Neuer Report beleuchtet das Versagen der Grünen in Europa und warnt Amerika

Rick Whitbeck

Bei der Lektüre von Rupert Darwalls jüngstem Bericht für die RealClear Foundation mag einem das bekannte Zitat des spanischen Philosophen George Santayana in den Sinn kommen: „Diejenigen, die sich nicht an die Vergangenheit erinnern können, sind dazu verdammt, sie zu wiederholen.“

Jeder, der die Aktivisten bekämpfen will, die hier in den USA eine „Netto-Null-Agenda“ vorantreiben, tut gut daran, Darwalls Beitrag mit dem Titel „The Folly of Climate Leadership“ zu lesen [etwa: Die Torheit der Führerschaft im Klimaschutz].

Die Analyse erzählt die Geschichte Großbritanniens, das dem Ruf nach Dekarbonisierung folgte, als das Parlament 2008 das Ziel einer 80-prozentigen Verringerung der Emissionen in ein Gesetz schrieb. Im Jahr 2019 wurde dieses Ziel auf 100 % – oder „Netto-Null“ – angehoben. Die Ergebnisse waren eindeutig katastrophal.

Seit Beginn der Bemühungen um die Dekarbonisierung ist die britische Wirtschaft nur noch halb so schnell gewachsen wie zwischen 1990 und 2008. Laut einer Studie des renommierten britischen Wirtschaftshistorikers Nicholas Crafts ist dies der zweitschlechteste Zeitraum britischen Wachstums in Friedenszeiten seit 1780.

Zusätzlich zur wirtschaftlichen Malaise sind die britischen Energiepreise in die Höhe geschnellt, und die Briten machen sich nun Gedanken darüber, wie sie die Auswirkungen dieser Kosten auf ihr Portemonnaie überleben können, während sie versuchen, ihre Häuser und Unternehmen zu heizen und mit Strom zu versorgen, beruflich und privat zu reisen und ihr Leben so gut wie möglich zu gestalten.

Die Unterschiede zwischen den britischen Energiekosten und denen hier in den USA sind erschütternd: Die Briten zahlten im Jahr 2022 durchschnittlich 228 Dollar pro Megawattstunde (MWh) für Strom aus Kohle, während die Amerikaner durchschnittlich 27 Dollar pro MWh zahlten. Für Erdgas zahlten die Briten im Jahr 2022 251 $ pro MWh, während die amerikanischen Verbraucher im Durchschnitt 61 $ pro MWh für ihren Strom bezahlten.

Darwalls Bericht hebt auch die Auswirkungen unkontrollierter und marktfeindlicher staatlicher Investitionen in „grüne“ Energie auf die Netzzuverlässigkeit hervor, da die intermittierende Erzeugung von Wind- und Solarenergie – in Verbindung mit einem Mangel an geeigneten Energiespeichern – die Stromerzeugung pro Gigawatt Kapazität seit 2009 um 28 % gesunken ist.

Die gleichen Argumente, die Großbritanniens Wirtschaft lahmgelegt haben, werden nun von der Biden-Regierung hierzulande verwendet, wobei Eiferer auf Kabinettsebene – darunter Energieministerin Jennifer Granholm, Innenministerin Deb Haaland und EPA-Direktor Michael Regan – die Botschaft von ihren Rednerpulten aus verbreiten.

Der kürzlich vom Kongress verabschiedete – und völlig falsch benannte – Inflation Reduction Act hat den Eiferern fast 400 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt, die sie an unterstützende Organisationen und Start-ups verteilen können, um den Vorstoß unserer Nation in Richtung „Netto-Null“ zu beschleunigen. Diese Gelder – die in vielen Fällen ohne jegliche Kontrolle oder Leistungsbewertung verteilt wurden – haben im letzten Jahr nur sehr wenige Erfolge gebracht, es sei denn, ein Erfolg wird daran gemessen, dass politische Kumpane glücklich und reich bleiben.

Man bedenke: Windenergieprojekte in Nebraska, Colorado, Rhode Island, Connecticut und New Jersey wurden im vergangenen Jahr gestrichen, obwohl unzählige Millionen an Bundesgeldern an ihre Entwickler geflossen sind. Über 100 Solarunternehmen gingen in Konkurs, und Solarprojekte von Kalifornien bis Florida wurden mitten in der Entwicklung eingestellt. Auch bei der Batteriespeicherung – einer Schlüsselkomponente zum Ausgleich der Schwankungen von Wind- und Solarenergie – wurden Projekte gestoppt, und mindestens eine Klage gegen ein Speicherunternehmen wurde eingereicht, nachdem dessen Lösung gescheitert war.

Trotz der in Europa aufgezeigten Gefahren der Abhängigkeit von „grüner“ Energie setzt die Öko-Linke weiterhin darauf, Amerika von traditionellen Energiequellen zu entkoppeln. Unterstützt werden diese Bemühungen von ideologischen Milliardären, die weiterhin Netto-Null-Initiativen finanzieren.

Der ehemalige Bürgermeister von New York City Michael Bloomberg hat dem Sierra Club weit über 1 Milliarde Dollar seines persönlichen Vermögens zur Finanzierung seiner Kampagnen „Beyond Coal“ und „Beyond Carbon“ zur Verfügung gestellt. Mit dem Ziel, in den USA bis 2030 von alle Kohlekraftwerke zu schließen, ist es der Partnerschaft zwischen Sierra Club und Bloomberg gelungen, bis heute fast zwei Drittel der Kraftwerke abzuschalten, die meisten davon in ländlichen Gebieten, darunter auch in meinem Heimatstaat Alaska, wo es keine Alternativen zu den bestehenden Kohlekraftwerken im Landesinneren gibt. Ohne die Kohle würden unzählige Alaskaner in unseren langen, dunklen Wintern mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt ihren Lebensunterhalt – und ihr Leben – aufs Spiel setzen.

Angesichts der Aktivisten, die sich in der Regierungsbürokratie verschanzt haben, der Eiferer, die Regierungsbehörden leiten, und der reichen Männer (und Frauen), die diese Bemühungen finanzieren, haben nur diejenigen eine Chance, die sich mit den historischen Fehlern der Dekarbonisierung auskennen – und die bereit sind, aufzustehen und sich gegen die Klimakrieger zu wehren – um die Angriffe aufzuhalten. Darwalls Studie sollte Pflichtlektüre für alle sein, die in ihrem Staat eine Festung gegen die Arbeitsplätze vernichtende und familienfeindliche Dekarbonisierungs-Bemühungen errichten wollen.

This article originally appeared at Real Clear Energy

Link: https://www.cfact.org/2024/01/07/new-report-highlights-green-failure-in-europe-and-warns-america/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Grüne Energie und ökonomischer Fabulismus

GWPF

Eine Studie schätzt, dass der IRA die US-Steuerzahler im Durchschnitt etwa 2,3 Mio. $ pro Arbeitsplatz und Jahr kosten wird.

