Meine Empfehlungen für den kommenden Klimabericht der NAS

H. Sterling Burnett

Ich habe kürzlich Stellungnahmen an die National Academies of Sciences (NAS) geschickt als Antwort auf deren Vorschlag, einen Bericht zum Klimawandel zu erstellen. Meine Gedanken dazu sind unten aufgeführt.

Jeder sollte es begrüßen, dass die NAS eine ehrliche Bewertung des Klimastatus‘, der Auswirkungen von Treibhausgasen auf das Klima und der potenziellen positiven und negativen Auswirkungen vornimmt, die realistischerweise zu erwarten sind, wenn die Treibhausgase in der Atmosphäre auf realistischen Konzentrationspfaden weiter ansteigen.

Leider lassen der Zeitpunkt der Entscheidung der NAS, einen solchen Bericht zu erstellen, und der kurze Zeitrahmen, den sie sich für die Bildung eines Ausschusses und die Erstellung der Bewertung gesetzt hat, den Schluss zu, dass es sich hierbei eher um eine politische Maßnahme handelt: ein Versuch, den jüngsten Bericht des Energieministeriums „A Critical Review of Impacts of Greenhouse Gas Emissions on the U.S. Climate” (Kritische Überprüfung der Auswirkungen von Treibhausgasemissionen auf das Klima der USA) zu untergraben und die Entscheidung der US-Umweltschutzbehörde (EPA) zu vereiteln, ihre Gefährdungsfeststellung als nicht durch das Luftreinhaltungsgesetz gestützt zurückzuziehen.

Aufgrund der Zusammensetzung des vorläufigen Ausschusses der NAS ähnelt diese Initiative den derzeit so beliebten Attributionsstudien. Diese sind keine Wissenschaft, sondern gehen davon aus, dass der Klimawandel zu bestimmten schädlichen Ereignissen beigetragen hat. Ausgehend von dieser Annahme vergleichen die Autoren des Berichts mit Hilfe von Computermodellen imaginäre kontrafaktische Welten ohne Anstieg der Treibhausgase mit solchen, in denen Treibhausgase vorhanden sind. Die Modelle berücksichtigen keine anderen Faktoren und zeigen keine Anerkennung ähnlicher historischer Ereignisse und deren Ursachen.

Wenn der NAS-Bericht nicht nur eine Übung in logischer Fehlschlussfolgerung sein soll, dann muss er sich mit Aspekten befassen, die seit Jahrzehnten von Parteien aufgeworfen werden, die nach Prüfung der Daten, der verfügbaren Beweise, der anerkannten Schwächen von Klimamodellen und der inhärenten Verzerrungen bei Boden-Temperaturmessungen die Behauptung in Frage stellen, dass der Mensch eine Klimakatastrophe verursacht. Viele der Arbeiten dieser Parteien und die von ihnen aufgeworfenen Fragen werden im DOE-Bericht diskutiert.

Der Bericht der NAS sollte auch anerkennen, dass der Klimawandel und alle Maßnahmen zu seiner Eindämmung sowohl Vorteile als auch Kosten mit sich bringen und dies auch weiterhin tun werden. Jede legitime theoretische oder praktische politische Reaktion auf vermeintliche Bedrohungen, die voraussichtlich aus dem Klimawandel resultieren, muss die realen und greifbaren Kosten der Maßnahmen zu seiner Verhinderung berücksichtigen, die ebenfalls wahrscheinlich eintreten werden. Eine ehrliche Bilanzierung sowohl der Vorteile als auch der Kosten von Klimaschutzmaßnahmen, der damit verbundenen Zeitpläne unter angemessener Berücksichtigung des erwarteten künftigen Wirtschaftswachstums und eines realistischen Diskontsatzes sowie der realistisch zu erwartenden Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die Verringerung des künftigen Temperaturanstiegs und aller damit verbundenen sekundären Effekte, wie z. B. die Verlangsamung des Anstiegs des Meeresspiegels oder die Verringerung der Häufigkeit extremer Wetterereignisse wie Dürren, Überschwemmungen, Hurrikane usw., ist für eine ehrliche Bewertung von Maßnahmen zur Verhinderung des Klimawandels unabhängig von dessen Ursachen von entscheidender Bedeutung.

Diese Überlegungen leiten meine Empfehlungen für die Literatur, die meiner Meinung nach von der NAS bei der Erstellung ihres Berichts berücksichtigt werden sollte.

Anstatt von vornherein zu versuchen, die jüngste Bewertung des DOE zu widerlegen, sollte die NAS folgende Kernpunkte sorgfältig prüfen: Es gibt einen positiven Begrünungseffekt von Kohlendioxid, der zu einer verbesserten Nahrungsmittelproduktion und einem erweiterten Lebensraum für Wildtiere beiträgt; Kohlendioxid hat aufgrund der Infrarotsättigung einen abnehmenden Einfluss; Klimamodelle geben den Temperaturanstieg der Vergangenheit nicht genau wieder und haben durchweg deutlich höhere Anstiegsraten prognostiziert als die tatsächlich gemessenen Temperaturen; und die von Klimamodellen prophezeiten Verschlechterungen des Wetters, der menschlichen Gesundheit und des menschlichen Wohlergehens aufgrund steigender Temperaturen lassen sich anhand realer Daten nirgendwo nachweisen. Die Welt verhält sich weder global noch regional oder lokal so, wie es viele Forscher, allgemeine Zirkulationsmodelle und integrierte Bewertungsmodelle aufgrund der steigenden Treibhausgas-Konzentrationen projiziert haben.

In Bezug auf die Gleichgewichts-Klimasensitivität (ECS) und den Erwärmungseffekt durch den anhaltenden Anstieg der Treibhausgasemissionen ist die in der Studie des DOE zitierte Literatur aussagekräftig und scheint entscheidend zu sein. Sie beschreibt detailliert die Diskrepanz zwischen dem durch Klimamodelle ermittelten ECS-Bereich und datengestützten Schätzungen. Der DOE-Bericht erörtert auch die Tatsache, dass die aus der ECS prognostizierten Temperaturbereiche trotz verbesserter Kenntnisse im Laufe der Zeit nicht nennenswert geschrumpft sind, und wie am unteren Ende, das aufgrund realer Erfahrungen als das wahrscheinlichste Ergebnis erscheint, leicht zu bewältigende Ergebnisse mit geringem Anlass zur Sorge erzielt werden. Obwohl das DOE nicht näher darauf eingeht, sollten die physikalischen Eigenschaften von Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen und die Art und Weise, wie sie Infrarotstrahlung überlappend absorbieren und damit die Erwärmungswirkung pro Molekül bei steigenden Emissionen verringern – der sogenannte Sättigungseffekt – berücksichtigt werden. Die Erwärmung verläuft logarithmisch und nicht linear. Zu den Literaturquellen, die dies diskutieren und Beachtung verdienen, gehören: W. A. van Wijngaarden, W. Happer, „Dependence of Earth’s Thermal Radiation on Five Most Abundant Greenhouse Gases“ (Abhängigkeit der thermischen Strahlung der Erde von den fünf häufigsten Treibhausgasen; hier); W. A. van Wijngaarden, W. Happer, „Relative Potency of Greenhouse Molecules“ (Relative Wirksamkeit von Treibhausmolekülen; hier); und R. Lindzen, W. Happer und S. Koonin, „Fossil Fuels And Greenhouse Gases (Ghgs) Climate Science“ (Fossile Brennstoffe und Treibhausgase (GHG) in der Klimawissenschaft; hier). Die Arbeiten von Lindzen, Happer und Koonin wurden von der NAS selbst anerkannt, und jeder von ihnen wurde zum Mitglied der NAS gewählt.

Was die biologischen Auswirkungen von Kohlendioxid auf Pflanzen im Allgemeinen und Nutzpflanzen im Besonderen angeht, schlage ich als Ergänzung zu den Ausführungen im DOE-Bericht und der darin zitierten umfangreichen Literatur vor, dass die NAS das Material aus der mehrbändigen Reihe „Climate Change Reconsidered“ sorgfältig prüft. Dieses Werk, das vom Nichtstaatlichen Internationalen Ausschuss für Klimawandel (NIPCC) zusammengestellt worden ist, stellt eine umfassende Übersicht über die Literatur dar. Von besonderer Bedeutung für die Untersuchung der NAS zu den Auswirkungen des steigenden Kohlendioxidgehalts auf das Leben sind die Kapitel 1 bis 4 von „Climate Change Reconsidered: Biological Impacts“ (hier), die sich mit den Auswirkungen auf Pflanzen befassen, sowie die Kapitel 5 bis 7, in denen die Literatur zu den Auswirkungen auf das Leben an Land, im Wasser und auf den Menschen untersucht wird.

Die Nutzung von Kohlenwasserstoffen dürfte im Mittelpunkt des NAS-Berichts stehen, da ihre Verwendung der Hauptgrund dafür ist, dass der Mensch zum Anstieg der Treibhausgase in der Atmosphäre beiträgt. Der Artikel „Climate Change Reconsidered: Fossil Fuels“ wäre für den endgültigen Ausschuss in dieser Hinsicht aufschlussreich, da es sich um eine reichlich mit Quellenangaben versehene Literaturübersicht handelt, in der die relativen Vorteile und Kosten fossiler Brennstoffe detailliert dargelegt werden.

Was die Auswirkungen von Treibhausgasen auf extreme Wetterereignisse angeht, sprechen die Daten eine klare Sprache. Wie im DOE-Bericht untersucht und in Kapitel 12 des Sechsten Sachstandsberichts des IPCC ausführlich dargelegt, gibt es keine Belege dafür, dass steigende Treibhausgasemissionen die Häufigkeit und Schwere der meisten extremen Wetterereignisse beeinflussen. Für die meisten Kategorien extremer Wetterereignisse, die vom IPCC verfolgt werden, hat er bisher keine erkennbaren Auswirkungen festgestellt und nur geringe, sehr geringe oder mittlere Ursachen für Veränderungen in den Trends solcher Ereignisse festgestellt. Für die meisten Kategorien extremer Wetterereignisse erwartet der IPCC bis 2050 oder sogar bis 2100 keine erkennbaren Anzeichen. In den Daten lassen sich keine Hinweise auf eine Krise finden.

Drei abschließende Überlegungen, mit denen sich der NAS-Bericht offen und direkt auseinandersetzen sollte:

  • Kohlendioxid ist kein Schadstoff, zumindest nicht im herkömmlichen Sinne, dass es in vorhersehbaren Konzentrationen toxische Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit hat, aber es ist für das Leben und dessen Fortbestehen auf der Erde von entscheidender Bedeutung. Bemühungen zur Reduzierung des CO₂-Gehalts in der Atmosphäre durch die Einstellung der Verwendung von Kohlenwasserstoffen für Energie, Chemikalien sowie Materialien und Produkte des täglichen Gebrauchs hätten wahrscheinlich unmittelbare schädliche Auswirkungen auf das Wohlergehen der Menschen.

  • Klimamodelle geben vergangene oder aktuelle Klimabedingungen nicht genau wieder, ohne dass sie dazu gezwungen oder darauf abgestimmt werden, da die ihnen zugrunde liegenden physikalischen Modelle und Annahmen allein keine Ergebnisse liefern, die den realen Temperaturmessungen entsprechen. Selbst die Modellierer und der IPCC räumen ein, dass die Modelle viel zu hohe Werte ausweisen. Da GCMs speziell entwickelt und speziell darauf zugeschnitten wurden, Temperaturtrends als Reaktion auf Treibhausgasemissionen zu prognostizieren, kann man ihren Prognosen für zukünftige Trends nicht trauen, wenn sie ohne regelmäßige Anpassungen nicht einmal die vergangenen und aktuellen Temperaturen richtig darstellen können. Auch die Prognosen der integrierten Bewertungsmodelle für globale oder regionale Klimaauswirkungen, die auf den fehlerhaften Prognosen der GCMs basieren, sind für die Planung öffentlicher Maßnahmen zur Vorbereitung auf extreme Wetterereignisse nicht zuverlässig.

  • Seit James Hansen 1998 in einer Senatsanhörung erklärte, dass sich aus den Klimadaten ein erkennbares Signal für den Einfluss des Menschen auf das Klima abzeichnet, wurden Tausende von begutachteten Fachartikeln veröffentlicht, die den einen oder anderen Aspekt der Behauptung, dass die Treibhausgasemissionen des Menschen die Ursache für verschiedene Arten von Klimaveränderungen oder spezifische Auswirkungen sind, in Frage stellen oder Zweifel daran äußern. Zwar stellen nur wenige, wenn überhaupt, dieser Dokumente die Darstellung eines katastrophalen Klimawandels insgesamt in Frage, doch war dies auch nie die Absicht dieser Artikel und war ihnen auch nicht möglich; das Gewicht dieser Tausenden von Artikeln und der verfügbaren Daten stellt die Darstellung jedoch in Frage. Zumindest deuten die in diesen Artikeln angesprochenen Fragen insgesamt stark darauf hin, dass die Theorie, wonach der Mensch einen gefährlichen Klimawandel verursacht, einer ernsthaften Überprüfung, Verfeinerung oder Anpassung bedarf. Was die Ursachen und Folgen des Klimawandels angeht, so ist die Wissenschaft sich nicht einig und war es auch nie.

Quellen: National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine; U.S. Department of Energy

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-554-my-recommendations-for-the-upcoming-nas-climate-report/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Trotz steigender CO₂-Konzentrationen verlangsamt sich das Schmelzen des Eises in der Arktis dramatisch

H. Sterling Burnett

Eine neue in der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters veröffentlichte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Menge des Meereises in der Arktis entgegen vielen Berichten in den Mainstream-Medien in den letzten zwei Jahrzehnten nicht nennenswert verändert hat.

Nach dem deutlichen Rückgang im Jahr 2012 behaupteten viele Forscher, die sich mit dem Klimawandel befassen, dies sei ein Vorbote für einen dauerhaften Rückgang des arktischen Meereises aufgrund des Klimawandels. Natürlich nimmt das Meereis jedes Jahr zu und ab, aber seit 1995 begann das Meereis einen allgemeinen, relativ starken Rückgang, der 2012 seinen Höhepunkt erreichte und sich dann trotz jährlicher Schwankungen stabilisierte.

Diese neue Forschung zeigt, dass die gängige Interpretation der Situation falsch war. Der gemessene Rückgang verlangsamte sich bereits 2005, und die jährlichen Verluste blieben gering oder sogar unverändert, mit Ausnahme des Jahres 2012. Wenn diese Forschung richtig ist, war der Verlust des arktischen Meereises über den gesamten Zeitraum von 20 Jahren langsam und minimal. Das internationale Team von Mathematikern und Physikern der Universitäten Exeter in Großbritannien und Columbia in den Vereinigten Staaten schreibt:

In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich der Rückgang des arktischen Meereises erheblich verlangsamt, wobei seit 2005 kein statistisch signifikanter Rückgang der Meereisfläche im September zu verzeichnen ist. Diese Pause ist in allen Beobachtungsdatensätzen, Messwerten und Jahreszeiten stabil. … Die Modellierungsergebnisse deuten darauf hin, dass die interne Variabilität den anthropogen bedingten Meereisverlust in den letzten Jahrzehnten weitgehend ausgeglichen hat.

Trotz der Behauptungen der Autoren, dass der kaum messbare und statistisch nicht signifikante Verlust an Meereis mit den Klimamodellprognosen für kurze Zeiträume übereinstimmt, sind 20 Jahre ein bedeutender Zeitraum, und relativ stabiles Meereis ist nicht das, was laut den jüngsten Berichten des IPCC und der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) derzeit geschieht (oder geschehen sollte) – Berichte, die Hunderte von Pressemitteilungen von klimaalarmistischen Organisationen und Berichte in den Mainstream-Medien hervorgerufen haben, in denen der Eisverlust in der Arktis als einer der stärksten physikalischen Beweise dafür angeführt wird, dass die CO₂-Emissionen des Menschen einen gefährlichen Klimawandel verursachen.

Da die Populationen der Eisbären sich hartnäckig weigern zu schrumpfen und Hurrikane entgegen den alarmistischen Prognosen nicht häufiger auftreten oder heftiger werden, wenn sie auftreten, weichen die Alarmisten immer wieder zurück und sagen: „Ja, aber was ist mit dem verschwindenden arktischen Meereis, das den Modellprognosen weit voraus ist?“ Das Problem ist, dass sie aus dem starken Eisverlust eines einzigen Jahres extrapoliert und dabei ignoriert haben, wie wenig wir über die Geschichte der Arktis und ihre großen Schwankungen bzgl. Eisgewinn und -verlust wissen. Sie gingen auch davon aus, dass CO₂ der Haupttreiber für die Eisentwicklung in der Arktis ist, was diese Studie widerlegt.

Seit 2005 haben die Menschen etwa 600 Milliarden Tonnen CO₂ in die Atmosphäre freigesetzt, von denen ein Großteil dort verbleibt. Wenn diese Forschung jedoch richtig ist, hat sich die Nadel auf dem arktischen Meereis kaum oder gar nicht bewegt.

„Wissenschaftler berichten, dass sich das Abschmelzen des Meereises in der Arktis in den letzten zwanzig Jahren dramatisch verlangsamt hat, was Klimaexperten überrascht“, berichtet The Express über diese Studie, die von den meisten Medien ignoriert wurde. „Laut den britischen Forschern sind diese Ergebnisse unerwartet, da die Kohlenstoffemissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe gestiegen sind und in diesem Zeitraum noch mehr Wärme gebunden haben.“

So viel zu den gesicherten Erkenntnissen der Wissenschaft. Diese Forschung unterstreicht die Tatsache, dass Wissenschaftler immer noch kein klares Verständnis der Ursachen eines so begrenzten Phänomens wie der Ausdehnung und Kontraktion des arktischen Meereises haben. Wenn das für unser Verständnis des arktischen Meereises gilt, wie viel mehr gilt es dann für unser Verständnis der Ursachen der viel komplexeren Phänomene des lokalen, regionalen, hemisphärischen und globalen Klimawandels?

Quellen: The Express; Geophysical Research Letters

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-554-my-recommendations-for-the-upcoming-nas-climate-report/ zweite Meldung

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Dem Strom-Preisschock entgegenwirken

Robert W. Chase

Das Beunruhigendste am landesweiten Anstieg der Strompreise ist, dass der Durchschnittsverbraucher die Rechnung für die größten Stromverbraucher bezahlt – riesige Rechenzentren für künstliche Intelligenz.

Laut einer aktuellen Prognose könnten die Strompreise in den nächsten 5 Jahren um 15 % bis 40 % steigen. Und der Preisanstieg hat bereits begonnen. Seit 2022 sind die Strompreise im Einzelhandel schneller gestiegen als die Inflationsrate – um 13 %.

Täuschen Sie sich nicht: Die hohen Strompreise sind heute das drängendste Energieproblem Amerikas und betreffen jeden, vom einfachen Bürger bis zum Großkonzern.

Ohio ist Teil des PJM-Verbunds, eines regionalen Netzbetreibers aus 13 Staaten, dem größten der USA. Engpässe bei der Stromversorgung – und noch höhere Strompreise – könnten PJM und das benachbarte MISO-Netz im Mittleren Westen früher als andere Regionen des Landes treffen. Beide Netze stehen kurz vor einem Kapazitätsengpass.

Unser Stromverbrauch für KI-Rechenzentren, Elektrifizierung und Industrialisierung steigt rapide, und das Angebot kann damit kaum Schritt halten. Einige Versorgungsunternehmen im Mittleren Westen sind auf eine Nachfrage gestoßen, mit der sie seit einem Jahrzehnt nicht mehr gerechnet haben. Und wir erfahren in Echtzeit, dass sich der sich entwickelnde Ressourcenmix im Netz als unzureichend für Zeiten der Spitzennachfrage erweist.

Während der jüngsten Hitzewelle wurde im MISO-Netz, das zeitweise mit 25 GW Windkraft versorgt wird nur 1 GW Windkraft erzeugt, als der Strombedarf am höchsten war. Die brutale Hitze und der fehlende Wind ließen zehn Milliarden Dollar an Investitionen in die Windenergie verpuffen. Es waren die Kohle- und Erdgaskraftwerke, die wieder einmal die Rettung brachten.

Unsere Energieversorgung hat fast keinen Spielraum für Fehler. Und die Situation wird immer schwieriger. Steigende Strompreise sind zwar ein Signal, neue Erzeugungskapazitäten auf den Markt zu bringen, aber die Nachfrage wächst schneller, als wir sie befriedigen können.

Neue Kraftwerke und Energieinfrastrukturen – wie Pipelines und Übertragungsleitungen – benötigen Jahre der Planung und Entwicklung, bevor sie an das Netz angeschlossen werden können. Neue Rechenzentren hingegen, die den Strombedarf ganzer Städte oder Staaten haben, werden innerhalb weniger Monate vom Reißbrett in Betrieb genommen.

Ohio beherbergt bereits 172 Rechenzentren, die viertgrößte Anzahl in den USA. Aber die nächste Generation von Rechenzentren, die für die Anforderungen der künstlichen Intelligenz entwickelt werden, stellen diese bestehenden Einrichtungen in den Schatten. Man denke nur an die Rechenzentren, die der Tech-Gigant Meta derzeit baut, auch in Ohio. Allein eines dieser Rechenzentren, das im nächsten Jahr seinen Betrieb aufnehmen soll, wird den Strombedarf des gesamten Bundesstaates Nevada verbrauchen.

Während sich die politischen Entscheidungsträger mit der Herausforderung des KI-Booms auseinandersetzen und versuchen, die Auswirkungen dieser Rechenzentren auf die Energiemärkte zu regulieren, müssen die Tech-Unternehmen in die Pflicht genommen werden.

Tech-Giganten geben Aufträge für eigene Erdgasanlagen in Auftrag und schließen sogar Verträge ab, um Kernkraftwerke der nächsten Generation ans Netz zu bringen. Dies sind zwar hilfreiche Lösungen für die Zukunft, aber die Auswirkungen auf die Verbraucher sind bereits heute spürbar.

Was die Technologieunternehmen – zumindest bisher – nicht getan haben ist, sich die bestehende Kohleflotte zu eigen zu machen. Das ist ein eklatanter Fehler.

Trotz des steigenden Strombedarfs sollen viele der bestehenden Kohlekraftwerke vorzeitig geschlossen werden – eine Reaktion auf den jahrelangen Druck der staatlichen und bundesstaatlichen Behörden. Der Verlust dieser Kraftwerke ist einfach unvereinbar mit dem jetzigen Zeitpunkt.

Technologieriesen verfügen über die Ressourcen, um sicherzustellen, dass diese Anlagen nicht nur nicht vom Netz genommen werden, sondern auch weitaus effizienter genutzt werden können, um den steigenden Bedarf zu decken.

Um die steigenden Strompreise in den Griff zu bekommen, sind kreative Lösungen gefragt. Und die Unternehmen, die den Preisanstieg verursachen, müssen die Vorreiterrolle übernehmen.

Die Verbraucher haben ein Anrecht auf zuverlässigen und erschwinglichen Strom, und sie sollten wissen, dass die Unternehmen, die den Anstieg der Strompreise verursachen, alles in ihrer Macht Stehende tun, um dem entgegenzuwirken.

Dr. Robert W. Chase holds B.S., M.S., and Ph.D. degrees in Petroleum and Natural Gas Engineering from Penn State and is a registered professional engineer in Ohio. He is a member of the Society of Petroleum Engineers (SPE), the Ohio Society of Professional Engineers (OSPE), and the Southeast Ohio Oil and Gas Association (SOOGA). He served as professor and chair of the Department of Petroleum Engineering and Geology at Marietta College from 1978 to 2015. 

This article was originally published by RealClearEnergy and made available via RealClearWire.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/09/06/confronting-the-electricity-price-shock/

 




Kurzbeiträge zu neuen Forschungs-Ergebnissen aus Klima und Energie – Ausgabe 31 / 2025

Meldung vom 2. September 2025 auf dem Blog von Pierre Gosselin:

Die Massengewinne des grönländischen Eisschildes übersteigen erneut die Massenverluste der Jahre 2024–2025.

Kenneth Richard

Ein weiteres Jahr mit einer weit überdurchschnittlichen (Durchschnitt 1981–2010) Schnee- und Eisansammlung auf dem grönländischen Eisschild (dargestellt durch die blauen gegenüber den grauen Trendlinien, rechte Grafik).

Der Nettomassengewinn (blau) überstieg auch im Zeitraum 2024–2025 erneut den Nettomassenverlust (rot):

Quelle: Polar Portal

Der Prozentsatz der Eisschmelze und die Temperatur auf dem grönländischen Eisschild sind seit 2002 unverändert (bis leicht rückläufig). (Fang et al., 2023).

Link: https://notrickszone.com/2025/08/30/the-greenland-ice-sheet-mass-gains-again-exceed-mass-losses-in-2024-25/

——————————-

Meldung vom 3. September 2025:

Antarktis kühlt sich seit 70 Jahren ab

Uns wird gesagt, dass sich die Antarktis „doppelt so schnell erwärmt wie der globale Durchschnitt“. Die Daten sagen jedoch etwas ganz anderes.

Zuverlässige Beobachtungen in der Antarktis begannen mit dem Internationalen Geophysikalischen Jahr (1957–58), als Wissenschaftler die ersten permanenten Wetterstationen auf dem Eisschild errichteten. Diese Aufzeichnungen zeigen keine gleichmäßige Erwärmung – sondern alles in allem eine Abkühlung.

In der Ostantarktis wurde es von 1986 bis 2000 erheblich kälter, wobei die McMurdo Dry Valleys um etwa 0,7 °C pro Jahrzehnt abkühlten.

Betrachtet man den gesamten Kontinent, so zeigt der Zeitraum 1966–2000 eine Nettoabkühlung, wobei die westliche Halbinsel eine Ausnahme bildet. Selbst dort kam die viel diskutierte Erwärmung nach den späten 1990er Jahren zum Stillstand. Ein Artikel in Nature aus dem Jahr 2016 bestätigte das Ausbleiben einer Erwärmung auf der Halbinsel im 21. Jahrhundert – eine natürliche Umkehrung, die noch immer andauert.

Die Westantarktis erwärmte sich zwar in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, doch dann kam es zu einer Umkehrung. Von 1999 bis 2018 kühlte sich das WAIS um 0,93 °C pro Jahrzehnt ab, wobei der Frühling um 1,84 °C pro Jahrzehnt zurückging. Auslöser war eine negative Interdekadische Pazifische Oszillation, die die Zirkulationsmuster verschob und kalte Luft aus dem Süden in die Region pumpte.

CMIP6-Klimamodelle haben diese Abkühlung völlig übersehen.

20-jährige Trends der Lufttemperatur an der Oberfläche der Byrd-Station (1958–2021). Die Westantarktis wechselte nach 1999 von einer Erwärmung zu einer Abkühlung, wobei die Temperatur im Frühjahr um 1,84 °C pro Jahrzehnt sank. (Zhang et al.)

Und das betrifft nicht nur das Land. Die Oberfläche des Südlichen Ozeans hat sich seit den 1990er Jahren ebenfalls abgekühlt:

Anomalien der Meerestemperatur im Südlichen Ozean 1981–2016. (Easterbrook)

Trotz der offiziellen Position der Establishment-Wissenschaftler („immer heißer“) bleibt die vorherrschende Realität bestehen: jahrzehntelange Abkühlung in der Ostantarktis, eine Umkehrung auf der Halbinsel, eine Abkühlung in der Westantarktis und ein kälterer Südlicher Ozean.

Link: https://electroverse.substack.com/p/victorias-best-snow-season-in-years?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

——————————-

Zwei Meldungen vom 4. September 2025:

US-Waldbrandfläche auf Zehnjahrestief

Laut dem National Interagency Fire Center ist die Fläche der Waldbrände in den USA bis zum 3. September 2025 die drittniedrigste der letzten zehn Jahre – knapp über 4 Millionen Acres – und tendiert weiter nach unten.

Der allgemeine Trend ist seit 2015 rückläufig:

NIFC-Daten

Die längerfristige Perspektive zeigt Gleiches.

Bis ins Jahr 1926 zurückreichende Aufzeichnungen zeigen, dass die Brandfläche in den USA zu Beginn des 20. Jahrhunderts regelmäßig 30 bis 50 Millionen Acres pro Jahr überschritt – eine Größenordnung, die höher ist als alles, was in den letzten Jahrzehnten zu beobachten war.

Die heutigen Gesamtzahlen, die in den Schlagzeilen als „historisch“ und „verheerend“ bezeichnet werden, gehören tatsächlich zu den niedrigsten seit Beginn der Aufzeichnungen:

Die Waldbrände in den USA geraten nicht außer Kontrolle. Die Brandfläche ist rückläufig.

——————————-

IPCC: Ausweichende Antworten, unkorrigierte Fehler

Im Oktober 2024 reichten die Klimaforscher Ned Nikolov und Karl Zeller einen offenen Brief beim IPCC ein, in dem sie drei schwerwiegende Mängel in Kapitel 7 des AR6 aufzeigten.

Die Probleme waren nicht trivial – sie betreffen den Kern der zentralen Behauptung des IPCC, wonach die jüngste Erwärmung durch Treibhausgase verursacht worden sei.

In dem Brief wurden folgende Punkte aufgezeigt:

1. Die Nichtberücksichtigung des Rückgangs der Albedo der Erde und des daraus resultierenden Anstiegs der absorbierten Sonnenenergie seit 2000, dokumentiert durch NASA-CERES-Daten.

2. Ein Vorzeichenfehler in Abbildung 7.3, durch den der reflektierte Sonnenfluss fälschlicherweise als absorbierter Fluss bezeichnet wird, was zu Verwirrung hinsichtlich der Richtung der Strahlungsantriebe führt.

3. Eine eklatante logische Inkonsistenz zwischen den berechneten anthropogenen Strahlungsantrieben (ARF) und dem beobachteten planetarischen Energie-Ungleichgewicht (EEI).

Diese Probleme widerlegen insgesamt die Kernaussage des AR6: „Es ist sehr wahrscheinlich, dass gut durchmischte Treibhausgase der Haupttreiber der Erwärmung der Troposphäre seit 1979 waren.“

Das IPCC antwortete einige Monate später, wobei sein „Fehlerprotokollteam“ alle drei Punkte ohne Korrektur zurückwies.

Es behauptete, der Rückgang der Albedo sei bereits berücksichtigt worden, obwohl das zitierte Rahmenwerk aus der Zeit vor den CERES-Beobachtungen stammt. Den Fehler in Abbildung 7.3 taten sie als eine Frage der „Vorzeichenkonvention“ ab (eine andere Art zu sagen: „Das spielt keine Rolle, man muss nur wissen, wie wir positiv und negativ definiert haben.“) Und sie wichen der Widersprüchlichkeit zwischen ARF und EEI vollständig aus und lieferten, wie Nikolov es nennt, eine „inkohärente Antwort, die ein völliges Missverständnis unserer Argumentation zeigt“.

Kurz gesagt, das UN-Klimagremium weigert sich, auch nur die Möglichkeit eines Irrtums zuzugeben. Anstatt sich mit den Beweisen auseinanderzusetzen, haben sie sich abgeschottet.

Nikolov: „Das ist eine verabscheuungswürdige Verantwortungslosigkeit seitens des IPCC!

Wenn die Kernaussagen des AR6 auf Falschdarstellungen beruhen, dann sind seine Klimaszenarien – und die darauf basierenden politischen Maßnahmen und Ausgaben in Höhe von Billionen – auf Sand gebaut.

Der offene Brief ist hier verlinkt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/south-americas-incoming-freeze-record?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

——————————-

Und nochmal das IPCC in einer Meldung vom 8. September 2025:

Neue Studie: Die Modelle des IPCC „überschätzen den Anstieg des Meeresspiegels erheblich“

Eine neue Studie hat eine der zentralen Behauptungen der Klimawissenschaft widerlegt: den beschleunigten Anstieg des Meeresspiegels.

Der niederländische Ingenieur Hessel Voortman und der Forscher Rob de Vos analysierten mehr als 200 weltweit seit langem bestehende Pegelmessstationen. Ihr Ergebnis: Die durchschnittliche Anstiegsrate im Jahr 2020 betrug nur 1,5 mm pro Jahr – etwa 15 cm pro Jahrhundert. Das ist weniger als die Hälfte der 3–4 mm/Jahr, die von Klimawissenschaftlern weithin kolportiert und von den Medien endlos nachgeplappert werden.

Die Autoren fanden keine Hinweise auf eine Beschleunigung, die auf den „vom Menschen verursachten Klimawandel” zurückzuführen wäre. Dort, wo es zu einem deutlichen Anstieg kam, konnten lokale Faktoren wie Bodensenkungen, Erdbeben, Bauarbeiten oder anhaltende postglaziale Hebungsvorgänge als Ursache ausgemacht werden, nicht jedoch CO₂.

Voortman, der seit drei Jahrzehnten im Bereich Hochwasserschutz und Küsteninfrastruktur tätig ist, zeigte sich erstaunt darüber, dass noch niemand zuvor reale Beobachtungen direkt mit den Prognosen des IPCC verglichen hatte: „Es ist verrückt, dass dies noch nicht geschehen ist”, sagte er dem Journalisten Michael Shellenberger.

Seine Arbeit aus dem Jahr 2023 hatte bereits gezeigt, dass es vor der niederländischen Küste keine Beschleunigung gab. Die Ausweitung der Studie auf globaler Ebene bestätigte das gleiche Muster: Die prognostizierten Anstiege übertreffen die beobachteten bei weitem. Die Modelle des IPCC, so sein Fazit, „überschätzen den tatsächlichen Anstieg des Meeresspiegels erheblich”.

Satellitendaten, die oft als Beweis für eine rasante Beschleunigung seit den 1990er Jahren angeführt werden, werden ebenfalls in Frage gestellt. Voortman weist darauf hin, dass der Meeresspiegel 1993 zufällig einen Tiefpunkt und 2020 einen Höchststand erreichte – was den irreführenden Eindruck eines steilen Anstiegs vermittelt, obwohl es tatsächlich keinen zugrunde liegenden Trend gibt.

