Energie aus Plastik ist ein Win-Win

Man stelle sich vor, unsere Autos würden betankt mit Wasserstoff oder Diesel, gewonnen aus Plastikabfällen, oder unsere Wohnungen würden mit Treibstoff beheizt aus diesen Abfällen. Mehr Treibstoff aus Plastik bedeutet weniger aus dem Boden geholter Treibstoff und weniger Plastikabfälle in der Landschaft.

Tatsächlich erzeugen Technologien zur Energiegewinnung aus Plastik flüssiges Petroleum, darunter synthetisches Öl, und raffinierte Produkte wie Benzin, Diesel und Kerosin für alles vom Heizen über den Gebrauch von Werkzeugen bis zu industrieller Ausstattung.

Allgegenwärtiges Plastik hat den Lebensstandard global verbessert, aber auch die Ozeane vermüllt, und zwar in massiver und zunehmender Menge.

Die in den Niederlanden ansässige Ingenieurs- und Umweltfirma The Ocean Cleanup entwickelt fortgeschrittene Technologien zur Entfernung von Plastik aus den Ozeanen, indem sie Meeresströmungen nutzt, um Plastikabfälle einzufangen. Los ging es im östlichen Pazifik. Adam Houser von CFACT hat diese Bemühungen beschrieben.

Plastikabfälle im Ozean sind so allgegenwärtig, weil Produkte aus Plastik buchstäblich überall in unserem Leben eine zentrale Rolle spielen. Seit den 1940er Jahren nahm der Verbrauch von Plastik global von 2 Millionen Tonnen pro Jahr auf 380 Millionen Tonnen zu. Nur etwa 7% der Plastik werden wiederverwertet, wobei die Überbleibsel auf Deponien und in den Ozeanen endgelagert werden.

Prof. Jack Buffington von der University of Denver räumte in seinem jüngst veröffentlichten Buch mit dem Titel „Peak Plastic“ ein, dass die Allgegenwart von Plastik ökonomisch ein Segen war, jetzt jedoch eine zunehmende umweltliche Krise darstellt. Bis 2030 wird ihm zufolge der Planet den Höhepunkt bzgl. Plastik [„peak plastic“] erreicht haben, wobei die Vorteile der Verwendung von Plastik überkompensiert werden durch dessen umweltliche Kosten.

Die Bemühungen von The Ocean Cleanup kommen daher gerade recht und sehen auch vielversprechend aus, aber in naher Zukunft ist es unwahrscheinlich, dass man die Ozeane angemessen vor der weiteren Endlagerung von Plastik bewahren kann, geschweige denn dessen Herr zu werden, was bereits in den Ozeanen schwimmt.

Eine bessere und noch vielversprechendere Lösung der Krise um Plastik in den globalen Ozeanen wäre die Entwicklung von Technologien, um Plastikabfälle in täglich verbrauchte Energie zu konvertieren. Je mehr Plastik zur Erzeugung von Energie genutzt wird, umso weniger davon landet in den Ozeanen.

Ein Unternehmen mit der Bezeichnung Plastic2Oil konvertiert verbrauchtes, „ungereinigtes“ Plastik zur Gewinnung von Diesel, welches zunehmend die Erzeugung von Diesel aus Petroleum ersetzen kann. Der von dem Unternehmen verwendete Prozessor kann aus etwas über acht Pfund Plastik etwa 1 Gallone [~4 l] Treibstoff herstellen.

Ein anderes Verfahren zur Konversion von Plastik würde die Bindungen von Polyäthylen-Plastik lösen, um Petroleum und andere Treibstoffe zu erzeugen. Mittels eines Prozesses der Entfernung und Hinzufügung von Bindungen zwischen Kohlenstoff- und Wasserstoff-Atomen in Polyäthylen-Plastik kann das Plastik in flüssigen Treibstoff umgewandelt werden für Autos und das produzierende Gewerbe. Dies ergibt sich aus Forschungen an der University of California und dem Shanghai Institute.

Sogar Plastiktüten, welche in New York und anderswo inzwischen verboten sind, können in „Plastik-Rohöl“ umgewandelt werden mittels des Prozesses der Pyrolyse, wobei sich Material bei hohen Temperaturen zersetzt. Tatsächlich dürfte es nicht mehr lange dauern, bevor in den Wohnungen eine Maschine von geringer Größe zum Standard wird, welche Plastiktüten und andere Plastikabfälle in Energie für den Hausgebrauch umwandelt.

Plastik-zu-Energie-Technologien wären ein neuer Weg, um traditionelle Treibstoffe für das tägliche Leben herzustellen aus Plastikerzeugnissen, die bereits in großer Vielfalt im Umlauf sind. Der daraus folgende reduzierte Bedarf von Deponien an Land und weniger Abfälle in den Ozeanen wären bedeutende umweltliche Vorteile und ein „Win-Win“ für individuelle Verbraucher und den Planeten als Ganzes.

Über den Autor: Peter Murphy, a CFACT analyst, has researched and advocated for a variety of policy issues, including education reform and fiscal policy. He previously wrote and edited The Chalkboard weblog for the New York Charter Schools Association, and has been published in numerous media outlets, including The Hill, New York Post and the Wall Street Journal

Link: https://www.cfact.org/2019/10/14/energy-from-plastic-is-a-win-win/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Hütet euch vor den climate silencers

Es ist schlimm genug, dass Globale-Erwärmung-Aktivisten und -Gruppen versuchen, die Opposition zum Schweigen zu bringen. Noch problematischer ist jedoch, wenn dies von den Medien selbst ausgeübt wird.

Eine freie Presse ist einer der Eckpunkte des First Amendment der US-Verfassung, zusammen mit der Redefreiheit. Und doch wollen einige Medien die aus dem First Amendment folgende Freiheit Anderen verwehren, die eine andere Ansicht bzgl. globaler Erwärmung vertreten.

Ein prominentes Beispiel dieses Verhaltens der Medien ist Chuck Todd, Moderator der NBC-Sendereihe Meet the Press. Im Januar dieses Jahres verkündete er, dass er niemals einen Gast einladen werde, welcher die unerbittliche globale Erwärmung in Frage stellt.

Mr. Todd, ehemals Mitarbeiter der Demokraten im Kongress, scheint sich der Ironie nicht bewusst zu sein: ein bekannter Journalist erklärt eine Seite eines prominenten Themas für tabu, welches das Leben der Menschen beeinflusst, was ihn aber weder zu kümmern scheint noch dass er es zur Kenntnis nimmt.

Die Los Angeles Times und das Magazin Popular Science verkündeten schon vor einigen Jahren, dass sie keine Meinungen mehr veröffentlichen, welche gegen die Orthodoxie der globalen Erwärmung stehen.

Während einer Diskussion im Rahmen der Sendereihe „Town Hall“ über Klimawandel mit Präsidentschaftskandidaten der Demokraten standen die Moderatoren des Senders in vollem Umfang hinter dem alarmistischen Dogma. Sie traten durchweg genau in die Fußstapfen der Behauptungen bzgl. eines sich überhitzenden Planeten und der Untergangs-Szenarien, welche sich auch die Kandidaten zu eigen gemacht hatten. Ein CNN-Moderator hat um der eigentlichen Grundlage des Journalismus‘ willen nur ganz selten einmal eine kritische Frage gestellt.

Dies ist gleichbedeutend damit, dem Dogma entgegen stehende Fakten zum Schweigen zu bringen.

Es gibt aber noch extremere Beispiele. Robert F. Kennedy Jr., selbst ernannter Umweltaktivist, ging so weit zu befürworten, dass man Klima-„Leugner“ ins Gefängnis stecken sollte, nur weil diese von ihrem Recht der Redefreiheit Gebrauch machen und jener extremen Sichtweise bzgl. Klimawandel kritisch gegenüber stehen. Mit seinem Glauben an einen solchen Wahnsinn steht er nicht allein.

Nun könnte man denken, dass jemandem, der so überzeugt ist von seinen Standpunkten, es nichts ausmacht, sich mit jemandem mit anderen Ansichten zu befassen. Falls man sich auf sicherem Grund befindet, warum debattiert man dann nicht, um diesen sicheren Grund zu zeigen und um die andere Seite zu demütigen? Falls Chuck Todd beispielsweise sich so sicher ist, dass sich die Erde immer weiter aufheizt, warum stellt er sich dann nicht einem Interview, um einen Skeptiker zu widerlegen?

Die Unterdrückung oppositioneller Standpunkte ist nicht auf die Klimawandel-Debatte beschränkt. Sie taucht auch in anderen Bereichen auf. Der ehemalige Vizepräsident Joe Biden und US-Senatorin Kamala Harris – beide Präsidentschafts-Aspiranten und Klima-Alarmisten – sind die jüngsten Beispiele des Versuchs, die Redefreiheit von Menschen in Abrede zu stellen, die oppositionelle Standpunkte vertreten.

Die Kampagne von Vizepräsident Biden sandte jüngst einen Brief an Nachrichten-Redaktionen der Medien, in welchem er diese aufforderte, dem persönlichen Rechtsanwalt von Präsident Trump Rudy Giuliani keinerlei Redezeit zu gewähren, um den Präsidenten bzgl. der Ukraine-Affäre zu verteidigen. Giuliani hat auch die fragwürdige Rolle von Biden selbst in dieser Sache angeprangert. Ich persönlich glaube, dass Giuliani nicht viel bewirken kann, aber Biden scheint das zu glauben, wenn er ihn von Redezeit in Medien fernhalten will – das Recht auf Redefreiheit hin oder her. Falls Biden zum Präsidenten gewählt werden würde, würden wir dann weitere derartige Forderungen an die Medien hören, alle zum Schweigen zu bringen, die nicht seiner Politik folgen wollen?

Senatorin Harris, deren einst vielversprechende Kampagne jüngst Schiffbruch erlitten hatte, forderte kürzlich, dass Twitter „überlegen sollte, das Konto von Präsident Trump zu suspendieren“.

Seltsam! Einige der Kritiken, die ich bzgl. des Präsidenten höre, auch von einigen seiner Unterstützer, lautet, dass seine Tweets oftmals kontraproduktiv sind. Die Forderung von Sen. Harris sagt aber eigentlich etwas anderes.

Über Themen wie Klimawandel zu debattieren ist vital, trotz der häufig kontroversen Natur.

Polarisierung und verbale Kämpfe bzgl. Themen oder Kandidaten im Rahmen des First Amendment können unangenehm und hässlich sein. Die Alternative ist aber noch schlimmer: Die Ruhigstellung einer oppositionellen Seite, sofern sie sich fortsetzt, ist ein Riesenschritt hin zu Tyrannei.

Autor. Peter Murphy, a CFACT analyst, has researched and advocated for a variety of policy issues, including education reform and fiscal policy. He previously wrote and edited The Chalkboard weblog for the New York Charter Schools Association, and has been published in numerous media outlets, including The Hill, New York Post and the Wall Street Journal.

Link: https://www.cfact.org/2019/10/10/beware-the-climate-silencers/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Chicken Little*-Syndrom wird in ,Ende-der-Welt‘-Prophe­zeiungen sichtbar

[*Angelehnt an einen Walt-Disney-Film. Näheres zu selbigem hier, auf Deutsch hier. Anm. d. Übers.]
Unter den im CEI-Report hervor gehobenen Untergangs-Prophezeiungen, welche von der Realität absolut ad absurdum geführt worden waren, ist eine Story von
Associated Press mit der Schlagzeile [übersetzt] „UN-Funktionäre: Steigender Meeresspiegel könnte Nationen auslöschen“. Darin wurde eine offizielle Warnung der UN-Umweltabteilung beschrieben, dass bis zum Jahr 2000 ganze Nationen eliminiert werden würden, falls es der Welt nicht gelingt, die Erwärmung aufzuhalten. Sie lesen richtig: im Jahr 2000, also vor fast 20 Jahren. Ebenfalls detailliert hervor gehoben sind zahlreiche Artikel aus den 1970er Jahren in der New York Times, dem Time Magazine, dem Guardian in UK, dem Boston Globe und der Washington Post neben vielen anderen. In all diesen Beiträgen wurde auf Wissenschaftler und Berichte verwiesen, denen zufolge die Welt am Rande einer kommenden Eiszeit stehe. So schrieb der Guardian im Jahre 1974: „Satelliten zeigen, dass eine neue Eiszeit rasch näher kommt“. Die Washington Post verwies ebenfalls in den 1970er Jahren auf Wissenschaftler der Columbia University, welche sagten, dass die Welt „schon in 50 oder 60 Jahren eine neue katastrophale Eiszeit erleben könnte“.

Breitbart fügte der Litanei gescheiterter Katastrophen-Prophezeiungen seitens prominenter Persönlichkeiten 14 weitere Beispiele hinzu, welche von den Mainstream-Medien während der letzten Jahrzehnte publik gemacht worden waren. Darunter war eine Projektion in einer Sondersendung der [US-amerikanischen] Senders ABC namens Earth 2100 (erstmals gesendet am 2. Juni 2009), dass Manhattan bis zum Jahr 2015 unter Wasser stehen könnte. Außerdem gab es viele verschiedene Prophezeiungen (einschließlich vom US-Energieministerium) dass der Welt innerhalb von 10 oder 20 Jahren das Öl ausgehen werde.

Geht man noch weiter zurück, nämlich bis zum Jahr 1919, stößt man auf einen Artikel in Oil and Gas News, in dem es heißt: „Bei der Deckung des Weltbedarfs jedoch wird das Öl aus den USA eine immer weniger dominante Position einnehmen, weil die Ölfelder dieses Landes während der nächsten zwei bis fünf Jahre ihre maximale Produktion erreichen werden und es danach zu einer stetigen Abnahme des Vorrates kommen wird“. Im Jahre 1937 sagte der Direktor der Petroleum-Reserven der USA für die Marine H. A, Stuart vor dem Senate Naval Affairs Committee aus, dass die Ölversorgung der USA nur noch 15 Jahre lang sichergestellt sei. „Wir haben den Verbrauch während der letzten 15 Jahre geschätzt. Wir unterschätzen immer wegen der Möglichkeit der Entdeckung neuer Ölfelder. Die beste Information derzeit lautet, dass der gegenwärtige Vorrat nur noch 15 Jahre reichen wird, und das ist eine konservative Schätzung“.

Das AEI fügte neun weitere öffentliche Proklamationen des Klima-Untergangs zur Liste der gescheiterten Prophezeiungen hinzu, welche die Medien nur allzu begeistert in die Welt posaunten. Zum Beispiel sagte Noel Brown im Jahre 1989, damals Direktor des New Yorker Büros des UN-Umweltprogramms, dass ganze Nationen von der Oberfläche der Erde verschwinden würden infolge des steigenden Meeresspiegels, falls die globale Erwärmung nicht bis zum Jahr 2000 umgekehrt wird. Das war nicht der Fall, und die Nationen sind nicht untergegangen. Chicken Little-Professor Paul Ehrlich (der mit Dutzenden Falsch-Prophezeiungen einer Öko-Katastrophe) prophezeite im Jahre 1969, dass England im Jahre 2000 nicht mehr existieren würde. Das AEI verwies außerdem auf eine Prophezeiung von James Hansen, dem Vater des Klima-Betrugs, der als Direktor des GISS im Jahre 1988 im Brustton der Überzeugung verkündete, dass weite Teile von Manhattan bis zum Jahre 2018 permanent unter Wasser stehen würden. Ebenfalls vom AEI zusammengestellt: Eine weitere Prophezeiung von Ehrlich aus dem Jahr 1972 des Inhalts, dass die Ozeane innerhalb eines Jahrzehnts tot sein würden und dass die USA bis 1974 Rationierungen von Wasser und bis 1980 von Nahrungsmitteln einführen müssten. Und was war? Nichts dergleichen ist passiert!

All diese Prophezeiungen haben vier Dinge gemeinsam: 1) Vermeintliche Experten prophezeiten große ökologische und humanitäre Katastrophen, 2) die Mainstream-Medien berichteten gläubig und inbrünstig darüber, als ob sie vom Himmel enthüllte Wahrheiten wären – anstatt der journalistischen Integrität zu folgen und die alarmierenden Behauptungen herauszufordern und zu hinterfragen, 3) Zeit und Erfahrung belegten, dass jeder dieser Experten nebst deren Prophezeiungen drastisch, aber zum Glück, völlig daneben lagen, und 4) die Medien konfrontierten diese Propheten der Apokalypse niemals ob ihrer gescheiterten Prophezeiungen und fuhren stattdessen fort, immer neue Voraussagen des Untergangs zu kolportieren (oftmals seitens der gleichen Experten), die ebenfalls scheiterten – ein Zyklus, der sich selbst immer neu wiederholt bis auf den heutigen Tag.

Myron Ebell und Steven Milloy schreiben im Report des CEI: „Moderne Untergangspropheten sagten seit den 1960er Jahren ununterbrochen Klima- und Umweltkatastrophen voraus. Und das machen sie heute immer noch. Keine der apokalyptischen Prophezeiungen mit Eintrittsdaten vor heute ist eingetroffen … Die diese gescheiterten, apokalyptischen Prophezeiungen ausgebenden Individuen bekleiden immer noch hohe Positionen in Regierung und Wissenschaft. Während derartige Prophezeiungen von den Medien enthusiastisch ausgestreut wurden und sie dies immer noch tun in ihrer Gier nach Sensations-Schlagzeilen, wird über das Scheitern dieser Prophezeiungen normalerweise niemals berichtet“.

SOURCES: Competitive Enterprise Institute; Fox News; American Enterprise Institute; Breitbart

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Saubererer Planet? Fangen wir mit unseren schmutzigen Städten an!

Falls wir wirklich dem Klimawandel mittels Neuordnung unserer Gesellschaft begegnen müssen – sollten wir dann nicht damit anfangen, die Straßen großer Städte zu reinigen? Sind diese doch geplagt durch chronische Heimatlosigkeit sowie Verwahrlosung, Drogenspritzen und anderen Schmutz.

Im Jahre 2018 waren fast 553.000 Menschen in den USA obdachlos, wie aus dem jüngsten Jahresbericht hierzu des Department of Housing and Urban Development der US-Regierung hervorgeht. Ein Drittel hiervon lebten an „ungeschützten Stellen“, d. h. auf der Straße, in Gassen oder leer stehenden Gebäuden, während die meisten in Notunterkünften oder Durchgangslagern hausten.

Fast 25% der heimatlosen Menschen leben in New York City und Los Angeles. Im bevölkerungsreichsten US-Staat, Kalifornien, befinden sich vier der sieben Stadtgebiete mit den meisten Heimatlosen.

Diese beiden US-Staaten werden regiert von Politikern, welche zu den eifrigsten Befürwortern einer extremen Umweltpolitik gehören, darunter der Gouverneur von Kalifornien Gavin Newsom sowie die Bürgermeister von Los Angeles und New York City, Eric Garcetti und Bill de Blasio.

Bürgermeister de Blasio ist ein entschiedener Befürworter eines nationalen New Green Deals und brachte eine New York City-Version im letzten Frühjahr erfolgreich auf den Weg. Aber er herrschte auch über zunehmende Obdachlosigkeit und beklagenswerte Bedingungen in öffentlichen Unterkünften, wie vom Rechnungsprüfer der Stadt dokumentiert.

Bürgermeister Garcetti hat gerade seine eigene Los Angeles-Version eines New Green Deal eingeführt, während die zunehmende Obdachlosen-Krise der Stadt zu Krankheiten* führte, von denen man dachte, dass sie längst verschwunden sind, darunter mindestens 124 Fälle von Typhus und Befürchtungen einer Wiederkehr der Beulenpest.

[*Der Link führt zum Guardian in UK, obwohl es sich um einen Vorgang in L. A. handelt! Anm. d. Übers.]

Während die Obdachlosen-Zahlen in L. A. steigen und sich seltene Krankheiten ausbreiten, wurde dem Bürgermeister eine „Climate Protection Award“ [etwa: eine ,Klimaschutz-Auszeichnung‘] verliehen, und zwar von der US-Konferenz von Bürgermeistern, abgehalten bei der Vergnügungsreise der Organisation nach Honolulu im vorigen Jahr.

Im vorigen Monat nahm Gouverneur Newsom am UN-Klimagipfel in New York teil und proklamierte, dass er „empört … und absolut gedemütigt sei „ob der Weigerung der Trump-Regierung, dem Klima-Alarmismus beizuspringen. Offenbar empfindet der Gouverneur keine solche Empörung oder Demütigung hinsichtlich der menschlichen Leiden durch Obdachlosigkeit, allgegenwärtigen Müll und Haufen menschlicher Exkremente in einigen der größten Wohngebiete seiner Stadt.

Das ist inzwischen so schlimm geworden, dass Beamte im Großraum Los Angeles in der vorigen Woche Gouverneur Newsom dringend aufforderten, einen „Notstand“ für das Gebiet auszurufen, um öffentliche Mittel aus dem Topf für Naturkatastrophen locker zu machen, mit welchen der Obdachlosigkeits-Krise begegnet werden soll.

Abschwächung und Lösung der Obdachlosen-Krise ist kompliziert, aber keineswegs unmöglich. Es bedarf starker Führung und intensiver Bemühungen, um die Myriaden von Ursachen anzugehen, welche zur Obdachlosigkeit beitragen, einschließlich die Opfer derselben von den Straßen zu bringen. Dies mag Schutzunterkünfte zu erweitern erforderlich machen, ebenso wie Möglichkeiten zur Drogenbehandlung und geistiger Gesundheit. Ebenso ist es erforderlich, die Lockerung der strafrechtlichen Sanktionen für „gewaltfreie“ Drogendealer rückgängig zu machen und die Gesetze gegen das Herumlungern durchzusetzen.

Um der Heimatlosigkeit effektiv zu begegnen, muss die Wohn-Kapazität erhöht werden, indem man restriktive Vorschriften bzgl. Raumordnung und Mietenkontrolle aufhebt. Letztere ist eine Abschreckung privater Bauherren, für bezahlbare Wohnungen zu sorgen. Diese Restriktionen, besonders die Mietenkontrolle, lassen baufällige Gebäude entstehen und erhöhen die Mieten für Bauwerke außerhalb derartiger Kontrollen. Nichtsdestotrotz haben sowohl New York als auch Kalifornien jüngst staatsweite Gesetze zur Mietenkontrolle verabschiedet, welche vermutlich den Hausbau behindern und die Obdachlosigkeit verschlimmern werden.

Die Lösung der Obdachlosigkeits-Krise in New York, Kalifornien und so vielen anderen Orten wäre eine echte Erleichterung für die Menschen, mit sofortiger Wirkung – nicht nur für die Obdachlosen, sondern auch für die Bewohner und Touristen, die jenen und auch den akkumulierten Bergen von Unrat aus dem Wege gehen.

Unglücklicherweise schwafeln viel zu viele Politiker viel lieber über Klima-Alarmismus und verkünden eine theoretische „existentielle Bedrohung“ des Planeten in ferner Zukunft. Dazu führen sie eine grandios unerwünschte und kontraproduktive Politik durch in Gestalt vieler rhetorischer und nichts sagender Versprechungen, die niemandem helfen – schon gar nicht den heutigen Obdachlosen, die täglich in den Straßen progressiver Städte ihr Leben fristen.

Autor: Peter Murphy , a CFACT analyst, has researched and advocated for a variety of policy issues, including education reform and fiscal policy. He previously wrote and edited The Chalkboard weblog for the New York Charter Schools Association, and has been published in numerous media outlets, including The Hill, New York Post and the Wall Street Journal

Link: https://www.cfact.org/2019/10/07/cleaner-planet-start-with-our-filthy-cities/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Eine weitere Klima-Lüge zerschlagen: Apfelernte in Wisconsin

Der Milwaukee Journal Sentinel und andere Medienportale verbreiten die Story, dass sich die globale Erwärmung verheerend auf die Apfelernte in Wisconsin auswirkt. Daten der realen Welt zeigen jedoch, dass bei jedweder Klimaänderung, zu der es kommen könnte oder auch nicht, die globale Erntemenge stark zunimmt, ebenso wie auch in den USA und in Wisconsin. Außerdem war es die Kälte und nicht die Wärme, welche die wenigen Male während der letzten Jahre Einbrüche bei der Apfelernte mit sich brachte.

Das Journal Sentinel veröffentlichte am 1. Oktober 2019 einen Artikel mit der Schlagzeile [übersetzt] „Kampf gegen Klimawandel: Landwirte in Wisconsin finden Wege, ihre Ernte und unsere Versorgung mit Nahrungsmitteln zu schützen“. Der Artikel konzentrierte sich in erheblichem Umfang auf anekdotische Erzählungen von Apfelbauern in Wisconsin, die vermuten, dass der Klimawandel ihre Ernten schädigt. Aber nach vielen Absätzen der Beschreibung von „sich ändernden Klima-Bedingungen“ und noch häufiger von „ernsten Ereignissen“, spezifiziert das Journal Sentinel im 10. Absatz des Artikels, welche sich ändernden Klimabedingungen und Extremwetterereignisse genau nun die Apfelernte in Wisconsin schädigen. Schuld ist: starker Frost im späten Frühjahr der Jahre 2012 und 2016, viel später als es normalerweise der Fall ist.

Man liest richtig: Das Journal Sentinel macht die globale Erwärmung für persistent niedrige Temperaturen verantwortlich!

Dies ist die Lüge, der Klima-Betrug, welchen Klima-Aktivisten fortwährend proklamieren. Indem sie ihren Globale-Erwärmung-Alarm hinter dem Terminus eines „Klimawandel“-Alarms verstecken, können sie jedweden und sämtliche Wettervorgänge – selbst persistente und starke Kälte – als von der globalen Erwärmung verursacht ausgeben.

Der Artikel beschreibt „die Verantwortung der wissenschaftlichen Gemeinschaft, auf die Auswirkungen des Klimawandels hinzuweisen“. Eine noch größere Verantwortung liegt jedoch darin, auf die Auswirkungen des Klimawandels genau und ehrlich hinzuweisen. Globale Erwärmung kann nicht ursächlich sein für Abkühlung, zumindest nicht ohne verschlungenes und zweifelhaftes spekulatives Gerede*.

[*Der Autor verwendet einen nicht druckreifen Ausdruck! Anm. d. Übers.]

Falls die globale Erwärmung die globale Apfelernte global beeinträchtigt, warum dann hat die Apfelernte in Europa im vorigen Jahr Allzeit-Rekordhöhen erreicht* (hier)? Und als die Apfel-Bauern Europa im Jahre 2017 eine enttäuschende Ernte verzeichneten (hier), dann war das eine Folge des ungewöhnlich kalten Frühjahrs 2017 – etwas, dass immer seltener auftreten soll, falls die moderate graduelle Erwärmung der Erde sich fortsetzt.

[*Das gilt auch für die Apfelernte im Garten des Übersetzers! Anm. d. Übers.]

Wie beeinflusst der Klimawandel die Ernteerträge in den USA als Ganzes? Objektive Daten zeigen, dass die Ernteerträge in den USA lang-, mittel- und kurzfristig zunehmen, wobei in fast jedem Jahr ein neuer Rekord erreicht wird. Die folgende Graphik, erstellt aus Daten der Erntemengen von den UN, zeigt die drei wichtigsten Ernten in den USA: Mais, Weizen und Reis:

Kurz und klar: die alarmistischen Behauptungen, wonach die globale Erwärmung die Apfelernte in Wisconsin beeinträchtigt, sind Betrug. Die Apfelernte und die Ernteerträge allgemein sind als Ganzes auf hohem Niveau stabil. Und Kältewellen, nicht Hitzewellen, waren für die wenigen Jahre mit enttäuschenden Ernteergebnissen ursächlich.

Link: https://www.cfact.org/2019/10/09/another-climate-lie-foiled-wisconsin-apple-production/

Übersetzt von Chris Frey EIKE