Das deutsche Diesel-Desaster & die Lektionen von ,Dieselgate‘

Für Angela Merkel war das Jahr 2018 ein sehr schlechtes Jahr. Außenstehende hörten das Wort „Migranten“ jedes Mal, wenn sie eine Wahlschlappe hinnehmen musste. Aber viel höher im Interesse der Wähler in Deutschland stand das Schicksal der von ihnen gekauften Diesel-Autos – gekauft, weil man ihnen gesagt hatte, dass dies gut bzgl. Klimawandel sei.

Im Mai war Hamburg die erste Stadt, in der für alle Diesel-Fahrzeuge in der Innenstadt ein Fahrverbot verhängt worden war, außer für die neuesten Modelle. Oder zumindest Teile der Innenstadt – die Teile nämlich, die verdächtig nahe an Luftgüte-Messpunkten lagen.

In anderen großen Städten wie Köln, Bonn und Düsseldorf wurden immer strengere Verbote in Kraft gesetzt – dank Klagen einer suspekten „Umwelthilfe“. In Stuttgart, der Heimat von Daimler und Porsche, wird man ein stadtweites Verbot erlassen. In Frankfurt, der Finanzhauptstadt des Landes, wurde angeordnet, dass ein Viertel aller registrierten Fahrzeuge der Stadtbewohner nicht mehr fahren dürfen. Sogar ein Autobahn-Teilstück nahe Essen wird für Diesel gesperrt.

In typischer Manier eierte Frau Merkel nachdrücklich durch verschiedene parteiinterne Wahlen, wobei sie darauf hinwies, dass die Autobauer in Deutschland für diesen Schlamassel aufkommen, nicht die Steuerzahler oder Autobesitzer. Die Wähler wurden nicht getäuscht. Inzwischen werden die Belastungen für die deutsche Autoindustrie erwähnt, zuletzt von der Bundesbank, als Faktor im plötzlichen und ominösen ökonomischen Rückgang in Europa.

Die Gerichtsverfahren bzgl. Luftgüte waren von der sog. „Deutschen Umwelthilfe“ oder DUH angestrengt worden. Finanziert wird dieser Verein hauptsächlich durch Zuwendungen von der Bundesregierung und einigen Landesregierungen (und von Toyota).

Es ist nicht hilfreich, dass die DUH selbst einst ein Bekehrer bzgl. „sauberem Diesel“ war, die sogar die Technologie bei US-Umweltgruppen angepriesen hatte als einen schnelleren Weg zur Reduktion von Kohlendioxid-Emissionen als auf Elektroautos zu warten.

Diesel stößt etwas weniger CO2 pro Meile aus als Benzin, erzeugt aber mehr Smog und Feinstaub, was sich als nicht fixierbar erwies. Erinnert man sich noch an den Volkswagen-Skandal des Jahres 2015, als US-Gesetzeshüter die Scharade beendeten mittels der Entdeckung, dass Emissionen importierter VWs um 400% schlimmer waren als in der Werbung versprochen?

Bis auf den heutigen Tag will niemand in Europa den größten Betrug bzgl. des inzwischen nicht mehr existenten Vorschriften-Fetischs für Diesel anerkennen.

Wie man es auch dreht und wendet, Autos sind einfach nicht der große Teil eines angeblichen CO2-Problems. Personenwagen stehen in 95% der Zeit still. Flugzeuge, Eisenbahnen, Schiffe, Lastwagen, Busse und andere kommerzielle Fahrzeuge machen deutlich mehr als die Hälfte aller Emissionen aus, welche global im Transportbereich anfallen. Und der Transportbereich selbst trägt nur zu 14% zu allen Emissionen bei.

Und was die reflexartige Antwort von Gruppen wie der Union of Concerned Scientists angeht: Ja, aber Emissionen von Straßenfahrzeugen haben einen signifikanten Anteil an de Gesamtemissionen in den USA und Europa.

Hier handelt es sich um ein perfektes Beispiel für bedeutungslosen politischen Aktionismus, dem dominanten Motiv in der Klimapolitik. Dem Planeten ist es egal, wo es zu den Emissionen kommt. Die USA und Europa mögen gemeinsam das Fahren insgesamt verbieten, und das würde keinen messbaren Unterschied ausmachen. Falls wirklich ein Druckmittel gegen CO2 erforderlich wäre, müssten das Ziel die Schwerindustrie, Stromerzeugung sowie Heizen und Kochen sein.

