Öko-Desaster mit Ansage: Dürre durch „Klimaschutz“ )*

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                   Dagmar Jestrzemski (Red. PAZ)*
                          Forschung belegt, wie Windkraftanlagen die Wolken „ausquetschen“
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Einer Meldung des ARD-Wetterkompetenzzentrums zufolge waren in den vergangenen zwei Jahrzehnten 13 Jahre von lang anhaltenden Dürren geprägt. Noch bis Ende des 20. Jahrhunderts war das atlantische Westwindsystem die Lebensader Nordwesteuropas. Doch diese Lebensader droht zu versiegen. Ausgerechnet während der Wachstumsperiode bleibt der Regen spendende Wind von der Nordsee her in manchen Jahren wochen- und sogar monatelang aus.

Dann werden in Nordwesteuropa überwiegend nördliche und südliche Windrichtungen verzeichnet. Auch in diesem Frühjahr ist das beunruhigende Phänomen wieder einmal aufgetreten. 2017 veröffentlichte der Deutsche Wetterdienst verschiedene Berichte, die auf dynamische Entwicklungen und langfristige Veränderungen der Windverhältnisse im Bereich der Nordsee und an der Nordseeküste hinweisen. Aktuellen Studien des Helmholtz-Zentrums Hereon in Geesthacht zufolge hat der fortgesetzte Ausbau der Offshore-Windenergie zunehmend Einfluss auf die Physik der Nordsee. Windkraftanlagen erzeugen Strom, indem sie dem Wind einen Teil seiner Kraft entziehen. Dadurch haben sich nicht nur die Meeresströmungen in der Nordsee messbar verändert. Gleichermaßen ist auch das hochkomplexe System von Luftdruck-, Luftströmungs- und Klimazonen betroffen, das die Windsysteme weltweit prägt.

Doch die Politik macht stur weiter

Seit einigen Jahren wird zudem eine gegenseitige Abschattung der Windparks in der Deutschen Bucht beobachtet. Das Phänomen ergibt sich aus der Abnahme der Windgeschwindigkeit vor und hinter jedem Windrad, was bereits zu rückläufigen Stromerträgen der Energiekonzerne wegen der zu nah beieinander aufgestellten Windparks geführt hat. Ursache hierfür sind die bis zu 80 Kilometer langen sogenannten „Wakes“, verlangsamte turbulente Windströmungen im Nachlauf der Windräder. Überdies wird der Wind bereits vor den Anlagen durch die rotierenden Flügel ausgebremst. Insgesamt führen diese Effekte zu einer Abnahme der Windgeschwindigkeit.

Ungeachtet der alarmierenden Auswirkungen des „Geo-Engeneerings“ durch den großräumigen Entzug von Windenergie an Land und auf See verfolgen alle Nordsee-Anrainerstaaten weiterhin sogenannte ehrgeizige Ausbauziele für ihre Offshore-Windindustrie. Während Dänemark und die Niederlande den Offshore-Ausbau in der Nordsee schon seit den 90er Jahren betreiben, baut Deutschland seine Offshore-Windenergie seit 2010 systematisch aus.

Kürzlich hat die Bundesregierung neue Zielmarken bekannt gegeben. Für die Deutsche Bucht ist eine Zunahme von jetzt 7,9 auf 30 Gigawatt Leistung bis 2030 vorgesehen. Geplant sind 40 GW bis 2035 und mindestens 70 GW bis 2045. Ausgerechnet die Windbranche zeigt sich äußerst besorgt. Infolge dieser Pläne sind nämlich starke Einbußen der Leistung und damit der Stromerträge vorbestimmt. Damit steht in Frage, ob sich diese Investitionen überhaupt noch lohnen.

Bestens im Bilde bezüglich der Abschattungseffekte sind die Wissenschaftler des „Fraunhofer Institute for Wind Energy Systems“, kurz IWES. In einem Gespräch mit dem „Handelsblatt“ äußerte sich kürzlich Bernhard Stoevesandt vom IWES zu möglichen Maßnahmen, um die wirtschaftlichen Einbußen der Energiekonzerne durch die Abschattungseffekte der Offshore-Windparks möglichst einzugrenzen. Die Auswirkungen der Windenergie-Ausbeutung in der Nordsee für das atlantische Wettersystem wurden allerdings nicht thematisiert. Führt uns die Betriebsblindheit der einzelnen wissenschaftlichen Sparten im Verbund mit der Sturheit des „politischen Willens“ in die Klimakatastrophe, vor der tagein, tagaus gewarnt wird? Jedoch auf andere Weise als in der kuratierten öffentlich-rechtlichen Berichterstattung zur Energiewende vermittelt wird, die den Einfluss des massiven Windenergie-Entzugs auf das Wettergeschehen ignoriert?

Die Studien sind eindeutig

Erinnert sei an eine hochkarätige Studie als eine von vielen Beiträgen renommierter internationaler Wissenschaftler, die in den sogenannten Qualitätsmedien nicht kommuniziert wurden. Die Geo-Ingenieurin Cristina L. Archer von der Delaware-Universität veröffentlichte schon 2018 eine Simulationsstudie mit dem Titel „Precipitation reduction during Hurricane Harvey with simulated offshore wind farms“ (Reduzierung der Niederschläge des Hurricans Harvey mit simulierten Offshore-Windparks).

