Kohle aus Kolumbien für die deutsche Energiewende

von Hans Hofmann-Reinecke

Unsere grassierende Inkompetenz in Sachen Mathematik ist kein rein akademisches Problem, sie hat dramatische Konsequenzen, auch für die deutsche Politik. Dabei geht es nicht etwa um Fehler bei den letzten Stellen hinterm Komma, es geht um das Verkennen von Größenordnungen. Diese kognitive Behinderung führt zu katastrophalen Entscheidungen durch unsere Politiker-innen. Da aber die Mehrheit der Bevölkerung auch nicht besser rechnen kann, ist sie nicht in der Lage, das Versagen der Verantwortlichen zu erkennen und sie dafür zur Rechenschaft zu ziehen. Dazu ein aktuelles Beispiel.

Das schwarze und das weiße Gold

Für Kolumbiens Wirtschaft gewinnt das schwarze Gold, die Kohle, an Bedeutung gegenüber dem klassischen weißen Gold der Drogenbarone. Unsere Regierung trägt dazu bei, denn Deutschland muss jetzt ohne Kernenergie und auch bei Dunkelflaute mit Strom versorgt werden, und da braucht man Brennstoff für konventionelle Kraftwerke.

Bereits 2022 hat Deutschland 7,3 Millionen Tonnen Steinkohle aus Kolumbien importiert. Es gibt jetzt Verhandlungen über eine Steigerung dieser Menge. Diese Kohle soll dann verbrannt werden, um aus der Wärme elektrischen Strom zu machen. Das ist zwar genau der Prozess, der durch die grüne Energiewende abgeschafft werden sollte, aber jetzt ist er unvermeidlich geworden.

Das ist paradox, aber die Grünen sind eben ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will und stets das Böse schafft – wobei ich mir beim ersten Teil dieser Aussage nicht einmal sicher bin.

Um die Größenordnung dieser Misere zu erkennen müssen wir die Zahlen betrachten. Ich rate Ihnen diese einfachen Rechnungen nachzuvollziehen. Sie sollen am Ende nicht sagen: „Der Autor ist der Meinung dass….“, sondern Sie sollen sagen können: „Es ist offensichtlich daß…“.

Gigawatt und Megatonnen

Ein Kraftwerk erzeugt aus einem Kilogramm Kohle rund zweieinhalb Kilowattstunden elektrischer Energie, kurz gesagt 2,5 kWh. Damit könnte man schon einen Kuchen backen. Anders ausgedrückt: für eine kWh Elektrizität braucht man 0,4 kg Kohle.

Betrachten wir den Beitrag der drei Kernkraftwerke Ohu 2 (Isar), Emsland und Neckarwestheim 2, die wider alle Vernunft und gegen den Willen der Mehrheit im April stillgelegt wurden. Sie brachten im normalen Betrieb eine gemeinsame elektrische Leistung von vier Gigawatt – genug, um rund acht Millionen Haushalte / 20 Millionen Personen mit Strom zu versorgen.

Wie viel Kohle brauchen wir jetzt dafür? Vier Gigawatt sind vier Millionen Kilowatt. Wenn das 24 Stunden lang geliefert wird, dann kommen wir auf

24 h × 4 000 000 kW = 96 000 000 kWh

Für jede kWh müssen o,4 kg Kohle verbrannt werden, macht also

96 000 000 × 0,4 kg = 38 400 000 kg = 38 400 t

Wir verbrennen also 38 tausend Tonnen pro Tag. Zur Veranschaulichung: das wären alle vier oder fünf Minuten ein Eisenbahnwaggon voll. Im Jahr wären das rund 14 Millionen Tonnen. Das wäre das Doppelte der aktuellen Importe aus Kolumbien, und wir brauchen es, um nur die besagten drei KKW zu ersetzen.

Neben der erwünschten Elektrizität beschert uns ein Kilogramm Kohle übrigens auch noch 3,7 kg CO2. Pro Jahr wären das 52 Millionen Tonnen und pro Kopf zusätzliche 0,6 Tonnen CO2! Das soll doch angeblich irgendwie schädlich fürs Klima sein – oder? Weiß der Herr Habeck das nicht? Wie auch immer; es festigt auf jeden Fall unseren Spitzenplatz unter den CO2-Sündern.

Und noch etwas

Die leichte Elektrizität lässt sich besser transportieren als die schwere Kohle. Deswegen finden wir Kohlekraftwerke oft in unmittelbarer Nähe zu Kohlevorkommen. So genügen dann ein paar Kilometer Förderband vom Bergwerk zum Dampfkessel. Kolumbien ist für eine Verbindung per Förderband zu weit weg. Wie also soll die Kohle dann zu uns kommen? Per FedEx oder Zalando?

Es geht ja um gewaltige Mengen, und die werden am besten per Schiff transportiert. Das trifft sich gut, denn Kolumbien hat Häfen – nicht nur am Pazifischen Ozean, sondern auch am Atlantik. Da spart man sich den Weg ums Kap Horn oder durch den Panama Kanal. Hier, an der karibischen Küste wurde vor einigen Jahren der Kohlehafen Puerto Drummond fertiggestellt, wo die gigantischen „Capesize Bulk Carrier“ anlegen können um mit Kohle beladen zu werden. So ein Schiff faßt bis zu 100.000 Tonnen.

Das sollte dann aber ein Weilchen reichen, oder?

Tagesbedarf bei 4 GW Leistung:  38 400 t
1 Schiffsladung: 100.000 t

100.000 t / 38.400 t/d  = 2,6 d

365 d / 2,6 d  =  140 Fahrten

Eine Schiffsladung Kohle ist also  in weniger als drei Tagen aufgebraucht und man bräuchte 140 davon pro Jahr! Der Transport der Kohle selbst verbraucht dann auch schon etliches an Energie:

Von Puerto Drummond nach Bremerhaven sind es zwar keine 100.000 Kilometer, aber immerhin:

8.540 km

Reisegeschwindigkeit des riesigen Schiffs: 24 km/h

Reisedauer: 8540 km / 24 km/h  =  356 h ≈ zwei Wochen

Treibstoffverbrauch: 10.000 Liter Diesel / h

Verbrauch für die Hinfahrt: 356 h  × 10.000 Lit / h  =  3.560.000 Liter

Jährlicher Verbrauch: 3.560.000 Lit ×140  ≈500.000.000 Liter

500 Millionen Liter Diesel pro Jahr, das entspricht so ungefähr dem gesamten durchschnittlichen Jahresverbrauch von 300.000 deutschen Dieselfahrern, denen man ja ihre Fahrzeuge wegnehmen will. Und die Kohle muß auch noch vom Hafen zu den diversen Kraftwerken transportiert werden; da müssen sehr viele Eisenbahnwaggons be- und entladen werden. Das braucht einiges an Infrastruktur.

Ob sich unser genialer Wirtschafts- und Klimaminister all das überlegt hatte, bevor er mit dem kleinen Finger der linken Hand die Kernkraft abgeschaltet hat?

Feministische Außenpolitik

Zu Kolumbien wird ja derzeit noch eine andere Beziehung aufgebaut. Unsere Außenministerin hat auf ihrer Südamerika Mission zur Rettung des Klimas und der Frauen dieser Welt auch dieses Land besucht.

Bei der Gelegenheit gewährte sie Einblick in ihre profunde Kenntnis  politisch- wirtschaftlicher Zusammenhänge.

Sie erklärte: „Ohne Klimaschutz kann es keine ausreichende wirtschaftliche und nachhaltige Entwicklung geben“.

Das haben die Chinesen offensichtlich noch nicht kapiert. Die sind in Sachen CO2 und Luftverschmutzung zwar Weltmeister, ihr wirtschaftliches Wachstum ist dennoch ganz ordentlich.

Wie auch immer, mit der Vizepräsidentin des Landes hat sie sich von Frau zu Frau abgesprochen, dass Kolumbien und Deutschland aus fossilen Brennstoffen aussteigen werden. Bis 2030. Kolumbien, in dem ein Drittel der Menschen unter der Armutsgrenze leben und wo es jährlich mehr als 10.000 Morde gibt, diesem Land soll tatsächlich nichts mehr am Herzen liegen, als der Klimaschutz?

Und auf die jährlich über zehn Milliarden Dollar aus dem Export von Kohle soll das arme Land gerade mal so verzichten? Und was soll aus dem neuen Kohlehafen Puerto Drummond werden?  Das war doch eine gewaltige Investition.  Wird daraus dann ein Freizeitpark?

Und noch eine ganz andere Frage: Was wird mit den zwei bis drei Schiffsladungen pro Woche für Deutschland?  Das passt doch nicht mit Annalenas Initiative zusammen! Gibt es denn da niemanden, der die Richtlinien der Politik bestimmt?

Dieser Artikel erschien zuerst im Blog des Autors Think-Again. Sein Bestseller „Grün und Dumm“ ist bei Amazon erhältlich.




Dunkelflaute – was tun? – Klimawissen, kurz & bündig

Nr. 34. Was bedeutet „Dunkelflaute“? Das Phänomen wird Deutschland zu schaffen machen, wenn alle Kohle- und Kernkraftwerke abgeschaltet sind, und das Land fast nur noch von Wind und Sonne versorgt werden soll. Gibt es genügend Speicher, um bei Dunkelheit und Windstille zuvor geerntete Energie ins Netz zu speisen? Was sagt Annalena Baerbock dazu?


EIKE-Vizepräsident Michael Limburg zum Pumpspeicherwerk Goldisthal in Thüringen:

Goldisthal ist das größte PSW Deutschlands und damit eines der größten in Europa.

Es kann 1 GW Leistung erzeugen, und das für 8 h. Also 1 x 8 h = 8 GWh.

57 GW Wind können immer nur dann Leistung abgeben, wenn genügend Wind weht. Auch 57 GW Windanlagen liefern keine Energie, wenn nicht genug Wind weht.

Deutschland verbraucht im Jahr ca. 590 TWh an elektrischer Energie. Das sind 590.000 GWh. Das Jahr hat 8760 h. Pro Stunde verbraucht D also im Ø 590.000/8760 = 67 GWh. Das bedeutet, man bräuchte 67/8 = 8,375 Goldisthaler, um eine Stunde Dunkelflaute auszugleichen. Dann müsste man 8-10 h warten, bis der Speicher wieder voll ist und könnte wieder 1 h ausgleichen.

EIKE-Pressesprecher Horst Lüdecke zum Energienetz:

1) Je mehr Erneuerbare mit Flatterstrom ins Netz einspeisen, umso schwieriger ist es, das Netz (Netzfrequenz von 50 Hz) konstant zu halten. Um 2010 waren dazu um die zehn Eingriffe Jährlich nötig, heute sind es über 20 000 (zwanzigtausend!). Und dieser Spaß alleine kostet uns mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr.

2) Was leider selten erwähnt wird: Es gibt eine prinzipielle Untergrenze für Grundlastkraftwerke, bei weniger bricht alles wirklich zusammen. Der Grund sind die kurzfristigen Netzstörungen im Sekundenbereich und darunter (irgendwo fällt eine Hochpannungsleitung durch Gewalt um, oder ein extremes Gewitter legt einen systemwichtigen Trafo lahm. Das kann nicht mehr von Hand oder automatisch ausgeregelt werden. Hier greifen allein noch die extrem großen Dampfturbinenwellen von Kohle und (früher) Kernkraftwerken. Die sind mehrere 100 Tonnen schwer, von ausreichendem Durchmesser und drehen sich  50 x pro Sekunde. Nur diese Rotationsenergie vermag es, die kurzfristigsten Störungen so lange wegzubügeln, bis die händische und automatische Maßnahmen greifen. Der erforderliche Anteil an Grundlastkraftwerken liegt bei etwa 30%, was bald unterschritten wird. 30% wird geschätzt, es können auch 35% oder 25% sein. Genau kann man diese Zahl nicht angeben, denn niemand will und kann sie in der Realität testen😁.

3) Die Erneuerbaren Energien Wind und Sonne liefern nur etwa 5% (= 3,5% Wind + 1,5 % Sonne) der Gesamtenergie Deutschlands im Jahresschnitt. 30% klingen gut, es ist hier aber nur Strom. Und Strom macht etwa 1/6 der deutschen Gesamtenergie aus (6 x 5% = 30%). Die Medien sprechen immer nur vom Strom und verpacken es so im Text, dass jeder Zuschauer denkt „Donnerwetter, schon 30% machen Wind und Sonne, das mit den 100% kann dann nicht mehr lange dauern).




Neue Zürcher Zeitung NZZ „Es geht ums Überleben“: Welch ein Unsinn!

von Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke

Die NZZ ist inzwischen dafür bekannt, dem Haltungsjournalismus zu folgen. Was dabei herauskommt, ist im Beitrag der deutschen Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann in der NZZ-Ausgabe vom 12.6.2023 nachzulesen (hier). Sie bezeichnet sich im Artikel als „oberste“ Befürworterin des Kapitalismus. Ob wohl noch jemand anderes als sie sich selber auf diesem Platz sieht? Nun will sie also das kapitalistische System radikal ändern. Rund 250 Jahre nach Beginn der Industrialisierung sei höchste Zeit, Abschied vom Kapitalismus zu nehmen. Wir wollen nicht unhöflich sein, erlauben uns aber die Vermutung, dass dieses Vorhaben vielleicht eine Nummer zu groß für diese tapfere Dame ist.

Gemäss Herrmann faule das kapitalistische System in seinem Inneren: Der Kapitalismus benötige Wachstum, um stabil zu bleiben. Es könne in einer endlichen Welt nichts unendlich wachsen. Und der Kern des Systems sei die Technik – so Frau Hermann. Der Technik und damit dem Kapitalismus seien aber zwei absolute Grenzen gesetzt – sie nennt Rohstoff- und Umweltgrenzen. Natürlich ist diese sensationelle Erkenntnis nicht auf ihrem Mist gewachsen, sondern beim uralten Club of Rome nachzulesen. Dummerweise folgten diese Prophezeiungen niemals auch nur ansatzweise der Realität. Der eigentliche Urheber dieser Erzählung war noch früher der britische Ökonom Thomas Robert Malthus (1766-1834), der eine Katastrophe auf Grund des zu starken globalen Bevölkerungswachstums und der dadurch bedingten Verknappung an Nahrungsmitteln vorhersagte (hier) und schon damals falsch lag.

Kein vernünftiger Mensch stützt sich heute noch auf Malthus oder gar den Club of Rome, weil sich die Realität beharrlich weigert, diesen Spekulationen zu folgen. Das Einzige, womit Frau Herrmann richtig liegt, ist der primäre Stellenwert von Energie.

Was ist aber nun der Kardinalfehler von Malthus, dem Club of Rome und ihren unbelehrbaren Adepten wie Frau Herrmann? Die Ressourcen an fossilen Brennstoffen sind zwar riesig, aber tatsächlich endlich. Das bestreitet niemand. Daher muss man zuerst einmal mit ihnen prinzipiell sparsam umgehen. Bereits das kaufmännische Prinzip fordert äußerste Energiesparsamkeit. Es fordert aber keine komplette Umkehr hin zur Energieknappheit, wie Frau Herrmann. Dies liegt an einem grundlegenden Fehler von Malthus, dem Club of Rome und schließlich auch der jüngsten Bewegung hin zu „erneuerbaren“ Energien, oder gar zum Energieverzicht.

Der Fehler kann anschaulich an einer Begebenheit des 15. Jahrhunderts in Nordfrankreich erläutert werden. Es handelte sich um die Schlacht bei Azincourt am 25. Oktober 1415, in der das französische Ritterheer von einer zahlenmäßig kleineren englischen Armee fast vollständig vernichtet wurde. Entscheidend für die französische Niederlage waren englische Langbogen, deren Pfeile zum ersten Male zuverlässig Ritterrüstungen durchschlugen. Die Langbogen wurden aus dem sehr langsam wachsenden Eibenholz gefertigt.

Die kriegsentscheidende Ressource „Eibenholz“ war den Engländern so wichtig, dass auf Eibenholz-Frevel schwerste Strafen standen. All diese Maßnahmen der Ressourcenschonung waren jedoch vergebliche Mühe. Als nämlich das langsam herangewachsene Eibenholz für die Herstellung neuer Langbogen zur Verfügung stand, waren bereits die effizienteren Feuerwaffen einsatzbereit. Die Ressource Eibenholz war obsolet geworden.

Dieser „Azincourt-Effekt“ traf und trifft bis heute zuverlässig bei jedem drohenden Auslaufen einer Ressource ein. Die wirkliche Ressource ist nur der menschliche Erfindungsgeist, nicht eine bestimmte Menge an Kohle, Öl, Gas, Erz, irgendeinem Mineral, Nahrung etc. Bei nüchterner Beurteilung bleibt daher bei „Ressourcenschonung“ nur wieder die kaufmännische Sparsamkeit übrig. Würde der menschliche Erfindungsgeist tatsächlich einmal endgültig versagen, wäre dies das Ende der Menschheit in ihrer heutigen technisch-zivilisierten Form. Ressourceneinsparung würde dieses Ende nur um ein qualvolles Zeitstück verlängern – das wäre dann das Ende der Geschichte.

Es ist infolgedessen auch völlig überflüssig, fossile Ressourcen durch Energieeffizienz von elektrischen Gebrauchsgegenständen oder Maßnahmen der Gebäudeisolation und weiteren Zwangsmaßnahmen mit gesetzlichen Vorschriften schützen zu wollen. Der freie Markt erledigt diese Aufgabe am effizientesten von alleine, und zwar über den Preis der Ressource und damit über den Energiepreis. Wird Energie auf dem freien Markt zu teuer, wird die Menschheit neue Wege finden, um den Kostennachteil durch neue Verfahren oder neue Ressourcen zu beseitigen. Staatliche Eingriffe dagegen basieren auf unbegründetem Pessimismus und Angst vor der Zukunft, oder sie zielen wie es heute geschieht auf die Einführung einer kommunistische Diktatur. Sie sind Planwirtschaft, die sich stets als katastrophal erwiesen hat. Planwirtschaft schränkt die Freiheit der Bürger ein und schafft niemals eine gut funktionierende Wirtschaft. Beispiele gefällig? Nordkorea, Venezuela, Kuba, DDR, die heutige Bundesrepublik bei weiterer Fortsetzung von Planwirtschaft und Verboten sinnvoller Technik zum Zweck der „weltweiten Klimarettung“, …

Und noch einen weiteren positiven Effekt liefert uns der freie Markt. Erst durch ihn sind genug Energie-Ressourcen vorhanden, um die von Frau Herrmann zu Recht beklagten Umweltschäden der zunehmenden Weltbevölkerung zu beseitigen. Die umweltschädlichsten Länder sind nämlich genau diejenigen, welche mit den fragwürdigen Vorschlägen Herrmanns „gesegnet“ sind – nämlich mit Energieknappheit und ungenügender Technik. Effektiven Umweltschutz können sich nur energiereiche Länder mit modernster Technik leisten, und sie tun dies auch. Man muss sich dazu nur einmal anschauen, welche Ozeanstrände und Binnengewässer unserer Welt am stärksten versaut sind. Das beste Beispiel für ein modernes Land, das sich heute infolge ausreichender Energie sehr viel Umweltschutz leisten kann und auch wirklich leistet, ist heute China. Seine Aufforstungsbemühungen sind mustergültig.

Die „Rettung der Welt“, ähnlich wie von Frau Herrmann vorgeschlagen, war immer nur ein Vorwand zur „Beherrschung der Welt“. Auch bei Kohle, Erdöl und Gas wird das reale Versiegen schon sehr lange vorher wegen zu hoher Preise beendet sein. Es werden neue Ressourcen und neue Verfahren die fossilen Brennstoffe ersetzen, und die Energieeffizienz wird sich ein weiteres Mal steigern. Diese neuen Ressourcen sind schon lange bekannt und haben sich bewährt. Es sind Uran und Thorium, Brennstoffe, die der Menschheit über unüberschaubare Zeiten von vielen Millionen Jahre erhalten bleiben. Dies klingt zunächst nach „Science Fiction“ ist aber dennoch nüchterne Realität [1]. Die fernere Zukunft in 50 bis 150 Jahren wird in der Einführung der bereits mehrere Jahrzehnte im Pilotstadium laufenden Brutreaktoren der Generation IV in weltweitem Maßstab bestehen.

Die hier vorgetragene Lobpreisung der freien Marktwirtschaft und technischer Vernunft ist sich sehr wohl bewusst, dass nicht nur Planwirtschaft, sondern umgekehrt auch ein schrankenloser Kapitalismus sehr schädliche Folgen haben kann. Wie stets im Leben ist ein möglichst optimaler Mittelweg anzustreben – so viel Freiheit wie möglich, so viel Kontrolle wie nötig. Diesen Weg kann die Demokratie finden. Mit der sozialen Marktwirtschaft eines Ludwig Erhard ist dies bereits schon einmal in unserem Land gelungen. Heute ist dies infolge einer bereits ins Absurde gesteigerte Klima-Ideologie nicht mehr möglich, die sogar bereit ist, ganz Deutschland in den wirtschaftlichen Abgrund zu reißen. Auch dem Kapitalismus sind Zügel anzulegen wie beispielsweise die Mindestreserven von Banken gesetzlich so hoch zu halten, dass Zusammenbrüche ausgeschlossen sind u.w.m. Auch eine Bundesanstalt für Finanzdienstungsaufsicht (BaFin) muss ihren Pflichten nachkommen und darf nicht wie bei Wirecard oder anderweitigen Betrügereien komplett versagen usw.

Zurück zu den Fantastereien von Frau Herrmann. Sie mögen dem heute noch herrschenden Mainstream des „Klima-Untergangs“ vielleicht entgegenkommen, das Ende dieser Verrücktheiten ist aber abzusehen. Wer hat Frau Herrmann eingeflüstert „Wenn wir immer weiter emittieren, dann sind wir am Ende des Jahrhunderts bei plus sechs Grad“? In den IPCC-AR-Sachstandsberichten ist diese steile Behauptung nicht zu finden. Etwas realistischere Klima-Infos finden sich (hier).

Schade um die NZZ, eine Empfehlung für dieses Blatt ist der hier besprochene Beitrag nicht. Sein Niveau erinnert an einen Stuhlkreis strickender Gutmenschen ohne geringste technisch-naturwissenschaftliche Allgemeinbildung. Sogar in deutschen Gymnasien des vorigen Jahrhunderts wurden oft bereits bessere Schulaufsätze als dieser unterirdische NZZ-Artikel verfasst.

Quellen

[1] Götz Ruprecht und Horst-Joachim Lüdecke: Kernenergie, der Weg in die Zukunft, Europäisches Institut für Klima und Energie, 2018.




Wie man mit Graphiken lügen kann

Willis Eschenbach

Ein Online-Freund hat mich auf eine merkwürdige Veränderung des grönländischen Eisschildes aufmerksam gemacht. Hier sind zwei Grafiken des Danish Polar Portal:

Abbildung 1. Oberflächen-Massenbilanz (SMB), Polarjahr 2022-2023.

Auf der Polarportal-Website heißt es:

Die blaue Kurve zeigt die Oberflächen-Massenbilanz der aktuellen Saison, gemessen in Gigatonnen (1 Gt ist 1 Milliarde Tonnen und entspricht 1 Kubikkilometer Wasser).

Die dunkelgraue Kurve zeigt den Mittelwert des Zeitraums 1981-2010.

Das hellgraue Band zeigt die Unterschiede von Jahr zu Jahr. Für jeden Kalendertag zeigt das Band die Spanne über die 30 Jahre (im Zeitraum 1981-2010), wobei jedoch die niedrigsten und höchsten Werte für jeden Tag weggelassen wurden.

Und was ist die Oberflächen-Massenbilanz (SMB) von hause aus? Wiederum vom Polar-Portal:

Die Differenz zwischen Schneefall und Abfluss wird als Oberflächen-Massenbilanz bezeichnet. Sie ist im Laufe eines Jahres immer positiv, da nicht der gesamte gefallene Schnee wieder von der Eisdecke abfließt.

Die Oberflächen-Massenbilanz ist NICHT identisch mit der GESAMT-Massenbilanz (d. h. Gesamtgewinn oder -verlust der Eiskappe), die auch die Masse einschließt, die verloren geht, wenn Gletscher von Eisbergen abkalben, das Schmelzen von Gletscherzungen, wenn sie mit warmem Meerwasser in Berührung kommen, sowie Reibungs- und andere Effekte am Boden des Eisschilds.

Aus meiner Sicht ist es merkwürdig, dass trotz der für diese Jahreszeit ungewöhnlich warmen Bedingungen im Nordatlantik die Oberflächen-Massenbilanz stärker gestiegen ist als jemals zuvor im Zeitraum 1981-2010. Stellen Sie sich das mal vor.

Auf eines kann man sich beim Wetter verlassen, nämlich dass es nicht das tut, was man von ihm erwartet …

Dabei handelt es sich jedoch nur um die Oberflächen-Massenbilanz (SMB). Die Gesamtmasse des grönländischen Eisschildes nimmt weiter ab. Und hier kommt die grafische Trickserei ins Spiel. Leute wie das Polar Portal zeigen gerne Diagramme über den kumulativen Verlust des Grönlandeises:

Abbildung 2. Polar Portal-Grafik des Eisverlusts seit 2003

Auf der Suche nach einem längeren Datensatz habe ich hier einen erstellt, der auf den Daten des British Antarctic Survey (IMBIE) basiert. Natürlich konnte ich sie nicht so langweilig gestalten wie die meisten Diagramme. Ich mag es, wenn meine Diagramme kleine Kunstwerke sind:

Abbildung 3. Kumulativer Eismassenverlust seit 1992, Grönland.

OHA! Bei der Geschwindigkeit, mit der es abnimmt, sind wir eindeutig dabei, die grönländische Eiskappe vollständig zu verlieren …

… aber das ist nur der Verlust. Welchen Unterschied macht das für die Gesamtmasse des grönländischen Eisschildes? Abbildung 4 zeigt diese Veränderung:

Abbildung 4. Veränderung der gesamten grönländischen Eismasse, 1992-2021.

Wieder einmal sieht es so aus, als stünden wir am Rande eines Abgrunds.

Es gibt jedoch noch ein kleines Detail, das berücksichtigt werden muss. Bei der Betrachtung von Gesamtwerten wie der Veränderung der gesamten Grönlandeismasse ist es wichtig, dass die vertikale „Y“-Achse bei Null beginnt. Dies nennt man ein „nullbasiertes“ Diagramm, und in der wunderbaren Welt der Klimawissenschaft sind sie ziemlich selten. Abbildung 6 zeigt, warum die Alarmisten genau diese nicht mögen:

Abbildung 5. Null-basierte Grafik der Veränderung der gesamten grönländischen Eismasse, 1992-2021.

Man beachte, dass es sich in Abb. 5 um genau die gleichen Daten handelt wie in Abbildung 4 oben!

Puh! Es sieht so aus, als ob die Katastrophe abgewendet ist. Und wenn Grönland weiterhin so viel Eis verliert wie bisher, wird es um das Jahr 14700 n. Chr. komplett verschwunden sein.

Das erinnert mich an den alten Witz. Ein Wissenschaftler sagt: „Die Sonne wird in fünf Milliarden Jahren zu einer Nova“. Einer der Zuhörer steht auf und sagt: „Was! Das ist ja furchtbar! Was haben Sie gesagt?“

Der Wissenschaftler wiederholt seine Aussage, und der Mann sagt: „Oh, Gott sei Dank. Ich dachte schon, ich müsste meinen Lebensstil ändern. Ich dachte, Sie sagten fünf Millionen Jahre!“

Verrückte Welt, verrückte Stimmung …

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/06/17/graphic-lying/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Das GEG und nie gekannter Betrug an deutschen Bundesbürgern

Die Ampelpolitik und ihre Zerstörung von politischem Anstand und Regeln

Von Werner Eisenkopf,

EIKE-Gründungsmitglied, Und auch einfaches Mitglied der SPD, seit 1985

Sachstand beim Verfassen: Fr. 16.6.2023 Morgens – Brief an den SPD Fraktionsvorsitzenden im Deutschen Bundestag Rolf Mützenich in leicht editierter Form

Diese drastische Überschrift, ist hier völlig bewu0t und absichtlich so formuliert. Wer die politische Geschichte der Bundesrepublik Deutschland kennt, wird keinen einzigen früheren Fall kennen oder ein Beispiel nennen können, wo eine ähnlich massive Täuschung, Belügung und Nötigung der Bürger vorkam. Wo man so willkürliche, extrem teure, oft auch noch sinnlose und die Grundrechte auf Eigentum verletzende Gesetztexte für Zwangsmaßnehmen, auch noch in extrem kurzer Zeit durchziehen wollte.

Habeck hat tatsächlich die CO2-Emissionen sogar an 2022 deutlich verstärkt! Das verschweigt er aber und auch sein Staatssekretär Udo Philipp. Weiter unten wird dies näher erklärt. Dazu stürzen die Ampel-Politiker, jetzt auch noch bundesweit alle Bau-Genehmigungsbehörden, Schornsteinfeger, Handwerkerfirmen etc. in ein zeitlich-terminliches Chaos! Langwierige Dinge wie Bau- und Energieplanung, müssen ja nun plötzlich um mehrfaches beschleunigt werden, wenn man sich dem Habeck-Diktat, nicht einfach beugen will. Allein schon der Zeitpunkt, ab 1.1.2024, ist an sich schon absurd und überhaupt viel zu kurz. Haus- und Heizungsplanungen sind ja kein Schnellschuss-Projekt, das nachher auch leicht wieder korrigierbar ist und allein Zuschussklärungen, können in Einzelfällen eher lange dauern. Ohne diese aber können Viele gar nicht bauen.

Die darin beteiligten Politiker der Ampel-Koalition, haben hier wirklich jedes Gespür und Maß verloren. Sie erkennen offenbar nicht einmal, daß sie gerade GESCHICHTE machen. Jedoch NEGATIVGESCHICHTE und dies immer näher an undemokratischen Zonen, die mancherorts auch bereits „KLIMA-Faschismus“ genannt werden, ohne hier und heute, diesen Begriff bereits selbst zu verwenden.

Doch der Reihe nach, Punkt für Punkt und am Ende eine deutliche Grafik.

Seit Monaten stritt man in der Bundespolitik der Ampel-Regierungsparteien, um das geplanten schärfere GEG – Gebäude-Energiesetz. Die SPD eher unbestimmt, Die FDP scheinbar als „Rebell für den Bürger“ und die Grünen als diejenigen, denen dies alles noch zu wenig und zu langsam ist. Vor wenigen Tagen plötzlich die Schlagzeilen, man habe sich geeinigt und wolle das Gesetz noch vor der Sommerpause im Bundestag durchbringen. Dazu, daß man Änderungen als nötig erkannt habe und berücksichtigen werde. Es käme also „ein ganz neues Gesetz“ als Vorlage.

Stattdessen wurde im Bundestag die unveränderte ALTE GEG-Entwurfsfassung vom 17. Mai 2023 eingebracht! Dies nur mit „Leitplanken“ als neue Verbal-Beschönigung. Somit eine da schon fast einen Monat alte Fassung, die keine einzige der vorher vollmundig versprochenen Änderungen und Anpassungen enthielt. Allein dies ist schon ein Affront und eine Beleidigung für jeden normal denkenden Bürger. Hier sieht ganz besonders die Bundes FDP schon wirklich lächerlich aus. Wozu das ganze vorherige Getue, wenn das noch nicht mal im eingebrachten Entwurf überhaupt enthalten ist.

Dann hat der Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck am Mittwoch, 15. Juni im Bundestag öffentlich behauptet, wegen „Untätigkeit“ in der Merkel-Regierungszeit, müsse alles nun „schneller“ gehen. Dies als vorgeschobene Begründung für das extrem hohe Tempo, was hier plötzlich gezeigt wird. Das nachher wohl für die meisten deutschen Bürger, egal ob als Hausbesitzer oder als Mieter, sicherlich persönlich teuerste Gesetz aller Zeiten, demnach im Schweinsgalopp und Rekordtempo durch den Bundestag ziehen.

Diese Argumentation des Bundeswirtschaftsministers Habeck und dazu auch aller dies genauso begründenden Ampel-Politiker, ist inhaltlich leider tatsächlich eine glatte Lüge und Betrug am Bürger. In einer funktionierenden Demokratie wäre dies zudem ein Fall für die Gerichtsbarkeit wegen Falschinformation und Vortäuschung falscher Tatsachen.

Tatsächlich verschweigt Herr Habeck, daß ausgerechnet er selbst als Minister, im Jahr 2022, die Emissionen (CO2) stark ERHÖHT hat. Viel mehr erhöht hat, als man mit all diesen teuren Heizungs-Umbauten überhaupt je „einsparen“ könnte. Der „Klima-Minister“ als Pusher von CO2! Stand dies jemals in einer Zeitung oder sendeten ARD oder ZDF etwas dazu? Offenbar nie! Diese Journalisten WOLLEN NICHT sehen, was unübersehbar ist.

Nicht nur das Bundeswirtschaftsministerium hat genaue Zahlen, wieviel russisches Erdöl und Erdgas, vor dem Russland-Ukraine-Krieg , nach Deutschland importiert wurde. Diese Riesenmangen waren nicht nur vergleichbar billig eingekauft, sondern erforderten auch nur eine begrenzte Zahl an ökonomischen sparsamen Pipeline-Pumpen und -Verdichtern. Dies alles ist nun aber umgestellt auf jetzt unzählige und teils weltumspannende Schiffstransporte! Schon in 2022 waren das hunderte von Schiffsladungen, anstatt der Pipelines. Jeder riesige Schiffsmotor, mit dazu meistens noch Schweröl als „allerdreckigster möglicher“ Treibstoff, pustet ungleich mehr Emissionen aus, als vorher die Pipelines. Doch wo ist dies aufgelistet und berechnet? Stattdessen wird es komplett totgeschwiegen und Reporter stellen sich dazu auch dumm.

Wenn Herr Habeck also „wegen der Merkel-Zeit“ seine jetzige Eile begründet, aber dabei seine eigene, von ihm selbst ministeriell verantwortete STEIGERUNG der Emissionen unterschlägt und totschweigt, ist das letztendlich LUG und BETRUG am Bürger.

Dazu kommt teilweise sogar dasselbe (!) russische Erdöl, wie früher einst per emissionarmer Pipeline, nun aber per Schiffen zu uns. Dies teils auf Umwegen wie über Indien und viel mit griechischen Tankern transportiert. Dazu alles natürlich auch um ein vielfaches teurer als früher.

Wer also als alleiniges Maß aller Dinge, die ausgestoßenen CO2-Mengen berechnet, muß den Habeck-Behauptungen widersprechen. Kein einiger Bundesbürger und kein deutscher Industriemanager, hat jemals vorhandene Emissionen so stark gesteigert, wie ausgerechnet Herr Minister Habeck seit 2022!

Die Begründungen für diese Gesetzes-Eile im Bundestag, sind also schlicht gelogen und sollen täuschen. Dies sollte den beiden Fraktionsvorsitzenden von FDP und SPD im Bundestag auch bekannt sein, doch es wären da noch viel mehr konkrete Worte und Äußerungen schreibbar, aber die kommen sicherlich noch massiv in den aktuellen Landtagswahlkämpfen von Hessen und Bayern. Die Proteste in Erding, am 10.6.23, waren sicherlich nur ein Anfang von Größerem. Auch Rolf Mützenich, wird sich garantiert noch warm anziehen müssen.

Dann nochmals zu der im GEG-Entwirf genannten Schlüsselzahl „65%“ ohne irgendeine auch nur ansatzweise Begründung, wie oder wodurch diese Zahl überhaupt zustande kam? Bisher mußte bei neuen deutschen Gesetzen oder Regeln, zumindest ansatzweise eine Art „Legitimierung“ des staatlichen Eingriffs vorgelegt werden. Also deren Einführung und Details, zumindest etwas detailliert begründet werden.

Heute scheint es zu reichen, daß zu irgendeiner späten Nachtstunde in Berlin, nach einem langen Koalitions-Verhandlungstag 2021, die müden und vielleicht mehr oder weniger alkoholisierten Ampel-Politiker, solche Zahlen würfeln oder losen? Daß sie offenbar einfach eine willkürliche und „krumme“ Zahl „65%“ spaßeshalber damals als „Einigung“ bezeichnen und diese nun in einen Gesetzentwurf einbringen, ohne sie als Zahl und Herleitung überhaupt je zu erklären. Ein Ansatzpunkt für jede spätere Verfassungsklage, gegen das GEG.

Doch auch unzählige Zeitungsreporter und Fernseh-Journalisten, schieben und sendeten schier unzählige Details von Details zum GWG-Entwurf, jedoch niemals etwas zu dieser Zahl „65 %“ selbst. Man nennt dies sinngemäß den „rosa Elefanten“ im Raum, DEN KEINER SEHEN WILL!

Daß all diese teure Umstellung bundesdeutscher Heizungen, zu Irrsinnspreisen, nachher irgendwas am globalen Wetter bzw. Klima „ändern“ würde, glaubt auch Robert Habeck gewiss nicht. Selbst sein eigener früherer Staatssekretär Graichen, nannte mal „1,4 % rechnerische Emissionseinsparungen für ganz Deutschland bis 2030, falls bis dazu 6 Millionen Wärmepumpen, entsprechend Öl- und Gasheizungen abgelöst haben sollten.

Man lasse sich dies nur mal auf der Zunge zergehen. In der Grafik ganz unten, kann man dies grafisch schön klar dargestellt sehen.

Es ist sogar sicher, daß die globalen Emissionen noch viel stärker ansteigen werden, als nicht nur Deutschland, sondern sogar die ganze EU künftig (bis 2045/2050) „EINSPAREN“ kann! Die jetzt schon offiziellen und gemeldeten Steigerungspläne, beim künftigen Kohle-, Erdöl- und Erdgasverbrauch von Indien und China, lassen das ganze „Klimaschützen“ nur noch als reine „politisch gewollte grüne Symbolpolitik“ aussehen. Maßlos, teuer, schädlich und sinnlos fürs Klima! Man betrachte nur einmal die Grafik unten und den „globalen Fliegenschiss“ der deutschen Heizungen als Vergleich.

In künftigen Generationen, wird man rückblickend rätseln, wie eine ganze Welt auf diesen ganzen „Klima-Irrsinn“ hereinfallen konnte . Wie man seine eigenen Grundlagen als Industrienation und Wirtschaft zerschlagen und selbstdemontieren konnte. Dies alles in einem leider wirklich nur noch „klimareligiös“ nennbaren Wahn als selbsternannte „Weltretter“ und ohne Zweifel am eigenen Tun.

Wer Details am damaligen Untergang des weströmischen Reiches kennt, der sieht erstaunt bereits einige Parallelen zu heute in Europa. Damals Rom und heute Brüssel und Berlin.

Die FfF und die Klimakleber, wecken bei historisch Gebildeten, bereits gewisse Erinnerungen an Maos „Junge Garden“ bei der Kulturrevolution damals in China. Jedoch auch Assoziationen zu den verführten jungen Menschen im 1. Weltkrieg. „Assoziation“ ist noch kein Vergleich oder eine Gleichsetzung. Es ist eher ein inneres Betrachtergefühl. Doch wenn dieses GEG tatsächlich so wie vorgesehen und auch so schnell im deutschen Bundestag durchkommen sollte, ist danach in der bundesdeutschen Politik, wirklich nichts mehr so, wie es vorher war.

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Ergänzung vom 20.6.23 11:13

Wer hiernach trotzdem noch immer an „Klimaschutz durch CO2-Reduktion“ glaubt, ist Damit in einem „Glaubens-Bereich“ der nichts mehr mit Logik und gesundem Menschen –Verstand zu tun hat.       Werner Eisenkopf