Zuordnungs-Studien sind ein Schandfleck für die Wissenschaft

GWPF

London, 24. März. Laut einem neuen Informationspapier der Global Warming Policy Foundation (GWPF) beruhen Studien zur Zuordnung extremer Wetterereignisse auf einer fehlerhaften Logik und führen zu irreführenden Schlagzeilen.

In der Studie mit dem Titel „Contorted Science: The Flawed Logic of Extreme Event Attribution“ argumentiert Dr. Ralph B. Alexander, dass Studien, die versuchen, bestimmte Hitzewellen, Hurrikane und Überschwemmungen mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel in Verbindung zu bringen, grundlegend irreführend sind und eher aus rechtlichen und politischen als aus wissenschaftlichen Gründen erstellt worden sind.

Der Artikel unterzieht aktuelle, viel beachtete Studien von World Weather Attribution und dem Grantham Institute einer genauen Prüfung. Allein für das Jahr 2025 behauptete World Weather Attribution, dass 24 von 29 untersuchten Extremereignissen durch den Klimawandel verschärft oder wahrscheinlicher geworden seien.

Alexander zeigt, wie sehr solche Schlussfolgerungen von Klimamodellen abhängen, die Schwierigkeiten haben, schon historische Klimamuster nachzubilden, und davon ausgehen, dass Wissenschaftler ein „natürliches“ Klima ohne menschliche Emissionen genau simulieren können.

In Attributionsstudien lassen sich einige zentrale, immer wiederkehrende Schwachstellen feststellen:

Fehlerhafte Logik: Bei Zuschreibungsbehauptungen liegt ein Zirkelschluss vor, d. h., man geht einfach von der Schlussfolgerung aus, die man eigentlich untersuchen will.

Statistische Verfahren, die die Wahrscheinlichkeitsangaben in den Schlagzeilen überhöhen, während Unsicherheiten heruntergespielt werden.

Die Vernachlässigung historischer Aufzeichnungen, die vergleichbare Extremereignisse lange vor den heutigen Emissionswerten belegen.

Der Bericht führt das zunehmende Aufkommen der schnellen Ereigniszuordnung auf die politische Unzufriedenheit mit den zurückhaltenden Schlussfolgerungen des IPCC zurück, der für die meisten Arten von Extremwetter nur ein geringes Maß an Zuversicht hinsichtlich langfristiger globaler Trends zum Ausdruck gebracht hat. Er erwähnt auch die Rolle einer von der „Union of Concerned Scientists“ im Jahr 2012 einberufenen Tagung. Ziel dieser Tagung war es, den wahrgenommenen Zusammenhang zwischen Extremwetter und Klimawandel zu untermauern, um Rechtsstreitigkeiten gegen Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie anzustrengen.

Der Autor des Berichts Ralph Alexander sagte:

„Studien zur Zuordnung von Extremereignissen sind ein Schandfleck für die Wissenschaft, deren Kennzeichen empirische Beweise und Logik sind. Keines dieser Merkmale spielt bei Zuordnungsstudien eine zentrale Rolle, die aus rechtlichen und politischen, nicht aber aus wissenschaftlichen Gründen ins Leben gerufen worden waren.“

Harry Wilkinson, Leiter der Abteilung für Politik bei der Global Warming Policy Foundation, sagte:

„Es ist beunruhigend, dass Studien zur Zuordnung von Ereignissen in den internationalen Medien so viel Beachtung finden, obwohl sie grundlegende Mängel aufweisen. Dies ist ein großer wissenschaftlicher Skandal.“

Der ganze Report steht hierContorted Science: The Flawed Logic of Extreme Event Attribution (pdf)

Link: https://mailchi.mp/3387aa50af57/event-attribution-studies-are-a-blot-on-science-says-ralph-alexander-13367015?e=08ba9a1dfb

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Realismus in der Energiepolitik der USA zahlt sich in der Iran-Krise aus

Vijay Jayaraj

Der Iran-Krieg hat die Anfälligkeit eines Großteils des weltweiten Energiesystems offenbart. Jahrelanges politisches Theater, getarnt als Klimapolitik – bei dem fossile Brennstoffe verteufelt und unzuverlässige Wind- und Solarenergie verherrlicht wurden –, hat eine verlässliche Energieinfrastruktur zerstört.

Europa ist ein warnendes Beispiel für die „grüne“ Illusion. EU-Politiker ignorierten die physikalische Realität, dass ein Stahlwerk an einem bewölkten, windstillen Tag nicht laufen kann, und veröffentlichten stattdessen eine Pressemitteilung über „Netto-Null“. Sie unterschätzten das Risiko, die Wirtschaft an eine kleine Anzahl externer Lieferanten zu binden, und verschärften es noch, indem sie ihre eigenen Kohleminen, Gasfelder und Kernkraftwerke stilllegten.

Deutschland schaltete Kernreaktoren ab und beschleunigte die Stilllegung von Kohlekraftwerken, während es seine Abhängigkeit von importiertem russischem Gas und intermittierender Wind- und Solarenergie verstärkte. In UK legte man Kohlekraftwerke still und baute die regelbare Gaskapazität ab, wobei es auf importiertes Flüssigerdgas (LNG) und Windkraftanlagen setzte, die zwar auf das Wetter reagieren, aber nicht auf den menschlichen Bedarf.

Die europäischen Gasspeicher gingen mit einem Füllstand deutlich unter dem saisonalen Zehnjahresdurchschnitt ins Jahr 2026: Im Januar lagen die EU-Vorräte bei weniger als 50 % der Kapazität und sinken nun zum Ende des Winters auf 30 %, was kaum noch Spielraum für eine anhaltende Unterbrechung der LNG-Lieferungen lässt. Die europäischen Erdgaspreise haben sich im Vergleich zu Ende Februar etwa verdoppelt. Die Folge: Die Strompreise schießen in die Höhe, industrielle Abnehmer drosseln ihre Produktion und die Haushalte müssen höhere Heiz- und Stromrechnungen verkraften – und das alles in Volkswirtschaften, die ohnehin schon unter der Inflation leiden.

Die Ironie dabei ist, dass die Europäische Kommission nun selbst zugibt, was Kritiker seit Jahren sagen. In Paris bezeichnete Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Entscheidung, die Kernenergie an den Rand zu drängen, als „strategischen Fehler“.

Asien kämpft mit ähnlichen Fallstricken, wo Netto-Null-Ziele mit einer steigenden Nachfrage kollidieren. Indien und China, Giganten in Bezug auf Bevölkerung und Ambitionen, haben ein Vermögen für Solarmodule und Windkraftanlagen verschwendet, die ohne Sonne oder Wind ungenutzt herumstehen. Man stelle sich vor, diese Mittel wären stattdessen in den Aufbau von Vorräten an fossilen Brennstoffen oder den Ausbau der Kernkraftwerke geflossen.

Thailand, die Philippinen und Vietnam haben sich die Netto-Null-Rhetorik zu eigen gemacht. Ihre Staats- und Regierungschefs haben die eklatanten Energielücken übersehen, die durch die anhaltende Krise offenbart wurden. Viele südostasiatische Länder haben nun Maßnahmen zur Eindämmung des Öl- und Gasverbrauchs ergriffen, darunter ein Stopp des Exports von Erdölprodukten und Homeoffice-Maßnahmen für die Bürger.

Berichten zufolge bemüht sich Thailands staatliches Öl- und Gasunternehmen verzweifelt um die Sicherung der Versorgung, während Bangladesch gezwungen ist, Notlieferungen zu Preisen zu kaufen, die mehr als doppelt so hoch sind wie im Januar. Indische und vietnamesische Käufer haben Ausschreibungen für sofortige Lieferungen veröffentlicht, die jedoch nicht vergeben wurden.

In ganz Indien kommt es zu Engpässen bei Flüssiggasflaschen (LPG). Hotels und Restaurants haben Schwierigkeiten, ihren Betrieb aufrechtzuerhalten, legt doch der Mangel an Gasflaschen den Gastgewerbesektor lahm. Selten wird anerkannt, dass Energieknappheit für Milliarden Menschen in Asien, Afrika und Lateinamerika schon seit langem katastrophale Folgen hat.

Wenn Flüssiggasflaschen knapp und teuer werden, greifen arme Haushalte wieder auf Holz und Dung zum Heizen und Kochen zurück, was zu rauchiger Raumluft führt. Wenn Fabriken keine zuverlässige Stromversorgung sichern können, gehen Arbeitsplätze verloren und die Armut verschärft sich.

Ausnahme USA: Standhaft im Chaos

Die einzige große Volkswirtschaft, die mit einem Puffer in diese Krise geht, sind die Vereinigten Staaten. Die USA verfügen über eine massive Basis an heimischer Öl- und Gasförderung, ein direktes Erbe eines zehnjährigen Rekordwachstums bei der heimischen Förderung, das sich während der ersten Amtszeit von Trump dramatisch beschleunigte.

Der jüngste „Short-Term Energy Outlook der US-Energieinformationsbehörde (EIA) prognostiziert für 2026 eine durchschnittliche Rohölproduktion in den USA von rund 13,5 Millionen Barrel pro Tag, was nach mehreren Jahren des Wachstums bis hin zu Rekordfördermengen nur geringfügig unter dem Niveau von 2025 liegt. Bei Erdgas erwartet die EIA einen Anstieg der Produktion von etwa 107–108 Milliarden Kubikfuß pro Tag (bcfd) im Jahr 2025 auf 109–110 bcfd im Jahr 2026, was ein neuen Rekord wäre.

Durch die Befürwortung von Fracking, Horizontalbohrungen und einer vernünftigen Regulierung haben die USA das Potenzial des Permbeckens und anderer Schiefervorkommen freigesetzt. Sie haben einer vernünftigen Energieökonomie Vorrang vor apokalyptischen Klimabehauptungen eingeräumt.

Dieser krasse Gegensatz zwischen amerikanischer Widerstandsfähigkeit und europäischem Zusammenbruch ist eine bleibende Lektion für die Entwicklungsländer. Nationale Sicherheit sollte nicht den Launen des Wetters oder der Zustimmung von Klimaaktivisten in europäischen Hauptstädten unterworfen sein.

Was die aktuelle Krise beweist, ist einfach: Energiesicherheit beruht auf der Fähigkeit, physische Moleküle – Öl, Gas, Kohle und Uran – zu sichern, wenn geopolitische Stürme toben. Europa und weite Teile Asiens haben sich stattdessen dafür entschieden, ihre Zukunft an Slogans zu knüpfen.

This commentary was first published at The Daily Signal March 15.

Autor: Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO2 Coalition, Arlington, VA and writes frequently for the Cornwall Alliance. He holds a master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, UK, and resides in India.

Link: https://cornwallalliance.org/us-energy-realism-pays-off-in-iran-crisis/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




„Diese Leute sind verrückt“ – Klimawissenschaft und der Kult der Selbstverachtung

Terry L. Headley

Es gab einmal eine Zeit, in der Umweltschutz für einen Naturschutz stand, der eher auf Dankbarkeit als auf Verurteilung beruhte. Er reflektierte die Überzeugung, dass eine wohlhabende und selbstbewusste Gesellschaft ihr natürliches Erbe schützen könne, ohne jenen Fortschritt zu verleugnen, der diesen Schutz erst möglich gemacht hatte. Die amerikanische Tradition des Naturschutzes wuchs aus Stärke, nicht aus Scham. In den letzten Jahrzehnten hat sich jedoch vieles von dem, was als gesicherte „Klimawissenschaft“ präsentiert wird, von praktischem Umweltmanagement hin zu einer pauschalen moralischen Erzählung verschoben, welche die industrielle Zivilisation selbst anklagt. Die Debatte beschränkt sich nicht mehr auf Atmosphärenchemie oder Vorhersagemodelle; sie hat sich zu einer umfassenderen philosophischen Behauptung entwickelt, dass der Fortschritt der Menschheit von Natur aus verdächtig sei.

Wissenschaft, wenn sie richtig betrieben wird, ist iterativ und selbstkorrigierend. Sie schreitet durch Hinterfragen, Überprüfen und Verfeinern voran. Doch der öffentliche Klimadiskurs weist zunehmend die Merkmale ideologischer Orthodoxie auf. Skepsis gegenüber Modellannahmen oder politischen Empfehlungen wird oft nicht mit Gegenargumenten, sondern mit moralischer Verurteilung beantwortet. Die Sprache der Häresie – „Leugnung“, „Wissenschaftsfeindlichkeit“, „existenzielle Bedrohung“ – wird eingesetzt, um den Raum für akzeptable Meinungen einzuschränken. Wenn sich eine Disziplin als unumstritten darstellt und politische Meinungsverschiedenheiten als ethisches Versagen darstellt, hat sie nichts mehr mit offener Forschung zu tun, sondern gleicht zunehmend einer Doktrin. Diese Wandlung verdient kritische Betrachtung, nicht weil Umweltbelange unberechtigt wären, sondern weil intellektuelle Bescheidenheit für glaubwürdige Wissenschaft unerlässlich ist.

Die philosophische Grundhaltung des zeitgenössischen Klimaaktivismus‘ offenbart ein tieferes Unbehagen gegenüber dem menschlichen Fortschritt. An ihren radikaleren Rändern stellt die Bewegung die Menschheit nicht in erster Linie als Verwalterin, sondern als Verursacherin von Umweltverschmutzung dar. Menschliches Wirken wird als invasiv, Konsum als pathologisch und Wachstum als von Natur aus zerstörerisch beschrieben. Befürworter des „Degrowth“ argumentieren offen, dass eine geringere Wirtschaftsleistung und ein niedrigerer Lebensstandard eine moralische Verbesserung darstellen. Diskussionen über die Begrenzung der Geburtenrate im Namen der Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks haben sich vom Randbereich in den akademischen Mainstream verlagert. Solche Argumente beruhen auf einer pessimistischen Anthropologie, die menschliches Gedeihen als mit der Umwelt unvereinbar ansieht.

Diese Sichtweise steht im Widerspruch zu den historischen Fakten. Die Verbreitung zuverlässiger, erschwinglicher Energie – aus Kohle, Öl und Erdgas – ermöglichte sanitäre Einrichtungen, die Krankheiten drastisch reduzierten, eine landwirtschaftliche Produktivität, die Hungersnöte lindern konnte, sowie eine Elektrifizierung, die Medizin und Bildung revolutionierte. Die Lebenserwartung stieg, die Säuglingssterblichkeit sank und die extreme Armut ging weltweit zurück. Diese Fortschritte waren kein Nebeneffekt der Industrialisierung; sie waren direkte Folgen des Energieüberflusses und technologischer Innovationen. Die Energiesysteme, die diese Verbesserungen ermöglichten, als moralisches Versagen zu bezeichnen bedeutet, die harten Realitäten des vorindustriellen Lebens zu übersehen, in dem Knappheit, Verletzlichkeit und verkürzte Lebenserwartung die Norm waren.

Die Klimarhetorik nimmt häufig theologische Züge an. Kohlenstoff fungiert als Symbol kollektiver Schuld. Die Industrialisierung wird als Sündenfall der Zivilisation dargestellt. Erlösung wird als Opfer dargestellt – weniger Annehmlichkeiten, eingeschränkte Mobilität, geringere Erwartungen. Atmosphärische Ziele werden zu moralischen Absolutheiten erhoben, und extreme Wetterereignisse werden als Strafe für die moderne Lebensweise interpretiert. Die verwendete Sprache geht oft über empirische Beschreibungen hinaus und dringt in den Bereich moralischer Dramatik vor. Diese Darstellung verlagert die Diskussion vom Risikomanagement zur Sühne und von der Abwägung von Kompromissen zur Forderung nach Reue.

Auffällig ist die Konvergenz zwischen radikalem Klimaaktivismus und langjähriger Kritik an Marktwirtschaften. Der industrielle Kapitalismus wird von seinen Kritikern seit langem als ausbeuterisch und moralisch zersetzend angesehen. Die Klimapolitik bietet ein wirkungsvolles Mittel, um diese Kritik unter dem Banner des Überlebens des Planeten voranzutreiben. Vorschläge zum Abbau der Infrastruktur für fossile Brennstoffe innerhalb knapper Zeitrahmen gehen einher mit Forderungen nach einer Neugestaltung von Verkehrssystemen, Wohnformen, Ernährungsgewohnheiten und Finanzstrukturen. Der Umfang reicht weit über das Emissionsmanagement hinaus bis hin zu einer umfassenden gesellschaftlichen Transformation. Zentralisierte Autorität dehnt sich unweigerlich aus, wenn ganze Bereiche des Wirtschaftslebens für eine rasche Umstrukturierung ins Visier genommen werden.

Auch im öffentlichen Diskurs wird die Sicherheit von Vorhersagen überbewertet. Klimamodelle sind komplexe Simulationen, die auf Annahmen hinsichtlich technologischer Entwicklung, Wirtschaftswachstum und Verhaltensänderungen beruhen. Sie liefern Szenarien und keine Garantien. Im Laufe der Zeit wurden die Prognosen revidiert, sobald neue Daten vorlagen und sich die Methoden verbesserten. Schwankungen des arktischen Eises, landwirtschaftliche Erträge und Messungen des Meeresspiegels veranschaulichen den sich wandelnden Charakter der Wissenschaft. Das Eingestehen von Unsicherheit hebt die Besorgnis über Umwelttrends nicht auf, rät jedoch davon ab, politische Entscheidungen als Reaktionen auf unfehlbare Prophezeiungen zu formulieren. Verantwortungsvolle Regierungsführung erfordert Abwägung statt Panik.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Die asymmetrische moralische Einordnung der weltweiten Emissionen verkompliziert die Diskussion zusätzlich. Die westlichen Industrienationen werden dazu gedrängt, den Verbrauch fossiler Brennstoffe rasch einzuschränken, während die Entwicklungsländer ihren Energieverbrauch weiter steigern, um ihren Lebensstandard zu erhöhen. Emissionen aus ressourcenabhängigen Regionen werden als rückschrittlich verurteilt, während im Ausland die energieintensive Fertigung floriert, um die weltweite Nachfrage zu decken. Die Atmosphäre macht keinen Unterschied zwischen den Quellen, die politische Rhetorik tut dies jedoch oft. Diese Inkonsistenz deutet darauf hin, dass kulturelle Narrative über die westliche Industrie und den Wohlstand mit Umweltargumenten verflochten sind.

Die Energiepolitik hat konkrete Auswirkungen auf die Menschen. Hohe Stromkosten belasten berufstätige Familien und Rentner, die von einem festen Einkommen leben. Die Produktion verlagert sich in Gebiete mit niedrigeren Energiepreisen, was die lokale Beschäftigungsbasis untergräbt. Die Netzsicherheit wird auf die Probe gestellt, wenn regelbare Erzeugungskapazitäten vorzeitig stillgelegt werden. Befürworter, die fordern, „es in der Erde zu lassen“, denken selten an die Existenzgrundlagen, die von der Ressourcenerschließung abhängen, oder an die Gemeinden, deren Struktur auf der Energieerzeugung basiert. Umweltziele müssen gegen wirtschaftliche Stabilität und sozialen Zusammenhalt abgewogen werden. Politische Maßnahmen, die dieses Gleichgewicht außer Acht lassen, laufen Gefahr, genau jene Bevölkerungsgruppen zu schädigen, die sie angeblich schützen wollen.

Am besorgniserregendsten ist vielleicht das Schüren von Hoffnungslosigkeit. Den jüngeren Generationen wird suggeriert, dass eine Katastrophe unmittelbar bevorstehe und ihre Zukunft vom ökologischen Niedergang geprägt sei. Angst wird als moralisches Erwachen dargestellt. Pessimismus wird zur intellektuellen Währung. Diese Erzählung steht in scharfem Kontrast zur amerikanischen Tradition, Herausforderungen durch Innovation und Entschlossenheit zu begegnen. Frühere Generationen sahen sich Weltkriegen, wirtschaftlichen Umbrüchen und schwerwiegender Umweltzerstörung gegenüber, reagierten jedoch mit technologischen Durchbrüchen, regulatorischen Reformen und Investitionen in die Infrastruktur, anstatt die Zivilisation abzulehnen. Das Vertrauen in den menschlichen Erfindungsreichtum erwies sich immer wieder als gerechtfertigt.

Eine umsichtige Umweltethik erkennt an, dass Verantwortung und Wohlstand sich nicht gegenseitig ausschließen. Technologische Fortschritte können Emissionen senken, ohne dass dies einen wirtschaftlichen Rückgang erfordern würde. Effizienzsteigerungen, sauberere Verbrennungstechnologien und marktorientierte Innovationen haben bereits erhebliche Fortschritte im Umweltschutz bewirkt. Eine konstruktive Debatte über Zeitpläne, Kosten und Kompromisse ist keine Behinderung, sondern verantwortungsvolle Politikgestaltung. Die tiefer gehende Frage bleibt anthropologischer Natur: Betrachten wir die Menschheit in erster Linie als ein Problem, das es einzudämmen gilt, oder als eine kreative Kraft, die zu Anpassung und Verbesserung fähig ist?

Wenn Umweltschutz zu Narrativen verkommt, welche die Existenz des Menschen als von Natur aus zerstörerisch darstellen, überschreitet er die Grenze zum malthusianischen Wahnsinn. Eine Zivilisation, die Selbstverachtung verinnerlicht, läuft Gefahr, das für die Lösung komplexer Probleme notwendige Selbstvertrauen zu verlieren. Verantwortung sollte aus Dankbarkeit für die menschlichen Fähigkeiten erwachsen, nicht aus Feindseligkeit ihnen gegenüber. Die Herausforderung, die Auswirkungen auf die Umwelt in einer Welt mit Milliarden von Menschen zu bewältigen, erfordert Realismus, Innovation und Ausgewogenheit. Sie erfordert nicht die Übernahme einer Philosophie, die Fortschritt als Sünde betrachtet. Eine gesunde Gesellschaft kann sauberere Technologien anstreben und gleichzeitig die Würde, Kreativität und Widerstandsfähigkeit des Menschen bekräftigen.

This article originally appeared at RealClear Energy

Link: https://www.cfact.org/2026/03/20/these-people-are-crazy-climate-science-and-the-cult-of-self-loathing/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 10 /2026

Meldung vom 17. März 2026:

El Niño-Vorhersagen erhärten sich

Aktuelle Prognosen deuten darauf hin, dass sich im Laufe dieses Jahres ein El Niño entwickeln wird.

Die Modelle zeigen einen Trend zu höheren Temperaturen im zentralen und östlichen Pazifik, was darauf hindeutet, dass das Phänomen moderate Stärke erreichen könnte, sollten sich die aktuellen Prognosen bestätigen. Einige Ausreißer-Modelle – auf die sich die optimistischsten Kommentatoren stürzen – simulieren ein starkes El-Niño-Ereignis.

Das Klimasystem enthält nach dem Ausbruch des Hunga Tonga im Jahr 2022, durch den Rekordmengen an Feuchtigkeit in die Stratosphäre gelangten, immer noch einen Überschuss an Wasserdampf. Auch der El Niño von 2023 hinterließ im Pazifikbecken beträchtliche Restwärme aus dem Ozean.

Sollten sich die Vorhersagen bestätigen, würde der sich entwickelnde El Niño dazu beitragen, die erhöhten globalen Temperaturen bis weit ins Jahr 2026 hinein aufrechtzuerhalten, und damit wahrscheinlich die kühlenden Einflüsse durch das fortschreitende Abklingen des Sonnenzyklus 25 und das allmähliche Nachlassen der Nachwirkungen von Hunga Tonga ausgleichen.

Wie immer bei ENSO-Prognosen bleibt die Unsicherheit über einen Zeitraum von mehr als einigen Monaten hinweg hoch.

Mal sehen, was passiert.

Link: https://electroverse.substack.com/p/rare-march-cold-hits-the-philippines?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 18. März 2026:

Die Erde befindet sich heute in einem Eiszeitklima

Die Erde befindet sich derzeit in einem Eiszeit-Klima!

Die aktuelle quartäre Vereisung begann vor etwa 2,58 Millionen Jahren und hat bis heute nicht aufgehört.

Auf Grönland und in der Antarktis gibt es nach wie vor riesige Eisschilde, in den hohen Gebirgszügen bestehen Gletscher fort, und in hohen Breitengraden dominieren weiterhin saisonaler Schnee und Meereis.

Geologisch gesehen macht das unseren heutigen Planeten ungewöhnlich kalt.

Während des größten Teils der letzten 500 Millionen Jahre war es auf der Erde in der Regel um 10 °C oder mehr wärmer als heute. In diesen langen Treibhausphasen gab es keine permanenten Polkappen. Wälder und komplexe Ökosysteme reichten weit bis zu den Polen, und die Artenvielfalt blühte.

Vor diesem Hintergrund stützen sich die heutigen Behauptungen von „den heißesten Jahren aller Zeiten“ auf einen extrem engen Datenrahmen – etwa 175 Jahre instrumenteller Messungen.

Selbst innerhalb des späten Känozoikums, der letzten 34 Millionen Jahre, in denen globale Abkühlung zur Bildung großer Eisschilde führte, ist die Erwärmung um etwa 1,4 °C seit dem späten 19. Jahrhundert eine winzige Schwankung.

Aus der Perspektive der geologischen Zeit betrachtet, gleicht das heutige Klima nicht dem eines Planeten in der Krise.

Es sieht viel eher aus wie ein kurzer Wärmeimpuls in einem lang andauernden Eishaus.

Link: https://electroverse.substack.com/p/great-lakes-blizzard-rare-southern?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 20. März 2026:

Meereis in der Bering-See nimmt rasant zu

Die im Norden eingeschlossene Kälte bleibt nicht untätig. Sie speist sich aktiv in das System ein. Ein deutliches Anzeichen dafür ist derzeit im Beringmeer zu beobachten.

Die Eisausdehnung im östlichen Beringmeer befindet sich auf einem 15-Jahres-Hoch, wobei das Packeis unter anhaltendem Nordwind weiter nach Süden vordringt. Dies geschieht nur, wenn sich über Alaska und Westkanada eine starke, nachhaltige Kältequelle befindet.

Kaltluft strömt weiterhin aus der Arktis nach Süden, wodurch sich das Meereis ausdehnen kann. Winde treiben einen Teil dieses Eises in wärmere Gewässer, wo es schmilzt. Doch der stetige Zustrom kalter Luft ist nach wie vor stark genug, um diese Verluste auszugleichen.

An Land, im gesamten Kuskokwim-Delta, sorgen böige Nordwinde für gefühlte Temperaturen bis etwa -43 °C. Treibender Schnee verringert die Sichtweite in exponierten Gebieten auf eine halbe Meile oder weniger, wobei die schlechtesten Bedingungen in der Nähe von Platinum und zwischen Kipnuk und Toksook Bay herrschen. Selbst wenn der Wind nachlässt, wird erwartet, dass die gefühlte Temperatur von -29 °C bis -34 °C bis ins Wochenende hinein anhält.

Ein intensives Kaltluftgebiet beherrscht nach wie vor die Arktis und die Subarktis – das gleiche Reservoir, das mit dem noch intakten Polarwirbel verbunden ist.

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Eiskernbohrungen widerlegen das CO₂-Dogma

Neue Eisbohrkern-Analysen aus Allan Hills in der Antarktis erweitern die Aufzeichnungen über Treibhausgase in der Atmosphäre bis auf etwa 3 Millionen Jahre zurück.

Während dieses Zeitraums blieb der CO₂-Gehalt nahe 250 ppm (±10 ppm), wobei Methan keinen nennenswerten langfristigen Trend aufwies. Im gleichen Zeitraum durchlief das Klimasystem jedoch einen tiefgreifenden Wandel: Die globalen Temperaturen sanken, es bildeten sich große Eisschilde auf der Nordhalbkugel, und der Meeresspiegel sank, während die Erde in eine vollständige Eiszeit überging.

Eine separate Rekonstruktion der Meerestemperaturen unter Verwendung von gelöstem Xenon und Krypton zeigt, dass die Abkühlung vor etwa 2,7 Millionen Jahren begann und mit dem Einsetzen einer großflächigen Vereisung zusammenfiel. Dies deutet darauf hin, dass die Abkühlung der Ozeane und das Wachstum der Eismassen ohne vergleichbare Veränderungen des atmosphärischen CO₂-Gehalts stattfanden.

Das gleiche Muster zeigt sich während des Übergangs zum mittleren Pleistozän (vor 1,2–0,8 Millionen Jahren), als sich die Glazialzyklen verstärkten und die Eisschilde weiter wuchsen, die CO₂-Werte jedoch erneut weitgehend stabil blieben.

Der häufig zitierte Zusammenhang zwischen CO₂ und Temperatur stammt aus dem späten Pleistozän, wo sich beide Größen während der Glazialzyklen parallel entwickeln. Eiskernaufzeichnungen zeigen jedoch, dass sich die Temperatur in der Regel zuerst ändert, während der CO₂-Gehalt später als Rückkopplungseffekt folgt.

Insgesamt zeigen die Aufzeichnungen, dass großräumige Klimaveränderungen, einschließlich des Einsetzens und der Verschärfung der Eiszeitbedingungen, ohne nennenswerte Schwankungen des CO₂-Gehalts stattfanden. Daraus ergeben sich zwei Möglichkeiten: Entweder reagiert das Klimasystem äußerst empfindlich auf sehr geringe CO₂-Veränderungen (im Bereich von wenigen ppm), oder andere Prozesse – wie Ozeanzirkulation, Wärmeumverteilung und Sonnenaktivität – spielen eine dominierende Rolle.

Die Erde kühlte sich zu einer Eiszeit ab, während sich der CO₂-Gehalt kaum veränderte.

Link: https://electroverse.substack.com/p/winter-returns-to-the-carpathians?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 28. März 2026:

Klimawandel und Feuchtgebiete in Afrika

Welche Auswirkungen der Klimawandel gegebenenfalls auf die Feuchtgebiete weltweit haben wird – Nettozuwachs, Nettoverlust oder keine Veränderung – ist unklar. Soweit sich ein moderater Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen auf Feuchtgebiete auswirkt, dürfte dies je nach Region, Standort und anderen damit verbundenen Einflussfaktoren wie menschlicher Entwicklung oder der Entwicklung von Ökosystemen unterschiedlich ausfallen.

Eine aktuelle Studie in der Fachzeitschrift Nature Communications untersucht die Veränderungen in Feuchtgebieten in ganz Afrika – einem bislang wenig erforschten Bereich – im Zuge des fortschreitenden Klimawandels. Die Forscher kartierten Feuchtgebiete auf dem gesamten afrikanischen Kontinent umfassend, um Trends zu bewerten, und nutzten dabei „270.000 Messpunkte, 810.000 Landsat-Bilder und Bodenfeuchtedaten aus 14 CMIP6-Modellen“.

Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass es „von 1984 bis 2021 keinen großflächigen Verlust an Feuchtgebieten in Afrika gab“. Trotz des umfangreichen Datensatzes bleibt eine gewisse Unsicherheit darüber bestehen, wie sich der fortschreitende Klimawandel in Zukunft auf Afrikas Feuchtgebiete auswirken könnte.

Insgesamt gab es einen moderaten Nettoverlust an Feuchtgebieten von etwa einem halben Prozent, der fast ausschließlich auf einen Rückgang der Küstenfeuchtgebiete zurückzuführen ist. Diese Verluste sind jedoch das Ergebnis wirtschaftlicher Entwicklung und nicht des Klimawandels. In ganz Afrika gab es eine Zunahme der Binnenfeuchtgebiete um etwa 0,50 Prozent.

„Ein Vergleich der Zeitreihen zur Fläche der Feuchtgebiete und der damit verbundenen Einflussfaktoren zeigte, dass die Veränderung der Fläche der Binnenfeuchtgebiete in engem Zusammenhang mit dem Klimawandel steht und dass menschliche Aktivitäten den Verlust von Küstenfeuchtgebieten verschärft haben“, heißt es in der Zusammenfassung.

Sollte diese Forschungsergebnis zutreffen, hat der Klimawandel kaum oder gar keine negativen Auswirkungen auf Feuchtgebiete in ganz Afrika gehabt und könnte ihnen sogar zugutekommen, weil die moderate Ausdehnung der Binnenfeuchtgebiete aufgrund erhöhter CO₂-Konzentrationen und besserer Feuchtigkeitsbedingungen den Verlust von Küstenfeuchtgebieten durch Bebauung ausgleicht.

Quelle: Nature Communications

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-575-attribution-studies-are-built-on-flawed-logic-poor-assumptions/, dritte Meldung

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Klima – Realität und Medien-Berichtersattung

Cap Allon

Vorbemerkung des Übersetzers: In diesem Doppel-Beitrag geht es zunächst darum, wie ein aktueller Vorgang in Australien Medien und Propaganda Lügen straft. Danach wird der Effekt dieses beispielhaften Ereignisses auf ebendiese Berichterstattung beleuchtet. – Ende Vorbemerkung.

Australiens Rekordernte als „Klimaschock“ bezeichnet

Westaustralien hat gerade eine Rekord-Getreideernte von rund 27 Millionen Tonnen eingefahren und damit die 2022 aufgestellte Marke von 25,4 Millionen Tonnen übertroffen. Die landesweite Ernte nähert sich 62,8 Millionen Tonnen, wobei im Norden von New South Wales und in Queensland besonders hohe Erträge erzielt worden sind.

Anhaltende Feuchtigkeit und starke Sonneneinstrahlung führten dazu, dass die Böden Wasser speicherten und die Pflanzen gleichmäßig mit Licht versorgt wurden.

Landwirte im Norden von New South Wales melden Weizenerträge bis 7 Tonnen pro Hektar.

Doch nun werden genau jene Bedingungen, die zu den Rekorderträgen führten, als „Klimaschock“ bezeichnet, wobei Schwankungen zwischen Wärme und Starkregen als Beweis dafür angeführt werden, dass vom Menschen verursachte Störungen die traditionellen Wettermuster außer Kraft setzen.

Unterdessen wächst der Druck aus anderen Bereichen. Kraftstoffkosten, Düngemittelpreise und Energieengpässe schmälern die Gewinnspannen und werden die künftige Ernteerträge wahrscheinlich stärker beeinflussen als das Klima.

Solche realitätsfernen Schreckensszenarien kursieren schon seit Jahrzehnten.

Im Jahr 1972 warnten hochrangige UN-Vertreter, die Welt habe noch etwa zehn Jahre Zeit, um eine Katastrophe abzuwenden – einen Zusammenbruch, der durch Überbevölkerung, Ressourcenknappheit und Umweltzerstörung ausgelöst werden würde.

Mehr als fünfzig Jahre später ist das Gegenteil eingetreten.

Die Weltbevölkerung hat sich mehr als verdoppelt. Die Nahrungsmittelproduktion hat sich fast verdreifacht. Die extreme Armut ist von fast der Hälfte der Weltbevölkerung unter 10 % gesunken. Und die Menschen leben Jahrzehnte länger.

Die Erträge sind in den letzten Jahren weiter gestiegen, unterstützt durch genau den Faktor, der als existenzielle Bedrohung dargestellt wurde – nämlich einen höheren CO2-Gehalt in der Atmosphäre, der unter vielen Bedingungen das Pflanzenwachstum verbessert.

Die Institutionen und Medien, die diese Warnungen verbreitet haben, lagen völlig falsch.

Nun ändert sich die Botschaft…

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Klima-Berichterstattung auf dem Rückzug

Die Berichterstattung über den „Klimawandel“ in US-Zeitungen hat ihren Höhepunkt überschritten und ist jetzt rückläufig.

Nach einem langen Anstieg in den 2010er Jahren stieg die Anzahl der Artikel bis in die frühen 2020er Jahre sprunghaft, bevor sich der Trend umkehrte. Der 12-Monats-Durchschnitt sinkt. In Zeitungen wie der New York Times, der Washington Post und der Los Angeles Times werden weniger Artikel zu diesem Thema veröffentlicht.

Seit Jahren wird die Öffentlichkeit von einem „Kipppunkt“ zum nächsten und durch unzählige „Punkte ohne Wiederkehr“ gezerrt. Sie kommen. Sie vergehen. Nichts endet. Die Zeitachse verschiebt sich nach vorne, und immer wieder werden die gleichen Behauptungen mit neuen Daten recycelt.

Gleichzeitig steigen die Kosten. Energie wird teurer. Die Politik greift immer stärker ein. Der Lebensstandard hat einen schweren Schlag erlitten – alles gerechtfertigt durch einen Notstand, der niemals eintritt.

Diese Diskrepanz wächst.

Nun hat das Publikum genug davon.

Die „Klimakrise“ wurde bis zur Sättigung propagiert. Ständige Wiederholung. Ständige Präsenz. Nur so konnte man daran glauben. Niemand hätte eine Veränderung des Klimas bemerkt, geschweige denn eine katastrophale, wenn sie nicht endlos eingehämmert worden wäre.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Jetzt sind die einzigen, die noch die Trommel rühren, die eingefleischten Aktivisten. Deshalb sind die Lehren der CAGW in den Schulen nach wie vor vorherrschend – dem zuverlässigsten Echoraum für „aktuelle Themen“. Lehrer predigen das Wort der Lehrbücher und des Lehrplans, die beide hinterherhinken.

Ein typisches Beispiel: In britischen Prüfungen wird von den Schülern nach wie vor erwartet, dass sie CO₂ als Schadstoff bezeichnen, und sie erhalten Punktabzüge, wenn sie dies nicht tun.

Link: https://electroverse.substack.com/p/fairbanks-near-record-for-latest?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE