Neue Studie: Keine Änderung der CO₂-Signatur seit der kleinen Eiszeit

Cap Allon

Die jüngste wissenschaftliche Studie „Net Isotopic Signature of Atmospheric CO₂ Sources and Sinks: No Change since the Little Ice Age“ befasst sich mit Klimawissenschaft, Kohlenstoffkreisläufen und Isotopendaten. Auch hierin wird die Annahme in Frage gestellt, dass menschliche Aktivitäten, insbesondere die Emissionen fossiler Brennstoffe, das Klima der Erde verändern.

Im Kern untersucht die Studie die Isotopensignaturen von Kohlendioxid (CO₂) in der Atmosphäre während der letzten 40 Jahre, wobei der Schwerpunkt auf den stabilen Kohlenstoffisotopen 12C und 13C liegt.

Durch die Untersuchung dieser Isotope sollte festgestellt werden, ob der Anstieg des CO₂, der größtenteils auf menschliche Aktivitäten seit der industriellen Revolution zurückzuführen ist, das natürliche Gleichgewicht dieser Isotope in der Atmosphäre erheblich verändert hat. Überraschenderweise fand die Studie keine erkennbare Veränderung der Isotopensignatur, die direkt auf menschliche CO₂-Emissionen zurückgeführt werden könnte.

Dieser Befund widerspricht der propagierten Botschaft, dass menschliche Aktivitäten die Hauptursache für die jüngsten Veränderungen des CO₂-Gehalts in der Atmosphäre und damit auch für den seit dem Ende der Kleinen Eiszeit beobachteten leichten Temperaturanstieg sind.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Die Studie legt nahe, dass natürliche Prozesse, insbesondere solche, die mit der Biosphäre zusammenhängen, eine viel bedeutendere Rolle bei der Steuerung des Kohlenstoffkreislaufs und der beobachteten Isotopenveränderungen spielen.

Die Biosphäre, zu der alle lebenden Organismen auf der Erde gehören, tauscht auf natürliche Weise große Mengen CO₂ mit der Atmosphäre durch Prozesse wie Photosynthese und Atmung aus. Die Forscher argumentieren, dass diese natürlichen Prozesse und nicht die menschlichen Emissionen die wichtigsten Faktoren sind, welche die Isotopenzusammensetzung des atmosphärischen CO₂ beeinflussen.

Eines der wichtigsten Instrumente der Studie ist das Keeling-Diagramm, in dem die Isotopenzusammensetzung von CO₂ gegen den Kehrwert der CO₂-Konzentration aufgetragen wird. Dieses Verfahren, traditionell verwendet, um die Auswirkungen der Nutzung fossiler Brennstoffe auf die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre aufzuzeigen ergab, dass die Isotopensignatur trotz des Anstiegs des CO₂ im Laufe der Zeit erstaunlich stabil geblieben ist.

Diese Stabilität wurde an verschiedenen geografischen Standorten beobachtet, von der Nordhalbkugel bis zum Südpol, was die Schlussfolgerung untermauert, dass menschliche Aktivitäten das Isotopengleichgewicht nicht wesentlich verändert haben.

Die Studie untersuchte auch Proxy-Daten, die bis zur Kleinen Eiszeit zurückreichen, einer Periode niedrigerer globaler Temperaturen, die im 19. Jahrhundert endete. Die Proxydaten, zu denen Aufzeichnungen aus korallinen Schwämmen und Eisbohrkernen gehören, zeigten keinen signifikanten Unterschied in der Isotopensignatur des atmosphärischen CO₂ zwischen dieser Zeit und der Neuzeit.

Dies untermauert die Hauptaussage dieser von Fachleuten begutachteten Studie, dass die heute beobachteten Veränderungen der CO₂-Werte Teil eines langfristigen natürlichen Zyklus‘ sind und nicht ein neues, durch menschliche Aktivitäten verursachtes Phänomen.

[Hervorhebung im Original]

Die Forscher argumentieren, dass der natürliche Kohlenstoffkreislauf, verstärkt durch die Erwärmung seit dem Ende der kleinen Eiszeit ausreicht, um den beobachteten Anstieg des atmosphärischen CO₂ zu erklären. Sie weisen auch darauf hin, dass die Biosphäre auf diese Erwärmung mit einer Produktivitätssteigerung reagiert hat, was dazu führt, dass mehr CO₂ auf natürliche Weise durch die Atmosphäre zirkuliert.

Die Studie bestreitet zwar nicht die Existenz des Klimawandels oder des Anstiegs der CO₂-Werte, legt aber nahe, dass die Rolle der menschlichen Emissionen weitaus geringer sein dürfte als bisher angenommen. Dies ist sicherlich eine kontroverse Sichtweise, die bei Regierungsstellen, Politikern, Pop-Wissenschaftlern, den Mainstream-Medien und – Gott bewahre – sogar bei Hollywood-Filmstars auf Widerspruch stößt.

Die Forscher selbst räumen ein, dass ihre Ergebnisse große Fragen aufwerfen, zum Beispiel nach der Notwendigkeit einer derart extremen „Net Zero“-Politik, aber sie betonen, dass diese Fragen nicht in den Rahmen ihrer Studie fallen.

Für eine vollständige Lektüre der Studie klicken Sie hier [ohne Zahlschranke].

Link: https://electroverse.substack.com/p/study-no-change-in-CO₂-signature?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Inselnationen in der Südsee: nehmen an Fläche zu anstatt zu versinken

Cap Allon

[Dieser Beitrag ist eine Aktualisierung des ausführlichen Hintergrund-Beitrages hierzu von Helmut Kuntz. A. d. Übers.]

Es wird oft berichtet, dass Inselstaaten wie Tuvalu an der „Spitze des Klimawandels“ stehen und angeblich vom steigenden Meeresspiegel bedroht sind. Ein genauerer Blick auf die Daten zeigt jedoch etwas ganz anderes.

Der Meeresspiegel steigt nicht überall auf der Welt gleichmäßig. In einigen Regionen sinkt er, während er in anderen steigt, was oft auf tektonische Aktivitäten oder andere lokale Faktoren zurückzuführen ist, die nichts mit dem Volumen des globalen Ozeans zu tun haben.

So dehnt sich beispielsweise die Große Insel von Hawaii aus, während kleinere Inseln der Inselkette schrumpfen – nicht wegen des schwankenden Meeresspiegels, sondern aufgrund der Bewegung des vulkanischen Hotspots unter dem Ozean, der die Hawaii-Inseln bildet. Wenn sich dieser Hotspot verschiebt, erodieren ältere Landformationen, während neue entstehen.

Tuvalu und ähnliche pazifische Staaten werden häufig als durch den steigenden Meeresspiegel bedroht dargestellt. Vielleicht erinnern Sie sich daran, dass der Außenminister von Tuvalu, Simon Kofe, eine Rede hielt, in der er knietief im Meer stand, um auf die Probleme des Klimawandels hinzuweisen:

Bild 1 [4] Screenshot vom Video mit der Klimaansprache des Außenministers von Tuvalu zur Klimakonferenz im Jahr 2021

Im Gegensatz zu Kofes gefühlsbetontem politischen Auftritt – der ihm eine Nominierung für den Friedensnobelpreis einbrachte (natürlich) – zeigen die Daten, dass die überwiegende Mehrheit dieser Pazifikinseln in Wirklichkeit wächst, einschließlich Tuvalu selbst.

Während Stürme Strände abtragen können, können Wellen und Strömungen auch Sand und Sedimente ablagern, die Küstenlinien aufbauen und die Landmasse der Inseln vergrößern.

Außerdem wachsen Korallen bei steigendem Meeresspiegel in die Höhe und bewahren so die Struktur von Atollen und anderen Inseln. Dieses natürliche Wachstum ist auf Tuvalu zu beobachten, einer Insel, die im Gegensatz zu den Vulkaninseln Hawaiis ein Riff bildet.

Eine aktuelle, von Experten begutachtete Studie, die Satellitenbilder und Luftaufnahmen verwendet, hat ergeben, dass acht der neun großen Korallenatolle von Tuvalu im Laufe der Zeit gewachsen sind, ebenso wie 75 % der 101 kleineren Inseln.

Ähnliche Studien auf anderen Inseln in der Region kamen zu dem gleichen Ergebnis: Diese Korallenatolle wachsen.

Ein weiterer Beweis dafür, dass Tuvalu nicht in unmittelbarer Gefahr ist, sind das stetige Bevölkerungswachstum der Insel und die laufenden Investitionen in neue Strandresorts und Flughäfen – alles andere als Anzeichen für eine Nation, die kurz vor dem Untergang steht.

