmax bis 1987 danach stark steigende Tmax-Trendlinie. Tmin-Trendlinie fast unverändert über den gleichen Zeitraum. CO hat so gut wie keine Wirkung auf die gemessenen Temperaturen. Ein anderer Schluss lässt auch Grafik 2a nicht zu.

Anmerkung. Bei allen dieser 540 Stationen hat sich seit 1947 der Standort wärmend verändert.

Man kann jedoch Einzelstationen, die fast unverändert blieben, gut betrachten und auswerten, jeweils im Vergleich zum DWD-Gesamtbild. Wir beginnen für diese Betrachtung erst ab 1988, dem eigentlichen Beginn der Klimaerwärmung in Mittel- und Westeuropa. Zudem haben sich die Standorte in diesem Zeitraum weniger wärmend verändert als bei einer Betrachtung 40 Jahre früher. Lediglich die Messmethodenerfassung der 24-h-Tagestemperatur wird nun digital und rundum erfasst, auch wurde die Messung in der einstigen englischen Wetterhütte abgeschafft.

DWD-Station Dachwig (wärmeinselarm) – der Föhn vom Thüringer Wald regiert mit.

Die relativ wärmeinselarme Station Dachwig liegt in einer Senke des Jordan-Baches nordwestlich Erfurts nicht weit vom Thüringer Wald entfernt. Aufgrund der starken Häufigkeitszunahme der erwärmend wirkenden, zu Föhn im Lee des Thüringer Waldes neigenden Süd- und Südwestlagen war hier, anders als bei Amtsberg, wo im Herbst der „Böhmische Wind“ kühlend wirkt, eigentlich eine starke Erwärmung auch bei den Minima zu erwarten, aber die zeigt sich nur bei den Maxi- und den Mittelwerten. Die mittleren Minima erwärmten sich nur unwesentlich (im Vergleich zu 2001, 2006 und 2017, die über 8°C erreichten, wurden 2022 nur 6,2°C erreicht). Offenbar war der SW-Föhn nicht stark genug, um die Bildung einer bodennahen Kaltluftschicht durch nächtliche Ausstrahlung gänzlich zu verhindern. Andererseits war der Föhn tagsüber stark genug, um mit Warmluftadvektion und einer schwächer werdenden Oktobersonne noch einen Sommertag und neun Tage mit mindestens 20°C (Maximum-Temperaturen) zu erzeugen.

In seinen Beiträgen zum extrem sonnigen Ausnahme-März 2022 hatte KÄMPFE schon auf die enorme Bedeutung der Stationslage auf das Temperaturverhalten hingewiesen; unter anderem zeigte es sich, dass Stationen in Senken und Tallagen in letzter Zeit zu verstärkter nächtlicher Abkühlung neigen, welche aber mitunter von Föhn-Effekten verschleiert wird; Näheres zu der umfangreichen Problematik hier.

Grafik 3: In Dachwig (Thür. Becken) zeigen sich die stark steigenden gemittelten Maxima bei viel geringer steigenden Minima. In vielen anderen Monaten fallen bei Dachwig die mittleren Minima sogar, weil in ihnen S- und SW-Lagen viel seltener sind als im Oktober.

Das wird uns die nächste Grafik von Stefan Kämpfe verdeutlichen.

Grafik 4: Langfristig bewirkte die Häufigkeitszunahme der Großwetterlagen mit südlichem Strömungsanteil (rot) einen wesentlichen Teil der Oktober-Erwärmung in Deutschland; kalte Nord- und Ostlagen wurden hingegen viel seltener. Stationen an den Nordostseiten der Gebirge, wie etwa Dachwig, profitierten besonders von dieser Entwicklung (Föhn). Die Daten für 2024 liegen noch nicht vor, doch waren auch da die südlichen Lagen weit überdurchschnittlich häufig.

Erkenntnis: Dieses unterschiedliche Verhalten von Tages- und Nachttemperaturen ist mit keinerlei CO₂-Treibhauserwärmungstheorie erklärbar

Beispiel 2: Amtsberg in Sachsen, WI-arm, aber vom Böhmischen Wind beeinflusst.

Die Privat-Wetterstation Amtsberg in Sachsen am Fuße des Erzgebirges ist eine WI-arme Station, auch die Daten werden noch in der englischen Wetterhütte erhoben, erst seit 2005 kam die automatische digitale 24-Stundenerfassung dazu. Da die Wetterstation jedoch im Betrachtungszeitraum unverändert am selben Platz steht und sich auch deren weite Umgebung nicht verändert hat, sind die Messbedingungen seit Messbeginn fast gleich geblieben, so dass man die Daten der Station gut mich sich selbst und mit früher vergleichen kann.

Grafik 5: Der Oktoberschnitt (rote Trendlinie) zeigt auch in Amtsberg eine Erwärmung von 1,2 Grad seit 1988. Aber wie in Dachwig verhalten sich die drei Trendlinien vollkommen unterschiedlich in ihrer Steigung. Tmax steigt viel stärker als Tmin.

Beispiel 3: München/Stadt, eine ausgesprochene städtische Wärmeinselstation:

Grafik 6: Die Oktobererwärmung seit 1988 fand auch mitten in der Stadt München fast nur tagsüber statt. Nur bei den Tmax tagsüber steigt die Trendlinie steil. In der Nacht fast nicht. Beachte den letzten Wert für den Oktober 2024. Tagsüber viel kälter gegenüber dem letzten Jahr. Die nächtlichen T-min sind sogar wärmer als letztes Jahr. (Warum?)

Ein weiterer Grund für den starken Anstieg der Oktobertemperaturen in München tagsüber: Die Zunahme der Sonnenstunden, bzw. Abnahme der Bewölkung und des Niederschlages.

