Neuer Bericht erläutert Umwelt- und Menschenrechtsprobleme von „grüner“ Energie und Elektroautos

Tim Benson

Ein neuer Bericht des American Consumer Institute (ACI) zeigt, dass die Stromerzeugung aus Wind- und Sonnenenergie trotz ihrer Anpreisung als „grüne“ Energiequellen viel umweltschädlicher ist als den meisten Menschen bewusst ist.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Der Bericht mit dem Titel „Clearing the Air: Honest Truths about Clean Energy“ (Die Luft reinigen: Ehrliche Wahrheiten über saubere Energie) beschreibt detailliert die Umweltgefahren während der Produktionsprozesse dieser grünen Energiequellen, ihre Auswirkungen auf die Landnutzung und die Abfallprobleme bei ihren Entsorgungsprozessen sowie andere Umweltprobleme, die durch sie entstehen.

Windturbinen beispielsweise bestehen hauptsächlich aus Stahl und Beton, die „aufgrund ihrer Herstellungsprozesse hohe implizite Kohlenstoffemissionen haben…. Stahl und Beton tragen im Allgemeinen am meisten zu den [Treibhausgas-] Emissionen bei. Das Weltwirtschaftsforum räumt ein, dass die Stahlindustrie 7-9 Prozent der weltweiten, vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen verursacht. Es liegt auf der Hand, dass die massive Zunahme von Windturbinen den Gesamtbeitrag der Stahlindustrie zu den Emissionen stark erhöhen wird.

Auch der Flächenbedarf für Windkraftanlagen ist ein ernstes Problem. „Einige Schätzungen besagen, dass die Winderzeugung zwischen 2023 und 2050 um 570 Prozent steigen wird, von knapp 500.000 [Gigawattstunden (GWh)] auf 3,3 Millionen GWh. Da [das National Renewable Energy Laboratory] von einem Potenzial von 250.000 Turbinen ausgeht und jede Turbine mindestens 55 Acres beansprucht, könnten das fast 14 Millionen Acres sein. Das ist fast der gesamte Bundesstaat West Virginia.

Die Turbinenschaufeln aus Glasfaser sind auch fast unmöglich zu recyceln, was dazu führt, dass in den nächsten fünf Jahren etwa sieben Millionen Tonnen Turbinenschaufeln, 3.000 bis 9.000 Schaufeln pro Jahr und bis 2040 zwischen 10.000 und 20.000 Schaufeln, auf Mülldeponien landen werden.

Der Bericht weist auch auf die tödlichen Auswirkungen auf die Tierwelt hin. Jährlich werden bis zu 328.000 Vögel und 880.000 Fledermäuse durch Turbinenblätter getötet, und diese Zahlen werden mit der Zunahme der Turbinenkapazität noch steigen.

Solaranlagen bergen ihre eigenen, einzigartigen Gefahren. Bei der Herstellung von Solarmodulen werden gefährliche Gifte wie Stickstofftrifluorid (NF₃) und Schwefelhexafluorid (SF₆) freigesetzt, die 17.200- bzw. 23.000-mal stärker wirken als Kohlendioxid (CO₂).

„Eine Studie aus dem Jahr 2020 zeigt, dass die jährlichen SF₆-Emissionen von etwa 7,3 Gigagramm (Gg) im Jahr 2008 auf etwa 9,04 Gg im Jahr 2018 gestiegen sind, ein Anstieg von 24 Prozent in nur einem Jahrzehnt“, heißt es in dem Bericht. „Zum Vergleich: Neun Gg SF₆ entsprechen den Treibhausgasemissionen von etwa 44 Millionen PKWs, die ein Jahr lang gefahren werden, oder 226 Milliarden Pfund verbrannter Kohle.“

Auch die Flächennutzung ist bei Solaranlagen ein erhebliches Problem, denn dem Bericht zufolge hat das Bureau of Land Management vorgeschlagen, bis zu 22 Millionen Acres öffentliches Land für Solarfarmen zur Verfügung zu stellen, was „ungefähr der Größe von Maine oder einer Fläche größer als Schottland entspricht“.

Weiter heißt es in dem Bericht: „Die Solarindustrie ist leider auch mit Zwangsarbeitslagern der uigurischen muslimischen Minderheit in Xinijang, China, belastet, wo etwa die Hälfte des weltweiten Polysiliziums hergestellt wird. Diese Art von Sklavenlagern befleckt die Idee der sauberen Energie an sich; Menschenrechtsverletzungen sind ein Schandfleck für jedes Unternehmen, unabhängig von den angeblichen Vorteilen, welche die Waren haben könnten.“

Schließlich geht der Bericht ausführlich auf die Umweltprobleme von Elektrofahrzeugen ein, deren Batterien große Mengen an Lithium, Kobalt, Nickel, Graphit und Kupfer enthalten und deren Lieferkette von China dominiert wird.

„Eine typische EV-Batterie wiegt 1.000 Pfund“, so ACI. „Insgesamt sind 90.000 Pfund Gestein/Erz erforderlich, um die für eine Batterie benötigte Menge zu gewinnen. Um jedoch an jede Tonne Erz zu gelangen, müssen zwischen 3 und 20 Tonnen Erde abgetragen werden. Dies ergibt im Durchschnitt etwa 500.000 Pfund Erdabtrag pro Autobatterie“.

Bzgl. der Demokratischen Republik Kongo (DRK), in der sich mehr als die Hälfte der weltweit bekannten Kobaltvorkommen befindet, weist ACI darauf hin, dass „ganze vertriebene Bevölkerungsgruppen gezwungen sind, mit bloßen Händen für ein paar Dollar am Tag nach Kobalt zu graben, weil sie nach der Zerstörung ihrer Dörfer keine Alternative haben. Menschenhandel und Kinderarbeit sind weit verbreitet; schätzungsweise 25.000 Kinder arbeiten in den Minen der DRK. Kobalt ist bei Berührung giftig, und die Dämpfe durchdringen die Luft und die Wasserversorgung. Zehntausende, darunter auch kleine Kinder, sterben oder verlieren Gliedmaßen durch einstürzende Tunnel. So wie die Lager der Uiguren die Solarindustrie in Verruf bringen, so bringen diese Menschenrechtsverletzungen die EV-Lieferkette in Verruf.“

[Hervorhebung vom Übersetzer]

„Die Realität der ‚grünen‘ Energietechnologien besteht darin, dass sie mit erheblichen Umweltauswirkungen verbunden sind, die nicht ignoriert werden können und dürfen“, heißt es in dem Bericht. „Die Verfahren zur Gewinnung und Verarbeitung der verschiedenen Elemente, die bei der Herstellung von Wind- und Solarenergie sowie von Batterien für Elektrofahrzeuge zum Einsatz kommen, sind intensiv und in vielen Fällen ziemlich schädlich. Alle drei erfordern riesige Mengen an Mineralien und/oder Rohstoffen, die im Allgemeinen enorme Mengen an Energie und Land verbrauchen. In einigen Fällen kommt noch die Belastung durch Humankapital hinzu. Es werden nicht nur Giftstoffe und Treibhausgase freigesetzt, sondern die Erde wird durch den Abbau von Mineralien, die Landnutzung und die (falsche) Abfallbewirtschaftung für immer verändert. Einmal verseuchte Böden und Wasserquellen erholen sich möglicherweise nie wieder. Schlimmer noch: Leben werden für immer verändert. Es scheint nicht richtig zu sein, die Wasservorräte zu verunreinigen, Land zu konfiszieren oder Sklavenarbeit nach Lust und Laune der Befürworter sauberer Energie zu fördern. Es passiert vielleicht nicht in Ihrem Hinterhof, aber jemand anderes zahlt den Preis dafür, oft in weit entfernten Ländern.“

Der gesamte Report steht hier (PDF)

Tim Benson joined The Heartland Institute in September 2015 as a policy analyst in the Government Relations Department.

Link: https://heartland.org/publications/research-commentary-new-report-details-environmental-and-human-rights-problems-of-green-energy-and-electric-vehicles/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




In Deutschland wird die Situation bzgl. der Energiewende immer schlimmer

Francis Menton, MANHATTAN CONTRARIAN

[Hier wieder ein Blick von außerhalb auf unsere Energiepolitik… – alle Hervorhebungen vom Übersetzer außer anderweitig benannt]

Viele tugendsame Orte (New York, Kalifornien, Großbritannien, Australien) wollen sich um den Titel des „Klimavorreiters“ bewerben. Aber seien wir ehrlich, zumindest unter den Orten mit einer bedeutenden Bevölkerung kann niemand Deutschland übertreffen. In Deutschland hat man bereits in den frühen 1990er Jahren mit dem massiven Ausbau der Wind- und Solarstromerzeugung begonnen. Bis Ende 2023 wird die Nennwert-Gesamtkapazität der Wind- und Solarstromerzeugung 148 GW betragen, was etwa dem 2,5-fachen des durchschnittlichen Bedarfs (von etwa 60 GW) und dem 1,5-fachen des Spitzenbedarfs (von etwa 100 GW) entspricht. Die Tage der fossilen Brennstoffe in Deutschland sind also wohl gezählt.

Zeit für eine weitere Aktualisierung der deutschen Fortschritte auf dem Weg ins Energie-Nirwana. Das Fazit ist, dass Deutschland wie die Rote Königin immer schneller rennt, um auf der Stelle zu treten. In der Zwischenzeit zerstört es seine Wirtschaft.

Meine letzte Aktualisierung aus Deutschland erfolgte am 15. Juni und bezog sich auf die damals neuesten Daten für das gesamte Jahr 2023. Die Nachricht lautete, dass Deutschland endlich den Richtwert von mehr als 50 % seines Stroms aus „erneuerbaren Energien“ übertroffen hatte. Diese Nachricht wurde von mehreren Nachrichtenagenturen aufgeregt verkündet, darunter auch von Reuters, die die Schlagzeile „Anteil der erneuerbaren Energien an deutschen Stromnetzen erreicht 55 % im Jahr 2023“ brachte. Wie ich in meinem Beitrag vom 15. Juni feststellte, stammten von den 55 % 8,4 % aus „Biomasse“ (d. h. Holzspäne, die hauptsächlich aus den USA importiert werden) und 3 % aus „Wasserkraft“ und „Sonstige“, so dass nur 43,6 % aus Wind und Sonne stammten. Die Kapazität der Biomasse- und Wasserkraftwerke betrug übrigens nur 12,9 GW, was bedeutet, dass sie mit weniger als 10 % der Kapazität etwa 25 % so viel Strom produzierten wie die Wind- und Solaranlagen. Das ist keine Überraschung.

Jetzt sind die Zahlen für Deutschland für die erste Hälfte des Jahres 2024 veröffentlicht worden; außerdem gibt es weitere Wirtschaftsnachrichten, die uns erreichen. Lassen Sie uns eine weitere Aktualisierung vornehmen.

Clean Energy Wire hat am 18. Juli Daten zum Stromverbrauch im ersten Halbjahr 2024 vom deutschen Umweltbundesamt (UBA) erhalten. Der Anteil der „erneuerbaren Energien“ ist erneut gestiegen, jetzt auf 57 %!

Rund 57 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland wurden im ersten Halbjahr 2024 durch erneuerbare Energien gedeckt. Das geht aus vorläufigen Zahlen des Umweltbundesamtes (UBA) hervor. Die Erzeugung aus erneuerbaren Energien erreichte 147 Terawattstunden (TWh) und stieg damit um neun Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Natürlich haben sie wieder einmal „Biomasse“ und Wasserkraft unter die „erneuerbaren Energien“ gemischt. Sollen wir diese wieder herausnehmen?

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2024 hatte die Windenergie den größten Anteil an der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (rund 51 %), gefolgt von der Photovoltaik (24 %), der Biomasse (15 %) und der Wasserkraft (8 %).

Biomasse und Wasserkraft kamen also auf 23 % der 57 %, also 13,1 %. Es verbleiben also höchstens 43,9 %, die aus Wind- und Sonnenenergie stammen, gegenüber 43,6 % im Jahr 2023. Der prozentuale Anteil von Wind- und Solarenergie wurde durch einen Rundungsfehler erhöht.

Das Problem ist, dass Deutschland in der Zwischenzeit die Wind- und Solarkapazität stark ausgebaut hat. Nach einem Diagramm auf dieser Website, das ebenfalls von Clean Energy Wire stammt und dem UBA entnommen wurde, stieg die Kapazität der Solarstromerzeugung in Deutschland von 67,6 GW zum Jahresende 2022 auf 79,2 GW zum Jahresende 2023 – ein Anstieg von mehr als 17 %; und die Kapazität der Windenergie stieg von 66,1 GW auf 68,8 GW, ein Anstieg von über 4 %. Das ist eine enorme Menge an zusätzlichem Kapital, das in Wind- und Solarenergie investiert wird, um einen zusätzlichen Marktanteil von 0,3 % bei der Stromerzeugung zu erreichen.

Werfen wir nun einen Blick auf das wirtschaftliche Gesamtbild für Deutschland. Erstens: Wie sind die Strompreise in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern? Hier ist eine sehr nützliche Graphik der Energy Policy Research Foundation, das die Verbraucherpreise für Strom in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 zwischen den EU-Ländern und den US-Bundesstaaten vergleicht:

Ganz oben auf der Liste steht Deutschland mit über 38 Cent pro kWh, das ist mehr als das Doppelte des US-Durchschnitts.

Als Nächstes folgen die Daten zum deutschen BIP von der St. Louis Fed. Der Höchststand wurde im 3. Quartal 2022 mit 770,6 Mrd. $ erreicht, seitdem ist es leicht zurückgegangen. Manche würden es eine Rezession nennen, und zwar eine ziemlich lange. Der jüngste Quartalswert (2. Quartal 2024) lag bei 766,4 Mrd. USD. Das ist eine ernsthafte Stagnation. Im Gegensatz dazu ist das BIP der USA in der mittelmäßigen Biden-Harris-Wirtschaft jährlich um 2-3 % gewachsen. Wäre die deutsche Wirtschaft in den letzten zwei Jahren nur um 2 % gewachsen, läge sie jetzt bei 800 Milliarden Dollar pro Quartal und nicht bei den angegebenen 766 Milliarden Dollar.

Es ist eindeutig: hohe Energiepreise sind Gift für eine Wirtschaft, die für ihren großen Produktionssektor bekannt ist. Sie haben vielleicht die jüngsten Nachrichten über Volkswagen gesehen. Von Reuters, 2. September:

Volkswagen … erwägt zum ersten Mal die Schließung von Werken in Deutschland. Dieser Schritt zeigt den zunehmenden Preisdruck, dem Europas führender Automobilhersteller durch asiatische Konkurrenten ausgesetzt ist. … VW hält ein großes Fahrzeugwerk und ein Komponentenwerk in Deutschland für überflüssig, sagte der Betriebsrat und versprach „heftigen Widerstand“ gegen die Pläne des Vorstands.

In diesem Zusammenhang schickt ein deutschsprachiger Freund eine englische Übersetzung dieses Artikels vom 12. August aus Die Welt. Die Überschrift lautet: „Deutschlands elektrischer Irrtum“, Auszug:

Sauberer und billiger Strom war das große Versprechen der Energiewende. Jahrelang hieß es, es würde ein „Jobwunder“ zum Nulltarif geben. Doch jetzt bricht die Nachfrage ein. . . . [Für das erste Halbjahr 2024] meldet der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes einen Rückgang der Bestellungen von Elektroautos um 47 Prozent. Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie meldet einen Rückgang von 54 Prozent beim Absatz von Wärmepumpen. Was dagegen zunimmt: die Nachfrage nach Verbrennungsautos und Ölheizungen.

„Wird die Energiewende jetzt billig? Ja. Punkt“, versprach Patrick Graichen, späterer Chefplaner der Bundesregierung und Leiter der Denkfabrik Agora Energiewende, 2017 in einem Interview mit der WELT: „Die Erntejahre der Energiewende sind jetzt in Sicht.“ Fossile Brennstoffe würden bald unerschwinglich, während Ökostrom immer billiger werde. … Doch das seit vielen Jahren kursierende Narrativ stößt zunehmend auf Skepsis – nicht nur bei den Verbrauchern. … „Die vermeintlichen Gewissheiten älterer Prognosen, wonach die Elektrifizierung des Industrie-, Verkehrs- und Gebäudesektors wirtschaftlich vorteilhaft sei und ein stetiger Ausbau der erneuerbaren Energien die Endkundenpreise drücken würde, sind inzwischen brüchig“, sagt Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Thüga Aktiengesellschaft.

[Rückübersetzung! Das deutsche Original in „Die Welt“ steht hinter einer Zahlschranke]

„Brüchig“? Ich würde sagen, dass diese alten „Gewissheiten“ völlig über den Haufen geworfen worden sind. Aber vielleicht ist das nur ein Problem der Übersetzung.

Lassen Sie mich mit der Botschaft von Dirk Messner, dem Leiter des UBA, schließen, die in dem Artikel von Clean Energy Wire vom 18. Juli zitiert wird (Hervorhebung [vom Autor] hinzugefügt):

„Es ist ein Erfolg, dass der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung weiter wächst“, sagte UBA-Chef Dirk Messner. Allerdings müsse Deutschland den Ausbau der erneuerbaren Energien noch beschleunigen, um seine Klima- und Energieziele zu erreichen, vor allem im Bereich der Photovoltaik (PV), mahnte er. Messner forderte Planungssicherheit und eine behutsame Weiterentwicklung der Fördermechanismen sowie eine Begrenzung der Netzentgelte in Gebieten mit hohem Erneuerbaren-Ausbau.

[Hervorhebung vom Autor im Original hinzugefügt]

Immer mehr Wind und Sonne bauen, die Subventionen noch einmal erhöhen und Deutschland über die wirtschaftliche Klippe treiben. So wird es weitergehen, bis die Wähler endlich aufwachen. Ich habe keine Ahnung, wann das sein wird.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/09/08/in-germany-the-energy-transition-situation-only-gets-worse/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Die oben gemeldete Ankündigung des VW-Betriebsrates von „heftigem Widerstand“ sollte sich gegen die Politik richten, nicht gegen den VW-Vorstand.




Net Zero-Bemühungen zerstören Wälder und Riffe

H. Sterling Burnett

Viele unserer Leser wissen wahrscheinlich um die enormen Mengen an Lithium und Kobalt, die für Batterien von Elektrofahrzeugen und andere angeblich grüne Technologien benötigt werden. Climate Change Weekly hat die mit der Produktion dieser Elemente einhergehende Umweltzerstörung und die Verletzungen der Menschenrechte bereits früher diskutiert. Was viele Menschen vielleicht nicht wissen, ist die enorme Menge an Nickel, die für Elektrofahrzeuge benötigt wird, eine Tatsache, über die ich bisher noch nichts geschrieben habe.

Konventionelle Fahrzeuge, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, benötigen und verbrauchen fast kein Nickel, aber Nickel ist das drittgrößte Mineral/Element, das für die Produktion und Funktion von E-Fahrzeugen entscheidend ist.

„Mineralien, die in Elektroautos im Vergleich zu konventionellen Autos verwendet werden“. International Energy Agency, 2021.

[Leider fehlt im Original eine Zuordnung der Farben zu den einzelnen Elementen. A. d. Übers.]

Und es stellt sich heraus, dass der Nickelabbau, wie auch der Kobalt- und Lithiumabbau, größtenteils in Entwicklungsländern mit minimalen, falls überhaupt vorhandenen Umweltvorschriften betrieben wird und enorme Umweltschäden verursacht.

Der Telegraph berichtet:

Indonesien ist heute der größte Nickelproduzent der Welt und verfügt über 15 Prozent der weltweiten lateritischen Nickelvorkommen, bei denen es sich in der Regel um geringwertige, oberflächennahe Lagerstätten handelt.

Doch die Nachfrage steigt mit dem Aufkommen von Elektrofahrzeugen immer weiter, sind diese doch für ihre Batterien auf Nickel angewiesen. Die Internationale Energieagentur (IEA) sagt voraus, dass die weltweite Nachfrage nach dem Metall bis 2030 um mindestens 65 Prozent steigen wird, und Elektrofahrzeuge und Batteriespeicher werden bis 2040 Edelstahl als größten Endverbraucher von Nickel ablösen.

Der Nickelmarkt in Indonesien wird von milliardenschweren chinesischen Unternehmen beherrscht, die jedoch häufig von Hunderten kleinerer, meist lokal betriebener Minen im Regenwald mit billigem Erz beliefert werden.

Der handwerkliche Bergbau und die industrielle Verhüttung sind für die Regenwälder, die Tierwelt, die Korallenriffe und die Menschen in Indonesien in mehrfacher Hinsicht von Nachteil. Der Lebensraum der Wälder wird durch Brandrodung zerstört, um Waldgebiete für den Bergbau zu roden. Dadurch wird der Lebensraum der Wildtiere zerstückelt und es kommt zu Luft- und Wasserverschmutzung durch die Abwässer aus dem Bergbau, welche die Flüsse und schließlich die Buchten verschmutzen, in denen Korallenkolonien leben. In den Städten werden Schmelz- und Raffineriefabriken in unmittelbarer Nähe der boomenden Barackensiedlungen errichtet, die Giftstoffe in die Luft und über die Meere ausstoßen und Abwässer direkt in die Buchten leiten.

Abgesehen von der Zerstörung von Land und der Umwandlung von Gebieten – Wälder wurden in Tagebaue umgewandelt, Strände aufgrund von Umweltverschmutzung und Bergbau verlassen und Fischerdörfer durch Schmelzanlagen und Fabriken am Wasser ersetzt – die in einer Reihe von Fotos im Anhang des Telegraph-Artikels grafisch dargestellt sind, stoßen die direkt neben Schulen und Häusern errichteten Fabriken, große Mengen an Schwefeldioxid, Stickoxiden und Kohleasche in die Luft aus. Die Wasserverschmutzung durch den Abfluss des Bergbaus und die Abwässer, die von den Fabriken direkt in die Buchten geleitet werden, zerstören die küstennahe Fischerei und zwingen die Fischer in kleinen Booten immer weiter von der Küste weg, um immer weniger Fische zu fangen. Außerdem werden die Korallenriffe des Landes beschädigt.

Der Daily Skeptic kommentiert die grüne Heuchelei, die mit dem indonesischen Nickel-Boom einhergeht:

Natürlich ist die moderne Zivilisation auf der Industrie aufgebaut, so dass wir mit der Natur nicht übermäßig sparsam umgehen sollten. Aber solch umfangreiche Bergbau- und Industrieaktivitäten im Zusammenhang mit dem Streben nach „Net Zero“ entlarven die oft wiederholte Behauptung, Batterie- und Elektrotechnologien seien „grün“ und „gut für den Planeten“.

Die intensive Umweltzerstörung wirft auch ein Schlaglicht auf die Doppelmoral derjenigen, die sich über die Zerstörung des Regenwaldes und der Korallenriffe aufregen, wenn sie meinen, sie könnten „Treibhausgase“ [oder die Landwirtschaft, möchte ich hinzufügen] dafür verantwortlich machen, aber sehr still sind, wenn „grüne“ Technologien daran schuld sind.

The Daily Sceptic hat natürlich Recht, dass an Entwicklung nichts auszusetzen ist. Tatsächlich ist sie in der Regel positiv, auch wenn sie in ihrer Anfangsphase oft schmutzig ist, aber ein Teil des Punktes ist, dass die Verlagerung des Bergbaus von Politikern und Aktivisten in den Industrieländern für Technologien gefordert wird, die sie zur Bekämpfung des Klimawandels benötigen. Damit sind wir bei der zweiten heuchlerischen Doppelmoral angelangt. Die Bewohner der Industrieländer wollen nicht zulassen, dass in ihren Ländern Bergbau und Verhüttung betrieben werden, sind aber mehr als glücklich, wenn die Armen in den Entwicklungsländern unter solchen Aktivitäten leiden – und das alles nur, um die meist westliche Sorge um den Klimawandel zu befriedigen.

Eine Analyse von Satellitendaten und Fotos legt nahe, dass die deutsche Regierung dem Elektroautohersteller Tesla erlaubt hat, für den Bau seiner Gigafactory in der Nähe von Berlin schätzungsweise 500.000 Bäume zu fällen, um die Umwelt zu schonen.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Die Daily Mail berichtet, dass eine Analyse von Satellitendaten durch die Umweltaufklärungsfirma Kayrros ergeben hat, dass zwischen März 2020 und Mai 2023 etwa „813 Hektar dichten Waldes auf dem Gelände südöstlich von Berlin gefällt wurden – das entspricht etwa 500.000 Bäumen.“

In Ermangelung einer Analyse des Alters und der Art der gefällten Bäume schätzt der Chefanalyst von Kayrros Antoine Halff, dass für den Bau der Fabrik das Äquivalent von 13.000 Tonnen jährlichem Kohlendioxidabbau und -speicherung zerstört wurde

Umweltschützer haben von Anfang an gegen den Bau der Tesla-Fabrik protestiert, einschließlich wiederholter, ziemlich regelmäßiger Proteste seit Mai, als die Fabrik ankündigte, zu expandieren und damit ihren Fußabdruck auf dem Land zu vergrößern.

Die Beschwerde über die Entfernung von Bäumen ist nicht das erste Umweltproblem, das im Zusammenhang mit der Gigafactory von Tesla aufgeworfen wurde. Tatsächlich haben die örtlichen Wasserbehörden das Unternehmen gewarnt, dass ihm rechtliche Schritte wegen Wasserverschmutzung drohen, da „das Abwasser, das das Unternehmen in die nahe gelegene Spree einleitet, sechsmal höhere Phosphor- und Stickstoffwerte aufweist als erlaubt.“

Selbst während der Berichterstattung über die Zerstörung der Bäume durch die Fabrik versuchte Halff, den angerichteten Schaden herunterzuspielen, indem er sagte, dass die Elektroautos, zu deren Produktion die Gigafactory beitragen würde, einen größeren Einfluss auf die Netto-Kohlendioxidemissionen hätten als die verlorenen Bäume. Das mag stimmen oder auch nicht, aber man fragt sich, ob Tesla und die deutschen Behörden bei der Planung der Fabrik nicht einen weniger umweltschädlichen Standort dafür hätten finden können, wie etwa ein verlassenes Industriegebiet oder offene Felder. Auf diese Weise wäre es nicht notwendig gewesen, einen Kohlendioxid absorbierenden Wald abzuholzen, Schatten spendet und Lebensraum für Wildtiere bietet.

In Teslas Gigawatt-Fabrik muss man sich keine Sorgen machen, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, denn weder der Wald noch die Bäume, aus denen er besteht, existieren noch.

Quellen: The Telegraph; Daily Sceptic; Daily Mail

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-517-net-zero-efforts-destroying-forests-and-reefs/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der Sommer wird in Deutschland erst seit 1988 wärmer!

Keine Sommererwärmung durch Kohlendioxid

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz

  • Zunehmender Wärmeinseleffekt durch Bebauung und Flächenversieglungen, die Zunahme der Sonnenstunden, Trockenlegung der Landschaft und geänderte Großwetterlagen-Häufigkeiten bestimmen die Sommererwärmung seit 1988
  • Die Sommererwärmung seit 1988 fand hauptsächlich tagsüber statt.
  • Die Klimahysterie basierend auf CO₂ ist völlig unbegründet, ein frei erfundenes Medienereignis.
  • Kohlendioxid ist ein lebensnotwendiges Gas, wir brauchen mehr und nicht weniger

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) lag das Temperaturmittel im Sommer 2023 bei 18,5 Grad Celsius (°C). Und damit genauso warm wie letztes Jahr, nur im Verlauf umgekehrt. Der Juni war noch nass und unterkühlt, während die 2.te Augusthälfte zur Höchstform auflief. Allerdings gab es keine neuen Temperaturhöchstrekorde wie schon letztes Jahr nicht mehr, trotz überdurchschnittlicher Sonnenstunden. Fazit dieses Sommer: Sonnenstunden über dem Schnitt bei normalen Niederschlagsmengen.

Uns interessiert mehr: Wie ist dieser Sommer 2024 in einem längeren Zeitraum einzuordnen? Lassen wir deshalb die Grafiken der DWD- Zeitreihen sprechen

Zunächst die Sommer-Temperaturen seit 1892, also seit 132 Jahren

Die deutsche Sommertemperaturkurve zeigt 2 auffallende Temperaturzeitintervalle:

Grafik 1: Die eigentliche Klimaerwärmung beim Sommer begann erst 1988

Wir unterteilen weiter und erkennen 4 Zeitintervalle bei der Jahreszeit Sommer in den DWD-Reihen.

  1. Nach unmerklicher Abkühlung von 1890 bis 1910 leichte Erwärmung bis etwa 1950, danach leichte Abkühlung bis 1987
  2. Insgesamt jedoch 95 Jahre lang nahezu gleich bleibende Sommertemperaturen
  3. Leichter Temperatursprung von 1987 auf 1988
  4. Starke Weitererwärmung seit 1988

Wo bleibt die CO– Erwärmungswirkung?

Anhand dieser Sommergrafik ist bereits bewiesen, dass CO keinen oder kaum einen Einfluss auf die Temperaturentwicklung hat. Das jährlich steigende CO kann nicht fast 100 Jahre lang unwirksam sein, dann mit dem Jahr 1988, aufgeschreckt durch die Gründung des Weltklimarates plötzlich aufwachen und seine erwärmende Wirkung verstärkt entfalten, als müsste es die verschlafenen 100 Jahre davor nachholen.

Und wie trickst der DWD und die Medien und alle Treibhausanhänger?

Man zeichnet eine durchgehende Trendlinie seit 1881 und kommt zu 2 Grad Sommer-Erwärmung, diese Zufallskorrelation soll bereits der automatische Beweis sein, dass CO der alleinige Verursacher der Erwärmung wäre, wobei der DWD viele Werte der ersten fünf Jahrzehnte nachträglich kälter gemacht hat. Zwei Grafiken, CO und Temperaturen, die zufällig ähnlich, aber auch wirklich nur ähnlich verlaufen dienen als Ursache-Wirkungsbeweis. (siehe unten). Und der steigende CO-Wert soll auch noch menschenverursacht sein, wird behauptet. Eine wahrlich laienhafte, geradezu kindliche Begründung und Vorgehensweise

Grafik 2: So tricksen die Treibhausgläubigen, um zwei ähnlich verlaufende Kurven zu erhalten, dabei ist überhaupt nicht sicher, ob die CO₂-Angaben von 1890 bis 1957 stimmen, sie sind nicht gemessen, sondern interpoliert.

Auch sieht der Kurvenverlauf nur auf den ersten Blick ähnlich aus. Die Trendlinie steigt beim CO bereits zu Beginn.

Unzulässig ist auf alle Fälle diese Schlussfolgerung der Treibhauskirche: Aus einer Zufalls-Korrelation behauptet man eine Ursache-Wirkung, nämlich CO bestimmt die Temperatur. Warum nicht umgekehrt? Oder…? Vieles ist denkbar.

Anmerkung zu den DWD Temperaturdaten: Diese DWD-Temperaturdaten aus Grafik 1 und 2 sind nicht wärmeinselbereinigt. Die Temperaturen 2024 sind mit ganz anderen Wetterstationen an wärmeren Plätzen und mit ganz anderen Messgeräten und Messmethoden ermittelt als die Daten im Kaiserreich. Nicht nur die Städte und Dörfer wurden wärmer gemacht, – das nennt man städtischen Wärmeinseleffekt- sondern die ganze Landfläche. Was alles zum WI-effekt gehört, hat Stefan Kämpfe hier beschrieben.

Als grober Anhaltspunkt: Wäre Deutschland so geblieben wie 1881 mit den damaligen Wetterstationen an den kälteren Standorten, dann würden die heurigen 18,5°C vor 140 Jahren mit etwa 17 Grad ermittelt worden sein. Wir nennen diese Spanne den Wärmeinseleffekt (WI) in den deutschen Sommer-Temperaturreihen. Es bleibt jedoch noch immer eine reale Erwärmung übrig.

Diese Wärmeinsel-Erwärmung ist eine reale Zusatzwärme, wir Menschen wohnen in den wachsenden Wärmeinseln, und da wurde es eben wärmer, aber ein Teil der 1,3 bis 1,5 Grad ist auch nur eine statistische Erhöhung des Schnittes durch kältere Stationen stilllegen und an wärmeren Standorten neu aufmachen. Diese statistischen Erwärmungstricks sind hier beschrieben und hier bewiesen.

Gibt es noch eine (fast) unberührte Wetterstation wie einst zum Vergleich?

Leider gibt es bei uns in Deutschland keine einzige Wetterstation mehr, die noch so steht wie vor 140 Jahren und in deren weiten Umgebung sich kaum was verändert hat. Aber in den USA ist das möglich. Die Dale Enterprise Wetterstation ist die drittälteste in Virginia, steht bei einer singulären Farm, nur ein inzwischen vierspuriger asphaltierter breiter Highway führt an der Farm vorbei und die nahegelegene Stadt Harrisonburg hat sich stark in Richtung Farm ausgeweitet. (Entfernung nur noch 1 km). Wir bezeichnen diese Wetterstation als WI-arm, ihre Temperaturgrafik für den Sommer sieht so aus:

Grafik 3: Diese WI-arme Wetterstation in den USA zeigt in 145 Jahren nur einen minimalen Sommertemperaturanstieg von etwa einem halben Grad Fahrenheit, der jedoch auch erst vor 40 Jahren einsetze. (1 Grad Fahrenheit= 0,56°C)

Der Klimawandel seit 1988 hat viele Ursachen, natürliche und anthropogene.

Der kleine Klimasprung von 1987 auf 1988 – siehe Grafik 1 – um ein halbes Grad hat auch natürliche Gründe: Die Änderung der Großwetterlagen, eine Umstellung von Nord/West auf mediterrane Einflüsse, NOA, AMO und andere natürliche wetterbestimmende Faktoren für Mitteleuropa. Die Wirkung der Luftreinhaltemaßnahmen. Der Temperatursprung wurde in Holland in dieser wissenschaftlichen Arbeit genauer verfolgt und beschrieben. Zitat aus der Introduction: „This warming has not taken place uniformly: there is a jump around 1988 of about one degree in the average temperature.“

Die starke Weitererwärmung des DWD-Sommers nach dem Temperatursprung 1988

Die fast 0,5 Grad/Jahrzehnt an Sommer-Weitererwärmung haben menschengemachte und natürliche Gründe. Der menschengemachte Anteil ist zunehmend. Gründe des anthropogenen Anteiles sind die voranschreitende Zerstörung der Natur durch Überbauung und Flächenversiegelung, siehe Versiegelungszähler, Stand bei Redaktionsschluss: 50 828 km².

Und die Austrocknung der Landschaft durch Überbauung, sowie großflächige Trockenlegungen. Selbst die freie Fläche in Wald und Flur, Wiesen und Feldern wurden seit Jahrzehnten großflächig trockengelegt, damit nach einem Starkregen anderntags sofort die industrielle Land- und Forstwirtschaft wieder betrieben werden kann. Die Folgen: Plötzliches Hochwasser. Exemplarisch hier beschrieben.

Aber auch: Nach mehreren heißen Tagen geht die kühlende Wirkung des Bodens und der Vegetation in Wald und Flur verloren, da die Sonnenstundenanzahl tagsüber stark gestiegen sind und die Niederschläge etwa gleich blieben, siehe nächste Grafik

Sonnenstunden und Niederschläge beim DWD-Sommer seit 1988

Sonnenstunden stark steigend, Niederschläge gleichbleibend. Das zeigen die nächsten beiden Grafiken.

Grafik 4: Die Sonnenstunden steigen seit 1988 stark an. Die Niederschläge blieben gleich. 2023 lagen beide Wetterfaktoren allerdings über dem Schnitt. Mit der Zunahme der Sonnenstunden hat selbstverständlich die Bewölkung abgenommen.

Merke: Der Mensch durch Trockenlegung und die Sonnenstundenzunahme trocknen Deutschland im Sommer aus und nicht Kohlendioxid. Auch nicht der fehlende Niederschlag, denn es fehlt ja nichts.

Hinweis: den gesamten anthropogenen Einfluss auf die Temperaturmessungen haben wir hier beschrieben.

Damit ist diese Literaturdefinition absolut falsch: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Wie allen bekannt ist, ist der Winter die Hauptzeit der Verbrennung. Dann müsste der Winter die stärkste Erwärmung zeigen.

Grafik 5: Neunzig Jahre lang sind die Winter in Deutschland laut Deutschem Wetterdienst sogar kälter geworden. Dann der plötzliche hohe Temperatursprung – von 1987 auf 1988 – und seitdem eine Weitererwärmung der Winter, jedoch weniger stark wie im Sommer.

Ergebnis: Die Wintergrafik Deutschlands zeigt erst recht, das CO entweder gar keinen oder nur einen völlig untergeordneten Anteil an der Erwärmung Deutschlands seit 130 Jahren hat. Damit ist die in der Literatur verwendete Definition von Klimawandel sogar grottenfalsch.

Selbst aufgrund der physikalischen Grundlagen an den CO-Erwärmungseffekt glaubende Physiker schätzen den CO-Anteil als sehr niedrig ein. Sie wissen genau, dass die von langer Hand geplante und uns ängstigen sollende Klimahysterie völlig unbegründet ist.

Doch es gibt noch viel mehr Anzeichen für eine nicht erkennbare Wirkung von CO auf die Temperaturreihen:

Die unterschiedlichen Tag/Nachtemperaturen Deutschlands im Sommer

Leider bietet der DWD keinen Gesamtschnitt seiner über 2000 Wetterstationen seit 1988 an, wir können nur Einzelstationen,- bisher über 50 ausgewertet – hier zeigen. Im Grunde ist eine Gesamtauswertung für den DWD auch nur schwer möglich, denn der DWD hat in den letzten 30 Jahren über die Hälfte seiner Stationen ausgetauscht wie wir oben im ersten link gezeigt haben. Wir (M.Baritz) hat jedoch die noch verbliebenen Einzelstationen in unzähligen Arbeitsstunden zusammengefasst und ausgewertet.

In den Grafiken ist die obere graue Linie der Tagesverlauf, gemessen in T-max (Durchschnitt aller täglichen T-max von allen 543 Stationen, also 92 x 543 Werte ergeben einen Wert)

Die nächtlichen Tiefsttemperaturen während des Sommers sind in der Grafik in blau aufgeführt. Die 24-h Rundumtagesschnitte sind dazwischen in orange

Grafik 6: Völlig unterschiedlicher Verlauf der 6 Kennlinien in den beiden Zeitabschnitten.

Auswertungen, erster Zeitabschnitt bis 1987, 40 Jahre

Die Tageshöchsttemperaturen gehen zurück, die nächtlichen T-min bleiben gleich, die Tagesmittel liegen dazwischen und gehen leicht zurück. Insgesamt eine leichte Abkühlung.

Ab 1988, bis heute, 37 Sommer:

Die Tagestemperaturen steigen stark an, die nächtlichen T-Min Temperaturen nur unwesentlich, insgesamt eine starke Sommererwärmung seit 1988 bis heute. (orange Kennlinie)

Insgesamt: Die Schere zwischen Tag/Nacht geht von 1947 bis 1987 zu, ab 1988 geht die Temperaturschere zwischen Tmax und Tmin auseinander.

Diese Grafik der deutschen Sommertemperaturen findet man sonst nirgendwo in der Literatur. Sie beweist deutlichst, dass Kohlendioxid nichts mit den Temperaturverläufen zu tun haben kann.

Solche Gaseigenschaften gibt es nicht. Kohlendioxid kann tagsüber nicht anders wirken als nachts und bis 1987 nicht anders als nach 1987.

Falls es einen Einfluss der Temperaturen auf CO geben sollte oder wie die Klimakirche behauptet, CO bestimme die Temperaturen, – egal ob wärmend oder abkühlend- dann ist dieser im Temperaturverlauf der deutschen Sommertemperaturen nicht erkennbar.

Wenn nicht CO, was bestimmt dann hauptsächlich den Sommer-Temperaturverlauf?

Antwort: Hauptsächlich die Sonne, und die scheint und erwärmt nur tagsüber.

Leider führt der Deutsche Wetterdienst erst ab 1951 Sonnenstundenmessungen durchgehend für seine Wetterstationen durch. Aber der Zusammenhang zu den am Tage gemessenen T-Max Temperaturen und Sonnenstunden ist auffällig

Grafik 7: Bis 1987 Abnahme der Sonnenstunden bis 1987, nach der Änderung der Großwetterlagen ab 1988 bis heute eine Zunahme der sommerlichen Sonnenstunden.

Merke 1: Da die Sonne im Sommer am stärksten wirkt, ist auch der Einfluss auf die Tagestemperaturen am höchsten

Merke 2: Die starke Zunahme der sommerlichen Temperaturen tagsüber zieht auch den Jahresschnitt der Deutschlanderwärmung seit 1988 stark nach oben.

Andere Einflüsse

Nun gibt es noch andere Einflüsse in den einzelnen deutschen Regionen, denn diese anderen Effekte in einer Region lassen die 6 Grafikgesamtverläufe Deutschlands in Grafik 6 etwas unterschiedlich erscheinen, wobei Sonnenstunden und Niederschläge stark bestimmend sind.

Wir bieten hier nun einen kleinen Querschnitt von 5 Wetterstationen mit Verlauf der Tag/Nachtauswertungen.

Einige dieser Stationen wurden vom DWD im Betrachtungszeitraum versetzt. Das ändert natürlich die Steigungslinien, ist für unsere Zwecke jedoch nicht relevant, da die Versetzung für die drei Betrachtungslinien gleichzeitig waren. Wir achten viel mehr auf die Steigungsunterschiede bei den wie eine Schere auseinandergehenden Trendlinien zwischen Tag/Nacht.

Beginnen wir mit Konstanz, ganz im Süden

Grafik 8a: Bodenseenähe, die Zunahme der Sonnenstunden erwärmen auch den Bodensee, so dass die Nächte sich miterwärmen. Geringere Differenz zwischen T-max/T-min.

Der Gegensatz: Dachwig in Thüringen, absolut ländlich und trocken:

Grafik 8b: Absolut ländlich in Thüringen, hohe Differenz zwischen Tag- und Nachtsteigungsformeln

Grafik: 8c. Augsburg sogar leichte nächtliche Abkühlung im Sommer, tagsüber jedoch sehr starke Erwärmung

Grafik 8d: Hauptstadt von NRW, die sommerlichen Nachttemperaturen zeigen fast gar keine Erwärmung. Die Schere zwischen Tag/Nacht geht wie überall auseinander.

Einschub: Und was behauptet der gut bezahlte Treibhaus-Chefexperte (so nennt er sich selbst) namens Häckl, der bei RTL moderiert?

Das hier:Die Nächte würden sich aufgrund des CO₂-Treibhauseffektes stärker erwärmen. Und das versucht Häckl anhand der CO-Rückstrahlung zu erklären. Ein klassischer Schuss in den Ofen. Herr Häckl hätte sich als RTL-Experte wenigstens unsere Sommer-Grafik von Düsseldorf anschauen können.

Was würden Häckls Behauptung bedeuten? Das würde bedeuten, dass sich die Nachttemperaturen bei zunehmender CO-Konzentration immer mehr den Tagestemperaturen annähern würden bis es (in 100 Jahren?) schließlich gar keinen Unterschied zwischen Tag/Nacht mehr geben würde!!!

Nur wenn kein CO-Erwärmungseffekt wirkt müssen Sonnenstundenzunahme und zunehmende Landschaftstrockenlegung=Versteppung zu einem Öffnen der Trendlinienschere führen. Vergleiche Wüste, höchste Tag/Nachtunterschiede. Inselwetterstation Helgoland, umgeben von der Nordsee, siehe dazu auch diesen Artikel.

Grafik 8e: Der Temperaturverlauf wird viel stärker von der Nordsee bestimmt. Das sieht man u.a. an den Trendgeraden, die zwischen Tmax und Tmin nur knapp 4 Grad (1988) und gut 4 Grad (2024) auseinander liegen. Die Stationen im Landesinneren, Grafik 8a – 8d, haben eine Differenz von über 10 Grad zwischen Tmin und Tmax! Die Sonnenstunden haben auf Helgoland nicht zugenommen, auch deshalb ist der Steigungsverlauf zwischen Tag/Nacht nicht besonders gravierend, aber vorhanden.

Den nur etwas geringer zunehmenden Tagesanstieg, bei gleichbleibenden Sonnenstunden, führen wir auf den zunehmenden WI-effekt durch Bebauung und Sommertourismus zurück.

Reale Ergebnisse der Tag/Nachtvergleiche

Die starke Sommererwärmung seit 1988 fand in Deutschland tagsüber statt. Das beweist den Einfluss der zunehmenden Wärmeinselwirkung, aber auch der Sonnenstunden. Andere Faktoren sind teilweise Bestandteil der Wärmeinselwirkung und bedingen sich gegenseitig wie Niederschläge, Windrichtungen, Änderung der Großwetterlagen, Luftreinhaltemaßnahmen, kosmische Strahlung, Bebauung, Trockenlegungen, örtliche Klimabesonderheiten.

Die Sommererwärmung tagsüber und der Herbstmonate sind der Hauptgrund, weshalb die DWD-Jahresschnitte wärmer werden seit 1988 und nicht ein Klimakiller Kohlendioxid, denn sonst müssten die Nächte laut Häckl stärker wärmer werden.

Erkenntnis:

  1. Der völlig unterschiedliche Verlauf der Tag/Nachtemperaturen in Deutschland zeigt, dass CO₂ überhaupt keine oder fast keine Wirkung hat.
  2. Würde wie behauptet, Kohlendioxid der alleinige Temperaturtreiber sein, dann müssten bei allen DWD-Wetterstationen der Tages- und Nachttemperaturenverlauf dieselben Steigungsformeln aufweisen.
  3. Alle, das bedeutet streng genommen, dass alle hier gezeigten DWD Stationen ein- und dieselbe Steigungsformeln für Tag/Nacht und für den Schnitt (brauner Graph) haben müssten, nämlich Y= 0,0495 C/Jahr, wie in Grafik 1

Das ist überhaupt nicht der Fall. Jede DWD-Wetterstation hat je nach Standortverhältnissen und Umgebung ihren eigenen Verlauf mit einer eigenen Steigungsformel, dazu auch noch Tag/Nacht unterschiedlich. Dieser Grafikbeweis zeigt erneut, dass CO₂ allerhöchstens in homöopathischen Dosen wirken kann. Eventuell auch kühlend.

Gesamt: Das Klima wandelt sich immer, der stets verschiedene Sommer-steigungsverlauf der einzelnen DWD-Wetterstationen zeigt: CO hat daran keinen erkennbaren Anteil

Zusammenfassung:

1.) Die Sommertemperaturen variieren an allen Betrachtungsorten Deutschlands von Jahr zu Jahr. Die Gründe sind die unzähligen natürlichen und sich ständig ändernden Einflüsse auf das Wetter und das Klima.

2.) Daneben übt der Mensch einen konstanten zusätzlichen Einfluss durch die Schaffung immer neuer zusätzlicher Wärmeinseleffekte aus. Bei manchen Stationen mehr, bei anderen weniger. Deshalb auch die unterschiedlichen Formeln der Regressionslinien.

3.) Weniger Nord-, dafür mehr Süd- und Hochdruckwetterlagen tragen ganz wesentlich zum Durchschnittstemperatur eines Monates bei. Es handelt sich um natürliche Einflussfaktoren auf das Wetter und Klima. Und die haben sich 1988 geändert.

4.) Wie die Grafiken zeigen, bewirken die jährlich weltweiten CO-Zunahmen entweder gar nichts oder nichts Erkennbares, denn sonst könnten die Nachttemperaturen nicht fallen. CO kann am Tage auch im Sommer nicht erwärmend und nachts abkühlend wirken.

Damit ist die Definition des IPPC von Klimawandel falsch: Die behauptet nämlich, dass die CO-Zunahme der alleinige Temperaturtreiber wäre. Noch verwerflicher ist die derzeitige Klimapolitik der Bundesregierung, die ein klimaunwirksames Gas bekämpfen will und dabei unsere Demokratie, unsere Wirtschaft und unseren Wohlstand ruiniert. Das Geschäftsmodell CO-Treibhausgas will nur unser Geld, hier näher beschrieben.

Fazit: Es wird Zeit, dass endlich Umwelt- und Naturschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden, saubere Luft, genügend Trinkwasser zu verträgliche Preisen und gesunde Nahrungsmittel sind menschliche Grundrechte. Eine CO₂-Klimaabgabe taugt zu gar nichts, auf alle Fälle nicht dem Klima. Es handelt sich um ein Geschäftsmodell, das dem Sündenablasshandelsmodell der Kirche im Mittelalter nachempfunden ist. Neben den oben beschriebenen Gründen, abgeleitet aus den Grafiken, weshalb CO nicht an der gemessenen Sommer-Erwärmung seit 1988 schuld sein kann, sollen noch fünf weitere Gründe genannt werden:

  1. Es gibt keinen Versuch, der die Klimasensitivität von CO auch nur annähernd bestimmen kann. Behauptet werden 2° bis 4,5°C Erwärmung. Jeder Versuch liefert Null oder das Ergebnis verschwindet im Rauschen der Messfehler.
  2. Es gibt auch keinerlei technisches Anwendungsbeispiel, bei welchem wir Menschen uns den behaupteten CO-Treibhauseffekt positiv zunutze machen könnten.
  3. Bei der Sprengung der Nordstream-Pipeline entwichen 300 000 Tonnen des 25x stärkeren Treibhausgases Methan. Erhöhte Konzentrationen konnten gemessen werden, die dazugehörige Treibhauserwärmung gab es nicht.
  4. Schon bei der Elite der deutschen Physiker wie Einstein, Heisenberg, Hahn, Planck spielte der CO-Treibhauseffekt keine Rolle. Er existierte für sie schlichtweg nicht, obwohl die Hypothese dazu schon Jahrzehnte zuvor entwickelte wurde.
  5. Wir sind weit entfernt von einer bevorstehenden Klimakatastrophe oder gar Klimaverbrennung der Erde. Alles Angstgeschrei vom Untergang der Erde ist frei erfunden, unglaublich, dass unsere Medien nicht nur mitmachen, sondern meist noch zusätzlich übertreiben. Folgende Grafik sollte auf alle Leser beruhigend wirken:

Grafik 9: Einordnung der gegenwärtigen Temperaturen, Vergleich mit anderen Zeitepochen. Von einer Klimakatastrophe oder Erdverbrennung sind wir weit entfernt.

Der minimale Anstieg der globalen Temperaturen lässt sich leicht mit einer Albedoverringerung der Erdoberfläche in den letzten Jahrzehnten erklären, gemessen von Satelliten. Eben eine stete weltweite Beseitigung grüner Vegetationsflächen, eine stete Zunahme der weltweiten Flächenversiegelungen.

Fazit: Es wurde wärmer, in Deutschland seit 1988. Aber nicht durch Kohlendioxid.

Grundforderung von uns Natur- und Umweltschützern: Die bewusst geplante und regierungsgewollte CO-Klimaangstmacherei in Deutschland muss eingestellt werden.

Was gegen heiße Sommertage hilft haben wir hier beschrieben.

Leider werden diese Vorschläge, die wirklich helfen würden nicht umgesetzt, die Regierungsresonanz auf unsere Vorschläge war Null, obwohl wir viele Politiker angeschrieben haben. Daraus kann man nur den Schluss ziehen, die Regierung mitsamt ihren bezahlten Treibhausforschern und Angstmachern wollen gar keine Eindämmung der heißen Tage, dies würde die CO₂-Steuer und all die anderen dämlichen und teuren Klimarettungsmaßnahmen gefährden.

Wir brauchen mehr CO in der Atmosphäre!

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme in der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Diesen lebensnotwendigen Wachstumsstoff holen sich die Pflanzen aus der Luft. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt bei 800 bis 1000ppm. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Wer CO vermindern will, der handelt letztlich gegen die Schöpfung dieses Planeten.

Wer an CO₂ als anthropogenen Erwärmungstreiber glaubt, der muss auch von seiner Mitschuld an der Erwärmung seit 1988  überzeugt sein und ein schlechtes Gewissen haben.  Abhilfe, solche Gläubige können sich hier ihr Gewissen durch eine monatliche Kollekte an die Kirchen beruhigen und von der Klimasünde freikaufen: https://klima-kollekte.de/co2-rechner

Josef Kowatsch, Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturschützer und neutraler Naturwissenschaftler.

 




Der Green New Deal dürfte Strom um das 28-fache teurer machen!

David Wojick

Im Folgenden zeige ich, wie der Green New Deal* die Stromrechnung eines durchschnittlichen Haushalts um erdrückende 52.500 Dollar in die Höhe treiben kann. Der Grund dafür ist einfach. Wind- und Solarenergie erfordern eine große Menge an Batterien, und wir verbrauchen eine enorme Menge an Strom, so dass sich die Kosten für all diese Batterien auf viele Billionen Dollar belaufen.

[*Hierzulande kann man das wohl gleichsetzen mit der sog. „Energiewende“. Die Folgen derselben dürften weitgehend den hier genannten Summen entsprechen. A. d. Übers.]

Hier ist die grundlegende Herleitung. Sie ist einfach gehalten, und die Zahlen sind alle gerundet, damit man sie sich merken kann. (Das US-Energieministerium hätte schon vor langer Zeit eine detaillierte Analyse durchführen sollen).

– Die benötigte Stromspeicherkapazität, um die heutige fossile Stromerzeugung landesweit durch intermittierende Wind- und Solarenergie zu ersetzen, beträgt 250.000.000 MWh.

– Nehmen wir an, dass netzweite Batterieanlagen 300.000 $ pro MWh Speicherkapazität kosten. (Die heutigen Kosten sind höher.)

– Die Kapitalkosten für diese Speicherung belaufen sich also auf 75 Billionen Dollar.

– Verteilt man diese Kosten über 20 Jahre, ergeben sich jährliche Kosten von 3,75 Billionen Dollar.

– Der Stromverbrauch der US-Haushalte beträgt 1,5 Billionen KWh pro Jahr.

– Die Kosten für die Haushalte belaufen sich also auf 2,50 Dollar pro Kwh.

– Der durchschnittliche Haushaltsverbrauch beträgt 10.500 Kwh/Jahr.

– Die jährlichen Haushaltskosten für diese Speicherkapazität belaufen sich also auf 26.250 $.

– Die durchschnittliche jährliche Stromrechnung liegt heute bei 1.800 $.

– Die Stromkosten steigen also um mehr als das 14-fache.

Kurz gesagt, die Stromrechnung jedes Einzelnen wird 14 Mal höher sein als heute, wenn Wind- und Solarenergie im Rahmen des Green New Deal die heutige Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen ersetzen.

Dies gilt auch für industrielle und gewerbliche Verbraucher, was die Kosten für praktisch alle Waren und Dienstleistungen in die Höhe treiben wird. Diese Auswirkungen sind wirklich inflationär.
Die Elektrifizierung des Verkehrswesens und die Gasheizung, die ebenfalls Teil des Green New Deal sind, sind dabei jedoch nicht berücksichtigt. Es wird oft geschätzt, dass die Elektrifizierung die erzeugte Strommenge ungefähr verdoppeln wird.

– Bei einer Elektrifizierung könnten die Stromkosten auf das 28-fache der heutigen Kosten steigen. Durch den Green New Deal würde die Stromrechnung eines durchschnittlichen Haushalts um enorme 52.500 Dollar steigen.

Natürlich würde die Wirtschaft wahrscheinlich zusammenbrechen, bevor dies geschieht, aber diese einfache Analyse ist der notwendige Ausgangspunkt, um über die ungeheuren Kostenauswirkungen des Green New Deal nachzudenken.

Es gibt viele technische Verfeinerungen, die zu dieser Analyse hinzugefügt werden müssen, um sie zu einer guten technischen Kostenschätzung zu machen. Mit einigen lassen sich die Zahlen verringern, mit anderen erhöhen sie sich. Ich würde mich freuen, wenn dies geschehen würde und würde gerne helfen.

Zum Beispiel könnten die Kosten für Batterien stark sinken, und es gibt Studien, die dies voraussagen. In Anbetracht der Tatsache, dass der Materialbedarf für diese große Anzahl von Batterien unsere derzeitigen Abbau- und Fertigungskapazitäten bei weitem übersteigt, ist dies zwar unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.

Andererseits wird bei dieser einfachen Analyse davon ausgegangen, dass die Batterien von null bis 100 % ihrer Kapazität geladen und entladen werden. Liegt der tatsächliche Wert bei 10-90 oder 20-80, so wird sehr viel mehr Speicherkapazität benötigt.

Auch hier kann der Speicherbedarf durch den Ausbau der Wind- und Solarkraftwerke verringert werden. Diese Verringerung ist jedoch begrenzt; mir wurde gesagt, dass sie bei 180 Millionen MWh liegt, weil es nachts immer noch keine Sonnenenergie und der Wind immer mal wieder nicht stark genug weht.

Aber es ist unwahrscheinlich, dass diese riesigen Batterien eine durchschnittliche Lebensdauer von 20 Jahren haben.

Beachten Sie auch, dass in dieser Analyse die Kosten für die enormen Mengen an Wind- und Solaranlagen nicht enthalten sind. Auch die Kosten für die Aufnahme von Krediten in Höhe von Billionen Dollar sind nicht berücksichtigt.

Das Wesentliche ist, dass der Green New Deal unerschwinglich ist. Es gibt nun mal kein Patentrezept gegen die Intermittenz.

Link: https://www.cfact.org/2024/09/03/the-green-new-deal-could-make-electricity-28-times-more-expensive/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE