Spanien kürzt „Erneuerbare“ Subventionen drastisch – und ist damit ein Vorbild für die Deutschen

In der Welt vom 31.5.14 lesen wir:

Vor Kurzem noch wurde Spanien als Europameister der Windenergie gelobt. Außerdem wurden überall im Land neue Solarparks gebaut, und die erneuerbaren Energien wurden zur wichtigsten Quelle für die Energieversorgung auf der Iberischen Halbinsel.

Allein an dem zweiten Halbsatz ist zu erkennen, dass die Autorin Frau Ute von dem Thema über dass sie schreibt keine Ahnung hat. „Erneuerbare“ Energien können wg. des Mangels an Speichern nie zur wichtigsten Quelle einer „Energieversorgung“ sein. Und wenn es diese Speicher gäbe – die derzeit nirgends aber auch wirklich nirgends in Sicht sind- würden sie die Kostenexplosion nur noch weiter weiter vestärken.
Und weiter lesen wir.

„Doch diese Zeiten könnten bald vorbei sein. Denn das spanische Industrieministerium will die Subventionen für den "sauberen Strom" kräftig zurückfahren. Das ganze Land müsse sparen, und da müsse auch die Energiebranche ihren Beitrag leisten, heißt es lakonisch aus dem Industrieministerium.
Dieses Argument scheint schlüssig, denn die Zahlen, die die Regierung jetzt prüft, sind in der Tat gigantisch. Auf etwa 200 Milliarden Euro belaufen sich die Subventionen, die auf der Iberischen Halbinsel in Anlagen für grünen Strom fließen werden. Etwa 56 Milliarden Euro davon wurden bereits ausgezahlt. Der Löwenanteil war die recht großzügige Einspeisevergütung bei Wind- und Sonnenenergie, die seit etwa 1995 zahlreiche Investoren aus dem In- und Ausland anlockte.
Die restlichen 143 Milliarden würden in den nächsten 20 Jahren während der Restlaufzeit der schon ans Stromnetz angeschlossenen Anlagen, ganz vorne dabei die Solarparks, fällig. Da ist wohl auch Industrieminister José Manuel Soria zu der Überzeugung gekommen, dass hier nur noch ein Machtwort hilft. So sollen nach seinen Plänen die Subventionen für die Energiebranche in diesem Jahr um etwa 20 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro gesenkt werden. Doch der Industrieminister hat die Rechnung ohne die betroffenen Anleger gemacht, sie laufen Sturm gegen die geplanten Subventionskürzungen.“

Damit hat Spanien fast zu den gigantischen Summen, die wir Deutsche bezahlen müssen, aufgeschlossen. Belaufen sich doch hier die Zahlungszusagen aus den Altverträgen an die Besitzer von NIE (Nachhaltig Instabile Energien) bereits Ende 2013 auf ca. 330 Mrd €, die in den kommenden zwanzig Jahren zu erbringen sind. Doch Spanien ist nun schon am Ende der Fahnenstange angekommen und zieht die Notbremse. Deutschland wird wohl noch eine ganze Weile warten müssen. 
Weiterlesen hier in die Welt.




Das Ende des grünen „Jobwunders“, das es nie gab!

Am 26.5.14 machte die Welt mit folgender Schlagzeile auf: „Das grüne Jobwunder fällt in sich zusammen“. Darin kommentierte der, manchmal durchaus EEG kritische, Autor Daniel Wetzel eine Studie des Bundeswirtschaftsministeriums die darlegt, dass trotz milliardenschwerer Subventionen die Zahl der Arbeitsplätze bei den NIE (Nachhaltig instabile Energien) sinkt und sinkt.
In der Pressemitteilung des Studienauftraggebers, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, wie es seit der GroKo ab Dezember 2013 heißt, klingt das natürlich anders. Dort lesen wir stattdessen die Glücksbotschaft: „Erneuerbare Energien boten im Jahr 2013 über 370.000 Menschen Arbeit“.  Und im Text werden wir informiert:

„Der Ausbau der erneuerbaren Energien in der Strom-, Wärme- und Biokraftstofferzeugung bot im Jahr 2013 insgesamt rund 371.400 Beschäftigten Arbeit. Davon können 261.500 Arbeitsplätze auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zurückgeführt werden.“

Um dann fortzufahren:

Gegenüber dem Vorjahr ist insgesamt ein leichter Rückgang des Beschäftigungsniveaus zu verzeichnen.“

Aha, denkt da der unbedarfte Journalist, der mit geschultem Blick aus einer Überschrift eine Nachricht machen kann:
Das ist zwar keine so gute Nachricht, aber so schlecht nun wieder auch nicht. Ist ja nur ein leichter Rückgang! Und Schuld sind nur die Chinesen, niemand sonst. Denn es weiß doch ein jeder, dass nur durch die maßlosen Subventionen (hic) der Chinesen in ihre Solarindustrie, verbunden mit den menschenunwürdigen  Dumpinglöhnen dort, die deutsche, erst jüngst noch zu den Weltmarktführern zählende deutsche Solarindustrie, inzwischen mit dem Untergang kämpft.
Aber schließlich haben wir mit unserem Subventionsopfer der Welt erst einmal die Segnungen der Photovoltaik aufgezeigt, ihren unaufhaltsamen weltweiten Siegeszug, wie Staatsekretär Baake jüngst einmal  hervorhob, erst möglich gemacht. Wer wollte da so kleinlich sein, die verbrannten Abermilliarden zu beweinen. Doch Daniel Wetzel ist so kleinlich und ich bin es auch. Wetzel las nämlich auch das Kleingedruckte. Dort fand er:

Die Subventionierung von erneuerbaren Energien hat nicht zu einem nennenswerten, nachhaltigen Aufbau von Arbeitsplätzen in diesem Bereich geführt. Nach jüngsten Zahlen der Bundesregierung nahm die Bruttobeschäftigung im Bereich erneuerbare Energien im Jahr 2013 um rund sieben Prozent ab, auf nunmehr noch 363.100 Personen.
Zählt man die Beschäftigten in Behörden und wissenschaftlichen Instituten mit, schaffen die erneuerbaren Energien Arbeit für rund 370.000 Menschen.

Damit arbeiten allerdings nur rund 0,86 Prozent der knapp 42 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland im hoch subventionierten Bereich der erneuerbaren Energien. Ein großer Teil dieser Beschäftigung beschränkt sich dabei auf Wartung und Betrieb bestehender Anlage..

Und noch viel  schlimmer..

Weiterer Stellenabbau erwartet

Besserung ist laut dem aktuellen Bericht der Bundesregierung nicht in Sicht. Dort heißt es: "Insgesamt wird in diesem und im nächsten Jahr vermutlich weiter ein Rückgang der Beschäftigten im Ausbau der erneuerbaren Energien zu beobachten sein."

Nun wäre das alles schon fatal genug. Schließlich wird die gesamte NIE Branche Jahr für Jahr mit 50 Mrd. €  gepäppelt, wie der Bundesrechnungshof in einer (immer) noch nicht veröffentlichten Studie [1]beanstandete.  Denn, auch wenn noch 370.000 Menschen in der NIE Industrie mitsamt allen ihren Verästelungen Lohn und Brot gefunden hätten, dann wäre jeder Arbeitsplatz dort mit satten 50 Mrd. geteilt durch 370.000 = 135.000 € subventioniert worden.

Die Beschäftigtenzahlen sind getürkt

Doch auch mit den Zahlen  des Bundesministeriums für Energie und Wirtschaft muss man vorsichtig sein. Schließlich berichtete die WiWo kürzlich, dass von den angegebenen rd. 56.000 Beschäftigten in der Solarindustrie nur noch rd. 4700[2] im Dezember des Jahres 2013 in der  Fertigung von Zellen und Modulen beschäftigt sind. So jedenfalls die Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Das sind weniger als 10 %!!

Wo bitte sind die anderen Beschäftigten? fragt sich der misstrauische Leser.

Ich möchte an dieser Stelle nicht das abgegriffene Wort von wem immer, meistens wird Winston Churchill genannt, aufgreifen, „Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast“, aber bei diesen Riesendifferenzen scheint es sich zu lohnen einmal selber auf Zählreise zu gehen. An sich wäre das eine Aufgabe für einen investigativen Journalisten, doch von dieser Seite ist bei diesem Thema trotz gelegentlich kritischer Artikel z.B. in „Die Welt“ wenig zu erwarten. Dafür ist dieser Bereich zu heilig. Da will keiner ran.
Also musste ich das selber machen. Zunächst schaute ich mir die Quelle der oben zitierten Quelle an. Den offiziellen Bericht[3] über das Forschungsvorhaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

„Beschäftigung durch erneuerbare Energien in Deutschland: Ausbau und Betrieb – heute und morgen, dritter Bericht zur Bruttobeschäftigung; Stand Mai 2014“

so der schöne Titel. Auf rund 20 Seiten werden dort die verschiedensten Ergebnisse aufgelistet. Und ganz am Anfang – wie es sich gehört- wird die Methodik erläutert nach der man vorging: Auf Seite 3 steht:

"Methodisch sind zunächst die Umsätze der in Deutschland produzierenden Unternehmen im Bereich der Herstellung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien zu ermitteln, die der in Deutschland wirksamen Nachfrage aus dem In- und Ausland entsprechen. Basierend auf den 2013 in Deutschland getätigten Investitionen und Abschätzungen zur Entwicklung des Außenhandels 2013, werden diese Umsätze differenziert nach Technologien abgeleitet. Ausgehend von den Umsätzen wird die Bruttobeschäftigung mit Hilfe des statischen offenen Mengenmodells der Input-Output-Analyse ermittelt.1 Die Darstellung der EE-Branche erfolgt innerhalb dieses Rechensystems anhand eigens entwickelter technologiescharfer Vektoren, die u. a. aus den Informationen dreier Primärerhebungen in der EE- Branche mit den Basisjahren 2004, 2007 und 2012 abgeleitet sind. Relevante Eckgrößen, wie die Entwicklung der Arbeitsproduktivität der einzelnen Branchen, werden wie in den vorausgehenden Abschätzungen an die aktuelle Datenlage angepasst [BMU 06/BMU 07/BMU 08/ BMU 09/BMU 10/BMU 11a/BMU 11b/BMU 12/BMU 13].2 Eine vergleichbare methodische Vorgehensweise wird bei der Abschätzung der aus Betrieb und Wartung in Deutschland installierter Anlagen resultierenden Beschäftigung angewandt.3 Auch die Beschäftigung aus der Bereitstellung von biogenen Brenn- und Kraftstoffen wird mit Hilfe eines Input- Output-Ansatzes ermittelt. "

Also wurde nach Modellen gearbeitet. Die Zahl der Arbeitsplätze wurde nach einem „Modell“ geschätzt!!!
Das mag die Lösung des Rätsels für diese sehr hohen Zahlen sein. Die Modelle liegen mal wieder falsch. Müssen sie aber nicht. Um das zu überprüfen verwendete ich zunächst die Zu-Fuß-Methode und suchte per Internet und Google die Beschäftigtenzahl der 10 bis 20 größten Firmen auf allen Gebieten der NIE Produktion, Installation und Wartung zu ermitteln.
Die brauchte ich für meinen Vortrag „Kosten und Nutzen der Energiewende“ zur 7. Klima- und Energiekonferenz am 10. April in Mannheim, (kommt in Kürze als Video) über welche die Medien  fast unisono mit dröhnendem Schweigen hinweg gingen. Dafür habe ich die NIE Firmen, die sich mit Sonne, Wind und Biomasse beschäftigen, gesucht, dann versucht deren Anzahl von Mitarbeitern zu bestimmen und damit deren Arbeitsplätze (in Deutschland) gezählt. 
Doch das erwies sich leider als ein unmögliches Unterfangen, denn wenn man die wichtigsten Firmen sucht, die sich auf diesem Gebiet tummeln, dann kommt man nur auf Bruchteile der angegebenen Beschäftigtenzahlen von ca. 10 bis 15 % der offiziellen Zahlen. Z.B. geben die 13 größten Firmen die Windkraftanlagen in Deutschland bauen oder importieren und hier installieren nur rd. 13.000 Beschäftigten (Stand 2014) Lohn und Brot. Das konnte also nicht stimmen. In "dubio pro reo" dachte ich.
Um den offiziellen Zahlen wenigstens etwas näher zu kommen, berechnete ich deshalb die Zahl der Arbeitsplätze nach Ganteföhr [4]. Der entwickelte eine Methode, die aufgrund der erzeugten Terawattstunden an Energie, die Arbeitsproduktivität im NIE Bereich zu berechnen gestattet. Daraus lässt sich – wenigstens annähernd-  die Zahl der Vollzeitarbeitsstellen ermitteln.
Das Ergebnis sehen Sie in der Abbildung 1.

Abbildung 1: Zahl der Beschäftigten lt. offizieller Statistik in den NIE Industrien für Solar, Wind und Biomasse Anlagen gegenüber den geschätzten nach der Zahl der erzeugten TWh .  Die Zahl der Beschäftigen unter „Ist“ wurden nach der Ganteföhr Methode auf Grund der Arbeitsproduktivitöt nach erzeugter TWh ermittelt, nachdem die direkte Zählung noch wesentlich kleinere Zahlen ergab. Zu Gunsten der offiziellen NIE Statistik wurde – großzügig aufgerundet- nur die Maximalwerte verwendet, weil die Minimalwerte sich oft um den Faktor 2 von den Maxwerten unterscheiden.
Gut, ich gebe zu, auch das ist ein Modell, wenn auch ein sehr wirklichkeitsnahes, denn es ist auf echt gemessenen Produktionswerten für die elektrische Energie, die von der NIE Industrie erzeugt wurde, aufgebaut. Leider ergeben sich  auch damit stark streuende Zahlen, die bis zum Faktor 2 zwischen Min und Max auseinander liegen. Deshalb habe ich beim Vergleich nur die großzügig aufgerundeten Maximalzahlen berücksichtigt.
Trotzdem sticht bei allen NIE Industrien ein riesiger Unterschied zu den offiziellen Zahlen ins Auge. Maximal kommt man nach dieser Methode nur auf ca. 80.000 Vollzeitbeschäftigte und keine 370.000. (Anmerkung: in der Abbildung 1 sind noch die damals nur verfügbaren Zahlen für 2012 benannt).
Das ist ein Unterschied von satten 290.000 Jobs! D.h. dass auch beim besten Willen in der Produktion, Installation und Wartung der genannten NIE Industrie bestenfalls und sehr optimistisch gerechnet 80.000 Menschen beschäftigt sind. 
Besonders fällt dabei die sehr hohe offizielle Zahl der Beschäftigen bei der  Biomasse auf. Wo kommen die denn her? Nun könnte man sich schnell vorstellen, dass dort, mit Mindestlohn honorierte, ausländische Hilfsarbeiter zur Arbeit an Pedal-getriebenen Dynamos den Strom erzeugen. Doch das ist ein Irrtum.  Denn, so fand ich heraus die Verbände zählen auch jeden Land- oder Waldarbeiter, der mal im Wald aufräumt, oder einen Maiskolben schält, zu den NIE Beschäftigen. So kommt es, dass heute ein sattes Fünftel der im Nährstand Tätigen zu den Jobbern der NIE Industrie zählt. Ein Rekord. Aus dem Bauern wird ein Energiewirt. Mit Hochschulabschluss versteht sich. Kreative Statistik?
Und bei der Solartechnik sind vermutlich all die Teilzeit-Dachdecker, -Klempner und -Elektriker mit gezählt worden, die an ihre Kunden gelegentlich ein Solardach verkaufen und aufs Dach schrauben, ansonsten aber ihren erlernten Tätigkeiten nachgehen. In der Produktion sind es jedenfalls keine 5000 mehr.
Ungefähr 9600 Leute sollen dazu noch in Forschung und Verwaltung beschäftigt sein, diese Zahl habe ich nicht überprüfen können. Da aber allein das Fraunhofer (der sicher im Grabe rotiert) – Institut des Prof. Eike Weber über 1000 Mitarbeiter hat, und auch das PIK rd. 340, wird diese Zahl wohl stimmen. Und wenn sie stimmt, dann werden diese Leute sicher dafür sorgen, dass möglichst alles so bleibt wie es ist.
Rechnet man nun die Subvention lt. Bundesrechnungshof von ca. 50 Mrd. €  auf die reale Zahl der Beschäftigen um, dann sind das sagenhafte 625.000 € pro Jahr und Arbeitsplatz. Da kann man wirklich von einem grünem Jobwunder sprechen. Auch wenn dieses den Rest der Republik Kopf und Kragen kostet. Vernichtet doch ein Arbeitsplatz in der grünen Industrie zwischen 2,2 bis 6 [5],[6]in der wertschöpfenden Realwirtschaft. Von den direkten Zwangstransfers noch nicht geredet.
So liebe Leserinnen und Leser, das sind meine nach bestem Wissen und Gewissen gefundenen Zahlen. Doch vielleicht habe ich ja den einen oder anderen Fehler gemacht. Also bitte nachprüfen und falls ihr was findet, bitte kommentierend berichtigen. 


[1]2014-03-14  Bundesrechnungshof-Gutachten zur Energiewende
Jahrhundertprojekt im Blindflug
Energiewende: Ein unveröffentlichtes Gutachten des Bundesrechnungshofes, das der „JUNGEN FREIHEIT“ vorliegt, warnt vor enormen Risiken
[2] http://www.wiwo.de/unternehmen/energie/greenjobs-vahrenholt-gruenes-jobwunder-ist-etikettenschwindel/9546626.html
[3] http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/B/bericht-zur-bruttobeschaeftigung-durch-erneuerbare-energien-jahr-2013,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf
[4] Die Arbeitsproduktivität in der Stromerzeugung http://www.tabularasa-jena.de/artikel/artikel_4551/
[5] http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/saubere-arbeitsplaetze-teure-arbeitsplaetze-warum-italien-sich-keine-gruene-oekonomie-leisten-kann/?tx_ttnews%5BpS%5D=1281584187
[6] http://www.eike-klima-energie.eu/uploads/media/Calzada_EXECUTIVE_SUMMARY_deutsch.pdf




Klimapanikmache um Versicherungen zu platzieren: Versicherungswirtschaft platziert beunruhigenden Extremwetterartikel bei Schleswig Holsteiner Tageszeitungsgruppe

Klimawandel – So extrem wird das Wetter

„Unwetter werden extremer und teurer“, warnt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) – und ist damit nicht allein. Wenn vom Klimawandel die Rede ist, dann folgt häufig die Ankündigung der Apokalypse in Gestalt von Dürren, Starkregen, todbringenden Stürmen oder extremer Hitze. Tatsache ist: Klimaforscher gehen zwar davon aus, dass sich mit der globalen Erwärmung das Potenzial für extreme Wetterereignisse erhöht, sie können aber nur schwer vorhersagen, wie häufig und stark diese überdurchschnittlich nassen, stürmischen oder heißen Tage sein werden.
Ein schöner Einstieg. Landwirte und Hausbesitzer sind beim Lesen dieser Intro-Zeilen wahrscheinlich bereits hellhörig geworden. “Hilde, sach ma. Ham wir eigentlich die Stuamversicherung letzten Monaat bezaahlt? Ich glaub wir brauchen auch noch was gegen Überschwemmung. Und was gegen Haaagel, und…und…und…”.
Weiter bei shz.de:
Der Verdacht der Wissenschaftler, dass sich mit dem Klimawandel auch die Zahl der Extremwetterereignisse erhöht, hängt mit der Erwärmung der Atmosphäre zusammen. „Mit der Temperatur steigt der Energiegehalt der Atmosphäre. Diese Energie kann sich zum Beispiel in starken Stürmen wieder entladen“, erklärt Dr. Daniela Jacob vom Climate Service Center in Hamburg. Außerdem könne eine wärmere Atmosphäre auch mehr Wasserdampf aufnehmen, was sich auf die Niederschlagsmenge auswirkt.
Ein netter Versuch. Ein Verdacht wird ausgesprochen, ein simplistisches Modell angeboten. Die Kalibrierung mit den real festfestellten Sturm- und Niederschlagstrends bringt Ernüchterung: Leider alles falsch. Stürme waren in Mitteleuropa während der Kleinen Eiszeit vor 200 Jahren viel häufiger und stärker als heute, wo es deutlich wärmer ist. Und auch in hydrologischer Hinsicht hat sich in den letzten 150 Jahren trotz Erwärmung um ein Grad in Mitteleuropa nichts Großartiges getan (siehe unsere Blogartikel “Überraschung: Originaldaten wollen nicht zur DWD-These von immer feuchteren Wintern in Deutschland passen“, “Entspannung an der Extremwetterfront: Dürren sind in den letzten 60 Jahren nicht häufiger geworden“).
Weiter bei shz.de:
Wenn es um Häufigkeit und Intensität von Stürmen geht, fällt es den Forschern schwer, Aussagen über die Zukunft zu machen. Im Norddeutschen Klimaatlas, der Ergebnisse von regionalen Klimamodellrechnungen zeigt, wird von einem möglichen Anstieg von drei bis fünf Sturmtagen ( mehr als Windstärke 8 ) im Jahr ausgegangen. Man könne aber trotzdem noch nicht sagen, ob Orkane wie Xaver oder Christian häufiger auftreten werden, gibt Daniela Jacob zu bedenken. Gerade bei Stürmen ist es schwierig, diese als Extrem jenseits der natürlichen Variabilität zu erkennen. „Sehr starke Stürme sind sehr selten, und auch wenn wir in die Zukunft schauen, werden sie immer noch selten sein“, sagt Daniela Jacob. Auch Michael Theusner schreibt die Häufung von starken Herbststürmen im vergangenen Jahr eher dem Zufall zu. Dürfen also zerstörerische Taifune gar nicht mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht werden? Und kommen die Warnungen der Versicherungswirtschaft zu Unrecht? „Nein“, sagt Daniela Jacob. Eben weil eine erwärmte Atmosphäre ein erhöhtes Potenzial an starken Winden und Überschwemmungen mit sich bringt. Gut zu erkennen ist das an den Auswirkungen von Hitzewellen und Hochwasser. Bei den heißen Tagen, an denen die Temperatur über 30 Grad steigt, zeichnet sich ein Trend ab. In Schleswig-Holstein sind seit 1950 mehr als vier solcher Tage im Jahr hinzugekommen, für die Zukunft zeigt die Prognose im Norddeutschen Klimaatlas einen weiteren Anstieg um bis zu sechs Tage.
Hier muss man sich doch sehr wundern. Zunächst wird eingestanden, dass die Stürme den Bereich der natürlichen Variabilität noch immer nicht verlassen haben, dann jedoch wird mit theoretischen Modellen argumentiert, die solche Trends annehmen – obwohl sie in der Realität nicht beobachtet werden. Gibt es heute mehr Hitzewellen als während der letzten Wärmephase, der Mittelalterlichen Wärmeperiode? Bislang gibt es keine einzige Studie, die dies suggeriert. Ebenso gibt es keine einzige seriöse Studie, die einen Anstieg von Hochwässern in den letzten Jahrhunderten belegen würde (siehe z.B. “Extremregen war in den Französischen Alpen während der Kleinen Eiszeit häufiger als heute” und “Neue Studie des Geoforschungszentrums Potsdam: In den letzten 7000 Jahren gab es in Oberösterreich 18 hochwasserreiche Phasen“). Im Gegenteil. Fachwissenschaftler prognostizieren sogar eine zukünftige Abnahme der Flutschäden in Europa (siehe unseren Blogartikel “Neue begutachtete Studie in Nature Climate Change: Klimawandel lässt Hochwasser in Europa wohl in Zukunft seltener werden“).
Wie kommt Daniela Jacob also auf diese abenteuerlichen Prognosen? Was könnte hinter diesen alarmistischen Ansichten stecken? Was ist das “Climate Service Center” (CSC), für das sie tätig ist und wer bezahlt Mitarbeiter und Forschung? Das CSC schreibt auf seiner Webseite über sich selbst:
Am Climate Service Center arbeitet ein Team von Naturwissenschaftlern, Ökonomen, Politikwissenschaftlern und Kommunikationsexperten daran, das Wissen aus der Klimaforschung praxisorientiert aufzubereiten und Entscheidungsträgern in Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.
Das hört sich sehr nach einer Lobbyorganisation an. Direktor des DSC ist der Belgier Guy Brasseur. Brasseur hat als einer der Hauptautoren den vierten Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC) koordiniert, ist also eng mit dem IPCC verbandelt. Da wundert es kaum, dass auch seine Mitarbeiterin Jacob eine stark klimaalarmistische Linie fährt. Auch Daniela Jacob selbst ist übrigens Teil der IPCC-Familie. Sie ist eine der Hauptautoren für den 5. Sachstandsbericht des IPCC. Andere CSC-Mitarbeiter (z.B. Claudia Wunram) sind nebenbei auch bei Umweltorganisationen wie dem BUND tätig. Im Beratungsausschuss des CSC sitzen Klimaalarmisten wie Hartmut Graßl, der schon vor Jahren vor enormen Hitzesprüngen gewarnt hatte, die jedoch letztendlich ausblieben (siehe unseren Blogbeitrag “Graßl’s Erwärmungsprognose von 1990 droht dramatisch zu scheitern“). Und wer sitzt noch in diesem Beratungsausschuss? Kleiner Fanfarenstoß:Peter Höppe von der Munich Re Rückversicherung. Die interessierte Versicherungswirtschaft ist mit dem IPCC-Think-Tank offenbar eng verbandelt. Aber auch die Allianz war in dem Gremium vertreten. Ausschussmitglied Lutz Cleemann war einst für diese Versicherungsgesellschaft tätig.
Schleswig Holsteinische Tageszeitungen gaukeln ihren Lesern eine unabhängige wissenschaftliche Einschätzung vor, von einer Mitarbeiterin einer IPCC-Lobbyorganisation, die eng mit der Versicherungswirtschaft verbandelt ist. Wie redlich ist dies?
Lesen wir weiter bei shz.de:
Längere Trockenzeiten mit sehr heißen Tagen können auch in Europa erheblichen Schaden anrichten, wie die Hitzewelle im Sommer 2003 gezeigt hat. Europaweit starben damals 23 000 Menschen, 3500 davon in Deutschland, ermittelte die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Mortalität in Mitteleuropa ab 35 Grad signifikant zunimmt. Allerdings haben Statistiker der London School of Hygiene and Tropical Medicine auch ermittelt, dass die meisten Opfer der Hitze bereits geschwächt und krank waren und zu einem großen Teil auch ohne Hitzewelle wenige Wochen später gestorben wären.
Eine löbliche Einschränkung. Vielleicht hätte man noch erwähnen sollen, dass Kälteextreme viel mehr Todesopfer fordert als Hitze? Keating & Donaldon 2004 schreiben:
Meanwhile, it must not be forgotten that cold weather in winter causes many more deaths than heat in summer, even in most subtropical regions, and measures to control cold-related deaths need to continue. Infections in the summer months were largely brought under control by the beginning of the last century. Since then, winter cold has been the major seasonal factor causing death in all but tropical regions of the world.
Am besten wäre doch, wenn jeder Bürger von Staats wegen verpflichtet wäre, sich gegen Extremwetter zu versichern. Da könnten Muncih Re & Co. schön abkassieren. Aber halt, dann müsste man ja auch Kunden in echten Gefahrengebieten versichern, die unvorsichtigerweise in Überflutungsgebieten ihr Häuschen errichtet haben, weil die Lage doch so traumhaft schön erschien. Attraktiver sind da schon Kunden, die außerhalb der echten Gefahrenzonen leben (siehe unseren Blogartikel “Munich Re möchte mehr Kunden abseits der Flüsse gegen Überschwemmungsschäden versichern“). Lesen Sie auf shz.de:
Versicherung gegen umweltschäden Als Pflicht?
Eine Elementarschadenversicherung  schützt vor den finanziellen Folgen von Naturereignissen, wie Überschwemmung,  Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen und Vulkanausbrüchen. Werden bei einer Umweltkatastrophe viele Häuser beschädigt, die nicht versichert waren, muss häufig der Staat eingreifen, um die Betroffenen vor dem Existenzverlust zu bewahren. Einige plädieren daher für eine Pflichtversicherung für Elementarschäden. Doch die deutschen Versicherungen sind dagegen: Eine solche Pflichtversicherung nehme jeglichen  Anreiz für Schutzmaßnahmen in den Gefahrenzonen, schließlich werde im Gefahrenfall immer gezahlt – und zwar unabhängig davon, ob der Versicherte zuvor in Präventionsmaßnahmen investiert hat oder nicht, schreibt der GDV auf seiner Internetseite.  Auch käme es zu einer Spirale aus immer größeren Schäden und immer höheren Prämien.
Der Beitrag erschien zuerst bei Die kalte Sonne




Wer oder was ist eigentlich der „WELT-KLIMARAT“ (IPCC) und was tut er?

Der Öffentlichkeit unter den Teppich gekehrt wird stets, dass der IPCC keineswegs ein Gremium  von Wissenschaftlern ist. Tatsächlich gehören ihm 195 Vertreter  der Regierungen aller Länder an und üben Einfluss aus.
 Die besonders wichtigen „summaries for decision makers“ werden zwischen den wissenschaftlichen und den politischen Mitgliedern ausgehandelt. Dabei kämpfen natürlich die Politikvertreter darum, genehme Sachverhalte zu betonen. Selbst wenn sie durch den wissenschaftlichen Teil nicht gedeckt sind  (So wird z.B. im diesjährigen Bericht festgestellt, mit 95% iger Wahrscheinlichkeit sei die Erderwärmung der letzten 100 Jahre menschengemacht. Diese Feststellung beruht nicht auf Ergebnissen des Hauptteils sondern auf einer „Befragung“. Wer befragt wurde, wurde nicht mitgeteilt), und unbequeme Ergebnisse möglichst zu verschweigen  ( So geschehen beim diesjährigen Bericht AR5: Bei der Formulierung des „summary“ kämpfte beispielsweise die deutsche Regierungsvertreterin, die Wissenschaftsministerin, darum, den Stillstand der Erderwärmung der letzten 15 Jahre ( trotz starken Anstiegs der CO2 Konzentration in der Atmosphäre ) zu verschweigen. Mit der Begründung, sonst würde die sogenannte „Energiewende“ in Deutschland gefährdet).                                                                            
Eine breite Zustimmung der Regierungsvertreter zu Katastrophenszenarien, vor allem der kleineren Länder mit wenig Industrie, wird erreicht durch Gelder aus dem  „Hilfsfond für Anpassung an den Klimawandel“. Je dramatischer die negativen Aussichten beschrieben werden, desto höher die Zahlungen des Hilfsfonds an die entsprechenden Länder. Kurz gesagt wirken daher die Hilfsfondgelder als Bestechung der Regierungsvertreter.
Auch diesmal wurde der Hauptteil des Berichtes, nachdem  das „summary“ ausgehandelt war, diesem nachträglich angepasst. Dies wurde diesmal sichtbar da der Bericht vor Aushandlung des „summary“ durch ein „Leck“ öffentlich wurde.
Für den jetzigen IPCC Bericht AR5 wählten die IPCC Wissenschaftler aus 28.000 Publikationen etwa 11.000 zur Auswertung aus. Es versteht sich, dass diejenigen Arbeiten, welche, veröffentlicht, klar und unwidersprochen belegen, dass CO2 das Erdklima höchstens in vernachlässigbarem Maße beeinflusst, oder dass die Modelle, die eine Erderwärmung durch CO2 beweisen sollen, bei allen Tests durchfielen, keine Erwähnung finden. ( Beispiele solcher Arbeiten sind unten zitiert).
Das ist auch konsequent, denn anders als der Öffentlichkeit dargestellt, hat der IPCC keineswegs die Aufgabe zu prüfen OB CO2 einen Einfluss auf das Erdklima hat, sondern das Drohen einer menschengemachten Klimakatastrophe nachzuweisen“. Eine klare politische Vorgabe, jenseits jeder Wissenschaftlichkeit , mit welcher der IPCC praktisch  eine Propagandaorganisation ist.
 Natürlich befasst sich der Großteil der 28.000 Arbeiten in der Klimaforschung durchaus  mit sachlichen Untersuchungen, die, wie in der Wissenschaft nicht anders möglich, Details betreffen. Diese lassen sich für die Seriosität der Klimaforschung anführen sind aber für die Frage CO2 und Erderwärmung unwesentlich.

Wie kommt es nun, dass eine derartige merkwürdig konstruierte Institution existiert, und zu wessen Interesse wurde sie geschaffen?

Dazu der Bericht eines Mannes (Hartmut Bachmann), der zur Zeit der Gründung des Weltklimarates anwesend war. 

Wir befinden uns im Jahre 1986. Die USA werden regiert von Ronald Reagan. Ein bekannter und wichtiger Abgeordneter im Repräsentantenhaus ist Al Gore (AG). Er vertritt den Bundesstaat Tennessee. AG verfügte über außerordentliche Beziehungen zu Wirtschaft und Finanzen. Sonst wäre er auch nicht Senator der USA geworden. Seine Zukunft (zum Geldmachen) sah er in aktiver Beteiligung am modernen Umweltschutz. Am 11. August 1986 schickte Rudolf Augstein (RA) sein international bekanntes Magazin DER SPIEGEL auf die Weltreise. Titelbild und Bericht über den Untergang des Kölner Doms im Nordseewasser beinhalteten den Schocker über die anstehende „Klimakatastrophe“. Am 11. September 1986 telefonierte ich mit RA. Das Gespräch beinhaltete: Ich: „Was hast Du Dir denn dabei gedacht?“ Augstein: „Aufwecken, munter machen.“ Ich: „Und Angst machen“. Augstein: „Ohne Angst der Massen, keine Bewegung der Massen.“
Gores Bestrebungen gingen dahin, ein politisches Instrument zu schaffen, um mehr staatlich unterfütterten Einfluss zur Bekämpfung der fiktiven Klimakatastrophe zu erlangen. Ein solches Arrangement sollte über seine Beziehungen ein Instrument werden, das ihm Einkommen entsprechender Größenordung für lange Zeit gewährt. Dazu musste das Thema Umwelt-Klima nationalisiert werden. Ablauf: Gore inspirierte James Hansen (JH), Direktor des „Goddard Institute for Space Studies“ (GISS) in New York und Freund von ihm, seinen Einfluss als DER Klimaexperte der USA geltend zu machen, ( Der noch in den 70er Jahren eine neue Eiszeit vorausgesagt hatte; angeblich verursacht durch die Staub- und Aerosolemissionen der Industrie )  Plan: Eine Anhörung vor dem Kongress zur Frage „Hat die Klimasituation Einfluss auf die Entwicklung der USA?“ Colorados Senator Tim Wirth (TW), Freund von James Hansen, nimmt die Angelegenheit in die Hand.
Zur Anhörung vor dem Senat in Washington, die mir rechtzeitig annonciert wurde, fliege ich mit einem Freund von Fort Lauderdale am 22. Juni 88 nach Washington National Airport. Am nächsten Tage soll das „Open Hearing“, die Anhörung von Hansen, sein. Das Meeting selbst, vor den Senatoren der USA, ist keine Sensation. Gore und Wirth sind anwesend. Der Sitzungssaal ist stickig und unglaublich warm und keine Klimaanlage funktioniert. Es sind die extra ausgesucht heißesten Tage des Jahres. Entsprechend lethargisch ist die Beteiligung und Befragung von Hansen. Hansen spult seinen Vortrag ab. Wie ich später von meinem Freund T.C. (Chefpilot der AIR FORCE ONE) erfahre, wurde vor dem Hearing zwischen Al Gore und Tim Wirth vereinbart und angeordnet, alle Klimaanlagen abzuschalten. Dies, damit die Anwesenden möglichst keinen Appetit auf Sitzungsverlängerung durch unangenehme Fragen entwickeln und Hansen ins Stottern geraten würde.
T.C. und ich, wir flogen am Wochenende nach Nassau zum Motorbootrennen. Dort erfuhr ich von ihm, der vorher Gore  und  Hansen nach New York zurück flog, über die Hintergründe der „funktionsunfähigen“ Lüftungsanlage im Sitzungssaal. Als Ergebnis des Hearings wird von der Regierung angeordnet, die derzeitigen und künftigen Forschungsergebnisse zum Klima bei UNEP zu konzentrieren. UNEP ist der Umweltarm der UNO und wurde damals von den Rockefellers und ihrem Intimus Maurice Strong, der wiederum bestens befreundet mit Al Gore war und meines Wissens noch heute Vorstand der Rockefeller Stiftung ist ( welche Umweltorganisationen wie Greenpeace oder Club of Rome in breitem Maße finanziert ), geleitet. Es wird beschlossen, eine seitwärts der UNEP agierende neue Organisation, das spätere IPCC, zu schaffen. Die Organisation erhält, von Al Gore und Maurice Strong erarbeitet, zwei politische Aufgaben:
Festzustellen, dass die Erde einer Klimakatastrophe entgegengeht und,
dass die Klimakatastrophe Mensch-gemacht ist.
Bert Bolin, ein Vetter von mir, wird 1. Präsident des IPCC.
IPCC liefert in unregelmäßigen Abständen seine Weltklimaberichte. Diese setzen sich wiederum aus statistischen Unterlagen zusammensetzen, die von 4 internationalen Instituten geliefert werden und mit fabrizierten Temperaturskalen und Zubehör gefüttert sind: Dem GISS (James Hansen), dem CRU (Teil der Universität Ostengland unter Phil Jones) und dem ESSC (Michael E. Mann), Director Earth System Science Center der University of Pennsylvania, sowie einem Wachhund der UNEP und des IPCC für Deutschland, dem in Kassel errichteten Klimainstitut (Center for Environmental Systems Research University of Kassel), mit seinem Chef Prof. Joseph Alcamo. Langjähriger Mitarbeiter bei UNEP und IPCC, bester Freund von Maurice Strong und Al Gore. Da der letzte (1997) fertige und unterzeichnete Weltklimabericht vom IPCC eine Reihe von Hinweisen darauf enthielt, dass Passagen, die ausdrücklich einen vom Menschen verursachten Klimawandel verneint hätten, wurden diese Kapitel von Ben Santer entfernt. Der somit im Sinne der Klimahierarchie des IPCC und der Länder gefälschte Weltklimabericht, ging damit als letzter Zustandsbericht des IPCC den Delegationen der Industrienationen, anlässlich der Weltklimakonferenz in Kyoto im Dez. 1997, zu. Da dieser Bericht gefälscht und somit keine Unterschriften hatte, ordnete Alcamo aus Kassel per e-mail an seine Abgeordneten in Kyoto das Folgende an: „The media is going to say "1000 scientists signed" or "150 signed". No one is going to check if it is 600 with PhDs versus 2000 without. They will mention the prominent ones, but that is a different story. Conclusion − Forget the screening, forget asking them about their last publication (most will ignore you.) Get those names!” So wurden die Unterschriften von 100en von Menschen erbeten und verwendet, die gerade erreichbar waren. Tellerwäscher aus den Nachbarlokalen, Schuhputzer von nebenan etc.  Publiziert wurde dies natürlich nicht; genau wie das Desaster mit den Entdeckungen der Fälschungen für den Hockeystick, die Dokumentierung des Inhaltes von über 1.000 e-mails des CRU, voll von Klimadatenfälschungen. Überall, wo man bei der Kombination von Klima und CO2 hinfasst, Lüge und Betrug. Und alles wird vertuscht. Unter den Tisch. In Gemeinsamkeit beider Institutionen, Medien und Wissenschaft. Wie sagte Popper vor langer Zeit?: Sei ein Experte in Deinem Fach. Dann werden die anderen Dich schützen. Du musst sie dann natürlich auch schützen.

Übrigens: Al Gore wurde der erste Karbon-Milliardär. Von jedem CO2-Zertifikat bekam und bekommt er über den Emissionsrechtehandel seine Provision. Bei jeder Bewegung, egal ob vor oder zurück, muss auf Umwegen mit dem Nobelpreisträger abgerechnet werden. Clever, nicht wahr? Klima – CO2? Um was es geht es? Nur um gigantische Geschäfte. Was meinen Sie, wann und von wem es arrangiert und speditiert wurde, dass Griechenland in die EU kam und den EURO nutzen durfte? Wenn Sie erfolgreich schnüffeln, kommen Sie zu den gleichen Figuren, die das IPCC, die UNEP, die Öl- und Baumwoll- und Kupferpreise etc. kontrollieren.
Jede Menge Energie steht den Winzlingen, den Menschen auf der Erde zur Verfügung. Gerade in Rumänien, im Schwarzen Meer, in Polen im Schiefergebirge, in Mozambique, vor Israel, Vietnam etc. gefunden und annonciert. Weswegen 40.000 oder mehr hässliche Windmühlen? Schleswig-Holstein, Land der Horizonte. Weswegen eine wirtschaftlich  total abwegige (und in gigantischem Maße Energie vergeudende) Solarnutzung? Geld, Geld, Geld. Sir Nikolas Stern, früherer Chefvolkswirt bei der Weltbank und Mitaufbereiter von Geschäften ums Klima + CO2, deswegen auch von der Britischen Königin geadelt, forderte 2006 noch 5 Billionen € Subventionen (des Bürgers) zur Reparatur des Klimas. Connie Hedegaard, Klimakommissarin der EU, erhöhte vor wenigen Monaten auf 11 Billionen. Man sieht: Das Geschäft funktioniert. Am besten in Deutschland, denn: Kein Volk der Welt teilt die künstlich inszenierte CO2-Angst so, wie der Michel.
Wenn die Bearbeitung der Bevölkerung zur Akzeptanz eines Diktums komplett in der Hand des Staates liegt, muss in jedem Gehirn die Alarmglocke klingeln. Erstens deswegen, weil ein Staat, dessen hierarchische Strukturen das Gemeinwesen dermaßen verschuldeten, wie geschehen, zum Überleben dieser Strukturen in praxi jeden Euro benötigen, der sich auftreiben lässt. Zweitens, weil in einer solchen Situation – zum Geldkassieren – gelogen wird, dass sich die Balken biegen.  Das Instrument, das generell allen verschuldeten so genannten entwickelten Staaten,  via UNO – UNEP – IPCC – Abkommen von Kyoto –   überreicht wurde, nennt sich „Bekämpfung von AGW = Menschgemachte Klimaerwärmung.
( Bericht von H. Bachmann )
Details in: „Die Lüge der Klimakatastrophe – und wie der Staat uns damit ausbeutet“. Von H. Bachmann
 Veröffentlichungen in renommierten Klimaforschungszeitschriften, die belegen, dass CO2 keine oder nur sehr geringe Erwärmung verursachen kann; resp. die das Versagen der Modelle bei allen Tests belegen:
Collins, M., Climate predictability on interannual to decadal time scales: the initial value problem, Clim. Dynam., 2002, 19  671-692; DOI: 10.1007/s00382-0254-8.
Boer, G.J., A study of atmosphere-ocean predictability on long time scales, Climate Dynam., 2000, 16  469-477.
Boer, G.J. and Lambert, S.J., Multi-model decadal potential predictability of precipitation and temperature, Geophys. Res. Lett., 2008, 35  L05706; 1-6.
R.S. Lindzen and Y-S. Choi: On the Observational Determination of Climate Sensitivity and Its Implications, Asia-Pacific J. Atmos. Sci. (47(4), 377-390 (2011)
R.P. Allen: Combining satellite data and models to estimate cloud radiative effect at the surface and the atmosphere, Meteorol. Appl. 18, 324-333 (2011)
R.W. Spencer, and W.D. Braswell: On the Misdiagnosis of Surface Temperature Feedbacks from Variations in Earth’s Radiant Energy Balance, Remote Sensing 3(8) (2011)
R.W. Spencer, and W.D. Braswell: On the diagnosis of radiative feedback in the presence of unknown radiative forcing, Journal of Geophysical Research, Vol. 115 (2010)
G. Paltridge et al.: Trends in middle- and upper-level tropospheric hunmidity from NCEP reanalysis data, Theor. Appl. Climatol. 98 (2009)
M. Beenstock, Y. Reingewertz, and N. Paldor: Polynomial cointegration tests of anthropogenic impact on global warming, Earth Syst. Dynam. 3, 173-188 (2012)




Autorenexemplare des Bestsellers “Die kalte Sonne” jetzt zum reduzierten Preis erhältlich

Pressestimmen:

»Deutschlands frechster Öko-Manager« –(Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 29.1.2012)
»Ein knallharter Klimaskeptiker« –(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.2.2012)
»Ein neues Buch über den Klimawandel hat hitzige Diskussionen ausgelöst. Dabei plädieren die Autoren im Grunde nur dafür, einen kühlen Kopf zu bewahren. Das fällt hierzulande schwer.« –(Die Welt, 11.02.2012)
»Während dieser Tage ganz Europa friert, sorgt Fritz Vahrenholt für hitzige Debatten.« –(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.2.2012)
»Vahrenholt gilt als Querdenker wider den Zeitgeist.« –(zeitonline.de, 6.2.2012)
»Mit seinen Thesen zum globalen Klimawandel sorgte Professor Fritz Vahrenholt […] für Schlagzeilen.« –(Welt am Sonntag, 12.2.2012)
»Tatsache ist, dass der IPCC entgegen seinem Anspruch, die Klimaforscher zusammenzuführen, noch nie auf die Idee kam, diese Wissenschaftler für seine großen Berichte einzuladen. Warum nicht?« –(Die Welt, 11. Februar 2012)
»Doch um Vahrenholt muss man sich keine Sorgen machen, er ist mit einem gesunden Selbstbewusstsein ausgestattet und mit allen politischen Wassern gewaschen. Der Zeitpunkt für sein Buch ist durchaus klug gewählt.« –(Die Weltwoche, 16.02.2012)


Die englischsprachige Ausgabe unseres Buches (“The neglected Sun“) ist weiterhin über den normalen Buchhandel bzw. internationalen Internetbuchhandel zu beziehen.
An english edition of the book has been published with the title “The Neglected Sun“. It is available through Amazon and other common outlets.
Amazon UK
Amazon US
About the book:
The effect of the sun’s activity on climate change has been either scarcely known or overlooked. In this momentous book, Professor Fritz Vahrenholt and Dr Sebastian Luning demonstrate that the critical cause of global temperature change has been, and continues to be, the sun’s activity. Vahrenholt and Luning reveal that four concurrent solar cycles master the earth’s temperature – a climatic reality upon which man’s carbon emissions bear little significance. The sun’s present cooling phase, precisely monitored in this work, renders the catastrophic prospects put about by the Inter-Governmental Panel on Climate Change and the ‘green agenda’ dominant in contemporary Western politics as nothing less than impossible.