US-Wahlen erschüttern die Welt der Klimapolitik

Trump, der die vermeintliche, vom Menschen verursachte Klimakatastrophe einen „Schwindel“ nennt, sprach sich dafür aus, die Teilnahme der USA an den Klima-Vereinbarungen von Paris zu „kündigen“ [cancel]. Trump hat sich auch verpflichtet, den Clean Power Plan außer Kraft zu setzen. Dieser war die Signatur der Obama-Regierung zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen. Trump sagte, dass er die Festlegung der EPA, dass Kohlendioxid ein Verschmutzer sei, welches Umwelt und Gesundheit bedroht, überarbeiten und möglicherweise ins Gegenteil verkehren werde (das „endangerment finding“). Trump kann dies mit einem Strich seines Füllers aufheben, aber er befindet sich in einer Position, die ihm dafür noch Zeit lässt. Die Umkehrung des ,Endangerment Finding‘ würde die legale Rechtfertigung für eine ganze Reihe von Klima-Vorschriften beenden. Im Verlauf dieses Vorgangs würde den radikalen Umweltaktivisten auch die Fähigkeit genommen, die Gerichte zu bemühen, der unwilligen Öffentlichkeit eine Klimapolitik aufzudrücken, deren gewählte Repräsentanten wiederholt diese Klimapolitik abgelehnt hatten.

Vor der Wahl sagte Trump, er würde die Vorschriften der Obama-Regierung rückgängig machen, die die Industrien unnötig belasten. Im besonderen werde er, Trump, das Budget der EPA drastisch kürzen und es praktisch zu einer Beratungsagentur degradieren. Außerdem werde er alle EPA-Vorschriften unter die Lupe nehmen und viele davon eliminieren, weil „die Über-Regulierung eine der größten Barrieren darstellt für den Eintritt in Märkte und für Industrien, die sich bemühen, wettbewerbsfähig zu bleiben, eine der größten Kostenfaktoren sei“.

Trump sagte weiter, dass er mehr Land in öffentlichem Besitz für Öl- und Gasbohrungen zur Verfügung stellen sowie Vorschriften aufheben wolle, die zur Schwächung der Kohleindustrie geführt haben.

Die Washington Post berichtet: „Scott Segal, Ko-Vorsitzender für Regierungs-Angelegenheiten [government relations] bei der legalen und Lobbyarbeit betreibenden Firma Bracewell, schrieb in einer E-Mail, dass eine Trump-Regierung ,eindeutig für eine erweiterte Erkundung und Erzeugung von Öl und Gas als ein Grundsatz für Energie, Ökonomie und nationale Sicherheitspolitik stehe’“.

Umweltaktivisten und einige ausländische Honoratioren fürchten das, was Trumps Wahl für die Klimaverpflichtungen Amerikas und die Umweltpolitik bedeutet. „Wir sind wütend und traurig und nachdenklich“, sagte der geschäftsführende Direktor des Sierra Clubs Michael Brune.

Die Post befragte auch Bill McKibben, Gründer Klima-Aktionsgruppe 350.org, „wie die Umweltbewegung mit Präsident Trump umgehen wolle“. Seine Antwort: „Ich weiß es wirklich nicht!“.

Der Guardian berichtet, dass internationale Unterhändler bei den UN-Klimagesprächen in Marokko gesagt hätten: „Es wäre eine Katastrophe, wenn Trump seinen Worten, die USA aus dem Abkommen zurückziehen zu wollen, auch Taten folgen lassen würde – obwohl diesem Deal 20 Jahre der Verhandlungen vorausgegangen waren – und wenn er öffentliches Land für die Ausbeutung von Kohle, Öl und Gas hergeben würde“.

Ségolène Royal, die französische Umweltministerin, erklärte vor Reportern in Marokko, die zentral in die Verhandlungen vor Paris eingebunden war, dass „Trump nicht einfach so die USA aus dem Vertrag zurückziehen könne. Das Paris-Abkommen verbietet jedweden Austritt für mindestens drei Jahre plus einem Jahr Kündigungsfrist, so dass vier stabile Jahre folgen würden“.

An diesem Punkt pfeift Royale einem toten Hund nach. Trump kann die Teilnahme der USA am Pariser Klimaabkommen entweder direkt oder indirekt sofort beenden. Direkt kann er „seine Unterschrift zurückziehen“ [unsign]. Egal was im Text des Abkommens steht – weil das Abkommen nicht vom US-Senat ratifiziert worden ist, wie es die Verfassung vorschreibt, hat es in den USA keine Gesetzeskraft. Und weil der Vertrag nur freiwillige Ziele festschreibt ohne jedes juristische Erzwingungs-Verfahren, gibt es für andere Länder keine Möglichkeit, gerichtlich zu erzwingen, dass die USA den Klauseln in dem Vertrag genügen.

Indirekt kann Trump die Teilnahme seines Landes torpedieren, indem er Obamas Klima-Maßnahmen aufhebt und sie nicht durch eine alternative Klimapolitik ersetzt. Falls Trump dies tut, endet die US-Teilnahme am Pariser Klimaabkommen durch Gleichgültigkeit [neglect].

SOURCES: Climate Change Weekly; Washington Post; and The Guardian

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/elections-shake-up-climate-policy-picture

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Greenpeace endlich unter Druck

Anfang Dezember 2014 haben mehr als 20 Greenpeace-Aktivisten ein UNESCO-Weltkulturerbe beschädigt als Teil einer öffentlichen Demonstration, um mehr Regierungsunterstützung für erneuerbare Energiequellen zu bekommen, die sie für den Kampf gegen den vermeintlich vom Menschen verursachten Klimawandel als notwendig erachteten. Die Aktivisten marschierten in ein „streng-verboten“-Gebiet, in dem sich die Nazca-Linien in Peru befinden. Dort legten sie große, gelbe Buchstaben aus Stoff aus, die den Schriftzug bildeten [übersetzt] „Zeit für Veränderung; die Zukunft ist erneuerbar“.

Weil die Nazca-Linien sehr empfindlich sind und Fußabdrücke hunderte Jahre lang erhalten bleiben können, dürfen nicht einmal Staatschefs dort ohne Sondergenehmigung herumlaufen, und selbst dann sind sie verpflichtet, Spezialschuhe zu tragen. Über 20 Personen wurden ob dieses Aktes festgenommen, aber nach Feststellung der Personalien verließen sie das Land, und soweit ich weiß, haben sich die „Nazca-Zerstörer“ von Greenpeace der peruanischen Justiz bis auf den heutigen Tag nicht gestellt.

Kurz darauf hat das Informations-Ministerium von Indien Greenpeace zu einer „potentiellen Bedrohung der nationalen ökonomischen Sicherheit“ erklärt. Man hatte berechnet, dass die Aktivitäten der Organisation jedes Jahr 2 bis 3% Verlust des indischen BIP ausmachen. Indische Beamte erklärten, dass die Gruppe Eigentum beschädigt habe, sich in finanziellen Betrügereien engagiert und Daten gefälscht hat. Anfang 2015 hat Indien die internationalen Reisen von Greenpeace-Indien-Aktivisten eingeschränkt und ihren Zugang zu Geldern aus dem Ausland blockiert. Bis September 2015 hat Indien die Lizenz von Greenpeace zu Operationen in dem Land vollständig einkassiert und der Gruppe einen Monat Zeit eingeräumt, sämtliche Operationen zu beenden.

Kanadisches Wald-Unternehmen will Millionen an Schadenersatz von Greenpeace

Am 31. Mai 2016 hat die Firma Resolute Forest Productions (RPS) die Umweltorganisation Greenpeace vor dem US-Bezirksgericht für den Southern District of Georgia verklagt. RPS machte geltend, dass Greenpeace [US-]Bundesgesetze betreffend dunkler Machenschaften, Trademarks und Diffamierung verletzt habe, ebenso wie staatliche Gesetze von Georgia, die unerlaubte Einmischung in die Operationen von RPS verbieten.

Resolute zufolge hat die seit sechs Jahren währende Boykott-Kampagne von Greenpeace unter dem Motto „Resolute: Forest Destroyer (RFD)“ RPS fälschlich vorgeworfen, gefährdete Wälder und Spezies zu vernichten, Ureinwohner auszubeuten und die Fähigkeit borealer Nadelwälder zu beeinträchtigen, sich an den Klimawandel anzupassen.

Greenpeace musste bereits eine andere juristische Niederlage vor kanadischen Gerichtshöfen hinnehmen, seit sie die RFD-PR-Kampagne losgetreten hatte. Im März 2013 haben kanadische Gerichte Greenpeace dazu verurteilt, sich bei Resolute zu entschuldigen und eine offizielle „Berichtigung“ [Notice of Correction] zu verbreiten bezüglich von Greenpeace-Statements, denen zufolge Resolute das Canadian Boreal Forest Agreement* verletzt habe.

[Zu diesem Agreement hier. Aber ohne Alarmismus auch hier geht es wohl nicht. Anm. d. Übers.]

Trotz dieser Niederlage hat Greenpeace RFD fortgesetzt und erfolgreich Druck auf die Firma Home Depot and Best Buy ausgeübt, kein Nutzholz mehr bei Resolute, sondern anderswo zu ordern. Resolute macht geltend, dass das Unternehmen während der letzten vier Jahre 50 bis 100 Millionen Dollar verloren habe als Folge der Medienkampagne von Greenpeace. Resolute sagt außerdem, dass die Kampagne das Unternehmen gezwungen hat, eine Papierfabrik in Ontario sowie zwei Maschinen zur Papierherstellung in Quebec aufzugeben, was 300 Arbeitsplätze vernichtet hatte.

Resolute vernichtet keine Wälder

In dem Bemühen, die RFD-Kampagne zum Halten zu bringen und einige der Verluste ausgeglichen zu bekommen, hat Resolute im Jahre 2014 Greenpeace Kanada verklagt unter dem Vorwurf der Diffamierung und „absichtliche Störung ökonomischer Beziehungen“. Im Januar 2015 hat es das Ontario-Berufungsgericht [Court of Appeal] abgelehnt, die Beschwerde von Greenpeace über das Urteil einer untergeordneten Instanz anzunehmen, in dem der Organisation verboten worden war, die Behauptungen von Resolute als ungültig zu erklären. Das Gericht verurteilte Greenpeace auch dazu, Resolute die Gerichtskosten in Höhe von 20.000 Dollar zu ersetzen.

In dem kanadischen Prozess klagt Resolute auf 7 Millionen Dollar sowie zusätzlich weitere Millionen von Dollar als Schadenersatz und Strafzahlungen in den USA.

In der Klageschrift von Resolute wird festgestellt, dass man kein „Vernichter“ borealer Wälder ist, in jeder Hinsicht des Wortes, seit Kanada etwa 90% seiner natürlichen Waldbedeckung unter Schutz gestellt hat. Landwirtschaft und Verstädterung, nicht die Forstwirtschaft im Allgemeinen oder die Waldbewirtschaftung von Resolute im Besonderen, sind verantwortlich für den Verlust von 10% der Waldbedeckung während der letzten paar hundert Jahre. Resolute sagt, dass weniger als 0,5% des kanadischen borealen Waldes jährlich durch die gesamte Holzindustrie bewirtschaftet wird, und nur eine Minderheit des jährlichen Holzeinschlags geht auf Resolute zurück.

Der Anwalt und Rechtsberater von Resolute Michael Bowe sagt, dass jedes Gebiet, in dem Resolute Holz eingeschlagen hatte, sofort wieder natürlich regeneriert wurde, sei es durch Neuansaat oder Neupflanzungen. Im Mittel hat Resolute von 2010 bis 2012 über 60 Millionen Bäume pro Jahr gepflanzt als Teil seiner Wiederaufforstungs-Bemühungen. Die Bemühungen von Resolute zusammen mit den Bemühungen anderer kanadischer Holzunternehmen hat praktisch zu keinem permanenten Verlust durch Holzeinschlag geführt.

„Der Vorwurf, dass Resolute den borealen Wald ,vernichtet‘, ist absurd“, sagte Bowe. „Das Unternehmen hat über eine Milliarde Bäume in dem borealen Wald gepflanzt – eine Milliarde mehr als Greenpeace – und hat praktisch eine Null-Entwaldung verursacht. Diese falschen Beschuldigungen verleumden ein gutes Unternehmen, das von guten Menschen geführt wird, die sich um den Wald kümmern, weil deren Leben und das aller Gemeinden, die das Unternehmen unterstützt, davon abhängen“, sagte Bowe. „Greenpeace dagegen tut nichts für den borealen Wald“.

In der Klageschrift von Resolute heißt es des Weiteren, dass die Bewirtschaftungspraxis im Gegensatz zu den RFD-Behauptungen die Fähigkeit des borealen Waldes, atmosphärisches Kohlendioxid aufzunehmen, verbessert habe. Zahlreiche Studien zeigen, was auch das IPCC eingeräumt hatte, nämlich dass der Holzeinschlag in borealen und anderen Urwäldern ein bedeutendes Mittel ist, den Klimawandel abzuschwächen, weil junge Wälder substantiell mehr Treibhausgase absorbieren als ältere Wälder, welche oftmals insgesamt auch Emittenten von Treibhausgasen sind.

Aufstand gegen ,Erpressungsversuche‘

Der Ökologe Patrick Moore, ein Mitbegründer von Greenpeace und 15 Jahre lang Chef von Greenpeace Kanada, liegt mit der von ihm mitbegründeten Gemeinschaft hinsichtlich boreale Forstwirtschaft über Kreuz.

„Ich bin stolz darauf, mit Resolute hierbei über drei Jahre lang zusammengearbeitet zu haben“, sagte Moore. „Es ist das einzige Unternehmen in Nordamerika, das sich gegen die Lügen, den Betrug und die Erpressungen seitens Greenpeace auflehnt“.

Moore zufolge beutet Resolute auch nicht die Ureinwohner in Kanada aus, wie es Greenpeace behauptet. „Resolute wird gestützt von den lokalen Behörden und auch den Ureinwohnern in den nördlichen Wäldern, wo man Bäume nachhaltig anpflanzt und wo man damit wichtige Arbeitsplätze für die lokalen Anwohner schafft. Greenpeace stellte Fundraising vor die Wahrheit und sollte dazu verurteilt werden, für den von ihnen angerichteten Schaden zu zahlen“, sagte Moore.

Ich wünschte mir, dass noch mehr Unternehmen das Rückgrat hätten, gegen die Ausbeutungs-Taktik von Greenpeace aufzustehen. Bis dahin werde ich, falls ich Holzprodukte benötige, diese von Händlern kaufen, die Kunde bei Resolute sind und ich werde meine Freunde überreden, das Gleiche zu tun.

[Originally published at the Washington Times]

Link: http://news.heartland.org/editorial/2016/07/01/greenpeace-under-fire

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Glücklicherweise zeigt eine Umfrage, dass viele Klassenlehrer das Klimawandel-Dogma zurückweisen

[*Der Terminus „Science teacher“ lässt sich nur schwer übersetzen, weil es eben nicht einfach nur „Wissenschafts-Lehrer“ sind. Der Einfachheit halber übersetze ich im Folgenden immer nur mit dem Begriff „Lehrer“, gemeint sind aber immer nur die Lehrer naturwissenschaftlicher Fächer. Anm. d. Übers.]

Etwa 75 Prozent der Lehrer gaben der Umfrage zufolge an, dass sie über globale Erwärmung im Klassenraum reden, typischerweise weniger als eine Stunde oder zwei im Verlauf eines akademischen Jahres. Von jenen, die das tun, propagiert nur etwa die Hälfte aller Lehrer die falsche Behauptung der Alarmisten, der zufolge 97 Prozent aller Wissenschaftler den Verbrauch fossiler Treibstoffe seitens der Menschen als Ursache eines katastrophalen Klimawandels ausgemacht haben. Etwa 30 Prozent aller Lehrer, die über den Klimawandel sprechen sagen, dass der Mensch teilweise verantwortlich ist, räumen aber auch ein, dass natürliche Kräfte eine Rolle spielen. Etwa 10 Prozent weisen zurück, dass die Menschen überhaupt irgendeine Rolle bzgl. des Klimawandels spielen, und etwa 5% all derjenigen, die über Klimawandel im Klassenraum reden, sprechen überhaupt nicht über die Gründe dafür.

Was aber positiv ist: während 68% der Befragten angaben, dass sie persönlich an den Menschen als

Ursache für die globale Erwärmung glauben, sagen viele, dass sie ihre persönliche Meinung nicht vor der Klasse ausbreiten. Vielmehr ziehen sie es vor, die wissenschaftliche Methode zu erläutern und eine ausgeglichene Ansicht der Beweise präsentieren.

Ich habe daran gearbeitet, Parteilichkeit auf beiden Seiten der Klimawandel-Debatte aus Lehrbüchern über soziale Studien herauszuhalten – dennoch hat Texas die Übernahme im Jahre 2014 genehmigt. Außerdem habe ich darum gekämpft zu verhindern, dass ausgewogene Klimawissenschaft aus den Lehrplänen in West Virginia herausgestrichen wird. Aufgrund dieser Erfahrungen habe ich lange befürchtet, dass der Kampf um die Herzen und Gehirne der amerikanischen Jugend bzgl. Klimathemen verloren ist. Die jüngsten Ergebnisse der nationalen Umfrage sollte den Klimarealisten überall neue Hoffnung geben.

Der Klimawandel findet statt. Tatsächlich ändert sich das Klima der Erde immer, aber es gibt derzeit eine bedeutende wissenschaftliche Debatte, ob menschliche Aktivitäten für den gesamten Klimawandel, teilweise oder überhaupt nicht dafür verantwortlich sind. Trotz gegenteiliger Behauptungen einiger Alarmisten der globalen Erwärmung stimmen die Wissenschaftler noch nicht einmal in der Frage überein, ob ein wärmeres Klima vorteilhaft oder schädlich ist.

Was in den Klassenräumen unserer Nation über Klimawandel gelehrt wird, sollte die begrenzte Natur dessen reflektieren, was wir mit Vertrauen bzgl. des zukünftigen Klimas sagen können und die Gründe für jedwede Änderung. Glücklicherweise scheint es so, dass die Hälfte aller Lehrer, die das Thema Klimawandel im Unterricht behandeln, der Ansicht sind, dass man den Kindern unter ihrer Obhut diese Wahrheit lehren müsse.

Falls diese Umfrage ein genaues Bild der wirklichen Vorgänge in den Klassenzimmern der USA ist, gibt es immer noch Raum für Befürworter eines gesunden, ausgewogenen und nuancierten Verständnisses der Klimawissenschaft und der Politik, den Lehrern an Schulen genau dies nahezubringen.

Klimarealisten sollten konzertierte Bemühungen starten, um die Lehrer in die Klimawandel-Debatte einzubeziehen. Die Bemühungen sollten sich konzentrieren auf die Überredung jener 50 Prozent der Lehrer, die leugnen, dass es irgendwelche Unsicherheiten bzgl. der menschlichen Ursachen gebe und sie offener für die Infragestellung katastrophaler Konsequenzen von Klimawandel zu machen. Sie sollten Überzeugungsarbeit leisten, dass diese Lehrer anerkennen, dass natürliche Faktoren zum Klimawandel beitragen, dass ein sich änderndes Klima wahrscheinlich zu Vorteilen und Kostenersparnis führt und dass die Vorschläge, die gegenwärtig von den Regierungen zum Kampf gegen die globale Erwärmung durchgepeitscht werden, einen hohen Preis erfordern und nahezu keinen Einfluss auf steigende Temperaturen oder Wetterbedingungen haben.

Lehrer, die eine ausgewogene Präsentation der Fakten bzgl. des Klimawandels präsentieren, sollte man mit qualitativ hochwertigen Lehrmaterialien versorgen. Man sollte ihnen außerdem erlauben, Außenstehende einzuladen, die eine realistische Ansicht von Klimawissenschaft und Politik präsentieren können. Lehrer, die sich um eine profunde, ausgewogene Darstellung der Wissenschaft bemühen, sollten belohnt und gefördert werden.

Wenn man die Lehrer ermutigt, der wissenschaftlichen Methode zu folgen, für welche die stetige Praxis vernünftigen Skeptizismus‘ erforderlich ist ebenso wie das Testen der Theorie gegen beobachtete Fakten – alles angesichts des Medien-Hypes und des Druckes von Umweltaktivisten, das alarmistische Dogma in den Klassen zu lehren – könnte dies der nachhaltigste Weg sein um sicherzustellen, dass eine misanthropische Klimapolitik nicht auf eine unwissende und falsch informierte Öffentlichkeit losgelassen wird, heute nicht und in Zukunft nicht.

Falls Ihr Schulkind Sie nicht fragt, warum sie zur Zerstörung der Erde beitragen, danken Sie dem Lehrer Ihres Kindes, dass er sich an eine faire und ausgewogene Sicht auf die Klimawissenschaft gehalten hat. Falls Ihr Kind wiederholt falsche Behauptungen der Klimaalarmisten von sich gibt, dann machen Sie ihr Kind (und dessen Lehrer) mit den wissenschaftlichen Fakten vertraut.

Link: http://news.heartland.org/editorial/2016/04/05/thankfully-survey-shows-many-science-teachers-reject-climate-change-dogma

Übersetzt von Chris Frey EIKE




USA: Hunderte von Demokraten stellen die Politik des Präsidenten zum Klimawandel in Frage

"Sauber ist nicht genug"
Der Brief, von 177 staatlichen Gesetzgebern, 278 lokalen gewählten Beamten und 148 demokratischen Parteibeamten unterzeichnet, argumentiert, dass eine "auf sauber fokussierte Energiepolitik nicht genug ist." Die Energieproduktion muss auch erschwinglich und zuverlässig sein.
Im Brief wird festgestellt, dass die EPA-Emissionsvorschriften saubere Kohletechnologien wirksam verbieten, indem sie sie unerschwinglich machen."Das amerikanische Volk wird dem widersprechen und andere Nationen der Welt werden dem nicht folgen, wenn der Weg, den wir festlegen, einer der teuersten und der am wenigsten zuverlässiger Energie ist".

"Wahre Führung erfordert das Streben der Politik, nach allen Formen sauberer Energien die weniger teuer sind, mögen sie auf erneuerbaren oder fossilen basieren und so zuverlässig sein wie die aktuelle Grundlast-Kohleverstromung" heißt es in dem Schreiben.

"CoalBlue weist zu Recht darauf hin, dass Obamas Energieplan verheerend wirkt, nicht nur für die Familien die schon kämpfen, um über die Runden kommen, sondern riskiert auch unsere globale Wettbewerbsfähigkeit", sagte Laura Sheehan, Senior Vice President für Kommunikation der American Coalition for Clean Coal Electricity. "Ich begrüße alle Stimmen die sich gegen diese illegale Machtübernahme erheben und bleibe zuversichtlich, dass sich diese Stimmen durchsetzen werden."
Klima Träumer“ in Energie
In einem Begleitschreiben zur Veröffentlichung des Briefes, erklärte der ehemalige US Abgeordnete Zack Space (D-OH) [Demokrats Ohio], Vorsitzender von CoalBlue, zu dem Clean Power Plan der Obama-Regierung: "Die EPA, während sie es gut meinte, hat in ihrem Streben nach sauberer Energie die Bedeutung der Erhaltung von kostengünstiger und zuverlässiger Energie verloren,. Als solches verfolgt sie eine Politik, die es unwahrscheinlich macht, dass die anderen Nationen, vor allem die Entwicklungsländer ihr folgen und mit dem Risiko, die Unterstützung zu Hause zu verlieren.“

"Klimaskeptiker werden kritisiert, die ihren Kopf in den Sand zu stecken, aber Klima Träumer können kritisiert werden, den Kopf in den Wolken zu haben und die Realität des anhaltenden Bedarfs und wünschenswerter Nutzung fossiler Energieträger, einschließlich Kohle zu ignorieren", sagte Jon Wood, Präsident CoalBlue. "Nur durch die Anerkennung der Tatsache, dass fossile Brennstoffe können und werden für Jahrzehnte in der Zukunft verwendet, können wir die Herausforderung des Klimawandels produktiv angehen".

Erschienen auf Heartland News am 12. Januar 2016
Übersetzt durch Andreas Demmig
http://news.heartland.org/newspaper-article/2016/01/12/hundreds-democrats-challenge-presidents-climate-change-policies
Der Autor: H. Sterling Burnett, Ph.D. (hsburnett@heartland.org) ist der Chefredakteur von Environment & Climate News.




Interview: Kohlendioxid ernährt die Welt

Bild rechts: Sherwood B. Idso

Burnett: Bitte beschreiben Sie unseren Lesern ein wenig Ihren Forschungshintergrund und wie Sie dazu gekommen sind, den Düngungseffekt von Kohlendioxid auf Pflanzen zu erforschen.

Idso: Alle meine Universitätsgrade stammen von der University of Minnesota. Während meiner Graduierung zogen meine Familie und ich nach Phoenix in Arizona. Dort habe ich dann 34 Jahre als Forschungsphysiker beim U.S. Department of Agriculture’s Agricultural Research Service am U.S. Water Conservation Laboratory gearbeitet, während ich gleichzeitig an der Arizona State University als Assistenzprofessor in den Fachbereichen Geologie, Geographie, Botanik und Mikrobiologie tätig war.

Während meiner Berufslaufbahn habe ich über 500 wissenschaftliche Veröffentlichungen verfasst oder als Mitautor daran mitgewirkt. Außerdem gibt es von mir zwei Bücher, nämlich Carbon Dioxide: Friend or Foe? und Carbon Dioxide and Global Change: Earth in Transition. Ich war auch Redakteur beim Journal Agricultural and Forest Meteorology von 1973 bis 1993, wonach ich für viele weitere Jahre in die Redaktion von Environmental and Experimental Botany wechselte. Und während meiner gesamten Laufbahn arbeitete ich als bestellter Begutachter für 56 verschiedene Journale und 17 verschiedene Finanzierungs-Agenturen.

Als Ergebnis meiner frühen Arbeiten im Bereich Fernerkundung wurde ich mit der Arthur S. Flemming-Medaille ausgezeichnet, und zwar den Worten der Stifter zufolge in Anerkennung meiner „innovativen Forschung an grundlegenden Aspekten von Wechselwirkungen zwischen Landwirtschaft und Klimatologie, welche die Nahrungsmittel-Erzeugung betreffen, und an erreichbaren Forschungszielen, mit denen man der Abschätzung und Verbesserung der Nahrungsmittelversorgung in der Welt signifikant helfen konnte“. Dieses Zitat belegt auch den Geist, der mich zu meinen fortgesetzten Forschungen im Bereich der biosphärischen Konsequenzen des fortgesetzten CO2-Anstiegs in der Luft brachte.

Wie kam ich nun zur Erfoschung der Auswirkungen der atmosphärischen CO2-Anreicherung auf Pflanzen? Ich trat Kräften um Dr. Bruce Kimball bei, der ebenfalls am U.S. Water Conservation Laboratory arbeitete und der die Technologie entwickelt hatte, die erforderlich war, derartige Studien im Freien, genauer in Kammern mit Plastikwänden ohne Abdeckung durchzuführen. Zusammen untersuchten wir zahlreiche Ackerpflanzen und eine Anzahl von Baumarten. Eine davon, bei Orangenbäumen, erstreckte sich über 17 Jahre. Und irgendwie haben wir es auch geschafft, Studien anderer Pflanzenarten über längere Zeit durchzuführen, einschließlich einer Pflanzenart, die eine Krebs bekämpfende Substanz in unterirdischen Wurzelstöcken produzierte. Von dieser Substanz wurde erheblich mehr gebildet, wenn die Pflanze zusätzlichem atmosphärischen CO2 ausgesetzt war. Dies gilt auch für Seerosen, die wir uns vom Krokodil-Teich des Zoos von Phoenix „geborgt“ hatten.

Burnett: Sie haben buchstäblich tausende Experimente zu den Auswirkungen unterschiedlicher CO2-Konzentrationen auf das Pflanzenwachstum durchgeführt oder begutachtet. Welche Ergebnisse haben Sie dabei erzielt?

Idso: Folgendes habe ich herausgefunden: Falls der Verbrauch fossiler Treibstoffe nicht närrischerweise limitiert wird im Zuge eines abwegigen Versuches, den Klimawandel zu verhindern – zuvor globale Erwärmung genannt – wird die erwartete Zunahme der CO2-Emissionen in der Atmosphäre die Ernteerträge sowie die Wasser-Effizienz aller in der Welt erzeugten Nahrungsmittel deutlich verbessern. Dies erlaubt es uns die wachsende Weltbevölkerung weiter zu ernähren auch noch weit über das Jahr 2050 hinaus. Dann werden Berechnungen zufolge etwa 9 Milliarden Menschen auf der Erde leben, verglichen mit den heutigen 7,2 Milliarden.

Burnett: Nach ihrer Pensionierung aus Ihrer Stellung bei der Regierung sind Sie dem Center for the Study of Carbon Dioxide and Global Change beigetreten. Welche Mission verfolgt diese Institution, und welcher Art ist Ihre Forschung dort?

Idso: Dieses Center wurden ins Leben gerufen, um Tatsachenberichte und vernünftige Kommentare zu verbreiten zu neuen Entwicklungen in der weltweiten wissenschaftlichen Suche nach den klimatischen und biologischen Konsequenzen des weiterhin steigenden CO2-Anteils in der Atmosphäre. Dieser Objektive wird genügt durch nahezu tägliche Mini-Begutachtungen jüngst veröffentlichter begutachteter Artikel in wissenschaftlichen Journalen, Büchern und anderen Bildungsmaterialien. Hiermit versucht das Center, Realität und Rhetorik zu trennen in der emotional aufgeladenen Debatte um die Themen Kohlendioxid und globale Änderung.

Burnett: Sie haben kürzlich am Bericht des NIPCC mit dem Titel Climate Change Reconsidered II: Biological Impacts mitgearbeitet. Welche grundlegenden Ergebnisse haben Sie dabei erzielt?

Idso: Es ist schwierig, den Inhalt eines 1110 Seiten starken Dokumentes in lediglich einige wenige Schlüsselpunkte zusammenzufassen. Aber ein paar herausragende Ergebnisse lassen sich benennen: erstens, das atmosphärische Kohlendioxid ist kein Verschmutzer. Es ist ein ungiftiger, natürlicher Bestandteil der Atmosphäre. Sowohl Langzeit- als auch Kurzzeit-Studien haben gleichermaßen gezeigt, dass der Anstieg dieses Spurengases in der Atmosphäre zu einer deutlichen Verbesserung des Pflanzenwachstums und der Wasser-Effizienz der Pflanzen führt. Zweitens, in Übereinstimmung mit Forschungen zum Einfluss steigender CO2-Niveaus auf die Pflanzen-Produktivität führt der fortgesetzte Anstieg der CO2-Konzentration zu einer großen Ergrünung der Erde. Drittens, eine moderate Erwärmung des Planeten wird zu weniger Todesfällen in Zusammenhang mit der Temperatur führen, was in starkem Widerspruch steht zu den gegenteiligen Behauptungen der Klimaalarmisten in der Welt.

H. Sterling Burnett, Ph.D. (hsburnett@heartland.org) is a research fellow with The Heartland Institute. 

Craig D. Idso, et al., Climate Change Reconsidered II: Biological Impacts, Nongovernmental International Panel on Climate Change, April 9, 2014: http://climatechangereconsidered.org/

Link: http://news.heartland.org/newspaper-article/2015/09/16/interview-carbon-dioxide-feeds-world

Übersetzt von Chris Frey EIKE