Der Solarboom ist vorbei? In den letzten sechs Monaten ist die europäische Produktion von PV-Panels um die Hälfte eingebrochen…

Von Jo Nova

Deutsche Solarmodulhersteller mit vierzigjähriger Tradition schließen Fabriken, die sie erst vor drei Jahren eröffnet haben.

Die Welt verfügt derzeit über die Kapazität, jährlich 1.600 GW an Solarmodulen herzustellen, doch die Nachfrage ist unerwartet stagniert und liegt bei knapp 500 GW. In einer Welt, die von Solarmodulen überschwemmt wird, die niemand braucht, sind die Preise dramatisch gefallen. Doch das hat das Überangebot nicht gelöst, das so schlimm ist, dass die Menschen in Europa Solarmodule für Zäune verwenden .

Die kommunistische Partei Chinas hat daraufgesetzt, dass die exponentielle Wachstumskurve bei der Zahl der Solarkunden so weitergehen würde. Stattdessen flachte die Nachfrage plötzlich ab. Derzeit kommen 80 % der weltweiten Solarmodule aus China.

Mit tadellosem Timing hat die australische Regierung vor wenigen Wochen eine Milliarde Dollar in ein Programm gepumpt, das Australien dabei helfen soll, eine Superfabrik für Solarmodule zu werden – und das genau zu dem Zeitpunkt, als China diese praktisch verschenkt.

 

Kann die Solarindustrie überleben?

Rachel Millard und Amanda Chu, Financial Times

„Es gibt Überkapazitäten in jedem Segment, angefangen bei Polysilizium bis hin zu Modulen“, sagt Yana Hryshko, Leiterin der globalen Solar-Lieferkettenforschung beim Beratungsunternehmen Wood Mackenzie.

Laut Bloomberg NEF sind die Panelpreise seit Juli 2022 um mehr als 60 Prozent eingebrochen. Das Ausmaß des entstandenen Schadens hat zu Forderungen der Industrie geführt, Brüssel müsse europäische Unternehmen vor staatlich subventionierten chinesischen Produkten schützen.

Die europäische Produktionskapazität für Solarmodule ist seit November um etwa die Hälfte auf drei Gigawatt eingebrochen, da Unternehmen Pleite gingen, Anlagen stilllegten oder ihre Produktion ins Ausland verlagerten, so der European Solar Manufacturing Council.

Die Glanzzeit der Solarenergie liegt hinter uns

Das plötzliche Ende des Solarbooms ist auf die steigenden Zinsen zurückzuführen, die den Spaß an der Kreditaufnahme verderben. Aber auch auf die steigenden Stromkosten, die wiederum die Preise für alles in die Höhe treiben, einschließlich der Solarmodule selbst und der Batterien, die sie zur Unterstützung benötigen.

Man kann auch argumentieren, dass das Netz selbst seine Grenzen erreicht hat.

https://synertics.io/blog/72/understanding-the-duck-curve

Die Duck Curve [Stromnachfrage: morgens viel, mittags weniger, Abends hoch – Entenform, wird im nächsten Beitrag näher erläutert – der Übersetzer] quakt seit Jahren über die Netze in Kalifornien und Australien. Bedenken Sie, dass in Städten wie Alice Springs das Ortsnetz bei aufziehenden Wolken zusammenzubrechen droht und nur jedes vierte Haus dort über Solarmodule verfügt. Tatsächlich scheint im sonnigen Zentrum Australiens die Grenze für Solarenergie bei nur 13 % zu liegen – was bedeutet, dass es schwierig ist, das Netz zu stabilisieren, wenn mehr als 13 % der jährlichen Versorgung durch Solarenergie gedeckt werden.

Als in Südaustralien Stürme eine Hochspannungsleitung zerstörten, forderte die Regierung die Bevölkerung als Erstes dazu auf, ihre Solarmodule auszuschalten, damit das Stromnetz nicht zusammenbricht.