Grafik 7: Im Gegensatz zu Dachwig und zum DWD-Schnitt sind in München die Oktober-Sonnenstunden seit 1988 leicht gestiegen, möglicherweise durch häufigeren Föhn. Allerdings war 2024 in München wenig Sonne. Das erklärt wohl auch den eher niedrigen 2024-Tageshöchsttemperaturwert.

Gleichzeitig sind in der „Betonwüste“ München die Niederschläge schon seit Anfang der 90er Jahre rückläufig, die Trockenheit erzeugt zusammen mit der Zunahme der wärmenden Wohnbebauung, Flächenversiegelung und Kanalisation der Niederschläge auch weniger kühlenden Nebel.

Beispiel 4: Düsseldorf, Der selbst ernannte und gut bezahlte CO₂-RTL-Experte Christian Häckl behauptet sogar, die Nächte würden sich stärker erwärmen als die Tage, rein von seiner CO₂-Theorieüberzeugung so daher geschwätzt. Siehe RTL-Häckl im Oktober 2020.

Grafik 8: Im Gegensatz zur CO₂-Treibhaustheorie des RTL-Klimaexperten Häckl verhalten sich auch in Düsseldorf die Temperaturen genau umgekehrt. Die Tageshöchsttemperaturen steigen stärker als die nächtlichen Tiefsttemperaturen.

Ergebnisse: Die Oktober-Erwärmung seit 1988 findet hauptsächlich nur am Tage statt sogar im ländlichen Amtsberg mit fast 0,8 K/Jahrzehnt. Die Nächte blieben eher kühl und zeigten weniger Erwärmung.

Erkenntnis: Dieses unterschiedliche Verhalten von Tages- und Nachttemperaturen ist mit keinerlei CO₂-Treibhauserwärmungstheorie erklärbar.

Kohlendioxid kann doch tagsüber nicht stark erwärmend wirken und nachts gar nicht. Und das auch erst seit 1988. Davor war es genau umgekehrt. Solche Gaseigenschaften gibt es nicht.

Noch besser zeigt sich das unterschiedliche Verhalten der Tages- und Nachttemperaturen, wenn man die Zeitreihe bei 1943 beginnen lässt, hier Buchen im Odenwald:

Grafik 9: DWD Station Buchen: bis 1987 steigt die Tmin-Trendlinie und fällt danach, bei der Tmax-Trendlinie ist es genau umgekehrt. Immerhin, in Buchen wurden die Oktobernächte seit 1988 leicht kälter.

Grafik 10: Bei der DWD Station Augsburg die gleichen Temperatur-Trendlinien Aufforderung: Die bisher Treibhauserwärmungsüberzeugten sollten endlich einen Schlussstrich ziehen und ihren falschen Glauben über angeblich stark wärmende Treibhausgase verwerfen.

Pech für solche Leute, wenn man dann auch noch ohne nachzuprüfen aufgrund seiner vermeintlich physikalischen Kenntnisse das Gegenteil behauptet als die Wetterstation vor der eigenen Nase zeigt, siehe CO₂-RTL-Experte Christian Häckl.

Richtig bleiben natürlich die physikalischen Grundlagen des CO₂-Moleküls: Die IR-Rot Absorption einiger Gase, die in Deutschland irrtümlich Treibhausgase benannt werden, gibt es. Diese IR-Absorption ist physikalisch nachweisbar, aber die behauptete Erwärmung der Atmosphäre durch Treibhausgase, die Thermalisierung der Luft ist nicht nachweisbar. Unsere Graphiken, gezeichnet nach den Original DWD-Temperaturerhebungen beweisen erneut, dass die Treibhauserwärmungskirche uns nur mit einem Geschäftsmodell Angst macht.

Sechs weitere Gründe: Für diese CO₂-Erwärmungs-Hypothese mit einer behaupteten Klimasensitivität von 2 bis 4,5 Grad, gibt es bis jetzt

1) keine Versuchsbeweise, aber auch

2) keine natürlichen Erwärmungs-Hotspots in freier Natur, wo naturbedingt plötzlich große Mengen an Treibhausgasen freigesetzt werden wie vor einem Jahr beim ungewollten Großversuch mit dem ausströmenden Methan über der Ostsee. Und es gibt auch

3) keine technische Anwendung, die auf dem Treibhaus-Erwärmungseffekt beruht. Und

4) alle DWD Temperatur-Grafiken können nur für kurze Zeiträume Korrelationen mit dem steigenden CO₂-Gehalt in der Atmosphäre finden.

5) Insbesondere begann die Klimaerwärmung in Mitteleuropa nicht nach der Kleinen Eiszeit, sondern durch einen Temperatursprung 1987/88 und danach die steile Weitererwärmung. (Der Oktober hat keinen Temperatursprung, wohl aber seit 1988 die Erwärmung.)

6) Dabei sind vor allem im Sommer bis in die Herbst hinein nur die Tagestemperaturen seit 1988 gestiegen, die Nachttemperaturen kaum oder gar nicht.

7) Die stark gestiegenen Tagestemperaturen dieser sechs Monate sind der Hauptgrund für die allgemeine Klimaerwärmung in Mitteleuropa seit 1988.

Folge: Ein politisch gewolltes Absenken der jährlich gemessenen CO₂-ppm-Zuwachsraten wäre somit vollkommen unnütz, weil wirkungslos, zudem sehr teuer und sollte unterlassen werden.

Die letzte Generation sowie viele Bürger Deutschlands sind ein Opfer der CO₂- Klima-Angstpropaganda. Wir sind weit entfernt von irgendwelchen irdischen Erwärmungs-Katastrophen aufgrund der CO₂-Zunahme.

Diese Klimapropaganda ist ein Geschäftsmodell ähnlich dem Ablasshandelsmodell der Kirche im Mittelalter. Die kirchlichen Mainstream-Wissenschaftler vor 700 Jahren haben den Begriff Erbsünde und Fegefeuer eigens erfunden, um den Leuten Angst einzujagen. Heute heißen die Begriffe Treibhausgas, Klimakipppunkte und ständige Erderhitzung.

Auch die seit 1979 mit Satelliten gemessene globale Erwärmung ist erst recht kein Grund zur Beunruhigung, wenn man die Anstiegswerte nicht in Hundertstel-Grad aufträgt, sondern sie ins Klimageschehen der Erdgeschichte einreiht. Und die Satelliten-Messungen begannen auf dem Höhepunkt einer Abkühlungsphase – dem „Seventies Cooling“.

Grafik 11: Die momentan global ermittelten Temperaturen sind weit entfernt von einem Hitzetod der Erde. Die „letzte Generation“ ist auch ein Opfer übertriebener und entstellter Grafiken. Das Geschäftsmodell Treibhaus betreibt „Grafikpanik“

Fazit: Die seit 1988 stattfindende Erwärmung muss andere Gründe haben:

  1. Die natürlichen Grüne sind der Anstieg der Sonnenstunden, auch wegen den Luftreinhaltemaßnahmen die Zunahme der Sonnenintensität, sowie die Zunahme der SW-Wetterlagen.
  2. Stetige Wärmeinselzunahme: 15% der Deutschlandfläche sind inzwischen bebaut und versiegelt, täglich kommen 60 ha dazu: Siehe Bodenversiegelungszähler; Stand derzeit: 50 854 km²

Und so fressen sich die Wärmeinseln in die einst freie Landschaft hinein und erwärmen sie. Das aufgefangene Wasser wird über unterirdische Kanäle und offene Gräber über Bäche ins Meer abgeleitet. Eine Grundwasserneubildung kann nicht mehr stattfinden.

Bild: Schwäbische Zeitung. Ausbau von Stuttgart 21

Natürlich bestreiten wir nicht die momentan stattfindende Erwärmung, sie hat beim Oktober in Deutschland seit dem Temperatursprung 1988 natürliche Ursachen und menschenverursachte. CO₂ kann aber doch nicht erst seit 1988 wirken.

Wir versuchen die Erwärmung mit wissenschaftlich erhobenen Fakten zu erklären und die wären bei Kohlendioxid: CO₂ wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen mit.

CO₂ ist ein lebensnotwendiges Gas für die Photosynthese und das Pflanzenwachstum auf dieser Erde. Die Schöpfung der Erde ist auf Kohlenstoff und Kohlendioxid aufgebaut. Ein weiterer CO₂-Anstieg hätte positive Wirkungen für das Leben und wäre wünschenswert.

Ebenso wünschenswert wäre, wenn der Oktober weiterhin so prächtig ausfallen würde wie die letzten 3 Jahre. Der Monat mit seinen herrlichen Farben war für Naturliebhaber Balsam für die Seele. Von einer Klimakatastrophe oder gar von Klima-Kipppunkten sind wir weit entfernt.

Der fast überall auf der Welt steigende WI-Effekt der Landmassen ist der tatsächlich anthropogene Anteil an der Erwärmung und nicht der wirkungslose nicht nachweisbare CO₂-Effekt. Es handelt sich um eine wissenschaftliche Verwechslung. Will man den WI-Effekt zurückfahren, dann muss die flächenversiegelnde Naturzerstörung und die Trockenlegung der Landschaft eingestellt werden, nicht nur in Deutschland

Anstatt sich sinnlose CO₂-Einsparungen zu überlegen, sollten die Umweltministerien der Länder sofort einen Ideenwettbewerb starten wie man den Niederschlag wieder in der freien Landschaft, in den Städten und Gemeinden halten und versickern lassen kann.

Die Klimaerwärmung brachte Deutschland bisher nur Vorteile, leider seit einigen Jahren in der Jahreszeit Sommer nur noch eingeschränkt. Deshalb sind gerade die jungen Leute aufgefordert, sich am regen Ideenwettbewerb gegen die Versteppung und Austrocknung Deutschlands im Sommer zu beteiligen. Wir haben hier vorläufig 15 Vorschläge erarbeitet.

Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre!

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1000ppm, das sind 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, also auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert. Ausführlich hier beschrieben.

Es wird Zeit, dass wir all den Falschbehauptungen einer gefährlichen CO₂-Klimapanik ein Ende machen. Und zwar jeder auf seinem Weg und nach seinen Fähigkeiten.

Matthias Baritz, Naturschützer und Naturwissenschaftler

Josef Kowatsch, aktiver Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

 




Wissenschafts-Skandal: Das britische Met Office „erfindet“ Temperaturdaten von 100 nicht existierenden Messstationen

Chris Morrison, THE DAILY SCEPTIC

Schockierende Beweise sind aufgetaucht, die darauf hindeuten, dass das britische Met Office Temperaturdaten von über 100 nicht existierenden Wetterstationen erfunden hat. Die brisanten Behauptungen wurden von dem Bürgerjournalisten Ray Sanders aufgestellt und an den neuen Labour-Wissenschaftsminister Peter Kyle gesandt. Nach einer Reihe von Anträgen auf Informationsfreiheit beim Met Office und sorgfältiger Arbeit vor Ort, bei der einzelne Stationen besucht wurden, hat Sanders herausgefunden, dass 103 von 302 Durchschnittswerte liefernden Stationen gar nicht existieren. „Woher soll ein vernünftiger Beobachter wissen, dass die Daten nicht echt sind und einfach von einer Regierungsbehörde ‚erfunden‘ wurden“, fragt Sanders. Er fordert eine „offene Erklärung“ über die wahrscheinliche Ungenauigkeit bestehender veröffentlichter Daten, „um zu verhindern, dass andere Institutionen und Forscher unzuverlässige Daten verwenden und zu falschen Schlussfolgerungen kommen“.

In seiner Heimatgrafschaft Kent erhebt Sanders den Vorwurf, dass vier der acht vom Met Office angegebenen Standorte, nämlich Dungeness, Folkestone, Dover und Gillingham – die alle gleitende Temperaturmittelwerte auf die zweite Dezimalstelle eines Grades liefern – „erfunden“ sind. Sanders stellt fest, dass es in Dungeness seit 1986 keine Wetterstation mehr gibt. The Daily Sceptic kann bestätigen, dass keine der vier Stationen in der Liste der Wetterstationen mit einer Klassifizierung der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) aufgeführt ist. Das Met Office verweist bei Online-Anfragen zu Dover auf die „nächstgelegene Klimastation“ in Dover Harbour (Beach) und bietet einen vollständigen Satz gleitender 30-Jahres-Durchschnittswerte. Den Koordinaten des Met Office zufolge befindet sich der Standort am Strand von Dover, wie das Google Earth-Foto unten zeigt. Es ist unwahrscheinlich, dass eine wissenschaftliche Organisation eine Temperatur-Überwachungsstation aufstellen würde, die wahrscheinlich regelmäßig überflutet wird. Wer betreibt diese Station am Strand? Wurden 30 Jahre lang genaue Aufzeichnungen geführt, und warum ist sie nicht unter den 380 Standorten aufgeführt, die von der WMO ausgewertet werden?

Sanders stellt fest, dass das Met Office es abgelehnt hat mitzuteilen, wie oder woher die angeblichen „Daten“ für diese 103 nicht existierenden Standorte stammen.

Die Praxis, Temperaturdaten von nicht existierenden Stationen zu „erfinden“, ist in den Vereinigten Staaten umstritten, wo der örtliche Wetterdienst NOAA beschuldigt wurde, Daten für mehr als 30 % seiner Messstellen zu fälschen. Die Daten werden von umliegenden Stationen abgerufen und die daraus resultierenden Durchschnittswerte mit einem „E“ für Schätzung versehen. „Die Hinzufügung der Daten von Geisterstationen bedeutet, dass die monatlichen und jährlichen Berichte der NOAA nicht repräsentativ für die Realität sind“, sagt der Meteorologe Anthony Watts. „Wenn diese Art von Verfahren vor Gericht angewandt würde, würden die Beweise als verunreinigt verworfen werden“, fügte er hinzu.

In seinem Abschnitt über historische Daten listet das Met Office eine Reihe von Standorten mit langen Aufzeichnungen von Temperaturdaten auf. Lowestoft bietet Aufzeichnungen, die bis ins Jahr 1914 zurückreichen, wurde aber 2010 geschlossen. Seitdem wurden die Zahlen auf einer geschätzten Basis zusammengestellt. Die Stationen in Nairn Druim, Paisley und Newton Rigg sind ebenfalls geschlossen, liefern aber weiterhin geschätzte monatliche Daten. „Warum sollte eine wissenschaftliche Organisation das Bedürfnis haben, etwas zu veröffentlichen, was man nur als Fiktion bezeichnen kann?“, fragt Sanders. „Es gibt keinen wissenschaftlichen Zweck, der mit einer solchen Fälschung erfüllt werden könnte“, meint er.

Es ist möglich, dass das Met Office eine vernünftige wissenschaftliche Erklärung für die Art und Weise hat, wie es Temperaturdaten sammelt. Die Temperaturberechnung ist eine ungenaue Wissenschaft, aber die Besorgnis ist groß, weil die Daten für offenkundig politische Zwecke verwendet werden, um die Net-Zero-Phantasterei zu fördern. Alarmisten behaupten, dass sehr kleine Temperaturanstiege einen großen klimatischen Unterschied ausmachen können. Um globale Ängste zu schüren, werden Temperaturdaten von Quellen wie dem Met Office und der NOAA zitiert, die angeblich auf ein Hundertstel Grad Celsius genau sind. Bislang hat das Met Office zu dem aufkommenden Sturm um seine Zahlen geschwiegen und weigert sich, die Anrufe des Daily Sceptic zu beantworten.

Sanders verweist auf ein weiteres großes Problem bei den Temperaturmessungen des Met Office im Zusammenhang mit der WMO-Klassifizierung seiner Standorte. Fast acht von zehn Standorten werden in die Schrottklassen 4 und 5 mit möglichen „Unsicherheiten“ von 2°C bzw. 5°C eingestuft. Dies bedeutet, so Sanders, dass sie für die Berichterstattung über Klimadaten gemäß den internationalen Standards, an deren Festlegung das Met Office beteiligt war, nicht geeignet sind. Nur 52 Stationen des Met Office, das sind magere 13,7 %, gehören zu den Klassen 1 und 2, für die keine Fehlermarge angegeben wird. Das ist mindestens ein Punkt weniger. Auf seinen Reisen wies Sanders auf die möglichen Wärmeverfälschungen bei Hastings der Klasse 1 hin, und dieser Standort wurde nun in die Klasse 4 zurückgestuft. Das Met Office soll bestätigt haben, dass die Standardklassifizierung für Stationen auf Klasse 1 festgelegt ist, „sofern sie nicht manuell angepasst wird“.

The Daily Sceptic hat die schlechten Standorte vieler Met Office-Stationen mit offensichtlichen Wärmeverfälschungen untersucht, die Versuche zum Narren machen, die natürlich vorkommende Lufttemperatur zu messen. Sanders listet die Probleme vieler dieser ungeeigneten Standorte auf, darunter solche in ummauerten Küchengärten und botanischen Gärten, die speziell zur Erzeugung künstlich erhöhter Temperaturen und Mikroklimata konzipiert wurden. Andere ungeeignete Standorte befinden sich auf oder in der Nähe von Parkplätzen, Flughäfen, Hausgärten, Klär- und Wasseraufbereitungsanlagen, Umspannwerken und Solarparks.

Sanders hat einen interessanten Überblick über die jüngste Schließung vieler ländlicher Temperaturmessstellen. Im Jahr 1974 gab es in Kent noch 32 Messstellen, heute sind es nur noch sieben. Die Umstellung auf neue, elektrisch betriebene Platin-Widerstandsthermometer erforderte eine zuverlässige Stromversorgung und Datenübertragung. Viele ländliche Standorte wurden geschlossen, weil diese Einrichtungen in den ersten Tagen der Automatisierung nicht zur Verfügung standen. Durch die Eliminierung kühlerer Aufzeichnungsorte aus dem Gesamtdatensatz verblieben jedoch überwiegend städtische Standorte, die einen nicht repräsentativen Temperaturanstieg in den schwankenden Durchschnittswerten verursachten. „Ein statistisches Kunststück (wie unbeabsichtigt es auch immer gewesen sein mag) führte zu einer ungenauen historischen Fehldarstellung“, bemerkt Sanders.

In seinem offenen Brief an den Abgeordneten Peter Kyle erklärt Sanders, er habe mit harten Beweisen belegt, dass das Met Office Daten „eindeutig fälscht“. Außerdem erfülle es nicht die hohen Standards wissenschaftlicher Integrität und produziere keine zuverlässigen oder genauen Daten für die Klimabeurteilung aus einem Netzwerk von schlecht platzierten und unzureichend gewarteten Standorten. Peter Kyle ist der für das Met Office zuständige Minister und hat noch nicht auf Sanders‘ Anschuldigungen geantwortet. Ray Sanders hat eine hervorragende Recherchearbeit geleistet, indem er neue und höchst relevante Details zu einem bedeutenden wissenschaftlichen Skandal geliefert hat. Bis heute hat sich das Met Office trotz wiederholter Aufforderungen geweigert, irgendeinen Kommentar abzugeben und seine eigenen Temperaturmessungen und -berechnungen zu verteidigen. Solange die Regierung, das Parlament und das Met Office schweigen, unterstützt durch das völlige Desinteresse der Mainstream-Medien, kann man nur vermuten, dass die Interessen der Net-Zero-Promotion nebst deren Profiteuren Vorrang vor jeglichen Bedenken bezüglich der zugrunde liegenden wissenschaftlichen Daten haben.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’sEnvironment Editor.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/11/05/science-shock-u-k-met-office-is-inventing-temperature-data-from-100-non-existent-stations/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Fanatismus – eingewickelt in Grün

Cap Allon

In einer weiteren Demonstration falscher Prioritäten hat die britische Regierung den Forderungen des Fernsehmoderators und Klimaaktivisten Chris Packham nachgegeben und zugelassen, dass sein grüner Extremismus die nationale Politik bestimmt.

Packham, der für seine extreme Haltung zur „Klimakrise“ bekannt ist, ging gerichtlich gegen die Entscheidung der Regierung vor, mehrere umweltpolitische Maßnahmen zu verzögern oder zu ändern, die darauf abzielen, bis zum Jahr 2050 einen Netto-Nullverbrauch zu erreichen. Diese Klage hat nun dazu geführt, dass die Regierung in einem Vergleich zugestimmt hat, diese Maßnahmen zu überdenken und sich damit eher dem Druck der Panikmacher als evidenz-basierten Realitäten gebeugt hat.

Letztes Jahr hat die Regierung unter dem damaligen Premierminister Rishi Sunak ihre Klimastrategie angepasst, um die unmittelbare finanzielle Belastung der britischen Haushalte zu verringern, indem sie u. a. das Verbot neuer Benzin- und Dieselautos verschob und das Auslaufen des Gebtrauchs von Gaskesseln verlangsamte. Packham reagierte daraufhin, indem er sein Spielzeug aus dem Kinderwagen warf und die Regierung verklagte, da er diese Änderungen als „rücksichtslos“ bezeichnete. Anstatt standhaft zu bleiben, hat die Regierung nun nachgegeben. Die neue Labour-Regierung unter Kier Starmer hat sich bereit erklärt, die von Packham geforderten kostenintensiven Maßnahmen zu überprüfen und möglicherweise wieder einzuführen.

Das Beunruhigende daran ist, dass es bei dieser Beschwichtigung nicht um Wissenschaft oder praktische Politik geht, sondern darum, einem Umweltschützer Nachsicht zu gewähren, der zuvor illegalen Aktivismus im Namen des Klimaschutzes befürwortet hat. Während normale Bürger, die legitime Bedenken zu relevanten politischen Themen äußern, zum Schweigen gebracht oder sogar inhaftiert werden, wird Packhams egoistischer Fanatismus mit direktem Einfluss auf nationale Entscheidungen belohnt. Seine realitätsferne Panikmache hat sich über den gesunden Menschenverstand hinweggesetzt.

Diese Kapitulation verdeutlicht einen gefährlichen Trend: Die Regierung ist bereit, grünen Extremisten nachzugeben, selbst wenn deren Forderungen auf Kosten der normalen Bürger gehen. Anstatt das Gemeinwohl zu schützen, lassen die Regierenden die Politik von fanatischen Umweltagenden diktieren. Indem sie vor Packhams unbegründeten Ängsten kapitulierte, hat die Regierung deutlich gemacht, wo ihre Prioritäten liegen – nicht bei den Menschen, sondern beim grün verpackten Radikalismus.

Fossile Brennstoffe sind nach wie vor der Eckpfeiler des künftigen Wohlstands, und das wird auch noch eine Weile so bleiben (siehe Grafik unten). UK – und der Westen insgesamt – wurde durch ausländische Einmischung hinters Licht geführt, wobei leichtgläubige Narren wie Packham pflichtbewusst das Narrativ schlucken und es ohne zu hinterfragen wiederkäuen. Diese Leute sehen sich selbst als Kreuzritter – das ist mit Logik nur schwer zu bekämpfen.

Beruhigend ist, dass die Kommentare auf X größtenteils auf dem Boden der Realität geblieben sind:

Link: https://electroverse.substack.com/p/mt-hutt-nz-could-reopen-after-a-meter?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Scholz’ Regierung der grünen Phantasterei kollabiert – ein Beweis, dass der Klima-Wahn Deutschland ruiniert

Charles Rotter

Leute, es ist wieder einmal soweit. Deutschland – das wirtschaftliche Kraftzentrum Europas, das Land der Ingenieure und der Präzision – ist auf die Nase gefallen. Und warum? Weil seine Politiker einem Klimatraum nachjagen, der mehr Löcher hat als ein Schweizer Käse. Die Koalition von Bundeskanzler Olaf Scholz ist gerade implodiert, und der Grund dafür ist so einfach wie offensichtlich: Klimapolitischer Irrsinn trifft auf finanzpolitische Realität.

Die deutsche Regierung hat sich grün gekleidet. Sie wurde grün wie ein Laubfrosch, während sie Logik und Verantwortlichkeit aus dem Fenster warf. Scholz hat seinen Finanzminister Christian Lindner entlassen, weil er es gewagt hat, seinen Job zu machen – die Bücher ausgeglichen zu halten und dem grünen Hirngespinst das zu geben, was es ist. Jetzt liegt die Regierung also in Trümmern, und das alles wegen der aus den Fugen geratenen Klima-Kreuzritter.

Folgendes ist passiert:

Scholz‘ Koalition: Ein Wrack, das nur darauf wartet zu sinken

Scholz führte eine Drei-Parteien-Koalition aus seiner Mitte-Links-Sozialdemokratischen Partei (SPD), den öko-eifrigen Grünen und Lindners Freier Demokratischer Partei (FDP), die eigentlich versucht, die deutsche Wirtschaft vor dem Abgrund zu bewahren. Das Bündnis stand nicht gerade auf einem felsenfesten Fundament; es war ein Frankenstein’sches Monster aus Klimasüchtigen, Sozialschmarotzern und ein paar Leuten, die noch rechnen konnten.

Scholz und seine grünen Kumpels wollten ein Deutschland, das von Sonnenschein, Einhörnern und der schwachen Hoffnung lebt, dass Sonnenkollektoren auf magische Weise rund um die Uhr Strom erzeugen. Lindner? Er ist ein wirtschaftsorientierter Mann, der erkannt hat, dass die Finanzierung dieses Unsinns die deutsche Industrie in den Ruin treiben, die Energiepreise in die Stratosphäre treiben und den Durchschnittsdeutschen mit Stromrechnungen zurücklassen würde, für die man einen anständigen Gebrauchtwagen kaufen könnte.

Also versuchte Lindner als Finanzminister, diesen außer Kontrolle geratenen Zug der grünen Ausgaben zu stoppen. Er verteidigte Deutschlands „Schuldenbremsen“-Gesetz – ja, Sie haben richtig gehört, es gibt tatsächlich ein Gesetz, das die Regierung daran hindert, mit der Kreditkarte durchzudrehen. Aber die Grünen wollten das nicht hören. Ihre Klimaziele seien „nicht verhandelbar“, also müsse Lindner gehen. Scholz, wie immer ein Genie, setzte Lindner vor die Tür, und bumm – die Koalition brach zusammen, so wie jedes Kartenhaus, das auf Wunschdenken aufgebaut ist.

Die Grüne Agenda: Wie schlecht ist sie überhaupt?

Hier ist ein Realitätscheck für die Leute, die das grüne Evangelium propagieren: Deutschland befindet sich in einer schwierigen Lage, weil seine so genannte „Energiewende“ ein Flop ist. Die Grünen haben das Ruder übernommen und Deutschlands zuverlässige Energiequellen wie Kohle und Kernenergie durch erneuerbare Energien ersetzt, aber die können die Nachfrage einfach nicht decken.

1. Unzuverlässiger Strom: Das deutsche Stromnetz wackelt wie ein Kleinkind auf Stelzen. Wind- und Solarenergie funktionieren nur, wenn Mutter Natur es will, und raten Sie mal? Der Winter steht vor der Tür. Da die erneuerbaren Energien versiegen, ist Deutschland gezwungen, Kohlestrom aus Polen und Kernenergie aus Frankreich zu importieren, was angesichts der Tatsache, dass die Grünen diese beiden Optionen abschaffen wollen, sehr interessant ist. Eine kleine Ironie, nicht wahr?

2. In die Höhe schießende Preise: Die Energiepreise gehen durch die Decke, aber hey, das kommt davon, wenn man billigen, zuverlässigen Strom gegen teure, unzuverlässige grüne Träume eintauscht. Deutschlands Durchschnittsbürger werden von höheren Rechnungen erdrückt. Und die Industrie? Sagen wir einfach, die Hersteller wollen ihren Standort schneller verlagern als ein Student, der in den Frühjahrsferien nach Cancun fährt. Viel Glück dabei, Europas „Wirtschaftsmotor“ zu sein, wenn Fabriken dorthin fliehen, wo die Lichter brennen, ohne dass sie bankrott gehen.

3. Soziale Auswirkungen: Diese grüne Fantasie trifft die deutsche Arbeiterklasse am härtesten. Den wohlhabenden Leuten, denen es nichts ausmacht, für „umweltfreundliche“ Geräte zu protzen, geht es gut. Aber Familien mit geringerem Einkommen müssen mehr Geld ausgeben, nur um warm zu bleiben. Und die Antwort der Grünen? Mehr Steuern, mehr Ausgaben, mehr Schmerzen für Menschen, die es sich am wenigsten leisten können – alles im Namen der „Rettung des Planeten“. Wenn Sie glauben, dass sie sich jetzt aufregen, warten Sie bis zum Winter, wenn sie das Dreifache für die Heizung zahlen müssen.

Europa merkt es – ist dies der Anfang vom Ende der grünen Utopie?

Das Scheitern der Regierung Scholz ist nicht nur ein deutsches Problem, sondern eine blinkende rote Warnung für ganz Europa. Brüssel hat allen ähnliche Klimaziele aufgedrängt. Sie reden gerne über ein grünes Europa, das „kohlenstoffneutral“ und „nachhaltig“ sein soll, aber wenn es hart auf hart kommt, wollen sie nur, dass wir den Preis dafür zahlen, während sie Tugendpunkte sammeln. Deutschland war das Vorbild für diese Phantasterei, aber jetzt? Jetzt ist es das abschreckende Beispiel.

1. Das eigene Koalitionsproblem der EU: Nach dem Zusammenbruch Deutschlands stehen die europäischen Staats- und Regierungschefs davor und fragen sich vielleicht – nur vielleicht – ob es sich lohnt, ihre Volkswirtschaften für Kohlenstoffziele zu zerstören. Sie gehen von den gleichen undurchführbaren Annahmen aus wie Scholz‘ Koalition. Länder wie Frankreich, Italien und Polen werden sich fragen müssen, ob sie bereit sind, mit dem Schiff unterzugehen oder den blinden Klima-Fanatismus der EU in Frage zu stellen.

2. Wirtschaftliche Selbstbeschädigung: Deutschlands wirtschaftliche Probleme werden sich wahrscheinlich verbreiten, vor allem wenn Schlüsselindustrien unter der Last der Energiekosten zu leiden haben. Je mehr sich die EU auf die grüne Agenda versteift, desto schneller verliert Europa seinen Wettbewerbsvorteil. Es ist ein schlechtes Zeichen, wenn der große „Klimavorreiter“ Kohlestrom importiert, weil er sich von allem abwendet, was tatsächlich funktioniert.

3. Aufstieg der Rechten: In Deutschland und ganz Europa leckt sich die populistische Rechte die Finger nach diesem Schlamassel. Die Menschen haben die Nase voll von Politikern, die grüne Träume predigen, während der normale Bürger die Kosten trägt. Die Oppositionsparteien – vor allem die rechts von der SPD – haben jetzt die einmalige Chance, auf der Welle der öffentlichen Unzufriedenheit zu reiten. Nachdem sich Deutschlands „grünes Wunder“ als Fata Morgana entpuppt hat, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Menschen Politiker mit einem Fünkchen gesunden Menschenverstand fordern.

Unter dem Strich: Deutschlands Zusammenbruch ist ein Realitäts-Check

Der Sturz der Regierung Scholz ist ein Paradebeispiel dafür, was passiert, wenn Idealismus an die Stelle von Logik tritt. Deutschland hat sich auf eine Klimapolitik eingelassen, welche die Realität ignoriert und die normalen Menschen bestraft, und jetzt zahlen sie dafür. Ohne Lindners finanzpolitische Vernunft hat die Regierung Scholz unbegrenzten Ausgaben für eine unbewiesene grüne Politik Tür und Tor geöffnet. Und was haben sie bekommen? Eine kaputte Koalition, eine Wirtschaft in Schwierigkeiten und einen Energiesektor am Rande des Zusammenbruchs.

Es ist an der Zeit, damit aufzuhören so zu tun, als ob Geld für Sonnenkollektoren und Windturbinen ein Ersatz für eine stabile Energiepolitik wäre. Deutschland hat das gerade bewiesen, und Europa sollte besser aufpassen. Scholz‘ grüne Agenda mag wie der Weg in die Zukunft geklungen haben, aber jetzt sehen wir, wohin sie wirklich führt – zu höheren Kosten, verärgerten Bürgern und einer Regierung in Trümmern.

Wenn es eine Lehre gibt, die man daraus ziehen kann, dann die, dass Energiepolitik auf dem Boden der Realität bleiben muss. Vielleicht wird sich Deutschland beim nächsten Mal daran erinnern, dass eine Wirtschaft auf zuverlässiger Energie und ausgeglichenen Haushalten beruht – und nicht auf Wunschdenken und politischem Getue.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/11/07/scholzs-green-fantasy-government-collapses-proof-that-climate-policy-mania-is-ruining-germany/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Eine Firma für Lithium-Ionen-Batterien explodiert in Missouri

Leslie EastmanLegal Insurrection

Ein weiteres dramatisches Beispiel für die von Lithium-Ionen-Batterien ausgehenden Gefahren ereignete sich in einer explodierten Batterie-Aufbereitungsanlage in der Nähe von Fredericktown, Missouri. Der Vorfall führte zu einer Evakuierung des Ortes.

Die Bewohner einer Stadt im Südosten von Missouri mussten am Mittwoch ihre Häuser verlassen, als in einem nahe gelegenen Batterie-Recyclingbetrieb ein Feuer ausbrach.

Madison County 911 postete gegen 14 Uhr auf Facebook im Namen des Büros des County Sheriffs, dass die Bewohner nördlich und westlich von Fredericktown das Gebiet verlassen sollen.

„Wenn Sie in diesem Gebiet Rauch sehen oder riechen können, müssen Sie das Gebiet verlassen“, heißt es in dem Beitrag.

In einer separaten Mitteilung am späten Nachmittag erklärten Madison County 911 und die Feuerwehr von Fredericktown, dass nur die Anwohner der Madison County Road 277 evakuiert werden müssten. Alle anderen Einwohner wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Die Stadt Fredericktown sei von der Anordnung nicht betroffen, hieß es.

„Schließen Sie Fenster und Türen und schalten Sie die Klimaanlagen an den Fenstern aus“, heißt es in der Mitteilung. „Wenn Sie Rauch sehen, bleiben Sie bitte im Haus.“

Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Das Unternehmen Critical Mineral Recovery betreibt eine große Recyclinganlage für Lithium-Ionen-Batterien.

Auf seiner Website gibt das Unternehmen an, dass die 225.000 Quadratmeter große Anlage dazu dient, „Lithium-Ionen-Batterie-bezogene Materialien von Batterieherstellern, Automobil-OEMs, Batteriehändlern, Recyclern und Verarbeitern weltweit zu recyceln“, und beschreibt sie als „eine der größten Lithium-Ionen-Batterie-Verarbeitungsanlagen der Welt“.

Ich vermute, dass die Ursache der Explosion ein thermisches Durchgehen war, was bei Lithium-Ionen-Batterien ein großes Problem darstellt. Er tritt auf, wenn sich eine Batteriezelle überhitzt und eine Kettenreaktion auslöst, die auf andere Zellen übergreift. Bei der Reaktion entsteht auch Sauerstoffgas, das die Intensität des Feuers noch verstärkt.

Die Temperatur der Batterie steigt zunächst langsam und dann schlagartig und erreicht in etwa einer Sekunde ihre Höchsttemperatur.

Ein weiterer Faktor, der die Handhabung von Bränden in Lithium-Ionen-Batterien erschwert, ist die Sauerstoffentwicklung. Wenn die Metalloxide in der Kathode oder positiv geladenen Elektrode einer Batterie erhitzt werden, zersetzen sie sich und setzen Sauerstoffgas frei. Brände brauchen Sauerstoff, um zu brennen, daher kann eine Batterie, die Sauerstoff erzeugen kann, ein Feuer unterhalten.

Aufgrund der Beschaffenheit des Elektrolyts führt ein 20-prozentiger Temperaturanstieg in einer Lithium-Ionen-Batterie dazu, dass einige unerwünschte chemische Reaktionen viel schneller ablaufen, wodurch übermäßige Wärme freigesetzt wird. Diese überschüssige Wärme erhöht die Temperatur der Batterie, was wiederum die Reaktionen beschleunigt. Die erhöhte Batterietemperatur steigert die Reaktionsgeschwindigkeit und führt zu einem Prozess, der als thermisches Durchgehen bezeichnet wird. In diesem Fall kann die Temperatur in einer Batterie innerhalb einer Sekunde von 100 °C auf 1000 °C steigen.

Nun untersuchen der Staat und die Umweltbehörden die Auswirkungen der Explosion auf die Region.

Das Ministerium für natürliche Ressourcen des Bundesstaates Missouri hat am Mittwochabend zwei Mitarbeiter an den Unglücksort entsandt, um die Luftqualität, den Wasserabfluss und andere mögliche Umweltauswirkungen zu beurteilen.

„Unsere Mitarbeiter werden bei den Brandbekämpfungsmaßnahmen beratend tätig sein, während des Ereignisses bei Bedarf Umweltproben nehmen und die anschließenden Aufräumarbeiten überwachen“, schrieb der Informationsbeauftragte Brian M. Quinn in einer E-Mail. „Die eigentlichen Aufräumarbeiten werden von Umweltunternehmen durchgeführt, und unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass sie korrekt durchgeführt werden.“

Die Environmental Protection Agency wird ebenfalls an der Luftüberwachung beteiligt sein. Bis die Behörden eine bessere Vorstellung von den Auswirkungen haben, sollten die Menschen laut Quinn den direkten Kontakt mit dem Rauch vermeiden und die Sicherheitsanweisungen der örtlichen Behörden befolgen.

Die Leser von Legal Insurrection werden sich vielleicht daran erinnern, dass es Wochen dauerte, den Brand einer Lithium-Ionen-Batterie in einer Anlage in San Diego zu löschen. Interessanterweise blieb die nahegelegene Schule evakuiert… weil weitere Brandbekämpfungsmaßnahmen zu erwarten waren.

Die Fredericktown R-1 Schulen ließen die Schüler am Donnerstag drinnen, wie auf der Facebook-Seite des Bezirks zu lesen war, sagten aber am Freitag den Unterricht ab. Der Bezirk sagte in einem Beitrag am Freitagmorgen, dass er die Schule nicht wegen der Luftqualität geschlossen hat, sondern „aus Vorsicht“, weil weitere Löscharbeiten erwartet wurden.

Offensichtlich beginnen die Amerikaner, die Realitäten der „neuen grünen Energie-Utopie“ zu begreifen … die offenbar viel mehr Chemie und Brandbekämpfung mit sich bringt als ursprünglich versprochen.

Und die Emissionen aus diesen Bränden sind auch ein bisschen mehr als Null.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/11/03/lithium-ion-battery-recycle-plant-explodes-in-missouri/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE