Neue Fakten zu Fukushima-Zweite Begutachtung durch IAEA

Einordnung des Berichts

In der Folge des Reaktorunglücks am 11. März 2011 hat der Betreiber TEPCO einen Aktionsplan zur Beseitigung der Schäden vorgelegt. Dieser Plan wurde von den einschlägigen japanischen Verwaltungen geprüft. Diese "Roadmap" enthält detaillierte Beschreibungen und Zeitpläne der durchzuführenden Arbeiten. Jeweils im July 2012 und Juni 2013 wurde eine grundlegend neu überarbeitete Fassung erstellt. Die japanische Regierung, vertreten durch das METI (Ministry of Economy, Trade and Industry), hat die IAEA um eine Begutachtung dieser "Roadmap" gebeten.

Inzwischen trägt die japanische Offenheit Früchte. Das Spielfeld für Betroffenheitsunternehmen vom Schlage Greenpeace, ist bemerkenswert eng geworden. Es gelingt den einschlägigen "Atomexperten" kaum noch, ihre tumbe Propaganda in den Medien unter zu bringen. Sie können nur noch ihre tiefgläubige Klientel bedienen. Wenn man sich an die Geheimniskrämerei der Sowjets nach Tschernobyl erinnert, ein bemerkenswerter Fortschritt. Mangels frei zugänglicher und überprüfbarer Informationen selbst für Fachkreise, war jeglicher Spekulation und Verschwörungstheorie Tür und Tor geöffnet.

Japan hat viele grundsätzliche und vermeidbare Fehler im Umgang mit der Kernenergie gemacht. Sie haben aber ihre Konsequenzen gezogen und ohne jede Rücksicht auf Kosten und Organisationsstrukturen radikale Veränderungen durchgeführt. Veränderungen, die der Verbesserung und weiteren Entwicklung dienen und nicht dem politischen Tagesgeschäft geschuldet sind.

Entfernung der Brennelemente

Die vorhandenen Lagerbehälter auf dem Gelände wurden überprüft, mit neuen Dichtungen versehen und auf einen sicheren Platz umgesetzt. An einer langfristigen Lösung wird gearbeitet.

Der Block 4 wurde vollständig neu eingehaust und inzwischen von allem Schutt geräumt. Es ist jetzt wieder eine, einem Kernkraftwerk entsprechende Arbeitsumgebung geschaffen worden. In den letzten fünf Monaten sind bereits 659 Brennelemente aus dem Lagerbecken entfernt worden, in 14 trockenen Lagerbehältern (Anmerkung: ähnlich "Castoren") verpackt und auf dem Zwischenlagerplatz transportiert worden. Alle größeren Trümmer sind aus dem Lagerbecken geräumt, kleinteilige Trümmer zu über 70 % entfernt und fast 20% der Lagergestelle bereits ausgesaugt worden.

Es ist geplant, alle Brennelemente aus den Lagerbecken bis 2017 zu entfernen und in trockene Lagerbehälter zu verpacken. Es wird ein Verfahren ausgearbeitet, alle Brennelemente auch innen so zu reinigen und zu waschen, daß sie "normalen" Ladungen aus Kernkraftwerken entsprechen, um sie den normalen Wiederaufbereitungsanlagen problemlos zuführen zu können. Alle Brennelemente werden in fünf Kategorien eingeteilt: In Ordnung und vollständig bestrahlt, in Ordnung und teilweise bestrahlt, in Ordnung und nicht bestrahlt, beschädigt (im Sinne von, der Austritt radioaktiver Stoffe ist möglich), leicht beschädigt (lediglich mechanisch; vom Originalzustand abweichend).

Weit aus schwieriger und langwieriger, gestaltet sich die Entfernung des "radioaktiven Bruches". Gemeint ist damit geschmolzener Brennstoff, der teilweise sogar Legierungen mit anderen Materialien des Reaktorkerns eingegangen sein wird. Hier ist nur ein schrittweises Vorgehen möglich. Man muß erst allen Schutt — verursacht durch die Wasserstoffexplosionen — wegräumen, um an die Druckgefäße zu gelangen. Dies muß wegen der erhöhten Strahlung fernbedient und durch Roboter geschehen. Ein Entwicklungsprozess, der ständig neu durchdacht und angepaßt werden muß. Die Vorarbeiten werden mehre Jahre in Anspruch nehmen.

Umgang mit dem verseuchten Wasser

Die Lagerung von radioaktivem Wasser in Tankanlagen auf dem Gelände, war in den letzten Monaten ein ständiges Ärgernis. Auftretende Leckagen fanden ein breites Echo in der weltweiten Öffentlichkeit. Es wurden drei Prinzipien zur Vorgehensweise definiert:

1.     Beseitigung der Quellen. Dies ist der schwierigste Teil, da es kurzfristig eine Abdichtung der zerstörten Sicherheitsbehälter erfordert und langfristig eine Beräumung des "radioaktiven Schutts".

2.     Trennung von Grundwasserströmen auf dem Gelände von kontaminiertem Wasser im Bereich der zerstörten Anlage. Maßnahmen sind eingeleitet: Umleiten der Grundwasserströme oberhalb des Standortes, bevor sie die Ruine erreichen können. Errichtung von unterirdischen Sperren vor den Blöcken und gegenüber der Hafenseite.

3.     Sicherung der gelagerten Wassermassen (Verhinderung von Undichtigkeiten, Auffanganlagen für Leckagen etc.). Beschleunigter Bau von Reinigungsanlagen. Momentan liegt der Schwerpunkt auf einer sehr erfolgreichen Entfernung des Cäsiums (Anmerkung: Cäsium ist ein γ-Strahler und maßgeblich an der Strahlenbelastung im Tanklager verantwortlich; α- und β-Strahler sind in diesem Sinne unerheblich — niemand muß das Wasser trinken.). Ferner wird inzwischen das ursprünglich zur Kühlung verwendete Meerwasser entsalzt und wieder verwendet. Inzwischen wurden über 800 000 m3 sehr erfolgreich behandelt.

Inzwischen haben sich mehr als 500 000 m3 kontaminiertes Wasser auf dem Gelände angesammelt. Davon ungefähr 400 000 m3 in 900 oberirdischen Tanks! Der Rest befindet sich noch in den Kellern, Kabelkanälen usw. Man geht davon aus, daß man das Tanklager noch einmal verdoppeln muß. Dies hängt jedoch letztendlich von den Gegenmaßnahmen und dem Tempo bei der Wasseraufbereitung ab. Es wird z. B. auch erprobt, das Wasser nicht mehr ständig aus den Kellern und Kanälen abzupumpen, sondern mobile Reinigungsanlagen einzusetzen. Rund 300 000 m3 in den Tanks besteht inzwischen aus dem Abwasserstrom der Meerwasserentsalzung (Salzlake) und Cäsium-Entfernung. Es "strahlt" daher nur noch relativ gering, besitzt aber einen erhöhten Anteil an Sr-90 und Y-90. Andere Radionuklide sind nur in geringem Umfang vorhanden. TEPCO setzt nun auf das Advanced Multi-Nuclide Removal System (ALPS) zur Beseitigung der radioaktiven Abwässer. Es ist bereits eine Versuchsanlage mit drei parallelen Strängen zu je 250 m3 / Tag in Betrieb. Mit ihr wurden bereits 30 000 m3 erfolgreich gereinigt. Es gelingt praktisch alle Radionuklide — bis auf Tritium — unter die Nachweisgrenze zu entfernen. (Anmerkung: Tritium bildet "titriertes Wasser", welches chemisch praktisch nicht von normalem H2O unterscheidbar ist. Es ist aber relativ harmlos, da es sich nicht im Körper anreichert und wie jegliches andere Wasser auch, eine sehr geringe biologische Halbwertszeit besitzt). Inzwischen laufen in Japan Diskussionen, ob man nicht wenigstens dieses Wasser, in "Trinkwasserqualität" in das Meer abgeben könnte. In der japanische Kultur, ist diese Frage keinesfalls mit einem einfachen "Ja" zu beantworten.

Unmittelbar nach dem Unglück, in einer durch den Tsunami völlig zerstörten Infrastruktur, war es richtig, möglichst schnell ein Tanklager zur Rückhaltung von radioaktivem Wasser aufzustellen. Es wurde deshalb auf zusammengeschraubte Tanks zurückgegriffen. Solche Tanks, mit ihren zahlreichen Dichtungen, sind nicht für einen dauerhaften Betrieb geeignet. Es wird deshalb ein umfangreiches Programm gestartet, welches sich mit einer dringend notwendigen Ertüchtigung beschäftigt. Neue Tanks, sollen nur noch in geschweißter Ausführung erstellt werden. Wenn das Tanklager noch sehr lange nötig wird, will man sogar die vorhandenen Behälter ersetzen.

Feste Abfälle

Bei der Reinigung der gewaltigen Wassermengen darf nicht vergessen werden, daß man damit nicht die Radioaktivität beseitigt, sondern lediglich umlagert. Nach der Reinigung bleiben Zeolite, an die die Radionuklide gebunden sind und Schlämme mit Radionukliden übrig. Diese müssen vor der endgültigen Lagerung in eine feste Form überführt werden, damit sie nicht in die Umwelt freigesetzt werden. Es werden einige tausend Kubikmeter solcher niedrig und mittelaktiven Materialien übrig bleiben.

Der (kontaminierte) Schutt infolge des Tsunami ist für sich genommen, ein gewaltiges Problem. Bisher wurden von dem Gelände 65 000 m3 Schutt und allein 51 000 m3 Abfallholz beiseite geräumt und in zehn Zwischenlagern gesammelt. Da die gefällten Bäume "leicht verstrahlt" sind, dürfen sie nicht einfach verbrannt werden. Sie werden deshalb in Fässer verpackt, die für eine Lagerung von 25 Jahren vorgesehen sind. Für 23 000 dieser "Altholzfässer" wird gerade ein eigenes Lagergebäude errichtet. Kann sich noch jemand an die Bilder von Tschernobyl erinnern, wo ganze LKW und Busse einfach in ausgehobene Gräben versenkt wurden?

Bei einem normalen Abriss eines Reaktors, geht man von etwa 10 000 m3 "Atommüll" aus, der endgelagert werden muß. Der Rest kann nach Reinigung und Freimessung in den normalen Wertstoffkreislauf gegeben werden. In Fukushima rechnet man mit über 800 000 m3. Es ist deshalb ein umfangreiches Programm zur völligen Neuentwicklung eines Recycling auf der Unglücksstelle gestartet worden. Man möchte möglichst viel des unbelasteten Abfalls (nach einer Reinigung) auf der Baustelle wieder verwenden. Beispielsweise kann man das Volumen von Metallschrott durch Einschmelzen um 70 bis 80 % verringern. Ein bereits bei der Beseitigung von alten Dampferzeugern angewendetes Verfahren. Es wird nun untersucht, wie man das auf der Baustelle (kostengünstig) durchführen kann und dieses "leicht radioaktive" Material gleich zum Bau der "Atommülldeponien" wieder verwenden kann.

Nach heutiger Planung, geht man erst in 20 bis 25 Jahren von einem Abtransport radioaktiver Abfälle von der Unglücksstelle (in ein Endlager) aus. Bis dahin muß man deshalb für einen ausreichenden Strahlenschutz auf der Baustelle sorgen. Es müssen deshalb jede Menge provisorischer Abschirmungen gebaut werden.

Maßnahmen gegen das Eindringen von Grundwasser

Im Nachhinein kann man sagen, daß der Bau der Anlage im Grundwasser, ein weiterer schwerwiegender Konstruktionsfehler war. Das Kraftwerk mit seiner kompakten Bauweise aus vier Blöcken, besitzt zahlreiche Keller und unterirdische Verbindungskanäle. Diese lagen alle unterhalb des natürlichen Grundwasserspiegels. Um ein aufschwimmen zu verhindern, war deshalb eine permanente Grundwasserabsenkung erforderlich. Die erforderlichen Leitungen und Pumpen wurden durch den Tsunami zerstört. Infolgedessen kam es zu einem schnellen Wiederanstieg des Grundwassers, was zu zahlreichen Bauschäden führte. Heute dringen immer noch ungefähr 400 m3 täglich ein.

Es wurde bereits ein ganzes Bündel Maßnahmen ergriffen, um dieses Problem in den Griff zu bekommen. Durch Grundwasserabsenkung, -umleitung und Abdichtung bestimmter Bodenschichten, konnte bereits das Weiterfließen ins Meer aufgehalten werden. Das Eindringen in die Gebäude kann aber erst verhindert werden, wenn um das gesamte Kraftwerk eine Barriere aus Eis erzeugt worden ist. Man arbeitet bereits daran. Diese Methode ist z. B. im Tunnelbau Stand der Technik.

Strahlenbelastung in unmittelbarer Umgebung

Die Grundstücksgrenze, ist die (juristische) Grenze zwischen zwei Welten: Innerhalb des Zaunes gilt der Arbeitsschutz, außerhalb die allgemeinen Regeln für die Bevölkerung. Die japanische Regierung hat die zulässige zusätzliche Belastung für die Bevölkerung auf 1 mSv pro Jahr festgelegt. Dieser — absurd niedrige Wert — hat auch unmittelbar am Bauzaun zu gelten. Die aktuelle Belastung durch Gase ist praktisch nicht mehr vorhanden, weil praktisch keine Gase mehr austreten. Der "cloudshine" (Anmerkung: Strahlung, die Richtung Himmel abgegeben wird, wird teilweise durch die Luft zurückgestreut) beträgt ungefähr 1,8 x 10^{-8} mSv/a, die direkte Strahlung ungefähr 2,8 x 10^{-2} mSv/a und die Belastung durch Atmung und Nahrungsaufnahme ungefähr 1,8 x 10^{-4} mSv/a. Wohlgemerkt, 0,0282 mSv für jemanden, der das ganze Jahr unmittelbar am Bauzaun steht! In etwa, die Strahlenbelastung eines einzigen Transatlantikfluges nach USA.

Allerdings ist seit etwa April an manchen Stellen die jährliche Strahlenbelastung "dramatisch" auf 0,4 bis 7.8 mSv angestiegen. Dies ist in der Nähe der Tanks der Fall, in denen die Lake aus der Aufbereitung der "ersten Kühlwässer" eingelagert wurde. Sie wurde ursprünglich in unterirdischen Behältern gelagert, aber aus Angst vor unentdeckten Undichtigkeiten, in besser kontrollierbare oberirdische Tanks, umgepumpt.

Die IAEA-Kommission empfiehlt daher, für die "Strahlenbelastung der Öffentlichkeit" eine Person mit realistischen Lebens- und Aufenthaltsbedingungen zu definieren.

Robotereinsatz

Deutlicher, kann man den Unterschied zweier Gesellschaftssysteme nicht aufzeigen, wenn man die Aufräumarbeiten in Tschernobyl und Fukushima vergleicht. Welchen Wert ein Mensch im real existierenden Sozialismus hatte, kann man ermessen, wenn man die Bilder der Soldaten betrachtet, die mit bloßen Händen den Kernbrennstoff zurück in den Schlund des Reaktors warfen. In Fukushima schickt man auch nach drei Jahren nicht einmal einen Arbeiter in die Nähe der verunglückten Sicherheitsbehälter! Alle Erkundungen oder Reinigung- und Aufräumarbeiten werden maschinell aus sicherer Entfernung durchgeführt. Wenn man in des Wortes Bedeutung nicht weiter kommt, wird erst ein Roboter oder eine Vorrichtung entwickelt und gebaut. Wenn Geräte aus dem Ausland besser geeignet sind als eigene Entwicklungen, werden sie gekauft. Man denkt asiatisch langfristig und gibt sich selbst eine Zeitvorgabe von 30 bis 40 Jahren. Es wird schön zu beobachten sein, welchen Quantensprung die Automatisierung in der japanischen Industrie allgemein, in einigen Jahrzehnten erreicht haben wird. Hier in Fukushima, ist die Keimzelle für eine Revolution in der Industrie und Bautechnik. Japan scheint wieder einmal die restliche Welt verblüffen zu wollen — diesmal allerdings auf einem friedlichen Gebiet.

Kontrolle des Meeres

Zur Überwachung des Meeres wurden 180 Kontrollstellen für Wasser und Sedimente eingerichtet. Die laufenden Messungen haben ergeben, daß die Einleitungen seit dem Unglück um mehr als fünf Größenordnungen kleiner geworden sind. Die Messungen werden von TEPCO und sechs verschiedenen japanischen Behörden unabhängig und redundant vorgenommen. Hinzu kommen noch zahlreiche Universitäten und Forschungseinrichtungen.

Die Ergebnisse sind allen interessierten Organisationen international zugänglich. Fast alle Daten werden kontinuierlich auf verschiedenen Web-Sites veröffentlicht. Leitgröße ist Cs-137 wegen seiner langen Halbwertszeit von 30 Jahren. Seine Konzentration beträgt in der Nähe des Kraftwerks zwischen 1 und 2 Bq/Liter. Wegen der starken Verdünnung durch die Meeresströmungen sinkt es im Küstenverlauf unter 100 mBq/Liter. An entfernteren Küsten sinkt sie unter 1 bis 3 mBq/Liter.

Japan hat 2012 einen zulässigen Grenzwert von 100 Bq/kg für Fisch als Summe aller Cäsium Isotope festgelegt. In Fukushima wurden von 2011 bis 2013, 15144 Proben Meeresfrüchte untersucht, von denen 2016 diesen Grenzwert überschritten haben. Ein Zeichen der positiven Entwicklung ist dabei, daß die Quote von 57,7 % (Mittelwert der Periode April bis Juni 2011) auf 1,7 % im Dezember 2013 gesunken ist. In den anderen Küstenregionen wurden weitere 21 606 Proben im gleichen Zeitraum untersucht. Von denen 174 den Grenzwert überschritten haben. Dort sank die Quote von 4,7 % auf 0,1 %. Die schnelle und örtliche Abnahme zeigt, wie unbegründet die Tatarenmeldungen über eine weltweite Gefährdung gewesen sind. Nur mal so zur Orientierung: Eine einzelne Banane soll etwa 20 Bq in der Form von "natürlichem" Kalium haben.

Hier wird aber auch deutlich, daß es dem Laien wenig hilft, wenn er mit einem Zahlenfriedhof allein gelassen wird. Die IAEA empfiehlt daher den japanischen Behörden, noch enger mit interessierten Gruppen (Fischer, Händler, Verbraucherschutz, usw.) zusammenzuarbeiten und allgemein verständliche Interpretationen zu entwickeln. Ferner wird empfohlen automatische Meßstationen mit simultaner Übertragung ins Internet einzurichten, um das Vertrauen bei der Bevölkerung zu erhöhen. Außerdem ist die Qualität der Messungen über Ringversuche abzusichern. Inzwischen sind allein mehr als zehn verschiedene japanische Institutionen an den Messungen beteiligt. Meßfehler einzelner Organisationen, könnten von der Öffentlichkeit falsch interpretiert werden.




Der „Jahrhundert-Journalist“ Claus Jacobi ist tot: Ein verspäteter Nachruf auf Claus Jacobi

Update 23.2.14 ergänzt um Hinweise von Dr. D. Ufer

Claus Jacobi saß im Zuge der "Spiegel"-Affäre im Gefängnis. Er arbeitete damals beim SPIEGEL. Claus Jacobi war Journalist um des Journalist Seins Willen, nicht Journalist rechter, linker oder sonstiger Gesinnung. Auch und gerade deshalb fand Claus Jacobi allgemein Anerkennung!

Unermüdlich klagte er – nicht zuletzt in seiner Kolumne „Mein Tagebuch“ in BILD – die Mängel in Politik und Gesellschaft an. Er scheute nicht vor deutlichen Worten zurück, auch wenn er damit sehr oft gegen die „Political Correctness“ verstieß. Beispielhaft hierfür sind seine oft sehr drastischen Einsprüche gegen die aktuelle „Klimapolitik“.

So schrieb er am 28. April 2007:

„Alle reden vom Wetter, noch lieber von der Klimakatastrophe. Heiß war es tatsächlich schon im April. Dabei leben wir seit 40 Millionen Jahren in einer Eis-Epoche, die uns mal mehr, mal weniger angenehmes Klima beschert hat. Allein in den letzten 2,5 Millionen Jahren, in denen der Homo erectus und der gegenwärtige Homo sapiens aufstiegen, gab es nicht weniger als 17 Perioden starker Vereisung. Etwa 50 weitere Vereisungsperioden, die jeweils 10.000 Jahre dauern können, stehen der Welt – laut ‚New Scientist‘ – bevor. Dazwischen kann es natürlich schon mal mollig warm werden.“

Oder am 29. September 2007 unter der Überschrift „Klimakrise, Klimaschock – Politik im Klima-terium“

„Warum kam die eine Eiszeit, warum ging die andere, wohin führt die Klima-Reise heute? Niemand weiß es. Mächtige Kräfte wie Sonnen-Aktivitäten, die Laufbahn der Sterne oder die Verschiebung der Kontinente wirken auf das Klima ein. Aber wie seine Veränderung funktioniert, ist der Wissenschaft noch ein Rätsel. Unsere Politiker stört das wenig. Klima ist eine ihrer Lieblingsvokabeln geworden. Klimawechsel, Klimawandel, Klimaschock, Klimaschutz, Klimakrise, Klimakatastrophe, Klimakonferenz – die Republik im Klima-terium?“

Am 10. November 2007 konnte man unter der Überschrift „Zu den vielen Klima-Überraschungen gehören auch überholte Vorhersagen“ lesen:

„Je intensiver die Forscher die Klimaerwärmung untersuchen, umso mehr bisherige Annahmen beginnen zu wackeln: Der Klimawandel scheint nicht allem durch Treibhausgase verursacht,  der  Schnee auf dem Kilimandscharo schmilzt nicht allein durch menschliche CO2-Gase. Der Golfstrom könnte sich verlangsamen, aber kaum abbrechen. Der Hurrikan „Katrina“, der New Orleans vernichtete, war keine Folge der Erderwärmung. Das Eis an den Polen dürfte nicht in Jahrzehnten, sondern in Jahrtausenden auftauen. Zu den vielen Klimaüberraschungen, die uns in Zukunft fraglos erwarten, werden wohl auch immer wieder überholte Vorhersagen gehören.“

Aus seiner Feder stammt auch der am 1. Dezember 2007 erschienene Text:

«Nimmt die Klima-Hysterie ab oder zu? Regierungen heucheln hechelnd, was das Klima hergibt. Parteien kochen ihr Süppchen auf der Erderwärmung. Ein PR-Genie verdiente sich mit ihrer Hilfe den Nobelpreis. Als origineller Klima-Denker unter den Staatsmännern erwies sich Václav Klaus, 66, der Staatspräsident Tschechiens, zu dessen Vorbildern Ludwig Erhard und Margaret Thatcher zählen. Klaus hält wenig von der modischen These, die gröbste Schuld am Temperaturanstieg trügen von Menschen produzierten Abgase und wenn man sie mit enormen Kosten reduziere, würde sich die Lage bessern. Im Gegenteil, meint Václav Klaus: Bremse man Energie-Erzeugung und Abgase, gefährde man Fortschritt und Wirtschaftswachstum. Gerade auf sie aber könne man nicht verzichten, falls der Klimawandel in kommenden Jahren tatsächlich aufwendige Anpassungsmaßnahmen notwendig machen sollte.

Dass die Zweibeiner schon bald auf den richtigen Kurs einschwenken werden, daran zweifelt Tschechiens erfolgreiches Staatsoberhaupt kaum: „Ich vermute, dass die nachfolgenden Generationen von dieser Debatte in 30 Jahren gar nichts mehr wissen werden", sagte er der „Welt“: „Und wenn doch, so dürften sie über die heutige Weltuntergangsstimmung lachen und sich fragen: Wie war das damals möglich, dass die Leute im Jahr 2007 so kuriose Dinge dachten und so komisch reagierten…“»

Am 6. März 2010 konnte man von ihm lesen:

„Der Inder Rajendra Pachauri ist Vorsitzender des Weltklimarates der Vereinten Nationen. Er vertritt die These, der Erde stünde eine rasante Klimaerwärmung bevor, die von dem wachsenden CO2-Ausstoß der Industrienationen ausgelöst werde. Das Endprodukt kapitalistischer Ausbeutung als Vorboten einer neuen Sintflut anzusehen, ist eine Betrachtungsweise, die manchen wohl gefällt. Zwar sind Hunderte von Wetterforschern und Meteorologen der Ansicht, dass Pachauris Theorie zweifelhaft sei. Aber ihre Erkenntnisse sind zersplittert und haben einstweilen keine Chance, sich gegen den mächtigen Weltklimarat durchzusetzen. Eines der Kabinette, das dem Inder Rajendra Pachauri in dessen Feldzug gegen CO2 ergeben folgt, ist die Bundesregierung der Kanzlerin Angela Merkel. Was sie sich davon verspricht, ist nicht erkennbar. Vielleicht: auch einmal bei den Siegern sein?“

Wie aktuell doch seine Gedanken immer noch sind! Wir vermissen den Mahner Claus Jacobi 

Interessant für mich ist an diesem Text auch, dass Claus Jacobi darin den Namen Margret Thatchers erwähnt. Deren Regierung finanzierte 1984 in London Sir John T. Houghton als „Geburtshelfer“ aller Weltklimakonferenzen, auf denen dann der CO2 Betrug wissenschaftlich abgesprochen wurde.




Ein normaler Sonntag, oder „Geben ist seliger denn nehmen!“

Sonntag, der 16. Februar 2014. Für mich in Mittelhessen ein ganz normaler Sonntag: Vormittags die Sonntagsmesse in unserer Pfarrkirche. Mittagessen mit einer Kollegin. Danach Spaziergang im benachbarten, schon frühlingshaft anmutenden Park. Die Sonne scheint. Selbst ältere Parkbesucher lassen sich auf den Bänken nieder, um die Sonnenstrahlen zu genießen. Die Gäste des kleinen Cafés werden bereits im Freien bedient. Aber es ist etwas windig an diesem schönen Nachmittag. Die Wetterkarte zeigt mir, dass das wohl die fernen Ausläufer des Sturmtiefs „Ulla“ sind, das gerade die britischen Inseln heimsucht. Ich kann mir denken, dass der Wind in der norddeutschen Tiefebene viel kräftiger bläst als zwischen den hessischen Mittelgebirgen. Und so war es auch. Die Windmüller (manche nennen sie in klassenkämpferischem Ton bereits „Windjunker“) konnten sich offenbar die Hände reiben. Der Wind blies kräftig, erreichte aber in der Ebene durchaus nicht Orkanstärke, also genau richtig für eine gute Ausbeute der vielen Tausend Windräder, die Norddeutschland zieren. Hätte er heftiger geblasen, hätten sich viele Windräder aus Sicherheitsgründen automatisch aus dem Wind gedreht und die Windernte wäre eher mager ausgefallen.

Abb. 1 & 2: Leistungseinspeisung Wind- Solar und konventionell an der EEX. Mit Dank an R. Schuster für die Erstellung dieser Grafiken

Heute, am Dienstag, dem 18. Februar, erfahre ich nun aus den Aufzeichnungen der Leipziger Strombörse EEX, wie hoch die Windausbeute an diesem schönen Vorfrühlings-Sonntag war: Sie überschritt deutlich den deutschen Bedarf. Was zur Folge hatte, dass 411.678 Megawattstunden an der EEX nur zum Preis von minus 629.662 Euro weggingen. Im Klartext: Die deutschen Stromnetzbetreiber mussten Abnehmern in den Nachbarländern je Megawattstunde 1,53 Euro zuzahlen, um den überschüssigen Strom loszuwerden. Die deutschen Stromkunden mussten für diesen Strom mit einem negativen Börsenwert über die EEG-Umlage auf ihre Stromrechnung aber rd. 29 Millionen Euro zahlen. Das passierte an einem Wochenende ohne besondere Vorkommnisse.  




Nord-Süd-Strom-Autobahnen: ein Schildbürgerstreich

Die Abschaltung der deutschen Kernkraftwerke ist und war falsch. Fukushima als Begründung für den deutschen Atomausstieg ist nicht stichhaltig. In Fukushima wurde vom Betreiber Tepco und auch von den Behörden geschlampt und es fehlten zahlreiche Sicherheitseinrichtungen nach dem Stand der Technik.15)

Notwendig ist, dass die Politik den Atomausstieg zurücknimmt und eine Laufzeitverlängerung der bestehenden Kernkraftwerke beschließt. Kein Land der Welt ist dem deutschen Modell –Energiewende und Atomausstieg- gefolgt. In vielen Ländern Europas wurde erkannt, dass Fukushima kein Grund gegen die Kernenergie ist. Vielmehr werden in zahlreichen Ländern in Europa neue Kernkraftwerke gebaut und auch konkret geplant, außerdem erhielten zahlreiche Kernkraftwerke eine Laufzeitverlängerung.

Hintergründe für den Bau neuer Nord-Süd-Stromleitungen:

Die Politik und die Lobbyverbände versuchen uns einzureden, dass Nord-Süd-Strom-Autobahnen notwendig seien, um die stromintensive Industrie in Süddeutschland mit Windstrom statt Atomstrom zu versorgen.

Diese Aussage ist falsch. Vielmehr fehlt es an Stromverbrauchern für den Windstrom („Abfallstrom“) in Norddeutschland.

Für Süddeutschland würde das bedeuten: Ersatz von „gutem Strom“ (ständig und nach Bedarf verfügbarem Kernkraftstrom) durch „schlechten Strom“ (ungesicherter wetterabhängiger Windstrom). Dabei ist physikalisch der Ersatz von Atomstrom durch Windstrom gar nicht möglich.

Insgesamt sind mehr als 4 Trassen in der Planung für eine Leistung von insgesamt 12.000 MW, davon die längste Strecke “SuedLink“ mit 800 km Länge von Schleswig-Holstein über Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen nach Bayern. 1)

Wie die Netzbetreiber Tennet und TransnetBW mitteilten, „könnten bis 2022 mittels HGÜ (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung) große Mengen Windstrom vom Norden in den Süden gebracht werden, und dort die Stilllegung mehrerer Kernkraftwerke kompensieren. Da dieser Stromtransport mit einer Übertragungsleistung von rd. 4000 MW nur erforderlich ist, wenn im Norden der Wind kräftig weht, sind im Gebiet der bisher dort einspeisenden und zu ersetzenden Kernkraftwerke entsprechende Gaskraftwerke zur Reservebereitstellung der Leistung erforderlich“. 1)2)4)

Man kann konventionelle Kraftwerke (Kernenergie, Kohle Gas) nicht durch Windenergie ersetzen, da der Windstrom so zufällig erzeugt wird, wie das Wetter ist! Wirtschaftlich ist es unsinnig, da man (selbst bei Windparks in der Nordsee) fast die doppelte Leistung benötigen würde, um die gleiche Energie erzeugen zu können. Die bayrischen Kernkraftwerke haben eine Arbeitsverfügbarkeit von durchweg 90 %, während die Windenergie in Ost- und Nordsee auf höchstens 40 %, und an Land nur auf 20% Jahresverfügbarkeit kommt.

Besonders unsinnig ist es, eine Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) bauen zu wollen. Gleichstrom und Drehstrom sind physikalisch verschieden und lassen sich nicht einfach mischen! Man muß den erzeugten Drehstrom (aus den Windkraftanlagen) erst aufwendig in Gleichstrom umwandeln und später wieder zurück wandeln. Beides ist mit Verlusten behaftet und erfordert sehr kapitalintensive Anlagen. Wirtschaftlich lohnt sich das nur bei sehr großen Entfernungen durch dünn besiedelte Regionen. Man kann nämlich nirgendwo unterwegs Strom abzweigen, um ihn in lokale Netze einzuspeisen. Der Gleichstrom müßte erst wieder in Wechselstrom gewandelt werden. Die Bezeichnung "Stromautobahn" ist bewußt irreführend. Auf einer Autobahn kann man mit jedem Kraftfahrzeug, mit dem man im sonstigen Straßennetz fahren kann, ebenfalls fahren. Eine solche HGÜ-Trasse bleibt ewig ein Fremdkörper im vorhandenen (europaweiten) Stromnetz. Außerdem: Fällt diese einzelne Leitung (Eisregen, Sturm, Unfälle, Terrorismus etc.) aus, müßte das vorhandene örtliche Netz die Versorgung sicher übernehmen können. 3)

Gesundheitliche Gefährdung durch die HGÜ-Nord-Süd-Leitung?

Hierzu schreibt die SSK (Strahlenschutzkommission):

Angesichts der zu erwartenden Immissionen durch elektrische und magnetische Felder von HGÜ-Leitungen und bestehender Regelungslücken empfiehlt die SSK, die elektrischen Gleichfelder von HGÜ-Leitungen mit dem Ziel der Vermeidung gesundheitlicher Beeinträchtigungen (2008) auch die HGÜ-Leitungen, insbesondere deren elektrische und magnetische Gleichfelder, aus der Sicht des Strahlenschutzes in Bezug auf den Menschen oder erheblicher Belästigungen zu begrenzen und bei multipler Exposition durch elektrische Gleich- und Wechselfelder eine gewichtete Summation der Einzelbeiträge vorzunehmen. Die SSK weist auf die Notwendigkeit des Schutzes von Personen mit magnetisch aktivierbaren Implantaten hin und empfiehlt eine Begrenzung der magnetischen Flussdichte auf 500 µT4).

Kosten der HGÜ Nord-Süd-Leitungen

Bei der Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom entstehen Verluste von 3-7 %5), oder nach anderer Quelle 6 %6) bzw. 2 % 7) insgesamt also rund 5-10 % Verluste. Hinzu kommen etwa 6,4 % Leitungsverlust bei der HGÜ-Technik auf 1000 km Leitungslänge.7)8) Die Kosten dieser Leitung werden etwa 6-10 Mrd. € betragen. Die Investitionskosten für alle Leitungen werden auf 20 Mrd.€ geschätzt.1) Mit Umwandlung in Gleichstrom und Transport über 800 km kostet der Strom etwa 22 bis 25 ct/kWh.

Alternative zu Nord-Süd-Leitungen

Die zahlreichen Bürgerinitiativen gegen den Bau der Nord-Süd-Stromleitungen, z.B. „Freie Wähler planen Massenpetition gegen Stromtrasse“ 10) und auch die Widerstände von Landesregierungen (Memorandum von MP Seehofer = Aussetzen der weiteren Planungen und neues Nachdenken  und Thüringens Ministerpräsidentin Lieberknecht auch für das Memorandums von MP Seehofer)11) lassen die Realisierung dieser Projekte bezweifeln. Deshalb müssen Alternativen untersucht werden: Gaskraftwerke insbesondere aber:

Weiterbetrieb der Süddeutschen Kernkraftwerke, die zu den besten und sichersten Anlagen der Welt gehören.

Die Abschaltung der deutschen Kernkraftwerke ist und war falsch. Fukushima als Begründung für den deutschen Atomausstieg ist nicht stichhaltig. In Fukushima wurde vom Betreiber Tepco und auch von den Behörden geschlampt und es fehlten zahlreiche Sicherheitseinrichtungen nach dem Stand der Technik.15)

Notwendig ist, dass die Politik den Atomausstieg zurücknimmt und eine Laufzeitverlängerung der bestehenden Kernkraftwerke beschließt. Kein Land der Welt ist dem deutschen Modell –Energiewende und Atomausstieg- gefolgt In vielen Ländern Europas wurde erkannt, dass Fukushima kein Grund gegen die Kernenergie ist.

Seit Fukushima hat sich vielmehr  die Situation für Kernkraftwerke geändert:

In Europa sind folgende Anlagen im Bau: Olkiluoto-3 in Finnland, Flamanville-3 in Frankreich, 2 Kraftwerke neu „Leningrad“ in St.Petersburg/Russland, Laufzeitverlängerungen Spanien, Frankreich, Schweiz, auch in den USA,  Vereinbarungen über Neubau Paks/Ungarn, Finnland 6.Kernkraftwerk Fennovoima, Polen, Hinkley Point C/ Großbritannien.

Erforderliche Maßnahmen zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie

1. Realismus und Ehrlichkeit in der deutschen Energiepolitik.

2. Falsch ist: die Nord-Süd-Trasse wird benötigt zur Stromversorgung der süddeutschen Industrie.

    Richtig ist: für den Überschußstrom aus Windkraftanlagen in Norddeutschland gibt es dort keine   

    Abnehmer.

3. Die Energiewende ist gescheitert.12) Die Politiker müssen das akzeptieren und danach handeln:

a. Das großtechnische Speicherproblem für den unkontrolliert produzierten Wind- und Solarstrom ist nicht lösbar.

b. Deshalb sind für Zeiten geringen Ökostromangebotes „Schattenkraftwerke“ (Strom aus Kernkraft, Kohle, Erdgas) notwendig. Diese sind jedoch wegen geringer Auslastung nicht

wirtschaftlich zu betreiben. Modernste Gaskraftwerke wurden deshalb schon stillgelegt.

4. Die Betreiber von Wind- und Solarstromanlagen müssen die Fixkosten der Schattenkraftwerke

tragen.

5. Die Abnahmegarantie für den unwirtschaftlichen Wind- und Solarstrom und die garantierte  

    Vergütung durch den Staat (letztlich Steuerzahler) muß abgeschafft werden. (Stromerzeugungs-

    kosten: Windstrom 19 cts/kWh 13) (garantierte Vergütung), Strom aus Kernkraft: 3,2 cts/kWh,

    aus Steinkohle: 3,2 cts/kWh, aus Erdgas: 4.0 cts/kWh, Braunkohle 2,5 cts/kWh) 14)

6. Die Betreiber von Wind- und Solarstromanlagen müssen sich selbst um die Vermarktung ihres

   Stroms kümmern.

7. Abschaffung des EEG (Erneuerbare Energie Gesetz) für Neulagen. Ziel: Vermeidung von

    unnötigen und unwirtschaftlichem Neubau von Wind- und Solarstromanlagen.

    Fertigstellung nur noch derjenigen Windparks, die sich bereits im Bau befinden.

    Widerruf aller übrigen, bereits erteilten Genehmigungen.

8. Einstellung von Planung und Bau der HGÜ-Nord-Südleitungen und

9. Aufhebung des Atomausstiegs durch die Politiker und Weiterbetrieb der wirtschaftlichen Kernkraftwerke in Bayern und Baden-Württemberg (Wiederbelebung Laufzeitverlängerung).

10. Abgeschaltete Kernkraftwerke in kalter Reserve belassen für den Bedarfsfall.

Literatur:

1) Neue Stromautobahnen bis 2022 Welt 8.2.2014

2) http://www.buerger-fuer-technik.de/2014/2014-02-alt-HB-205-HG-trasse.pdf

3) Dr. Klaus-Dieter Humpich: „Stromautobahn oder Schmalspurbahn?

http://www.nukeklaus.de/home/stromautobahn-oder-schmalspurbahn/  

4) http://www.ssk.de/SharedDocs/Beratungsergebnisse/2013/HGUE.html

5) http://www.solaranlage.org/photovoltaik/umwandlung-wechselstrom

6) Energiepolitisches Manifest Argumente für die Beendigung der Energiewende                    http://www.buerger-fuer-technik.de/2014/2014-02-03-energiepolitisches-Manifest.pdf S.13;

7) http://www.energie-lexikon.info/hochspannungs_gleichstromuebertragung.html

      8) de.wikipedia.org/wiki/Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung   

      9) http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/hgue-leitungen-im-gleichstrom-durch-europa-1592873.html

     10) „Freie Wähler planen Massenpetition gegen Stromtrasse.Bayer.Staatsztg.(BSZ) 08.02.2014“

11)  Thüringen gegen weitere Stromtrassen, Focus 8.2.2014

12.) Energiewende ist gescheitert http://www.buerger-fuer-technik.de/Energiewende_gescheitert_Keil_Lindner_14.6.2012.pdf

13.) Energiepolitisches Manifest Argumente für die Beendigung der Energiewende: http://www.buerger-fuer-technik.de/2014/2014-02-03-energiepolitisches-Manifest.pdf S.21

14) http://www.buerger-fuer-technik.de/2013/2013-11-herstellkosten-strom-voss.pdf

96 800×600 Normal 0 21 false false false DE JA X-NONE

15) http://www.buerger-fuer-technik.de/body__fukushima_im_vergleich_____.html?

Dr.Ludwig Lindner ist Vorsitzender von Bürger für Technik.eV.

 




VII. Internationale Klima- und Energiekonferenz (IKEK-7) Steigenberger Hotel Mannheimer Hof, Mannheim, 10. April 2014

Aber auch wegen der immer höher schießenden Energie-Kosten, ausgelöst durch die "Energiewende", die vorrangig mit der zwingenden Notwendigkeit zum "Klimaschutz" begründet wird, und der Aufgeregtheit der Politik mit großem Trara einige Symptome davon zu bekämpfen, dürfte das Interesse auch jetzt wieder hoch sein.

Rechtzeitige Anmeldung sei deshalb angeraten. Die Konferenz wird in Deutsch & Englisch angehalten, mit Synchronübersetzung.
Anmeldungen bitte unter Nutzung des Anmeldeformulars im Anhang bzw der Anmeldeseite <a href="/7-internationale-klima-energiekonferenz-mannheim/">hier</a>. Programm siehe unten. Englische und deutsche Version auch als pdf im Anhang

VII. Internationale Klima- und Energiekonferenz (IKEK-7)

Steigenberger Hotel Mannheimer Hof, Mannheim, 10. April 2014

Besichtigung und Vortrag im Großkraftwerk Mannheim am 11. April 

Donnerstag – 10. April

Programm in Deutsch hier Programm in Englisch hier

09.00 Uhr   Registrierung

10.00 Uhr   Begrüßung – Die Unendliche Geschichte der Klimarettung

                 Dr. Holger Thuss

Präsident, Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE)

10.15 Uhr   IPPC – Warum fast nichts was wir über den Weltklimarat hören wahr ist

                 Donna Laframboise

Blog nofrakkingconsensus.com, Author of the Book “The Delinquent Teenager Who Was Mistaken for the World’s Top Climate Expert“, Toronto, Canada

11.00 Uhr   Fakten statt Emotionen – Klimapolitik ohne Katastrophe

                 Dr. Wolfgang Thüne

                 Ehem. Wettermoderator des ZDF, Meteorologe und Autor

11.45 Uhr   Auswirkung des deutschen Energiekonzepts auf die deutsche Wirtschaft

                 Prof. Dr.-Ing. Dieter Ameling

                 Ehem. Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl und ehem. Vorsitzender des Stahlinstituts VDEh

12.30 Uhr   Mittagspause

13.30 Uhr   Der Einfluss kosmischer Strahlung auf das Klima – Neuste Erkenntnisse und deren Bedeutung für das Verständnis des Klimawandels

                 Prof. Dr. Nir Shaviv

                 Racah Institute of Physics – The Hebrew University of Jerusalem

14.15 Uhr   Die klimatische Rolle der Sonne und der kosmischen Strahlung

                 Prof. Dr. Henrik Svensmark

                 Centre for Sun-Climate Research des Danish National Space Centre

15.00 Uhr – 15.30 Uhr Pause

15.30 Uhr   Aufrichtige Wissenschaft? Klimamodelle vs. gemessene Werte

                 Prof. Dr. Richard Lindzen

                 Atmospheric Sciences in the Department of Earth, Atmospheric and Planetary Sciences at MIT

16.15 Uhr   Kosten und Nutzen der Energiewende

                 Dipl.-Ing. Michael Limburg

                 Vizepräsident, Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE)

16.45 Uhr   Die „versteckten“ Treiber des Klimawandels finden und verstehen

                 Dr. Sebastian Lüning

                 Geologe und Co-Autor von „Die Kalte Sonne“

17.30 Uhr – 17.45 Uhr Pause

17.45 Uhr   Energiewende zwischen Wunsch und Wirklichkeit 

Prof. Dr. Helmut Alt

Fach Hochschule Aachen

18.15 Uhr   Die Bedeutung konventioneller Kraftwerke im Zeichen der Energiewende

                 Bernd Preißendörfer

                 Unternehmensentwicklung/Energiewirtschaft, Großkraftwerk Mannheim AG

19.00 Uhr   Schlussworte

                 Wolfgang Müller

                 Generalsekretär, Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE)

19.45 Uhr   Abendveranstaltung – Gemeinsames Abendessen mit Tischrede

Inquisition und Ablasshandel – Wie mittelalterliche Projekte in der Umweltbewegung wiederentdeckt werden

                 Dr. Sebastian Moll

                 Evangelisch-Theologische Fakultät, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Freitag – 11. April, Exkursion zum Großkraftwerk Mannheim (GKM)

Achtung: Die Exkursion ist bereits ausgebucht, weitere Teilnehmer können nicht angenommen werden.

8.30 Uhr     Abfahrt zum Kraftwerk zur Besichtigung laufender und im Bau befindlicher Anlagen

                 Treffpunkt zur Abfahrt: Steigenberger Hotel Mannheimer Hof, Augustaanlage 4, 68165 Mannheim

8.45 Uhr     Film über die Entstehung von Block 9, Sicherheitseinweisung

                 Treffpunkt Infocenter Großkraftwerk Mannheim, Altriper Straße 30, Mannheim

9.15 Uhr     Besichtigung der Baustelle mit den Stationen: Maschinenhaus, Warte, Kesselhaus, Kohlemühlen, Baustellenstraße zu den Flugaschesilos und evtl. Fahrt

11.00 Uhr   Rückkehr ins Infocenter, Vortrag
Bernd Preißendörfer, Unternehmensentwicklung/Energiewirtschaft, GKM

Georg Rombach, Instandhaltung und Koordination Hochspannung und Schaltanlagentechnik, GKM 

11.30 Uhr   Besichtigung Block 8

     Georg Rombach, Instandhaltung und Koordination Hochspannung und Schaltanlagentechnik, GKM

12.30 Uhr   Ende der Veranstaltung, Rückfahrt zum Steigenberger Hotel

Die Veranstalter behalten sich jederzeit das Recht auf Änderungen des Programms vor.

Alle Vorträge am 10. April werden bis 19 Uhr simultan Deutsch-Englisch und Englisch-Deutsch gedolmetscht.

Veranstaltungsorte       Am 10. April: Hotel Mannheimer Hof, Augustaanlage 4, 68165 Mannheim

                                    Am 11. April: Exkursion zum Großkraftwerk Mannheim (begrenzte Teilnehmerzahl)

Tagungsgebühren

                                                                                          

Privatpersonen bei Teilnahme am Konferenzprogramm und der Abendveranstaltung 80 €

Buchung einzelner Teile:    Konferenz 10. April: 60 €, Halbtageskarte: 30 €
                                     Abendveranstaltung 10. April: 20 €

                                                                                          

Die Exkursion am 11.4. ist ausgebucht

Firmenvertreter bei Teilnahme am Konferenzprogramm und der Abendveranstaltung: 160 €

  

Buchung einzelner Teile:    Konferenz 10. April: 120 €, Halbtageskarte 70 €

                                     Abendveranstaltung 10. April: 40 €

                                                                                          

Die Exkursion am 11.4. ist ausgebucht

Anmeldung (per Internet hier)

Mit vollem Namen, Anschrift und Institution entweder formlos oder mit dem Formular auf der Website an:

EIKE e.V.

Email: info@eike-klima-energie.eu

Fax: 03641 – 3279 8589    

Brief: EIKE Registrierung, Postfach 110111, 07722 Jena 

Zahlung an: EIKE e.V., Volksbank Saaletal Rudolstadt Konto Nr.: 42 42 92 01, BLZ: 830 944 54 

IBAN: DE34 8309 4454 0042 4292 01      BIC: GENODEF1RUJ   oder via PayPal auf der EIKE Website

Aufgrund der begrenzten Plätze entscheiden Eingang von Anmeldung und Beitragszahlung über die Teilnahme an der Veranstaltung. 

Spenden an das Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE) sind steuerbegünstigt. Personen mit Hauptwohnsitz im Ausland wenden sich bitte an uns für alternative Unterstützungsmöglichkeiten.

Related Files