Trump sagt dem Paris-Abkommen adieu

CFEACT ist eine herausragende Organisation, welche über die internationale Klima-Diplomatie aus Perspektive der Freiheit berichtet. Wir haben jeden einzelnen Schritt auf diesem Weg begleitet. Wir waren in Kyoto, Paris, Kopenhagen und überall sonst auch. Im Dezember werden wir nach Spanien gehen.

Es wird ein Jahr dauern, aus dem Paris-Abkommen auszusteigen. Mehrere Präsidentschaftskandidaten haben ihre Absicht bekundet, rasch wieder dem Abkommen beizutreten, wenn sie denn gewählt werden.

Die US-Verfassung schreibt die Ratifizierung von Verträgen seitens des Senats vor. Die USA haben nicht den Vorgänger, das Kyoto-Protokoll, ratifiziert. Das Pariser Dokument wurde als ein „Abkommen“ und nicht als ein Vertrag stilisiert, indem man grundlegende Inhalte wie etwa Emissionsziele, nicht bindend machte. Damit wollte man es Präsident Obama ermöglichen zu unterzeichnen, ohne es dem Senat vorzulegen.

Bindend oder nicht, das Paris-Abkommen steckt voller Fehler und Schwächen. Sich daraus zurückzuziehen ist das einzig Richtige.

Das Paris-Abkommen dürfte kaum Auswirkungen auf die globale Temperatur haben, selbst wenn man annimmt, dass die extremsten Computer-Modelle recht haben, was aber bisher noch nie der Fall war.

Es würde uns eine atemberaubende Zukunft kosten sowie potentiell Hunderte Billionen Dollar, während man fast nichts erreicht, selbst unter den eigenen Hypothesen.

Es würde eine riesige, internationale Klima-Bürokratie bevollmächtigt werden, welche individuelle Freiheit nicht wertschätzt; es würde die nationale Souveränität unterminieren und riesige Reichtümer umverteilen hin zu Diktatoren und Kleptokraten auf der ganzen Welt.

Das Paris-Abkommen übt Druck aus auf die USA, auf Europa und die entwickelte Welt, während es China, Brasilien, Indien und anderen großen CO2-Emittenten einen Persilschein ausstellt. China und Indien errichten neue Kohlekraftwerke sowie industrielle Kapazitäten so schnell es deren Ökonomien zulassen.

Die Hauptauswirkung des Abkommens ist es, das produzierende Gewerbe von Amerika und dem Westen nach China und den Osten zu verlagern mit dem zusätzlichen umweltlichen „Vorteil“ des Verschiffens von Gütern über die Ozeane mittels dieselbetriebener Containerschiffe.

Amerika und andere Länder errichten in riesiger Menge Windturbinen und Solarpaneele für intermittente und ineffiziente Stromerzeugung, die unmöglich unsere Nachfrage nach Energie decken können. China hat sich räuberischer Handelspraktiken bedient um sicherzustellen, dass falls wir auf diesem Fehler bestehen wir Wind- und Solar-Ausrüstung von dort kaufen.

Das Paris-Abkommen wird die Temperatur der Welt nicht bedeutsam ändern, aber es würde Geld und Macht umverteilen, und das nicht zu unserem Vorteil.

Präsident Trump hat völlig richtig gehandelt, uns da herauszuholen. Wir sollten draußen bleiben.

Autor:

Craig Rucker is a co-founder of CFACT and currently serves as its president

Link: https://www.cfact.org/2019/11/05/trump-bids-paris-agreement-adieu/




High Latitude Blocking“ – was ist das?

In diesem Beitrag geht es um winterliche Witterung allgemein. Die Frage lautet: Wie kann es in Mitteleuropa zu kalter oder sogar extrem kalter Witterung kommen?

Es wird vielfach auf die zugefrorenen Grachten in den Niederlanden und auf Jahrmärkte auf der fest zugefrorenen Themse in London während der „Kleinen Eiszeit“ hingewiesen. Aber das werden wohl nur die extremsten Auswüchse kalter Witterung gewesen sein. Man kann wohl getrost davon ausgehen, dass es nicht in jedem Winter und wohl auch nicht in der Mehrzahl der Winter damals dazu gekommen war. Vermutlich hatte es auch um den Höhepunkt der Kleinen Eiszeit auch immer wieder mal sehr milde Winter gegeben.

