Globale Klimadatenbank gefüttert mit Junk-Daten vom RAF-Luftwaffenstützpunkt, wo Hubschrauber über dem Thermometer schweben

Chris Morrison, THE DAILY SCEPTIC

Das Global Climate Observing System (GCOS) ist eines der wichtigsten Klimaüberwachungsnetze der Welt. Es wird von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) und zahlreichen UN-, EU- und Wissenschaftsgremien mitgetragen und sammelt Informationen, die für die wissenschaftliche Forschung im Rahmen des IPCC verwendet werden. Letztendlich bildet es die Grundlage für die Förderung und Umsetzung globaler Net Zero-Pläne. In Anbetracht seiner Bedeutung und der Notwendigkeit, die höchsten Standards der wissenschaftlichen Berichterstattung einzuhalten, ist es überraschend, dass das britische Met Office seine Pflichten bei der Temperaturerfassung eher auf die leichte Schulter zu nehmen scheint. Es stellt Informationen von acht Standorten zur Verfügung, von denen vier als Schrott der Klasse 4 eingestuft werden, mit internationalen „Unsicherheiten“ von 2°C. Kaum zu glauben, dass ein weiterer Standort mitten in der RAF Shawbury liegt, wo Piloten in Militärhubschraubern zu jeder Tages- und Nachtzeit regelmäßig Überflüge in geringer Höhe machen.

Dieses Bild wurde auf dem Luftwaffenstützpunkt aufgenommen, dem wichtigsten RAF-Hubschrauberausbildungszentrum, und zeigt einen Hubschrauber neben der weißen Stevenson-Hütte, die das Messgerät enthält. In anderen Clips sind Hubschrauber zu sehen, die über der Hütte schweben.

Das Bild stammt aus einem YouTube-Video, das den regen Verkehr an der Basis in unmittelbarer Nähe der Temperatur-Messstation zeigt. Auch hier sind wir dem Superdetektiv Ray Sanders zu Dank verpflichtet, der eine forensische Untersuchung des gesamten britischen Temperatur-Stationsnetzes des Met Office durchführt. Sanders stellt fest, dass die Hitzeschleier der Triebwerke und die starken Abwinde der Rotoren deutlich sichtbar sind. Er kommt zu dem Schluss, dass die Station, obwohl sie einer der wichtigsten Standorte des Met Office ist, für die Klimaberichterstattung „völlig wertlos“ ist. Obwohl es sich um einen „Vorzeigestandort“ handele, zeige er die „schlechten Standards und den völligen Mangel an Überwachung, nach denen das Met Office arbeiten darf“. Tatsächlich ist Shawbury nicht nur ein wichtiger Standort, der Informationen an internationale Gremien liefert, welche die Net Zero-Phantasie fördern, sondern auch eine von nur 37 britischen Stationen in der historischen Datenbank des Met Office. Im Fall von Shawbury werden dort Messungen bis ins Jahr 1946 zurückverfolgt.

Die GCOS nimmt sich selbst sehr ernst und stellt fest, dass sie die Forschung zum besseren Verständnis, zur Modellierung und zur Vorhersage des Klimasystems unterstützt. Vielleicht hätten die daraus resultierenden Vorhersagen mehr Gewicht, wenn den Daten, die in die Modelle einfließen, ein wenig mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden würde. Wenn es nicht gerade Daten von 103 nicht existierenden Stationen erfindet, tut das Met Office wenig, um die Qualität seiner Operationen zu verbessern, denn fast 80% seiner aktuellen Stationen gehören den Schrottklassen 4 und 5 an, mit Unsicherheitswarnungen von 2°C bzw. 5°C.

Die acht britischen Stationen, die zum GCOS beitragen, sind Stornoway, Waddington, Lerwick, Eskdalemuir, Aldergrove, Camborne, Shawbury und Rothamsted. Die ersten vier Standorte sind der Klasse 4 zuzuordnen, wobei der Flughafen Stornoway in jüngster Zeit Interesse erregt hat, weil das Met Office behauptet, dort seit 1873 ununterbrochene Aufzeichnungen zu haben. Das ist sehr bemerkenswert, denn der bemannte Motorflug wurde erst 1903 eingeführt, während der eigentliche Flughafen erst 1937 gebaut wurde.

Eskdalemuir wurde kürzlich von der WMO mit dem Status einer hundertjährigen Beobachtungsstation ausgezeichnet, weil es „langfristige, qualitativ hochwertige Klimaaufzeichnungen liefert, die heutigen und künftigen Generationen Aufschluss über Klimaschwankungen und -trends geben“. Da Eskdalemuir nach dem WMO-eigenen CIMO-Bewertungssystem in die Schrottklasse 4 eingestuft wurde, stellt sich die Frage, wie diese beschädigte Station mit solch einem Lob überhäuft werden kann. „Weiß die WMO nicht, dass es sich um einen so schlecht bewerteten Standort handelt, weil das Met Office es ihr nicht gesagt hat? Schließlich sind die CIMO-Klassifizierungen von Websites nicht öffentlich zugänglich“, schreibt Sanders. Sowohl der Daily Sceptic als auch Ray Sanders haben die Listen über Anträge auf Informationsfreiheit erhalten. Waddington, ein weiterer RAF-Luftwaffenstützpunkt, erregte kürzlich einige Aufmerksamkeit, als festgestellt wurde, dass dort am 19. Juli 2022 eine „Rekordtemperatur“ von 40,3°C gemessen wurde. Dies war natürlich identisch mit der Temperatur, die auf der Landebahn der nahe gelegenen RAF Coningsby gemessen wurde, als drei Taifun-Jets zu landen versuchten. Der Rekord wurde vom Met Office aufgrund der Anwendung von Unkrautvernichtungsmitteln am Boden als „verdächtig“ eingestuft, was jedoch nicht verhinderte, dass der unwahrscheinliche Wert später im Archiv des Centre for Environmental Data Analysis gespeichert worden ist.

Es ist jedoch ermutigend, dass Rothamsted in der GCOS-Liste aufgeführt ist. Sanders ist voll des Lobes für diesen Standort, der auch eine WMO Centennial Station-Auszeichnung erhalten hat. Sanders ist sogar der Ansicht, dass es sich um die beste Station des Met Office handelt, „an der sich andere messen lassen sollten“. Sanders beginnt seine Arbeit mit dem Vergleich zweier Temperaturen, die am Nachmittag des 19. Juli 2022 aufgezeichnet wurden, als eine Hitzewelle über ein großes Gebiet in Süd- und Ostengland hereinbrach. In Coningsby wurde ein Höchstwert gemessen, den das Met Office später als einen Meilenstein in der Klimageschichte bezeichnete. Rothamsted registrierte deutlich niedrigere 38,5 °C. Im Jahr 2019 wurde am Standort der Klasse 5 in den Botanischen Gärten von Cambridge eine Temperatur von 38,7 °C gemeldet, während im etwa 70 km entfernten Rothamsted nur 36 °C gemessen wurden.

Das Met Office verfügt über einige wenige gute Aufzeichnungsstandorte, aber der größte Teil des Netzes ist sehr schlecht, und die jüngsten Höchstwerte scheinen bei jedem vorbeiziehenden Jet- oder Hubschrauber-Wind zwei Grad zu betragen. Die Frage, warum das GCOS mit Aufzeichnungen von sehr schlechten Standorten vollgestopft sein sollte, muss das Met Office beantworten. Wenn sich der UN-Generalsekretär Antonio Guterres hinstellt und erklärt, dass das globale Sieden begonnen hat, sollten wir zumindest darauf vertrauen können, dass er aus korrekten Zahlen zitiert und weiß, wovon er spricht.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/05/02/global-climate-database-fed-with-junk-data-from-raf-airbase-where-helicopters-hover-over-the-thermometer/

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Zu dieser Thematik schreibt auch Cap Allon auf seinem Blog das hier:

Wetterdaten aus UK sind wertlos

Cap Allon

77,9 % der Wetterstationen des Met Office haben eine bekannte Fehlerspanne bis 2 °C oder mehr. Fast ein Drittel von ihnen kann bis 5 °C daneben liegen. Dennoch fühlt sich die gleiche Behörde sicher, Temperaturrekorde mit einer Abweichung von 0,01 °C verkünden zu können.

Das Met Office betreibt 380 Temperaturstationen im gesamten Vereinigten Königreich. Nur 13,7 % fallen in die Klassen 1 oder 2 – die einzigen Kategorien, die von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) als wissenschaftlich zuverlässig angesehen werden. Das sind die Stationen, die nicht in der Nähe von Gebäuden, Asphalt oder tropischen Gewächshäusern liegen. Heathrow, St. James’s Park und Northolt, die regelmäßig in den Nachrichten auftauchen, gehören zur Klasse 4 oder 5.

Über 48 % der britischen Stationen gehören der Klasse 4 an, bei der die Messwerte bis 2 °C verzerrt sein können. Fast 30 % gehören zur Klasse 5, die laut WMO überhaupt nicht für repräsentative Klimadaten verwendet werden sollte. Das sind acht von zehn Stationen, die Daten produzieren, die man nur als Schrott bezeichnen kann.

Das Met Office ignoriert bequemerweise die allgemeinen städtischen Wärmeinseleffekte, die sich laut mehreren Studien in den Langzeitdaten zu einer künstlichen Erwärmung von 30 % summieren. Das wissen sie auch. Im Rahmen von FOI mussten sie zugeben, dass die berühmte „heiße“ Station Porthmadog der Klasse 4 angehört. Auf Nachfrage antwortete das Met Office: „akzeptable Bewertung“.

Die verfälschten Daten rechtfertigen Erklärungen zum „Klimanotstand“, Net Zero-Gesetze und verschärfte Kontrollen.

In der Zwischenzeit zeigen wirklich hochwertige Systeme wie das US Climate Reference Network oder Satellitendaten wie UAH nur eine geringe Erwärmung seit 2005. Aber diese Daten sind für das Narrativ nicht nützlich – also werden sie ignoriert. Wissenschaftler wie Dr. Roy Spencer, die diese besseren Daten zusammenstellen und veröffentlichen, werden von Google wegen „unzuverlässiger Behauptungen“ dämonisiert.

Nahezu die gesamte Klimaforschung wird vom Steuerzahler finanziert!

[Hervorhebung im Original]

In den USA vergibt der Kongress jedes Jahr Milliardenbeträge für Forschung und Entwicklung. Einfach gesagt: Wenn der Klimawandel keine Krise ist, gibt es kein Geld mehr. Deshalb können Forscher nichts veröffentlichen, was die Orthodoxie in Frage stellt. Die Zeitschriften werden von anderen Wissenschaftlern überwacht, deren Karriere davon abhängt, dass der „Klimanotstand“ aufrechterhalten wird. Gutachter lehnen oft jede Arbeit ab, die ihre eigene Arbeit in Frage stellt – nicht weil sie falsch ist, sondern weil sie ihren Geldfluss bedroht.

Das gesamte System ist manipuliert. Karrieren, Institutionen und ganze Abteilungen hängen jetzt vom Narrativ einer drohenden Katastrophe ab. Wissenschaftler wie Dr. John Christy, Dr. Judith Curry, Dr. Roger Pielke Sr., Dr. Willie Soon und der bereits erwähnte Dr. Spencer stehen auf der schwarzen Liste – nicht, weil ihnen Beweise fehlen, sondern weil sie sich weigern, Politik zu machen.

Der Kongress finanziert keine Antworten. Er finanziert Probleme. Echte oder eingebildete. Ohne ein „Problem“ gibt es keine Rechtfertigung für weitreichende Vorschriften, höhere Steuern oder Machtübernahme.

Um auf UK zurückzukommen: Die Medien verstärken eifrig ein bisschen Wärme Anfang Mai und ignorieren dabei, dass: 1) die Wärme im normalen Bereich liegt, 2) den UHI-Effekt, 3) die meisten britischen Wetterstationen unzuverlässig sind UND 4) für dieses Wochenende und für den Großteil Europas Anfang nächster Woche ungewöhnlich niedrige Temperaturen vorhergesagt werden…

GFS 2 m Temperatur-Anomalien (°C). Vorhersage für Montag, den 5. Mai 2025

Alarmisten können sich ein Narrativ zurechtlegen und es mit selektivem Denken untermauern, aber die Realität bleibt: Es gibt keinen Klimanotstand. Ein ehrlicher Ansatz zeigt, dass sich unser Klima innerhalb historischer Normen verhält. Es sind unsere Messungen und Modelle, die das Problem darstellen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/uk-weather-data-is-broken-new-study?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Ist es an der Zeit, den Klimamodellen die finanzielle Grundlage zu entziehen?

Steve Goreham, MasterResource

„Die Trump-Regierung kürzt die Mittel für die Klimaforschung in allen Bundesministerien…. Vielleicht ist es an der Zeit, dass sich die NASA auf die Weltraumforschung und die NOAA auf die Wettervorhersage konzentriert und die Berechnung von Klimamodellen eingestellt werden.“

Klimamodelle sind seit mehr als 35 Jahren die Grundlage für die Besorgnis über den Klimawandel. Die US-Regierung, die Vereinten Nationen und Organisationen auf der ganzen Welt haben sich auf Modellprojektionen gestützt, um vor der globalen Erwärmung zu warnen und einen Umstieg auf erneuerbare Energien zu fordern. Doch die Haushaltskürzungen der Trump-Regierung bei der NASA, der NOAA und anderen Bundesbehörden drohen, die Modelle, das Herzstück des Klimawandel-Alarmismus, außer Betrieb zu setzen.

Im Juni 1988 hielt Senator Tim Wirth, damals Vorsitzender des Ausschusses für Energie und natürliche Ressourcen, die allererste Anhörung über die Wissenschaft des Klimawandels ab. Dr. James Hansen, Leiter eines Computermodellierungsteams bei der NASA, sagte aus, dass er „… zu 99 Prozent davon überzeugt ist, dass die Welt tatsächlich wärmer wird und dass dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die vom Menschen verursachten Treibhausgase zurückzuführen ist.“

Seit Dr. Syukuro Manabe vom Geophysical Fluid Dynamics Laboratory in Washington D.C. in den 1960er Jahren eines der ersten Klimamodelle entwickelt hat, warnen Modellierer davor, dass der Mensch einen gefährlichen Klimawandel verursacht. Die globalen Temperaturen sind in den letzten 140 Jahren nur um etwas mehr als ein Grad Celsius gestiegen, aber die Modelle projizierten einen schnelleren zusätzlichen Anstieg um 0,5ꟷ3,5°C bis zum Jahr 2100.

Klimamodelle werden von Wissenschaftlern, Forschern und politischen Entscheidungsträgern verwendet, um mögliche zukünftige Klimaauswirkungen abzuschätzen. Globale Organisationen wie das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) der Vereinten Nationen und die Weltbank nutzen Modellprojektionen, um zu Klimaschutzmaßnahmen aufzurufen. Nichtregierungsorganisationen wie Greenpeace verwenden Modellprojektionen, um Gelder zu beschaffen. Doch die Trump-Regierung scheint im Begriff zu sein, die US-Klimamodelle einzustellen.

Weltweit gibt es mehr als 40 Klimamodelle, wobei 13 der führenden Modelle in den USA angesiedelt sind. Die US-Modelle werden von der National Aeronautics and Space Administration (NASA) in New York City, der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) in Princeton, New Jersey, und dem Department of Energy (DOE) in Boulder in Colorado betrieben. Jede dieser Organisationen wurde im Rahmen der Haushaltskürzungen der Trump-Regierung angewiesen, Personal abzubauen.

Das Weiße Haus könnte die NASA bald auffordern, sich auf Weltraumprogramme zu konzentrieren und nicht auf den Klimawandel. Im Februar verweigerte die Regierung NASA-Beamten die Erlaubnis, zu einem internationalen Klimatreffen in China zu reisen. Gleichzeitig strich die NASA-Leitung die Mittel für einen Unterstützungsvertrag für den 7. Klima-Zustandsbericht des IPCC. Die NASA war einer der Hauptverfasser früherer IPCC-Bewertungsberichte. Vorläufige Ausgabenpläne der Regierung für das Haushaltsjahr 2026 würden das Wissenschaftsbudget der NASA um fast die Hälfte auf 3,9 Milliarden Dollar kürzen.

Die Regierung will auch die Klimawandelprogramme der NOAA beenden. Die Pläne sehen eine Kürzung des NOAA-Budgets um 27 % auf 4,5 Mrd. $ vor. Die endgültigen Haushaltsbeträge für die NASA und die NOAA müssen vom Kongress genehmigt werden, wobei die um das Klima besorgten Abgeordneten sich sicher wehren werden.

Klimamodelle laufen auf Supercomputern und sind teuer. Supercomputer kosten etwa 50 Millionen Dollar im Voraus und 20 Millionen Dollar pro Jahr zur Unterstützung jedes Klimamodellierungsteams. Die Modellierungsteams der NASA, der NOAA und des DOE sind möglicherweise nicht in der Lage, die geplanten umfangreichen Kürzungen zu überstehen.

Neben den Klimamodellen werden auch die Budgets für andere Klimaprojekte gekürzt. Die Sea Level Research Group an der University of Colorado untersucht seit etwa zwei Jahrzehnten den Anstieg des Meeresspiegels. Diese Gruppe erhält einen Großteil ihrer Mittel von der NASA und anderen Bundesbehörden. Das Mauna Loa Laboratory auf Hawaii misst seit den 1950er Jahren den Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre, doch könnte es aufgrund von NOAA-Finanzierungskürzungen geschlossen werden. Drei NASA-Satelliten, die für die Sammlung von Klimadaten verwendet werden, müssen ebenfalls ersetzt werden, aber es gibt keine Pläne dafür.

Die Trump-Regierung kürzt die Mittel für die Klimaforschung in allen Bundesministerien, was erhebliche Auswirkungen auf die Bemühungen der USA und der Welt hat, Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen. Vielleicht ist es an der Zeit, dass sich die NASA auf die Erforschung des Weltraums und die NOAA auf die Wettervorhersage konzentriert und die Klimamodelle abgeschafft werden.

Steve Goreham is a speaker on energy, the environment, and public policy and author of Green Breakdown: The Coming Renewable Energy Failure. His previous posts at MasterResource are here.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/04/30/time-to-defund-climate-models/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Trump-Regierung zieht endlich die Reißleine bzgl. der Klimaangst-Fabrik

Charles Rotter

Die längst überfällige Auseinandersetzung mit Amerikas aufgeblasenem, selbstgefälligem Arm des Klima-Alarmismus‘ fand diese Woche endlich statt – und was wa das für ein Spektakel. In einem Schritt, der schon vor Jahren hätte erfolgen sollen, entließ die Trump- Regierung entschlossen die Hunderte von sogenannten „Experten“, welche die nächste Nationale Klimabilanz (NCA) vorbereiteten – ein Dokument, das oft als Waffe eingesetzt wird, um kostspielige und drakonische klimapolitische Maßnahmen zu rechtfertigen, um die die amerikanische Bevölkerung weder gebeten hat noch davon profitiert.

In der New York Times heißt es dazu: „Die Trump- Regierung hat Hunderte von Wissenschaftlern und Experten entlassen, die den wichtigsten Bericht der US-Regierung über die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf das Land verfasst haben“. Übersetzung: Der Zug der Klimakatastrophen-Vermarktung ist auf eine Mauer gestoßen.

Die Nationale Klimabilanz ist seit langem ein Kernstück des großen Theaters der Klimaangst, das mit einem lächerlichen Maß an Pseudosicherheit düstere Zukunftsaussichten projiziert. Trotz der Bemühungen der Autoren, die Amerikaner mit apokalyptischen Visionen in Angst und Schrecken zu versetzen, haben die meisten ihrer „Projektionen“ den einfachen Test der Realität nicht bestanden. Wie Brad Plumer und Rebecca Dzombak düster feststellten, ist damit „die Zukunft des vom Kongress geforderten Berichts ernsthaft gefährdet“. Das ist kein Makel – es ist ein Vorteil.

Die Absurdität der Situation wird noch deutlicher, wenn man liest, wie die entlassenen Forscher reagiert haben. Jesse Keenan, ein Professor für Klimaanpassung, weinte praktisch in seinen recycelten Kaffeebecher und erklärte: „Das kommt einem Abbruch der Bewertung schon sehr nahe. Wenn man alle Beteiligten los wird, kommt nichts mehr voran“. Ganz genau, Professor Keenan. Das war genau der Punkt. Vielleicht ist es an der Zeit, mit seriöser, fundierter Forschung voranzukommen, statt mit ideologisch motivierten Klima-Predigten.

Nehmen wir uns auch einen Moment Zeit, um den bürokratischen Zusammenbruch zu würdigen. Die NASA, die Verträge mit Firmen wie ICF International für „technische Unterstützung“ – sprich: glorifizierte Büroarbeit – wie Bonbons verteilte, hat diese Verträge gekündigt. Keine millionenschweren, vom Steuerzahler finanzierten Schnickschnack mehr, um ein Narrativ zu stützen, das von Jahr zu Jahr dünner wird.

Natürlich schluchzen die üblichen Verdächtigen bereits, dass ohne ihr bevorzugtes Team von Unkenrufern jeder künftige Bericht die angeblichen Gefahren der Erwärmung „herunterspielen“ wird. Doch man muss sich fragen: Wenn Ihre „Wissenschaft“ den Verlust eines handverlesenen Teams von Aktivisten nicht überleben kann, war sie vielleicht von Anfang an keine Wissenschaft. Vielleicht war sie schon immer eher ein politisches Manifest in einem Laborkittel.

Die Times befürchtet, dass „staatliche und lokale Entscheidungsträger sowie private Unternehmen sich auf die Bewertung verlassen“. Was sie nicht zugibt ist, dass diese Bewertungen oft eher dazu dienen, die öffentliche Hysterie und Klagen gegen die US-Regierung zu schüren, als fundierte Ratschläge zu geben. Russell Vought, Trumps Direktor des Office of Management and Budget, hat den Nagel auf den Kopf getroffen, als er die Berichte als „Quelle des Klima-Alarmismus“ bezeichnete. Es ist erfrischend, endlich eine Führung zu sehen, die bereit ist, den Klima-industriellen Komplex als das zu bezeichnen, was er wirklich ist.

Wie vorauszusehen war, schmieden die Angstmacher bereits neue Strategien, um ihre Ideologie wieder durch die Ritzen zu schmuggeln. Meade Krosby von der University of Washington beklagte: „Die Frage ist, ob sie [die nächste Bewertung] glaubwürdige Wissenschaft widerspiegeln wird“. In Anbetracht ihrer Erfolgsbilanz bedeutet „glaubwürdig“ in diesem Zusammenhang offenbar „von einer ausgewählten Gruppe gleichgesinnter Panikmacher mit einer Geschichte gescheiterter Vorhersagen erstellt“.

Die amerikanische Öffentlichkeit hat etwas Besseres verdient als eine weitere selbstreferenzielle Untergangs-Phantasterei, die als objektive Tatsache dargestellt wird. Die Entfernung der Klimakleriker aus dem National Climate Assessment ist ein lang erwarteter Akt der intellektuellen Säuberung. Die Öffentlichkeit sollte feiern, dass wir ausnahmsweise einmal eine Regierung haben, die bereit ist, sich gegen die ausufernde Technokratie der Klima-Angstmacherei zu stellen und echte Rechenschaft zu fordern.

Die Wissenschaftler und Bürokraten, die die NCA wie ihr persönliches Projekt zur Erstellung eines Manifests behandelt haben, sind heute schockiert. Das sollten sie auch sein. Sie verwechselten die Toleranz des amerikanischen Volkes mit blinder Zustimmung. Jetzt werden sie vor die Tür gesetzt, ihre schrillen Warnungen werden zum Hintergrundgeräusch in einer Nation, die es leid ist, über ihre angeblichen Sünden gegenüber der Erde belehrt zu werden.

Gut, dass wir sie los sind. Möge dies der erste von vielen Schritten sein, um die Arroganz der zentralen Planer zu zügeln, die glauben, das Recht – und die Kompetenz – zu haben, die Gesellschaft auf der Grundlage spekulativer, unbeweisbarer Theorien neu zu gestalten.

Die Klimaschreckensmaschine ist ausgestöpselt worden. Und die Lichter haben ironischerweise nie heller ausgesehen.

Dank an Steve Milloy für den Hinweis

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/04/29/trump-administration-finally-pulls-the-plug-on-the-climate-fear-factory/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Aktualisierung zum Kollaps des Klima-Betrugs

Francis Menton, THE MANHATTAN CONTRARIAN

Am 14. April habe ich einen Podcast mit Tom Nelson aufgenommen. Er hat inzwischen eine leicht bearbeitete Version auf seiner YouTube-Seite veröffentlicht. Gehen Sie zu diesem Link, wenn Sie ihn sich ansehen möchten – er ist etwa eine Stunde lang. Das Hauptthema ist die schmutzige Geschichte des Endangerment Finding der EPA und die Bemühungen einiger Leute, darunter auch von mir, um seine Aufhebung zu erreichen.

Die gute Nachricht in Bezug auf das Endangerment Finding ist, dass sich die EPA unter dem neuen Administrator Lee Zeldin sehr darum bemüht, das EF zu beseitigen. Sobald es aufgehoben ist, wird es natürlich eine Flut von rechtlichen Anfechtungen geben. Ich hoffe und erwarte, dass Zeldin und sein Team der Aufgabe gewachsen sind, eine Aufhebung vorzunehmen, die Bestand hat. In diesem Beitrag vom 26. Januar habe ich Vorschläge gemacht, wie man eine Aufhebung durchführen kann, die einer Anfechtung standhält.

Unabhängig davon hat Nelson eine immer länger werdende Liste von „Anzeichen dafür, dass der Klimaschwindel zusammenbricht“ zusammengestellt. Diese Liste umfasst inzwischen 33 Punkte, Tendenz steigend. Die aktuelle Version ist hier zu finden. Die Leser dieses Blogs sind wahrscheinlich bereits mit vielen der Punkte auf Toms Liste vertraut. Heute möchte ich jedoch ein paar Punkte aus Toms Liste vorstellen, die zwar wichtig, aber vielleicht weniger bekannt sind.

Punkt 3 auf Toms Liste ist, dass die Finanzierung von etwas, das sich „NASA GISS“ nennt, wahrscheinlich als Teil der DOGE- Sparmaßnahmen eingestellt werden wird. GISS ist das Goddard Institute for Space Studies. Aus unerfindlichen Gründen gehört das GISS zur NASA und befindet sich ausgerechnet in Manhattan, in einem Bürogebäude am oberen Broadway in der Nähe der Columbia University. Das GISS ist vor allem dafür bekannt, dass es eine weltweite Temperatur-Zeitreihe mit dem Namen GISTEMP erstellt, die systematisch so bearbeitet und verändert wird, dass die Darstellung des Klimaalarms verstärkt wird. Mehr Details über die Datenmanipulation, als Sie jemals wissen wollen, finden Sie in meiner mehr als 30-teiligen Serie „The Greatest Scientific Fraud Of All Time“ [etwa: Der größte Wissenschafts-Betrug aller Zeien].

Tom bezeichnet das NASA-GISS als „Klima-Alarm-Laden“, und das ist richtig. Viele Jahre lang wurde es von dem verrückten Panikmacher James Hansen geleitet, und zwar bis zu seinem Rücktritt im Jahre 2013. Seitdem wird es von Gavin Schmidt geleitet, der sich als Hansen ebenbürtig erwiesen hat, wenn es darum ging, Alarm zu verbreiten. Das GISS ist vor allem für seine regelmäßigen Pressemitteilungen bekannt, in denen es den letzten Monat oder das letzte Jahr als das „wärmste aller Zeiten“ verkündet. In der Tat trägt die jüngste Pressemitteilung des GISS vom 10. Januar die Überschrift „2024 war das wärmste Jahr aller Zeiten““. Seit dem 20. Januar hat GISS keine weiteren Pressemitteilungen herausgegeben, was hoffentlich ein Zeichen dafür ist, dass die Trump-Regierung eine gewisse Nachrichtenkontrolle ausübt.

Wenn ich den Links von Nelson folge, ist mir nicht klar, ob die Informationen über die drohende Streichung von GISS wirklich endgültig sind. Ein Link führt zu diesem Artikel des Wall Street Journal vom 29. März mit dem folgenden Zitat:

Bei der NASA jedoch nimmt Musk die größte Veränderung der Prioritäten einer Behörde vor, um sie mit seinen eigenen in Einklang zu bringen – sowohl in finanzieller als auch in persönlicher Hinsicht. Er arbeitet daran, die Programme umzugestalten, die Bundesausgaben umzuverteilen und Loyalisten zu installieren, die sein Jahrzehnte altes Ziel unterstützen, Menschen zum Mars zu schicken.

Wenn das stimmt, wäre das sicherlich eine schlechte Nachricht für GISS; aber das WSJ erwähnt GISS nicht ausdrücklich. Dann gibt es heute diesen Artikel von Larry Bell bei Newsmax, der den WSJ-Artikel benutzt, um zu der Schlussfolgerung zu gelangen, dass GISS zwangsläufig auf dem Abstellgleis steht. Aus Newsmax:

Was NASA GISS betrifft, so ist es schwer vorstellbar, dass eine der drei engagierten Figuren der Weltraumforschung [Trump, Musk und der neue NASA-Administrator Jared Isaacson] weiterhin einen Teil des Jahresbudgets der Behörde in Höhe von 25 Milliarden Dollar zur Unterstützung des Klimaalarmismus durch ein hässliches Aushängeschild für die Reform der DOGE-Verschwendungs-Ausgaben abzweigen möchte.

In diesem Punkt ist Nelson vielleicht ein wenig voreilig, aber die Hoffnung ist durchaus berechtigt.

Punkt 9 auf Nelsons Liste ist das endgültige Ende eines der am längsten andauernden Klimaprozesse, bekannt als Juliana vs. United States. Diesen Fall habe ich manchmal als den „dümmsten Rechtsstreit des Landes“ bezeichnet. Ich habe im Laufe der Jahre viele Beiträge zu diesem Fall verfasst, zuletzt am 9. April 2024.

Der Juliana-Fall wurde bereits 2012 im Bundesgerich Oregon verhandelt. Die Kläger machten ein „verfassungsmäßiges Recht“ auf eine saubere und gesunde Umwelt geltend und verlangten als Rechtsmittel, dass das Gericht einen Plan zum „schrittweisen Ausstieg“ aus der Nutzung fossiler Brennstoffe auferlegt. Mein Beitrag vom 9. April 2024 enthielt eine recht ausführliche Zusammenfassung des Verfahrens bis zu diesem Zeitpunkt, zu dem drei Besuche beim Neunten Bundesberufungsgericht gehörten. Nachdem der Neunte Bundesberufungsgerichtshof in einer Entscheidung aus dem Jahr 2020 festgestellt hatte, dass die Kläger nicht klagebefugt waren, hatte er den Fall an das Bezirksgericht zurückverwiesen mit der Anweisung, die Klage abzuweisen. Und dann begann das Bezirksgericht, den Fall für die Verhandlung vorzubereiten. Nach vier weiteren Jahren, in denen der Fall vor dem Bezirksgericht vertagt wurde, war die Regierung also mit einer Mandamus-Petition zurück beim Neunten Bundesberufungsgericht, als ich jenen Beitrag vor einem Jahr schrieb.

Die letzte Nachricht ist, dass der Neunte Bundesberufungsgerichtshof der Mandamus-Petition stattgegeben hat, und nun hat der Oberste Gerichtshof eine Petition der Kläger auf Certiorari abgelehnt. Aus Reuters, 24. März 2025:

Der Oberste Gerichtshof der USA hat am Montag den Antrag von 21 Jugendlichen abgelehnt, eine neuartige Klage wieder aufleben zu lassen, die behauptet, die Energiepolitik der US-Regierung verletze ihre Rechte auf Schutz vor dem Klimawandel. Die Richter lehnten einen Antrag der Jugendaktivisten auf Anhörung ihrer Berufung gegen eine Entscheidung des 9. US-Berufungsgerichts in San Francisco ab, das einen Bundesrichter in Oregon angewiesen hatte, den Fall abzuweisen, nachdem er festgestellt hatte, dass ihnen die Klagebefugnis fehle.

Dieser eine Fall ist also endgültig abgeschlossen. Die schlechte Nachricht ist, dass es noch viele andere ähnliche und/oder nachgeahmte Fälle gibt, die vor Gericht verhandelt werden. Es wird lange dauern, bis sie alle abgeschlossen sind, aber zumindest ist dieser Fall ein Anfang.

In Toms Liste finden Sie viele weitere Beispiele für den anhaltenden, wenn auch schmerzhaft langsamen Niedergang des Klimaschwindels.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/04/28/updates-on-the-collapse-of-the-climate-scam/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




April 2025: eine Kohlendioxid verursachte Erwärmung ist nicht nachweisbar. Das zeigt uns der Deutsche Wetterdienst mit seinen Apriltemperaturen – Teil 1

Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch

  • CO₂ steigt seit 140 Jahren
  • Die Apriltemperaturen des DWD halten sich nicht an die CO₂-Anstiegskurve
  • Bis 1987 starke Abkühlung, dann der Temperatursprung, dann die Weitererwärmung
  • Der „Klimawandel“ begann in Mittel- und Westeuropa erst 1987/88
  • Viele Ursachen haben zur angenehmen April-Erwärmung seit 1988 geführt
  • Mit dem weltweit anthropogen erzeugten und täglich zunehmendem Wärmeinseleffekt (WI) ist der Mensch beteiligt an der gemessenen Temperaturzunahme.

Der April macht was er will. Das galt auch für 2025. Der DWD registriert mit seinen gut 2000 Messstationen an seinen heutigen im Vergleich zu früher viel wärmeren Standorten diesen April 2025 mit etwa 10,4°C, etwas wärmer als letztes Jahr. Komischerweise hat die Natur aber nichts davon bemerkt, siehe Titelbild. Laut DWD der 7.wärmste April in Deutschland.

Wir wollen diesen April in die langen DWD-Temperaturreihen einordnen. Und zwar ohne Korrektur der DWD-Daten, also mit den Originaldaten. Man muss wissen, im April ist die WI-wirkung bei den Wetterstationen besonders hoch. Gleichzeitig überprüfen wir die Mainstream-Behauptung, dass allein Treibhausgase, insbesondere anthropogenes CO₂ eine Erwärmung seit Aufzeichnungsbeginn bewirkt haben sollen, gemäß dieser internationalen Definition: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

So soll laut Treibhauskirche Kohlendioxid stetig seit 140 Jahren gestiegen. Und der Mensch soll am Anstieg schuld sein.

Abb. 1: Steiler und stetiger CO₂-Anstieg in der Atmosphäre, vor allem seit 1965

Und wie verhalten sich die DWD-Apriltemperaturen? Wir betrachten zwei völlig unterschiedliche Zeiträume.

Zeitraum 1 der Apriltemperaturen

Abb. 2: Die Aprilzeitreihe beginnt 1885 bis 1987 also über 100 Jahre. Wie zu erwarten, ein ständiges Auf und Ab mit warmen und kalten Aprilmonaten. Um 1945 erkennen wir einige warme Apriljahre. Insgesamt ist die Trendlinie jedoch laut DWD eine Horizontale.

Ergebnis: Über 100 Jahre lang keinerlei Aprilerwärmung in den Original-DWD-Temperaturreihen.

Wie aus der Grafik 1 ersichtlich sind in diesem Zeitraum die CO₂-Konzentrationen jedoch gestiegen. Und das hatte keinerlei Wirkung.!!!

Anmerkung. In Wirklichkeit sind die Apriltemperaturen sogar leicht gefallen, wenn man die Zunahme der Wärmeinseleffekte bei den Messstationen herausrechnen würde.

Betrachten wir die obige Grafik 2 nun näher, dann erkennen wir einen leichten Anstieg bis um die Jahrhundertmitte, dann leichten Abfall, was vollkommen dem CO₂-Erwärmungseffekt widerspricht. Die folgende Grafik ab 1943 bis 2025 zeigt noch mehr Überraschungen.

Abb. 3a: Der Aprilverlauf seit 1943 bis heute, gezeichnet nach den Original-DWD-Temperaturreihen.

Ergebnisse: 3 außergewöhnliche Fakten

1.Starke Aprilabkühlung von 1943 bis 1987, siehe die deutlich negative Trendlinie mit Formel 2.Großer Temperatursprung 1987 auf 1988 von deutlich über einem Grad 3.Starke Weitererwärmung (Temperaturzunahme) ab 1988 bis heute

Zum Temperatursprung: Er fand in ganz Mittel- und Westeuropa statt. In Holland wurden die Gründe des Temperatursprunges genauer in dieser Arbeit bereits vor 3 Jahren veröffentlicht. Zitat aus Introduction: „This warming has not taken place uniformly: there is a jump around 1988

Der Verlauf der DWD-Apriltemperaturreihen widerspricht vollkommen dem CO₂-Verlauf

Abb. 3b: Original CO₂-Messkurve vom Mouna Loa

Wissenschaftliche Erkenntnis beim Vergleich 3a/3b: Eine Kohlendioxidwirkung ist aus dem DWD-Verlauf nicht erkennbar. Der global steigende CO₂-Gehalt kann nicht über 40 Jahre lang stark abkühlend wirken, dann mit der Gründung des Weltklimarates plötzlich aufgeschreckt werden und einen Temperatursprung verursachen!!! Und dann wie mit einem Zeitzünder versehen, ab 1988 bis heute stark erwärmend wirken.

Und das auch nur in Mitteleuropa, in anderen Teilen der Welt sieht der Verlauf wieder anders aus, siehe weitere Grafiken hinten.

Solche variablen Gaseigenschaften angeblicher Treibhausgase, die auch nur regional wirken gibt es nicht. Sie werden nirgendwo an Unis gelehrt oder in Physikbüchern beschrieben.

Schlussfolgerung: Das Treibhauserwärmungsmodell der bezahlten Panik-Wissenschaft und der linksgrünen Politik ist falsch. Es ist ein Geschäftsmodell. Es handelt sich um eine bewusst geplante Panikmache, die Kohlendioxid als starken Temperaturregler vortäuscht. Hier soll letztlich unsere Ausatmungsluft besteuert werden. Dieses Geschäftsmodell will unser Geld. Vergleichbar mit dem Sündenablasshandelsmodell der Kirche im Mittelalter. Nur um einiges schlimmer.

Anzumerken ist nochmals, dass die Deutschlandtemperaturen vor 140 Jahren mit ganz anderen Wetterstationen an ganz anderen Plätzen erfasst wurden. Damals standen die Wetterhütten bevorzugt bei Klöstern, bei Forsthäusern am Waldrand, einsamen Gutshöfen in freier Landschaft oder bei Bahnwärterhäuschen auf freier Strecke. Seit gut 25 Jahren werden die Tagestemperaturen der einzelnen Stationen an viel wärmeren Plätzen, sogenannte Wärmeinseln nach ganz anderen Messerfassungs-Methoden aufgezeichnet. Insbesondere seit 2001 erfolgt seitens des DWD ein Stationsaustausch und eine Erhöhung der Warm-Wetterstationen.

Wir haben das Wärmer machen der deutschen Temperaturreihen durch Stationsaustausch in vielen Artikeln bei EIKE erklärt. z.B. hier.

Insbesondere auf die Abb. 3 und Abb. 4 des obigen links soll hingewiesen sein. Trotz allem gilt: Die Klimaerwärmung begann in Mittel- und Westeuropa erst 1987 mit einem Temperatursprung. Erst seit 1988 bis heute wurde der April deutlich wärmer, wenn auch nicht in der vom DWD ermittelten Steigungsformel, sondern etwas moderater.

Zur Klarstellung unserer Haltung: Wir bestreiten nicht die IR-Absorption/Emission bestimmter gasförmiger Moleküle. Aber wir bestreiten anhand der DWD-Temperaturreihen die behauptete hohe Temperaturzunahme, wozu CO₂ der entscheidende Temperaturregelknopf sein soll. Diese Lehre ist eine bewusste Irreführung der Bevölkerung. CO₂ wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen, leicht erwärmend oder abkühlend oder gar nicht. Wie die CO₂-Zunahme wirkt ist jedenfalls aus den DWD-Temperaturreihen nicht erkennbar.

Weniger wärmend veränderte Einzelstationen seit 1988: Sie haben geringere Steigungsformeln als der DWD-Schnitt: Dachwig, Buchen, Amtsberg, Memmingen, Rosenheim, Zeitz, Gießen, Netzstall. Als Beispiel Gießen.

Abb. 4a: Bis 2005 war die Wetterstation südöstlich des heutigen Standorts auch im freien Feld, allerdings mehr am Ortsrand gelegen. Aufgrund der Bebauung hat der DWD die Station verlegt, damit wieder vergleichbare Verhältnisse herrschen. Sie befindet sich nun unweit entfernt zwischen der Gießener Weststadt und Wettenberg in der Nähe des Umspannwerkes.

Erg: Die April-Erwärmung seit 1988 fällt viel schwächer aus als beim DWD-Gesamtschnitt. (nur 0,19°C/dec). Ab 2005 (neuer Standort) bis heute wäre die Trendlinie sogar stark negativ.

Und ein Standort mit starker baulich wärmender Veränderung im selben Zeitraum: Hof.

Abb. 4b: die einstige DWD-Wetterstation Hof-Land ist inzwischen von einem Industriegebiet umgeben mit einer vierspurigen Bundesstraße direkt vor dem DWD-Gelände.

Feststellung: Es gibt keinerlei Übereinstimmung zwischen dem Anstieg der CO₂-Konzentationen und dem Apriltemperaturverlauf in Deutschland. Der Begriff Treibhausgas ist eine unsinnige Begriffserfindung, der die CO₂-Erwärmungslüge bereits im Namen führt. (Vergleiche „Erbsünde“ im Mittelalter)

Der gleichzeitige CO₂-Konzentrationsansteig und der DWD-Temperaturanstieg seit 1988 bis heute ist eine Zufallskorrelation.

Richtig bleibt aber die Feststellung: Es wurde wärmer. Jedoch: Der Klimawandel, d.h. die Temperaturzunahme begann in Mitteleuropa erst 1988 und nicht seit der Industrialisierung!!!!

Frage: Wenn nicht Kohlendioxid die Aprilerwärmung verursacht hat, was dann?

Die richtige Erklärung, wir finden mindestens 5 Gründe der Aprilerwärmung seit 1988

1. Natürliche Ursachen: Rein statistisch haben die Südwestwetterlagen im April zugenommen und die nördlichen und östlichen Wetterlagen abgenommen. Das zeigt u.a. die Zunahme des Saharastaubes, der mit den Süd- und Südwestwinden zu uns getragen wird.

2. Die Zunahme der Sonnenstunden: Mit der Drehung der Windrichtung auf mehr südlichen Wetterlagen haben die Aprilsonnenstunden insgesamt stark zugenommen. Die Zunahme ist auch ein positives Ergebnis der gesetzlichen Luftreinhaltemaßnahmen. Mehr Sonnenstunden ist tagsüber einerseits eine natürlich Erwärmung, andererseits wird dadurch auch die Höhe des Wärmeinseleffektes gesteigert. Der WI-Effekt ist deshalb seit 1988 stärker angewachsen, als im Zeitraum bis 1987

Abb. 5: Der DWD erfasst die Sonnenstunden erst seit 1951 zu einem Schnitt. Beachte, zunächst die Abnahme bis 1987, dann die Zunahme. Die Sonnenstundenzunahme hat wesentlich zu einem Anstieg der Apriltemperaturen seit 1988 beigetragen.

Mit den Sonnenstunden hat zugleich auch die Intensität der Sonnenstrahlung zugenommen, nähere Erläuterungen hier: Martin Wild’s Übersichtsartikel „Global dimming and brightening“, A review, J. Geophys. Res., 114, D00D16, doi:10.1029/2008JD011470.1.

Da die zunehmenden April-Sonnenstunden nur tagsüber erwärmend wirken, merken die nächtlichen T-Min Temperaturen nichts davon. Nächste Grafik: Vergleich beider seit 1988

Abb. 6a/b: Die nächtlichen T-Min Apriltemperaturen sind seit 1988 nicht gestiegen, die Aprilnächte blieben gleich kalt, dagegen sind die CO₂-Konzentrationen deutlich um 75 ppm seit 1988 gestiegen

Zwischen Aprilnachttemperaturen (T-Min) und CO₂ Anstieg besteht keinerlei Korrelation !!!

3. Der Wärmeinseleffekt: Die Standorte der DWD-Stationen sind aufgrund der Bebauung immer wärmer geworden, und sie werden weiter wärmer. Der WI-effekt ist vor allem nach der Einheit stark angestiegen, schon deswegen, weil die Sonnenstunden zugenommen und die Niederschläge abgenommen haben, siehe oben Wetterstationsvergleich Gießen und Hof.

4. Abnehmende Niederschläge und damit weniger Kühlung im April. Siehe nächste Grafik.

Abb. 7: Der Boden, vor allem die asphaltierten Flächen Deutschlands bleiben länger trocken, die Verdunstungskälte hat sich seit 1988 stark verringert im April.

Dazu nimmt die Flächenversiegelung in Deutschland laufend zu, was den Wärmeinseleffekt des ersten Frühlingsmonats ständig erhöht, (derzeit ist ein Siebtel = 52 000 km² der Gesamtfläche Deutschlands versiegelt), Zunahme etwa 50 ha täglich, siehe Flächenversiegelungszähler.

5. Eine statistische Erwärmung. Die Erfassung in der Wetterhütte wurde abgeschafft und der Tagesdurchschnitt nach ganz anderen Methoden digital erfasst. Zudem wurden auch Wetterstationen durch Tausch an wärmere Plätze verlegt.

Nebenbei: Die Windhäufigkeit hat allgemein seit 1988 abgenommen wie Stefan Kämpfe in seiner acht Artikeln lange Reihe beschrieben hat. Schlecht für die Windräder bzw. für die alternative Stromerzeugung.

Sicherlich gibt es noch eine Vielzahl an weiteren Gründen, weshalb es in Mittel- und Westeuropa, teilweise auch in Nordeuropa 1987/88 zu einem plötzlichen Temperatursprung mit anschließender Weitererwärmung kam. Wir rufen die Leser auf, noch weitere mögliche Gründe zu nennen und zur Diskussion zu stellen. So funktioniert der Wissenserwerb in der Wissenschaft.

Doch nicht nur der Deutsche Wetterdienst zeigt uns die Temperaturzunahme seit 1988, auch andere Wetterstationen außerhalb Deutschlands haben einen ähnlichen Verlauf. Wie schon zu Beginn des Artikels erwähnt, bezieht sich dies auf ganz Westeuropa, beim April auch auf Nordeuropa.

Abb. 8: Die Erwärmung erfolgte erst ab 1988 nach dem Temperatursprung (hier knapp 1 K). Davor eine deutliche Abkühlung der Apriltemperaturen. Vergleiche den Temperaturverlauf aus Grafik 3 für Gesamtdeutschland: fast identische Trendgeraden! Selbst ein Parabelfit zeigt einen Temperaturanstieg erst Ende der 80er Jahre. Quelle; https://climatereanalyzer.org/

Abb. 9: Gebietsmittel Skandinavien, Erwärmung setzt erst nach dem Temperatursprung 87/88 ein. Quelle: wie Abb. 8

Abb. 10: Auch hier in Zentralengland gleich verlaufende Trendgeraden wie in Deutschland, vgl, Abb.7 Quelle: https://www.metoffice.gov.uk/hadobs/index.html

Ein Blick in die Antarktis: überhaupt kein Trend beim April

Abb. 11a: Man beachte die Riesenfläche über den Antarktiskontinent hinaus ins Meer, besser gesagt in die umgebende Meer-Eisfläche hinein. Bei einem Schnitt von -18°C in den letzten 44 Jahren kann kein Eis schmelzen, dazu ist die Trendlinie seit 40 Jahren noch leicht negativ.

Abb. 11b: Nur eine leichte Erwärmung bei der Station Neumayer von gut 0,3 °C in über 40 Jahren. Die Antarktis kühlt sogar leicht ab im gesamten Gebietsmittel. Quellen für 11a https://climatereanalyzer.org/, 11b DWD

Abb. 11c: Das gleiche Verhalten (Temp.-Abnahme im April) zeigen auch andere Stationen in der Antarktis

Wir haben noch viele weitere Stationen auf der Südhalbkugel ohne Aprilerwärmung in den letzten Jahrzehnten gefunden, die aus Platzgründen hier aber nicht dargestellt werden.

Gesamtergebnis: CO₂ macht kein Klima heiß egal ob der derzeitige globale CO₂-Anstieg hauptsächlich menschenbedingt ist oder natürlichen Ursprunges. Diese Definition ist somit absolut falsch: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe

Folge: CO₂ ist überhaupt kein Temperaturregelknopf, wir werden belogen!!!

Deshalb ist die von unserer Regierung betriebene Klimapanikpolitik, die CO₂ als Temperaturregelknopf sieht und die CO₂-Einsparungspolitik falsch. Nun sogar im Grundgesetz verankert. Diese linksgrüne Glaubens-Politik ruiniert unser Land.

Wie ist dieser April 2025 nun einzuordnen?

  1. Warm aber keinesfalls der 7.wärmste, siehe Titelbild, die Natur gibt das nicht her.
  2. Sonnenstunden über dem Schnitt, aber keinesfalls besorgniserregend, siehe Grafik 5
  3. Niederschlag, unter dem Schnitt, aber keinesfalls besorgniserregend, siehe Grafik 7

Von irgendwelchen Klimakipppunkten oder sonstigen Katastrophen sind wir weit entfernt.

Wir brauchen mehr CO in der Atmosphäre

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1200ppm, das sind etwa 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, sondern auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies, oder auch hier hier. Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Kohlenstoffdioxid ist überhaupt kein Klimakiller und schon gar kein Giftstoff. Derartige Behauptungen sind eine bewusste Lüge. Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlich erlaubten Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Ebenso gegen die panikverbreitende Politik und Medien. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert – ausführlich hier beschrieben. Nur mit dem Unterschied, dass man uns das Geld automatisch in Form von Steuern aus der Tasche zieht. Ein Aufstand der Anständigen ist unbedingt und schnell erforderlich.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt menschlichen Handelns gestellt werden. Die Erhaltung der natürlichen Vielfalt von Pflanzen und Tieren sollte ein vorrangiges Ziel sein und nicht diese unseriöse Panikmache von Medien im Verbund mit gut verdienenden Klimaangst-Schwätzern wie z.B. die Professoren Quaschnig/Lesch/Rahmstorf/Schellnhuber/Latif und anderen von uns in der Politik agierenden und teuer bezahlten fabulierenden und angstmachenden Märchenerzählern.

Wir alle sind aufgerufen, jeder auf seinem Weg und nach seinem Können die derzeitige Klima-Panikmache und die Verteufelung des lebensnotwendigen Kohlendioxids zu bekämpfen. Ein Umdenken in der Bevölkerung und bei den Kirchen ist schnellstens erforderlich, um den völlig unsinnigen CO₂-Reduzierungsmaßnahmen der grünen Glaubens-Klimapolitik ein Ende zu bereiten. Wie man vorgehen könnte, dazu verweisen wir auf den Vorgängerartikel.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.