Die phantastischen Gutenachtgeschichten, die Mütter von Panikmachern ihren Kindern erzählen, dass Inselstaaten wie Tuvalu vom steigenden Meer verschluckt werden, werden weder durch die Daten noch durch die Anwendung grundlegender Logik gestützt.

Einen genaueren Blick auf diese Daten kann man hier werfen: climateataglance.com.

Link: https://electroverse.substack.com/p/study-no-change-in-co2-signature?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Historische „Hitzewellen-Tage“ zeigen keinen Trend

Cap Allon

Hitzewellen in den Vereinigten Staaten werden oft als Beweis für eine globale Klimaverschlechterung angeführt, und es wird behauptet, dass diese Ereignisse immer häufiger auftreten. Ein Blick auf die historischen Daten zeigt jedoch ein ganz anderes Bild.

Eine Hitzewelle ist [in den USA] definiert als ein Zeitraum von mindestens drei aufeinander folgenden Tagen, an denen die Tageshöchsttemperatur (Tmax) den 90. Perzentilwert für das jeweilige Datum und den jeweiligen Ort erreicht oder überschreitet. Anhand dieser Definition kann die Anzahl der „Hitzewellentage“ (HWDs) jährlich berechnet werden, indem die Gesamtzahl der diese Kriterien erfüllenden Tage gezählt wird.

Um eine breitere nationale Perspektive zu erhalten, werden diese Werte über mehrere Wetterstationen gemittelt. Für diese Analyse wurden Daten von 828 USHCNd-Stationen herangezogen, die alle über mindestens 100 Jahre tägliche Temperaturaufzeichnungen verfügen, um Genauigkeit und Konsistenz zu gewährleisten.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Häufigkeit von Hitzewellen in den USA seit 1895 nicht statistisch signifikant zugenommen hat. Vielmehr ist ein leichter Abwärtstrend festzustellen.

Der bemerkenswerteste Anstieg der Hitzewellen fand in den 1930er Jahren statt, zeitgleich mit der Dust-Bowl-Ära, in der in weiten Teilen des Landes Dürre und extreme Temperaturen herrschten.

Hinzu kommt, dass keines der zehn Jahre mit der höchsten Anzahl von Hitzewellentagen in den letzten 35 Jahren aufgetreten ist. Acht dieser Rekordjahre fanden vor 1955 statt. Die Jahre mit den meisten Hitzewellen sind 1936, 1934, 1931, 1901, 1980, 1933, 1954, 1988, 1930 und 1937 – die intensivsten Hitzewellen in der Geschichte der USA liegen weit in der Vergangenheit, als die CO-Konzentration in der Atmosphäre niedriger war.

Die Daten zeigen, dass die Häufigkeit von Hitzewellen in den Vereinigten Staaten nicht zunimmt. Die langfristigen Trends deuten eher auf Stabilität als auf eine Eskalation hin. Dies steht im Widerspruch zu den absurden und geradezu verleumderischen Schlagzeilen, die in den Massenmedien die Runde machen:

Der Sommer 2024 neigt sich dem Ende zu, und der Prozentsatz der Tage in den USA, deren Maximum-Temperatur in diesem Jahr über der 90-Fahrenheit-Grenze [32°C] lag, ist der fünftniedrigste in den Aufzeichnungen:

[Tony Heller]

Link: https://electroverse.substack.com/p/antarctica-registers-755c-1039f-sea?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Wer steuert den Krieg gegen Landwirtschaft und Ernährung?

Paul Driessen

Elitäre milliardenschwere Organisationen und Stiftungen, Regierungsbehörden und aktivistische Interessengruppen finanzieren und koordinieren einen globalen Krieg gegen die moderne Landwirtschaft, die Ernährung und die ärmsten und hungrigsten Menschen der Erde. Anstatt mehr Familien zu nahrhaften Lebensmitteln, besserer Gesundheitsversorgung und höherem Lebensstandard zu verhelfen, tun sie das Gegenteil und schaden dabei der Artenvielfalt.

Das Weltwirtschaftsforum will das globale Lebensmittelsystem neu konzipieren, neu erfinden und umgestalten, um Treibhausgase aus der Lebensmittelproduktion zu eliminieren. Im Mittelpunkt des Plans stehen Alternativen zu tierischem Eiweiß: Kartoffelchips aus Mehlwürmern, Burger aus Käfern anstelle von Rindfleischpasteten sowie Fleisch- und Wurstwaren aus Seemöwen zum Beispiel. Die Beseitigung des toxischen Arbeitsplatzes des WEF hat offenbar keine hohe Priorität.

