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PIK Professor Schellnhuber bevorzugt Ideologie statt Fakten

„Was seinen Rang in der Klimaforschung angeht, ist der Begriff ‚Koryphäe’ für Hans-Joa­chim Schellnhuber ganz gewiss nicht zu hoch gegriffen,“ schreibt Michael Bauchmüller am 2. Mai 2013 in der Süddeutsche Zeitung (SZ) und reagiert damit voller Empörung auf die Wei­gerung der FDP, den Klima-Experten Schellnhuber erneut zu berufen. Schellnhuber den Rang einer Koryphäe zuzuerkennen, setzt zweierlei voraus: 1) man ist selbst Laie und vertraut naiv der veröffentlichten  Meinung, und 2) man versteht den Begriff Koryphäe entgegen dem all­gemeinen Verständnis als wertneutral, was sagen soll, Koryphäe ist, wer etwas sehr Besonde­res geleistet hat – und das kann auch etwas sehr Schlimmes sein. Und dann wäre die Bezeich­nung auch für Schellnhuber berechtigt.
Er selbst ist dafür ein Beispiel: als Wissenschaftler hat er nach der Auswertung der Temperaturdaten von 95 Stationen weltweit „keine Anzeichen für die globale Erwärmung der Atmosphäre gefunden“, aber als Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und als Leiter des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregie­rung (WBGU) wird er nicht müde, den Untergang der Menschheit als Folge eines selbstver­schuldeten Klimawandels zu beschwören.
Zur Erinnerung: Laut Franke’s Lexikon der Physik von 1959  ist CO2 ein Spurengas, das nur eine geringe Absorptionskapazität hat und deshalb als Klimagas bedeutungslos ist“.  1959 war CO2 noch kein wichtiger Faktor der Politik und wurde ausschließlich chemisch oder physikalisch betrachtet und bewertet.
Zwei Beispiele der Klimageschichte reichen, um die Richtigkeit dieser Feststellung zu bestä­tigen:
1) In der Erdgeschichte gab es trotz sehr viel größerer atmosphärischer CO2-Gehalte ausgedehnte Vergletscherungen, d.h. Kalt- und Eiszeiten.
2) In der Neuzeit  haben seit 1659 die Temperaturmessungen schnellere und stärkere Erwärmungen registriert als nach 1960,  als die verstärkte Emission des industriellen CO2 begann.
Wenige Tage lang durfte man hoffen, dass die FDP standhaft bleibt und sich mit ihrer For­derung durchsetzt, Schellnhuber nicht wieder zu berufen, denn seine Pensionierung würde der Klimaforschung in Deutschland gut bekommen – vor aber allem aber der Wahrheit und der Anerkennung der  Fakten, denn die werden von Schellnhuber nicht berücksichtigt, der seiner Ideologie zuliebe selbst das relevante Basiswissen seiner Physik verleugnet, wie der Autor vor zwei Jahren nachgewiesen hat: Sein Bericht „CCS und Dekarbonisierung wegen CO2 ? Viel Lärm um Nichts !  Aber teuer,  und gefährlich und kontraproduktiv !“ wurde auch hier bei EIKE pub­liziert. Der Bericht ist immer noch gültig, denn von ei­nem Widerruf ist nichts bekannt.  Der folgenden Auszüge zeigen, wie berech­tigt es wäre, die er­neute Berufung Schellnhubers abzulehnen.
„Nach der Empfehlung des IPCC und des WBGU soll die Globaltemperatur um nicht mehr als ­2°C ansteigen, anderenfalls wären Klimakatastrophen nicht mehr zu verhindern. Auch die vor­genannten Fakten beweisen, dass dieses ‚2°-Ziel’ der Poli­tik „un­sinnig“ ist, wie schon 2009 die Leiter des Geoforschungszentrums Potsdam, des Alfred-Wegener-In­stituts Bremer­haven und des Senckenberg-Museums Frank­furt/Main (Prof. Dr, Hüttl, Prof. Dr. Lochte, Prof. Dr. Moosbrug­ger) als führende geowissen­schaftliche Forschungsin­stitute Deutschlands in einem gemeinsamen Interview geurteilt haben.
Die Unsinnigkeit dieses Zieles der Politik und der dadurch veranlassten Maßnahmen zum Klimaschutz wird klar, wenn man bedenkt, dass selbst bei sofortigem Verzicht auf je­den CO2-Ausstoß in Deutschland bis zum Jahre 2050 der prognostizierte Anstieg der Globaltemperatur gerade mal um zwei Hun­dertstel Grad verringert würde – aber auch nur dann, wenn man den viel zu gro­ßen Er­wärmungs­effekt des IPCC zu Grunde legt. Ohne diesen IPCC-Effekt, also bei seriö­ser Betrach­tung, würde die gesamte Temperaturreduzierung sogar nur sieben Tausendstel Grad betragen.“
Die gängige Erklärung im Originaltext „Erhöhe ich auf Dauer die Treibhaus­gase in der Atmosphäre, so steigt die mittlere Temperatur auf der Erde an….“ reicht nicht aus, denn es kommt darauf an, in wel­chem Maße dies geschieht. Nach dem Ab­sorptionsge­setz von Lambert-Beer erhöht sich die Temperatur relativ zum CO2-Zuwachs nicht linear, sondern degressiv loga­rith­misch, und das be­deutet, dass erst jeweils bei einer Verdopplung des CO2-Ge­haltes der Luft die globale Tempe­ratur um ca. 1°C ansteigt. Gegenwärtig beträgt der CO2-Gehalt der Luft 0,038%. Damit die Tem­peratur um 1°C steigt, muss sich der CO2-Gehalt also auf 0,076% verdop­peln. Für den nächsten An­stieg um ein weiteres Grad ist dann wieder eine die Konzentrationsverdopplung erforderlich, und zwar von 0,076% auf 0,152%.
Die CO2-Konzentration der Luft wächst jährlich mit 0,0002%­ – teils aus unseren auf menschliche Aktivität zurückzuführende Emissionen, teils aus den Ozeanen und deren untermeerischen Vulkanen, teils aus den oberirdischen Vulka­nen. Allein der Ätna emit­tiert zur Zeit täglich ca. 35.000 Tonnen, und das ist schon mehr, als 20 Mio. Menschen jeden Tag durch die Verdauung der Nahrung zur Erzeugung ihrer Lebensenergie pro­duzieren und zusätzlich aus­atmen. Um die Atmosphäre um 1°C zu er­wärmen, braucht man also bei der jährlichen Zunahme des CO2-Gehaltes von 0,0002% auf den ersten Blick 190 Jahre, weil dann die erste Ver­dopplung erreicht sein sollte. Tatsächlich ist sie es nicht, denn mit dem An­stieg des CO2-Gehal­tes der Luft ändern sich die Gleichgewichtsbeziehungen zwischen den CO2-Gehalten der Luft und der Oze­ane, d.h. CO2 würde aus der Luft in die Ozeane übertreten und ginge der Luft verlo­ren. Es würde also viel länger dauern, bis die Verdopplung des CO2-Ge­haltes in der Luft und damit die Tempe­raturerhöhung von einem Grad erreicht wäre. Deshalb ist das ‚2°-Ziel’ der Poli­tik absolut „un­sinnig“, wie die ­führenden geowissenschaftlichen Forschungsin­stitute schon vor Jahren geurteilt haben.(FAZ – Interview vom 29.10.109 mit Mosbrugger, Hüttl: „Klimawandel und Erdpolitik- Ein Limit von zwei Grad Erwärmung ist praktisch Unsinn“)
Wie fehlgeleitet der ­WBGU handelt, wird klar, wenn man sich mit der Frage ‚Dekarbonisie­rung‘ – ‚Entkoh­lenstoffung‘ seriös befasst. Beim WBGU scheint keiner zu wis­sen – oder nicht berücksichtigen zu wollen, dass
1)       unsere CO2-Produktion nur wenige Prozent des natürlichen CO2-Kreislaufes aus­macht, dass
2)       CO2  die Grund­lage des Lebens auf der Welt ist: mit­tels Pho­to­synthese pro­duzieren die Pflanzen aus CO2 und Wasser den Grundbaustoff aller Nahrungsmit­tel, und Pflan­zen und viele Tierarten benötigen CO2, um Holz und Skelette bil­den zu können, so wie auch unser Körper zu 9% aus Kohlenstoff besteht; dass
3)       der CO2-Gehalt der Atmosphäre in der geologischen Vergangenheit sehr viel höher war als heute, was der Biosphäre gut bekommen ist;  dass
4)       es trotz dieser sehr viel höheren CO2-Gehalte Eiszeiten gegeben hat, deren Glet­scher bis zum 38. Breitengrad reichten, dass sich
5)       die Produktivität unserer Pflanzenwelt, einschließlich der Getreidesorten, mit einem höhe­ren CO2-Gehalt der Atmosphäre verbessert, weshalb Treibhäuser mit CO2 be­gast werden, dass
6)       ­­unsere CO2-Produktion auf eine schon weitgehend strahlungsgesättigte Atmosphäre trifft, die nur noch eine Temperaturerhöhung im Zehntel-Grad-Bereich zulässt, dass
7)       die Annahme, der Klimawandel werde durch uns verursacht, nie bewiesen wurde bzw. nicht beweisbar ist und nur auf Klimasimulationsmodellen beruht, während die realen Temperaturmessungen klar das Gegenteil beweisen – wie  die genannten Temperatur­ganglinien.
Der vom WBGU vorgeschlagene Weltklimavertrag basiert folglich auf einem Phantom.  Dass völlig unrealistische Modelle nicht zum ersten Mal die Politik bestimmt haben, und dass Wissen­schaftler diese schon zu allen Zeiten begründet und verteidigt haben, ist nicht neues – oft aus Existenzgründen, und nicht selten aus Eigennutz.  Die bisherigen Diktatu­ren wurden auf diese Weise installiert – was sie angerichtet haben, ist bekannt. Die Reali­sierung eines Weltklimaver­trages würde ebenfalls eine Diktatur erfordern – und der WBGU fühlt sich im Namen Deutsch­lands unbeschadet der von uns zu verantwortenden Katastrophen berufen, ihn zu konzipieren und der Weltöffentlichkeit über den UN-Sicher­heitsrat anzudienen? Und diese Aktivitäten werden noch mit öffentlichen Geldern bezahlt!
Auf diesem Erkenntnishintergrund müssen die Gutachten vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesre­gierung (WBGU) in seinem 2009 angefer­tigten Sondergutachten eingeordnet wer­den. Zum vorgeschlagenen Weltklimavertrag mit dem Ziel einer völligen Dekarbonisierung könnten Zyniker  sagen, dass diese Empfehlung der vom WBGU empfohlenen Dekarbonisie­rung sich am leichtesten mit einem totalen Boykott der Nah­rungsauf­nahme erreichen  ließe – was allerdings zwecklos ohne wesentlichen Effekt auf das Klima wäre, denn selbst ein kollektiver Selbstmord der Erdbevölkerung würde die CO2-Bilanz der Erde nicht fühlbar beein­flussen. – von der dadurch unverändert bleibenden Klimaentwicklung ganz zu schweigen.
In der Tat: beim Lesen der  „Zusammenfassung für Entscheidungsträger“ dieses Sondergutachtens wird der durch zwei Dikataturen  sensibilisierte Leser  von blankem Entsetzen gepackt, und leider verbietet es die Höflichkeit, die Verfasser adäquat zu cha­rakterisieren. Haben die für geowis­senschaftli­che Fragestellungen überwiegend unsachverstän­digen Mitglieder des Beirates die Konse­quenzen des Weltklimavertrages zu Ende gedacht?
Der Text lässt das nicht er­kennen. Prof. Schellnhuber, der Vorsitzende des Beirates, hat in der Physi­cal Review als Ergebnis seiner wis­senschaftlichen Auswertung und Analyse von Klimadaten richtigerweise festgestellt, dass Anzei­chen für eine Erwärmung der Atmosphäre nicht gefunden wurden – was impliziert, dass auch das CO2 bedeutungslos ist; Quelle und Zitat sind als Anlage 3 Abbildung 2   bei­gefügt.
Auf welchem ethisch-morali­schen Konzept und auf welcher Seriosität basiert dieser Beirat, wenn der genau unter diesem Wissenschaftler als Vorsit­zenden  das Ge­genteil seiner wissenschaftlichen Arbeitsergebnisse zum Funda­ment seiner geopolitischen Aktivitä­ten und Schluss­folgerungen macht, d.h. das Phantom CO2 benutzt, um das Leben der Menschheit zu organisie­ren. Der Weltklimavertrag erscheint im Kern wie eine Neuauflage von Karl Marx: „Die Philo­sophen haben die Welt nur ver­schieden interpre­tiert, es kommt darauf an, sie zu verändern“.  Nach diesem Gebot ist für die Veränderungen eine Ideologie zuständig, und deren ihre Vertreter haben diese Entwicklungskette zu realisieren: „„Die Proletarier haben nicht mehr zu verlieren als ihre Ketten – Die Par­tei organisiert den Klassenkampf und die Revolution – Im Besitz der Macht hat die Partei immer Recht, bestimmt, was Wissenschaft ist und lässt ihr Politbüro den Aufbau einer humanen Gesell­schaft planen.“
Für die Länder in einem ‚Sechstel der Erde’ wurde dieses Gesellschaftsmodell zwischen 1917 und 1950 zur Realität; der Versuch, für die Menschen eine bessere Welt zu schaffen, schlug fehl, ihre Entwicklung endete im Chaos– die triste Praxis ist noch in Nordkorea zu besichti­gen. Wo sich dagegen die Welt  nach dem Prin­zip Versuch und Irr­tum in Wissenschaft, Technik und Wirtschaft  ent­wickeln konnte, durften immer mehr Menschen zu eini­germaßen akzeptablen Bedingungen leben – nicht ohne Fehler und Ungerechtigkeiten, aber ohne planende Instanz und Regle­mentierung, und vor allem ohne Ges­tapo und KZ und ohne KGB und GULAG. Hat die Bundesre­gierung als Auftragge­ber des WGBU noch nicht verstanden, dass es höchste Zeit ist, die auf dem Phantom CO2 – Einfluss  gegrün­deten schlimmen Empfehlungen dahin ge­hend zu prüfen, ob sie mit dem Existenz­recht der Menschheit im Grundgesetz vereinbar sind? Der WBGU wird aus öffentli­chen Mitteln bezahlt, hat der Auftrag­geber keine Pflicht zu kontrollieren? Da die Bundes­regierung bisher alles umsetzt, was IPCC und PIK einflüs­tern, be­steht die Sorge zu recht, sie könnte auch seine Vorschläge zur Neuorganisierung der Welt befol­gen.
Warum wurde überhaupt eine durch den Treibhauseffekt des CO2 ausgelöste Erderwär­mung angenommen? Zur Erinnerung: Wissenschaftler befürchteten während einer Abküh­lungsphase in den späten 1970er Jahren noch eine neue Eiszeit!  Wenige warme Sommer reichten aus, die Meinung zu ändern. Plötzlich wurde ein globaler Klimawandel  befürch­tet. Nur weil der Welt­klimarat (IPCC) und bei uns das Pots­dam Institut für Klimafolgenfor­schung (PIK) die Tempe­raturdaten erst ab 1860 berück­sichtigten und die älteren Daten nicht zur Kenntnis nahmen, kam man wegen eines angeb­lich schnelleren Temperaturan­stieges im 20. Jahrhundert auf den Gedan­ken, es gäbe ei­ne von uns verursachte ‚Erd­erwärmung’. Für das, was gesagt werden soll, gibt es keinen un­passenderen Begriff: Schon die Wahl dieses Begriffes zeigt die eklatante mangelnde Unkenntnis der geophysikalischer Grundlagen und Gegebenheiten: unter der Erdoberfläche steigt die Bodentemperatur, und  je nach Klimaregion ist in in vielen Metern bis zu wenigen einigen 10 Me­tern Tiefe unter unse­rem Boden die mittlere Jahrestempera­tur Erdtemperatur erreicht.  Von dort wird es mit zunehmender Tiefe nach unten wärmer, und zwar mit durch­schnittlich 3°C je 100m Tiefe. Bis zum Mittelpunkt der Erde sind es dann noch 6378 km. Was im­mer CO2 bewirken kann – eine ‚Erderwärmung’ mit Sicherheit nicht. Die Klima- und CO2-Geschichte der Erde ist 4,5 Mrd. Jahre alt, und wer die Entwicklung des Klimas auf der Grundlage der Daten von nur 130 Jah­ren beurteilt, ist absolut ahnungslos und kennt entweder die Klimage­schichte der letzten 1000 Jahre sowie die richtigen Zusammenhänge nicht oder handelt zweckbestimmt.
Zu den 7 zuvor zitierten Punkten kommt heute, also zwei Jahre später, die Gewissheit hinzu, dass es inzwischen seit mindestens 15 Jahren nicht mehr wärmer geworden ist, sondern eine neue Abkühlungsphase begonnen hat. 
Hans-Joachim Schellnhuber – eine Koryphäe der Klimaforschung? Man wünscht der SZ nicht, dass er sich verwirklichen darf. Schellnhuber hat bewiesen, dass ihm eine pseudoökolo­gische Doktrin und dementsprechende Ideologisierung wichtiger sind als seriöse Wissen­schaft und Demokratie. Beides hat er  schon viel zu lange auf Kosten der Steuerzahler und mit Bil­ligung der Bundesregierung praktizieren können. Es reicht!
Friedrich Karl Ewert.




Teil 2: Die Fallgruben der Klimawandler; Eine Dokumentation der wichtigsten Fakten für eilige Leser

IV

2010 zeigten ca. 70% der NASA-GISS-Temperaturdaten für 1885-2010 keine Erwär­mung an – inzwischen wurden sie korrigiert: jetzt wird es wärmer!

1)    Die 2010-Datensätze….

(sind nicht mehr im Internet vorhanden, wurden aber archiviert) …zeigen:

Die Details werden behandelt in

‚GISS „korrigiert“ seine Temperaturdaten’

Was lehren die GISS-Originaldaten?’

die als kopierfähige PDF-Dateien im Internet-Portal des Europäischen Instituts für Klima und Ener­gie eingesehen werden können (hier ). Die umfangreiche Analyse wurde für die Publikation fertiggestellt und wird gegenwärtig redaktionell bearbeitet.

 V

Das Eis am Nordpol

 Ausdehnung der arktischen Eisfläche verkleinert und vergrößert sich – schon immer

VI

Tuvalu, Funafuti Atoll:  monatliche Schwankungen des Meeresspiegels, 1977-1998, aber kein Anstieg.

VII

Abschmelzen der Gletscher ?

Ja, infolge Rückerwärmung nach dem Ende der Kleinen Eiszeit etwa ab 1820, d.h. 130 Jahre vor dem Beginn der verstärkten industriellen CO2-Produktion

 

VII

Hochwässer – ein Ergebnis des Klimawandels ?  Nein !

 

‚Höchste Hochwässer’ können schon nach wenigen Jahren auftreten, aber auch erst im Abstand von vielen Jahrhunderten, wie in diesem Beispiel.

Am Zusammenfluss von Werra und Fulda dürfte 1342 das Hochwasser mindestens 10 m über den Mittelwasser-Pegel gereicht haben. 

IX

Das 2°-Ziel der Politik

Wie entstand es und was ist Klimawandel wirklich?

Gut begründete kritische Einwände zur Erderwärmung werden seitens der Regierung stereo­typ mit dem Argument abgelehnt, man folge mit der Akzeptanz des 2°-Zieles der offiziellen Politik des Weltklimarates (IPCC). In einem am 28.10.2009 veröffentlichten Interview der Frankfurter Allge­meinen Zeitung haben die Präsidenten des Geoforschungszentrums Pots­dam, Prof. Dr. Hüttl, des Alfred-Wegener-Instituts Bremerhaven, Prof. Dr. Lochte, und des Senckenberg.-Mu­seums, Prof. Dr. Mosbrugger,  das 2°-Ziel als unbegründet und nicht zweckmäßig beurteilt. Trotz dieses Urteils der höchsten geowissenschaftlichen Fachinstanzen hält die Bundesregierung daran fest. Wer die Entstehungsgeschichte dieses Gebotes erfährt, kann nicht glauben, dass eine durch nichts bewiesene und dazu noch völlig fachfremde Annahme zu einem  Handlungsgebot für die ganze Welt mutie­ren konnte. Joachim Müller-Jung, Fachjournalist der FAZ und durch viele Beiträge als Verfech­ter des Modells vom menschengemachten Klimawandel bekannt, hat diese Entstehungsge­schichte am 9.12.2009 in der FAZ in einem gründlichen Beitrag be­handelt. Danach hat die Ge­schichte der Zwei-Grad-Grenze 1977 durch William D. Nordhaus begonnen: Nordhaus war an der Yale-Universität Wirtschaftsprofessor, ohne eigenen Bezug zum Klima und zur Klimaforschung; d.h. das 2°-Ziel ist keine Erfindung der Klimawissenschaft­ler.

Der ursächlich und tatsächlich fehlende Bezug zur Klimaforschung ergibt sich u.a. schon daraus, dass das 2°-Ziel in einer Abkühlungsphase entstand, in der Wissenschaftler eher eine Eiszeit be­fürchteten: Am 25.2.1977 zitierte die Frankfurter Allgemeine Zeitung den amerikanischen Chemi­ker und No­belpreisträger Linus Pauling mit dem Satz: „Die Klimaveränderung könne in eine glo­bale Katast­rophe münden, in den bisher härtesten Test für die Zivilisation“.  Damals fürchtete man sich vor einer neuen Eiszeit, heute vor der Erderwärmung. Am 22.4.2011,  also 34 Jahre später, schreibt  Welt Online dazu: „In den 70-Jahren hatten wir schon mal eine inten­sive Debatte um die Zukunft des Weltklimas. Damals warnten uns die Wissenschaftler aller­dings vor genau dem Ge­genteil: einer neuen Eiszeit. Was aus der Rückschau von heute besonders auffällt: Die erwarte­ten Folgen glichen denen, die heute im Zusammenhang mit der Erder­wär­mung diskutiert werden, wie ein Ei dem anderen: Unbewohnbarkeit der Erde, Extremer­eignisse, Hurri­kane, Dürren, Fluten, Hungerkrisen und andere Katastrophen, die CIA er­wartete Klima­kriege. Auch machte man den Menschen verantwortlich für den sich abzeich­nenden Klimawan­del“. 

Das 2°-Ziel machte Karriere, weil manche Klimaforscher es gelesen oder davon gehört hatten,  seine Anwendbarkeit und Nützlichkeit für ihre Zwecke begriffen, und sich gegenseitig der Be­deu­tung dieses Zieles versicherten. Sein wissenschaftlicher Gehalt erinnert an die Sage von der Wech­selbeziehung  zwischen dem Glöckner von Notre-Dame und dem Kanonier auf der Bas­tille: Wenn der Glöckner um die Mittagszeit sah, dass der Kanonier zur Kanone ging, begann er die Glocke zu läuten, und der erste Glo­ckenschlag veranlasste den Kanonier, den Mittagsschuss abzufeuern.

Carlo Jaeger , Ökonom, Soziologe und Humanökologe und Leiter des Forschungsfeldes Trans­dis­ziplinäre Konzepte und Methoden am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), hat in ei­nem Buchkapitel geschrieben "Das Zwei-Grad Limit ist fast zufällig aufge­taucht, und es entwi­ckelte sich dann eigentümlich widersprüchlich weiter: Politiker haben es wie ein wissenschaftli­ches Er­gebnis behandelt, Wissenschaftler als eine politische Angele­genheit."

Weitere von Müller-Jung beschriebene Details können in diesem Rahmen nicht berücksichtigt wer­den. Zusammengefasst zeigt sich, dass ein zufälliger Einfall eines Wirtschaftsprofessors durch Weitererzählen Karriere machen und zum Handlungsgebot für die Welt werden konnte, obwohl ihm jeder kausale Bezug zum Klima fehlt, es keine wissenschaftlichen Begründungen gibt, dafür aber seine Unvereinbarkeit mit Grundgesetzen der Physik bewiesen ist, so dass es schließlich einer Ge­schichte aus einem Märchenbuch gleicht. Gleichwohl  dient es dem PIK und dem WBGU (Wissen­schaftlicher Beirat der Bundes­regierung Globale Umweltverände­rungen) als Handlungsanweisung, einen Weltkli­mavertrag zu fordern. Der WBGU schlägt sogar eine De-Karboni­sierung vor – also eine Begren­zung des Koh­lenstoff-Umsatzes, ungeachtet der Tatsache, dass Kohlenstoff der Grund­baustein un­serer Nahrungsmittel ist, also lebensnotwendig. In der Politik und in führenden Medien gilt das 2°-Ziel längst als sakrosanktes Dogma, das zwar keiner ver­steht oder dessen Entste­hung kennt,  der aber jeden bemitleidet – oder ver­leumdet – , der es zu hinterfragen oder gar zu kri­tisieren wagt.

Von offizieller Seite wird der Begriff „Klimawandel“ mit größter Selbstverständlichkeit benutzt und auf den gegenwärtigen Zustand des Klimas angewandt. Dass es den Klimawan­del gibt, also den von uns Menschen verursachten, scheint inzwischen als allgemein akzeptierte Tatsache ver­standen zu werden. Aber was ist eigentlich Klimawandel? Das Wetter wechselt von Tag zu Tag, oder von Woche zu Woche – etc., aber wie groß muss (darf, soll) eine Änderung sein, um als Klimawandel zu gelten? Wel­ches Kriterium ist ausschlaggebend für den Unterschied zwischen Tem­peratur­schwankungen und Klimawandel? Klare Definitionen gehören zu den Grundlagen der Naturwissen­schaften – schon als Schüler erfährt man, wie beispielsweise unsere Längen­maße definiert sind, und warum. Dass für den Kli­mawandel eine klare De­finition fehlt, ist er­staunlich, wo doch sonst alles mit Maß und Zahl ge­klärt ist. Könnte dies beabsichtigt sein, weil mit der ge­gen­wär­tigen Praxis sich auch schon die kleinen Schwankungen der Gegenwart als Klimawandel propagiert lassen?

Beim „Klimawandel“ wandelt sich ein Klima in ein anderes, und man kann die Größenordnung der einen Klimawandel verursachenden Veränderung abschätzen, wenn man die Mittelwerte der Tem­peraturen mehrerer Klimazonen vergleicht. Beispielsweise unterscheiden sich die Durch­schnitts­temperaturen von Mailand, Berlin und Stockholm um jeweils etwa 3°C, Vergleiche mit subtropi­schen oder periglazialen Zonen ergeben erheblich größere Unterschiede. Ein wirklicher Klimawan­del erfordert folglich Änderungen von wenigen bis einigen Grad. Nun beziffern selbst die wissen­schaftlichen Befürworter des Klimawandels die gegenwärtigen Änderungen mit nur einigen Zehntel Grad und beziehen sich dabei auf die von ihnen zu Grunde gelegte Beo­bachtungszeit seit etwa 1880. Mit regelmäßigen Temperaturaufzeichnungen wurde je­doch schon im 17. Jh. begonnen, und wenn man diese Langzeit-Temperaturreihen berücksichtigt, gelten die Zehntel Grad, um die es in vielen Regionen wärmer geworden ist, sogar schon für die letzten dreihundert Jahre [1,2]. Wir ha­ben es folglich mit der Rückerwärmung nach dem Ende der Kleinen Eis­zeit zu tun und mit den üblichen Temperaturschwankungen, mehr nicht. Der „menschengemachte Kli­mawandel“ ergibt sich nur aus Klima­simulationsmodellen, die Langzeit-Temperaturreihen liefern als Zeugnisse der wirklichen Tempe­raturentwicklungen dafür keine Beweise.

Zum Schluss

Die gemessenen und die beobachtbaren Fakten zei­gen, dass es die üblichen Temperatur­schwan­kungen gibt, die in vielen Regionen der Erde eine geringe Er­wärmung anzeigen, aller­dings auch nicht überall, denn dort dauert die Kleine Eiszeit noch an. Von einem wirk­lichen Klimawandel, noch dazu von einem durch uns verursachten, kann keine Rede sein. Verände­rungen finden in und auf der Erde ständig statt, aber außer Tsunami, Erdbeben und Vulkan­erup­tionen verändert sich die Oberfläche der Erde lang­sam. „Wissenschaftliche“ Szenarien und Prognosen, die auf kurz­fristigen Änderungen beruhen,  sind Scharlatanerie. 

 Prof. em. Dr. Friedrich-Karl-Ewert EIKE

Sehr geehrte Kommentatoren, 
es ist wohl nützlich zu wissen, warum mein Beitrag entstand: Die FDP-Fraktion des Sächsischen Landtags hat in Dresden eine Alternative Klimakonferenz veranstaltet – und zwar sehr gut organisiert, sehr gut besucht, sehr gute Vorträge und mit dem Erfolg, dass die Teilnehmer zum Schluss überzeugt sein konnten, dass weder der angebliche Klimawandel noch unsere Urheberschaft "alternativlos" sind, wie dies dogmatisch regierungsamtlich verkündet wird. Es war zu erwarten, dass auch viele Teilnehmer kommen würden, die mit dem Thema nur wenig oder überhaupt noch nicht vertraut sind – und die auch keine Zeit für ein intensives Detailstudium haben. Um ihnen den Einstieg zu erleichtern und um sie vielleicht auch neugierig zu machen, sich selbst weiter damit zu beschäftigen, wurde diese "Dokumentation der wichtigsten Fakten für eilige Leser" – wie eingangs so benannt – zusammengestellt. Wichtig war mir, dass alle Komplexe behandelt werden, wenn auch leider oft nur in zusammengefasster Form, aber doch wohl ausreichend für eine grundlegende Information. Die in Dresden ausgelegten 50 Exemplare waren schnell vergriffen.

Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, das ist auf 15 Seiten nicht möglich. Es erschien auch zweckmäßig, mit fachlichen Details sparsam umzugehen, eine Überfrachtung mit Wissenschaft zu vermeiden, und sich kurz und knapp zu fassen, und darauf zu vertrauen, dass der Leser das wohl richtig interpretieren würde, und dass die Diskussion den Inhalt vervollständigt. Was ja auch geschieht, wie man schon sieht, und wofür sich der Autor jetzt schon bedanken möchte. Dieser Dank gilt vor allem auch an jene, die in mühevoller Arbeit den Beitrag mit seinen vielen Bildern hier bei EIKE in’s Netz stellen. 

Es folgt noch ein zweiter Teil. Zum Schluss noch der Hinweis, dass der vollständige Beitrag als pdf-Datei kopiert werden kann; seine Verbreitung ist erwünscht, schließlich sind Klimarealisten ehrenamtlich tätige Überzeugungstäter. 
Glück auf,
Friedrich-Karl Ewert 

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Literatur:

1) Berner U. + Streif HJ (Hrsg): „Klimafakten. Der Rückblick – Ein Schlüssel für die Zukunft.“ BGR, GGA, NLFB; 4.

   Auflage 2004, Schweizerbart, Stuttgart

2) Universität Bern LGGE: Analyse von Lufteinschlüssen im Eis, Stationen Vostok, Taylor Dome, EPICA Dome 

3) Beck H.-G.: 180 years of atmospheric CO2-Gas analysis by chemical methods. Energy and Envi­ronment, Volume

   18, 2/2007, P. 258-282, 14 Figures, 3 Tables

4) J. F. Eichner, E. Koscielny-Bunde, A. Bunde, S. Havlin, and H.-J. Schellnhuber: “Power-law persistence and trends in

   the atmos­phere: A detailed study of long temperature records” PHYSICAL REVIEW E 68, 046133 ~2003!

5)  Ewert F-K: Langzeit-Temperaturreihen widerlegen menschengemachten Klimawandel. Fusion 32, 2011, Nr. 3, S.31-

   61, 29 Abb, 14 Tab.

6) Lüdecke H-J, Link R., Ewert F-K: How Natural is the Recent Centennial Warming? An Analysis of 2249 Surface

   Temperature Records? International Journal of Modern Physics C, Vol. 22, No. 10, doi:10.1142/S0129183111016798

   (2011), copyright World Scientific Publishing Company, www.worldscinet.com




Teil 1: Die Fallgruben der Klimawandler – Eine Dokumentation der wichtigsten Fakten für eilige Leser.

Auf der ersten UN-Umweltkonferenz in Stockholm 1972 ging es um Maßnahmen zum Schutze unserer Umwelt. Zwanzig Jahre später, 1992 in Rio de Janeiro wurde der Grundstein für die UN- Klimaverhandlungen gelegt. Es war ein Beginn und man beschloss, solche Konferenzen fortzusetzen, um Maßnahmen zum Schutze des Klimas zu verabreden, denn inzwischen stand der Klimaschutz im Vordergrund: Man glaubte eine globale Erwärmung diagnostiziert zu haben, die vor al-lem durch das Treibhausgas CO2 verursacht würde, und dass es „…um den Planeten zu retten…“ vor allem darauf ankam, die CO2-Emissionen der Industrieländer zu senken. Auf der Konferenz in Kyoto 1997 verabschiedete die Staatengemeinschaft eine Klima-Rahmenkonvention. Man hatte schon vergessen, dass wegen der Abkühlungsphase 1950-1980 in den späten 1970er Jahren noch eine neue Eiszeit befürchtet wurde.
Tatsächlich wurde bis heute nie bewiesen – weil nicht beweisbar – , dass das vom Men­schen di­rekt oder indirekt produzierte CO2 die ihm zugedachte Wirkung hat. Diese Annahme beruht nur auf Modellrechnungen für die künftige Entwicklung der Temperatur. Die Fakten beweisen das Gegen­teil, und weil sie für die Propagandisten und Agitato­ren des Klimawandels zu Fallgruben werden, verweigert man sich konsequent jeder Diskussion – mit Prognosen kann man schließlich keine Fakten widerlegen. Dem entspricht, dass die Diskussion in den Medien und in der Politik die Fakten ausblendet, denn viele ihrer Interessenten ziehen aus diesem Zeitgeist Nutzen, den sie nicht ver­lieren wollen.
Die Fakten sind inzwischen so umfangreich geworden, dass ein Vollstudium erforderlich wäre, wollte man sich damit im Detail auseinandersetzen. Um allen, die das Thema für wichtig hal­ten, einen zusammenfassen Überblick zu verschaffen, werden in dieser Dokumentation die Fakten der wichtigsten Komplexe zusammengefasst, nämlich
·       CO2 ist die Grundlage des Lebens, ist es auch klimawirksam?
·       Temperaturschwankungen oder Klimawandel – was sagen Temperaturmessun­gen ?
·       Warum wurden Temperaturmessungen rückwirkend verändert?
·       Schmilzt das Eis der Arktis ?
·       Steigt der Meeresspiegel ?
·       Schmelzen die Gletscher ?
·       Gibt es mehr Hochwässer ?
·       Was hat das 2°C-Ziel der Politik mit dem Klima zu tun?
Es steht außer Frage, dass wir die Umwelt schützen müssen, aber sicher ist auch, dass wir das Klima nicht beeinflussen können. Wenn man in einigen Jahrzehnten rückblickend die Bemühungen um den ‚Klimaschutz’ beurteilt, wird man erkennen, dass es um die Jahrtausendwende in der Wis­senschaft, in den Medien, in der Politik und in der Gesellschaft Aktivisten gab, die glaubten, das seit 4,5 Mrd. Jahren von der Sonne gesteuerte Klima bestimmen zu kön­nen. Sie blendeten für ihre Zwecke die Kennt­nisse über unsere Erde und unser Sonnensystem aus. Sie gaben für den Glau­ben an die Gefährlichkeit des CO2, für Klimabürokratie und Klimatourismus Aber-Milliarden aus, die für Umwelt­schutz­maßnah­men sehr viel nutzbringender eingesetzt worden wären. In ih­rem blinden Glauben gingen sie sogar soweit, mit dem CO2 den Grundbaustein ihrer eigenen Nahrungsmittel zu verban­nen. Die Mensch­heit hat sich schon oft verhängnisvollen Irrglauben hingegeben – dieser wird für lange Zeit unüber­troffen bleiben, und wie immer wurde er von Teilen der Wissenschaft abgesegnet und von vielen Medien ungeprüft übernommen und einseitig propagiert – auf Kosten der Objekti­vität, denn andere Meinungen wurden totgeschwiegen oder sogar verleumdet.
(Die Quellenangaben befinden sich entweder direkt in den Abbildungen, oder mit # markiert auf der selben Seite,  oder num­me­riert 1) im Literaturverzeichnis am Schluss. 

I

CO2 – Klimakiller?

 

1)    Klimawirksam oder nicht ?

Goethes „Grau treuer Freund ist alle Theorie“ gilt immer noch, auch für die Frage nach der Wir­kung des CO2 auf das Wetter. Die Einen beweisen mit Formeln,  dass es nicht wirkt, die Ande­ren beweisen mit Formeln, dass es zwar wirkt, aber nur in einem so geringen Maße, dass es für das Wetter prak­tisch unerheblich ist. Was folgt daraus für den pragmatisch urteilenden Laien: wenn Formeln und Worte beider Seiten sich wider­sprechen statt Gewissheit zu verschaffen, ist der Sach­verhalt nicht zu klären. Es gibt für dieses theoretische Problem aber eine praktische Lö­sung: man be­wertet die auf der Erde gemessenen Temperaturen, schließlich findet hier das Wetter statt. Dabei stellt man fest, dass sich in den letzten 50 Jahren die Tempera­turen nicht anders ent­wickelt haben als vor dem Beginn unserer CO2-Emissionen. Also wirkt unser zusätzliches CO2 entwe­der gar nicht oder nur so wenig, dass es von den Temperaturmessungen noch nicht erfasst wird.
Tatsächlich geht es nur um das von uns erzeugte CO2, denn die Naturkreisläufe wirkten schon immer. Von allen beteiligten Komponenten kennen wir nur den Anteil, den wir seit etwa 1960 hin­zufügen – es sind kaum 5%. Das außerdem stets neu in den Kreislauf kommende CO2 anderer Zu­lieferer kennen wir nicht: die Verwitterung der Gesteine setzt CO2 frei, Vulkane und Förderschlote im Meer liefern ständig unbe­kannte und zeitlich wechselnde CO2-Mengen, allein der Ätna entlässt täglich 35.000 t. Das CO2 der Meere, der Luft, des Bodens und der Biosphäre tau­scht sich ge­gen­seitig aus. We­der diese Kreisläufe noch die CO2-Gesamtmenge und schon gar nicht die Wirkung unseres sehr kleinen Anteiles sind bekannt, fall es sie gibt. 

 

2. Angeblicher Verursacher des angeblichen Klimawandels ?

>> Analysen von Lufteinschlüssen im Eis zeigen:

  • Die sich ändernden CO2-Gehalte der Atmosphäre waren seit 600 Mill. Jahren zumeist sehr viel höher als heute, was weder der Bio­sphäre geschadet noch Eiszeiten verhindert hat1).
  • Auch seit 800.000 Jahren variierten die CO2– und CH4-Gehalte (blau bzw. grün) in Abhängig­keit von der Tem­peratur (rot)2)

>> Das IPCC nimmt an, der CO2-Gehalt wäre seit 2000 Jahren ungefähr gleich geblieben, lässt aber die seit 1810 verfügbaren chemisch direkt bestimmten Analysenwerte unberücksichtigt. Ihre Aus­wertung zeigt, dass schon vor 1950 größere CO2-Gehalte gemessen wurden als heute3)
.
>>  Die CO2-Gehalte der Meere, der  Atmosphäre und der Biosphäre bilden einen Kreislauf. Wenn die Meere wärmer werden, tritt CO2 in die Atmosphäre über – und umge­kehrt. Langfristig variiert CO2 mit der Temperatur, aber wegen der Trägheit der Meere ist der Übertritt stark verzögert.
 
>>  Durch die Verzögerung kommt es zu gegenläufigen Entwicklungen: der CO2-Gehalt sinkt noch, obwohl die Temperatur schon wieder steigt (links)3) – und umgekehrt, wie seit 1995, rechts darge­stellt seit 2003. Örtliche Einflussfaktoren bewirken regional individuelle Entwicklungen

>>  CO2 ist ein Spurengas; der anthropogene Anteil am Naturkreislauf beträgt kaum 5%. CO2 ist der Grundbaustein der Nahrungsmittel1) – ohne CO2  kein Leben; mehr CO2 – mehr Getreide

 

 

Unser zusätzlicher CO2–Anteil ist als Klimagas irrelevant. Aber um einem Zweck zu dienen, soll die Welt umlernen: CO2 ist schädlich! Dass es schon ohne uns mehr gab, dass es uns ernährt, wird verschwiegen !

II

Temperaturschwankungen oder Klimawandel – und warum?

Paläoklimatologen wissen, dass sowohl Temperaturschwankungen von wenigen Zehntel Grad als auch wirk­liche Klimawandel von einigen Grad in 100 Jahren normal sind. Wer Temperaturänderungen beur­teilen will, muss sie mit früheren vergleichen, d.h. im Rahmen von Langzeitentwicklungen beurteilen – eine Erwär­mungsphase alleine liefert noch keinen Maßstab.  Die letzten 1000 Jahre waren durch das Mittelalterliche Klimaoptimum, die Kleine Eiszeit – Ackerbau in Grönland, Hunger in Europa – und eine neue Erwärmung gekennzeichnet. Diese Rückerwärmung begann nach 1700, sie wurde zwischenzeitlich von geringer werden­den Abkühlungen unterbrochen. Es ist ungewiss, ob sie schon beendet ist. Jede Analyse hat diese Entwick­lung als Teil der Rückerwärmung zu begreifen, und wer den gegenwärtigen Zu­stand beurteilen will, darf nicht nur die Temperaturdaten der letzten 120 Jahre berücksichtigen, son­dern muss auch die Langzeit-Tem­peraturreihen aus den vergangenen Jahrhunderten bewerten.

Langzeit-Temperaturreihen

Als ab 1654 das erste zuverlässige Thermometer verfügbar war, wurden bald regelmäßig Temperaturmes­sungen und Aufzeichnungen durchgeführt. Es wurde üblich, Temperaturganglinien darzustellen, die die ständigen Schwankungen und Langzeitänderungen der Temperatur anzeigen. Die älteste Ganglinie ist aus Mittelengland verfügbar, sie beginnt 1659; die zweitälteste beginnt 1701 in Berlin. Bald danach wurden an­dere Stationen in Betrieb genommen. Heute sind Langzeit-Temperaturreihen in mehreren Internetpor­talen verfügbar. Schellnhuber et alt. haben nach der Analyse von 95 Stationen weltweit festgestellt, „In der großen Mehrzahl der Stationen haben wir Anzeichen für eine globale Erwärmung der Atmo­sphäre nicht gesehen“.4) Der Autor hat die Daten von 82 frühen Stationen ausgewertet.5) Davon sind die drei ältesten Ganglinien in Abbildung 1 dargestellt. Sie zeigen beispielhaft, dass schon immer und auch schon vor der Industrialisierung mit seiner anthropogenen CO2-Produktion schnellere und stärkere Er­wärmungen und Ab­kühlun­gen statt fanden als gegenwärtig. Der Vergleich mit den früheren Jahrhunder­tern lehrt, dass die Tem­peraturganglinien auch für das Industriezeitalter keinen nennenswerten menschen-gemachten Einfluss des CO2 auf das Klima anzeigen.
Abbildung 1:
Central England, Berlin und De Bilt, Beispiele für Langzeit-Temperaturreihen von  82 Stationen, weltweit

Wie die folgenden Kennwerte zeigen, sind die Änderungsraten klein. Dementsprechend hat kein wirkli­cher Klimawandel statt gefunden, der Änderungen von einigen Grad erfordert, sondern lediglich Tempe­ratur­schwankungen. Auch die sind nur in etwa drei Vierteln der Thermometer-Regionen erfolgt, während sich in den restlichen die Abküh­lung fort­gesetzt hat. Weiter ist zu bedenken, dass die Temperaturen nur auf etwa 10% der Erdoberfläche gemessen werden, denn in den Ozeanen, Wüsten, Eisflächen, Hochge­birgen, Urwäl­dern und Sumpfgebieten fehlen Stationen.

Kurzzeit-Temperaturreihen
Der Datenpool der NASA enthält Kurzzeit-Temperaturreihen, die 1895 beginnen. Die Daten von 2249 Stati­onen wurden ausgewertet, denn sie enthalten (fast) lückenlose Datenreihen für die Intervalle 1905-1955, 1955-2005 und 1905-20056). Eine weitere Auswertung der im Jahre 2010 von NASA-GISS angebotenen Daten für den Zeitraum 1895-2010 wurde für die welt­weit verfügbaren 1110 Stationen mit lückenlosen Da­tenreihen durchgeführt. Dabei wurden Ganglinien mit ihren Änderungsraten sowohl für die gesamte Reihe als auch für deren aufein­anderfol­genden Erwärmungs- und Abkühlungsphasen bestimmt, wie Ab­bildung 3 beispielhaft zeigt. Die insgesamt daraus resultierenden etwa 5500 Ganglinien werden gegenwärtig im zwei­ten Teil der Auswertung den geo­graphischen Einheiten zugeordnet. Die Ergebnisse dieser Auswer­tung wer­den wie folgt zusam­men­gefasst und sind in den Abbildungen 2 und 3 illustriert  

  • Die Temperatur korreliert mit der Sonnenaktivität, nicht mit der CO2-Produktion.

·       Während des 20. Jahrhunderts gab es zwei Erwärmungsphasen; die wirksamste erfolgte zwischen 1920 und 1950, also vor der verstärkten anthropogenen CO2-Produktion.

  • Obwohl die durch den Menschen verstärkte CO2-Emmissionen – ca. 5% des natürlichen CO2-Kreis­lau­fes – eine Erwärmung verursacht haben sollen, fand 1950-1980 eine Abkühlung statt.
  • Eine weitere Abkühlungs­phase begann 1998, sie dauert noch an und wird entgegen der IPCC-Er­war­tung von 801 Stationen (= 72,2%) registriert.

 
#)  Robinson A.B., Robinson N.E., and Soon W.: Environmental effects of increased atmos­pheric Carbon Dioxide. Jour­nal of Ameri­can Physicians and Surgeons, 12/2007, 27 Fig­ures

III

Langzeit-Temperaturmessungen beweisen: die Sonne bestimmt das Klima

                                             

1. )   Änderungen der Sonneneinstrahlung und der Temperaturen

Die zweite Abbildung (Solar Irradiance von 1600 bis 2000) bezieht sich auf den ganz rechten Zeitabschnitt der darüberliegenden Comnispa Kurve (dort -0,4 bis 0)
       

2.)  Globale Mitteltemperaturen im Vergleich zu realen Temperaturganglinien          
 

Das linke Diagramm zeigt, dass der verstärkte Verbrauch von Kohle, Öl und Gas erst nach 1940 eingesetzt hat – und damit die industrielle Produktion von CO2. Trotzdem korreliert die Temperatur mit der Sonnenein­strahlung (links). In den Berichten für Poli­tiker zeigt der IPCC die glo­bale Erwärmung mit einem Dia­gramm, das die Tempe­ratur im über­höhten Maßstab darstellt, was den Eindruck einer dramatischen Er­wär­mung nach 1980 ver­mittelt (Mitte); GISS be­nutzt ein fast ähn­liches  (rechts). Mit dem folgenden Vergleich wird gezeigt, dass es diese dramatische Erwärmung – oder irgendeine andere besondere Entwicklung – nicht gegeben hat. 

Ende Teil 1 wird fortgesetzt.
Sehr geehrte Kommentatoren, 
es ist wohl nützlich zu wissen, warum mein Beitrag entstand: Die FDP-Fraktion des Sächsischen Landtags hat in Dresden eine Alternative Klimakonferenz veranstaltet – und zwar sehr gut organisiert, sehr gut besucht, sehr gute Vorträge und mit dem Erfolg, dass die Teilnehmer zum Schluss überzeugt sein konnten, dass weder der angebliche Klimawandel noch unsere Urheberschaft "alternativlos" sind, wie dies dogmatisch regierungsamtlich verkündet wird. Es war zu erwarten, dass auch viele Teilnehmer kommen würden, die mit dem Thema nur wenig oder überhaupt noch nicht vertraut sind – und die auch keine Zeit für ein intensives Detailstudium haben. Um ihnen den Einstieg zu erleichtern und um sie vielleicht auch neugierig zu machen, sich selbst weiter damit zu beschäftigen, wurde diese "Dokumentation der wichtigsten Fakten für eilige Leser" – wie eingangs so benannt – zusammengestellt. Wichtig war mir, dass alle Komplexe behandelt werden, wenn auch leider oft nur in zusammengefasster Form, aber doch wohl ausreichend für eine grundlegende Information. Die in Dresden ausgelegten 50 Exemplare waren schnell vergriffen.
Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, das ist auf 15 Seiten nicht möglich. Es erschien auch zweckmäßig, mit fachlichen Details sparsam umzugehen, eine Überfrachtung mit Wissenschaft zu vermeiden, und sich kurz und knapp zu fassen, und darauf zu vertrauen, dass der Leser das wohl richtig interpretieren würde, und dass die Diskussion den Inhalt vervollständigt. Was ja auch geschieht, wie man schon sieht, und wofür sich der Autor jetzt schon bedanken möchte. Dieser Dank gilt vor allem auch an jene, die in mühevoller Arbeit den Beitrag mit seinen vielen Bildern hier bei EIKE in’s Netz stellen. 
Es folgt noch ein zweiter Teil. Zum Schluss noch der Hinweis, dass der vollständige Beitrag als pdf-Datei kopiert werden kann; seine Verbreitung ist erwünscht, schließlich sind Klimarealisten ehrenamtlich tätige Überzeugungstäter. 
Glück auf,
Friedrich-Karl Ewert 
Prof.em. Dr. Friedrich-Karl Ewert EIKE
Den vollständigen Bericht können Sie hier als undefinedpdf herunterladen




US Klimainstitut (GISS) verfälscht rückwirkend Temperaturdaten!

Wer sich heute im selben Internetportal über die Temperaturentwicklung im 20. Jahrhundert informieren möchte, findet andere Temperaturganglinien und Datensätze, und die zeigen, dass es fortschreitend wärmer geworden ist und dass diese Erwärmung andauert. Nur wer beide vergleicht, kann erkennen, dass die Temperaturdaten zwischen 2010 und 2012 rückwirkend verändert wurden. Unser Geologe Friedrich-Karl Ewert ist dieser Diskrepanz auf den Grund gegangen.

Warum wurden rückwirkend Temperaturdaten geändert ?

Die im Jahre 2010 veröffentlichte Arbeit von Joesph D’Aleo und Anthony Watts [1] enthält einen Link, der das Internetportal von NASA-GISS öffnet und Zugang zu den dort angebotenen Temperaturganglinien und Datensätzen verschafft. Es war Zufall, dass die zuerst geöffnete Ganglinie zur Station Vilnius gehörte, die 1880 begann und bis 2009 reichte, aber, anders als erwartet, für das 20. Jahrhundert keine Erwärmung anzeigte. Die Ganglinie doukmentiert die üblichen Temperaturschwankungen, aber keinen Klimawandel – im Mittel schien die Temperatur gleich geblieben zu sein. (Bild 1).

Bild 1: Temperaturganglinie der Station Vilnius (Quelle: NASA-GISS Internet-Portal 2010)

Vilnius konnte eine Ausnahme bilden, aber es war zu prüfen, ob das wirklich so war. Nachdem die Trendlinien der Ganglinien von ca. 800 Stationen weltweit ermittelt und ausgewertet worden waren, stand fest, dass die Temperaturganglinien von NASA-GISS größtenteils keine globale Erwärmung erkennen ließen. Bei der ersten Auswertung wurden die Trends der Ganglinien visuell bestimmt, also dem Augenschein nach, d.h. so, wie sie in die Ganglinien eingezeichnet wurden (Bild 2). Dabei wurde zwischen vier Typen unterschieden, nämlich 1) I: ansteigend – Erwärmung, 2) U: vorübergehend ansteigend – Stadtent­wicklung, 3) D: abnehmend – Abkühlung, und 4) S: gleichbleibend – weder Erwärmung noch Ab­kühlung.

Bild 2: Klassifizierung der Kurventypen

Die Ergebnisse dieser Auswertung sind in Tabelle 1 zusammengefasst: Die D- und S-Ganglinien ha­ben zusammen einen Anteil von 74,1 %, zeigen also für die Gesamtzeit keine wesentliche Erwärmung an; für die letzten Jahrzehnte sind dies 69,3% .

Tabelle 1:

 

Types of whole Temperature Curves

 

Dto., Types of Final Phase

Unit

 

No

I

U

D

S

WW

 

No

I

U

D

S

WW

Africa

(n)

48

9

3

9

27

36

 

32

14

 

6

12

18

America N

(n)

160

25

7

19

109

128

 

148

27

1

43

77

120

America S

(n)

120

31

11

29

49

78

 

107

16

4

22

65

87

Atlantic

(n)

24

7

2

15

17

 

20

3

2

15

17

Australia

(n)

40

12

1

4

23

27

 

39

2

1

14

22

36

Europe

(n)

127

22

10

13

82

95

 

117

48

4

13

52

65

Indic

(n)

8

1

1

6

7

 

8

6

1

1

2

Pacific

(n)

24

8

1

3

12

15

 

21

4

12

5

17

Russia

(n)

128

15

4

2

107

109

 

102

30

13

6

53

59

S-Asia

(n)

96

16

19

10

51

61

 

84

16

7

43

18

61

All

(n)

775

146

56

92

481

573

 

678

166

30

162

320

482

 

(%)

 

18,84

7,23

11,90

62,1

74,1

 

 

26,4

4,4

23,6

45,7

69,3

Im Jahre 2011 wurde die Klassifizierung der Ganglinien-Trends durch eine quantitative Auswertung ergänzt. Sie umfasste die Datensätze von 1110 Stationen. Dabei wurden die Trend­linien für die Ganglinien der Gesamtzeit und für die ca. 5500 Ganglinien der aufeinander folgenden Erwärmungs- und Abkühlungsphasen und deren Änderungsraten quantitativ bestimmt. Mit der Berechnung der Änderungen werden die Entwicklungen genauer erfasst, denn bei der visuellen Bestimmung der Trendlinie können sehr geringe Erwärmungen nicht erkannt werden, und gerade sie haben einen wesentlichen Anteil. Von den 1110 Stationen wird hier die Temperaturentwicklung zwischen 1895 und 2010 repräsentativ für die Welt an Hand von vier typischen Ganglinien gezeigt (Bilder 4 – 7).

Die Temperaturentwicklung korreliert mit der Sonnenaktivität (Bild 3), synchron zu ihren Änderun­gen haben sich Erwärmungs- und Abkühlungsphasen abgewechselt.

Bild 3: Temperaturentwicklung korreliert mit der Sonnenaktivität, aus [2]

Etwa vier Fünftel der Ganglinien von 1110 Stationen zeigen insgesamt eine Er­wärmung von wenigen bis einigen Zehntel Grad in 100 Jahren an. Die Ganglinie für die Gesamtzeit umfasst nacheinander abwechselnde Erwärmungs- und Abkühlungsphasen, die unterschiedlich lang sind. Die Bilder 4 und 5 repräsentieren die weltweit dominierende Entwicklung. Ein Einfluss der verstärkten anthropogenen CO2-Produktion und CO2-Emissionen nach 1960 ist nicht erkennbar.

Bild 4: Beispiel für Erwärmung im 20. Jh. mit längerer Erwärmung und kürzerer Abkühlung

 

Bild 5: Beispiel für Erwärmung im 20. Jh. mit kürzerer Erwärmung und längerer Abkühlung

 

In etwa einem Fünftel der Regionen hat sich die Ab­kühlung der Kleinen Eiszeit fortgesetzt, die zwischenzeitlichen Wechsel sind dort trotzdem erfolgt. Die Bilder 6 und 7 sind repräsentativ für diese Entwicklun­gen.

Bild 6: Beispielfür Abkühlung im 20. Jh. mit längerer Erwärmung und kürzerer Abkühlung

Bild 7: Beispiel für Abkühlung im 20. Jh. mit kürzerer Erwärmung und längerer Abkühlung

Die aus den GISS-Datensätzen entwickelten Temperaturganglinien zeigen auch für das 20. Jh., dass die aufeinander folgenden Abkühlungs- und Erwärmungsphasen jeweils unterschiedlich lang sind. Gegenwärtig befinden wir uns in einer Abkühlungsphase, die von ca. 72% der Stationen registriert wurde.

Im 20. Jh. haben zwei Warmphasen stattgefunden, die erste zwischen 1920 bis 1960 und die zweite zwischen 1980 und 1995. Die Warmphasen traten auch in den Regionen auf, die insgesamt eine Abkühlung erfuhren. Vor und zwischen den beiden Warmphasen und danach wurde es kühler. Die erste Warmphase dauerte länger und war intensiver. Ihr ist es im wesentlichen zu verdanken, dass die qualitative Trendanalyse der ersten Auswertung für etwa drei Viertel der Stationen keine Erwärmung ergeben hat, sondern Gleichbleiben oder Abkühlung

Die erste Warmphase ist von entscheidender klimapolitischer Bedeutung, denn die verstärkte Produktion und Emission von anthropogenem CO2 begann erst später und fiel auch noch mit einer Abkühlungsphase zusammen (Bild 3). Vermutlich war im Jahre 2010 die Diskrepanz zwischen Temperaturverlauf und CO2-Produktion noch nicht aufgefallen, und es wurde erst später realisiert, dass diese Fakten grundsätzlich das Modell einer menschengemachten Erderwärmung widerlegen. Um dieses Modell aufrecht erhalten zu können, musste die erste Warmphase reduziert werden, und das geschah mittels einer Veränderung der in der Vergangenheit gemessenen Temperaturwerte. Diese neuen „2012-Werte“ haben die 2010-Werte ersetzt, die jetzt im Internetportal von NASA-GISS nicht mehr vorhanden sind. Die Ganglinien in den Bildern 8a/b und 9a/b demonstrieren die Veränderungen beispielhaft für die Stationen Reykjavik und Palma de Mallorca.

Bild 8a: Die Warmphase 1920-1960 der 2010-GISS-Werte erzeugt für das 20. Jh. praktisch ein Gleichbleiben der Mitteltemperatur

 

Bild 8b: Kleinere Messwerte am Anfang und zwischen 1920 und 1960 sowie höhere Werte in den späten Jahr­zehnten erzeugen den Eindruck einer stärkeren Erwärmung

Bild 9a: Seit 1881 hat die Station Palma de Mallorca eine Abkühlung registriert

 Bild 9b: Mit der nach rechts abnehmenden Reduktion der Werte wird die Abkühlung zur Erwärmung

Solche Veränderungen wurden in einem großen Teil der Stationen vorgenommen. In dem als PDF-Datei beigefügten Bericht ‚GISS „korrigiert“ seine Temperaturdaten’ ist das ausführlich behandelt und mit mindestens 62 Paaren von Temperaturganglinien beispielhaft belegt: die ursprünglichen 2010-Ganglinien wurden den veränderten 2012 Ganglinien gegenübergestellt und sind damit direkt vergleichbar. Die Veränderungen hatten erkennbar das Ziel, die gemessenen geringen Erwärmungen zu vergrößern und die gemessenen Abkühlungen zu verringern oder gar in Erwärmungen umzuwandeln. Um die Veränderungen durchzuführen, wurden je nach Verlauf der ursprünglichen Ganglinie unterschiedliche Methoden angewandt, die in dem Bericht erläutert werden.

Wer sich heute im NASA-GISS-Internetportal an Hand der jetzt dort vorhandenen Temperaturganglinien und Datensätzen über die Temperaturentwicklung informieren möchte, erfährt, dass es fortschreitend wärmer wird, wie es das offizielle Klimamodell postuliert – „Modell“, weil es nicht bewiesen ist. Das Modell stimmt mit der wirklichen Entwicklung nicht überein, denn die ursprünglichen Daten zeigen, dass die hauptsächliche Erwärmung im 20. Jahrhundert vor der industriellen CO2-Produktion statt gefunden hat, von ihr also nicht verursacht worden sein kann, und dass nach 1995 eine neue Abkühlungsphase begann, obwohl der CO2-Gehalt der Luft weiter ansteigt. Damit der wirkliche Temperaturverlauf nicht in Vergessenheit gerät, wird er im zweiten Bericht behandelt, der ebenfalls als PDF-Datei beigefügt ist: ‚Was lehren die GISS-Originaldaten?’

Friedrich-Karl Ewert, EIKE; Prof. em. Dr. Geologe

weiterführende Links hier und hier über weitere GISS Manipulationen

Referenzen

[1] D’Aleo J. + Watts A.: Surface Temperature Records; Policy driven Deception? SPPI Original

[2] Robinson A.B., Robinson N.E., and Soon W.: Environmental effects of increased atmos­pheric

Carbon Dioxide. Journal of American Physicians and Surgeons, 12/2007, 27 Fig­ures

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CCS und Dekarbonisierung wegen CO2 ? Viel Lärm um Nichts ! Teuer, gefährlich und kontraproduktiv !

Der CO2-Ge­halt der Luft war in der geologischen Vergan­genheit oft sehr viel höher als heute. Das war für die Biosphäre gut, denn CO2 ist der Grundbau­stoff der Nahrungsmittel. Und weil das so ist, soll­ten wir einen weiteren CO2-Anstieg – so er dann stattfände – nicht fürchten son­dern begrü­ßen: er würde das Pflanzenwachstum verstärken, was die Ernährung von immer mehr Men­schen er­leichtern wird. Was aber tun wir? CO2, der neben dem Wasser wichtigste Lebens­bau­stein, wird geächtet und durch Regie­rungsbe­schluss und Ab­segnung durch das Parla­ment mittels CCS-Tech­nologie unter die Erde verbannt, wodurch für das Leben auf der Erde ein er­hebliches ­Gefahrenpotential entsteht. Der Treibhauseffekt, den der Mensch angeblich mit seiner CO2-Pro­duktion verstärkt und da­mit den Kli­mawandel verursacht, wird von der Politik als Selbstverständ­lichkeit behandelt. Die Wissenschaft soll da­von mehrheitlich überzeugt sein, und es sei nur eine Minderheit, die ihn aus wirt­schaftli­chen Interessen bestreite. Diesen falschen Be­hauptungen muss widersprochen wer­den.

Wenn anthropogenes CO2 mittels verstärktem Treibhauseffekt die Erderwärmung be­schleuni­gen würde, müsste man das auf der Erde merken und messen  können. Man kann es nicht, wie die Fakten belegen: Die Ganglinien der realen Temperaturmessungen in Anlage 1 demonstrieren beispielhaft, dass die Erwärmungen im vorindustriellen Zeitalter zum Teil stärker waren und schneller er­folgten als seit 1950, als wir begannen, mehr Kohle, Öl und Gas zu verbrennen und damit CO2 zu produzieren und in die Luft zu entlassen. Statt einer verstärkten Erwärmung, die das CO2 hätte bewirken sollen, folgte bis 1980 eine Abkühlung, die sich nach einer ca. 15 Jahre andauernden zwischenzeitlichen Warmphase schon ab etwa 1998 wieder fortsetzt. Die Mehrheit der Stationen meldet eine neue Abkühlung, der CO2-Gehalt steigt gegenwärtig trotzdem noch an (Anlage 2). Dass die Wissenschaft mehrheitlich  von dem Modell – mehr CO2 beschleunigt die Erwärmung, die wiederum lässt den CO2-Gehalt weiter steigen – überzeugt ist, stimmt nicht, wie man mit den Stichwörtern CO2-Lüge oder Klimaschwindel oder Klimalüge schnell ergoogeln kann. Die Medien unterstützen mit Bildern diesen Zeitgeist nach Kräften: Grauer Smog über Städten, weiße Wolken aus Kühltürmen, schwarzer Rauch aus Schornsteinen sollen die Gefahr CO2 illustrieren! CO2 ist bekanntlich unsichtbar und geruchlos! Wir atmen CO2 ständig ein und aus – kann man es sehen? Nur Fehlanzeige oder bewusste Indoktrination?

Wer als interessierter Laie die öffentliche Diskussion zur Bedeutung des CO2 für unser Klima verfolgt, muss den Eindruck gewinnen, als hätte es einen großen Anteil an der Atmosphäre und wäre außerordentlich wirksam. Er ist in der Regel überrascht, wenn ihm die Zusammensetzung der Luft erläutert wird, dass sie nämlich zu 78% aus Stickstoff und 21% aus Sauerstoff besteht, und dass CO2 neben den anderen Spurengasen nur einen sehr kleinen Anteil hat. In der geologi­schen Vergangenheit war der Anteil von CO2 wesentlich größer, und unabhängig davon wech­selten Warm-, Kalt- und Eiszeiten miteinander ab. Der CO2-Gehalt ist variabel und nimmt ge­genwärtig zu: für 2011 wird sein Anteil mit 0,039 % (= 390 ppm) angegeben. Er ändert sich von Natur aus immer, weil die oberirdischen Vulkane und untermeerischen Förderschlote mal mehr, mal weniger CO2 liefern, weil die Ozeane mal mehr, mal weniger absorbieren oder wieder emit­tieren, und weil die Pflanzen und Tiere der Biosphäre je nach dem sich immer ändernden Klima mal mehr, mal weniger aufnehmen, um sich zu ernähren und nach ihrem Absterben durch die Verwesung wieder in die Luft entlassen.

CO2 befindet sich in einem Naturkreislauf, der gegenwärtig ca. 210 Gt/a C (Gt/a C – Gigaton­nen Kohlenstoff im Jahr) beinhaltet. An diesem Kreislauf ist auch der Mensch durch seine Er­nährung und At­mung – und seit einigen Jahrzehnten auch durch seine Industrie – betei­ligt, und zwar mit etwa 10 Gt/a C, kaum 5% der vorgenannten Gesamtmenge. Der Anteil Deutsch­lands an den 5% beträgt derzeit ca. 3%, mit abnehmender Tendenz.

Die CO2-Konzentration der Luft wächst gegenwärtig jährlich mit ca. 0,0002% (2 ppm). Sie  stammen teils aus unseren Emissionen, teils aus natürlichen Quellen, wie schon erwähnt. Der CO2-Ge­halt der Luft und der Ozeane unterliegt mehreren Gleichgewichten: beispielsweise tritt CO2 aus den Ozeanen in die Atmosphäre über, oder wird von einer wachsenden Biosphäre zu­sätzlich auf­genommen – oder freigesetzt. Diese Zustandsänderungen erfolgen mit unterschied­lich langer Verzögerung: wenn sich die Ozeane in vielen Jahren erwärmen, beginnt ihre Entga­sung nach Jahrzehnten, und es braucht Jahrhunderte, bis sich das neue Gleichgewicht eingestellt hat. Diese Änderung wirkt sich auf andere Gleichgewichte aus – was bedeutet, dass praktisch nie ein End­zustand erreicht ist und immer „alles fließt“. Alle diese Prozesse können in diesem Rah­men nicht detailliert erläutert werden.

Wir kennen nur den CO2-Anteil, den wir selbst in die Luft entlassen, aber was wann daraus wird und was zusätzlich aus anderen Quellen hinzukommt oder von Verbrauchern wieder aufge­nommen wird, ist unbekannt. Dazu ein Beispiel: Sehr viele Pflanzen und Tiere über und im Was­ser sind mit CO2 unterversorgt – beispielsweise liegt das Optimum für Weizen bei ca. 1000 ppm; wenn also die Atmosphäre CO2 aufnimmt, kommt es seinem Wachs­tum zu Gute – und wird der Luft wieder entzogen. Gegenwärtig emittiert allein der Ätna täg­lich ca. 35.000 Tonnen CO2; wie viel das vor 100 Jahren war, ist unbekannt, und ob diese Menge zukünftig abnimmt oder zu­nimmt, ist nicht voraussagbar. Der Ätna ist gegenwärtig zwar der produktivste CO2-Lieferant, aber es gibt oberirdisch viele andere und auf dem Ozeanboden noch sehr viel mehr davon.

Die wechselvolle Erd- und Klimageschichte ist 4,5 Milliarden Jahre alt. Aus geologischer Sicht kann man nur staunen, wie schon Änderungen weniger Jahre Klimaforscher ermuntern, Modelle zu entwickeln, Berechnungen anzustellen und Voraussagen zu wagen – nicht nur zum CO2-Haus­halt der Erde. Lei­der bleiben solche Szenarien keine akademischen Übungen, sondern werden publiziert, um von den Medien und der Politik propagandistisch in­strumentalisiert zu werden.

Nach der Empfehlung des IPCC und des WBGU soll die Globaltemperatur um nicht mehr als 2°C ansteigen, anderenfalls wären Klimakatastrophen nicht mehr zu verhindern. Die Fakten be­weisen, dass dieses ‚2°-Ziel’ der Poli­tik „un­sinnig“ ist, wie schon 2009 die Leiter des Geofor­schungszentrums Potsdam, des Alfred-Wegener-Instituts Bremer­haven und des Senckenberg-Museums Frank­furt/Main (Prof. Dr, Hüttl, Prof. Dr. Lochte, Prof. Dr. Moosbrug­ger) als führende geowissen­schaftliche Forschungsin­stitute Deutschlands in einem gemeinsamen Interview be­gründet und geurteilt haben.

Es ist wichtig zu wissen, dass CO2 nicht schädlich oder gar giftig ist, wie oft zu lesen und zu hören ist – und wie Schulkinder lernen müssen. Tatsächlich ist CO2 so wenig giftig wie Was­ser; es ist nur schwerer als Luft, und in einer CO2-gefüllten Mulde fehlt, wie unter Wasser, die Luft zum Atmen. Wasser kann man sehen, und man nimmt sich in acht. Das CO2 ist jedoch unsicht­bar, und in abflusslosen Mulden kann es eine Todesfalle sein. Deshalb gibt es Erstickungsun­fälle, nicht selten mit schlimmen Folgen, wie Anlage 3 zeigt: ein CO2-Ausbruch forderte in Ka­merun 1700 Todesopfer. CO2-Ausbrüche können sehr gefährlich sein, und deshalb ist die CCS-Technologie äußerst riskant, vor allem natürlich in dicht bewohnten Gebieten.

Wie fehlgeleitet der WBGU handelt, wird klar, wenn man sich mit der Frage ‚Dekarbonisie­rung‘ – ‚Entkoh­lenstoffung‘ seriös befasst. Beim WBGU scheint keiner zu wissen – oder nicht berücksichtigen zu wollen, dass

1)       unsere CO2-Produktion nur wenige Prozent des natürlichen CO2-Kreislaufes ausmacht, dass

2)       CO2  die Grund­lage des Lebens auf der Welt ist: mit­tels Pho­to­synthese pro­duzieren die Pflanzen aus CO2 und Wasser den Grundbaustoff aller Nahrungsmit­tel, und Pflan­zen und viele Tierarten benötigen CO2, um Holz und Skelette bil­den zu können, so wie auch unser Körper zu 9% aus Kohlenstoff besteht; dass

3)       der CO2-Gehalt der Atmosphäre in der geologischen Vergangenheit sehr viel höher war als heute, was der Biosphäre gut bekommen ist;  dass

4)       es trotz dieser sehr viel höheren CO2-Gehalte Eiszeiten gegeben hat, deren Gletscher bis zum 38. Breitengrad reichten, dass sich

5)       die Produktivität unserer Pflanzenwelt, einschließlich der Getreidesorten, mit einem höhe­ren CO2-Gehalt der Atmosphäre verbessert, weshalb Treibhäuser mit CO2 begast werden, dass

6)       die Annahme, der Klimawandel werde durch uns verursacht, nie bewiesen wurde bzw. nicht beweisbar ist und nur auf Klimasimulationsmodellen beruht, während die realen Temperaturmessungen klar das Gegenteil beweisen – wie  die genannten Temperatur­ganglinien.

Der vom WBGU vorgeschlagene Weltklimavertrag basiert folglich auf einem Phantom.  Dass völlig unrealistische Modelle nicht zum ersten Mal die Politik bestimmt haben, und dass Wissen­schaftler diese schon zu allen Zeiten begründet und verteidigt haben, ist nicht neu – oft aus Existenzgründen, und nicht selten aus Eigennutz.  Die bisherigen Diktaturen wurden auf diese Weise installiert – was sie angerichtet haben, ist bekannt. Die Realisierung eines Weltklimaver­trages würde ebenfalls eine Diktatur erfordern – und der WBGU fühlt sich im Namen Deutsch­lands unbeschadet der von uns zu verantwortenden Katastrophen berufen, ihn zu konzipieren und der Weltöffentlichkeit über den UN-Sicherheitsrat anzudienen? Und diese Aktivitäten werden noch mit öffentlichen Geldern bezahlt!

Auf diesem Erkenntnishintergrund müssen die Gutachten des WBGU eingeordnet werden. Zum vorgeschlagenen Weltklimavertrag mit dem Ziel einer Dekarbonisierung könnten Zyniker sagen, diese Empfehlung ließe sich am leichtesten mit einem totalen Boykott der Nahrungsauf­nahme erreichen – was allerdings ohne wesentlichen Effekt auf das Klima bliebe, denn selbst ein kollektiver Selbstmord der Erdbevölkerung würde die CO2-Bilanz der Erde nicht fühlbar beein­flussen.

In der Tat: beim Lesen der Zusammenfassung für Entscheidungsträger“ wird besonders der durch Diktaturen sensibilisierte Leser von blankem Entsetzen gepackt. Haben die für geowissen-schaftli­che Fragestellungen überwiegend unsachverstän­digen Mitglieder des Beirates die Konse­quenzen des Weltklimavertrages zuende gedacht?  Der Text lässt das nicht erkennen. Prof. Schellnhuber, der Vorsitzende des Beirates, hat in der Physi­cal Review als Ergebnis seiner wis­senschaftlichen Auswertung und Analyse von Klimadaten richtigerweise festgestellt, dass Anzei­chen für eine Erwärmung der Atmosphäre nicht gefunden wurden – was impliziert, dass auch das CO2 bedeutungslos ist; Quelle und Zitat sind als Anlage 4 beigefügt. Auf welchem ethisch-mo­rali­schen Konzept und auf welcher Seriosität basiert dieser Beirat, wenn der Vorsit­zende das Ge­genteil seiner Arbeitsergebnisse zum Fundament seiner geopolitischen ­Schluss­folgerungen macht, d.h. das Phantom CO2 benutzt, um das Leben der Menschheit zu organisie­ren. Orientiert sich Herr Schellnhuber an Karl Marx?: „Die Philo­sophen haben die Welt nur ver­schieden inter­pre­tiert, es kommt darauf an, sie zu verändern“.  Nach diesem Gebot ist für Veränderungen eine Ideologie zuständig, und deren Vertreter haben diese Entwicklungskette zu realisieren: „Die Par­tei organisiert den Klassenkampf und die Revolution – Im Besitz der Macht hat die Partei immer Recht, bestimmt, was Wissenschaft ist,  und lässt ihr Politbüro den Aufbau einer humanen Ge­sellschaft planen.“

Für die Länder in einem ‚Sechstel der Erde’ wurde dieses Gesellschaftsmodell zwischen 1917 und 1950 Realität; der Versuch, für die Menschen eine bessere Welt zu schaffen, schlug fehl – die triste Praxis ist noch in Nordkorea zu besichti­gen. Wo sich dagegen die Welt  nach dem Prin­zip Versuch und Irr­tum in Wissenschaft, Technik und Wirtschaft  entwickeln konnte, durften immer mehr Menschen zu eini­germaßen akzeptablen Bedingungen leben – nicht ohne Fehler und Ungerechtigkeiten, aber ohne planende Instanz und Reglementierung, und vor allem ohne Ges­tapo und KZ und ohne KGB und GULAG. Hat die Bundesre­gierung als Auftragge­ber des WGBU noch nicht verstanden, dass es höchste Zeit ist, die auf dem Phantom CO2-Einfluss  ge­grün­deten schlimmen Empfehlungen dahingehend zu prüfen, ob sie mit dem ­Grundgesetz ver­einbar sind? Der WBGU wird aus öffentli­chen Mitteln bezahlt, hat der Auftrag­geber keine Pflicht zu kontrollieren? Da die Bundes­regierung umsetzt, was IPCC und PIK einflüs­tern, be­steht die Sorge zu recht, sie könnte auch seine Vorschläge zur Neuorganisierung der Welt befol­gen. In diesem Falle wäre Artikel 20 des Grundgesetzes involviert, und hier beson­ders der Ab­satz 4:

(1)  Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

(2)  Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmun­gen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

(3)  Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

(4)  Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Warum wurde überhaupt eine durch den Treibhauseffekt des CO2 ausgelöste Erderwärmung angenommen? Zur Erinnerung: Wissenschaftler befürchteten während einer Abkühlungsphase in den späten 1970er Jahren noch eine neue Eiszeit!  Wenige warme Sommer reichten aus, die Meinung zu ändern. Plötzlich wurde ein globaler Klimawandel  befürchtet. Nur weil der Welt­klimarat (IPCC) und bei uns das Pots­dam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) die Tempe­raturdaten erst ab 1860 berück­sichtigten und die älteren Daten nicht zur Kenntnis nahmen, kam man wegen eines angeb­lich schnelleren Temperaturanstieges im 20. Jahrhundert auf den Gedan­ken, es gäbe ei­ne vom Menschen verursachte ‚Erderwärmung’. Schon die Wahl dieses Begriffes demonstriert die eklatante Unkenntnis geophysikalischer Grundlagen: unter der Erdoberfläche steigt die Bodentemperatur, und je nach Klimaregion ist in wenigen 10 Me­tern Tiefe unter unse­rem Boden die mittlere Jahrestemperatur erreicht. Von dort wird es mit zunehmender Tiefe wärmer, und zwar mit durchschnittlich 3°C je 100m. Bis zum Mittelpunkt der Erde sind es dann noch 6378 km. Was immer CO2 bewirken kann – eine ‚Erderwärmung’ mit Sicherheit nicht.

Wie schon gesagt: Die Klima- und CO2-Geschichte der Erde ist 4,5 Mrd. Jahre alt. Wer die Entwicklung des Klimas auf der Grundlage der Daten von nur 130 Jah­ren beurteilt, kennt entwe­der die Klimage­schichte nicht, vor allem die der letzten 1000 Jahre, oder handelt zweckbe­stimmt. Alte Wetterberichte, die 994 beginnen, ver­zeichnen für das Mittelalter besonders viele sehr heiße Jahre. Einige Beispiele (aus Das schöne Allgäu, Heft 4, 2007):

1185 – War der Winter so mild, dass im Mai das Getreide und im August der Wein reif waren.

1186 – Im Januar standen die Gärten in schönster Blüte, im Februar trugen die Apfelbäume

            Früchte. Das Getreide reifte im Mai und im August die Trauben.

1229 – War wiederum ein sehr milder Winter. Zu Weihnachten blühten die Veilchen

1241 – Wurden im März bereits Kirschen auf den Märkten feilgeboten.

Bekanntlich wurde in dieser Zeit in Grönland Ackerbau betrieben und waren die Alpenglet­scher stark zurückgetaut. Weltweit war weniger Wasser im Eis gespeichert und der Meeresspie­gel war einige Meter höher, was trockengefallene Korallenriffe beweisen: sie konnten bis zum früher höheren Meeres­spiegel wachsen, reichen heute aber in vielen Regionen der Erde bis ei­nige Meter darüber hin­aus, weil sich der Meeresspiegel infolge globaler Abkühlung absenkte. Im Mittelalter war es also deutlich wärmer als in den letzten Jahrhunderten, einschließ­lich Gegen­wart.

Mit exakten Messungen der Temperatur wurde 1659 begonnen. Die Lang­zeit-Temperatur­rei­hen, die 1659 beginnen, zeigen wechselweise aufeinanderfolgende Abküh­lungs- und Erwär­mungs­phasen von wenigen bis einigen Zehntel Grad an, wie die Beispiele in Anlage 1 zeigen. Ein wirklicher Klima­wandel ist nicht zu erkennen, denn dazu müssten die Un­terschiede mindes­tens einige Grad betragen. Die Tempera­turschwankungen wa­ren in der vorindustriellen Zeit oft stärker und erfolg­ten schneller, und da­mals spielte das von uns Menschen und der In­dustrie in die Luft ent­lassene („anthropo­gene“) CO2 noch keine Rolle. Außerdem: Die markante Er­wär­mungsphase zwi­schen 1920 und 1950 fand vor der vom Menschen verursachten Produk­tion von CO2 statt. Da die Ursache immer der Wirkung vorangeht, ist bewiesen, dass „unser CO2“ als Klimafak­tor unbedeutend ist. Die Anlage 5 zeigt die der wechselnden Solaraktivität folgende Temperaturentwicklung und den Be­ginn des verstärkten Verbrauchs von Kohle, Öl und Gas; bei der Interpretation dieser Darstel­lung ist der unterschiedliche Maßstab der beiden Temperaturach­sen zu berücksichtigen ­­– die scheinbar starke Erwärmung im unteren Teil der Grafik wird da­durch erheblich kleiner.

Das letzte Jahrzehnt war nicht das wärmste seit Beginn des In­dust­rie­zeitalters, wie PIK be­hauptet, denn zwischen 1995 und 2005 hat in den meisten Regionen der Erde eine neue Abküh­lungsphase be­gonnen, die noch andauert und zum Teil sehr kräftig aus­fällt, wie die in Anlage 6 dargestellten Beispiele bezeugen.

Ein vom Menschen verursachter Klimawandel wird nicht – wie in den Medien dargestellt – nur von einer Minderheit bestritten. Die Wirklichkeit ist umgekehrt. Es ist die absolute Mehrheit, die den Klimawandel be­streitet. In Deutschland weiß das allerdings kaum einer, weil selektiv und tendenziös berichtet wird. Dafür zwei Beispiele. ‚Selektiv’: 2009 fand in New York mit ca. 800 Teilnehmern, u.a. dem Tschechischen Staatspräsidenten und aner­kannten Wissenschaftlern, eine Internationale Konferenz der Klimarealisten statt – bei uns konnte man dar­über weder aus der Presse noch aus dem Radio oder Fernsehen irgend etwas er­fahren, es wurde totgeschwiegen. ‚Tendenziös’: Die öffentlich-rechtlichen Medien gefallen sich vielmehr darin, mit Horrorszenen einen vom Menschen verursachten Klimawandel zu suggerieren, zuletzt noch z. B. die „Neue Westfälische“. Sie überschreibt am 13.07.2011 ihren Hauptartikel auf Seite 2: „Die Na­tur schlägt teuer zurück“ und illustriert das auf einer Weltkarte mit Erdbe­ben, Tsu­nami, Über­schwemmungen etc. Damit schlägt die Natur nicht zu­rück, denn Erdbeben etc. verursa­chen we­der wir noch das Klima – der Vulkanausbruch auf der indonesi­schen Insel Sulawesi de­monstriert das ge­rade. Dass Schäden, auch Versicherungsschäden, grö­ßer wer­den, ist eine Folge der wach­senden Bevölkerung, falscher Besiedlung und Bauweisen und haar­sträu­ben­der Umwelt­schäden. Dagegen lassen sich z. B. mit einem angemes­senen Deichbau Opfer vermeiden, auch in Pakistan.

Dem aufmerksamen und kritischen Beobachter drängen sich demgegenüber wirtschaftliche Interessen der Agitatoren für Klimawandel und Klimaschutz auf. Das IPPC hat in einem seiner frühen Be­richte festgestellt, dass das Wetter ein nicht-linearer chaotischer Prozess ist, der keine Vor­aussa­gen für die Entwicklung des Klimas erlaubt. Das stimmt! Demzufolge erforschen IPCC, PIK und andere Institutionen die zukünftigen Folgen von etwas, was man nicht voraussagen kann. In logischer Konsequenz dieser Erkenntnis hätten diese Institutionen ihre Tätigkeit einstel­len müssen. Statt dessen blüht die Erstellung von Computer-Szenarien – eine dem Computer-Zeitalter angepasste Art von Alchemie. Wer hat davon Vorteile? Klimawandel-Bürokratie und Klimawan­del-Forschung sind Institutionen, die mit Voraussagen für eine nichtvoraussagbare Zukunft dafür sorgen, dass ihnen die Arbeit nicht ausgeht, mit der sie auf Kosten der Steuerzah­ler gut leben. In den letzten Jahrzehnten hat man gelernt, dass man im Wege des Klimawandel-Konferenztourismus auf komfortable und einträgliche Weise die Welt kennen ler­nen kann. Und schließlich hat sich eine Indust­rie etabliert, die mit sog. Kli­maschutz gut verdient.

Das von der EU wie ein Staatsziel beschlossene CCS-Projekt beruht also auf einem Phantom, denn erstens gibt es den glo­balen Klimawandel nicht, und zweitens hat das CO2 auf das Klima keinen merkbaren Ein­fluss – jedenfalls lassen die aus den Langzeit-Temperaturreihen herge­stellten Ganglinien keinen Einfluss erkennen – oder: die gegenwärtige Temperaturentwicklung unterscheidet sich nicht von der in der vorindustriellen Zeit (Anlage 1). Das CCS-Projekt ist also völlig unnütz, und auch noch kontraproduktiv: Es ist unnütz, weil es keine Wirkung haben kann; und es ist kontraproduktiv, weil es nicht zur besseren Nutzung der Primärenergien führt, sondern im Gegenteil die nutzbare Energie­ausbeute der Kohle- und Gaskraftwerke verringert, denn die Abtrennung und Verflüssi­gung des CO2 sowie der Bau von Leitungen und Anlagen ist auf­wen­dig. Was aber noch wichti­ger ist und entscheidend sein sollte, ist sein mögliches Risikopotential: Wenn man CO2 mit dem beabsichtigten hohen Druck von 250 bar in geschichteten Fels ein­presst, können durch den Druck noch geschlossene Schicht- und Kluftflächen aufgepresst wer­den (Anlage 7). Das CO2 steigt dann bis zur Erdoberfläche auf, tritt dort aus und kann sich in Geländemulden sammeln, weil es schwerer als Luft ist. Das ist gefähr­lich, denn CO2 ist geruch­los, wird deshalb nicht bemerkt und kann zu Erstickungsunfällen führen. Eine andere Gefahr besteht, wenn man es in großen Mengen – anders machte der technische Aufwand keinen Sinn – in einen Felsuntergrund mit einer dichten Zwi­schenschicht einpresst. Es könnte zwar zunächst nicht entweichen, würde aber den Spannungszustand und damit die Stabilität gegen Erdbe­ben verändern. Schließlich kann das Grund­wasser chemisch beein­trächtigt werden, wenn das CO2 in  ein chemisch reagierendes Gestein eingepresst wird.  Das CCS-Projekt ist nur dann anwend­bar, wenn man das CO2 in entleerte Erdgaslagerstätten gepumpt werden kann.

Der CO2-Gehalt der Atmosphäre war erdgeschichtlich gesehen selten so niedrig wie gegen­wär­tig. Warum soll also ein etwas höherer CO2-Gehalt schädlich sein? So wie jetzt schon Treib­häu­ser mit CO2 begast werden, wäre ein größerer CO2-Gehalt der Atmosphäre wün­schenswert, um das Pflanzen­wachstum zu fördern, denn immer mehr Menschen brauchen mehr Nahrungs­mittel, und für ihre Bildung benötigt die Pflanze CO2 – das Klima wird da­durch nicht verän­dert. Wir müssen die Umwelt schützen, das Klima wird von der Sonne be­stimmt!

Die in Deutschland beschlossenen und noch konzipierten Maßnahmen zum angeblichen Klimaschutz und die völlige Umgestaltung der Energiewirtschaft kosten Hunderte von Milliarden – und wahrscheinlich mehr – niemand kann das heute zuverlässig abschätzen. Sie sind bar jeder sachlich begründbaren Vernunft. Das globale Klima können wir nicht schützen, das bestimmt seit 4,5 Mrd. Jahren die Sonne.  Was wir aber dringend brauchen und erreichen können – und müssen, ist Umweltschutz! Und darin sollte investiert werden – beispiels­weise in erdbebensichere Bauweisen, Deichbau gegen Überschwemmungen, die Vermei­dung der Bebauung von Hanglagen, die bei größeren Niederschlägen instabil wer­den und ganze Siedlungen abrutschen lassen, die geordnete Aufforstung von gerodeten Urwäl­dern, oder die Verbesserung der Wasserversorgung für Trockengebiete – Wasser hat die Erde genug, seine Aufbereitung und Bereitstellung sind möglich, wenn auch teuer. Alle diese Arbeitsfelder schaffen überall Arbeitsplätze. Wir haben genug richtige und wichtige Auf­gaben, in die zu investieren sich lohnt – und die sind erforderlich. Klimaschutz und CO2-Verpressung sind sinnlose Maßnahmen, denn sie verbessern nichts und sind kontra­pro­duktiv, denn sie verschwenden Geld, das den nötigen Maßnahmen entzogen wird und sie deshalb verhindert.

Prof. Dr. F-K. Ewert EIKE

Zum Schluss noch zwei Zitate zum Thema:

Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derjenigen, die sich die Welt nicht angeschaut haben. (Alexander von Humboldt)

Natur! Wir sind von ihr umgeben

und umschlungen – unvermögend,

aus ihr herauszutreten, und

unvermögend, tiefer in sie hineinzu-

kommen. …….

Wir leben mit ihr, und sind ihr fremde.

Sie spricht unaufhörlich mit uns, und

verrät uns ihr Geheimnis nicht.

Wir wirken beständig auf sie,

und haben doch keine Gewalt über sie.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Anlage 1:  Beispiele Temperaturganglinien: Mittelengland, Berlin, De Bilt, Uppsala St.Petersburg,  Stockholm, Paris

Anlage 2: Der CO2-Gehalt der Atmosphäre steigt trotz Abkühlung weiter


Anlage 3: Beispiele für kleine CO2-Ausgasungen und große CO2-Ausbrüche

Anlage 4:   Auszüge aus einer von Prof. Schellnhuber als Mitautor publizierten Arbeit
PHYSICAL REVIEW E 68, 046133 ~2003!
Power-law persistence and trends in the atmosphere: A detailed study of long temperature records
J. F. Eichner,1,2 E. Koscielny-Bunde,1,3 A. Bunde,1 S. Havlin,2 and H.-J. Schellnhuber4
1Institut für Theoretische Physik III, Universität Giessen, D-35392 Giessen, Germany
2Minerva Center and Department of Physics, Bar Ilan University, Ramat-Gan, Israel
3Potsdam Institute for Climate Research, D-14412 Potsdam, Germany
4Tyndall Centre for Climate Change Research, University of East Anglia, Norwich NR4 7TJ, United Kingdom
~Received 12 December 2002; published 28 October 2003!
We use several variants of the detrended fluctuation analysis to study the appearance of long-term persistence
in temperature records, obtained at 95 stations all over the globe. Our results basically confirm earlier studies.      We find that the persistence, characterized by the correlation C(s) of temperature variations separated by s days, decays for large s as a power law, C(s);s2g . For continental stations, including stations along the coastlines, we
find that g is always close to 0.7. For stations on islands, we find that g ranges between 0.3 and 0.7, with a maximum at g 50.4. This is consistent with earlier studies of the persistence in sea surface temperature records where g is close to 0.4. In all cases, the exponent g does not depend on the distance of the stations to the continental coastlines. By varying the degree of detrending in the fluctuation analysis we obtain also information about trends in the temperature records.
~iii! In the vast majority of stations we did not see indications for a global warming of the atmosphere. Exceptions
are mountain stations in the Alps [Zugspitze (D), Säntis (CH), and Sonnblick (A), where urban warming can be excluded. Also, in half of the islands we studied, we found pronounced trends that most probably cannot be attributed to urban warming. Most of the continental stations where we observed significant trends are large cities where probably the fast urban growth in the last century gave rise to temperature increases.
Anlage 5:  Sonnenaktivität, Temperaturschwankungen und Verbrauch von Öl und Gas im  20. Jahrhundert.

Anlage 6: Neue Abkühlung nach 1990, repräsentative Auswahl

Anlage 7: Aufpressen von Schicht- und/oder Kluftflächen, Einlagerung von Flüssigkeiten oder Gasen, im dargestellten Fall wurden geschlossene Schieferflächen bei einem Druck von 10 bar aufgepresst und dann mit Zementsuspension verfüllt; CO2 soll mit ca. 250 bar eingepresst werden

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