Selbst in den großen Stromnetzen gibt es bereits einen derartigen Überschuss an Solarmodulen auf Privathäusern, dass der mittägliche Anstieg „grüner“ Elektronen Spannungsspitzen verursacht , die andere Geräte beschädigen können. Die Einspeisevergütungen für Solarstrom für Eigenheimbesitzer sinken auf null oder werden sogar negativ [nicht in D]. In Adelaide und Perth verlangt die Regierung jetzt, dass die Installateure bei PV-Panels intelligente Smartmeter mit Schaltgeräten einbauen, damit die Netzbetreiber diese PV-Panels ferngesteuert abschalten können. Schlimmer noch: In Sydney müssen Solarhausbesitzer jetzt dafür bezahlen, wenn sie mittags unerwünschten Solarstrom ins Netz einspeisen.

Hinzu kommt das Chaos der negativen Preise auf den nationalen Märkten, das Grundlastversorger vom Netz und aus dem Geschäft treibt. Große Industrieerzeuger strukturieren ihre Unternehmen um, um mit den verrückten Preisen klarzukommen.

Letztes Wort: China kontrolliert bereits 80 % des Marktes. Will das Land wirklich so viele Solarmodule auf den Markt bringen, dass auch die restlichen 20 % aus dem Geschäft gedrängt werden, oder handelte es sich hier nur um einen einzigen großen Denkfehler der chinesischen Regierung?

https://joannenova.com.au/2024/07/the-solar-boom-has-busted-in-the-last-six-months-europes-solar-manufacturing-has-collapsed-by-half/

Übersetzt durch Andreas Demmig

 

 




Trotz Subventionen und Zöllen der Biden-Regierung ist China den amerikanischen Solarmodulherstellern weit überlegen

OWEN KLINSKY Mitwirkender, 17. Juli 2024, Daily Caller News Foundation

Trotz Zöllen und Subventionen der Biden-Regierung dominieren chinesische Unternehmen die US-Solarproduktion, wie aus einem aktuellen Bericht von Reuters hervorgeht.

Von China unterstützte Hersteller, die mit günstigen staatlichen Finanzierungen und subventioniertem Rohpolysilizium von der chinesischen Regierung ausgestattet sind, überflügeln amerikanische Solarunternehmen auf deren eigenem Boden. Reuters berichtete, dass im nächsten Jahr mindestens 20 Gigawatt Solarpanels pro Jahr produziert werden  – genug, um die Hälfte des amerikanischen Marktes zu versorgen – die allein von chinesischen Herstellern stammen, die in den Vereinigten Staaten tätig sind.

Die Ergebnisse verdeutlichen die Herausforderungen, vor denen die Biden-Regierung steht, wenn sie eine übermäßige Abhängigkeit von China verhindern will, während sie ihr Ziel verfolgt, bis 2035 zu 100 % sauberen Strom zu erzeugen.

„Sie [die Chinesen] haben viel mehr Erfahrung beim Bau von Fabriken und beim Aufbau von Lieferketten“, sagt David Feldman, ein Solarmarktforscher am National Renewable Energy Laboratory des US-Energieministeriums.

Paula Mints, Gründerin des Solarindustrie-Forschungsunternehmens SPV Market Research, teilte Feldmans Besorgnis über die Fähigkeit der US-Hersteller, die Produktion von Solarmodulen schnell hochzufahren:

„Wir haben hier gemischte Karten. Es ist schwer vorstellbar, dass irgendjemand, insbesondere ein Greenfield-Hersteller, das so schnell schaffen kann wie ein chinesischer Hersteller“.

Chinas Überlegenheit in der Solarproduktion in Verbindung mit der starken Subventionierung von Rohstoffen wie Rohpolysilizium und unfertigen Solarmodulen durch die Regierung erschwert es US-Unternehmen im Wettbewerb zu bestehen und das trotz US-Zöllen, Subventionen durch den Inflation Reduction Act (IRA) und Beschränkungen für chinesische Produkte, die mit Zwangsarbeit verbunden sind. Infolgedessen haben US-Solarunternehmen laut Reuters begonnen, zusätzliche Zölle auf Solarimporte zu fordern.

(VERWANDTE THEMEN: Mit China verbundene Solarhandelsgruppe soll beim Weißen Haus Lobbyarbeit betrieben haben, um neue Zölle zu verhindern)

„Wir fordern lediglich, dass seriöse US-Hersteller eine Chance bekommen, mit diesen riesigen chinesischen Unternehmen zu konkurrieren“, sagte Tim Brightbill, Anwalt des Handelsausschusses der American Alliance for Solar Manufacturing.

Selbst wenn die Biden-Regierung diese zusätzlichen Zölle gewährt, ist es unwahrscheinlich, dass sie den US-Solarmarkt in naher Zukunft beeinträchtigen werden, da während eines von Biden erzwungenen Moratoriums für Solarzölle in den Jahren 2022 und 2023 ein Überangebot an billigen chinesischen Solarmodulen in die USA importiert wurde. Der sprunghaft ansteigende Import von Solarmodulen während der „Zollferien“ – im Jahr 2023 gelangte eine Rekordmenge an Solarkapazität in die USA – ließ die Modulpreise laut S&P Global , New York Times und Reuters um 50 % fallen.

Gemäß Hari Achuthan, CEO des US-amerikanischen Solarherstellers Convalt, seien US-Unternehmen dadurch nicht mehr wettbewerbsfähig:

„Wenn wir Erfolg haben wollen, müssen amerikanische Hersteller wie Convalt dieser Niedrigpreiswelle standhalten und Fabriken mit Kapazitäten bauen, die es uns ermöglichen, mit den größten globalen Unternehmen mit chinesischem Eigentümer zu konkurrieren.“

Die IRA bewilligte 370 Milliarden Dollar für den Kampf gegen den Klimawandel. Ursprünglich konzentrierte sich die IRA auf die Unterstützung amerikanischer Solarhersteller, ließ aber auch zahlreiche Schlupflöcher, von denen chinesische Solarunternehmen profitieren konnten. Ein Beispiel hierfür ist Illuminate USA – eine gemeinsame Partnerschaft zwischen dem in Chicago ansässigen Ökostrominvestor Invenergy und Chinas größtem Solarunternehmen LONGi –, das über die IRA jedes Jahr 350 Millionen Dollar an Bundeszuschüssen erhalten soll.

Insgesamt könnten chinesische Unternehmen über gemeinsame Partnerschaften mit amerikanischen Unternehmen wie Illuminate USA jedes Jahr Subventionen im Wert von  1,4 Milliarden Dollar von der IRA erhalten.

Das Weiße Haus antwortete nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme.

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https://dailycaller.com/2024/07/17/china-running-circles-around-american-solar-panel-makers-despite-biden-admin-subsidies-tariffs/

Übersetzt durch Andreas Demmig

 




Bereit für Stromausfälle? Technologieunternehmen kaufen zuverlässige Stromquellen für ihre KI-Bedürfnisse

NICK POPE, Mitwirkender,03. Juli 2024, Daily Caller News Foundation

Nach einem Bericht des Wall Street Journal setzen Technologieunternehmen zunehmend auf Kernenergie, um ihren steigenden Energiebedarf zu decken – möglicherweise auf Kosten der Netzzuverlässigkeit und der normalen amerikanischen Stromzahler.

Die Eigentümer von etwa einem Drittel der amerikanischen Kernkraftwerke verhandeln derzeit mit Technologieunternehmen über Verträge, bei denen die Kraftwerke den Technologieunternehmen den durch Kernkraftenergie erzeugten Strom verkaufen, um ihre stromhungrigen Rechenzentren zu betreiben. Diese wichtige Infrastruktur benötigen die Technologieunternehmen, um den Boom der künstlichen Intelligenz (KI) zu unterstützen, so das Wall Street Journal (WSJ). Der Trend könnte die zuverlässige Energieerzeugung vom Rest des Stromnetzes abziehen, und das zu einem Zeitpunkt, an dem die Netzaufsichtsbehörden vor längerfristigen Zuverlässigkeitsproblemen warnen, da der Strombedarf in den kommenden Jahren aufgrund der Verbreitung von Rechenzentren, Elektrofahrzeugen , modernen Fertigungsanlagen und mehr voraussichtlich schnell steigen wird.

So steht Amazon Web Services (AWS) beispielsweise kurz davor, eine Vereinbarung mit Constellation Energy zum Kauf von Strom aus einem Kernkraftwerk an der Ostküste zu treffen. Dem WSJ zufolge hat AWS Anfang des Jahres außerdem 650 Millionen Dollar für ein Kernkraftbetriebenes Rechenzentrum in Pennsylvania ausgegeben. Das Rechenzentrum in Pennsylvania benötigt Strom in einer Menge, die Hunderttausende Haushalte mit Strom versorgen könnte. Sein Kauf weckte das Interesse des Technologiesektors an ähnlichen Deals, die es Unternehmen ermöglichen, Strom direkt von den Kraftwerken zu kaufen, ohne viel Geld für zusätzliche Netzinfrastruktur ausgeben zu müssen, um Zugang zu diesem Strom zu erhalten. (VERWANDTE THEMEN: Umweltschützer jubelten New York zu, als es ein riesiges Kernkraftwerk stilllegte. Dann stiegen die Emissionen)

Dem WSJ zufolge könnten Rechenzentren bis zum Jahr 2030 für bis zu neun Prozent des gesamten Stromverbrauchs in Amerika verantwortlich sein, und einige Entscheidungsträger – wie etwa der Verbraucherschützer des Staates Pennsylvania, Patrick Cicero – sind besorgt, dass die Verbindung des Technologiesektors mit der Kernkraftenergie den normalen Verbrauchern schaden könnte, weil sie die Preise in die Höhe treibt und sich einen großen Anteil des zuverlässigen CO2-freien Stroms des Landes sichern könnte.

„Die Zuverlässigkeit und Erschwinglichkeit der Energieversorgung könnte für den normalen Verbraucher gefährdet sein, wenn „die großen Energieverbraucher sozusagen das Vorkaufsrecht haben“, sagte Patrick Cicero dem WSJ. „Niemals zuvor konnte jemand einem Kernkraftwerk sagen: Wir nehmen alle Energie ab, die Sie uns geben können.“

Wenn Technologieunternehmen, die diese Deals abschließen möchten, versuchen würden, die Erzeugung von Ökostrom zu finanzieren, um den Stromverbrauch ihrer Rechenzentren auszugleichen, könnte dies laut WSJ unter dem Strich tatsächlich zu einer stärkeren Abhängigkeit von Erdgaskraftwerken führen. Ein solches Ergebnis, das auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass Erdgas zuverlässig ist, während Quellen wie Wind und Sonne nur unregelmäßig liefern, würde das wahrscheinlich die Emissionsreduktionsziele vieler Staaten erschweren, die Technologieunternehmen um den Bau von Rechenzentren innerhalb ihrer Landesgrenzen bitten.

„Als Ergänzung zu unseren Wind- und Solarenergieprojekten, deren Energieerzeugung von den Wetterbedingungen abhängt, erforschen wir auch neue Innovationen und Technologien und investieren in andere Quellen sauberer, kohlenstofffreier Energie“, sagte ein Amazon-Sprecher dem WSJ.

Allerdings könnte der Bau neuer Erdgaskraftwerke in den kommenden Jahrzehnten auch zu einer Herausforderung werden, da die Umweltschutzbehörde (EPA) von Präsident Joe Biden kürzlich strenge Emissionsvorschriften für Kraftwerke erlassen hat. Kritiker haben erklärt , dass die Vorschriften den wirtschaftlichen Anreiz für Projektentwickler, in Zukunft neue Erdgaskraftwerke zu bauen, effektiv untergraben könnten, da die EPA potenzielle Projektentwickler de facto dazu verpflichtet, teure Technologien zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS) einzusetzen, um die Emissionen zu senken.

Das neu entdeckte Interesse der Technologiebranche am Aufkauf riesiger Mengen nuklear erzeugten Stroms ist auch auf ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit des US-Stromnetzes zurückzuführen. Im Großen und Ganzen verfolgen die Politiker auf Bundes- und Landesebene – insbesondere die Demokraten – eine Politik, die die Stilllegung zuverlässiger fossiler Energieträger vorantreibt und den Strombedarf in den kommenden Jahren in die Höhe treiben wird.

Dieser Trend hat Netzaufsichtsbehörden und Behörden dazu veranlasst, vor einer möglicherweise drohenden Stromkrise zu warnen.

Mark Christie, Kommissar der Federal Energy Regulatory Commission (FERC), warnte vor möglichen „katastrophalen Konsequenzen“, sollte sich dieser Trend beschleunigen. Der von Biden ernannte FERC-Kommissar drückte sich in ähnlicher Weise aus , dass er angesichts der laufenden Umgestaltung des amerikanischen Stromnetzes „äußerst besorgt“ über die Zuverlässigkeit sei.

Unterdessen hat die North American Electric Reliability Corporation (NERC) in mehreren Zuverlässigkeitsbewertungen darauf hingewiesen, dass in weiten Teilen Amerikas bei strengen Winter- und Sommerwetterbedingungen bereits ein erhöhtes Risiko schwerer Versorgungsengpässe bestehe .

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https://dailycaller.com/2024/07/03/tech-nuclear-power-artificial-intelligence-data-centers-grid-reliability-affordability/

Übersetzt durch Andreas Demmig

 




Gefährliche Störungen: Offshore-Windturbinen beeinflussen Radarsignale der Seefahrt

Stop These Things

Radar ist für die sichere Navigation auf See und für Piloten im In- und Ausland von entscheidender Bedeutung, insbesondere bei schlechtem Wetter. Da Offshore-Windturbinen die perfekten Radarsignalstörer sind, könnte man meinen, sie seien für eine Art feindliche Spionage konzipiert.

Windräder stehen auf Säulen in 100-150 m Höhe oder mehr über dem Meeresspiegel und ihre 50-80 m langen Rotorblätter erreichen mit eine Umfangsgeschwindigkeit von 350 km/h. Radarsysteme erzeugen falsche Bilder und verzerren echte Bilder . Das Ergebnis ist eine unnötige Gefahr für Piloten, die auf genaue Übersicht und die Flugsicherung angewiesen sind, beide sind für sichere Starts und Landungen unerlässlich.

In einer Reihe von Bundesstaaten, hat das US-Militär Vorschriften erlassen, die den Bau von Windkraftanlagen  in der Nähe ihrer Flugplätze und Trainingsgelände untersagen.

Da Tausende dieser Dinger inzwischen in Gruppen kilometerweit vor der Küste rotieren, stellt der Verlust der effektiven Radarnavigation eine weitere (völlig unnötige) Gefahr dar, die von einer völlig unzuverlässigen Energiequelle ausgeht, die ohne Subventionen nicht existieren würde, wie das Team von Jo Nova weiter unten berichtet.

 

Offshore-Windkraftanlagen könnten Radarsignale von Schiffen stören
Jo Nova Blog
Jo Nova, 29. Mai 2024

Letztes Jahr haben wir herausgefunden, dass  Offshore-Windturbinen die Radare der Luftwaffe stören.  RAF-Piloten nutzen die Windräder bereits bei Trainingsübungen, um sich zu verstecken. Aber auch Schiffe nutzen Radar. Eine Studie berichtete vor ein paar Jahren, dass Offshore-Windturbinen das Schiffsradar stören, Kollisionen verursachen und Such- und Rettungsmaßnahmen behindern können.  Der Bericht von 2022  stammte von der National Academies of Sciences, Engineering und Medicine in den USA.

