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Trump hat die Mainstream-Medien gebrochen: …

Während der letzten 40 Jahre sind die Mainstream-Medien verkommen zu reinen und schamlosen politischen Propaganda-Organen. Dennoch fühlten sich konservative Führer ihnen verbunden – aus Furcht, von ihnen noch übler behandelt zu werden, wenn sie die Medien als das bezeichneten, was sie längst waren. Nicht so Donald Trump. Gab es jemals einen mächtigeren US-Präsidenten? Sie belegten ihn mit allen Schimpfwörtern unter der Sonne. Er nahm sie auf und nutze sie zum Gewinnen.

Welcher andere US-Präsident musste nicht vor der Medienhoheit kuschen oder auch nur höflich sein? Nur ein Milliardär, der trotz der Alten Medien gewählt worden ist, konnte es sich leisten, so gegen sie vorzugehen. Zum ersten Mal in der Historie der USA wurden die obersten Torwächter nationaler Diskussionen benannt und beschämt [unübersetzbares Wortspiel: named and shamed]… Die Könige und Königinnen der Medien haben sich bis zu einem Punkt manövriert, an dem die Menschen jemanden gewählt haben, der so mächtig ist, so reich und so unabhängig, dass er keinerlei Angst vor keinem dieser Medien hat. Dies ist die außerordentliche Versprechung der Wahl von Trump. Ist er der erste Präsident, der augenscheinlich niemandes Knecht ist – nicht von Geldgebern oder einer Partei-Maschinerie, von Industrien oder Zeitungsherausgebern.

Welcher andere US-Präsident brauchte nicht vor den Medien zu kriechen oder auch nur höflich zu ihnen zu sein?

Trump braucht sie nicht. Man unterschätze nicht, welche gewaltige Verschiebung der Medienmacht dieser Vorgang ist.

Donald Trumps Mediengipfel war eine ,f−−−ing firing squad’

NY Post, 21. November 2016

„Das Treffen war eine totale Katastrophe. Die TV-Oberbosse und Moderatoren gingen hin in der Erwartung, über den Zugang zu diskutieren, den sie zu einer Trump-Regierung bekommen würden, aber stattdessen erfuhren sie eine kalte Dusche im Stil von Trump“, fügte die Quelle hinzu.

Die Medien haben den Vertrag mit ihren Lesern gebrochen. Sie fütterten sie mit einer einseitigen kriecherischen Werbung, die Clinton als „Nachrichten“ verkaufte. Im Gegenzug wählten die Menschen Trump, möglicherweise einer der sehr Wenigen, die das degenerierte System aufbrechen können.

Die Quelle weiter: „Trump fährt fort zu sagen: ;Wir befinden uns in einem Raum der Lügner, der hinterlistigen und unehrlichen Medien, die über alles falsch berichten‘. Er sprach jeden Einzelnen in dem Raum an und nannte die Medien unehrliche, hinterhältige Lügner. Namentlich sprach er Jeff Zucker an und sagte, dass jedermann bei CNN ein Lügner sei und das CNN ein Netzwerk von Lügnern sei.

Trump erwähnte die NBC-Reporterin Katy Tur nicht namentlich, sprach aber von einer weiblichen Korrespondentin bei NBC, die falsch berichtet hatte. Dann erwähnte er eine Korrespondentin eines schrecklichen Netzwerkes, die aufgeschrien hatte, als Clinton verloren hatte – womit er Martha Raddatz meinte, die ebenfalls anwesend war.

Die Medienhoheit hat verstanden, was da kommt:

Es gab all die Fallen einer Wiederannäherung auf hohem Niveau: der gewählte Präsident Donald J. Trump, jetzt der leitende Pressekritiker der Nation, lud die Star-Moderatoren der Fernseh-Nachrichten für Montag zu einem privaten Gedankenaustausch.

Fernsehstars wie Lester Holt, Charlie Rose, George Stephanopoulos und Wolf Blitzer [teils Namen, die mir noch aus meiner Zeit in den USA Ende der siebziger Jahre in Erinnerung sind! Anm. d. Übers.] eilten zum Trump-Tower für das außerordentliche Treffen, normalerweise die Art von Ereignis, bei dem zwischen Journalisten und Politikern nach einem harten Kampf der Kampagnen die Luft gereinigt werden soll.

– NYpost

Nachdem er sie so angegriffen hatte, gab ihnen Trump am nächsten Tag wieder Hoffnung: Falls sie ihre Berichterstattung verbessern würden, würde er seine Meinung ändern:

„Für mich“, sagte Trump an einer Stelle, „wäre es eine großartige Errungenschaft, falls Sie in einem Jahr oder zwei noch einmal hierher zurückkehren und eine Menge Leute dabei haben, die sagen ,Sie haben einen großartigen Job gemacht’“. – New York Times

Die NY Times war das Hauptziel, zusammen mit CNN. [Ist es da Zufall, dass die NY Times so eng mit der „Süddeutschen Zeitung“ verbandelt ist, dass einmal pro Woche der SZ eine Original-Beilage der NYT beigefügt ist? Anm. d. Übers.] Am nächsten Tag verkaufte die Times das Ganze als ein „weniger trotzigen Trump“ und nannte ihn ein „Chamäleon“. Aber weder machte er Abstriche an seiner Kritik, noch entschuldigte er sich dafür (hier). Er agierte wie ein Trainer, der sein Team anbrüllte, ihm dann aber die Chance bot, sich zu rehabilitieren:

„Ich glaube, dass ich sehr hart angegangen worden bin“, sagte Mr. Trump während der ersten Minuten seiner Sitzung, auf der er die Times-Berichterstattung kritisierte. „Ich wurde extrem unfair behandelt, im wirklichen Sinne des Wortes.

Ich möchte sagen, dass sich die Times da mit am schlimmsten hervorgetan hat“. Dann fügte er mit Blick auf seine Beziehung zu der Zeitung hinzu: „Ich möchte das gerne umkehren. Ich glaube, dass es meine Arbeit sehr viel einfacher machen würde“.

Link: http://joannenova.com.au/2016/11/trump-has-broken-the-mainstream-media-a-president-so-powerful-he-tells-them-off-to-their-faces/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Wärmen Treibhausgase den Planeten um 33°C? Jinan Cao checkt die Zahlen

Jinan weist nach, dass diese Zahlen, wiederholt als „Fakten“ dargestellt, nichts weiter sind als eine falsche Anwendung der Stefan-Boltzmann-Gleichung. Falls die Erde kein perfekter Schwarzkörper ist, sondern eine Emissivität von 0,7 aufweist (wie Satelliten belegen), dann betrüge die Temperatur an der Oberfläche des Planeten ohne irgendeinen Treibhauseffekt nicht -18°C, sondern lediglich 5°C. Dies würde bedeuten, dass die gesamte, dem Treibhauseffekt geschuldete Erwärmung nur etwa 10°C beträgt und nicht eindrucksvolle 33°C wie von den üblichen Verdächtigen behauptet. Es bedeutet, dass der Treibhauseffekt viel weniger wichtig ist als dargestellt.

Der direkte Anstieg um 1,1°C, der nach einer Verdoppelung des CO2-Gehaltes ohne Rückkopplungen prophezeit wird, müsste ebenfalls neu berechnet werden. Diese Studie versucht nicht, das zu tun, aber falls Jinan recht hat, wäre auch diese Zahl deutlich niedriger. Jinan betrachtet, wie diese Zahl hergeleitet worden ist. Dr. David Evans hat ihm geholfen und auch die Einführung zu der Studie geschrieben. Diese folgt als Nächstes. – Jo Nova

Introduction von Dr David Evans

Die Stefan-Boltzmann-Gleichung beschreibt, wie viel Strahlung (Energie) ein Körper wie z. B. ein Planet oder eine Luftschicht abgibt. Sie taucht extensiv in der Klimawissenschaft auf, vor allem bei einfachen Berechnungen des mittleren Energieflusses, strahlt doch die Erde Wärme in den Weltraum ab als infrarote Strahlung.

