Im globalen „Klimakrieg“ keine Erfolge an den Wetterfronten

Sie sind extrem nützliche Instrumente der globalen Klimapolitik der Vereinten Nationen, sind sie doch geeignet, die Welt in Angst und Schrecken zu versetzen, unter dem Vorwand Klimaschutz zu bevormunden und entsprechend zu disziplinieren. Der mit willfährigen „Klimaexperten“ und guten Umwelt-Agitatoren ausgerüstete „Weltklimarat“ IPCC hat die Oberaufsicht über das Arsenal an Schreckensszenarien und dosiert sie je nach politischer Großwetterlage. Er ist extrem flexibel, verfügt er doch als interkontinentale Allzweckwaffe über „Klimamodelle“, die jeden Programmier-Befehl strengstens gehorchen und eine exzellente Manipulations-Waffe sind.
Sein unter großem Medienrummel in drei Etappen publizierter 5. Sachstandsbericht hat alle Droh-Register gezogen und offensichtlich seine Wirkung nicht verfehlt. Am 7. Mai 2014 machte Radio Vatikan die Meldung „Vom Menschen verursachter Klimawandel ist allgemein akzeptiert“. Die beiden Päpstlichen Akademien für Wissenschaften und für Sozialwissenschaften hatten 40 Wissenschaftler zu einer Tagung eingeladen. Ein mit den Worten von Bischof Marcelo Sanchez Sorondo „herausragendes Team“ habe die Position vertreten, dass es einen Klimawandel gibt, der vom Menschen ausgeht. Dabei waren mit Crutzen, Molina und Ramanathan drei Nobelpreisträger. Der Rest hätte sich nach und nach dieser Position angeschlossen. Sorondo: „So kann man sagen, es ist eine Beurteilung, die von allen geteilt wird.“
So funktioniert Wissenschaft. Drei geben den Ton an und der Rest nickt dazu! Ein Nachweis oder Beweis wird nicht gefordert! Doch was sollen die Katholiken der Welt mit diesem Beschluss anfangen? Müssen sie nun dieser 100-Prozent-Mehrheit glauben?

Der Weltklimarat und seine Wetterwarnungen

Da „Klima“ als „mittlere Temperatur“ eine die Vergangenheit beschreibende statistisch errechnete Größe ist, kann von ihr keine Gefahr ausgehen. „Klima“ ist nicht einmal existent, „Klima“ ist nach Immanuel Kant (1724-1804) ein „Ding an sich“, ein Abstraktum. Der Wert des Abstraktums wird vom Wetter als „Ding“ bestimmt. Es ist da, es ist wirklich, es spielt sich vor unseren Augen ab und kann gefühlt werden, wie es der Begriff „Wetterfühligkeit“ schön ausdrückt. Es ist überall auf der Welt anders, es folgt dem Rhythmus der Jahreszeiten und diesem folgen ganz bestimmte Wetter-Ereignisse. Hurrikane und Taifune haben ihre Saison. Dies gilt auch für den regenspendenden Monsun.
Will man Klimagefahren Menschen bildhaft vor Augen führen, so muss man in die Trickkiste greifen und vor Wetterextremen waren. Da Wetterempfinden sehr subjektiv ist und immer nur persönlich an einem Ort empfunden werden kann, kann man für andere Orte oder Regionen mit den tollsten Wahrscheinlichkeiten Eindruck und Angst erzeugen. Man kann aber auch die Medien bemühen, dass sie ihre Berichterstattung auf Extremereignisse fokussieren und somit den Eindruck erwecken, das Wetter spiele immer verrückter. Insbesondere räche sich das Wetter an den Sünden, die der Mensch dem Klima zugefügt habe. Es ist sozusagen der „Auftragskiller“ des „Klimas“ an dem „Klimakiller“ Mensch. Aber warum suchen die Wirbelstürme nur die Karibik und den Südosten der Vereinigten Staaten von Amerika heim?
Was die Wetter- und Klimagefahren betrifft, so heißt es in einem Bericht: „“Die Emission von klimarelevanten Spurengasen führt bei Fortschreibung des bisherigen Trends zu einem globalen Temperaturanstieg allein bis zum Jahr 2050 um 2 bis 4 Grad. Diese Aussage wird heute durch alle relevanten Klimamodelle gestützt. Die Folgen werden weiträumige Zusammenbrüche der Ökosysteme, Anstieg der Meeresspiegel, Unwetter, Stürme, Regen- und Dürreperioden und somit die Bedrohung von Flora und Fauna sein.“ … Daraus ergebe sich das Ziel, „die Aufheizung der Atmosphäre auf max. 2 Grad über der Temperatur in vorindustrieller Zeit zu stabilisieren.“
Doch diese aktuelle Empfehlung hat nicht der „Weltklimarat“ im Jahre 2014 ausgesprochen. Dies ist ein verspäteter Aprilscherz! Der Text stammt von der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages „Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre“ aus dem Jahr 1990 (Phys. Bl. 46 (1990) Nr. 12). Es ist also nichts Neues, was der Weltklimarat sich hat einfallen lassen. Sind alle Berichte nur ein monströses Plagiat? Er sollte sich schämen ob seiner Einfältigkeit. Er müsste sich selbst sofort auflösen, wenn er ein Gewissen hätte. Aber diese Courage fehlt selbst den Vereinten Nationen, die im Jahre 1988 den IPCC aus der Taufe gehoben haben. Darin habe man die „Crème de la Crème“ aus aller Welt versammelt, wird behauptet, nur ausgesuchte Meister ihres Fachs und weltweit anerkannte Experten. Noch am 5. Juni 2007 erklärte in einem Interview Rajendra Pachauri, seit 2002 IPCC-Vorsitzender: „The science is absolutely first rate“!
Wir haben also noch viel Luft nach oben, denn warum sollen wir uns an dem Temperaturniveau der „Kleinen Eiszeit“ mit ihren Missernten und Hungernöten orientieren? Auch das Klimaoptimum des Hochmittelalters oder das Klimaoptimum zur Römerzeit waren „vorindustriell“ und daher nach der Diktion des IPCC nicht vom „Industriemenschen“ kontaminiert. In beiden Epochen war es deutlich wärmer als heute. Oder hält man sich geschickt ein Hintertürchen offen? Nicht nur der ehemalige amerikanische Vizepräsident Al Gore, der den Begriff „Klimakrieg“ geprägt hat und ob seiner Friedensmissionen zusammen mit dem IPCC 2007 mit dem „Friedensnobelpreis“ ausgezeichnet wurde, nutzt den „Klimawandel“ als politische Waffe. Dies macht auch der jetzige Präsident Barack Obama. Er erklärte das „Klima“ zur Chefsache, sechs Monate vor den Kongress-Wahlen.
Sind Sie beeindruckt von der Aussage? „Der Klimawandel, der einst als eine Sache in der fernen Zukunft angesehen wurde, ist klar in die Gegenwart gerückt.“ Was sich in der Gegenwart abspielt, ist das Wetter. Erst nach Auswertung des vergangenen Wetters kann man sagen, dass es sich so oder so gewandelt habe. Was in der Zukunft passiert, weiß kein Mensch. Die Möchtegern-Allwissenheit hinsichtlich der Zukunft hat wunderschön Salvador Dali (1904-1989) beschrieben: „Am liebsten erinnere ich mich an die Zukunft!“
Das „Globalklima“ ist eine gigantische Mogelpackung. Was drauf steht, ist nicht drin! Hinter jedem steckt oder, besser, vor jedem Klima steht Wetter. Mehr noch, Wetter ist Voraussetzung für Klima. Die Vielfalt von Wetter bestimmt die Vielfalt von Klima, die Vielfalt an Lebensräumen, die Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt, auch der Menschenwelt. Dass wir immer wieder auf Verheißungen und Versprechungen bezüglich einer „heilen Zukunft“ hereinfallen, das hat Arthur Schnitzler (1862-1931) wie folgt umschrieben: „Die Sehnsucht ist es, die unsere Seele nährt, nicht die Erfüllung.“