Warum also die Besessenheit bzgl. Autos? Das ist ein mentales Erbe der Luftverschmutzungs-Kampagnen der siebziger Jahre. Für viele Wähler bleibt das Auto ein sündhaftes Objekt. Ökogruppen können bzgl. ihrer Selbst-Beweihräucherung nichts falsch machen, wenn sie sich als Kämpfer gegen das Automobil gerieren. Trotzdem erreichen sie praktisch nichts hinsichtlich des vermeintlichen CO2-Problems.

Folge: Irrsinnige Mengen politischen Kapitals werden ausgegeben, um bedeutungslose Reduktionen von Autoabgasen zu erringen, anstatt das Geld dort auszugeben, wo es etwas Gutes bewirken könnte (wie etwa die Wiederbelebung der Kernkraft). Ein typisches Beispiel ist ein neuer europäischer Standard, welcher vor zwei Wochen angekündigt worden ist und welchem zufolge bei neuen Autos bis zum Jahr 2030 Emissions-Reduktionen um 37,5% erforderlich wären.

Schon jetzt ist klar, dass man dieses Ziel erreichen will mittels der Autohersteller, welche den Verbraucher subventionieren, damit dieser Elektroautos kauft. Die Europäer tun so, als ob diese Fahrzeuge mit Wind- und Solarstrom aufgeladen werden können. Das wird nicht so sein. Deutschland rodet bereits jetzt einen Wald, um eine neue Kohlemine, um die schwer subventionierte, aber völlig unzureichende Wind- und Solarenergie zu stützen.

Europas Diesel-Narretei rangiert in der Rubrik eines kolossalen politischen Pfuschs.

Der ganze Beitrag steht hier. Bei der GWPF wird schon seit Jahren ausführlich über Dieselgate geschrieben, und zwar hier.

Link: http://www.thegwpf.com/germanys-diesel-disaster-the-lessons-of-dieselgate/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die übertriebene und irreführende Problematik „globale Erwärmung“

Wenn man es mit einem wissenschaftlichen Problem wie etwa der globalen Erwärmung zu tun hat, bei dem wir keine eindeutige experimentelle Bestätigung erhalten können hinsichtlich der Ursachen für diesen Vorgang (aus dem einfachen Grund, dass wir das Experiment nicht wiederholen können; wir haben nur die eine Realisation der Klima-Entwicklung), können wir eine Meinung formulieren auf der Grundlage der bestehenden wissenschaftlichen Beweise, des gegenwärtigen Wissens, möglicher Theorien und Hypothesen. Aber wir sollten skeptisch sein hinsichtlich von Behauptungen, dass die Wissenschaft eines komplizierten und unvorhersagbaren Systems settled ist.

Niemand bestreitet, dass die Temperatur des Planeten während der letzten 120 Jahre oder so gestiegen ist. Ja, die Temperatur ist insgesamt gestiegen. Aber es gibt eine Fülle von Fragen, warum das so ist.

Im gegenwärtigen Tatbestand hinsichtlich globaler Erwärmung ist die Meinung geteilt zwischen zwei großen Lagern. Ein großer Teil der Klimawissenschaftler argumentiert, dass der größte Teil, wenn nicht die gesamte globale Erwärmung auf anthropogene Auswirkungen zurückzuführen ist, verursacht hauptsächlich durch Kohlendioxid-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Treibstoffe. Ein weiteres Lager teilt das andere Extrem: Das sind all jene, die argumentieren, dass Menschen nichts mit der globalen Erwärmung zu tun haben und dass all das Aufhebens darum eine Verschwörung ist, um die industrielle Welt zu zerschlagen.

Letztere nennen Erstere „Katastrophisten“ oder „Alarmisten“, während die erste Gruppe wiederum Letztere als „Leugner“ bezeichnet. Diese kindische Unterteilung wird vervollständigt durch eine dritte Gruppe, die „Skeptikern“, wozu auch ich mich zähle. Wir hinterfragen die extremen Glaubensbekenntnisse und versuchen auf alle wissenschaftliche Beweise zu schauen, bevor wir uns eine Meinung bilden (wobei übrigens die erste Gruppe auch die Skeptiker als Leugner betrachtet).

Im Gemenge von Leugnern, Skeptikern und Gläubigen wurde die Wissenschaft beeinträchtigt. Normalerweise befasse ich mich nicht mit Pseudo-Wissenschaftlern, Medien und ignoranten Personen, welche die Freiheit des Internets dazu missbrauchen, unsinnige Beiträge und Kommentare zu schreiben. Aber ich wurde immer argwöhnischer hinsichtlich dessen, was hinsichtlich der Debatte um die übertriebene und fehlgeleitete Problematik Globale Erwärmung vor sich geht – wofür bestimmte Fernseh-Rubriken [in den USA „Meet the Press“, Anm. d. Übers.] ein typisches Beispiel sind, wollen die Moderatoren doch den „Leugnern“ der globalen Erwärmung und dass die Wissenschaft „settled“ ist, keinen Platz mehr einräumen.

Die Tatsache, dass Wissenschaftler, welche nicht mit dem Mainstream übereinstimmende Ergebnisse vorlegen, als Leugner apostrophiert werden, ist eine Rückwärts-Mentalität. Wir leben nicht mehr im Mittelalter, als Galileo etwas bekennen musste, von dem er wusste, dass es falsch war, nur um sein Leben zu retten. In der Wissenschaft geht es ausschließlich um Beweise, nicht um Glaube. In dieser Hinsicht bin ich ein Skeptiker nicht nur hinsichtlich der globalen Erwärmung, sondern auch vieler anderer Aspekte der Wissenschaft.

Alle Wissenschaftler sollten Skeptiker sein. Das Klima ist zu kompliziert, um dessen Variabilität nur einer einzigen Ursache zuzuordnen. Zuallererst müssen wir die natürliche Klima-Variabilität verstehen (was bisher eindeutig nicht der Fall ist). Nur dann können wir Größenordnung und Ursache von Klimawandel abschätzen. Wissenschaft hätte niemals Fortschritte gemacht, wenn es keine Skeptiker gäbe. Alle Modell-Projektionen für das 21. Jahrhundert haben nicht die Verlangsamung der Erwärmung des Planeten prognostiziert – trotz der Tatsache, dass Kohlendioxid-Emissionen unverdrossen weiter steigen. Wissenschaft ist niemals settled. Falls das doch der Fall wäre, sollten wir alles einpacken und nach Hause gehen.

Meine Forschungen der letzten Jahre konzentrierten sich auf Klima-Variabilität und Klima-Dynamik. Es ist meine Meinung als Gelehrter, dass viele Kräfte zur Variation der globalen Temperatur beitragen. Menschliche Aktivitäten, die Ozeane, außerirdische Kräfte (Sonnenaktivität und kosmische Strahlen) sowie andere Faktoren sind allesamt in dem Gemisch enthalten. Natürlich können menschliche Aktivitäten der primäre Grund sein, aber ohne starke Beweise hinsichtlich des prozentualen Anteils möchte ich jedem dieser drei Hauptkräfte jeweils ein Drittel zuordnen.

Zwei letzte Punkte. Erstens, alle Wechselwirkungen der Menschen mit der Umwelt sind Teil unserer technologischen Entwicklung. Während dieser Entwicklung konnten wir nicht einfach aus dem Dunklen Zeitalter in die Ära sauberer Energie-Technologie eintreten. Es gab keine andere Möglichkeit als die Verbrennung fossiler Treibstoffe und anderer belastender Mittel. Reicht das aus, um den Planeten zu ruinieren mittels Veränderung des Klimasystems – eines Systems, dass während aller Zeitalter große Änderungen durchlaufen hat?

Zweitens, während wir alles in unserer Macht stehende tun sollten, uns um unseren Planeten zu kümmern, ist globale Erwärmung nicht der einzige dringende planetarische Notfall. Überbevölkerung, Armut, Infektionskrankheiten und die Auswirkung der Globalisierung bei der Ausbreitung derselben, die Trinkwasser-Krise, Verfügbarkeit von Energie und Nahrungsmittel, politische Instabilität und Terrorismus, die globale Ökonomie, ja sogar die Cyber-Sicherheit sind weitaus dringlichere Probleme mit möglicherweise katastrophalen Folgen für die Menschheit.

Anastasios Tsonis is emeritus distinguished professor at the University of Wisconsin-Milwaukee. He is the author of more than 130 peer reviewed papers and nine books. He is a member of the GWPF’s Academic Advisory Council.

Link: http://www.thegwpf.com/anastasios-tsonis-the-overblown-and-misleading-issue-of-global-warming/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Windtur­binen sind weder sauber noch grün, und sie erzeugen Null globale Energie

Von derartigen Ankündigungen und von den obligatorischen Bildern von Windturbinen in jeder BBC-Reportage kann man den Eindruck bekommen, dass die Windenergie heute einen großen Beitrag zur Welt-Energie ausmacht. Es wäre ein falscher Eindruck. Der Windenergie-Beitrag ist immer noch nach Jahrzehnten – nein, Jahrhunderten – der Entwicklung trivial bis fast irrelevant.

Quizfrage: Bis zur nächsten ganzen Zahl, welchen Prozentanteil beim Weltenergieverbrauch hatte Windenergie im Jahr 2014, dem letzten Jahr, au dem zuverlässige Zahlen vorliegen? Waren es 20%, 10% oder 5%? Nichts dergleichen: es waren 0%. Das heißt, gerundet auf die nächste ganze Zahl gab es immer noch keine Windenergie auf der Erde.

Selbst kombiniert betrachtet decken Wind und Solar via Photovoltaik weniger als 1% des globalen Energiebedarfs. Aus den Key Renewables Trends der International Energy Agency (IEA) aus dem Jahr 2016 geht hervor, dass Wind im Jahre 2014 gerade mal 0,46% des globalen Energieverbrauchs ausmachte. Solar und Wind kombiniert machten 0,35% aus. Und man vergesse nicht, das ist die Gesamt-Energie, nicht nur Strom, welcher weniger als ein Fünftel aller verbrauchten Energie ausmacht. Den Rest stellen feste, flüssige und gasförmige Treibstoffe, welche die Grundlage sind für Heizung, das Transportwesen und die Industrie.

Es ist nicht schwer, diesbezügliche Zahlen zu finden, aber sie tauchen in den Berichten der Lobby der Unzuverlässigen (Wind und Solar) nicht an prominenter Stelle auf. Ihr Trick besteht darin, hinter dem Statement zu verstecken, dass fast 14% der Weltenergie aus Erneuerbaren besteht, mit der Implikation, dass dies Wind und Solar sein soll. Tatsache ist aber, dass der sehr große Löwenanteil – drei Viertel – Biomasse ist (hauptsächlich Holz), und ein sehr großer Teil hiervon ist ,traditionelle Biomasse‘, also Reisig und Brennholz und Dung, welcher in den Wohnungen in armen Ländern zum Kochen verbrannt wird. Diese Menschen brauchen diese Energie, aber sie zahlen einen hohen Preis dafür in Gestalt von gesundheitlichen Problemen infolge Rauchvergiftungen.

Selbst in reichen Ländern, in denen man mit subventionierter Wind- und Solarenergie spielt, stammt ein sehr großer Teil ihrer erneuerbaren Energie aus Holz und Wasserkraft, den zuverlässigen Erneuerbaren. Inzwischen ist aber der Welt-Energiebedarf seit fast 40 Jahren um etwa 2% pro Jahr gestiegen. Zwischen 2013 und 2014 hat er den Zahlen der IEA zufolge um nahezu 2000 Terawatt-Stunden zugenommen.

Falls Windturbinen diese gesamte Zunahme abdecken sollten, wie viele davon müssen dann jedes Jahr errichtet werden? Die Antwort lautet: fast 350.000, da eine Zwei-Megawatt-Turbine etwa 0,005 Terawatt-Stunden pro Jahr erzeugen kann. Das sind eineinhalb mal so viele wie bisher weltweit errichtet worden sind, seit nämlich Regierungen zu Beginn dieses Jahrhunderts angefangen haben, riesige Geldsummen der Verbraucher in diese so genannte Industrie zu pumpen.

Bei einem Landverbrauch von – sehr grob geschätzt – 50 Acres [ca. 20 ha] pro Megawatt, was typisch ist für Windparks, würden derartig viele Turbinen eine Landfläche benötigen, die größer ist als die Britischen Inseln einschließlich Irland. In jedem Jahr! Falls wir dies 50 Jahre lang beibehalten würden, hätten wir jede Quadratmeile [ca. 2,5 km²] einer Landfläche von der Größe Russlands mit Windparks zugepflastert. Und noch einmal: Dies würde lediglich die Zunahme des Bedarfs decken und nicht die riesige bestehende Versorgung mit fossilen Treibstoffen ersetzen, welche derzeit 80% des globalen Energiebedarfs decken.

Und man verrenne sich nicht in dem Gedanken, dass Windturbinen immer effizienter werden könnten. Es gibt eine Obergrenze der aus einem fließenden Medium zu extrahierenden Energie, nämlich das Betz-Limit, und Windturbinen sind dieser Obergrenze schon sehr nahe. Deren Effektivität (der Kapazitäts-Faktor, um den technischen Terminus zu gebrauchen) wird bestimmt durch den verfügbaren Wind, und der variiert nach seinem eigenen Willen von Sekunde zu Sekunde, Tag für Tag, Jahr für Jahr.

Als Maschinen sind Windturbinen heute schon ziemlich gut. Das Problem ist die Ressource Wind selbst, und daran können wir nichts drehen. Es ist ein wild fluktuierender Strom geringer Energiedichte. Die Menschheit hat aufgehört, diese Ressource für das Transportwesen und mechanischen Antrieb zu nutzen, und zwar aus guten Gründen. Es ist einfach keine gute Ressource.

Was den Ressourcenverbrauch und Auswirkungen auf die Umwelt betrifft, sind die direkten Auswirkungen von Windturbinen – sie töten Vögel und Fledermäuse, es werden zu deren Errichtung massive Beton-Fundamente in unberührte Landschaften gesetzt – schlimm genug. Aber nach der Devise ,aus den Augen, aus dem Sinn‘ ist die gewaltige Verschmutzung in der Inneren Mongolei, welche aus den Abbau seltener Erdmetalle für die Magneten in den Turbinen resultiert. Dies erzeugt giftigen und radioaktiven Abfall in epischen Ausmaßen, weshalb die Phrase ,saubere Energie‘ ein so schlechter Witz ist, dass die Minister jedes Mal schamrot werden sollten, wenn diese Phrase über ihre Lippen kommt.

Aber es kommt noch schlimmer. Abgesehen von den Rotorblättern aus Fiberglas bestehen Windturbinen zumeist aus Stahl mit Beton-Fundament. Sie brauchen etwa 200 mal so viel Material pro Kapazitäts-Einheit wie moderne kombinierte cycle gas turbines [Kombizyklus-Gasturbinenanlage?]. Stahl wird mittels Kohle hergestellt, nicht nur um die Hitze zum Schmelzen von Eisen zu erzeugen, sondern auch, um den Kohlenstoff in die Legierung zu bringen. Auch Zement wird oftmals mittels Verbrauch von Kohle hergestellt. Die ganze Maschinerie ,sauberer‘ Erneuerbarer ist das Ergebnis der Fossile-Treibstoffe-Ökonomie, zum größten Teil der Kohle-Ökonomie.

Eine Zwei-Megawatt-Turbine wiegt etwa 250 Tonnen, einschließlich des Mastes, der Gondel, des Rotors und der Rotorblätter. Global benötigt man etwa eine halbe Tonne Kohle, um eine Tonne Stahl herzustellen. Man füge weitere 25 Tonnen Kohle hinzu für die Herstellung des Zements, und man kommt auf 150 Tonnen Kohle pro Turbine. Wenn wir jetzt also 350.000 Windturbinen pro Jahr errichten (oder eine geringere Anzahl noch größerer Turbinen), würde nur der zusätzliche Energiebedarf 50 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr erfordern. Das ist etwa die Hälfte des Steinkohle-Abbaus in der EU.

Man vergebe mir, wenn man das früher schon einmal gehört hat, aber ich habe ein kommerzielles Interesse an Kohle. Nach oben Gesagtem scheint es so, als ob mir das schwarze Zeug auch ein kommerzielles Interesse an ,sauberer‘, grüner Windenergie verschafft.

Warum nenne ich alle diese Zahlen? Weil ich zeigen möchte, dass es aus Gründen, die auf der Hand liegen, absolut sinnlos ist, auch nur zu denken, dass Windenergie irgendeinen signifikanten Beitrag zur Welt-Energieversorgung leisten kann, geschweige denn zur Reduktion von Emissionen, ohne den Planeten zu ruinieren. Schon vor Jahren hat David MacKay die Arithmetik dieser unzuverlässigen Erneuerbaren vorgestellt.

Die Wahrheit ist: Falls man eine Zivilisation mit weniger Treibhausgas-Emissionen mit Energie versorgen will, dann sollte man hinsichtlich der Energieversorgung einen Übergang zu Erdgas in Erwägung ziehen. Dessen Reserven sind – dank horizontaler Bohrtechnik und hydraulischem Brechen – wesentlich reichlicher vorhanden als wir es uns je erträumt haben. Es ist auch der fossile Treibstoff mit den geringsten Emissionen. Damit kann die Emissions-Intensität unserer Bildung von Wohlstand tatsächlich sinken, während unser Wohlstand weiterhin zunimmt. Gut.

Und lassen wir einen Teil dieses steigenden Wohlstands von Kernkraft erledigen, Kernspaltung und Kernfusion, was in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts die Energieversorgung übernehmen kann. Das ist eine machbare, saubere Energiezukunft. Alles andere ist politische Schaumschlägerei, und zwar eine, die kontraproduktiv als Klimapolitik ist und – das ist am schlimmsten – die Armen beraubt, um die Reichen sogar noch reicher zu machen.

Link: https://www.spectator.co.uk/2017/05/wind-turbines-are-neither-clean-nor-green-and-they-provide-zero-global-energy/ via http://icecap.us/index.php/go/new-and-cool

Übersetzt von Chris Frey EIKE




2018: Globale Temperaturen sinken das zweite Jahr in Folge

Die Version 6.0 der globalen mittleren Temperaturanomalie der unteren Troposphäre (LT) lag im Dezember 2018 bei +0,25°C, das ist etwas niedriger als der Wert vom November mit +0,28°C:

Abbildungen: Die gemittelten globalen Temperaturanomalien der unteren Troposphäre (Abweichung vom monatlichen Mittel des Zeitraumes 1981 bis 2010). Die Mittelung über 13 Monate soll einen Hinweis geben auf die geringere Häufigkeits-Variationen in den Daten. Die Wahl von ausgerechnet 13 Monaten ist irgendwie willkürlich … eine seltsame Anzahl von Monaten, die es erlaubt, Monate ohne Zeitverzögerung zwischen den beiden geplotteten Zeitreihen darzustellen. Die Inklusion von zwei der gleichen Kalendermonate an den Endpunkten der 13 Monate langen Mittelungs-Periode macht hinsichtlich der Interpretation keine Probleme, weil der jahreszeitliche Temperaturzyklus entfernt worden ist – ebenso wie die Unterscheidung zwischen Kalendermonaten. (…)

Die gemittelte globale Temperaturanomalie 2018, adjustiert nach Anzahl der Tage in jedem Monat, beträgt +0,23°C, was das Jahr 2018 zum sechstwärmsten Jahr in der nunmehr 40 Jahre langen Satelliten-Ära.

Der lineare Temperaturtrend der globalen mittleren Temperaturanomalien der unteren Troposphäre von Januar 1979 bis Dezember 2018 bleibt bei +0,13°C pro Dekade.

Striche

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: http://www.thegwpf.com/2018-global-temps-drop-for-third-year-in-a-row/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Lasst uns den Klima-Geldern folgen!

Gelingt das nicht, verlangt CCI stetig steigende Steuern auf Treibstoffe mit Kohlenstoff-Grundlage und Kohlendioxid-Emissionen.

Wie jedoch die jüngsten Proteste der ,Gelbwesten‘ in Frankreich und auch der jüngste Klima-Zirkus in Polen zeigten, ist die Welt nicht bereit, diesem dunklen Weg zu folgen. Alle Länder weltweit erweitern ihren Verbrauch der zuverlässigen fossilen Treibstoffe, und Familien wollen nicht ihren Lebensstandard oder ihre Bemühungen um ein besseres Leben zurückschrauben.

Außerdem sind Vorhersagen von Computer-Modellen vollkommen von den Beobachtungen in der realen Welt abgekoppelt. Es gibt keinerlei Beweise für Behauptungen, dass die geringen Änderungen der Temperatur und von Klima/Wetter gefährlich, beispiellos oder vom Menschen verursacht sind anstatt von den mächtigen solaren, ozeanischen und anderen natürlichen Kräften, die ähnliche oder weitaus ernstere Klimaänderungen in der gesamten Historie verursacht hatten.

Noch wichtiger ist, dass die CCI-„Lösungen“ eine beispiellose Störung der modernen industrialisierten Gesellschaften wären, mit permanenter Armut und Krankheiten in armen Ländern sowie ernsten ökologischen Schäden weltweit.

Wind und Sonnenschein – nichts dergleichen, was für die Energieversorgung der Zivilisation erforderlich ist, ist sauber, grün, erneuerbar, klimafreundlich oder nachhaltig. Zehner-Milliarden Tonnen Felsgestein müssten bewegt werden, um die Milliarden Tonnen Erze zu extrahieren, die Millionen Tonnen Metalle, Beton und andere Materialien herzustellen ebenso wie die Millionen Windturbinen und Solarpaneele und diese auf Millionen Quadratkilometer Naturlandschaft zu installieren – nur um teure, flatterhafte Energie zu erzeugen, welche fast durchweg für die Bedürfnisse der Menschen ungeeignet ist. Jeder Schritt in diesem Verfahren erfordert fossile Treibstoffe – und in einigen Abbaugebieten ist sogar Kinderarbeit an der Tagesordnung.

Wie reagieren CCI-Alarmisten auf diese Punkte? Überhaupt nicht! Sie lehnen es ab, sich in zivilisierte Diskussionen einzulassen oder diese auch nur zu erlauben. Sie zetern, dass jeder, der die „Wissenschaft vom Klimawandel leugnet“, auf der Gehaltsliste von Big Oil steht und folglich einen starken Interessenkonflikt und keine Glaubwürdigkeit besitzt, weshalb man solche Leute getrost ignorieren kann.

„Widerlegungen“ meines vorigen Beitrags mit dem Titel „We are still IN” zogen als „zuverlässige Quellen“ Greenpeace und den DeSmogBlog heran und enthielten Behauptungen, dass ich „in Verbindung stehe“ mit „rechtsgerichteten Denkfabriken, welche hinsichtlich des vom Menschen verursachten Klimawandels skeptisch“ sind. Eine davon erhielt „582.000 Dollar von ExxonMobil“ über einen Zeitraum von 14 Jahren, eine andere „5.716.325 Dollar von Koch Foundations“ über 18 Jahre, und die Koch Brothers zahlten „mindestens 100.343.292 Dollar an Gruppen, welche die Klimawandel-Wissenschaft seit 20 Jahren leugnen“, wie meine Widersacher geltend machen.

Diese Beiträge machen jeweils jährlich 41.571 Dollar aus, 317.574 Dollar pro Jahr* und 59.728 Dollar pro Organisation pro Jahr – um Zuwendungen aufzubringen und Denkfabriken zu finanzieren, welche sich mit multiplen sozialen Themen, Steuern, Bildung und anderen Dingen befassen – nicht nur mit Energie und Klimawandel.

[*Den Unterschied zwischen den englischen Termini „annually“ und „per year“ konnte ich nicht herausfinden. Anm. d. Übers.]

Aber nehmen wir mal für einen Moment an, dass Geld – besonders die Finanzierung seitens jedweder Organisation, welche irgendeine Art finanzielles, regulatorisches oder anderes „Sonderinteresse“ bzgl. des Ergebnisses dieser andauernden Energie- und Wirtschaftsdebatte hat – einem Forscher zugute kommt, welcher nicht in der Lage ist, Fakten fair und ehrlich zu analysieren.

Dann wende man jene Null-Toleranz, Null-Glaubwürdigkeit der Standards der Greenpeace-DeSmogBlog-CCI auf eben jene Klima-Alarmisten und deren Alliierte an – welche bestimmen, die Debatte zu beenden und ihre Wind-, Solar- und Biotreibstoff-Politik der Welt aufzuzwingen. Woher bekommen sie ihr Geld, und wie viel bekommen sie?

Der Milliardär und potentielle Präsidentschafts-Kandidat Michael Bloomberg zahlte dem Sierra Club 110 Millionen Dollar über einen Zeitraum von sechs Jahren zur Finanzierung der Anti-Kohlestrom-Kampagne dieser Organisation. Chesapeake Energy übergab dem Club 26 Millionen Dollar über drei Jahre, um sich für Erdgas einzusetzen und Kohle zu attackieren. Zehn wohlhabende Links-Organisationen gaben weitere 51 Millionen Dollar über acht Jahre sowohl an den Club als auch an andere Umweltgruppen für deren Krieg gegen Kohle.

Über einen Zeitraum von 12 Jahren zahlte die Environmental Protection Agency EPA ihren 15 Mitgliedern des Clean Air Scientific Advisory Committee 181 Millionen Dollar an Zuwendungen – und erhielt im Gegenzug rasche Zustimmung für verschiedene Vorschriften bzgl. Luftqualität. Sie zahlte der American Lung Association 20 Millionen Dollar, damit diese sich hinter die Vorschriften stellt.

Während der Obama-Jahre zahlten die EPA, das Innenministerium und andere Regierungs-Agenturen Umwelt-Interessengruppen Zehner-Millionen an geheimen sue-and-settle lawsuit payoffs [?] bzgl. Dutzender Vorgänge.

Dann kommen wir zum wirklich großen Geld: Steuergelder, welche Regierungs-Agenturen an Wissenschaftler, Computer-Modellierer und Interessengruppen zahlen – nur damit diese den Alarmismus bzgl. globaler Erwärmung und Klimawandel vorantreiben!

Der Ökonom der Heritage Foundation Stephen Moore zitierte jüngst aus Dokumenten der Regierung und anderen Berichten:

* Öffentliche Förderung von Klimawandel-Forschung, Technologie, internationale Assistenz und Übernahme ist gestiegen von 2,4 Milliarden Dollar im Jahre 1993 auf 11,6 Milliarden Dollar im Jahre 2014 mit weiteren 26,1 Milliarden Dollar für Programme bzgl. Klimawandel und Aktivitäten – alles im Rahmen des American Recovery and Reinvestment-Gesetzes aus dem Jahr 2009.

