Winter-Nachlese: Die Deutschen Winter trotzen der Klima-Erwärmung. Wo bleibt die Wirkung von CO2?

Der Deutsche Wetterdienst hat den letzten Winter nun wie folgt in sein Archiv eingereiht: Dezember 2018 +3,9°C, Januar 2019 +0,6°C, Februar 2019 +4°C, Winter 2018/19: +2,8°C.

Wir fragen uns, wo ist der diesjährige Winterdurchschnitt einzuordnen?

Zunächst ein Winter-Rückblick über einen längeren Zeitraum in Deutschland.

Grafik 1: Auch ohne die polynome Trendlinie sieht man den Temperaturverlauf recht gut. Wie bei allen Monaten zeigt auch die Jahreszeit Winter vom Plateau 1910 bis 1925 das Absinken der Temperaturen in eine Kaltphase hinein, die um die Jahrhundertmitte ihren Tiefpunkt erreichte. Anschließend ein erneuter Anstieg auf das heutige höhere Niveau. Man beachte, dass unser mitteleuropäisches Klima meistens von atlantischen Westwinden beeinflusst wird – milde, schneearme Winter sind hier, anders als in Nordamerika und Nordasien, eher die Regel und nicht die Ausnahme.

Die Interpretation der CO2-Erwärmungskirche bedient sich eines Tricks. Sie vergleichen stets die Winter der Gegenwart mit dem Wellental der Kaltphase. Dann fällt fast jeder gegenwärtige Winter als „zu warm“ aus. Dabei täuscht jede Trendlinie eine Gleichmäßigkeit vor, die so nicht gegeben ist. Das jüngste höhere Plateau wurde durch einen Temperatursprung ab dem Mildwinter 1987/88 erreicht und seit über 30 Jahren wird dieses Plateau gehalten.

Wir stellen uns nun die Frage: Wie haben sich die Wintertemperaturen seit dem Erreichen des jüngsten Wintertemperaturplateaus vor 31 Jahren bis heute entwickelt?

Die letzten 31 Winter

Sie beginnen mit dem Winter 1988/89 und enden mit 2018/19. Verkürzt schreibt man auch Winter 1989 bis 2019. Das sind 31 Jahreszeiten Winter:

Grafik 2: Innerhalb des letzten Wärmeplateaus, also innerhalb der letzten 31 Jahre, zeigt der Winter in Deutschland keinerlei Tendenz. Wir halten fest: Die fast 2000 Wetterstationen des Deutschen Wetterdienstes zeigen keine Winter-Erwärmung.

Nun wissen wir aber, dass die Wetterstationen des Deutschen Wetterdienstes zumeist dort stehen, wo die Menschen leben und arbeiten. Und just an diesen Orten trägt der Mensch Zusatzwärme in das Wettergeschehen ein, welche von den Thermometern miterfasst werden. Wegen des fehlenden Schnees auf den Straßen bleiben im Gedächtnis der Bürger schneearme Winter haften und in die Wohn- und Aufenthaltsräume der Menschen dringt die Winterkälte samt Schnee auch nicht vor. Das mag auch einer der Gründe sein, warum die Erwärmungslüge über die Jahreszeit Winter von den Deutschen nicht als solche erkannt wird. Und nach Beweisgrafiken und nach den Daten des Deutschen Wetterdienstes fragen die Medien nie. Gläubige hinterfragen eh nichts.

Der Winter außerhalt der Städte und der wachsenden Ansiedlungen.

Es ist jene freie Natur, in welche sich immer weniger Deutsche begeben, schon gar nicht die von den Medien hofierten Klima-Experten. Bei denen findet der Winter meist am Schreibtisch neben der Heizung statt. Die Jahreszeit Winter wird wegen des wachsenden Wohlstandes nicht mehr wahrgenommen. Wohlstandsmenschen verbringen diese Jahreszeit zunehmend in beheizten Räumen und die Kinder sind „eingesperrt“ in der überheizten Ganztagesschule und wachsen ohne Bezug zur kalten Jahreszeit Winter auf.

Wir fragen uns: Wie verhält sich der Winter nun aber in der freien Fläche, das sind immerhin gute 85% der Gesamtfläche Deutschlands. Leider gibt es dort keine Wetterstationen mehr wie einst bei einsamen Klöstern oder Forsthäusern am Waldrand. Es gibt aber noch kleine Ansiedlungen mit Wetterstationen, wir nennen sie wärmeinselarme Stationen.

Wärmeinselarme Stationen: Sie zeigen den tatsächlichen Winterverlauf

Beginnen wollen wir mit 31 Jahren Winter in Amtsberg-Dittersdorf am Fuße des Erzgebirges.

Grafik 3: Die Trendlinie der ländlichen Station Amtsberg/Dittersdorf ist deutlich negativ im Vergleich zu den weniger stark wärmeinselbehafteten fast 2000 DWD-Stationen in Grafik 2. Der Winter wurde richtig kälter im Erzgebirge in den letzten 30 Jahren.

Grafik 4: In dem kleinen Ort Neugersdorf im Landkreis Görlitz in der Oberlausitz wurden die Winter in den letzten 31 Jahren, seit dem Erreichen des derzeitigen Temperaturplateaus deutlich kälter.

Wolfach liegt im Südschwarzwald. Die DWD-Wetterstation wurde jedoch zu Hälfte des Betrachtungszeitraumes verlegt, was laut DWD keine Änderungen zur Folge haben soll.

Grafik 5: Die Trendlinie der Jahreszeit Winter ist im Südschwarzwald deutlich fallend. Außerhalb der Städte wurde es im Schwarzwald also deutlich kälter in den letzten 30 Jahren.

Deutschlands höchster Berg

Die Zugspitze mit 2962 m hat ab November wegen der Kälte im tiefen Minusbereich kaum mehr Besucher, so dass die menschengemachte Zusatzerwärmung durch massenhafte Touristenströme im Winter wegfällt. Im Winter ist die Zugspitze eine wärmeinselarme Wetterstation. Und die Wetterhütte beim DWD-Gebäude stand vor 30 Jahren auch schon genauso dort wie heute und geheizt wurde wohl auch im gleichen Umfang. Damit sind die Messwerte ab November ohne einen Wärmeinselkorrekturfaktor vergleichbar.

Grafik 6: Der letzte angeblich warme Winter war auf der Zugspitze deutlich kälter als der Winter 1988/89. Und die Trendlinie ist deutlich fallend. Es wird kälter auf Deutschlands höchstem Berg. Eine mögliche Erklärung ist höhenkalte Luft; diese war im Januar 2019 (Schneechaos!) wieder sehr aktiv.

Mittenwald, liegt bereits in den Alpen und ist Grenzort zu Österreich. Die DWD-Wetterstation befindet sich etwas außerhalb in den Buckelwiesen bei einem Bergbauern

Grafik 7: Mittenwald: In den Alpen wurden die Winter in den letzten 31 Jahren deutlich kälter. Die Wetterstation liegt etwa in 1000m Höhe. Der vergangene Winter war in den Alpen überhaupt nicht „zu warm“ (siehe auch Zugspitze), der Schnitt liegt auf der stark fallenden Trendlinie. Der Winter 1987/88 hatte denselben Schnitt wie 1989. Damit wäre der Temperatur-Absturz innerhalb des derzeitigen Plateaus noch stärker.

Wir halten fest: In ländlichen Gegenden und in der freien Landschaft, das sind immerhin 90% der Deutschlandfläche und insbesondere in den Alpen sind die Winter seit dem Temperatursprung 1987/88 auf ein höheres Plateau wieder deutlich kälter geworden.

Winter in Westdeutschland

Grafik 8: Winter in drei sehr unterschiedlichen Regionen Westdeutschlands. Während an der stark wärmeinselbelasteten Station Frankfurt/Main (Flughafenausbau, massive Verkehrszunahme) die winterliche Abkühlung ausblieb, wurden die Winter im milden Rheinland (Düsseldorf) und in der feuchtkühlen Eifel etwas kälter. Keiner der Trends ist jedoch signifikant – es bleibt aber festzuhalten, dass „im goldenen Westen“ seit gut drei Jahrzehnten keine winterliche Erwärmung eintrat.

Diese Prognose war ein Fehlschlag:

Am ersten April des Jahres 2000, also vor fast 2 Jahrzehnten, war bei SPIEGEL ONLINE folgende Meldung zu lesen: „…Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben, sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie…“ Und weiter: „Durch den Einfluss des Menschen werden die Temperaturen bei uns mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent noch weiter steigen“.

Wir fordern die Leser auf, selbst aktiv zu werden und bei Ihrer Heimatwetterwarte die Daten der letzten 30/32 Jahre zu verlangen. Unter „Wetterkontor“ sind die Winterdaten ausgewählter Stationen seit 1990 sogar frei verfügbar. Wir bezweifeln, ob es überhaupt eine Ausnahme-Wetterstation in Deutschland gibt, die eine Wintererwärmung seit 1988 anzeigt.

Ist Deutschland eine Ausnahme bei der Jahreszeit Winter?

Antwort: Nein. Auch in anderen Regionen kühlten sich die Winter in den vergangenen Jahrzehnten ab oder die Temperaturen blieben gleich. Die ländliche Wetterstation „Dale-Enterprise“ liegt gute 150 Kilometer südwestlich der US Hauptstadt Washington und zeigt eine ähnliche Winterabkühlung in den letzten 30 Jahren wie die deutschen Stationen. Lediglich das boomende Washington erwärmte sich WI- bedingt. Obwohl sich die Einzeljahre deutlich von den deutschen Stationen unterscheiden, -der letzte Winter war warm in Virginia -, ist die Trendlinie fallend. Wie es weitergeht weiß niemand, da CO2 wirkungslos ist. Und solange die Station am selben Fleck auf dem Gelände der dortigen isoliert stehenden Farm verbleibt, kann man auch zukünftig diese Station für vergleichende Beobachtungen heranziehen. Mit dem letzten Satz hat Mojib Latif schon Recht. Unter dem Einfluss des Menschen steigen die Temperaturen. Aber eben nicht unter dem Einfluss von Kohlendioxid, sondern unter dem Einfluss des Wärmeinseleffektes der Städte und Gemeinden. Das gilt für alle Orte dieser Welt.

Grafik 9: Ländliche Winter- Abkühlung in Virginia/USA, städtische, wärmeinselbedingte Erwärmung in Washington. Die Werte des aktuellsten Winters 2018/19 liegen noch nicht vor.

Zentralengland:

In Zentralengland erwärmte sich der Winter seit über 30 Jahren nicht; Ähnliches zeigt sich auch in Sapporo/Nordjapan sowie in Östersund/Mittelschweden (Biathlonweltmeisterschaften 2019) und in Oimjakon/Ostsibirien stagnieren die Wintertemperaturen seit gut 40 Jahren. Leider liegen noch nicht überall die Werte des jüngsten Winters vor:

Grafiken 10 bis 13: Auch in England, Nordjapan, Mittelschweden und in Ostsibirien blieb die Winter- Erwärmung aus.

Kurz zum Sommer: Natürlich gehen wir darauf im Sommer ein. Aber hier nur vorneweg:

Grafik 14 zeigt, dass sich während der vergangenen 32 Jahre die Winter- und Sommertemperaturen leicht gegensätzlich verhielten, was ebenfalls gegen die CO2-Erwärmungstheorie und für die Tatsache spricht, dass geänderte Großwetterlagenhäufigkeiten sowie die sommerliche Sonnenscheindauer die dominierenden Einflussgrößen auf das Klimaverhalten der Jahreszeiten in Deutschland sind. All das bewirkt, dass die Wärmeinseleffekte im Sommer wesentlich wirksamer sind als im Winter. Mehr Sonne auf Beton hat zur Folge, dass auch nachts die Städte und Gemeinden nicht abkühlen. Die Frischluftschneisen sind bei den deutschen Städten schon zum großen Teil zugebaut. Und jede Straße wirkt im Sommer wie ein Wärmeband in der Landschaft.

Ergebnisse:

Die behauptete globale Erwärmung der Erde mittels Kohlendioxid ist eine wissenschaftliche Irrlehre. Der Mensch wirkt am Klima jedoch mit durch die ständige Vergrößerung der Wärmeinseln, in denen auch die allermeisten DWD-Messstationen stehen. Im Grunde handelt es sich um eine Verwechslung der anthropogenen Ursachen.

Im Winter sind trotz Heizungen die Wärmeinseleffekte nicht so hoch wie im Sommer. Die DWD-Stationen zeigen seit über 30 Jahren Im Schnitt eine leichte Winterabkühlung. In ländlichen Gegenden, besonders in der freien Fläche, also auch in den Wäldern werden die Winter wieder kälter, in den Alpen sogar deutlich. Der deutsche Wald ist Bestandteil der freien Fläche, aber gerade die Forstleute behaupten, dass im Wald die Winter wärmer würden ohne jemals den Temperaturverlauf einer Wetterstation uns zu zeigen. Die vom Deutschen Wetterdienst ermittelten Wintertemperaturreihen werden ignoriert und von der politischen Führungsriege des DWD widerspricht niemand. Für die Deutschen ist diese CO2-Wintererwärmungslüge plausibel, da die Menschen nicht mehr in den kalten Wohnungen der Nachkriegszeit leben.

Es wird Zeit, dass endlich wieder Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des menschlichen Handelns gestellt werden und nicht das Geschäftsmodell Klimaschutz. Wer will, dass auch Großstädte im Winter wieder kälter werden, der braucht nur weniger zu heizen, alle Autos zu verbieten, die Städte zu verkleinern und eine Abschaffung des Winterdienstes zu verlangen, damit der Schnee wieder liegen bleibt – doch zurück in die angeblich so gute, alte kältere Zeit möchte wohl dann doch keiner.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Stefan Kämpfe, Diplomagraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher




Trump nennt Klima­wandel-Krise ,Fake-Wissen­schaft‘, Greenpeace schäumt vor Wut – und wird der Lüge überführt

[Übersetzung: Patrick Moore, Mitbegründer von Greenpeace: „Die gesamte Klimakrise ist nicht nur Fake News, es ist Fake-Wissenschaft. Es gibt keine Klimakrise, es gibt Wetter und Klima auf der ganzen Welt, und tatsächlich ist Kohlendioxid die Hauptgrundlage für alles Leben auf der Erde!“]

Für Viele ist das eine Kampfansage, und Greenpeace hat bereits zurück geschossen, offensichtlich sehr empört. Aber gleichzeitig demonstrieren sie damit, um was für eine Bande von Lügnern es sich bei dieser Organisation handelt:

[Übersetzung: Patrick Moore war kein Mitbegründer von Greenpeace. Er repräsentiert Greenpeace nicht. Er ist ein bezahlter Lobbyist, keine unabhängige Quelle. Seite Aussagen über @AOC & den #Green New Deal haben nichts mit unserer Haltung zu tun.]

Das Problem dabei: Sie sind diesbezüglich bereits der Lüge überführt, denn: Das Internet vergisst niemals:

[Eine Übersetzung erübrigt sich hier. Der Name Patrick Moore ist ja nicht zu übersehen. Anm. d. Übers.]

Die ganze Story steht hier

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/03/12/trump-calls-climate-change-crisis-fake-science-greenpeace-goes-beserk/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




GWPF findet grundle­genden Fehler in Energie-Studie der EU

Die Berater der EU-Kommission haben den Fehler in einem Schreiben an Dr. Constable eingeräumt:

Sie haben recht, dass der größte Teil der anderen Subventionen aus der Renewables Obligation [etwa: Vorschriften bzgl. Erneuerbarer] stammte und nicht der Rubrik ,finanziert vom Endverbraucher‘ zugeordnet worden ist, wie es der Fall hätte sein sollen. Wir danken Ihnen für die Erkennung dieses Fehlers, wir werden die Zahlen korrigieren und erwarten, dass demnächst ein neuer Report online steht.

Die Korrektur dieses Fehlers wird mit Sicherheit erhebliche Konsequenzen für alle Abschnitte des Reports haben, welche sich auf Berechnungen der von den Endverbrauchern aufzubringenden Unterstützungskosten für Erneuerbare Energie im Jahre 2016 stützen. Wegen der Größenordnung ist es wahrscheinlich, dass es auch Konsequenzen hinsichtlich der Schätzungen der Studie bzgl. der Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der EU28 als Ganzes haben wird im Vergleich zu den G20.

Diese Auswirkungen werden schon jetzt als sehr bedeutend eingestuft, werden doch die Strompreise sowohl für den Privatsektor als auch für Firmen sehr substantiell über den Preisen in den G20 liegen, wobei die inländischen EU-Preise mehr als doppelt so hoch sind als in den G20 und die Preise für Firmen etwa 50% darüber liegen.

Dr. Constable sagte:

Die Studie ist ein bedeutendes und grundlegendes Statement der ökonomischen Konsequenzen der Klima- und Energiepolitik der EU, und es ist von entscheidender Bedeutung, dass derartige Studien so akkurat wie möglich sind.

Hinweise für Editoren:

1. Der Beitrag von Dr. Constable steht hier: https://www.thegwpf.com/eu-commission-study-reveals-international-competitive-disadvantage-of-climate-policies/

2. Die Studie der EU-Kommission steht hier: https://publications.europa.eu/en/publication-detail/-/publication/d7c9d93b-1879-11e9-8d04-01aa75ed71a1/language-en

Link: https://www.thegwpf.com/gwpf-finds-major-error-in-eu-commission-analysis-understating-uk-renewables-subsidy-costs/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Nordlichter: Hinweis auf eine kommende Mini- oder Kleine Eiszeit?

[*Terminus im Original: reinforce. Das kann man u. A. auch übersetzen mit bekräftigen, verstärken, untermauern. Anm. d. Übers.]

Sir Edmund Halley (1656 bis 1742) war einer der großen Astronomen der Historie. Er bewies seine Wissenschaft auf bestmögliche Art und Weise, nämlich mit einer exakten Vorhersage. Er sagte das erneute Erscheinen eines Kometen voraus, der dann auch tatsächlich auftauchte und nach ihm benannt wurde. Ich wurde mit seiner Arbeit vertraut im Zuge meiner Arbeit an der Klima-Aufzeichnung der Hudson Bay Company (HBC) in Churchill in Manitoba.

Die Aufzeichnung erhielt enormen wissenschaftlichen Auftrieb, als im Jahre 1768/69 zwei Astronomen, Joseph Dymond und William Wales nach Churchill reisten, um den Durchgang der Venus [vor der Sonne] zu messen. Halley erkannte dieses bevor stehende Ereignis und entwickelte auch ein Verfahren, um mittels dieser Messung Daten hinsichtlich des Abstandes der Erde von der Sonne zu erhalten. Dieser Abstand war entscheidend für einen genauen Test von Newtons Gravitationstheorie. Ein solcher Durchgang erfolgte bereits im Jahre 1761, doch scheiterten Messungen an fehlendem Wissen und brauchbarer Technik. Der Durchgang im Jahre 1769 war deswegen entscheidend, weil es dazu ein weiteres Mal erst wieder nach 105 Jahren kommen würde.

Sir Neville Maskelyne, seinerzeit Präsident der Royal Society, entsandte die beiden Astronomen. Sie brachten eine ganze Reihe von Instrumenten mit, welche von der Society speziell für sie konstruiert worden waren, darunter befanden sich auch Thermometer und Barometer. Damit sollte eine ganze Reihe wissenschaftlicher Messungen durchgeführt werden. Sie haben sie in Churchill belassen, wo die Mitarbeiter der HBC damit fortfuhren, eine der frühesten instrumentellen Aufzeichnungen in Nordamerika zu erstellen.

In einer interessanten Ironie fiel Halleys Lebenszeit zusammen mit der kältesten Zeit der Kleinen Eiszeit mit dem Höhepunkt im Jahre 1680. Meines Wissens nach hat er darüber nie ein Wort verloren, aber er beschrieb sehr wohl im Zusammenhang damit astronomische Ereignisse. Beispielsweise wurde er einmal nach Schottland eingeladen, um neu gesichtete Aurora Borealis zu beobachten und einen Bericht darüber zu schreiben. Dieser erschien in den Philosophical Transactions im Jahre 1714 unter dem prachtvollen Titel:

[Übersetzt etwa: „Eine Darstellung des jüngsten überraschenden Auftauchens von Lichtern in der Luft, zuletzt am 6. März; zusammen mit einem Versuch der Erklärung der zugrunde liegenden Phänomene derselben. Der Royal Society vorgelegt von Edmund Halley, …]

Sein Abstract unterschied sich erheblich von denen in heutigen akademischen oder wissenschaftlichen Journalen. Allerdings erfolgte diese Veröffentlichung zu einer Zeit, in welcher der Begriff Wissenschaftler noch gar nicht existierte. [Es war damals nur von „Gelehrten“ die Rede, und so konnte sich jeder nennen. Anm. d. Übers.] Er schrieb:

Nachdem sie Berichte aus vielen Teilen von UK über die ungewöhnlichen Lichter erhalten hatte, welche im Himmel [heaven!] auftauchten, war die Royal Society erfreut, mir ihre Wünsche zu übertragen, wobei ich einen allgemeinen Zusammenhang der Ursachen herstellen und in größerem Rahmen einige Konzepte meinerseits erklären sollte, die ich ihnen vorgestellt hatte. Damit sollte ich eine tolerable Antwort auf die sehr seltsamen und überraschenden Phänomene geben.

Er wusste um die Nordlichter aus früheren Berichten, und er wusste auch um deren Zusammenhang mit Sonnenflecken. Diese waren ihm aus den Arbeiten Galileis bekannt, aber er hat nie selbst welche gesehen, weil seine Lebenszeit auch in eine Periode fiel, in der es nur sehr wenige Sonnenflecken gab. Die folgende Graphik zeigt die am meisten akzeptierte Reproduktion von Sonnenfleckenzahlen und das deutliche Minimum zur Lebenszeit Halleys:

Nordlichter gehören zu den spektakulärsten atmosphärischen Erscheinungen. Sie sind ein sichtbarer Beweis für die Relation zwischen der Sonne und dem Klima. … Außerdem waren sie ein Indikator für das schlechte Wetter und Ernteeinbußen jener Zeit.

Ionisierte Partikel von der Sonne nennt man Sonnenwind. Der Terminus ist irreführend, weil es sich um feste Partikel mit elektrischer Ladung handelt. Aktivitäten auf der Sonne manifestieren sich in Sonnenflecken und Flares, was mit Variationen der Stärke des Sonnenwindes einhergeht. Erreichen diese geladenen Teilchen die oberen Schichten der Erdatmosphäre, kollidieren sie mit Molekülen von Stickstoff und Sauerstoff. Diese Kollisionen erzeugen elektrische Ladungen, welche die Gasmoleküle zum Leuchten bringen. Das Gas bestimmt die Farbe der Nordlichter. Stickstoff erzeugt rotes Licht und Sauerstoff alle Schattierungen von fast weiß über gelb zu grün.

Viele Ureinwohner Nordamerikas nutzten die Nordlichter, um das Wetter vorherzusagen. Die Cree-Indianer in Manitoba erlitten drei bis vier Wochen sehr kaltes Wetter nach einer längeren Periode dieser Erscheinungen. Dies ist sehr genau, weil es in Relation steht zu der mittleren Ostverlagerung von den Rossby-Wellen. Henry Youle Hind, Leiter einer wissenschaftlichen Expedition in Kanada, schrieb am 19. September 1858 über die Vorhersagen der Ojibway-Indianer:

Wir erreichten die Mündung des Flusses um 10 Uhr vormittags und beeilten uns, um einen sich gerade erhebenden Südostwind zu nutzen. Vorige Nacht war die Aurora sehr schön und ging bis weit über den Zenit hinaus, was die Reisenden zur Vorhersage eines windigen Tages veranlasste. Sie folgten der Überzeugung, dass bei niedriger Aurora es am nächsten Tag schwachwindig sein würde, während bei starker Aurora am nächsten Tag stürmisches Wetter zu erwarten ist.

Samuel Hearne lebte zweieinhalb Jahre bei den Chipewyan. Sein Bericht über die Erklärung der Erscheinung seitens der Indianer ist faszinierend:

Die Indianer nennen die Aurora Borealis Ed-thin; und wenn jener Meteor sehr hell ist, so sagen sie, dass es in jenem Teil der Atmosphäre viele Rentiere gäbe: „Ihre Gedanken in dieser Hinsicht beruhen auf einem Prinzip, das man sich kaum vorstellen würde. Die Erfahrung hat sie gelehrt, dass wenn ein Rentierfell in einer dunklen Nacht Funken sprüht, wenn man mit der Hand darüber streicht, viele Funken elektrischen Feuers erzeugt werden, so wie etwa wenn man eine Katze streichelt.

Dies beschreibt das Phänomen statischer Elektrizität und liegt bemerkenswert nahe den jüngsten Erklärungen der Aurora.

Das Komposit-Bild der NASA zeigt die Aurora aus dem Weltraum als einen Ring um den magnetischen Pol:

Obwohl in größerer Höhe ist der Ring koinzident mit dem Kaltluftdom über dem Pol:

Der Ring der Aurora dehnt sich aus und zieht sich zusammen gleichlaufend mit Ausdehnung und Zusammenziehen des Kaltluftdomes. Dies bedeutet: wenn die Aurora näher zum Äquator hin erscheint, wird es auf der Nordhemisphäre kalt. Dies war so während der letzten Jahre. Es wird hervorgehoben durch die Änderung des Musters der Rossby-Wellen entlang der Polarfront von Wellen niedriger zu Wellen hoher Amplitude. Das resultiert in extremeren Kaltluftausbrüchen in Richtung Äquator und Warmluftvorstößen, die dichter an den Pol heranreichen.

Ähnliche Bedingungen herrschten im 17. Jahrhundert. Der Tagebuchschreiber Samuel Pepys (1633 bis 1703) schrieb bei vielen Gelegenheiten etwas über diese Bedingungen. Sie waren besonders besorgt hinsichtlich der milden Winter, so dass die Regierung nach Maßnahmen verlangte. Am 5. Januar 1662 schrieb Pepys:

Nach dem Essen fragte mich ein Freund, ob wir nicht einen Fehler gemacht hätten, heute eine Mahlzeit einzunehmen, weil es doch ein Fastentag sei – angeordnet vom Parlament, um für mehr der Jahreszeit angepasstes Wetter zu beten, als es beim gegenwärtigen, fast sommerlichen Wetter der Fall ist. Es ist mehr wie Mitte Mai oder Juni, und es könnte eine Plage drohen, weil es auch im vorigen Winter schon sehr mild gewesen war und weil es das ganze Jahr über bis heute eine sehr kränkliche Zeit war.

Die Gebete zahlten sich aus.Am 26. Januar schrieb Pepys:

Es war ein wunderschöner, klarer frostiger Tag. Gott schickte uns mehr davon, denn das warme Wetter bisher in diesem Winter ließ uns einen schlechten Sommer befürchten.

Seine Sorgen wahren wohlbegründet, weil die Plage wiederkehrte und London im Jahre 1665 erreichte.

Liest man die gesamten Wetter-Aufzeichnungen von Pepys über den Zeitraum 1660 bis 1690, dann ist das dort beschriebene Muster extrem variablen Wetters symptomatisch für eine meridionale Rossby-Wellen-Zirkulation.

Ein ähnliches Muster wurde im Buch von Barbara Tuchman im Jahre 1978 beschrieben, Titel [übersetzt] „Ein ferner Spiegel; das katastrophale 14. Jahrhundert“. Ein weiteres Beispiel von einer bedeutenden Person genau wie Halley, nämlich dem Edelmann Enguerrand VII de Courcy, ist seine Lebenszeit während einer bedeutenden Klimaperiode im 14. Jahrhundert, als das Wetter vergleichbar war mit dem im 17. und zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Es dauerte länger und war ausgeprägter, weil es das Übergangs-Jahrhundert war, als die Welt sich aus der Mittelalterlichen Warmzeit zur Kleinen Eiszeit abkühlte.

In der derzeitige Debatte, auf welche immer mehr Menschen aufmerksam werden, geht es nicht um die Abkühlung, die wir erleben, sondern nur noch darum, welches Ausmaß sie erreicht und wie lange sie dauert. Wird es das Wetter geben ähnlich der kalten Periode während des Dalton-Minimums von 1790 bis 1830? Oder alternativ, wird es kälter sein mit ähnlichen Bedingungen wie zu der Zeit der ersten Pelzhändler an der Hudson Bay oder wie zur Zeit von Sir Edmund Halley? Das Auftreten von Aurora in Nordengland deutet auf Letzteres – obwohl ich vorherzusagen wage, wer gegen diese Folgerung Einspruch erheben wird.

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/03/09/auroral-evidence-of-upcoming-mini-or-little-ice-age/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Stoppt die Anti-Klimawissenschaft-Totalitaristen!

Das PCCS würde endlich, endlich den „gefährlichen, vom Menschen verursachten Klimawandel“ hinterfragen und bewerten, ebenso wie die entsprechenden Berichte von [US-]Bundesbehörden und den Untersuchungen, welche von diesen Behörden finanziert werden. Das Komitee soll unter der Leitung von Dr. Will Happer stehen, einem hoch angesehenen Wissenschaftler und bekannten Skeptiker – nicht hinsichtlich des Klimawandels, sondern hinsichtlich des vom Menschen verursachten Klima-Chaos‘. Andere prominente Experten würden zu ihm stoßen, welche seine Zweifel teilen – und davon gibt es viele.

Ausgeschlossen!, brüllen die Klima-Alarmisten. Wie könnt ihr es wagen, unsere Katastrophen-Behauptungen in Zweifel zu ziehen? Oder die settled Wissenschaft?

Nein! Wie können gerade SIE es wagen, jene Behauptungen zur Rechtfertigung Ihrer Agenda heranzuziehen – sowie Ihre fortgesetzten Bemühungen, uns niederzuknüppeln und zum Schweigen zu bringen – ohne dass Sie zulassen, dass jemand ihre vermeintlichen Beweise untersucht werden geschweige denn darüber diskutiert wird?

Seit Jahren haben Sie laut und unaufhörlich beschworen, dass die USA und die Welt den Verbrauch fossiler Treibstoffe beenden müssen, widrigenfalls wir alle „dem Untergang geweiht“ sind. Und jetzt fordern Sie, dass die USA ihre Energieerzeugung vollständig einstellen sowie die Bereiche Transportwesen, produzierendes Gewerbe, Neubau von Wohnungen und Bürogebäuden sowie die gesamte Wirtschaft zum Stillstand bringen sollen. Sie wollen, dass die [US-]Bundesregierung unsere Leben kontrolliert und begrenzt – sowie die Umverteilung unseres Wohlstands.

Seit Jahren habt ihr Demokraten, Umweltaktivisten, Staats-Bürokraten, von Förderung der Regierung abhängigen Wissenschaftler, Nachrichtenagenturen und sozialen Medien konspiriert, um Skeptiker des vom Menschen verursachten Klima-Chaos‘ zu zensieren und ruhig zu stellen sowie jede Debatte abzuwürgen. Ihr alle habt gewaltige finanzielle, Ruf- und Machtinteressen, die hierbei auf dem Spiel stehen würden.

Euer Klima-industrieller Komplex ist ein globaler Moloch im Wert von 2 Billionen Dollar pro Jahr. Euer Green New Deal würde diese Nation mit 93 Billionen Dollar bis zum Jahr 2030 zu stehen kommen – was jede Familie der USA jährlich mit 65.000 Dollar Energiekosten belasten würde.

Und nach wie vor besteht ihr darauf, dass die Wissenschaft settled ist, dass es keinen Raum für Diskussionen gibt, dass wir sofort agieren müssen, um „den Planeten zu retten“ vor Klima- und Extremwetter-Katastrophen. Jetzt wollt ihr eure Scheingerichts-Verfahren unter Dach und Fach bringen – wobei unserer Seite keine Gelegenheit gegeben wird, unsere Beweise zu präsentieren, fossile Treibstoffe und Kohlendioxid zu verteidigen, eure vermeintlichen Beweise unter die Lupe zu nehmen oder eure Experten einem Kreuzverhör auszusetzen.

Falls eure Beweise so solide und unanfechtbar sind, dann solltet ihr überglücklich sein, diese auf den Tisch zu legen, sie genau überprüfen zu lassen und unsere Experten zu befragen, so wie wir eure Experten befragen – extensiv und gnadenlos.

Schließlich steht die Zukunft unseres Planeten auf dem Spiel – das behauptet ihr jedenfalls. Hinsichtlich der Zukunft unseres Landes [= der USA] ist das mit Sicherheit der Fall.

Eure radikale Agenda und Maßnahmen sind unamerikanisch, totalitär, anti-wissenschaftlich und stehen im Gegensatz zu unseren grundlegendsten Prinzipien einer offenen, robusten Debatte – hinsichtlich eines der entscheidendsten Themen in der US-Geschichte.

Eine breite Mehrheit der Amerikaner glaubt, dass sich unser Planet erwärmt hat und weiter erwärmt. Niemand leugnet das. Und das ist ein Glück, denn sonst wären wir immer noch in der Kleinen Eiszeit gefangen. Aber darum geht es nicht. Es geht um Folgendes: Wird irgendeine zukünftige Erwärmung katastrophal werden? Und sind die Menschen und fossile Treibstoffe daran schuld?

Ihr behauptet, die Antwort lautet Ja. Aber noch einmal – welche Belege habt ihr dafür? Falls ihr wirklich tatsächliche Beweise habt – legt sie hier auf den Tisch! Zeigt uns genau den Zeitpunkt, an welchem die natürlichen Kräfte, die den ununterbrochenen Klimawandel von Anbeginn der Zeit gesteuert hatten, ihre Einwirkung auf das Klima eingestellt haben – und wo die menschlichen Faktoren ins Spiel kommen. Quantifiziert diese! Verschont uns mit Computermodellen, die einfach nur eure Hypothesen spiegeln, die in sie eingegangen sind. Präsentiert solide Beweise aus der Realen Welt – falls ihr welche habt!

Wenn ihr schon dabei seid, dann müsst ihr auch beweisen, dass die Abwicklung des amerikanischen Energie- und Wirtschaftssystems Klima und Wetter auch nur um einen Deut verändern würde. Dies vor dem Hintergrund (wenn wir für den Moment mal annehmen, dass menschliche Kohlendioxid-Emissionen jetzt Klima und Wetter treiben), dass China, Indien und andere Länder Tausende neuer Kohle- und Gaskraftwerke errichten sowie Millionen Autos und Lastwagen herstellen.

Im Vergleich zu deren Emissionen sind die Unseren längst marginalisiert. Und man wird dort noch über Jahrzehnte den Verbrauch fossiler Treibstoffe nicht aufgeben, falls überhaupt irgendwann einmal.

Beweist, dass euer GND-Energiesystem Amerika tatsächlich mit Energie versorgen kann – ohne Arbeitsplätze zu vernichten, den Lebensstandard zu erniedrigen oder Produktion, Gesundheit, Wohlstand und Umwelt zu zerstören. Wie ich immer wieder betont habe (hier, hier und hier) ist das nicht möglich. Eure Alternativen funktionieren nicht und sind nicht bezahlbar, nicht grün, nicht erneuerbar, unethisch, ökologisch oder nachhaltig.

Hier sind lediglich ein paar der klimawissenschaftlichen Fakten aus der Realen Welt, welche die Alarmisten unterdrücken und über welche sie nicht diskutieren wollen:

Die Temperatur ist während der letzten Jahre um Zehntel oder Hundertstel Grad gestiegen – geringer als die Fehlerbandbreite. Außerdem sind die meisten der „höchsten Temperaturen jemals“ in Städten aufgetreten, wo lokale, vom Menschen erzeugte Wärme die Daten verzerrt. An vielen Stellen kommt es auch zu Rekordkälte und -schneemengen.

Die mittlere Prophezeiung von 102 Klimamodellen liegt jetzt ein ganzes Grad Fahrenheit höher als das, was Satelliten messen. Das Klimamodell von Michael Mann könnte auch aus Telefonnummern und anderen Zufallszahlen einen Hockeyschläger nach dem anderen erzeugen. Sollen wir diesen Modellen hinsichtlich einer entscheidenden Energiepolitik vertrauen?

Zu schweren Tornados (Stärke F3 bis F5) war es im Mittel im Zeitraum 1950 bis 1985 etwa 56 mal pro Jahr gekommen. Aber im Zeitraum 1986 bis 2018 waren im Mittel nur etwa 34 dieser Gebilde pro Jahr aufgetreten – und zum ersten Mal jemals im Jahre 2018 überhaupt keiner. Der Tornado vom 3. März dieses Jahres in Alabama war tragisch, und das 2 Meilen breite Monster von Oklahoma-City im Jahre 2013 wütete 40 Minuten lang. Aber der Drei-Staaten-Tornado des Jahres 1925 war eine Meile breit, wanderte rekordhafte ca. 350 km weit, dauerte rekordhafte 3½ Stunden und forderte rekordhafte 695 Todesopfer.

Hurrikane werden häufiger und stärker? Im Zeitraum 1920 bis 1940 traten zehn Hurrikane der Kategorien 3 bis 5 auf das US-Festland über, von 1960 bis 1980 waren es elf, von 1980 bis 2000 zehn und von 2001 bis 2018 neun. Es gibt keinen Trend! Außerdem waren die Hurrikane Harvey und Irma im Jahre 2017 die ersten Hurrikane der Stärke 3 bis 5 seit rekordhaften 12 Jahren! Die bisherige Rekordmarke stand bei neun Jahren während der Zeit des Bürgerkrieges.

Eine wärmere Arktis? Die Washington Post berichtete, dass sich „der arktische Ozean erwärmt (hier), Eisberge immer kleiner werden und an einigen Stellen den Seehunden das Wasser zu warm ist“. Aber dieser Bericht war im Jahre 1922 erschienen!

Die Eisbärpopulation ist derzeit die höchste jemals: zwischen 24.500 und 28.500 oder sogar noch mehr!

Ozeane können nicht „noch saurer“ werden, weil sie nicht sauer sind und niemals waren. Die Ozeane der Erde sind leicht alkalisch. Diese geringe Alkalinität hat während der letzten paar Jahrzehnte etwas abgenommen (von 8,2 auf 8,1 auf der pH-Skala). Aber sie werden nicht sauer … und das wird auch in absehbarer Zukunft nicht der Fall sein.

Kohlendioxid ist kein Verschmutzer! Es ist ein Wunder-Molekül, ohne welches das Leben auf der Erde aufhören würde zu existieren. Tatsächlich ist es so, je mehr CO2 in der Luft ist, desto schneller und besser fallen Ernten aus, wachsen Wälder und Graspflanzen – und desto besser können sie Dürren, Krankheiten und Schäden durch Insekten und Viren widerstehen.

Tatsächlich wäre ein etwas wärmerer Planet mit mehr atmosphärischem CO2 enorm vorteilhaft, für Pflanzen, Tiere und Menschen. Ein kälterer Planet mit weniger CO2 würde die landwirtschaftlich zu bewirtschaftende Fläche erheblich reduzieren. Die Wachstum-Saison wäre kürzer und das Leben für alle wäre immer schwieriger.

Millionen Amerikaner sind genervt von Republikanern wie dem Kongress-Abgeordneten John Shimkus aus Illinois, der jüngst darüber jammerte, dass „es den Kampf nicht mehr wert ist“, den Klima-Alarmismus zu bekämpfen – und unsere Nation und die Zukunft unserer Kinder zu schützen. Gewählte Funktionäre wie er brauchen Rückgrat-Implantate, müssen Klimafakten erlernen – oder zurücktreten und ihren Sitz jemandem überlassen, der für uns kämpft. Und darum brauchen wir das PCCS!

Darum hoffen wir, dass der von uns gewählte Präsident Trump den Staatsapparat auf Vordermann bringt … dass aufgezeigt wird, warum Behauptungen über ein vom Menschen verursachtes Klima-Chaos Pseudo-Wissenschaft sind … dass Amerika wieder führend in der Welt wird und dass er seine Zähigkeit und Führerschaft demonstriert, dessen wir in dieser Frage so dringend bedürfen.

Wir müssen Mr. Trump sagen: Bitte wenden Sie sich gegen diese Klima-Totalitaristen, welche unsere Wirtschaft zerschlagen wollen im Namen der Rettung des Planeten vor Klima-Katastrophen, die ausschließlich nur in Computermodellen, in Hollywood-Filmen und in der Selbstbedienungs-Mentalität des Klima-industriellen Komplexes existieren. Alarmisten haben das Klima-Narrativ bis hier kontrolliert. Jetzt müssen wir es anderen Experten ermöglichen, sich zu äußern – laut und klar.

Paul Driessen is senior policy advisor for the Committee For A Constructive Tomorrow (CFACT) and author of articles and books on energy, environmental and human rights issues.

Link: https://www.iceagenow.info/stop-the-anti-climate-science-totalitarians/

Übersetzt von Chris Frey EIKE