Hitzepanik des Robert Koch-Instituts als Propaganda-Werkzeug*

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Dr. Wolfgang Kaufmann (Red. PAZ)*
So perfide forciert das RKI die Klima-Hysterie :

Es werden bewusst falsche Kausalitäten erdichtet –
und staatsnahe Medien liefern die passende Verbreitung

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Wenn das Thermometer hierzulande auf über 30 Grad steigt, nimmt die mediale Hitzepanik zu. Dann hagelt es Schlagzeilen wie „Der superheiße und extrem tödliche Sonntag“. Eine perfekte Steilvorlage für alle Klima-Apokalyptiker lieferte das Robert Koch-Institut (RKI) mit seinem „Neuen Wochenbericht zur Hitzemortalität“ vom 9. Juli. Darin war von 5.120 „hitzebedingten Sterbefällen“ im bisherigen Verlauf des Jahres die Rede. Im Zeitabschnitt vom 22. bis zum 28. Juni sollen dabei alleine schon 4.310 Menschen infolge der Wärme gestorben sein. Die staatsnahen Medien griffen diese Zahlen sofort auf, wobei sie teilweise sogar noch von einer „hohen Dunkelziffer“ phantasierten und die RKI-Werte als „eher konservativ ermittelt“ bezeichneten.

Nun ist es tatsächlich aber so, dass Hitze – genau wie auch Kälte – eine körperliche Belastung darstellt, die vor allem für ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen zum Problem werden kann. Allerdings führt die Einwirkung von natürlicher Wärme nur selten direkt zum Tode, weswegen das Wort „Hitze“ normalerweise nicht auf Totenscheinen auftaucht. Wie kam das RKI dann also zu seinen Horrorzahlen?

Hierzu schreibt die selbstständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesgesundheitsministeriums in ihrem Wochenbericht: „Das Ausmaß an hitzebedingten Sterbefällen wird mit Hilfe von statistischen Methoden durch den Vergleich der Anzahl von Sterbefällen in Sommerwochen mit und ohne Hitze bestimmt.“ Dabei gelten für das RKI allerdings schon Wochen mit einer mittleren Temperatur von 20 Grad als „heiß“. Und da während der Hitzeperiode von Ende Juni mehr Todesfälle als im Durchschnitt der kühleren Vergleichszeiträume der Jahre bis 2025 registriert wurden, kam man dann eben auf etwa 5.000 „Hitzetote“. Das aber heißt, das RKI nahm wieder einmal eine seiner berühmt-berüchtigten „statistischen Modellrechnungen“ vor, die letztendlich gar nichts beweisen, weil sie nur Korrelationen, aber keine Kausalitäten erfassen.

Dennoch lohnt sich ein Blick auf die detaillierten Zahlen des RKI. Bei Frauen unter 65 soll die „hitzebedingte Sterblichkeit“ interessanterweise im Minusbereich gelegen haben. Dies hinderte manche Medien aber nicht daran, die „Ungerechtigkeit“ anzuprangern, dass der Hitze mehr Frauen als Männer zum Opfer fallen. In der Gruppe der Frauen über 85 listete das RKI nämlich 1.780 „Hitzetote“ auf, während es bei den Männern gleichen Alters „nur“ 1.170 zusätzliche Sterbefälle erfasste. Allerdings kommen in dieser Altersklasse zwei Frauen auf einen Mann, womit prozentual mehr Männer starben – das übersahen die Journalisten jedoch.

Ein weiteres Beispiel für unseriöse Berichterstattung lieferten Medien, die im Juni 99 Badetote meldeten und die Ertrunkenen zu „Hitzeopfern“ erklärten. So wird der Sommer permanent zum tödlichen Ereignis hochstilisiert, nur um weitere Belege für die „Klimakatastrophe“ zu präsentieren.

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)* Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung, 24.07.2026, S.4 ; EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie dem Autor  Wolfgang Kaufmann für die Gestattung der ungekürzten Übernahme, wie schon bei früheren Artikeln: https://www.preussische-allgemeine.de/ ; Hervorhebungen im Text: EIKE-Redaktion.

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Ausgepustet : Größter Windkraft-Player gesteht „windige Lüge“ ein*

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Dagmar Jestrzemski (Red. PAZ)*
Experten hatten davor gewarnt, doch es wurde stets geleugnet:
Offshore-Windparks erzeugen Abschattungs-Effekte und veränderte Windströmungen

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Die Absicht der Energiekonzerne TotalEnergies und BP mit ihrer Tochterfirma Jera Nex BP, die erst kürzlich ersteigerten Offshore-Lizenzen für Windkraftprojekte in der Nordsee wieder abgeben zu wollen, löste in der Politik und der gesamten Branche Unruhe aus. Von einem verringerten Interesse der Investoren dieses Sektors zeugte bereits im August 2025 das Ausbleiben von Geboten bei der Auktion von Offshore-Windflächen in der Nordsee. Als Grund wird eine starke Verteuerung der Projekte genannt. Ein bedeutender Wettbewerber, der Energieversorger EnBW, nahm jetzt den Rückzug der beiden Branchengrößen zum Anlass, um in die Diskussion über den weiteren Ausbau erstmalig den Vorschlag für eine reduzierte Zielmarke in die Diskussion zu bringen. So erklärte der EnBW-Vorstandsvorsitzende Georg Stamatelopoulos, es handle sich um eine sinnvolle Korrektur, kein Bremsen. Deutschland hat sich mit dem Windenergie-auf-See-Gesetz verpflichtet, die installierte Leistung von Offshore-Windanlagen am Netz bis 2045 auf mindestens 70 Gigawatt (GW) zu steigern. Davon würden bis zu 55 GW auf die Nordsee entfallen. Die Situation für die Energiekonzerne habe sich aber aufgrund stark erhöhter Kosten dramatisch verschlechtert. „Wir sind aber erst bei knapp zehn Gigawatt. Hinzu kommt, dass die Netzanschlusskosten an Land ab etwa 55 GW installierter Leistung exorbitant teurer werden. Deshalb sagen wir: Lasst uns erst mal 55 GW bauen, dann sehen wir weiter.“

EnBW hat sich Anfang des Jahres in England ebenfalls aus angeblichen Kostengründen von zwei Projekten zurückgezogen und musste deswegen 1,2 Milliarden Euro abschreiben. Dabei vermied der Konzernchef bei der Begründung für seinen Vorschlag den bedeutungsschweren Begriff „Abschattungseffekt“, also das Phänomen, dass Windräder sich bei ihrer Leistungserbringung gegenseitig schwächen, da sie dem Wind kinetische Energie entziehen, die eben nicht „erneuert“ wird.

Der fortschreitende Windkraftausbau schwächt über die Jahre hinweg auch großräumig den mittleren Wind, also die Durchschnittsgeschwindigkeit der Luftströmung, ermittelt über ein bestimmtes Zeitintervall. Diese Entwicklung wurde für Deutschlands Onshore-Windkraft bereits indirekt nachgewiesen durch die Abnahme der mittleren spezifischen Nennleistung der Windenergieanlagen (MSN) von 2012 bis 2019, errechnet im Rahmen einer Studie der Deutschen WindGuard von 2020. Ursache ist der Abschattungseffekt, wodurch sich der Stromertrag verringert, und vermutlich nur deshalb kommt dieser Effekt jetzt überhaupt in die Diskussion.

In dieser Situation bietet der dänische Weltmarktführer Ørsted der deutschen Energiewirtschaft eine stärkere grenzüberschreitende Zusammenarbeit beim Ausbau der Offshore-Windenergie auf Nord- und Ostsee an. Angesichts der ertragsmindernden Abschattungseffekte, die zuletzt mehrere Betreiber der deutschen Nordsee-Windparks beklagten, empfiehlt das dänische Unternehmen, Windparks zukünftig auch in den Gewässern der Nachbarstaaten zu installieren. Ein länderübergreifender Ausbau würde die Meereszonen entlasten und helfen, das Ziel von 70 GW Offshore-Leistung bis 2045 zu realisieren.

Eine zu Jahresanfang veröffentlichte Studie des Fraunhofer Instituts für Windenergiesysteme IWES hebt ebenfalls Risiken für die Offshore-Industrie durch Kostensteigerungen und Lieferengpässe sowie durch Abschattungseffekte aufgrund zu nah beieinander installierter Offshore-Windparks hervor. Kurz nach Bekanntwerden der Studie gaben TotalEnergies und die britische BP bekannt, sich von ihren Offshore-Projekten in der Deutschen Bucht trennen zu wollen.

In der Natur hat alles mit allem zu tun, wie schon Humboldt wusste.

Vielleicht erinnert man sich jetzt an verantwortlicher Stelle an den scheinbar totgeschwiegenen Schmetterlingseffekt, wonach eine kleine Veränderung der Anfangssituation in einem komplexen System wie dem Wetter einen Tornado auf einem weit entfernten Erdteil auslösen kann. Kürzlich wurde der Schmetterlingseffekt mit Hilfe eines EDV-Programms nachgestellt, nachdem er von dem australischen Mathematiker Warwick Tucker bereits 2002 nachgewiesen wurde. Der Beweis galt als einer der größten Durchbrüche in der Chaosforschung. Eine stark veränderte „Anfangssituation“ entsteht in der Atmosphäre überall dort, wo ein Windrad anfängt sich zu drehen, um mit der ausgebeuteten Energie elektrischen Strom zu erzeugen.

Sollte ein gewaltiger Schmetterlingseffekt durch die gegenseitige Abschattung von Windparks demnächst mit digitalen Programmen nachgewiesen werden, müsste der weltumspannende „schmarotzende“ Windentzug aus der Atmosphäre umgehend eingestellt werden. Damit wäre dann womöglich auch der Beweis für die berechtigte Annahme erbracht, dass die seit Jahren beobachtete Zunahme von Extremwetterlagen auf eine Schwächung des Windes in der unteren Atmosphäre zurückzuführen sein könnte. „In der Natur hat alles mit allem zu tun“ – diese Feststellung Alexander von Humboldts gilt auch für die Kräfte der Atmosphäre.

Untertext unter dem Foto i.d. PAZ: Der Abschattungseffekt bei Offshore-Windkraftanlagen ist das Phänomen, dass Rotoren dem Wind kinetische Energie entziehen, wodurch ein verlangsamter Windschatten entsteht. Das verringert den Stromertrag nachfolgender Windräder bis zu fünf Prozent.

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)* Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung, 17.07.2026, S.7 ; EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie der Autorin Dagmar Jestrzemski  für die Gestattung der ungekürzten Übernahme, wie schon bei früheren Artikeln: https://www.preussische-allgemeine.de/ ; Hervorhebungen im Text: EIKE-Redaktion.

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Der große Irrtum der Klimadebatte*

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Wolfgang Kaufmann
(Red. PAZ)*
Die Angst vor der „Erderwärmung“ ignoriert die Lehren der Geschichte.

Nicht wenn es wärmer wurde, mussten die Menschen leiden und gingen Kulturen unter.
Die Kälte-Einbrüche der vergangenen Jahrtausende brachten die wahren Katastrophen hervor.
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Ob der Mensch in der Lage ist, das Erdklima zu beeinflussen, steht noch nicht fest. Die angeblichen Belege für diese These weisen diverse Mängel auf. Dass das Klima die Entwicklung unserer Spezies aber massiv beeinflusst hat, lässt sich hingegen kaum bestreiten.

Es begann schon vor rund zwei Millionen Jahren, als das bis dahin relativ stabil warme Klima umkippte, woraufhin es zu langen Kaltzeiten und kurzen dazwischenliegenden Warmzeiten auf der Nordhalbkugel der Erde, sogenannten Interglazialen, in Kombination mit Dürren in Afrika kam. Damals überlebten nur die stärksten Vormenschen, deren Gehirne während des beständigen Kampfes ums Dasein wuchsen und wuchsen. Den letzten Kälteschock erlebte der Homo sapiens dann vor 12.800 Jahren, als ein großer Meteorit in der Erdatmosphäre zerplatzte und die Sonneneinstrahlung über lange Zeit dämpfte. Anschließend begann ein neues Interglazial.

Diese Warmzeit vor rund 10.000 Jahren löste die neolithische Revolution aus, also den Übergang zu Ackerbau und Viehzucht sowie zur Sesshaftigkeit. Aufgrund der explosionsartigen Vermehrung der Bevölkerung baute sich zudem ein Wanderungsdruck auf, der große Migrationsbewegungen in Gang setzte, die sowohl zum Kulturtransfer als auch zu ersten Kriegen führten.

Die anhaltende Gletscherschmelze ließ den Meeresspiegel ansteigen, was insbesondere um 8000 v. Chr. große Überschwemmungen auslöste, von denen die Atlantis-Legende und die Sintflut-Sagen künden, die ihren Ursprung in Mesopotamien haben. Dort entstanden dann auch erste städtische Hochkulturen, die darauf angewiesen waren, ausgeklügelte Bewässerungsanlagen zu bauen und Vorratswirtschaft zu betreiben. Das wiederum erforderte die Einführung eines Systems zur Speicherung und Übermittlung von Informationen, womit die Geburtsstunde der Schrift schlug.

Todesstoß durch Kälte und Dürre

Danach setzte ein weiterer Entwicklungssprung analog zur neolithischen Revolution ein: Wissenschaften wie die Mathematik und Astronomie kamen auf; parallel dazu wurden immer neue Erfindungen gemacht – die wichtigste war dabei zweifellos das Rad. Bald bildeten sich auch außerhalb Mesopotamiens große Reiche, darunter am Nil, in Anatolien, Indien und China. Deren Aufstieg und Niedergang resultierte abermals ganz maßgeblich aus klimatischen Faktoren: Erneute Überschwemmungen oder Dürren versetzten etlichen der damaligen Staatswesen den Todesstoß. Besonders kritisch war dabei die Zeit um 3200 v. Chr. Allerdings gab es immer auch Regionen, in denen das Klima günstiger war, sodass sich die Machtzentren ständig verschoben. Außerdem erzwangen die Herausforderungen des Klimas immer wieder zivilisatorische Fortschritte. In Ägypten beispielsweise wurde ein Jahreskalender eingeführt, wie wir ihn im Grundsatz noch heute verwenden, um die lebenswichtigen jährlichen Überschwemmungen des Nils genauestmöglich vorherzusagen, die Landwirtschaft zu steuern und alle administrativen Abläufe im Reich zu verbessern.

Weiter nördlich davon erlebten die Menschen ebenfalls etliche Klimakrisen, die zur Aufgabe von Siedlungen in ungünstigen Lagen, neuen Wanderungsbewegungen, der Entvölkerung ganzer Landstriche und Gewaltausbrüchen führten. Für die Griechen brachte diese Entwicklung die kulturlosen „dunklen Jahrhunderte“ zwischen 1200 und 800 v. Chr. mit Ernteausfällen und Hungersnöten, während die nordischen Völker albtraumhafte „Fimbulwinter“ erlebten.

Ein Sprung der Zivilisation

Gleichzeitig gab es aber auch in dieser prekären Phase wieder einen Entwicklungssprung – maßgeblich gekennzeichnet durch die flächendeckende Verbreitung der Eisentechnologie. Außerdem begann nun der Aufstieg der Kelten und Römer, während die Griechen Hunderte von Kolonien gründeten.

Die Abkühlung gipfelte um 500 v. Chr. in einer extrem kalten Dauerwetterlage in Mitteleuropa, die eine frühe Form der Völkerwanderung auslöste und erste Zusammenstöße zwischen Römern und „Barbaren“ aus dem Norden mit sich brachte.

Dann wiederum stiegen die Durchschnittstemperaturen ab 300 v. Chr. wieder, weswegen der karthagische Feldherr Hannibal Barkas das Husarenstück wagen konnte, mit seinem Heer über die Alpen zu ziehen. Wenig später setzte dann ein neues Klimaoptimum ein, ohne das es das Imperium Romanum wahrscheinlich nie gegeben hätte. Angenehme Temperaturen und moderate Niederschläge erlaubten unter anderem den Bau strategischer Fernstraßen, Feldzüge in alle Himmelsrichtungen und kontinuierliche Nachschublieferungen für die Legionen.

Im Jahr 117 n. Chr. reichte das Römische Reich schließlich von der schottischen Grenze bis zum Persischen Golf – danach kam die nächste Kältephase. Und je kühler es wurde, desto stärker drängten Goten und Vandalen nach Süden, während von Osten die Hunnen aus ihrer eisig gewordenen Steppenheimat heranstürmten. Am Ende musste das Imperium einen Kampf auf Leben und Tod ausfechten, den das Weströmische Reich 476 n. Chr. verlor.

Die Schrecken der „Kleinen Eiszeit“

Die maßgeblich durch Klimaveränderungen ausgelöste Völkerwanderung veränderte die politische und ethnische Landschaft in großen Teilen Eurasiens, bevor das Mittelalter einsetzte, an dessen Beginn weitere Kälteperioden standen. Um 800 endete das finstere Frühmittelalter dann, weil die Temperaturen stiegen und eine erneute Warmzeit anbrach. Sie brachte erheblichen Wohlstand, der den Bau der atemberaubenden gotischen Gotteshäuser erlaubte, aber auch erneute Raub- und Eroberungszüge auslöste.

Ab etwa 1300 war es mit dem mittelalterlichen Klimaoptimum wieder vorbei: Nasse Sommer und grimmig kalte Winter führten zu Hungersnöten, bevor auch noch die Pest und andere Epidemien die Bevölkerung reduzierten. Es folgten soziale Unruhen, lange Kriege und der Hexenwahn, der während der „Kleinen Eiszeit“ zwischen 1570 und 1700 seinen Höhepunkt erreichte. Starke und abrupte Kälteeinbrüche verzeichnete man indes noch bis etwa 1900.

Dann endete die „vorindustrielle Referenzphase“, welche die Klima-Apokalyptiker von heute zum Maßstab nehmen, wenn sie von der „Erderwärmung“ oder gar „Erderhitzung“ sprechen. Damit ignorieren sie das Elend und Sterben, welches die Kälteperioden stets mit sich gebracht hatten.

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)* Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung, 10.07.2026, S.23 ;
EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie dem Autor
Wolfgang Kaufmann für die Gestattung der ungekürzten Übernahme,
wie schon bei früheren Artikeln:
https://www.preussische-allgemeine.de/ ; Hervorhebungen im Text: EIKE-Redaktion.