Klar ist von vornherein, dass die normale Westwinddrift in Mitteleuropa unterbrochen gewesen sein muss. Auch zu kältesten Eiszeit-Zeiten war der Nordatlantik vor Mitteleuropa garantiert nicht mit Eis bedeckt. Die Kälte kann also nur von Osten gekommen sein. Und in den o. g. Wintern der Kleinen Eiszeit muss die entsprechende großräumige Strömung im Bereich Nordatlantik-Europa sehr stabil gewesen sein, viel stabiler und länger dauernd als in unserer Zeit.

Wie aber könnte eine solche Strömungsverteilung aussehen? Bei welcher Wetterlage stellt sich stabil und wiederholt kaltes Ostwindwetter in Mitteleuropa ein?

Die Antwort ist einfach: Es muss ein High Latitude Blocking vorhanden sein – also ein umfangreiches und kräftiges Hochdruckgebiet über Nordeuropa und dem Nordmeer bis hinüber nach Island. Ein solches Hochdruckgebiet blockiert die im statistischen Mittel vorherrschende Westströmung in Mitteleuropa. Ein Zweig derselben geht über das Mittelmeer hinweg, der andere über Nordeuropa. Der Begriff bedeutet also eine „Blockierung in hohen Breiten“. Nur eine solche Blockierung kann für die extreme Kälte der „Kleinen Eiszeit“ bis nach Westeuropa verantwortlich sein!

Das lässt sich auch umgekehrt sagen: Wer einen strengen Winter prophezeit, prognostiziert implizit die Bildung und lange Dauer kräftiger Hochdruckgebiete über Nordeuropa.

Und wenn ein Herr Latif im Jahre 2000 behauptet hatte, dass es „hier keine Winter mehr geben werde“, dann hat er implizit ausgeschlossen, dass sich jemals wieder eine Ostlage in Mitteleuropa einstellt. Wenn ein „Wissenschaftler“ so etwas sagt, dann schämt sich der Autor als Wissenschaftler.

Aber wir wollen nicht abschweifen. Es muss also während der Kleinen Eiszeit viel öfter zu solchen Blockierungen gekommen sein. Nun gibt es im Internet aber vielfach Studien, die eine enge statistische Korrelation zwischen derartigen Blockierungen und geringer Sonnenaktivität nachweisen. Je geringer die Anzahl der Sonnenflecken, umso größer die statistische* Wahrscheinlichkeit der Bildung einer solchen Blockierung.

(*Das Adjektiv „statistisch“ gilt für sämtliche Ausführungen in diesem Beitrag. Es wird aber der Übersichtlichkeit halber nicht immer hinzugefügt).

Nun haben wir aber seit einigen Jahren wieder den Umstand einer sehr geringen Anzahl von Sonnenflecken bzw. dem vollständigen Fehlen derselben. Und man weiß, dass es auch während der Kleinen Eiszeit (Maunder-, Dalton-Minimum) nur sehr wenige oder gar keine Sonnenflecken gegeben hat.

Fazit: Kalte Winter in Mitteleuropa sind von Nord- oder Ostwindwetterlagen bzw. hohem Luftdruck über Nordeuropa geprägt. Diese treten offenbar häufig in Zeiten geringer Sonnenfleckenzahlen auf, wie ein Blick auf die Klima-Vergangenheit zeigt – und wie es jetzt wieder der Fall ist.

Ob man aber jetzt einfach 1 plus 1 zusammenzählen kann, darüber soll hier nicht spekuliert werden.




Politik bzgl. globaler Erwärmung bringt Chaos

Die wütenden Buschbrände in Kalifornien sowie Erdgas-Verknappungen in New York bis hin zu den Gelbwesten-Protesten in Frankreich – sie alle haben eine gemeinsame Ursache. Diese besteht in Gestalt der Politiker, welche vermeintlich den „Klimawandel“ bekämpfen wollen, deren Maßnahmen aber die gegenteiligen Auswirkungen haben, schädigen sie doch schwer die Umwelt und fügen den Bürgern ökonomisch schweren Schaden zu.

Auch die jüngsten Unruhen in Chile und Ecuador wegen steigender Treibstoff- und Transportkosten spiegeln den explosiven gesellschaftlich-ökonomischen Effekt von Klimapolitik.

Kalifornien kommt immer mehr als ein gescheiterter Staat daher, regiert von einer politischen Klasse, welche in vollstem Umfang der Globale-Erwärmung-Ideologie folgt. Gouverneur Gavin Newsom war der Nachfolger von Gouverneur Jerry Brown, dem Gottvater des Klima-Extremismus‘.

Deren Politik des Kampfes gegen Klimawandel haben dem Staat eine Kaskade von außer Kontrolle geratenen Buschfeuern beschert, die höchsten Energiekosten der USA (über 50% höher als im [US-]nationalen Mittel), einen kostspieligen Hochgeschwindigkeitszug nach Nirgendwo und ein völlig unzureichendes System von Wasserreservoiren, welches Dürren abfedern kann. Sogar die galoppierende Obdachlosen-Krise in den großen Städten des Staates kann zumindest teilweise auf die Ablehnung neuer Entwicklungen zurückgeführt werden.

Der größte Versorger Kaliforniens, Pacific Gas & Electric, kann die Lichter nicht am Brennen halten ohne gegenwärtige massive Stromausfälle wegen unzureichender Wartung des Netzes und Stützung auf Vorschriften bzgl. erneuerbarer Energie, verordnet vom Staat. Gleichzeitig lehnt dieser gleiche Staat es ab, staatliche Forstgebiete auszulichten, besonders in der Nähe von Stromleitungen, und das ist einer der Hauptursachen für die Brände, die jetzt so verheerend auch Wohngebiete heimsuchen.

Noch einmal, es ist die Klimapolitik der Regierung, die diese Fiaskos zu verantworten hat, keine „Vetternwirtschaft“ bei PG&E und auch nicht „Klimawandel“, wie es Gouverneur Newsom in seinem Versuch, die Verantwortung von sich zu weisen, uns einreden will. PG&E steht zu 100% unter Kontrolle der Newsom-Regierung – der Versorger darf nicht einmal husten, geschweige denn Profite erwirtschaften, ohne Erlaubnis der staatlichen Public Utilities Commission.

Auf der anderen Seite der Nation, in New York State, steht die politische Klasse derjenigen in Kalifornien um fast nichts nach. Gouverneur Andrew Cuomo lehnt es unverändert ab, neue Pipeline-Infrastrukturen zu genehmigen, um Erdgas von außerhalb seines Staates zu der dicht bevölkerten Metropol-Region von New York City zu leiten. Dies hat die wirtschaftliche Entwicklung stark beeinträchtigt.

Auf die Klagen über Energiemangel seitens Bürger und Firmen reagierte der Gouverneur mit den sattsam bekannten Schuldzuweisungen, in diesem Falle an das National Grid und Consolidated Edison, zwei Hauptversorger, die angeblich für die zunehmende Energie-Knappheit verantwortlich sein sollen.

New York City und -State haben auch ihre eigenen Green New Deals abgesegnet, welche die staatsweite Energiekrise verschärfen werden. Die Planung des Staates sieht vor, einem Rat berufener Bürokraten die Vollmacht zu erteilen, Versorgern und Energieunternehmen Quoten erneuerbarer Energie vorzuschreiben. Wie in Kalifornien dürften dadurch die Energiepreise für Hausbesitzer und Industrien unaufhaltsam steigen, ebenso wie das Risiko der Verknappung.

Und all das ist so, während massive Schiefer-Reserven in seinem Staat jenseits von Gouverneur Cuomos Wahrnehmung liegen. Anderenfalls könnten diese Reserven billiges Erdgas erzeugen und die Wirtschaft seines Staates nach oben katapultieren.

Die Amerikaner sind noch nicht in Aufruhr hinsichtlich dieser kostspieligen und kontraproduktiven Politik. Vielmehr schreien low-level-Protestierer nach einer Ausweitung dieses gleichen Klimapolitik-Wahnsinns – ohne jedes Verständnis für die unheilvollen Auswirkungen dieser Politik, deren hässliche Fratze ihnen direkt in die Augen sieht.

Während der letzten Wochen wurde beispielsweise die Schauspielerin Jane Fonda in Washington, D.C. wiederholt verhaftet, weil sie an einer pathetischen Protest-Demonstration teilgenommen hatte, um von Politikern zu fordern, noch mehr zum Kampf gegen Klimawandel zu tun. Vielleicht sehnt sie sich nach dem Ruhm in jenen Tagen, als sie gegen den nordvietnamesischen Feind protestierte. Ms. Fonda, die von sich behauptet, eine Klimawissenschaftlerin zu sein, ist entweder sehr vergesslich bzgl. der gescheiterten Klimapolitik in ihrem Heimatstaat Kalifornien, oder diese Politik ist ihr auch egal, kann doch ihre wohlhabende Lebensweise leicht mit den resultierenden steigenden Energiekosten und den Bedrohungen grundlegender Lebensstandards fertig werden.

Wie lange wird es noch dauern, bis diese verheerende Klimawandel-Politik in den USA Proteste auslösen wird?

Die „Gelbwesten“-Unruhen in Frankreich im vorigen Sommer waren aufgeflammt, nachdem die Regierung im Namen des Kampfes gegen Klimawandel höhere Energiesteuern verfügt hatte. Jüngste Unruhen in Ecuador und Chile sind ebenfalls auf höhere Treibstoffpreise und steigende Fahrpreise für die Metro zurückzuführen. Beides hat die ohnehin schon großen ökonomischen Probleme der Menschen in beiden Ländern noch verschärft.

Falls weitere Staaten oder die [US-]Bundesregierung einer Klimapolitik wie in Kalifornien und New York huldigen – wird es dann in den Straßen vieler Städte in den USA am Ende so aussehen wie in Chile, Ecuador oder Frankreich?

Schauen wir flüchtig in die Zukunft, sehen wir nicht ein sich erwärmendes Klima. Wir sehen in eine sich überhitzende Welt aufgrund vom Menschen verursachter Unruhen, die infolge der schädlichen Auswirkungen einer Klimawandel-Politik auf die nicht-wohlhabende Bevölkerung ausbrechen.

CFACT, founded in 1985 by Craig Rucker and the late (truly great) David Rothbard, examines the relationship between human freedom, and issues of energy, environment, climate, economics, civil rights and more.

Link: https://www.cfact.org/2019/10/30/global-warming-policies-wreaking-havoc/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Der Kreuzzug gegen das normale Leben

In New York State, welcher mit Kalifornien im Wettbewerb steht, das umweltlich extremste Nirwana auf der Erde zu sein, sind Gesetze erlassen worden, die verbieten, mehr als 25 Latex-Ballone innerhalb von 24 Stunden steigen zu lassen.

Mindestens fünf weitere US-Staaten verbieten Ballonaufstiege, darunter – dreimal darf geraten werden – Kalifornien.

Das Verbot derartiger Ballone wäre ein weiterer Schritt zum „Schutz unseres Planeten“, sagt einer der Befürworter des Gesetzes, primär in Gestalt des Schutzes von Vögeln, welche sich in den Schnüren verheddern oder das Latex fressen könnten.

Vögel zu schützen ist mit Sicherheit wünschenswert, aber ein Verbot von Ballonaufstiegen, so es sich überhaupt durchsetzen lässt, dürfte kaum die Auswirkungen von Windrädern kompensieren, die schon jetzt Vögel zu Tausenden töten. CFACT hat wiederholt während der letzten Jahre darüber berichtet, wie Windturbinen bis zu 39 Millionen Vögel jährlich töten. Diese Schande wurde ebenfalls seitens der Industrie und von Interessengruppen heruntergespielt, welche sich bemühen, Windenergie als eine Quelle erneuerbarer Energie immer mehr auszuweiten.

Opfer der Windturbinen werden nicht nur geflügelte Geschöpfe. Offshore-Windturbinen fordern ihren Tribut von Walen.

Die Regierung von New York State befindet sich mitten in der Förderung von Windenergie zur Stromerzeugung. Die Energiebehörde des Staates hat soeben einen Mega-Vertrag mit Sunrise Wind unterzeichnet, einen Offshore-Windpark vor der Küste von Long Island zu errichten.

Falls der Gesetzgeber in New York damit Erfolg hat, eine Handvoll Vögel davor zu retten, Latex-Ballone zu fressen, die anlässlich von Hochzeiten oder Kindergeburtstagen aufgelassen werden, dürfte den Vögeln kaum ein längeres Leben beschieden sein, werden sie doch geschreddert durch die wuchernden Windturbinen des Staates [unübersetzbares Wortspiel: Die Vögel werden sliced and diced. Anm. d. Übers.]

Während New York danach trachtet, dem Beispiel einer kleinen Anzahl von US-Staaten zu folgen und Ballone zu unterbinden, verbieten viele lokale Behörden in den gesamten USA Drive Ins an Schnellrestaurants, wobei die Stadt Minneapolis das jüngste Beispiel ist. Damit will man zweierlei erreichen: Verhinderung von Automobil-Emissionen und die Leute davon abzuhalten, Fast Food zu verzehren und Adipositas zu verhindern.

Forschungen aus dem Jahr 2015 bei Schnellrestaurants in Los Angeles enthüllten die Narretei derartiger Bemühungen, welche nicht die geringste Auswirkung auf die Gesundheit zeitigte. Mit oder ohne diese Einrichtungen nehmen die Menschen Fast Food zu sich, wenn sie das wollen, was besonders für Haushalte mit geringem Einkommen gilt, die nicht so oft ein teureres Restaurant aufsuchen. Das Fehlen würde außerdem ältere Personen und Menschen mit Behinderungen benachteiligen, für welche das Verlassen ihrer Autos mühsam ist.

Bevor man eine Politik umsetzt, welche Ältere, Behinderte oder Ärmere Kunden von Schnellrestaurants benachteiligen, sollten die Befürworter derartiger Verbote zumindest verpflichtet werden, die Vorteile dieser Verbote zu belegen. Natürlich können sie das nicht. Stattdessen verbreiten sie typischerweise gut klingende Klang-Häppchen über reduzierte Emissionen und Kampf gegen Fettleibigkeit, obwohl nichts dergleichen zu erkennen ist.

Unabhängig von Fakten oder Belegen, die Umwelt- und Fast-Food-Extremisten werden fortfahren den Amerikanern einzureden, wie sie leben sollen und wie nicht. Und das alles im Interesse ihrer Doktrin, die da lautet, die vom Menschen verursachte globale Erwärmung zu beenden, um die Erde nicht in ein paar Jahren, Jahrzehnten oder Jahrhunderten in Flammen aufgehen zu lassen.

Staaten und Behörden haben Papier-Belege, Plastikhalme, Styropor-Becher und -Behältnisse verboten – und nicht zu vergessen Plastiktüten. Hier wird es aber nicht aufhören. Der Green New Deal, gesponsert von so vielen nationalen und lokalen Politikern, ist darauf aus, eines Tages Verbrennungs-Motoren zu verbieten ebenso wie den Verbrauch von Öl, Gas und Kernkraft.

Dieser moralische Kreuzzug, um unsere Wahlmöglichkeiten als Verbraucher bzw. unseren Lebensstil zu beeinträchtigen, wird weitergehen auf immer höheren Ebenen. Das große Ziel dieser Bemühungen sind, wie so viel Anderes im Leben, Macht und Kontrolle. Der unstillbare Drang, andere zu kontrollieren mittels eines dummen Vorschlags nach dem Anderen wird niemals nachlassen – bis die Menschen rufen „es reicht!“. Dann hört es vielleicht auf.

[Nun ja, in Frankreich, Brasilien und Chile haben die Menschen bereits gerufen! Anm. d. Übers.]

Autor

CFACT, founded in 1985 by Craig Rucker and the late (truly great) David Rothbard, examines the relationship between human freedom, and issues of energy, environment, climate, economics, civil rights and more.

Link: https://www.cfact.org/2019/10/28/the-crusade-to-curb-ordinary-life/




Die wirkliche Klima-Krise ist nicht globale Erwärmung, sondern Abkühlung – und sie könnte schon begonnen haben

[Bemerkung: Alle der zahlreichen Hervorhebungen in diesem Beitrag sind aus dem Original übernommen! Anm. d. Übers.]

Die widerlegte CAGW-Hypothese ging davon aus, dass der gestiegene atmosphärische CO2-Gehalt durch die Verbrennung fossiler Treibstoffe eine gefährliche runaway-globale Erwärmung auslöst. Die vermeintlichen Beweise für diesen Betrug sind lediglich Klima-Computermodelle, welche die gegenwärtige gemessene Erwärmung drastisch übertreiben, im Mittel um 300% bis 500%. In diese Klimamodelle gehen absichtlich viel zu hohe Werte der Klima-Sensitivität von CO2 ein, und sie sind so programmiert, dass sie falschen Alarm geben.

Seit Mitte der 1990er Jahre hat sich die globale Erwärmung verlangsamt, so dass die Klima-Alarmisten jetzt behaupteten, dass der gestiegene atmosphärische CO2-Gehalt zu extremerem und chaotischerem Wetter führen werde. Es gibt aber vielfache Beweise, dass diese Behauptung ebenfalls falsch ist (hier). In Wirklichkeit ist das Wetter weniger chaotisch geworden (hier).

Der Betrug ist reichlich belegt durch den Mann’schen Hockeyschläger (MBH98 etc.), die Klimagate-E-Mails, willkürliche Veränderungen historischer Temperaturaufzeichnungen und nicht zuletzt durch das aggressive Vorgehen der Klima-Extremisten.

All das sind hinreichende Beweise dafür, dass die/der durch CO2 verursachte globale Erwärmung/Klimawandel eine falsche Krise ist.

In früheren geologischen Epochen waren die atmosphärischen CO2-Konzentrationen sehr viel höher als heute, und zu einer runaway-globalen Erwärmung ist es während der Milliarden Jahre der Erdgeschichte niemals gekommen. Es gab geologische Epochen, während derer es viel wärmer und auch viel kälter war als heute. Die Erde befindet sich derzeit in einer glazialen Epoche. In einer solchen überdecken Kilometer dicke Eisschilde den Planeten etwa 100.000 Jahre lang. Sie wird von Zwischeneiszeiten unterbrochen, die jeweils etwa 10.000 Jahre dauern. Derzeit befindet sich die Erde in einer warmen Zwischeneiszeit, aber die letzte Vereisung endete schon vor 10.000 Jahren. Daraus lässt sich folgern, dass eine weitere Vereisungs-Epoche auf der Erde fällig ist.

Während der Mittelalterlichen Warmzeit etwa vom Jahre 900 bis zum Jahre 1300 lagen die Temperaturen viel höher als heute. Danach suchte die Kleine Eiszeit die Menschheit heim, etwa von 1300 bis 1850. Sie brachte enorme Leiden und den Tod von Millionen Menschen mit sich.

Aus den USA gibt es einige der besten Temperaturdaten der Welt. Die höchsten Temperaturen traten hier in den 1930er Jahren auf, bevor die Verbrennung fossiler Treibstoffe etwa ab 1940 in Fahrt kam:

Die Verbrennung fossiler Treibstoffe verstärkte sich zu Beginn des 2.Weltkriegs erheblich. Trotzdem gab es von 1940 bis 1977 eine signifikante ABKÜHLUNG! Diese eine Beobachtung reicht schon aus, um die CAGW-Hypothese zu widerlegen – die globalen Temperaturen steigen NICHT katastrophal infolge des zunehmenden CO2-Gehaltes.

Selbst wenn man einmal annimmt, dass die GESAMTE globale Erwärmung einem gestiegenen atmosphärischen CO2-Gehalt zugeordnet werden kann, berechneten die folgenden beiden Studien die MAXIMALE Klima-Sensitivität auf eine hypothetische atmosphärische CO2-Verdoppelung mit etwa 1°C, was viel zu wenig ist, um eine katastrophale globale Erwärmung auszulösen:

Christy und McNider (2017) analysierten Temperaturdaten aus der unteren Troposphäre seit 1979 (hier).

Lewis und Curry (2018) analysierten den HadCRUT4v5-Datensatz der Temperatur an der Erdoberfläche seit 1850 (hier)

Dieses 1°C pro Verdoppelung ist kein Mittelwert, sondern ein MAXIMUM der Klima-Sensitivität, da ein Teil der oder auch die gesamte beobachtete Erwärmung natürlichen Ursachen geschuldet sein könnte. Noch einmal: In die vom IPCC und anderen Alarmisten herangezogenen Klima-Computermodelle geht eine um das 3- bis 5-fache höhere Klima-Sensitivität ein, damit diese Modelle falsche Ängste bzgl. einer gefährlichen globalen Erwärmung erzeugen.

Es ist aufgrund der derzeitigen Beweislage höchst wahrscheinlich, dass die Sonnenaktivität und nicht das atmosphärische CO2 der primäre Treiber der Temperatur auf der Erde ist (hier). In diesem neuesten Video des Astrophysikers Willie Soon zeigt der die Relation zwischen Sonne und Klima ebenso wie die Belege für diese Relation. Es gibt eine starke Korrelation zwischen den täglichen Temperatur-Höchstwerten und der Gesamt-solaren Einstrahlung (TSI; 54:51 im Video:

… in den USA:

in Kanada (55:16):

und Mexiko (55:20):

Die TSI liegt derzeit nahe 1360 W/m² und damit auf einem ähnlichen Niveau wie in den Tiefen sehr kalter Epochen wie etwa zwischen den Jahren 1700 und 1800. Die Temperaturen dürften daher in naher Zukunft sinken – vielleicht ist dies jetzt schon im Gange.

http://woodfortrees.org/plot/pmod/offset:-1360/scale:1 Note: Offset = -1360 means 0 = 1360.

Wir wissen genau, dass sich die Sonne derzeit am Ende des Sonnenzyklus‘ 24 (SC24) befindet, dem schwächsten seit dem Dalton Minimum (ca. 1800+), und es wird erwartet, dass auch der SC25 sehr schwach ausfällt. Wir wissen ebenfalls, dass sowohl das Dalton- als auch das Maunder-Minimum (~1650 bis ~1700) sehr kalte Epochen waren, die erhebliches menschliches Leiden mit sich brachten.

Die globale Temperatur wird mit Sicherheit NICHT primär getrieben durch einen steigenden CO2-Gehalt in der Luft, weil Änderungen desselben globalen Temperaturänderungen zeitlich HINTERHER laufen. Das geht sowohl aus Proxys in Eisbohrkernen als auch in modernen Daten-Aufzeichnungen hervor. Dem Eisbohrkern aus Wostok zufolge beträgt die zeitliche Verzögerung einer Änderung des CO2-Gehaltes nach einer Erwärmung etwa 800 Jahre (hier).

Im Januar 2008 veröffentlichte Allan MacRae die folgenden bedeutenden Beobachtungen in dieser Studie mit dem Titel „Carbon Dioxide Is Not The Primary Cause Of Global Warming”, Januar 2008 (Link).

a) Die Abfolge der Änderungen des atmosphärischen CO2-Gehaltes (dCO2/dt) folgt weitgehend den Änderungen der globalen Temperatur.

b) Daher erfolgen die Änderungen des atmosphärischen CO2-Gehaltes der Integration von dCO2/dt zufolge ~ 9 Monate nach Änderungen der Temperatur.*

[*Das habe ich inhaltlich nicht verstanden. Erst war von 800 Jahren die Rede, jetzt von 9 Monaten. Wo liegt der Denkfehler? Anm. d. Übers.]

Die sehr enge Relation zwischen dCO2/dt (rot) und der globalen Temperatur (blau) tritt eindeutig hervor. Große Vulkanausbrüche (einige VE15- und die meisten VE16-Ereignisse) unterbrechen die Relation.

Die Integration der dCO2/dt-Daten ergibt die Änderungen des atmosphärischen CO2-Gehaltes, welche den Änderungen der Temperatur um ~ 9 Monate hinterher laufen.

Obige Graphiken enthalten Werte der am Mauna Loa gemessenen CO2-Daten. Ähnliche Ergebnisse zeigen sich in globalen CO2-Daten wie in Mac Rae (2008). Die Auswirkung großer Vulkanausbrüche ist offensichtlich.

Das 12-monatige Delta des CO2-Verlaufs spiegelt die „jahreszeitliche Sägezahn-Kurve“ in der Keeling-Kurve.

Die ~9-monatigen Verzögerungen atmosphärischer CO2-Änderungen (rot) nach Temperaturänderungen (blau) ist offensichtlich.

(Link)

Im Jahre 2013 machten Humlum, Stordahl und Solheim eine ähnliche Entdeck ung: dass nämlich atmosphärische CO2-Änderungen der globalen Wasser- und Lufttemperatur um 9 bis 12 Monate hinterher laufen. Referenz: Die Studie mit dem Titel „The phase relation between atmospheric carbon dioxide and global temperature“ (Link):

a)Änderungen des globalen atmosphärischen CO2-Gehaltes laufen Änderungen der globalen Wassertemperatur um 11 bis 12 Monate hinterher

b) Änderungen des globalen atmosphärischen CO2-Gehaltes laufen Änderungen der globalen bodennahen Lufttemperatur um 9,5 bis 10 Monate hinterher.

c) Änderungen des globalen atmosphärischen CO2-Gehaltes laufen Änderungen der globalen niedertroposphärischen Lufttemperatur um etwa 9 Monate hinterher.

Die Phasen-Relation zwischen CO2-Gehalt der Atmosphäre und der Temperatur, Januar 2013:

Unsere prognostischen Ergebnisse erweisen sich im Nachhinein als exzellent. Das IPCC und seine Gefolgsleute lagen konsistent falsch.

Die Fähigkeit der Prognose ist die vermutlich beste objektive Maßzahl wissenschaftlicher Kompetenz. Das IPCC und dessen globale Erwärmung-Alarmisten sind konsistent gescheitert – keine einzige ihrer ängstigenden Prognosen bzgl. globale Erwärmung/Klimawandel ist eingetreten (hier).

Im Jahre 2002 schrieben die Autoren Dr. Sallie Baliunas (Astrophysikerin), Dr. Tim Patterson (Paläoklimatologe) und Allan MacRae hier:

Die Klimawissenschaft stützt nicht die Theorie einer katastrophalen, vom Menschen verursachten globalen Erwärmung – die vermeintliche Erwärmungs-Krise existiert nicht.

