Deutschlands erneuerbare Energie in Nöten

Was also ist Energiewende? Es ist ein Konglomerat verschiedener politischer Maßnahmen, die man mit folgendem Plan umschreiben kann: man steige aus der Kernenergie aus, während man Wind und Solar einen Schub verleiht, indem man den Erzeugern langfristig weit über dem Marktpreis liegende Einspeisetarife garantiert. Es war ein Plan, der von Anfang an ungeprüft allen Glaubensmaximen der modernen grünen Bewegung gefolgt ist – und bei jedem Schritt gab es massive Probleme.

Die Einspeisetarife dienen als Gesamtsubvention zur Unterstützung der Energiewende, und die Ausweitung erneuerbarer Energien im Jahre 2014 kostete etwa 24 Milliarden Euro. Für das Jahr 2015 wurden Kosten um 27 Milliarden Euro projiziert.

Und trotz all dem zeigen die CO2-Emissionen von Deutschland während der letzten 7 Jahre einen leichten Aufwärtstrend einschließlich eines Anstiegs um 1% im Jahre 2015.

Dies wurde als „ein Schlag gegen die Behauptungen des Landes, Führer in punkto Klima zu sein“ bezeichnet. Verbraucher, die einst gedacht hatten, dass es nicht viel kosten würde, zahlen inzwischen mit die höchsten Strompreise weltweit. Hunderttausenden Haushalten wurde mittlerweile der Strom abgestellt, weil diese nicht mehr in der Lage waren, die Rechnung zu zahlen (1).

Deutschlands Stromnetz ist jetzt instabiler als während vieler Jahrzehnte zuvor. Diese Tatsache zusammen mit den hohen Strompreisen vertreibt immer mehr die Industrie.

Und es könnte noch schlimmer kommen! Im Zuge der pathetischen Erklärungen der Paris-Konferenz, die globalen CO2-Emissionen zurückzufahren, war eine ganze Anzahl von hochrangigen Bürokraten im Umweltministerium der deutschen Regierung eifrig dabei, sich ein ,radikales Gesetz‘ unter der Bezeichnung ,Klimaschutz 2050′ auszudenken, um Deutschland bis zum Jahr 2050 nahezu frei von Kohlenstoff zu machen. Aber schon jetzt ist dieses Gesetz unter schwerem Beschuss ob seines Extremismus‘ und seiner zunehmenden Realitätsferne.

Sollte der Entwurf in Kraft gesetzt werden, würde es höhere Mietpreise für Appartements und höhere Steuern bedeuten. Außerdem würden Hausbesitzern gesetzlich Renovierungen vorgeschrieben, es würde Geschwindigkeitsbegrenzungen und massive Kostensprünge für industrielle Unternehmungen bedeuten, berichtete Daniel Wetzel. Das Gesetz verlangt außerdem, bis zum Jahr 2050 Verbrennungsmotoren in Fahrzeugen zu verbieten, was bedeutet, dass nach dem Jahr 2030 keine solche Fahrzeuge mehr verkauft werden würden.Bereits heute ist der deutsche Plan, bis zum Jahr 2020 eine Million [Elektro-]Autos auf die Straße zu bringen, erst zu etwa 2% erfüllt, da es kaum Interessenten für diese Fahrzeuge gibt (3).

Dann sind da noch Dinge wie Korruption, Korrosion und technische Pannen.

Eine hitzige Debatte über Windparks kocht gerade in Nordwestdeutschland hoch. Anwälte fangen jetzt mit Ermittlungen gegen die Profiteure von Big Wind an, gegen Energie-Gelder und wie Windparks Kommunen teilen (4).

Offshore-Windturbinen in Nord- und Ostsee müssen 25 Jahre in Betrieb bleiben, bevor sie profitabel werden, aber sie sind anfällig für eine viel kürzere Lebensdauer infolge der rauen Meeresumgebung. Als Folge davon benötigen die installierten Windturbinen zusätzliche und sehr kostspielige Wartungen um sicherzustellen, dass sie lange genug in Betrieb bleiben. Diese Wartungs- und Reparaturkosten addieren sich zu hundert mal die Kosten für die neue Turbine selbst (5).

In einem anderen Fall kämpft ein großer Windpark mit massiven technischen Problemen und wird daher kaum in der Lage sein, demnächst Strom in das Netz einzuspeisen. Das gigantische Offshore-Windfeld Riffgat hat seit November vorigen Jahres keinerlei Strom mehr erzeugt, berichtet Pierre Gosselin (6).

Mit dem Gesetz zu Einspeisetarifen für erneuerbare Energie und mit den sehr volatilen Quellen Wind und Sonne wurde [die Sicherung des] deutschen Stromnetzes inzwischen zu einem prekären Balanceakt, und es infolge wilder Fluktuationen vom Kollaps fernzuhalten, ist zu einer echten Herausforderung geworden. Im Jahre 2014 gab es über 3500 Notfall-Eingriffe in das Netz. Die Häufigkeit dieser Eingriffe ist explosionsartig gestiegen, nachdem erneuerbare Energien online gekommen sind. Mehr als nur ein paar Tage mit einem Blackout wären eine nationale Katastrophe (7).

Aber es ist nicht nur Deutschland. Die einst weltführende saubere Technologie in Europa befindet sich im rasanten Sinkflug, wobei Investitionen in Low-Carbon-Energie auf das niedrigste Niveau seit Jahrzehnten gefallen sind. Noch im Jahre 2010 machten die europäischen Investitionen 45% der globalen Investitionen in saubere Energie aus. Nach einem Spitzenwert von 132 Milliarden Dollar im Jahre 2011 ist dieser Anteil im Jahre 2015 um über die Hälfte auf 18% gefallen, oder auf 58 Milliarden Dollar (8).

Die europäischen Produzenten haben durch diesen massiven Absturz ebenfalls gelitten. War die EU zu Beginn dieses Jahrtausends noch weltführend bei der Herstellung von Solarpaneelen, befindet sich jetzt kein einziges Unternehmen der EU mehr unter den Top 10. Im vorigen Jahr avancierte das chinesische Unternehmen Goldwind zum weltgrößten Hersteller von Windturbinen und ließ die europäischen Unternehmen weit hinter sich.

References

1. P. Gosselin, “Grand debacle: Germany’s renewable energy effort turning into a colossal costly and senseless failure,” notrickszone.com, March 17, 2016
2. “Germany’s Energiewende finds the sour spot,” the-american-interest.com, June 30, 2015
3. P. Gosselin, “Paris fallout,” notrickszone.com, March 21,2016
4. P. Gosselin, “German authorities open investigation into wind energy corruption,” notrickszone.com, February 9, 2016
5. P. Gosselin, “Offshore wind turbine maintenance cost fiasco: 100 times more expensive than a new turbine itself,” notrickszone.com, February 2, 2016
6. P. Gosselin, “Unreliable power: major technical failure sidelines another offshore wind park, adding to the exploding costs,” notrickszone.com, February 4, 2016
7. P. Gosselin, “German power grid more vulnerable than over….on the brink of widespread blackouts,” notrickszone.com, September 24, 2014
8. Fiona Harvey, “European clean tech industry falls into rapid decline,” the guardian.com, March 23, 2016

Link: http://canadafreepress.com/article/germanys-renewable-energy-woes

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Ist es doch die Sonne?

Im Jahre 2008 haben William Livingston und Matthew Penn vom National Solar Observatory in Tucson in einer kontroversen Studie, die konventionellem Wissen widerspricht und Theoretiker der globalen Erwärmung auf die Palme gebracht hatte, vorhergesagt, dass die Sonnenflecken nach 2015 mehr oder weniger verschwinden könnten, was möglicherweise auf das Einsetzen einer neuen Kleinen Eiszeit hinweist. [Immer diese Konjunktive! Aber wie man bei www.spaceweather.com sehen kann{ist täglich auf der EIKE-Homepage gezeigt} scheinen die Flecken jetzt tatsächlich auf dem Rückzug! Anm. d. Übers.] Sie stellten fest: „Das Auftreten längerer Perioden ohne Sonnenflecken ist für Klimastudien wichtig, seit gezeigt wurde, dass das Maunder-Minimum mit niedrigeren mittleren globalen Temperaturen der Erde korrespondiert“. Das Maunder-Minimum dauerte etwa 70 Jahre von 1645 bis 1715 und war gekennzeichnet durch bittere Kälte, weit verbreitete Ernteausfälle und erhebliche Entbehrungen für die Menschen.
Es gab während der letzten Jahre zunehmende Beweise, die diese Annahme stützen, dass nämlich globale Erwärmung mit der Sonnenaktivität verknüpft ist.
Im Jahre 2011 haben drei Studien gezeigt, dass die Erde vermutlich einer neuen Kleinen Eiszeit entgegengeht, fällt doch die Sonnenaktivität derzeit wieder einmal.
Andere Forschungen haben ebenfalls bestätigt, dass solare Effekte kleine Eiszeiten verursachen können. Sarah Ineson und ihre Kollegen berichten, dass Änderungen der solaren Ultraviolettstrahlung zwischen 2008 und 2011 mit beobachteten kalten Wintern in Südeuropa und Kanada zusammenfallen.
Und Katja Matthes und Kollegen berichten, dass Simulationen mit einem Klimamodell, das neue Beobachtungen der solaren Einflussnahme enthält, einen substantiellen Einfluss der Sonne auf das Winterklima der Nordhemisphäre zeigen.
Eine Studie von chinesischen Wissenschaftlern aus diesem Jahr 2014 berichtete, dass der Einfluss von Kohlendioxid auf Klimaänderungen übertrieben dargestellt sein könnte, weil die Sonnenaktivität eine viel bessere Erklärung von Änderungen der Temperaturen auf der Erde bietet. Die Studie fand ,Jahrhunderte lang eine hohe Korrelation zwischen der Sonnenaktivität und der mittleren Temperatur der Erde‘. Dies zeigt, dass Klimaänderungen eng verknüpft sind mit solaren Zyklen und nicht mit menschlicher Aktivität. Tatsächlich sagt die Studie, dass das ,Moderne Maximum‘ – ein Spitzenwert der Sonnenaktivität, der lange Zeit im vorigen Jahrhundert festzustellen war, sehr gut mit der Zunahme der globalen Temperatur korrespondiert.
Russische Wissenschaftler sehen eine sogar noch dramatischere Entwicklung kommen. Sie sagen voraus, dass eine Kleine Eiszeit bereits in diesem Jahr 2014 beginnen wird [na, da schauen wir doch mal! Anm. d. Übers.]
In ihrem Buch „Die kalte Sonne“ stellen die Autoren Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning fest, dass die Temperaturen bis zum Jahr 2030 um zwei Zehntelgrad niedriger liegen könnten als Folge einer kraftlosen Sonne. Dies bedeutet, dass eine weitere Erwärmung weit in die Zukunft verschoben wird.
Man beachte, dass diese Berichte von Forschern aus aller Welt stammen [die vermutlich allesamt nicht in irgendwelchen staatlichen Arbeitsverhältnissen stehen. Anm. d. Übers.]
Nick Hallet schreibt: „Die Forschung zeigt, dass die gegenwärtigen Erwärmungs-Modelle des IPCC die Auswirkung natürlicher Faktoren auf eine Klimaänderung unterschätzen, während sie die Auswirkung menschlicher Aktivitäten überschätzen. Die Sonnenaktivität ist eine wichtige Zutat der natürlichen Treiber des Klimas. Daher ist es unerlässlich, den Einfluss der solaren Variabilität auf das Erdklima langfristig zu untersuchen“.
Man füge all dem noch eine Studie aus jüngster Zeit hinzu, der zufolge das Grand Maximum der Sonne (das sich über die Sonnenzyklen 19 bis 23 erstreckte, d. h. Von 1950 bis 2009), ein ,seltenes oder sogar einmaliges Ereignis war, sowohl hinsichtlich Größenordnung als auch zeitlicher Dauer während der letzten 3000 Jahre‘. Unglücklicherweise lag es jenseits der Möglichkeiten dieser Studie, den potentiellen Einfluss der Sonnenaktivität auf das Klima anzusprechen. Dennoch hinterlässt die Rekonstruktion eine sehr wichtige Frage unbeantwortet – welche Auswirkungen hatte das Grand Maximum auf das Klima der Erde? Als ,einmaliges‘ und ,seltenes‘ Ereignis hinsichtlich Größenordnung und Dauer würde man denken, dass das IPCC sehr viel mehr Zeit und Mühe aufwendet, um diese Frage zu beantworten. Stattdessen haben die IPCC-Wissenschaftler, wie schon früher angemerkt, relativ wenige Studien über den Einfluss der Sonne auf die jüngste Erwärmung durchgeführt. Man war davon ausgegangen, dass der Einfluss dieses seltenen und einmaligen Ereignisses auf die Temperatur, dass lediglich einmal während der letzten 3000 Jahre aufgetreten war, der radiativen Kraft der steigenden CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre deutlich untergeordnet ist.
Full post & references Bzgl. der ,references‘: Hinter praktisch jedem Absatz standen in Klammern Ziffern zu diesen References. Ich habe sie hier nicht übernommen, weil diese References hier nicht aufgeführt sind. Anm. d. Übers.
Link: http://www.thegwpf.org/is-it-the-sun-after-all/
Übersetzt von Chris Frey EIKE