Die Stefan-Boltzmann-Gleichung wird angewendet, um bekannte Patentlösungen der Klimadebatte zu erhalten wie etwa „ohne Treibhausgase wäre es 33°C kälter“ und „die direkte Auswirkung (also ohne Rückkopplungen) einer Verdoppelung des CO2-Gehaltes würde die Temperatur um 1,1°C steigen lassen“. In der Physik ist diese Gleichung Standard. Jeder Physiker oder Wissenschaftler kann sie auf Strahlung von der Erde anwenden; dafür reichen schon sehr rudimentäre Kenntnisse der Klimawissenschaft aus. (Es gibt hier kein Geheimwissen der Klimawissenschaft, die Gesetze von Arithmetik und Physik sind völlig ausreichend).

Jinan Cao seziert mit klinischer Präzision viele dieser Anwendungen der Stefan-Boltzmann-Gleichung und kommt zu dem Ergebnis, dass sie sehr schlampig angewendet worden ist. Glaubt jemand, dass die Anwendung seitens der Klimawissenschaft für eine Unter- oder Übertreibung der Rolle von CO2 sorgen? Jinans Beitrag ist trotz seiner theoretischen Natur nicht schwierig.

Diese Studie wird einige Leute sehr verärgern und verdient eine faire Würdigung. Sie zeigt valide Standpunkte auf und stellt die Anwendungen der SB-Gleichung in Frage, die irgendwie unbefriedigend sind.

Die heutigen Klimawissenschaftler werden versuchen, diese Kritik ins Lächerliche zu ziehen, und zwar mit den Worten, dass ihre eigenen Modelle sehr viel weiter entwickelt und genauer sind als die groben 0-D-Modelle, auf die man bei der Anwendung der SB-Gleichung zurückgreift. (Ein 0-D-Modell betrachtet die Erde als einen Punkt mit Null Dimensionen. Ein 1-D-Modell betrachtet eine Dimension, entweder Höhe in der Atmosphäre oder Breitengrad. Ein 3-D-Modell berücksichtigt die Erde als ein Gebilde mit Länge, Breite und Höhe.).

Aber hierbei gibt es zwei Probleme. Das erste Problem ist die Kompetenz: Wir wissen nicht, was innerhalb dieser Modelle vor sich geht. Wir haben also nur die Versprechungen der Modellierer, dass sie alles richtig gemacht haben. Die Modelle sind zu undurchsichtig und stehen für eine genaue Untersuchung seitens der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung. Das Motto der Royal Society lautet, niemandes Versprechungen zu glauben. Das zweite Problem ist, dass die heutige klimawissenschaftliche Gemeinschaft eine Gewohnheit an den Tag gelegt hat, Dinge zu übertreiben bis hin zu Todesdrohungen. Wie also könnten sie mit Themen umgehen, die so unabdingbar für ihre Finanzierung sind wie die Bedeutung von Treibhausgasen für unser Wohlergehen?

Allgemeine Fehler bei der Anwendung der Stefan-Boltzmann-Gleichung

Jinan Cao

1. Introduction

Klimawissenschaftler machen häufig methodische Fehler bei ihrer Anwendung der Stefan-Boltzmann-Gleichung.

Diese Gleichung ist einfach: ein Schwarzkörper mit Oberflächentemperatur T emittiert Energie pro Zeiteinheit und Flächeneinheit; J ist die Dichte des Energieflusses:

Wenn das Stefan-Boltzmann-Gesetz auf das Erde-Atmosphäre-System angewendet wird, machen Klimawissenschaftler oftmals einen oder mehrere der folgenden Fehler:

i) Ein Koeffizient ε im Bereich 0 bis 1, Emissivität genannt, sollte die Gleichung rechts multiplizieren, aber nicht bei der Anwendung auf Körper, die keine Schwarzkörper sind;

ii) Die falsche Spezifizierung der „Oberfläche“ und der „Oberflächen-Temperatur“ des Erde-Atmsphäre-Systems;

iii) die falsche Spezifizierung, ob eine Luftschicht ein einzelnes Objekt oder ein Cluster von Objekten ist oder nicht.

Diese Fehler können leicht offengelegt werden mittels der Untersuchung vieler Statements (und Verfahren), die gegenwärtig in der Klimaforschung am populärsten sind:

1) Der Treibhaus-Erwärmungs-Effekt von 33°C für die Erde

2) Die Oberflächenstrahlung von 390 W/m² des Energiehaushaltes der Erde

3) Die 1°C-Sensitivität ohne Rückkopplungen, und

4) die Formel für Emission durch eine Luftschicht.

2. THEORETISCHE ANALYSE

2.1 Der 33°C-Treibhauseffekt für die Erde

Wiederholt wurde gesagt, dass die mittlere Temperatur der Erde um 33°C niedriger liegen würde als heute, falls es keinen Treibhaus-Erwärmungseffekt geben würde (1 bis 5). 33°C = 15°C – (-18°C). Die -18°C ergeben sich aus der Gleichung des Strahlungsgleichgewichtes zwischen der Einstrahlung von der Sonne und der Ausstrahlung der Erde:


Dabei ist r der Radius der Erde, a (alpha) ist die Albedo der Erde, und S0 (= 1368 W/m²) ist die Solarkonstante, die die Dichte der einfallenden Sonnenstrahlung repräsentiert. Das Symbol ε steht für die Emissivität der Erdoberfläche.

In vielen aktuellen Arbeiten der Klimaforschung fehlt dieses ε, oder es wird gleich 1 gesetzt. Setzt man die Werte von a = 0,3 und ε = 1 in die Gleichung (2) ein und löst diese nach T auf, ergibt sich:

(3): (K) @ 255 (K) @ -18°C

Bei der Gleichsetzung von ε = 1 nehmen wir jedoch an, dass die Erdoberfläche die eines Schwarzkörpers ist, was sie niemals ist. Falls ε nicht 1 ist, sondern 0,9; 0,8; 0,7 oder 0,6 würde sich T ergeben zu -11,4°C, -3,6°C, 5,5°C oder 16,5°C. Das Ergebnis von -18°C ist einfach einem Verfahrensfehler geschuldet. Tatsächlich kann die Emissivität der Erde mit ε ≈ 0,7 angesetzt werden, ermittelt aus Satellitendaten der Ausstrahlungs-Spektren.

Die Temperatur an der Erdoberfläche, wie sie an den globalen Wetterstationen gemessen wird, liegt um 15°C (≅ 288 K). N2 und O2 machen etwa 99% der Luft aus. Beide sind buchstäblich transparente Elemente. Diese 15°C nahe der Erdoberfläche ist einfach eine andere physikalische Quantität, die nicht herangezogen werden kann, um davon minus 18°C zu subtrahieren. Weiße und transparente Elemente emittieren gar nichts, ganz gleich welche Temperatur sie haben.

Dieser Fehler beruht auf einem Missverständnis des Wortes „Oberfläche“, welches ein symbolisiertes Konzept des Stefan-Boltzmann-Gesetzes ist. Falls es keine Atmosphäre gibt, bedeutet der Terminus Oberfläche Land und Wasser auf der Erdoberfläche, und T repräsentiert die mittlere Temperatur der Bodenfläche. Falls es doch eine Atmosphäre gibt, die fast durchweg aus Stickstoff und Sauerstoff besteht, ist die Oberfläche immer noch die Bodenfläche und T immer noch die mittlere Temperatur der Bodenfläche, egal welche Temperatur die Luft hat. Grund hierfür ist, dass Stickstoff und Sauerstoff nicht radiativ sind (buchstäblich ε = 0 für Transparent- und Weißkörper). Multipliziert man etwas mit 0, kommt immer 0 heraus.

Wenn wir das gesamte Erde-Atmosphäre-System als ein Objekt identifizieren, ist dessen Oberfläche und die Oberflächen-Temperatur nicht mehr direkt verbunden, sondern weisen unterschiedliche Werte auf für unterschiedliche Strahlungs-Wellenlängen. Über die Absorptionsbänder von Wasserdampf und Kohlendioxid (d. h. das Absorptionsband 15 μm für CO2), ist die Oberfläche eine Luftschicht ab der Obergrenze der Atmosphäre (TOA) mit einer Dicke gleich der Absorptionstiefe, während die „Oberflächen-Temperatur“ die mittlere Temperatur von CO2-Molekülen ist innerhalb dieser Luftschicht (≅ -50°C). Genauso kann man die Oberfläche und die Oberflächen-Temperatur für jedwedes andere Absorptionsband radiativer Gase entdecken. Für die übrigen Bänder sind Oberfläche und Oberflächen-Temperatur an der Bodenfläche und deren mittlere Temperatur (≅ 12°C).

2.2 Die Strahlung von 390 W/m² im Energiehaushalt der Erde

Abbildung 1 erscheint auch im AR 4 des IPCC als eine Abschätzung des jährlichen und globalen mittleren Energie-Gleichgewichtes (8 bis 13).

Wir untersuchen die Strahlung von der Bodenfläche der Erde von 390 W/m², welche als korrespondierend mit einer Schwarzkörper-Emission betrachtet wird, p, bei 15°C mittels der Stefan-Boltzmann-Gleichung:

(4):

Erstens, die Bodenfläche der Erde ist niemals ein Schwarzkörper. Die Emissivität für die Bodenfläche der Erde ε↓g ergibt sich aus Gleichung (4).

Abbildung 1: Diagramm des Energiehaushaltes der Erde laut IPCC-Bericht AR 4 (2007).

Zweitens, es wurde eine mittlere Temperatur nahe der Oberfläche von 15°C angesetzt. N2 und O2 emittieren buchstäblich gar nichts, egal bei welcher Temperatur. T in Gleichung 4 muss die Temperatur der Bodenfläche der Erde sein, nämlich 285,04 K (11,89°C) (6, 7). Diese wurde berechnet aus ausgehenden spektroskopischen Messungen und Simulationen. Die Strahlung von der Bodenoberfläche ergibt sich dann zu:

(5): 

Die Emissivität der Bodenfläche der Erde ε↓g dürfte kaum nahe 1,0 liegen. Schwarzkörper ist eine Abstraktion eines physikalischen Konzeptes; kaum eine Substanz ist auf der Erde ein schwarzer Körper.

Man kann leicht verstehen, warum die Bodenoberfläche der Erde die 324 W/m² niemals vollständig absorbieren wird, weil sie eben keine Schwarzkörper-Oberfläche ist. Da diese beiden Bilder falsch sind, muss man viele andere Bilder am Emissionsbaum der Erde in Frage stellen.

2.3 Die 1°C-CO2-Klimasensitivität ohne Rückkopplungen

Es ist in der gegenwärtigen Klimaforschung weithin akzeptiert, dass eine Verdoppelung von CO2 aus sich selbst heraus eine Treibhaus-Erwärmung um 1°C auslöst, bekannt unter CO2 non-feedback climate sensitivity oder direkte Klimasensitivität von CO2. Bei der Debatte geht es um Rückkopplung; eine positive Rückkopplung wird zu einer höheren, eine negative zu einer niedrigeren Klimasensitivität führen.

Schauen wir einmal, wie dieses Statement abgeleitet worden ist. Die vom Erde-Atmosphäre-System pro Zeit- und Flächeneinheit emittierte Energie (Strahlungsfluss alias Antrieb), F, ergibt sich aus:

Die Ableitung von F unter Beachtung von T ergibt sich zu:

Daraus folgt:

Gleichung 8 wurde dahin gehend interpretiert, dass sie zeigt, wie viel Erwärmung DT sich für jedes Antriebs-Inkrement ergibt. Falls sich der CO2-Gehalt verdoppelt, wurde DT mittels einer spektroskopischen Untersuchung mit 3,7 W/m² berechnet. Setzt man DF = 3,7 W/m², T = 255 K in Gleichung 8 ein, ergibt sich Gleichung 9:

Die Ableitung einschließlich der Emissivität ergibt:

Nutzt man den Vorteil der Beziehung zwischen T und S0 in Gleichung (2), erhält man:

Setzt man T = 255 K in Gleichung 10 ein, erhält man das gleiche Ergebnis von 0,985°C. Man beachte, dass DT abhängig ist von der Emissivität ε via T, obwohl ε nicht einmal explizit in Gleichung 10 auftaucht. Falls ε gleich 1,0; 0,9; 0,8; 0,7 oder 0,6 wäre, ergäbe sich T jeweils zu -18°C, -11,4°C, -3,6°C, 5,5°C oder 16,5°C (wie oben) und würde nach Gleichung (10) jeweils 0,98°C, 1,01°C, 1,04°C, 1,07°C oder 1,11°C ergeben.

Der Fehler, der sich aus dem Weglassen der Emissivität ergibt, kann folglich nicht größer als 10% sein; es handelt sich in diesem Falle mehr um eine Verfahrensfrage. Das Problem ist jedoch, dass die Temperatur T eine physikalische Quantität aufweist, die sich von der mittleren Temperatur der Erde nahe der Oberfläche T↓air (h) unterscheidet, welche zum größten Teil die Temperatur von N2 und O2 ist. Diese beiden sind buchstäblich transparente Körper, die nichts emittieren, gleich welche Temperatur sie haben. Das Symbol H steht für die Höhe, die nahe der Oberfläche fast 0 ist. Um die direkte Klimasensitivität von CO2 abzuschätzen, muss man die Beziehung zwischen DT↓air (h) ~ DF und nicht DT ~ DF ermitteln. Es gibt Wärmeaustausch-Prozesse unabhängig von der Verbindung zwischen diesem T und T↓air (h).

2.4 Die Formel für Emission einer Luftschicht

Von Zeit zu Zeit wird die Atmosphäre repräsentiert durch eine (oder mehrere) Luftschichten für die Klima-Modellierung (8). Man betrachte eine gegebene Luftschicht mit Temperatur Ta und Bodenfläche S wie in Abbildung 2 gezeigt. In der gegenwärtigen Klimaforschung wird die Stefan-Boltzmann-Gleichung direkt angewendet, um σTa 4 zu erhalten für die emittierte Energiefluss-Dichte der Luftschicht. Sie wird einfach nur behandelt wie eine Scheibe eines festen Objektes.

Wie oben diskutiert, emittieren N2 und O2 bei keiner Temperatur irgendetwas. Nur die radiativen Gase in der Luftschicht emittieren. Man wird leicht erkennen, dass 1) nur die Temperatur der radiativen Spezies relevant ist und nicht die mittlere Temperatur der Luftschicht – unterschiedliche Gase können unterschiedliche Temperaturen aufweisen wegen ihrer unterschiedlichen Strahlungseigenschaften; 2) kein Gas ein Schwarzkörper ist, nicht einmal die radiativen Gase.

Es gibt hier einen fundamentalen methodischen Fehler. Weil die emittierenden Spezies so wenig in der Luft enthalten sind, kann eine gegebene Luftschicht nicht als ein einzelnes Objekt identifiziert werden, auf das man das Stefan-Boltzmann-Gesetz anwenden könnte (streng genommen das Planck’sche Gesetz). Das korrekte Verfahren wäre es, jedes einzelne radiative Molekül als ein Objekt zu identifizieren, dass gemäß seiner Temperatur und radiativen Bänder emittiert, was zur Bildung eines Clusters von Objekten innerhalb der Luftschicht führt. Wie viel die Luftschicht emittiert, muss berechnet werden mittels Aufsummierung der gesamten Strahlungsenergiedichte, die von jedem individuellen molekularen Objekt auf der Oberflächen-S emittiert wird. Das Prinzip der formulation wird im folgenden einfachen Beispiel erklärt:

Stellen wir uns eine Luftschicht vor, die n kleine, sphärische Graukörper-Objekte enthält mit einheitlichem Radius r, Emissivität ε und einheitlicher Temperatur T. Dabei ist der Abstand eines jeden Objektes zu einem gegebenen Punkt auf der Oberfläche der Luftschicht Li, wobei i von 1 bis n reicht wie in Abbildung 3 gezeigt. Auf der Oberfläche eines jeden individuellen Objektes muss die Emissions-Flussdichte (Energie pro Gebiets- und Zeiteinheit) der Stefan-Boltzmann-Gleichung folgen, d. h. ε σT↑4. Die Flussdichte nimmt mit dem Abstand von  ab. Daher ergibt sich die Gesamt-Flussdichte an einem gegebenen Punkt auf der Oberfläche der Luftschicht zu:

wobei

ein weiterer Koeffizient ist (0 < ζ <= 1), der in der gegenwärtigen Klimaforschung fehlt. Man beachte, ζ = 0 für n = 0, und ζ nähert sich 1, wenn n ausreichend groß genug ist in einem gegebenen Volumen. Dieser Koeffizient gilt auch für die Planck’sche Verteilungs-Funktion.

Gleichung (11) zeigt, dass die Flussdichte sehr stark abhängt von der Anzahl von Objekten innerhalb der Luftschicht. Falls die radiativen Objekte innerhalb der Luftschicht nicht dicht genug sind, wird der Summenterm nur einen sehr kleinen Teil ausmachen. Eine exakte mathematische Beschreibung kann entlang dieser Linie erfolgen, wird aber in diesem Beitrag nicht verfolgt.

Download the full paper here 8 page PDF with References 

Anmerkung des Übersetzers: Hierzu gab es viele Kommentare, von denen einer besonders bemerkenswert ist. Dieser soll hier noch in der Übersetzung angefügt werden. Es handelt sich um Kommentar # 19:

Michael Hammer

Zu diesem Thema habe ich in der Vergangenheit schon viele Beiträge geschrieben. Ich stimme einigen, aber nicht allen Behauptungen von Jinan zu.

Erstens, die Warmisten leiten die -33°C her unter der Annahme einer Albedo der Erde von 0,3, was Jinan auch erwähnt. Allerdings muss man sich vor Augen führen, dass das meiste dieser Albedo den Wolken geschuldet ist, welche [aus] Wasserdampf [entstanden] sind. Ohne Treibhausgase, d. h. ohne Wasserdampf würde die Albedo der Erde mehr jener des Mondes gleichen (0,12). Daher wäre die empfangene Strömung höher (390 * .88), was zu einer Oberflächentemperatur von 279 K oder +6°C führen würde.

Nun argumentiert Jinan, dass die Oberflächen-Emissivität viel geringer als 1 ist, tatsächlich mehr 0,7 – hergeleitet aus der Albedo. Dem kann ich nicht zustimmen, stammt doch die Albedo von der Reflektion sichtbaren Lichtes durch Wolken. Die flüssige Wasseroberfläche, die 70% der Erdoberfläche umfasst, hat im thermischen Infrarot eine Emissivität von etwa 0,96, was tatsächlich sehr nahe 1 liegt. Festland kann eine etwas geringere Emissivität aufweisen, aber selbst dort hat eine von Vegetation überzogene Oberfläche im thermischen Infrarot eine hohe Emissivität.

Jinans Punkt ist, dass wir jede Wellenlänge separat betrachten müssen, und hier bin ich total und absolut anderer Ansicht. Dies ist m. E. ein fundamentaler Fehler, den die Warmisten begehen, wenn sie über eine äquivalente Strahlungshöhe reden. Im atmosphärischen Fenster ist die Atmosphäre transparent, und die Emission stammt direkt von der Oberfläche (oder von der Wolkenobergrenze, wo Wolken liegen). Bei Absorptions-Wellenlängen von Treibhausgasen ist die Atmosphäre dicht, und die Emission stammt direkt von der Obergrenze der Treibhausgas-Säule, genau wie Jinan sagt, und wie er korrekt feststellt, liegt die Temperatur des Gases in dieser Höhe näher bei -50°C (im Grunde die Tropopause), aber mit Sicherheit nicht bei +14°C. Falls irgendjemand hier Zweifel hegt, fordere ich denjenigen auf, sich das Emissionsspektrum der Erde zu betrachten, wie es sich aus dem Weltraum darstellt (NIMBUS Satellit).Bei diesen Wellenlängen ist die Emissivität der Atmosphäre genau 1. Dies ergibt sich daraus, dass die Emissivität immer gleich der absorptivity ist. Falls die Gassäule all die Energie absorbiert, die von der Oberfläche ausgestrahlt wird, hat sie eine absorptivity von 1 und folglich auch eine Emissivität von 1.

Der Abschnitt 2.4 von Jinan ist derjenige, mit dem ich am wenigsten übereinstimme. Es ist nicht erforderlich, die Emission eines jeden Moleküls separat zu betrachten. Eine Luftschicht, die dick genug ist, um alle Energie zu absorbieren, die als Ganzes unterhalb der Schicht abgestrahlt wird, hat eine Emissivität von 1 (natürlich bei jener Wellenlänge) und kann als Schwarzkörper-Strahler bei jener Wellenlänge behandelt werden (was heißt, dass man das Planck’sche Gesetz anwenden kann, welches die emittierte Energie bei einer bestimmten Wellenlänge definiert, aber NICHT das Stefan-Boltzmann-Gesetz, welches die Emission eines Objektes definiert, welches ein Schwarzkörper bei allen Wellenlängen ist).

Was die Sensitivität bzgl. einer Verdoppelung des CO2-Gehaltes betrifft: wir wissen, dass es eine logarithmische Beziehung zwischen der Treibhausgas-Konzentration und der zurück gehaltenen Energie gibt. Wir wissen, wie viel Energie das CO2 gegenwärtig zurück hält einfach durch Betrachten des Emissionsspektrums der Erde, wie es der NIMBUS-Satellit sieht. Ohne CO2 läge die Emissions-Temperatur bei etwa 14,7 Mikron bei dem Wert an der Oberfläche von +14°C anstatt bei -50°C, wie es in Wirklichkeit der Fall ist. Wir können entweder das Planck’sche Gesetz über die Bandbreite der Absorption der Wellenlänge integrieren, oder wir können graphisch die Reduktion in der Fläche unter der Kurve des Emissionsspektrums betrachten, um zu dem Ergebnis von 27 W/m² zu kommen. Wir kennen auch den Gesamt-Absorptionsgrad der CO2-Säule bei 280 ppm, also etwa 2000 abs. Das repräsentiert 10 bis 11 Verdoppelungen von dem Punkt an, an dem die Mittellinie gesättigt ist (von wo die logarithmische Beziehung beginnt). Der Effekt einer CO2-Verdoppelung ist also 2,7 W/m² (ich war immer gegen die Zahl von 3,7 W/m² der Warmisten). Meine Berechnung ignoriert die Auswirkung von Wolken. Falls man diese berücksichtigt, verringert sich die Zahl von 2,7 W/m², weil es an der Wolkenobergrenze kälter ist als an der Oberfläche. Daraus folgt, dass die Emission in dem Weltraum ohne CO2 geringer als eine Oberflächen-Temperatur von 14°C implizieren würde.

Alles in allem stimme ich den meisten, aber nicht allen Punkten zu, die Jinan hier aufstellt, aber meine Schlussfolgerungen stimmen mit seinen in der Tat überein.

Link: http://joannenova.com.au/2012/09/do-greenhouse-gases-warm-the-planet-by-33c-jinan-cao-checks-the-numbers/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Brexit bedroht das Klima-Absahnen – Paris-Abkommen, Leben auf der Erde. Zeit für Clexit!

„Brexit könnte einigen EU-Ländern als Vorwand dienen, ihre Unterschrift zurückzuhalten“ sagt Oliver Geden hier. Er ist Leiter der EU-Forschungsabteilung des Deutschen Instituts für Internationale Politik und Sicherheit in Berlin. Vor den Pariser Verhandlungen hatte die EU versprochen, ihre Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2030 um mindestens 40% zu kappen, verglichen mit dem Niveau des Jahres 1990.

„Wenn UK nicht am Verhandlungstisch sitzt, bedeutet dies, dass es wahrscheinlich weniger Druck für das Erreichen ambitionierte Ziele gibt und sicherzustellen, dass die EU nach ihren Pariser Versprechungen auch liefert“, sagt Martin Nesbit, ein Politik-Experte am Institute for European Environmental Policy in London.

Aber nicht zurücklehnen! Die Clexit-Bewegung wird dringender gebraucht denn je!

Der tschechische Präsident Dr. Vaclav Klaus hat dies erkannt, und er ist zusammen mit Monckton, Morano, mir selbst und vielen Anderen aus 60 Ländern der neuen Clexit-Bewegung beigetreten, die von Viv Forbes initiiert worden ist. Durch Brexit haben wir einen großen Schub erfahren, aber wir müssen den Sack noch zumachen.

Es gibt viele Gründe, warum Paris immer noch erfolgreich werden könnte

Es sieht so aus, als ob das Paris-Abkommen mit lediglich 22 sich schuldig fühlenden Ländern ringt (Entschuldigung, Norwegen), die für 1% der anthropogenen Emissionen verantwortlich zeichnen (hier), aber man beachte den Pferdefuß. Wir alle wissen, falls Emissionskürzungen für jedes Land in gleicher Höhe gefordert worden wären, wäre das Abkommen nie zustande gekommen, aber in Bezug auf die UN-Konvention von Paris ist alles Theater (hier) – die Unterzeichnung des Abkommens war nichts als eine Show. Und das Gleiche dürfte für viele Ratifikationen gelten. Nicht für den Westen, sondern für Länder wie Indien, China oder Russland – sie können ihre schwachen Versprechen ratifizieren, fast nichts zu tun. Falls sie es tun, werden sie ihre Anteile von jeweils 4%, 20% und 7% an menschlichen Emissionen unter den Schirm von Paris stellen, was jene Länder kaum etwas kosten würde, aber ein großer PR-Sieg für die UN wäre. Es würde den westlichen Ländern echten Schaden zufügen, die dumm genug sind, zu unterzeichnen und zu ratifizieren, aber der überwiegende Teil der restlichen Welt würde sich zu fast nichts verpflichten und im Wettbewerb von einem Westen in Fesseln profitieren. Schließen wir doch einfach noch ein paar weitere Fabriken in Birmingham [Australien], Adelaide oder Austin.

China, Indien und Russland wollen von den UN ausgehalten werden […want to be bought off; hier]. Man betrachte ihre Proteste jetzt als Teil ihrer Verhandlungs-Machenschaften, die UN noch mehr auszupressen. Ein paar Entwicklungsländer stehen vor großen Problemen bzgl. Strom, und alle können durch das Klima-Absahnen nur gewinnen. Besonders China ist reichlich gelobt worden ob der Staudämme, die zu bauen man dort beabsichtigt, und ob der Fabriken, die das Wasser verschmutzt haben und es jetzt säubern. Und es gibt weitere Nicht-Klima-Spielkarten, für die diese Länder sehr offen sind – man nehme das Beispiel Indien, welches sagt, dass man bei der Unterschrift unter das Abkommen zögern (hier), aber wirklich Mitglied werden will in der Nuclear Suppliers Group (NSG), und zwar mit den Worten: „Eine rechtzeitige positive Entscheidung der NSG hätte es uns gestattet, hinsichtlich des Paris-Abkommens voran zu kommen“.

Mit anderen Worten, zusammen mit beherzten Zugriffen auf einen großen UN-Topf sind das Einzige, was die „Ratifizierung“ teurer Energie und die kollektive Haltung des Westens noch stoppen kann, westliche Wähler, im Besonderen US-Wähler. Falls Hillary gewinnt, kann nur der US-Kongress dieses Abkommen aufhalten.

Im Pariser Klima-Abkommen geht es um Politik und Macht, nicht um das Wetter.

Es geht im Pariser Abkommen nicht darum, die Temperaturen der Welt zu ändern oder auch nur die CO2-Emissionen zu beschneiden. Es geht um die Errichtung des Grünen Industrie-Komplexes Erneuerbarer Energie (im Wert von über 300 Milliarden Euro allein in der EU; hier), und um den globalen Handel mit Kohlenstoff-Zertifikaten im Wert von 2 Billionen Dollar, von dem Finanzhäuser so profitieren. Falls es den UN wirklich um die CO2-Emissionen gegangen wäre (hier), würden sie, wie wir alle wissen, den kosteneffektivsten Weg wählen, diese zu reduzieren – super-kritische Kohle [?], Kernkraft und Programme wie Direct Action, die lediglich 14 Dollar pro Tonne Reduktion kosten, was im krassen Gegensatz steht zu den Kosten von 50 bis 120 Dollar pro Tonne, die bei Windparks anfallen (hier).

Falls es den Grünen wirklich um die Umwelt gehen würde, würden sie sich darum kümmern, dass Kohlenstoff-Zertifikate die Kohlenstoff-Emissionen nicht reduzieren (hier); dass niemand die Emissionen sorgfältig überwacht und dass Korruption grassiert. Alles darum herum ist betrügerisch. Das Paris-Abkommen ist ein Vertrag, auch wenn es nicht so genannt wird (hier). Es wird als „nicht bindend“ bezeichnet, obwohl es wirkliche Kosten binden könnte. Aber das war wichtig, weil jetzt Obama (oder Hillary) das Abkommen ratifizieren können, ohne es dem Kongress vorzulegen.

Check out Clexit.

Link: http://joannenova.com.au/2016/08/brexit-threatens-climate-gravy-train-paris-agreement-life-on-earth-time-for-clexit/

http://clexit.net/2016/08/01/clexit-founding-statement/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Cool Futures: Der weltweit erste Hedge-Fonds, der darauf abzielt, die Klima-Blase zum Platzen zu bringen

Eines Tages in naher Zukunft wird man sich mit dem Gedanken anfreunden, überbewertete Aktien von Erneuerbaren abzustoßen und andere Dinge zu tun, für die kühleres Wetter oder kollabierende Subventionen vorteilhaft sind – aber in welchen Fonds kann man investieren, um das zu erreichen? Es ist eine Nische, die geradezu danach schreit, gefüllt zu werden. Ich fand diesen Gedanken Klasse, als vor zwei Jahren Chris Dawson auf uns zukam. Zusammen entwickelten wir Cool Futures (und werden offensichtlich davon profitieren, falls dies zustande kommt; siehe die Klarstellung am Ende).

Cool Futures könnte das Spiel auf sehr vielen Wegen verändern. Die Vision geht über das Erzielen von Profiten weit hinaus. Es geht darum, Teilhaber zu sein, um Projektprüfung, darum, das Geld dorthin zu stecken, wo es sich rechnet und um die Überzeugung, dass es die Risiken wert ist. Anstatt an der Seite zu stehen und der Welt zu erklären, was mit dem gegenwärtigen System nicht stimmt, geht es darum, Schritte zu unternehmen, die dieser Version gerecht werden – um Fonds einer besseren Verwendung zuzuführen. Welcher Anhänger des Freien Marktes käme da nicht in Versuchung?

Ich bin keine Finanz-Planerin (siehe Erklärung am Ende). Ich werde es Chris Dawson überlassen zu erklären, was der Fonds braucht und warum man den Wunsch haben sollte, dem Team in der gleichen Weise beizutreten, wie James Delingpole es getan hat. Cool Futures hat bereits eine Website, eine legale Struktur und einen Hedgefonds der Cayman Inseln. Hinter der Bühne geschieht und geschah viel.

Wann jemals zuvor in der Historie wurde so viel fehlgeleitetes Geld in Systeme gepumpt, um Stürme abzuschwächen und die Tide zu verringern? Wann jemals zuvor wurde Energie zu niedrigen Kosten und Wohlstand den normalen Menschen vorenthalten, und warum wurden diese von den politisch Korrekten attackiert durch die selbst ernannten Eliten des Westens – nur weil sie es ,am besten wissen‘?

Big Science wird oftmals am besten außerhalb von Big Government durchgeführt. Beispiel: Craig Venter trat an, um das von der Regierung betriebene Human Genome Project nach seinen Regeln zu schlagen. Es ist lange her, seit private Industrien eingegriffen haben, um die Klimawissenschaft von dem trostlosen Weg abzubringen, auf den sie durch monopolistische Förderung geraten ist (hier).

James Delingpole im The Spectator: „Ich stecke das Geld dorthin, wo ich meinen Worten auch Taten folgen lassen kann (hier)“.

…was wäre, falls es einen Marktbereich gäbe, von dem man weiß, wie grotesk überbewertet er ist als Folge von Ignoranz, Unehrlichkeit und falschen Gefühlen? Man würde verrückt sein, wäre man nicht dagegen…“

Jo Nova

PS: For perspective and insight don’t miss Jaymez’s comment at #13. [Übersetzung siehe unten!]

Managements des Cool Futures-Fonds

Gastbeitrag von Chris Dawson

Bereiten wir uns auf eine katastrophale Erwärmung vor, wenn wir uns viel eher auf eine Abkühlung vorbereiten sollten?

Unsere Welt dreht sich um den Klimawandel und um Änderung der Klimapolitik.

Hedgefonds erzeugen Wohlstand aus Ungleichgewichten und ökonomischen Unzulänglichkeiten. Die Angstmache vor der anthropogen verursachten globalen Erwärmung verzerrt Informationsflüsse, leitet Kapital in falsche Richtungen und leistet der Korruption Vorschub – und diese Belastungen drücken westliche Ökonomien immer stärker. Der Gedanke, dass die Menschheit versuchen sollte, das Klima mittels teuren Stromes zu ändern, ist ein Luxus der einst reichen westlichen Welt. Mit dem Anziehen der Budget-Daumenschrauben wird der durch die Globale-Erwärmung-Industrie angerichtete wirtschaftliche Schaden nur den eigenen Untergang der Ökonomie befeuern.

Jedes Jahr werden etwa 1,5 Billionen Dollar in ineffiziente, von Subventionen abhängige Geschäftsbereiche gefüttert – auf Kosten der Verbraucher und der wirklich von den Märkten getriebenen Unternehmen. Dies vernichtet Wohlstand und Arbeitsplätze.

Einem Hedgefonds-Manager stehen spezielle Mittel gegen die Verschwendung zur Verfügung. Darunter sind fortschrittliche mathematische Fähigkeiten, oftmals bezeichnet als ,rocket science‘. (Die gleichen Mittel, die unser Team bzgl. der Wissenschaft vom Klimawandel angewendet hat, können auch auf die eingenommenen Stellungen und die durchgeführten Handelsaktionen angewendet werden).

Mit der sich immer weiter ausbreitenden Erkenntnis, dass ein zunehmender Kohlendioxid-Gehalt kaum Auswirkungen auf die globale Temperatur hat, können die Manager von Cool Futures die Investitionen in nützliche, vom Markt getriebene Bereiche umleiten. Und man kann damit auch Forschungen unterstützen, die zum Ziel haben, Klimafaktoren besser vorherzusagen, die zuvor ignoriert worden waren. Weil man der Forschung der Regierung und der politisch korrekten Elite damit voraus ist, werden sich für Cool Futures ganz eigene Gelegenheiten ergeben.

Wie in dem Film Big Short* warnen wir vor dem Kollaps der künstlich am Leben gehaltenen Industrie der globalen Erwärmung. Es wird auf andere Weise geschehen als im Film gezeigt, aber genau wie in dem Film planen wir, unsere Honorare einzuheimsen, weil wir recht haben, indem wir Hedgefonds-Verfahren anwenden.

*Der Film basiert auf einem wirklichen Ereignis, nämlich als einige wenige Menschen im Jahre 2007 versucht haben, jedermann vor dem Kollaps des künstlich aufgeblähten Immobilien-Marktes in den USA zu warnen.

Weil alle Mainstream-Klimamodelle eine rapide Erwärmung infolge zunehmenden CO2-Gehaltes prophezeien, werden viele Industriezweige völlig unvorbereitet sein, falls es stattdessen zu einer globalen Abkühlung kommt. Forschungen wie die Notch Delay Theory [hier] von Dr. Evans können in größerer Breite und Tiefe getestet und erkundet werden – ein besseres Verständnis des Timings und des Ausmaßes jedweder globaler Abkühlung wird Cool Futures zu einem immer besseren Ziel unserer Investitionen machen und es ermöglichen, sich besser auf Klimawandel vorzubereiten.

Erfolg bringt Erfolg hervor; die Menschen werden die Profite erkennen durch eine reale sorgfältige Wissenschaft, Ökonomie und Finanzierung von Klimawandel. Man darf hoffen, dass dies die Entwicklung der Politik beeinflussen wird und potentiell Debatten hervorbringt, die zunehmend auf Beweisen beruhen, was wiederum zu besseren politischen Maßnahmen führt.

Kann ein von menschenfreundlichen Skeptikern betriebener Hedgefonds, während er für gebildete Investoren befriedigende Renditen erzeugt, auch als Katalysator fungieren für die Wiederherstellung empirischer Wissenschaft, besserer Bildung und vernünftiger Debatten? Wir haben das Gefühl, dass er das kann.

Derzeit brauchen wir Zuwendungen, Spenden und Hilfen für unseren bevorstehenden Start. Leser können herausfinden, wie sie sich beteiligen können, durch Anklicken der crowd funding campaign oder des Logos oben.

Wir glauben, dass die Verwendung einiger der finanziellen Rückläufe aus dem Cool Futures Hedge Fund den menschenfreundlichen Bemühungen der Hedgefonds-Manager helfen werden. Die finanziellen Rückläufe aus dem Fonds wiederum werden steigen infolge der zunehmenden öffentlichen Aufmerksamkeit für die Mängel der Wissenschaft bzgl. Erwärmung und dem Wunsch nach Beschneidung der Subventionen für die Erneuerbaren-Industrie.

* Our crowd funding website *

Stakeholder and interested party update

Cool Futures Funds Management website

Am Einfachsten geht es mit diesen Tipps:

1. Es gibt drei Ebenen der Beteiligung. Und es ist die erste Ebene, auf die sich dieser Blogbeitrag primär bezieht. Die ursprüngliche Ziele sind Einnahmen von 375.000 Dollar mittels Akquisition [crowd sourcing], um angemessene Sorgfalt, Betriebsprüfung, Struktur, Markt, Angebots-Urkunden, Marktkampagnen und so weiter ordnungsgemäß durchzuführen.

2. Man behandle die Akquisitions-Phase als eine Spende. Es gibt Gegenleistungen, aber deren potentieller Wert ändert noch nichts wirklich in diesem frühen Stadium. James Delingpole drückte es so aus: „Es kostet mich 75 Dollar für einen einzelnen Anteil an seinem Management-Unternehmen, was mich m. E. nicht reich machen wird. Aber es geht mir um das Prinzip“.

3. Auf die Akquisitions-Website kommt man mit diesem Link: https://www.gofundme.com/t72gmpng. 36.000 Dollar sind bereits zusammen gekommen. Aber wie das mit vielen crowd sourcing ventures so geht – alles was man für das Geld bekommt, ist das warme Gefühl der Genugtuung, dass man etwas zu etablieren hilft, was ein effektives finanzielles Werkzeug sein kann, Vorteile aus den Standpunkten der Alarmisten zu ziehen sowie involviert und informiert zu sein, wie sich die Dinge entwickeln. Spender werden auch automatisch in den Fortschritt der Fondsentwicklung einbezogen, und es werden Informationen versandt bzgl. der Entwicklung von Investitionen in den Fonds, sowie er in der Lage ist, Anträge entgegenzunehmen.

4. Folglich wird es außer den ein oder zwei Anteilen und anderen Gegenleistungen für verschiedene Spendenniveaus keine wirklichen finanziellen Gewinne geben durch die Teilnahme am crowd funding. Es ist ausschließlich eine Geste des guten Willens, so dass man etwas Konkretes tun kann und langfristig einen guten Sitz auf einer langen und erfreulichen Reise mit gleichgesinnten Skeptikern einnehmen kann.

5. Spender von 75 Dollar oder mehr für das Crowdfunding werden einige Anteile des Management-Unternehmens erhalten. Es ist wichtig, dass man diese Anteile bekommt und dass der Beitrag eine Spende ist – wegen der Vorschriften, denen sich Investoren unterwerfen müssen. Für 75 Dollar bekommt man einen Management-Anteil. $250 gets you 1 (from the Bronze $75 level, plus 2 from the Gold level – therefore 3 shares. Platinum at $2,500 gets those 3 plus 10 = 13 Shares, and Diamond gets those 13 plus 25 shares = 38.

6. Falls man also zu einem Fonds-Anteilseigner werden will, muss man sich lediglich überlegen, etwas Geld über die Crowdfunding-Site anzulegen als eine Spende, um zu sehen, ob wir dieses Vorhaben zum Laufen kriegen. Dieses Crowdfunding-Stadium ist kritisch. Je mehr Ressourcen sich aus Spenden ergeben mittels der Crowdfunding-Kampagne, umso wahrscheinlicher ist es, dass das Projekt in absehbarer Zeit erfolgreich sein kann.

Klarstellung

Dies ist kein Informations-Memorandum oder irgendeine andere Form eines Angebots-Dokumentes.

Diese Information ist ausschließlich für die Person bestimmt, die diesen Beitrag liest und sie auf dem Laufenden hält bzgl. der Entwicklung des Cool Futures Hedge Fund.

Daher stellt diese Information in keiner Weise ein Angebot dar, da es anderenfalls der Genehmigung des Gesetzgebers bedarf.

Ende des Gastbeitrags.

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James Delingpole drückt es in einem Beitrag unter dem Titel „World’s First Anti-Global-Warming Hedge Fund Sticks It To The Greenies” so aus:

…es ist ein gutes Gefühl, das einzige Investment-Zugpferd weltweit zu stützen, dass sich explizit auf die Fahnen geschrieben hat, gegen den Bluff des Klima-Betrugs vorzugehen. Zweitens, wenn ich jetzt ein „Hedgefonds-Manager“ bin, werden mich meine Freunde nicht nur mehr respektieren, sondern ich werde fast mit Sicherheit nächstes Jahr zu der Soros-Party eingeladen, die in ihrem Privatvulkan in Davos stattfindet…“

Risiko, Schluss und Klarstellung

Jo Nova und David Evans haben einen offenkundigen Interessenkonflikt und könnten persönlich auf längere Sicht profitieren. David ist ein nicht-geschäftsführender Direktor, aber beide sind Anteilseigner. In Zukunft könnten sie gegen Bezahlung auch Berater und/oder Vertragspartner sein. Dies ist keine persönliche Aufforderung an irgendjemand zu investieren, weil Nova und Evans keine Lizenz haben oder nicht qualifiziert sind, Ratschläge bzgl. Investitionen zu erteilen. Daher lehnen sie die Verantwortung für jedwede Verluste ab, die jemanden durch Spenden oder Investitionen entstehen, jetzt oder irgendwann in der Zukunft durch irgendein Produkt in Verbindung mit Cool Futures. Man beachte alle Risiken, Offenlegungen und Klarstellungen auf der Cool Futures-Website. Alle Hedgefonds bergen Risiken.

Und hier der oben verlinkte Kommentar:

Jaymez:

Die schlecht informierten Klima-Alarmisten haben bis heute über 2,2 Millionen Dollar mittels Crowd Funding eingenommen für Solar-Straßen (hier), ein Projekt, das auch vom Verkehrsministerium Zuwendungen in Höhe von 1 Million Dollar erhalten hat. Aber der Ingenieur bei dem Ministerium Eric Weaver erklärt: „Das Projekt ist noch sehr, sehr weit davon entfernt, in trockenen Tüchern zu sein. Wir haben keine Ahnung, wie es sich bei der Belastung durch den Autoverkehr machen wird“. Prototypen sind seit Jahren getestet worden, aber Weaver sagt, dass das Verkehrsministerium nicht einmal ansatzweise in der Lage ist zu sagen, ob das in hoch belasteten Umgebungen machbar ist. – „Wir haben auch noch keine Kostenanalyse durchgeführt“, räumte Brusaw ein, der der im Werbevideo aufgestellten Behauptung direkt widersprach, der zufolge sich die Paneele von selbst rechnen, indem sie ihren eigenen Strom erzeugen“. Scott Brusaw ist Promoter und Designer. Tatsächlich weiß jedermann mit nur halbwegs funktionierendem Verstand, dass sich Solarstraßen niemals rechnen. Siehe hier, hier und hier.

Obwohl dies alles bekannt ist – oder einfach ignoriert wird – hat das Crowd Funding für Solarstraßen bis heute bereits über 2,2 Millionen Dollar zusammengebracht.

Ich erwähne dies, um dieses Projekt zu kontrastieren. Erstens wissen wir, dass Hedgefonds funktionieren und verwendet werden können, um Positionen in bestimmten Märkten oder Marktsegmenten einzunehmen. Tatsächlich hat Business Insider kürzlich einen Artikel bzgl. der 7 besten Hedgefonds veröffentlicht.

Zusammen haben diese Giganten ihren Investoren Gesamtgewinne in Höhe von 199,5 Milliarden Dollar eingebracht, seit die Fonds eingerichtet worden waren. Im vorigen Jahr stopften sie sich als Gruppe 5,1 Milliarden Dollar in die Taschen. Zwei der Top-Fondsmanager erlitten 2015 Verluste.

Zum Beispiel wurden Paulson & Co. berühmt für ihre Wette gegen zweitklassiges Wohnen [subprime housing]; es machte John Paulson und seine Investoren zu Milliardären. Sie haben eine Position in einer Marktblase eingenommen und große Rückläufe eingeheimst. Andere Fonds haben sich Positionen bei Internet-basierten Unternehmen gesichert. Es gibt Fonds bzgl. Pharmazeutika, Technologie und sogar einen, der auf Erneuerbare setzt. Die beiden Top-Fonds konzentrieren sich auf makroökonomische Faktoren, etwa Währungen und das ökonomische Wachstum von Regionen und Ländern.

Der Punkt ist, dass Hedgefonds im Gegensatz zu Solarstraßen ein bewährtes Investitions-Vehikel sind. Aber es ist teuer, sie ins Leben zu rufen und alle Vorschriften zu erfüllen sowie auf den Markt zu kommen und Investoren anzulocken. Der Grund dafür, dass bisher keine einzige finanzielle Institution oder ein Unternehmer einen Hedgefonds geschaffen hat, um all das Geld einzuheimsen, dass in den Klimabetrug fließt, ist natürlich, dass dies ihre gesamten übrigen Geschäftsaktivitäten zum Erliegen gebracht hätte. Wir haben erlebt, wie sehr skeptische Wissenschaftler bedrängt und boykottiert wurden durch linksextreme akademische Institutionen.

Das Gleiche widerfährt Gesellschaften und Individuen, falls sie es wagen, sich zu ihrem Klima-Skeptizismus zu bekennen. Wir haben erlebt, wie die Australische Regierung versucht hat, der University of WA 4 Millionen Dollar zuzuschieben, um ein Climate Policy Centre einzurichten unter der Überwachung von Björn Lomborg, und sie haben unter dem Druck der Klima-Alarmisten klein beigegeben (hier). Als die Flinders University Überlegungen bzgl. der Möglichkeit anstellte, involviert zu werden, gab es einen Aufschrei und einen von 6662 Studenten, Lehrern und Alumni unterzeichneten offenen Brief (hier), den Vorschlag zurückzuweisen.

Inzwischen hat der Druck (die Nachfrage) auf Universitäten, Finanzinstitutionen, Wohlfahrtsverbände, religiöse Gruppen und Regierungen und so weiter an Fahrt aufgenommen, Investitionen in Richtung Industrie fossiler Treibstoffe umzuleiten (hier). Und viele sind dem bereits gefolgt oder befinden sich im Prozess, dies zu tun.

Die ,Umleitungs-Bewegung‘ (hier) behauptet, dass 3,4 Billionen Dollar bereits von 531 Institutionen und 5,2 Milliarden von 50.000 Einzelpersonen umgeleitet worden sind. Sie zeigen eine Liste der entsprechenden Organisationen und Institutionen.

Inzwischen erleben wir natürlich auch, dass Regierungen Milliarden ausgeben, um Zuwendungen und Subventionen in ineffiziente und unzuverlässige Investmentprogrammen in Erneuerbare fließen zu lassen. Die Unternehmen, die von den Subventionen der Steuerzahler abhängig sind, würden ohne diese sofort kollabieren.

Für mich gilt; alles, was ich in der Umleitungs-Bewegung und den Subventionen der Steuerzahler erkenne, ist eine großartige Gelegenheit für Contrarians, das heißt Klimaskeptiker. Das von den Alarmisten errichtete Kartenhaus muss irgendwann in irgendeinem Stadium in sich zusammenfallen. Tatsächlich erleben wir derzeit den Beginn davon. Regierungen kriechen weg (hier) von Einspeisetarifen (hier) und Programmen zur Einrichtung weiterer Erneuerbarer – sie sind einfach zu teuer. Siehe auch hier, hier und hier.

Wir haben auch erlebt, dass Länder, die sich ursprünglich an vorderster Front des Kyoto-Protokolls befunden hatten, sich nicht wieder neu eingebracht haben, und in vielen Fällen ist deren Verbrauch fossiler Treibstoffe gestiegen, wie es in Deutschland, Japan und Südkorea der Fall war.

Andere Länder werden dem folgen, wenn die ökonomischen Realitäten von fossilen Treibstoffen im Gegensatz zu Erneuerbaren anfangen zu beißen und wenn immer größere Teile der Bevölkerung bemerken, was wirklich hinter den Klima-Ängsten steckt. [Die Deutschen dürften das erst ganz zuletzt bemerken, wenn überhaupt, bevor es zu spät ist. Anm. d. Übers.]. Außerdem wissen wir, dass es keine Möglichkeit gibt, Entwicklungsländern den Zugang zu billigen fossilen Treibstoffen einschließlich Kohle, Öl und Gas zu verwehren. China, Indien, Südostasien und afrikanische Länder werden alle zur steigenden Nachfrage nach fossilen Treibstoffen beitragen.

All dies sagt mir, dass es eine Gelegenheit für einen Hedgefonds geben muss, Vorteile aus den gegenwärtigen künstlichen Marktbedingungen zu ziehen. Aber er muss von einer Unternehmung eingerichtet werden, die keinen anderen Geschäftsinteressen dient, welche von der regressiven Linken zu Erpressungen genutzt werden können, z. B. in Gestalt zu Aufrufen zu Boykotten. Darum wäre es für mich zu schön, wenn dieses Projekt in die Gänge käme und 375.000 Dollar von gebildeten und sympathischen Klimaskeptikern zu erhalten, sollte kein Problem sein, wenn ein verrücktes Vorhaben wie Solarstraßen ohne bewährte Fähigkeiten über 2,2 Millionen Dollar locker machen kann.

Ich bin in das Crowd Funding auf einem relativ hohen Niveau eingestiegen. Aber ich habe seit Jahren Geld für klimaskeptische Gründe ausgegeben, einschließlich für diesen und andere Blogs. Im Vergleich nimmt also die Menge zu, und zumindest werde ich ein paar Anteile an diesem möglichen Management-Unternehmen haben, selbst falls sie nur Symbolwert haben. Ich hoffe, dass Andere genauso denken wie ich und sich hier in das Crowd Funding einbringen.

Link: http://joannenova.com.au/2016/06/big-news-investing-for-a-cool-future-and-an-answer-to-fossil-fuel-divestment/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Ist es in Ordnung, gefährdete Vogelarten zu töten? Ja, wenn es sich um einen Windpark handelt

Das Gesetz für normale Menschen macht es sehr teuer, Vögel und Fledermäuse zu töten:

„Nach der Ölpest von Deepwater Horizon wurde BP zur Zahlung von 100 Millionen Dollar Schadenersatz für die Folgen auf die Vogelwelt in dem Gebiet verurteilt – sowohl Zugvögel als auch heimische Vögel. – AlaskaDispatch

Exxon Mobil hat zugestimmt, 600.000 Dollar Strafe zu zahlen, nachdem etwa 85 Zugvögel durch das Einatmen von Kohlenwasserstoffen gestorben sind, die von einem seiner Erdgaskraftwerke im Mittleren Westen emittiert worden sind“. – NY Times

Und es wurde teuer für Windparks:

„Am 22. November 2013 hat [die Firma] Duke Energy zugestimmt, 1 Million Dollar zu zahlen, weil in zwei ihrer Windparks in Wyoming 14 Adler und 149 andere Vögel getötet worden waren. –  audublog

Das war das erste Mal, dass ein Windpark belangt worden ist. Und die Strafe beläuft sich auf etwa 6000 Dollar pro Vogel. Das könnte teuer werden, oder?

„Der Fish and Wildlife Service schätzte, dass jedes Jahr in den USA etwa 440.000 Vögel durch Windturbinen getötet werden. Allerdings heißt es von unabhängigen Forschern, dass diese Zahl eher eine sehr niedrige Schätzung ist. Einer Studie von K. Shawn Smallwood zufolge, die im Wildlife Society Bulletin veröffentlicht worden ist, werden jedes Jahr in den USA 573.000 Vögel und 888.000 Fledermäuse getötet. – dailycaller.com

6000 Dollar für jeden getöteten Vogel würde die Windkraft in den USA bei einer Todesrate von 400.000 Vögeln um etwa 2 Milliarden Dollar teurer und noch weniger existenzfähig machen als ohnehin schon. Aber industrielle Windturbinen sind für Big-Government ganz besondere Freunde, und man hat ihnen für das „versehentliche“ Töten Lizenzen bis zu fünf Jahren gewährt. Aber ich glaube, dass diese fünf-Jahres-Lizenzen auslaufen, so dass die Obama-Administration die Vorschrift überarbeitet hat und jetzt sagt, dass es in Ordnung ist, Vögel 30 Jahre lang zu töten.

„Das Innenministerium hat kürzlich eine finale Vorschrift erlassen, Genehmigungen zu verlängern, die es den Einrichtungen erlaubt, geschützte Weißkopf- und Steinadler unkonventionell zu töten. Diese Vorschriften sind ein großer Sieg für die Wind- und die Solarindustrie, die jetzt in der Lage sind, Genehmigungen mit einer Laufzeit bis zu 30 Jahren zu erhalten – eine Zunahme um das Sechsfache des früheren fünf-Jahres-Limits.

Ich mag die Erklärung des Vogeltötungs-Ministeriums [Department of Bird-Killing], warum 30 Jahre Kadaver eine gute Sache sind, die den Weg in die Nachrichten gefunden hat:

„Diese Änderung wird die verantwortungsvolle Entwicklung erneuerbarer Energie und anderer Projekte, die darauf angelegt sind Jahrzehnte lang zu arbeiten, ermöglichen, während wir fortfahren, Adler gemäß unserer gesetzlichen Vorgaben zu schützen“, heißt es in der Vorschrift des Ministeriums. – The Hill

Fünf Jahre Töten von Vögeln war nicht zu verantworten, aber für 30 Jahre ist es das doch? Natürlich würde jeder Adler auf diese Weise schützen.

Im Endeffekt ergibt sich damit eine weitere Subvention in Höhe von 2 Milliarden Dollar für Erneuerbare (und noch viel mehr tote Vögel). Aber alles dient ja nur dem Schutz des Planeten.

Aber hier geht es noch um eine größere Sache. Wann ist ein Gesetz kein Gesetz? Wenn die Regierung Lizenzen gewähren kann, die dieses Gesetz brechen. Wird hier selektiv ein Exempel statuiert? Wenn Duke Energy einer der ganz wenigen Windkraft-Betreiber ist, der für das Töten von Vögeln zur Kasse gezwungen worden ist, dann muss ich mich fragen, was dieses Unternehmen falsch gemacht hat. Vielleicht haben sie nicht am richtigen Tag nicht den richtigen Personen Honig in den Bart geschmiert?

Der WWF wäre außer sich, wenn Kohlekraftwerken für 30 Jahre eine Ausnahmeregelung zur Tötung von Steinadlern eingeräumt werden würde.

Wann ist ein toter Vogel eine Tragödie für einen Ökogrünen? Nur wenn sich damit nicht politisch Kapital herausschlagen lässt.

Wie üblich geht es nicht um die Umwelt. Es geht nur um Politik und Macht.

Link: http://joannenova.com.au/2013/12/ok-to-kill-endangered-birds-yes-if-you-are-a-windfarm-greens-seem-to-be-fine-with-that/

Übersetzt von Chris Frey EIKE