COP24: Radikali­sierung und Indoktri­nation der Jugend

Ein junges schwedisches Mädchen namens Greta Thunberg erfuhr von der Krise der globalen Erwärmung, als sie ganze 7 Jahre alt war. Sie machte sich so große Sorgen, dass sie aufhörte zu sprechen und zu essen und krank wurde. Jetzt ist sie 15 Jahre alt und agiert, als trüge sie das Gewicht der Welt auf ihren Schultern in dem Versuch, den Klimawandel zu stoppen. Sie ist einen Tag nicht zur Schule gegangen – sie nennt es Streik – um auf diese Krise aufmerksam zu machen. Damit wurde sie in Schweden prominent.

Die UN lassen sich ihr Schicksal nicht entgehen. Sie ist bei Cop24 und wird dort als Heldin gefeiert. Ihre Verzweiflung darüber ist herzzerreißend. In nur einem Interview nannte sie in einem Atemzug diese Krise eine „existentielle Bedrohung“, die „größte Krise, vor der die Menschheit je stand“ und „wir müssen versuchen zu retten, was noch zu retten ist“.

Sie wurde von UN-Generalsekretär Antonio Guterres empfangen, ebenso wie von anderen Staatsführern, denen sie sagte, „sie benähmen sich wie Kinder“. Sie wird von den UN als Schachfigur umher geschoben, um deren Zielen zu dienen. Welcher Erwachsene kann dem leidenschaftlichen Flehen eines Kindes widerstehen, das um Hilfe ruft?*

COP24 bietet Workshops an sowie knallige Darstellungen mit interaktiven Ausstellungs-Ständen, um die Aufmerksamkeit auf all die neue, innovative Technologie zu lenken, welche die globale Erwärmung zu stoppen gedacht ist. Was in der ganzen Diskussion aber nicht erwähnt wird ist der Umstand, dass der größte Teil dieser neuen Technologien nur mit Hilfe von üppigen Subventionen der Regierung entwickelt werden konnte und immer noch riesige Mengen Energie verbraucht. Aber die Energie, die Kohle, Kernkraft und fossile Treibstoffe ersetzen kann, muss erst noch entwickelt werden und wird viel teurer sein als traditionelle Energie.

Viele der Workshops bei COP24 propagieren den Sozialismus als die Regierungsform, die in der Welt herrschen muss, um die globale Erwärmung zu überwinden. In einem Workshop wird ihnen eingeredet, dass „Biodiversität und kulturelle Gleichheit allesamt Teil derselben Gleichung sind, wenn man über Klimawandel diskutiert“ und dass wenn man „sich ganzheitlich auf diese Dinge konzentriert, die Jugendlichen auf der ganzen Welt kollaborieren können“. Gleichheit, Klima-Gerechtigkeit und Menschenrechte werden an jedem Veranstaltungsort wiederholt erwähnt.

Mit seiner Prophezeiung, dass der Welt nur 11 Jahre verbleiben, um den Temperaturanstieg unter 1,5°C zu halten, befeuert das IPCC in seinem jüngsten Report für COP24 die Ängste bei jedem Dialog darüber. Aber interessanterweise prophezeite das IPCC im Jahre 2000, dass die Temperatur der Erde bis zum Jahr 2010 um 1°C steigen werde. Dies trat aber nicht ein, nicht einmal ansatzweise. Die Computermodell-Simulationen des IPCC haben sich als permanent falsch erwiesen.

Tatsache ist, dass die Temperatur der Erde den Satellitenmessungen zufolge seit mindestens 20 Jahren nicht mehr gestiegen und keine zusätzliche Erwärmung aufgetreten ist. Und außerdem, Don Easterbrook, emeritierter Professor der Geologie an der Western University, ist einer von vielen Wissenschaftlern, welcher sagt, dass sich die Erde abkühlt. Prof. Easterbrook prophezeit, dass die Temperatur während der nächsten 20 Jahre Zehntelgrad für Zehntelgrad sinken wird.

Klimawandel ist nichts weiter als eine Vernebelung der versteckten Agenda der UN, eine zentrale Regierung zu schaffen, der die Fähigkeit gegeben werden soll, Wohlstand von reichen hin zu armen Ländern zu regulieren und umzuverteilen – und natürlich zu sich selbst. Die Lüge der globalen Erwärmung hat die Jugend der Welt der Hoffnung einer blühenden Zukunft beraubt. Jene Hoffnung ist ersetzt worden durch Furcht.

Präsident Trump legte großen Mut und wahre Führerschaft an den Tag, indem er die USA aus dem Paris-Abkommen zurückzog und die gesamte Erwärmung als vom Menschen verursacht in Frage stellte.

[*Kommentar des Übersetzers hierzu: Die Übersetzung des Schicksals dieses Mädchens war für mich grauenhaft! Ist das nicht genauso Kindesmissbrauch wie das, was man allgemein darunter versteht? Könnte es eine Verbrecher-Organisation besser machen? Und das Schlimmste ist, dass die ganze (offizielle) Welt, Politiker, Medien und Kirchen (!) gleichermaßen zu diesem Verbrechen an den schwächsten Mitgliedern unserer Gesellschaft Beifall klatschen!]

Link: http://www.cfact.org/2018/12/08/cop-24-radicalizing-and-indoctrinating-youth/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Presseerklä­rung: Solidarnosc und das Heartland Institute unter­zeichnen bei COP24 ein histo­risches Klima-Kommuniqué

Das gemeinsame Dokument, zustande gekommen durch eine Initiative von Solidarnosc und dann von beiden Institutionen am 5. Dezember gemeinsam verfasst, wurde der COP24-Klima-Konferenz zugeleitet.

„Die Schlesische Solidarnosc-Gruppe, das Sekretariat von Bergbau und Energie von Solidarnosc und das Heartland Institute verleihen ihrem Skeptizismus Ausdruck hinsichtlich der Erklärung des IPCC, wonach die Welt am Rande einer Klima-Katastrophe stehe“, heißt es in dem Statement. „Solidarnosc und das Heartland Institute betonen gemeinsam, dass es keinen wissenschaftlichen Konsens gibt hinsichtlich der Hauptgründe und der Folgen des Klimawandels“.

[Siehe den Link zum Dokument unten].

Die gemeinsame Erklärung wurde unterzeichnet von Jaroslaw Grzesik, dem Vorsitzenden des Sekretariats für Bergbau und Energie von Solidarnosc; Dominik Kolorz, Präsident der Region Schlesien von Solidarnosc und dem leitenden Mitglied für Umwelt- und Energiepolitik beim Heartland Institute James Taylor, welcher die Organisation repräsentierte.

Im Kommuniqué wurde auch festgeschrieben, dass das The Heartland Institute – eine in den USA ansässige Denkfabrik, die weltweit bekannt ist für ihre Arbeit der wissenschaftlichen Widerlegung von Klima-Alarmismus – und Solidarnosc anfangen werden, „enger zusammenzuarbeiten, um einer ordentlichen, wissenschaftlich basierten Politik den Weg zu bereiten“.

Solidarnosc war auch initiativ bei der Übersetzung von Climate Change Reconsidered II: Physical Science aus dem Englischen ins Polnische – aus einer Reihe von Schriften des NIPCC – und lud Heartland in ihr Büro in Katowice ein, um Vorträge bzgl. der neuesten Entwicklung der Klimawissenschaft zu geben, ebenso wie über das Scheitern der Pläne grüner Energie im benachbarten Deutschland. Dieser Vortrag wurde von Wolfgang Müller gehalten, dem Generalsekretär des Europäischen Instituts für Klima und Energie (EIKE).

In dem Kommuniqué wird festgestellt, dass die Solidarnosc-Repräsentanten aus Katowice „sehr zufrieden waren bzgl. der neuen Wissenschafts- und Politik-Vorträge von Heartland während ihres Treffens zeitgleich mit COP24“ und fügten hinzu, dass „die Vorträge der Solidarosc versichert hätten, dass deren Zweifel hinsichtlich der gegenwärtigen alarmistischen Klimapolitik nur zu berechtigt sind“.

„Wir, die wir mit einer Stimme sprechen, glauben an die Wiederherstellung der wissenschaftlichen Methodik und die Eliminierung ideologischer Dogmen der UN“, heißt es weiter in dem Dokument. „Das bedeutet einen gesunden Skeptizismus bei der Interpretation von Daten und politischer Schlussfolgerungen daraus, und es bedeutet ein Ende des Krieges gegen die Wissenschaft und gegen Wissenschaftler seitens mächtiger, vom Staat gestützter Kräfte“.

Im Einzelnen wird in dem Statement gesagt:

Globale Führer sollten ihre Bemühungen darauf konzentrieren, Bezahlbarkeit und Verfügbarkeit von Energie sicherzustellen, welche den Lebensstandard auf der ganzen Welt voranbringt.

Die negativen Auswirkungen teurer Energie auf Gesundheit und Wohlergehen der Menschen sind offensichtlich und verheerend.

Bezahlbare Energie ist absolut notwendig, um Menschen aus der Armut zu holen und ihnen eine bessere Zukunft zu bieten.

Die wichtigste Aufgabe wird es sein, die Öffentlichkeit und Politiker über Klimapolitik zu bilden, „vor allem die Jugend der Welt“, sind diese doch auf Generationen hinaus indoktriniert durch das Klima-alarmistische Dogma.

Das Statement stellte auch eindeutig fest, dass sich keiner der Unterzeichner „gegen das Ziel sauberer Luft oder die Eliminierung von Kohle aus dem weltweiten Energie-Portfolio ausgesprochen hat“.

„Solidarnosc hat immer wieder bewiesen, dass es dem Normalbürger gegen die herrschenden Eliten beistehen wird“, sagte Taylor. „Solidarnosc scheut ebenso wie das Heartland Institute nicht davor zurück, auf die Fehler in der von den UN herbeigeredeten Klima-Krise hinzuweisen. Ordentliche Wissenschaft steht auf unserer Seite, und es ist eine Ehre für uns, eng mit Solidarnosc zusammenzuarbeiten, jetzt und in Zukunft“.

Hier ein Video mit den Ansprachen nach der Unterzeichnung:

Und hier der Link zum Heartland Institute.

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/press-release-solidarity-heartland-institute-sign-historic-climate-communique-at-cop24

Übersezt von Chris Frey EIKE




COP24: UN-Geschwafel in Katowice konzentriert sich auf Finanzen

Tatsache ist, dass sich alles an diesem Punkt in einem gewaltigen Durcheinander befindet. Die Regeln, um die es geht, sind detaillierte, von den Regierungen zu ergreifende Maßnahmen, um die verschiedenen, in dem Abkommen spezifizierten Aufgaben anzugehen. In gewisser Weise ist es also zumeist ein Papierkrieg, von welchem man glauben könnte, da sei gar nichts kontrovers, aber das wäre ein Irrglaube.

Es gibt tiefe Risse zwischen verschiedenen Parteien und Parteigruppen. Man beachte, dass die USA immer noch mit am Tisch sitzen und ebenfalls einige starke Meinungen vertreten. Grund hierfür ist, dass Papierkrieg Implikationen aufweist.

Bei weitem die größten Streitpunkte sind all jene, bei denen es um Finanzen geht. Das ist keine Überraschung, ist doch Geld alles, um was was es in Katowice geht, wobei im besonderen die entwickelten Länder für sämtliche so genannten „Klima-Maßnahmen“ aufkommen sollen, welche die Entwicklungsländer ergreifen. Atemberaubende 134 Nationen machen ihre Klimamaßnahmen-Pläne davon abhängig, unser Geld einzuheimsen.

Das Regelwerk bzgl. Finanzen ist immer noch ein Durcheinander. Es gibt zwei unterschiedliche, zur Entscheidung anstehende Texte mit insgesamt nur 11 Seiten. Allerdings befinden sich immer noch 185 so genannte „Klammer-Termini“ [brackets] in dem Text. Hierbei handelt es sich um umstrittene Punkte, die tatsächlich in eckigen Klammern stehen.

Wohlgemerkt, die Befürworter sagen, dass dies großer Fortschritt ist, weil zu Beginn der Katowice-Konferenz 19 Seiten mit 408 Klammern eingebracht worden waren. Nicht dass man bzgl. der über 200 fehlenden Klammern einen Kompromiss erzielt hätte. Nein, die Ko-Vorsitzenden der für den Entwurf des Textes zuständigen Gruppen haben einfach viel eingeklammertes Material entfernt mit der Begrünung, dass ein Kompromiss unmöglich oder überflüssig sei – aus dem einen oder anderen Grund.

Um einen kleinen und Augen öffnenden Geschmack des undurchschaubaren UN-Jargons zu vermitteln, folgt hier der Titel eines der Entwürfe.Man beachte, dass dies lediglich die Ausarbeitung eines einzelnen Paragraphen des Abkommens ist:

„ENTWURF TEXT zu SBSTA 49, Tagesordnungspunkt 12: Modalitäten für die Buchführung von Finanzmitteln, die gemäß Artikel 9 Absatz 7 des Pariser Abkommens durch öffentliche Interventionen bereitgestellt und mobilisiert werden“.*

[*Hier ist tatsächlich mal wörtlich der Google-Übersetzer verwendet worden. Unsinn kann der besser übersetzen als ich. Anm. d. Übers.]

Die hier diskutierten Themenkomplexe gehen in der Tat tief, tatsächlich sind sie staatsrechtlich relevant, soweit es die USA und einige andere entwickelte Länder betrifft. Einfach gesagt wollen die Entwicklungsländer, dass sich die entwickeln Länder zu einer jährlichen Finanzspritze von mindestens 100 Milliarden Dollar verpflichten. Die entwickelten Länder sagen, dass sie das nicht tun können, weil gegenwärtige Regierungen nicht zukünftige Regierungen binden können.

Das ist mit Sicherheit in Amerika der Fall. Alle zwei Jahre genehmigt der Kongress seine eigenen Budgets, und die Regierung kann allgemein keine Verträge abschließen, für die ein zukünftiger Kongress aufkommen muss. Zum Beispiel heißt es in Verträgen bzgl. Zuwendung von Forschungsgeldern explizit, dass die zukünftige Finanzierung abhängig ist von der Verfügbarkeit der Finanzmittel.

Nach einem Kompromiss suchende Unterhändler schlagen vor, dass die entwickelten Länder einfach Vorhersagen der Finanzierung oder Projektionen oder Ähnliches anbieten können. Die entwickelten Länder entgegnen, dass einige dieser Zahlen Teil ihrer 5-Jahre-Klimapläne sein könnten, von denen der erste im Jahre 2020 fällig ist (Dies ist ein weiteres eingeklammertes Thema). Als solche werden sie sich wie Pläne lesen, welche leicht als Versprechungen ausgelegt werden können. Dies gilt vor allem, falls sich entwickelte Länder auf sie verlassen, um große Projekte anzustoßen.

Es gibt auch eine große Gruppe von Klammern, wie viel und was darüber berichtet wird, woher das Geld kommen soll, wohin es fließt und auf welche Weise. Das gilt für Finanzierungen in Vergangenheit und Zukunft, die allesamt umstritten sind.

Ein anderes Thema, welches die USA gegenüber China angesprochen haben ist, wie viel die Entwicklungsländer berichten sollen. Das schließt sowohl die zur Verfügung gestellten Gelder ein, welche vermeintlich aus den wohlhabenderen Ländern kommen sollen, als auch wie die Empfängerländer mit dem Geld umgehen. Hier gibt es viel Spielraum für Streit, und die heimlichtuerischen Chinesen wollen so wenig Substanz wie möglich preisgeben.

Ein weiterer höchst kontroverser Bereich ist die Erwähnung von allem, was „Verlust und Schäden“ genannt wird. Hierbei handelt es sich um den verwegenen Gedanken, dass die entwickelten Länder die Entwicklungsländer entschädigen sollen für Schäden, welche dem Klimawandel zugeordnet werden können. Dies ist zu diesem Zeitpunkt aber nichts weiter als schlechtes Wetter plus dem gesamten Anstieg des Meeresspiegels. Die Behauptung lautet, dass Emissionen der Vergangenheit das gegenwärtige Problem verursacht haben, wodurch wir für die Schäden haftbar sind. Dass tatsächlich die Entwicklungsländer die größten Emittenten sind, wird als irrelevant unter den Teppich gekehrt.

Im Paris-Abkommen wird von Verlusten und Schäden als etwas gesprochen, dass man untersuchen muss, unterdrückt aber das Thema Kompensation, welches immer noch auf dem Tisch liegt. Die entwickelten Länder sind unnachgiebig dagegen. Der gegenwärtige Text erwähnt Verluste und Schäden sehr oft, und zwar auf eine Art und Weise, dass es nach Kompensation heischt. Diese sind natürlich eingeklammert. Ob irgendwelche dieser Referenzen zu Verlust und Schäden überdauern werden, bleibt abzuwarten.

Das Katowice-Treffen tritt in seine zweite Phase ein, wo schwerwiegende Minister einschweben und die Verhandlungen der professionellen Klima-Unterhändler übernehmen. Dies wird die politische Phase genannt.

Sie sind sich fast sicher, mit irgendetwas zu kommen, weil das immer so ist. Schließlich spielt man dieses Spiel schon im 24. Jahr. Es bleibt abzuwarten, wie viel des potentiell schädlichen Zeugs durchkommt. Wir bleiben dran.

Link: http://www.cfact.org/2018/12/07/cop-24-uns-gobbledygook-focused-on-finance-in-katowice/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




COP24: Noch während der UN-Klimage­spräche zerbröselt der „Konsens“

Das UN-Klimawandel-Rahmenwerk UNFCCC hat seit COP 1 in Berlin 1995 jährlich Konferenzen abgehalten. Mit diesen sollte versucht werden, den Nationen Verpflichtungen aufzuerlegen, Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren. Delegierte und Beobachter reisen jedes Jahr mit viel Kohlenstoff ausstoßenden Flugzeugen zu exotischen globalen Orten wie etwa Bali, Genf und Nairobi, um über Timing und Größenordnung von Emissionsreduktionen zu feilschen.

COP 3 in Kyoto im Dezember 1997 war die erste größere Konferenz dieser Art. Bei COP3 wurde der Kyoto-Vertrag geschlossen, welcher die entwickelten Nationen verpflichtete, ihre Emissionen um 6% bis 8% unter das Niveau der neunziger Jahre zu reduzieren. Über 190 Nationen übernahmen das Protokoll, wobei nur die USA die große Ausnahme waren.

Bei der COP 16 in Cancún, Mexiko im Dezember 2010 wurde der „Green Climate Fund“ GCF ins Leben gerufen, in welchen entwickelte Länder 100 Milliarden Dollar pro Jahr einzuzahlen verpflichtet werden sollen. Damit sollen Klimaprojekte und Programme in Entwicklungsländern finanziert werden. COP16 übernahm auch das Ziel, den globalen Temperaturanstieg auf 2°C über das vorindustrielle Niveau zu begrenzen.

Bei der COP 21 in Paris wurde am 12. Dezember 2015 das Pariser Klima-Abkommen angenommen. Dieses Abkommen war ein von 196 Nationen unterzeichnetes, nicht bindendes Abkommen, dem zufolge jede Nation ab dem Jahr 2020 „national festgelegte Beiträge“ zur Reduktion von Emissionen leisten soll. Das Paris-Abkommen bestätigte noch einmal die Verpflichtungen bzgl. des GCF und den Temperaturanstieg „deutlich unter 2°C zu halten“.

Aber mit der Ankunft der Delegationen zur diesjährigen Konferenz in Katowice wird immer klarer, dass die Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels in Schwierigkeiten stecken. Fast alle großen Nationen liegen hinter ihren im Jahre 2015 eingegangenen Verpflichtungen bzgl. Emissions-Reduktionen zurück.

Am 1. Juni verkündete US-Präsident Trump den Rückzug der USA aus dem Paris-Abkommen. Folgerichtig kürzte die US-Regierung die Finanzierung der UN-Klima-Bemühungen von 1,7 Milliarden Dollar im Finanzjahr 2017 – noch von der Obama-Regierung beschlossen – auf lediglich noch 160 Millionen Dollar. Die größten Kürzungen gab es bei den für den GCF vorgesehenen Geldern.

Obwohl bereits bei COP16 im Jahre 2010 eingerichtet war die Finanzierung des GCF immer auf Sand gebaut. Aber der Köder von 100 Milliarden Dollar jährlich aus reichen an arme Nationen war ein Hauptgrund für China, Indien und andere Entwicklungsländer, die Bemühungen der UN bzgl. globaler Erwärmung zu unterstützen.

Im Jahre 2014 versprachen die Beitragenden, 10,3 Milliarden Dollar in den GCF einzuzahlen, 3 Milliarden Dollar davon allein durch die Obama-Regierung. Aber vor den von der Trump-Regierung angeordneten Kürzungen floss lediglich 1 Milliarde Dollar in den GCF. Der GCF projiziert, dass derzeit erst weniger als 5 Milliarden Dollar im GCF stecken. Der Direktor des GCF Howard Bamsey aus Australien trat nach einem Treffen im Juli zurück, nachdem keine neuen Projekte genehmigt worden waren.

Zusätzlich zum Kollaps des GCF zwingen rebellierende Bürger in Schlüsselnationen ihre Regierungen, deren Bemühungen zum „Kampf“ gegen den Klimawandel zurückzufahren. Am 24. August ersetzte Scott Morrison als neuer Premierminister Australiens seinen Amtsvorgänger Malcolm Turnbull. Stromausfälle und steigende Strompreise infolge der Grüne-Energie-Politik spielten bei dem Regierungswechsel eine Schlüsselrolle.

Der ehemalige Premierminister Tony Abbott, welcher die Bemühungen der Opposition bzgl. eines Regierungswechsels anführte, forderte im Juli den Rückzug Australiens aus dem Paris-Abkommen. Angesichts von Handelssanktionen verkündete Scott Morrison im Oktober, dass sich Australien nicht aus dem Paris-Abkommen zurückziehen, aber auch keine Zahlungen für den GCF mehr leisten werde.

In Kanada fährt Premierminister Justin Trudeau eifrig damit fort, die UN-Klimabemühungen zu unterstützen. Aber die Regierungen der kanadischen Provinzen revoltieren. Die Provinzen Alberta, Ontario, Prince Edward Island und Saskatchewan opponieren jetzt gegen Trudeaus Kohlenstoffsteuer. In Ontario, wo die Strompreise explodiert sind, wurde im Juni Doug Ford zum Premierminister gewählt. Sofort nach seinem Amtsantritt kündigte Ford Hunderte Verträge bzgl. erneuerbarer Energie und strich Subventionen für Elektrofahrzeuge in Höhe von 14.000 kanadischen Dollars.

Jair Bolsonaro, in Brasilien im Oktober gewählter Präsident, erklärte in Wahlkampfreden, dass er sein Land aus dem Paris-Abkommen zurückziehen werde. Nach Bolsonaros Wahl drohte der französische Präsident Macron, den EU-Mercosur-Handelsvertrag nicht zu unterzeichnen, falls sich Brasilien tatsächlich zurückzieht. Vorige Woche verkündete Bolsonaro, das Brasilien vorerst in dem Abkommen verbleiben werde, doch zog er sein Angebot zurück, COP 25 im nächsten Jahr auszurichten.

Vorige Woche sah sich Präsident Macron mit einer Klima-Revolte in seinem eigenen Land konfrontiert. Über 100.000 Menschen gingen auf die Straße, um gegen seine neue Treibstoff-Steuer zu protestieren. Demonstranten mit gelben Westen lieferten sich Kämpfe mit der Polizei und erkletterten den Triumphbogen. Macron hatte die Steuer eingeführt, um die Franzosen dazu zu bringen, weniger Auto zu fahren als Kampfmaßnahme gegen globale Erwärmung.

Die globalen Klima-Bemühungen zerfallen. Falls die UN ihren Willen durchsetzen würden, könnten wir auch noch die 50. COP erleben. Aber andererseits könnten Bürger ihre Regierungen zwingen, törichte Maßnahmen zu unterlassen, mit denen sich angeblich die globale Temperatur kontrollieren lässt.

Link: http://www.cfact.org/2018/12/06/cop-24-as-the-un-holds-climate-talks-consensus-is-crumbling/




Aus dem Rundbrief Nr. 306 des Heartland Institute vom 30. November 2018

Grüner neuer Deal“ ist alter sozialistischer Despotismus

H. Sterling Burnett

Viele Demokraten werden immer offener bzgl. ihrer sozialistischen Neigungen, wobei sie uns immer noch das Märchen auftischen, wie sehr doch Sozialismus in der Lage ist, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Sozialismus tötet. Von der ehemaligen Sowjetunion bis Kuba, von Nord-Korea bis Venezuela – überall wurden die Menschen durch das Experiment Sozialismus ihrer Freiheit und ihres Eigentums beraubt, ökonomischer Stillstand herbeigeführt ebenso wie Fehlleitung von Ressourcen. Es führte zu Millionen Todesfällen, entweder direkt oder indirekt.

Unter unbekümmerter Ignoranz dieser Realitäten sagte der Bürgermeister von New York City Bill de Blasio dem New York Magazine, dass er nach staatlicher Kontrolle über das Eigentum von jedermann strebe, und zwar mit den Worten: „ich glaube, dass es einen sozialistischen Impuls gibt. … Wenn es nach mir ginge, würde die Stadtregierung auf jedem einzelnen Stück Land bestimmen, wie die Entwicklung aussehen sollte“. Natürlich nur deshalb, weil genau das den Menschen in Kuba, Nordkorea und Venezuela Glück, Wohlstand und besseres Leben gebracht hatte.

Dann kommen wir zu dem Energie-Sozialismus, der durch die selbst ernannte Sozialistin Alexandria Ocasio-Cortez vorangetrieben wird. Sie gehört den Demokraten an und ist als Repräsentantin von New York gerade gewählt worden. Trotz eines Jahresgehalts von über 174.000 Dollar beklagte sich Ocasio-Cortez (mit Trauermine) nach ihrer Wahl darüber, dass es schwierig für sie sein wird, einen Platz in Washington DC zu finden, wo sie auskömmlich wohnen könne – wobei die Stadt fast perfekt ist, um dem Wunsch von de Blasio zu genügen, das alles Privateigentum in der Stadt verschiedenen Niveaus der Regierung gehört und diese direkt oder unter scharfen Auflagen bestimmt, wie mit diesem Eigentum umgegangen werden darf. Ich habe eine Nachricht für Ocasio-Cortez: die meisten Menschen, selbst die in DC, müssen mit viel weniger auskommen als sie jetzt einstreicht.

Trotz ihrer Bemühungen, mit dem Gehalt einer Prinzessin eine bezahlbare Wohnung zu finden, hat Ocasio-Cortez die Hybris zu behaupten, dass der Kongress und die Ämter in DC die Weisheit haben, die Wahl der Energiequelle aller Bürger der USA in der gesamten Nation zu kontrollieren und zu lenken.

Ocasio-Cortez führte Proteste an vor dem Büro der langzeitlichen Führerin der Demokratischen Fraktion im Kongress Nancy Pelosi. Dabei forderte sie eine stärkere Kontrolle der Regierung über das Energiesystem der Nation im nächsten Kongress.

Ocasio-Cortez hat etwas ins Spiel gebracht, das sie einen „neuen grünen Deal“ nennt, welcher „die Investition von Billionen Dollar“ erfordert. Damit sollen die USA bis zum Jahr 2035 zu 100% auf erneuerbare Energie umgestellt werden.

Ihr grüner neuer Deal ist nichts weiter als ein wieder aufgewärmter Sozialismus bzgl. Steroiden, angewendet auf Energie.

Ocasio-Cortez steht nicht allein mit ihren uninformierten Standpunkten von Wirtschaft und Geschichte. Energie-Sozialismus hat die Vorstellungen vieler Demokraten korrumpiert. Hunderte Kandidaten der Demokraten für lokale, staatliche und föderale Behörden in den Midterm-Wahlen 2018 unterzeichneten eine Versprechung, sich für den Übergang zu 100% Erneuerbare einzusetzen. Ich hatte keine Zeit zu schauen, wie viele dieser Kandidaten gewonnen haben, aber zweifellos waren es viele, die jetzt die Macht haben, den Verbrauch billiger und zuverlässiger fossiler Treibstoffe zu limitieren und stattdessen den Verbrauch kostspieliger erneuerbarer Energie anzuordnen.

Nach den Gewinnen der so genannten progressiven Demokraten in den Wahlen 2018 hat die Anzahl der demokratischen Gesetzgeber, welche die radikale Forderung „weg von Fossilen“ in Gestalt eines Better Future Act (Off Act) unterstützen, zweifellos zugenommen. Der Abgeordnete Tulsi Gabbard aus Hawaii brachte den Off Act im September 2017 ein, ohne dass die Öffentlichkeit davon groß Notiz genommen hat. Das Gesetz würde „100% erneuerbare Energie bis 2035 (und 80% bis 2027)“ vorschreiben, ebenso wie ein „Moratorium von Projekten bzgl. fossiler Treibstoffe, ein Verbot von Öl- und Gasexporten und den Straßen- und Schienenverkehr zu 100% auf Erneuerbare umzustellen“.

Diese von Umwelt-Extremisten in vollem Umfang unterstützte Politik würde Millionen Arbeitsplätze vernichten und den USA einen gewaltigen Nachteil verschaffen im Wettbewerb mit anderen Ländern, vor allem China, Indien, Russland und Anderen, wo die Umwelt-Gesetzgebung viel weniger rigoros ist als bei uns.

Energie ist das Lebenselixier der Wirtschaft und für alles, was wir tun. Gibt man der Regierung sogar noch mehr Kontrolle über die Entwicklung und den Verbrauch der Energie als jetzt schon vorhanden, würde es zu Chaos und Elend führen. Kontrolliert werden sollen ja auch die fundamentalen Entscheidungen der Bürger darüber, wie sie sich im Lande fortbewegen, welche Arten elektronischer Geräte sie benutzen und wann und wie diese aufgeladen werden; wie sie ihre Wohnungen beleuchten, heizen, worin sie kochen und wie sie zu Hause Klima-Kontrolle ausüben; welche Arten der Energie-Investitionen sie in ihren Renten-Portfolios wollen und welche Arten von Energie-Ressourcen die Unternehmen entwickeln, verbreiten und verbrauchen dürfen.

Wind, Solar und andere Arten erneuerbarer Energie sind teurer und unzuverlässiger als traditionelle Energiequellen wie Erdgas und Kohle. Das erklärt, warum Staaten, welche erneuerbare Energie vorschreiben oder subventionieren oder fossile Treibstoffe hoch besteuern, höhere Strom- und Benzinpreise haben als jene Staaten mit niedrigeren Benzinsteuern und in denen der Verbrauch Erneuerbarer nicht vorgeschrieben wird.

Die US-Wirtschaft wird von der ganzen Welt beneidet. Sie beruht auf einem Energiesystem, welches primär von relativ billigen und zuverlässigen Treibstoffen erhalten wird. Die Einführung des Energie-Sozialismus‘, wie es von den Demokraten vorangetrieben wird, droht Familien zu verarmen und das Stromnetz und die Ökonomie kollabieren zu lassen.

Energie-Sozialismus kann unsere Probleme nicht lösen, aber er kann alles sehr viel schlimmer machen.

Quellen: Environment & Climate News; Alexandria Ocasio-Cortez; New York Magazine

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Klimawissenschaft: politisiert und nicht vertrauenswürdig

Während einer Fragestunde in einer Vorlesung der Cambridge Union, der ältesten Debattier-Gesellschaft der Welt, sagte Prof. Jordan Peterson von der University of Toronto: „Man kann den Daten nicht trauen“, welche die Grundlage der Wissenschaft bilden, die von Klima-Alarmisten herangezogen werden, um von der Regierung Maßnahmen zu verlangen, den Verbrauch fossiler Treibstoffe zu beenden als Kampfmaßnahme gegen den Klimawandel. Die Wissenschaft sei weitgehend politisiert.

Peterson, der zwei Jahre lang einem UN-Komitee für nachhaltige Entwicklung angehörte und wo er für Umweltthemen zuständig war einschließlich einer vermeintlichen globalen Erwärmung sagte:

„Es ist sehr schwierig, die Wissenschaft von der Politik zu separieren … Hier folgt eines der schlimmsten Dinge des ganzen Durcheinanders. Wenn Sie Ihre Projektionen zum Klimawandel, welche schon jetzt sehr unzuverlässig sind, weiter in die Zukunft projizieren, werden die Messfehler mit der Zeit immer größer, offensichtlich deshalb, weil sich die Fehler akkumulieren. Falls man 50 Jahre in die Zukunft geht, sind die Fehlerbalken rund um die Projektionen bereits so groß, dass wir nicht in der Lage wären, positive und negative Auswirkungen von irgendetwas zu messen, dass wir hier und heute tun: Wie um alles in der Welt kann man da ein Problem lösen, wenn man nicht einmal die Konsequenzen Ihrer Maßnahmen messen kann?“

Peterson nannte Deutschland als ein Beispiel für den Schaden, der angerichtet wird durch vergebliche Bemühungen der Regierung, einen angeblichen anthropogenen Klimawandel zu bekämpfen. Trotz der Investition Hunderter Milliarden Dollar in Wind- und Solarenergie wird Deutschland seine bis 2020 gesetzten Ziele zur Reduktion von Treibhausgasen verfehlen, sagte Peterson.

„Deutschlands Klima-Programm war eine einzige Katastrophe, und alles, was geschah war, dass der Strompreis in die Höhe geschossen ist. Das ist keine Lösung!“ Soweit Peterson.

Selbst falls die Menschen zum Klimawandel beitragen, wären die Opfer dafür, diesen abzuschwächen, weit schlimmer als die Schäden, die der Klimawandel anrichten könnte. Peterson weiter:

„Nun, was wollen wir machen? Wollen Sie aufhören, Wärme zu haben? Wollen Sie aufhören, Strom zu verbrauchen? Wollen Sie das Autofahren einstellen? Die Züge anhalten? Ihre Handys nicht mehr benutzen? Nichts davon werden sie tun, und das ist kein Wunder“.

Mehr: Daily Caller

Link zu beiden Beiträgen: https://www.heartland.org/news-opinion/news/green-new-deal-is-old-socialist-despotism

Übersetzt von Chris Frey EIKE