Nach Graichens Rausschmiß: Hintermänner machen mit Hitzepanik weiter

von AR Göhring

Das Personal ist austauschbar – das Narrativ nicht: Wie Tichys Einblick meldet, stecken hinter Ex-Staatssekretär Graichens Agora dieselben Finanziers, die jetzt den Hitze-Aktivismus fördern.

Die Finanziers der Agora Energiewende, die über Ex-Staatssekretär Patrick Graichen maßgeblich am gestoppten Heizungsgesetz von Wirtschaftsminister Robert Habeck beteiligt waren, stehen auch hinter den Aktivisten der Hitzetod-Bewegung. Die Climate Foundation und die Mercator Stiftung finanzieren auch die Deutsche Allianz für Klimawandel und Gesundheit (KLUG),

berichtet die Zeitschrift Tichys Einblick in ihrer neuen Ausgabe.

Das „Team Wissenschaft“ in den deutschsprachigen Medien dreht richtig auf:

Immer heißere Sommer – Gesundheitsgefahren durch Hitzewellen

Klima-Kolumne: Siesta für alle – warum wir Hitze endlich ernst nehmen müssen: Hitze steht noch immer für Sommer, Sonne, Badespaß. Dabei ist sie vor allem eines: ein Gesundheitsrisiko. Warum wir dringend anders über Hitze reden müssen.

Prognose: Mitteleuropa als Risiko-Hotspot für Hitze-Dürre-Kombination

Extreme Hitzewelle: Wetterdienst warnt Süden der USA

Schweiz erlebte 2022 ihr heißestes Jahr seit Aufzeichnungsbeginn 1864

Taktgeber für diese auffällig alarmistische und konzertiert erscheinende Berichterstattung sind Finanziers aus Übersee, über die wir bereits berichteten. Wichtigste Namen sind der britische Hedgefonds-Gründer und Milliardär Christopher Hohn (The Children’s Fund) und Hal Harvey, der „mächtigste Grüne der Welt“ (Zeit). Neben der Climate Foundation und der Mercator-Stiftung wird KluG auch vom Staat/Politikern unterstützt, so dem Bundesumweltamt und dem Umweltministerium.

Ebenfalls im Fokus von EIKE waren schon 2021 die Klimamediziner von KluG, „Klima und Gesundheit“. Deren Chef Martin Herrmann konferierte gerade mit Gesundheitsminister Karl Lauterbach, der nach dem Ende der Coronapolitik ein neues Hysterie-Thema gefunden hat. Der Arzt Herrmann, der aus dem kurativen Krankenhausbetrieb ausstieg und stattdessen eine Lobby-Karriere startete, mag einige Jahre nach Gründung seiner NGO ähnlich wie Lothar Wieler erstaunt sein, wie viel Macht er plötzlich besitzt. So veranstaltete er mit seiner NGO einen „Hitzeaktionstag“ und verlangt autoritäre Maßnahmen:

KLUG und ihre Unterorganisationen wie das Aktionsbündnis „Health for Future“, die Planetary Health Academy und die Denkfabrik Center for Planetary Health Policy (CPHP) unterstützen die Forderungen nach einem Hitzeaktionsplan mit Eingriffen in das Wirtschaftsleben und die persönliche Freiheit wie während der Coronapandemie.

Interessante Begebenheit am Rande: Herrmanns ehemalige Co-Chefin Sylvia Hartmann, die schon als Studentin KluG mit-gründete, ist nicht mehr im Vorstand, und wird auch nicht mehr erwähnt. Hat sie sich von den politischen Intentionen distanziert? Immerhin ist ein Job in einer transferfinanzierten NGO für Jungakademiker höchst attraktiv – weil locker, und gut bezahlt. Die Personaldecke von KluG ist vier Jahre nach der Gründung schon erstaunlich groß.

Was noch auffällt: KluG pflanzt sich schon fort und betreibt aktuell eine Zweit-NGO namens Centre for Planetary Health Policy (CPHP), mit selber Postadresse wie KluG.
Und ähnlich großer Personaldecke – oder sind es teils dieselben Mitarbeiter?




Klima der Angst -Laufend Katastrophen- und Panikmeldungen

Der Dauerbeschuss mit (oft erfundenen) Panikmeldungen zum bevorstehenden Weltuntergang erzeugt echte Phobien, vor allem bei Jugendlichen. Medien und Organisationen beginnen jetzt, die von ihnen miterzeugten Psychosen zu bewirtschaften. Das eröffnet ganz neue, vielversprechende Geschäftsfelder.

Von Alexander Wendt

Was haben folgende Wortmeldungen und Beiträge gemeinsam? Zum einen der Hinweis auf beginnende Wüstenbildung durch die stellvertretende Bundestagspräsidentin Katrin Göring-Eckardt, zweitens die Katastrophenmeldung des Bayerischen Rundfunks über abschmelzende Gletscher im Mangfallgebirge, deren Verschwinden die Trinkwasserversorgung in München gefährdet, drittens die in einem Gespräch mit der NZZ von der Autorin und Degrowth-Expertin Ulrike Herrmann vorgetragene Prognose, die Ozeane könnten kein CO2 mehr aufnehmen, ihre Speicherfähigkeit sei erschöpft und deshalb stehe eine Erderwärmung bis 2100 von sechs Grad bevor?

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Nichts davon stimmt. Noch nicht einmal teilweise. Bei der so genannten Lieberoser Wüste, die den von Göring-Eckardt auf Twitter kommentierten Artikel illustriert, handelt es sich um einen alten Panzerübungsplatz in Brandenburg, der 1942 entstand, als dort ein Waldstück abbrannte. Weil die Wehrmacht ihre Fahrzeuge kurz und die Sowjetarmee ihre Panzer dort ziemlich lange rollen ließen, blieb der sandige Boden auch anschließend weitgehend frei von Vegetation. An dem kleinen Brandenburger Wüstenfleck hat der Klimawandel also keine Schuld.

Abgesehen davon führt eine wärmere Durchschnittstemperatur langfristig zu mehr Niederschlag, nicht zu weniger. Seit 1910 stieg die jährliche Niederschlagsmenge in Deutschland um gut 10 Prozent. Für die Sommermonate gibt es allerdings keinen klaren Aufwärtstrend.
Und München – so viel stimmt immerhin an dem BR-Alarm – bezieht den Großteil seines Trinkwassers tatsächlich aus dem Mangfallgebirge. Allerdings fließt kein Gletscherwasser von dort in die bayerische Hauptstadt und es schmelzen dort auch keine Gletscher klimabedingt oder überhaupt dahin – weil in den Bergen nahe der Mangfall überhaupt keine Gletscher existieren.
Jedenfalls nicht mehr seit Ende der letzten Eiszeit, die vor gut 12000 Jahren zu Ende ging. Der Mangfallgebirgsgletschger der ARD-Anstalt entspricht also ziemlich exakt der Göring-Eckardt-Klimawüste von Brandenburg. (Der Bayerische Rundfunk korrigierte sich immerhin später).

Die These von Herrmann, die Ozeane seien, wie sie wortwörtlich meinte, „voll“ und könnten kein Kohlendioxid mehr aufnehmen, besitzt die taz-Redakteurin und rührige Wachstumswarnerin völlig exklusiv. Ozeane nehmen nach wie vor mehr CO2 auf als jedes andere System der Erde. In den oberen Breitengraden binden die Meere Kohlendioxid, in den unteren gasen sie auch CO2 aus. Aber insgesamt nehmen sie mehr auf, als sie abgeben.

Mehrere Untersuchungen bestätigen, dass sich die Aufnahme proportional zum CO2-Gehalt in der Atmosphäre entwickelt – steigt er, dann schlucken die Ozeane auch mehr. Einige Wissenschaftler prognostizieren, die Aufnahmefähigkeit könnte sich in Zukunft abschwächen. Andere sagen sogar voraus, sie könnte noch steigen. Aber wirklich keine ernstzunehmende Stimme stützt Herrmanns wirre Privatthesen. Und selbst die IPCC-Berichte gehen nicht von einer Erwärmung von 6 Grad in diesem Jahrhundert verglichen mit dem vorindustriellen Niveau aus.

In den drei Beispielen stellen Personen absurde Falschbehauptungen auf, Personen allerdings mit großer Reichweite besonders im Milieu der Klimakatastrophisten, die daran glauben, in einer globalen Endzeit zu leben. Die Liste lässt sich fortsetzen. Das neuste Bedrohungsnarrativ im Dreieck von Twitter, Medien und Politik lautet, dass Sommerwärme schon ab 30 Grad oder knapp darüber tödliche Folgen entfaltet. Wie sich menschliches Leben gerade in dicht besiedelten Weltgegenden wie Afrika, dem indischen Subkontinent und Südostasien überhaupt herausbilden und stabilisieren konnte, bleibt dabei unerörtert.

Auch hier tritt der Typus des Angstentertainers vor das Publikum: Wieder die Universalfachfrau Katrin Göring-Eckardt, neben ihr die auf Podien wie ARD-Presseclub, Spiegel Online und etlichen Konferenzen rastlos aktive Sara Schurmann und ein weiterer Grünen-Politiker, der alle, die den Nationalen Hitzeschutzplan Karl Lauterbachs nicht vollumfänglich für nötig halten, als bösartigen Klimakrisenrelativierer entlarvt.

ungefähr auf der Ebene von Wüstenbildung in Deutschland und tödlichen 32 Grad bewegt – nur etwas komplexer – bedienten kürzlich Außenministerin Annalena Baerbock, Arbeitsminister Hubertus Heil und das ZDF gemeinsam: Auf ihrer Brasilienreise verwendeten beide ausgiebig das Schlagwort vom Amazonasregenwald als „grüne Lunge der Erde“, die angeblich Sauerstoff für die ganze Welt erzeugt, den „wir brauchen für uns und unsere Kinder“ (Heil). Der Mainzer Sender transportierte die Botschaft der beiden Politiker nachdrücklich und ungeprüft.

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https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/lateinamerika/reise-brasilien-kolumbien-panama/2600178

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Die Mär vom Amazonasbecken als „Lunge der Welt“ wandert schon seit Jahren durch wissenschaftsferne Medien und politische Debatten, oft noch verbunden mit der Behauptung, der Regenwald in Brasilien und angrenzenden Ländern produziere 20 Prozent des weltweiten Sauerstoffs. Die Behauptung samt der frei erfundenen Zahl kursiert besonders wirkungsvoll seit 2019, nachdem der umweltbesorgte Schauspieler Leonardo di Caprio, der Fußballer Cristiano Ronaldo, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und andere sie in der Reaktion auf die Waldbrände in Brasilien verbreiteten (für die sich westliche Politiker und Multimillionäre bemerkenswerterweise nur in der Amtszeit des damaligen Präsidenten Jair Bolsonaro wirklich interessierten).

Die Legende von den 20 Prozent Sauerstoff für die Welt findet sich auch heute noch hier und da, etwa auf der Seite eines brasilianischen Öko-Reiseportals. Schon das Sprachbild von den „Lungen der Welt“ ist unsinnig; Lungen nehmen bekanntlich Sauerstoff auf, und stoßen Kohlendioxid aus. Dass die 20 Prozent bezogen auf den Sauerstoff der Erde unmöglich stimmen können, müsste schon jeder Absolvent eines jedenfalls früher üblichen Geographieunterrichts bemerken. Pflanzen können nicht mehr Kohlendioxid in Sauerstoff verwandeln, als die bodennahe Luft enthält. Der Gesamtanteil von CO2 an der Erdatmosphäre beträgt 0,038 Prozent. Auch bei der Behauptung, der Amazonaswald würde 20 Prozent des Sauerstoffs produzieren, der weltweit durch Photosynthese entsteht, handelt es sich um eine Dauerfalschmeldung. Tatsächlich erzeugt er etwa neun Prozent des globalen Photosynthese-Sauerstoffs, bezogen auf die Menge, die an Land und durch Algen und Mikroben in den Ozeanen entsteht. Allerdings verbraucht das Ökosystem diesen Sauerstoff auch wieder komplett für sich selbst. Erstens dadurch, dass Pflanzen nachts durch zellulare Respiration Sauerstoff konsumieren. Zweitens verwandeln hunderte Millionen Tiere im Amazonasregenwald das O2 durch ihre Atmung wieder in Kohlendioxid. Das ausgedehnte Grün in Brasilien dient als wichtiger Süßwasserspeicher, es gehört zu den artenreichsten Gebieten der Welt; Gründe existieren also genug, um dieses Gebiet zu erhalten. Aber es gibt netto keinen Sauerstoff ab, weder für uns und unsere Kinder noch für den Rest der Welt.

Ohne mediale Verstärker gäbe es den Immerschlimmerismus nicht. Wie sich kontrafaktisch gleich mehrere Seiten mit Endzeitgrusel befüllen lassen, demonstrierte vor Kurzem die Zeit in einem umfangreichen Dossier über Australien, den „geschundenen Kontinent“. Von der Redaktion wie von den meisten Lesern ist das Beschreibungsobjekt so weit entfernt, dass sich nur wenige aufmachen dürften, um selbst nachzusehen. Jedenfalls halten keine der Stakkato-Behauptungen “Feuer, Fluten – und ein immer bleicheres Korallenmeer“ einer Überprüfung stand.

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Sowohl der Umfang der Buschfeuer als auch die Zahl der Opfer nehmen in Australien historisch ab statt zu, verglichen mit Riesenbränden wie dem von 1939 und 1974/75. Die Brände verursacht auch nicht der Klimawandel; sie entstehen entweder natürlich durch Blitzschlag oder durch Brandstiftung. Es gibt durchaus menschengemachtes Verhalten, das sie verstärkt: der Verzicht darauf, Totholz gezielt abzubrennen, um die Brandlast zu verringern. Zum Zustand des Korallenmeers meldete das Australien Institute of Marine Science schon im August 2022 eine im Wortsinn flächendeckende Erholung der in der Tat früher angegriffenen Bestände: nämlich die größte Korallenbedeckung des Great Barrier Reef seit 36 Jahren.

Mittlerweile zeigt sich ein bemerkenswertes Phänomen in der Klima- und Klimaangstdebatte. Einerseits formieren sich die Künder des nahenden Untergangs, die fast durchweg nicht aus dem Bereich der Wissenschaft stammen, von der Wüstenprophetin Göring-Eckardt, der Kapitalismusbekämpferin Herrmann, der Klimajournalistin Schurmann über Amazonaskenner im Bundeskabinett bis zu ARD- und Zeit-Mitarbeitern, die zur Gletscherschmelze vor ihrer Haustür oder zum Korallentod weit weg erschütternde Berichte verfassen, immer verbunden mit der Zeitansage fünf vor Zwölf, also dem Hinweis, dass nur noch zwei, fünf oder zehn Jahre beiben, um den Menschheitsuntergang zu verhüten.

Auf der anderen Seite stehen Wissenschaftler, die beispielsweise erklären, warum der Amazonas nicht als Weltlunge funktioniert und Klimaforscher wie Hans von Storch, Judith Curry und andere, die den Doomsday-ism, die ständige Drohung mit Kipppunkten und dem bevorstehenden jüngsten Klimagericht ausdrücklich für schädlich erklären. Erstens, weil der Daueralarmton eine rationale Debatte zerstört. Und zweitens, weil inzwischen schon zahllose verstrichene Kipppunktprognosen und Ultimaten in den Archiven liegen.

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Nur zeichnen sich wissenschaftliche oder zumindest wissenschaftsnahe Texte etwa über den Sauerstoff-Kohlenstoff-Austausch im Amazonas oder Schwankungen der Meerestemperatur durch Länge und eine gewisse Komplexität aus, zumindest im direkten Vergleich mit dem Tweet einer Grünenpolitikerin oder der Kapitalismus-abschaffen-wegen-Klima-Lehre einer taz-Autorin. Aus dem gleichen Grund sitzen eine Katrin Göring-Eckardt und eine Luisa Neubauer sehr viel häufiger zu Klimathemen in Fernsehstudios als etwa ein Hans von Storch. Er versteht etwas von der Materie.

Aus Sicht von Redaktionen und Talkshowmoderatorinnen disqualifiziert ihn das für die Art Sendung, die sie produzioeren. Das heillose Schwatzen stellt mittlerweile eine Grundvoraussetzung dar, um große Podien der Aufmerksamkeitsökonomie erklimmen zu können, ob es sich nun um einen Erfinder wundersamer, aber leider nie gesehener Energieerzeugungsanlagen in Afrika handelt, Klimaesoteriker oder andere Quackperten. Wer öffentlich-rechtliche Sender konsumiert, bestimmten Leuten auf Twitter folgt und oder zu einer Instagram-Gruppe von Anhängern der “Letzten Generation” gehört, lebt also in einer Art ständigem Partikelschauer der Meldungen vom bevorstehenden Weltenende.

Berichte über Wüstenbildung vor Berlin, bevorstehenden Trinkwassermangel in München, Hitzschlag im Juli und austrocknende Seen bleiben nicht ohne Wirkung. Es gibt gerade unter den Jüngeren mit meist sehr schütteren naturwissenschaftlichen Kenntnissen nicht wenige, die fest daran glauben, demnächst klimabedingt zu verbrennen, zu ertrinken, zu verdursten und nicht mehr genügend Sauerstoff zu bekommen, jedenfalls dann, wenn die Regierung nicht sofort allerradikalste Maßnahmen ergreift.

Das führt zu Teil zwei des Angstklimas. Wo mediale Wüsten wachsen, blühen ganz realexistierende Psychosen und Neurosen wie noch nie. Das entgeht vielen Medien nicht – vorzugsweise denen, die das Dauerfeuer der apokalyptischen Nachrichten in Gang halten. Sie beginnen neuerdings auch die Angst selbst zu kultivieren und zu bewirtschaften. Beispielsweise das WDR-Format Quarks, das seine selbstgewählte Identität als Wissenschaftsmagazin auslebt. Unter der Überschrift „Darum müssen wir über Klimaangst sprechen“ zählt Quarks auf, wie stark der Katastrophismus schon wirkt:

„In der Wissenschaft ist ‚Klimaangst‘ längst ein eigener Forschungsbereich. Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass das Phänomen tatsächlich weit verbreitet ist und in den vergangenen Jahren zugenommen hat. […] ‚Vor allem 16- bis 25-Jährige verspüren Ängste‘, sagt Gerhard Reese, Professor für Umweltpsychologie an der Universität Koblenz-Landau. In der Sinus-Jugendstudie 2021 gaben knapp 40 Prozent der Befragten an, große Angst vor der Klimakrise zu verspüren. Ihre drei größten Sorgen in diesem Kontext sind laut der Studie, dass extreme Wetterereignisse zunehmen, dass der Lebensraum von Tier und Mensch verloren geht und dass die Pole abschmelzen.
Auch die internationale Studie von der University of Bath im Vereinigten Königreich zeigt die Bedeutung von “Klimaangst” unter jungen Menschen. 60 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus zehn Ländern gaben an, besorgt über die Klimakrise zu sein. 45 Prozent gaben sogar an, diese Sorgen würden ihren Alltag bestimmen.“

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Problematisch findet das WDR-Magazin daran eigentlich nur den Begriff „Klimaangst“ – denn der suggeriere, es handle sich um eine Krankheit, zumindest um einen unangemessenen Reflex, und nicht etwa, wie Quarks erklärt, um eine „normale und gesunde Reaktion“. Auch die oben schon zitierte Zeit entdeckt die Kimaangst für sich und ihre Leser:

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Wie, fragt sie, lasse sich mit dieser Angst umgehen? Sie sei jedenfalls „nichts, was man wegtherapieren sollte“, denn sie sei schließlich nicht eingebildet. (Was, ganz nebenbei, für ein bemerkenswertes Unverständnis von therapiebedürftigen Ängsten spricht: Die meisten Ängste, mit denen sich Psychotherapeuten beschäftigen, entspringen ja auch nicht der bloßen Phantasie, etwa Angst vor Krankheit, Alter und Einsamkeit.)

Der amerikanische Psychologe und Autor Jonathan Haidt beschäftigt sich schon länger mit der messbaren Tatsache, dass etwa seit 2015 die psychischen Probleme von Teenagern stark zunehmen. Den Hauptgrund sieht er in der exzessiven Nutzung von Social Media-Plattformen.

Die Ausbreitung von Angstörungen und Isolationsgefühlen gerade bei Jüngeren dürfte auch in der Coronazeit noch einmal einen starken Schub erfahren haben, als beispielweise in Deutschland ein Papier des Innenministeriums ausdrücklich zur Verbreitung von Angst- und Schuldgefühlen riet, unter anderem dadurch, dass Kindern eingeredet werden sollte, sie würden durch mangelnde Vorsicht ihre Eltern töten. Die systematische Klimaangsterzeugung („ich will, dass ihr in Panik geratet“ – Greta Thunberg) fügt sich in ein größeres Bild. Ihre Besonderheit liegt darin, dass erstens die gleichen, die sie verursachen, inzwischen auch systematisch verwerten. Psychosen müssen nicht nur gezüchtet, sondern auch geerntet, zu Sträußen gebunden und den Betroffenen zurückverkauft werden. Nach diesem Muster entsteht gerade ein neuer vielversprechender Wirtschaftszweig, zu dem in Kürze mit Sicherheit beispielsweise eine eigene Klimaangst-Ratgeberliteratur gehört, die sich in Buchhandlungen auf einem Extratisch neben den Thunberg-, Neubauer und Schellnhuber-Werken stapelt, aber auch Angstberater an Schulen, mit Steuergeld entlohnte Gutachter, Sonderforschungsbereiche und vieles mehr. Angstpolitik – Peter Sloterdijk prägte dafür den schönen Begriff ‚Phobokratie‘ – eignet sich auch dafür, politische Bildungen zu erzeugen. Das „Kollekt-Portal“ des „Progressiven Zentrum“, einer Denkfabrik für Gesellschaftstransformation etwa fordert verängstigte Jugendliche auf, „ihre Geschichte“ zu erzählen („wir wollen sie hören“).

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Angst als Lebenszustand wirkt lähmend für den, der an ihr leidet. Sie macht unproduktiv. Für denjenigen, der Ängste bewirtschaftet, entfaltet dieser Zustand – jedenfalls, wenn er andere betrifft – durchaus belebende Wirkung. Dauerverängstigte finden sich eher als ausbalancierte Menschen dazu bereit, politischen Maßnahmen bedingungslos zuzustimmen, solange sie Schutz versprechen. Angst konditioniert. Sie führt dazu, dass die chronisch Furchtsamen sich selbst und ihrer Wahrnehmung nicht mehr trauen.
Für sie entwickelt die Zeit Online gerade ein neues Format: die Plattform, so liberal wie „Quarks“ wissenschaftlich, fordert seine Leser auf, gern auch anonym ihre geheimsten Verbotsphantasien aufzuschreiben. Nicht etwa Verbote für andere, sondern für sich selbst:

„’Protect me from what I want’ lautet ein berühmter Slogan der US-amerikanischen Künstlerin Jenny Holzer: Schütze mich vor dem, was ich mir wünsche. In diesem Sinne möchten wir Sie fragen: Worauf würden Sie zwar niemals freiwillig verzichten, aber heimlich dankbar für eine staatliche Regulierung sein? Wovon würden Sie gern abgehalten werden? Von lauen Grillnächten mit Discounterwürstchen? Lustvollem Rasen auf der A2? Spontanem Inlandsflug nach Köln? Oder würden Sie sich am liebsten direkt den Diesel wegnehmen lassen? Sind Verbote wirklich so schlimm, wie sie sich anfühlen? Nehmen sie denen Möglichkeiten weg, die ohnehin schon wenig haben?
Erzählen Sie uns von Ihrer heimlichen Verbotsforderung im Formular, in den Kommentaren oder schreiben Sie eine Mail an community-redaktion@zeit.de. Ausgewählte Beiträge wollen wir auf ZEIT ONLINE veröffentlichen, auf Wunsch auch anonymisiert.“

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Auch hier tun sich Marketingmöglichkeiten auf. Als Aboprämie beispielsweise statt Espressomaschine die neunschwänzige Katze aus Naturkautschuk. Es muss sich auch nicht jeder unbedingt selbst geißeln. Auch das nehmen Fachkräfte gegen Zahlung gern in ihre Hände.
Sämtliche Phobogeschäftsmodelle zeichnen sich im Wortsinn durch Nachhaltigkeit aus. Angst ist ein Stoff, der sich spielend leicht erneuern lässt.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier

 




Der Spender von Just Stop Oil erhielt 110 Millionen Pfund an grünen Subventionen vom Steuerzahler

Chris Morrison, The Daily Sceptic

Alternative Energieunternehmen, die von Just Stop Oil und dem Zahlmeister der Labour-Partei Dale Vince geleitet werden, haben in den letzten 20 Jahren Subventionen in Höhe von rund 110 Millionen Pfund vom Steuerzahler erhalten. Vince’s Firma Ecotricity behauptet, sie sei ein Unternehmen, das „keine Dividende“ ausschüttet und dessen Geld – „das ganze Geld“ – in unsere Mission „Großbritannien grüner zu machen“ fließt. Aber jeder Arbeiter ist seines Lohnes würdig. In Vince’s Fall sind es über 43 Millionen Pfund (vor Steuern), die das Unternehmen in Form von Gehältern, Aktienrückkäufen, Darlehen und Erlösen aus dem Verkauf einer Tochtergesellschaft erhalten hat. Einige dieser Zahlungen sind offenbar steuerlich günstiger als die Ausschüttung von Dividenden.

Diese finanziellen Details und eine umfassende Entlarvung vieler der wilden Umweltbehauptungen, die Vince in letzter Zeit in den öffentlichen Medien verbreitet hat, sind in einem kürzlich erschienenen Substack-Artikel enthalten, der von dem investigativen Net Zero-Autor David Turver geschrieben wurde. In den letzten 10 Jahren hat Vince der Labour Party etwa 1,5 Millionen Pfund gespendet. Kürzlich erklärte die Labour-Partei, sie werde alle neuen Öl- und Gasbohrungen verbieten, was unter ihren schwindenden Anhängern aus der Arbeiterklasse große Besorgnis hervorrief. Vince hat auch viele hunderttausend Pfund an die störenden Just Stop Oil-Demonstranten gespendet, deren rüpelhafte Taktik zu kostspieligen Verzögerungen auf britischen Straßen und zu Irritationen bei großen Sportveranstaltungen geführt hat. Kürzlich rechtfertigte Vince seine finanzielle Großzügigkeit gegenüber dem Guardian mit den Worten: „Ich möchte mit den Dingen, die ich tue, die Politik beeinflussen“.

Turver vertritt eine andere Meinung über Just Stop Oil und stellt fest, dass die Organisation „versucht, uns zu zwingen, ihre Weltanschauung zu akzeptieren, ohne sich um kleinere Unannehmlichkeiten wie die Wahlurne kümmern zu müssen“.

Sicherlich hat Vince ein politisches Interesse daran, die Subventionen für erneuerbare Energien am Laufen zu halten. Trotz ständiger Behauptungen, dass grüne Energie immer billiger wird, müssen die britischen Stromkunden jedes Jahr 12 Milliarden Pfund an Subventionen für erneuerbare Energien zahlen, die kaum 5 % des gesamten britischen Energieverbrauchs decken. Im Fall von Vince Turver stellt sich die Frage, ob es möglich ist, dass er von einem nicht enden wollenden Strom von Subventionen abhängig ist, um sein Imperium über Wasser zu halten.

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, wie Wind- und Solaranbieter Subventionen für die Energieerzeugung erhalten können. Der Enthüllungsjournalist Ben Pile hat errechnet, dass Ecotricity seit 2002 89 Millionen Pfund aus dem Renewables Obligations Certificate Scheme erhalten hat, davon 53 Millionen Pfund seit 2014-15. Darüber hinaus fand Turver weitere 9 Millionen Pfund an Subventionen in Tochterunternehmen. Ecotricity hat außerdem mehr als 16 Millionen Pfund an „sonstigen Einnahmen“ für die Verwaltung von Einspeisetarifregelungen angegeben, also einer weiteren Form der Subventionierung der Stromerzeugung.

Dale Vince war in letzter Zeit sehr damit beschäftigt, seinen grünen Traum und die Aussichten von Ecotricity in einer Reihe von Radio- und Fernsehkanälen zu propagieren. Turver schlägt eine mögliche wirtschaftliche Erklärung für all diese Aktivitäten vor. Trotz aller Subventionen und der hohen Preise, die Ecotricity seinen Kunden in Rechnung stellt, scheint das Geld ein wenig knapp zu sein. Eine neue Holdinggesellschaft hat von einem Darlehen von Vince profitiert, verfügte aber Ende April 2022 über 70,8 Millionen Pfund in bar. Davon waren jedoch 29 Millionen Pfund durch Bankklauseln eingeschränkt. Demgegenüber, so Turver, stehen über 182 Mio. GBP an Schulden, die innerhalb eines Jahres fällig werden, einschließlich der an Vince zurückgezahlten Gelder. Außerdem stehen noch 44,2 Mio. £ an Öko-Anleihen aus. Angesichts der derzeit steigenden Zinssätze hätte Vince „versucht, sein grünes Image aufzupolieren, um die Anleger davon zu überzeugen, seine Anleihen zu behalten“.

Das Unternehmen hat verschiedene Szenarien einem Stresstest unterzogen; Einzelheiten dazu hier:

Aufgrund seiner „starken grünen Referenzen“ kann Ecotricity die Preise erhöhen, während der Verkauf von Vermögenswerten und alternative Finanzierungsquellen möglich sind. Erfreulicherweise kann das Unternehmen voraussagen, dass es in allen einzelnen Szenarien über genügend Barmittel verfügt, um seine Verpflichtungen zu erfüllen.

Wie bereits erwähnt, ist Vince regelmäßig in den Medien präsent, aber nicht alle Interviews der letzten Zeit waren von der Sorte „Warum sind Sie so tugendhaft und wunderbar?“. Letzten Monat traf er in der Talk-TV-Mittagssendung von Ian Collins auf Ben Pile. Die amüsierte, selbstzufriedene, alte Hippie-Persönlichkeit verschwand schnell unter Piles unerbittlicher Demontage seiner Öko-Behauptungen und wurde durch finstere Blicke, Beleidigungen und häufige Unterbrechungen ersetzt.

Während des Interviews stellte Vince eine Reihe von lächerlichen Behauptungen auf, darunter die Aussage, dass die globalen Temperaturen laut dem IPCC der Vereinten Nationen innerhalb von fünf Jahren um 3°C steigen werden und dass in den letzten 30 Jahren vier Millionen Menschen durch den Klimawandel gestorben sind. Die erste Aussage ist schlichtweg falsch, und für die zweite gibt es keine Beweise. Tatsächlich ist die Gesamtzahl der Todesopfer durch Naturkatastrophen nach allen zuverlässigen statistischen Angaben weiterhin rückläufig. Er behauptete auch, dass wir die Stromrechnungen auf den niedrigsten Stand aller Zeiten bringen und die Energiearmut beseitigen könnten, wenn wir von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien umsteigen würden. Turver geht auf diese Behauptung näher ein und weist darauf hin, dass wir erwarten könnten, dass Ecotricity, da es „100 % Ökostrom“ anbietet, den Kunden die billigste Energie anbietet.
Leider zeigt ein Vergleich mit Octopus, einem anderen Anbieter, der sich als „grün“ bezeichnet, sowie mit Eon Next und British Gas, dass Ecotricity die mit Abstand teuersten Einheitstarife für Strom und Gas hat. Und wenn es hart auf hart kommt, wie wir bei den Stresstests des Unternehmens gesehen haben, können die „starken grünen Referenzen“ die Preise noch weiter in die Höhe treiben.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/07/09/just-stop-oil-donor-received-110-million-in-green-subsidies-from-taxpayer/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 20 /2023

Christian Freuer

Vorbemerkung: Gerade heute wurde eine Meldung in den MSM verbreitet, wonach vor der Küste Floridas „außerordentlich hohe Wassertemperaturen“ gemessen worden sein sollen. Nun ja, weiter unten taucht eine Meldung von Bermuda auf, das ja von Florida nicht so weit entfernt ist.

Aber auch abgesehen davon hat Cap Allon wieder eine Fülle von Meldungen zusammengestellt. Eine Meldung, die jüngst auf der Website des EIKE schon veröffentlicht worden ist, wurde hier nicht mit aufgenommen.

Meldungen vom 23. Juni 2023:

Vieh in Brasilien vor Kälte umgekommen

Mindestens 3.000 Rinder sind im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul an Unterkühlung gestorben, wie auf der Website des staatlichen Veterinärdienstes zu lesen ist.

Diese Woche wurde die Region von starkem Frost heimgesucht, der die Temperaturen weit unter den saisonalen Durchschnitt fallen ließ.

Im Folgenden wird auch ein neuer Impfstoff dafür verantwortlich gemacht. Wie dem auch sei, die Kälte in Brasilien ist eine Tatsache.

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Arktis: Meereis hat sich der Küste Islands „ungewöhnlich stark genähert“

Wie in den letzten Tagen berichtet wurde, sind Schnee- und Eiszunahme in Grönland außergewöhnlich – insbesondere für diese Jahreszeit. Und auch das Meereis um Island ist „reichlich“ und hat sich „ungewöhnlich nahe“ an die Nordküste des Landes vorgeschoben.

Während die Medien eimerweise Tinte auf die Erwärmung des Nordatlantiks verwenden – ein natürliches Phänomen, das mit El Nino zusammenhängt – entdeckte ein Flug der Nordküstenwache gestern außergewöhnliche Mengen an Meereis direkt vor der isländischen Küste, was eine Bedrohung für die Seefahrer darstellt.

Das Eis reicht etwa acht bis neun Seemeilen vor Hornstrandir bis an die Küste heran, das ist näher als in letzter Zeit“, sagte der Meereis-Experte Ingibjörg Jónsdóttir, der an dem gestrigen Flug teilnahm.

Auch weiter draußen auf dem Meer sei das Meereis dicker, was für kleinere Schiffe gefährlich sein könnte, so Ingibjörg weiter.

Wir sehen das an den isländischen Ozeanen – wie oben beschrieben – und auch an den sehr kalten Gewässern vor der Westküste der USA, die in diesem Frühjahr die niedrigsten jemals aufgezeichneten Werte hatten. Am Scripps Pier in La Jolla im Norden San Diegos beispielsweise wurde im April eine Wassertemperatur von nur 10 Grad Celsius gemessen, ein Wert, der nur knapp unter dem bisherigen Tiefstwert von 9 Grad Celsius liegt. Auch in San Diego selbst liegen die Temperaturen seit November jeden Monat unter der Norm – eine weitere Tatsache, die verschleiert und ignoriert wird.

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Kirschbauern in British Columbia (Kanada) setzen Hubschrauber ein

Die Erzeuger im Westen Kanadas warnen, dass die rekordtiefen Temperaturen ihre Ernteerträge in diesem Jahr bis zu 50 % verringern könnten.

Die Kirschbauern in Okanagan litten bereits unter einem rekordverdächtig kalten Winter, doch nun haben historische Tiefsttemperaturen im Spätfrühling/Frühsommer in Verbindung mit den jüngsten schädlichen Regenfällen dazu geführt, dass die Landwirte außergewöhnliche Maßnahmen ergriffen haben, um ihre reifenden Früchte zu retten.

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Blizzard in den Australischen Alpen

Gestern war ein weiterer sehr kalter Tag in der südlichen Hälfte Australiens.
So kalt, dass unzählige Wetterstationen die niedrigsten Juni-Höchstwerte seit Beginn der Aufzeichnungen meldeten.

Auch in Shepperaton hob das Bureau of Meteorology unerklärlicherweise den gestern Morgen gemessenen Tiefstwert um 1,1°C an und verweigerte der Stadt damit einen neuen Allzeitrekord: [siehe letzter Kältereport]

Was der BoM jedoch nicht leugnen kann, sind die Schneesturm-Bedingungen, die derzeit über den australischen Alpen herrschen.

Die Skigebiete haben in der vergangenen Woche eine ordentliche Ladung Schnee abbekommen, die Schneehöhe in Spencers Creek beispielsweise betrug fast 60 cm. Und da die Vorhersage weitere 50 Zentimeter bis zum nächsten Dienstag voraussagt, wird erwartet, dass die Skigebiete genug Schnee erhalten, um weitere Gebiete zu erschließen.

All dieser australische Schnee zeichnet ein ähnliches Bild wie im letzten Jahr, das eine rekordverdächtige Saison war, in der ein Schneesturm nach dem anderen im Juni 1,2 m Schnee brachte, der im September in einer Spitzenschneehöhe von 2,3 m gipfelte.

Trotz dieser Daten aus der realen Welt muss der AGW-Moloch natürlich aufrechterhalten werden. Mountainwatch-Redakteur Reggae Elliss sagte kürzlich: „Der Klimawandel bedeutet, dass die Skisaison später beginnt und früher endet.“

Aha!

Link: Brazilian Cattle Freeze To Death; Sea Ice „Unusually Close“ To Icelandic Coast; B.C.’s Cherry Farmers Deploy Helicopters; + Blizzards Batter Australian Alps – Electroverse

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Meldungen vom 27. Juni 2023:

Weitere Rekord-Kälte in Australien – in Hochlagen im Zentrum seltene Flocken

Eine Luftmasse antarktischen Ursprungs ließ die Temperaturen in Australien wieder einmal abstürzen.

Im Westen des Landes wurden gestern neue Rekordtemperaturen für den Monat Juni gemessen, zum Beispiel am Kalgoorlie-Boulder Airport (9C) und auf Rottnest Island (5C). Die Kälte in Westaustralien hielt auch heute Morgen (27. Juni) an, als der Flughafen Perth mit -0,6 °C die viertniedrigste jemals gemessene Temperatur aufwies. Das letzte Mal, dass es in der Hauptstadt des Bundesstaates so kalt war, war im Juli 2012.

Es folgen weitere Einzelwerte.

Ungewöhnliche Tiefstwerte und weit verbreiteter Regen (und Schneefälle) erstrecken sich von der Kimberley in WA bis nach Victoria. Die Tageshöchsttemperaturen liegen etwa 10 °C unter dem Durchschnitt und sollen bis Donnerstag sogar bis zu 14 °C unter die Norm fallen.

In Zentralaustralien werden die Temperaturen in dieser Woche auf Werte nahe dem Gefrierpunkt sinken. Es wird „extrem kalt“ sein, räumte Billy Lynch, der leitende Meteorologe des BoM, ein.

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Abkühlung in Neu-Kaledonien (Südsee)

Kalte Nächte haben diese Woche viele tropische Pazifikinseln heimgesucht.

In der neukaledonischen Gemeinde Konè wurde ein Tiefstwert von 6,5 °C gemessen – ein Wert, der nur 0,3 °C über dem bisherigen Rekord-Minimum des Ortes liegt.

Ähnliche Werte wurden auf dem gesamten Archipel von Neukaledonien, z. B. auf der Ile Marè, und auch im nahe gelegenen Vanuatu und auf den Fidschi-Inseln gemessen.

Die Kälte erreichte sogar die subtropische Osterinsel mit 10,9 °C – ein seltener Tiefstwert.

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Immer noch viel Schnee in den Bergen von Utah

Das Alta-Skigebiet in Utah wurde bereits im April für die Saison geschlossen, aber der Berg ist immer noch mit meterhohem Schnee bedeckt.

Die Hauptrutsche ist ein beliebtes Ziel für Backcountry-Skifahrer, aber eine derartige Schneehöhe so spät im Jahr ist „völlig beispiellos“, berichtet powder.com.

Alta Ski Area verzeichnete in der vergangenen Saison eine historische Schneemenge von 23 m (75,25 feet)* und war damit eines von mindestens 19 Skigebieten in den USA, die ihre bisherigen Schneefallrekorde brachen.

[*Dieser Wert kommt mir zu hoch vor. Andererseits sind in Hochtälern des Gebietes schon mal mehr als 5 m Schnee gemessen worden. Die von Westen über den Pazifik heran wehende Meereskaltluft kann dort durch Stau-Effekte offenbar so große Schneemengen bringen. Leider habe ich aus anderen Quellen] nichts dazu gefunden.]

Link: Australia Endures More Record Cold, Rare Flakes Forecast For Central Peaks; New Caledonia Cools; + Feet Of Snow Still Blanketing Utah’s Peaks – Electroverse

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Meldungen vom 28. Juni 2023:

Weitere Tiefsttemperatur-Rekorde in Australien

Der Trend der letzten Jahre setzt sich fort: Australien bleibt das Jahr 2023 bislang anomal kühl.

Wie um diesen Umstand zu untzerstreichen erlebte das südaustralische Outback gestern den kältesten Junitag seit Beginn der Aufzeichnungen.

In Port Augusta zum Beispiel erreichte die Temperatur in den 24 Stunden bis 9 Uhr am Mittwoch mit einem Höchstwert von nur 10,1°C und war damit der kälteste Junitag, der jemals in der Stadt aufgezeichnet worden war (die Daten mehrerer Wetterstationen reichen bis ins Jahr 1957 zurück).

Es folgen noch weitere Beispiele.

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In der nächsten Meldung geht es um weitere skandalöse Praktiken des australischen Wetterbüros BoM. Sehr interessant, aber nicht Teil des Kältereports. Dann geht es wieder in die USA:


Weiterhin extreme sommerliche Schneehöhen auf dem Mammoth-Berg, Kalifornien

Mammoth Mountain, Kalifornien, hat im vergangenen Winter mehr als 20 m Schnee erhalten und damit den bisherigen Schneerekord gebrochen.

Infolgedessen hat Mammoth seine Saison bis Ende Juli verlängert – „mindestens“.

Abbildung: Bemühungen zum Räumen des Schnees (Mammoth-Berg)

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Tropische Pazifik-Inseln: Aktualisierung

Nach den gestrigen Tiefsttemperaturrekorden auf und um Neukaledonien sind heute weitere gefallen…

In La Roche (französisches Territorium) wurde am 28. Juni eine Tageshöchsttemperatur von nur 6,2 °C gemessen – ein neuer Rekord-Tiefstwert für diesen Monat.

Link: Australia Fells Monthly Low Temperature Records; BoM: Lies By Omission; + Deep Summer Snow Remains At Mammoth – Electroverse

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Meldungen vom 29. Juni 2023:

Die folgende Meldung hat auch nichts mit Kälte zu tun, wird aber hier vor dem Hintergrund des Hypes um die Brände in Kanada trotzdem übersetzt:

Alaskas rekordverdächtig niedrige Zahl von Waldbränden

Bis Montag (26. Juni) haben die Waldbrände in Alaska kaum 1.300 Hektar verbrannt – die kleinste Fläche zu dieser Jahreszeit in den Aufzeichnungen seit drei Jahrzehnten.

Das Alaska Interagency Coordination Center meldete insgesamt 129 Waldbrände im ganzen Land und 526 Hektar verbrannte Fläche. Von diesen Waldbränden wurden 110 durch Menschen ausgelöst, die anderen 19 durch Blitzschlag.

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Es folgen unter dem Link noch zwei Meldungen zu einer bevor stehenden massiven Kältewelle in Südafrika (mehr dazu, wenn es soweit ist) und über die zunehmende Dominanz der ökonomischen Macht der BRIC-Staaten.

Link: Alaska’s Record Low Wildfire Numbers; South Africa’s Incoming Polar Blast; + BRICS Domination – Electroverse

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Meldungen vom 30. Juni 2023:

Kälte und Schnee halten in Südafrika Einzug

Tiefsttemperaturen und heftige Schneefälle führen zu Unterbrechungen der Bergstraßen und -bahnen, welche die Berggemeinden von den südlichen Drakensbergen bis zum Ostkap verbinden.

In den westlichen und nördlichen Regionen wurden außerdem Verluste beim Viehbestand festgestellt.

Nasse und sehr kalte Bedingungen haben sich auch in den zentralen Provinzen Südafrikas ausgebreitet.

Ein Großteil des südlichen Afrikas leidet in dieser Woche unter einem anomalen Kälteeinbruch, wobei die Länder Mauritius, Sambia und Mosambik kürzlich beinahe die monatlichen Tiefsttemperaturrekorde für den Juni überboten haben.

Vor der Küste haben auch Madagaskar und die Insel La Réunion eine Art „Einfrieren“ erlebt. Gestern wurde in der Plaine de Chicot in den Bergen von La Réunion mit -1,1 °C ein neuer Tiefsttemperaturrekord für Juni aufgestellt.

Beeindruckende Schneemengen sorgen ebenfalls für Beeinträchtigungen:

https://youtu.be/Wj7b3x862Nw

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Die „tödlich kalten“ Flüsse Kaliforniens

„Die Wassertemperaturen in den Flüssen sind tödlich kalt. Überlegen Sie es sich zweimal, bevor Sie ohne Schwimmweste in die örtlichen Flüsse springen. Es könnte die letzte Entscheidung sein, die Sie jemals treffen“, warnte der Nationale Wetterdienst am Donnerstag.

Ein sehr kalter und historisch schneereicher Winter hat die Flüsse des Bundesstaates mit gefährlich kaltem Wasser überschwemmt, was bereits zum vorzeitigen Tod vieler Menschen, darunter auch Kinder, geführt hat.

Die rekordverdächtige Schneedecke, die sich im Laufe des Winters angesammelt hat, führt den Flüssen nun eiskaltes Wasser zu. Diese Situation wird sich an diesem Wochenende noch verschärfen, wenn die Temperaturen endlich auf sommerliche Werte steigen.

Dazu schreibt Blogger Cap Allon in einem Kommentar:

Der vergangene Winter war für die Mitglieder der AGW-Partei ein wahrhaft irritierender Winter, um ihr Gruppendenken zu verstehen – und diese Leute sind an ein wenig Doppeldenk gewöhnt, ihre Religion verlangt es.

Aber was auch immer Ihr Standpunkt oder Ihre Agenda sein mag, der Winter 2022-23 ist mit Sicherheit einer, an den man sich erinnern wird – solange das Ministerium für Wahrheit ihn nicht aus den Geschichtsbüchern streicht – vor allem im Westen der Vereinigten Staaten, wo mindestens 19 Skigebiete ihre bisherigen Schneedeckenrekorde gebrochen haben.

Unnötig zu sagen, dass dies NICHT das ist, was die Hypothese der globalen Erwärmung versprochen hat, egal wie viele stümperhafte Klimastudien das Gegenteil behaupten, und die Ereignisse des letzten Winters machen Behauptungen über „schneefreie Berge bis 2030/40/50“ völlig absurd.

Falls Sie an CAGW glauben, sind Sie Teil des Problems, und Ihr Engagement für Unwissenheit verdammt uns alle; Ihre Selbsterhaltung durch Konformität mit dem Dogma.

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Es folgen noch einige Meldungen, die man sich auch ansehen sollte, die aber ebenfalls nicht Thema eines Kältereports sind.

Link: Cold Sets In Across South Africa, Snow Too; California’s „Deadly Cold“ Rivers; Europe Warming ‚Twice As Fast‘ As Global Average; + Concerning Push For Geoengineering – Electroverse

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Meldungen vom 3. Juli 2023:

Millionen Australier vor einer „brutalen Kältewelle“

Am Wochenende fielen die Temperaturen in vielen australischen Bundesstaaten bis zu 15 Grad unter den Durchschnitt. Eine dichte Wolkendecke dämpfte die Tageshöchsttemperaturen und führte zu Rekordkälte auf dem gesamten Kontinent, insbesondere in den östlichen Bundesstaaten Queensland und NSW.

Die Australier haben einen kalten und nassen Start in den Juli hinter sich, und die Prognosen sagen eine Verschärfung im weiteren Verlauf des Monats voraus: „Ein massiver und noch kaum dagewesener Temperatursturz“, heißt es bei news.com.au.

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In der nächsten Meldung geht es um Besonderheiten des Jetstreams beider Hemisphären. Allon hat eine besondere Art, so etwas zu beschreiben – lesen! Aber es gehört nicht direkt in einen Kältereport!

Weiter geht es wieder in den USA:

Yosemite-Gletscher verzeichnen Rekordschneefälle

Die Gletscher im Yosemite-Nationalpark halten bis in den Sommer hinein durch, und zwar dank der rekordverdächtigen Schneemenge in der Sierra Nevada im letzten Winter. Bagger und Schneefräsen sind immer noch dabei, die Tioga Pass Road in Yosemite zu pflügen, fünf Wochen später als der durchschnittliche Öffnungstermin am 25. Mai.

Die aufeinanderfolgenden Winterstürme hinterließen fast 5 m Schnee auf dem Boden und brachen damit alle bisherigen Rekorde – ein Vorgang, der sich natürlich nicht auf Yosemite beschränkt: Der gesamte Westen der USA erlebte den schneereichsten Winter in der dokumentierten Geschichte.

Im Gegensatz zu den Proklamationen der AGW-Partei wurde der Winter 2022-23 von rekordverdächtig niedrigen Temperaturen und einem brutalen Schneesturm nach dem anderen heimgesucht, was zu Stromausfällen, orkanartigen Windböen und Lawinenabgängen führte. Die Bewohner haben es immer noch mit eingestürzten Dächern, zerbrochenen Fenstern und umgestürzten Bäumen zu tun.

Positiv ist jedoch, dass die Kälte und der Schnee jetzt zum Sommerskifahren einladen.

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Auch hier gibt es Weiteres Lesenswertes.

Link: Millions Of Aussies To Be Hit By „Brutal Cold Snap“; Wavy Jet Streams Have ‚Experts‘ Puzzled; Yosemite Glaciers Post Record Snowfall; Models Corn Belt Warming Fail; + Climate Clock – Electroverse

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Meldungen vom 6. Juli 2023:

Der kälteste vierte Juli aller Zeiten im Norden

Mäandrierende Jetstreams waren in letzter Zeit in den Nachrichten, da die AGW-Partei verzweifelt versucht, sie in ihre Hypothese der globalen Erwärmung einzubauen, obwohl die wissenschaftliche Literatur sie seit mehr als einem Jahrhundert einer geringen Sonnenaktivität zuschreibt – wie wir sie jetzt erleben, da die letzten beiden Sonnenzyklen (24 und der laufende 25) die schwächsten seit mindestens 200 Jahren sein werden.

Eine arktische Front zog am späten Montag von Kanada herab und war dafür verantwortlich, dass eine Reihe von Tiefsttemperatur-Rekorden am vierten Juli im gesamten Norden/Nordwesten – einschließlich Wyoming – gebrochen wurden.

Joshua Rowe, NWS-Meteorologe in der Stadt Riverton im Bundesstaat Wyoming, sagte, die Front habe dazu geführt, dass mehrere Rekorde für Tiefsttemperaturen aufgestellt wurden – ein neuer Rekord für den 4. Juli; der Flughafen von Lander erreichte nur 14,4°C – ebenfalls ein neuer Rekord für dieses Datum.

Aber die Rekorde beschränkten sich nicht nur auf den Cowboy-Staat. Auch in Montana, Nord- und Süddakota sowie in Nebraska wurden tägliche Tiefsttemperaturen und eine Handvoll Monatsrekorde aufgestellt.

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Moose Jaw bricht 105 Jahre alten Tiefsttemperaturrekord

Auch jenseits der Grenze wurden kalte Werte gemessen, unter anderem in der Stadt Moose Jaw im Süden Saskatchewans.

Zwischen 3:00 und 4:00 Uhr am Mittwochmorgen wurde in Moose Jaw offiziell ein Tiefstwert von 2,9 °C gemessen. Dies reichte aus, um den bisherigen Rekord für dieses Datum zu brechen – 3,3 °C aus dem Jahr 1918. Dies ist eine außergewöhnliche Leistung, vor allem wenn man bedenkt, dass die dritt- und viertnächste Marke bei 5 °C lag, die 1915 bzw. 1956 erreicht wurde.

Der Tiefstwert vom Mittwoch war wahrscheinlich noch kälter, so die Meteorologin Danielle Desjardins von Environment Canada: „Ich sehe einige vorläufige Daten, die darauf hindeuten, dass die Temperatur tatsächlich auf 2,2 °C gesunken ist, aber wir werden mehr wissen, sobald alle Daten vorliegen. Auf jeden Fall ist die Temperatur von 2,9 °C immer noch ein Rekord, aber mit 2,2 °C ist es vielleicht ein bisschen mehr als ein Rekord“.

Das ist natürlich extrem kalt für diese Jahreszeit, und zwar historisch gesehen. Der Juli in Moose Jaw hat eine durchschnittliche Temperatur von 26,1°C und eine durchschnittliche Temperatur von 12,3°C.

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Unterdurchschnittlicher Juni in Osteuropa

Die AGW-Partei ist eine schamlose Wärmejägerin, die ihren chronisch schlecht informierten Lesern nur Geschichten über warmes Wetter erzählt. Deshalb haben wir in letzter Zeit nicht viel über Europa gehört – es ist auf dem ganzen Kontinent unangenehm kühl geblieben.

Vom Westen bis zum Osten, vom Norden bis zum Süden dominiert der „Blues“, und er sorgt für eine sehr kühle erste Juliwoche; und zum Unglück für die Partei sieht es so aus, als würde sich das im Laufe des Monats noch verstärken.

Beginnen wir mit dem Juni: Während das britische Wetteramt behauptet, der letzte Monat sei der wärmste Juni gewesen, den Großbritannien je erlebt hat – was mit Sicherheit nicht der Fall war (siehe hier) – verzeichneten die östlichen Länder anomal warme und daher nicht berichtenswerte Monate.

So endete der Juni 2023 in Rumänien kälter als der multidekadische Durchschnitt, mit Anomalien unter -1°C, insbesondere im Südwesten.

Link: Coldest Fourth Of Julys Ever Up North; Moose Jaw Breaks 105-Year-Old Low Temperature Record; Below-Average June For Eastern Europe; + Journalists Instructed To Attribute „Any Extreme Heat To Human Caused Climate Change“ – Electroverse

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Meldungen vom 7. Juli 2023:

Kühler Juni in Pakistan, Fidschi und die USA

Pakistan

Der Juni 2023 schloss in Pakistan mit einer Durchschnittstemperatur von 31,26 °C, was deutliche -1,5 °C unter dem Durchschnitt von 1991-2020 liegt. Das Land erlebte außerdem den zweitnassesten Juni seit 63 Jahren.

Eine ganze Reihe von Tiefsttemperatur-Rekorden wurde gebrochen, von denen ich einige unten aufgeführt habe:

Der Tiefstwert von 18°C in Lasbella brach einen Monatsrekord, den es seit 1934 gehalten hatte, und die 17,5°C in Bahawal Nagar brachen einen Kälterekord aus dem Jahr 1985, während Bannu, Cherat, Faisalabad, Garhi Dupatta, Rawalpindi, Islamabad, Jehlum, Kotli, Lahore AP (und Stadt), Multan, Murree, Mizaffarabad, Peshawar und Sialkot zu den anderen pakistanischen Orten gehörten, wo im Juni langjährige Tiefsttemperatur-Rekorde gebrochen wurden.

Fidschi-Inseln

Auf der anderen Seite des Planeten (etwa 8.000 Meilen südöstlich) ist Fidschi ein weiteres Land, das im Juni 2023 einen überdurchschnittlich kalten Monat erlebte.

Der vergangene Monat endete mit 0,51 K unter dem multidekadischen Normalwert, obwohl in einigen Bereichen Rekordhitze aufgetreten war.

USA

Genau das haben wir in den Vereinigten Staaten erlebt…

Es wurde viel über die Hitzewelle in Texas im letzten Monat berichtet – es war heiß, das will ich nicht bestreiten – aber die Daten zeigen, dass der Juni in den Vereinigten Staaten insgesamt ein anomal kühler Monat war.

Die von den NOAA/ASMU-Satelliten gemessenen Temperaturen in der unteren Troposphäre lagen in den Lower 48 um 0,36 k unter dem 30-jährigen Durchschnitt. Ein kurzer Wärmeeinbruch erfasste Texas für etwa eine Woche, als ein meridionaler Jetstream tropische Luft ungewöhnlich weit nach Norden zog, aber im Nordosten und Nordwesten wurde arktische Luft im Gegenzug ungewöhnlich weit nach Süden getrieben:

https://twitter.com/i/status/1671275494229065731

Anmerkung: In diesem Twitter-Video zeigt sich u. A. auch der Hochkeil über Mitteleuropa, der uns eine kurze Hitzewelle beschert. Das Ganze ist gut geeignet, diese im globalen Zusammenhang zu beurteilen.

Link: Cool Junes For Pakistan, Fiji And The United States; + Record Lows Sweep Northern U.S. – Electroverse

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Meldungen vom 10 Juli 2023:

Sommerschnee in Skardu, Pakistan

Unerwarteter Sommerschneefall hat Deosai, Skardu, heimgesucht und einen Rekord gebrochen.

„Schnee im Juli ist ein Satz, den man nicht jeden Tag hört“, heißt es in der ersten Zeile eines Artikels auf aajenglish.tv, während pipanews.com schreibt: „Januar-ähnliches Wetter trifft Deosai im Monat Juli“.

Der seltene Schnee und die sinkenden Temperaturen haben die Sommertouristen überrascht, die in die ikonische pakistanische Region Gilgit-Baltistan strömen, die früher als die Nordgebiete bekannt war. Ganze 12 Zentimeter Schnee sind gefallen, die ersten Juliflocken in dem Tal seit fast 20 Jahren.

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Kalter Juni in der Türkei, der Slowakei, Serbien und Bermuda

Die folgenden vier Länder erlebten überdurchschnittlich kalte Junitage (zusätzlich zu den in der letzten Woche dokumentierten):

Türkei

Der Juni 2023 schloss in der Türkei mit einer Durchschnittstemperatur von 21,4°C, was 0,45°C unter dem mehrjährigen Durchschnitt liegt.

Serbien

Der mittel- und südosteuropäische Binnenstaat Serbien, der an der Kreuzung des Pannonischen Beckens liegt, verzeichnete ebenfalls einen kalten Juni, der in Zaječar bis zu -1,4 °C unter der Norm lag.

Auch in der nahe gelegenen Slowakei etwa 300 km nördlich war der Monat kühler als der Durchschnitt.

Bermuda

Und schließlich war der Juni 2023 auf den Bermudas – vorläufig – sehr kühl und außergewöhnlich feucht.

Die Durchschnittstemperatur schloss bei 24,3°C, was 1°C unter dem multidekadischen Durchschnitt liegt.

Die Gesamtniederschlagsmenge wurde mit 297,4 mm registriert, während die Norm bei nur 122,7 mm liegt.

Die kühlen und regnerischen Bedingungen wirkten sich auch auf die Meerestemperaturen aus, die auf 25 °C sanken – das liegt beachtliche 0,3 K unter dem Durchschnitt.

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Rekordverdächtig schneereicher Winter hebt [den Pegel des] Großen Salzsees

Die rekordverdächtigen Schneemassen des Winters schmelzen weiter und fließen durch die Bäche und Flüsse, die den Großen Salzsee in Utah speisen, so dass der Pegel des Sees in dieser Saison um erstaunliche 1,8 Meter im Vergleich zum letzten Jahr gestiegen ist.

Trotz des allgemeinen Geschreis von „Megadürre! Megadürre!“ freuen sich die örtlichen Landwirte, Skifahrer und Hausbesitzer stattdessen über den Anstieg des Großen Salzsees: „Endlich ist wieder Leben im Yachthafen“, sagt Tyler Oborn, ein Pontonführer.

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Tioga-Straße in Yosemite immer noch wegen Schnees geschlossen

Die Öffnung der Tioga Road, der Route durch das Hochland des Yosemite, hat sich in diesem Jahr erheblich verzögert.

Mit dem heutigen 10. Juli hat dieses Jahr die bisher am stärksten verzögerte Eröffnung der Straße – der 9. Juli 1938 – übertroffen.

Ein Bulldozer und ein Schneepflug arbeiten, um die Tioga Road, die Hochlandstraße des Yosemite-Nationalparks, zu räumen [Yosemite-Nationalpark]. Damit man eine Vorstellung bekommt: Der Bulldozer ist auf der Straße!

Selbst jetzt, im Juli, können die Parkranger noch immer kein Datum für die Eröffnung der Tioga Road nennen.

Link: Summer Snow In Skardu, Pakistan; Cold Junes For Turkey, Slovakia, Serbia & Bermuda; Record-Snowy Winter Raises Great Salt Lake; + Yosemite’s Tioga Road STILL Closed Due To Snow – Electroverse

striche

wird fortgesetzt … (mit Kältereport Nr. (21 / 2023)

Redaktionsschluss für diesen Report: 10 Juli 2023

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Fossile und nicht-fossile Treibstoffe

Willis Eschenbach

In meinem letzten Beitrag The Myth Of Replacement Fossil Fuels habe ich mich mit dem neuen BP-Weltverbrauch an fossilen und nicht-fossilen Brennstoffen beschäftigt. In diesem Beitrag werde ich einen detaillierteren Blick auf einzelne Länder werfen und dann zu den weltweiten Werten zurückkehren. Für den Anfang möchte ich Ihnen sagen, was ich dabei herausgefunden habe.

Abbildung 1. Bevölkerung nach Ländern

Werfen wir nun einen Blick auf den Energieverbrauch der bevölkerungsreichsten Länder nach Quellen. Sie erinnern sich vielleicht an meinen letzten Beitrag, dass in vielen Analysen so genannte „Input-Äquivalent“-Werte für nicht-fossile Brennstoffe verwendet werden. Das sind die tatsächlichen Werte, multipliziert mit 2,5 oder mehr. Warum werden diese verwendet? Ich werde die Erklärung von BP wiederholen:

Diese künstlich aufgeblähten Energiewerte sind zwar durchaus nützlich, zeigen uns aber nicht, wie viel Energie tatsächlich aus den einzelnen Quellen stammt. Gehen wir also die größten Länder durch und zeigen den wahren Energieverbrauch nach Quellen. Wir beginnen mit China, obwohl Indien nach den neuesten Zahlen inzwischen das bevölkerungsreichste Land ist:

Abbildung 2 und Folgeabbildungen: Energienutzung nach Quelle, Jahr und Land.

China hat sich verpflichtet, den Höhepunkt seiner CO₂-Emissionen bis 2030 zu erreichen … und sieht ihn nicht. Merkwürdig ist, dass der in den meisten Ländern zu beobachtende Rückgang des Energieverbrauchs im Jahr 2020 in China erst im letzten Jahr eintritt.

China nutzt 8 % nicht-fossile Energie, die meisten davon sind Wasserkraftwerke. Der Anteil von Solar- und Windenergie liegt bei 2,8 % … und wird die fossilen Brennstoffe in absehbarer Zeit nicht überholen.

Man beachte, dass der chinesische Verbrauch von Öl, Gas und Kohle ansteigt … als nächstes kommt Indien:

Hier sehen wir die gleiche Situation bei Gas, Öl und Kohle wie in China – sie alle nehmen zu. Beachten Sie den Rückgang von COVID im Jahr 2020. Indien verbraucht etwa die Hälfte der nicht-fossilen und Solar-/Windenergie, die China nutzt.

Als Nächstes: die USA. Sie sind in mancher Hinsicht ganz anders und in anderem ähnlich:

Der Gesamtenergieverbrauch in den USA erreichte etwa im Jahr 2005 einen Tiefpunkt. Man sollte meinen, dass dies im Hinblick auf die CO₂-Emissionen eine gute Nachricht wäre. Ist es aber nicht.

Es spiegelt lediglich die Tatsache wider, dass aufgrund der steigenden Energiepreise in den USA infolge unseres verrückten Krieges gegen fossile Brennstoffe ein großer Teil der energieintensiven Industrie ins Ausland abgewandert ist, hauptsächlich nach Asien und Mexiko.

Beachten Sie auch, dass wir immer noch nur 9 % nicht-fossile Energie nutzen, und der größte Teil davon ist Kernkraft. Solar- und Windenergie machen gerade einmal 2,4 % aus … und wir haben etwas mehr als eine Billion Dollar für diesen lächerlichen Beitrag ausgegeben.

An zweiter Stelle in der Bevölkerungszahl stehen zu meiner Überraschung Indonesien und Pakistan. Wer hätte das gedacht? Hier ist Indonesien:

Man sieht, dass wie in China und Indien der Gesamtverbrauch fossiler Brennstoffe steigt. Den größten Beitrag zu diesem Anstieg leistet die Kohle. Der Anteil von Wind- und Sonnenenergie liegt bei weniger als 0,1 %. Ihr wichtigster nicht-fossiler Brennstoff ist Palmöl, das zur Herstellung von Biodiesel gemischt wird.

Dann haben wir Pakistan. Wind- und Solarenergie sind winzig, 0,6 %. Der größte Teil der nicht-fossilen Brennstoffe ist Wasserkraft, dazu kommt ein kleiner Anteil an Kernenergie:

An zweiter Stelle der Bevölkerungszahl steht Brasilien:

Brasilien nutzt eine Menge nicht-fossiler Brennstoffe, 29 %. Aber wie in den anderen Ländern ist der Anteil von Wind- und Sonnenenergie verschwindend gering. Brasilien nutzt Biokraftstoff aus seinen riesigen Zuckerrohrfeldern und Wasserkraft. Aber selbst mit all dem ist das Land immer noch stark von fossilen Brennstoffen abhängig.

BP hat keine Daten für Nigeria, daher möchte ich diese Reihe mit dem nächstgrößeren Land, Bangladesch, abschließen. Auch dieses Land ist im Wesentlichen auf fossile Brennstoffe angewiesen:

Mit diesen Ländern als Beispiel für unsere überwältigende Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen werfen einen Blick auf die Welt:

Abbildung 3. Wie in den obigen Diagrammen für die einzelnen Länder, aber für den gesamten Planeten.

Wie die größten Länder ist auch die Welt auf fossile Brennstoffe angewiesen. Der Anteil der nicht-fossilen Brennstoffe liegt bei nur 8 %, und der Anteil der Sonnen- und Windenergie beträgt weltweit nur 2,1 %.

Wenn man dies ein wenig aufschlüsselt, ergibt sich folgender globaler Einzelverbrauch von Öl, Gas und Kohle:

Abbildung 4. Verbrauch von Energie aus Öl, Kohle und Gas.

Trotz der Gerüchte über ihren Niedergang steigt der Verbrauch von Kohle, Öl und Gas weiter.
Wenn ich darauf hinweise, sagen die Leute oft etwas wie „Aber der Verbrauch nicht-fossiler Brennstoffe nimmt exponentiell zu! Wartet nur ein paar Jahre!“. Aber das Wachstum ist nicht wirklich exponentiell, es ist eher quadratisch. Bis zum Jahr 2050 sind die Unterschiede jedoch unbedeutend, und die Anpassung an die quadratische Kurve im Zeitraum seit 2000 ist weitaus besser als die exponentielle Kurve.

Nehmen wir also an, dass der nicht-fossile Verbrauch weiterhin mit einer im Wesentlichen exponentiellen (quadratischen) Rate zunimmt. Das wird natürlich nicht der Fall sein – in der realen Welt ist eine solche Wachstumsbeschleunigung nie von Dauer. Aber wir können so tun, als ob, richtig?

So sieht also ein beschleunigtes quadratisches Wachstum der nicht-fossilen Brennstoffe mit der derzeitigen Rate aus:

Abbildung 5. Quadratisches Wachstum der nicht-fossilen Brennstoffe, erweitert bis 2050. Ein exponentielles Wachstum, das sich am besten anpasst, endet mit demselben Wert und unterscheidet sich nur geringfügig von diesem. Der Exponentialwert ist jedoch eine sehr schlechte Anpassung für den Zeitraum 2000-2022, und die quadratische Beschleunigung ist eine sehr gute Anpassung für diesen Zeitraum.

Aha! Die nichtfossilen Brennstoffe gehen durch die Decke, und wenn das Wachstum anhält, wird der Verbrauch nichtfossiler Brennstoffe bis zum Jahr 2050 stark zugenommen haben. In dieser kurzen Zeit wird er sich mehr als verdoppeln! Was kann man daran nicht mögen?

Nun … hier ist der prognostizierte Anstieg des nicht-fossilen Verbrauchs im Vergleich zum prognostizierten linearen Wachstum des Verbrauchs fossiler Brennstoffe:

Abbildung 6. Wie in Abbildung 5, jedoch mit einer linearen Projektion des Verbrauchs fossiler Brennstoffe.

Auch hier verbessert ein Gefühl für Proportionen unser Verständnis der Problematik erheblich. Selbst bei einem beschleunigten Wachstum, entweder exponentiell oder quadratisch, sind die nicht-fossilen Brennstoffe noch weit davon entfernt, den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu überholen. Das gilt selbst dann, wenn die Nutzung fossiler Brennstoffe morgen auf Null zurückgehen würde.

Infolgedessen stoßen Menschen, die sagen: „Schluss mit dem Öl“, und Menschen, die gegen die Nutzung fossiler Brennstoffe kämpfen, auf diese Regel:

Lass nicht los, was du hast, bis du etwas Besseres in die Hände bekommst.

Und die Wahrheit ist, dass wir trotz der Ausgaben für nicht-fossile Energien noch weit davon entfernt sind, etwas Besseres als fossile Brennstoffe zu haben.

Folglich sind alle Maßnahmen, die wir ergreifen, um fossile Energie teurer oder schwieriger zu beschaffen, aktiv zerstörerisch, insbesondere für die Armen. Den Politikern, den alarmistischen Klimawissenschaftlern und den aufgeblasenen Blutsaugern ist es egal, wenn die Benzinpreise steigen. Aber Sie können darauf wetten, dass es alleinerziehenden Müttern, die ihre Kinder ernähren müssen, nicht egal ist, und sie verfluchen bereits die „Just Stop Oil“-Leute und ihre Verbündeten, genau wie ich.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Mit dieser Hauptaussage im Hinterkopf wollen wir uns nun ein paar andere interessante Länder ansehen. Norwegen und Island werden oft als Wegbereiter für erneuerbare Energien angepriesen, deshalb hier ihre Diagramme. Erstens: Norwegen:

Norwegen bezieht fast die Hälfte seiner Energie aus nichtfossilen Quellen. Wie das? Durch Wasserkraft. Es ist jedoch erwähnenswert, dass seit etwa 1990 nur sehr wenig Wasserkraft hinzugekommen ist und die Differenz durch Gas ausgeglichen wurde …

Und hier ist Island:

Island hat als einziges Land viele Vulkane mit glühendem Magma nahe der Oberfläche. Dadurch verfügt das Land über eine riesige geothermische Ressource, die leicht zu erschließen ist. Zusammen mit der reichlich vorhandenen Wasserkraft gewinnt das Land zwei Drittel seiner Energie aus nichtfossilen Quellen, ohne Wind- oder Sonnenenergie.

Die Schlussfolgerung ist einfach. Wir müssen nur jedes Land der Welt mit vielen Bergen, reichlich Regen, einer Reihe von Vulkanen mit flachem Magma und keinen „Grünen“, die den Bau neuer Staudämme blockieren, ausstatten, dann können wir uns alle mit Energie aus Wasserkraft und Erdwärme versorgen!

[Kursiv im Original]

Es gibt übrigens noch eine andere Möglichkeit, einen hohen Anteil an nicht-fossiler Energie zu erhalten. Man muss die Energie nur so teuer machen, dass man alle energieintensiven Industrien oder Tätigkeiten aufgibt, und in der Zwischenzeit für teure Windenergie bezahlen. Hier ist das Aushängeschild für diesen Ansatz:

Schließen möchte ich mit einer Kuriosität, die den engen Zusammenhang zwischen Energienutzung und menschlichem Wohlergehen zeigt. Sie haben wahrscheinlich in den letzten Jahren beobachtet, wie die venezolanischen Sozialisten die Wirtschaft ihres Landes zerstört haben. Hier ist die Bilanz des venezolanischen Energieverbrauchs:

Wie ich in „Die unsoziale Realität des Sozialismus“ erörtert habe, zerstört dieser verderbliche wirtschaftliche Wahnsinn alles, was er berührt …

Zum Schluss: Vergessen Sie nie – Ihr Leben ist nicht aus einem einfachen Grund kurz, kränklich, kalt und brutal: Fossile Brennstoffe.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/07/07/fossil-and-non-fossil-fuels/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Technischer Hinweis des Übersetzers: Autor Eschenbach hat die Graphiken in diesem Beitrag nur teilweise nummeriert. Das ist übernommen. Außerdem scheint ihm das Satzzeichen Doppelpunkt (:) unbekannt zu sein. Sämtliche Doppelpunkte vor den Graphiken sind vom Übersetzer hinzugefügt, weil sie der deutschen Grammatik zufolge einfach dorthin gehören.