* Die Agenturen zahlten geschätzte 150 Milliarden Dollar bzgl. Klimawandel und als Subventionen für grüne Energie während der ersten Amtszeit von Präsident Obama.

* Darin sind noch nicht die 30% Steuernachlässe/Subventionen für Wind- und Solarenergie enthalten: 8 bis 10 Milliarden Dollar pro Jahr – plus weitere Milliarden aus staatlichen Programmen, welche die Versorger zwingen, teure „grüne“ Energie zu kaufen.

* Der „progressiven“ Climate Policy Initiative zufolge beliefen sich die Klimawandel-„Investitionen“ im Jahre 2013 auf insgesamt 359 Milliarden Dollar – aber dies bleibt noch weit hinter den 5 Billionen Dollar pro Jahr zurück, welche tatsächlich erforderlich sind.

Das IPCC plappert diese raffgierigen Forderungen nach. Es sagt, dass die Welt während der nächsten 17 Jahre 2,4 Billionen Dollar pro Jahr aufwenden muss, um den Übergang zu erneuerbarer Energie zu subventionieren.

Dem Climate Change Business Journal zufolge wurden 1,5 Billionen Dollar pro Jahr für Climate Crisis Inc. bereits im Jahre 2014 aufgebracht, für Forschung, Beratung, Kohlenstoff-Handel und Erneuerbare-Projekte Mit einer jährlichen Zunahme von 6 bis 8% dürften es inzwischen gut und gern 2 Billionen Dollar pro Jahr für die Klima-Industrie sein.

Das Accountability Office der US-Regierung beziffert die Zuwendungen allein seitens der Steuerzahler auf 2,1 Milliarden Dollar pro Jahr für die Klimawandel-„Wissenschaft“ … 9,0 Milliarden für technologische Forschung und Entwicklung [R&D] … und 1,8 Milliarden Dollar pro Jahr für internationale Unterstützung. Die gesamt-Ausgaben der US-Regierung für Klimawandel von 1993 bis 2017 beliefen sich auf insgesamt 179 Milliarden Dollar (!). das sind 20 Millionen Dollar pro Tag!

Auf dem globalen Klima-Maßnahmen-Gipfel im September 2018 haben 29 linksextreme Stiftungen versprochen, über einen Zeitraum von fünf Jahren 4 Milliarden Dollar aufzubringen für ihre neue Katastrophale-Globale-Erwärmung-Kampagne. Der Mitbegründer der Sea Change Foundation Nat Simons stellte klar, dass dies „lediglich eine Anzahlung“ sei!

Und ich selbst werde angeprangert ob meiner Zusammenarbeit mit Organisationen, welche 41.571 bis 59.728 Dollar pro Jahr von Interessen fossiler Treibstoffe erhalten haben … nur weil sie Behauptungen in Frage stellen, dass fossile Treibstoffe ein Klima-Chaos verursachen … und unbequeme Fakten und Fragen formulieren hinsichtlich des Ersatzes von Kohle, Öl und Erdgas durch Wind, Solar und Biotreibstoffe.

Genauso empörend ist: Zehner-Millionen Dollar werden jedes Jahr verschwendet, um „Studien“ zu finanzieren, welche angeblich belegen, dass „rasant zunehmende Treibhausgase“ und „ein vom Menschen verursachter Klimawandel“ gefährliche Hybrid-Kugelfische hervorbringen, den Lachsen ihre Fähigkeit nehmen, Gefahren zu erkennen, Haien ihre Jagdfähigkeiten nehmen, die Anzahl von Tier-Bissen zunehmen und die US-Städte von Ratten überrennen lassen.

Man stelle sich vor, man würde all diese Standards von Greenpeace-DeSmogBlog-Climate Crisis, Inc. all diesen Organisationen und Forschern zuteil werden lassen. Ihre massiven Multi-Milliarden-Dollar-Interessenkonflikte machen sie unfähig, Klima und Energie betreffende Dinge unvoreingenommen und ehrlich zu analysieren – und sie disqualifizieren sie von der Teilnahme an jedweden weiteren Diskussionen über die Energie- und wirtschaftliche Zukunft von Amerika und der ganzen Welt.

Zumindest sind all diese Herrschaften und Institutionen reich und mächtig geworden ob ihres Kesseltreibens bzgl. globaler Erwärmung und Klimakrise. Man sollte sie sofort von jedweder zukünftigen öffentlichen Förderung abschneiden!

Link: http://www.cfact.org/2018/12/30/lets-do-follow-the-climate-money/

Übersetzt von Chris Frey EIKE