Die große Klima-Lüge mit CO₂ (Red. PAZ)*

Die US-Amerikaner erfanden das Märchen aus wirtschaftlichen Gründen, die Deutschen verbreiteten es wider besseres Wissen. Spitzen-Wissenschaftler bestätigen: Mit KI kommt man dem gigantischen Umweltschwindel auf die Schliche.

Dagmar Jestrzemski (Red. PAZ)*

Überraschend gab EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kürzlich zu, dass der Ausstieg aus der Kernkraft ein schwerer Fehler war. Nicht eingeräumt aber hat sie, dass Europas Energiepolitik mit dem einseitigen Fokus auf Vermeidung von CO₂-Emissionen eine wirtschaftliche Krise ausgelöst hat. Sonst hätte sie eine komplette energiepolitische Kurskorrektur fordern müssen. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte sein Bedauern über Deutschlands Ausstieg aus der Kernenergie. Eine Änderung der fatalen Energiepolitik wurde dennoch nicht in Aussicht gestellt. Während die externen Kosten der Energiewende gar nicht mehr zu beziffern sind, dreht sich die Abwärtsspirale immer schneller. Dabei lässt sich die vorsätzlich verursachte Problematik des deutschen Energiesektors und der volkswirtschaftliche Schaden jetzt mithilfe von KI auf einen Bluff der US-Regierung der 70er Jahre zurückverfolgen. Ausgelöst durch mehrere Faktoren herrschte damals in den USA eine wirtschaftlich angespannte Lage. Insbesondere hatten dazu die reduzierten Öllieferungen aus den politisch unruhigen Golfstaaten während der ersten Ölkrise 1973 beigetragen, als Saudi-Arabien die Ölexporte in westliche Länder drosselte. Seither war die Gefahr des Ausbleibens der Kraftstoffimporte aus den Golfstaaten Dauerthema. Bereits vor dem Umsturz in Persien im Januar 1979 mit der Machtergreifung der Mullahs, die Amerika neben Israel zum Hauptfeind erklärten, war in Kalifornien als erstem US-Bundesstaat der Ausbau der Windkraft und der Solarenergie eingefädelt worden. Die Idee, schadlos oder auch nicht, Energie aus dem Nichts „zu ernten“, wurde als Möglichkeit aufgegriffen, um mittelfristig der Abhängigkeit vom Nahen Osten hinsichtlich der Energieversorgung zu entkommen. Finanziert wurden die (nicht-)erneuerbaren Energien Windkraft und Solarsysteme von Anfang an durch öffentliche Mittel und steuerbegünstigte private Investitionen.

Damit wurde Kalifornien zum Vorreiter beim Ausbau der erneuerbaren Energien – die gar nicht erneuerbar sind – im mächtigsten Land der Welt. US-Präsident Carter entschied sich 1979, vermutlich aufgrund der Ereignisse im Iran, der Idee zu folgen.

Ein energiepolitischer Alleingang der USA auf diesem neuen Versuchsfeld war aber ausgeschlossen. Nicht nur die NATO-Länder, sondern alle Staaten der Welt sollten daher mit ins Boot eines „CO₂-Regimes“ genötigt werden. Um das Konzept weltweit akzeptabel und den Regierenden schmackhaft zu machen, bot sich Angst als Mittel der Wahl an, und eine steuerfinanzierte Umsetzung versprach dazu eine hohe Akzeptanz. Da traf es sich ausgezeichnet, dass der Geophysiker Frank Press als wissenschaftlicher Berater im Weißen Haus vorausschauend ein Konzept ausgearbeitet hatte, wonach angeblich bestätigt wäre, dass das vom Menschen emittierte Spurengas CO₂ als Treibhausgas in der Atmosphäre wirksam sei, was mittelfristig zur Erwärmung der Erde um mehrere Grad Celsius führen würde. So gelang es tatsächlich, dass die unwahre CO₂- Theorie aus dem 19. Jahrhundert binnen weniger Jahre zur physikalischen Wahrheit erhoben wurde, obwohl sie von Albert Einstein bereits 1917 widerlegt worden war. Heute sprechen führende Wissenschaftler von dem damals eingefädelten „größten Betrug der Menschheitsgeschichte“. So erklärte Dr. Jürgen Langeheine, Physiker und früheres hochrangiger Manager bei der BASF, in seinem 2012 erschienenen Buch „Energiepolitik in Deutschland. Das Geschäft mit der Angst“: „Das Treibhausmodell in Bezug auf die CO₂- Emissionen ist thermodynamischer Unsinn. Der Anstieg der Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre ist eine Folge der durch die veränderte Aktivität der Sonne hervorgerufenen Erwärmung der Erde und dadurch entstandener CO₂- Ausgasung der Ozeane. Der Einfluss des Menschen auf diesen Prozess ist unbedeutend.“ Oder, wie er anschaulich erklärt: „Eine kältere Tasse Tee (CO₂- Moleküle in der oberen Atmosphäre) kann eine warme Tasse Tee (CO₂- Moleküle in der bodennahen Atmosphäre) nicht noch wärmer machen“ – gemäß dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Doch der CO₂-Aktivismus hat viele Väter. Die Verantwortung ist nicht mehr zu verorten! Das sagt eine frühere FDPLandesparlamentariern, die zu dem Komplex seit zweieinhalb Jahrzehnten forscht. Ihr Name ist der PAZ-Redaktion bekannt. Sie gibt folgendes Statement ab: „Mit dem harmlosen CO₂-Molekül wird unmoralischer Blödsinn doppelt praktiziert: Mit dem Amtstempel ,Schadstoff’ wird Luft zu Geld gemacht, und gleichzeitig wird gegenüber anderen mit Schädigungsrechten (Allowances = Du darfst) geschachert, d.h. man verkauft Dritten das Recht, anderen zu ‚schaden‘.“

Plötzlich physikalische Wahrheit
Seit den 1970er Jahren bemühten sich einflussreiche Politiker in den USA und Deutschland über internationale Organisationen wie das IPCC, die WMO, das IIASA (International Institute for Applied Systems Analysis) und andere, die CO₂-Treibhausgastheorie national und international zu implementieren und wirksam zu verbreiten. Sogenannte „ehrgeizige Zielmarken“ auf dem Weg zu dem „Netto-Null“ – in Bezug auf CO₂- Emissionen – werden den Staaten seit dem Kyoto-Protokoll von 1997 vorgegeben. Wie das gelang, enthüllt jetzt KI aufgrund von variierten Fragestellungen mit erstaunlicher Klarheit. Binnen weniger Jahre wurde durch die Arbeit diverser Organisationen und NGOs tatsächlich erreicht, dass die CO₂-Falschbehauptung als eine Gefahr für die Menschheit zur physikalischen Wahrheit avancierte.

KI liefert die Erklärungen:
(0) „Die Ölkrise 1973/74, ausgelöst durch das Ölembargo der OPEC-Staaten während des Jom-Kippur-Krieges, hatte weitreichende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und den Alltag. Sie markierte das Ende der Nachkriegs-Boomjahre und führte zu einem Umdenken in Energie- und Umweltfragen. Die Krise führte zu einer verstärkten Suche nach alternativen Energiequellen und Bemühungen um Energieeffizienz (z.B. verbesserte Wärmedämmung).“
(0) „Die Treibhausgastheorie spielte den USA während der Ölkrise der 1970er Jahre insofern in die Hände, als sie wissenschaftliche Argumente für eine Abkehr vom ausländischen Öl lieferte und den Umbau der eigenen Energieversorgung forcierte, ohne primär als politisches Druckmittel gegen die OPEC zu erscheinen.“
(0) „Carters Regierungsapparat, insbesondere der Geophysiker Frank Press, initiierte Studien, um die Problematik in die Energiepolitik zu integrieren.“

Tatsächlich beauftragte Press nachweislich verschiedene Wissenschaftler, die teils bei US-Behörden beschäftigt waren, mit der Erstellung von Memos und Kurzstudien zu dieser Frage. Daraufhin veröffentlichte die National Academy of Sciences 1979 auf Anfrage des Weißen Hauses den wegweisenden Charney-Bericht „Carbon Dioxide and Climate: A Scientific Assessment“. Das Ergebnis war die Warnung, dass eine Erwärmung der Erde um etwa drei Grad Celsius wahrscheinlich sei. Ebenfalls wurde 1979 die „JASON Group“, laut KI „eine unabhängige Gruppe von Wissenschaftlern“, mit einer Untersuchung beauftragt, um die langfristigen Auswirkungen von CO₂- Emissionen auf das Klima zu prüfen. Der Bericht bestätigte, dass eine Verdoppelung von CO₂ in der Atmosphäre zu einem signifikanten Temperaturanstieg führen würde.

KI enthüllt weiter inklusive durchgeführten Faktencheck:
„Kalifornien schuf staatliche Anreize, Steuergutschriften (Federal Investment and Energy Credits) und Einspeisevergütungen. Diese Maßnahmen machten Investitionen (in die erneuerbaren Energien) sehr attraktiv. Die ersten großen Windparks (Windfarms) entstanden infolge dieser Förderung in den späten 70er und frühen 80er Jahren, unter anderem in Tehachapi und Altamont Pass. Die Ölkrise führte also dazu, dass der Staat und private Investoren in die Forschung und Entwicklung von Windkraftanlagen investierten, um alternative Energiequellen zu finden.“ Für den rein politisch motivierten Einstieg der USA in die (nicht-)erneuerbaren Energien liefert auch die Filmindustrie jener Jahre mit dem Film „American Gigolo“ von 1980 (deutscher Titel „Ein Mann für gewissen Stunden“ mit Richard Gere in der Hauptrolle) einen eindrucksvollen Beleg. Der Film wurde von Februar bis April 1979 gedreht, also unmittelbar nachdem im Januar 1979 der Umsturz des Schah-Regimes in Persien stattgefunden und die Mullahs an die Macht gespült hatte. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat der Filmregisseur Paul Schrader aus damals aktuellem Anlass die folgende Szene in den Filmklassiker eingebaut: Los Angeles, Kalifornien, Ende der 1970er Jahre. Im Saal eines Luxushotels sitzt ein schwerreiches, vornehmes Publikum an den Tischen und lauscht der Rede des Senators Charles Stratton. Dieser beschreibt die „schwierige wirtschaftliche Lage“, in der sich das Land befand. Landesweit kam es zu Energiesparmaßnahmen und Preissteigerungen. Man erkannte die verhängnisvolle Abhängigkeit von den Ölimporten aus dem Nahen Osten. Befürchtet wurde eine andauernde Verknappung des Öls auf dem Weltmarkt. Stratton schwört das Publikum auf grundlegende Änderungen bei der Energiegewinnung ein: „In Zeiten wirtschaftlicher Einschränkungen sind es die Privilegierten, die den anderen vorausgehen sollten, sozusagen als Wegbereiter für eine neue Zeit! Wir verfügen über die technologischen Mittel und das Wissen, um unser geliebtes Vaterland aus dem Würgegriff der fossilen Treibstoffe zu befreien.“ Wie in diesem Filmklassiker nachgestellt, wird es sich Ende der 70er Jahre in Kalifornien wohl so abgespielt haben. Fragt man KI allerdings allgemein nach dem vom Menschen verursachten CO₂-Ausstoß, liegt die Antwort ganz auf Linie der veröffentlichten Falschbehauptung. Doch welch eine „stupide“ Entlarvung des Lügengebäudes liefert diese Auskunft: „Seit Beginn der Industrialisierung hat der Mensch die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre um fast 50 Prozent erhöht. Auch wenn das menschengemachte CO₂ oft nur auf ca. vier Prozent der jährlichen Gesamtflüsse geschätzt wird, ist es die Netto-Erhöhung, die zählt. Es ist wie ein Fass, das durch einen kleinen, kontinuierlichen Zufluss überläuft, obwohl der Wasserstand durch die natürlichen Zu- und Abflüsse eigentlich konstant war.“

Dümmste Form der Spekulation
Zu derartigem Klamauk hat sich der deutsch-amerikanische Atmosphärenphysiker und Meteorologe Professor Gerhard Kramm mehrfach in E-Mails kritisch geäußert: „Da die statistische Beschreibung von meteorologischen Größen auf Messdaten der Vergangenheit beruht, ist der Begriff des Klimaschutzes barer Unsinn. Man kann solche Daten allenfalls gegen Missbrauch schützen, mehr auch nicht. Wer auf die sogenannten Klimamodelle hinweist, der hat überhaupt nicht begriffen, was da getrieben wird. Das ist Spekulation mit numerischen Modellen, sicherlich die teuerste und dümmste Form der Spekulation.“ Kramm weiter: „Die CO₂- Treibhausblödelei wurde in Deutschland von der Kernenergie-Lobby unter der Führung des von-Weizsäcker-Schülers (gemeint ist Carl Friedrich von Weizsäcker) Wolf Häfele (1927–2013) als Waffe gegen den Konkurrenten ‚Kohleverstromung‘ seit 1973 gezielt eingesetzt. Nachdem Häfele, bekannt als ‚Vater des Schnellen Brüters‘, 1973 zum Direktor des IIASA-Projekts ‚Energiesysteme‘ ernannt worden war, begann die Anti-CO₂- Propaganda. Die Behauptung, dass die Minderung der CO₂-Konzentrationen ‚nach Kenntnis aller Klimaforscher nützlich für die heutigen und erst recht künftigen Menschen sei‘, ist haarsträubender Unsinn. Bis heute existiert nicht die Spur eines Beweises, dass die atmosphärische CO₂-Konzentration irgendeine der 29 verschiedenen Klimate, wie sie gemäß der Koeppen-Geiger-Klimaklassifikation abgebildet sind, überhaupt beeinflusst.“ Kramm gehört zu den Unterzeichnern des Aufrufs „No Need to Panic About Global Warming“, den das „Wall Street Journal“ am 27. Januar 2012 veröffentlichte. Unter den 16 hochgradig qualifizierten internationalen Wissenschaftlern waren: Nir Joseph Shaviv, israelisch-US-amerikanischer Physiker und Professor am Racah-Institut für Physik der Hebräischen Universität Jerusalem sowie Dr. David Nowell, „former chairman and NATO meteorologist from Canada, Dr. Antonio Zichichi, president of the World Federation of Scientists, Dr. William Gray, Colorado State University, former president of the American Meteorological Association, Dr. Diane Douglas, climatologist and paleoclimatologist, Dr. Harry Lins, cochairman of the IPCC Hydrology and Water Resources Working Group, Dr. Antonio Zichichi, President of the World Federation of Scientists, Dr. Ivar Giaever, Nobel Laureate and physicist“ – alles Namen, die für sich und die höchste wissenschaftliche Qualität ihrer Statements sprechen.

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)* Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung, 17.04.2026, S.3 ; EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie der Autorin Dagmar Jestrzemski für die Gestattung der ungekürzten Übernahme, wie schon bei früheren Artikeln :  https://www.preussische-allgemeine.de/ ; Hervorhebungen im Text: EIKE-Redaktion.

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