Aber das geht schon in Ordnung, wir müssen nur alle alten Radarsysteme aufrüsten, Boote aus dem Gebiet fernhalten oder die Rotorblätter der Turbinen mit demselben Material umwickeln, das wir für Stealth-Flugzeuge verwenden. (Das wird die Kosten für Windenergie erhöhen.) Zweifellos können GPS- und KI-Systeme helfen, aber Radar fügt eine unabhängige und gut entwickelte Sicherheitsebene hinzu. Wer möchte sich in einer stürmischen Nacht schon ausschließlich auf die Satellitenverbindung verlassen?

Und nachdem wir alle Windtürme gebaut und die Boote und Flugzeuge modernisiert haben, können wir die zweite und dritte Windradgeneration bauen und die Löcher im Boden mit dem Abfall der ersten Generation füllen. Nachdem wir dafür und für die Kollisionen und verlorenen Menschenleben, die getöteten Wale und die tauben Tümmler bezahlt haben, hoffen wir, dass in hundert Jahren der Regen gleichmäßiger verteilt und die Stürme besser gesittet sein werden. Es ist, als hätten die neolithischen Regentänze nie geendet.

Wer weiß, vielleicht profitieren manche Gruppen vom Radarrauschen – wie etwa Drogenhändler, Piraten und Menschenschmuggler?

Leider werden Windkraftanlagen meist in Küstennähe gebaut, wo unsere Schifffahrtswege oft verlaufen…

Offshore-Windkraftanlagen könnten die Radarsignale von Schiffen stören
Eric Niiler, Wired, März 2022

Wie sich herausstellt, können riesige Windturbinen die Radarsysteme der Marine stören und dadurch sowohl für große Schiffe, die Schifffahrtskanäle in der Nähe von Offshore-Windparks durchfahren, als auch für kleinere Schiffe, die diese umfahren, ein Risiko darstellen.

Frühere Studien zu den Auswirkungen von Windturbinengeneratoren auf das Radar stützten sich auf Daten aus europäischen Windparks. Windkraftturbinen, die sich auf dem äußeren Kontinentalschelf der USA befinden oder dort geplant sind, sind jedoch größer, breiter und in anderen Konfigurationen angeordnet.

So ist es wahrscheinlicher, dass Schiffe in der Nähe operieren.  Daten des US Bureau of Ocean Energy Management zufolge sind solche Parks entlang der Ostküste von Massachusetts bis North Carolina sowie an einigen wenigen Standorten vor der kalifornischen Küste  geplant.

Ein von der National Academy of Sciences, Engineering and Medicine einberufenes Expertengremium kam letzte Woche in einem Bericht zu dem Schluss, dass Windturbinen verschiedene Probleme verursachen können. Das unangenehmste ist, dass ihre Stahltürme elektromagnetische Wellen reflektieren können und so die Navigationsradarsysteme von Schiffen stören, dass ein nahegelegenes Boot nicht entdeckt werden kann.

Die rotierenden Rotorblätter der Turbine können auch eine Form von Interferenz erzeugen, die dem Dopplereffekt ähnelt, bei dem Schallwellen kürzer werden, wenn sich ein bewegtes Objekt dem Beobachter nähert. In diesem Fall verkürzen und verzerren die rotierenden Rotorblätter die Radarsignale vorbeifahrender Schiffe und können auf dem Radarschirm eines Schiffes sogenannte „Blattblitze“ erzeugen. Diese Blitze können falsche Bilder erzeugen, die wie Boote aussehen und einen Radarbediener auf der Brücke verwirren könnten.

„Wenn sich etwas auf Sie zubewegt und Sie es mit einem Radarsignal anstrahlen, dann weist das zurückgesendete Signal tatsächlich eine sogenannte Phasenverschiebung auf. Im Wesentlichen sieht es so aus, als käme das Objekt näher“, sagt Jennifer Bernhard, Professorin für Elektro- und Computertechnik an der University of Illinois Urbana-Champaign und Mitglied des National Academies Panel, das den Bericht erstellt hat. Bernhard sagt, dass dieses Phänomen das Radarbild nicht vollständig blockiert, „aber es erzeugt Unordnung“ …

Es gibt keine einfachen Antworten:

Der Bericht bot zwar einige Möglichkeiten zur Risikominderung, merkte jedoch an, dass es „keine einfache Modifikation“ gebe, die den Betrieb eines Schiffsradars in „der komplexen Umgebung eines vollständig besiedelten Windparks auf dem Kontinentalschelf“ ermöglichen würde.

Tödliche Kollisionen auf hoher See und erschwerte Such- und Rettungsmaßnahmen
Störungen bei Radarsystemen sind nicht nur ein Ärgernis, das durch unübersichtliche Displays entsteht. Sie können auch zu tödlichen Kollisionen auf hoher See führen. Die Anlagen können „Radarschatten werfen, die kleinere Schiffe verdecken, die in der Nähe von Schiffen mit großem Tiefgang in Verkehrstrennungsgebieten Windkraftanlagen verlassen.“

Die US-Küstenwache schrieb dazu letztes Jahr:

Offshore-Windenergie: Eine wachsende Herausforderung für die Operationen der Küstenwache
… Offshore-Windturbinen beeinträchtigen nachweislich die Fähigkeiten des Search and Rescue Optimal Planning System (SAROPS) der Küstenwache, das zur Driftmodellierung und Suchplanung verwendet wird. Die oszillierenden Rotorblätter und der Generator einer Windturbine strahlen hohe elektromagnetische Interferenzen aus, die die Hochfrequenzradarfähigkeiten rund um eine [Offshore-Anlage für erneuerbare Energien] (OREI) beeinträchtigen können.

Die Karte lässt darauf schließen, dass mehrere Windkraftanlagen den Radarbetrieb erheblich einschränken könnten:

Bericht: Auswirkungen von Windturbinengeneratoren auf das Radar von Schiffen
Jo Nova Blog

https://stopthesethings.com/2024/07/13/deadly-interference-offshore-wind-turbines-wrecking-marine-radar-signals/

 




Windkult in Aufruhr: Trump nimmt Amerikas Offshore-Windskandal ins Visier

Watts Up With That?, Charles Rotter, 15.05.2024

Dass Donald Trump die Gemüter der Linken erhitzt, ist eine Untertreibung, aber sein Plan, die amerikanische Windindustrie am ersten Tag seines Amtsantritts abzuschaffen, hat bei Anlegern des Windkults einen wohltrainierten Schlaganfall ausgelöst. Wie kann es jemand wagen, eine „Industrie“ zu kritisieren, die endlose Subventionen aufsaugt und nicht in der Lage ist, Strom zu liefern, wenn die Stromverbraucher ihn brauchen?

Nun, der Donald ist auf jeden Fall kühn. Und er hält sich selten zurück.

Was, wie vorherzusehen war, die Lockvögel der Windindustrie beim Guardian auf Hochtouren laufen ließ, wie Charles Rotter weiter unten darlegt.

 

Trump lässt die Windmühlen des Untergangs kreisen: Die theatralische Interpretation des Guardian

Ah, The Guardian, schon immer ein Leuchtturm des ausgewogenen Journalismus, hat sich wieder einmal selbst übertroffen. Mit einem Hauch melodramatischer Verzweiflung haben sie ein Porträt von Donald Trump als Öko-Bösewicht gezeichnet, der seine Politik wie einen schwarzen Umhang in einer Horrorshow des Umweltuntergangs schwingt. Tauchen wir ein in ihre neueste apokalyptische Prophezeiung .

Donald Trump hat angekündigt, Offshore-Windenergieprojekte „am ersten Tag“ seiner neuen Amtszeit als US-Präsident mit sofortiger Wirkung zu stoppen. Dies ist seine bislang deutlichste Drohung an die Branche und das jüngste einer Reihe von Versprechen, zentrale Aspekte der Energiewende rückgängig zu machen.

Das Drama entfaltet sich, als Trump, der vermeintliche Strippenzieher der Zerstörung des Planeten, schwört, die beliebten Windkraftprojekte zu demontieren. Dabei ist es egal, dass die Auswirkungen der Industrie eine kritische Betrachtung verdienen könnten; The Guardian ist eher daran interessiert, dies als Eröffnungsszene einer Shakespeareschen Tragödie darzustellen.

Bei einer Kundgebung am 11.05.2024 in Wildwood, einem Ferienort an der Küste von New Jersey, wiederholte Trump die falschen Anschuldigungen, Windkraftprojekte seien für Wale tödlich, und versprach, einer Industrie ein Ende zu setzen, die von Joe Biden enthusiastisch unterstützt wird.

Hier wird Trump auf fast komische Weise verteufelt, indem er Bilder von toten Walen heraufbeschwört, die zu Dutzenden an Land gespült werden, dank dieser schändlichen Windparks. Der Guardian versichert uns in seiner unendlichen Weisheit, dass diese Behauptungen „falsch“ seien, und wischt dabei alle lästigen Nuancen über die Umweltkosten dieser Strukturen beiseite.

„Sie zerstören alles, sie sind schrecklich, die teuerste Energie, die es gibt“, sagte Trump über die Windturbinen. „Sie ruinieren die Umwelt, sie töten die Vögel, sie töten die Wale.“

Man kann die bedrohliche Musik fast anschwellen hören, während Trump die Verbrechen dieser wirbelnden Derwische des Untergangs aufzählt. Natürlich kann The Guardian nicht auf die Idee kommen, dass er vielleicht übertreibt, aber nicht alles erfindet. Stattdessen ziehen sie ihre Bösewichte lieber in Comicform und ihre Plots in Schwarzweiß vor.

Und gerade als man dachte, es könnte nicht noch theatralischer werden:

McLeod sagte, es habe eine gezielte Desinformationskampagne gegeben, die von Öl- und Gasinteressen finanziert worden sei, um die Wähler in die Irre zu führen. „Die großen Ölkonzerne profitieren von dieser ganzen Panikmache“, sagte sie.

Die Handlung verdichtet sich mit der Einführung von Big Oil, dem finsteren Antagonisten, der hinter dem Vorhang lauert. Laut dem Drehbuch des Guardian muss jeder, der die Heiligkeit der Windkraft in Frage stellt, eine Marionette sein, die an mit Erdöl beschichteten Fäden tanzt.

Und schließlich wird Trumps Abneigung gegen das Pariser Abkommen nicht als politische Position dargestellt, sondern als schändlicher Plan, im Alleingang die globale Erwärmung herbeizuführen:

„Eine der anschaulichsten Illustrationen seiner Haltung zur Klimakrise ist der Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen während Trumps erster Amtszeit im Weißen Haus.“

„Das Pariser Klimaabkommen trägt nicht dazu bei, die Umwelt hier in den Vereinigten Staaten oder weltweit tatsächlich zu verbessern“, sagte Mandy Gunasekara, Trumps ehemalige Stabschefin der EPA, im Februar dem Guardian.

In der Welt des Guardian ist diese Aussage weniger ein legitimes Argument als vielmehr eine Kriegserklärung an Mutter Erde, die alle inhaltlichen Einwände gegen das Abkommen geflissentlich außer Acht lässt.

In seinem neuesten Artikel entwirft The Guardian eine Erzählung, die so voller Vorurteile steckt, dass man sie für ein fiktives Gebilde halten könnte. Trumps Positionen zur Umweltpolitik, ob man ihnen nun zustimmt oder nicht, verdienen eine Plattform zur Diskussion, anstatt sie als Geschwätz eines Möchtegern-Planetenplünderers abzutun.

Ein Hoch auf The Guardian, unseren unermüdlichen Wächter gegen die Apokalypse, immer wachsam, immer ängstlich, immer unterhaltsam. Wenn ihnen der Journalismus jemals zu langweilig wird, gibt es immer noch eine freie Stelle als Drehbuchautor in Hollywood. Darauf ein Hoch!

Watts Up With That?

Übersetzt durch Andreas Demmig