Die Global Warming Policy Foundation hat heute eine bezifferte Schätzung der Gesamtkosten für die Finanzierung der Steuergutschriften veröffentlicht, die den wichtigsten Ökoenergie-Industrien im Rahmen von Präsident Bidens „Inflation Reduction Act“ (IRA) angeboten werden und damit die Öffentlichkeit über die wirtschaftlichen Gefahren und finanziellen Risiken aufgeklärt, denen die US-Wirtschaft durch dieses Programm ausgesetzt ist.

Die Studie bestätigt frühere Schätzungen, wonach sich die direkten Ausgaben im Rahmen des IRA in den nächsten zehn Jahren auf etwa 1 Billion Dollar belaufen werden, trägt aber auch zu unserem Verständnis der makroökonomischen Auswirkungen der Maßnahmen bei, indem sie die Kosten der Finanzierung dieser Steuergutschriften durch Defizitausgaben schätzt, dem wahrscheinlichsten Weg, den das Weiße Haus einschlagen wird.

Die Studie schätzt, dass die Gesamtsumme der Investitionssteuergutschriften und der damit verbundenen Finanzierungskosten allein für Wind- und Solarenergie leicht 2 Billionen Dollar oder mehr erreichen könnte, insbesondere da steigende US-Defizite zu höheren Zinssätzen führen.

Betrachtet man den IRA als ein Programm zur Schaffung von Arbeitsplätzen, eines der Hauptargumente für die Entwicklung der Offshore-Windenergie, so schätzt die Studie, dass die IRA den US-Steuerzahler im Durchschnitt etwa 2,3 Millionen Dollar pro Arbeitsplatz und Jahr kosten wird.

Ausgaben in dieser Größenordnung sind weitaus höher als in der Weltwirtschaftskrise, aber im Gegensatz dazu werden sie für wenig produktive und suboptimale Anlagen verwendet, insbesondere für die Wind- und Solarstromerzeugung.

Die Auswirkungen dieser Ausgaben auf die Vereinigten Staaten und ihre Bevölkerung werden verheerend sein, da staatliche Eingriffe bessere private Investitionen verdrängen und zu viel höheren Energiekosten für die amerikanischen Verbraucher führen, was beides zu geringerem Wirtschaftswachstum, Arbeitslosigkeit und niedrigerem Lebensstandard führen wird.

Dr. John Constable, der Energieredakteur des GWPF, sagte:

„Die Studie von Dr. Lesser zeigt, dass die Auswirkungen der Kreditaufnahme, die zur Unterstützung von Fehlinvestitionen im Rahmen des IRA erforderlich ist, groß genug sind, um die Kreditwürdigkeit der Vereinigten Staaten und die Kosten der Kreditaufnahme für andere Zwecke zu beeinträchtigen, was erhebliche geopolitische Folgen hat. Je schneller dieses unvernünftige Vorhaben beendet wird, desto besser.“

Dr. Jonathan Lesser, Autor der Studie, sagte:

„Es ist unmöglich, sich den Weg zu mehr Wirtschaftswachstum zu subventionieren. Letztendlich werden die verschwenderischen Ausgaben des IRA für kostspielige, aber geringwertige grüne Energie unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen. Die unbeantwortete Frage ist, wie hoch der wirtschaftliche und soziale Preis sein wird, den die US-Politiker die Öffentlichkeit für diesen Wahnsinn zahlen lassen werden, bevor dies geschieht.“

Jonathan Lesser: Green Energy and Economic Fabulism (pdf)

Link: https://www.thegwpf.org/publications/new-paper-reveals-the-high-cost-of-president-bidens-green-energy-subsidies/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Wie kann es sein, dass der Deutsche Wetterdienst (DWD) sich so irrt und gegen seine eigenen Daten argumentiert? 

Die Daten des Deutschen Wetterdienstes widerlegen den CO₂-Treibhauseffekt als alleinigen Temperaturtreiber

Mathias Baritz, Josef Kowatsch,

2023 soll das wärmste Jahr seit Beginn der DWD-Aufzeichnungen gewesen sein. Der Klimawandel begann erst 1987/88 mit einem Temperatursprung von 0,8 Kelvin CO₂ nimmt seit 120 Jahren stark zu. Die Erwärmung setzte erst ab 1987/88 ein

Die Erwärmung seit 1988 fand hauptsächlich tagsüber statt

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet auf seiner Homepage: Das Jahr 2023 war in Deutschland das wärmste seit Messbeginn 1881. 2023 war weltweit ein neues Rekordjahr der Temperatur. Der Klimawandel geht ungebremst weiter. Wir müssen intensiv in Klimaschutz einsteigen und uns an Schäden durch Wetterextreme anpassen“, so Tobias Fuchs, Vorstand Klima und Umwelt des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Im Gegensatz zu den früheren warmen Jahren, die oft von Trockenheit und Hitzewellen geprägt waren, dominierten 2023 eher feucht-warme Bedingungen mit hohen Niederschlagsmengen, was das letzte Jahr zum Sechstnassesten werden lassen könnte“. Der DWD gibt das Jahr 2023 im Jahresmittel nach Auswertung seiner über 2000 Wetterstationen mit 10,6°C an, siehe nächste Grafiken.

Anmerkung zu: „weltweit das wärmste Jahr“: Tatsache ist, es gibt überhaupt keine Welttemperatur.

Und mit der Aussage, „der Klimawandel geht ungebremst weiter“, meint Vorstand Fuchs natürlich den allein durch CO₂ verursachten Klimawandel. Dass das Klima sich immer ändert, das bestreitet niemand. Nur dass dies ausschließlich durch CO₂ geschieht, das werden auch wir hier im Artikel wieder anhand der Temperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes bestreiten. Also weiterlesen, auch Sie, Herr Tobias Fuchs.

Vorweg: Grundsätzlich ist die physikalische Absorption und Emission von Gasen physikalische Realität und wird durch die Belege unseres Artikels nicht in Frage gestellt. Aber wie hoch ist die dadurch geglaubte Thermalisierung? Gibt es überhaupt eine? Von uns wird die beängstigende Höhe von 2 bis 4,5 Grad Klimasensitivität (je nach Klimamodell, hierbei handelt es sich um fiktive Modelle und nicht um Realität) wissenschaftlich hinterfragt und anhand der Daten des Deutschen Wetterdienstes widerlegt. Insbesondere zeigt sich, dass keine Grundlage für einen sog. Klimanotstand, schon gar keine Hysterie und darauf aufbauende Verbote und Panikmache besteht.

Die seit 20 Jahren diktatorisch meinungsbeherrschende und gut von uns alimentierte Klimafolgenforschung, die als Ziel die Erzeugung einer allgemeinen Klimahysterie hat und auch der DWD behaupten fälschlicherweise, dass der gesamte Temperaturanstieg der letzten Jahrzehnte ausschließlich auf die Treibhausgase zurückzuführen wäre, hauptsächlich auf die stete CO₂-Atmosphärenzunahme. Die erste Grafik zeigt bereits, dass diese CO₂-Erwärmungsbehauptung falsch ist. Der DWD argumentiert gegen seine eigenen Daten.

Grafik 1: Fast 100 Jahre bis 1987 gibt es laut Deutschem Wetterdienst keine Erwärmung, dann kam der Temperatursprung von einem dreiviertel Grad und anschließend die steile Weitererwärmung der deutschen Jahrestemperaturen.

Ganz anders sieht der Verlaufsanstieg der CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre aus, laut mainstream soll diese von 288 ppm um 1900 auf inzwischen 421 ppm gestiegen sein. Wir haben dies in Grafik 2 nachempfunden, wobei die Werte erst ab 1958 mit den heutigen Messmethoden gesicherte Werte sind. Wir müssen allerdings betonen, dass um 1900 in Mitteleuropa mit den damaligen chemischen Nachweisen auch bereits 400 ppm gemessen wurden und in damaligen Lexika und Lehrbüchern der Wert auch mit 400 ppm angegeben wurde. Wer sich näher dafür interessiert, klicke hier.

Grafik 2: Laut heutiger Klimaforschung sind die CO₂ werte seit 1900 um gut 130 ppm nach dieser Kurve stetig angestiegen und der einzige Verursacher dieses Anstiegs wäre der Mensch, wird behauptet.

Grafikvergleich von (1) und (2): Von 1897 bis 1987 laufen beide Graphen vollkommen unterschiedlich. Erst nach dem Temperatursprung, also ab 1988 gibt es eine Korrelation. Allerdings handelt es sich um eine Zufallskorrelation, den die Kausalität ab 1988 bis 2023 konnte von der CO₂-Treibhauskirche noch niemals bewiesen werden. Und das tägliche Trommelfeuer über die Medien und der getreuen Klimakirche ist kein wissenschaftlicher Beweis.

Unterteilt man Zeitraum ab 1893 bis 1987 von Grafik 1 nochmals bis 1943 und danach, so erkennt man aus dem Verlauf der Regressionslinie einen Anstieg bis 1943 und ab 1943 bis 1987 eine Abkühlung. Das zeigt auch die folgende Grafik.

Grafik 3: Von 1943 bis 1987, also 45 Jahre vor dem Temperatursprung kühlten sich die Temperaturen Deutschlands ab. Der Temperatursprung von 1987 auf 1988 beträgt etwa 0,8 Grad. Ab 1988 gab es dann eine starke Weitererwärmung bis heute von 1,2 Grad. Macht zusammen 2 Grad ab 1987

Merke: Die neuzeitliche Klimaerwärmung begann erst 1988 durch einen Temperatursprung mit anschließender Weitererwärmung. Insgesamt 2 Grad Erwärmung.

Dieser Temperatursprung ist in ganz Mittel- und Westeuropa nachweisbar.

Grafik 4: Jahresmitteltemperaturen von Mittel- und West-Europa mit 2 Datensätzen vom Climate Change Institude/ / University of Maine

In Holland wurden die Gründe des Temperatursprunges genauer in dieser Arbeit untersucht. Auch Stefan Kämpfe hat den Klimasprung und die Ursachen hier eindeutig beschrieben. Es handelt sich um natürliche Ursachen der ständigen Klimaänderungen, die hauptsächlich auch nur bei uns stattfand, siehe hier.

Im Vergleich dazu der kontinuierliche CO₂-Anstieg in diesem Zeitraum: (Quelle Umweltbundesamt)

Grafik 5: Zwischen Temperaturen und CO₂-Verlauf gibt es keinen Zusammenhang. CO₂ kann nicht 45 Jahre lang abkühlend wirken, dann durch das IPPC aufgeweckt werden, hochschnellen und ab 1988 eine starke Weitererwärmung bewirken. Solche Gaseigenschaften sind in Physik gänzlich unbekannt.

Erkenntnis 1: Die Temperaturkurve der DWD-Temperaturen und von CO₂ verlaufen vollkommen unterschiedlich. CO₂ oder andere sog. Treibhausgase können nicht der Temperaturhaupttreiber sein.

Die Temperaturaufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes zeigen, dass die Behauptung, CO₂ sei der bestimmende Temperaturerwärmungsfaktor falsch ist.

Der Deutsche Wetterdienst selbst beweist, dass CO₂ nichts oder fast nichts erwärmt.

Es gibt jedoch andere Gründe dieser Erwärmung Deutschlands seit 1987/88. Neutrale, meist unbezahlte Wissenschaftler und Forscher wie wir, die nicht von unserem Staat für ihr CO₂-Panikgeschrei alimentiert werden versuchen die Gründe herauszufinden. Nur ihnen ist zu vertrauen. Wir haben auch nicht vor, die Bevölkerung in eine CO₂-Hysterie zu versetzen, sondern neutral nach den Ursachen des ständigen Klimawandels zu suchen.

Das tägliche Klima-Geschrei in den Medien und die Verunglimpfung von CO₂ als Giftgas und fast alleiniger Temperaturtreiber muss ein Ende finden. Natur- und Umweltschutz bleiben wichtig. Wir müssen herausfinden, weshalb tatsächlich die Temperaturen seit 1987 steigen. Wir Autoren sind an der Ursachenfindung seit Jahren aktiv beteiligt.

Merke: Die Klimaerwärmung seit 1987 bis heute beträgt 2 Grad bei den DWD-Jahrestemperaturen.

Warum argumentiert der Vorstand des DWD ständig gegen seine eigenen Daten?

Wie kann es sein, dass der DWD sich so irrt?

Unsere Vermutungen: Es handelt sich um einen politisch eingesetzten Vorstand, der den Behauptungen unserer Regierung und der bezahlten Klimapanikwissenschaft zuarbeiten muss. Wer die Wahrheit aus den DWD-Temperaturerhebungen durch Grafiken verbreiten würde wie wir, der würde sofort gerügt, auf Linie gebracht oder entlassen.

Viele ehemalige DWD-Angestellte, die inzwischen im Ruhestand sind, dürfen uns nun davon berichten, genauso wie etliche Wissenschaftler offen die Wahrheit aussprechen.

Eine besonders negative Sonderrolle nimmt dabei das PIK Potsdam mit seinen 350 von allen Steuerzahlern gut bezahlten Angestellten ein. Man kann durchaus vermuten, dass das PIK als eine Art „Klima-Stasi“ arbeitet, es überwacht die Angestellten des DWD, es überwacht die Medienlandschaft und die Politiker. Auch die Artikel von Wikipedia sind ebenso vom PIK kontrolliert, durch eingesetzte Türsteher werden Artikel in Richtung Klimapanik umgeschrieben, die Realität unterdrückt.

Und diese von den Angestellten des Deutschen Wetterdienstes verlangte Falsch-Behauptung lautet: Allein CO₂ und andere Treibhausgase bestimmen die Klimaerwärmung, und dafür muss der DWD Beweise und Zuordnungen erbringen. Alle Veröffentlichungen der DWD-Vorstandschaft sind unter dieser Vorgabe zu betrachten.

Und damit wäre auch die Frage in der Überschrift geklärt: der Vorstand des Deutschen Wetterdienstes muss gegen die eigenen Daten argumentieren.

Wir hingegen sind unbezahlte Klimaforscher und können nach den tatsächlichen Ursachen der Erwärmung seit 1987/88 suchen, das ist der entscheidende Unterschied. Wir werden die wirklichen Ursachen des Wandels seit 1987 weiter unten wieder nennen.

DWD-Jahrestemperaturen ergänzt durch die Tag/Nachtverläufe

Anmerkung. Der DWD bietet keinen Schnitt seiner deutlich über 2000 Wetterstationen für den Tag, gemessen in Tmax und die Nacht, Tmin, an. Und somit auch keine Monats-oder Jahresdaten. Wir mussten selbst Station für Station auswerten. Herr M. Baritz hat sich in einer wahrlichen Sisyphusarbeit die monatelange Mühe gemacht und 545 Stationen addierend ausgewertet. Jeder Jahrespunkt ein jeder Grafikbesteht somit aus 365-Einzeldaten von 545 Wetterstationen.

Grafik 6: Oben in grau die Tmax-Temperaturen seit 1947, die erst im Verlaufe des Nachmittags erreicht werden, unten in blau die nächtlichen Tmin Temperaturen, die meist kurz vor Sonnenaufgang gemessen werden. In der Mitte (orange) der Jahrestemperaturenverlauf, der schon aus den vorderen Grafiken bekannt ist.

Auswertung:

Der Temperatursprung 1987/88 tritt bei alle drei Graphen auf, der Verlauf zeigt jedoch Unterschiede

1)Die Nachttemperaturen (unterer Graph) zeigen vor und nach 1987/88 fast keinen Anstieg.

2) Die Tageshöchsttemperaturen (oberer Graph) fallen deutlich bis 1987, danach erfolgt der steile Anstieg.

3) Der DWD-Verlauf der Jahrestemperaturen ist somit ein Durchschnitt zwischen Tag/Nacht.

Da wir jedoch tagsüber wach sind, bekommen wir nur den Verlauf der oberen Tageskurve seit 1988 mit. Somit erkennen wir:

Merke 1: Die Deutschlanderwärmung seit 1988 fand eigentlich nur tagsüber statt.

Selbst ernannte und gut bezahlte CO₂-Treibhausexperten wie der Fernsehtreibhausexperte Härtl behaupten das Gegenteil aufgrund ihrer eigenen Treibhausrechnungen. Sie vergleichen ihre Rechnungen erst gar nicht mit der Realität, weil der DWD nirgendwo solche Grafiken wie wir sie zeichnen anbietet. Ihre Glaubensirrtümer verkünden, dass sich wegen des Treibhauseffektes die Nächte stärker erwärmen würden, siehe RTL-Häckl im Oktober 2020.

Erkenntnis 2: Die Jahresdaten des Deutschen Wetterdienstes, aufgegliedert in Tag/Nacht sind das endgültige „Aus“ für alle Behauptungen, CO₂ wäre der Haupttemperaturtreiber.

Die wissenschaftliche Logik sagt uns: Kohlendioxid kann seit 1988 tagsüber nicht stark erwärmend wirken nachts nicht. Solche Gaseigenschaften gibt es nicht.

Die deutsche Regierung mitsamt den Medien und die bezahlten Panikmacher mitsamt der „letzten Generation“ übertreiben maßlos. Die DWD-Temperaturreihen Deutschlands wurden in den letzten 140 Jahren von vollkommen anderen Ursachen bestimmt.

Deshalb ist auch diese vom Mainstream verkündete Definition von Klimawandel grottenfalsch: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe

Wir wollen uns nun den tatsächlichen Gründen der DWD-Erwärmungen seit 1988 zuwenden und nennen auch gleich den Hauptgrund

Unser Hauptgrund: Die Sonne bestimmt die Temperaturen In Deutschland:

Leider werden die Sonnenstunden von den DWD-Stationen erst seit 1951 erfasst und nicht seit 1943 oder 1947. Trotzdem ist der Zusammenhang eindeutig.

Grafik 7: Von 1951 bis 1987 nahmen die Sonnenstunden in Deutschland stark ab, dann erfolgte ein Sprung auf ein höheres Niveau, ab 1988 nehmen die Sonnenstunden bis heute stark zu.

Diese Grafik erklärt auch, weshalb es in Deutschland im Zeitraum vor 1987 am Tage kälter wurde und ab 1988 vor allem tagsüber wärmer. Welche Überraschung: Die Sonne bestimmt die Temperaturen am Tage. Es gibt natürlich noch andere Gründe. Was die plötzliche Änderung des Klimas ab 1987 in Mittel- und Westeuropa herbeiführte, das haben wir öfters schon beschrieben, z.B. hier.

In aller Kürze nochmals wiederholt: Zeitraum 1988 bis heute:

1) Die Umstellung der Luftzufuhr von NW auf SW -Wetterlagen, also auf südliche Windrichtungen in ganz Mittel- und Westeuropa

2) Laut DWD die Zunahme der Sonnenstunden seit 1988,

3) Laut DWD die Abnahme der Bewölkung

4) Stetige Zunahme der Wärmeinselflächen in Deutschland, dazu gehören:

4a) Die ständige weitere Bodenversiegelung und Asphaltierung einstiger Grünflächen, die Städte und Gemeinden fressen sich in die grüne einst kühlende Landschaft hinein – derzeit 60 ha je Tag in Deutschland, siehe Versiegelungszähler, Stand: 50 833 km² von 358 000 km²

4b) Die ständige Trockenlegung Deutschlands in Feld, Wald, Wiesen und Fluren durch Drainagen und Entwässerungsgräben. Das Wasser der einst viel nässeren deutschen Sumpf-Landschaften landet im Meer, ein tatsächlicher Grund für den Meeresspiegelanstieg. Damit wird Deutschland im Sommer zu einer Steppe. Es fehlt zunehmend die kühlende Verdunstung an heißen Sommertagen. Insbesondere die Tmax tagsüber steigen kontinuierlich. Die gesetzlichen Luftreinhaltemaßnahmen seit 40 Jahren verstärken diesen Prozess der Erwärmung tagsüber

6) Die AMO-Warmphase, die aber auch zyklisch ein Ende finden wird.

7) Die Verringerung der Albedo seit 30 Jahren, dadurch wird weniger Sonnenenergie ins Weltall zurückreflektiert.

8) Die statistische Erwärmung der DWD Temperaturreihen durch Stationentausch. (Das dazugehörige Video ist nicht mehr aufrufbar)

9) Die gänzliche neue Erfassungsmethode der Tagestemperatur – Wetterhütte und Mannheimer Stunden seit 1992 allmählich abgeschafft- die digitale Einheit muss nun frei und ganztägig in der Sonne stehen mit einer genormten Abschirmung. Herr Hager aus Augsburg hat bis zu 0,6 C höhere Tagestemperaturen nach der neuen Methode ermittelt, da er beide Stationen parallel noch einige Zeit betrieben hat.

Und ohne die Zunahme der Wärmeinseln um die DWD-Stationen – siehe Versiegelungszähler – wäre die Erwärmung seit 1988 vor allem viel moderater ausgefallen:

Was heißt viel moderater? Wir haben in der Gruppe versucht, all die verschiedenen Wärmeinseleffekte, die Verlegung der Stationen, die Änderung der Tageserfassung, die Messmethodenänderung aus den DWD-Temperaturreihen ab 1988 herauszurechnen – das wären die obigen Punkte 3, 4a, 4b, 8 und 9. Und damit stehen wir nicht allein – auch im angelsächsischen Bereich  befasst man sich viel mit dieser Problematik. In deutscher Übersetzung ist hierzu kürzlich dieser Beitrag erschienen.

Die WI-bereinigte grüne Erwärmungskurve würde dann vermutlich so verlaufen:

Grafik 8: Die grüne Kurve soll die wirkliche Erwärmung Deutschlands seit 1988 darstellen, unter der Voraussetzung, wenn Deutschland so unverändert geblieben wäre wie 1988, aber auch alle Wetterstationen noch dort stehen würden, wo sie standen und immer noch mit der englischen Wetterhütte nach der alten Messmethode die Temperaturen erfasst worden wären.

Beachte: Der Temperatursprung war von 1987 auf 1988, die Grafik 8 beginnt also nach dem Sprung und zeigt nur die Weitererwärmungen seit 1988, einmal nach DWD und WI-bereinigt.

Gibt es eine solche Wetterstation in Deutschland, die all diese Bedingungen erfüllt wie unsere grüne Regressionslinie aus Grafik 8 und als WI-frei einzustufen wäre? Antwort Nein.

Eine grobe Orientierung könnte jedoch die Wetterstation Düsseldorf liefern, sie steht dort unverändert im Flughafengelände, außerhalb der Stadt. Auch der Düsseldorfer Flughafen selbst hat sich nur moderat entwickelt, die Anzahl der Flugzeuge nur moderat zugenommen, jedoch wurde wie bei allen DWD-Wetterstationen die englische Wetterhütte abgeschafft und nach der neuen Tageserfassung ermittelt. Will heißen, die DWD-Wetterstation Düsseldorf ist WI-arm im Vergleich zu der Wetterstation von 1988

In der nächsten Grafik 9 sind zusätzlich die Tag/Nachtemperaturen eingezeichnet, weil bei einem Wärmeinselarmen Standort diese auch anders verlaufen. Unsere grüne WI-bereinigte DWD-Steigungsgerade in Grafik 8 ist zu vergleichen mit der braunen Kurve bei der DWD-Station Düsseldorf.

Grafik 9: Der Anstieg der Jahrestemperaturen (brauner Graph) verläuft bei der DWD-Station am Düsseldorfer Flughafen moderater als der Schnitt der mehr als 2000 DWD-Stationen, siehe roter Verlauf bei Grafik 8, aber etwas steiler als unsere WI-bereinigte grüne Kurve, (vgl. Steigungsformeln). Außerdem: Auch Tmax tagsüber ist weniger steigend und die Nachtemperaturen sind sogar leicht fallend seit 1988 im Vergleich mit den DWD-Temperaturreihen. (nachts ist der Flugverkehr eingestellt)

Aufgrund all der immer noch vorhandenen menschenverursachten Zusatzerwärmungen der letzten 35 Jahre wurde natürlich nicht unsere theoretisch ermittelte grüne Regressionslinie erreicht.

Auch andere WI-arme DWD-Wetterstationen wie Rosenheim zeigen nachts ebenfalls die leichte Abkühlung seit 1988. Den Temperatursprung davor, also die 0,8 Grad von 1987 auf 1988 registrieren alle deutschen Stationen, auch die Privatstationen.

Sonnenstunden von Düsseldorf: Sie haben ab 1988 dieselbe Zunahme (fast identische Steigung) wie der DWD-Schnitt in Grafik 7

Zusammenfassend lässt sich feststellen:

Merke 2: Die Erwärmung begann in Deutschland erst 1987 mit einem Temperatursprung und der anschließend starken Weitererwärmung. Diese Weitererwärmung fand bei allen DWD-Stationen jedoch tagsüber statt.

In anderen Artikel haben wir gezeigt, dass diese Erwärmung tagsüber auch noch vorwiegend in den Sommermonaten bis in den Früh-Herbst hinein stattfand.

Keinesfalls hat Kohlendioxdid diesen Klimawandel ab 1987 bewirkt !!! Davor gab es gar keinen.

Diese Erkenntnis von uns unbezahlten und deshalb neutralen Klimawissenschaftlern erklären den Klimawandel somit ganz anders als die teuerst vom Steuerzahler bezahlten Klimahysteriker vom PIK Potsdam und all die von unserem Geld lebenden CO₂-Angstmacher der Medien.

Ein kleiner Ausflug, die DWD-Wetterstation Neumayer in der Antarktis.

Da diese Wetterstation einerseits WI-frei ist, andererseits aber auch die natürlich Umstellung der Wetterlagen von nördlichen auf vermehrt südliche Richtungen mit Sonnenstundenzunahme nicht mitgemacht hat, (wie auch?) zeigt diese Wetterstation auch einen gänzlich anderen Verlauf seit 1988 als die mittel- und westeuropäischen Wetterstationen.

Grafik 10: Die DWD-Wetterstation Neumayer in der Antarktis zeigt keinerlei Erwärmung seit 1988. Der Schnitt der Jahrestemperaturen liegt bei etwa -16°C.

Grundforderung von uns Natur- und Umweltschützern:

Die werbe- und geschäftsmäßig geplante und regierungsgewollte CO₂-Klimaangstmacherei vor einer angeblichen Erdüberhitzung muss sofort eingestellt werden.

Wir sind deshalb gegen teure technische CO₂-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt oft zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren und die Albedo wieder zu vergrößern. (Vorschlag aus den USA)

Was man gegen heiße Sommertage und gegen die Trockenlegung Deutschlands vorgehen sollte, haben wir hier in 15 Punkten beschrieben.

Aber diese Hilfsmaßnahmen, die tatsächlich helfen würden, würden der CO₂-Treibhaustheorie widersprechen, deshalb entscheidet sich die Politik lieber für die teure CO₂-Bodenverpressung oder CO₂ aus der Luft ausfiltern und andere vollkommen sinnlose und teure CO₂-Reduzierungsmaßnahmen. Unsere Vorschläge im obigen link würden nicht nur helfen, sondern wären zugleich ein Beitrag zum Naturschutz, die Vielfalt der Arten und die Ökologie der Landschaft würde sich verbessern.

Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre!

Eine positive Eigenschaft hat die CO₂-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO₂ führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO₂-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1000ppm, das sind 0,1%. Das ist auch die Konzentration in den Gewächshäusern für den Gemüseanbau. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, also auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO₂ in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO₂ ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO₂ verteufelt und vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert. Ausführlich hier beschrieben.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gestellt werden und nicht das Geschäftsmodell Klimaschutz. Letztlich ist unsere demokratische Grundordnung durch dieses Ablasshandelsmodell Klimalüge in höchster Gefahr.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.

 




Associated Press liegt falsch: Windparkbetreiber räumen ein, dass Turbinen Delfine und Wale töten

Diana Furchtgott-Roth

Wenn Unternehmen, die Windkraftanlagen bauen, eine Genehmigung für die Schädigung von Meereslebewesen beantragen, geben Reporter der Associated Press der Heritage Foundation (bei der ich arbeite) und dem Heartland Institute die Schuld, anstatt die Fakten zu nennen.

In dem irreführenden AP-Artikel, der unter anderem von WBTS-TV in Boston, der Zeitung The Daily Star aus Oneonta, N.Y. und WTFX-TV in Philadelphia verbreitet wurde, heißt es: „Wissenschaftler sagen, dass es keine glaubwürdigen Beweise gibt, die Offshore-Windparks mit dem Tod von Walen in Verbindung bringen“ und „Offshore-Windkraftgegner unbewiesene Behauptungen über die Schädigung von Walen aufstellen, um zu versuchen, Projekte zu stoppen, wobei einige der lautesten Gegner in New Jersey sitzen“.

In dem Artikel wird den Gegnern vorgeworfen, „Angst in den Küstengemeinden zu schüren, in denen die Projektentwickler für den Betrieb eines Windparks eine landseitige Infrastruktur aufbauen müssen“.

Wenn dem so ist, warum bitten dann Offshore-Windpark-Unternehmen Onkel Sam um die Erlaubnis, Meeressäuger zu schädigen, und warum werden tote Wale an den Stränden der Ostküste angespült?

Laut den AP-Reportern Christina Larson, Jennifer McDermott, Patrick Whittle und Wayne Parry ist „ein lautstarker Gegner der Offshore-Windkraft“ die Heritage Foundation, eine konservative Denkfabrik mit Sitz in Washington, D.C. Diana Furchtgott-Roth, Direktorin des Zentrums für Energie, Klima und Umwelt der Stiftung, schrieb im November, dass das abgebrochene Windkraftprojekt des dänischen Unternehmens Ørsted in New Jersey „hässlich“ und „eine Gefahr für die Tierwelt““ sei. (The Daily Signal ist das Nachrichtenorgan der Heritage Foundation).

Hätten die vier Reporter ihre Hausaufgaben gemacht, hätten sie erwähnt, dass die Unternehmen in den vorgeschriebenen Umweltverträglichkeitsprüfungen bei der National Oceanic and Atmospheric Administration erklären, dass die von ihren Aktivitäten erzeugten Geräusche Meeressäuger schädigen werden.

So haben Atlantic Shores und Ørsted’s Ocean Winds in ihren Anträgen für Offshore-Windprojekte in New Jersey die Genehmigung zur Schädigung von Meeressäugern beantragt. Und seit die Schiffe im Mai 2022 ihre Offshore-Untersuchungen verstärkt haben, wurden 31 tote Wale an den Stränden von New Jersey und Umgebung angespült.

Ørsted, das sich im November von einem geplanten Offshore-Windpark in New Jersey zurückzog, beantragte die Genehmigung, 30 Wale, 3231 Delfine, 82 Schweinswale und acht Robben durch die von seinen Untersuchungen erzeugten Schallwellen zu schädigen – obwohl das Unternehmen behauptet, dass der Schaden vernachlässigbar wäre.

Die genauen Zahlen und die einzelnen Arten sind auf der Website der NOAA im Antrag von Ørsted auf Genehmigung der zufälligen Belästigung (Tabelle 9) zu finden.

Das Unternehmen Atlantic Shores, das sich im Besitz der niederländischen Shell Oil und der französischen EDF befindet, bemüht sich immer noch um eine Genehmigung für die Errichtung eines Offshore-Windparks in New Jersey. In seinem Antrag auf unbeabsichtigte Beeinträchtigung (Tabelle 6-3) erklärte das Unternehmen, dass die mit dem Standort der Windturbinen verbundenen Schallwellen wahrscheinlich 10 Wale, 662 Delfine, 206 Schweinswale und 546 Robben beeinträchtigen würden ( ebenfalls als vernachlässigbare Menge bezeichnet). Das Unternehmen erhielt die Genehmigung, diese Meerestiere zu schädigen.

Obwohl die Unternehmen die Auswirkungen als „vernachlässigbar“ bezeichnen, heißt es auf der NOAA-Website, dass es schwierig ist, die Auswirkungen von künstlichen Geräuschen auf Säugetiere zu messen.

„Ein akustisches Trauma, das durch die Einwirkung lauter, vom Menschen erzeugter Geräusche entstehen könnte, ist sehr schwer zu beurteilen, insbesondere wenn der Körper des Wals bereits stark verwest ist“, heißt es auf der Website der NOAA.

Sean Hayes, Leiter der Abteilung für geschützte Arten bei der NOAA, schrieb in einem Brief an Brian Hooker, leitender Biologe beim Bureau of Ocean Energy Management: „Die Entwicklung von Offshore-Windkraftanlagen birgt Risiken für diese Arten [Glattwale], die in den südlichen Gewässern Neuenglands aufgrund der Häufigkeit und Verbreitung der Arten noch größer sind … . Im Gegensatz zu Schiffsverkehr und Lärm, die bis zu einem gewissen Grad gemildert werden können, können die ozeanografischen Auswirkungen der installierten und in Betrieb befindlichen Turbinen während der 30-jährigen Lebensdauer des Projekts nicht gemildert werden, es sei denn, sie werden stillgelegt.“

Außerdem wurde in dem AP-Artikel nicht erwähnt, dass einige der Unternehmen, die diese Windparks errichten würden, im Besitz von Dänemark, den Niederlanden und Frankreich sind – und das, obwohl die Steuergutschriften für erneuerbare Energien im so genannten Inflation Reduction Act darauf abzielen, einheimische Unternehmen zur Erzeugung erneuerbarer Energien anzuregen. Und es wurde nicht erwähnt, dass die Offshore-Windparks in New Jersey praktisch keinen Einfluss auf die Abschwächung der globalen Temperaturen haben würden, weder jetzt noch im Jahr 2100.

Lokale Gemeinden lehnen zunehmend Windparks ab, wie aus einer Datenbank für Ablehnungen von erneuerbaren Energien hervorgeht, welche der Umweltwissenschaftler Robert Bryce führt. Er berichtet, dass 417 Windparks und 190 Solaranlagen im Jahr 2023 von lokalen Gemeinden abgelehnt wurden. Mehr als 600 Projekte wurden im Jahr 2023 abgelehnt, gegenüber 489 im Jahr 2022 und 208 im Jahr 2018.

Die Befürworter der erneuerbaren Energien versuchen, die Schäden zu beschönigen und die Vorteile zu übertreiben, um teure Offshore-Windparks zu fördern. Fürs Protokoll: Das französische und niederländische Unternehmen Atlantic Shores und das dänische Unternehmen Ørsted haben um die Erlaubnis gebeten, Wale, Delfine, Schweinswale und Robben zu verletzen.

Die Amerikaner in New Jersey und anderswo lehnen diese Umweltschäden ab.

Weitere Informationen über die Auswirkungen der Offshore-Windenergie auf den Nordatlantischen Glattwal gibt es hier.

Mehr zu gefährdeten Arten gibt es hier.

Diana Furchtgott-Roth is the director of the Center for Energy, Climate and Environment and the Herbert and Joyce Morgan Fellow at The Heritage Foundation.

Originally published by The Daily Signal. Republished with permission.

Link: https://heartlanddailynews.com/2024/01/associated-press-got-it-wrong-wind-farm-contractors-acknowledge-turbines-kill-dolphins-whales/?

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die MINT-freie Übernahme von IPCC-Wahrheiten führt zur intellektuellen Selbstverbrennung

Uli Weber

Mit den Kommentaren ist das immer so eine Sache. Einerseits freut sich jeder Autor über ein positives Feedback auf seinen Artikel, andererseits sind manche Kommentare/Kommentatoren einfach nur nervig. Grob betrachtet steuert etwa ein Viertel der Kommentare etwas Konstruktives zu dem betreffenden Artikel bei, sei es direkt zum Thema oder zum allgemeinen Verständnis. Ein weiteres Viertel besteht aus der Fortführung von Diskussionen oder Auseinandersetzungen zwischen Protagonisten unterschiedlicher Lager oder Auffassungen aus vorherigen Kommentarverläufen, die oftmals schwer zu verfolgen sind. Das nächste Viertel der Kommentare besteht im weitesten Sinne aus Selbstdarstellungen der betreffenden Kommentatoren oder deren erneuter Darstellung ihrer unveränderlichen Positionen. So wird beispielsweise andauernd die Benutzung eines völlig unsinnigen Begriffs aus dem hysterischen Klima-Mainstream in Frage gestellt, und zwar ungeachtet der Tatsache, dass ohne die Benutzung eben dieses Begriffs durch Realisten die Erklärungshoheit gegenüber der betrogenen Öffentlichkeit allein bei den Alarmisten verbleibt.

Das letzte Viertel schwankt dann zwischen Impertinenz und Aggression gegen den Autor bzw. dessen Thesen und/oder verbreitet aus Absicht oder Unvermögen falsche Aussagen zum Thema. Die beiden letzteren Gruppen sind nicht trennscharf auseinanderzuhalten, weil sie inhaltlich und in der Form ihrer Äußerungen in einander übergehen. Nachfolgend schildert der Autor mal ganz wertfrei ein konkretes Beispiel. In dem EIKE-Artikel CO2-Versuch zum Treibhauseffekt[1] von A. Agerius heißt es, Zitat:

Existiert ein aus einer Gegenstrahlung hervorgerufener Treibhauseffekt, müsste ein Anstieg des CO2-Gehaltes in der Luft eine messbare Temperaturerhöhung verursachen. Für einen CO2-Anstieg auf über 6.000 ppm entspräche dies Konzentrationen, wie sie vor 550 Millionen Jahren auf der Erde im Cambrium[2] herrschten. Die Globaltemperatur betrug damals in den geologischen Warmzeiten der Erde über 30 °C. Für einen Treibhauseffekt aus Gegenstrahlung würde man in einem Ursache-Wirkungszusammenhang – wie ihn die „settlet theory“ propagiert ‑ bei einem Konzentrationsanstieg von 400 ppm auf über 6.000 ppm einen Temperaturanstieg von 15 °C auf über 30 °C erwarten…“

Die Aussage von Agerius lautet also, dass bei einer Erhöhung des atmosphärischen CO2-Gehaltes um den Faktor 15 der vorgebliche Treibhauseffekt aus einer ominösen Gegenstrahlung die sogenannte „gemessene globale Durchschnittstemperatur“ von 15°C auf über 30°C erhöhen müsste. Diese Aussage wird in der Kommentarfunktion dann von einem Michael Krüger am 4. Januar 2024 um 13:17 Uhr mit Angabe von etwa einem Viertel des von Agerius genannten Temperaturanstiegs unter Berufung auf den IPCC in Frage gestellt, Zitat:

Für einen Treibhauseffekt aus Gegenstrahlung würde man in einem Ursache-Wirkungszusammenhang – wie ihn die „settlet theory“ propagiert ‑ bei einem Konzentrationsanstieg von 400 ppm auf über 6.000 ppm einen Temperaturanstieg von 15 °C auf über 30 °C erwarten [dort als Zitat gekennzeichnet].

Auch das ist nicht richtig. Gemäß IPCC-Formel ergibt sich bei einer Erhöhung des CO2 von 400 auf 6.000 ppm in der gesamten Atmosphäre im neuen Gleichgewicht, ohne Rückkopplungen:

dT = 5.35 x 0.27 x ln (6.000 / 400) = 3,9 °C Erhöhung.

Und das erst nach einer Climate-Respose-Time von bis zu 10 Jahren.“

Die vorstehende Berechnung ist mathematisch durchaus richtig, aber bildet die angegebene Funktion auch wirklich die physikalischen Vorgaben des IPCC für den vorgeblichen Einfluss der CO2-Verdoppelung auf die sogenannte Globaltemperatur korrekt ab?

Schaunmermal:

Auf dem Bildungsserver heißt es über die Klimasensitivität, leicht bearbeitetes Zitat:

Die Klimasensitivität wird in °C angegeben und steht für die Temperaturänderung, die die Erde bei einer Verdoppelung des vorindustriellen CO2-Gehalts erfahren würde. Eine Verdoppelung des CO2-Gehalts der Atmosphäre von 280 ppm vorindustriell auf 560 ppm wird ohne weitere Maßnahmen gegen die Emission von anthropogenen Treibhausgasen um 2060 erwartet. Gegenwärtig liegt die CO2-Konzentration bei 416 ppm. D.h. etwa der halbe Weg zu einer Verdoppelung ist bereits erfolgt.

Dort wird auch der Unterschied zwischen ECS und TCR erklärt, Zitat:

ECS: Die Gleichgewichts-Klimasensitivität (engl. ECS = equilibrium climate sensistivity) meint den Klimazustand, der eintritt, nachdem das Klimasystem sich an die doppelte Menge von CO2 in der Atmosphäre angepasst hat. Das kann hunderte bis über 1000 Jahre dauern, vor allem weil der Austausch der Erwärmung der Atmosphäre mit der des Ozeans (Erwärmung des Ozeans) sehr langsam erfolgt.

TCR: Die transiente Klimasensitivität bezieht sich auf die Erwärmung zum Zeitpunkt der CO2-Verdoppelung. Dabei geht man von einer Zunahme des Kohlendioxids von 1% jährlich aus. Die Erwärmung ist geringer, weil die Verteilung der Wärme zwischen Ozean und Atmosphäre noch keinen Gleichgewichtszustand erreicht hat.“

Die Klimasensitivität KS von CO2 ist also die Temperaturerhöhung in [°C] pro Verdoppelung des atmosphärischen CO2-Gehaltes oder: KS2xCO2 = ΔT [°C]

Und jetzt schauen wir uns noch einmal die Berechnung aus dem oben zitierten Kommentar an:

dT = 5.35 x 0.27 x ln (6.000 / 400) = 3,9 °C Erhöhung

Die Formel für die Klimasensitivität ΔTs von CO2 lautet nach IPCC (2001):

ΔTs = λ x α x ln (C/C0) in [°C]

mit α = 5.35 [W/m²] und λ = 0,5 °C per [W/m²]

Quelle IPCC (2001): Radiative Forcing of Climate Change 2001 – The Scientific Basis

Referenz: S. 354 and Tabelle 6.2

Lassen wir zunächst einmal die unterschiedlichen Werte für Lambda (λ) außen vor, und stürzen wir uns auf das Wesentliche: Es geht hier um einen konstanten Temperaturanstieg pro Verdoppelung des atmosphärischen CO2-Gehaltes. Dazu haben wir einen „Strahlungsantrieb“ Alpha (α) in [W/m²] für eine CO2-Verdoppelung sowie einen Temperaturanstieg Lambda (λ) in [°C / W/m²]. Der Term „ln(C/C0)“ soll jetzt also bei einer Verdoppelung des atmosphärischen CO2 von C0 ppm auf C=2xC0 ppm den erforderlichen Faktor „1“ liefern.

Kann das der Term „ln (C/C0)“ überhaupt?

Nein, denn „ln“ ist der natürliche Logarithmus zur Basis e = 2,718281828459!

Rechnenmermalmit„e“nach: Wir nehmen mal eine Klimasensitivität (α x λ) = 3°C/(2xCO2), ein C0 von 280 ppm und wollen wissen, um wie viel Grad Celsius die Temperatur bei 560 ppm CO2 ansteigt.

ΔTs = 3°C x ln (560 /280) = 3°C x ln2 = 3°C x 0,69314718 = 2,07944154°C

Wir gehen in die Berechnung von Delta T also mit einer Klimasensitivität von 3°C hinein und kommen bei Verdoppelung des atmosphärischen CO2-Gehaltes mit einem Temperaturanstieg von 2°C wieder heraus. Da ist also irgendetwas ganz gewaltig schief gelaufen, denn nach Vorgabe der Klimasensitivität soll die CO2-Verdoppelung ja nun mal 3°C ergeben. Und da es bei dieser Berechnung um ein Vielfaches von „2“ geht, wäre hier wohl auch eher der binäre Logarithmus angebracht, also schaunmermal:

ΔTs = 3°C x log2 (560 /280) = 3°C x log2 (2) = 3°C x 1 = 3°C

Unddannschaunmernochmalweiter: Im oben zitierten Kommentar wird mit α = 5.35 [W/m²] und λ = 0.27 [°C/ W/m²] gerechnet:

ΔT = 5.35 x 0.27 x ln (6.000 / 400) = 3,9 °C

Probe: ΔT = 1,4445°C x ln (15) = 1,4445°C x 2,7080502 = 3,912°C

Rein rechnerisch stimmt die Berechnung aus dem obigen Kommentar mit dem natürlichen Logarithmus also. Allerdings ergibt sich daraus dann eine völlig abwegige Klimasensitivität mit:

KS2xCO2 = 1,001, obwohl deren Eingangswert [5.35 x 0.27°C = 1,4445°C] betragen hatte.

Also rechnen wir mal mit dem binären Logarithmus und den beiden unterschiedlichen Lambdas:

λ = 0,27°C per [W/m²]: ΔT = 5.35 x 0.27 x log2 (6.000 / 400) °C = 1,854 °C x log2 (15) = 7,244°C

λ = 0,5°C per [W/m²]: ΔT = 5.35 x 0.5 x log2 (6.000 / 400) °C = 2,675 °C x log2 (15) = 10,451°C

Aber was ist mit der vom IPCC vorgegebenen Schwankungsbreite für die Klimasensitivität KS2xCO2? Im IPCC AR6, Section 3, Kapitel 3.1.1. Long-term Climate Change auf Seite 68, 1. Absatz heißt es dazu:

Der wahrscheinliche Bereich der Gleichgewichtsklimasensitivität wurde auf 2,5 °C bis 4,0 °C eingeengt (mit einer besten Schätzung von 3,0 °C).“

Bei KS2xCO2 = λ x α = 3,0°C und dem binären Logarithmus liegt die Berechnung etwa 3°C unter den von Agerius angegebenen 15°C. Der hatte für seine Aussage aber gar keine CO2-Klimasensitivität vorgegeben, rechnen wir also mal mit KS2xCO2 = λ x α = 4,0°C:

ΔT = 3,5 x log2 (6.000 / 400) °C = 4,0°C x log2 (15) = 15,63°C

Die ursprüngliche Frage lautete, ob nach der IPCC-Treibhaustheorie ein atmosphärischer CO2-Konzentrationsanstieg von 400 ppm auf über 6.000 ppm eher einen Temperaturanstieg von 15 °C (Agerius) oder 3,9 °C (Krüger) ergeben würde. Nun, mit einer KS2xCO2 = 4,0°C erhalten wir bei einer Berechnung nach der IPCC-Formel mit dem binären Logarithmus tatsächlich einen Temperaturanstieg von über 15°C. Damit wird also die Aussage von Agerius voll bestätigt, während sich mit einer korrekten binären Berechnung auf Grundlage der besten IPCC-Schätzung von KS2xCO2 = 3,0°C mit ΔT = 11,7°C bereits der dreifache Wert des fragwürdigen MINT-freien Ergebnisses aus Krügers Kommentar ergibt.

Triggerwarnung vor einem altweißen Machospruch! In einer längst vergangenen Zeit, als es noch reine Männerjobs gab, pflegte man eine solche fehlerhaft-besserwisserische Selbstdarstellung unter der Rubrik „Keine Haare am Sack, aber mit’m Arsch vordrängeln“ zu subsummieren. Aber im wokesten Habockistan aller Zeiten ixen wir diesen altweißen Machospruch mal ganz schnell wieder aus: Xxxxx Xxxxx xx Xxxx, xxxx xxx’x Xxxxx xxxxxxxxxxx!

Schlussbemerkung des Autors: Man kann, wie vorstehend nachgewiesen, mit den Angaben vom IPCC rechnen, man kann diese Angaben auch korrigieren und man erhält sogar irgendwelche rechnerischen Ergebnisse. Der Autor betont aber nachdrücklich, dass er weder an die jungfräuliche Geburt der Klimakirche glaubt, also dass CO2 aus sich selbst heraus Energie erzeugen kann, noch an die Erwärmung unserer Erde durch eine klimareligiöse Segnung ihrer eigenen Abstrahlung. Ersteres verletzt den Ersten Hauptsatz der Thermodynamik und Letzteres den Zweiten.

PS. @ Peter Puschner, Prof. Dr.-Ing. am 3. Januar 2024 um 12:51 Uhr: Mit Ihren Vorgaben wäre dieser Artikel nicht möglich gewesen, Zitat:

Alle Berechnungen mit Globaltemperaturen sind falsch, besonders, wenn man dann auch noch das S-B-Gesetz bemüht. Für das „Falsche“ gibt es mehrere Gründe:

Eine Globaltemperatur ist eine Erfindung, sie beruht nicht auf anerkannter Physik. Sie dient nur dazu, das komplexe Klima-Geschehen an einer einzigen Zahl mit Stellen hinter dem Komma festzumachen und erklären zu wollen.“

Machen Sie was draus, das ein Umdenken der breiten Mehrheit bewirken kann!