Potsdam, die revolutionäre Zentrale der „Großen Transformation“

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung ist wissenschaftlich ein „Exzellenz-Cluster“ mit dem alles überragenden „Kopf“ Hans Joachim Schellnhuber. Er wurde 1991 von dem damaligen Bundesumweltminister Klaus Töpfer zum Gründungsdirektor berufen und ist derzeit der wohl einflussreichste „Klimasouffleur“ in Deutschland. Er war nicht nur Klimaberater der Kanzlerin, sondern er ist auch Leiter des „Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen“ der Bundesregierung und eifriger Propagandist für eine „Große Transformation“, für eine „schleichende Revolution“ der Industriegesellschaften. Aus „Klimaschutz“-Gründen tritt er ein für eine De-Karbonisierung von Energie und Wirtschaft, für eine klimaneutrale kohlenstofffreie Gesellschaft. Er ist auch der Gruppe von Forschern zugeneigt, die glauben, die Demokratien seien nicht in der Lage, den Ernst der Lage zu erkennen und rasche Abhilfe zu organisieren. Demokratisch organisierte Gesellschaften, heißt es, seien zu schwerfällig, um den Klimawandel effektiv zu bekämpfen.
Schellnuber hat auch auf internationaler Bühne eine Art „pioneering role“. Als PIK-Chef in Potsdam war er gleichzeitig von 2001 bis 2005 Forschungsdirektor des Tyndall Centre for Climate Change Research. Von der Königin Elizabeth II. ist „John“ Schellnhuber mit dem Orden „Commander of the British Empire“ (CBE) ausgezeichnet worden. Er ist eine „Transformative Führungspersönlichkeit“, die über die Fähigkeit verfügt, ihr Umfeld zu Veränderungen zu inspirieren. „John“ fühlt sich berufen, einen nachhaltig erfolgreichen Klimawandel zu organisieren. Produkt dieser Tätigkeit ist das WBGU-Gutachten von 2011 „Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“. Seine These ist, dass das kohlenstoffbasierte Weltwirtschaftsmodell die Stabilität des Klimasystems gefährde und damit die Existenzgrundlagen. Die Transformation zur globalen Klimaverträglichkeit ist daher moralisch geboten. Die „Große Transformation“ ist ein Drahtseilakt. Der Ausgang sei ungewiss, weil auf die „Gestaltung des Unplanbaren“ angewiesen.
Hans Joachim Schellnhuber und sein PIK-Kollege Stefan Rahmstorf haben 2006 ein Buch geschrieben „Der Klimawandel“, in dem die Klima-Gefährlichkeit des CO2 als „Klimagift“ intensiv dargestellt und begründet wird. Das Buch beginnt mit dem Kapitel „Aus der Klimageschichte lernen“. Und was lernen wir? Hier die ersten drei Sätze: „Das Klima unseres Heimatplaneten hat immer wieder spektakuläre Wandlungen durchgemacht. In der Kreidezeit (vor 140 bis 65 Millionen Jahren) stapften selbst in arktischen Breiten riesige Saurier durch subtropische Vegetation, und der CO2-Gehalt der Luft war ein Vielfaches höher als heute. Dann kühlte sich die Erde langsam ab und pendelt nun seit zwei bis drei Millionen  Jahren regelmäßig zwischen Eiszeiten und Warmzeiten hin und her.“
Mit diesen drei Sätzen haben sie die ganze Treibhausdiskussion ad absurdum geführt. In ihrer eitlen Sensationsgier haben die Autoren gar nicht gemerkt, dass sie der ganzen Klimahysterie den Boden unter den Füßen weggezogen haben. Seit Jahrzehnten wird uns eingetrichtert, dass jedes einzelne zusätzliche CO2-Molekül den Wärmetod in der „Treibhaushölle“ beschleunige und nun lesen wird, dass gen Ende der Kreidezeit der CO2-Gehalt um „ein Vielfaches höher als heute“, aber sich dennoch die Erde abkühlte. Eine Erklärung wurde natürlich nicht gegeben, weil man hoffte, dass diese Aussage keinem Leser auffallen werde. So war es dann auch, bis ich mich widerwillig aufraffte, dieses Buch zu kaufen und aufmerksam zu lesen. Wenn das Klima schon immer Wandlungen durchgemacht hat, dann ist die leichte Erwärmung nach der „Kleinen Eiszeit“ ein ganz natürlicher Vorgang und keineswegs Menschenwerk.
Am Ende des Kapitels „Die Eiszeitzyklen“ versuchen die beiden Experten eine Erklärung derselben. Ich traute meinen Augen nicht, als ich las (S. 23): „Fällt die Temperatur, so fällt der CO2-Gehalt der Luft.“ Einige Sätze weiter erklären sie: „Dreht man an der Temperatur, so folgt mit einer für den Kohlenstoffkreislauf charakteristischen Verzögerung das CO2.“ Also auch hier wird die „heilige Lehre“ auf den Kopf gestellt und das bestätigt, was längst aus genauen Eisbohrkernversuchen bekannt ist. Die Temperatur ist das steuernde Element. Alle Computer sind bewusst falsch programmiert, denn in allen Klimamodellen wird jedem CO2-Molekül ein „Heizfaktor“ zugesprochen, so dass der Eindruck erzeugt wird, dass der Anstieg des CO2-Gehaltes automatisch eine „Erderwärmung“ durch „Gegenstrahlung“ herbeiführe.
Nach dieser wohl unfreiwilligen Offenbarung, Sigmund Freud (1856-1939) hätte ob dieses „Versprechers“ wohl HB-Männchen gespielt. Womöglich hat auch der „Globalklimagott“ so herzhaft gelacht, dass er dem Klima eine „Klimapause“ verordnet hat, damit die die erhitzten Gemüter wieder abkühlen. Aber die Autoren sorgen weiter für Heiterkeit. Nach den Eiszeitzyklen folgt ein Kapitel „Abrupte Klimawechsel“. Zitat: „Die Klimageschichte hat auch handfeste Überraschungen zu bieten. Im Verlauf der letzten Eiszeit kam es über zwanzigmal zu plötzlichen, dramatischen Klimawechseln. Innerhalb von nur ein bis zwei Jahrzehnten stieg in Grönland die Temperatur um bis zu 12°C an und blieb dann mehrere Jahrhunderte warm.“ Warum? Keine Erklärung!
So etwas können nur politisch korrekte Physiker schreiben, die weder von Meteorologie noch der Paläoklimatologie eine Ahnung haben, wahllos aus diversen Quellen abschreiben und das Unverstandene zu einem Horrorszenario zusammenfügen. Im Grunde genommen haben sie damit dem PIK den Todesstoß versetzt und ihm die Existenzberechtigung abgesprochen. Doch wo sind die mutigen Politiker, die dies nachdrücklich und nachhaltig fordern? Die Schlussfolgerung kann nur sein: Klimawandel hat es schon immer gegeben, lange bevor der Mensch die irdische Bühne betrat. Auch wenn das „Warum“ unbekannt ist, dann ist es unseriös und unmoralisch, dies bewusst zu verschweigen und wie ein Zauberer flugs Erklärungen und Ursachen aus dem Hut zu zaubern, die allen physikalischen Erkenntnissen Hohn sprechen.

Die Klimakarawane zieht weiter – Klimaschutzgesetze werden Mode!

Politiker, die dem Gemeinwohl zu dienen und unter Eid versprochen haben, Schaden vom Volk abzuwenden, sind verpflichtet, sich vor gravierenden politischen Entscheidungen sachkundig zu machen, wenn sie gewissenhaft arbeiten. Der Wähler kann auch erwarten, dass der von ihm gewählte Politiker zwischen Wetter und Klima unterscheiden kann. Die Definition von Klima ergibt, dass derjenige, der das Klima schützen will, zuerst das Wetter schützen können müsste. Doch dieses Vorhaben ist a priori unmöglich und so bedeutet auch „Wetterschutz“ immer und stets „Schutz vor dem Wetter“. Es ist also von Beginn an Unsinn, einen statistischen Wert wie eine „Globaltemperatur“ oder das „Klima an sich“ unter Schutz stellen zu wollen.
Dennoch scheint es Mode geworden zu sein, nun „Klimaschutzgesetze“ zu verabschieden. Den Anfang machte das „rot-grün“-regierte Nordrhein-Westfalen. Nun zog das „rot-grün“-regierte Rheinland-Pfalz nach. Man will den Ausstoß von „Treibhausgasen“ bis 2020 um 40 Prozent, bis 2050 um 90 Prozent senken – jeweils verglichen mit dem Jahr 1990. Die Landesregierung will mit gutem Beispiel vorangehen und bis 2030 klimaneutral organisiert sein. Wie soll das funktionieren? Will sie so arbeiten, dass sie dabei keinen Einfluss auf das Wetter ausübt, sozusagen wetterneutral ist? Das Wetter darf also weiter machen, was es will, der Mensch muss sich so oder so anpassen.
Diese ganze Klimaschutzgesetzgebung ist völliger Unsinn und ändert weder am Wetter etwas, noch an dem vom Wetter abgeleiteten Klima. Profitieren tut nur der Bürokratismus, der den Staat zu einem Schnüffel- und Überwachungsstaat macht. Was erwartet der Gesetzgeber, wenn künftig nur noch „kohlendoxidfreie“ Wohn- und Gewerbegebiete ausgewiesen werden sollen? Sollen auf diesen Flächen keine grünen Pflanzen mehr wachsen dürfen. Schon in den Grundschulen wird das Grundprinzip der Fotosynthese gelehrt und damit das Wissen, dass Pflanzen auf CO2 in der Luft existentiell angewiesen sind. So wie ohne Wasser keine Pflanze leben kann, so auch keine ohne CO2.
In Rheinland-Pfalz scheint auch das Buch „Der Klimawandel“ weder in der Landesregierung noch im Parlament gelesen worden zu sein, denn darin haben, wenn auch unfreiwillig, die beiden zur Zeit renommiertesten Klimaexperten, die Professoren Schellnhuber und Rahmstorf, zugegeben, dass die Sache mit dem „Treibhauseffekt“ ein gigantischer Schwindel ist. In jedem Frühjahr demonstriert und bestätigt dies uns die Natur. Nach den langen Winternächten steigt die Sonne höher über den Horizont, werden die Tage länger, steigen die Temperaturen. Wenn diese ein gewisses Niveau überschritten haben, beginnen die Pflanzen auszutreiben, zu grünen. Während die Temperaturen zum Sommer hin weiter steigen, entziehen die grünen Pflanzen der Luft das CO2 und bauen es in Biomasse ein. Jeder Baumring gibt ein Zeugnis davon. Der CO2-Gehalt nimmt kontinuierlich bis zum Herbst ab, wie es die CO2-Kurve vom Vulkan Mauna Loa in Hawaii eindeutig bestätigt.
Dies besagt auch, dass es keine Kausalbeziehung zwischen dem Gehalt der Luft an CO2 und der Temperatur der Luft gibt. All diese Fakten negiert die Politik, weil sie angeblich „eine bessere Welt“ schaffen will.
Oppenheim,  im Mai 2014                                                            
Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne




Der Atomausstieg – eine technische und energiepolitische Fehlentscheidung

Im Juni 2011 beschloss der Bundestag mit großer Mehrheit die sofortige Abschaltung der 8 älteren Kernkraftwerke in Deutschland und die stufenweise Abschaltung der restlichen Kernkraftwerke bis 2022.
Dieser Entscheidung lagen zugrunde:                                                                           
1. Die Ereignisse in Fukushima/Japan.                                                                         2. Die Stellungnahme der Ethikkommission.                                                                3. Eine vermutete Mehrheit der Bevölkerung gegen Kernenergie?
Dazu sind folgende Anmerkungen zu machen:

1. Fukushima als Begründung für den deutschen Atomausstieg? Dieser Grund ist schon lange nicht mehr haltbar. 

Die Ursache der Katastrophe von Fukushima war ein Tsunami. Der Tsunami war durch ein Erdbeben ausgelöst worden. Die Kernkraftwerke haben zunächst das Erdbeben komplett überstanden. Es traten dann aber Kernschmelzen an den  Reaktoren auf und Radioaktivitäts-freisetzungen. Die Explosionen in den Kernkraftwerken und die Radioaktivitätsfreisetzung sind eingetreten wegen zahlreicher technischer Mängel bei der Anlagenauslegung und organisatorischer Fehler (1). Trotz großer Evakuierungsmaßnahmen und vielen Toten durch den Tsunami gab es in Fukushima keine gesundheitliche Schäden für Menschen durch die Freisetzung von Radioaktivität.

2. Ethikkommission (2)

Die von der Bundesregierung berufene Ethikkommission setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:
 Vorsitz
Prof. Dr. Klaus Töpfer               Prof. Dr.‐Ing. Matthias Kleiner
Mitglieder
Prof. Dr. Ulrich Beck                 Dr. Klaus von Dohnanyi
Bischof Dr. Ulrich Fischer           Alois Glück
Prof. Dr. Jörg Hacker                 Dr. Jürgen Hambrecht
Dr. Volker Hauff                         Walter Hirche
Prof. Dr. Reinhard Hüttl             Prof. Dr. Weyma Lübbe
Kardinal Dr. Reinhard Marx        Prof. Dr. Lucia Reisch
Prof. Dr. Ortwin Renn                 Prof. Dr. Miranda Schreurs
Michael Vassiliadis
Mitarbeit
Dr. Günther Bachmann (Text)    Dr. Ina Sauer (Organisation)
Die Zusammensetzung dieser Ethikkommission für die weitreichende Entscheidung für die zukünftige Energieversorgung Deutschlands zeichnet sich nicht durch Kompetenz aus. Es ist zu beanstanden, dass kein Vertreter der Energiewirtschaft in der Ethikkommission vertreten war. Bis auf Dr. Hambrecht (langjähriger Vorsitzender der BASF) und Michael Vassiliadis (IG-BCE-Vorsitzender) handelt es sich überwiegend um  Umweltpolitiker, Soziologen, Philosophen, berühmte Professoren und Kirchenvertreter.
Resumée der Ethikkommission: Der Ausstieg ist nötig und wird empfohlen, um Risiken, die von der Kernkraft in Deutschland ausgehen, in Zukunft auszuschließen. Er ist möglich, weil es risikoärmere Alternativen gibt. Der Ausstieg soll so gestaltet werden, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und des Wirtschaftsstandortes nicht gefährdet wird.

3. Mehrheit der deutschen Bevölkerung gegen Kernenergie?

Diese insbesondere von den Grünen vertretene Meinung ist falsch.
"Der Ausstieg aus der Kernenergie sei von einem breiten gesellschaftlichen Konsens getragen." Das ist ein Ammenmärchen und stellt die veröffentlichte Meinung der Medien und der Politiker dar. Die Wahrheit ist: über viele Jahre auch nach Fukushima: Etwa 60 bis 70 % der Deutschen sind für den Weiterbetrieb der deutschen Kernkraftwerke, die sicher und kostengünstig Strom liefern (3). Dies wird auch durch neue Umfragen bestätigt (4,5).

Stellungnahme zur Entscheidung der Ethik-Kommission:

Argument 1 der Ethikkommission: Risiken der deutschen Kernkraftwerke?
In Deutschland gibt es keinen Tsunami und an den Kernkraftstandorten auch kein Erdbeben. Die deutschen Kernkraftwerke sind die sichersten der Welt. Sie weisen nicht solche katastrophalen Auslegungsfehler auf wie die japanischen Anlagen. Das gilt auch für die abgeschalteten 8 Kernkraftwerke.
 Die Kernkraftwerke der Welt bringen es inzwischen auf 15 000 Reaktorbetriebsjahre, ohne daß ein Mensch einen gesundheitlichen Schaden durch das spezielle Risiko der Strahlung erlitten hätte; einzige Ausnahme ist dabei der Tschernobyl-Unfall (verursacht an einem Reaktor mit instabilen Eigenschaften durch einen unverantwortlichen Versuch und Nichtbeachtung der Betriebsvorschriften). Das ist ein grandioser Beweis für verantwortliches Handeln beim Betrieb von Kernreaktoren.
Kein einziges Land auf der Welt ist dem deutschen Atomausstieg gefolgt. Im Gegenteil: sie haben erkannt, dass Fukushima keine Begründung für einen Atomausstieg ist.
Das zeigt die aktuelle Situation der weltweiten Kernkraftwerke:
Seit Fukushima stellt sich im März 2014 die Situation für Kernkraftwerke folgendermaßen dar (6,7):
Weltweit sind 436 Kernkraftwerke in Betrieb, (62 im Bau) (Stand 2013). Außerdem sind in 28 Ländern etwa 120 Kernkraftwerksblöcke in fortgeschrittenem Planungsstadium. In der EU gibt es 145 Reaktoren in 15 Mitgliedsstaaten. Die IEA ( International Energy Agency ) erwartet einen Anstieg der Kernkraftkapazität um 200 000 MW bis 2035, wobei China die größte Zunahme von 12 000 MW auf      128 000 MW erfahre.
In Europa sind folgende Anlagen im Bau:
– Olkiluoto-3 in Finnland,
– Flamanville-3 in Frankreich,
– 2 Kraftwerke neu „Leningrad“ in St.Petersburg/Russland, 
-Laufzeitverlängerungen in Spanien, Frankreich, Schweiz,
– Vereinbarungen über Neubauten in Polen,
  Finnland sechstes Kernkraftwerk Fennovoima, 
  Hinkley Point C/ Großbritannien.
Im außereuropäischen Ausland:
– Japan will die Kernreaktoren wieder hochfahren, die gemäß den strikten Sicherheitsauflagen der  
  Atomaufsicht für sicher befunden werden, sagte Ministerpräsident Abe am 10.3.2014
– Rußland hat zusätzlich zu den vorhandenen 33 Kernkraftwerken 10 Anlagen im  Bau.
– Zusätzlich hat Rußland Verträge für 20 KKW-Neubauten im Ausland.
– China baut zusätzlich zu den vorhandenen 17 KKW 26 neue Anlagen
–  Indien hat zusätzlich zu den 20 Kernkraftwerken 7 neue Anlagen im  Bau,
– Südkorea hat 23 Kernkraftwerke in Betrieb, 4 neue im Bau.
– In den USA sind zusätzlich zu den vorhandenen 104 Kernkraftwerken 5 neue im Bau.                                                  
  73 der 104 Kernkraftwerke der USA haben eine Betriebsbewilligung für 60 Jahre.     
Gegenwärtig sind in den USA bei der NRC (Nuclear Regulatory Commission)  weitere 18 Gesuche für KKW-Betriebsverlängerungen über 40 Jahre hinaus in Bearbeitung (8).  Darüber hinaus rüstet sich die NRC für Gesuche zu Betriebsdauerverlängerungen des amerikanischen Kernkraftwerksparks über 60 Jahre hinaus. Sie richtet dabei das Augenmerk auf das Alterungsmanagement der Anlagen. Das NRC kommt in ihrem Bericht zu dem Schluss, dass der Genehmigungsprozess und die Vorgaben auch für eine weitere Verlängerung des Kernkraftwerksbetriebes nach 60 Jahren geeignet sind. Die NRC rechnet vor 2020 mit entsprechenden Gesuchen.

2. Argument der Ethikkommission? Risikoärmere Technologie?

Die deutschen Kernkraftwerke sind sicher, Deutschland ist vorbildlich bei der Sicherheitsausrüstung der Kernkraftwerke – das erkennt auch das Ausland an. Deutschland war über rund 20 Jahre führend bei den „top 10“ in der Stromerzeugung, was ein Hinweis auf beste Ausbildung und exzellenten Betrieb der deutschen Kernkraftwerke ist. Im Übrigen: jede Technik muss sich auf spezielle Sicherheitsanforderungen einstellen. Eine absolute Sicherheit gibt es nicht.

3. Argument der Ethikkommission: Wettbewerbsfähigkeit der Industrie.

Die Wettbewerbsfähigkeit soll erreicht werden, indem die erneuerbaren Energien zu vergleichbaren Preisen verfügbar sind wie Strom aus Kernkraft, Erdgas und Kohle. Das ist bisher jedoch heute und auf absehbare Zeit nicht gegeben:
Strom aus  Kernkraft kostet  2,5 cts/kWh, aus Steinkohle: 4,5 cts/kWh, aus Erdgas: 6-7 cts/kWh, aus Braunkohle 2,5 cts/kWh (9)                                                    
Die Abnahmegarantie laut EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) für den Wind- und Solarstrom und die garantierte Vergütung durch den Staat (letztlich Steuerzahler) verursachen Stromerzeugungskosten: Windstrom an Land ("Onshore"): 9,5 cts/kWh Windstrom, “Offshore“: 20 cts/kWh, Solarstrom je nach Anlagengröße: 10 -14 50 cts/kWh (garantierte Vergütung),
Deshalb sind auch aus wirtschaftlichen Gründen die Kernkraftwerke  und die fossilen Kraftwerke  für die Industrie auch für die Haushalte notwendig. Sie sind auch notwendig als Reservekraftwerke für Zeiten, wenn Solar- und Windstrom nicht verfügbar ist.

4. Probleme der Energiewende Die Energiewende ist gescheitert (10)!

Das Problem der Energiewende ist der nicht planbare Strom aus Wind- und Solarstromanlagen. In Spitzenzeiten übersteigt deren Produktion den Bedarf von Industrie und Haushalten. Der nicht abgenommene Strom wird deshalb ins Ausland verschenkt. Es fehlen ausreichende Stromspeicher. Bei wenig Sonne und Wind produzieren die Wind- und Solaranlagen fast keinen Strom. In dieser Zeit müssen Reservekraftwerke einspringen, die aber nur eine geringe Auslastung erreichen. In Europa hat E.ON bereits für ein Viertel der konventionellen Kraftwerke die Stilllegung beschlossen (11). Die Kraftwerke sind wegen der zu geringen Auslastung teilweise unwirtschaftlich, da der unkontrolliert produzierte Ökostrom auf Grund des EEG bevorzugt abgenommen werden muss. Auch die Übernahme von Windstrom von der Küste und der Nordsee ist wegen fehlenden Stromleitungen häufig nicht möglich. Dennoch erhalten die Betreiber der Windparks auf See für diesen nicht produzierten Strom eine Vergütung, die von den Stromverbrauchern gezahlt werden muß (12).
Energieminister Gabriel hat deshalb die Flucht nach vorn angetreten und praktisch das Handtuch geworfen (13):
Wörtliche Zitate aus seiner Rede bei der Solarfirma SMA in Kassel am 17.4.2014:
 – “Die Wahrheit ist, dass die Energiewende kurz vor dem Scheitern steht.”
 – “Die Wahrheit ist, dass wir auf allen Feldern die Komplexität der Energiewende unterschätzt haben.”
 – “Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte“ 
 – „Wir haben eine Überförderung von 23 Mrd. € für Erneuerbare Energien jedes Jahr!!“
 – „Davon sind 50 % für Solar, die aber nur 4-5 % bei den Erneuerbaren Energien beitragen.“
 – „Kein Land in Europa gibt jährlich 23 Mrd.€ zur Förderung der erneuerbaren Energien aus.“
–        Und zum Schluß,,,,,,,ich mußte mal eben die Wahrheit sagen.“

Kommentar: Die Diskussion um die Energiewende wird noch einmal richtig ernst werden.

Dr.rer.nat. Ludwig Lindner                                         
Bürger für Technik e.V.
Emslandstr.5
45770 Marl
Tel.: 02365-35725
ludwig_lindner@t-online.de
www.buerger-fuer-.technik.de  
  Literatur
1. (1) www.buerger-fuer-technik.de/body__fukushima_im_vergleich_____.html
(2)  Deutschlands Energiewende – Ein Gemeinschaftswerk für die Zukunft vorgelegt von der Ethik-Kommission Sichere Energieversorgung , Berlin den30.5.2011
(3)  http://www.buerger-fuer-technik.de/body_zustimmung_zur_kernenergie.html Bericht vom 31.10.2010, seit 1988 16 Umfragen über die Jahre 60-70 % für Kernenergie.
(4)  Allensbach  FAZ Sonntagszeitung 3.6.2012 auf die Frage: Kann Deutschland in kurzer Zeit ohne Kernkraft auskommen? Antwort  67 %, nein wir brauchen noch einige Jahre.
(5)   Bildzeitung vom 16.10. 2012: 65 %von  118.827 Teilnehmern  für Kernkraft. (..wir wollen die Atomkraft zurück..) www.buerger-fuer-technik.de/body_65__fur_kernenergie.html‎
(6)  Nuclear Energy World Report Sept.2013, atw Vol58 (Vol. 2013), S.646 ff.                                  (7)http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kernkraftwerke
(8)(http://www.nuklearforum.ch/de/aktuell/e-bulletin/usa-nrc-bereitet-sich-fuer-gesuche-60-jahre vor
(9)     http://www.ptext.de/nachrichten/fakten-stromkosten-680333
(10) www.buerger-fuer-technik.de/body_energiewende_gescheitert1.html
(11)  E.ON Hauptversammlung 30.4.2014, Marler Zeitung 1.5.2014
(12)  http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/offshore-windkraft-abgeklemmte-windparks-kosten-verbraucher-millionen/9809466.html   Handelsblatt 24.4.201
(13)  Video :http://www.1730live.de/sigmar-gabriel-nimmt-in-kassel-stellung-zur-energiewende/
          




Deutsche Regierung und Behörden als Klimatrickser entlarvt!

"Was nicht passt, wird passend gemacht" ist seit langem der Grundsatz nach dem, nicht nur in Deutschland, die staatlich hoch subventionierte Klimawissenschaft und ihre treuen Gefolgsleute in Instituten, Ministerien, sowie in ebenfalls hoch subventionierten halbstaatlichen Gruppierungen beim Klimathema gearbeitet, aber vor allem gehandelt wird.
Unbedingtes Ziel ist, dafür zu sorgen, dass das viele Geld weiterhin üppig ließt und fließt und fließt. Da bleibt die wissenschaftliche Wahrheit nicht nur immer wieder auf der Strecke, sondern wird zusätzlich, je nach politischer Notwendigkeit, gedehnt oder gestaucht oder verkürzt oder kurzerhand verdreht.
Solche Fälle kennen die EIKE Leser seit langem. Es scheint geradezu eine Verhaltensnorm zu sein, eine Grundvoraussetzung zum Mitmachen, für diejenigen, die sich im offiziellen Klimazirkus tummeln wollen. Ob es die Panikmeldungen über eine nur evtl. mögliche Eisschmelze in der Antarktis ist, die – so steht es im Kleingedruckten- aber und dann nur möglicherweise, in einigen 1000 Jahren stattfinden könnte,  mit der sich das Potsdam Institut für Klimaforschungsfolgen (PIK) jüngst wieder hervortat, oder das Mobben unliebsamer Spitzenwissenschaftler, die sich dieser Verhaltensnorm entziehen wollen, wie es jüngst mit dem ehemaligen Direktor des Max Planck Institutes für Meteorologie in Hamburg Prof. Lennart Bengtsson geschah. Nur wurde dieses zutiefst unmoralische Verhalten bisher – jedenfalls überwiegend- nur vom engen Kreis der interessierten Öffentlichkeit wahrgenommen.
Doch beim jüngsten Versuch offensichtliche und leicht nachprüfbare Aussagen des sakrosankten IPCC in ihr Gegenteil zu verdrehen, muckten diesmal sogar klimakatastrophengläubige Journalisten – wie der Weltautor Daniel Wetzel- auf. Der allerdings, das sei festgestellt, sich schon seit langem als sehr energiewendekritisch hervortut. Zumal die Verdrehung diesmal auch so offensichtlich und leicht überprüfbar falsch war.

Was war geschehen? Wetzel schreibt:

..So stellt das IPCC in seinem Bericht die klimapolitische Sinnlosigkeit von Ökostrom-Subventionen innerhalb eines Emissionshandelssystems heraus: "Das Hinzu-Addieren einer CO2-Minderungspolitik zu einer zweiten führt nicht notwendigerweise zu einer stärkeren CO2-Reduktion", heißt es in wörtlicher Übersetzung in der "Technical Summary" der Vereinten Nationen: "In einem Emissionshandelssystem mit einer hinreichend strengen Deckelung haben andere Maßnahmen wie die Subventionierung erneuerbarer Energien keinen weiteren Einfluss auf den gesamten CO2-Ausstoß."..

und erläutert für seine Leser:

…Verdrängen Windparks zum Beispiel ein deutsches Kohlekraftwerk, steht der gesamte CO2-Ausstoß der Anlage in Form von Emissionsrechten dem Markt wieder zur Verfügung. Das Angebot wird also größer, andere europäische Kraftwerksbetreiber können sich entsprechend billiger aus diesem frei gewordenen Gutschein-Kontingent bedienen. Die in Deutschlandvermiedenen CO2-Emissionen werden dann jenseits der Grenzen von jemand anders in die Luft geblasen. Entscheidend für den Klimaschutz ist einzig, dass die Gesamtmenge aller in Europa verteilten Verschmutzungsrechte in keinem Fall überschritten werden kann…

Diese leicht einsehbare Binsenwahrheit wird in der deutschen Zusammenfassung nun locker in ihr Gegenteil verkehrt, denn damit würde ja der gesamte Irrsinn der hiesigen NIE (Nachhaltig Instabile Energien) – euphemistisch falsch "Erneuerbare" Energien genannt auch vom obersten Klimagericht dem IPCC als solcher entlarvt.
So schreibt Wetzel weiter…

Doch dieses klare Urteil des IPCC über die klimapolitische Sinnlosigkeit von Ökostrom-Subventionen bei gleichzeitigem Emissionshandel taucht in der deutschen Zusammenfassung nicht auf. Die einzige Bemerkung zu diesem Komplex liest sich hier völlig anders: "Der Emissionshandel beeinträchtigt die Wirkung anderer Maßnahmen, es sei denn, die Anzahl der zulässigen Zertifikate wird flexibel angepasst."

Doch auch bei dieser glatten Verdrehung bleibt es nicht, denn so Wetzel weiter:

Fragwürdig ist auch, was die Vereinten Nationen – angeblich – zur Ausgestaltung des Emissionshandels selbst sagen: "Für den Erfolg von Emissionshandelsrechten ist es notwendig, ausreichend hohe Preise für Emissionszertifikate zu erreichen, um Anreize für einen kohlenstoffarmen Energieträger zu bieten", heißt es in der Zusammenfassung der Bundesregierung. Deshalb müsse die Anzahl der handelbaren Emissionsrechte auch "flexibel angepasst" werden.

Mit dieser Darstellung verdrehen die deutschen Behörden die Aussagen des IPCC-Berichts in ihr Gegenteil. Denn der Emissionshandel ist per Definition ein System, in dem eine Anzahl frei handelbarer Emissionsgutscheine vorgegeben wird, sodass sich für diese Verschmutzungsrechte freie Marktpreise ergeben können. Aus diesem System fester Mengen und flexibler Preise macht die deutsche Übersetzung ein System flexibler Mengen, um möglichst hohe Preise für Emissionsrechte erzwingen zu können.

Und der PIK Chefökonom Otmar Edenhofer, der als Ko-Vorsitzender der Arbeitsgruppe III an der Formulierung des Originalreports der UN federführend mitgewirkt hat und den Bericht vorstellte, wird mit den Worten zitiert:

"Grundsätzlich ist es nicht Aufgabe eines Emissionshandelssystems, hohe Preise zu erzeugen." "Maßgeblich ist der englische Originaltext", sagt Edenhofer.

Um anschließend seine Hände in Unschuld zu waschen, denn er schiebt nach: 

Was dann "die Ministerien oder andere Institutionen daraus machen, liegt nicht in meiner Hand".

Bleibt nur noch festzustellen, dass weder dass Irrsinnssystem der deutschen Energiewende mit ihrer extrem teuren Subventionierung der sog. "Erneuerbaren" einer realistischen Überprüfung standhält, denn es dient offensichtlich keinem anderen Zweck als dem, möglichst viel Geld in die Kassen Weniger zu spülen und der Staat hält bei diesem Raubzug an der Bevölkerung immer stärker die Hand auf, sondern auch der in diesem Beitrag als Non-Plus Ultra gefeierte Emissionshandel.

Abbildung 1: Vergleich der Entwicklung der mittleren Globaltemperatur in der Realität (Ballons & Satellitenmessungen) mit der CO2 basierten Prognose (Szenarien) von 102 Klimamodellen bis 2025. Der Unterschied ist mit 0,6 K zu wenig mehr als deutlich
Er ist nicht nur wegen des vernünftigen Verweigerns der restlichen Welt sich an ihm zu beteiligen, völlig wirkungslos, sondern insbesondere deswegen, weil ein wie auch immer definiertes Weltklima gar nicht daran denkt, sich von  den mickrigen CO2 Emissionen im der Menschen beeinflussen zu lassen. Dies zeigt der untenstehende Vergleich zwischen den gemessenen Werten und den Modellwerten wieder sehr deutlich. Doch wie es bei Religionen, zu der die einst sehr ehrbare Klimawissenschaft inzwischen mutierte, so ist, es dauert lange die Gläubigen zum Abschwören zu bewegen, denn gegen die Realität sind sie in aller Regel durch ihren Glauben gefeit.




Vernunftkraft Aktion gegen das EEG: Volk sucht Vertreter

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde der ökonomischen und ökologischen Vernunft,
das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) ist die finanzielle Triebfeder einer natur- und menschenfeindlichen Entwicklung, der sich bundesweit mehr als 360 Bürgeriniativen entgegenstellen. Nur dieses Subventionssystem mach t den konzeptlosen, rücksichtslosen und sinnlosen Ausbau von Windkraftanlagen möglich.
Obwohl die gesamte unabhängige Wissenschaft die Fehler des EEG offenlegt und die Abschaffung des Gesetzes fordert, und obwohl in den Qualitätsmedien immer häufiger über die Fehlentwicklungen berichtet wird, ist lei der keine Änderung zu erwarten. Im Gegenteil.
Zwar erkennt der zuständige Bundesminister Reformbedarf und gibt zu, dass man zu lange auf die Profiteure  des Subventionssystems gehört habe. Die Rhetorik steht jedoch in krassem Widerspruch zum tatsächlichen Handeln.
Der nun vorliegende EEG-Entwurf trägt die Handschrift der Nutznießer des Subventionssystems. Ökonomischer und technischer Sachverstand wurde ausgeblendet, der einhellige Rat der unabhängigen Wissenschaft in den Wind geschlagen. Auch die von uns eingebrachten Argumente fanden kein Gehör.
Der nun vom Bundeskabinett beschlossene und dem Parlament zur Annahme vorgelegte Entwurf für ein _reformiertes_ EEG behält alle Missstände bei.
Wenn dieser Entwurf Gesetz wird, geht der Wahnsinn ungebremst weiter. Es liegt nun allein in der Hand der Volksvertreter, an diesem Entwurf noch Änderungen zu erwirken und zu verhindern, dass die Interessen von Mensch und Natur völlig ausgeblendet werden.

Wir müssen also etwas tun.
Gemeinsam.
Jetzt.

Bitte machen Sie mit bei der Aktion

_Volk sucht Vertreter_.

