Das Wort zum Sonntag- heute Show: Beten für die Energiewende

 Die heute Show über die Energiewende:
Die heute Show über die Energiewende; übersetzt und bei youtube eingespielt von niederländischen Kollegen. Selten hat sich ein Satz eines amtierenden Bundesministers und langjährigem Hauptverantwortlichen für die Energiewende, so schnell bewahrheitet wie der von Bundeswirtschaftsminister (SPD) Sigmar Gabriel:

“Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte.”

……nicht nur für diese, meint die Redaktion




Eingabe eines Kleinaktionärs zur E.ON HV am 30.4.2014

Prof. Dr.-Ing. Helmut Alt 52078 Aachen, den 29.04.2014 Eichelhäherweg 6 

Eingabe zur E.ON HV am 30.4.2014

Sehr geehrter Herr Wenning, sehr geehrte Damen und Herren im Aufsichtsrat und Vorstand.

als Kleinaktionär der E.ON SE möchte ich fragen, warum nicht deutlicher die Ursache der Misere der sehr angespannten Geschäftsentwicklung der E.ON SE in den Medien thematisiert und die Gründe für alle einsichtig erläutert werden. Triviales Wissen ist, dass auch beliebig viele Wind- und So­laranlagen eine verlässliche und bezahlbare Stromerzeugung nicht leisten können, da Null mal "be­liebig" immer noch Null bleibt, es keine bezahlbaren Stromspeicher gibt und auch absehbar nicht geben kann. Wohl wird der Betrieb aller konventionellen Kraftwerke durch den gesetzlichen Vorrang der sehr teuren Stromerzeugung in regenerativen Anlagen immer unwirtschaftlicher.

Dass unsere Wirtschaft im globalen Wettbewerb – ebenso die Kunden – noch lange diese ineffiziente Kapitalverwendung zur subventionierten, nur fluktuierend verfügbaren, Stromerzeugung aus Sonnen­energie und Windkraft, zusätzlich zu dem unverändert notwendigen konventionellen Kraft­werksmix – in welchem Mixverhältnis auch immer – verkraften kann, ist sehr unwahrscheinlich.

Fluktuierend erzeugter Strom hat eben leider nur den Wert der ersparten Kosten in den ohnehin notwendigen Kraftwerken. Das ist deutlich unter 2 ctlkWh, meist sogar deutlich unter 1 ctlkWh.

Insbesondere sollte den Presseberichten: "E.ON habe den Übergang zu mehr Wind- und Sonnen­strom verschlafen" energisch widersprochen werden.

So ein Unsinn, soll E.ON (oder auch RWE, Vattenfall und EnBW) denn auch auf diesen ver­hängnisvollen Subventionszug aufgesprungen sein und zu Lasten aller Stromverbraucher auch noch die bereits von unserer Bundeskanzlerin beim Handelsblattdinner im April 2013 als unvernünftig und änderungsnotwendig benannte Steigerung der Sonnen- und Windleistung noch weiter befeuert haben?

Eben auch noch als Subventionsprofiteurer zu Lasten aller Bürger?

Bitte klären Sie doch endlich in einer Großanzeige in allen Medien die Bürger und Stromkunden über die wirkliche Lage in unserem Land auf, etwa so, wie das Prof. Werner Sinn als einziger der auf die­sem Gebiet besonders renommierten Wissenschaftler bisher getan hat: "Energiewende ins Nichts".

Video von SAT1: Sigmar Gabriel nimmt am 17.4.2014 in Kassel bei SMA Stellung zur

Energiewende:http://www.1730live.de/sigmar-gabriel-nimmt-in-kassel-stellung-zur-energiewende/

Wörtliche Zitate aus seiner Rede zur EEG-Reform:

"Die Wahrheit ist, dass die Energiewende kurz vor dem Scheitern steht."

"Die Wahrheit ist, dass wir auf allen Feldern die Komplexität der Energiewende unterschätzt haben."

"Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte."

J{efmut Alt




Umfrage des mdr: Sollte Deutschland weiterhin auf Braunkohle als wichtigen Energieträger setzen?




Windstrom im April: Null x viel = Null, sehr wenig x viel = sehr wenig!

4,7 Promille können sehr viel oder sehr wenig sein. Beim Blutalkoholgehalt sind 4,7 Promille sehr viel, wie bei der 45 Jahre alten Autofahrerin, welche am 29.04.2014  auf der A5 bei Darmstadt wegen ihres auffälligen Fahrverhaltens auf Alkohol getestet wurde. Die spätere Blutanalyse ergab einen Blutalkoholwert von 4,7 Promille. Ihr Führerschein wurde eingezogen. 4,7 Promille Einspeisung von der Nennleistung bei Windstrom ist hingegen sehr, sehr wenig, oder fast Null. 
Siehe Abbildung 1 rechts
Nur diese geringe Leistung wurde sowohl an diesem, als auch an vielen anderen Tagen im April, von den rd. 23.000 Windkraftanlagen mit 34,5 GW installierter Leistung in das deutsche Stromnetz eingespeist.
Insgesamt wurden aber an diesen Tagen aber zwischen 43 bis 68 GW. (siehe Abbildung 3) gebraucht. Im Mittel waren es rd. 52 GW. Die Windenergie trug also an diesen Tagen häufig gerade mal mit 3,125 Promille zur Abdeckung des mittleren Leistungsbedarfes bei. An manchen Tagen sogar noch deutlich weniger, nämlich rd. 2 Promille.

Die Irrsinnsidee von der 100 % igen Versorgung durch NIE

Hätten wir bereits 100 % "Versorgung" mit den Nachhaltig Instabilen Energien (NIE*), wie es einige Studien  div. „wissenschaftlicher“ Wirrköpfe, z.B. die Experten des  FVEE, als wünschenswertes und machbares Ziel propagieren, und diese würden durch die, von der GroKo favorisierte, Windenergie zu liefern sein, dann müssten wir zur Sicherstellung der geforderten Leistung ca. 320 mal  so viele Windleistung installiert haben. Diese installierte Leistung betrüge dann 320 x 34,5 = 11.043 GW. Oder das 212 fache des mittleren Verbrauches.
Zur Abdeckung des Spitzenbedarfes benötigte man sogar 419 mal soviel Windleistung. Bei erforderlichen ca. 1.000 € pro installiertem kW Windleistung kostete die Investition zur Deckung der mittleren Leistung rd. 11 Billionen € (1). Spitzenleistung müsste zugekauft oder durch Zwangsabschaltung vermieden werden.
Auch der Flächenbedarf überstiege jedes Maß an Vorstellung: Bei angenommener Deckung dieses Bedarfes durch Windräder mit 150 m Nabenhöhe und 130 m Rotordurchmesser, wie sie heute vielfach gebaut werden, würde wg. des Mindestabstandes zur Vermeidung von Abschattung eine Fläche des ca. 2,6 fachen der Fläche der Bundesrepublik erforderlich sein. Auch bei noch soviel "Repowering" stünde diese Fläche sicher nicht zur Verfügung.
Da dieselben heutigen Windräder im selben Monat aber auch gelegentlich 23,9 GW ablieferten, würde die dann erzeugte Leistung, nach Aufstockung um den Faktor 320,  23,9 x 320 = 7.648 GW betragen. Das ist rd. die 147 fache Menge des mittleren Eigenbedarfes. Es gehört kaum Phantasie dazu sich vorzustellen, dass keiner unserer Nachbarn, auch mit dem Versprechen astronomischer Zuzahlungen nicht, diese Leistung aufnehmen wollte, denn der sofortige Zusammenbruch des gesamten europäischen Stromnetzes wäre die Folge. Eine massenhafte Abschaltung der überflüssigen Wind-Stromlieferanten wäre die zwingende Konsequenz. Dank EEG Irrsinn aber trotzdem vom Verbraucher zu bezahlen.
Und um gleich den unbelehrbaren Jüngern der „Erneuerbaren“ den Wind aus den Segeln zu nehmen. Auch die „Pufferung“ durch per Photovoltaik erzeugten Stromes  verändert das Bild kaum.
 
Abbildung 2: Solar + Windeinspeiseleistung im April mit installierter Leistung; Datenquelle EEX, Grafik R. Schuster 

Abbildung 3: Solar + Windeinspeiseleistung im April mit benötigter Gesamt-Leistung; Datenquelle EEX, Grafik R. Schuster 

Denn trotz einer ebenso gewaltigen installierten PVA Leistung von rd. 35 GW schien auch im sonnenreichen April die Sonne nur zur Mittagszeit in voller Stärke und nicht dann, wenn die größte Leistung gebraucht wurde. Abbildung 3 zeigt das selbstverschuldete Dilemma nochmals deutlich.
Die Minimalmenge von rd. 140 bis 160 MW wurde auch durch die eingespeiste PVA Leistung nicht angehoben, sondern verharrte im dunklen Keller. Nur hätte man beim versuchten Ausgleich der fehlenden Leistung mittels Vervielfachung der installierten PVA Leistung, statt der Windkraft, noch größere Investitionssummen aufzuwenden, die allerdings, das wäre ihr einziger Vorzug, die programmierte Überschussproduktion an sonnen- und windreichen Tagen ein klein wenig vermindert hätten.  Doch die benötigte Mindestmenge wäre nicht erreichbar gewesen. Dafür hätten sich die Taschen der EEG Gewinnler umso voller gefüllt. 
Bliebe als Ausweg für die Unbelehrbaren nur die massenhafte Einführung (und Bezahlung) von Speichern. Dabei wird zurzeit das System "Power to Gas" favorisiert. Doch wie im Energiepolitischen Manifest überzeugend nachgewiesen, ist der dort benutzte Prozess eher eine Energievernichtung, denn ein Energiespeicher. Mit Restwirkungsgraden zwischen 15 bis max 25 % wird diese Form der Energiespeicherung allein dadurch die Kosten pro kWh um den Faktor 4 bis 6 anheben. Von Installations. Betriebs- und Wartungskosten noch nicht geredet. Auch die erforderliche Leitungssanbindung lassen wir hier mal außen vor.
(1) Anmerkung:
Bei der Durchrechnung dieses Gedankenmodells, dass den ganzen Irrsinn der Energiewende wieder einmal aufzeigt, habe ich mehrmals die Zahlen auf Fehler in der Größenordnung kontrolliert. Ich konnte und wollte sie einfach nicht glauben. Doch trotz sorgfältiger mehrfacher Überprüfung ist mir kein Fehler aufgefallen. Das muss nicht heißen, dass ich mich nicht trotzdem verrechnet hätte bei diesen Zahlen. Die Leser mögen es nachrechnen und ggf. kommentieren.
* Mit Dank für diese sinnvolle Namensgebung an Leser J. Ehlig




Der Deutsche Wetterdienst hat ein Problem mit dem Klima

Eine solche Behauptung ist wohl nur zu erklären aufgrund einer politischen Anweisung, oder vorauseilendem Gehorsam gegenüber der regierungsamtlichen Klima-Politik.

Selbst der Leiter des MPI für Meteorologie in Hamburg, Prof. Dr. Marotzke, stellte fest “Ich kenne keinen seriösen Kollegen, der leugnen würde, dass es in den letzten Jahren nicht mehr wärmer geworden ist”.

Als Beispiele für die Erwärmung hat man sich beim DWD drei sorgfältig ausgewählte Fälle herausgesucht: Durch Verwendung der überholten Referenzperiode 1961-1990 kann man bis heute einen Temperaturanstieg um 0,4°C konstatieren. Dabei  ist zu bemerken, dass es sich um einen Tieftemperaturbereich handelt, der nach 35-jähriger Abkühlungsphase von 1940 bis 1975 aufgetreten war. Als aktuelle Vergleichsbasis gilt heute der auch in den USA benutzte Zeitraum 1981-2010. Und dann sieht die Sache schon wieder anders aus: Das Jahr 2013 lag in diesem Fall um 0,2°C unter dem Durchschnitt.

Als zweites Beispiel wird erwähnt, dass es seit 1881 in Deutschland um 1,2°C wärmer geworden sei. Auch hier hat man als Referenz einen Temperatur-Tiefpunkt ausgewählt. Würde man z.B. das Jahr 1860 wählen, wäre die Differenz nur noch halb so groß, ca. 0,6°C. Kein Wort jedoch von der Tatsache, dass die Jahres-Temperaturen in Deutschland seit dem Jahr 2000 bis 2013  um 0,6°C abgesunken sind (nach den Daten des DWD !) und dass das Jahr 2013 das zweitkälteste Jahr seit 14 Jahren war (Abbildung 1).

Vergebens sucht man ein Diagramm mit der neueren Klima-Entwicklung auf den Internet-Seiten des DWD. Das passt offenbar überhaupt nicht in die verordnete Klima-Ideologie.

Auch wenn man den Zeitraum seit 1990 betrachtet (immerhin 24 Jahre), zeigt sich kein Temperaturanstieg, sondern ein nahezu konstantes Niveau.

Als drittes Beispiel wird vom DWD erwähnt, dass wir im Zeitraum 1983 bis 2012 wahrscheinlich die wärmste Periode der letzten 1400 Jahre hatten – und bezieht sich dabei auf den IPCC-Bericht. Gib es denn beim DWD keine eigene klimahistorischen Daten? Ist es beim DWD unbekannt, dass es nicht nur vor 1000 Jahren genauso warm war wie heute, sondern sogar mehrmals in den letzten 3200 Jahren  (und dies garantiert ohne jeden CO2-Einfluss)? Abbildung 2 veranschaulicht die Klima-Historie, die u.a. zeigt, dass stets die Warmzeiten Perioden politischer Stabilität und wirtschaftlicher Blüte waren, während in den kühlen Perioden dazwischen Instabilität (Migration) und Hungersnöte durch Dürren auftraten.

Abbildung 1: Temperaturdaten Deutschland 1999-2013, nach DWD

Abbildung 2: Globaltemperaturen der letzten 3200 Jahre.

Der Beitrag erschien zuerst im Blog Die kalte Sonne hier

Link zur Pressekonferenz des DWD hier

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Anmerkungen / Ergänzungen der EIKE-Redaktion :

DWD-Verlautbarungen wie die oben zitierte “dass die Erwärmung fortschreitet” sind wohl rational kaum noch zu erklären, wenn man zugleich liest, daß international maßgebliche Forscher und auch das IPCC selbst (2013 in Stockholm) die mittlerweile 16-jährige Temperatur-Stagnation klar ansprechen. Dazu gehören z.B. die Instituts-Leiter Jochem Marotzke (MPI Hamburg) und Hans von Storch (Institut für Küstenforschung; Helmholtz-Zentrum Geesthacht) :

Zu diesen sachlichen nüchternen Feststellungen und Analysen solcher Forscher stehen Aussagen des Deutschen Wetterdienstes aus den letzten zwei Jahren in krassem Widerspruch. Mehr noch: Der DWD argumentiert sogar gegen seinen eigenen Daten und Messungen und widerspricht sich selbst im Rahmen von Verlautbarungen :

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