2020: Höhepunkt der Klima-Verrücktheit zeichnet sich ab

Einer davon ist die Präsidentschaftswahl in den USA, wo die ganze Welt gespannt ist zu sehen, ob Präsident Trump ein weiteres skeptisches Wunder vollbringen kann (abhängig natürlich davon, wen man fragt). Das offizielle Datum des US-Rückzugs aus dem Paris-Abkommen ist genau der Tag nach der Wahl, so dass dies durchaus eine Rolle spielen dürfte.

In der Welt der UN liegen im Jahre 2020 zwei Monster-Meilensteine. Der bei weitem Größte davon ist, dass die mythischen 100 Milliarden Dollar pro Jahr aus Amerika und den übrigen vermeintlich schuldigen entwickelten Ländern an die Entwicklungsländer zu fließen beginnen sollen. Diese behaupten ja, zunehmend unter schlechtem Wetter zu leiden aufgrund unseres Wohlstands.

Außerdem sollen dem Paris-Abkommen zufolge so gut wie alle Länder der Welt noch ambitioniertere nationale Klima-Maßnahmen-Pakete auflegen. Man beachte hinsichtlich der Entwicklungsländer, dass diese Maßnahmen-Pakete davon abhängen, die 100 Milliarden Dollar pro Jahr zu erhalten. Folglich gibt es da eine enge Verbindung.

Falls Trump also die Wahl gewinnt und die großen Dollars nicht fließen, dürfte das grüne Kartenhaus in sich zusammenfallen. Dies wird das Jahr 2020 zu einem sehr spannenden (und lauten) Jahr an der Klimawandel-Front machen.

Bereits in diesem Jahr 2019 heizt sich die Stimmung auf. Ganz oben auf der Liste steht der wahrhaft extreme Green New Deal (GND). Die meisten Präsidentschafts-Kandidaten der Demokraten haben sich diesem GND verschrieben, was ein Garant dafür ist, dass es ein großes Thema bzgl. Nominierung sein wird. Falls ein solcher nominiert werden würde, würde es auch zu einem großen Thema im Wahlkampf werden, vielleicht sogar das entscheidende Thema.

Der republikanische Senat debattierte in argloser Manier gar nicht über den explosiven GND, während das mehrheitlich demokratische Parlament es in aller Stille unter elf verschiedenen Komitees begraben hat. Aber während der Kongress vielleicht niemals über den GND abstimmt, wird er nicht verschwinden, sondern eher das Gegenteil wird der Fall sein. Das Rennen um die Präsidentschaft garantiert ein langes Leben des GND, zumindest bis zur National Convention der Demokraten.

Während sie also das Thema GND bislang umgangen haben, haben die Demokraten im Kongress versprochen, eine niemals endende Reihe von separaten und unterschiedlichen Gesetzen bzgl. Klima-Maßnahmen einzubringen. Das Ziel dieser Strategie ist es, Klimawandel bei der Wahl 2020 zu einem großen Thema zu machen, egal welcher Kandidat für die Demokraten antritt.

Bei den UN wird Generalsekretär Guterres im September ein Sondertreffen nationaler Regierungen einberufen, wo diese Regierungen gedrängt werden sollen, ihre Ambitionen bzgl. neuer Klima-Maßnahmen-Pakete 2020 zu steigern. Es soll unter der Bezeichnung „plans not speeches“ firmieren [etwa: Taten, nicht Worte].

Anders als beim üblichen UN-Gerede werden die Vorschläge in diesem Falle offensichtlich deutlich ausfallen. Die Einladung des Generalsekretärs enthält dem Vernehmen nach ungewöhnlich starke Worte:

Dieser Gipfel wird Maßnahmen-orientiert sein. Die vorgebrachten Initiativen müssen umsetzbar, vergrößerbar und reproduzierbar sein, und sie müssen das Potential haben, uns auf eine Linie mit den Verpflichtungen des Paris-Abkommens zu bringen.

In einem Parallelbeitrag in der immergrünen UK-Zeitung The Guardian sagt Guterres: „Ich appelliere an alle Führer, im September nach New York zu kommen mit konkreten, realistischen Plänen der Verstärkung ihrer nationalen Beiträge bis zum Jahr 2020“. Ominöserweise gibt es auch einen speziellen Abschnitt zur „Mobilisierung der Jugend“.

An diesem Punkt ist es alles andere als klar, ob irgendein großes Land sich darauf vorbereitet, seine Ambition hoch zu schrauben, was dieses Treffen zu einer Pleite werden lassen kann. Die USA sind mit Sicherheit draußen, selbst wenn das Treffen am UN-Hauptquartier in New York stattfindet. Viele grüne Bürgermeister sind konfrontiert mit dem rapiden Auftauchen einer skeptischen konservativen Opposition und haben daher Angst. Deutschland ist ein gutes Beispiel. In manchen Ländern haben Skeptiker in Trump-artiger Manier bereits das Ruder übernommen, in Brasilien zum Beispiel.

Nimmt man alles zusammen, dürfte 2020 zum Jahr des Klima-Showdowns werden. Die Spannungen nehmen sicher schon in diesem Jahr 2019 Fahrt auf. Warum auch nicht, steht doch in mancher Hinsicht die Weltordnung zur Debatte. Es ist mit Sicherheit höchste Zeit, eine ernsthafte Debatte über die Klimawandel-Politik zu führen.

Lassen wir also den Großen Kampf beginnen.

Link: https://www.cfact.org/2019/04/05/2020-climate-madness-looms/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Kiribati versinkt wieder, das ist professionell recherchiert

Kiribati ist DER Beleg für einen Klimawandel-bedingten Untergang …

vermitteln die Macher des SWR-Videos (oben) …

… garniert mit einer schauerlichen Klimawandel-Geschichte im Erklärtext: [2] ... „Hier war früher ein großes Dorf mit 70 Familien“, sagt Kaboua und deutet auf die leere, öde Fläche um ihn herum. Nur ein paar Palmenstümpfe erinnern daran, dass hier einmal Leben möglich war. Mittlerweile kann man den Ort nur bei Ebbe betreten, bei Flut steht alles unter Wasser. „Der Meeresspiegel steigt kontinuierlich und frisst unser Land. Die einzige Option für uns ist auszuwandern. Aber wir wollen hier in unserer Heimat bleiben.“ Das Inselreich Kiribati mitten im Südpazifik zwischen Australien und Hawaii bildet den weltweit größten, nur aus Atollen bestehenden Staat. Nach Prognosen der Vereinten Nationen droht Kiribati aufgrund des Klimawandels im Meer zu versinken …
Nur: Stimmen diese schauerlichen Geschichten der laut Erklärtext von den Vereinten Nationen (einem reinen Lobby- und „höher Geborene*innen“-Posten-Versorgungsverein) prognostizierten, unaufhaltsamen – wegen des vom Menschen emittierten CO2 – Untergänge wirklich?

Nun hatte der Autor die Angaben in diesem Video vor ca. zwei Jahren nach-recherchiert und sein Ergebnis auf EIKE eingestellt. Es viel vernichtend aus:
EIKE 12.06.2017: [1] Fake News: Zuerst der SWR, nun der BR: Ein Südseeparadies versinkt im Meer. Öffentlich-Rechtliche Klimawandel-Agitation in Endlosschleife
… Wer wieder sehen möchte, wie westliche Klima-Agitatoren konsequente Klimaschuld-Propaganda verbreiten und unsere öffentlichen Medien dies kritiklos, willfährig unterstützen, findet im Film des Regisseurs Markus Henssler über Kiribati ein Beispiel.

Und kurz davor gab es bereits eine Reportage über Kiribati aus anderem Anlass:
EIKE 15.04.2017: [3] Im Klimawandel-Unterricht bitte üben, wie man unsere Regierung zum Bezahlen von Schutzgeldern auffordert
Daraus das folgende Pegelbild dieser Atollgruppe:

Bild 2 [3] Pegelverlauf von Kiribati, Christmas Island II. Daten vom Autor 2017 vom PSMSL-Viewer geladen und als Diagramm umgesetzt

Nun sind diese Sichtungen bereits zwei Jahre alt. Und wie jeder weiß, schreitet der alles zerstörende Klimawandel immer schneller voran. Es könnte sich in der Zwischenzeit also doch noch Schlimmes ereignet haben: Hat es aber nicht, wie der Autor vor ca. einem halben Jahr nachgesehen hat. Ereignet hat sich nur eine Erhöhung der Aggressivität angeblich Betroffener, wenn man nach Belegen hinterfragt:
EIKE 17. Oktober 2018: [4] SAMOAS Premier: Wir wollen Klimareparationszahlungen sehen. Wer deshalb nach Betroffenheitsbelegen fragt, gehört weggesperrt

Mit diesem „Wissen“ von Amateurrecherchen bewaffnet, getraute sich der Autor, den viel größeren „Intelligenzpool“ der Bayerischen Sendeanstalt nach ihrer Einschätzung der Reportagequalität im Video zu fragen.

Die von Ihnen angesprochene Berichterstattung zu Kiribati ist professionell recherchiert und entspricht unseren Qualitätskriterien

Also ein Mail getippt und an den Bayerischen Rundfunk adressiert:
An die Verantwortlichen der Rubrik „Länder-Menschen-Abenteuer“ beim Bayerischen Rundfunk
Information und Nachfrage zum Film „Kiribati – Ein Südseeparadies versinkt im Meer“
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit etwas Verwunderung sehe ich, dass der Film „Kiribati – Ein Südseeparadies versinkt im Meer“ aktuell wieder in der Mediathek des Bayerischen Rundfunks gezeigt wird.
Dieser Film beschreibt angeblich den vor Ort erkennbaren Untergang dieser Atolle aufgrund des ominösen, angeblich vom Menschen verursachten Klimawandels. Ich habe die im Film gezeigten Angaben mit den Daten, welche sich darüber aus Quellen ermitteln lassen verglichen. Dabei bin ich damals zu dem Schluss gekommen, dass der Film keinerlei Wert auf Fakten legt und in Summe Unwahrheiten über die Ursachen der gezeigten Probleme und den Einfluss von Klimaveränderungen vermittelt. Ich traue mich dabei zu behaupten, dass es sich um ein aktivistisches Propagandawerk handelt.
Meine Recherche habe ich damals als Rezension auf einem klimakritischen Portal publiziert. Diese Publizierung anbei als .pdf
(Anmerkung: Es handelte sich dabei um den Artikel [1]).
Ich frage deshalb die Verantwortlichen der Rubrik, ob sie unter diesen Gesichtspunkten diesen Film weiter in der Mediathek belassen wollen. Dazu möchte ich anmerken, dass ich Ihre Antwort auf dem Portal veröffentlichen möchte.
xx.04.2019
Mit freundlichem Gruß
Ein klimawandelkritisch eingestellter Bürger
xxxxxxx

Schon nach wenigen Tagen kam die Antwort des BR:
Sehr geehrter Herr xxx,
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Bitte wenden Sie sich hierzu an die für die genannte Sendung verantwortliche Sendeanstalt SWR:
https://www.swr.de/
Mit freundlichen Grüßen
Bayerischer Rundfunk
Zuschauerservice
BR Fernsehen …

Das geht nun allerdings gar nicht. In Zeiten, da jeder für die Inhalte seiner Homepage direkt verantwortlich ist und bald sogar vorbeugend filtern muss, damit ja keine nicht vollständig gesetzeskonformen Inhalte dargestellt werden (können), einfach die Verantwortung für die Mediathekinhalte ablehnen, fordert zum Widerspruch auf. Und so geschah es:

Sehr geehrte Verantwortlichen für die Rubrik beim BR,
auf ihre abwehrende Antwort die folgende Fragestellung:
Die „Reportage“ des SWR wird in Mediathek des BR gezeigt. Damit übernimmt der BR doch hoffentlich eine Mitverantwortung für den Inhalt dieser Reportage, die man anscheinend für so gut befunden hat, dass man sie den auch BR-Zuschauern zeigen möchte.
Oder übernimmt der BR vollkommen blind und ungesichtet jede fremd gelieferte Information? Wozu benötigt er dann den enormen Mitarbeiterstab?
Vielen Dank für eine Antwort
xxx

Und die Antwort kam. Sie wird (leicht gekürzt, Hervorhebung durch den Autor) ohne Kommentar hier eingestellt:
Sehr geehrter Herr xxxx,
sollten Sie bisher noch nicht in Kontakt mit der für die genannte Sendung zuständigen Sendeanstalt SWR getreten sein, beachten Sie bitte die folgende Antwort der verantwortlichen Redaktion:

„Sehr geehrter Herr Kuntz,
vielen Dank für Ihr Interesse an der SWR-Produktion „Kiribati-Ein Südseeparadies versinkt im Meer“.
Es geht um den von Ihnen angesprochenen Anstieg des Meeresspiegels, der – so gering er scheinbar ist – große Risiken birgt. Besonders für Kiribati, aber auch z.B. für die Niederlande, die sich ebenfalls darauf vorbereiten.
Unsere Kollegen haben vor Ort mit Regierungsmitgliedern, Experten und Einwohnern gesprochen und ihr Ringen um die Zukunft begleitet. Das dokumentieren die Bilder und Interviews. Feldforschung und gelebte Erfahrung ergeben eine Evidenz, die von Wissenschaftlern im Allgemeinen sehr geschätzt wird. Maßnahmen gegen die Risiken, die sich aus dem Klimawandel für Kiribati und andere Inseln ergeben, werden u.a. von den UN auf Grund wissenschaftlicher Untersuchungen gefordert und gefördert.
Die von Ihnen angesprochene Berichterstattung zu Kiribati ist professionell recherchiert und entspricht unseren Qualitätskriterien, d.h. unter anderem, dass sie objektiv und unabhängig ist.“ …
Mit freundlichen Grüßen
Bayerischer Rundfunk
Zuschauerservice
BR Fernsehen …

Das sitzt. Wie kann ein Laie sich auch anmaßen, eine Dokumentation, welche einfach alles erfüllt, was professionelle Fachpersonen einer Rundfunkanstalt an Niveau und Qualität erwarten: „professionell recherchiert und entspricht unseren Qualitätskriterien, d.h. unter anderem, dass sie objektiv und unabhängig ist“, zu kritisieren, gar Mängel auszuweisen.

Schon die Fürsten zu „alten Zeiten“ hat solche Anmaßung ihrer Untertanen aufgeregt:
„Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.“
Konter gegen Widerrede, frei nach Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg
Heute sind es fürstlich bezahlte Mitarbeiter in Öffentlich Rechtlichen Sendeanstalten.

Der Autor könnte nun beginnen, diese Fachpersonen über ihre das Video erweiternde „Argumentationskette“ zu den Niederlanden „abzufragen“. Denn auch darüber – mit dem gleichen Ergebnis wie zu Kiribati – wurde schon recht umfassend recherchiert:
[5] EIKE 14.05.2017: Land unter im Norden ab 2050 – oder: Pünktlich zur Tagung des UN-Klimasekretariats in Bonn steigt der (simulierte) Meeresspiegel verstärkt
[6]
EIKE 07.08.2017: Meerespegelanstieg: Europa kann nicht alle (vor Klimawandel-Desinformation) schützen T1 (2)
[7] EIKE 01.06.2017: Der Meerespegel steigt drei Mal so stark an – ohne dass sich an dessen Verlauf etwas verändert hat

Die Nordseeanrainer bereiten sich natürlich auf einen steigenden Meerespegel vor. Denn diese Küste wächst mangels Korallenriff nicht automatisch mit einem natürlich steigenden Pegel mit in die Höhe. Doch untergehen – oder auch nur die Gefahr dazu – sehen die (fachlich) Verantwortlichen an der Nordsee nicht.

Was nicht bedeutet, dass es zum Beispiel auf dem bis zum Jahr 2014 regelmäßig stattfindenden Extremwetterkongress quasi regelmäßig simuliert und vorhergesagt wurde:
[8] taz: Im Norden steigt Normalnull
ExtremWetterKongress in Bremerhaven: Erhöhter Meeresspiegel und Starkwinde werden Nordsee-Sturmfluten bis Ende des Jahrhunderts extremer machen. Den Küstenschutz schätzen die Experten als sicher ein – zumindest bis 2030
Dabei fällt gar nicht mehr auf, dass die schlimmste Flut (neben der noch viel schlimmeren „Grote Mandränke“ im Mittelalter) vor Beginn des „schlimmen, menschengemachten Klimawandels“ stattfand.
[9] taz: … Es war die schlimmste Sturmflut aller Zeiten an der Ostsee. Vom 11. bis 13. November 1872 drückte ein Nordost-Orkan zwei Tage lang das Wasser in die Lübecker Bucht, die Flutwelle erreichte eine Höhe von 3,50 Metern. Das Gebiet der heutigen Ostseebäder Haffkrug, Scharbeutz und Timmendorfer Strand wurde weitflächig verwüstet. 271 Menschen starben, 654 Schiffe wurden beschädigt oder zertrümmert, fast 3.000 Häuser verschwanden vom Erdboden, Zehntausende Stück Vieh ertranken. Etwas Ähnliches gab es nie wieder an der deutschen Ostseeküste, etwas Ähnliches allerdings kann jederzeit wieder passieren.
Denn die Meeresspiegel werden schneller als bisher befürchtet steigen. Um mindestens 26 Zentimeter, im ungünstigsten Fall um 82 Zentimeter würden die Pegel an Nord- und Ostsee bis zum Ende des Jahrhunderts sich erhöhen, hat der Weltklimarat in seinem am Freitag in Stockholm vorgelegten Bericht errechnet.

Quellen

[x]

[1] EIKE 12.06.2017: Fake News: Zuerst der SWR, nun der BR: Ein Südseeparadies versinkt im Meer. Öffentlich-Rechtliche Klimawandel-Agitation in Endlosschleife

[2] BR Mediathek 15.04.2019: Länder-Menschen-Abenteuer | Reise-Doku Kiribati – Ein Südseeparadies versinkt im Meer

[3] EIKE 15.04.2017: Im Klimawandel-Unterricht bitte üben, wie man unsere Regierung zum Bezahlen von Schutzgeldern auffordert

[4] EIKE 17. Oktober 2018: SAMOAS Premier: Wir wollen Klimareparationszahlungen sehen. Wer deshalb nach Betroffenheitsbelegen fragt, gehört weggesperrt

[5] EIKE 14.05.2017: Land unter im Norden ab 2050 – oder: Pünktlich zur Tagung des UN-Klimasekretariats in Bonn steigt der (simulierte) Meeresspiegel verstärkt

[6] EIKE 07.08.2017: Meerespegelanstieg: Europa kann nicht alle (vor Klimawandel-Desinformation) schützen T1 (2)

[7] EIKE 01.06.2017: Der Meerespegel steigt drei Mal so stark an – ohne dass sich an dessen Verlauf etwas verändert hat

[8] taz: Im Norden steigt Normalnull

[9] taz: Sturmflut-Vorsorge Der Norden mauert sich ein. Wissenschaftler warnen vor steigenden Meeresspiegeln und höheren Sturmfluten. Das Gegenmittel: höhere Deiche und Dämme




Klimawandel und die zehn Warnzeichen für Sekten

1. Absolutes Autoritäts-System ohne jede Verantwortung

Die führenden Köpfe der Klimawandel-Bewegung sind Politiker, Entertainer und sogar Kinder. Klima-Predigern wie Al Gore und Leonardo DiCaprio fehlt es an jedweder wissenschaftlichen Expertise. Sie leben in beispiellosem Luxus und predigen den Massen Kohlenstoff-Enthaltsamkeit. Dabei darf niemand auf die wissenschaftliche Ignoranz dieser Herrschaften hinweisen oder die Aufmerksamkeit auf deren scheinheiligen Lebensstil lenken.

Kinder-Propheten wie Greta Thunberg und die auf das Grausamste indoktrinierten Kinder der „Sunrise Movement“ sind im Wesentlichen Marionetten an den Fäden dieser schamlosen Aktivisten. Man beuge auf keinen Fall die Knie vor diesen kleinen Faschisten, wie es Diane Feinstein jüngst getan hat. Dann wird die Mainstream-Linke Sie unablässig als Mittäter beim Massenmord schmähen.

Die Autorität der Klimawandel-Führer ist vollkommen unverdient und absolut, und doch ist es niemandem gestattet, sie ob ihrer Ignoranz, ihrer Unerfahrenheit oder ihrer unverschämten Lügen zur Rechenschaft zu ziehen. Fazit: Auf die Klimawandel-Bewegung trifft das erste Warnzeichen zweifelhafter Gruppen eindeutig zu.

2. Null Toleranz für Fragen oder kritisches Nachforschen

Die Schlussfolgerungen der Klimawandel-Bewegung dürfen unter keinen Umständen herausgefordert oder in Frage gestellt werden. Diejenigen, die es wagen, diese Folgerungen, die Verfahren oder Verordnungen der „Klimawissenschaftler“ zu hinterfragen, werden kategorisch als „Klima-Leugner“ gebrandmarkt, deren Meinung keine Bedeutung mehr hat, egal zu welchem Thema.

Fragen und kritisches Nachforschen werden nicht einfach ignoriert oder widerlegt. Der unglückliche Häretiker wird augenblicklich mit einem unablässigen Strom von Spott und Hass von der politischen und medialen Linken konfrontiert bis hin zu direkten Anklagen wegen Mordes. Man stelle einfach die Effektivität einer „Kohlenstoff-Steuer“ in Frage, und man dürfte sich auf dem Scheiterhaufen wiederfinden.

Es gibt keinerlei Toleranz bzgl. Fragen an die Klimawandel-Bewegung. Fazit: Auch das zweite Warnzeichen trifft auf diese Bewegung eindeutig zu.

3.Keine aufschlussreiche Erklärung bzgl. Budget und Ausgaben wie z. B. einen unabhängig begutachteten Finanzplan

Kaum jemand weiß, wie viel Geld jedes Jahr für „Klimaforschung“ ausgegeben wird. Die Kosten verteilen sich auf lächerlich nutzlose Stipendien, Subventionen für Wind und Solar, Kohlenstoff-Zertifikate, Förderung „grüner“ Gebäude, Löhne für Bürokraten, deren einzige Aufgabe es ist, sich um „Klima-Bedenken“ zu kümmern … kurz, es ist sehr viel Geld in dunklen Kanälen.

Die abscheuliche Praxis von „sue and settle“ [etwa: klagen und gewähren lassen] war nichts weiter als ein Geldwäsche-System, welches es wohlwollenden Funktionären erlaubte, Millionen Dollar Steuergelder radikalen linksextremen Umweltgruppen zukommen zu lassen (hier). Damit war erst Schluss, als die Trump-Regierung dem ein Ende setzte.

Die Gesamtsumme der jährlichen finanziellen Aufwendungen für die Klimawandel-Bewegung ist vage, schwierig zu verfolgen ,und die Zuwendungen werden oftmals in unethischer Manier vorgenommen. Fazit: auch das dritte Warnzeichen für gefährliche Gruppen trifft auf die Klimawandel-Bewegung zu.

4. Unsinnige Furcht vor der Außenwelt, vor drohenden Katastrophen, üblen Verschwörungen und Verfolgung

Das ist jetzt ziemlich offensichtlich. Die Klimawandel-Bewegung posaunt immer neue und aktualisierte Prophezeiungen der Apokalypse hinaus, immer mit dem Stigma „Das Ende ist nahe herbeigekommen“. „Die Welt wird in X Jahren untergehen, falls wir X nicht tun“, lautet der ewige Refrain. Die Jahre gehen vorüber, und die Apokalypse tritt niemals ein. Interessanterweise ist dies ein Charakteristikum vieler religiöser Sekten. Im Moment bleiben uns angeblich noch 12 Jahre, um die gesamte Wirtschaft zu verstaatlichen und fossilen Treibstoffen zu entsagen, bevor wir alle den Feuertod sterben (hier).

Es gibt auch keinen Mangel an Verschwörungstheorien hinsichtlich derjenigen, die sie als die größten Saboteure der Erde betrachten. Sie haben eine Liste der Feinde. Die Industrie fossiler Treibstoffe steht ganz oben auf der Liste mit weit verbreiteten tinfoil hat-Theorien über Ölunternehmen, welche Patente für die effiziente Nutzung erneuerbarer Treibstoffe verschwinden lassen, um uns alle am Benzinhahn zu halten.

Die „bereue-oder-verbrenne“-Untergangspredigten sind das bekannteste Markenzeichen der Klimawandel-Bewegung, womit sie sehr eindeutig auch dem vierten Warnzeichen für gefährliche Gruppen genügen.

5. Es gibt keinen legitimen Grund auszusteigen – ehemalige Gefolgsleute machen grundsätzlich das Falsche, wenn sie aussteigen; sie sind schlecht oder sogar teuflisch böse

Klima-Alarmisten, die aussteigen, sich zurückziehen oder die Bewegung auch nur milde kritisieren, werden augenblicklich zur Zielscheibe wüster Schmieren-Kampagnen. Der niederländische Professor Richard Tol machte diese Erfahrung, als er seinen Namen aus einem IPCC-Klimareport strich und die exzessiven Apokalypse-Prophezeiungen in diesen Berichten kritisierte (hier).

Die Schmieren-Kampagne wurde angeführt von Bob Ward, dem politischen Direktor am Grantham Research Institute on Climate Change. „Dies weist alle Charakteristika einer Schmieren-Kampagne auf“, sagte Tol. „Es geht ausschließlich darum, meine Glaubwürdigkeit als Experte zu zerstören“.

So wie Prof. Tol geht es fast allen, was eindeutig belegt, dass die Klimawandel-Bewegung auch das fünfte Warnzeichen gefährlicher Gruppen erfüllen.

6. Ehemalige Mitläufer berichten oftmals über ähnliche Arten des Missbrauchs und reflektieren das gleiche Muster von Missständen

Prof. Tol steht nicht allein. Dr. Richard Lindzen vom MIT, Dr. Nils-Axel Mörner und viele andere ehemalige IPCC-Klimaexperten waren Schmieren-Kampagnen seitens ihrer Kollegen und der Nachrichtenmedien ausgesetzt, nur weil sie das Verbrechen begangen hatten, kaltes Wasser auf die haarsträubenden Prophezeiungen der Klimawandel-Bewegung gegossen zu haben.

Dieses Muster ist jedem nur zu gut bekannt, der mal untersucht hat, was mit Individuen gemacht wird, welche die Sekte der Scientologen verlassen. Es erfüllt eindeutig auch das sechste Warnzeichen gefährlicher Gruppen.

7. Es gibt Berichte, Bücher, Nachrichtenartikel oder Fernsehprogramme, welche die Übergriffe der Gruppe/des Leiters dokumentieren

Die Übergriffe der Klimawandel-Bewegung werden laut und stolz verkündet. Sie attackieren lautstark ihre vermeintlichen Feinde ob deren Verführung der Öffentlichkeit und werden bejubelt von Mitläufern in der Journalisten-Klasse. Jüngst unterzogen sie einen Haufen Kinder einer Gehirnwäsche und brachten sie dazu, in das Büro einer achtzigjährigen Senatorin zu marschieren und darum zu betteln, nicht mit einem ,Nein‘ zu einer unmöglichen Gesetzgebung ermordet zu werden. Haben Sie jene Kinder im Büro von Diane Feinstein gesehen? Sollten Sie, es ist gruselig. Schauen Sie hier:

https://twitter.com/_waleedshahid/status/1099076130089459712

Diese Wutausbrüche und Proteste sind nicht nur dazu gedacht, Unterstützern der Klimawandel-Bewegung beizuspringen. Sie sind eine Form der Einschüchterung und Bedrohung, eine Taktik, mittels welcher jene ruhig gestellt werden sollen, die das Evangelium in Frage stellen. Es gibt reichlich Beweise, dass die Klimawandel-Bewegung auch das siebente Warnzeichen einer gefährlichen Gruppe erfüllt.

8. Jünger haben das Gefühl, niemals „gut genug“ sein zu können

Der Sühne-Prozess für Klimakrieger verlangt immer noch mehr. Es begann mit dem Gebrauch eines Papierkorbs und von Einkaufstüten. Heutzutage, also im Jahre 2019, muss man als guter Mitläufer den Massen Veganismus überstülpen und Fatwas gegen harmlose Objekte wie Plastik-Strohhalme und Einkaufstüten aussprechen. Trotz aller Bemühungen der Gläubigen erhalten die Klima-Erfüllungsgehilfen einen konstanten Zustand von Furcht und Verzweiflung aufrecht – in dem Wissen, dass sie niemals wirklich genug tun können, um den kommenden Untergang aufzuhalten.

Eindeutig trifft auch das achte Warnzeichen für unsichere Gruppen für die Klimawandel-Bewegung zu.

9. Die Gruppe/der Führer hat immer recht.

Wann wurden die Führer der Klimawandel-Bewegung jemals mit dem Scheitern ihrer Prophezeiungen konfrontiert? Unabhängig vom Wetter haben sie immer inhärent recht.

Überschwemmungen? Klimawandel! Dürren? Klimawandel!

Kein Schnee? Klimawandel! Zu viel Schnee? Klimawandel!

Tornados? Klimawandel! Hurrikane? Klimawandel! Fehlen von Hurrikanen? Klimawandel!

Erkennt man die Masche?

Einer der besten Aspekte der Bewegung ist „Wetter ist Klima, bis es das nicht mehr ist“. Die Jünger des Klimawandels werden während einer Hitzewelle den Zeigefinger heben und sagen „Seht ihr? Wir haben recht!“

Falls ein Skeptiker während eines Schneesturms aus dem Fenster zeigt, werden die gleichen Jünger einfach kreischen „Wetter ist nicht Klima!“. Sie können dieses Spiel niemals verlieren – ein Spiel, in dem sie niemals unrecht und immer recht haben.

Und damit trifft auch das neunte Warnzeichen unsicherer Gruppen auf diese Bewegung zu.

10. Die Gruppe/der Führer ist der alleinige Hüter der „Wahrheit“. Kein anderes Verfahren zu Erkenntnissen ist wirklich akzeptabel oder glaubwürdig.

Der Weg zur Erkenntnis für die Klimawandel-Bewegung ist die absichtlich vage gehaltene Disziplin, die allgemein unter der Bezeichnung „Klimawissenschaft“ bekannt ist.

Hat man eine Studie über Geschlechter oder Gletscher durchgeführt? Klimawissenschaft.

Hat man sich die schlimmstmöglichen Szenarien ausgedacht, die keine Chance haben, jemals einzutreten (aktuell beschrieben im jüngsten National Climate Assessment)? Klimawissenschaft.

https://twitter.com/Oil_Guns_Merica/status/1066697180428279809

Jedwede „Wissenschaft“, welche die Lehren der Klimawandel-Bewegung bestätigt, wird als „Klimawissenschaft“ erachtet, wohingegen tatsächliche wissenschaftliche Forschung, welche diese Lehren widerlegt, als „Leugnung“ verhöhnt wird.

Das zehnte Warnzeichen gefährlicher Gruppen wird ebenfalls eindeutig erfüllt.

Das Urteil: Es ist eine Sekte

Den etablierten wissenschaftlichen, von Sektenexperten entwickelten Leitlinien zufolge erfüllt die Klimawandel-Bewegung alle Kriterien einer potentiell gefährlichen Gruppe.

Als ich diese etablierten Warnzeichen betrachtete, habe ich erwartet, dass die Klimawandel-Jünger zwei oder drei dieser Warnzeichen erfüllen, aber NICHT ALLE ZEHN! Die verstörend religiöse Natur dieser vermeintlich „wissenschaftlichen“ Bewegung sollte jeden denkenden Menschen alarmieren, vor allem, da diese Bewegung jetzt offen danach trachtet, die gesamte Ökonomie zu verstaatlichen.

Die Konservativen müssen endlich erkennen, mit wem oder was sie es zu tun haben, und angemessen darauf reagieren. Anstatt mit Klimawandel-Aktivisten zu debattieren, sollten sie lieber intervenieren.

Falls jemand, den Sie kennen, Mitglied der Klimawandel-Bewegung ist und Sie an Strategien der Intervention interessiert sind, dann schauen Sie hier.

Link: https://medium.com/@hwater84/climate-change-and-the-ten-warning-signs-for-cults-56c181db82c1

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Sieg eines austra­lischen Wissen­schaftlers bzgl. der freien Rede

Als die Apologeten der globalen Erwärmung die Öffentlichkeit hinsichtlich des Zustandes des Great Barrier Reef in die Irre führten, erhob Dr. Peter Ridd von der James Cook University seine Stimme und widersprach.

Er griff zu so nachdrücklichen Maßnahmen wie der Präsentation von Bildern aus Gebieten des Riffs, die angeblich abgestorben sein sollten, in Wirklichkeit aber ein „spektakuläres Korallen-Wachstum“ an den Tag legten. Er postulierte daher, dass die Korallen starben und wieder wuchsen aufgrund natürlicher Zyklen – wie schon immer seit Äonen.

Vorübergehende Korallen-Bleiche, keine Anklage der menschlichen Zivilisation und deren CO2-Emissionen?

Häresie!

Und was bekam Dr. Ridd dafür, dass er bedeutende wissenschaftliche Fragen stellte und versuchte, die Aussagen bzgl. des Riffs zu korrigieren?

Er wurde gerügt, zensiert und geschasst.

Man bedenke die abschreckende Wirkung der Bemühungen seitens der Universität, die Karriere eines Wissenschaftlers zu zerstören, nur weil er etwas Unbequemes ausgesprochen hat – nicht nur auf Dr. Ridd, sondern auf alle Forscher an der James Cook University oder irgendeiner anderen Bildungseinrichtung. Die Botschaft war eindeutig: „Schweigen Sie, halten Sie sich gefälligst an die Parteilinie, oder Sie fliegen raus!“

Wie viele Forscher arbeiten still vor sich hin, entfliehen in andere Bereiche oder plappern nach, was ihnen vorgegeben wird aus Angst, so wie Peter Ridd behandelt zu werden.

Falls es unmerkliches akademisches Gruppendenken ist, was man will – so bekommt man es.

Anders als so viele seiner Kollegen wehrte sich Dr. Ridd – und gewann. Und das nachhallend.

Die ganze Urteilsbegründung des Richters steht hier bei CFACT. Sie ist sehr interessant und höchst instruktiv. Hier ein Auszug daraus:

In seinem Kern ist es für die intellektuelle Freiheit zwingend, dass Akademiker ihren Standpunkten offen und ehrlich Ausdruck verleihen, während sie gleichzeitig nach einer sorgfältigen Prüfung dieser Gedanken rufen in Gestalt einer ausführlichen Debatte. Solange Meinungen nicht auf diese Weise kundgetan werden, wird die Entwicklung und die Formulierung von Gedanken abgewürgt, und neue Denkwege werden nicht mehr erkundet. Dies führt zu intellektueller Stagnation und einer Gleichheit der Gedanken, die dem Konzept höherer Bildung und sozialen Fortschritts diametral zuwider läuft.

Intellektuelle Freiheit gestattet es den Akademikern, den Status Quo zu hinterfragen und kritische Analysen anzuregen.

Während der letzten 160 Jahre waren die beiden prominentesten wissenschaftlichen Herausforderer des Status‘ Quo Charles Darwin und Albert Einstein. Die Konzepte dieser beiden Männer waren extrem kontrovers und stießen viele ihrer akademischen Führer vor den Kopf, ebenso wie viele andere in der breiten Gesellschaft. Genau so sollte es sein, und ohne intellektuelle Freiheit wären der Welt die immensen Vorteile grundlegender neuer Gedanken vorenthalten worden.

Richter Salvatore Vasta begründete seine Meinung nicht mit den allgemeinen Prinzipien akademischer Freiheit, sondern sprach vielmehr direkt die spezifische Politik der James Cook University an, dass diese ihren Mitarbeitern akademische Freiheit zu garantieren habe. Richter Vasta war zu der Überzeugung gekommen, dass die Universität die akademischen Rechte von Dr. Ridd in 28 Fällen verletzt hatte, und verurteilte jeden einzelnen dieser Rechtsbrüche als ungesetzlich.

Die enge Freundin von CFACT Jo Nova brachte es herrlich auf den Punkt:

Brillant! Es gibt sie noch, die freie Rede in Australien, solange man willens ist, seine Karriere aufs Spiel zu setzen, 12 Monate aufzuwenden für einen großen Gerichtsprozess. Peter Ridd gewinnt in jeder Hinsicht.

Vermutlich wird die James Cook University ihn wieder einstellen müssen, und er hat jetzt alle Freiheiten, das Scheitern der Replikation wissenschaftlicher Ergebnisse bekannt zu machen oder darzulegen, wann man unseren Institutionen nicht trauen kann. Wie viele Dollars der Steuerzahler wurden zum Fenster hinausgeworfen, um das Ungesetzliche zu verteidigen? Wird Peter Ridd einen Ausgleich erhalten? Wird das Personal der Universität bestraft oder entlassen ob dessen Krieges gegen die Wissenschaft?

Tausend Dank an Peter Ridd, weil er gekämpft hat, wo so viele vor ihm aufgegeben hatten.

Der so nachhallend gewonnene Prozess von Peter Ridd ist in der Tat brillant. Er ist vollständig rehabilitiert. Die James Cook University bleibt beschämt zurück.

Link: https://www.cfact.org/2019/04/17/australian-scientists-free-speech-victory/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




PAGES2K (2017): Proxy-Daten aus der Antarktis

Das antarktische Sauerstoff-Isotop d18O ist einer der wenigen Proxies, die man genau datieren kann, und zwar sowohl nach jüngsten Messungen als auch über das Holozän und noch weiter zurück. Allerdings weist der Verlauf dieses Isotops während der letzten zwei Jahrtausende zumeist in die „falsche“ Richtung, so dass das Mantra des IPCC irgendwie verwässert wird.

PAGES2017 erweiterte die PAGES2K-Ex-ante-Qualitätskontrollkriterien auf 15 zusätzliche Serien (von denen die meisten nicht neu sind), aber diese verstärken, wenn überhaupt, die frühere Botschaft eines allmählichen Rückgangs während der letzten zwei Jahrtausende.

Bei PAGES2K (2017) wurden auch zwei Bohrloch-Inversions-Reihen [borehole inversion series {?}]] hinzugefügt, welchen man eine Art Sonder-Ausnahme der Qualitätskontroll-Standards bzgl. Auflösung und Datierung zukommen ließ. Ich habe den Verdacht, dass die Leser schon wissen, warum diese Reihen davon ausgenommen worden waren: eine davon zeigt ein sehr ausgeprägtes [Hockeyschläger-]Blatt. Vielleicht erinnert sich der eine oder die andere noch vage daran, dass eine (unveröffentlichte) Bohrloch-Inversions-Reihe aus der Antarktis auch eine bedeutende Rolle bei den Schlussfolgerungen im NAS-Report 2006 spielten. Nach einigen Schwierigkeiten, die zugrunde liegenden Daten nach Veröffentlichung der Bohrloch-Inversions-Reihe 2017 zu erhalten, habe ich damit in diesem Beitrag das gesamte Thema noch einmal überarbeitet.

PAGES2K (2013)

Hier zunächst eine Graphik der PAGES2K-Temperaturrekonstruktion der Antarktis-Temperatur. Sie zeigt eine lange Abkühlung seit Mitte des ersten Jahrtausends, wobei fast alle Werte aus dem 19. und 20. Jahrhundert und sogar zu Anfang des 21. Jahrhunderts unter dem langzeitlichen Mittelwert lagen:

Diese Reihe fand Eingang in den AR 4 (siehe unten). Obwohl der jüngste Zeitabschnitt im IPCC-Diagramm ziemlich verwischt daherkommt, zeigt sich doch deutlich das Fehlen eines Blattes im 20. Jahrhunderts:

Die Autoren von PAGES2K zogen in ihrer Temperatur-Rekonstruktion 11 Datensätze heran. Ihrer Beschreibung des Verfahrens zufolge brachten sie empfindliche ex ante quality control-Verfahren an, indem sie die Verwendung der „längsten, höchst aufgelösten und am besten synchronisierten“ aller verfügbaren Reihen anstrebten.

Alle Aufzeichnungen waren die Reihen der Wasser-Isotope d18O aus Eisbohrkernen. Das Projekt zielte darauf ab, die Kohärenz zu maximieren, indem Aufzeichnungen betrachtet wurden, die entweder mittels höherer Auflösung der Schichten oder Alignment vulkanischer Sulfat-Aufzeichnungen synchronisiert werden können.

Ich begrüße diese Art der ex ante quality-Kontrolle sehr, ist sie doch das Gegenteil der viel zu weit verbreiteten Praxis einer nachträglichen Auswahl einer Unterreihe von Proxies. Die 11 Isotopen-Reihen von PAGES2K (2013) folgen hier zusammen mit einer Rekonstruktion. Die individuell untersuchten Reihen zeigen auch die Nicht-HS-Abnahme im Rekonstruktions-Komposit:

Viele der hoch aufgelösten PAGES2K-Reihen, die bis zurück zur Mittelalterlichen Warmzeit (MWP) reichen, wurden zunächst als Teil von PAGES2K archiviert, einschließlich Law Dome und Plateau Remote, die zu erhalten ich große Schwierigkeiten hatte.

Frühere Versionen der Law Dome-Reihe wurden von Jones et al. (1998) sowie Mann und Jones (2004) verwendet, wobei Letztere eine Illustration einfügten, welche eine hohe MWP zeigte. Als IPCC-Begutachter des AR 4 hatte ich gefordert, dass Law Dome d18O in diese Graphik eingefügt werde, zeigte diese doch hoch aufgelöste Proxies von der Südhalbkugel. Klimagate-E-Mails (hier) zeigen, dass die IPCC-Autoren ob dieser Forderung kicherten, und zwar in dem Wissen, dass ich verlangt hatte, eine Proxy mit hohen MWP-Werten zu zeigen. Das wollten sie keinesfalls tun. Trotz ihres Grinsens wegen meiner Forderung erkannten sie aber, dass sie ihre Rationale, eine so bedeutende Reihe nicht zu zeigen, aufpolieren und mit der Ausrede versehen mussten, dass es eine Inkonsistenz gab zwischen den Isotopen-Daten und der Rekonstruktion aus der Inversion von Temperaturen unter der Oberfläche.

Widersprüchliche Hinweise von Temperatur-Variationen am Messpunkt Law Dome in der Antarktis wurden aus Isotopen-Messungen in Eisbohrkernen abgeleitet sowie von der Inversion eines Temperaturprofils unter der Oberfläche (Dahl-Jensen et al., 1999; Goosse et al., 2004; Jones and Mann, 2004). Die Bohrkern-Analyse zeigt kältere Intervalle um die Jahre 1250 bzw. 1850, gefolgt von einer graduellen Erwärmung von 0,7°C bis zur Gegenwart. Die Isotopen-Reihe zeigt ein relativ kaltes 20. Jahrhundert und wärmere Bedingungen im gesamten Zeitraum von 1000 bis 1750.

Ich erwähne diesen Vorgang und die Ausrede, weil die Inkonsistenz zwischen Isotopen-Daten und der Bohrkern-Inversion bei PAGES2017 erneut auftaucht.

Stenni 2017

Stenni et al. (2017; pdf; CA discussion) zeigten eine erheblich erweiterte Datenbasis hoch aufgelöster Isotopen-Daten aus der Antarktis als Reaktion auf PAGES2K. Sie zeigten 112 Aufzeichnungen (94 d18O; 18 dD), von denen viele recht kurz waren (36 davon erstreckten sich über 50 Jahre oder weniger). 15 Reihen reichten zurück bis zum Jahre 1000, 9 zurück bis zum Jahre 0. Allerdings reichten 4 der zusätzlichen Reihen nicht bis zur Gegenwart oder auch nur bis zum Jahr 1950. Vier Reihen (TALDICE; DML07; DML17 und Berkner Island) datierten aus den neunziger Jahren, und der Grund, warum sie bei PAGES2013 nicht gezeigt wurden, ist unbekannt. … Es zeigte sich die lange, graduelle Abkühlung über zwei Jahrtausende, wie sie auch in anderen Aufzeichnungen deutlich wird.

Stenni et al. erzeugten eine Rekonstruktion, bei der wie schon zuvor auf diesem Blog erwähnt eine nachträgliche Auswahl der Reihen getroffen wurde, die eine positive Korrelation mit aufwärts tendierenden instrumentellen Temperaturdaten aufwiesen:

Aber sogar mit diesem Bias zeigte ihre Temperatur-Rekonstruktion einen ausgeprägten Abwärtstrend über die letzten beiden Jahrtausende – was vollkommen konsistent ist mit dem Law Dome d18O, welche im AR 4 zu zeigen das IPCC vor einem Jahrzehnt abgelehnt hatte.

Der PAGES2K-Datensatz (2017) enthielt 27 Reihen. Man verwendete 10 der 11 PAGES2K-Reihen (wobei nur eine Reihe aktualisiert worden war) und fügte 15 Isotopen-Reihen sowie zwei SEHR unaufgelöste Temperatur-Rekonstruktionen aufgrund von Bohrkernen hinzu. 13 (von 15) neuen Isotopen-Reihen waren zuvor schon von Stenni et al. (2017) verwendet worden, die anderen beiden waren dD-Reihen an Stellen, an denen d18O-Reihen bereits verwendet worden waren. Bei früheren Zusammenstellungen wurde eine solche Duplikation umgangen.

Laut PAGE (2017) waren deren Standards bzgl. Eisbohrkern-Isotopenreihen aus der Antarktis so aufbereitet worden, dass „kürzere Auflösungen und solche im Zeitmaßstab von Jahrzehnten“ mit berücksichtigt werden konnten.

[Hier folgen weitere detaillierte technische Beschreibungen über die Bearbeitung dieser Eisbohrkerndaten. Diese werden hier in der Übersetzung übersprungen. Weiter geht es mit:]

Diskussion der Eisbohrkern-Daten aus der Antarktis

Die Antarktis spielte eine überraschend prominente Rolle bzgl. der Schlussfolgerungen im Paläoklima-Report der NAS aus dem Jahr 2006. Aber die NAS gab keine Referenzen hinsichtlich ihrer Vermutungen über die Antarktis. Ich stellte diese Vermutungen in Frage und erfuhr später von einem NAS-Mitarbeiter, dass deren Vermutungen bzgl. der Antarktis auf unveröffentlichten Bohrkern-Inversions-Daten beruhten. Ich versuchte, die zugrunde liegenden Daten (gemessen wurde von 1994 bis 1995) von der USGS zu erhalten. Aber man weigerte sich, weil ich keine „offizielle USGS-Genehmigung“ besaß (12 Jahre später waren die Daten immer noch nicht archiviert). Im Jahre 2009 betrachtete ich Inversions-Verfahren für Tiefen-Temperaturen in „Bohrlöchern“ in Gestein (gewonnen aus Mineral-Erkundungen). Ich bemerkte, dass diese Verfahren mit sehr schlecht konditionierten Matrizen durchgeführt wurden.

Über Umwege erhielt ich dann doch die Daten und konnte interessante Ergebnisse daraus ablesen. Hierzu jetzt zwei Aufhänger:

Erstens, der Temperaturverlauf [in Abhängigkeit von der Tiefe] war sowohl konvex als auch glatt. (Konvex heißt, es gab keine Änderung der Richtung des Verlaufs). Allerdings zeigte die Rekonstruktion drei wesentliche Änderungen der Richtung der Kurve und detaillierter viele kleine Änderungen. Mathematisch ist das sehr verwirrend: ohne ein paar sehr absonderliche Umstände sollte auch die Umkehrung einer konvexen und glatten Kurve konvex (oder konkav) und glatt sein. Wie also kommt es zu den in der Rekonstruktion auftauchenden Richtungsänderungen? Sind sie real oder ein Artefakt? Das zu behandeln ist jedoch für diesen Beitrag etwas zu lang und zu detailliert.

Bei meinen Versuchen der Rekonstruktion bemerkte ich, dass die Autoren die obersten 15 Meter ihrer Daten außen vor gelassen hatten, und zwar „wegen des Einflusses des Wetters auf Messungen an der Oberfläche“. Dies wirft eine offensichtliche Frage auf: Wie sahen die ausgesonderten Daten aus?

Orsis unveröffentlichte Daten enthielten keine Datei mit der Bezeichnung „www.WAIStemp2009c.txt”, wohl aber eine Datei mit der Bezeichnung „ WDC05A_BoreholeTemp_300m_2009.txt“. Sie enthielt im Jahre 2009 durchgeführte Temperaturmessungen.

Enthalten waren sechs ausgesonderte Messreihen zwischen 8 und 15 Metern. Die ausgesonderten Daten sind in der Abbildung unten rot dargestellt: Es ging noch ein wenig weiter aufwärts, dann abwärts, womit die Hälfte der Zunahme nachvollzogen wurde. Angesichts der allumfassenden Schlussfolgerungen des Beitrags, der zufolge es jüngst zu einem rapiden Temperaturanstieg gekommen sein soll, scheint es irritierend zu sein, dass die jüngsten Daten ausgesondert worden waren. Im Beitrag werden auch 2008 Messungen erwähnt, die nicht Eingang in den Datensatz gefunden hatten. Es stellte sich heraus, dass sie bei USAP hier online gestellt worden waren. Sie sind im rechten Teil der Graphik geplottet. Die Temperatur des Eisschildes in den obersten 2 Metern kehrten den Rückgang um mit einer Zunahme um über 16°C – was eindeutig „Wetter“ und nicht „Klima“ ist:

Van Ommen et al. (1999) enthielt eine informative Graphik (hier in Replikation), welche die dramatische jährliche Variation der Eisschild-Temperatur nahe der Oberfläche zeigt: im obersten Meter reichte die Bandbreite der Temperatur von ~-30°C im Winter bis ~-13°C im Januar, wobei die Amplitude der Variation bis in eine Tiefe von ~15 Metern reichte. Das Aussehen des Temperaturprofils in den oberen 15 Metern gleicht eindeutig der Form einer gedämpften Sinuskurve: Genauso kann man aber auch eine gedämpfte Sinuskurve in den oberen Metern der WAIS-Daten erkennen.

Das Problem der oberen 15 Meter sind die Auswirkungen normaler jährlicher Variationen, nicht „Wetter“. Man kann sehen, wie die Aussonderung der oberen 15 Meter aus den Daten das dornige Problem der Entwirrung dieser jährlichen Variationen umgeht, wenn auch zu erheblichen Kosten. Eisbohrkerne können akkurat datiert werden mittels Zählung der Schichten (aufgrund jährlicher d18O-Zyklen). Schichten bei 15 bis 18 Metern reichen zurück bis zu den sechziger Jahren. Orsi et al. geben an, die Temperatur bis zum Jahre 2007 zu rekonstruieren, aber sie tun das ohne Berückichtigung der Bohrkern-Datierung von ~1965 bis 2007. Die Berechnung wird ausschließlich mit Bohrkern-Datierungen von Schichten vor den sechziger Jahren durchgeführt.

Schlussfolgerung:

Ich habe große Zweifel an diesen Bohrloch-Umkehrungen im Allgemeinen und besonders große Zweifel an dieser Art der Bohrloch-Umkehrung. Aus der Perspektive von PAGES2K (2017) scheint durchzuschimmern, dass man plant, sogar fragwürdige Bohrkern-Umkehrungen in das Komposit eingehen zu lassen. Damit sollen die auf so unbequeme Weise abnehmenden Isotopen-Daten mit Gewalt in einen Hockeyschläger umgewandelt werden.

Link: https://climateaudit.org/2019/02/01/pages2k-2017-antarctic-proxies/#more-24072

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Hinweis des Übersetzers: Die technischen Details in diesem Beitrag gehen über meine Wissenshorizont hinaus. Ich bitte um Korrekturen, falls dies zu Übersetungsfehlern geführt haben sollte. – C. F.