Aus Gesprächen mit Bundestagsabgeordneten wissen wir, dass Briefe aus dem eigenen Wahlkreis eine besondere Aufmerksamkeit erfahren. Außerdem wissen wir, dass sich viele Parlamentarier nicht bewusst sind, dass der ihnen vorgelegte Entwurf die Versprechen des Koalitionsvertrags bricht. Wie schlimm die Auswirkungen des EEG sind, wissen ebenfalls viele nicht. Andere wollen es nicht wissen.
Wir -die Bürger – müssen uns unsere Aufmerksamkeit erkämpfen. 
Wir müssen die Mutigen stärken, die Zaudernden ermutigen und die Ignoranten isolieren.
Sie helfen sich selbst und damit gleichzeitig allen anderen, wenn Sie mitmachen.
So geht´s:
1. Versenden Sie diesen Musterbrief zusammen mit dieser Anlage per Einschreiben an die Bundestagsabgeordneten aus Ihrem Wahlkreis.
Sie können den Brief nach Ihrem Belieben verändern. Wichtig ist nur, dass die Anlage dabei ist und die Passage

"Der als Anlage beigelegte Nachweis, dass dieser Entwurf des EEG die bekannten Probleme nicht lösen, sondern verschärfen wird, ist auf der Internetseite der Bundesinitiative Vernunftkraft unter www.vernunftkraft.de/buerger-im-dialog veröffentlicht. Dort steht auch Ihr Name als Empfänger dieses Briefes. Unter diesem Link finden Sie außerdem alle erwähnten Quellen sowie vertiefende Informationen für eine fundierte Entscheidung."

enthalten ist.
Die Abgeordneten Ihres Wahlkreises finden Sie hier. Mit einem Klick auf die Namen gelangen Sie zu den Kontaktdaten (oben rechts auf der Seite).
Alternativ oder zusätzlich können Sie die Post auch direkt im Wahlkreisbüro des Abgeordneten vorbeibringen.
2. Schicken Sie eine kurze Mail mit Betreff _Volk sucht Vertreter_ an info@vernunftkraft.de und teilen Sie uns mit, wem Sie die Post geschickt haben. Wir machen dies dann unter www.vernunftkraft.de/buerger-im-dialog bekannt. Wenn Sie eine Reaktion erhalten, können Sie uns die ebenfalls sch icken.
Wenn jeder Abgeordnete einen oder sogar mehrere Briefe aus dem Wahlkreis bekommt, wird der eine oder die andere sicher noch einmal nachdenklich.  
Das Wissen darum, dass die Entscheidung von einer aufgeklärten Öffentlichkeit beobachtet wird, wird ebenfalls die Aufmerksamkeit steigern.
Kein Parlamentarier wird sich dereinst herausreden können, er/sie habe nicht gewusst, worum es geht und auf _die Fachleute in der Fraktion_ vertraut. 
Bitte machen Sie mit!
Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für ein angenehmes Wochenende,
Ute Treber und Detlef Ahlborn
VERNUNFTKRAFT.
Bundesinitiative für vernünfige Energiepolitik




Jetzt fordert es auch die FAS: Stoppt den Dämmwahn!

Dort spricht auch der im Artikel erwähnte Architekt Konrad Fischer: „Der Bauherr solle einen Antrag stellen und sich vom „Zwang zur Dämmung, Luftdichtheit, Dreifachbefensterung und Heizungsvernichtung“ befreien lassen: „Wenn es nicht wirtschaftlich angemessen ist, kann nach Gesetzeslage niemand, auch nicht der Staat, einen dazu zwingen. Weist der Berater oder Planer darauf nicht hin, macht er sich strafbar.“

Wegen der hohen Resonanz

..hat die FAS einen LIVEBLOG Montag von 17 bis 18 Uhr (wählen Sie die Nummer 0 69/75 91-3770) geschaltet Hier

Hier bringen wir Auszüge aus dem Artikel:

…. Deutschland wird eingepackt: Matratzendicke Dämmplatten verdecken die Außenfassaden – alle angepappt im Namen der Energiewende. „Zwischen 2006 und 2013 sind 3,4 Millionen Wohnungen mit einem Investitionsvolumen von 150 Milliarden Euro gefördert worden“, tönt Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD). Und findet das prima. Blöd, wer nicht selbst Subventionen abgreift – und damit auch noch Gutes tut: Hey, es geht um den Klimaschutz!…

Das Dämmen hat sich in den Rang einer Glaubenslehre vorgearbeitet, die Vorschriften werden permanent verschärft – unabhängig davon, welche Farbkombination in Berlin gerade regiert. Schwarz-Rot hat es zum 1. Mai zur Pflicht erklärt, einen Energieausweis vorzulegen (bei Zuwiderhandlung drohen saftige Bußgelder), zum 1. Januar 2016 werden die „Effizienzstandards“ für Neubauten nochmals um 25 Prozent angezogen…

…. 40 Prozent der insgesamt verbrauchten Energie schlucken die Gebäude, argumentieren die Klimaretter. Um die Erderwärmung zu stoppen, sollen im Jahr 2050 deshalb alle Häuser klimaneutral sein. Da die Sorge ums Weltklima nicht ausreicht, den Hausbesitzern Beine zu machen, schiebt die Politik den Geldbeutel als Argument hinterher: „Dämmen lohnt sich.


Abbildung 1: Ungefähre kumulierte (aufgelaufen Jahr nach Jahr) Kosten der EnEV in Milliarden Euro. Rot: Kosten für private Gebäude bei einer angenommenen von der Bundesregierung geforderte Dämmrate von 2 % der Gebäudebestandes ab 2010. Blau: Kosten für öffentliche Gebäude. Grün: Kosten für öffentliche und private Gebäude pro Jahr kombiniert. Quellen: Siehe Bildtext

… Allmählich spricht sich herum, wie zweifelhaft der ökologische Nutzen und wie wacklig das Gerede von der garantierten Dämm-Rendite ist. Architektenkammern warnen ihre Mitglieder bereits vor fahrlässigen Versprechen: „Die theoretisch errechnete Energieersparnis stellt sich so definitiv nie ein“, sagt ein Funktionär in Stuttgart – merkt dies der Kunde nach Ende der Bauarbeiten, kann er den Architekten verklagen. Die ersten Prozesse laufen. …

… Die energetische Sanierung ist ein Desaster, eine „gigantische Fehlallokation von Ressourcen“. Volkstümlicher ausgedrückt: „Alles rausgeworfenes Geld. Wir erleben eine Geldschneiderei mit Heiligenschein.“ 

Hier in der FAS können Sie den ganzen Beitrag lesen. Das gilt auch und lohnt sich besonders für die Kommentare