Der Sommer wird in Deutschland erst seit 1988 wärmer – Teil 1
Die Sommererwärmung fand hauptsächlich tagsüber statt.
Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz
- Natürliche und anthropogene Gründe bestimmen die Sommer-Erwärmung seit 1987/88, und zwar:
- Geänderte Großwetterlagen-Häufigkeiten, zunehmender Wärmeinseleffekte durch Bebauung und Flächenversieglungen, die Zunahme der Sonnenstunden, die weiträumige Trockenlegung der Landschaft bestimmen die Sommererwärmung seit 1988
- Die Sommererwärmung seit 1988 fand hauptsächlich tagsüber statt. Ursache: Sonne
- Die große Sommererwärmung tagsüber bestimmt auch im Wesentlichen die Statistik der Jahreserwärmung seit 1988.
- Die Klimahysterie basierend auf CO₂ ist völlig unbegründet, ein frei erfundenes Medienereignis.
- Kohlendioxid ist ein lebensnotwendiges Gas, wir brauchen mehr und nicht weniger
Der Sommer 2026 war außergewöhnlich warm, laut DWD-Aufzeichnungen mit knapp 19,6°C der zweitwärmste seit Aufzeichnungsbeginn, siehe Grafik 1. Vor allem der Juni lief im letzten Drittel zur Höchstform auf und die DWD-Wetterstation Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt vermeldete am 27.6. 2026 mit 41,8°C einen neuen Sommerhöchstwert, der höchste jemals in Deutschland gemeldete Tagesspitzenwert. Man könnte auch sagen, ein neuer deutscher Temperaturrekord mit 41,8 Grad in der sonnigen Tagesspitze direkt bei der Wetterstation.
Natürlich ist die Sonne dafür verantwortlich. Mit 783,2 SSH ist der Sommer 2026 der fünftsonnigste seit Beginn der Messaufzeichnungen, d.h. seit 1951, 18% über dem Mittel. Umgekehrt die Niederschlagsmengen mit 170,1 l/m², gut 25% unter dem Mittel. Einordnung in längere Zeitreihen, siehe Grafiken 4a/b.
Uns interessiert mehr: Wie ist dieser Sommer 2026 in einem längeren Zeitraum einzuordnen? Lassen wir deshalb die Grafiken der DWD- Zeitreihen sprechen
Zunächst die Sommer-Temperaturen seit 1892, also seit 135 Jahren
Die deutsche Sommertemperaturkurve zeigt zwei auffallende Temperaturzeitintervalle

Abb. 1: Die eigentliche Klimaerwärmung beim Sommer begann erst 1987/88, vor allem tagsüber, das zeigt dann Grafik 6, weiter unten
Wir unterteilen weiter und erkennen 4 Zeitintervalle bei der Jahreszeit Sommer in den DWD-Reihen.
- Nach unmerklicher Abkühlung von 1890 bis 1910 leichte Erwärmung bis etwa 1950, danach leichte Abkühlung bis 1987
- Insgesamt jedoch fast 100 Jahre lang nahezu gleich bleibende Sommertemperaturen
- Leichter Sprung der Temperaturtrendgeraden von 1987 auf 1988
- Starke Weitererwärmung seit 1988, vor allem tagsüber.
Wo bleibt die CO₂– Erwärmungswirkung?
Anhand dieser Sommergrafik ist bereits bewiesen, dass CO₂ keinen oder kaum einen Einfluss auf die Temperaturentwicklung hat. Das jährlich steigende CO₂ kann nicht fast 100 Jahre lang unwirksam sein, dann mit dem Jahr 1988, aufgeschreckt durch die Gründung des Weltklimarates plötzlich aufwachen und seine erwärmende Wirkung verstärkt entfalten, als müsste es die verschlafenen 100 Jahre davor nachholen.
Noch eindrucksvoller zeigt sich die Nichtwirkung von CO₂ auf die Temperaturen, wenn man die Zeitreihe erst während des Krieges beginnen lässt, denn ab 1943 wurden die Sommer nicht nur in Deutschland kälter. Eine Sommerabkühlung, die bis 1987 anhielt und viele Experten von einer neuen kommenden kleinen Eiszeit redeten. Es war die Zeit, wo man ab 1960 unbedingt in den Sommersüden reisen wollte, um Sonnenwärme für den Winter zu tanken. Die Italiensehnsucht fand auch Ausdruck in dem damals beliebten Lied „Zwei kleine Italiener“

Abb. 2: von 1943 bis 1987, also 45 Sommer lang sind die Temperaturen sogar gefallen, trotz steigender CO₂-Konzentrationen. Man fragte sich damals: „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“
Unzulässig und deshalb falsch ist auf alle Fälle diese Schlussfolgerung der Treibhauskirche: Aus einer Zufalls-Korrelation erst seit 1988 behauptet man eine Ursache-Wirkung, nämlich CO₂ bestimme die Temperatur. Warum nicht umgekehrt? Oder Zufall…? Vieles wäre aus einer Korrelation heraus denkbar.
Anmerkung zu den DWD Temperaturdaten: Diese DWD-Temperaturdaten aus Grafik 1 und 2 sind nicht wärmeinselbereinigt. Die Temperaturen der letzten 20 Jahre sind mit ganz anderen Wetterstationen an wärmeren Plätzen und mit ganz anderen Messgeräten und Messmethoden ermittelt als die Daten davor oder gar im Kaiserreich. Nicht nur die Städte und Dörfer wurden wärmer gemacht, – das nennt man städtischen Wärmeinseleffekt- sondern die ganze Landfläche. Was alles zum WI-Effekt gehört, hat Stefan Kämpfe hier beschrieben.
Als grober Anhaltspunkt: Wäre Deutschland so geblieben wie 1881 mit den damaligen Wetterstationen an den kälteren Standorten, dann würden die heurigen 19,6°C vor 140 Jahren mit etwa 18 Grad ermittelt worden sein. Wir nennen diese Spanne den Wärmeinseleffekt (WI) in den deutschen Sommer-Temperaturreihen. Es bleibt jedoch noch immer eine deutliche reale Erwärmung übrig
Diese Wärmeinsel-Erwärmung ist eine reale Zusatzwärme, wir Menschen wohnen in den wachsenden Wärmeinseln, und da wurde es eben wärmer, aber ein Teil der 2 Grad Sommertemperaturzunahme ist auch nur eine statistische Erhöhung des Schnittes durch kältere Stationen stilllegen und an wärmeren Standorten neu aufmachen, u. viele andere. Diese statistischen Erwärmungstricks sind hier beschrieben und hier bewiesen.
Gibt es noch eine (fast) unberührte Wetterstation wie einst zum Vergleich?
Leider gibt es bei uns in Deutschland keine einzige Wetterstation mehr, die noch so steht wie vor fast 150 Jahren und in deren weiten Umgebung sich weniger wärmend verändert hat als bei uns. In den USA ist das möglich. Die Dale Enterprise Wetterstation ist die älteste in Virginia, steht bei einer singulären Farm, nur ein inzwischen asphaltierter breiter Highway führt an der Farm vorbei und die nahegelegene Stadt Harrisonburg hat sich stark in Richtung Farm ausgeweitet. (Entfernung nur noch 1 km). Wir bezeichnen diese Wetterstation als WI-arm, ihre Temperaturgrafik für den Sommer sieht so aus:

Abb. 3: Diese WI-arme Wetterstation in den USA zeigt in 147 Jahren nur einen minimalen Sommertemperaturanstieg von etwa einem halben Grad Fahrenheit, der jedoch auch erst vor etwa 50 Jahren einsetzte. (1 Grad Fahrenheit= 0,56°C) Seitdem fehlen vor allem die kühleren Sommer.
Die leichte gemessene Sommertemperaturzunahme dieser amerikanischen Wetterstation erklärt sich von selbst mit dem leicht zunehmenden Wärmeinseleffekt in der Umgebung der Station
Der Klimawandel tagsüber seit 1988 in Mitteleuropa hat viele Ursachen, natürliche und anthropogene
Der kleine ‘Klimasprung‘ von 1987 auf 1988 – siehe Grafik 1 – um ein halbes Grad hat natürliche Gründe: Die plötzliche Änderung der Großwetterlagen, eine Umstellung von Nord/West auf mediterrane Einflüsse, NOA, AMO und andere natürliche wetterbestimmende Faktoren für Mitteleuropa. Die Wirkung der Luftreinhaltemaßnahmen. Auch das Nordseewasser zeigt diesen Temperatursprung. Der Temperatursprung wurde in Holland in dieser wissenschaftlichen Arbeit genauer verfolgt und beschrieben. Zitat aus der Introduction: „This warming has not taken place uniformly: there is a jump around 1988 of about one degree in the average temperature.“ Nochmals: jump around 1988 of about one degree
Die starke Weitererwärmung des DWD-Sommers nach dem Sprung der Temperaturtrendgeraden 1988
Die 0,5 Grad/Jahrzehnt an Sommer-Weitererwärmung haben menschengemachte und natürliche Gründe. Der menschengemachte Anteil ist zunehmend. Gründe des anthropogenen Anteils sind die voranschreitende Zerstörung der Natur durch Überbauung und Flächenversiegelung, derzeit etwa 51 000 km², aber vor allem die Austrocknung der deutschen Landschaften durch großflächige Trockenlegungen. Selbst die freie Fläche in Wald und Flur, Wiesen und Feldern wurden seit Jahrzehnten großflächig trockengelegt, damit nach einem Starkregen anderntags sofort die industrielle Land- und Forstwirtschaft wieder betrieben werden kann. Die Folgen: Plötzliches Hochwasser. Exemplarisch hier beschrieben.
Verursachte Folgen: Nach mehreren heißen Tagen geht die kühlende Wirkung des Bodens und der Vegetation in Wald und Flur verloren, zumal auch die Sonnenstundenanzahl tagsüber stark gestiegen ist, trotz fast gleich bleibender Niederschläge, siehe nächste Grafik.
Und schließlich die zusätzliche Erwärmung durch angebliche Klimaschutzmaßnahmen wie dunkle Frei-Flächen PV-Anlagen, siehe Eingangsbild, sowie über 31 000 Windräder.
Sonnenstunden und Niederschläge beim DWD-Sommer seit 1988
Sonnenstunden stark steigend, Niederschläge leicht abnehmend.

Abb. 4a/b: Seit 1988, dem Beginn des Klimawandels in Deutschland steigen die Sonnenstunden stark an. Aufgrund der Maßnahmen zur Luftreinhaltung hat sich die Intensität der Strahlung ebenfalls verstärkt. Insbesondere der energiereiche UV-Anteil hat zugenommen. Mit der Zunahme der Sonnenstunden hat selbstverständlich die Bewölkung abgenommen.
Man erkennt: a) natürliche Klimaänderungen: Die Sonne hat den Temperaturverlauf hauptsächlich mitbestimmt.
b) anthropogen: aber auch der Mensch durch großflächige Deutschlandtrockenlegungen mitsamt Asphaltierung und großflächige Bebauungen, ebenso PV-Anlagen und Windräder trocknen Deutschland im Sommer aus und nicht Kohlendioxid.
Hinweis, den gesamten anthropogenen Einfluss auf die Temperaturmessungen haben wir hier beschrieben.
Damit ist diese Literaturdefinition absolut falsch: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.
Wie allen bekannt ist, ist der Winter die Hauptzeit der Verbrennung. Dann müsste der Winter die stärkste Erwärmung zeigen. Tut es aber nicht, das zeigt die nächste Grafik eindrucksvoll.

Abb. 5: Neunzig Jahre lang sind die Winter in Deutschland laut DWD sogar kälter geworden. Dann kam der plötzliche Klimawandel mit dem Sprung der Temperaturtrendgeraden – von 1987 auf 1988 – und seitdem auch eine Weitererwärmung der Wintermonate, jedoch weniger stark wie im Sommer.
Ergebnis: Die Wintergrafik Deutschlands zeigt erst recht, dass CO₂ entweder gar keinen oder nur einen völlig untergeordneten Anteil an der Erwärmung Deutschlands seit 40 Jahren hat. Damit ist die in der Literatur verwendete Definition von Klimawandel sogar grottenfalsch.
Selbst aufgrund physikalischer Grundlagen an den CO₂-Erwärmungseffekt glaubende, jedoch unabhängige, weil nicht von der Treibhauskirche lebende Physiker schätzen den CO₂-Anteil an der Erwärmung seit 1988 als sehr niedrig ein. (Vahrenholt, Lüning, Lüdecke). Sie wissen genau, dass die von langer Hand geplante und uns ängstigen sollende Klimahysterie völlig unbegründet ist. Nur wer nichts an der Hysterie verdient, der sucht nach der Wahrheit.
Doch es gibt noch viel mehr Anzeichen für eine nicht oder kaum erkennbare Wirkung von CO₂ auf die Temperaturreihen:
Die unterschiedlichen Tag-/Nachtemperaturen Deutschlands im Sommer
- Tagsüber stark gestiegen, nachts kaum
Leider bietet der DWD keinen Gesamtschnitt seiner über 2000 Wetterstationen seit 1988 an, wir können hier nur eine Summe von 543 Einzelstationen zeigen, die seit 1947 bis heute bestehen. Im Grunde ist eine Gesamtauswertung für den DWD auch nur schwer möglich, denn der DWD hat in den letzten 30 Jahren über die Hälfte seiner Stationen ausgetauscht wie wir oben im ersten link gezeigt haben. Wir (M.Baritz) hat jedoch die noch verbliebenen Einzelstationen in unzähligen Arbeitsstunden zusammengefasst und ausgewertet.
In den Grafiken ist die obere graue Linie der Tagesverlauf, gemessen in Tmax (Durchschnitt aller täglichen Tmax von allen 543 Stationen, also 92 x 543 Werte ergeben einen Wert)
Die nächtlichen Tiefsttemperaturen während des Sommers sind in der Grafik in blau aufgeführt. Die 24-h Rundumtagesschnitte sind dazwischen in orange
Auswertungen, erster Zeitabschnitt bis 1987, linke Hälfte der Abbildung, 40 Jahre
Die Tageshöchsttemperaturen gehen zurück, die nächtlichen Tmin bleiben gleich, die Tagesmittel liegen dazwischen und gehen leicht zurück. Insgesamt eine leichte Abkühlung.
Ab 1988, bis heute, 39 Sommer:
Die Tagestemperaturen steigen stark an, die nächtlichen Tmin Temperaturen nur unwesentlich, insgesamt eine starke Sommererwärmung seit 1988 bis heute.
Merke:
a) Die Sommererwärmung seit 1988 fand nur tagsüber statt
b) Die Schere zwischen Tag/Nacht geht von 1947 bis 1987 zu, ab 1988 geht die Temperaturschere zwischen Tmax und Tmin auseinander.
Diese Grafik der deutschen Sommertemperaturen findet man sonst nirgendwo in der Literatur. Nur in unseren Artikeln!!. Warum werden diese Beweisgrafiken gegen CO₂ von der Treibhauskirche unterdrückt? Antwort: Sie beweisen deutlichst, dass Kohlendioxid nichts mit den Temperaturverläufen der DWD-Messreihen zu tun haben kann!!
Solche Gaseigenschaften gibt es nämlich nicht: Kohlendioxid kann tagsüber nicht anders wirken als nachts und bis 1987 nicht anders als nach 1987/88. Und deswegen werden auch niemals derartige Grafiken von der CO₂-Treibhauskirche mit ihrem Geschäftsmodell Klimaabzocke und CO₂-Steuern zur angeblichen Klimarettung veröffentlicht.
Falls es einen Einfluss der Temperaturen auf CO₂ geben sollte oder wie die Klimakirche behauptet, CO₂ bestimme die Temperaturen, – egal ob wärmend oder abkühlend- dann ist dieser im Temperaturverlauf der deutschen Sommertemperaturen nicht erkennbar.
Wenn nicht CO₂, was bestimmt dann hauptsächlich den Sommer-Temperaturverlauf?
Antwort: Hauptsächlich die Sonne, und die scheint und erwärmt nur tagsüber.
Es gibt eine hohe Korrelation zwischen Sonnenstunden und Tmax (Durchschnitt der Tageshöchsttemperaturen)

Abb. 7: Korrelationskoeffizient R = 0,90 bei Tmax/Sonne. Bei Tmin/Sonne liegt R nur bei 0,61. Was auch zu erwarten war, da Tmin weniger stark steigt als Tavg und Tmax
Merke 1: Da die Sonne im Sommer am stärksten wirkt, ist auch der Einfluss auf die Temperaturen tagsüber am höchsten
Merke 2: Die starke Zunahme der sommerlichen Temperaturen tagsüber zieht auch den Jahresschnitt der Deutschlanderwärmung seit 1988 stark nach oben.
Merke 3: Die Jahreserwärmung Deutschlands seit 1988 findet hauptsächlich im Sommer und tagsüber statt.
Mit dieser letzten Feststellung dürfte der Glaube mit CO₂ als Haupttemperaturtreiber endgültig widerlegt sein.
Zusatz: Wer dennoch weiter an CO₂ als anthropogenen Erwärmungstreiber glaubt, der muss auch von seiner Mitschuld an der Erwärmung seit 1988 überzeugt sein und ein schlechtes Gewissen haben. Die Kirchen können helfen: Überzeugte Treibhaus-Gläubige können sich hier ihr Gewissen durch eine monatliche Kollekte beruhigen.
Unsere in den Kommentaren uns widersprechende Treibhausgläubige spenden sicherlich nichts. Und das hat Gründe: Die meisten sind eh alimentiert, handeln im Auftrag oder verdienen am Geschäftsmodell CO₂-Ablasshandel mit. Aber in der Bevölkerung sind vor allem junge Leute durch ständige Indoktrination verunsichert und haben Zukunftsangst aufgrund der prophezeiten Erdüberhitzung. Vor allem junge Frauen wollen keine Kinder mehr bekommen. Eine unheilvolle negative Lebens- und Zukunftseinstellung der jungen deutschen Generation hat diese vor allem in Deutschland aufgebauschte CO₂-Klimalüge mitsamt Panikmache erzeugt. Die Zukunftsangst junger Mädchen ist real. Und die ist gewollt anerzogen, denn die linksgrüne Ideologie will Deutschland und die Deutschen in seiner jetzigen Form auslöschen.
Wir anderen, nicht aus wissenschaftlichen Gründen ans CO₂-Ablasshandelsmodell Glaubenden können nur hoffen, dass die angenehme Sommererwärmung auf diesem hohen Niveau noch einige Jahrzehnte anhält. Wir Deutsche haben doch auch schöne Sommer verdient. Wir wollen nicht wieder zweimal im Jahr nach Italien, um Sonne für den Winter zu tanken. Die allerdings tagsüber bereits viel zu hohen Sommerspitzentemperaturen könnten wenigstens durch Umsetzung eines Teiles unserer Vorschläge zur Wiederbewässerung der deutschen Landschaft vermindert werden.
Nebenbei sei bemerkt, dass es auch keinen einzigen wissenschaftlichen Versuch gibt, der die Klimasensitivität bei CO₂ von 2 bis 5 Grad bestätigen kann. Es gibt auch keine technische Anwendung dieser Simulationserhitzungsrechnungen, und schließlich hat die Sprengung der Nordstream-Pipeline keinerlei messbare Temperatur-Hotspots in der Höhe über der Austrittsstelle erzeugt. Drei Tage lang stark erhöhte Konzentrationen von zig-fachen Klimasensitivitäten und trotzdem keinerlei Erwärmungen. Im Gegenteil, die Luft über der Ostsee war in den Folgetagen nach der Sprengung bei stark erhöhter Treibhauskonzentration sogar kälter.
Gerade die starke Zunahme der sommerlichen Temperaturen tagsüber und auch erst seit 1988 bis heute zeigt, dass CO₂ kein Haupttreiber der Temperaturen sein kann. CO₂ wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen mit. Und nicht vergessen, laut Treibhaus-Theorie sollen sich die Nächte stärker erwärmen als die Tage! Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mit seinen Temperaturreihen widerlegt eindrucksvoll das Märchen mit dem CO₂-Temperaturregler.

Abb. 8: Treibhausgase sind keine Temperaturregler, sie bewirken und verändern nichts Nachweisbares. Das haben wir in diesem Artikel anhand der DWD-Temperaturreihen doch x-Mal gezeigt und bewiesen. Z. B. der allererste nach Grafik 1: „Anhand dieser Sommergrafik ist bereits bewiesen, dass CO₂ keinen oder kaum einen Einfluss auf die Temperaturentwicklung hat.“ Laut Einstein genügt sogar ein Beweis.
Josef Kowatsch, aktiver Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher
Matthias Baritz, Naturschützer und neutraler Naturwissenschaftler.
