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James Hansen 2005: Keine Übereinstimmung zur Frage „was ist Lufttemperatur“ … Wenige gemessene Daten werden mit „Schätzungen“ [guesses] gefüllt.

Analyse der Oberflächentemperatur nach GISS

Die schwer fassbare Absolute Oberflächen-Lufttemperatur (SAT)

Bei der GISTEMP-Analyse geht es ausschließlich um Temperaturanomalien und nicht um die absolute Temperatur. Temperaturanomalien werden berechnet auf Grundlage der Referenzperiode 1951 bis 1980. Der Grund für die Arbeit mit Anomalien anstatt mit der absoluten Temperatur ist, dass die absolute Temperatur kurzfristig markant variiert, während monatliche oder jährliche Temperaturanomalien repräsentativ für ein viel größeres Gebiet sind. Tatsächlich haben wir gezeigt (Hansen und Lebedeff 1987), dass Temperaturanomalien bis zu Entfernungen in der Größenordnung von 1000 km stark korrelieren.

Frage: Was genau ist mit SAT gemeint?

Antwort: Ich bezweifle, dass es eine allgemeine Übereinstimmung bzgl. der Antwort auf diese Frage gibt. Selbst an der gleichen Stelle kann die Temperatur nahe dem Boden sehr unterschiedlich sein zur Temperatur in einer Höhe von 5 ft [ca. 1,5 m] und wieder unterschiedlich zur Temperatur in 10 ft oder 50 ft [ca. 3 m bzw. 15 m] über dem Boden. Vor allem bei vorhandener Vegetation (z. B. im Regenwald) kann die Temperatur über der Vegetation sehr unterschiedlich sein zur Temperatur unter der Obergrenze der Vegetation. Ein vernünftiger Vorschlag scheint es mir zu sein, die mittlere Temperatur der ersten 50 ft [ca. 15 m] entweder über dem Erdboden oder über der Obergrenze der Vegetation zu verwenden. Um die SAT zu messen, müssen wir darin übereinstimmen, was das ist, und – soweit ich weiß – wurde bislang kein solcher Standard vorgeschlagen oder allgemein übernommen. Selbst falls man den Standard von 15 ft übernehmen sollte, kann ich mir nicht vorstellen, dass ein 50 ft hoher, an einer Wetterstation aufgestellter Mast in der Lage wäre, die wahre SAT an dieser Stelle zu ermitteln.

Frage: Was meinen wir mit täglichen SAT-Mittelwerten?

Antwort: Noch einmal: es gibt keine universell akzeptierte Antwort. Sollten wir die Temperatur alle 6 Stunden messen und das Mittel bekannt geben; sollten wir das alle 2 Stunden tun, stündlich oder mittels einer Maschine in jeder Sekunde? Oder sollen wir einfach den Mittelwert aus Höchst- und Tiefsttemperatur nehmen? An einigen Tagen können verschiedene Methoden zu drastisch unterschiedlichen Ergebnissen führen.

Frage: Welche SAT berichten die lokalen Medien?

Antwort: Die Medien berichten von einem bestimmten Thermometer einer nahe gelegenen Wetterstation. Diese Temperatur kann sich sehr von SAT unterscheiden, selbst an jener Stelle und hat mit Sicherheit nichts zu tun mit der wahren regionalen SAT. Um die wahre regionale SAT zu messen, müssten wir viele 50 ft hohe Masten mit Thermometern aufstellen, die gleichmäßig über das gesamte Gebiet verteilt werden, eine offensichtliche praktische Unmöglichkeit.

Frage: Falls die SATs, über die berichtet wird, nicht die wahren SATs sind, warum sind sie dennoch nützlich?

Antwort: Die berichtete Temperatur ist nur für eine Person wirklich bedeutsam, die zufällig die Wetterstation besucht genau in dem Moment, wenn die berichtete Temperatur gemessen wird, mit anderen Worten, für niemanden. Allerdings wird zusätzlich zu den berichteten SATs erwähnt, ob es sich gegenwärtig um ungewöhnlich hohe oder niedrige Werte handelt, wie stark sie von der Normaltemperatur abweichen und ob diese Information (die Anomalie) bedeutsam für das ganze Gebiet ist. Außerdem, wenn wir eine bestimmte Temperaturangabe hören (z. B. 70°F [ca. 18°C]), übersetzen wir das instinktiv in warm oder kalt, aber der Schlüssel zur Übersetzung ist abhängig von Jahreszeit und Gebiet. Die gleiche Temperatur kann ,warm‘ im Winter und ,kalt‘ im Juli bedeuten. Wir meinen mit ,warm‘ automatisch ,wärmer als normal‘, d. h. wir übersetzen absolute Temperaturen automatisch in Anomalien, ob uns das nun bewusst ist oder nicht.

Frage: Wenn SATs nicht gemessen werden können, wie werden SAT-Karten konstruiert?

Antwort: Dies kann man nur mit Hilfe von Computermodellen machen, und zwar den gleichen Modellen, mit deren Hilfe man die tägliche Wettervorhersage erstellt. Wir können das Model laufen lassen mit den wenigen gemessenen verfügbaren Daten und den Rest mit Schätzungen (auch Extrapolationen genannt) auffüllen. Dann können wir das Modell lange genug laufen lassen, so dass die ursprünglichen Schätzungen keine Rolle mehr spielen, aber auch nicht zu lange, um zu vermeiden, dass die Ungenauigkeiten des Modells relevant werden. Dies kann gemacht werden, wenn man mit den Bedingungen aus vielen Jahren anfängt, so dass das Mittel (eine ,Klimatologie‘ genannt) hoffentlich eine typische Karte für den bestimmten Monat oder Tag des Jahres repräsentiert.

Frage: Was mache ich, wenn ich absolute SATs brauche und keine Anomalien?

Antwort: In 99,9% aller Fälle wird man sehen, dass Anomalien genau das sind, was man braucht, nicht absolute Temperaturen. In den verbleibenden Fällen muss man eine der verfügbaren Klimatologien herauspicken und die Anomalien hinzufügen (hinsichtlich der geeigneten Bezugsperiode). Für das globale Mittel erzeugen die Modelle, denen man am meisten vertraut, einen Wert von grob 14°C, aber der Wert kann sich genauso gut auch zwischen ca. 13°C und 15°C bewegen; und im regionalen und noch mehr im lokalen Maßstab ist die Lage noch schlimmer.

Link: http://notrickszone.com/2015/01/17/2005-james-hansen-no-agreement-on-what-is-surface-air-temperature-few-observed-data-filled-in-with-guesses/#sthash.6WSS5pf1.dpbs
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Alarm für Alarmisten: 2°C-Vater Schellnhuber verschiebt maximalen CO2-Ausstoß um 10 Jahre!

Vor ein paar Tagen habe ich Prof. Schellnhuber mit den Worten zitiert:
Spätestens im Jahre 2030 müssen die CO2-Emissionen ihren Höhepunkt erreichen und dann beginnen zurückzugehen“.
Dieses Ultimatum scheint neu zu sein, also hat Kurt in Switzerland mal nachgeschaut, ob dieses Ultimatum dem entspricht, was er in der Vergangenheit gesagt hatte. Kurt schreibt:
Im Jahre 2011 hat Schellnhuber darauf bestanden, dass die Emissionskurve nicht später als im Jahre 2020 ihren Höhepunkt erreichen darf, um das 2°C-Ziel der Erderwärmung zu erreichen. http://www.wbgu.de/wbgu_jg2011_ZfE.pdf (Siehe S. 7 von 34).”
Tatsächlich schrieb Prof. Schellnhuber hier im Jahre 2011:
Die globale Emissions-Trendumkehr darf nicht später als 2020 stattfinden (im Interesse zur Erreichung des 2°C-Zieles)“.
Vor drei Jahren also hat Schellnhuber gewarnt, dass wir die Dinge spätestens bis 2020 umkehren müssen, oder wir würden alle untergehen.Jetzt plötzlich haben wir weitere 10 Jahre Zeit?
Was könnte wohl Prof. Schellnhuber davon überzeugt haben, einen neuen Zeitpunkt für dieses Maximum zu berechnen? Vielleicht war es die plötzliche Erkenntnis, dass seine Erwartung einer möglichen Trendänderung bis 2020 eine Luftnummer war? Die globalen CO2-Emissionen haben noch nicht einmal ansatzweise angefangen zurückzugehen, und ein Trendumkehrpunkt ist nirgendwo in Sicht. Große sich entwickelnde Industrieländer wie China und Indien verzeichnen immer noch einen starken und sich beschleunigenden Anstieg der CO2-Emissionen.
Selbst in Schellnhubers Heimatland Deutschland, vermeintlich modellhaft für die Kappung von CO2-Emissionen, ist es seit dem Jahr 2000 nicht gelungen, die CO2-Emissionen zu reduzieren – obwohl sich die Kapazität erneuerbarer Energie zu Kosten von hunderten Milliarden Euro mehr als verdreifacht hat, wie es hier beim EIKE belegt worden ist (siehe Bild oben rechts):
CO2-Emissionen durch die Stromerzeugung zeigt die rote Linie. Kapazität der erneuerbaren Energie zeigt die blaue Linie. ES FUNKTIONIERT NICHT! Quelle: BDEW
In Österreich zeigt sich das gleiche Bild. Die Zeitung Die Presse zitiert die Sprecherin der Grünen in Österreich Christiane Brunner:
Österreich hat laut einer Bewertung der Teilnehmer der UN-Weltklimakonferenz in Lima in Peru "kein einziges Gramm CO2 eingespart". …
Österreich hatte demnach im Jahr 1990 einen CO2-Ausstoß von 78 Millionen Tonnen, 2005 waren es 82 Millionen Tonnen. "Wenn man die EU2020-Ziele von dort weg rechnet kommt Österreich im Jahr 2020 wieder nur auf 78 Millionen Tonnen – und das nur, wenn jetzt zusätzliche Maßnahmen gesetzt werden" .*
[*Aus dem Original! Keine Rückübersetzung! Anm. d. Übers.]
Wir können mit Sicherheit davon ausgehen, dass Prof. Schellnhuber eine weitere Neuberechnung im Jahre 2018 oder so vornimmt, wobei das Ultimatum erneut verschoben wird auf 2040 oder vielleicht 2050. Dies ist natürlich so weit von Wissenschaft entfernt wie nur irgendwas. Prof. Schellnhuber und seine Wissenschaftskollegen in Potsdam machen sich immer mehr zu Witzfiguren.
Link: http://notrickszone.com/2014/12/10/goal-post-migration-alert-father-of-2c-target-schellnhuber-postpones-co2-emissions-peak-10-years-from-2020-to-2030/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Klimaänderung stirbt als Thema in deutschen Medien…Leere Sitze beim „9. Extremwetterkongress in Hamburg“

Bild rechts: Leere Sitze am Tag 3 der 9. Hamburger Extremwetter-Konferenz. Dieses Photo ist ein Schnappschuss von einem Youtube-Video wenige Minuten vor Beginn am 3. Tag des Kongresses (bei der Marke 11:12).
Wer sich das über 3 Stunden lange Video antun möchte:
Video vom Extremwetterkongress in Hamburg
Es scheint, dass die deutschen Medien immer müder geworden sind hinsichtlich der Klimawissenschaft allgemein, und dass sie das Gefühl haben, dass irgendetwas an den Behauptungen der „Experten“ nicht stimmen kann. Rekordhohe Meereis-Ausdehnung, fehlende Hurrikane, geringe Tornado-Aktivität, spektakulär falsch liegende Klimamodelle und bitterkalte Winter haben etwas, dass sie nachdenklich macht.
Einige deutsche Fernsehstationen reisten am ersten Tag an (z. B. hier), aber selbst dabei sehen wir viele leere Sitze – was angesichts des Hypes um den Eröffnungstag ungewöhnlich ist.

Kein Ton über den Meereis-Ausdehnungsrekord in der Antarktis!

Wir fangen an zu empfinden, dass die Medien zunehmend genervt sind vom Thema Klima allgemein. Jede Erinnerung daran, wie sie betrogen worden sind, wird vermieden. Da ist es kein Wunder, dass man beim Googeln nach „rekord eis antarktis 2014“ rasch herausfindet, dass die deutschen Mainstream-Medien dieses Ereignis komplett ignoriert haben. Zu empörend! Abgesehen davon, dass die deutschen Zuschauer vom Thema Klima inzwischen total gelangweilt sind.
Einige kleinere Sites haben jedoch darüber berichtet. Die Online-Website www.wetteronline.de schreibt, dass das Meereis in der Arktis „deutlich ausgedehnter ist als im Jahr mit dem Rekordminimum, 2012“ und dass das deutsche Polarforschungsschiff Polarstern „keinen Erfolg hatte, in der zweiten Augusthälfte die Nordwest-Passage zu durchfahren“.
Wetteronline erwähnte auch die Lage in der Antarktis, um die herum die Meereis-Ausdehnung den bisherigen Allzeitrekord der Satellitenära gebrochen hat. Allerdings vermied es die Site, das Wort „Rekord“ zu verwenden, und schrieb:
…das Meereis um die Antarktis erreichte eine Ausdehnung von 20 Millionen km². Folglich wurde der 30-Jahres-Rekord des vorigen Jahres noch um 0,4 km² übertroffen.*
Natürlich hat dieser neue Satelliten-Rekord die Klimawissenschaftler verblüfft. Er hat sie verwirrt zurückgelassen, und sie können nur spekulieren, was hinter dem unerwarteten Trend steckt. Wetteronline schreibt:
Grund hierfür ist nach Einschätzung mancher Wissenschaftler neben anderen Faktoren eine sich abschwächende Meeresströmung rund um die Antarktis. Folglich gibt es weniger Durchmischung der Wassermassen, was das Wachstum von Meereis begünstigt.*
[*Beide Zitate sind Rückübersetzungen aus dem Englischen. Ich habe auf die Schnelle die Originaltitate nicht gefunden. Anm. d.Übers.]
Es gibt keine Daten zur Stützung dieser Aussage. Das heißt folglich, dass die Wissenschaftler keine Ahnung haben und nur im Dunklen tappen, und das sollten sie auch sagen.
Inzwischen ist auf der alarmistischen Website klimaretter.info die Summary des polaren Meereises für 2014 erschienen. Allerdings hat man vergessen, auch nur ein Wörtchen über den Südpol zu verlieren.
Link: http://notrickszone.com/2014/10/11/climate-change-dying-as-an-issue-in-german-media-empty-seats-pack-hamburg-9th-extreme-weather-congress/
Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkung der Redaktion.

Das hanoveranische Live-Style Blättchen „Stadtkind“ scheint diesen Trend zu bestätigen. In der Oktoberausgabe wurde eine „Polemik“ veröffentlicht mit dem bezeichnenden Titel: „Die Klimaskeptiker haben gewonnen! Glückwunsch“ Eine kurze Einführung findet man hier. Den ganzen Artikel zu lesen lohnt nicht.




Klima-Wissenschaftler sehen „97%-Konsens“ und „99%-Gewissheit“ – aber 0% der Wissenschaftler wollen Wetten mit eigenem Geld darauf abschließen

Meine Wette lautet: die mittlere Meereis-Ausdehnung im September der Jahre 2017 bis 2022 wird größer sein als das entsprechende September-Mittel der Jahre 2007 bis 2012.
Ich war nicht überrascht, keine Antwort zu bekommen.
Ich habe Versionen dieser E-Mail auch anderen Instituten zukommen lassen, von denen einige die Angewohnheit haben, Alarm zu schreien, wenn es um das globale Meereis geht. Meine E-Mail:

Dear —

mit großem Interesse habe ich die jüngste AWI-Presseerklärung zum globalen Meereis gelesen. www.awi.de/en/news/pressreleases/de3

Man bekommt leicht den Eindruck, dass die Experten glauben, das arktische Meereis werde seinen Abwärtstrend während der kommenden Jahre fortsetzen. Das überrascht mich. Ich selbst denke, dass sich das arktische Meereis tatsächlich erholen wird während der nächsten ein bis zwei Jahrzehnte. Davon bin ich so überzeugt, dass ich 1000 Dollar darauf wetten möchte. Ich glaube, dass die Meereisausdehnung im Septembermittel der Jahre 2017 bis 2022 größer sein wird als das Septembermittel der Jahre 2007 bis 2012.
Würden Sie mir empfehlen, eine solche Wette nicht einzugehen? Würden Sie wetten? Sicher kann doch die Wissenschaft hier eine Wahrscheinlichkeit nennen. Ihre kurze Antwort hierauf würde ich sehr begrüßen.
Freundliche Grüße Pierre Gosselin
Eine entsprechende E-Mail habe ich an folgende Wissenschaftler/Institute geschickt:
1. Marcel Nicolaus, AWI
2. Lars Kaleschke, University of Hamburg
3. Stefan Rahmstorf, PotsInstitute
4. NSIDC
5. Dirk Notz, Max Planck Institute
6. Leif Riemenschneider, Max Planck Institute
7. Rebecca Rolf, Max Planck Institute
8. Frank Sienz, Max Planck Institute
9. Peter Wadhams, University of Cambridge
10. Dr. Andrey Proshutinsky, Woods Hole Institute
11. Anders Levermann, Potsdam Institute
12. Mojib Latif,
Wer mir geantwortet hat, ist in Fettdruck genannt, und ich bedanke mich bei diesen Personen, sich Zeit für eine Antwort genommen zu haben, besonders Dr. Dirk Notz und Dr. Andrey Proshutinsky. Sie haben sich beide die Zeit genommen, eine wirkliche Antwort zu schreiben, siehe hier und hier.
Drei der vier Antwortenden empfahlen, nicht darauf zu wetten, dass die Arktis schmelzen würde, weil dabei die natürliche Variabilität eine zu große Rolle spielt. Dr. Andrey Proshutinsky wies sogar darauf hin, dass die Arktis in Wirklichkeit genau das Gegenteil tun könnte.
Mojib Latif hat ebenfalls kurz geantwortet und sich gegen eine Wette ausgesprochen mit Verweis auf die „natürliche dekadische Variabilität“. Er schrieb:
Ich wette nicht. Es gibt natürlich die natürliche dekadische Variabilität, welche dem langfristigen Abwärtstrend der Meereisausdehnung überlagert ist, aber diese dekadische Variabilität ist schwer vorherzusagen.
Lisa vom NSIDC sandte ebenfalls eine Antwort und nannte zwei Links: hier und hier. Wissenschaftler am NSIDC haben es ebenfalls abgelehnt zu wetten.
Die anderen acht Wissenschaftler haben nicht einmal geantwortet. Es sieht so aus, als schreie jemand auf dem Dach lauthals, dass uns der Himmel auf den Kopf falle, aber echt wirklich still wird bei der Aufforderung, Geld darauf zu setzen.
Zusammengefasst: Niemand hat irgendwelches Interesse bekundet, obige Wette anzunehmen, und nicht einer hat empfohlen, dies zu tun. Ergebnis: Aus einer Wissenschaft mit einem „97%-Konsens“ und einer „99%-Sicherheit“ sind 0% der Wissenschaftler bereit, darauf zu wetten.
Drei der 4 Wissenschaftler, die geantwortet haben, sagten, es sei nicht möglich das Verhalten des arktischen Meereises für die nächsten 8 Jahre vorherzusagen (und doch behaupten viele Wissenschaftler, dass die Vorhersage in der Arktis in 50, 100 oder 200 Jahren „zu 99% sicher“ ist. Todsicher?)
Natürlich ist das Zögern der Wissenschaftler verständlich, Wetten hinsichtlich des arktischen Meereises abzuschließen. Andererseits, warum bestehen so viele dieser Wissenschaftler darauf, dass der Rest von uns unseren modernen Wohlstand aufgrund ihrer Modelle aufs Spiel setzen soll, wenn offensichtlich sie selbst nicht einmal einer Vorhersage für 8 Jahre vertrauen?
Das alles schmeckt mir sehr nach Schwindel.
Link: http://notrickszone.com/2014/09/30/science-with-97-consensus-and-99-certainty-sees-0-of-its-scientists-willing-to-bet-on-it/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Arktische Schummel-Fabrik der NASA: „Über die Hälfte“ der behaupteten Erwärmung in der Arktis kommt durch „Daten-Anpassungen“ zustande

Schummelt GISS auch in der Arktis?

Ed Caryl
Vor fast vier Jahren habe ich den Artikel A Light In Siberia [auf Deutsch bei Science Skeptical am 30. Dezember 2010 hier] geschrieben, in dem ich 24 Wetterstationen in der Arktis betrachtet habe. Die jährliche Mitteltemperatur für jene Stationen hatte ich von GISStemp heruntergeladen. Im Lichte der ganzen Kontroverse in letzter Zeit über Datenkorruption durch „Anpassungen“ [adjustments] habe ich mich entschlossen, noch einmal die GISS-Daten von 19 dieser Stationen zu betrachten, für die ich die jährlichen Zahlen behalten habe, und auf Änderungen zu untersuchen. Außerdem gibt es da noch die Divergenz, vor allem in arktischen Breiten, zwischen GISS LOTI und den Satelliten-Temperaturmessungen. Hierzu habe ich im November letzten Jahres etwas geschrieben.
Ist also die ganze Erwärmung in der Arktis real?

Abbildung 1: jährliche Temperaturanomalie für Festland und Ozean nördlich von 60°N.
Ich möchte Sie nicht mit den individuellen 19 Plots dieser Änderungen langweilen (siehe Abbildung 3), sondern zeige hier lediglich ein vielleicht illustratives Beispiel, nämlich Barrow in Alaska. Die Station liegt am Flughafen, auf der anderen Seite der Rollbahn als das Terminal und die Hangars, aber nahe der asphaltierten Rollbahn. Es könnte eine Verlagerung im Jahre 1989 gegeben haben, was eine Entschuldigung für die große Diskontinuität zu jener Zeit liefern würde, aber es gibt keine Entschuldigung für die konstante Korrektur nach oben, also in die gleiche Richtung wie die gut dokumentierte Temperaturzunahme durch den städtischen Wärmeinseleffekt bei Barrow.

Abbildung 2: Plot der jährlichen Temperatur in Barrow, Alaska, heruntergeladen im August 2010 und Juni 2014 sowie der Unterschied zwischen diesen beiden Datensätzen. Dies ist lediglich die Anpassung, die man während der letzten 3 Jahre und 9 Monate angebracht hatte.

Abbildung 3: Plot aller Anpassungen für alle 19 Stationen
Die unterschiedlichen Plots für die meisten anderen Stationen sehen wie Rauschen aus mit gelegentlichen großen Sprüngen, aber die Anpassungen für die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts sind fast immer wärmer. Der nächste Plot zeigt den Mittelwert.

Abbildung 4: Plot des Mittelwertes aller Anpassungen, die GISS während der letzten 3 Jahre und 9 Monate, die GISS an die Werte von 19 Stationen in der Arktis angebracht hat.
Noch einmal: Dies sind lediglich die „Anpassungen“ oder „Korrekturen“, die GISS während der letzten drei Jahre und 9 Monate an 19 Stationen in der Arktis angebracht hatte. Ich habe keine Ahnung, was man vor August 2010 getan hat.
Man beachte die Trendlinie in Abbildung 4. Diese Änderungen  der Daten in jüngster Zeit haben mehr als die Hälfte zu der gesamten Erwärmung beigetragen, zu der es seit dem Höhepunkt der Kleinen Eiszeit gekommen ist und zu einem Drittel der Unterschiede zwischen GISS LOTI und RSS wie in Abbildung 1 gezeigt.
Es kann sein, dass wir niemals erfahren werden, wie die wirkliche Temperaturänderung ausgesehen hat.
Mehr: http://notrickszone.com/2014/07/01/nasas-arctic-fudge-factory-more-than-half-of-claimed-arctic-warming-stems-from-data-adjustments/#sthash.fsy5GhDs.dpuf
Link: http://notrickszone.com/2014/07/01/nasas-arctic-fudge-factory-more-than-half-of-claimed-arctic-warming-stems-from-data-adjustments/
Übersetzt von Chris Frey EIKE