Ein Bericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen rät, dass die Verarbeitung von „essbaren Insekten“ zu „schmackhaften“ Lebensmitteln florierende lokale Unternehmen schaffen und sogar die „Einbeziehung von Frauen“ fördern kann.

Die Weltbank – gegründet, um die weltweite Armut zu lindern – hat beschlossen, dass die „vom Menschen verursachte Klimakrise“ eine weitaus größere Bedrohung für verarmte Familien darstellt als verseuchtes Wasser, Malaria und andere tödliche Krankheiten, Hunger oder sogar zwei Milliarden Menschen, die immer noch Holz und Dung verbrennen, weil sie keinen verlässlichen, bezahlbaren Strom haben. Sie hat einseitig beschlossen, dass 45 % ihrer Mittel – zusätzliche 9 Milliarden Dollar im GJ 2024 – dafür verwendet werden sollen, den Armen zu helfen, „den verheerenden Auswirkungen des Klimawandels besser standzuhalten“.

(Nebenbei: Die Bank hat auch beschlossen, dass noch mehr von ihren Steuergeldern – 300 Millionen Dollar statt „nur“ 70 Millionen Dollar – an die Palästinensische Autonomiebehörde gehen sollen, die Terroristen für die Ermordung von Israelis bezahlt).

Natürlich sind die meisten der bekannteren und weniger bekannten Umweltgruppen auch stark in Kampagnen zur Lebensmittel-, Landwirtschafts- und Energiepolitik engagiert: Greenpeace, Sierra Club, EarthJustice, Friends of the Earth, Pesticide Action Network, Center for Food Safety, La Via Campesina (The Peasant Way), Alliance for Food Sovereignty in Africa nebst unzähligen anderen.

Wie der Rest der „Agrarökologie“-Bewegung verhöhnen und verleumden sie die moderne Landwirtschaft als eine Geißel, die von gierigen Megakonzernen verursacht wird. Sie lehnen fossile Brennstoffe, Pestizide, Herbizide und Biotechnologie ab. Sie preisen die „Ernährungssouveränität“ und das „Recht zu wählen“. Doch ihre Politik ist Ausdruck von Tyrannei und Schikane von oben herab und lässt den armen Landwirten wenig Raum, sich moderne landwirtschaftliche Technologien und Praktiken zu eigen zu machen.

Neben der Unterstützung des WEF, der FAO und der Weltbank haben diese hart-grünen Organisationen die ideologische, organisatorische und finanzielle Rückendeckung der US-Behörde für internationale Entwicklung, von EU-Agenturen und einer Reihe von progressiven und weit links stehenden amerikanischen, europäischen und anderen Stiftungen.

Der in den USA ansässige AgroEcology Fund wurde von dem Christensen Fund, der New Fields Foundation und der Swift Foundation gegründet. Seine Finanzierung und Programme werden vom New Venture Fund überwacht, der „gemeinnützigen“ und „Bildungs“-Organisationen hilft, Gelder in Programme zu leiten, die mit dem übereinstimmen, was viele als neokolonialistische und ökoimperialistische Ziele bezeichnen.

Weitere wichtige Akteure sind die Schmidt Family Foundation, die Packard Foundation, die Ford Foundation, die Charles Stewart Mott Foundation und die Ben and Jerry Foundation.

Das ist viel Geld – Hunderte Millionen Dollar pro Jahr, die für Lebensmittel, Landwirtschaft und Klimawandel bereitgestellt werden. Es stellt die bescheidenen 9000 Dollar in den Schatten, die der kenianische Bauer Jusper Machogu durch Spenden auf seiner „Klimarealismus“-Website gesammelt hat – ein Großteil davon wurde an Nachbarn gespendet, damit sie Wasserbrunnen bohren, Propantanks kaufen oder sich an das örtliche Stromnetz anschließen konnten.

Und dennoch zog Machogu den Zorn des „Climate Disinformation Officer“ der BBC auf sich. Dieser griff ihn an, weil er „falsche und irreführende Behauptungen“ über den Klimawandel getwittert und gesagt hatte, Afrika solle seine Öl-, Gas- und Kohlereserven erschließen, anstatt sich ausschließlich auf die unstete, wetterabhängige Wind- und Sonnenenergie zu verlassen. Noch schlimmer ist, dass der Bauer die Frechheit besaß, Spenden von Nicht-Afrikanern anzunehmen, darunter „Personen mit Verbindungen zur fossilen Brennstoffindustrie und Gruppen, die dafür bekannt sind, den Klimawandel zu leugnen.“

Rockefeller Philanthropy Advisors ist ein weiterer großer Geldgeber für Agrarökologie-Organisationen. Es ist Teil des Erbes der schuldbeladenen Ölgelder von John D. Rockefellers Standard Oil Co. Corporate Trust – ein Erbe, das fast 1000 klimabezogene Institutionen, Stiftungen und Aktivisten-Organisationen umfasst.

Das kanadische Frontier Centre drückt es so aus: „Jedes Mal, wenn Sie eine Schreckensgeschichte über den Klimawandel hören, wurde [die Person, die sie geschrieben hat] BEZAHLT. Er ist ein Handlanger von Rockefeller. Er weiß es vielleicht nicht, aber sein Beruf ist völlig korrumpiert worden.“ Viel schlimmer noch: Der Autor und seine (oder ihre) Organisation sind mitschuldig an der Aufrechterhaltung von globaler Armut, Energiemangel, Hunger, Krankheit und Tod – denn die Angstmacherei treibt eine zerstörerische Energie- und Lebensmittel-Produktionspolitik voran.

Allein oder gemeinsam dürfen diese politischen Korrumpierer in diesem Kampf um den Erhalt und die Ausweitung moderner Energie, Landwirtschaft und globaler Ernährung nicht unterschätzt werden. Glücklicherweise gibt es immer mehr Gegenwind. Viele Familien wollen einfach nicht in Armut, Krankheit, Lehmhütten, fehlenden Bildungschancen für ihre Kinder und einer Zukunft mit schweißtreibender Arbeit von morgens bis abends auf kleinen Feldern für den Eigenbedarf gefangen sein.

Das gilt besonders, wenn Filme, Nachrichten und Mobiltelefone amerikanische und europäische landwirtschaftliche Geräte und Verfahren zeigen – und die Ernteerträge, den Wohlstand, die Gesundheit, das Zuhause, die Freizeit und die Möglichkeiten, die mit diesen modernen landwirtschaftlichen Systemen einhergehen.

Die armen Landwirte sehen auch, dass China, Indien, Indonesien und andere Länder sich rasch industrialisieren und modernisieren, indem sie Öl, Gas und Kohle nutzen. Sie sehen, wie sich in vielen Ländern ein Wandel anbahnt, die ihren eigenen Weg gehen wollen, wobei fossile Brennstoffe die Energiegrundlage für dieses Wachstum bilden. Sie lehnen den Öko-Kolonialismus und Öko-Imperialismus ab, den reiche Westler ihnen aufzwingen wollen.

Sie verstehen die Botschaft, dass die Menschheit im Laufe der Geschichte immer wieder mit Klimaschwankungen und extremen Wetterereignissen konfrontiert war … und diese überlebt hat, mit ihnen fertig geworden ist, sich an sie angepasst hat und gediehen ist. Dass es keine realen Beweise dafür gibt, dass die vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen – insbesondere die von der Landwirtschaft erzeugten geringen Mengen – die mächtigen natürlichen Kräfte ersetzt haben, die die Klimaveränderungen der Vergangenheit verursacht haben.

Sie erkennen zunehmend, dass die ökologische Landwirtschaft und die Subsistenzlandwirtschaft wesentlich mehr Land benötigen – das ansonsten Lebensraum für Wildtiere wäre – als die moderne mechanisierte Landwirtschaft, um die gleichen Erträge zu erzielen. Der Landverbrauch in diesen Lebensräumen würde die Pflanzen- und Tiervielfalt dezimieren.

Der Verzicht auf fossile Brennstoffe und die Verwendung von Biokraftstoffen und pflanzlichen Rohstoffen für Tausende wichtiger Produkten würde noch mehr Anbauflächen erfordern. Das Gleiche gilt für den Abbau riesiger Mengen von Metallen und Mineralien zur Herstellung von Wind-, Solar- und Batterietechnologien.

Vor allem aber wissen sie, dass die Menschheit heute über weitaus mehr Reichtum, weitaus mehr Wissen, weitaus bessere Technologien und Ressourcen verfügt als alle früheren Generationen.

Die Behauptung, wir könnten uns nicht an den Klimawandel anpassen oder extreme Wetterereignisse überleben und uns davon erholen, ist einfach absurd. Vorzuschlagen, dass Landwirte zu … alten landwirtschaftlichen Praktiken und Technologien zurückkehren oder in ihnen stecken bleiben sollten, um die Welt vor von Computern generierten und vom Menschen erfundenen Klimakatastrophen zu retten, ist Öko-Imperialismus in seiner tödlichsten Form.

Südafrikas Elektrizitätsminister sagte kürzlich, sein Land werde sich nicht „zum Versuchskaninchen für einen weltweiten Green New Deal machen lassen“. Es bleibt zu hoffen, dass alle Entwicklungsländer bald dieselbe Haltung gegenüber Anarchisten einnehmen werden, die die Armen der Welt als Versuchskaninchen für globale Agrar- und Ernährungsexperimente missbrauchen wollen.

Paul Driessen is senior policy analyst for the Committee For A Constructive Tomorrow (www.CFACT.org) and author of books and articles on energy, environment, climate and human rights issues.

Link: https://cornwallalliance.org/2024/08/who-is-directing-the-war-on-agriculture-and-nutrition/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Forscher pumpten zusätzliches CO₂ in einen Wald – und die Biodiversität blühte auf

Cap Allon

Das Birmingham Institute of Forest Research (BIFoR) führte eine Studie an einem 180 Jahre alten Eichenwald durch und stellte fest, dass erhöhte CO₂-Werte (140 ppm über der Umgebungsluft) innerhalb von sieben Jahren zu einem Anstieg der holzigen Biomasse um 9,8 % führten.

Durch den Einsatz der Free-Air CO₂ Enrichment (FACE)-Technologie nahmen die Bäume mehr CO₂ auf, vor allem in Holz, das Kohlenstoff über längere Zeiträume speichert. Die Studie ergab, dass der zusätzliche Kohlenstoff zu einer verstärkten Ausscheidung aus den Feinwurzeln führte, wodurch der Nährstoffkreislauf im Boden verbessert wurde, was wiederum das Wachstum des Ökosystems unterstützt.

Die Forscher analysierten Baumringe und führten Laserscans der Baumkronen durch, um das Wachstum der Bäume und die Kohlenstoffspeicherung zu bewerten.

Interessanterweise stieg die Nettoprimärproduktivität (NPP) insgesamt um durchschnittlich 10,6 %, wobei der größte Teil dieses Anstiegs auf die Holzproduktion und nicht auf die Zunahme anderer Gewebe zurückzuführen war. Dies deutet darauf hin, dass reife Wälder der gemäßigten Zonen, von denen man bisher annahm, dass sie nur begrenzt auf eine erhöhte CO₂-Konzentration reagieren, eine aktivere Rolle bei der Kohlenstoffbindung spielen könnten als erwartet.

Darüber hinaus ergab die Studie, dass eine erhöhte CO₂-Konzentration zu einer 43-63%igen Zunahme der Wurzelexsudation führte, welche die mikrobielle Aktivität im Boden anregt und die Nährstoffverfügbarkeit verbessert, was wiederum die Wachstumsdynamik und die Artenvielfalt der Wälder verbessert.

In der Studie – die wahrscheinlich veröffentlicht werden soll – wird betont, dass Wälder wie diese zwar wichtige Kohlenstoffsenken sind, aber keinen Ersatz für die Reduzierung der Emissionen fossiler Brennstoffe darstellen. Mit der Zeit zersetzt sich das Holz, und der gespeicherte Kohlenstoff wird schließlich wieder in die Atmosphäre freigesetzt, was bedeutet, dass die langfristige Lösung für den Klimawandel immer noch in der Eindämmung der Emissionen liegt.

Aha.

Dabei wird jedoch die Förderung der biologischen Vielfalt und die Tatsache, dass sich die Wälder ausdehnen würden, außer Acht gelassen. Es ignoriert die wichtigste Erkenntnis der Studie: Erhöhte CO₂-Werte verbessern die biologischen Prozesse des Lebens.

[Hervorhebung im Original]

Wenn Sie die Studie vollständig lesen möchten, klicken Sie hier.

Link: https://electroverse.substack.com/p/researchers-pumped-extra-CO₂-into?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE