Die Temperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes beim Monat Dezember zeigen: Es gibt keinen wirksamen CO₂-Treibhauseffekt.

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz

  • Die Dezembererwärmung begann erst 1988
  • Der Dezember hat keinen Temperatursprung von 1987 auf 1988
  • Seit 1988 erwärmen sich die Tage und Nächte nahezu gleichmäßig.

Über den letzten Dezember 2024 berichtet der Deutsche Wetterdienst auf seiner Homepage: „Milder und trockener Dezember mit deutlichen Niederschlagsdefiziten in vielen Regionen. Der Monat brachte Deutschland einen Mix aus frühlingshaft milder Luft und frostigen Stunden. Mit 2,8°C, später auf 3,0°C nach oben korrigiert, war dieser Dezember allerdings deutlicher kühler als der Dezember 2023 mit 4,1°C. Drei Grad ist jedoch immer noch deutliche wärmer im Schnitt, als die Dezember vor 1988 waren.

Im Folgenden wollen wir diesen Temperaturschnitt einordnen in die lange DWD-Zeitreihe. Wir betrachten nun den Zeitraum ab 1897 bis heute, also 127 Jahre und unterteilen den letzten Monat des Jahres ihn in 2 Abschnitte, vor 1988 und danach. Aus zwei Gründen: Zum einen trat der selbst ernannte Weltklimarat mit seinen CO₂-Erwärmungsverheißungen zum ersten Male 1988 an die Öffentlichkeit, außerdem erfolgte in Mitteleuropa von 1987/88 ein plötzlicher Temperatursprung auf ein höheres Temperaturniveau, auf dem wir uns noch heute befinden. Ab 1988 setzte dann eine steile Weitererwärmung ein. Also, wie zeigt sich der Dezember? Beginnen wir mit dem Zeitraum ab 1988.

Abb. 1: Der Dezember wurde in Deutschland im Betrachtungszeitraum der letzten 37 Jahre immer wärmer, um fast 0,6 C/Jahrzehnt, macht 2,2 Grad seit 1988. Vor allem seit 2011 war der Monat relativ mild, winterlich nur zwischendurch.

Feststellung: Der Dezember wurde seit 1988 immer mehr zu einem verlängerten November mit ein paar kalten Wintertagen.

Die Dezembererwärmung setze ab 1988 im Jahre der Gründung des Weltklimarates bis heute ein.

Wie verhielt sich der Dezember vor 1988?

Die Kleine Eiszeit ging eigentlich erst ab 1900 zu Ende, das Startjahr des DWD, nämlich 1881 lag noch in einer Kältedelle. Deshalb beginnt die folgende Dezembergrafik Deutschlands zwar zu Zeiten des Kaiserreiches, aber erst ab 1897.

Das Auffallende in der nächsten Grafik 2: Bitte die ersten 90 Jahre (blauer Teil) beachten, und vergleichen mit dem Zeitraum ab 1988 bis heute.

Auffallend: Der Dezember hat laut DWD-Temperaturreihen keinen Temperatursprung von 1987 auf 1988. Ab 1988 beginnt eine steile Erwärmung von deutlich über 2 Grad.

Abb. 2: Gut 90 Jahre lang war der Dezember in Deutschland ausgewogen, er zeigte laut DWD-Originaldaten keinen Trend, trotz einiger wärmerer oder kälterer Jahrzehnte. Der leichte Anstieg der blauen Trendkurve ist eine Folge des ständig zunehmenden Wärmeinseleffektes der deutschen Wetterstationen. Dann keinen Temperatursprung, erst ab 1988 beginnt eine deutliche Erwärmungsphase.

Nun ist jedem Leser bekannt, dass sich Deutschland seit 1900 bis heute sehr stark verändert hat, die Wetterstationen stehen nicht mehr an den kälteren Plätzen wie früher. Zu Zeiten des Kaiserreiches war deren Standort bevorzugt bei unbeheizten Klöstern, bei großen Gutshöfen in der Natur, bei Forsthäusern am Waldrand, jedenfalls nicht dort wo die Stationen heute stehen, in Städten, am Stadtrand, in Gewerbegebieten oder an Flughäfen.

Wir erkennen:

1) Mit einer Wärmeinselbereinigung würde die (blaue) Trendlinie von 1897 bis 1987 sogar leicht fallend sein. Und die anschließende starke Erwärmung ab 1988 bis heute etwas schwächer ausfallen

2) Der Monat Dezember zeigt von 1987 auf 1988 keinen Temperatursprung, sondern nur eine plötzliche starke Erwärmung, wobei vor allem die Dezember ab 2011 sehr mild waren.

Dazu muss man wissen: Im Zeitraum der letzten 130 Jahre hat die CO₂-Konzentration laut Behauptung der bezahlten CO₂-Klimawissenschaft von einst 290 ppm auf 420 ppm, also um 130 ppm stetig zugenommen

Erkenntnis: Der plötzlich wärmere Dezember ab 1988 ist mit der Erklärung eines angeblichen CO₂-Treibhauseffektes als Haupttemperaturtreiber nicht möglich. CO₂ kann keinen Dauerschlaf halten, dann 1988 durch den Weltklimarat aufgeweckt werden, und schlagartig eine Stark-Erwärmung entfalten.

Solche variablen Gaseigenschaften angeblicher Treibhausgase gibt es nicht. Sie werden nirgendwo an Unis gelehrt oder in Physikbüchern beschrieben.

Damit sind die Behauptungen des Geschäftsmodelles Treibhauserwärmung grottenfalsch. Das zeigen wie bei allen Monaten auch diesmal die Dezemberdaten des Deutschen Wetterdienstes. Schon der Begriff Treibhauserhitzung ist eine Geschäftsmodell-Erfindung.

Es handelt sich um bewusst gewollte Panikmache, die unser Geld will.

Wir müssen deswegen nach anderen Erklärungsmustern der plötzlichen Erwärmung seit 1988 suchen.

Die richtige Erklärung: natürliche und menschengemachte Gründe

  1. Natürliche Ursachen: Rein statistisch haben die Westwetterlagen im Dezember zugenommen und die nördlichen Wetterlagen abgenommen. Diese natürliche Klimaänderung von 1987 auf 1988 beschreibt stets Stefan Kämpfe in seinen Artikeln. Zuletzt hier
  2. Der Wärmeinseleffekt: Der WI-effekt ist bei den DWD-Wetterstationen vor allem nach der Einheit stark angestiegen.
  3. Eine statistische Erwärmung. Die Erfassung in der Wetterhütte wurde abgeschafft und der Tagesdurchschnitt nach ganz anderen Methoden an ganz anderen Plätzen erfasst. Aber inzwischen bei allen Stationen einheitlich.

Zu allen drei Punkten haben wir in den letzten Jahren ausführliche Artikel verfasst.

Die Punkte 2 und 3 sind im Vergleich zu 1 jedoch im Dezember schwächer ausgeprägt, da die wenigen Sonnenstunden im Dezember wegen des niedrigen Sonnenstandes auch noch viel weniger wirksam sind.

Anmerkung zu einer angeblichen starken Wirkung des Treibhausgases CO₂: Grundsätzlich ist die physikalische Absorption und Emission von Gasen physikalische Realität und wird durch die Belege unseres Artikels nicht in Frage gestellt. Aber wie hoch ist die dadurch geglaubte Thermalisierung? Gibt es überhaupt eine? Von uns wird die beängstigende Höhe von 2 bis 5 Grad Klimasensitivität (je nach Klimamodell, hierbei handelt es sich um fiktive Modelle, Teilrechnungen und nicht um Realität) wissenschaftlich hinterfragt und anhand der Daten des Deutschen Wetterdienstes widerlegt. Insbesondere zeigt sich, dass keine Grundlage für einen sog. Klimanotstand und darauf aufbauende Verbote und Panikmache besteht.

Das zeigen auch die Sonnenstunden und Niederschläge im Dezember:

Abb. 3a/3b: Sie Sonnenstunden zeigen im Monat Dezember keine Tendenz, der Schnitt liegt bei mageren 40 Stunden. Die Niederschläge sind leicht abnehmend

Erweiterung der Temperaturgrafiken durch die Tmax und Tmin Temperaturen.

Unser Autor M. Baritz hat beim DWD insgesamt über 500 Stationen gefunden, die durchgehend seit 1947 bis heute diese Tag/Nachttemperaturen mitmessen.

Abb. 4: Oben in grauschwarz die monatlichen Höchstemperaturen, ganz unten die Tiefsttemperaturen. Ein Jahrespunkt in der Grafik ist jeweils der Durschnitt aus 31 Dezembertagen des betreffenden Jahres. Also: Der Schnitt aller Tmax war im Jahre 2015 mit 9,3°C am höchsten, der Schnitt aller Tmin war im Jahre 1952 mit –9°C am tiefsten. Der mittlere Graph in orange gibt den Gesamtschnitt an.

Was auffällt: Der Dezember verhält sich in manchem anders als die anderen Monate:

Bis 1987: Die Tmin steigen von 1947 bis 1987 stärker an als die beiden anderen Graphen. Nächtens insgesamt eine leichte Milderung bis 1987

Ab 1988: bei allen drei gemessenen Temperaturen zeigt sich ein starker Anstieg, die Schere zwischen Tmax und Tmin öffnet sich kaum.

Erklärungsversuche: Die Nachttemperaturen sind vor allem ab 1970 gestiegen, vielleicht eine Messung des Wohlstandes, denn man begann die nächtliche Kälte einfach aus der Wohnung raus zu heizen. Im Dezember und Januar ist die Erwärmung durch die zusätzlichen Heizungen am stärksten ausgeprägt.

Einschub: An dieser Stelle möchten wir auf Kommentare vom letzten Artikel eingehen. Hier stellvertretend Herr Ketterer am 16.01. 16:24 Uhr: ….Nein, verwenden Sie (und Herr Baritz) meist nicht, der Link von Frau Kosch führt sie zu den Gebietsmittelwerten. Herr Baritz betont immer, dass er die einzelnen Stationsdaten auswertet.

Was ist nun richtig? Fragt Herr Ketterer

Wir zeigen in vielen Artikeln Grafiken, die über 500 Auswertungen einzelner DWD Stationen beinhalten. Das sind alles Stationen die digital die Daten liefern. M. Baritz hat bei diesen ca. 500 DWD Stationen immer den Vergleich zu den DWD Daten gemacht, die aus über 2000 Stationen gemittelt werden, z.B. hier Dezember:

Abb. 5: Vergleich meiner über 500 DWD ausgewerteten Digital-Stationen in blau und die Gebietsmittel des DWD von über 2000 Stationen. Quelle

Das habe ich für alle Monate/Jahreszeiten gemacht und die Steigungen sind nahezu identisch. Meine Temperaturdaten aus über 500 Einzelstationen sind genauso repräsentativ wie die Gebietsmittel des DWD. Wenn die Tagesmitteltemperaturen mit denen des DWD so gut übereinstimmen, dann kann man davon ausgehen, dass die Tmin und Tmax der über 500 Einzel-DWD-Stationen genauso gut sind.

Die ganzen Vermutungen einiger Kommentarschreiber aus vielen Artikeln waren also völlig unbegründet.

Merke: Auch für die Abbildungen mit drei Graphen liefert das Stationsnetz des DWD zuverlässigen Daten, aus denen man die Schlussfolgerung ziehen kann: Der Dezember wurde wärmer nach dem Kriege, aber nahezu alle Erwärmung fand erst ab 1988 statt.

Auf keinen Fall kann deswegen das „Treibhausgas CO₂ der Haupttreiber der Dezembererwärmung sein. Denn genau das beweisen die Grafiken, die wir nach den offiziellen Daten des Deutschen Wetterdienstes erstellen.

Wir fordern die Leser auf, unsere Grafiken zu verbreiten, deutlichere Beweise – als der DWD liefert – gegen den angeblichen Klimakiller CO₂ gibt es kaum

Fazit: Eine teure CO₂-Einsparung wie sie die Politik in Deutschland anstrebt, ist somit völlig wirkungslos auf das Temperaturverhalten im Dezember und den anderen Monaten. Sie schadet unserem Land und das Geschäftsmodell Klimahysterie will unser Geld. Ein Abzockemodell, das dem Klima nichts nützt und mit den angeblichen Schutzmaßnahmen Natur und Umwelt zerstört.

Wir brauchen mehr CO in der Atmosphäre

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1000ppm, das sind 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, also auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert – ausführlich hier beschrieben.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt menschlichen Handelns gestellt werden. Die Erhaltung der natürlichen Vielfalt von Pflanzen und Tieren sollte ein vorrangiges Ziel sein und nicht diese unseriöse Panikmache von Medien im Verbund mit gut verdienenden Klima-Schwätzern wie die Professoren Quaschnig/Lesch/Rahmstorf und anderen von uns in der Politik agierenden und teuer bezahlten Märchenerzählern. Es sind linksgrüne Agitatoren, die unser Land ruinieren und ihren persönlichen Reichtum auf unsere Kosten steigern wollen.

Wir alle sind aufgerufen, jeder auf seinem Weg die derzeitige Klima-Panikmache und die Verteufelung des lebensnotwendigen Kohlendioxids zu bekämpfen. Wer diesen Weg mitgeht, der handelt verantwortungsbewusst im Sinne der Schöpfung

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.

 




Das Heartland Institute verstärkt seinen globalen Einfluss durch die Gründung von „Heartland UK/Europe“.

James Taylor

Exklusive Eröffnungsveranstaltung im Zentrum Londons am 17. Dezember 2024 mit dem Parlamentsabgeordneten Nigel Farage und Lois Perry, Direktorin von Heartland UK/Europe

ARLINGTON HEIGHTS, IL – Das Heartland Institute, eine Denkfabrik der freien Marktwirtschaft, die weltweit als die prominenteste Denkfabrik bekannt ist und welche die Skepsis gegenüber dem vom Menschen verursachten Klimawandel unterstützt, hat offiziell eine Niederlassung in Übersee gegründet.

Heartland gründete diese Woche Heartland UK/Europe mit Lois Perry als Geschäftsführerin. [Unter dem Link gibt es einen kleinen einführenden Film. A. d. Übers.] Sie wird die wissenschaftlich fundierte Arbeit von Heartland, die sich gegen Klimaalarmismus und Programme wie Net Zero richtet, von London aus vorantreiben, wo sie direkt mit politischen Entscheidungsträgern in Großbritannien und auf dem Kontinent kommunizieren kann.

„Das Heartland Institute kann auf eine stolze Geschichte der Bereitstellung von Forschung und Ressourcen zurückblicken, welche die konservative und freiheitsorientierte Politikgestaltung in den Vereinigten Staaten prägen“, sagte James Taylor, Präsident des Heartland Institute. „In den letzten Jahren hat eine wachsende Zahl von politischen Entscheidungsträgern in Großbritannien und Kontinentaleuropa darum gebeten, dass Heartland ein Satellitenbüro einrichtet, um Ressourcen für konservative politische Entscheidungsträger in ganz Europa bereitzustellen. Mit unserem Start in Großbritannien und Europa wollen wir diesem Wunsch in ganz Europa nachkommen und uns für die Prinzipien der Freiheit und des wirtschaftlichen Wohlstands in einer Zeit zunehmender Regulierung und wachstumsfeindlicher Politik einsetzen.“

Das Heartland Institute hat 15 internationale Konferenzen zum Klimawandel in den USA, Europa und Australien veranstaltet. Das Nongovernmental International Panel on Climate Change (NIPCC) wurde 2008 als Gegengewicht zum politischen IPCC der Vereinten Nationen gegründet. Diese neue Erweiterung von Heartland wird dem Einfluss des Instituts auf globale Debatten, u. a. zu Klimafragen, noch mehr Resonanz verleihen und eine größere transatlantische Zusammenarbeit zur Förderung der individuellen Rechte und der wirtschaftlichen Freiheit fördern.

„Die Gründung von Heartland UK/Europe ist ein Zeichen für unser Engagement, mutige, evidenzbasierte Lösungen in den Vordergrund der politischen Diskussionen in Europa zu stellen“, sagte Lois Perry, Geschäftsführerin von Heartland UK/Europe. „Indem wir wichtige Führungspersönlichkeiten und Experten von beiden Seiten des Atlantiks zusammenbringen, fördern wir einen wichtigen Dialog, um ideologisch motivierter Überregulierung entgegenzuwirken und eine Politik voranzutreiben, die Individuen und Gemeinschaften stärkt.“

Der offizielle Start von Heartland UK/Europe fand bei einer Veranstaltung am Abend des 17. Dezember in London statt. Zu den prominenten Führern, politischen Entscheidungsträgern und Unterstützern, die bei der Veranstaltung sprechen werden, gehört als besonderer Ehrengast Nigel Farage, MP, der im September als Hauptredner beim 40th Anniversary Benefit Dinner des Heartland Institute auftrat. Farage traf sich auch mit dem Präsidenten des Heartland Institute, James Taylor, zu einem exklusiven Interview über die globale konservative Bewegung:


Dazu: Government & Politics

Das Heartland Institute hat mit Hunderten von prominenten Klimawissenschaftlern und Politikexperten aus aller Welt zusammengearbeitet, darunter Fred Singer, Richard Lindzen, Robert Carter, Tim Ball, William Gray, Christopher Essex, Christopher Monckton, Ross McKitrick, Nir Shaviv, Ian Plimer, William Kininmonth, Willie Soon, S. Stanley Young, Susan Crockford, Chris de Freitas, David Evans, Nils-Axel Mörner, Jennifer Marohasy, Patrick Michaels, Ross McKitrick, Sebastian Lüning, Sonja Boehmer-Christiansen, und viele andere.

Wenn Sie weitere Informationen zu dieser Einführung wünschen oder Interviews mit Vertretern vereinbaren möchten, antworten Sie bitte auf diese Mitteilung oder verwenden Sie die nachstehenden Kontaktangaben.

Media Inquiries:

Jim Lakely, (jlakely@heartland.org), Joseph Robertson (enquiries@touchpointstrategy.co.uk)

The Heartland Institute is a national nonprofit organization founded in 1984 and headquartered in Arlington Heights, Illinois. Its mission is to discover, develop, and promote free-market solutions to social and economic problems. For more information, visit our website or call 312/377-4000.

Link: https://heartland.org/opinion/the-heartland-institute-solidifies-its-global-impact-by-founding-heartland-uk-europe/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Massive Erholung des Meereises in der Antarktis, von der die Netto-Null-besessenen Mainstream-Medien nichts berichteten

Chris Morrison, THE DAILY SCEPTIC

Erinnern Sie sich noch an den ganzen alarmistischen Quatsch über das Meereis in der Antarktis, das vor ein paar Jahren im Winter einen Rückgang verzeichnete? Georgina Rannard von der BBC schrieb einen Artikel mit der Überschrift „Antarctic sea ice at ‚mind-blowing‘ low alarms experts“ (Antarktisches Meereis auf „erstaunlich niedrigem Niveau“ alarmiert Experten), während Clive Cookson von der Financial Times uns seine Vermutung mitteilte, dass das Gebiet „vor einer katastrophalen Kaskade von extremen Umweltereignissen steht… die das Klima auf der ganzen Welt beeinflussen werden“. Die Karawane der Panikmache ist in diesen Tagen zu neuen Ufern gezogen, was nicht zuletzt damit zusammenhängt, dass die Ausdehnung des Meereises in der Antarktis Ende 2024 ungefähr dem Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010 entsprach. Laut dem US-amerikanischen National Snow and Ice Data Centre (NSIDC) „ist dies ein deutliches Zeichen für die große Variabilität der Meereisausdehnung in der Antarktis“. Das ist es in der Tat, und es liefert uns auch eine klassische Fallstudie dafür, wie eine kurzfristige natürliche Schwankung, die von vielen Wissenschaftlern gut verstanden wird, von Aktivisten in Wissenschaft, Politik und Journalismus als Waffe eingesetzt wird, um eine Massen-Klimapsychose hervorzurufen mit dem Ziel, den politischen Net-Zero-Wahnsinn zu fördern.

Das weniger hysterische NSIDC scheint dasselbe NSIDC zu sein, das erst im Juli letzten Jahres einen aktualisierten Artikel mit der Frage veröffentlicht hat, ob das „antarktische Meereis eine Sollbruchstelle erreicht hat“. Wie der Daily Sceptic in der Vergangenheit berichtet hat, ist die Antarktis für die Klimaschreier eine kleine Enttäuschung, weist sie doch seit mindestens 70 Jahren kaum eine Erwärmung auf. „Jetzt wollen die Wissenschaftler wissen, ob der Klimawandel endlich das Meereis der Antarktis eingeholt hat“, heißt es in der NSIDC-Studie. Rannard von der BBC ist wie immer hilfreich, wenn es darum geht, das Klima-Armageddon zu predigen, und versorgt uns mit einem Zitat von „Experten“: „Ohne ihr Eis, das den Planeten kühlt, könnte die Antarktis vom Kühlschrank der Erde zum Heizkörper werden“.

Interessanterweise war die zweite Autorin der Rannard-Story die „Daten“-Spezialistin Becky Dale, die sich anschließend für das sechsmonatige Sabbatical des von Green Blob finanzierten Oxford Climate Journalism Network angemeldet hat. Dabei handelt es sich um einen Crashkurs in der Berichterstattung über Klimakatastrophen. Frühere Teilnehmer wurden gebeten, darüber zu schreiben, dass Früchte wie Mangos aufgrund des Klimawandels weniger schmackhaft sind als in der Vergangenheit. Kürzlich forderte ein Redner „Geld- und Gefängnisstrafen“ für diejenigen, die sich skeptisch über die „gut belegte“ Wissenschaft äußern.

Das „verblüffende“ Zitat, das weltweit Schlagzeilen machte, wird Dr. Walter Meier vom NSIDC zugeschrieben. Dr. Meier, so berichten Rannard und Dale, „ist nicht optimistisch, dass sich das Meereis in nennenswertem Umfang erholen wird“. Auf dem Höhepunkt der Befürchtungen behauptete Meier, der Wintereinbruch im Jahr 2023 liege weit über allem, was wir bisher gesehen haben. Wie wir bereits im Daily Sceptic berichtet haben, scheint Dr. Meier seine früheren Arbeiten über die offensichtliche zyklische Natur des antarktischen Meereises ein wenig zu vergessen. Zehn Jahre zuvor gehörte Meier zu einem Wissenschaftsteam, das die Geheimnisse der frühen Fotos des Nimbus-Satelliten entschlüsselt hat. Diese enthüllten erhebliche Schwankungen des antarktischen Meereises in den 1960er Jahren, darunter einen Höhepunkt im Jahr 1964, der bis 2014 nicht mehr beobachtet wurde, und ein Tiefpunkt im Jahr 1966, der dem jüngsten Einbruch ähnelte. Meier kommentierte damals, dass extreme Höchst- und Tiefstwerte der Eisausdehnung „nicht so ungewöhnlich sind“.

Im November und Dezember 2024, im mittleren bis späten Frühjahr auf der Südhalbkugel, betrug der tägliche Meereisverlust in der Antarktis 140 000 Quadratkilometer, verglichen mit 165 000 Quadratkilometern im Durchschnitt der Jahre 1981-2010. Ende Dezember lag die Meereisausdehnung in etwa auf dem Durchschnittswert der 30 Jahre bis 2010. Jetzt scheint das NSIDC wieder zu langfristigen Trends zurückzukehren und stellt fest, dass der Zeitraum 2016-2024 „zu kurz ist, um definitiv festzustellen, dass ein Regimewechsel stattgefunden hat“.

Vielleicht sollte sich das NSIDC auf die Karte des Teams des British Antarctica Survey (BAS) stützen, das noch im Mai letzten Jahres eine Pressemitteilung herausgab, in der es behauptete, dass das Minimum des Jahres 2023 ein Ereignis sei, das ohne den Klimawandel einmal in 2000 Jahren eintrete. Dieses Angst machende Geschwätz war natürlich das Ergebnis eines Computermodells. Das Modell teilte dem BAS mit, dass diese „Beweise“ die vorhandenen Beobachtungen ergänzen, „dass das niedrige Meereis der letzten Jahre ein Zeichen für einen dauerhaften Regimewechsel im Südlichen Ozean sein könnte“. Mehr BS als BAS, könnte der Unbarmherzige daraus schließen.

Es erübrigt sich zu sagen, dass die jüngste zyklische Erholung des Meereises in der Antarktis von den Mainstream-Medien ignoriert worden ist. Es war eine schlechte Zeit für Alarmisten, so kurz nachdem ein jahrelanges Rekordwachstum der Korallen am Great Barrier Reef einem weiteren profitablen Angebot an ständigen Alarmen ein Ende gesetzt hat. Zum Glück findet die BBC immer mehr obskure Wege, um die schnell verblassende Net-Zero-Fantasie am Leben zu erhalten. Vielleicht nicht ganz so schlagzeilenträchtig wie Eis und Korallen, aber es scheint, dass kürzlich in Schottland eine Hummel gesichtet wurde. Es wurde behauptet, die Tiere würden „Nester bauen“ und dies sei auf den Klimawandel zurückzuführen. Britannica findet eine solche Sichtung nicht sehr überraschend und stellt fest, dass Bienen im Winter, wenn die Außentemperaturen über 10 °C steigen, den Bienenstock kurzzeitig verlassen, um sich von Abfällen zu befreien. Möglicherweise mit einem aufmunternden Winken und einem „In drei Minuten sind wir zurück“ [im Original ein unübersetzbares Wortspiel: back in three, going for a wee].

Die ganze Verwirrung – die darauf abzielt, ständig für Net Zero zu werben – entsteht dadurch, dass die meisten Wetter- und Klimaveränderungen auf die Zugabe von Spurengasen in die Atmosphäre durch den Menschen zurückgeführt werden. Das lässt wenig Raum für die Erklärung der Rolle natürlicher Schwankungen beim Klimawandel. Die Antarktis hat sich seit mindestens 70 Jahren nicht mehr erwärmt, und in einer kürzlich erschienenen Veröffentlichung wurde festgestellt, dass die Sommertemperaturen zwischen 1977 und 1999 um 1°C gesunken sind, gefolgt von einer Pause seit der Jahrhundertwende. In einer anderen Arbeit wurde festgestellt, dass die Ausdehnung des antarktischen Meereises seit Beginn der kontinuierlichen Satellitenaufzeichnungen im Jahr 1979 langsam zugenommen hat.

Diese Fallstudie über den jüngsten übertriebenen Meereisalarm in der Antarktis zeigt, wie der wissenschaftliche Prozess zerrissen wird und lächerliche Behauptungen, die oft von Computermodellen aufgestellt werden, auf der Grundlage der fadenscheinigsten kurzfristigen Beweise und Beobachtungen aufgestellt werden. Die Belehrungen über die Nichtbeachtung kurzfristiger Schwankungen werden erst dann wieder aufgenommen, wenn normale und oft zyklische Trends wieder auftauchen und in unbequeme Richtungen gehen.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/01/10/massive-recovery-in-antarctica-sea-ice-unreported-by-net-zero-obsessed-mainstream-media/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der Tipping Point von Kalifornien

Roger Caiazza

Vor kurzem habe ich einen Artikel veröffentlicht, in dem ich beschreibe, inwiefern der Artikel von Jennifer Hernandez und Lauren Teixeira im Breakthrough Journal mit dem Titel „Time to reset California’s climate leadership“ (Zeit für einen Neustart der kalifornischen Klimapolitik) für die Umsetzung des New York State Climate Leadership & Community Protection Act (Climate Act) relevant ist. Ich stimme mit den Autoren überein, dass beide Staaten ihre Klimapolitik neu bewerten müssen, bis die Staaten „Emissionen reduzieren und gleichzeitig sicherstellen können, dass Wohneigentum, erschwingliche Lebenshaltungskosten und gute Arbeitsplätze für alle verfügbar sind.“ Dieser Beitrag enthält eine bemerkenswerte Beschreibung dessen, was erforderlich ist, um die Emissionen des Verkehrssektors auf dem Weg ins Klimanirwana zu reduzieren.

Klima-Anführer Kalifornien

Kalifornien war der erste US-Bundesstaat, der mit dem AB32 Global Warming Solutions Act von 2006 eine Lösung für den Klimawandel verabschiedete. Nach vierzehn Jahren bekommen die unvermeidlichen Auswirkungen der Realität die Aufmerksamkeit der Politiker, die das Gesetz unterstützt haben. Der einleitende Absatz von Hernandez und Teixeira erklärt, dass:

Angesichts der zweiten Amtszeit von Donald Trump, der zunehmenden Ungleichheit und des Rückgangs der Unterstützung durch die nicht-weiße Mehrheit des Staates haben die führenden Politiker der kalifornischen Demokraten begonnen, die gepriesene Klimapolitik des Staates in Frage zu stellen. Der Vorsitzende der Demokratischen Versammlung von Kalifornien Richard Rivas eröffnete die neue Legislaturperiode und signalisierte, dass er sich auf die Sorgen der Wähler in Bezug auf das Wohnungswesen und die außerordentlich hohen Lebenshaltungskosten in Kalifornien konzentrieren wolle, wobei er insbesondere die Klimapolitik des Staates in Frage stellte: „Kalifornien war schon immer ein Vorreiter in Sachen Klima. Und das werden wir auch weiterhin tun“, sagte er seinen Kollegen im Parlament. „Aber nicht auf dem Rücken der armen und arbeitenden Menschen, nicht mit Steuern oder Gebühren für Programme, die nicht funktionieren, und nicht durch die Blockierung von Wohnungsbau und wichtigen Infrastrukturprojekten. Deshalb müssen wir uns an den Ergebnissen orientieren. Wir können nicht blindlings die Institutionen verteidigen, die zu diesen Problemen beitragen.“

Hernandez und Teixeira verglichen verschiedene Kennzahlen für Kalifornien, Florida, Texas und die Vereinigten Staaten insgesamt, um festzustellen, wie erfolgreich Kaliforniens Anspruch auf eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz war. Sie erklärten dies:

Kaliforniens Anspruch auf ökologische Überlegenheit bestand schon lange vor der Verabschiedung von AB32, dem Gesetz aus dem Jahr 2006, das den Staat zu ehrgeizigen Klimazielen verpflichtete und ein Cap-and-Trade-System einführte, mit dem diese Ziele erreicht werden sollten. Schon vor diesem bahnbrechenden Gesetz waren die Pro-Kopf-Kohlenstoffemissionen des Staates weitaus geringer als im nationalen Durchschnitt.

Die Autoren zeigen, dass ein Hauptgrund für die niedrigen Pro-Kopf-Emissionen Kaliforniens darin lag, dass die Emissionen des Stromsektors von Anfang an niedrig waren. Texas und Florida haben ihre Emissionen im Elektrizitätssektor ohne klimapolitische Maßnahmen gesenkt, weil Kraftwerke „aus überwiegend wirtschaftlichen Gründen von Kohle auf Erdgas umgestellt worden sind“. Die kalifornische Klimapolitik beschränkt künftige Technologien zur Stromerzeugung auf Solar- und Windenergie sowie Batteriespeicher. Die unvorhergesehenen Kosten, die mit dem Einsatz dieser Technologien verbunden sind, haben dazu geführt, dass die kalifornischen Strompreise nach denen von Hawaii die zweithöchsten sind.

In meinem Artikel habe ich Kalifornien mit New York verglichen. Die in New York beobachteten Emissionssenkungen sind auch auf die Umstellung auf Erdgas als Brennstoff zurückzuführen. Die Kosten für die Einführung von Windkraft, Solarenergie und Energiespeicherung werden allmählich deutlich und werden die Tarife in die Höhe treiben, um mit Kalifornien und Hawaii als den teuersten Ländern zu konkurrieren. Eine weitere Gemeinsamkeit besteht darin, dass sowohl Kalifornien als auch New York in Zukunft Emissionsreduzierungen in anderen Sektoren erzielen müssen. Der Sektor mit den meisten Emissionen in Kalifornien ist der Verkehr, und aufgrund der klimatischen Unterschiede hat der Gebäudesektor in New York die höchsten Emissionen. Die Verkehrsemissionen sind nur geringfügig niedriger. Dieser Artikel hebt die Beschreibung von Hernandez und Teixeira hervor, welche Strategien zur Emissionsreduzierung für den kalifornischen Verkehrssektor geplant sind, um die Klimaziele zu erreichen.

Strategien im Transport-Sektor

Hernandez und Teixeira sprachen ein Problem an, das zwar von den New Yorker Behörden anerkannt wurde, dessen Auswirkungen aber nur wenige verstehen. Künftige Emissionsreduzierungen werden nicht aus dem Stromsektor kommen, weil der zusätzliche Nutzen gering ist:

Die Solaranlagen auf den Dächern und andere wichtige klimapolitische Entscheidungen in Kalifornien brachten trotz steigender Kosten zunehmend abnehmende Erträge, da ein Großteil der leicht zu erzielenden Emissionssenkungen dank des niedrigeren Basisstromverbrauchs und der frühzeitigen Einführung von Erdgas bereits realisiert worden war. Die Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen durch den teuren Zubau von erneuerbaren Energien war nie in großem Umfang zu erwarten. Der Bundesstaat konzentrierte sich daher zunehmend auf die aggressive Reduzierung der Emissionen aus dem Verkehrssektor – der größten Emissionsquelle des Bundesstaates.

In New York ist der Gebäudesektor aufgrund unseres Klimas die größte Quelle von Emissionen. Dennoch sind die Ziele des Climate Act so extrem, dass New York und jedes andere Land, das Netto-Null-Emissionen erreichen will, letztendlich die gleichen aggressiven Strategien zur Reduzierung des Verkehrssektors verfolgen muss wie Kalifornien:

Im Vergleich zu Ländern wie Texas und Florida wurden die Emissionen in Kalifornien seit 2006 überproportional stark im Verkehrssektor und nicht im Stromsektor reduziert. Die Anforderungen an kohlenstoffarme Kraftstoffe sowie neue Vorschriften für Raffinerien und Auflagen für Elektrofahrzeuge haben die Kosten für das Autofahren insgesamt erheblich erhöht. Kalifornien hat jetzt routinemäßig die zweithöchsten Benzinpreise des Landes, gleich nach Hawaii, das sein gesamtes Benzin per Schiff importieren muss. Der Bundesstaat hat die schrittweise Abschaffung von Verbrennungsmotoren in Fahrzeugen bis 2035 vorgeschrieben, und die Benzinpreise scheinen nun sogar Hawaii zu übertreffen: Wenige Tage nach der Wahl stimmte das California Air Resources Board (CARB) für eine weitere Verschärfung des Low Carbon Fuel Standard, eine Maßnahme, welche die Benzinpreise voraussichtlich bis zu 85 Cent pro Gallone [ca. 4 l] weiter erhöhen wird.

Es fällt mir schwer zu glauben, dass die Kalifornier diesen massiven Anstieg der Benzinkosten einfach so hinnehmen werden. Aber das ist noch nicht alles.

Noch ehrgeiziger ist die Forderung der kalifornischen Klimabehörde, dass selbst nach der Umstellung Kaliforniens auf Elektrofahrzeuge die lokalen Regierungen und regionalen Planungsbehörden den Autoverkehr um 30 % reduzieren sollten – eine Verringerung der gefahrenen Kilometer, die 2,5 Mal so hoch wäre wie der Rückgang der gefahrenen Kilometer während des Covid-Lockdowns. Um dieses Ziel zu erreichen, empfiehlt CARB den lokalen Regierungen die Beseitigung von Fahrspuren durch so genannte „road diets“, die die Fahrzeiten und Verkehrsstaus verlängern und Anreize für die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs schaffen sollen, obwohl die massiven Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr den Rückgang der Fahrgastzahlen, der vor der Covid-Pandemie begann, nicht umkehren konnten und zu massiven Betriebsdefiziten der Nahverkehrssysteme geführt haben.

Diskussion

Die Mutter aller Realitätsnöte kommt auf diejenigen Regulierungsbehörden zu, die glauben, dass Straßen-Gebühren von den Bürgern akzeptiert werden. Der öffentliche Nahverkehr ist vom Konzept her gut, aber die Realität ist, dass unsere Gesellschaft heute im größten Teil des Landes auf den Individualverkehr angewiesen ist. Vor hundert Jahren gab es in jeder Stadt ein ausgedehntes Netz von Ober- und Überlandbahnen, und die Städte waren kompakt genug, um diese Transportmöglichkeit zu nutzen. Mit praktikabel meine ich, dass die Menschen in einer angemessenen Zeit von ihrem Wohnort zu ihrem Arbeitsplatz gelangen konnten. Danach jedoch begannen diese Oberleitungssysteme zu verschwinden, weil es unbequem ist, sich auf öffentliche Verkehrsmittel zu verlassen. Die meisten dieser Systeme gibt es heute nicht mehr. Selbst wenn sie durch Bussysteme ersetzt werden, ist es eine Tatsache, dass der öffentliche Nahverkehr mehr Zeit in Anspruch nimmt und man sich an einen Fahrplan halten muss. In den letzten 100 Jahren hat sich die Entwicklung immer weiter ausgeweitet, so dass der öffentliche Nahverkehr viele Menschen nur noch in Großstädten von ihrem Wohnort zum Arbeitsplatz bringen kann. Das macht die Nachfrage nach Individualverkehr unelastisch. Nur Dummköpfe glauben, dass Straßenbaumaßnahmen Anreize für die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs schaffen werden. Dies wirkt sich auf die Ziele der Emissionsreduzierung aus, da die angestrebte Verringerung der Emissionen im Verkehrssektor niemals eintreten wird.

Schlussfolgerung

Die meisten Leser hier sind sich der Schwierigkeiten bewusst, die mit den von der Realität auferlegten Netto-Null-Umstellungsplänen verbunden sind. Wenn man sich der physischen Herausforderungen bewusst ist, werden die unvermeidlichen Auswirkungen der Umstellungsmaßnahmen auf die persönliche Wahl und die Lebensqualität offensichtlich. Leider sind sich die meisten Menschen [noch] nicht bewusst, was auf sie zukommt.

Die Öffentlichkeit ist mit der unaufhörlichen Propaganda konfrontiert, dass es eine existenzielle Klimakrise gibt, die sich in jedem extremen Wetterereignis zeigt. Alles, was sie hören, ist die massive Lüge, dass die Lösung des Problems nur darin besteht, die Nutzung fossiler Brennstoffe einzustellen, obwohl diese billiger, widerstandsfähiger und sicherer wären und die Lebensqualität verbessern würden.

Irgendwann wird die Tatsache, dass diese Pläne Maßnahmen enthalten, „die darauf abzielen, die Fahrzeiten und Verkehrsstaus zu verlängern und Anreize für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu schaffen“, in das Bewusstsein der Öffentlichkeit einsickern. Ich kann mir kein Szenario vorstellen, in dem dies nicht zu massiven Rückschlägen führen wird. Wird die Scharade enden, wenn das Wind- und Solarsystem einen massiven Rückschlag verursacht oder wenn die Öffentlichkeit aufgefordert wird, 85 Cent mehr pro Gallone zu zahlen und auf persönliche Transportmöglichkeiten zu verzichten?

Roger Caiazza blogs on New York energy and environmental issues at Pragmatic Environmentalist of New York.  This represents his opinion and not the opinion of any of his previous employers or any other organization with which he has been associated.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/01/08/california-tipping-point/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kurzbeiträge zu neuen Forschungsergebnissen – Ausgabe 2 / 2025

Einführung des Übersetzers: hier folgen drei Kurzbeiträge vom 15. und 16. Januar 2025 aus den jeweiligen Bulletins von Cap Allon. Im ersten wird die Kalamität hierzulande beleuchtet. Danach hebt Cap Allon hervor, wie segensreich die Warmzeiten auf der Erde waren. Am 16. Januar zeigt Allon die wahren Verhältnisse bzgl. Flächenbränden.

Deutschland: Heizenergie-Nachfrage steigt drastisch

Die deutschen Behörden haben aufgrund der jüngsten „strengen Kälte“ Schnee- und Eiswarnungen ausgegeben.

Der Frost hat zu einem erheblichen Anstieg des Heizbedarfs geführt, so dass der Stromverbrauch einen neuen Höchststand erreicht hat. Auch im Verkehrsbereich kam es zu Störungen, so dass sich die Flüge auf den Flughäfen Leipzig und Köln/Bonn – um nur zwei zu nennen – verspäten.

Deutschlands Energieprobleme sind ein Musterbeispiel für das Versagen der Politik, wenn Ideologie über Logik gestellt wird. Das rücksichtslose Streben des Landes nach unzuverlässigen erneuerbaren Energien, gepaart mit der schlecht durchdachten Entscheidung, aus der Kernenergie auszusteigen, hat es anfällig für Energieengpässe gemacht.

Wind- und Solarenergie, die als Allheilmittel für Deutschlands Energiebedarf angepriesen werden, versagen genau dann, wenn sie am meisten gebraucht werden – in langen, kalten Wintern, wenn die Sonne kaum scheint und der Wind still steht. Anstelle einer soliden, diversifizierten Energiestrategie hat sich Deutschland, wie die meisten westlichen Volkswirtschaften, den Launen von Fanatikern gebeugt und auf intermittierende Energiequellen gesetzt, die immer wieder versagen.

Die Abhängigkeit von russischem Gas hat das Problem noch verschlimmert.

Jahrelang ignorierte Berlin die Risiken, die mit der Abhängigkeit von einem fremden Regime in Bezug auf kritische Ressourcen verbunden sind, um dann festzustellen, wie verwundbar es ist, wenn Moskau seine Energieexporte zu einer Waffe macht. Jetzt haben die Deutschen mit steigenden Heizkosten und drohenden Stromausfällen im Winter zu kämpfen – die Strafe dafür, dass sie der grünen Propaganda“ Vorrang vor pragmatischer Energiesicherheit eingeräumt haben.

Der Energiesektor leidet unter der explodierenden Nachfrage und den knappen Ressourcen. Der Deutsche Wetterdienst hat die Bewohner aufgefordert, sich auf anhaltende Kälte einzustellen, und hält die Notdienste in höchster Alarmbereitschaft.

Warum nur erfährt man Derartiges nie aus deutschen Medien?

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Bevölkerungsdichte in Abhängigkeit von der geographischen Breite

Wärmere Klimazonen waren schon immer ein Segen für das Leben auf der Erde. Sie werden als „Klimaoptimum“ bezeichnet, weil sie eine größere Artenvielfalt und Fülle begünstigen. Die Klimafanatiker unter uns haben das völlig falsch verstanden.

Der Mensch ist von Natur aus ein Wärme liebendes Lebewesen. Wir haben uns am Äquator entwickelt, wo wir in der Wärme gedeihen, und haben es nur durch technischen Einfallsreichtum geschafft, in höheren Breitengraden zu leben – durch die Beherrschung von Feuer, durch Kleidung und Schutz.

Doch trotz dieser Anpassungen bevorzugt die überwiegende Mehrheit der Menschheit immer noch die warme Umarmung der Regionen zwischen 40°N und 40°S, wobei 75 % noch näher, nämlich zwischen 30°N und 30°S, angesiedelt sind. Das sind die Regionen des Komforts und des Lebens:

Die Artenvielfalt nimmt ab, je weiter man sich von den Tropen entfernt – Kälte und Unwirtlichkeit gehen Hand in Hand, und wenn das eine zunimmt, nimmt auch das andere zu. Das CAGW-Narrativ ignoriert diese grundlegende Wahrheit eklatant: Kälte ist der Killer.

[Hervorhebung im Original]

Link zu beiden Beiträgen: https://electroverse.substack.com/p/polar-conditions-grip-se-europe-deadly?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 16. Januar 2025:

Weniger Brände in der Welt

Die Satellitendaten der NASA zeigen einen seit Jahrzehnten anhaltenden drastischen Rückgang der weltweit verbrannten Fläche, wobei 2024 der zweitniedrigste jemals aufgezeichnete Wert erreicht wird:

Bjorn Lomborg]

[Savannenbrände, die für über 80 % der weltweit verbrannten Flächen und mehr als die Hälfte der PM2,5-Luftverschmutzung verantwortlich sind, sind deutlich zurückgegangen. Dadurch ist die Zahl der durch Brände verursachten Todesfälle zwischen 2000 und 2019 um fast 25 % gesunken, obwohl die Weltbevölkerung um 1,6 Milliarden Menschen gewachsen ist. Doch diese Verbesserungen werden beiläufig beiseite geschoben, da sie dem lukrativen „Klimakatastrophen“-Schwindel entgegen stehen.

Lächerlicherweise tun Zeitungen wie die Washington Post diesen globalen Rückgang als „irreführend“ ab und konzentrieren sich stattdessen nur auf die regionalen, lokal begrenzten Brände, die zunehmen. Die gefährlichsten und umweltschädlichsten Brände – die Savannenbrände – werden völlig außer Acht gelassen, um das Narrativ aufrechtzuerhalten.

Wie Bjorn Lomborg feststellt, heben die Medien nur die Gebiete hervor, in denen es mehr brennt, und ignorieren das Gesamtbild des Rückgangs. Hier geht es eindeutig nicht um Daten oder Wissenschaft, sondern um eine menschenfeindliche Politik. Unabhängig davon brennt die Welt weniger, die Luftqualität verbessert sich, und Leben werden gerettet.

[Bjorn Lomborg]

Link: https://electroverse.substack.com/p/japan-resorts-near-5-meters-164-feet?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE