Es war einmal oder wie das Märchen des vom Menschen gemachten Klimawandels in die Welt kam.

von Hans Jankowiak

Wer trat den ersten Stein los?

Wer brachte den Stein ins Rollen?

Wer warf den ersten Stein in den Teich, auf dass dieser „Klimawandel-Wellen“ schlug?

Und vor allem, warum?

Nun, die letzte Frage lässt sich nicht mehr genau beantworten; die haupthandelnden Personen sind größtenteils bereits verstorben. Man kann sie nicht mehr selbst nach ihren wahren Beweggründen befragen. Nur Historiker mit Zugriffsrechten auf staatliche Unterlagen, Protokolle, Notizen können diese Beweggründe „nach Aktenlage“ nachvollziehen.

Meine Quellen beschränken sich auf Bücher, Zeitschriften und das allumfassende Internet.

Ich kann also nicht behaupten – und behaupte auch nicht – dass die Geschichte mit den darin handelnden Personen exakt so verlief, wie ich sie schildere. Sie stellt somit meine Meinung, meine Sicht auf die Dinge dar.

Doch eines scheint sich mir nach Eintauchen in den Verlauf der Geschehnisse heraus zu schälen.

Der Anfang lag nicht in der wissenschaftlicher Erkenntnis einer aufziehenden „drohenden“ für die Menschheit gefährlichen Erderwärmung durch von Menschen in die Atmosphäre eingetragenes Kohlenstoffdioxyd CO2 sondern mit welchem Hebel können die Güter dieser Welt nach anderen nach den in den handelnden Personen innewohnenden – Maßstäben für Gerechtigkeit umverteilt werden.

Es musste einen Grund geben, der den (wenigen) Besitzenden gewissermaßen eine moralische Schuld zu schrieb, dass sie den (vielen) Habenichtsen einen größeren Anteil an den Gütern der Welt zukommen lassen müssen.

Kurzum, es waren sozialpolitische, z.T. religiöse Gesichtspunkte über Gerechtigkeit, über die gerechte Verteilung der Güter dieser Welt.

Wir schreiben die Zeit so um/vor1970. Bis dahin war die Welt „erderwärmungsmäßig“ im Großen und Ganzen noch in Ordnung. Kein Mensch dachte an eine „hausgemachte“ Erderwärmung; im Gegenteil, Stimmen von Forschern und Wissenschaftlern sahen eine „Eiszeit“ auf die Erde zukommen.

Forscher wie

Charles Fourier (1772 – 1837)

John Tyndall (1820 – 1893)

Svante Arrhenius (1859 – 1927)

Milutin Milankovic (1879 – 1958)

Charles Keeling (1928 – 2005)

stellten zwar Theorien über die klimatischen Verhältnisse auf der Erde und deren Schwankungen auf bzw. führten Messungen über den Kohlenstoffdioxyd- (CO2 ) Anteil in der Atmosphäre durch, aber diese doch aus überwiegend wissenschaftlichen Gründen zur Förderung des eigenen Ansehens.[1] [2]

Indes, die Menschheit wuchs.

Betrug die Weltbevölkerung zu Kaiser Wilhelm`s II Zeiten noch um die 1,7 Mia. Menschen, so lebten nach dem zweiten Weltkrieg bereits etwa 2,5 Mia. Menschen und die Zahl wuchs rapide bis in die 70er Jahre auf bald 4 Mia. Menschen an. [3]

Es begann die Intensivnutzung der Erde.

So sah sich der „Club of Rome“ [4] bemüßigt, 1972 mit seinen schwarzseherischen „Grenzen des Wachstums“ [5] mit düsteren Vorhersagen auf die Verknappung der Rohstoffe die Weltbühne zu betreten.

Diese Weltbühne betrat 1969 auch Olof Palme [6] als schwedischer Premierminister. Sein Weltbild war geprägt durch sein Studium und seinen Aufenthalt in den USA. Diese Zeit regte ihn an, sich als demokratischer Sozialist der Politik zu widmen. Er war ein äußerst rühriger Mann nicht nur innerhalb Schwedens sondern auch international. Sein Leitgedanke für Schweden war „eine starke Gesellschaft“, international u.a. für ein Ende der Kolonialzeit und für Frieden.

Auch er war besorgt um die Übernutzung der Ressourcen und der Umwelt und trieb den bereits durch Schweden 1968 in die UN eingebrachten Vorschlag einer „Conference on the Human Enviroment“[7] voran, die dann auch vom 05. bis 16. Juni 1972 in Stockholm (Stockholm Conference) statt fand. [8](Unter der Leitung von Maurice Strong,[9] von dem wir weiter unten noch mehr erfahren)

Sie endete mit der „Stockholm Declaration“,[10],[11] bestehend aus 26 Principles, einem Action Plan mit 109 recommendations und einer Resolution. Keine der 26 Principles betraf eine Bedrohung der Menschheit durch eine vom Menschen verursachte Erderwärmung, jedoch betrafen die Principles 9 bis 12 bereits das Thema „Hilfe für die zu entwickelnden Länder durch die entwickelten Länder durch Geld“ (sozusagen das wichtigste Kleingedruckte).

Als Folge dieser Stockholm Conference wurde 1972 die UNEP – UN Enviroment Programme – gegründet [12] ,[13],[14] mit ….. Maurice Strong als erster Chairman.

Und dann trat 1973 ein weltweit wichtiges Ereignis ein – genannt „Ölembargo“, eine „Ölkrise“ – ausgelöst durch die Erdöl besitzenden Länder des nahen Ostens. Die Krise traf vor allem und hauptsächlich die „entwickelten“ Industrieländer; das war natürlich auch das Wirkungsziel.

Olof Palme sah durch dieses Ölembargo den schwedischen Wohlfahrtsstaat bedroht, der auf der Industrie mit den benötigten billigen Energien für die Produktion beruhte. Er war ein Freund der Kernkraftenergie und wollte die Kernkraft beschleunigt ausbauen (Sinn gemäß):“Wir brauchen bis 1990 mindestens 24 Kernkraftwerke, um eine Industrienation zu bleiben.“[15]

Zum Bau dieser Kernkraftwerke brauchte er die Akzeptanz der schwedischen Bevölkerung.

Wie sag ich es meinem Kinde, damit es mir folgt?

Und hier zeigte sich, welche förderlichen und zweckdienlichen Eigenschaften in Jugend- und Sportsfreundschaften schlummern können. [15] [16]

Er traf wiederholt mit Bert Bolin [17] zusammen, einem schwedischen Professor für Meteorologie. Dieser war „nebenberuflich“ bereits seit 1967 Chairman für „Global Atmospheric Research Programme -GARP“.[18],[19]

Bert Bolin erläuterte seinem Jugend-und Sportsfreund Olof Palme, dass der Einsatz von Erdöl (und Erdgas und Kohle) als Energieträger etwas mit dem Ausstoß vom Abgas Kohlenstoffdioxyd CO2 zu tun hat und erklärte ihm die wunderbaren Eigenschaften dieses Gases für den politischen  Zweck der Akzeptanz der Kernenergie (sinngemäß und vereinfacht):

 

Es ist langlebiger Bestandteil der Atmosphäre, wird von Menschen dort hinzugefügt und  kann aufgrund seiner thermischen physikalischen Eigenschaften Strahlungsenergie  absorbieren und wieder emittieren . Es kann somit durch Vermehrung in der Atmosphäre den Wärmehaushalt und somit langfristig das Erdklima steuern.

Und weil die allermeisten Menschen nichts von Physik, Thermodynamik , Meteorologie und Klima verstehen (und weil die aller-aller-allermeisten Politiker noch weniger davon verstehen), dass die Wirkung des Kohlenstoffdioxyd CO2 für das Klimageschehen – wenn überhaupt – äußerst gering und marginal ist, entwickeln wir daraus eine mögliche für die Menschen und Natur bedrohliche Erderwärmung, wenn nichts dagegen unternommen wird.“

Diese Theorie fand dann auch 1975 ihren Niederschlag in der schwedischen Regierungserklärung.[15]

Und so erhielt Olof Palme eine Hilfe zur Akzeptanz der Kernenergie und vertrat diese Vorgehensweise.

Weil eine Nation alleine nicht das Weltklima retten kann, vertrat Olof Palme als rühriger Mann auch international diese „Botschaft“ neben und/oder als Bestandteil seines Einsatzes für eine gerechtere Verteilung der Güter und den Frieden dieser Welt.

1979 wurde die Welt aufgeschreckt durch die zweite „Ölkrise“, durch die Aufteilung in die erste (reiche entwickelte Industrieländer), zweite und dritte (unterentwickelte Agrarländer) Welt und zunehmende Krisenspannungen; die UN erhielt 1980 den Brandt -Report „North-South: A Programme for Survival“[20] (Mitglied in dieser Commission war Olof Palme) und 1982 den Palme-Report „Policies for Common Security“.[21] (Mitglied in dieser Commission war Gro Harlem Brundtland)

1982 wurde Olof Palme erneut Premierminister und „schubste“ die UN 1983 zur Resolution 38/161 [22] und diese rief die „Worldcommission on Enviroment and Development“ ins Leben, ernannte Gro Harlem Brundtland zur „Chairwoman“(zu der Zeit „Premierministerin a.D“). Unter den Mitgliedern der Kommission taucht u. a der Name Maurice Strong auf. (Sieh da, sieh da, der war doch Chairman bei der Stockholm Conference)

Nach vier Jahren Schaffen erschien 1987 das Ergebnis dieser Worldcommission (Gro Harlem Brundtland war wieder „Premierministerin im Amt“) mit dem Titel „Our Common Future“; genannt Brundtland-Report.[23] Hierin wurde der Begriff „Sustainable Development“ geprägt und definiert. Allerdings neben dem Hauptanliegen „Sustainable Development“ taucht im Chairmans Foreword zum ersten Male als Bedrohung der Welt auf:

„Scientists bring to our attention urgent but complex problems bearing on our very survival: a warming globe, threads to Earth`s ozone layer, deserts consuming agricultural land.“ – also eine Erderwärmung. Im Kapitel I The Global Challenge , 1. Successes and failures unter Punkt 7 wird dann detailliert aufgeführt:

„The burning of fossil fuels puts into the atmosphere carbon dioxyde, which is causing gradual global warming. This `grenhouse effect`may be early next century have increased average global temperatures enough to shift agricultural production areas, raise sea levels to flood coastal cities, and disrupt national economies.“

Weiter unten taucht unter Punkt 87 der Vorschlag auf:“…, new conventions and agreements on climate changes,…“

(Und natürlich geht es auch um das liebe Geld, dessen Behandlung dann ziemlich weit hinten in den Punkten 94 bis 121 abgehandelt wird.)

Parallel zum Brundtland-Report führten 1985 nach einer „ 2. International conference of the assessment of the role of carbon dioxide and other greenhouse gases in climate variations and associated impacts“ gehalten im Oktober 1985 in Villach, Österreich [24] im gleichen Jahr unter der Führung der UNEP (dessen erster Chairman ….Maurice Strong war), der WMO und der ICSU zur „Advisory Group on Greenhouse Gases“ [25] und dessen Chairman – sieh an, sieh an – war Bert Bolin.

1988 – also ein gutes Jahr nach dem Brundtland-Report war die UN soweit „vorbereitet“, mit der Resolution 43/53 [26] den sog. Weltklimarat IPCC ins Leben zu rufen. Die Resolution umfasst 13 Punkte und – vereinfacht ausgedrückt – gab dem IPCC die Handlungsweise vor, die anthropogenic global warming zu dokumentieren.

Das IPCC sollte von Anfang an nicht eine offene Klima-Forschung betreiben, sondern zielgerichtet der Politik zuarbeiten. Der erste Chairman war … schau an, schau an … Bert Bolin. Unter seiner Führung lieferte das IPCC als treibend Hefe der Politik die sattsam bekannte und auf gefälschten Daten beruhende Hockeystick-Kurve [27] des Wissenschaftlers Michael Mann von der globalen Erdtemperatur seit Beginn der Industriealisierung und die Darstellung einer physikalisch unmöglichen Rückstrahlung durch das Klimagas Kohlenstoffdioxyd CO2 in der Strahlungsbilanz-Darstellung von Kevin E. Trenberth.[28]

Die politische „Inbetriebnahme“ der anthropogenic global warming fand auf der „United Nations Conference on Enviroment and Development“ 1992 in Rio de Janeiro – kurz genannt Earth Summit – statt.[29] Unter dem Chairman – fast schon wie immer – Maurice Strong wird in den 27 Principles der Declaration in feinem Diplomaten-Englisch der wichtige, harte Kern formuliert und in verschiedenen principles verteilt (sinngemäß):

„Die entwickelten (Industrie-)Länder sollen sich zurücknehmen und ihre Produktion und ihren Konsum einschränken zugunsten der zu entwickelnden (Agrar-)Länder und die entwickelten (Industrie-)Länder als Verursacher der Verschmutzung `pollution` – also Kohlenstoffdioxyd CO2 – sollen dafür auch die Kosten tragen.“

Auf diesem Earth Summit wurde unter der Bezeichnung „Rio Convention“ [30] u.a. die „United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) [31] sozusagen als „Arbeitsanweisung“ und „Ausführungsbestimmungen“ verankert u.a. mit der Verpflichtung:“Stabilization of greenhouse gas concentration in the atmosphere at a level that would prevent dangerous anthropogenic interference with the climate system.“

In dieser Convention – also Übereinkommen – geht es also nicht mehr um „Ob“ sondern nur noch um „Wie“ und Wann“ die entwickelten (Industrie-)Länder die Zurücknahme ihrer Produktion und ihres Konsums durch Decarbonisierung der Industrie zu erreichen haben zugunsten einer Zunahme der Produktion und des Konsums durch Carbonisierung der Industrie in den zu entwickelnden (Agrar-)Ländern.

Und es geht auch nicht mehr um das „Ob“ sondern nur noch um das „Wie“ und „Wann“ die die Atmosphäre verschmutzt habenden entwickelten (Industrie-)Länder die Kosten zu tragen haben, also wann und wie viel Geld die entwickelten (Industrie-)Länder an die zu entwickelnden (Agrar-)Länder zu überweisen haben als moralische Schuld.

Der größte Teil des Textes der „Rio Convention – UNFCCC “ ist eigentlich nur schmückendes Beiwerk für die technische Handhabung, z.B. jährliche Conference of Parties – COP. Das sehen wir, wenn das Ergebnis dieser nahezu jährlichen COP als Mißerfolg bejammert wird oder als Erfolg gefeiert wird. Der Streit geht immer und fast ausschließlich um das Geld!!!

Aus jüngster Zeit das Beispiel Paris Agreement 2015.[32]

Das Ziel der UN-Klimakonferenz von Paris war nicht vorrangig die

Begrenzung einer Erderwärmung um 2°C bzw. 1,5°C. Die UN-Klimakonferenz Paris

2015 nennt nämlich zuerst in Article 2 ,Absatz 1:“ …. in the context of

sustainable development and efforts to eradicate poverty“ – also die Armut beseitigen („ausrotten“) -und erst danach werden im Unterabsatz (a) die Ziele 2°C bzw 1,5°C aufgeführt!!

Es geht weiter im Article 4, Absatz 5:“Support shall be provided to developing Country Parties…. in accordance with Articles 9, 10, and 11, recognizing that enhanced support for developing Country Parties will allow for higher ambitions in their actions

Und schaut man in die Articles 9, 10 und 11, so geht es da um Geld :

„Developed country Parties shall provide financial resources to assist developing country Parties….“

Das Ergebnis ist der Green Climate Fund,[33] in den 45 Nationen Geld einzahlen und aus dem 150 Nationen Geld entnehmen.Unter den Geld-Geberländern findet man u.a. die „developed – entwickelten“ Länder Mongolei, Chile, Kolumbien, Peru, Viet Nam und sucht vergebens nach den Geld-Geberländern wie Saudi-Arabien, Kuweit, Oman, Brunei.

Und im „Verteilungsrat“ des Green Climate Fund sitzt China auf der Seite der Entwicklungsländer. Und Deutschland zahlte brav von 2015 bis 2019 jährlich 187,5 Mio EUR und somit insgesamt 750 Mio EUR in diesen Fund ein!!! (per Datum 2020 sind es bereits 825 Mio EUR !!!)

Wen wundert es, dass das Paris-Abkommen 2015 eine breite Mehrheit erhalten hat, auch wenn von den angedachten 100 Milliarde $US nach derzeitigem Stand der Liste „Status of Pledges and Contributions“ [34] ganze 8,280 Mia $US als erfolgte Zahlung eingegangen sind.

Das Paris Agreement verpflichtet nämlich kein Land zur Einhaltung, weder der Klimaziele noch der Geldzahlungen.

Hierzu sind auch die Ausführungen beispielhaft und aufschlussreich, die Prof. Dr. Otmar Edenhofer – zur Zeit ein Chairman des privaten eingetragenen Vereins

„Potsdam- Institut für Klimafolgenforschung (PIK) e.V.“ – in einem Interview in der NZZ am 14.11.2010 [35] gegeben hat:

“ Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um,…Man  muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik  Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen …., fast nichts  mehr zu tun.“

Besser kann man es nicht offen legen!

Dr. h.c. Olof Palme konnte die Ernte seiner Saat „antropogenic global warming“ nicht mehr einfahren. Er verstarb 1986 nach einem Attentat in Stockholm.

Dr. Bert Bolin. Professor an der Stockholm Universität (1961 – 1990), „von Hause aus“ Meteorologe, machte 1950 seinen Master sc. mit Schwerpunkt „numerical weather forecast“ – also „Rechner benutzende Wetter-Vorhersagen“, zu einer Zeit, in der Computer noch „unbekannte“ Apparate waren. Mit seiner Doktorarbeit legte er den Schwerpunkt auf atmosphärische Chemie. Und mit diesem Background wurde er die wissenschaftlich treibende Kraft von „anthropogenic global warming“. Als „Hans Dampf in allen Gassen“ taucht sein Name in zahlreichen – in wahrstem Sinne des Wortes – wissenschaftlichen Gremien, Konferenzen, Vorträgen, internationalen Treffen auf.

Sein Lebensziel erreichte er 1988 mit der Ernennung zum ersten Chairman des „Weltklimarates“ IPCC. Auch als er 1990 als Professor emeritus in Pension ging, blieb er Chairman des IPCC bis 1997, um dann mit 72 Jahren offiziell das aktive „Klima-Geschäft“ zu beenden.

Über das Leben und Wirken des Kanadiers Dr. h.c. Maurice Strong hier zu berichten, würde allein ein Abend füllendes Programm ergeben. Er ist aus verschiedenen Gründen und in verschiedenen Ämtern die organisatorisch treibende Kraft hinter und vor den Kulissen von anthropogenic global warming und dem eigentlichen Ziel, den Wohlstand und Reichtum dieser Welt neu zu verteilen.

Es möge sich jeder selbst ein Bild verschaffen; Zeitschriften, Bücher und das Internet bieten eine Unmenge an Informationen über diese „schillernde“ Persönlichkeit.

Nur soviel sei als journalistisch gern benutzter Kniff als Hinweis gegeben: Maurice Strong war mehrere Jahre „Gast“ in China, um über einen Geld(zu)fluss im Zuge einer Amtsführung den Mantel der Beruhigung und des Vergessens wirken zu lassen.

Alle weiteren häufig als Urheber oder Treiber genannten Personen sind im Großen und Ganzen eigentlich „Follower“, Nutznießer, Trittbrettfahrer, Ausnutzer der anthropogenic global warming; sei es als Person, als Wissenschaftler, als Wirtschaftsunternehmer, als Politiker, als Nation, als Regierung, als „Non Governmental Organisation“ ohne demokratische Legitimation, als Teilnehmer an Klimakonferenzen, und und und. Sie alle verteidigen heute mit Zähnen und Klauen ihre Pfründe.

Und wenn die handelnden Personen nicht gestorben sind, so leben sie noch heute.

Zum Schluss noch ein „Schmankerl“.

Als der Grünen-Chef Robert Habeck lautstark das Scheitern der Klimakonferenz Madrid 2019 beklagte, verkündeten Indien und China die Planung und den Bau dutzender Kohlekraftwerke, meldet „Jornal de Angola“ freudig :“ Kohlenmine in Tete in Betrieb gegangen“, suchte die brasilianische Firma „Petrobras“ tausende neue Mitarbeiter zur Erschließung der Erdölfelder vor der Küste, schreibt die Zeitung „O País“,Moçambique über Erdgasfunde vor der Landesküste und Entdeckung von Kohlevorkommen, …schweigt Israel weiterhin, dass es über die drittgrößten Erdölreserven der Welt vor der Küste verfügt.

Die Welt hat eben eine andere Sichtweise auf anthropogenic global warming als Deutschland.

Übrigens, die Einteilung der Welt in „von entwickelten Ländern“ und „zu entwickelnden Ländern“ findet nur noch in der „Klima- und Umverteilungspolitik“ statt. Die Weltbank benutzt schon lange die Wirklichkeits getreue heutige Einteilung in „low income“, „lower middle income“, „upper middle income“ und „high income“. [36]

1] The Discovery of Global Warming – Timeline

https://history.aip.org/climate/timeline.htm

[2] The Discovery of Global Warming – Introduction

https://history.aip.org/climate/summary.htm

[3] statista – Weltbevölkerung

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1694/umfrage/entwicklung-der-weltbevoelkerungszahl/

[4] Club of Rome

https://de.wikipedia.org/wiki/Club_of_Rome

[5] Bayerische Staatsbibliothek – 100(0) SCHLÜSSELDOKUMENTE

Grenzen des Wachstums

https://www.1000dokumente.de/index.html?c=dokument_de&dokument=0073_gwa&st=GRENZEN%20DES%20WACHSTUMS&l=de

[6] Olof Palme

https://en.wikipedia.org/wiki/Olof_Palme

[7] Brief an UN 1968

https://digitallibrary.un.org/record/729874

8] Stockholm Conference https://en.wikipedia.org/wiki/United_Nations_Conference_on_the_Human_Environment

[9] Maurice Strong

https://en.wikipedia.org/wiki/Maurice_Strong

[10] Stockholm Conference Dokument

https://digitallibrary.un.org/record/523249

[11] Document Stockholm Conference

https://en.wikisource.org/wiki/Declaration_of_the_United_Nations_Conference_on_the_Human_Environment

[12] UNEP

https://en.wikipedia.org/wiki/United_Nations_Environment_Programme

[13] UNEP

https://research.un.org/en/docs/environment/unep

[14] UNEP Resolution 2997

https://undocs.org/en/a/res/2997%28XXVII%29

[15] Nils-Axel Mörner „The Bolin-Palme Treason against Science, ….“

BolinPalmeFreundschaft24KKW1975regierungserklärung

https://www.researchgate.net/publication/327798150_The_Bolin-Palme_treason_against_Science_the_IPCC_and_Paris_illusions_and_a_Clexit_solution

[16] BolinPalmeFreundschaft

Christopher Booker „The Real Global Warming Disaster“, Bloomsberry Publishing, 31.01.2013, S. 32 ff

[17] Bert Bolin

https://en.wikipedia.org/wiki/Bert_Bolin

[18] GARP

https://en.wikipedia.org/wiki/Global_Atmospheric_Research_Program

[19] AMS Journals – GARP Topics Bolin

https://journals.ametsoc.org/view/journals/bams/51/1/1520-0477-51_1_26.xml?tab_body=pdf

[20] Brandt Report

https://en.wikipedia.org/wiki/Brandt_Report

[21] Palme-Report

„Policies for Common Security“

Publisher: Taylor & Francis, ISBN 0-85066-301-6 (250pp, 1985)

[22] UN-Resolution 38/161

http://www.un-documents.net/a38r161.htm

[23] Schweizerische Eidgenossenschaft – Brundtland-Report „Our Common Future“

https://www.are.admin.ch/are/de/home/nachhaltige-entwicklung/internationale-zusammenarbeit/agenda2030/uno-_-meilensteine-zur-nachhaltigen-entwicklung/1987–brundtland-bericht.html

[24] WMO Villach-Conference 1985

https://library.wmo.int/index.php?lvl=notice_display&id=6321

[25] Advisory Group on Greenhouse Gases

https://en.wikipedia.org/wiki/Advisory_Group_on_Greenhouse_Gases

[26] UN-Resolution 43/53

https://undocs.org/A/RES/43/53

[27] Hockeystick

IPCC, AR 3 – 2001 – WG1 S.134,Fig. 2.21

[28] Rückstrahlung

IPCC, AR 3 – 2001- WG 1, S. 90, Fig. 1.2

[29] Rio Declaration 1992

https://www.un.org/en/conferences/environment/rio1992

Dort anklicken „Rio Declaration“

[30] Rio Convention

https://en.wikipedia.org/wiki/Rio_Convention

[31] UNFCCC

https://www.un.org/en/conferences/environment/rio1992

Dort anklicken „UN Framework Convention on Climate Change“

[32] Paris Agreement 2015

https://unfccc.int/process-and-meetings/the-paris-agreement/the-paris-agreement

Dort anklicken „Paris-Agreement“

[33] Green Climate Fund

https://www.greenclimate.fund/

[34] Green Climate Fund – State of Pledges

https://www.greenclimate.fund/document/status-pledges-and-contributions-initial-resource-mobilization

[35] Neu Züricher Zeitung – Interview – Edenhofer 14.11.2010

https://www.nzz.ch/klimapolitik_verteilt_das_weltvermoegen_neu-1.8373227

[36] Weltbank Einteilung Einkommen

https://data.worldbank.org/country

 

 




Die Demokratie ist klimaschädlich! Rette sich wer kann!

So stand es am 5. Dezember 2019 in der FAZ in einem Artikel, der über den Auftritt des Grünen-Chefs Robert Habeck berichtete, der im Frankfurter Denkraum des Schauspielhauses unter Beifall des Publikums den oben zitierten Vorschlag als Zukunftslösung für die Klimarettungspolitik machte. Nur Gedankenspiele oder schon Machtphantasien der militanten Klimaaktivisten? Ob das Publikum verstanden hatte, dass das Ende der parlamentarischen Demokratie schon eingepreist ist, wenn die Klimarettungsorgien nicht das gewünschte Ziel einer total gelenkten Ökoplanwirtschaft ergeben?

Habeck wird bei den Realos eingeordnet. Aber wer in Frankfurt genau hinhörte, konnte feststellen, dass er inhaltlich nicht weit weg ist von den Aktivisten der „Extinction Rebellion“, der militanten, Klimaangst predigenden Organisation, die Gewalt gegen Sachen als legitim betrachten. Deren Sprecher Tino Pfaff nutzte die Bühne der ARD-Sendung „hart aber fair“, um seine Analyse des drohenden Weltunterganges politisch zu untermauern. „Wenn die Folgeschäden der Erderwärmung das tägliche Leben der Menschen unerträglich machen, dann werden sie sich auch von der Demokratie abwenden – und das geschieht ganz gewiss, wenn nicht bald, dann vielleicht in 90 oder 100 Jahren,“ beschrieb Pfaff sein Demokratieuntergangs-Szenario. Sie, die radikalen Weltretter der „Extinction Rebellion“, würden also die Demokratie schützen, wenn sie jetzt zu massiven Eingriffen in unser Leben auffordern.

Es mag ja sein, dass es vielen Wissenschaftlern darum geht, herauszufinden, wie unser Wetter entsteht, wie und ob Klimaveränderungen von den Menschen mitbeeinflusst werden und welche Auswirkungen dies auf unsere Zukunft hat. Aber sicher ist auch, dass Politiker aus allen Kontinenten, gesteuert von ideologischen Vorurteilen, die Klimadiskussion nutzen, um der liberalen westlichen parlamentarischen Demokratie den Garaus zu machen. Dabei konnte, wer genau hinhörte, dies schon seit Jahren feststellen. Aber es hörten viele Klimaverängstigten nicht hin und starrten auf den angekündigten Weltuntergang.

Die missbrauchte Klimaangst

1997 schrieb Maurice Strong: „Wenn wir uns nicht ändern, wird unsere Gattung nicht überleben. Ernsthaft: Wir werden zu dem Punkt kommen, dass der einzige Weg die Welt zu retten ist, wenn die industrielle Zivilisation zusammenbricht.“ Maurice Strong gilt als der Erfinder der „Klimawechsel-Politik“ der UN: Der Kanadier war nicht nur Vorsitzender der ersten bedeutenden Klimakonferenz 1992 in Rio de Janeiro, sondern wurde auch der erste Generalsekretär der UNEP, der Umweltorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Nairobi. Strong lobte fast uneingeschränkt die Regierungsform Chinas und kritisierte ebenso heftig die westlichen Demokratien, voran die USA. Dies brachte ihm den Ruf ein, überzeugter Kommunist zu sein. Bis zu seinem Tod 2016 lobte er sogar noch Chinas Umweltpolitik. Den massiven Ausbau der Kohlekraftwerke übersah er einfach.

Es lohnt sich, Strongs Wirken und seinen Einfluss über seinen Tod hinaus bis heute zu verfolgen. Viele der radikalen Inhalte der „Extinction Rebellion“ entstammen seinem Gedankengut. Strong gehörte auch zu jenen Millionären, die gerne Verzicht predigten und mit ihren Privatjets ihre Botschaft weltweit propagierten. Das begann mit den Gründern des Club of Rome und führt bis zu Al Gore. So verdienten Strong und Gore am Kollaps der Chicago Climate Exchange, einem ersten Versuch, CO2 an der Börse zu handeln. Hauptaktionär war das Bankhaus Goldman Sachs. Um den Hype über den Klimawandel zu verstehen, ist es empfehlenswert, der Spur des Geldes zu folgen. Der China-Bewunderer und Kapitalismus-Feind Strong verbrachte seinen Ruhestand auf einer 200.000 Acre (zirka 800 Hektar) großen Farm im San Luis Valley in Colorado. Die hatte er von Adnan Kashoggi, dem saudischen Waffenhändler, erworben.

Der Nachfolger von Maurice Strong als Executivdirektor der UNEP war der deutsche Christdemokrat Klaus Töpfer, der die grundsätzliche Richtung der UN-Umweltpolitik weiterführte. Auch er machte deutlich, dass die Souveränität der einzelnen Staaten auf die multilaterale Ebene der UN verlagert werden muss, um die Welt vor dem Klimakollaps zu bewahren. Diese Abkehr vom klassischen Umweltschutz, hin zu einer kaum mehr zu kontrollierenden Weltrettungsbehörde bestimmt mittlerweile die Weltöffentlichkeit. Die UN als Veranstalter der Klimawandelgottesdienste kaschiert dabei die Interessen, die einzelne Staaten oder Staatengruppen durchsetzen wollen.

Wo sind die Klimaflüchtlinge?

Die UN hat eine werbewirksame Betätigung gefunden, indem sie sich der Rettung der Welt durch die Bekämpfung des Klimawandels hingegeben hat. Das lenkt ab von den Kriegen, den dadurch verursachten Massenfluchten, den korrupten Eliten, der gigantischen Umweltverschmutzung der Flüsse und Meere und all den Konflikten, die durch das Wachstum der Menschheit ausgelöst werden. Die Krönung der Umlenkung der Weltöffentlichkeit von der Realität auf eine Weltkatastrophe durch Klimawandel sind dann die Behauptungen, es gäbe jetzt schon hunderte Millionen Klimaflüchtlinge.

Eine dummdreiste Lüge – was es gibt, sind Abermillionen, die ethnischen, religiösen und mörderischen Konflikten entfliehen. Und die Mammutkonferenzen lenken davon ab, dass es durch das Wachstum der Weltbevölkerung, vor allem in Afrika und Südasien, Millionen junger Männer ohne Job geben wird, die bereit sind, als Söldner all die blutigen Machtkämpfe dieser Welt weiterzuführen.

Eine bedeutende Rolle bei der Beeinflussung des gesellschaftlichen Klimas, wenn es um die Ursachen und Auswirkungen des meteorologischen Klimas geht, spielt dabei das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung. Sein jahrelanger Direktor, Prof. Dr. Dr. hc. Hans Joachim Schellnhuber war und ist in Klimafragen einer der bedeutendsten Berater unserer Kanzlerin Angela Merkel. Dabei hat sie entweder überhört oder aber es bewusst nicht zur Kenntnis genommen, dass Schellnhuber in vielen seiner Auftritte und Veröffentlichungen die Ansicht vertreten hat, dass die heutige Form des westeuropäischen Parlamentarismus möglicherweise nicht in der Lage ist, die Welt vor dem Klima-Crash zu bewahren.

Seine Forderung: In zukünftigen Parlamenten müssten Quoren für Wissenschaftler festgelegt werden, die dann in Fragen des Klimas das letzte Wort hätten – also nicht mehr der (dumme) Wähler, sondern der allwissende Gelehrte das Sagen hat. Dies verstößt meines Erachtens gegen unser Grundgesetz. Da muss vielleicht nicht gleich der Verfassungsschutz tätig werden, aber zumindest kann von einer Kanzlerin erwartet werden, dass sie unmissverständlich gegen solche Systembrüche Stellung bezieht. Auch die im Klimauntergang schwelgende Journaille übergeht solche Entgleisungen, kommen sie doch aus dem PIK, dem Vatikan der Klimareligion.

Klimaschutz gegen Umweltschutz

Nach Schellnhuber folgte Prof. Dr. Ottmar Edenhofer als Direktor des Potsdamer Instituts. Er gilt als der Marktwirtschaftler der Klimaretter, nicht zuletzt, weil er eine rapide Steigerung der Abgaben auf CO2 verlangt, und das weltweit, wobei er bisher noch nicht erklärt hat, wie wir China, Indien und Südostasien dazu bringen, keine Kohle mehr zu verheizen. Edenhofer hat schon 2010, wie in der Zürcher Zeitung steht, deutlich gemacht, um was es ihm in Wirklichkeit geht. Als Begründung für die Entindustrialisierung der westlichen Industriestaaten sagte er:

„Zunächst haben wir Industrieländer die Atmosphäre der Weltgemeinschaft enteignet. Aber man muss klar sagen: Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. Das die Besitzer von Kohle und Öl davon nicht begeistert sind, liegt auf der Hand. Man muss sich von Illusionen freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch fast nichts mehr zu tun.“

Es passt zu Ottmar Edenhofer und dem Potsdamer Institut, dass er auch Vorsitzender der deutschen Sektion des Club of Rome ist, jene Kreation gelangweilter Multimilliardäre, die schon 1972 in ihrem Manifest das Ende unserer Gesellschaft in ihrem Horrorszenario „Die Grenzen des Wachstums“ vorhersagten, weil wir rücksichtslos die Erde ausbeuten. Keine einzige Voraussage hat sich als richtig erwiesen. Eigentlich müsste uns demnach längst das Öl ausgegangen sein, stattdessen muss es künstlich verteuert werden, weil es trotz der Kriege im Nahen Osten eher billiger als teurer wird.

Seither schmücken sich gerne kapitalschwere Bänker und Kapitalisten, zusammen mit hochdatierten und mit Spenden überschütteten und wohlsituierten Wissenschaftlern, mit einer Mitgliedschaft im Club of Rome. So ist es auch kein Zufall, dass dieselben Kreise sich jetzt um die Überhitzung der Erde kümmern, mit immer dem gleichen Ergebnis: Sie verkünden dem einfachen Volk, wie es seine Lebensgewohnheiten einschränken muss, um dann in ihrer Privatmaschine zum nächsten „Nachhaltigkeitstreffen“ der Klimaretter zu jetten.

Nachzulesen bei Habeck und den Potsdamer Klimagöttern

Die Vorreiter der Klimahysterie sagen also deutlich, dass es ihnen nicht nur um das Klima und schon gar nicht um die Umwelt geht, sondern um eine andere Gesellschaft und Wirtschaftsform. Der Anstieg des CO2-Anteils von circa 0,02 auf 0,04 Prozent wird zum entscheidenden Anlass hochstilisiert, Europa zum Sündenbock für die Wetterkapriolen und die Erderwärmung verantwortlich zu machen. Die kleine Greta wird deshalb vor allem in Europa herumgereicht, vermeidet aber, in China und Indien aufzutreten, Staaten die alleine 60 Prozent des CO2-Ausstoßes zu verantworten haben.

Bleibt die Frage, was die Angstmacher dann erzählen, wenn alle Eingriffe in die europäische Energieumstellung und den damit verbundenen Eingriffe in die Wirtschaft erfolgt sind, aber der CO2-Anteil an der Luft trotzdem gestiegen ist, weil die asiatischen Riesen und die stürmisch wachsende Bevölkerung sich in Afrika verdoppelt hat? Zu befürchten ist, dass dann die Stunde der staatsgläubigen Sozialisten schlägt, weil bis dahin die Reste einer Marktwirtschaft von linken, grünen und subventionssüchtigen Unternehmern abgeschafft wurde.

Die parlamentarische Demokratie ist dann schnell auch noch beerdigt – wie das geht: nachzulesen heute schon, bei Robert Habeck und den Potsdamer Klimagöttern.

 

Dies ist der erste Teil eines Dreiteilers.

Lesen Sie demnächst: Angst als Geschäftsmodell.

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier




Die Ursprünge des Schwindels vom menschengemachten Klimawandel

Als ich meine Promotion in physikalischer Geographie im Jahre 1981 an der Universität von Calgary abschloss, konnte ich die schwachen Umrisse des „globalen Erderwärmungszuges“ noch kaum erkennen, der die Schienen vom entfernten Horizont herandampfte. Zu dieser Zeit wertete ich den zunehmenden Fokus auf Klimaforschung als gute Sache, weil er würdigen wissenschaftlichen Forschungen dringend benötigte Geldmittel zukommen ließ. Als ich meine universitäre Lehrkarriere (ebenfalls 1981) an der Northern Arizona University in meiner Heimatstadt Flagstaff begann, schien es, als stünde dem jungen Feld der Paläoklimatologie (Studium des Klimas der Vergangenheit) ein Goldenes Zeitalter bevor. Es war eine aufregende Zeit. Zusätzlich zu einem sehr arbeitsaufwendigen Lehrauftrag an der Universität trat ich der American Quaternary Association (AMQUA) bei, einer lose geknüpften, interdisziplinären Gruppe von Gelehrten aus Amerika und Kanada, und wurde ihr Schatzmeister. Bei AMQUA-Treffen genoss ich das Privileg, einige der anerkanntesten Gelehrten aus vielen Gebieten akademischer Forschung treffen zu können, die der Klimaforschung verwandt sind.

Eine der kleinen „wissenschaftlichen Revolutionen“, die sich zu dieser Zeit zutrugen, bestand darin, dass nach Jahrzehnten der Ignoranz durch den „wissenschaftlichen Konsens“ die Milankowitsch- oder Astronomische-Zyklen-Theorie des Klimawandels durch Korrelation von datierten irdischen und ozeanischen Sediment-Sequenzen, die ein eindeutiges „Klimasignal“ trugen, „bewiesen“ wurde. Die Idee astronomisch bedingter Klimazyklen, die die großen glazialen-interglazialen Fluktuationen der letzten zwei bis drei Millionen Jahre antreiben (auch bekannt als „Eiszeit“), schien nun von der Wissenschaftsgemeinde weithin akzeptiert.

Was mir zu dieser Zeit nicht bewusst war: Die junge Wissenschaft der Klimatologie war auf den Fluren der Macht in Washington, D.C. und andernorts bereits zu Zwecken der Ausbeutung und Kooption ins Visier genommen worden, weil sie nützliche Mittel zur Förderung politisch-ökonomischer Ziele lieferte. Denkfabriken wie der „Report from Iron Mountain“ und der Club of Rome, politische Entitäten wie die Vereinten Nationen, verschiedene Zweige des Militärs und der Geheimdienstgemeinde sowie Wall-Street-Konzerne hatten damals entschieden, dass Klima-„Forschung“ genutzt werden könne, um „globalistische“ politisch-ökonomische Ziele voranzutreiben. Tatsächlich kam der „Report from Iron Mountain“ zu dem Schluss, dass die „Wahrnehmung“ einer drohenden Umweltkatastrophe als Ersatz für Krieg dienen könnte und in der Zukunft als organisierendes Prinzip für die Gesellschaft: „Ökonomische Surrogate für Krieg müssen zwei wesentliche Kriterien erfüllen. Sie müssen ‚verschwenderisch‘ sein im landläufigen Sinne des Wortes, und sie müssen außerhalb des normalen Systems von Angebot und Nachfrage operieren.“ – „Es kann sein, dass die schwerwiegende Verschmutzung der Umwelt die Möglichkeit der Massenvernichtung durch Nuklearwaffen als oberste offensichtliche Bedrohung für das Überleben der Spezies ersetzen kann…“ So der „Report from Iron Mountain on the Possibility and Desirability of Peace“ (1967) („Der Bericht von Iron Mountain zur Möglichkeit und Erwünschtheit von Frieden“, deutscher Titel: „Verdammter Friede“) der „Special Study Group“, angeblich Mitglieder eines geheimen Pentagon-Thinktanks (von dem angenommen wurde, dass es sich um die Rand Corporation handelt), dem auch Harvard-Ökonom John Kenneth Galbraith angehörte.

„Auf der Suche nach einem neuen Feind, um uns zu vereinen, kamen wir auf die Idee, dass Umweltverschmutzung, die Bedrohung durch Erderwärmung, Wasserknappheit, Hunger und Ähnliches ihren Zweck erfüllen würden. Die Erde hat Krebs, und der Krebs ist der Mensch.“ – „Der wahre Feind ist dann der Mensch selbst.“ Die „daraus resultierende ideale, tragfähige Erdbevölkerung liegt demnach bei über 500 Millionen, aber weniger als einer Milliarde.“ (Club of Rome)

Zu Beginn meiner akademischen Karriere wusste ich das noch nicht, aber die Suche nach wissenschaftlicher Wahrheit auf Feldern wie der Klimatologie und Paläoklimatologie war bereits politischen und finanziellen Zwecken internationaler Finanziers und ihrer zahlreichen Lakaien-Organisationen untergeordnet.

Auf diese Weise wurde das Feld der Klimawissenschaft in „Pseudowissenschaft“ verwandelt. Die hauptsächlichen Mechanismen dieser Kooption umschlossen UN-gesponserte Staatsfinanzierung, Zensur und Kontrolle von Klimawissenschaftlern und Klimaforschung durch ein System aus Belohnungen und Bestrafungen, ein Netzwerk befangener Zeitschriftenherausgeber sowie, vermutlich am wichtigsten, Computermodelle. In Computermodellen hängen Schlussfolgerungen ausschließlich von den Annahmen ab, die in die Modelle programmiert wurden. Oder wie Computeranalysten sagen: „Garbage in, garbage out.“ („Müll geht rein, Müll kommt raus.“)

Zu den Hauptannahmen, die in diese elaborierten und teuren Klimamodelle programmiert wurden, gehörten: Erstens, es gab keinen signifikanten Klimawandel während der ungefähr 4,6 Milliarden Jahre, die der Ankunft der Ära der fossilen Brennstoffe (circa 1850) vorausgingen, und zweitens, Kohlendioxid ist der größte Klimatreiber.

Beide dieser Annahmen sind haarsträubend und falsch und wurden schon vor langer Zeit vom Großteil der wissenschaftlichen Forschung widerlegt. Tatsächlich weist die vorherrschende Forschung darauf hin, dass sich das Klima der Vergangenheit radikal und oft zyklisch wandelte und dass das Spurengas Kohlendioxid eine vernachlässigbare Rolle beim tatsächlichen „Treiben“ der Temperaturen spielt.

Wie es Dr. Reid Bryson, der Vater der modernen wissenschaftlichen Klimatologie, formulierte: „Sie können rausgehen und auf den Boden spucken und dabei denselben Effekt erzielen wie durch eine Verdopplung von Kohlendioxid.“ – „Die gesamte Debatte, ob die Temperatur steigt oder nicht, ist absurd. Natürlich steigt sie. Sie stieg seit der Frühzeit des 19. Jahrhunderts, vor der industriellen Revolution, weil wir aus einer Kleinen Eiszeit austreten, aber nicht, weil wir mehr Kohlendioxid in die Luft blasen.“

„Müll rein, Müll raus“ erklärt teilweise, warum die vielen von Regierungen gesponserten Klimamodelle alle fehlerhafte Voraussagen lieferten (auch bekannt als „Projektionen“ und „Szenarien“).

Somit schloss die Kooption und Korruption der Klimawissenschaft eine Kollision von Interessen mit ein, deren Ergebnis war, dass Standardverfahren wissenschaftlicher Untersuchungsmethoden durch mächtigere politische/ökonomische Kräfte verzerrt wurden, das heißt durch die „Macht der Brieftasche“. Diese Dynamik sollte einen profunden und negativen Einfluss auf meine eigene Karriere haben, ebenso – da bin ich mir sicher – auf die Karrieren vieler meiner Kollegen, inklusive meines Vaters, Dr. Thor N.V. Karlstrom.

Die Wurzeln des Schwindels der anthropogenen Erderwärmung verlaufen tief und vielfältig. Sie lassen sich finden: Erstens in der von der Elite geförderten eugenischen Bewegung des späten 19. und 20. Jahrhunderts, einer weiteren Pseudowissenschaft. Zweitens in Positionspapieren von Denkfabriken wie dem „Report from Iron Mountain“ und dem Club of Rome, die sich dafür aussprechen, die Umweltbewegung zu kontrollieren und als Kriegsersatz einzuspannen. Drittens in der Geschichte der Eliten-Kooption, Korruption und sogar der Verwandlung ganzer akademischer Disziplinen in „Waffen“. Beispiele enthalten die Schaffung der Pseudowissenschaft der Eugenik und die Kooption der Disziplinen der Psychologie und Psychoanalyse durch Figuren wie Sigmund Freud, Sir John Rawlings Rees und Donald Ewen Cameron, des Feldes der Anthropologie, wie es von Franz Boas initiiert wurde, des Feldes der Soziologie durch die deutsche Frankfurter Schule und sogar des Feldes der modernen Musik durch die Frankfurter Schule und die „Sozialwissenschaftler“ des Tavistock Institute wie zum Beispiel Theodor Adorno. Auf diese Weise scheint die Angstkulisse der Erderwärmung zusammengebraut hochgezogen worden zu sein als ein weiteres aus einer langen Reihe von Propagandawerkzeugen, die von Sozialingenieuren am Tavistock Institute und verbundenen Stellen genutzt werden, um einer leichtgläubigen und uninformierten Öffentlichkeit „traumabasierte Bewusstseinskontrolle“ einzuflößen. Viertens in der Notwendigkeit eines Tarnmantels und Finanzierungsmechanismusses für Staaten (vor allem die USA und Großbritannien), die UN, die Nato und andere, um streng geheime Geoengineering-Experimente und -projekte voranzutreiben, deren wahre Ziele auf Wetterkriegsführung, Depopulation und Massenbewusstseinskontrolle hinauslaufen. Fünftens in der Kooption der Umweltbewegung durch die Elite (UN und verwandte Organisationen) mit der globalen Erwärmung als Herzstück, die als Abschreckungstaktik verwendet werden soll, um Nationen dazu zu zwingen, internationale (UN‑) Kontrolle aller ökonomischen und tatsächlich menschlichen Aktivität zu akzeptieren… ebenso wie eine Weltregierung, wie sie in der „Agenda 21“ der Vereinten Nationen kodifiziert wird („Agenda for the 21st Century“, auch bekannt als „nachhaltige Entwicklung“). Die „Agenda 21“ (heute „Agenda 2030“) ist die Blaupause des „faktischen Rechts“, verdeckt übernommen von fast allen Nationen, für die Machtübernahme der UN über alle menschliche Aktivität und Ressourcen und zur Errichtung einer prototypischen Weltregierung. Sechstens: Schließlich liefern die verschiedenen Pläne für Kohlendioxidzertifikatshandel einen weiteren Mechanismus, durch den die Elite (Al Gore, Maurice Strong, Dr. Rajendra Pachauri, Vorsitzender des International Panel on Climate Change (IPCC), ebenso wie Goldman Sachs, zahllose andere Konzernkonglomerate und Kartelle) Billionen an Profiten aus der Kontrolle und dem Verkauf von „Emissionsrechten“ zu schlagen beabsichtigen, die von den UN reguliert und besteuert werden, ferner verschiedenen kooperierenden Regierungen, und so weiter.

„Es wird immer klarer, dass diejenigen, die die sogenannte ‚Neue Weltordnung‘ unterstützen, oder eine Weltregierung unter den Vereinten Nationen, den globalen Umweltschutz als Basis zur Auflösung unabhängiger Nationen und internationalen Neuausrichtung von Macht übernommen haben.“ (Dixy Lee Ray, ehemalige Vorsitzende der Atomic Energy Commission, 1993 in „Environmental Overkill: Whatever Happened to Common Sense?“.)

„Die heraufziehende ‚Ökologisierung‘ unserer Zivilisation und die Notwendigkeit energischen Handelns im Interesse der gesamten globalen Gemeinschaft werden unausweichlich mehrere politische Konsequenzen haben. Die wichtigste davon wird vermutlich eine graduelle Änderung des Status der Vereinten Nationen sein. Diese werden unvermeidlich einige Aspekte einer Weltregierung annehmen müssen.“ (Michail Gorbatschow, ehemaliger Premier der Sowjetunion, State of the World Forum und mit Maurice Strong und Steven Rockefeller Koautor der „Erd-Charta“.)

„Regionalismus muss Globalismus vorausgehen. Wir sehen ein nahtloses Regierungssystem voraus, von lokalen Gemeinden, einzelnen Staaten, regionalen Unionen bis hinauf zu den Vereinten Nationen selbst.“ („UN Commission on Global Governance“)

Dieser Artikel erschien zuerst als einleitender Text der Seite „Natural Climate Change“ und wurde von Axel B.C. Krauss exklusiv für eigentümlich frei ins Deutsche übersetzt.

Die Übernahme des Berichts für Eike erfolgt mit freundlicher Genehmigung von eigentümlich frei

https://ef-magazin.de/2019/09/22/15760-hintergruende-der-globalen-erwaermung-die-urspruenge-des-schwindels-vom-menschengemachten-klimawandel




Teures Wohnen in der Thermoskanne!

In dem Artikel "Wohnen in der Thennoskanne" hat Herr Küffner einige Fakten angeführt, die sich aus dem EEG (Emeuerbare-Energie-Gesetz) ergeben, und die in der Öffentlichkeit bisher wenig beachtet wurde~ obwohl sie für die Eigentümer von Bestandsimmobilien von großer Bedeutung sind. Diese Hlnweise möchte ich gern durch einige Angaben aufgnmd meiner eigenen Berufstätigkeit und Erfahrung aus mehreren Jahrzehnten ergänzen.
Es ist die Rede von 18 Millionen energetisch sanierungsbedürftigen Altbauten mit Durchschnittskosten von rund 130 000 EURO je Einheit. Die Multiplikation ergibt 2,34 Billionen EURO. Das ist natürlich kein testatfähiger Rechenwert, aber es ist die Benennung einer Größenordnung, über die man nachdenken und diskutieren sollte. Für diese Bruttokosten sind 19 Prozent Mehrwertsteuer an den Fiskus abzuführen. Bei Umbauten im Bestand ist mit einer stark erhöhten Personalkostenquote zu rechnen. Die liegt nach meinen langjährigen Erfahrungen bei ca. 70 bis 75 Prozent der Gesamtkosten. Für diesen Anteil sind 42 Prozent als Beiträge an die Sozia1kassen abzuführen_ Die Zwischensooune beträgt rund 50 Prozent. Wenn man dann noch für die persönlichen Steuern der Arbeitnehmer und Unternehmer und für die auf jedem Bearbeitungs- und Transportvorgang anfallenden Steuern auf Energieverbrauch und für Mautgebühren insgesamt nur 15 Prozent addiert,. was nach meiner Schätzung ein unterer Grenzwert sein dürfte, dann kommt man per Saldo zu der schockierenden Einsicht, daß etwa zwei Drittel der gesamten Investitionskosten oder mehr, also rund 1,5 Billionen (1 500 000 000 000) EURO, an den Fiskus direkt und über die Sozialkassen indirekt abfließen. Nur aus dem restlichen Drittel seiner Investition oder weniger kann der nach einer Sanierung vennutIich aller Notgroschen entblößte und erneut verschuldete Altbaueigentümer mit einer schmalen Rendite aus gesparten Energiekosten rechnen. Meldungen aus der Gebäudewirtschaft, wonach Mietkostenzuschläge nach energetischen Sanierungen nur zu einem Viertel oder Fünftel durch Heizkostenmindenmgen kompensiert werden können, bestätigen das nachdrücklich. Mit diesen Quotenangaben sind nicht nur die von Herrn KüfIner erwähnten überlangen Amortisationszeiten erklärt, sondern auch der zusätzliche Renditeschwund durch den menschlichen Faktor. Menschen sind mit ihren Gewohnheiten keine von Computern gesteuerten Lüftungs- und Wohnautomaten.
Mit anderen Worten: Mit der Einfiihrung des EEG hat sich der Fiskus selbst einen Dukatenesel ohnegleichen beschert. Die mittelständischen Hausbesitzer aber sind unter die ideologiegeschwängerten Räuber gefallen. Mit gezahlten Steuern und Abgaben kann man weder Energiekosten sparen, noch eine Suppe kochen, noch sich die Füße wännen. Das ist des Pudels Kern! Die Unverhältnismäßigkeit von konfiskatorischen Abgaben und Zweckdienlichen, produktiv nutzbaren Investitionsanteilen ist so grotesk, daß mit Fug und Recht von einer partiellen Enteignung oder gar Ausplünderung des staatstragenden Mittelstandes durch das EEG gesprochen werden darf. Dabei ist die energetische Sanierung des Baubestandes nur eine Komponente dieses trickreichen Umverteihmgsgesetzes. Über den ökonomischen Unsinn von Windmühlen und Solardächem haben sich andere, sehr sachverständige Autoren , z.B. Prof. Sinn, Prof. Weimann, Prof. Klaus, schon früher überdeutlich geäußert. Mich erstaunt, daß die Dimension und Brisanz des politischen Spreogsatzes EEG bisher kaum erkannt und beachtet wurde.
Leider ist dies aber noch nicht das Ende dieser deprimierenden Geschichte. Erfahrene Fachleute wissen es und Herr Küffner hat darauf hingewiesen: Bei der Umwandlung von Altbauten in "Thennoskannen" ist die unbeabsichtigte Installation von Wärmebrücken häufig nicht oder nur mit großem Aufwand zu vermeiden. Da steckt dann der Teufel im wahren Wortsinne im Detail. Man sieht ihn meistens viele Jahre lang nicht, wenn er sich im Gebälk oder Mauerwerk eingenistet hat, nur Kundige können ihn zuweilen riechen. Wer durch die energetische Aufrüstung seines Altbaus nach dem Slogan "viel hilft viel" die Effizienz eines Nullenergiehauses anstrebt und diese Zielvorgabe auch noch durch zeitgeistkonformes Heizen und Lüften unterstützt, der riskiert – zwar nicht eben häufig. aber auch nicht gerade selten – • daß auf wundersame Weise das (ach so giftige) anthropogene C02-Molekül zum sepula lacrymans. vulgo «Hausschwamm", mutiert.***. und dann bekommt die virtuelle Horrorvision eines Abbruchbaggers vor der eigenen Haustür plötzlich eine ganz reale Dimension. Deshalb, ruhmreiche, kühne Weltenretter, zügelt nicht nur den eigenen Übereifer sondern auch den von naßforschen Beratern, auf daß Ihr noch lange Freude habt am eigenen Haus.
Was bleibt dem Eigentümer eines älteren Hauses als Alternative. wenn er seine mühsam ersparten Notgroschen nicht auf dem Altar der KJimahysterie opfern möchte und / oder sich noch einmal hoch verschulden will. Ich empfehle eine sehr bewährte Methode. die schon vielen Generationen vor uns geholfen hat, in angemessener Form auf frühere Wetter- und Klimaänderungen zu reagieren. Die Gelassenheit durch Einsicht in das Unvermeidbare, das Herunterregeln der Raumtemperatur um ein paar Grad und die Investition in wärmende Socken, Unterhosen und Pullover sind nicht nur viel billiger sondern auch gesünder als jeder noch so gut gemeinte oder gekonnte Umbau des eigenen Hauses nach den Regeln des EEG bei gleicher oder besserer Energieeffizienz. Lediglich die Beutelschneider von Amts wegen und die Marktschreier und Luftnummern-Equilibristen aus den Abteilungen Politik und Propaganda gehen bei Anwendung dieser Methode leer aus. Wen deswegen Skrupel plagen, dem empfehle ich zusätzlich die ebenso spannende wie naturwissenschaftlich übezeugende Lektüre des Buches .,Sterne steuern unser Klima"" von Calder und Svensmark, Verlag Patmos, und die Erinnerung an die Weisheit eines gewissen Friedrich Schiller. "Und höre nicht auf die vielen, Verstand war immer nur bei wenigen gewesen."
Dipl. Ing. Gerhard Janssen Karlsruhe

Nachtrag der Redaktion: Nicht erwähnt wurde die Tatsache, dass das Geld nur einmal ausgegeben werden kann, es sei den man befeuert bewusst die Inflation. Dieses Geld wird den Menschen, dem Handwerk, der Industrie der Wirtschaft insgesamt fehlen. Weil es überaus unproduktiv angelegt wird, zudem noch zu großen Teilen ins Ausland fliesst, (Stichwort Photovoltaik ais China) werden hier massenhaft Arbeitsplätze – zusätzlich zu den bereits in Gang befindlichen Vernichtungsprozessen durch das Emissionshandsgesetz, weiter vernichtet. Was hatte sich Maurice Strong in China lebender Ölmillionär und Direktor von vielen UNO Programmen, darunter auch der Konferenz für Nachhaltigkeit* 1992 in Rio gedacht als er forderte: 

„So in or­der to save the planet, the group de­cides: Isn’t the only hope for the planet that the in­dus­trial civi­li­za­tions col­lapse? Isn’t it our re­spon­si­bil­ity to bring that about? This group of world lead­ers form a se­cret so­ci­ety to bring about an eco­nomic col­lapse“.

in Deutsch:

"Also, um den Planeten zu retten entscheidet die Gruppe: Ist es nicht die einzige Hoffnung für den Planeten, dass die industriebasierte  Zivilisation zusammenbricht? Ist es nicht unsere Verantwortung dies herbeizuführen? Diese Gruppe von Führern formen eine geheime Gesellschaft um einen ökonomischen Kollaps herbeizuführen"

* Zur Er­in­ne­rung: In Rio wur­de un­ter an­de­rem die Kli­ma­rah­men­kon­ven­ti­on (UNFCCC) un­ter­zeich­net, Grund­la­ge für das fol­gen­de Kyo­to-Pro­to­koll. Da­raus entstand auf Strongs Be­trei­ben der ers­te World Busi­ness Coun­cil for Sus­tai­nab­le De­ve­lop­ment (WBCSD). 1999 be­grün­de­te dann der WBCSD zu­sam­men mit der UNCTAD die In­ter­na­ti­o­nal Emis­si­ons Tra­ding As­so­ci­a­ti­on), die den Markt für den Han­del mit Treib­haus­ga­sen er­öff­nen soll­te.

** Passend zum Thema am 5.1.10 in SPON:  Nordeuropa treibt die Energiewende voran. "Und ist´s auch Wahnsinn, so hat es doch Methode": Hamlet; Shakespeare

*** Halle/MZ/rgu. Mehr als sieben Millionen Wohnungen in Deutschland sind von Schimmelpilz und Feuchteschäden befallen. Davon sind rund 15 Millionen Menschen betroffen, sagte Sabine Brasche von der Universität Jena gestern in Halle. Sie könnten Allergien und Atembeschwerden auslösen. Die Wissenschaftlerin stellte dem Bundesverband der Schornsteinfegerhandwerks, der bis Freitag in Halle seine Jahrestagung abhält, die Ergebnisse einer repräsentativen Studie (der Friedrich-Schiller-Universität Jena) vor. … Sie belegt, dass rund sieben Millionen Wohnungen Feuchteschäden und/oder Schimmelpilzbefall aufweisen. Sie stellen nach Überzeugung der Autorin, Sabine Brasche, ein "erhebliches Risikopotenzial für die Gesundheit von 15 Millionen Bürgern dar." …"