Unsere Annalena würde gut zur UN passen. Erkennbar nicht richtige Behauptungen als „Wahrheit“ verkünden, kann sie schon so gut wie Herr Guterres
Helmut Kuntz
Auf diese Analogie kam der Autor beim Lesen das EIKE-Artikels über die Aussagen zum schlimmen Meerespegelanstieg von Herrn Guterres bei seinem Besuch von Samoa [1]. Denn unsere Annalena macht im Kern genau das Gleiche, wenn sie für die Medienfotos professionell gestylt am Strand irgendeines Atolls den „Klimawandel“ betrachtet und den unaufhaltbaren Untergang dazu fabuliert [2].
Wann ist etwas eine Lüge?
Diese Frage stellt sich inzwischen, nachdem unsere Bürger-Verwaltungs-Politik-AG in Berlin zu der Feststellung gekommen ist,mit tatkräftiger Hilfe von ihnen bezahlter NGOs inzwischen sogar in allgemeinen Fragestellungen so „wissenssicher“ zu sein wie der Papst in Glaubensfragen. Weshalb diese planen, eine neue – diesmal allgemein agierende – Informationsinquisition zu errichten, um die Bürger von „schlechtem“, eventuell gar „gefährlichem“ Wissen zu entlasten, welches zur falschen Meinung und damit zum Wählen zugelassener, aber den Altparteien nicht genehmer Konkurrenz führen könnte:
Ist das schon Lüge, oder nur Dummheit. Und wie „dumm“ darf eine Repräsentanz dann sein?
Betrachten wir nochmals, was unsere Annalena 2022 auf Palau machte und sagte [2].
Sie flog dort hin, ließ sich an den Strand führen und an diesem von selbst mitgebrachten und von vor Ort lebenden Klima-Ativist*innen erklären, dass man genau hier den Klimawandel „in Aktion“ sehen kann. Sie sah ihn daraufhin auch und erklärte:
Neben dem Tweet hielt sie allerdings auch eine ziemlich lange Rede, in welcher neben dem, keine wirkliche Ahnung der Ursachen erkennen zu wollen, vor allem ein fast schon GRÜN-klimareligiös-krankhafter Zwang, das Geld ihrer Bürger gegen alle Widrigkeiten rundum in die Welt verteilen zu müssen, erkennbar ist, was Annalena aber einst auch offiziell angekündigt hat:
Baerbock 2021 im Wahlkampf beim Kindergespräch: … Also, wir sind doch ein superreiches Land. Und das will ich ändern …
Rede auf Palau [4] (Baerbock) „ ... Das Meer verschlingt unsere Ernten, unsere Strände, unsere Inseln, unsere Häuser.
Das war die erschreckende Botschaft, die ich heute Morgen gehört habe, als wir einen der schönsten Strände hier in Ihrer Region besucht haben.
… Was wir hier sehen, wenn wir auf den Ozean hinausblicken, erscheint wie ein Paradies. Doch Sie stellen sich die Frage: Wie lang wird es dieses Paradies, Ihr Zuhause, noch geben?
Denn wenn der Meeresspiegel weiter steigt, werden Schulen, die nahe an der Küste stehen, für die Kinder dieser Insel kein sicherer Ort mehr sein. Kulturstätten könnten im wahrsten Sinne des Wortes untergehen. Die Frauen und Männer, die ich heute Morgen getroffen habe, müssen sich eine furchtbare Frage stellen – eine Frage, die für mich persönlich geradezu unvorstellbar ist: Wird mein Zuhause in 30 oder 50 Jahren noch hier sein? Als wir soeben eines Ihrer Häuser besichtigt haben, ist mir klargeworden, dass es dabei nicht um 30 oder 50 Jahre, sondern um die nächsten zehn Jahre geht …
… Ich bin hier um Ihnen zu sagen, dass uns in dieser Krise keine Ozeane trennen. Wir sind bei Ihnen, hier in Melekeok. Wir stehen unmittelbar an Ihrer Seite … Doch ich muss zugeben, dass unsere Reaktion als internationale Gemeinschaft bislang noch unzureichend war, dass unsere Unterstützung nicht weit genug ging. Das ist ein weiterer Grund, warum ich heute hier bei Ihnen bin: nicht nur um zuzuhören, sondern auch um zu sehen, wo und wie wir ab jetzt gemeinsam Maßnahmen ergreifen werden.
Was man ihr wohl nicht sagte – und was sie ziemlich sicher auch gar nicht wissen wollte (denn dann hätte sie diese schöne Reise nicht antreten dürfen) – war, dass der Meerespegel dort gar nicht übernatürlich steigt, sondern die Atolle durch Erdbeben gesunken sind und immer noch sinken.
Sehen wir uns dazu nochmals die für Normalbürger verfügbaren, für unsere Annalena ideologisch aber wohl „verbotenen“ Pegel-Messdaten an:
Das folgende Pegelbild (Bild 3) aus [2] endet mit 2016 und wurde bisher nicht aktualisiert. Es zeigt das Erdbeben, welches um 2000 die Atolle von Palau senkte und damit zu einem „Pegelanstieg“ führte. Allerdings zeigt es auch exemplarisch, wie die Verwendung von „künstlicher Intelligenz“, also stur formalem Auswerten, zu fehlerhaften Aussagen führt:

Bild 3 Palau. Verlauf des Meeresspiegels mit dem „Pegelanstieg“ durch das Erdbeben um 2000. Grafik vom Autor ergänzt
Im folgenden Bild 4 sind die Daten aus einer anderen Quelle aktualisiert und zeigen zusätzlich (wenige) Folgedaten bis Ende 2018.
Man erkennt, dass kein Pegelanstieg beobachtet werden kann. Die Pegel-Messstationen auf Palau „sehen“ den von unserer Annalena am Strand spontan „erkannten“, Klimawandel-bedingten Meeresanstieg nicht entfernt:
Die nächstgelegenen, einigermaßen vertrauenswürdigen und vor allem einigermaßen langen und aktuellen Daten finden sich von einer japanischen Insel.
Man muss schon alle Fakten mehr als ignorieren, um anhand solcher Messpegel – wie unsere Annalena -, den möglichen Untergang von Palau in den nächsten zehn Jahren zu fabulieren:
[4] Baerbock: … nicht um 30 oder 50 Jahre, sondern um die nächsten zehn Jahre geht …
Anbei noch die Darstellung, dass Palau isostatisch sinkt, wodurch der Pegel natürlich automatisch zusätzlich „steigt“, was mit einem Klimawandel allerdings nichts zu zun hat:
Was Annalena kann, kann Herr Guterres auch
Man würde denken, dass solche Weltverbesserer irgendwann einmal mitbekommen würden, welchen faktenfreien Unsinn sie verbreiten und sich mit solchen Blamagen dann eher zurückhalten.
Beim Klimawandel ist solches allerdings nicht entfernt erkennbar. Dort darf man wirklich jeden Unsinn beliebig oft erzählen, sofern er in die Ideologie passt. Blamieren kann man sich damit nicht, weil kein Sachkundiger der noch in Amt und Würden ist, es auch nur entfernt wagen würde, seine Fördergelder und Weiterkommen wegen einer Kritik unweigerlich aufs Spiel zu setzen. Und inzwischen verstößt solche Kritik ja auch gegen das deutsche Grundgesetz.
Guterres auf Samoa
Die ursprüngliche EIKE-Information darüber lässt sich nachlesen [1].
Hier soll das damals Publizierte nur nochmals mit zusätzlichen Daten untermauert werden um zu zeigen, zu was sich selbst ein UN-Vorsitzender zu „entblöden“ wagt.
Herr Guterres verkündet auf Samoa am Strand vor einer verlassenen Hütte stehend, wie schlimm der dort klimawandelbedingt immer stärker ansteigende Pegel bereits Schäden verursacht habe:
[5] Guterres sagt im Video: Those that lived in these houses had to move their homes further inland because of sea level rise and the multiplication of storms. Sea level rise is accelerating. It`s now at a double of what it was in the 90s. If we are not able to stop what is happening with climate chance, this problem that we see in Samoa will not stay in Samoa. It will be happening more and more everywhere, in all coastal areas, from New York to Shanghai, from Lagos to Bangkok.
Was unsere “Qualitätsmedien” sofort übernahmen: António Guterres warnt vor Katastrophe für Pazifikstaaten | STERN.de
Im EIKE-Artikel [1] lässt sich nachlesen, warum der Fischer diese Hütte am Strand vor der Herr Guterres seine Rede hielt, verlassen hat: Es waren ein Erdbeben und darauf folgender Tsunami:
Googl: Ein Erdbeben der Stärke M 8,0 auf der Richterskala südwestlich von Amerikanisch Samoa löste mehrere Tsunami-Wellen aus, die zu verheerenden Verwüstungen an den Küsten Samoas, West-Samoas, Tongas und anderer südpazifischer Inselstaaten führten. Mehrere meterhohe Wellen hinterließen verheerende Verwüstungen.
… Es hatte eine Stärke von 8,1 und löste einen Tsunami aus, der mehrere Dörfer wegriss. Mehr als 150 Menschen starben.
Nicht jeder hat den „Nerv“ wie die Japaner, bleibend in Küstenregionen zu siedeln, in denen zyklisch alle 50 … 100 Jahre eine Tsunami-Welle von 10 … 15 m Höhe über einem alles Leben zunichte macht (z. B. die Küstenregion von Fukushima). Wer kann, zieht von solchen Orten weg, so wie der Fischer vom Strand auf Samoa.
Nur bekommt man dafür von anderen Staaten nicht automatisch Geld. Also macht man das, was inzwischen alle Inselstaaten machen: Sie erklären den Wegzug als zwingende Folge des ominösen Klimawandels. Und wie es die Reden unserer Annalena und von Herrn Guterres zeigen, haben sie damit auch Erfolg.
Das ging schon so weit, dass sich eine deutsche Umweltministerin mit einem Klimareparations-Forderverein pazifischer Inselstaaten vebrüderte, um deren Geldforderungen (gegen ihre Bürger) zu unterstützen (Wie viele Unterschriften zum Klimavertrag wurden mit Geldversprechungen gekauft? – EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie).
Pegeldaten von Samoa
Diese zeigen deutlich die dort üblichen Erdbeben. Das schwere Erdbeben von 2009 hatte – und hat immer noch – erhebliche Folgen auf den „Pegelverlauf“. Aufgrund der Landsenkung „stieg“ der Pegel und geht inzwischen wieder langsam “zurück“.
Herr Guterres folgert aus solchen Messdaten: “ … Sea level rise is accelerating. It`s now at a double of what it was in the 90s … “
Deutlicher als Herr hier Herr Guterres kann man gar nicht mehr zeigen, dass einen Fakten überhaupt nicht mehr interessieren, wenn eine Agenda umzusetzen ist.
Ähnliches lässt sich von Fidji – welches sich ebenfalls stark vom Klimawandel betroffen fühlt – zeigen:
Und von Tuvalu:
Eines sieht man an diesen Mess-Pegelverläufen deutlich:
Der wirkliche Ozeanpegel steigt nicht „übernatürlich“ an und hat auch nirgendwo Anstiegsdimensionen erreicht, welche bereits Häuser am Strand versinken ließen.
Geradezu grotesk ist die im Video am Schluss getätigte Aussage von Herrn Guterres: … It will be happening more and more everywhere, in all coastal areas, from New York to Shanghai, from Lagos to Bangkok.
Man muss sich dabei fragen, ob solche Personen als Sprechautomaten herumkutschiert werden.
Es ist bekannt, dass die allermeisten „besonders vom Klimawandel betroffenen“ Küstenstädte ursprünglich als kleine Dörfer auf sumpfigem Schwemmland, oft in Flussdeltas hinein, gebaut wurden.
Inzwischen sehen diese ursprünglich armseligen Dörfer vollkommen anders aus:
Die Folgen sind eklatant, teils extrem:
Der Pegelverlauf von Manila ist dafür ein typisches Beispiel. Seit ca. 1978 versinkt die Stadt in ihrem Küstensumpf:
Das ist leicht zu zeigen, wenn man den „Pegelverlauf“ von Manila mit dem von Nachbarstationen vergleicht:
Werden Lügen „hinfällig“, wenn sie aus erkennbarer Dummheit publiziert werden?
Anmerkung: Frau Dr. Simone Peter muss, denn sonst hätte Sie keine Promotion in einem biologischen Fach geschafft, nach gängiger Lesart hochgebildet sein. Umso erstaunlicher ist deshalb, warum gerade diese Person Aussagen tätigt, welche selbst an einem Minimalverstand zweifeln lassen.
Andere sagen dazu: Sie ist das Extrem einer Lobbyistin, die für ihren Vorteil und Ideologie absolut skrupellos auch wirklich jeden sachlichen „Anstand“ beiseite räumt (Klimabeben – KlimaNachrichten).

Bild 16 Anmerkung: Eine Sturmflut von 1,5 … 2,5 m gilt als die kleinste Sturmflutkategorie. Ein „Supergau“ begänne über 3,5 m
Und so ist sich diese Ex-Grünen-Chefin, Simone Peters (auf einen guten Posten „entsorgt“), weiterhin für keinen Schwachsinn zu schade und bleibt damit ein lebendes Beispiel, wohin zu viel Ideologie im Kopf führen kann.
Und diese Person verkündete zu den aktuellen Erdbeben in Myanmar und Thailand, dass Erdbeben als wahre Ursache den Klimawandel hätten:
Ja, es gibt Studien, welche ein sich wandelndes Klima mit tektonischen Auswirkungen in Verbindung bringen. Damit ist aber nicht die aktuelle, im Klimarauschen untergehende kleine Erwärmung gemeint, sondern der Übergang aus einer Eiszeit in die kurze Warmphase, wie es vor etwa 11.000 Jahren geschah, als ein teils mehrere Kilometer dicker, größtflächiger Eispanzer in rasender Geschwindigkeit abschmolz, was sich noch heute im tektonischen Heben eines Teiles Nordeuropas und dem „Kippen“ von England zeigt.
Anhand der letzten Eiszeit lässt sich ergänzend zeigen, was von der Aussage, die Temperatur wäre noch nie so schnell gestiegen wie aktuell, zu halten ist.
Im folgenden Bild der Temperaturverlauf der letzten Eiszeit in blau, wie er gängig (typisch geglättet) dargestellt wird und dazu der Verlauf mit den Dansgaard-Öschger-Ereignissen mit ihren extremen Temperatur-Änderungsgeschwindigkeiten:
Quellen
[1] Wenn António Guterres nicht in der Lage ist, grundlegende Fakten richtig zu verstehen, warum sollten wir der UNO irgendetwas glauben? – EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie
[2] Seit der Klimawandel alle Probleme dieser Welt erklärt, kann jedes Kind „Minister“. Teil 1(2) – EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie
[3] EIKE 30. April 2019: Claudia Roth auf Forschungsreise zum Klimawandel
[4] Auswärtiges Amt, 10.07.2022: Rede von Außenministerin Annalena Baerbock zu Klima und Sicherheit in Palau
[5] Video: António Guterres on X: „I was deeply moved by my meeting with coastal communities in Samoa forced to move their homes inland. Sea levels are rising at a rate not seen in at least 3,000 years. If we don’t reverse these climate change trends, we will see this tragedy in other coastal areas globally. https://t.co/zDvPYkHnCr“ / X
[6] Erdbeben lässt beliebte Südsee-Inseln schneller im Meer versinken
[7] Ex-Grünen-Chefin nach Myanmar-Beben: „Wir wissen, dass Erdbeben mit der Klimakrise weiter zunehmen“ – Apollo News
[8] Grüne Ex-Ministerin: Mehr Erdbeben durch den Klima-Wandel