Dazu äußerte sie sich im Portal „anthropocenemagazine.org“, veröffentlicht am 1. November 2018: „Offshore-Windturbinen wirken wie eine Mauer. Sie bremsen sogar den Hurrikan-Wind aus, indem sie die Luftmassen (vor jedem Windrad) zum Aufsteigen bringen. Dadurch entsteht eine erhöhte Luftfeuchtigkeit und es kommt zu starken Niederschlägen (im Bereich der Windparks). Im Lee, also im Nachlauf der Turbinen, werden die Luftmassen demgegenüber verwirbelt und heruntergezogen. Die trockeneren Luftmassen erbringen dementsprechend keine Niederschläge. Insgesamt gleicht der Effekt der Offshore-Windturbinen einem Ausquetschen der Feuchtigkeit aus dem stürmischen Wind. Das bedeutet, dass Sie, wenn Sie eine Anreihung von Offshore-Turbinen vor einem Areal haben, wo oftmals Hurrikane auf Land treffen, über dem Festland wahrscheinlich eine Reduzierung der Niederschläge bis zu 30 Prozent erzielen.“

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)* Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung, 08.05.2026, S.4 ; EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie der Autorin  Dagmar Jestrzemski
für die Gestattung der ungekürzten Übernahme, wie schon bei früheren Artikeln: 
https://www.preussische-allgemeine.de/ ; Hervorhebungen im Text: EIKE-Redaktion.

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Die große Klima-Lüge mit CO₂ (Red. PAZ)*

Die US-Amerikaner erfanden das Märchen aus wirtschaftlichen Gründen, die Deutschen verbreiteten es wider besseres Wissen. Spitzen-Wissenschaftler bestätigen: Mit KI kommt man dem gigantischen Umweltschwindel auf die Schliche.

Dagmar Jestrzemski (Red. PAZ)*

Überraschend gab EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kürzlich zu, dass der Ausstieg aus der Kernkraft ein schwerer Fehler war. Nicht eingeräumt aber hat sie, dass Europas Energiepolitik mit dem einseitigen Fokus auf Vermeidung von CO₂-Emissionen eine wirtschaftliche Krise ausgelöst hat. Sonst hätte sie eine komplette energiepolitische Kurskorrektur fordern müssen. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte sein Bedauern über Deutschlands Ausstieg aus der Kernenergie. Eine Änderung der fatalen Energiepolitik wurde dennoch nicht in Aussicht gestellt. Während die externen Kosten der Energiewende gar nicht mehr zu beziffern sind, dreht sich die Abwärtsspirale immer schneller. Dabei lässt sich die vorsätzlich verursachte Problematik des deutschen Energiesektors und der volkswirtschaftliche Schaden jetzt mithilfe von KI auf einen Bluff der US-Regierung der 70er Jahre zurückverfolgen. Ausgelöst durch mehrere Faktoren herrschte damals in den USA eine wirtschaftlich angespannte Lage. Insbesondere hatten dazu die reduzierten Öllieferungen aus den politisch unruhigen Golfstaaten während der ersten Ölkrise 1973 beigetragen, als Saudi-Arabien die Ölexporte in westliche Länder drosselte. Seither war die Gefahr des Ausbleibens der Kraftstoffimporte aus den Golfstaaten Dauerthema. Bereits vor dem Umsturz in Persien im Januar 1979 mit der Machtergreifung der Mullahs, die Amerika neben Israel zum Hauptfeind erklärten, war in Kalifornien als erstem US-Bundesstaat der Ausbau der Windkraft und der Solarenergie eingefädelt worden. Die Idee, schadlos oder auch nicht, Energie aus dem Nichts „zu ernten“, wurde als Möglichkeit aufgegriffen, um mittelfristig der Abhängigkeit vom Nahen Osten hinsichtlich der Energieversorgung zu entkommen. Finanziert wurden die (nicht-)erneuerbaren Energien Windkraft und Solarsysteme von Anfang an durch öffentliche Mittel und steuerbegünstigte private Investitionen.

Damit wurde Kalifornien zum Vorreiter beim Ausbau der erneuerbaren Energien – die gar nicht erneuerbar sind – im mächtigsten Land der Welt. US-Präsident Carter entschied sich 1979, vermutlich aufgrund der Ereignisse im Iran, der Idee zu folgen.

Ein energiepolitischer Alleingang der USA auf diesem neuen Versuchsfeld war aber ausgeschlossen. Nicht nur die NATO-Länder, sondern alle Staaten der Welt sollten daher mit ins Boot eines „CO₂-Regimes“ genötigt werden. Um das Konzept weltweit akzeptabel und den Regierenden schmackhaft zu machen, bot sich Angst als Mittel der Wahl an, und eine steuerfinanzierte Umsetzung versprach dazu eine hohe Akzeptanz. Da traf es sich ausgezeichnet, dass der Geophysiker Frank Press als wissenschaftlicher Berater im Weißen Haus vorausschauend ein Konzept ausgearbeitet hatte, wonach angeblich bestätigt wäre, dass das vom Menschen emittierte Spurengas CO₂ als Treibhausgas in der Atmosphäre wirksam sei, was mittelfristig zur Erwärmung der Erde um mehrere Grad Celsius führen würde. So gelang es tatsächlich, dass die unwahre CO₂- Theorie aus dem 19. Jahrhundert binnen weniger Jahre zur physikalischen Wahrheit erhoben wurde, obwohl sie von Albert Einstein bereits 1917 widerlegt worden war. Heute sprechen führende Wissenschaftler von dem damals eingefädelten „größten Betrug der Menschheitsgeschichte“. So erklärte Dr. Jürgen Langeheine, Physiker und früheres hochrangiger Manager bei der BASF, in seinem 2012 erschienenen Buch „Energiepolitik in Deutschland. Das Geschäft mit der Angst“: „Das Treibhausmodell in Bezug auf die CO₂- Emissionen ist thermodynamischer Unsinn. Der Anstieg der Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre ist eine Folge der durch die veränderte Aktivität der Sonne hervorgerufenen Erwärmung der Erde und dadurch entstandener CO₂- Ausgasung der Ozeane. Der Einfluss des Menschen auf diesen Prozess ist unbedeutend.“ Oder, wie er anschaulich erklärt: „Eine kältere Tasse Tee (CO₂- Moleküle in der oberen Atmosphäre) kann eine warme Tasse Tee (CO₂- Moleküle in der bodennahen Atmosphäre) nicht noch wärmer machen“ – gemäß dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Doch der CO₂-Aktivismus hat viele Väter. Die Verantwortung ist nicht mehr zu verorten! Das sagt eine frühere FDPLandesparlamentariern, die zu dem Komplex seit zweieinhalb Jahrzehnten forscht. Ihr Name ist der PAZ-Redaktion bekannt. Sie gibt folgendes Statement ab: „Mit dem harmlosen CO₂-Molekül wird unmoralischer Blödsinn doppelt praktiziert: Mit dem Amtstempel ,Schadstoff’ wird Luft zu Geld gemacht, und gleichzeitig wird gegenüber anderen mit Schädigungsrechten (Allowances = Du darfst) geschachert, d.h. man verkauft Dritten das Recht, anderen zu ‚schaden‘.“

Plötzlich physikalische Wahrheit
Seit den 1970er Jahren bemühten sich einflussreiche Politiker in den USA und Deutschland über internationale Organisationen wie das IPCC, die WMO, das IIASA (International Institute for Applied Systems Analysis) und andere, die CO₂-Treibhausgastheorie national und international zu implementieren und wirksam zu verbreiten. Sogenannte „ehrgeizige Zielmarken“ auf dem Weg zu dem „Netto-Null“ – in Bezug auf CO₂- Emissionen – werden den Staaten seit dem Kyoto-Protokoll von 1997 vorgegeben. Wie das gelang, enthüllt jetzt KI aufgrund von variierten Fragestellungen mit erstaunlicher Klarheit. Binnen weniger Jahre wurde durch die Arbeit diverser Organisationen und NGOs tatsächlich erreicht, dass die CO₂-Falschbehauptung als eine Gefahr für die Menschheit zur physikalischen Wahrheit avancierte.

KI liefert die Erklärungen:
(0) „Die Ölkrise 1973/74, ausgelöst durch das Ölembargo der OPEC-Staaten während des Jom-Kippur-Krieges, hatte weitreichende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und den Alltag. Sie markierte das Ende der Nachkriegs-Boomjahre und führte zu einem Umdenken in Energie- und Umweltfragen. Die Krise führte zu einer verstärkten Suche nach alternativen Energiequellen und Bemühungen um Energieeffizienz (z.B. verbesserte Wärmedämmung).“
(0) „Die Treibhausgastheorie spielte den USA während der Ölkrise der 1970er Jahre insofern in die Hände, als sie wissenschaftliche Argumente für eine Abkehr vom ausländischen Öl lieferte und den Umbau der eigenen Energieversorgung forcierte, ohne primär als politisches Druckmittel gegen die OPEC zu erscheinen.“
(0) „Carters Regierungsapparat, insbesondere der Geophysiker Frank Press, initiierte Studien, um die Problematik in die Energiepolitik zu integrieren.“

Tatsächlich beauftragte Press nachweislich verschiedene Wissenschaftler, die teils bei US-Behörden beschäftigt waren, mit der Erstellung von Memos und Kurzstudien zu dieser Frage. Daraufhin veröffentlichte die National Academy of Sciences 1979 auf Anfrage des Weißen Hauses den wegweisenden Charney-Bericht „Carbon Dioxide and Climate: A Scientific Assessment“. Das Ergebnis war die Warnung, dass eine Erwärmung der Erde um etwa drei Grad Celsius wahrscheinlich sei. Ebenfalls wurde 1979 die „JASON Group“, laut KI „eine unabhängige Gruppe von Wissenschaftlern“, mit einer Untersuchung beauftragt, um die langfristigen Auswirkungen von CO₂- Emissionen auf das Klima zu prüfen. Der Bericht bestätigte, dass eine Verdoppelung von CO₂ in der Atmosphäre zu einem signifikanten Temperaturanstieg führen würde.

KI enthüllt weiter inklusive durchgeführten Faktencheck:
„Kalifornien schuf staatliche Anreize, Steuergutschriften (Federal Investment and Energy Credits) und Einspeisevergütungen. Diese Maßnahmen machten Investitionen (in die erneuerbaren Energien) sehr attraktiv. Die ersten großen Windparks (Windfarms) entstanden infolge dieser Förderung in den späten 70er und frühen 80er Jahren, unter anderem in Tehachapi und Altamont Pass. Die Ölkrise führte also dazu, dass der Staat und private Investoren in die Forschung und Entwicklung von Windkraftanlagen investierten, um alternative Energiequellen zu finden.“ Für den rein politisch motivierten Einstieg der USA in die (nicht-)erneuerbaren Energien liefert auch die Filmindustrie jener Jahre mit dem Film „American Gigolo“ von 1980 (deutscher Titel „Ein Mann für gewissen Stunden“ mit Richard Gere in der Hauptrolle) einen eindrucksvollen Beleg. Der Film wurde von Februar bis April 1979 gedreht, also unmittelbar nachdem im Januar 1979 der Umsturz des Schah-Regimes in Persien stattgefunden und die Mullahs an die Macht gespült hatte. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat der Filmregisseur Paul Schrader aus damals aktuellem Anlass die folgende Szene in den Filmklassiker eingebaut: Los Angeles, Kalifornien, Ende der 1970er Jahre. Im Saal eines Luxushotels sitzt ein schwerreiches, vornehmes Publikum an den Tischen und lauscht der Rede des Senators Charles Stratton. Dieser beschreibt die „schwierige wirtschaftliche Lage“, in der sich das Land befand. Landesweit kam es zu Energiesparmaßnahmen und Preissteigerungen. Man erkannte die verhängnisvolle Abhängigkeit von den Ölimporten aus dem Nahen Osten. Befürchtet wurde eine andauernde Verknappung des Öls auf dem Weltmarkt. Stratton schwört das Publikum auf grundlegende Änderungen bei der Energiegewinnung ein: „In Zeiten wirtschaftlicher Einschränkungen sind es die Privilegierten, die den anderen vorausgehen sollten, sozusagen als Wegbereiter für eine neue Zeit! Wir verfügen über die technologischen Mittel und das Wissen, um unser geliebtes Vaterland aus dem Würgegriff der fossilen Treibstoffe zu befreien.“ Wie in diesem Filmklassiker nachgestellt, wird es sich Ende der 70er Jahre in Kalifornien wohl so abgespielt haben. Fragt man KI allerdings allgemein nach dem vom Menschen verursachten CO₂-Ausstoß, liegt die Antwort ganz auf Linie der veröffentlichten Falschbehauptung. Doch welch eine „stupide“ Entlarvung des Lügengebäudes liefert diese Auskunft: „Seit Beginn der Industrialisierung hat der Mensch die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre um fast 50 Prozent erhöht. Auch wenn das menschengemachte CO₂ oft nur auf ca. vier Prozent der jährlichen Gesamtflüsse geschätzt wird, ist es die Netto-Erhöhung, die zählt. Es ist wie ein Fass, das durch einen kleinen, kontinuierlichen Zufluss überläuft, obwohl der Wasserstand durch die natürlichen Zu- und Abflüsse eigentlich konstant war.“

Dümmste Form der Spekulation
Zu derartigem Klamauk hat sich der deutsch-amerikanische Atmosphärenphysiker und Meteorologe Professor Gerhard Kramm mehrfach in E-Mails kritisch geäußert: „Da die statistische Beschreibung von meteorologischen Größen auf Messdaten der Vergangenheit beruht, ist der Begriff des Klimaschutzes barer Unsinn. Man kann solche Daten allenfalls gegen Missbrauch schützen, mehr auch nicht. Wer auf die sogenannten Klimamodelle hinweist, der hat überhaupt nicht begriffen, was da getrieben wird. Das ist Spekulation mit numerischen Modellen, sicherlich die teuerste und dümmste Form der Spekulation.“ Kramm weiter: „Die CO₂- Treibhausblödelei wurde in Deutschland von der Kernenergie-Lobby unter der Führung des von-Weizsäcker-Schülers (gemeint ist Carl Friedrich von Weizsäcker) Wolf Häfele (1927–2013) als Waffe gegen den Konkurrenten ‚Kohleverstromung‘ seit 1973 gezielt eingesetzt. Nachdem Häfele, bekannt als ‚Vater des Schnellen Brüters‘, 1973 zum Direktor des IIASA-Projekts ‚Energiesysteme‘ ernannt worden war, begann die Anti-CO₂- Propaganda. Die Behauptung, dass die Minderung der CO₂-Konzentrationen ‚nach Kenntnis aller Klimaforscher nützlich für die heutigen und erst recht künftigen Menschen sei‘, ist haarsträubender Unsinn. Bis heute existiert nicht die Spur eines Beweises, dass die atmosphärische CO₂-Konzentration irgendeine der 29 verschiedenen Klimate, wie sie gemäß der Koeppen-Geiger-Klimaklassifikation abgebildet sind, überhaupt beeinflusst.“ Kramm gehört zu den Unterzeichnern des Aufrufs „No Need to Panic About Global Warming“, den das „Wall Street Journal“ am 27. Januar 2012 veröffentlichte. Unter den 16 hochgradig qualifizierten internationalen Wissenschaftlern waren: Nir Joseph Shaviv, israelisch-US-amerikanischer Physiker und Professor am Racah-Institut für Physik der Hebräischen Universität Jerusalem sowie Dr. David Nowell, „former chairman and NATO meteorologist from Canada, Dr. Antonio Zichichi, president of the World Federation of Scientists, Dr. William Gray, Colorado State University, former president of the American Meteorological Association, Dr. Diane Douglas, climatologist and paleoclimatologist, Dr. Harry Lins, cochairman of the IPCC Hydrology and Water Resources Working Group, Dr. Antonio Zichichi, President of the World Federation of Scientists, Dr. Ivar Giaever, Nobel Laureate and physicist“ – alles Namen, die für sich und die höchste wissenschaftliche Qualität ihrer Statements sprechen.

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)* Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung, 17.04.2026, S.3 ; EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie der Autorin Dagmar Jestrzemski für die Gestattung der ungekürzten Übernahme, wie schon bei früheren Artikeln :  https://www.preussische-allgemeine.de/ ; Hervorhebungen im Text: EIKE-Redaktion.

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Windparkfriedhof Nordsee*

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Dagmar Jestrzemski  (Red. PAZ)*

Eine Nachricht sorgte in der letzten Woche für blankes Entsetzen. Am 26. Januar wurden auf dem 3. Gipfeltreffen der Nordseeländer in Hamburg die Ausbauziele für eine europäische Kooperation bei Windenergie auf See bis 2050 bekannt gegeben.
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Konferenzteilnehmer waren die Regenten und Vertreter der Nordsee-Anrainerländer, Irlands und Luxemburgs sowie zahlreiche Teilnehmer und Beobachter von Verbänden, Vereinen, NGOs, der EU-Kommission und der NATO.

Laut der „Hamburger Erklärung“ sollen vor den Küsten der Nordsee-Anrainerländer binnen 25 Jahren – also bis zur angestrebten sogenannten Klimaneutralität 2050 – zusätzliche Offshore-Projekte mit insgesamt 100 Gigawatt (GW) grenzüberschreitender Leistung installiert werden. Das liefe auf nicht weniger als eine Verzehnfachung der jetzigen Kapazität hinaus und damit, wie die „Qualitätsmedien“ kommentarlos berichteten, auf den Bau von „Tausenden“ weiteren Offshore-Windkraftanlagen in der Nordsee. Als gemeinsames Ziel für den Ausbau der Windenergie auf See wurden 300 GW Leistung festgelegt. Zentrales Element ist ein „Joint Offshore Wind Investment Pact“ von Nordsee-Staaten, Offshore-Windindustrie und Übertragungsnetzbetreibern in Höhe von 9,5 Milliarden Euro. Eine erste Verbindung, die Windpark-Anbindung und Stromhandel kombiniert, soll Mitte der 30er Jahre hergestellt sein. „Die Nordsee als Kraftwerk für ein resilientes und wettbewerbsfähiges Europa“ lautet die Überschrift der von der Bundesregierung veröffentlichten „Hamburger Erklärung“. Die Nordsee wird darin als „strategischer Schlüsselraum Europas“ bezeichnet. Laut Bundeswirtschaftsministerin Reiche soll die Nordsee gar „zum größten Energiehub der Welt“ entwickelt werden.

Dabei muss man sich vor Augen führen: Derzeit wird allein in den deutschen Wirtschaftszonen der Nord- und Ostsee mit Hochdruck der Zubau von 30 GW Leistung bis 2030 vorbereitet, zusätzlich zu den derzeit 9,2 GW, wovon 7,4 GW auf die Nordsee entfallen.

Für die europäischen Kooperations- und Ausbaupläne der volatilen Windenenergie auf See wurde interessanterweise nicht wie sonst üblich der Klimaschutz betont. Wie denn auch jeder mitdenkende Bürger schlussfolgern muss, dass sich das Klima durch die exponentiell zunehmende Abschöpfung des Windes weiter in chaotischen Prozessen verändern kann und wird. Interessanterweise wiederholt sich an dieser Stelle Geschichte. Es geht bei den Hamburger Beschlüssen auch und vor allem um die europäische Energieunabhängigkeit von Russland. Man muss hier an den Ursprung der „Erneuerbaren-Bewegung“ erinnern. Ende der 1970er Jahre wollten sich die USA und Europa wegen der anhaltenden Ölkrise erklärtermaßen aus ihrer Abhängigkeit von den fossilen Kraftstoffen aus den Golfstaaten „befreien“. Mit massiven Steuergeschenken wurde in Kalifornien ein Investmentboom für Windenergie ausgelöst. Damals wurden die Ideale der europäischen Aufklärung verraten: Der Begriff „erneuerbare Energie“ musste dabei als Propaganda-Schlagwort herhalten, obwohl er keine physikalische Wahrheit beinhaltet.

Wind bringt notwendigen Regen

Viele Bürger möchten vermutlich nicht glauben, dass eine derartige Irreführung in den USA und im Europa der Aufklärung möglich ist. Doch es spielte dabei auch die Wiederbelebung der Zensur eine Rolle, und zwar in Form des Verschweigens einer großen Anzahl von internationalen Studien, die den Betrug entlarven. Betroffen davon war nicht zufällig auch hochkarätige wissenschaftliche Literatur wie Albert Einsteins Abhandlung „Zur Quantentheorie der Strahlung“ von 1917. Einstein lieferte als Erster den theoretischen Nachweis, dass Gase keine Wärme speichern können. CO₂ wird dennoch ab­sichtlich irreführend als Treibhausgas bezeichnet.

Verschwiegen wurde auf dem Gipfeltreffen auch, dass die Nordsee schon jetzt ein Sanierungsfall ist. Das Ökosystem unseres besonders schutzbedürftigen Randmeers ist durch den Abrieb der Chemikalien von mehr als 4.000 Windkraftanlagen, intensive Fischerei, Geisternetze, Vermüllung, PFAS-Einträge und den Schiffsverkehr bereits stark belastet. Dazu kommt der beklagenswerte Vogelschlag durch Kollision mit den Windrädern. Außerdem werden meteorologische Veränderungen beobachtet, weil der lebensnotwendige Wind bedenkenlos in immer größerem Umfang „geerntet“ wird. Man muss wohl daran erinnern, dass der Wind uns den Regen bringt. All das sind Warnsignale an die Verantwortlichen.

Doch über diese traurige Realität wird nie in Zusammenhang mit der gefährlichen Energiepolitik verhandelt. Es könnte ja allzu vielen Bürgern der tiefe Abgrund zwischen dem kritischen Zustand der Nordsee und dem merkwürdig pathologischen Kadavergehorsam unserer demokratisch gewählten Staatsoberhäupter gegenüber der autoritären, verlogenen EU-Klimapolitik auffallen.

In Brüssel faselt man von Umweltschutz, während die flächenhafte Zerstörung und Verschmutzung durch immer mehr Wind- und Solarindustrieanlagen an Land und auf See zunimmt. Die Brüsseler Logik entstammt jener Parallelwelt, wo Milliardeninvestments und angstmachende Narrative über das harmlose Molekül CO₂ zusammengehören.

Das Hamburger „Paket des Grauens“ erinnert durch seine schockierende Dimension wieder einmal daran, dass wir alle Mitgefangene der irreführenden Erzählungen und Handlungsoptionen sind, die sich unter der Bezeichnung „Klimaschutz“ in der Politik, der Medienwelt und leider auch in den Köpfen der meisten Bürger eingenistet haben. Das uralte Symbol der drei Affen – nichts sehen, nichts hören, nicht sprechen – kennzeichnet trefflich das Verhalten unserer demokratisch gewählten Volksvertreter, wenn es um die Propagierung der rabiaten Methoden der nicht-erneuerbaren Energien und ihrer Auswirkungen geht.

Eine Sprecherin der Windbranche enthüllte unfreiwillig den Betrug. Am Rand des Gipfeltreffens forderte sie eine deutliche Aufstockung der staatlichen Subventionen, da viele und umfangreiche Offshore-Windparks die lokalen Windgeschwindigkeiten beeinträchtigen. Hinzu kommen steigende Kosten und Rohstoffpreise. Infolgedessen erwarten die Betreiber langfristig sinkende Erträge für ihre Stromerzeugung. Messdaten deuten darauf hin, dass sowohl der bodennahe Wind als auch der für die Windkraft wichtige Höhenwind seit Jahren abnehmen.

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)* Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung; 06.02.2026, S.8 ; EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie der Autorin Dagmar Jestrzemski  für die Gestattung der ungekürzten Übernahme, wie schon bei früheren Artikeln :  https://www.preussische-allgemeine.de/ ; Hervorhebungen im Text: EIKE-Redaktion.

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Energie aus dem Schutzgebiet (PAZ)*

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Dagmar Jestrzemski
(PAZ)* :

    Energie aus dem Schutzgebiet
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Alle Hürden abgeräumt und alle Bedenken ausgeräumt –
Die Doggerbank in der Nordsee wird Windindustriegebiet.

In der südlichen Nordsee erstreckt sich in West-Ost-Richtung die Doggerbank, eine über 300 Kilometer lange und teils über 120 Kilometer breite Sandbank in einer Wassertiefe von etwa 13 bis 30 Metern unter dem Meeresspiegel. Sie verläuft vom Festlandsockel Großbritanniens bis in niederländische, deutsche und dänische Meeresgebiete.

Mit einer Fläche von 17.600 bis 18.000 Quadratkilometern ist die Doggerbank die größte Sandbank in der Nordsee. Nach der letzten Eiszeit bildeten die „Dogger Hills“ vor etwa 8.000 Jahren den Südrand der Nordsee. Weit vorgeschoben im Bereich der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) befindet sich der mit 1.624 Quadratkilometern relativ kleine deutsche Teil der Doggerbank. Deutschland hat hier eingeschränkte hoheitliche Rechte.

Östlich davon liegt der dänische Teil der Doggerbank, westlich angrenzend sind es der niederländische und der britische Gebietsanteil der Sandbank (englisch „bank“).

Mit einer Gesamtfläche von 8.660 Quadratkilometern ist der britische Teil der Doggerbank im Bereich zwischen

125 und 290 Kilometer vor der Küste von Yorkshire der weitaus größte Gebietsanteil aller vier Nordseeanrainerstaaten. Der Name Doggerbank ist angelehnt an den historischen holländischen Schiffstyp Dogger, der seit dem 14. Jahrhundert für die Fischerei in der Nordsee und insbesondere für den Dorschfang mit Handangeln eingesetzt wurde.

Natura-2000-Schutzgebiet

Die Doggerbank ist das ökologische Herz der Nordsee. Die größte Sandbank im Randmeer des Atlantiks ist der Lebensraum für eine große Vielfalt an Fischarten wie auch für Schweinswale und Delfine. Hier befindet sich das wichtigste Laichgebiet der Nordsee und somit „die Kinderstube“ der Fische. Davon profitieren auch die Seevögel. Nach Großbritannien hat jetzt auch Deutschland die schädliche Grundschleppnetzfischerei auf der Doggerbank verboten.

Die deutschen, niederländischen und britischen Teile der Doggerbank gehören zum europäischen Netzwerk der Natura-2000-Schutzgebiete, das zur Erhaltung der biologischen Vielfalt dient. Deutschlands Teil ist seit 2017 zudem als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Dennoch wird bereits seit der Großen Koalition der Plan erörtert, das streng geschützte Meeresgebiet für die Windkraft zu öffnen. Bis 2030 sollen das Wirtschafts- und das Umweltministerium hierzu eine Entscheidung treffen.

Obwohl das europäische Schutzgebietsnetz der Nordsee „Natura 2000“ lobend als „Europas zentrale Antwort auf den zunehmenden Verlust der Artenvielfalt“ bezeichnet wird, ist die Offshore-Windindustrie stillschweigend von dem strengen Schutzgebot ausgenommen. Der allmähliche Ausbau der küstennahen Offshore-Windenergie durch die Nordsee-Anrainerstaaten erfolgt seit dem Jahr 2008, ohne dass bisher auch nur eine Abschätzung der dadurch entstandenen Verluste an Lebensraum, Bestandszahlen einzelner Arten, Änderung der Windverhältnisse sowie des Giftstoffeintrags ins Meerwasser seitens der EU-Kommission geboten oder von den Anrainerstaaten vorgenommen wurde.

Galt es noch bis vor 15 Jahren als undenkbar, weit vorgelagerte Windparks in der Nordsee zu errichten, begannen in Großbritannien 2012 gleichwohl, in Deutschland fast ohne mediales Echo, die Planungen für den Windpark „Dogger Bank“ auf dem britischen Teil der Doggerbank. Das Projekt wird von einem Joint Venture der Unternehmen Equinor, SSE Renewables und Vårgrønn realisiert.

Gleichzeitig baut RWE den daran angeschlossenen Offshore-Windpark Sofia. In Großbritannien wird das Vorhaben kaum auf seine Risiken hin hinterfragt, gilt es doch „als wichtiger Bestandteil der britischen Strategie zur Erreichung der ‚Klimaneutralität‘ bis 2050“.

107 Meter lange Rotorblätter

Der Ausbau des, wie es heißt, größten Windparks der Welt erfolgte schrittweise nach Abschluss der vorgeschriebenen „Umweltverträglichkeitsprüfungen“ und ist inzwischen weit fortgeschritten. Nach Unternehmensangaben können mit dem Windstrom rund sechs Millionen britische Haushalte versorgt werden.

Die Abschnitte A, B und C des Windparks wurden mit einer Nennleistung von jeweils 1,2 Gigawatt (GW) konzipiert, entsprechend einer installierten Gesamtkapazität von 3,6 GW. Inzwischen hat auch der Energiekonzern RWE seinen daran anschließenden Windpark „Sofia“ mit weiteren 1,4 GW Leistung beinahe vollständig fertiggestellt. Die Inbetriebnahme der einzelnen Cluster soll schrittweise ab diesem Jahr erfolgen. Der Windpark ist bereits an das nationale Stromnetz des Vereinigten Königreichs angeschlossen und liefert seit 2023 Strom an britische Privathaushalte und Unternehmen.

In der Entwicklung sind bereits die Cluster Doggerbank D mit 1,5 GW und Doggerbank South mit einem Potenzial von drei GW. Ein Ausbau von derzeit

9,5 bis zur Kapazität von 13 GW wird für möglich gehalten. Demnach ist die Bebauung des gesamten britischen Teils der Doggerbank mit 1.500 Windrädern des Typs GE Wind Energy Haliade-X 12 MW möglicherweise bereits in der Projektionsphase. Der Rotor dieses Typs hat drei 107 Meter lange Blätter und dreht sich maximal 7,81 mal in der Minute.

Starkwind- oder Schwachwindzone ?

Bei dem „potentiellen Areal“ von 8.660 Quadratkilometern dürften dann die staatlichen Subventionen in Form von „Contracts for difference“ (CFD) in noch weit höherem Umfang in die Taschen der Betreiber fließen. Heißt: Der Staat leistet Ausgleichszahlungen, wenn nicht genug Strom produziert wird oder wenn Windräder abgeregelt werden müssen, um das Stromnetz zu entlasten.

Was auffällt: Bezüglich der Doggerbank fehlt seitens der Windkraft-Unternehmen das übliche Loblied auf die „ausgezeichneten Windverhältnisse“ vor Ort. Über KI findet man hierzu widersprüchliche Angaben: „Die Doggerbank ist keine Schwachwindzone, sie ist eine der windreichsten Regionen Europas und wird daher für den größten Offshore-Windpark der Welt genutzt.“

Demgegenüber findet man auch: „Obwohl die Doggerbank als Schwachwindzone gilt, sind die dort vorherrschenden Winde stabil und stark genug, um eine nachhaltige Stromproduktion zu gewährleisten.“ Dahinter steckt die Tatsache, dass das Vereinigte Königreich die Flachwasserzone im Herzen der Nordsee unbedingt für die Erreichung seiner „Klimaziele“ bis 2050 nutzbar machen will – Windverhältnisse hin oder her, Schutzgebiet hin oder her.

Naturschutz
Kein wirksamer Schutz für die Doggerbank in Sicht
Schwerwiegende Folgen für Wind- und Meeresströmungen –
Doch Umweltverbände halten sich mit Kritik an Windparks zurück.

Die neuen leistungsstarken Windkraftanlagen verlangsamen die Windströmung über der Nordsee um 30 und 40 Prozent. Mit jeder Umdrehung der Rotoren werden kilometerlange Nachläufe, sogenannte Windschleppen, mitten in der „atlantischen Wetterküche“ erzeugt. Es bildet sich eine Zone mit geringerer Windgeschwindigkeit und erhöhter Turbulenz, die sich je nach dem Windstrom ausbreitet. Dazu hat ein Team des GEOMAR Helmholtz-Zentrums Hereon in Geesthacht eine erste Studie durchgeführt, die im Juni 2021 im Fachmagazin „Nature Scientific Reports“ veröffentlicht wurde.

Demnach reicht die verlangsamte Strömung im Lee der Windmühlen 35 bis 40 Kilometer weit, bei bestimmten Wetterlagen sogar bis zu 100 Kilometer. Die Leistung eines benachbarten Windparks könne sich damit um 20 bis 25 Prozent verringern, was auch zu „wirtschaftlichen Verlusten“ führe. Ferner wurde festgestellt, dass sich infolge der verringerten vertikalen Durchmischung der Wasserschichtung der Salz- und Sauerstoffgehalt des Wassers, Temperatur, Strömung und Nährstoffgehalt je nach der Wassertiefe verändern. Die Forschungen werden zwar fortgesetzt, jedoch ohne die bisher gewonnenen bedenklichen Erkenntnisse einer breiteren Öffentlichkeit medial zu vermitteln.

Im deutschen Teil der Sandbank liegt das Schutzgebiet Doggerbank in einer Tiefe von 29 bis etwa 48 Meter. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) stellt fest: „Aktuell ist das Naturschutzgebiet Doggerbank besonders durch den fortschreitenden Ausbau der Windkraft auf See inner- und außerhalb der deutschen Gewässer belastet. Im deutschen Schutzgebiet selbst gibt es ebenfalls Planungen für die Errichtung von Windparks. Aber auch die geplanten Windparks in der Nähe des Schutzgebiets sowie bestehende Anlagen in den Gewässern der Nachbarstaaten (gemeint ist offenbar der britische Windpark „Dogger Bank“) und die damit einhergehenden Störungen wie Kabelverlegungen und Serviceverkehr sind eine zunehmende Belastung, vor allem für Vögel und Meeressäuger. Das BfN setzt sich dafür ein, dass ein Ausbau der Offshore-Windkraft nur naturverträglich und unter Berücksichtigung der Schutzziele erfolgen kann.“ Was immer das auch im konkreten Fall bedeuten mag.

Ebenso vage äußert sich auf Anfrage der BUND, Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland: „Der BUND hat zum Zeitpunkt der länderübergreifenden Öffentlichkeitsbeteiligung durch Großbritannien keine Stellung genommen. In diesen internationalen Fällen arbeiten wir über unsere Netzwerke und stimmen uns mit den jeweiligen nationalen NGOs ab. Da aber die Windparks eben schon im Bau sind, ist der größte Umwelteinfluss bereits erfolgt. Wir werden in den nächsten Jahren jedoch die Möglichkeit haben, durch wissenschaftliche Zusammenarbeit … (usw.)“. Auch der WWF antwortet auf Anfrage mit Allgemeinplätzen: „Der Ausbau der Offshore-Windkraft muss naturverträglich erfolgen und darf nicht im Meeresschutzgebieten stattfinden, damit diese dem Schutz von Arten, Lebensräumen und wichtigen Funktionen des Ökosystems gerecht werden können.“    D.J.

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)* Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung; 09.01.2026, S.2 ; EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie der Autorin Dagmar Jestrzemski für die Gestattung der ungekürzten Übernahme, wie schon bei früheren Artikeln :  https://www.preussische-allgemeine.de/ ; Hervorhebungen im Text: EIKE-Redaktion.

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Wissenschafts-Skandal : Klima-Alarm mit falschen Daten*

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Wolfgang Kaufmann (Red. PAZ)* :
            Potsdamer Wissenschaftler lösen mit fehlerhaftem Aufsatz weltweit Hysterie aus
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Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) gilt offiziell als unabhängig, obwohl seine Grundfinanzierung zu 100 Prozent durch Bund und Länder erfolgt. Am 17. April 2024 veröffentlichte das renommierte Fachmagazin „Nature“ eine Studie der Mitarbeiter der PIK-Abteilung Komplexitätsforschung Maximilian Kotz, Anders Levermann und Leonie Wenz mit dem Titel „Die wirtschaftlichen Kosten des Klimawandels“. Darin wird behauptet, dass der Klimawandel die globale Wirtschaftsleistung bis zum Jahre 2049 um 38 Billionen US-Dollar mindern werde – selbst wenn es nur zu einer moderaten Erderwärmung komme. Außerdem hieß es, die 38 Billionen seien das Sechsfache dessen, was all die Maßnahmen kosten würden, mit denen sich der Temperaturanstieg in der Atmosphäre auf zwei Grad begrenzen ließe.

Die Reaktionen auf die Studie, die 2024 zur am zweithäufigsten zitierten Facharbeit zum Thema Klimawandel avancierte, waren überwältigend: So nahmen die Bundesregierung und viele andere Regierungen rund um die Welt die Ausführungen der PIK-Wissenschaftler zum Anlass für neue klimapolitische Entscheidungen. Darüber hinaus stützten sich die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie das Netzwerk der Zentralbanken und Finanzmarktaufsichtsbehörden (NGFS) bei der Berechnung der künftigen Belastungen durch den Klimawandel und der Verabschiedung entsprechender Finanzkonzepte beziehungsweise Risikoeinschätzungen auf den Artikel.

Fehlerhafte Daten verwendet

Dabei hätte die Studie niemals gedruckt werden dürfen, denn sie strotzte vor methodischen Mängeln. Das trat bereits in der Begutachtungsphase zutage. Mehrere Fachleute äußerten massive Bedenken, was die Brauchbarkeit der verwendeten Vorhersagemodelle betraf. Ein Experte schrieb explizit: Leider müsse er darauf aufmerksam machen, „dass die statistische Methodik, auf die sich die Forschungsarbeit … stützt, keinerlei wissenschaftliche Grundlage hat“. Trotzdem veröffentlichte die Fachzeitschrift den Aufsatz. Daraufhin schwoll die Kritik extrem an, wobei nun auch die Datenbasis als unzureichend eingeschätzt wurde.

Das Herausgeberteam von „Nature“ reagierte am 24. Juni 2024 mit der Bekanntgabe kleinerer Korrekturen seitens der Autoren, die aber keine Wirkung zeigten. Also sah sich das Blatt veranlasst, am

6. August 2025 eine detaillierte Replik aus der Feder von Tom Bearpark, Dylan Hogan und Solomon Hsiang zu publizieren. Darin bemängelten die Wissenschaftler von den US-Eliteuniversitäten Princeton, Stanford und Columbia, dass fehlerhafte Wirtschaftsdaten aus Usbekistan für die Jahre 1995 bis 1999 das Gesamtergebnis erheblich verzerren würden, weil das Rechenmodell der PIK-Mitarbeiter anfällig für Fehlschlüsse sei. Eine Woche später kam in der „Nature“ dann außerdem noch der Klimaforscher Christof Schötz von der Technischen Universität München zu Wort, der den Autoren der Studie attestierte, statistische Unsicherheiten ignoriert zu haben, was „die Ergebnisse … unbedeutend macht“.

Kotz, Levermann und Wenz gaben sich angesichts der geballten Vorwürfe verhalten selbstkritisch, waren aber letztlich nicht gewillt, ihre fehlerhafte, alarmistische Horrorprognose in substanzieller Weise zu revidieren. Vielmehr reduzierten sie die angeblichen Kosten des Klimawandels einfach auf das Fünf- statt auf das Sechsfache der Aufwendungen für die Begrenzung der Erderwärmung – um dann profan hinzuzusetzen, diese Änderung sei „noch nicht überprüft“ worden.

Artikel komplett zurückgezogen

Aufgrund all dessen versah das Fachblatt „Nature“ den Artikel der PIK-Forscher schließlich mit der Anmerkung: „Die Leser werden darauf hingewiesen, dass die Zuverlässigkeit der in diesem Manuskript präsentierten Daten und Methoden derzeit infrage gestellt wird. Sobald die Angelegenheit geklärt ist, werden geeignete redaktionelle Maßnahmen ergriffen.“ Der Klärungsprozess dauerte bis zum 3. Dezember 2025, dann zog „Nature“ den Text komplett zurück, weil die notwendigen Verbesserungen „zu umfangreich für eine Korrektur“ seien.

Die AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag bezeichnete die Vorgänge um die Studie als
„weltweit wahrgenommenen Wissenschafts-Skandal“ und forderte als Konsequenz eine rigide Kürzung beziehungsweise Streichung der aus Steuergeldern stammenden Fördermittel für das besagte
Potsdamer Institut. Bleibt die naheliegende Frage,
ob das PIK überhaupt noch eine Existenzberechtigung habe. 

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)*  Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung; 19.12.2025, S.4 ; EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie dem Autor  Wolfgang Kaufmann  für die Gestattung der ungekürzten Übernahme, wie schon bei früheren Artikeln :  https://www.preussische-allgemeine.de/ ; Hervorhebungen im Text: EIKE-Redaktion.

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