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Beschädigte Seelen: Die Angst vor der Klimakatastrophe ist zur irren „Religion“ erstarrt*

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Wolfgang Kaufmann (Red. PAZ)*
Es gibt Gläubige und Ungläubige, Bußprediger und Ketzer:
Was wie Wissenschaft begann, zeigt immer mehr Züge eines pompösen Ersatzglaubens,
der den Anhängern Halt und Orientierung verspricht

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Der klimapolitische Aktivismus hat vielfach bereits quasireligiöse Züge angenommen, weil er auf die angebliche naturwissenschaftliche Tatsache einer vom Menschen verursachten Erderwärmung mit einem Glaubenseifer reagiert, den man sonst nur bei Anhängern der traditionellen Religionen findet. Dabei sind besonders die Parallelen zwischen dem frühen beziehungsweise mittelalterlichen Christentum und der neuen „Klimareligion“ augenfällig.

Da wäre zunächst der ausgeprägte Dogmatismus: Die Anhänger der „Klimareligion“ sind fest davon überzeugt, im Besitz des einzig wahren Glaubens und insofern auch unfehlbar zu sein. Selbst sachlich wohlbegründete Zweifel an der „Klimakatastrophe“ und deren vermeintlichen Ursachen werden tabuisiert und mehr oder weniger offen als „Ketzerei“ abgetan, wobei das Standardschimpfwort für die Häretiker unsinnigerweise „Klimaleugner“ lautet – als ob irgendjemand bestreite, dass es das Klima gibt. Aber so kann man die Abweichler am besten verächtlich machen oder gar pathologisieren.

Auffällig ist des Weiteren das ausgeprägte Denken in den Kategorien „Gut“ und „Böse“, das sich keineswegs nur auf den Gegensatz zwischen den erleuchteten „Klimaschützern“ und den ungläubigen „Klimaschädlingen“ beschränkt. „Gut“ sind beispielsweise auch Erneuerbare Energien, während fossile Brennstoffe „böse“ daherkommen. Und es gibt eine teuflische Macht in Gestalt des Kohlendioxids, das für die schlimmsten Übel auf der Welt verantwortlich zeichnet. Zu diesen zählen die vermeintlichen Hekatomben von Opfern der „Erderhitzung“ sowie Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Waldbrände und Dürren.

Ein zentrales Merkmal der „Klimareligion“ sind zudem apokalyptische Visionen von einer Menschheit, die wahlweise verbrennt oder einer Sintflut infolge des Abschmelzens der Polkappen zum Opfer fällt. So vermeldete das australische Breakthrough National Centre for Climate Restoration im Jahre 2019, es bestehe das reale Risiko, dass unsere Spezies bis 2050 den Klimatod sterbe. Derartiges spornt die Gläubigen an, die „Klimasünder“ zur Umkehr zu bewegen und sich selbst einen Verzicht auf die vermeintliche „CO₂-Schleuder“ Kind aufzuerlegen – was wie eine Art von (weiblichem) Zölibat wirkt.

Gebote und Verbote für jeden

Auch sonst spielen der Verzicht, die Askese und die Selbstkasteiung als Akt der rituellen Reinigung eine zentrale Rolle, wobei die Fastenzeit das ganze Jahr andauert: Fleischkonsum, Flugreisen, Autofahren, eine warme Stube im Winter – all das sind Dinge, die dem Klimaheil geopfert werden müssen. Und wenn das partout nicht gelingen will, dann müssen sich die „Sünder“ zumindest beim CO₂-Emissions- beziehungsweise Ablasshandel mit klingender Münze freikaufen.

Damit der „Klimagläubige“ weiß, was er zu tun oder zu lassen hat, gibt es die zehn Gebote der „Klimareligion“. Diese beginnen mit „Du sollst die Erderhitzung als die größte existenzielle Bedrohung ansehen“ sowie „Du sollst keine tierischen Produkte konsumieren“ und reichen bis zu „Du sollst nur mit dem Fahrrad, der Bahn oder öffentlichen Verkehrsmitteln fahren“ und „Du sollst Parteien unterstützen, die das Land am schnellsten und radikalsten klimaneutral machen“. Nicht zu vergessen Aufforderungen wie: „Du sollst an den Sinn und Nutzen der Energiewende glauben.“

Wie es sich für eine Religion gehört, gibt es Propheten und Bußprediger, welche die Massen aufrütteln und an ihre Pflichten erinnern wollen. Das können vorlaute schwedische Schulverweigerinnen sein oder Wissenschaftler, die Seriosität vorspiegeln, während sie Temperaturkurven manipulieren, um die Zweifler und Zauderer nicht unnötig in Versuchung zu führen oder den Ketzern Munition zu liefern. Am eindrucksvollsten sind hier wohl aber die Bußübungen der hochtheatralisch auftretenden Klimasekte Extinction Rebellion, die wie schlechte Karikaturen der weltbekannten Prozessionen zur Karwoche in Sevilla wirken.

Der Zweck der „Klimareligion“ liegt natürlich auch in der Sinnstiftung: In einer zunehmend komplexen Welt liefert die Klimabewegung scheinbar schlüssige Antworten auf die Frage, wie ein wirklich nützliches Tun aussehen müsse. Deshalb werden inzwischen Stimmen laut, welche die Bezeichnung „Klimareligion“ nicht mehr als Verunglimpfung einer auf Wissenschaft beruhenden Weltanschauung werten, sondern als durchaus passendes Etikett für eine postmoderne Glaubensbewegung, die sich dem Überleben der Menschheit im Diesseits verschrieben habe und daher ebenso zeitgemäß wie vernünftig sei.

Kirchen biedern sich plump an

Dabei löst sie mit ihren spirituellen Deutungen des Klimawandels zugleich noch das Problem, dass nackte Fakten allein keine ausreichende Sinnstiftung bewirken und es daher zusätzliche Anstöße aus der Welt jenseits des Rationalen braucht. Am weitesten geht hier der Philosoph Peter Sloterdijk, der in der Klimafrage die Quelle für eine neue global erfolgreiche Konfession wittert: „Vielleicht wird die kollektive Klimasensibilität die letzte Weltreligion sein.“

Auf jeden Fall stößt die „Klimareligion“ vorrangig in die Lücken vor, welche christliche Kirchen zunehmend hinterlassen. Denn in jenen Regionen der Erde, wo Islam, Hinduismus, Buddhismus oder sonstige Religionen das Sagen haben, spielt die „Klimareligion“ eine deutlich geringere Rolle. Insofern sehen die christlichen Kirchen nicht bloß die Kongruenz zwischen ihren Lehren und Riten und denen der „Klimareligion“, sondern auch das Konkurrenzverhältnis.

Daraus resultieren dann wohl solch plumpe Anbiederungsversuche wie die des Kölner Erzbischofs Rainer Maria Kardinal Woelki, der die Christen zur Teilnahme an Demonstrationen für eine Beschleunigung der Energiewende aufrief.

Oder nehmen wir die peinlichen Einlassungen des Berliner Erzbischofs Heiner Koch über die Schulschwänzer-Demonstrationen der Bewegung Fridays for Future, welche nach eigenen Worten an die biblische Szene vom Einzug Jesu in Jerusalem erinnern. Diese Trittbrettfahrerei hat den christlichen Kirchen bislang allerdings keinen nennenswerten Zustrom neuer Mitglieder beschert, sondern wohl eher den Exodus der alten beschleunigt.

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)* Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung, 05.06.2026, S.23 ; EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie dem Autor Wolfgang Kaufmann für die Gestattung der ungekürzten Übernahme, wie schon bei früheren Artikeln: https://www.preussische-allgemeine.de/ ; Hervorhebungen im Text: EIKE-Redaktion.

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Die Puste geht aus: Gewaltige Herausforderungen für die Offshore-Windbranche*

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Dagmar Jestrzemski (Red. PAZ)*
Zwei Branchenriesen wollen bereits aussteigen, weil immer deutlicher wird,
dass auch Windenergie seine Grenzen hat – und diese bereits erreicht sind.

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Ratlosigkeit und blankes Entsetzen dürfte bei der Bundesregierung die jüngst bekannt gewordene Nachricht ausgelöst haben, dass sowohl das französische Energieunternehmen TotalEnergies wie auch die britische BP mit ihrer Tochterfirma Jera Nex BP ihre erst kürzlich ersteigerten Offshore-Lizenzen für Windkraftprojekte in der Nordsee wieder loswerden wollen. Begründet wird dies mit drastisch veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und dadurch entstandenen Renditerisiken. Gemeinsam hatten beide Energiekonzerne 2023 für insgesamt rund 12,6 Milliarden Euro Zuschläge zum Bau mehrerer Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee ersteigert.

TotalEnergies bot bei der Auktion fast sechs Milliarden Euro und legte 2024 in einer weiteren Auktionsrunde nochmals mit fast zwei Milliarden nach. Vom deutschen Staat verlangt der Konzern nun die Rückerstattung der bereits gezahlten 800 Millionen Euro, was etwa zehn Prozent der zugesagten Gesamtgebotssumme entspricht. Zusätzlich wurden Sicherheitsleistungen in Höhe von 750 Millionen Euro hinterlegt, die Total ebenfalls vom deutschen Staat zurückfordert. Die unerwartete Kehrtwende steht in Zusammenhang mit einem Strategiewechsel beider Konzerne, die sich wieder auf ihr fossiles Kerngeschäft konzentrieren wollen. Der gleichzeitige überstürzte Ausstieg aus den sogenannten erneuerbaren Energien auf See gibt Anlass zu Spekulationen und wirft die Frage auf, welche Konsequenzen sich daraus für Deutschlands Energiewende langfristig ergeben könnten.

Den Ausstiegswunsch der Investoren rechtfertigt der Branchenverband Windenergie Offshore (BWO) mit einer Reihe von Faktoren, die sich seit der Flächenausschreibung vor drei Jahren zu Lasten der Projektentwickler verändert hätten. Von Verzögerungen beim Netzausbau, Schwierigkeiten bei den Lieferketten, Exportbeschränkungen Chinas, gestiegenen Baukosten, US-Zöllen und den Folgen des Ukraine- und Irankrieges ist die Rede. Es sei nicht damit zu rechnen, dass die Erlöse für den Windstromverkauf künftige Verluste durch die Negativentwicklungen ausgleichen können. Laut einem Bericht des Deutschlandfunks hält die Bundesregierung an der Realisierung der Projekte fest. Eine Rückerstattung der bereits geleisteten Zahlungen wird mit Verweis auf das Windenergie-auf-See-Gesetz abgelehnt. Danach ist eine Rückgabe von Projekten ohne finanzielle Entschädigung rechtlich nicht vorgesehen. Andernfalls können Vertragsstrafen verhängt werden. Der BWO drängt dagegen auf eine Lösung für derartige Fälle, um Unternehmen vor hohen Verluste zu schützen.

Die bisher installierte Leistung von Offshore-Windparks in der Nordsee beträgt rund acht Gigawatt (GW). Über die Bundesnetzagentur wurden 2023 bis Frühjahr 2025 weitere Areale in der Nordsee mit einer Gesamtleistung von rund 10,8 Gigawatt versteigert. Davon entfielen auf Total und BP rund sieben GW, die nun nicht installiert werden. Bei einer zweiten Ausschreibung im August letzten Jahres gab es erstmals keine Gebote.

Ernüchternde Analyse

Ein weiterer Anlass für den Rückzug der beiden großen Player dürfte das Ergebnis einer im Januar vom Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES veröffentlichten Studie sein, die eine schlechte Prognose für die Rentabilität von neuen Offshore-Windkraftanlagen in der Deutschen Bucht beinhaltet. Das Ergebnis der Analyse dürfte auch den Betreibern der derzeit bestehenden Offshore-Windparks nicht gefallen. Wörtlich heißt es: „Gäbe es keine Abschattungseffekte, wäre die Stromproduktion höher. Der Plan (der Bundesregierung) sieht allerdings vor, dass wir sehr dicht beieinanderliegende Windparks haben werden – mit die dichtesten weltweit.“ Das beunruhigende Fazit lautet, dass die Entwicklung nicht vorhersehbar sei angesichts zu vieler variabler Faktoren. Das betrifft unter anderem die Kosten, „da die Windenergieanlagen immer größer werden, gleichzeitig die installierten Gigawatt pro Windpark ebenfalls steigen und Daten zu so großen Parks noch gar nicht vorliegen“.

Tatsächlich sind ähnlich drastische Warnhinweise aus der Wissenschaft sowohl der Bundesregierung als auch der EU-Kommission schon seit Jahren bekannt. So lautete die Überschrift eines im Juni 2021 veröffentlichten Artikels des Helmholtz-Instituts für Meeresforschung Geesthacht ursprünglich: „Auch Windenergie ist eine begrenzte Ressource.“ Diese allgemein bekannte Tatsache war offenbar allzu kühn, obwohl ehrlich formuliert, und wurde daher wenig später in die Frage umgeändert: „Bremsen sich Windparks gegenseitig aus?“ Der Warnung aus berufenem Munde zum Trotz verpflichtete sich das Bundeswirtschaftsministerium unter Minister Robert Habeck per Gesetz im Sommer 2022 in totaler Realitätsverweigerung zu einem nochmals erhöhten Ausbauziel mit insgesamt 70 GW Offshore-Windstromleistung in Nord- und Ostsee bis 2045.

Kürzlich einigten sich alle Nordsee-Anrainerstaaten auf eine gemeinsame Offshore-Windstromerzeugung von 300 GW bis 2050. Allein für die deutsche Nordsee ist dabei der Zubau von 70 GW Leistung vorgesehen.

Humanitäre Folgen des Irankriegs
Experten fürchten weltweite Hungersnot
Hormus-Blockade bedroht die globale Versorgung mit Kunstdünger – Doch vielfältige Initiativen steuern bereits massiv gegen

Die wegen des Irankriegs weitgehend blockierte Straße von Hormus bildet die Lebensader der globalen Energiemärkte und internationalen Chemieindustrie. Gleichzeitig ging bis Februar 2026 aber auch ein Drittel der weltweit benötigten Düngemittelmenge durch die Meerenge. Saudi-Arabien ist der drittgrößte Exporteur von Phosphat, und die Golfmonarchien decken darüber hinaus 40 Prozent des Harnstoffbedarfs der Düngemittelhersteller rund um den Globus.

Daher führte die Hormus-Sperre schlagartig zu enormen Preissteigerungen: Im globalen Durchschnitt verteuerte sich industriell produzierter Dünger um rund 50 Prozent, was wiederum besonders jene Staaten in Afrika trifft, die ohnehin schon Schwierigkeiten bei der Düngemittelbeschaffung haben. Angesichts dessen werden nun Stimmen laut, die davor warnen, dass eine durch den Irankrieg ausgelöste Krise der Landwirtschaft mehr Menschenleben fordern könnte als die Kampfhandlungen selbst.

Manche Schätzungen halten den Tod von bis zu 45 Millionen Menschen durch Nahrungsmittelmangel und Hunger infolge der Blockade für möglich. Dabei wird vor allem auf die Sahel-Zone südlich der Sahara verwiesen, wo eine Reduzierung des Düngereinsatzes um nur zehn Prozent erfahrungsgemäß zu Ernteverlusten von 25 Prozent führt und ohnehin bereits sehr prekäre Verhältnisse herrschen. Diese resultieren aus der desolaten finanziellen Lage der Landwirte sowie aus lokalen Konflikten, welche die Bestellung der Äcker erschweren oder gar verhindern.

Allerdings gibt es Grund zur Hoffnung, dass sich die Horrorprognosen einiger Experten wie auch der UN weder 2026 noch 2027 bewahrheiten werden. Immerhin sind afrikanische Bauern ausgesprochen geübt darin, Kunstdünger durch natürliche Alternativen zu ersetzen. Hierzu zählen gezielt angebaute stickstoffhaltige Pflanzen, der Mist von Rindern, Ziegen und Hühnern sowie Holzkohleasche und Kompost aus Haushaltsabfällen. Darum wurden auf dem Schwarzen Kontinent schon vor der Düngemittelkrise von 2026 nur gut 20 Kilogramm Kunstdünger pro Hektar verstreut, während der weltweite Durchschnitt beim Siebenfachen liegt. Des Weiteren hat Saudi-Arabien in Windeseile ein logistisches Wunder vollbracht, indem es Düngemittelexporte in Häfen am Roten Meer umgeleitet hat. Inzwischen rollen täglich gut 3.500 Lkw durch die Wüste der Arabischen Halbinsel nach Westen. Allerdings sorgen solche Landtransporte für eine erhebliche Verteuerung des Angebots.

Preisanstieg bleibt Hauptproblem

Auch erweisen sich die nordafrikanischen Staaten Marokko, Algerien und Ägypten nun quasi als Joker. Marokko sitzt immerhin auf 70 Prozent der globalen Phosphatreserven, und die anderen beiden Länder können parallel dazu erhebliche Mengen Stickstoffdünger liefern. Andererseits gibt es hier auch einige Probleme. So sind die Düngemittelexporteure in Nordafrika durch langfristige Verträge gebunden, weshalb eine plötzliche Umleitung der Lieferungen in die Sahelzone kompliziert ist. Daher braucht es nun internationale Abmachungen, um die Düngerströme dorthin zu lenken, wo am ehesten Hunger droht.

Darüber hinaus sind angesichts des kurz- und mittelfristig wohl kaum nennenswert sinkenden Preisniveaus auch finanzielle Hilfen für die Staaten südlich der Sahara nötig. Die Entwicklung der nächsten Monate wird zeigen, ob sich die angekündigte humanitäre Katastrophe so verhindern lässt.

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)* Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung, 29.05.2026, S.7 ; EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie der Autorin  Dagmar Jestrzemski  für die Gestattung der ungekürzten Übernahme, wie schon bei früheren Artikeln: https://www.preussische-allgemeine.de/ ; Hervorhebungen im Text: EIKE-Redaktion.

Aktualisierung vom 9. Juni 2026: Kowatsch & Baritz haben die signifikante Abnahme der Windgeschwindigkeit in unserem Land nachgewiesen:

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