Die unheimliche Allianz zwischen Politikern und Klimatologen

Sie ist keineswegs heimlich, die Allianz zwischen Politikern und Klimatologen, sondern offensichtlich und gut organisiert im IPCC. Dieses Gremium, dessen korrekte Bezeichnung lautet "Internationaler Ausschuss für Klimawandel" wurde von den meisten deutschen Medien zum gottähnlichen "Weltklimarat" hochstilisiert. Dort sitzen aber nicht nur Klimaforscher, sondern auch Vertreter der beteiligten Länder-Regierungen (von Deutschland z.B. ein Staatssekretär aus dem Umwelt-Ministerium). Die Statuten besagen, dass sich das IPCC mit dem "menschen-gemachten" Klimaeinfluss befassen soll (d.h. nicht unbedingt mit den natürlichen Klimafaktoren, die seit Millionen von Jahren wirksam sind).
Die Veröffentlichung des 5. Berichtes des IPCC begann mit dem "Summary for Policymakers" am 27.Sept.2013  in Stockholm, bevor die drei Hauptberichte überhaupt verfügbar waren. Nicht nur, dass dadurch wesentliche Aussagen fehlten, sondern es musste vor der Veröffentlichung auch die Zustimmung der Politik-Vertreter eingeholt werden, für die dieser Bericht angeblich bestimmt war. Und sie nahmen Einfluss auf den Inhalt, dass z.B. um die unpassende "Klimapause". d.h. das Fehlen der so oft angekündigten dramatischen Erwärmung, als "nicht relevant" herunterzuspielen und den Text zu  zu ändern in "eine Verlangsamung des Temperaturanstieges". Und ein nicht passendes Diagramm wurde ersetzt durch eine Darstellung, bei dem dieser Mangel nicht mehr auffiel. Prof. Stavins als Teilnehmer bemerkte, dass dies kein "Summary for Policymakers" sei, sondern ein "Summary from Policymakers". Er war nur einer von zwei Wissenschaftlern, die von 45 bis 50 Regierungsvertretern umgeben waren. Ein anderer Teilnehmer, Prof. Richard Tol erklärte anschließend seinen Rücktritt von IPCC aus Protest gegen die politisch-ideologische Manipulation von Daten, Fakten und Schlussfolgerungen.
Die IPCC-Theorie basiert auf einem 95%igen "confidence level", d.h. 95%iger Gläubigkeit an den Treibhaus- Effekt von CO2 !   Prof. Dr. Frank Endres stellte dazu fest: "Es gibt in der theoretische/mathematischen Physik kein Modell, das einen durch CO2 induzierten "anthropogenen Treibhauseffekt" plausibel machen kann. Die "katastrophale Klimaerwärmung" gibt es nur in Modellen, die von grundsätzlich falschen Annahmen ausgehen". Tatsächlich ist der IPCC nicht in der Lage, irgendeinen Beweis für seine Thesen zu liefern, weder als messtechnische noch als historischer Daten.
Dies wird bestätigt und verschlimmert durch die Tatsache, dass der angebliche Temperaturanstieg um 1,5 bis 4,5°C (bis 6°C) bei Verdoppelung des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre 2014 nicht anders oder genauer angegeben werden kann als wie vor 24 Jahren, im ersten IPCC-Klimabericht von 1990.  Seit dieser wurden jedoch Milliarden (Steuergelder) für dieses Forschungsgebiet ausgegeben – ein ziemlich einmaliger Vorgang, den man auch als wissenschaftlichen Skandal bezeichnen kann. Konnte man nicht, wollte man nicht, oder durfte man nicht ??
Tatsächlich gibt es eine Reihe von Veröffentlichungen, die sich mit diesem Thema befassen und  zu wesentlich niedrigeren Auswirkungen eines CO2-Anstieges kommen  – 0° bis 1,5°C –  aber sie wurden vom IPCC ignoriert, eine völlig unwissenschaftliche Vorgehensweise.
Tatsächlich gibt es unter Physikern ganz erhebliche Meinungsunterschiede über den so-genannten Treibhauseffekt durch CO2, bzw. die Auswirkung auf die Temperatur. Das  international anerkannte MODTRAN-Modell der Atmosphärenphysik errechnet einen Effekt von ca.+ 0,6°C für eine CO2-Verdoppelung, aber ohne Berücksichtigung von Wolken und Luftströmungen. Diese sind jedoch die Regel und können den Effekt auf Null bringen. Das Gleiche kann man erwarten von der Darstellung des US-Physikers Prof.Roy Spencer, der sagt, dass CO2 einen Erwärmungseffekt in der unteren Atmosphäre verursacht, aber eine Abkühlung in der oberen Atmosphäre. Insgesamt ist die Atmosphäre sehr dynamisch und bewirkt den größten Temperaturaustausch und -Ausgleich auf der Erde.
FRANCKEs Lexikon der Physik stellte schon 1959 fest: "CO2 ist als Klimagas bedeutungslos". Heute, nach mehr als 15 Jahren der größten Menge an CO2-Emissionen ohne einen Temperaturanstieg zu bewirken, scheint der Beweis dafür geliefert.
Wie ist es aber möglich, dass viele Fachleute – angeblich die Mehrheit der Klimaforscher – die  Irrlehre vom maßgeblichen CO2-Einfluss auf das Klima unterstützen, teilweise sogar aggressiv verteidigen ?  Dafür gibt es gute Gründe:
(1) Es ist einfacher und bequemer, sich einer angeblichen "Mehrheitsmeinung" 
     anzuschließen (obwohl das in der Wissenschaft – im Gegensatz zur Politik – nichts 
     bedeutet: zu oft hat sich in der Vergangenheit die Mehrheit geirrt – angefangen bei Galileo   
     Galilei über Albert Wegener und viele andere mehr).
(2) Nur angeblich "bedrohliche Klimaänderungen" erregen das Interesse der Medien – und
     der Politiker. Dazu der erste Vorsitzende des IPCC, Sir John Houghton: "Solange wir keine Katastrophen ankündigen, wird niemand auf uns hören".                             
      Dazu passt am besten der Kommentar von Prof. Dr. von Storch, einem der führenden deutschen Klimaforscher, der es auch wagt, manchmal Kritik zu üben: "Eine Gruppe von Klimatologen ist der Versuchung erlegen, sich durch medienwirksame dramatisch  negative Aussagen nach vorne zu spielen. Sie werden mit größter öffentlicher Aufmerksamkeit bedacht, und einige von ihnen übernehmen die Rolle der wachsamen Sofortkritiker anders denkender Kollegen".
(3)  Nur die Untersuchung von angeblich drohenden Klimaänderungen und ihren möglichen   
      Auswirkungen führt zur Akquisition staatlicher Geldmittel. Jede andere (positive) Aussicht gefährdet die weitere Finanzierung seines Institutes.
Offensichtlich ist es auch für viele Politiker wichtig, Klimaängste in der Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Dazu eine Feststellung des ehemaligen Außenministers Joschka Fischer:  „Man muss den Leuten nur fortwährend Angst einflößen, dann kann man ihnen praktisch immer mehr Steuern und Abgaben  aus der Tasche ziehen.“ Tatsächlich ist die künstliche Erzeugung von Ängsten schon seit Urzeiten ein erfolgreiches Geschäftsmodell.     
Der zweite Grund ist, dass viele Politiker glauben, sich  als "Kämpfer gegen den Klimawandel" profilieren und so zur "Rettung der Welt" beitragen zu können. Dabei übertreiben sie es manchmal noch mehr als die alarmistischen Klimatologen selbst, so wie z.B. Al Gore, der z.B. in einem Vortrag am 14.12.2008 kühn behauptete, dass in fünf Jahren die gesamte arktische Eisbedeckung verschwunden sein wird. Auch der britische Premier David Cameron verkündete kürzlich im Unterhaus, dass er die jüngsten Extremwetter-Situationen  "dem Klimawandel" zurechnet – obwohl es dafür keine Beweise – nicht einmal im IPCC-Bericht – gibt.
In Australien wechselte im September 2013 die Regierung, und seit dem gibt es dort keine "Klimakatastrophe" mehr. Ab 1.7.2014 wird  auch die CO2-Steuer abgeschafft.
In Deutschland hat kein maßgeblicher Politiker in Deutschland die aufgekommene Klima-Hysterie erkannt und kritisiert – mit einer Ausnahme: Altkanzler Helmut Schmidt sagte dazu am 4.Juni 2007 "Klimatischen Wandel hat es auf der Erde gegeben, seit es sie gibt. Und sich darüber aufzuregen und zu meinen, der Mensch könnte diesen Wandel durch gemeinsamen Beschluss aufhalten, das ist reine Hysterie, das ist dummes Zeug.
Was sind die Gründe für Klimaforscher, sich für eine systematische Klima-Panikmache  herzugeben ? Ein Extremfall in dieser Beziehung ist der Leiter des PIK, Prof.Schellnhuber, der in einem WBGU-Gutachten verlangt, eine "Grosse Transformation" (= Kulturrevolution) durchzuführen mit dem Ziel, die Demokratie abzuschaffen zugunsten einer globalen Öko-Diktatur. Dazu Prof.von Storch: "Die Autoren reduzieren die Weltprobleme auf das Thema Kohlenstoff. Das ist eindimensional und arrogant. Es gäbe noch den Welthunger, der aber gerade keine Konjunktur hat".
Die IPCC-Theorie lautet, dass die wachsenden CO2-Emissionen der Menschheit einen "gefährlichen" Temperaturanstieg verursachen würden, der unbedingt auf +2°C begrenzt werden müsste. Warum ? Der damalige Umweltminister Röttgen wusste 2010 die Antwort: 
"Weil darüber das Leben, so wie wir es kennen, nicht mehr möglich sein wird" . Offenbar  war ihm unbekannt, dass höhere Temperaturen in der Vergangenheit schon wiederholt aufgetreten waren (siehe Abb.2). In völlig unkritischer Gläubigkeit an die unbewiesene IPCC-These  wurde  von der deutschen Regierung beschlossen, den CO2-Ausstoß in bis 2020 um 40 % (im Vergleich zu 1990) zu senken, allerdings ohne zu wissen, wie dies realisiert werden kann. Das mit Milliarden subventionierte Anwachsen von Wind- und Solarenergie-Erzeugung hat jedoch – wie wir heute wissen –  die deutschen CO2-Emissionen nicht verringert, sondern ansteigen lassen. Der deutsche Anteil an den globalen Emissionen ist jedoch mit ca. 2,5 % so gering, dass eine noch so große Reduzierung (auch nach der IPCC-Theorie) keinen messbaren Einfluss auf die Globaltemperatur haben kann. Deswegen der Bevölkerung und der Wirtschaft in Deutschland neue zusätzliche finanzielle Belastungen aufzuerlegen, ist nichts anderes als ein großer Schildbürgerstreich.
Tatsache ist vielmehr entsprechend der Klimageschichte dieses Planeten,  dass es etwa ein Dutzend mittel- und langfristiger natürliche Klima-Einflussfaktoren gibt, die  zum Teil noch nicht verstanden und nicht vorhersehbar sind. Deswegen können sie auch nicht in Klima-Modellen erfasst werden. Wie zum Beispiel will man die unbekannte mittelfristige Veränderung der globalen Wolkenbedeckung und der natürlichen und anthropogenen Aerosolen in Rechenmodellen berücksichtigen, die wiederum entscheidenden Einfluss auf die am Boden ankommende Sonnenstrahlung hat und damit Klimafaktor Nummer 1 ist ? 
So ist der Temperaturanstieg zwischen 1975 und 1998, der die Klimahysterie auslöste,  eindeutig auf  eine Reduzierung der mittleren Wolkenbedeckung zurückzuführen und nicht auf den CO2-Anstieg – nachdem zwischen 1940 und 1975 (35 Jahre lang, trotz CO2-Anstieg ! ) eine Abkühlungsperiode aufgetreten war.
Es ist eine unglaubliche Simplifizierung der Klima-Problematik, diese auf den Faktor CO2 zu reduzieren und die Schuld bei den bösen industriellen Emissionen zu suchen. Es muss  doch jedoch ein Schuldiger gefunden werden, genauso wie im Mittelalter Hexen verantwortlich gemacht wurden für lokale Unwetter, um dann auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden. Heute ist es noch nicht so weit, aber es gibt Stimmen, die verlangen, dass "Ungläubige", die nicht an eine Menschen-gemachte Klimakatastrophe glauben, eingesperrt und mundtot gemacht werden müssten. Tatsächlich ist es so weit gekommen, dass die künstlich erzeugten Klimaängste bei einigen Menschen dazu geführt haben,  "den Kampf gegen den Klimawandel" aus quasi-religiöser Überzeugung zu führen.
Schon Johann Wolfgang von Goethe hat dieses Phänomen erkannt (1828): “Und denn, man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von Einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist."
Man kann es auch kürzer fassen: "Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf (Theodor Fontane, 1819-1898; deutscher Schriftsteller)"
Und eine dritte Stimme zu diesem Thema : "Es ist nicht zu bestreiten, dass es auch in der Wissenschaft – häufiger als uns Wissenschaftlern lieb ist – Lug und Trug gibt, nicht nur fahrlässige Schlamperei, sondern wirklich absichtsvollen Betrug." (Dr. Hubert Markl, ehem. Präsident der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.).
Auch in höheren wissenschaftlichen Kreisen ist es so weitgekommen, dass – wie die Climategate-E-Mails gezeigt haben – Verabredungen unter den Klima-Aktivisten getroffen wurden, die Veröffentlichung von Artikeln mit allen Mitteln zu verhindern, die nicht ihrer
Katastrophen-Theorie folgen. Noch heute werden kritische Artikel von denn Zeitschriften NATURE und SCIENCE abgelehnt, wenn sie nicht den IPCC-Behauptungen entsprechen.
Erst kürzlich wurde wieder ein Artikel von Prof. Bengtson (früherer Direktor des MPI für Meteororologie, Hamburg) vom Fachblatt "Environmental Research Letters" abgelehnt, was Prof.von Storch als "skandalös" kommentierte. Prof. Davig Gee (Universität Uppsala) stellte dazu fest: "Wenn so genannte Wissenschaftler ihrer politischen Überzeugung Priorität geben, dann grenzt dies an Korruption und beschädigt die Welt der Wissenschaft allgemein".
Was treibt Menschen dazu, die Realität nicht mehr wahrnehmen zu wollen, sondern sich mit religiöser Gläubigkeit einem eingebildeten Klima-Phantom hinzugeben ?  Sind dies angeborene Ängste, Katastrophen-Lust oder ist es ein Phänomen massenhafter Verblendung ? (so der Soziologe Prof. Dr. Gerhard Schulze, Bamberg). Frank Schätzing (Schriftsteller) ist genervt von der Zukunftsangst vieler Menschen. Er sagte "es ist Schwachsinn, sich von einer Zukunft paralysieren zu lassen, die es noch gar nicht gibt". Auch wenn weltweit schon seit 15 Jahren kein Temperaturanstieg mehr stattgefunden hat kann man trotzdem noch fast täglich von dem globalen Temperaturanstieg in den Medien lesen oder hören, der angeblich wieder an dieser oder jener Veränderung Schuld sei.
Die Propagierung der Klimabedrohung ist offenbar ein ideales Thema für Menschen mit genetisch bedingter nihilistischer Veranlagung, da beliebige Unheils- und Schreckensvisionen verkündet werden können, ohne dafür einen Beweis liefern zu müssen.  Ganz abgesehen von den bei manchen Menschen dadurch erzeugten Existenzängsten, die den pseudowissenschaftlichen Charakter dieser Behauptungen nicht erkennen können. Auch können solche Propheten für ihre falschen Behauptungen mit oft kostspieligen Folgerungen nicht zur Verantwortung gezogen werden.
Einer der Gründe dafür, dass die Klima-Hysterie in den letzten zwanzig Jahren ein solches Ausmaß annehmen konnte, ist die mangelnde Kenntnis der Menschen über die Klima-Historie, die sich sogar beim DWD findet. Die Temperaturschwankungen in den letzten 200 Jahren um +/- 0,6°C sind nicht nur völlig normal und natürlich, sondern können im Vergleich zu früheren Klimaschwankungen als außergewöhnlich stabil angesehen werden. Von 1940 bis 1975 (35 Jahre lang !) gab es trotz CO2-Anstieg eine globale Abkühlungs-periode, an deren Ende zahlreiche Artikel über eine kommende Eiszeit erschienen. Die Regierungen wurden darin "zum Handeln" aufgerufen. Nach dem Beginn der neuen Erwärmungsphase wurde von Forschern und Medien rasch umgeschaltet auf die Gefahr einer "bedrohlichen Erwärmung".
Nach den Jahresmittelwerten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) betrug der
Temperaturanstieg in Deutschland in den letzten 25 Jahren – von 1989 bis 2013 – genau 0,1 °C.  Das sind die Fakten, die verschwiegen und von der überwiegenden Mehrheit der Politiker, Journalisten und Klimatologen ignoriert werden. Dieser dramatische Temperaturanstieg war aber nach den  Berichten in den deutschen Medien jeweils Schuld an Dürren, an Überschwemmungen, an kalten Wintern, an warmen Wintern, heißen Sommertagen, kurz, an allem.

Bild 1:  Jahresmitteltemperaturen Deutschland laut DWD in den letzten 25 Jahren
Aber auch der DWD, der deutsche Wetterdienst, hat sich der politischen Klima-Ideologie gebeugt und verkündete auf seiner Pressekonferenz am 25. März 2014 in Berlin einen "ungebrochenen Trend zu einem wärmeren Klima", den es aber real nach seinen eigenen Daten nicht gibt. Anstatt den Temperatur-Rückgang um 0,6°C seit dem Jahr 2000 zu erwähnen, wird 2013 vom DWD zum acht-wärmsten Jahr erklärt, dabei war es das zweitkälteste der letzten 15 Jahre. Um eine Erwärmung feststellen zu können, muss man auf das Jahr 1881 zurückgehen, einem Tiefpunkt in der Temperaturhistorie. Andererseits sagt der Chef des DWD, dass es früher schon einmal genauso warm war wie heute. Und es war tatsächlich nicht nur einmal, sondern in drei Klimaphasen in den letzten 3200 Jahren wärmer als heute (BILD 2). Und dies garantiert ohne einen CO2-Einfluss, der damals einen nahezu konstanten Status von 280 ppm hatte, wie die Eiskern-Resultate zeigen. Und noch eine interessante Tatsache in Zusammenhang mit dem Temperatur-Diagramm: Die Warmzeiten waren stets Perioden politische Stabilität und wirtschaftliche Blüte, während in den kühlen Perioden dazwischen Instabilität (Migration) und Hungersnöte durch Dürren auftraten.

 Bild 2: Klima-Entwicklung in den letzten 3200 Jahren
Die in der Politik und bei den Medien verbreitete Bezeichnung von CO2 als angeblichen "Schadstoff" (den man deshalb besteuern kann ! ) mutet geradezu pervers an  in Anbetracht der Tatsache, dass CO2 lebensnotwendig für jede Pflanze ist. Mehr CO2 verbessert das Wachstum und erhöht die Ernteerträge, eine Tatsache, die Gärtnereien Gewächshäuser mit CO2 begasen lässt. Satellitenbilder haben weltweit eine Begründung des Planeten in den letzten 20 Jahren durch den angestiegenen CO2-Gehalt der Atmosphäre registriert. Dabei ist dieser mit 400 ppm noch immer sehr niedrig im Verhältnis zum durchschnittlichen Gehalt in der Erdgeschichte von über 1000 ppm.

Wo ist er geblieben, der pseudowissenschaftliche CO2-Effekt, der angebliche "Klimakiller" ?

Die normale Reaktion auf die Tatsache, dass die angedrohte "gefährliche Erwärmung" durch den CO2-Anstieg nicht eingetreten ist, wäre Erleichterung, sowie Kritik an dem falschen Alarmismus.  Aber nein, was findet sich in den Medien ?  Enttäuschung und Erklärungsversuche, dass  "die Erwärmung trotzdem stattfindet" ( stattfinden muss ! )  auch wenn wir davon nichts merken. Es gibt eben – wie Prof. Hans-Werner Sinn (Ifo) kürzlich feststellte "politische Wahrheiten und wirkliche Wahrheiten".
Offenbar gibt es inzwischen zu viele Profiteure, die ein fundamentales Interesse an der Fortsetzung der Klima-Hysterie haben – wegen ihrer Jobs, den Subventionen und den Profiten. Fakten, Logik und Vernunft dürfen in diesem Falle keine Rolle mehr spielen.
Das beste Beispiel für diese absurde Situation ist das PIK (Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, von manchen auch "Institut für Klimaphantasien" genannt), das ohne Klima-Schwarzmalerei keine Existenzberechtigung hätte. Deswegen wird dort immer die "Klimakatastrophe" vor der Tür stehen (müssen). Sogar Prof. Schellnhuber als Chef des PIKmusste zugeben, dass "die Klima-Diplomatie eine riesige Maschinerie entwickelt hat, in der viele ein gutes Auskommen haben (Leipziger Volkszeitung vom 1.12.2006). Es war das gleiche Jahr, in dem sich auf Bali 15000 "Weltretter" zur Klimakonferenz trafen.
Die Allianz zwischen Politikern und Klimatologen hat eine solide Basis durch die beiderseitigen finanziellen Vorteile, von denen niemand lassen will – unabhängig von der Klima-Realität. Die Fakten der fehlenden anthropogene Erwärmung stören zwar, werden aber einfach "für irrelevant" erklärt. Das erinnert an den alten Spruch unter Physik-Studenten:
"Wenn meine Theorie und die Fakten nicht übereinstimmen, müssen eben die Fakten falsch sein".
Vielleicht ist es auch zu viel verlangt, öffentlich – und vor sich selbst – zuzugeben, dass man sich jahrzehntelang geirrt hat, bzw. falschen Propheten aufgesessen ist. Das schaffen nur  sehr charakterfeste Menschen.  
"If the facts change, I’ll change my opinion. What do you do, Sir? "  
 J. M. Keynes (1883-1946)
Britischer Ökonom, Politiker und Mathematiker
Der Beitrag erschien zuerst bei die kalte Sonne hier
20.6.14  veröffentlicht in Blog Kalte Sonne
20.6.    Umweltbundesamt : Ittershagen, Holzmann, Maeder, Lehmann
20.6.    Prof.Stocker, IPCC
20.6.    Prof. Lemke, AWI
20.6.   Axel Bojanowski
20.6.    SZ:  Illinger, Bauchmüller, Schrader, Esslinger
20.6.    GRÜNE Bundestagsfraktion,  Krischer




Propheten

Manchmal kann man schon früh einem solchen auf die Schliche kommen. Im Jahre 2007 erschien im Wissenschaftsblatt Nummer 1 „Science“ ein Artikel von Doug M. Smith und Kollegen vom britischen MetOffice unter dem Titel:
„Verbesserte Vorhersage der Oberflächentemperaturen für die nächste Dekade mittels eines globalen Klimamodells“
Mit den dargelegten ausgeklügelten Methoden war es das Ziel, unter Beachtung der internen Variabilität des Klimas eine Prophezeiung der Temperaturentwicklung 2004 bis 2014 vorzunehmen. Das Ergebnis damals:

Bild 1: Die dekadische Vorhersage von Smith et al. (2007) für den Zeitraum bis 2014 (Quelle: Bild 4 der o.g. Arbeit)
Im Text ist die Ansage klar und deutlich:
„…predict further warming during the coming decade, with the year 2014 predicted to be 0.30° ± 0.21°C [5 to 95% confidence interval (CI)] warmer than the observed value for 2004. Furthermore, at least half of the years after 2009 are predicted to be warmer than 1998, the warmest year currently on record.“
Nun kann man das ja verifizieren: Die realen Beobachtungen zwischen 1998 und 2014:

Bild 2: Beobachteter globaler Temperaturverlauf nach der MetOffice -hauseigenen Temperaturreihe HadCRUT4 im Vergleich zu den Aussagen in der o.g. Arbeit.
Der Trend besagt: 0,014°C Abkühlungin der  Dekade 2004-2014. Nach 2009 war kein Jahr wärmer als 1998: Für die Erfüllung der Prophezeiung hätten es drei sein müssen. Eine andere Temperaturreihe (GISS) misst ganze 0,03 Grad Erwärmung, selbst damit ist auch der untere Konfidenzbereich der Vorhersage unterschritten. Unmittelbar nach Veröffentlichung der Arbeit war man sich jedoch sicher, den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben und das Schaubild 1 erschien unter anderem in einem Bericht mit dem Untertitel: „Zukunftsinformationen für die Politik der Regierung“. Da las man, dass gute dekadische Vorhersagen für Politik und Wirtschaft sehr nützlich sind ( S. 6) … solange sie ignoriert werden, könnte man hier anfügen.
Ein Fiasko. Man hat die Politik falsch informiert. Woran kann es gelegen haben? Jedes Klimamodell hat eine große Anzahl Freiheitsgrade, die man einstellen muss. Dazu dienen Beobachtungen, mit denen die Modelle  feinjustiert werden: die jüngere Vergangenheit wird benutzt, um die Klimamodelle zu parametrieren, man nennt das „Hindcast“. Außerdem setzt man voraus, dass in kürzeren Zeitskalen das Klima in erster Näherung linear auf zwei Einflüsse reagiert: ein äußerer Antrieb (Forcing, vor allem durch Treibhausgase wie CO2) und eine interne Variabilität.
Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Bis heute hat man seit dem ersten Klimabericht des IPCC  1990 keinerlei Fortschritt in einem zentralen Punkt für Klimaprognosen gemacht: Wie viel Grad Celsius Erwärmung zieht eine Verdopplung der CO2- Konzentration in der Luft nach sich? Die Bandbreite der Möglichkeiten ist im letzten Bericht 2013 noch genauso groß wie vor 23 Jahren. Für (klimatisch relativ kurze) Zeiträume von 10 Jahren ist die TCR (Transient Climate Response) entscheidend und die liegt seitdem zwischen 0,8 und 2,5 Grad Celsius.  Man kann seitens der Klimaforschung  die Klimawirkung des CO2 , auf das ja die Politik ganz schnell mit  möglichst großer Wirkung reagieren soll, nicht genauer quantifizieren als ganz zu Beginn der IPCC- Geschichte. Wer eine aktuelle Diskussionsrunde zum Thema „Klimasensivität“ verfolgt, bekommt eine Eindruck davon, welch unterschiedliche Ansätze gegenwärtig betrachtet werden.
Wenn also ein Modell- um auf das 2007er-Fiasko des britischen MetOffice zurückzukommen- anhand einer Zeitspanne feinjustiert wird, indem die  interne Variabilität (z.B. ozeanische Strömungen)  sehr viel zum Anstieg der Temperaturen beigetragen haben, dann wird es die Zukunft falsch prophezeien indem die stattgefundene Erwärmung auf das Forcing zurückgeführt wird. So ging es den verwendeten Modellen in der Arbeit aus 2007. Der Hindcast des 20. Jahrhunderts sollte den Forecast des 21. Jahrhunderts meistern und versagte kläglich, weil die natürliche Variabilität offensichtlich nicht auch nur im Ansatz realitätsnah berücksichtigt wurde.
Daraus könnte man lernen… und die Treibhausgaswirkung in Modellen zurücknehmen… jedoch: woher weiß man genau, wie gerade die interne Variabilität wirkt? Man kennt weder diese genau noch die CO2- Wirkung. Wie sinnvoll sind dann Modelle? Nun, die Anwender sind weiterhin optimistisch. Der gleiche Leadautor wie in der besprochenen Arbeit aus 2007 hat voriges Jahr eine neue geschrieben. Der internen Variabilität wird da etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt und die Prophezeiung ist vorsichtiger (und durch die Bandbreite mehr oder weniger nutzlos):
 
Bild 3: Vorhersage der globalen Temperatur bis 2022 (Bild 8 der o.g.  Arbeit)
Bei Licht besehen bleibt es ein Herumgestochere im Nebel, solange man so richtig sicher nur weiß: wachsende Konzentrationen von Treibhausgasen führen zu Erwärmung. Nur wie viel? Bis man die Anteile der natürlichen Variabilität am beobachteten Klimageschehen nicht mit der notwendigen Genauigkeit bestimmen kann, bleibt die Berechnung der Wirkung von Treibhausgasen auch Prophetie.  Haben Sie ein schlechtes Gewissen beim Benutzen der „gebunkerten“ Glühlampen? Ersparen Sie es sich!




Antwort auf Rahmstorf-Panik Meldungen zur Ausdehnung des arktischen Eisschildes undVersauerung der Ozeane!

Update 28.6.14 : Hier der Vortrag von Prof. Rahmstorf 

Ausdehnung des arktischen Eisschildes, Versauerung der Ozeane ??

Kommentar zum Vortrag von Meeresforscher Prof. Dr. Rahmstorf (PIK) im Ausschuss für Umwelt, Energie und Klima des Landtages von Niedersachen am 16.06.2014.
Wie in der sog. Klimaforschung üblich, pflegt auch Prof. Rahmstorf einen selektiven Umgang mit Fakten: wenn sie den Zeitgeist vom menschengemachten Klimawandel widerlegen, werden sie verschwiegen. Diese Art Wissenschaft ist nicht neu – schon immer gab es Wissenschaftler, die der Obrigkeit gedient haben – und dem eigenen Nutzen. Karl Popper erkannte, dass Wissenschaft zur Ideologie wird, wenn sie auf kritisches Hinterfragen verzichtet und statt dessen nur Wiederholungen zulässt. Genug Beispiele sind bekannt und Erkenntnisse dazu auch, beispielsweise von Goethe (18.12.1828): „Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns herum immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von Einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten.“  Prof. Rahmstorf hat in seinem Vortrag am 16.06.2014 im Ausschuss für Umwelt, Energie und Klima des Landtages von Niedersachen diese Pseudo-Wissenschaft auch wieder praktiziert, diesmal an den Beispielen des Arktischen Eisschildes und der Versauerung der Ozeane.

Angebliche Verkleinerung des arktischen Eisschildes

Die Verkleinerung des arktischen Eisschildes bis 2012 wurde von Rahmstorf als Beweis für die fortschreitende CO2-bedingte Erderwärmung angeführt. Dass der Eisschild von August 2012 bis August 2013 dann wieder um 40% gewachsen ist, wurde nicht gewähnt. Das Eis geht und kommt, denn auch in der Arktis gibt es periodische und episodische Schwankungen der Temperaturentwicklung. 

Versauerung der Ozeane

Prof,  Rahmstorf  teilte mit, dass „unser anthropogenes CO2 eine Versauerung der Ozeane bewirkt, die um 30% zugenommen hat, und dass deshalb die Korallenriffe in Gefahr sind .“ 
Die Ozeane wären sauer, könnten sie ob ihrer angedichteten Versauerung fühlen: Nicht, weil sie auch mit pH = 8,1 immer noch gut alkalisch sind, sondern vor allem, weil der Meeresforscher Rahmstorf als Agitator des Klimawandels offensichtlich nichts von der Chemie des CO2 im Ozean weiß, ganz zu schweigen von Korallenriffen, dies aber trotzdem beurteilt.
Tatsache ist, dass die CO2.Gehalte der Atmosphäre während der Erdgeschichte sie viel größer waren als heute, und wenn das so ist, waren sie es auch in den Ozeanen. Tatsache ist ferner, dass der pH-Wert der Ozeane von 8,2 auf 8,1 gefallen ist. Das ist nicht mehr als eine kleine Verringerung der Alkalinität, denn erst ab pH = 7 wird das Meerwasser sauer. Ob die gegenwärtige Änderung von 8,2 nach 8,1 neu und einmalig ist oder auch größer werden kann und wie sie früher war und sich periodisch verändert hat, ist unbekannt, denn Langzeit-Messungen liegen nicht vor.
CO2 und H2O wollen nur ganz wenig miteinander zu tun haben und trennen sich nach ihrer ersten Verbindung zu Kohlensäure sofort wieder. Nur 1% der Kohlensäure reagiert und verbindet sich mit dem im Wasser reichlich vorhandenen Kalzium zu Kalziumkarbonat, also Kalk, und da dies im Wasser nur zu 0,0114 g/l löslich ist, während sich ständig neues bildet, muss es als Kalkschlamm sedimentieren, der dann zu Kalkstein wird. Falls er irgendwann gehoben wird, kann er ganze Gebirge bilden – CO2 sei Dank! Das ist seine rein chemische Seite.
Die Biochemie ist komplizierter und hat viele Seiten *: Eine ist, dass viele Tierarten aus Kalk ihre Skelette bilden und der Laie sich wundert, wenn er beim Wandern am Watzmann Muschelschalen findet. Aber nicht nur Muscheln oder ähnliches. Unsere Kalkalpen, z.B., bildeten sich zum großen Teil aus den Kalkskeletten von Einzellern. CO2 machte es möglich, dass der Kalk ihrer Skelette entstehen konnte.  
Noch mehr: CO2 ist auch Baumeister der Korallenriffe – ihr Wachstum beginnt mit Algen, die in den Korallen leben, und die sowohl zum Leben und Wachsen CO2 benötigen als auch die Weichteile damit versorgen, die dann ihrerseits die Kalkskelette bilden, die das Riff ausmachen. Außer den großen Korallenriffen der heutigen tropischen Meere gibt es unzählige fossile Kalkmassen aus Massenkalk, auch in unseren Mittelgebirgen können wir sie bewandern – im Harz, im Sauerland und in der Eifel. Und alles waren Korallenriffe im Ozean. Ihr CO2-Gehalt war wesentlich höher als heute – und das war gut so, denn es hat jede Menge Kalkstein produziert.
Also: ohne den Baumeister CO2 kein Kalkstein, keine Korallenriffe! Zugegeben, damals waren die CO2-Gehalte größer als heute. Ob der pH-Wert möglicherweise doch etwas niedriger oder größer war als in der geologischen Gegenwart, und ob und wie er sich geändert hat, ist unbekannt.
Und last but not least:  Was bewirken die großen CO2-Mengen, die ständig und zusätzlich aus den Schloten und Vulkanen am Meeresboden austreten. Man kennt weder ihre Mengen noch ihre zeitlichen und örtlichen Änderungen. Eines ist sicher: auch sie sind an der Bildung von Kalk und von Korallenriffen beteiligt.
Eines lässt Rahmstorfs Versauerungs-Theorie allerdings fragen: was hat diese Art von Klima- bzw. Meeresforschung mit Naturwissenschaften zu tun ? 

Update 25.6.14:

Viele Fakten zur Ente von der "Versauerung der Ozeane" finden Sie hier


Friedrich Karl Ewert 

* Auszug aus die kalte Sonne zum Thema (hier):

Die Natur will aber nicht so richtig mitspielen: Viele Pazifikinseln wachsen derzeit, da die Korallen dem Meeresspiegelanstieg einfach mit verstärktem Wahstum entgegentreten (siehe “Kiribati geht unter – oder vielleicht doch nicht?“). Allmählich dämmert den Inselstaaten, dass das blöde Gejammere wohl eher Investoren abschreckt, anstatt Geld in die Kasse zu spülen (siehe “Südseeinseln trotzen dem Meeresspiegelanstieg: UNO weist Klimaschadensersatzansprüche der pazifischen Inselstaaten ab“). Auch die UNO hat jetzt genug von dem Klimaflüchtlings-Theater und wies entsprechende Ansprüche ab (siehe “Südseeinseln trotzen dem Meeresspiegelanstieg: UNO weist Klimaschadensersatzansprüche der pazifischen Inselstaaten ab“). Ob der AOSIS bekannt ist, dass im Pazifik langfristige Zyklen den Meeresspiegel beeinflussen? Siehe “Meeresspiegelentwicklung im tropischen Pazifik folgt natürlichen Zyklen“.




BGR Präsident Kümpel: „Die Risiken, die im Zusammenhang mit der Schiefergasförderung dargestellt werden, halten wir für überzogen.“

"Wir kennen aus geowissenschaftlicher Sicht keinen Grund, der es verbieten sollte, Fracking durchzuführen", so Kümpel. Die Bundesregierung will dagegen dem Vernehmen nach noch vor der Sommerpause Auflagen für dieser Technologie beschließen, die auf ein Moratorium hinauslaufen könnten.
Im Koalitionsvertrag von CDU und SPD heißt es dazu, Fracking sei eine "Technologie mit erheblichem Risikopotential“ und eine „falsche Antwort auf die Energiefrage“. Umweltschützer, Bürgerinitiativen und Politiker befürchten vor allem, dass die bei dieser Technologie eingesetzten Chemikalien das menschlich nutzbaren Grundwasser kontaminieren könnten. Zwar könne er diese Bedenken bei Bürgerinnen und Bürgern verstehen, sagt Kümpel in diesem Gespräch, in dem die am meisten genannten Risiken erörtert werden. 
Aber, so Kümpel wörtlich: "Die Risiken, die im Zusammenhang mit der Schiefergasförderung dargestellt werden, halten wir für überzogen." In der Öffentlichkeit würden oft falsche Bilder benutzt und Szenarien gezeigt, die mit dem "Fracking" nichts zu tun hätten. "Fracking" sei in Deutschland zur Gewinnung von Erdgas aus tiefen Erdschichten und bei der Geothermie schon seit über 50 Jahren mehr als 320 mal angewandt worden, woraus man – wie auch aus der millionenfachen Nutzung in den USA – Erfahrungen gewonnen habe. 
Deshalb könne man sagen, "dass aus unserer Sicht die Schiefergasförderung durch Fracking und Horizontalbohrung unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und unter Einhaltung der technischen Standards eine Technik ist, die ein verschwindend geringes Risiko in sich trägt." Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe sei sich mit den geologischen Diensten der Bundesländer darin einig, so Kümpel, "dass wir Mühe haben, Risiken zu sehen, die es verbieten würden, diese Technik einzusetzen." 
Übernommen von der RBB Ingo Kahle Seite. Der Beitrag kann dort auch abgehört werden

BGR – Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe

1               Energiestudie 2013 der BGR

Mehr Informationen: [bgr.bund.de]

Frac Faocus Chemical Disclosure Registery

2               Häufigste Chemikalien beim Fracking

Mehr Informationen:[fracfocus.org]

ExxonMobil

3               Erdgassuche in Deutschland

Mehr Informationen:[erdgassuche-in-deutschland.de]

WEG – Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V.

4               Website der Erdgasproduzenten

Mehr Informationen: [erdoel-erdgas.de]




In der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft regt sich Widerstand gegen den Klimaalarmismus

Zur Situation im Fach Meteorologie-Klimatologie

Aus lange gegebenen Anlässen beobachten Kollegen in meteorologischen Fachkreisen mit Besorgnis, dass sich in ihrem Fachgebiet (vornehmlich in der Klimatologie) Entwicklungen zementieren, welche sie aus wissenschaftlicher Sicht einfach nicht akzeptieren können und die darüber hinaus auch nicht ihrem Berufsethos entsprechen.
Bei diesen Entwicklungen handelt es sich zunächst um so etwas wie eine Demokratisierung der Wissenschaft: Jedermann darf und soll in ihr mitbestimmen; in der Meteorologie-Klimatologie umfasst Jedermann weltweit ein unübersehbares Heer von organisierten, kaum bekannten Personen, bei uns fast schon die gesamte Öffentlichkeit. Die dadurch erfolgte Veränderung des Begriffs Wissenschaft hat nach unserer und anderer Überzeugung zu negativen Auswirkungen auf die Qualitätsstandards in ihr geführt.
Dies betrifft in besonderem Maße die Debatte um den Klimawandel. Mit ihrem CO2-Konsens führte eine Gruppe, die sich zwar aus bekannten ‒ sich mit dem Klima befassenden ‒ Kollegen, doch auch aus einer großen Zahl von Klimafunktionären aus allen nur denkbaren gesellschaftlichen Bereichen zusammensetzt (s. o.), eine quasi verbindliche Interpretation zur Ursache des Klimawandels in diese Wissenschaft ein, ‒ was doch ein völlig wissenschaftsfremder Vorgang sein sollte. Zweifel an dieser Interpretation sind mehr oder weniger verboten. In der Klimatologie betreffen diese Zweifel mitgeteilte Datensammlungen oder übernommene Ergebnisse von kaum überprüfbaren Modellrechnungen anderer.
Der stete Hinweis auf den Konsens unter den genannten Klimatologen, die einen anthropogen verursachten Klimawandel zu belegen trachten, hatte zur Folge, dass ein Ende der Debatte über Grundsatzfragen quasi verordnet wurde. Dadurch grenzte man in diesem Fachgebiet eine größere Zahl von Fachkollegen bleibend aus. Eine solche Ausgrenzung und die damit verbundenen unabsehbaren Folgen sind für uns ‒ und auch nach Überzeugung vieler uns bekannter Fach-Meteorologen ‒ eigentlich nicht zu verantworten; dies gilt jedenfalls, wie wir meinen, im Hinblick auf unseren wirklichen Kenntnisstand auf diesem Gebiet.
Wir wünschen uns daher, dass allgemein ‒ und auch in unserem Wissenschaftsgebiet ‒ eine Rückkehr zu einem vorurteilsfreien Wissenschaftsbetrieb früher üblicher Art zustande kommt. Dies beinhaltet die Freiheit der Mitteilung von ‒ natürlich soliden ‒ wissenschaftlichen Ergebnissen, auch wenn diese dem Mainstream (etwa den IPCC-Berichten) nicht entsprechen.
Wiedergabe der Stimmung einer Gruppe von Mitgliedern des ZV Berlin-Brandenburg der DMG,
i. A. B. Barg, W. Fett, H. Fortak, K. Knüpffer
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Der DMG gebührt Dank, dass dieser Beitrag erscheinen konnte. Allerdings handelt es sich um eine gekürzte und entschärfte Version. Am 16. Mai 2014 veröffentlichte Pierre Gosselin auf seinem Klimablog NoTricksZone den ursprünglichen Text des Artikels. Im Folgenden die Passagen, die es nicht in die Endfassung geschafft haben:
     Kaum wahrgenommen steht hinter derartigen Entwicklungen – zugegebenermaßen – auch das politische Ziel einer Veränderung der Gesellschaft, mag man das wollen oder nicht. Gegenwärtig soll es die weltweit nachhaltige Veränderung derselben sein.
     Bei dieser politischen Aktion macht die Meteorologie-Klimatologie an prominenter Stelle entscheidend mit. Der – vorgebliche – CO2-Konsens dient dabei als Hebel innerhalb einer Gruppe, die sich zwar aus bekannten – sich mit dem Klima befassenden – Kollegen, doch auch aus einer großen Zahl von Klimafunktionären aus allen nur denkbaren gesellschaftlichen Bereichen zusammensetzt (s. o.). Beide Gruppen führten mit ihrem Konsens gemeinsam ein verbindliches Dogma in diese Wissenschaft ein (was doch ein völlig wissenschaftsfremder Vorgang ist.)
     Derartiges gibt es aber in der Geschichte der Wissenschaft nicht zum ersten Mal. Im vorliegenden Falle entstand dieses Dogma zwar auf demokratischem Wege (durch Konsensabstimmungen?) letztendlich doch fast auf diktatorischem. Denn Zweifel an diesem Dogma sind de facto verboten und werden bestraft? – In der Klimatologie betreffen diese Zweifel mitgeteilte Datensammlungen oder übernommene Ergebnisse von kaum überprüfbaren Modellrechnungen anderer. Derartiges war bisher doch mittels unserer so gefeierten freiheitlich-demokratischen Grundordnung als überwunden betrachtet worden!
 Der Beitrag erschien zuerst bei Notrickszone und in Deutsch bei "Die kalte Sonne".