Und ewig strahlen die Wälder?

Zweifellos, vor allem die bayrischen. Zunächst enthält jeder Mineralboden radioaktives Kalium, Uran, Thorium, Radium und noch einige andere Isotope mit einer gesamten Aktivität um 800 Becquerel pro kg. Im Humus ist es weniger.
1986 geschah das Reaktorunglück von Tschernobyl, und seither ist in manchen Gegenden Bayerns die Radioaktivität der obersten 10 cm von Waldböden um die Hälfte höher (40.000 Bq/m2), allerdings nicht für ewig. Schuld ist Caesium 137 mit 30 Jahren Halbwertszeit. Im Gegensatz zu Feldern und Wiesen hält sich das Caesium im Waldboden hartnäckig in den obersten 10 cm. 
Pflanzen nehmen das Caesium begierig auf, mehr als die natürlichen Radioisotope. Von Natur aus ist die Aktivität in Pflanzen geringer als im Boden, ebenso in den Pflanzen fressenden Tieren, um 100 Bq/kg. Anders bei der Aufnahme von Caesium 137. Noch 2004 konnte man bei Brombeeren bis 500 Bq/kg messen.
Eine ganz unerklärliche Vorliebe für Caesium hat der Hirschtrüffel. Da wurden über 10.000 Bq/kg gemessen. Uns schmecken diese Trüffel nicht, den Schweinen aber sehr, und vor allem dadurch werden sie selber radioaktiv.
Erlegte Schweine werden ausgemessen und kommen bei mehr als 600 Bq/kg zur Tierkörperbeseitigung. In der Zeitschrift „Bild der Wissenschaft (2, 2015)“ wird berichtet, wie man die Schweine durch Fütterung mit der Chemikalie „Preußisch Blau“ von ihrem hohen Strahlenniveau herunterholen will. Es bindet Caesium.
Die Grünen wird zunächst das Gegenmittel Preußisch Blau beunruhigen. Chemie auf dem Acker ist für sie schon schlimm, und nun noch im Wald, und was für Chemie! Der wesentliche Bestandteil des Salzes ist der Komplex (CN)6. Die Gruppe CN in den Verbindungen HCN (Blausäure) und KCN (Zyankali) ermöglicht die Ermordung unerwünschter Mitmenschen. Zwar sagen die Chemiker, die 6 CN-Gruppen würden so fest zusammenhalten, dass sie sich im Magen nicht auflösen, aber völlig untrennbar sind sie nicht. In einem Industriebetrieb mag das für die Grünen noch angehen. Die Methode wurde schon 1960 in einem amerikanischen Patent beschrieben, aber da ging es um die Extraktion von radioaktivem Caesium aus Lösungen.
Bei realistischer Betrachtung stellt das Salz jedoch nicht einmal für die Schweine eine Gefahr dar.
Aber leiden sie unter der Radioaktivität? Fallen ihnen die Borsten aus, und werden Frischlinge mit 5 Beinen geboren? Natürlich nicht. Das geschieht nicht einmal auf dem Reaktorgelände von Tschernobyl. Die Schweine werden hauptsächlich dadurch radioaktiv, dass sie radioaktive Pilze fressen. Die sind aber auch für Menschen nicht gefährlich, worauf im Anhang zum Artikel hingewiesen wird: Eine Pilzmahlzeit bringt keine höhere Strahlenexposition als ein Flug nach Gran Canaria.
Jedoch gibt es die Ansicht, jede Strahlenexposition wäre gefährlich, und wir leiden bereits unter der natürlichen Strahlung von 2 Millisievert (mSv) pro Jahr. Daher darf am besten nichts dazukommen. So hat die Planung für ein Endlager hochradioaktiver Abfälle das Ziel, niemanden unserer fernsten Nachkommen, oder wer sonst dann in Deutschland lebt, auch unter unwahrscheinlichen Umständen keiner höheren jährlichen Dosis als 0,1 Millisievert auszusetzen. Das ist ein Zwanzigstel der natürlichen Jahresdosis im Flachland. Aber auch die 0,1 Millisievert bringen nach Ansicht unseres Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) noch Menschen um:
„Angenommen, eine Million Menschen wären permanent einer Strahlendosis von 0,1 mSv/a ausgesetzt, dann würden dadurch im statistischen Durchschnitt 5,5 von ihnen pro Jahr zusätzlich an Krebs sterben.“
Unter 100 mSv lässt sich kein Einfluss auf die Gesundheit erkennen. Für 0,1 mSv, einem Tausendstel, glaubt das BfS aber berechnen zu können, mit Komma, dass unter den etwa 250.000 Krebsfällen pro Million 5,5 Tote von der zusätzlichen Strahlung verschuldet werden. Internationale Institutionen sind da seriöser, z.B. UNSCEAR (United Nations Scientific Committee on the Effects of Atomic Radiation). UNSCEAR „empfiehlt nicht, kleine Dosen mit großen Individuenzahlen zu multiplizieren, um strahlenbedingte Gesundheitswirkungen in einer Bevölkerung zu berechnen, die kleinen Dosen ausgesetzt ist, welche im Bereich oder unter dem natürlichen Strahlenpegel liegen“. 
UNSCEAR und WHO (Weltgesundheitsorganisation) sind noch nicht bereit, positive Wirkungen niedriger Dosen anzuerkennen, welche von vielen Wissenschaftlern und den Ärzten der Radonheilbäder behauptet werden. Aber von der LNT-Hypothese (linear no threshold), d.h. lineare Dosis-Wirkungs-Beziehung bis auf Null herunter, rücken sie langsam ab.
Auf jeden Fall sollte man sagen: Was im Bereich der natürlichen Umgebungsstrahlung liegt, muss man nicht fürchten.
Angenommen, ein Reaktorunglück wie Tschernobyl hätte es schon im Altertum gegeben, und Obelix würde jeden Monat ein ganzes Wildschwein an der oberen erlaubten Grenze von 600 Becquerel pro kg verzehren, dann hätte er allerdings seine Strahlenexposition gegenüber Miraculix und anderen normalen Essern verdreifacht. Ein Aufenthalt bei den Helvetiern hätte aber den gleichen oder einen noch höheren Effekt gehabt.
Rational ist also der Grenzwert von 600 Bq/kg nicht zu begründen. Im Norden hat man einen kühleren Kopf behalten, wie die folgende Nachricht vom 22.11.1986 zeigt: 

Oslo (dpa)

In Norwegen werden die zulässigen Höchstwerte für Cäsium in Rentierfleisch von 600 auf 6000 Becquerel pro Kilo angehoben. Diese Entscheidung des Sozial- und des Landwirtschaftsministeriums in Oslo wurde am Freitag unter anderem damit begründet, dass bei Aufrechterhaltung des alten Wertes achtzig Prozent des Rentierfleisches auf der diesjährigen Herbstschlachtung wegen des Unglücks in Tschernobyl vernichtet werden müssten.
Anmerkung der Redaktion: Ein früher Testleser teilte uns dazu seine eigenen Erfahrungen mit:

1987 wohnte ich unweit von Schwetzingen/Baden-Wttbg. (Spargelanbaugebiet). Nach dem Fall-Out dort herrührend von Tschernobyl ging der Spargelpreis in die Knie (so wie heute der EURO). So viel Spargel im Anschluss extrem kostengünstig wie in jenem Jahr habe ich noch nie gegessen.

Anscheinend wurde ich dadurch gestählert, denn nach über 40 Jahre Tätigkeit in Industrie (u.a. bei ABB mit KKW Mülheim-Kläglich und THTR) und Universität (auch heute noch tätig und nicht dahinsiechend) war ich 1 Tag (!!!!) bis heute am Arbeitsplatz fehlend. 

Gutes Gelingen




Witz des Tages: 1700 Privatjets landen in Davos, um auf dem Weltwirtschaftsforum über den Klimawandel zu diskutieren

Das alljährliche Treffen einflussreicher Strippenzieher, von Ökonomen, Journalisten, führenden Politikern aus aller Welt sowie Popstars und Industrieführern am Freitag dieser Woche dient wie immer dazu, die verschiedensten Themen zu erörtern, die nach Ansicht der Beteiligten der Welt auf den Nägeln brennen.
Eines dieser Themen betrifft das Problem, wie man den Widerspenstigen, die sich weigern, die Existenz des Klimawandels anzuerkennen, begegnen soll, da diese Einstellung die Einführung der seit Langem geplanten Kohlenstoff-Steuer behindert.
Sich der Ironie offenbar in keiner Weise bewusst, buchten die Teilnehmer des WEF weit mehr als 1500 Flugzeuge, um nach Genf zu gelangen – eine sehr negative Ökobilanz.
mit Dank an Spürnase Hans Haress
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Modellgläubigkeit ersetzt Wissenschaft

Grund für die Anhebung sei der mögliche höhere ökonomische Schaden durch die prognostizierte Klimaerwärmung.
Eine kürzlich von der US-Regierung durchgeführte Studie hatte auf der Basis von 3 ökonomischen Modellen(„Integrated Assessment Model“- IAM)  errechnet, dass der durch den zusätzlichen Ausstoß von CO2 in 2015 und den dadurch entstehenden Schaden in der Landwirtschaft wie im gesundheitlichen Bereich mit 37 US-Dollar abgedeckt werde.
An der Stanford School of Engineering wurden nun die 3 bekannten Modelle zur Berechnung des ökonomischen Nachteiles durch den erwarteten Klimawandel modifiziert.
Das neue Modell (Dynamic Integrated Climate-Economy (DICE) Model) schließt die kürzlich empirisch gefundenen Ergebnisse ein, wonach die Klimaerwärmung die ökonomische Entwicklung vor allem von ärmeren Länderen verlangsamen könnte, außerdem die IAMs die über einen längeren Zeitraum durch die CO2-Emissionen entstehenden Schäden nicht beschreiben könnten.

Kommentar:

Wissenschaftliche Prognostiker sind die Propheten unserer Zeit geworden. In Ermangelung des eigenen Sachverstandes verlassen sich Politiker auf die Expertisen von Wissenschaftlern, ohne dass es eine kontrollierende Instanz wie z. B. Universitäten für diese Expertisen gibt.
So bleibt es nicht aus- wie die Vergangenheit gezeigt hat-, dass unsachgemäße Gutachten nicht zuletzt mit einer Reihe von angsteinflößenden Aussagen entstehen, die eher dem Zeitgeist oder ihren Auftraggebern folgen als solider wissenschaftlicher Arbeit.
Hier sei an einige Beispiele erinnert:
•      Aussage Club of Rome 1972
•      Eiszeithysterie in den 70er Jahren
•      Waldsterben in den 80er Jahren
•      Klimaerwärmung durch CO2 seit den 80er Jahren
•      Wirtschaftswissenschaftliche Expertisen
Die Medien begleiten angsteinflößende Expertisen liebend gerne nach dem Motto: „Only bad news are good news“.
Die Aussagen solcher Expertisen fußen in der Regel auf komplizierten Modellen, deren Vorraussagen am Ende von der Wirklichkeit überholt werden.
Das gilt auch für die zahlreichen Klimamodelle, die den Einfluß von CO2 auf das Klima beschreiben. Denn es zeigt sich auch hier, dass die letzten 17 Jahre keine Temperaturzunahme trotz deutlich steigender CO2-Gehalte in der Atmosphäre aufweisen. Außerdem kann aus der Klimageschichte der Erde kein Einfluß von CO2 auf das Klima abgeleitet werden (im Übrigen lassen die thermodynamischen Gesetzmäßigkeiten einen Einfluß von CO2 auf das Klima nicht zu).
Modelle, in denen die Anzahl und Auswahl der Variablen und die genaue Quantifizierung der Parameter mit erheblichen Unsicherheiten behaftet sind, an einer komplexen Wirklichkeit zu messen, ist ein aussichtloses Unterfangen. So überrascht es nicht, dass die Klimamodelle die Vergangenheit nicht simulieren können, aber man glaubt, die Zukunft vorraussagen zu können- welch eine Absurdität.
Der Kybernetiker Norbert Wiener hat einmal gesagt:

„Das beste Modell einer Katze ist eine Katze“.

Wenn nun die Stanford School of Engineering glaubt, auf der Basis von nicht funktionierenden Klimamodellen eine ebenso wenig tragfähige ökonomische Modellierung zur Bewertung von CO2 aufsetzen zu müssen, so deutet das Vorgehen auf eine ausgeprägte romantische Modellgläubigkeit hin.
Wo bleiben die Instanzen, die eine Objektivität in dieses Treiben hineinbringen. Aus Deutschland werden sie wohl kaum kommen können, wäre es doch ein Aufstand gegen die „Political Correctness“. Wie sagte noch der Ex-Landesfinanzminister in Sachsen-Anhalt und heutiger Wirtschaftsprofessor in Magdeburg Karl-Heinz Paqué: „Wer sich öffentlich gegen die derzeitige Klimapolitik stellt, begeht politischen Selbstmord“.
Über den Autor:
Dr. Ing. Erhard Beppler (EIKE) studierte Eisenhüttenkunde an der TU Clausthal und promovierte auch dort. Jahrzehntelang war er in leitender Funktion bei der ThyssenKrupp AG im Bereich Forschung und Entwicklung für Prozesstechnik und Prozessabläufe sowie in nationalen und internationalen Gremien tätig. Er ist Autor des Sachbuches "Energiewende- Zweite industrielle Revolution oder Fiasko" das hier besprochen wurde.
weiterer Link zum Thema 




„Energiewende – teuer- uneffektiv- unsozial“ Aufkleber wieder verfügbar!

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Wir sind alle Carbonivores

Die NASA bietet gute Information zur Korrelation zwischen Kohlendioxid-Konzentration der Troposphäre und den jahreszeitlichen Schwankungen der Biosphäre. CO2 und seine Rolle für das Leben auf der Erde. Die folgende Visualisierung basiert auf Daten des MODIS Instrument über vier Jahre Kohlendioxid-Messungen des Atmospheric Infrared Sounder (AIRS) im Aquasatelliten der NASA, zeigt, wie Kohlendioxid-Konzentrationen schwanken aufgrund der Vegetation an Land. Die blinkenden weißen Quadrate stellen den Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre dar. Beachten Sie den starken Rückgang der Quadrate wenn die Vegetation während des Sommers auf der Nordhalbkugel gedeiht. Umgekehrt führen im Winter die Verluste an vorhandener Vegetation zu steigenden Kohlendioxid-Werten auf der ganzen Welt.
Bild 1 Pflanzen (rechts, zum Vergrößern anklicken) verbrauchen Kohlendioxid und verändern die Chemie der Atmosphäre

Bild 2, Die Animation im Video (Bitte in der Originalseite anklicken) zeigt die globale durchschnittliche Kohlendioxidkonzentration von September 2002 bis September 2006, sie erhöhte sich von 374 auf 383 ppm (Anteile  pro Million – dieses sind 0,0383 Prozent)

Bild 3 Grün sind die Zonen mit viel Pflanzenwuchs. Im Sommer erreichen die Kohlendioxid-Konzentrationen über Nordamerika, Europa und Asien ein Minimum. Nur wenige weiße Quadrate zeigen dies an.

Bild 4 Höhere Konzentrationen von Kohlendioxid auf der Nordhalbkugel wenn der Winter zurück ist

Bild 5 Der weltweite Kohlendioxidspiegel steigt allgemein, durch das Pflanzenwachstum verursachte jährliche Einbrüche sind in der nördlichen Hemisphäre deutlich sichtbar.

Bild 6 amerikanische Wälder absorbieren 750 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr, etwa 10 Prozent der Kohlendioxid-Emissionen des Landes.
http://svs.gsfc.nasa.gov/cgi-bin/details.cgi?aid=10903
Übersetzt durch Andreas Demmig
Ergänzend dazu: 

Woraus besteht Leben?

Spektralanalysen haben gezeigt, dass alle bisher gefundenen Sterne ebenso wie unsere Sonne und die Planeten aus den gleichen 92 Elementen bestehen, die uns bekannt sind, wenn auch in unterschiedlicher Konzentration. Alles materielle Sein muss daher eine, wie auch immer geartete Kombination der 92 Elemente sein. Komplexes, sich selbst reproduzierendes und organisierendes Leben, ausgestattet für den täglichen Überlebenskampf mit der Fähigkeit der Selbstheilung, verlangt darüber hinaus komplexe chemische Strukturen. Diese Strukturen müssen die notwendigen Lebensinformationen speichern können und im Sinne der Reproduktion in neue selbstständige biologische Materie umsetzen.
 Angeregt durch das Stöbern auf den Webseiten der NASA, habe ich obige und nachfolgende Zeilen dem Buch „Außerirdische und Astronauten: Zivilisationen im All“, von Dr. Ulrich Walter entnommen.
Nachdem die chemischen Eigenschaften der 92 Elemente seit längerem ausreichend bekannt sind, weiß man, dass praktisch nur das Element Kohlenstoff die dazu notwendigen Voraussetzungen mit sich bringt. Kohlenstoff ist zusammen mit Wasserstoff und Sauerstoff eines der drei häufigsten Element auf festen Planeten. Nur Elemente in der ersten Reihe der Periodischen Tabelle, wozu auch Kohlenstoff gehört, bilden neben den üblichen Einfachbindungen auch Mehrfachbindungen mit anderen Elementen aus. So bildet Kohlenstoff zusammen mit Sauerstoff das Molekül Kohlendioxid O=C=O oder Kohlenmonoxid, C=O, die wegen ihrer geringen Affinität zu weiteren Molekülen beides Gase sind. CO2 ist in der organisch geprägten Biologie für Lebewesen aber die grundlegende Quelle von Kohlenstoff. Außerdem besitzt es wie CO die besondere Eigenschaft, sich gleichermaßen konzentriert und leicht in Wasser und Luft aufzulösen und darüber hinaus dort reichhaltige chemische Folgereaktionen auslösen zu können. Das ermöglich CO2 einen ungehemmten Übergang zwischen diesen beiden Subtanzen und somit zwischen notwendigerweise wässrigen Organismen und ihrer Umgebung. Aus diesen beiden Gründen ist CO2 der ultimative Austauschstoff zwischen CO2-erzeugenden tierischen Zellen und den CO2 aufnehmenden Pflanzen. Die tierischen Zellen können das beim Stoffwechsel anfallende CO2 leicht in den wässrigen Blutkreislauf überführen, und die Lungenbläschen können dieses blutgebundene CO2 ohne Probleme in die gasförmige Atmosphäre in der Lunge übertragen, von wo es ausgeatmet werden kann. Umgekehrt kann CO2 ungehemmt aus der Luft in die wässrigen Pflanzenzellen eintreten und dort durch Sonnenergie in C und O gespalten werden. In diesem lebensnotwendigen Verbund von zwei Stoffaustauschsystemen zwischen den Leben tragende Zellen und der Außenwelt nimmt CO2 also eine zentrale Rolle ein.
Ein ganz wesentlicher Vorteil von Kohlenstoff in der Evolutionsgeschichte zu komplexen Leben ist die einzigartige Möglichkeit, dass sich viele organische Verbindungen spontan bilden, weil die dazu notwendige Formationsenergie meist sehr gering ist. Wie wir im Abschnitt „Das Lebensparadox“ sehen werden, könnte allein dieser Vorteil entscheidend dafür gewesen sein, dass sich nur auf der Grundlage von Kohlenstoff komplexes Leben bilden kann. Kohlenstoff ist also eine unabdingbare Basis sowohl für die reaktionssteuernden Bestandteile als auch als Baustein eines Informationsspeichers eines Organismus.
Gefunden und sehr nahe am Original abgetippt durch Andreas Demmig,
 „Außerirdische und Astronauten: Zivilisationen im All“, Ulrich Walter, Spektrum Akademischer Verlag GmbH Heidelberg Berlin. Seiten 66 ff.
http://www.amazon.de/Au%C3%9Ferirdische-Astronauten-Zivilsationen-im-All/dp/3827411769
Professor Dr. Ulrich Walter unterrichtet an der TU München, Garching am Lehrstuhl für Raumfahrttechnik.
http://web.lrt.mw.tum.de/index.php?id=242
Zusatzfund:
Wenn es um Astronomie geht, ist auch Professor Dr. Harald Lesch vielen durch seine Medienpräzens bekannt. Nachdem er den m.e. zu korrekten Dr. Bublath bei der Gestaltung der ZDF-Sendung Abenteuer Forschung abgelöst hatte, hält Prof. Lesch sich streng am Mainstream, oft auch gegen seine eigenen wissenschaftlichen Erkenntnisse.
Dazu habe ich das gefunden:
http://www.jocelyne-lopez.de/blog/2008/01/pop-physiker-prof-harald-lesch-unter-scharfer-kritik/