Trotz dieser Daten halten sich Schlagzeilen wie „versinkende Städte” und „Klimaflüchtlinge” hartnäckig. Aber wie Voortman selbst betont, ist die alarmistische Darstellung ein politisches Instrument und keine wissenschaftliche Realität.

Die ganze Studie mit dem Titel „the first of its kind“ steht hier.

Link: https://electroverse.substack.com/p/records-continue-to-fall-in-us-la?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Brennender Hybrid-Toyota RAV 4 zerstört ein Haus in Sydney

Eric Worrall

Ein Weckruf für alle, die dachten, dass Hybride sicherer sind als Elektroautos?

Brand eines Toyota RAV4 zerstört Haus der Familie im Südwesten Sydneys

Veröffentlicht am 06. September 2025

Nachbarn eilten zu Hilfe, nachdem sie einen lauten Knall aus dem Hybridfahrzeug gehört hatten, als die Flammen die Vorderseite des Hauses erfassten.

Ein außer Kontrolle geratener Brand, ausgelöst vermutlich durch ein Hybrid-Elektroauto, hat das Haus einer Familie in ein rauchendes Chaos verwandelt. Die Nachbarn eilten zu Hilfe, als laute Explosionen die Straße aufweckten.

Feuerwehrleute konnten das Feuer eindämmen, aber nicht bevor zwei Autos völlig ausgebrannt waren und die Fassade des Hauses verbrannt war.

Es wird vermutet, dass das Feuer von einem Toyota RAV4 mit Hybridantrieb ausging, den Soto vor einem Jahr gekauft hatte.

Mehr dazu hier

Der Toyota RAV4 verfügt laut Online-Angaben über eine 18,1-KWh-Batterie – deutlich weniger als bei Elektroautos mit Vollbatterie, aber deutlich mehr als die 0,5 bis 0,8 KWh einer normalen Autobatterie. Hinzu kommt, dass es sich bei den 18,1 KWh um eine Lithiumbatterie handelt, während die meisten Autobatterien immer noch die weitaus sicherere Bleibatterie-Technologie verwenden.

Natürlich ist dies eine bahnbrechende Neuigkeit, und eine Untersuchung könnte ergeben, dass der Brand nicht durch die Lithiumbatterie verursacht wurde. Aber selbst wenn die Batterie den Brand nicht ausgelöst hat, hätte eine Batterie, die nur ein Viertel der Größe einer reinen Elektrofahrzeugbatterie hat, wahrscheinlich die Intensität des Brandes erhöht.

Ich bin kein Experte für Fahrzeugbrände, aber ich besaß einmal ein Benzinfahrzeug, das mit vollem Tank Feuer fing. Der Brand meines Fahrzeugs sah nicht so aus wie das Fahrzeug auf dem Bild. Der hintere Teil meines Fahrzeugs brannte, nachdem der hintere Kraftstofftank geplatzt war, aber der vordere Teil des Fahrzeugs blieb fast unbeschädigt.

Die Frage, die wir uns sicher alle stellen, lautet: Wie lange werden die Versicherungsgesellschaften dieses Risiko noch in Kauf nehmen? Denn es würde mich nicht überraschen, wenn Hybride mit so großen Batterien tatsächlich gefährlicher sind als Elektroautos. Wenn der Benzinteil des Fahrzeugs das normale Risikoprofil eines Benzinmotors aufweist und die große Batterie das normale Risiko eines Elektroautos, dann ist das Risiko, dass ein solches Hybridfahrzeug spontan explodiert, sicherlich die Summe beider Risikogruppen.

Sollte dieses erhöhte kombinierte Risikoprofil für Hybridfahrzeuge zutreffen und niemand gewarnt worden sein, könnten die Hersteller von Hybridfahrzeugen mit der Mutter aller Sammelklagen von Menschen konfrontiert werden, die ihr Zuhause oder das Leben ihrer Angehörigen verloren haben.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/09/06/burning-hybrid-toyota-rav4-wrecks-a-sydney-house/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Auch eine Frau Kemfert hat dazu eine sinnlos-dumme Bemerkung fallen lassen. Dazu schreibt Dirk Maxeiner heute über diese Dame:

„Nicht richtig sei auch „dass E-Autos ständig brennen – obwohl Verbrenner statistisch viel häufiger Feuer fangen“. Kleine, aber nicht ganz unwichtige Ergänzung: Es ist weniger das Problem, dass E-Autos ab und zu brennen, sondern vielmehr der Umstand, dass sie sich dann kaum löschen lassen. Aus diesem Grunde parken bereits mehrere E-Autofrachter am MeeresgrundFähren verweigern ihre Mitnahme und Parkhäuser die Einfahrt. Das müsste doch ins Köpfchen reinpassen, wenn man es ein bisschen neigt und der Verstand sich in einer Ecke konzentrieren kann.“