Die Zeitbombe gebrauchter Elektrofahrzeuge

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT

h/t Dave Ward

Money Mail kann heute auf eine Zeitbombe hinweisen, die auf dem Gebrauchtwagenmarkt für Elektrofahrzeuge (EVs) droht. Unsere Untersuchung hat ergeben, dass viele Elektroautos aufgrund ihrer begrenzten Batterielebensdauer fast unmöglich weiterzuverkaufen sind.

Experten zufolge beträgt die Garantie für die Batterie eines Elektrofahrzeugs im Durchschnitt nur acht Jahre. Nach dieser Zeit kann die Batterie schneller an Leistung verlieren und so die Kilometerleistung zwischen den Ladevorgängen verringern.

Viele Elektroautos verlieren nach sechs Jahren bis zu 12 Prozent ihrer Ladekapazität. Einige verlieren sogar noch mehr. Dennoch sind die Kosten für den Austausch einer E-Auto-Batterie erstaunlich hoch, wie unsere Untersuchung ergab.

Ein fünf Jahre alter Renault Zoe kostet 9.100 £, aber eine neue Batterie schlägt mit 24.124 £ zu Buche. In einigen Fällen belaufen sich die Kosten für eine Ersatzbatterie auf bis zu 40.000 Pfund. Bei bestimmten E-Fahrzeugen können die Kosten für den Austausch der Batterie das Zehnfache des Wertes des Fahrzeugs auf dem Gebrauchtmarkt betragen. Das bedeutet, dass gebrauchte E-Fahrzeuge nur eine begrenzte Lebensdauer haben, was sie im Laufe der Jahre zu einem immer größeren Risiko macht.

Die Forschung zu Elektroauto-Batterien ist noch nicht abgeschlossen, und der Markt für gebrauchte Elektroautos ist neu, da die ersten populären Elektroautos erst 2009 vom Band liefen.

Gestern Abend sagte ein Autoexperte, dass Kunden beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos nach Ablauf der Garantiezeit (in der Regel acht Jahre) vorsichtig sein sollten, da es nach dieser Zeitspanne keine einfache Möglichkeit gibt zu messen, wie stark die Batterie-Leistung abnimmt, bevor sie ausgetauscht werden muss.

Das kann bedeuten, dass Sie am Ende für eine teure neue Batterie bezahlen müssen. Der Motorenexperte Shahzad Sheikh, der den YouTube-Kanal Brown Car Guy betreibt, sagte: „Mit einer schwachen Batterie ist die Reichweite gering, und es kann immer schwieriger werden, das Fahrzeug nach acht Jahren weiterzuverkaufen. Die Käufer wissen, dass sie nur eine geringe Lebensdauer des Fahrzeugs haben und werden daher, wenn überhaupt, nur eine kleine Summe zahlen.“

Dieses Problem wird durch die Tatsache verschärft, dass alle bis 2035 auf den Markt kommenden neuen Autos Elektroautos sein werden. Die Autofahrer werden sich daran gewöhnen müssen, etwa 10.000 Pfund mehr zu zahlen als für ihr benzinbetriebenes Pendant, und das für ein Fahrzeug, das nicht für eine so lange Lebensdauer gebaut ist.

Ein neuer, mit Benzin betriebener Renault Clio kostet etwa 20.000 Pfund, während sein rein elektrisches Gegenstück, der Renault Zoe, knapp 30.000 Pfund kostet.

Während Sie ein herkömmliches Benzin- oder Dieselauto rund 200.000 Meilen in 14 Jahren fahren können, bevor der Motor repariert oder ausgetauscht werden muss, gilt für ein neues Elektroauto in der Regel eine Garantie von 100.000 Meilen in acht Jahren.

Sollte Ihr Benzinmotor ausgetauscht werden müssen, können Sie mit Kosten in Höhe von etwa 5.000 £ rechnen. Wenn Sie jedoch die Batterie Ihres Elektroautos außerhalb der Garantiezeit austauschen, müssen Sie je nach Automarke mit Kosten in Höhe von 13.000 £ bis 40.000 £ rechnen, wenn Sie ein neues Gerät des Herstellers einbauen.

Hinzu kommen externe Faktoren, wie die Nutzung von Schnellladegeräten und sogar ein kälteres Klima, die zur Verschlechterung der Batteriequalität beitragen.

Die hohen Kosten für Elektroauto-Batterien sind darauf zurückzuführen, dass es schwierig ist, Metalle wie Nickel, Kobalt, Lithium und Mangan abzubauen, die in Lithium-Ionen-Batterien verwendet werden. Sie werden auch für die Herstellung anderer elektronischer Geräte wie Mobiltelefone und Laptops benötigt.

In den extremsten Fällen, wie z. B. bei einem 12 Jahre alten Nissan Leaf, der in der Anschaffung 2.000 £ gekostet hat, kann man bis zu 24.000 £ für eine nagelneue 24-kWh-Batterie bezahlen.

Die meisten Besitzer würden jedoch auf eine neuere 40-kWh-Batterie von Nissan umsteigen, die 12.780 Pfund kostet, vor den Einbaukosten in der Werkstatt von etwa 2.000 Pfund. Diese neuere Batterie hat eine größere Kapazität, kann aber auch in ältere Modelle eingebaut werden.

Diese hohen Unterhaltskosten für ein Elektroauto verheißen nichts Gutes für den noch jungen Gebrauchtwagenmarkt, meint Shahzad Sheikh, der darauf hinweist, dass „Early Adopters“ bereits Elektroautos gekauft haben, während die nächste Käuferschicht auf der Suche nach einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis ist – und Schwierigkeiten hat, dieses zu finden.

Der Gebrauchtmarkt scheint ein natürlicher Ort zu sein, um nach einem Elektroauto zu suchen, aber leider birgt er auch Gefahren, da die Batterien mehr wert sind als das Auto. Wenn die Batterie nicht mehr funktioniert, wird das Fahrzeug fast wertlos.

Die Fahrzeughandels-Website AA Cars stimmt dem zu und sagt, dass fast die Hälfte aller potenziellen Käufer von Gebrauchtwagen durch Bedenken hinsichtlich der Batterielebensdauer abgeschreckt werden.

https://www.thisismoney.co.uk/money/mailplus/article-13367571/The-used-electric-car-timebomb-Tens-thousands-EVs-soon-impossible-sell-batteries-wont-affected.html

Die Situation ist noch schlimmer, als die Mail meint.

Dies ist nicht nur ein Problem für acht Jahre alte Autos, denn es wird sich über die gesamte Lieferkette fortsetzen.

Wenn Sie zum Beispiel jetzt ein fünf Jahre altes Benzinauto kaufen, können Sie davon ausgehen, dass Sie immer noch ein paar tausend Euro zurückbekommen, wenn Sie es in drei Jahren eintauschen. Wenn Sie ein 5 Jahre altes Elektroauto kaufen, erhalten Sie wahrscheinlich keinen Cent zurück. Das wiederum entwertet das 5 Jahre alte Elektroauto, da die Käufer es sich sonst nicht leisten können, eines zu kaufen. Und so geht es die Kette hinauf.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/05/01/the-used-ev-timebomb/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Kohlendioxid-Erwärmungstheorie ist falsch – Teil 2

Das zeigt uns der Deutsche Wetterdienst mit seinen April-Temperaturwerten. Teil 2

Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch

Teil 1 hier

Teil 2: Unterschiedlicher Verlauf der Tages/Nachttemperaturen ausgewählter Wetterstationen

  • Die Schere zwischen Tag und Nachttemperaturen öffnet sich seit dem Klimawandel
  • Der Klimawandel fand in Mittel- und Westeuropa erst im Jahre 1987/88 statt

Anmerkung: Der DWD- erfasst mit einem Teil seiner Wetterstationen die Maximum- und die Minimumtemperaturen mit einem Digitalthermometer, also die Tagesspitzen und die nächtlichen Tiefsttemperaturen, die in aller Regel kurz vor Sonnenaufgang gemessen werden. Bei warmen Apriltagen schaukelt sich die Temperatur aufgrund der schon hochstehenden Sonne und den südlichen Wetterlagen auf, so dass eine hohe T-Max auch zugleich einen warmen Apriltag tagsüber beschreibt. Umgekehrtes gilt für die Nacht. Deshalb reden wir verkürzt von Tages/Nachttemperaturen.

In Teil 1 hatten wir festgestellt, dass der April ab 1987/88 durch einen Temperatursprung wärmer wurde und zwar bei allen deutschen Wetterstationen, auch bei den WI-armen.

30 Tagesmessungen ergeben den Schnitt für 1 Jahr. In früheren Jahrzehnten wurde diese Tagesmessung nach einer anderen Methode und analog in der englischen Wetterhütte ermittelt, die auch noch an einem anderen Platz stand, als die heutige Ermittlung nach DWD-Norm.

Nun könnten Treibhauserwärmungsüberzeugte unter den Lesern behaupten, dieser natürliche Temperatursprung 1988 – siehe Grafik 1- wäre ein Einfluss von Treibhausgasen. Diese eventuelle Falsch-Überzeugung lässt sich leicht widerlegen, indem man den April-Temperaturverlauf seit 1988 auftrennt in Tag/Nachttemperaturen.

Wir gehen davon aus: Würde CO₂ der Haupttreiber der Temperaturen sein wie die Definition von Klimawandel vorgibt, dann dürfte es zwischen einzelnen Wetterstationen kaum Unterschiede in den linearen Regressionslinien geben. Die Definition lautet: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Hinweis zur Übersichtlichkeit der folgenden Grafiken: Der Leser möge in den nun folgenden Grafiken vor allem den Trendverlauf der blauen unteren Nachttiefsttemperaturen mit dem Trendverlauf der oberen grauen Grafik, den Tageshöchsttemperaturen vergleichen. Wir beginnen auch deswegen erst 1988, weil die betreffenden Stationen überhaupt durchgängige Werte vorliegen haben, und die Werte zuverlässiger stationsvergleichbar sind, da die Änderungen bei den Stationen geringer ausfallen als seit 1943.

Man könnte sonst argumentieren, der Zeitraum von 1943 bis 1987 wurde teilweise mit ganz anderen Wetterstationen an ganz anderen Orten in Deutschland ermittelt. Außerdem gab es einige der folgenden Stationen 1943 noch gar nicht.

Schon nach 3 DWD-Wetterstationen zeigt sich deutlich:

Ergebnis 1: Die Aprilnächte wurden kälter seit 1988, die Tage hingegen deutlich wärmer. Die mittlere braune Grafik ist eher die Resultierende aus Tag/Nachtverlauf.

Weiter geht’s mit drei eher ländlichen Stationen:

Ergebnis 2: Die Schere zwischen Tagesmaximumtemperaturen und den nächtlichen Minimumtemperaturen öffnet sich immer weiter. Der April wird vor allem auf dem Lande nachts eindeutig kälter seit 1988

Und noch eine städtische Station, mitten in der Wärmeinsel München:

Auch in einer ausgesprochenen städtischen Wärmeinsel gibt es deutliche Unterschiede im Apriltemperaturverlauf zwischen Tag und Nacht. Allerdings ist die nächtliche T-Min Trendlinie nicht fallend, sondern fast ausgeglichen. Wir erklären es damit, dass die kalten Aprilnächte einfach aus der Stadt rausgeheizt werden.

Ähnliches gilt auch für die Wetterstation Frankfurt:

Ergebnisse: alle Grafiken zeigen, die Aprilerwärmung seit 1988 fand im Gebietsmittel nur tagsüber statt. Selbst bei städtischen Wärmeinselwetterstationen wurden die Aprilnächte nicht wärmer.

Der unterschiedliche Verlauf der Tmax und Tmin-Temperaturen sind der eindeutige Beweis, dass die CO₂-Konzentrationsänderungen überhaupt keinen oder fast keinen Einfluss auf irgendwelche Temperaturen haben.

Begründung: Bei Sonnenuntergang kann eine CO₂-Erwärmungswirkung nicht aussetzen, um dann anderntags bei Sonnenaufgang tagsüber wieder zu wirken.

Dabei sollte doch laut dem RTL-Klimaexperten Christian Häckl der Treibhauseffekt nachts stärker wirken als tagsüber, hier ist seine Theorie ausführlich und verständlich beschrieben. Es gibt nur einen Nachteil: die Vorhersagen sind grottenfalsch, weil die Realität der DWD-Temperaturen das Gegenteil zeigt. Es ist aber auch zu dumm, wenn der DWD zwar die T-min/T-max erhebt, aber selbst nirgendwo eine Grafik anbietet und überzeugte Treibhausexperten dann ohne Beweis irgendwas behaupten dürfen.

Man muss richtigerweise folgern: Die CO₂-Erwärmungstheorie ist eindeutig falsch. CO₂ hat auf den Temperaturverlauf der Atmosphäre keine merkbare Wirkung. Auch wenn CO₂ im Infrarotbereich absorbiert, und emittiert, – was physikalisch richtig ist- dann sollten sich Physiker endlich überlegen, weshalb diese Tatsache in der Gesamtatmosphäre keine Rolle spielt und keine CO₂-basierten Erwärmungen gemessen und bestätigt werden können.

Letztlich hat der Großversuch bei der Sprengung der Ostseepipeline gezeigt, dass selbst das 50 mal stärkere Treibhausgas Methan zu keinerlei messbaren Erwärmungen über der Ostsee geführt hat.

Es gibt auch keinerlei technische Anwendung des behaupteten CO₂-Erwärmungeseffektes oder sonstiger positiver Treibhauseffekte anderer Gase, die wir Menschen uns zunutze machen könnten.

Zusammenfassung:

Der Leser erfährt auch in diesem Artikel aufgrund unserer Recherche viele Wahrheiten über die Erfassung und den Verlauf der deutschen DWD-Temperaturen. Wahrheiten, die ihm von der mainstream-Presse und den bezahlten deutschen Treibhauswissenschaftlern nicht geboten werden. Die offizielle Klimalüge ist das fortgesetzte Schüren einer Klimaangst mit dem angeblichen „Klimakiller Kohlendioxid“.

Richtig ist:

1a) Die DWD-Aprilmitteltemperatur 2024 aller Stationen von 9,9°C ist zu hoch im Vergleich zu früher. Sie gilt nur für die Wärmeinseln, in welchen die überwiegende Mehrzahl aller DWD Messstationen stehen. Außerdem hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten die Messerfassung geändert. Die Wetterhütte ist abgeschafft und die neuen Digital-Einheiten müssen laut DWD-Norm frei in der Sonne stehen.

1b) Somit richtet sich der Trendlinienverlauf tagsüber hauptsächlich nach der Zunahme der Aprilsonnenstunden, die überall in Deutschland laut Trendlinie zunehmend sind.

Seit einigen Jahren wird der April aber wieder kälter. Das hohe Niveau kann in den letzten Jahren nicht mehr gehalten werden, was ebenfalls durch die Abnahme der Sonnenstunden erklär ist.

2) Die Grafiken des Artikels zeigen alle, CO₂ hat keinen erkennbaren Einfluss auf das Temperaturverhalten.

3) Das Wärmer werden seit dem Temperatursprung 1988 fand aber nur am Tage statt. Die Nächte wurden nicht wärmer. Auch dieser Umstand ist ein deutlicher Beweis, dass CO₂ nichts mit den Temperaturen der Atmosphäre zu tun hat. Es gibt allerhöchstens Zufallskorrelationen zwischendurch für kurze Zeitabschnitte.

4) Der Monat April nimmt bereits vorweg, was die Sommermonate noch deutlicher zeigen werden: Die Klimaerwärmung Deutschlands fand erst ab 1988 und tagsüber statt.

5) Alle teuren Maßnahmen zur CO₂-Reduzierung sind ein Geschäftsmodell und ändern am Temperaturverlauf überhaupt nichts. Sie müssen sofort eingestellt werden.

6) Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt einer allumfassenden Politik gestellt werden. Der Erhalt einer sauberen Luft, sauberes Wasser und intakte Naturlandschaften mit genügend Bodenfeuchte sollten das gemeinsame Ziel sein und nicht die Angstmacherei mit einem angeblichen Treibhausgas.

7) Das Leben auf der Erde ist auf dem Element Kohlenstoff aufgebaut. Kohlendioxid ist das Transportmittel für den Kohlenstoff. Die Erde braucht höhere CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre und nicht weniger.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Natur- und Umweltschützer

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 




G7-Energieminister vereinbaren Ausstieg aus Kohle bis 2035

Kohleausstieg bis 2035: Darauf haben sich die Minister für Umwelt, Energie und Klima der G7-Staaten geeinigt. Die Kraftwerke sollen auf Pellets umgerüstet werden – ein merkwürdiges Vorgehen, billige Kohle gegen teure Pellets einzutauschen, für die viele Wälder abgeholzt werden müssen. 

Von Holger Douglas

Klar, dass auch das grüne Bundeswirtschaftsministerium und grüne Umweltministerium im Kohle-Ausstiegs-Chor singen. Man habe sich für ein »klares« Enddatum eingesetzt, so ein Sprecher des Hauses Habeck. Keine Frage war mehr, ob überhaupt, sondern nur, wer schneller im Überbietungswettbewerb »aussteigt«. Deutschland will derzeit 2038 aus der gesicherten Stromerzeugung aussteigen, Nordrhein-Westfalen bereits 2030.

Von einer »historischen Übereinkunft« spricht der britische Energiestaatssekretär Bowie, »die wir beim COP 28 in Dubai im vorigen Jahr nicht erreichen konnten«. In Turin wird dies als Kompromiss zwischen den »Kohle«-Ländern und denjenigen, die kaum mehr Kohle nutzen, bezeichnet. Zum Beispiel Frankreich, wo nur noch zwei Kohlekraftwerke kalt herumstehen. Als es im vergangenen Winter doch zu kalt wurde, schalteten sie ein Kohlekraftwerk wieder ein. Komplett auszusteigen wagt die französische Energiepolitik denn doch nicht.

Nun sollen die mächtigen Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 1,4 GW auf Pellets umgerüstet werden; ein merkwürdiges Vergnügen, billige Kohle gegen teure Pellets einzutauschen, für die irrsinnige Mengen an Wäldern abgeholzt werden müssen. Auf 4,8 Millionen Tonnen Pellets wird der Bedarf für ein Jahr geschätzt. Die sollen überwiegend aus den USA herübergeschippert werden und Frankreich zum größten Pelletverbraucher Westeuropas machen. Interessanter Beitrag zur »Klimaneutralität«.

Dabei hatte Kohle einst Holz als Brennmaterial abgelöst, als nahezu sämtliche Wälder in Mitteleuropa abgeholzt waren. Dann begann nämlich einst der Siegeszug der Kohle. Die hat den Vorteil, preiswert und überall verfügbar zu sein. »Kohle ist der günstigste und sicherste Energieträger. Lagerstätten gibt es weltweit, die den Energiebedarf der Menschen noch für Jahrhunderte decken können«, stellt Prof. Dr. Ing. Hans-Günter Appel, Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz, fest. »Transport und Lagerung brauchen keine Pumpen, Rohrleitungen oder spezielle Behälter. Das haben die meisten Länder der Welt verstanden – außer Deutschland.«

Dort hätten Leute wie Rainer Baake, damals als grüner Staatssekretär von Trittin, maßgeblich an der Verteufelung der Kohlekraftwerke mitgewirkt und dazu beigetragen, dass mittlerweile Deutschland fast gänzlich auf Energieimporte angewiesen ist und jederzeit von den Lieferanten erpresst werden kann.

Gut, dass die Gruppe der sieben nur ein informelles Forum sieben großer Industriestaaten ist. Wenn es kalt und dunkel wird, sehen die Entscheidungen wieder ganz anders aus.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier

 




Es war ein brutales Jahr für die Offshore-Windenergie – entgegen bester Prognosen der Analysten

NICK POPE, DAILY CALLER

Einige Analysten sagten voraus, dass sich die Offshore-Windindustrie in den USA nach einem schwierigen Jahr 2023 wieder erholen würde, aber viele der Probleme, die die Branche im vergangenen Jahr plagten, belasten die Entwickler auch Anfang 2024 noch.

Der Anbieter von Energiedaten-Analysen Wood Mackenzie, Berater von Deloitte, Reuters und Umweltanwälte der Anwaltskanzlei Locke Lord prognostizierten, dass sich die Offshore-Windbranche in den USA nach einem schwierigen Jahr 2023 erholen würde. Vier Monate vor dem Jahr 2024 haben sich jedoch die Inflation, die höheren Kreditkosten, die logistische Probleme und die Probleme in der Lieferkette nicht gelegt, welche die Branche im Jahr 2023 heimgesucht haben, so dass die Entwickler gezwungen sind, ihre Verträge zu kündigen oder neu zu verhandeln, wie sie es im Jahr 2023 getan haben.

„Es ist offensichtlich, dass die Bereitstellung von erschwinglicher und zuverlässiger Energie für jedermann ein schwieriges Unterfangen ist“, erklärte Kevin Dayaratna, ein leitender Forschungsmitarbeiter der Heritage Foundation, gegenüber der Daily Caller News Foundation. „Trotz aller Subventionen, die diese alternativen Energieformen – wie etwa Offshore-Windkraft – erhalten haben, ist es ihnen nicht gelungen, sich als Energiequelle durchzusetzen“.

Nach Angaben von E&E News wurden seit Anfang 2023 rund 60 % aller von amerikanischen Offshore-Windkraftentwicklern unterzeichneten Verträge gekündigt. Das dänische Unternehmen Ørsted, einer der weltweit führenden Entwickler von Offshore-Windkraftanlagen, zog sich 2023 aus zwei geplanten Großprojekten in New Jersey zurück, während andere Akteure wie General Electric, British Petroleum (BP) und Equinor versuchten, mit den Regierungen der Bundesstaaten neu zu verhandeln, da der wirtschaftliche Gegenwind die Rentabilität der Projekte untergrub.

Ähnliche Entwicklungen haben sich bis zum Beginn des Jahres 2024 abgespielt, wobei Projektentwickler an der gesamten Ostküste von Verträgen über den Verkauf von Strom aus ihren Projekten zurückgetreten sind, da die gleichen grundlegenden wirtschaftlichen Probleme trotz der Prognosen einiger Marktexperten und Medien fortbestehen.

„Schiffseigner und -betreiber schließen aktiv Verträge mit Erstausrüstern und Projektentwicklern, um Schiffe für den Bau von Projekten im Jahr 2024 und darüber hinaus zu reservieren“, schrieben die Locke Lord-Anwälte M. Benjamin Cowan und Emily Huggins Jones am 3. Januar. „Trotz des erheblichen Gegenwinds im Jahr 2023 scheint der US-Offshore-Markt dank der verbesserten wirtschaftlichen Lage, der flexibleren Beschaffungsverfahren, der anhaltenden Unterstützung durch den Bund und der zunehmenden Unterstützung durch den Gesetzgeber das Schlimmste überstanden zu haben und ist bereit für ein Wachstum im kommenden Jahr.“

Am gleichen Tag, an dem die beiden Anwälte ihre Marktanalyse veröffentlichten, traten Equinor und BP aufgrund des Inflationsdrucks von einem Vertrag mit dem Staat New York über die Lieferung von Strom aus ihrem geplanten Offshore-Windpark Empire Wind 2 zurück. In der Folge wurden am 19. April drei weitere Offshore-Windprojekte in New York storniert.

„Der Offshore-Windsektor, der im Jahr 2023 Rückschläge hinnehmen musste, dürfte sich 2024 mit konkreten Chancen und einer Rekordzahl von Ausschreibungen erholen“, schrieb Wood Mackenzie am 25. Januar. „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Jahr 2024 einen weltweiten Aufschwung der Windenergie verspricht, wobei die wichtigsten Bereiche die Markterholung, die Zuverlässigkeit, die Rentabilität für [Erstausrüster] und die sich entwickelnde Dynamik des Offshore-Windsektors sind.“

Am Tag, nachdem Wood Mackenzie diese Worte veröffentlicht hatte, gab Ørsted bekannt, dass es von den Genehmigungsbescheiden Marylands für seine Projekte Skipjack 1 und 2 vor der Küste des Bundesstaates zurückgetreten sei. Das Unternehmen erklärte damals, dass Inflation, hohe Refinanzierungskosten und Probleme in der Lieferkette die Subventionen des Staates wirtschaftlich unrentabel machten, dass es die Projekte aber nicht ganz aufgeben werde.

Mehrere leitende Mitarbeiter von Deloitte, einem der führenden Beratungsunternehmen des Landes, zeigten sich ebenfalls zuversichtlich, dass die Offshore-Windindustrie im Jahr 2024 die Wende schaffen kann.

„Die Investitionen in Offshore-Windkraftanlagen sind 2023 aufgrund von Kosten- und Genehmigungsproblemen zurückgegangen, aber es wird erwartet, dass sich das Blatt 2024 wendet, wenn der Bau und Betrieb einiger wichtiger Projekte anläuft“, heißt es in einem Artikel der Deloitte-Berater Marlene Motyka, Jim Thomson, Kate Hardin und Carolyn Amon vom 9. Februar, der im Abschnitt „Nachhaltiges Wirtschaften“ des Wall Street Journal veröffentlicht wurde. „Die Übertragung ist ein Faktor, der den Einsatz erneuerbarer Energien in vielen Fällen einschränkt, obwohl die Programme und Zuschüsse im Rahmen des [Infrastructure Investment and Jobs Act] und des [Inflation Reduction Act] ab 2024 die Übertragungsprobleme angehen könnten.“

Die Nachrichtenagentur Reuters hat in ihrer Prognose, dass sich die amerikanische Offshore-Windindustrie nach den Turbulenzen des Jahres 2023 erholen wird, einen Teil dieses Optimismus aufgegriffen.

„Die US-Offshore-Windindustrie blickt auf ein besseres Jahr 2024, in dem die Arbeiten an mehreren Projekten nach einem Jahr beginnen sollen, das durch festgefahrene Entwicklungen und Abschreibungen in Milliardenhöhe gekennzeichnet war“, heißt es in einem Reuters-Artikel, der im Dezember 2023 unter der Überschrift „U.S. offshore wind poised for success next year after turbulent 2023“ veröffentlicht worden war.

Die Probleme der Branche erschweren auch die Klima-Agenda von Präsident Joe Biden. Die Regierung Biden hat sich zum Ziel gesetzt, dass die Offshore-Windenergie bis 2030 genug Strom für 10 Millionen amerikanische Haushalte liefern soll, aber Reuters berichtete im November 2023, dass dieses Ziel aufgrund der Schwierigkeiten der Branche so gut wie sicher nicht erreicht werden kann.

Die Branche hatte es schwer, trotz der Verfügbarkeit robuster staatlicher Subventionen, einschließlich der Steuergutschriften im Inflation Reduction Act, Bidens Klimagesetz. Trotz der Fehltritte der Branche treibt die Regierung ihre Offshore-Windenergie-Agenda voran und veröffentlichte am Mittwoch einen robusten Fünf-Jahres-Leasingplan für die Branche, der bis zu einem Dutzend Leasing-Verkäufe bis 2028 vorsieht.

„Bidens Fetisch für Offshore-Windanlagen ignoriert die Realitäten, die die Branche hier und im Ausland betreffen, aber das ist das Markenzeichen all seiner Energie- und Klimapläne“, sagte Dan Kish, ein leitender Forschungsmitarbeiter am Institute for Energy Research, dem DCNF. „Warren Buffett hat einmal gesagt, der einzige Grund, Windturbinen zu bauen, seien die Steuergutschriften, und er sprach von Onshore-Wind. Offshore-Wind ist dreimal so teuer, und es macht nur Sinn, wenn die Stromtarife für die Erbauer so günstig sind, dass sie von Politikern beschenkt werden, die nach goldenen Fallschirmen für Windkraftunternehmen suchen, wenn sie von den Verbrauchern aus dem Amt gejagt werden, wenn sie ihre Rechnungen bekommen.“

Wood Mackenzie, Reuters, Deloitte, Locke Lord und das Weiße Haus reagierten nicht auf Bitten um Stellungnahme.

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Link: https://wattsupwiththat.com/2024/04/29/its-been-a-brutal-year-for-offshore-wind-despite-analysts-best-guesses/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Klima-„Lösungen“ verursachen Schäden und sind gefährlich

H. Sterling Burnett

Das Heartland Institute hat unzählige Möglichkeiten aufgezeigt, wie staatliche Umwelt-„Lösungen“ entweder die festgestellten Probleme verschlimmern oder unbeabsichtigte Folgen für die Umwelt oder die menschliche Gesundheit haben, die schlimmer sind als das ursprüngliche Problem, welches die staatliche Lösung – Gesetz, Verordnung, Durchführungsverordnung oder Gutachten – eigentlich lösen sollte.

Über fast vier Jahrzehnte hinweg haben das Heartland Institute und unsere Verbündeten in der Umweltbewegung der freien Marktwirtschaft gezeigt, dass – im Gegensatz zur Rhetorik schlecht informierter, ignoranter Jugendlicher, die heute auf den Straßen und an den Universitäten protestieren, kollektivistischer Umweltschützer und unternehmerischer Umweltverschmutzer und Vetternkapitalisten – Marktwirtschafts-Systeme, die auf klar definierten und verteidigten Eigentumsrechten aufbauen, bessere Umweltergebnisse hervorbringen als autoritäre oder geschlossene Wirtschaftssysteme. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wurde die Welt Zeuge der Umweltkatastrophen, welche die sowjetische Regierung sowohl in Russland als auch in ihren Vasallenstaaten verursachte. Die Luft- und Wasserqualität in China ist eine weitere tägliche Erinnerung an die Gefahren des Kommunismus‘ für das menschliche Wohlergehen und die Umwelt.

In den Vereinigten Staaten und im Ausland werden gefährdete Arten weiterhin durch die perversen Anreize bedroht, die durch die Gesetze zu ihrem vermeintlichem Schutz geschaffen werden, während sie in Systemen ohne diese Eingriffe gedeihen.

Dann kommen wir zum Kampf gegen das, was Alarmisten als die größte Umweltbedrohung bezeichnen, mit der eine Generation je konfrontiert war: die angeblich existenzielle Bedrohung durch den Klimawandel.

In früheren Beiträgen von Climate Change Weekly habe ich die hohen Umweltkosten und die Gefahren für die Menschen durch Elektrofahrzeuge, Windturbinen und Solarzellen detailliert beschrieben – von Bränden über die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt durch den Abbau und die Veredelung der Mineralien, die für ihre Herstellung und ihren Betrieb notwendig sind, bis hin zum Abfallproblem, das sie verursachen.

Und während das Walsterben an den Stränden der Ostküste zunimmt, haben Heartland und seine Verbündeten von CFACT und dem National Legal and Policy Center eine Klage eingereicht, um eine einstweilige Verfügung gegen die Pläne von Dominion Energy zu erwirken, mit den Rammarbeiten für den Bau der Fundamente und Türme von 176 riesigen Offshore-Windturbinen zu beginnen, die das Unternehmen mit großen wirtschaftlichen und ökologischen Kosten vor der Küste von Virginia als Teil von Bidens Bemühungen um die Bekämpfung des Klimawandels errichten will. CFACT hat eine großartige Seite eingerichtet, die sich mit den unzähligen Umweltproblemen – einschließlich der Bedrohung des gefährdeten Nordatlantischen Glattwals (North Atlantic Right Whale, NARW) – im Zusammenhang mit Dominions Projekt im Besonderen und mit dem breiteren Vorstoß für Offshore-Windkraftanlagen an der Ostküste im Allgemeinen befasst. Diese Turbinen werden mitten im Lebensraum und auf den Wanderrouten von NARW und anderen geschützten Meeressäugern errichtet. In der Eile, diese Turbinen schnell zu errichten, haben die Regierung und Dominion mit den Regeln, den erforderlichen Berichten und den Genehmigungen leichtfertig umgegangen und, wie in unserer Klage argumentiert wird, insbesondere das Gesetz und die ordnungsgemäßen Verfahren bei der Berücksichtigung potenzieller umfassender, kumulativer Auswirkungen auf die Wale nicht eingehalten.

Neue Forschungsergebnisse, die veröffentlicht wurden, nachdem Dominion bereits die Genehmigung der Regierung (wenn auch noch nicht alle Genehmigungen) erhalten hatte, zeigen, dass die mit den Rammarbeiten beauftragten Schiffe im Gegensatz zu den Behauptungen von Dominion und der Regierung Biden in ihren Berichten während des Betriebs eine Lärmbelastung erzeugen, die über dem liegt, was Bundesbiologen als sicher für Wale erachtet haben. Bei allem Schaden, den diese Offshore-Turbinen einer Vielzahl von Meeressäugern und dem Ökosystem des Ozeans zufügen werden, werden sie, wenn überhaupt, nur minimale Auswirkungen auf die Reduzierung der Kohlendioxidemissionen haben.

Schottland ist ein interessantes Beispiel für Technologien, die im Kampf gegen den Klimawandel überstürzt in Betrieb genommen werden, in Wirklichkeit aber wahrscheinlich zusätzliche Probleme verursachen und zu einem Anstieg der CO₂-Emissionen führen. Schottland war stolz darauf, eine Führungsrolle bei den Bemühungen um die Reduzierung der Emissionen zu übernehmen. Wie sind sie dabei vorgegangen, und wie sehen die Ergebnisse bzgl. der Umwelt aus?

Im Juli habe ich darüber berichtet, dass Schottland mit der Abholzung von fast 16 Millionen Bäumen – jenen Kohlenstoffsenken, die jeder einschließlich der Tierwelt liebt – eine Klimalösung gegen die andere ausspielt, um Platz für Windkraftanlagen zu schaffen. Damals berichtete ich:

Um den Boden für Windturbinen freizumachen, wurden seit dem Jahr 2000 schätzungsweise 15,7 Millionen Bäume auf Flächen entfernt, die von Forestry and Land Scotland (FLS) kontrolliert werden, so die Ministerin für ländliche Angelegenheiten der schottischen Regierung, Mairi Gougeon, wie The Telegraph berichtet. Das sind durchschnittlich mehr als 1.700 zerstörte Bäume pro Tag.

Falls sich jemand wundert: Trotz entsprechender Versprechungen gibt es keine Beweise dafür, dass die Bäume an anderer Stelle wieder angepflanzt wurden, wie es die Regierung und das Unternehmen versprochen hatten.

Dazu passt ganz frisch die Presseerklärung der GWPF zu den Windparks in Schottland. A. d. Übers.

Erschwerend kommt hinzu, dass die errichteten Turbinen schnell verschleißen und dabei Tonnen von Mikroplastik über die schottische Landschaft verstreuen. Wie der Scottish Daily Express Anfang 2023 aufdeckte, werden die Kanten und Spitzen der Turbinenschaufeln während des Betriebs zerkleinert, was dazu führt, dass kleine Partikel und größere Brocken aus Verbundabfällen die Landschaft verschmutzen und möglicherweise die Gewässer mit verschiedenen Chemikalien verunreinigen. Niemand weiß, wie groß das Problem ist, denn die schottische Regierung weigert sich, darüber Rechenschaft abzulegen, und sie hat die beteiligten Unternehmen auch nicht dazu verpflichtet, dies zu tun. Die Regierung verhält sich wie ein Vogel Strauß, der mit dem Kopf im Sand steckt und hofft, dass die Gefahr nicht existiert, wenn er sie nicht sieht. Umweltschützer haben jedoch berechnet, dass eine einzige Turbine jährlich bis zu 62 Kilo Mikroplastik abwerfen kann, und in Schottland gibt es 19 000 Turbinen. Rechnen Sie selbst.

Damit man nicht denkt, dass die Umweltbedingungen in Schottland oder die Windturbinen in irgendeiner Weise einzigartig sind, haben jüngste Forschungen in Schweden ergeben, dass die dortigen Turbinen ebenfalls Mikroplastik abwerfen. Die Studie untersuchte eine der größten industriellen Windkraftanlagen Schwedens und stellte fest, dass die Turbinen in alarmierendem Maße Mikroplastik abwerfen und das umliegende Land und die Gewässer mit mehr als 50 verschiedenen Chemikalien verschmutzen, die bei der Erosion und dem Zerfall der Verbundwerkstoffe freigesetzt werden.

Zurück zu Schottlands großem Experiment im Kampf gegen den Klimawandel. Neben dem Vorstoß für große Windkraftanlagen hat Schottland vorgeschlagen, die Verwendung von Holzöfen zu beenden oder zumindest deren Installation in neuen und renovierten Häusern zu verbieten, um die Emissionen zu reduzieren. Der schottische Daily Express beschrieb die Regelung am 9. April:

Die von Patrick Harvie, dem Co-Vorsitzenden der schottischen Grünen, vorangetriebenen Änderungen der Baunormen bedeuten, dass alle „Heizsysteme mit direkter Emission“ nun in allen neu gebauten und umgebauten Häusern verboten sind, da sie Teil des überstürzten Strebens nach Netto-Null sind.

Dazu gehören Gas- oder Ölheizkessel sowie alle Systeme, bei denen Strom oder Wärme aus organischen Stoffen wie Holz erzeugt wird. Stattdessen wird von den Bauherren erwartet, dass sie Erd- oder Luftwärmepumpen, solarthermische Speichersysteme oder elektrische Speicherheizungen verwenden.

Führende Vertreter der Bauindustrie erklärten jedoch, man habe sie in dem Glauben gelassen, dass Holzöfen als sekundäre Wärmequelle zulässig seien. Dies ist besonders in ländlichen Gebieten wie den Highlands wichtig, wo es häufiger zu Stromausfällen kommt.

Wie der Scottish Daily Express enthüllte, wurde diese Entscheidung getroffen, obwohl eine Regierungskommission ausdrücklich feststellte, dass Holzöfen weniger CO₂ ausstoßen als die von der Regierung propagierten Alternativen wie Strom aus Windkraftanlagen und Wärmepumpen.

Eine Grafik aus dem Bericht verdeutlicht dies:

Holz aus lokaler Produktion hat nicht nur das niedrigste Emissionsprofil unter den alternativen Heizquellen, es ist auch erneuerbar. Es scheint, als würde die schottische Regierung mit ihrer „überstürzten Flucht nach vorn“ durch ihre eigene Politik konterkariert.

Zu allem Überfluss stellt sich heraus, dass der Versuch, Kunststoffe durch Alternativen zu ersetzen, weil Kunststoffe aus fossilen Brennstoffen hergestellt werden, zu höheren Kohlendioxidemissionen führen könnte – dem gefürchteten Gas, über das sich die Alarmisten am meisten Sorgen machen.

Objektive Daten belegen nicht, dass der Klimawandel heute eine Krise auslöst, was bedeutet, dass wir Zeit haben, die richtige Technik zu finden. Das kann durch Verbesserungen bei bestehenden so genannten grünen Energietechnologien geschehen, aber auch durch völlig neue, noch unentdeckte Energiequellen. Wie dem auch sei, da es keine drohende Klima-Apokalypse gibt, ist es nicht gerechtfertigt, den Einsatz von Energietechnologien vorzuschreiben, die laut Forschung und Erfahrung umweltschädlich und unsicher sind.

Sources: Scottish Daily Express; Principia Scientific; Climate Change Weekly; Climate Change Weekly; Rand Acoustics

Link: https://heartlanddailynews.com/2024/04/climate-change-weekly-504-climate-solutions-cause-environmental-damage-and-hazards/

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Katastrophale Folgen zeitigt die Windenergie auch noch in anderen Bereichen, wie die folgende Presseerklärung der GWPF zeigt:

Net Zero Watch bezeichnet neue Windpark-Subventionen als „obszön“

Das Green-Volt-Projekt könnte jährlich mit einer halben Milliarde Pfund subventioniert werden

Net Zero Watch hat das erstaunliche Ausmaß der Subventionen aufgedeckt, die ein in schottischen Gewässern geplanter Windpark erhalten soll. Der schwimmende Offshore-Windpark Green Volt könnte seinen Geldgebern rund 500 Millionen Pfund pro Jahr an Subventionen einbringen. Das Projekt wurde letzte Woche von Marine Scotland offiziell genehmigt.

Da es sich um einen schwimmenden Windpark handelt, kommt er für wesentlich höhere Subventionen in Frage als Windparks mit festem Boden oder an Land. Zu Beginn der jüngsten Subventionsauktion gab die Regierung bekannt, dass sie den Höchstpreis für schwimmende Windparks auf etwa 240 Pfund pro Megawattstunde [1] angehoben hat, was etwa dem Vierfachen der derzeitigen Marktpreise entspricht. Wenn der gesamte Windpark auf diesem Niveau subventioniert wird, werden die Verbraucher wahrscheinlich mehr als 500 Millionen Pfund pro Jahr an Subventionen zahlen müssen [2].

Andrew Montford, Direktor von Net Zero Watch, sagte dazu:

In einer Zeit, in der Familien ohnehin schon zu kämpfen haben, ist das obszön. Es ist klar, dass die Regierung völlig die Kontrolle verloren hat und die Industrie für erneuerbare Energien sich einfach Blankoschecks ausstellt, wann immer sie will.

Anmerkungen für Redakteure

[1] In Preisen von 2024. Differenzverträge werden zu Preisen von 2012 vergeben und dann um die Inflation angehoben. Der angekündigte Preis für Offshore-Kapazitäten betrug 176 £/MWh, was 243 £ in aktuellen Preisen entspricht.

[2] Eine Subvention in dieser Höhe würde voraussetzen, dass Greenvolt in mehreren aufeinanderfolgenden CfD-Auktionen erfolgreich ist.

[3] Basierend auf dem Kapazitätsfaktor, den der bestehende schwimmende Windpark Hywind erreicht hat.

[4] Ungefährer Durchschnitt seit Anfang Februar.

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE