Kernenergie-Freunde starten Petition für Atomstrom-Tarif

Jetzt zog Heinze nach und legte eine Online-Petition auf, um tausend Interessenten für einen Kernenergietarif zu gewinnen.
Frank Heinze: »Es wäre ein Durchbruch für den Klimaschutz und ein Zeichen gegen die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen. Unsere Stadt könnte damit Vorreiter in Deutschland werden, getreu ihrem Motto: Erlangen ist offen aus Tradition. Gerade einkommensschwache Bürgerinnen und Bürger könnten endlich wieder von sinkenden Strompreisen profitieren, statt das Solardach des Eigenheimbesitzers zu subventionieren.«
Gelänge dieses Vorhaben, wäre es wohl der erste Kernenergietarif in Deutschland.
Rainer Klute, Vorsitzender des Nuklearia e.V.: »Wer wirklich etwas für die Umwelt tun will, setzt auf Kernenergie. Denn anders als Wind- und Solaranlagen benötigt Kernenergie keine großen Landflächen und greift kaum in die Umwelt ein. Die Abfallmengen sind sehr gering, werden nicht in die Luft geblasen, sondern abgeschlossen aufbewahrt. Moderne Reaktoren können sogar fast alles davon als Brennstoff nutzen.« Klute hofft nun auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs in der nächsten Woche, das nationale Regelungen und Begrenzungen zur Förderung erneuerbarer Energien als nicht mit dem Grundsatz des freien Warenverkehrs in der EU vereinbar erklären würde. Das wäre das Aus für die Ökostromabgabe und würde Atomstrom aus dem Ausland auch finanziell attraktiv machen.
Dr.-Ing. Diethelm Schroeder-Richter, Gründer der Gruppe »Wir gegen das Erneuerbare-Energien-Gesetz – WE(E)G Erlangen« meint dazu: »Das EEG ist eine Ausgeburt der Planwirtschaft wie zu DDR-Zeiten und hat mit freiem Wettbewerb nichts zu tun. Die Subventionsabzocker des EEG dürfen damit per Gesetz dem kleinen Mann und Hartz-IV-Empfänger das Geld aus der Tasche ziehen. Der Umwelt nützt das nichts. Windräder töten Vögel und Fledermäuse und bewirken Gesundheitsschäden bei Menschen durch Infraschall. Sonnenpaneele enthalten Gifte wie Kadmiumtellurid und Dotierungsstoffe, für die es kein Endlager gibt. Geothermieanlagen gefährden wertvollen Ackerboden durch Versalzung im Falle einer Leckage des Thermalsolewassers.»
Über die Nuklearia
Der Nuklearia e.V. ist ein gemeinnütziger und parteiunabhängiger Verein zur Förderung der Kernenergie. Wir sehen in der Kernenergie eine wesentliche Säule der Energieversorgung. Fortschrittliche Reaktoren arbeiten sicher, sauber und nachhaltig. Atommüll lässt sich in Schnellen Reaktoren als Brennstoff nutzen.
Anders als erneuerbare Energien steht Kernenergie jederzeit in ausreichender Menge zur Verfügung und verbraucht keine großen Landflächen. Im Unterschied zu Kohle oder Gas ist Kernenergie CO2-arm und vermeidet Luftverschmutzung.
Kenntnisse über Kernenergie sind in Deutschland rar geworden. Das wollen wir ändern.
http://nuklearia.de/
Kontakt: Rainer Klute, E-Mail: rainer.klute@nuklearia.de, Telefon: 0172 / 2324824, Twitter: @Rainer_Klute, Facebook: Rainer Klute
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Klimafehlalarm in Hannover: Die große Stefan Rahmstorf-Show beim Umweltausschuss des Niedersächsischen Landtages

In der Sache jedoch können ihm immer weniger Kollegen folgen (siehe Blogbeitrag “Rätsel Rahmstorf“). Dabei kam es in der Vergangenheit durchaus vor, dass Rahmstorf in seinem klimareligiösen Eifer die Grenzen des Erlaubten überschritt. So wurde der Forscher Ende 2011 wegen einer Blog-Attacke gegen eine Journalistin verurteilt, da er nach Meinung des Gerichts Unwahres behauptete (siehe Spiegel Online Artikel “Verurteilter Forscher: Eklat um Klimaberater der Bundesregierung” vom 1.12.2011).
In einem Blogartikel zu seinem Auftritt in Hannover schreibt Rahmstorf sehr schön:
Ich verschwende ja nur ungern meine Zeit mit “Klimaskeptiker”-Unsinn – aber manchmal wird man als Klimaforscher nolens volens damit konfrontiert.
Im folgenden wollen wir nun einige unserer wertvollen Minuten damit verschwenden, die Folien von Stefan Rahmstorf auf wissenschaftliche Plausibilität zu überprüfen. Man darf nicht vergessen, dass Vorträge in der Regel nicht durch offizielle Begutachtungsprozesse begleitet werden, ein Peer Review also fehlt. Da kann ein unabhängiger Blick von außen nur hilfreich sein.
Die Titelfolie hat Rahmstorf mit einer sahelähnlichen Dürresezene aus Frankreich aus dem Sommer 2003 verziert. Natürlich hätte er auch Schnee und Eis aus einem der unerwarteten Kältewinter der letzten 5 Jahre nehmen können. Passte aber offenbar nicht zu seinem Thema “Globale Erwärmung: Zum aktuellen Stand der Forschung”. Ein schöner Titel, der suggeriert, dass der Referent die Vielzahl der publizierten Studien in einer 360°-Rundschau diskutieren würde. Dem ist natürlich nicht so. Alles was nicht in sein alarmistisches Konzept passt, wird ignoriert. So sucht man vergebens nach Arbeiten, die so gar nicht in das CO2-dominierte Weltbild des IPCC passen wollen:
·       Neue Studie der Universität Potsdam und des Senckenberginstituts: Sonne verursachte in Kenia während der letzten 15.000 Jahre starke Schwankungen in den Niederschlägen
·       Neue Studie der Universität Kiel zur Jungsteinzeit in Irland: Klimazyklen durch Schwankungen der Sonnenaktivität ausgelöst
·       Meereisbedeckung der Ostsee war während der letzten 500 Jahre an die Sonnenaktivität gekoppelt
Auf Folie 6 geht Rahmstorf auf den Eiszeit-Warmzeit-Zyklus ein, der im 100.000 Jahresrhythmus abläuft und durch Änderungen der Erdbahnparameter gesteuert wird. Dabei wird eine PIK-Arbeit von Ganopolski, Rahmstorf et al. 1998 mit Simulationen zur Thematik zitiert. Vermutlich sollte den Hannoveraner Politikern hiermit gezeigt werden, dass die PIK-Modelle die Vergangenheit gut abbilden und daher auch für die Zukunft tauglich wären. Dem ist allerdings leider nicht so. In einer anderen PIK-Modellierung von 2012 rollen die PIK-Forscher wahre Schreckensszenarien zum Grönlandeis aus, die bei näherem Hinsehen nicht haltbar sind (siehe unseren Blogartikel “Kipp-Element auf wackeliger fachlicher Grundlage: Grönlands Eismassen lassen sich vom Potsdam-Institut keine Angst einjagen“). Und auch 2014 hat sich dies nicht gebessert. Neuer Pol, altes Spiel: “Der antarktische Geist aus der Flasche: PIK-Artikel zur Eisschmelze in der Ostantarktis enttäuscht mit schwacher Meeresspiegelanstiegsrate“.
Auf Folie 8 wird kurz die Ozeanversauerung als Gefahr dargestellt. Ein beliebtes Thema unter Klimaalarmisten in einer Zeit, wo sich die Temperaturen seit mittlerweile 16 Jahren hartnäckig weigern, weiter anzusteigen. Vermutlich wird Rahmstorf den Politikern verschwiegen haben, dass die Blütezeit der Korallenriffe in der Trias-, Jura- und Kreidezeit vor 150 Millionen Jahren stattfand, als die CO2-Konzentration der Atmossphäre ein Vielfaches des heutigen Wertes betragen hat (siehe unseren Blogartikel “Welche Rolle spielt die Ozeanversauerung? Eine Wissenschaftssparte mit noch vielen Fragezeichen“).
Auf Folie 9 wird die Klimasensibilität angesprochen, also die Erwärmungskraft des CO2. Rahmstorf führt Arrhenius von 1896 an, der – Trommelwirbel – denselben Wert herausbekam, den auch der IPCC heute immer noch vermutet. Hundert Jahre Forschung und der Wert bleibt stabil, sollen die Zuhörer des Ausschusses offenbar mit nach Hause nehmen. Aber weshalb erwähnt Rahmstorf nicht, dass neuere Arbeiten zu viel geringeren Werten kommen? Immer mehr Wissenschaftler kommen nun auf Werte um 2°C Erwärmung pro CO2-Verdoppplung. Und der Trend ist klar: Je länger geforscht wird, desto mehr sinkt die CO2-Klimasensibilität. Siehe:

·       Zwei weitere Studien finden eine stark reduzierte CO2-Klimawirkung von 1,3 Grad pro CO2-Verdopplung
·       Österreichische Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik: Klimamodelle reagieren zu stark auf die Konzentration von Treibhausgasen
·       Eine weitere Studie plädiert für eine reduzierte Klimawirkung des CO2
·       Mojib Latif im Fachvortrag in den USA: Die CO2-Klimasensitivität ist vom IPCC zu hoch angesetzt worden
Auf Folie 10 zeigt Rahmstorf die Erwärmung seit 1880. Schön wäre natürlich gewesen, wenn er den Begriff “Kleine Eiszeit” in das späte 19. Jahrhundert eingefügt hätte, da ein Großteil der Erwärmung lediglich die Wiedererwärmung nach dieser natürlichen Kältephase darstelllt. Aber ohne diese Erklärung sieht es für die politischen Klimalaien in Hannover natürlich viel dramatischer aus.
Folien 11-13 zeigen den Meereisschwund der Arktis. Noch nie dagewesen? Vermutlich ist das arktische Meereis bereits vor 1000 Jahren zur Zeit der Mittelalterlichen Wärmephase ähnlich stark abgeschmolzen gewesen. Damals besiedelten die Wikinger Island und Grönland, da ihre Schiffe nun plötzlich viel einfacher die eisarmen Nordmeere befahren konnten. Auch wird Rahmstorf dem Umweltausschuss verschwiegen haben, dass die Schmelze im Kontext der letzten Jahrtausende nicht ungewöhnlich ist (siehe “Neue Studie der Universitäten Göteborg und Stockholm: Arktisches Meereis war vor 10.000-6.000 Jahren stärker geschrumpft als heute“). Natürlich geht es bei Rahmstorf fast ausschließlich um CO2 als den Hauptschuldigen. Ein Blick über den doch recht beschränkten Horizont wäre jedoch sinnvoll, da auch andere Faktoren eine große Rolle zu spielen scheinen. Siehe “NABU: „Bis zu 50 Prozent der Erwärmung in der Arktis sind auf den Einfluss von Rußpartikeln zurückzuführen““). Und wenn schon die Arktis gezeigt wird, sollte es recht und billig sein, das antarktische Meereis ebenfalls zu zeigen. Dafür gab es aber leider keinen Platz bzw. keine Lust. Ansonsten hätten die Politiker natürlich erfahren, dass das Meereiss der Antarktis in den letzten beiden Jahren stetig angewachsen ist und die höchste Ausdehnung der gesamten Satelliten-Messära erreicht hat (siehe “Noch nie seit Beginn der Satellitenära war die Ausdehnung des antarktischen Meereis Ende Juli größer als in diesem Jahr“). Keiner hatte es kommen sehen.
Auf Folie 14 werden dann reale Temperaturdaten mit einer Prognose auf Basis von Klimamodellen mit fragwürdig überhöhter CO2-Klimasensibilität unzulässig vermischt. Immerhin kann man in der Graphik erkennen, dass das “mittelholozäne Klimaoptimum”, also die Zeit 8000-4000 Jahre vor heute, mindestens genauso warm wie heute war, vermutlich sogar 1-2 Grad wärmer. Zitiert wird u.a. ein Artikel von Shakun et al. 2012 aus Nature, der bei seriöseren Fachkollegen mit Pauken und Trompeten durchfiel (siehe “2</sub> vom Beifahrer zum Chauffeur: Fragwürdiger neuer Shakun-Artikel in Nature">Statistik-Trick befördert CO2 vom Beifahrer zum Chauffeur: Fragwürdiger neuer Shakun-Artikel in Nature“). Aus der gleichen Truppe stammt auch ein zweites von Rahmstorf angeführtes Zitat: Marcott et al. 2013. Auch diese Studie wimmelte von Fehlern und wurde von den Fachkollegen schnell als Machwerk enttarnt (siehe “Nach drei Wochen erneutem Hockeyschläger-Alarm war der Spuk wieder vorbei und der Skandal perfekt: Wie Jungforscher Shaun Marcott die Medienwelt hinters Licht führte“). Man wundert sich, dass Rahmstorf in seinem Vortrag hochumstrittene Literatur verwendet, die sich in der Fachwelt nicht durchgesetzt hat. Die fehlende Ausgewogenheit in Rahmstorfs Darstellung bereitet Sorge.
Folie 15 zeigt eine Zukunftsprognose zur Erwärmung, die mit den mittlerweile überholten, zu hohen CO2-Klimasensibitäten rechnet. Es wäre notwendig gewesen, wahrscheinlichere Alternativmodelle mit Sensibilitäten von z.B. 1.5°C oder 2°C vorzustellen. Auf den Folien 18-19 geht es um Hitzewellen, die im 21. Jahrhundert angeblich so häufig wie noch nie waren. Wiederum fragt man sich, weshalb Rahmstorf keinen Vergleich mit der Mittelalterlichen Wärmeperiode bringt. Vor 1000 Jahren war es so warm wie heute und es erscheint plausibel, dass die Hitzewellen-Situation ähnlich wie heute gewesen sein könnte. Im Titel von Rahmstorfs Vortrag heisst es “Zum aktuellen Stand der Forschung”. Wenn sich der Potsdamer wirklich an sein Thema gehalten hätte, dann hätte man an dieser Stelle Hinweise auf neue Studien gefunden, die eine anthropogen verursachte Zunahme der Hitzewellen für abwegig halten:
·       Fata Morgana: Potsdamer Hypothese überwiegend menschengemachter Hitzewellen bestätigt sich nicht
·       Neue Studie der Universität Michigan: Kaum Veränderungen in der Häufigkeit von Hitzewellen in den USA während der letzten 80 Jahre
·       Forscherinnen der University of New South Wales in Sydney: Es gibt keine belastbaren Hinweise darauf, dass die Temperatur-Variabilität extremer geworden wäre oder werden könnte
·       US-Hitzewelle 2012 unterliegt im Temperaturwettstreit gegen die Dust Bowl der 1930er Jahre
·       Überraschung in Westeuropa: Hitzesommer aus dem Jahr 1540 deutlich wärmer als vermeintlicher Rekordinhaber 2003
Auf Folie 21 springt Rahmstorf dann zum Meeresspiegel. Er zeigt eine Anstiegskurve, die um 1700 in der Mitte der Kleinen Eiszeit beginnt. Während der Kleinen Eiszeit stagnierte der Meeresspiegel, da die Gletscher der Erde anwuchsen. Erst im Übergang zur Modernen Wärmeperiode um 1900 stieg der Meeresspiegel wieder kräftig an und die Rate beschleunigte sich. Dies macht Sinn, denn die Wiedererwärmung nach der Kleinen Eiszeit hat Eis zum Schmelzen gebracht, dessen Wasser nun verstärkt in die Weltozeane floss (siehe auch: “Meeresspiegel in der Adria stagnierte während Kältephasen und beschleunigte sich während Wärmephasen“). Unerwähnt bleibt, dass in den letzten 50 Jahren keine Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs mehr festgestellt werden kann und sich der Anstieg auf eine Rate von 1,5 mm/Jahr laut Pegelmessungen stabilisiert hat (siehe: “Beschleunigte Meeresspiegelanstiege gehören schleunigst in die Mottenkiste“).
Auf Folie 22 geht Rahmstorf auf seine eigenen Meeresspiegel-Forschungen an der Küste von North Carolina ein. Leider fehlt der Hinweis, dass die Ergebnisse dieser Studien von vielen Fachkollegen angezweifelt werden. Es ist bezeichnend, dass die in der Arbeit postulierte Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs von den Behörden in North Carolina nicht als Planungsgrundlage anerkannt wird (siehe: “Senat von North Carolina erteilt Rahmstorfs beschleunigtem Meeresspiegel eine Absage“). Auf Folie 23 werden zahllose Meeresspiegel-Kurven aus der Deutschen Bucht gezeigt. Zitiert wird eine Arbeit von Wahl et al. aus dem Jahr 2011, in der die Forscher noch einen beschleunigten Anstieg für die vergangenen Jahrzehnte feststellten. Aus der Kurzfassung von Wahl et al. 2011:
An accelerated sea level rise is detected for a period at the end of the nineteenth century and for another one covering the last decades.
Mittlerweile gibt es jedoch eine neuere Arbeit des Wahl et al.-Teams – Wahl et al. 2013 – die die Dinge jetzt sehr viel nüchterner sieht:  “Neue Studie der Universität Siegen: Meeresspiegel in der Nordsee steigt seit 100 Jahren mit konstanter Geschwindigkeit – keine Beschleunigung“. In einer Pressemitteilung stellten die Wissenschaftler klar:
„Es gibt ein relativ konstantes Anstiegsverhalten des Mittleren Meeresspiegels seit Beginn des 20. Jahrhunderts, aber keinen außergewöhnlichen Anstieg in den letzten Jahrzehnten, den wir direkt dem Klimawandel zuschreiben könnten.“
Rahmstorf möchte das Ergebnis dieser neueren Arbeit zur Deutschen Bucht den Politikern in Hannover nicht zumuten und verschweigt die neue Studie einfach. “Zum Stand der aktuellen Forschung”? Fehlanzeige!
Auf Folie 27 macht Rahmstorf kräftig für seine Bücher Werbung. Gerne hätte er auch ein Cover unseres Buches “Die kalte Sonne” abbilden können. Aber vielleicht bekommen wir demnächst ja auch eine Einladung nach Hannover, dann würden wir allen Teilnehmern der Anhörung vielleicht sogar ein kostenloses Exemplar zur Lektüre überlassen…
Nach der kleinen Werbeeinlage muss sich Rahmstorf noch um die Sonne kümmern, die seiner Ansicht nach nur eine verschwindend geringe Klimawirkung besitzt. Die Geologie sieht dies komplett anders. Unzählige Studien haben die große klimabeeinflussende Kraft von Sonnenaktivitätsschwankungen eindrucksvoll bewiesen (Übersicht siehe hier). Es ist nun an den Klmamodellierern, die realen Entwicklungen der Vergangenheit nun endlich mit ihren Modellen nachzubauen und zu reproduzieren. Rahmstorfs Bezug in Folie 28 auf Satellitenmessungen der Sonnenaktivität ist wenig hilfreich, da hier noch immer große Kalibrierungsprobleme bestehen und Langzeittrends auf Basis dieser Daten daher unsicher sind. Auf Folie 29 tappt Rahmstorf wiederum in eine Falle. Er ignoriert Zeitverzögerungseffekte beim Aufbau von klimatischen Gleichgewichten und vergisst zu erwähnen, dass die Erwärmung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in eine Zeit außerordentlich hoher Sonnenaktivität fällt (siehe Erläuterungen und aussagekräftige Graphiken hier).
Fazit des Faktenchecks: Stefan Rahmstorfs Übersicht ist eine einseitige Darstellung, die vor allem seine klimaalarmistischen Neigungen widerspiegelt. Neuere Literatur, die nicht in sein Konzept passst, wird von ihm einfach ausgelassen. An einer fruchtbaren, ergebnisoffenen wissenschaftlichen Diskussion zeigt Rahmstorf keinerlei Interesse. Es ist daher zweifelhaft, ob Auftritte von Rahmstorf in politischen Gremien sinnvoll sind. Die politischen Entscheidungsträger werden an vielen Stellen im Unklaren gelassen, inwieweit Rahmstorfs Ansichten repräsentativ für die Fachwelt sind. Selbst der IPCC beendete die Zusammenarbeit mit dem Postdamer und setzte ihn in seinem letzten Klimabericht nicht mehr als Autor ein.
 Der Beitrag erschien zuerst bei "Die kalte Sonne" hier




Die Kernenergie ist wieder da

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Es ist genau drei Jahre her: Um 12.18 Uhr am Donnerstag, 30. Juni 2011, war es so weit: Bundestagspräsident Lammert bat die Abgeordneten zur Abstimmung per Handzeichen über die Novelle des Atomgesetzes und verkündete daraufhin: “Der Gesetzentwurf ist mit den Stimmen der vier Fraktionen CDU/CSU, FDP, SPD und Grünen angenommen.” Deutschland hatte den Atomausstieg beschlossen. Die politische Klasse in Berlin war sich sicher – die Welt werde diesem Beispiel folgen. Tatsächlich aber passiert genau das Gegenteil.
Vor allem das neue Großmächte-Quartett (Brasilien, Russland, Indien und China) setzt massiv auf Atomenergie. In China sind nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) derzeit 29 neue Kernkraftwerke im Bau. Russland hat mit der Errichtung von zehn neuen Atomkraftwerken begonnen, in Indien werden bald sechs neue Meiler installiert sein. Der frisch gewählte indische Premierminister Narendra Modi erklärt: “Kernkraft wird ein Eckstein der indischen Energieversorgung.”
Doch nicht nur die aufstrebenden Wirtschaftsgroßmächte investieren massiv, immer mehr Länder entscheiden sich für den Neu-Einstieg, darunter die Türkei, Bangladesch, Ägypten, Jordanien, Nigeria und Vietnam. Selbst die Vereinigten Arabischen Emirate haben mit dem Bau eines Atomkraftwerks begonnen, ebenso Weißrussland und Finnland. Und rechtzeitig zur Fußball-WM meldet auch Argentinien den Spatenstich für ein neues Kernkraftwerk. Brasilien baut zwischen den Metropolen Rio de Janerio und Sao Paolo die Anlage “Angra dos Reis” am Atlantik. Auch die großen Bestände in Frankreich und den USA werden ausgeweitet. Der IAEA-Generaldirektor resümiert, die Kernenergie sei wieder ein globaler Wachstumsmarkt. Insgesamt seien weltweit 72 Kernkraftwerke neu im Bau; sie würden die bestehenden 435 Meiler massiv ergänzen……

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Wer erzeugt die „Wärmestrahlung“ und wer die „Lichtstrahlung“?

Materie ist energiegeladen, bewegte Atome erzeugen Wärmestrahlung
Alle Materie ist aus Atomen zusammensetzt. Diese sind in ständiger Bewegung. Es gibt kein Atom im Universum, das keine Wärme abgibt. Mag diese Wärme auch noch so winzig sein, sie ist doch niemals gleich null. William Thomson (1824-1907), der spätere Lord Kelvin, ist der Frage nachgegangen, bei welcher Temperatur jedwede Atombewegung erlischt und alle Atome sich in absoluter Ruhe befinden. Er fand heraus, dass alle Gase sich bei 1 Grad Temperaturänderung um den 273,2-ten Teil ihres Volumens ausdehnen oder zusammenziehen. Daraus folgerte er, dass es einen absoluten Temperatur-Nullpunkt gibt, bei -273,2° Celsius (O Kelvin). Bei dieser Temperatur ist der Wärmegehalt eines Stoffes, seine Energie, gleich null. Es ist zu vermuten, dass bewegte Atome die Quelle aller elektromagnetischen Strahlung sind. Die Atome enthalten Wärme. Wärme ist nichts anderes als die Bewegungsenergie der Atome und Moleküle. In festen Körpern ist es die Bewegungsenergie der Atome innerhalb eines Atomgitters.
Wärme ist die kinetische Energie der Molekülbewegung  und somit die Temperatur der Luft aus der kinetischen Gastheorie gemäß der Maxwell-Boltzmann-Verteilung berechenbar. Bei einem Luftgemisch von 80% Stickstoff (N2) und 20% Sauerstoff (O2) ergibt sich eine mittlere Molekül-Geschwindigkeit von etwa 500 m/sec. Ein leichtes Wasserstoffmolekül (H2) hätte eine mittlere Geschwindigkeit von etwa 1900 m/sec. Schwerere Gasteilchen wie CO2 besitzen ob des größeren Molgewichts bei gleicher Temperatur eine wesentlich geringere Geschwindigkeit. Sie reduzieren die mittlere Geschwindigkeitsverteilung, wirken folglich kühlend.
Wärme tritt überall dort auf, wo Atome vorhanden sind, also Materie. Jeder materielle Körper hat ein Gewicht, ist schwer. Das Gewicht wird verursacht durch das Schwerkraftfeld der Erde. Die Schwer- oder Gravitationskraft ist eine „Elementarkraft“, die zum Erdmittelpunkt gerichtet ist. Sie nimmt nach außen mit dem Quadrat der Entfernung ab. Daher hat jeder Körper auf der Erdoberfläche eine potenzielle Energie. Hebt man eine Kugel hoch, so erhöht man deren potenzielle Energie, die beim Fallenlassen in kinetische Energie gewandelt wird. Rollt eine Kugel auf einer waagerechten Fläche, so verliert sie nach und nach ihre Bewegungsenergie. Das Rollen der Kugel ist mit Reibung verbunden. Diese erhöht die Temperatur, erzeugt Wärme. Derartige Roll- oder Trittspuren geben die Wärme als langwellige Wärmestrahlung ab. Diese ist für das menschliche Auge nicht sichtbar, aber sehr wohl für das infrarotsensible Auge einer Klapperschlange, die auf diese Weise in aller Ruhe Mäuse ortet, verfolgt und verschlingt.
Führt man einem Stoff, etwa einem Stück Eisen, Energie zu, dann erwärmt es sich und ab einer bestimmten Temperatur kann man mit der Haut die Wärmestrahlung spüren. Deren Reichweite ist jedoch gering, vergrößert sich aber mit zunehmender Erhitzung. Erhitzt man das Eisenstück weiter, dann fängt es irgendwann schwach rötlich zu glühen. Bei weiterer Erhitzung geht die Rotglut in Gelbglut und schließlich Weißglut über. Das Eisen sendet nun nicht mehr nur unsichtbare infrarote Wärmestrahlung aus, sondern auch sichtbares Licht. Mit der Zunahme der Temperatur verschiebt das Maximum der abgestrahlten Energie in immer kürzere Wellenlängenbereiche. Es ist wie bei der Sonnenstrahlung, wo der Anteil der unsichtbaren Wärmestrahlung fast 50% der Gesamtstrahlung ausmacht. Es war Wilhelm Herschel (1738-1822), der im Jahr 1800 die Sonnenstrahlung durch ein Prisma leitete, in die Regenbogenfarben zerlegte und deren Temperaturen maß. Jenseits des Roten entdeckte er die Infrarotstrahlung. Die Gesamtenergie, die ein glühender Stoff abstrahlt, ist stets die Summe aus Wärme- und Lichtenergie.
Wenn auch Energie niemals ausgelöscht werden kann, so erleidet sie bei jeder Umwandlungsstufe einen Qualitätsverlust. Ein Anteil wird zu Wärme. Wenn kein Temperaturgefälle zur Umgebung mehr da ist, dann kann sie keine Arbeit mehr leisten, auch nicht mehr einen Raum heizen. Eine naturgesetzliche Eigenschaft der Wärme ist, dass sie stets vom Heißen zum Kalten fließt, niemals umgekehrt. Alle Materie hat nämlich das Bestreben, den ihr möglichen niedrigsten Energiezustand einzunehmen. Bringt man zwei Körper unterschiedlicher Temperatur zusammen, so wird sich der wärmere abkühlen, bis beide die gleiche Temperatur haben.
Die Wärmeenergie nimmt in der Natur eine Sonderstellung ein. Wärme fließt immer „bergab“, von höherer zu tieferer Temperatur. Das bedeutet: Zum Erwärmen eines Stoffes ist immer Energie nötig. Abkühlen tut er sich von ganz alleine. Aus dieser Beobachtung heraus formulierte Isaac Newton sein berühmtes „Abkühlungsgesetz“. Nur mittels Energiezufuhr kann Wärme Arbeit leisten, d. h. Wasser zum Verdampfen bringen, mit dem Dampf einen Kolben bewegen, somit einen Dynamo in Bewegung setzen und elektrischen Strom erzeugen. Mit diesem Strom kann man einem Raum beleuchten und einen Heizkörper erwärmen. Bei jedem Energieumwandlungsprozess geht ein Teil als Wärmeenergie unwiederbringlich verloren, vermindert sich die Arbeitsfähigkeit der ursprünglich erzeugten Energie.
Licht und Wärme sind beide elektromagnetische Wellen, die nur unterschiedliche Wellenlängen haben. Wärmestrahlung ist langwelliger als Lichtstrahlung, deren Spektrum von 0,4 bis 0,8 µm reicht. Wir Menschen können sie nur deshalb nicht sehen, weil die Nervenzellen unserer Augen auf sie nicht reagieren. Dafür können die Nervenzellen unserer Haut die Wärmestrahlung wahrnehmen, Gewinne wie Verluste registrieren, damit wir uns vor Überhitzung ebenso wie vor Unterkühlung schützen können. Bei Überhitzung fangen wir an zu schwitzen und nutzen die Verdunstungskälte zur Abkühlung der Haut. Bei Unterkühlung ziehen wir „nackte Affen“ Felle an, um den Wärmeverlust des Körpers zu reduzieren.
Nicht das Atom als Ganzes, nur seine Elektronen erzeugen Licht
Licht ist zwar auch elektromagnetische Strahlung, aber es spielt eine ganz besondere Rolle, denn es bildet die Grundlage für alles Leben auf der Erde. Vor allem ist das Licht die Energiequelle bei der Photosynthese. Die Photosynthese ist der Prozess, in dem die grüne Pflanze aus Kohlenstoffdioxid (CO2) und Wasser (H2O) mit Hilfe des grünen Blattfarbstoffs (Chlorophyll) und des Sonnenlichts Kohlenhydrate (C6H12O6, z. B. Zucker, Stärke) und Sauerstoff (O2) produziert. In einem Jahr werden nach vorsichtigen Schätzungen 1010 Tonnen Kohlenstoff durch die Photosynthese fixiert, d. h. in Zucker bzw. Stärke umgewandelt. Diese riesige Menge an Kohlenstoff entspricht der Ladung eines Kohlenzuges, der fünfmal zum Mond und zurück reicht. Jeder Wagen enthalte 25 Tonnen Kohle und sei 10 m lang. Die Entfernung Erde – Mond beträgt 380 000 km. Der Zug hätte eine Länge von 3,8 Millionen km. Die Photosynthese ist der größte Syntheseprozess, den es auf der Erde gibt. Ohne CO2 in der Luft käme er zum Erliegen und mit ihm alles Leben auf der Erde.
Aber wie wird die Entstehung von Licht physikalisch erklärt? Dazu muss man sich das Atom näher ansehen. Bei der Wärme sind es die ganzen aus positiven und negativen Ladungen aufgebauten Atome, die sich bewegen. Die Elektronen verharren auf ihren angestammten Schalen und schwingen mit. Steigt die Wärmezufuhr von außen und beginnt Eisen rot zu glühen, dann ändern die Elektronen plötzlich ihre Energiezustände. Sie verlassen ihre Schale und springen auf eine höhere, weiter außen gelegene Schale. Dies tun sie nicht freiwillig, sie werden durch Energiezufuhr dazu gezwungen. Die Elektronen wollen wieder in ihren Grundzustand und fallen auf die ursprüngliche Schale zurück, wobei sie die aufgenommene Energie als Lichtwelle mit ganz bestimmter Frequenz wieder abgeben. Licht ist eine Art „Fallenergie“ der Elektronen in der Atomhülle.
Man bedient sich bei dieser Beschreibung dem 1913 von Niels Bohr (1885-1962) entworfenen Atommodell. Dieses Modell ist unserem Sonnensystem entlehnt, wo Planeten auf geschlossenen Bahnen die Sonne umkreisen. Atome bestehen danach aus einem schweren, positiv geladenen Kern und leichten, negativ geladenen Elektronen, die in verschiedenen Schalen auf geschlossenen Bahnen den Kern umkreisen. Da die Anziehungskraft des Atomkerns auf die Elektronen mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt, werden bei äußerer Energiezufuhr zuerst die äußeren Elektronen Schalensprünge ausführen, denn ihre Bindung an den kern ist am schwächsten. Der Licht-Tanz der Elektronen zwischen den Schalen geht solange weiter, wie dem Atom Wärme zugeführt wird. Wird bei einer glühenden Herdplatte der Strom ausgeschaltet, so kann man zusehen, wie die Rotglut und mit ihm das Licht verschwindet. Es dauert aber noch längere Zeit, bis die Herdplatte soweit abgekühlt ist, dass man sie berühren kann, ohne sich die Finger zu verbrennen. Auch hier zeigt sich, dass die Abkühlung automatisch erfolgt, die Erhitzung aber viel Energie erfordert.
Inzwischen ist die „Theorie der Elektronensprünge“ von Niels Bohr längst überholt. Ab etwa 1925 haben sich quantenmechanische Atommodelle durchgesetzt, die den Elektronen keine Bahnen mehr zuweisen, sondern nur von Aufenthaltswahrscheinlichkeiten sprechen. Unser Verstand wird stark strapaziert, wenn wir begreifen sollen, dass Licht, je nach Experiment, mal als Welle, mal als Teilchen erscheinen kann. Diese mangelnde Eindeutigkeit bzw. Unschärfe der elementaren Materie führte zu der Erkenntnis, dass die Natur im Bereich der Atome nicht mehr eindeutig und dem Menschen verschlossen ist. Werner Heisenberg (1901-1976) hat diese Tatsache der Beobachtungsunschärfe im Quantenbereich als Erster erkannt und als Gesetz formuliert. Er erhielt dafür 1932 den Nobelpreis für Physik. Das menschliche Wissen hat also Grenzen, die die Natur selbst zieht. Die Natur will nicht, dass der Mensch alles über sie weiß. Wenn das für den Ist-Zustand schon gilt, wie viel schwieriger ist es dann, zukünftige Zustände zu berechnen und vorherzusagen? Meteorologen wissen ein Lied davon zu singen!
Spektralanalyse und „Treibhauseffekt“ vertragen sich nicht!
Wenn auch dem Mensch die inneratomaren Vorgänge mit dem „Tanz der Elektronen“ schleierhaft sind, so weiß er doch, dass jede Elementart einen einmaligen Atomaufbau hat, der sie von allen andern Elementen unterscheidet. Jedes Element zeigt beim Erhitzen eine für sie typische Art der Lichtaussendung. Gustav Kirchhoff (1824-1887) und Robert Bunsen (1811-1899) haben im Jahre 1859 die Spektralanalyse entwickelt und dabei erkannt, dass jedes Element in ganz charakteristischen Farben verbrennt. Dieser Umstand ermöglicht es, die genaue Zusammensetzung eines Stoffes zu bestimmen. Man muss den Stoff durch Erhitzen nur in den Gaszustand bringen, wobei jedes im Stoff enthaltene Element ein ganz bestimmtes Farbspektrum zeigt. Dies wird mit dem Spektrographen aufgezeichnet. Jedes Element sendet beim Verbrennen eine bestimmte Anzahl verschiedener Wellenlängen aus und bringt so ein immer gleiches Muster von Spektrallinien hervor, das kein anderes Element mit ihm teilt.
Jedes Element kann an den für es charakteristischen Spektrallinien identifiziert werden, so wie ein Mensch anhand seines Fingerabdrucks. Dies gilt aber nur für Atomgase mit ihren Linienspektren und Molekülgase mit ihren Bandenspektren. Heiße Festkörper zeigen weder Banden noch Linien, sondern fortlaufende kontinuierliche Spektren, die keine Elementbestimmung erlauben. Da jeder feste oder flüssige Körper ein kontinuierlicher Strahler ist, kann die Erde, deren atmosphärische Gase nur ganz selektiv auf ganz bestimmten Wellenlängen Strahlung absorbieren können, nicht an ihrer Abkühlung, der Wärmeabgabe durch Strahlung, gehindert werden.
In dem ganz entscheidenden Temperaturbereich mit Oberflächentemperaturen zwischen -50 und +100° Celsius ist die Atmosphäre transparent oder durchsichtig. Die Erde hat in dem Spektralbereich zwischen 8 und 12 Mikrometer ein „stets offenes Strahlungsfenster“, durch das ihre Wärmestrahlung ungehindert ins Weltall entweichen kann. Es gibt kein Zurück für sie! Keines der „Treibhausgase“ mit seinen stoffspezifischen Absorptionslinien kann dieses „Fenster“ schließen. Die Atmosphäre ist eine Gashülle und keine Glashülle, wie sie bei Gewächshäusern üblich ist. Letztere müssen aus Glas sein, weil zur Photosynthese Sonnenlicht unverzichtbar ist. Ebenso unverzichtbar ist auch das angebliche „Umweltgift“ CO2!
Oppenheim, dim Juni 2014  Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne




Die unheimliche Allianz zwischen Politikern und Klimatologen

Sie ist keineswegs heimlich, die Allianz zwischen Politikern und Klimatologen, sondern offensichtlich und gut organisiert im IPCC. Dieses Gremium, dessen korrekte Bezeichnung lautet "Internationaler Ausschuss für Klimawandel" wurde von den meisten deutschen Medien zum gottähnlichen "Weltklimarat" hochstilisiert. Dort sitzen aber nicht nur Klimaforscher, sondern auch Vertreter der beteiligten Länder-Regierungen (von Deutschland z.B. ein Staatssekretär aus dem Umwelt-Ministerium). Die Statuten besagen, dass sich das IPCC mit dem "menschen-gemachten" Klimaeinfluss befassen soll (d.h. nicht unbedingt mit den natürlichen Klimafaktoren, die seit Millionen von Jahren wirksam sind).
Die Veröffentlichung des 5. Berichtes des IPCC begann mit dem "Summary for Policymakers" am 27.Sept.2013  in Stockholm, bevor die drei Hauptberichte überhaupt verfügbar waren. Nicht nur, dass dadurch wesentliche Aussagen fehlten, sondern es musste vor der Veröffentlichung auch die Zustimmung der Politik-Vertreter eingeholt werden, für die dieser Bericht angeblich bestimmt war. Und sie nahmen Einfluss auf den Inhalt, dass z.B. um die unpassende "Klimapause". d.h. das Fehlen der so oft angekündigten dramatischen Erwärmung, als "nicht relevant" herunterzuspielen und den Text zu  zu ändern in "eine Verlangsamung des Temperaturanstieges". Und ein nicht passendes Diagramm wurde ersetzt durch eine Darstellung, bei dem dieser Mangel nicht mehr auffiel. Prof. Stavins als Teilnehmer bemerkte, dass dies kein "Summary for Policymakers" sei, sondern ein "Summary from Policymakers". Er war nur einer von zwei Wissenschaftlern, die von 45 bis 50 Regierungsvertretern umgeben waren. Ein anderer Teilnehmer, Prof. Richard Tol erklärte anschließend seinen Rücktritt von IPCC aus Protest gegen die politisch-ideologische Manipulation von Daten, Fakten und Schlussfolgerungen.
Die IPCC-Theorie basiert auf einem 95%igen "confidence level", d.h. 95%iger Gläubigkeit an den Treibhaus- Effekt von CO2 !   Prof. Dr. Frank Endres stellte dazu fest: "Es gibt in der theoretische/mathematischen Physik kein Modell, das einen durch CO2 induzierten "anthropogenen Treibhauseffekt" plausibel machen kann. Die "katastrophale Klimaerwärmung" gibt es nur in Modellen, die von grundsätzlich falschen Annahmen ausgehen". Tatsächlich ist der IPCC nicht in der Lage, irgendeinen Beweis für seine Thesen zu liefern, weder als messtechnische noch als historischer Daten.
Dies wird bestätigt und verschlimmert durch die Tatsache, dass der angebliche Temperaturanstieg um 1,5 bis 4,5°C (bis 6°C) bei Verdoppelung des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre 2014 nicht anders oder genauer angegeben werden kann als wie vor 24 Jahren, im ersten IPCC-Klimabericht von 1990.  Seit dieser wurden jedoch Milliarden (Steuergelder) für dieses Forschungsgebiet ausgegeben – ein ziemlich einmaliger Vorgang, den man auch als wissenschaftlichen Skandal bezeichnen kann. Konnte man nicht, wollte man nicht, oder durfte man nicht ??
Tatsächlich gibt es eine Reihe von Veröffentlichungen, die sich mit diesem Thema befassen und  zu wesentlich niedrigeren Auswirkungen eines CO2-Anstieges kommen  – 0° bis 1,5°C –  aber sie wurden vom IPCC ignoriert, eine völlig unwissenschaftliche Vorgehensweise.
Tatsächlich gibt es unter Physikern ganz erhebliche Meinungsunterschiede über den so-genannten Treibhauseffekt durch CO2, bzw. die Auswirkung auf die Temperatur. Das  international anerkannte MODTRAN-Modell der Atmosphärenphysik errechnet einen Effekt von ca.+ 0,6°C für eine CO2-Verdoppelung, aber ohne Berücksichtigung von Wolken und Luftströmungen. Diese sind jedoch die Regel und können den Effekt auf Null bringen. Das Gleiche kann man erwarten von der Darstellung des US-Physikers Prof.Roy Spencer, der sagt, dass CO2 einen Erwärmungseffekt in der unteren Atmosphäre verursacht, aber eine Abkühlung in der oberen Atmosphäre. Insgesamt ist die Atmosphäre sehr dynamisch und bewirkt den größten Temperaturaustausch und -Ausgleich auf der Erde.
FRANCKEs Lexikon der Physik stellte schon 1959 fest: "CO2 ist als Klimagas bedeutungslos". Heute, nach mehr als 15 Jahren der größten Menge an CO2-Emissionen ohne einen Temperaturanstieg zu bewirken, scheint der Beweis dafür geliefert.
Wie ist es aber möglich, dass viele Fachleute – angeblich die Mehrheit der Klimaforscher – die  Irrlehre vom maßgeblichen CO2-Einfluss auf das Klima unterstützen, teilweise sogar aggressiv verteidigen ?  Dafür gibt es gute Gründe:
(1) Es ist einfacher und bequemer, sich einer angeblichen "Mehrheitsmeinung" 
     anzuschließen (obwohl das in der Wissenschaft – im Gegensatz zur Politik – nichts 
     bedeutet: zu oft hat sich in der Vergangenheit die Mehrheit geirrt – angefangen bei Galileo   
     Galilei über Albert Wegener und viele andere mehr).
(2) Nur angeblich "bedrohliche Klimaänderungen" erregen das Interesse der Medien – und
     der Politiker. Dazu der erste Vorsitzende des IPCC, Sir John Houghton: "Solange wir keine Katastrophen ankündigen, wird niemand auf uns hören".                             
      Dazu passt am besten der Kommentar von Prof. Dr. von Storch, einem der führenden deutschen Klimaforscher, der es auch wagt, manchmal Kritik zu üben: "Eine Gruppe von Klimatologen ist der Versuchung erlegen, sich durch medienwirksame dramatisch  negative Aussagen nach vorne zu spielen. Sie werden mit größter öffentlicher Aufmerksamkeit bedacht, und einige von ihnen übernehmen die Rolle der wachsamen Sofortkritiker anders denkender Kollegen".
(3)  Nur die Untersuchung von angeblich drohenden Klimaänderungen und ihren möglichen   
      Auswirkungen führt zur Akquisition staatlicher Geldmittel. Jede andere (positive) Aussicht gefährdet die weitere Finanzierung seines Institutes.
Offensichtlich ist es auch für viele Politiker wichtig, Klimaängste in der Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Dazu eine Feststellung des ehemaligen Außenministers Joschka Fischer:  „Man muss den Leuten nur fortwährend Angst einflößen, dann kann man ihnen praktisch immer mehr Steuern und Abgaben  aus der Tasche ziehen.“ Tatsächlich ist die künstliche Erzeugung von Ängsten schon seit Urzeiten ein erfolgreiches Geschäftsmodell.     
Der zweite Grund ist, dass viele Politiker glauben, sich  als "Kämpfer gegen den Klimawandel" profilieren und so zur "Rettung der Welt" beitragen zu können. Dabei übertreiben sie es manchmal noch mehr als die alarmistischen Klimatologen selbst, so wie z.B. Al Gore, der z.B. in einem Vortrag am 14.12.2008 kühn behauptete, dass in fünf Jahren die gesamte arktische Eisbedeckung verschwunden sein wird. Auch der britische Premier David Cameron verkündete kürzlich im Unterhaus, dass er die jüngsten Extremwetter-Situationen  "dem Klimawandel" zurechnet – obwohl es dafür keine Beweise – nicht einmal im IPCC-Bericht – gibt.
In Australien wechselte im September 2013 die Regierung, und seit dem gibt es dort keine "Klimakatastrophe" mehr. Ab 1.7.2014 wird  auch die CO2-Steuer abgeschafft.
In Deutschland hat kein maßgeblicher Politiker in Deutschland die aufgekommene Klima-Hysterie erkannt und kritisiert – mit einer Ausnahme: Altkanzler Helmut Schmidt sagte dazu am 4.Juni 2007 "Klimatischen Wandel hat es auf der Erde gegeben, seit es sie gibt. Und sich darüber aufzuregen und zu meinen, der Mensch könnte diesen Wandel durch gemeinsamen Beschluss aufhalten, das ist reine Hysterie, das ist dummes Zeug.
Was sind die Gründe für Klimaforscher, sich für eine systematische Klima-Panikmache  herzugeben ? Ein Extremfall in dieser Beziehung ist der Leiter des PIK, Prof.Schellnhuber, der in einem WBGU-Gutachten verlangt, eine "Grosse Transformation" (= Kulturrevolution) durchzuführen mit dem Ziel, die Demokratie abzuschaffen zugunsten einer globalen Öko-Diktatur. Dazu Prof.von Storch: "Die Autoren reduzieren die Weltprobleme auf das Thema Kohlenstoff. Das ist eindimensional und arrogant. Es gäbe noch den Welthunger, der aber gerade keine Konjunktur hat".
Die IPCC-Theorie lautet, dass die wachsenden CO2-Emissionen der Menschheit einen "gefährlichen" Temperaturanstieg verursachen würden, der unbedingt auf +2°C begrenzt werden müsste. Warum ? Der damalige Umweltminister Röttgen wusste 2010 die Antwort: 
"Weil darüber das Leben, so wie wir es kennen, nicht mehr möglich sein wird" . Offenbar  war ihm unbekannt, dass höhere Temperaturen in der Vergangenheit schon wiederholt aufgetreten waren (siehe Abb.2). In völlig unkritischer Gläubigkeit an die unbewiesene IPCC-These  wurde  von der deutschen Regierung beschlossen, den CO2-Ausstoß in bis 2020 um 40 % (im Vergleich zu 1990) zu senken, allerdings ohne zu wissen, wie dies realisiert werden kann. Das mit Milliarden subventionierte Anwachsen von Wind- und Solarenergie-Erzeugung hat jedoch – wie wir heute wissen –  die deutschen CO2-Emissionen nicht verringert, sondern ansteigen lassen. Der deutsche Anteil an den globalen Emissionen ist jedoch mit ca. 2,5 % so gering, dass eine noch so große Reduzierung (auch nach der IPCC-Theorie) keinen messbaren Einfluss auf die Globaltemperatur haben kann. Deswegen der Bevölkerung und der Wirtschaft in Deutschland neue zusätzliche finanzielle Belastungen aufzuerlegen, ist nichts anderes als ein großer Schildbürgerstreich.
Tatsache ist vielmehr entsprechend der Klimageschichte dieses Planeten,  dass es etwa ein Dutzend mittel- und langfristiger natürliche Klima-Einflussfaktoren gibt, die  zum Teil noch nicht verstanden und nicht vorhersehbar sind. Deswegen können sie auch nicht in Klima-Modellen erfasst werden. Wie zum Beispiel will man die unbekannte mittelfristige Veränderung der globalen Wolkenbedeckung und der natürlichen und anthropogenen Aerosolen in Rechenmodellen berücksichtigen, die wiederum entscheidenden Einfluss auf die am Boden ankommende Sonnenstrahlung hat und damit Klimafaktor Nummer 1 ist ? 
So ist der Temperaturanstieg zwischen 1975 und 1998, der die Klimahysterie auslöste,  eindeutig auf  eine Reduzierung der mittleren Wolkenbedeckung zurückzuführen und nicht auf den CO2-Anstieg – nachdem zwischen 1940 und 1975 (35 Jahre lang, trotz CO2-Anstieg ! ) eine Abkühlungsperiode aufgetreten war.
Es ist eine unglaubliche Simplifizierung der Klima-Problematik, diese auf den Faktor CO2 zu reduzieren und die Schuld bei den bösen industriellen Emissionen zu suchen. Es muss  doch jedoch ein Schuldiger gefunden werden, genauso wie im Mittelalter Hexen verantwortlich gemacht wurden für lokale Unwetter, um dann auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden. Heute ist es noch nicht so weit, aber es gibt Stimmen, die verlangen, dass "Ungläubige", die nicht an eine Menschen-gemachte Klimakatastrophe glauben, eingesperrt und mundtot gemacht werden müssten. Tatsächlich ist es so weit gekommen, dass die künstlich erzeugten Klimaängste bei einigen Menschen dazu geführt haben,  "den Kampf gegen den Klimawandel" aus quasi-religiöser Überzeugung zu führen.
Schon Johann Wolfgang von Goethe hat dieses Phänomen erkannt (1828): “Und denn, man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von Einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist."
Man kann es auch kürzer fassen: "Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf (Theodor Fontane, 1819-1898; deutscher Schriftsteller)"
Und eine dritte Stimme zu diesem Thema : "Es ist nicht zu bestreiten, dass es auch in der Wissenschaft – häufiger als uns Wissenschaftlern lieb ist – Lug und Trug gibt, nicht nur fahrlässige Schlamperei, sondern wirklich absichtsvollen Betrug." (Dr. Hubert Markl, ehem. Präsident der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.).
Auch in höheren wissenschaftlichen Kreisen ist es so weitgekommen, dass – wie die Climategate-E-Mails gezeigt haben – Verabredungen unter den Klima-Aktivisten getroffen wurden, die Veröffentlichung von Artikeln mit allen Mitteln zu verhindern, die nicht ihrer
Katastrophen-Theorie folgen. Noch heute werden kritische Artikel von denn Zeitschriften NATURE und SCIENCE abgelehnt, wenn sie nicht den IPCC-Behauptungen entsprechen.
Erst kürzlich wurde wieder ein Artikel von Prof. Bengtson (früherer Direktor des MPI für Meteororologie, Hamburg) vom Fachblatt "Environmental Research Letters" abgelehnt, was Prof.von Storch als "skandalös" kommentierte. Prof. Davig Gee (Universität Uppsala) stellte dazu fest: "Wenn so genannte Wissenschaftler ihrer politischen Überzeugung Priorität geben, dann grenzt dies an Korruption und beschädigt die Welt der Wissenschaft allgemein".
Was treibt Menschen dazu, die Realität nicht mehr wahrnehmen zu wollen, sondern sich mit religiöser Gläubigkeit einem eingebildeten Klima-Phantom hinzugeben ?  Sind dies angeborene Ängste, Katastrophen-Lust oder ist es ein Phänomen massenhafter Verblendung ? (so der Soziologe Prof. Dr. Gerhard Schulze, Bamberg). Frank Schätzing (Schriftsteller) ist genervt von der Zukunftsangst vieler Menschen. Er sagte "es ist Schwachsinn, sich von einer Zukunft paralysieren zu lassen, die es noch gar nicht gibt". Auch wenn weltweit schon seit 15 Jahren kein Temperaturanstieg mehr stattgefunden hat kann man trotzdem noch fast täglich von dem globalen Temperaturanstieg in den Medien lesen oder hören, der angeblich wieder an dieser oder jener Veränderung Schuld sei.
Die Propagierung der Klimabedrohung ist offenbar ein ideales Thema für Menschen mit genetisch bedingter nihilistischer Veranlagung, da beliebige Unheils- und Schreckensvisionen verkündet werden können, ohne dafür einen Beweis liefern zu müssen.  Ganz abgesehen von den bei manchen Menschen dadurch erzeugten Existenzängsten, die den pseudowissenschaftlichen Charakter dieser Behauptungen nicht erkennen können. Auch können solche Propheten für ihre falschen Behauptungen mit oft kostspieligen Folgerungen nicht zur Verantwortung gezogen werden.
Einer der Gründe dafür, dass die Klima-Hysterie in den letzten zwanzig Jahren ein solches Ausmaß annehmen konnte, ist die mangelnde Kenntnis der Menschen über die Klima-Historie, die sich sogar beim DWD findet. Die Temperaturschwankungen in den letzten 200 Jahren um +/- 0,6°C sind nicht nur völlig normal und natürlich, sondern können im Vergleich zu früheren Klimaschwankungen als außergewöhnlich stabil angesehen werden. Von 1940 bis 1975 (35 Jahre lang !) gab es trotz CO2-Anstieg eine globale Abkühlungs-periode, an deren Ende zahlreiche Artikel über eine kommende Eiszeit erschienen. Die Regierungen wurden darin "zum Handeln" aufgerufen. Nach dem Beginn der neuen Erwärmungsphase wurde von Forschern und Medien rasch umgeschaltet auf die Gefahr einer "bedrohlichen Erwärmung".
Nach den Jahresmittelwerten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) betrug der
Temperaturanstieg in Deutschland in den letzten 25 Jahren – von 1989 bis 2013 – genau 0,1 °C.  Das sind die Fakten, die verschwiegen und von der überwiegenden Mehrheit der Politiker, Journalisten und Klimatologen ignoriert werden. Dieser dramatische Temperaturanstieg war aber nach den  Berichten in den deutschen Medien jeweils Schuld an Dürren, an Überschwemmungen, an kalten Wintern, an warmen Wintern, heißen Sommertagen, kurz, an allem.

Bild 1:  Jahresmitteltemperaturen Deutschland laut DWD in den letzten 25 Jahren
Aber auch der DWD, der deutsche Wetterdienst, hat sich der politischen Klima-Ideologie gebeugt und verkündete auf seiner Pressekonferenz am 25. März 2014 in Berlin einen "ungebrochenen Trend zu einem wärmeren Klima", den es aber real nach seinen eigenen Daten nicht gibt. Anstatt den Temperatur-Rückgang um 0,6°C seit dem Jahr 2000 zu erwähnen, wird 2013 vom DWD zum acht-wärmsten Jahr erklärt, dabei war es das zweitkälteste der letzten 15 Jahre. Um eine Erwärmung feststellen zu können, muss man auf das Jahr 1881 zurückgehen, einem Tiefpunkt in der Temperaturhistorie. Andererseits sagt der Chef des DWD, dass es früher schon einmal genauso warm war wie heute. Und es war tatsächlich nicht nur einmal, sondern in drei Klimaphasen in den letzten 3200 Jahren wärmer als heute (BILD 2). Und dies garantiert ohne einen CO2-Einfluss, der damals einen nahezu konstanten Status von 280 ppm hatte, wie die Eiskern-Resultate zeigen. Und noch eine interessante Tatsache in Zusammenhang mit dem Temperatur-Diagramm: Die Warmzeiten waren stets Perioden politische Stabilität und wirtschaftliche Blüte, während in den kühlen Perioden dazwischen Instabilität (Migration) und Hungersnöte durch Dürren auftraten.

 Bild 2: Klima-Entwicklung in den letzten 3200 Jahren
Die in der Politik und bei den Medien verbreitete Bezeichnung von CO2 als angeblichen "Schadstoff" (den man deshalb besteuern kann ! ) mutet geradezu pervers an  in Anbetracht der Tatsache, dass CO2 lebensnotwendig für jede Pflanze ist. Mehr CO2 verbessert das Wachstum und erhöht die Ernteerträge, eine Tatsache, die Gärtnereien Gewächshäuser mit CO2 begasen lässt. Satellitenbilder haben weltweit eine Begründung des Planeten in den letzten 20 Jahren durch den angestiegenen CO2-Gehalt der Atmosphäre registriert. Dabei ist dieser mit 400 ppm noch immer sehr niedrig im Verhältnis zum durchschnittlichen Gehalt in der Erdgeschichte von über 1000 ppm.

Wo ist er geblieben, der pseudowissenschaftliche CO2-Effekt, der angebliche "Klimakiller" ?

Die normale Reaktion auf die Tatsache, dass die angedrohte "gefährliche Erwärmung" durch den CO2-Anstieg nicht eingetreten ist, wäre Erleichterung, sowie Kritik an dem falschen Alarmismus.  Aber nein, was findet sich in den Medien ?  Enttäuschung und Erklärungsversuche, dass  "die Erwärmung trotzdem stattfindet" ( stattfinden muss ! )  auch wenn wir davon nichts merken. Es gibt eben – wie Prof. Hans-Werner Sinn (Ifo) kürzlich feststellte "politische Wahrheiten und wirkliche Wahrheiten".
Offenbar gibt es inzwischen zu viele Profiteure, die ein fundamentales Interesse an der Fortsetzung der Klima-Hysterie haben – wegen ihrer Jobs, den Subventionen und den Profiten. Fakten, Logik und Vernunft dürfen in diesem Falle keine Rolle mehr spielen.
Das beste Beispiel für diese absurde Situation ist das PIK (Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, von manchen auch "Institut für Klimaphantasien" genannt), das ohne Klima-Schwarzmalerei keine Existenzberechtigung hätte. Deswegen wird dort immer die "Klimakatastrophe" vor der Tür stehen (müssen). Sogar Prof. Schellnhuber als Chef des PIKmusste zugeben, dass "die Klima-Diplomatie eine riesige Maschinerie entwickelt hat, in der viele ein gutes Auskommen haben (Leipziger Volkszeitung vom 1.12.2006). Es war das gleiche Jahr, in dem sich auf Bali 15000 "Weltretter" zur Klimakonferenz trafen.
Die Allianz zwischen Politikern und Klimatologen hat eine solide Basis durch die beiderseitigen finanziellen Vorteile, von denen niemand lassen will – unabhängig von der Klima-Realität. Die Fakten der fehlenden anthropogene Erwärmung stören zwar, werden aber einfach "für irrelevant" erklärt. Das erinnert an den alten Spruch unter Physik-Studenten:
"Wenn meine Theorie und die Fakten nicht übereinstimmen, müssen eben die Fakten falsch sein".
Vielleicht ist es auch zu viel verlangt, öffentlich – und vor sich selbst – zuzugeben, dass man sich jahrzehntelang geirrt hat, bzw. falschen Propheten aufgesessen ist. Das schaffen nur  sehr charakterfeste Menschen.  
"If the facts change, I’ll change my opinion. What do you do, Sir? "  
 J. M. Keynes (1883-1946)
Britischer Ökonom, Politiker und Mathematiker
Der Beitrag erschien zuerst bei die kalte Sonne hier
20.6.14  veröffentlicht in Blog Kalte Sonne
20.6.    Umweltbundesamt : Ittershagen, Holzmann, Maeder, Lehmann
20.6.    Prof.Stocker, IPCC
20.6.    Prof. Lemke, AWI
20.6.   Axel Bojanowski
20.6.    SZ:  Illinger, Bauchmüller, Schrader, Esslinger
20.6.    GRÜNE Bundestagsfraktion,  Krischer