Die ultimative Agenda der Kyoto-Propagandisten lautet, fossile Treibstoffe zu eliminieren, aber dies würde zu einer katastrophalen Verknappung der globalen Energieversorgung führen – die verschwenderischen, ineffizienten, von den Propagandisten ins Spiel gebrachten Lösungen bzgl. Energie können einfach kein Ersatz für fossile Treibstoffe sein“.

Beide Statements sind ganz offenbar bis dato zutreffend. Trotz einer Zunahme der Verbrennung fossiler Treibstoffe, vor allem ab dem Jahr 1940, und eines gemessenen gestiegenen atmosphärischen CO2-Gehaltes seit 1958 kam es lediglich zu sehr vorteilhaften Steigerungen der Erntemengen und einer milden, günstigen globalen Erwärmung.

Trotz der nunmehr Jahrzehnte langen Kampagne zur Eliminierung fossiler Treibstoffe haben diese immer noch einen Anteil von 85% an der globalen Primärenergie. Der Rest geht zumeist auf das Konto von Kern- und Wasserkraft. Trotz Zehner-Billionen an Subventionen verschwendeter Dollars deckt grüne Energie nur 4% der globalen Primärenergie. Infolge ihrer Intermittenz reduzieren grüne Energie-Programme bei der Einspeisung in das Netz nicht einmal deutlich die CO2-Emissionen, muss doch zu fast 100% eine Reserve, üblicherweise fossil erzeugt, bereit gehalten werden, die sofort abrufbar sein muss, wenn der Wind nicht weht und/oder die Sonne nicht scheint.

Entgegen der grünen Propaganda ist die CO2-Konzentration viel zu niedrig; auf der Erde ist es kälter als es für die Menschheit und die Umwelt optimal wäre.

Die atmosphärische CO2-Konzentration ist keineswegs zu hoch – sie ist vielmehr viel zu niedrig für optimales Pflanzenwachstum und den Getreideanbau – und viel zu niedrig für das fortgesetzte terrestrische Leben der Erde (hier). CO2-Reduktions- und Abscheidungs-Programme sind nicht nur falsch, sondern kostspielig, destruktiv und idiotisch [imbecilic].

Durch kaltes Wetter kommen 20 mal so viele Menschen zu Tode als durch warmes oder gar heißes Wetter (hier). In den USA belaufen sich exzessive Todesfälle im Winter im Mittel auf etwa 100.000 pro Jahr, das ist äquivalent zu 9 bis 11 Menschen pro Woche über 17 Wochen IN JEDEM JAHR!

Exzessive Todesfälle im Winter werden berechnet als die Differenz zwischen Todesfällen während der vier Wintermonate (auf der Nordhemisphäre Dezember bis März) und der Anzahl der Todesfälle in den acht übrigen Monaten.

Exzessive Winter-Todesfälle treten weltweit auf, sogar in warmen Ländern wie Thailand und Brasilien. Einer vermutlich niedrig angesetzten Schätzung zufolge beläuft sich diese Anzahl auf etwa zwei Millionen Seelen pro Jahr weltweit.

In England und Wales kam es im Winter 2017/18 zu über 50.000 exzessiven Winter-Todesfällen – das ist eine Rate, die etwa DREI MAL SO HOCH liegt wie das Pro-Kopf-Mittel in den USA und Kanada. Proportional sind das in UK etwa 35.000 mehr Todesfälle als es der mittleren Rate der USA und von Kanada entsprechen würde. Exzessiv hohe Energiekosten in UK aufgrund einer völlig verfehlten globale-Erwärmung-/anti-Fracking-Hysterie sind eine wesentliche Ursache dafür – befeuert durch globale-Erwärmung-Alarmisten und deren korrupte Handlanger in Regierungen und Institutionen.

Prognosen einer unmittelbar bevorstehenden globalen Abkühlung, die jetzt jederzeit beginnen kann

Allan MacRae veröffentlichte am 1. September 2002 auf der Grundlage einer Konversation mit Dr. Tim Patterson die Prognose, wonach eine globale Abkühlung wie im Zeitraum ~1940 bis 1977 ab dem Jahr 2020 bis 2030 wieder einsetzen würde (hier):

Während der letzten eintausend Jahre zeigten die globalen Temperaturen eine starke Korrelation mit Variationen der Sonnenaktivität. Diese Erwärmungs- und Abkühlungs-Phasen waren mit Sicherheit nicht verursacht durch Variationen des atmosphärischen CO2-Gehaltes, weil fossile Treibstoffe bis zum 20. Jahrhundert keine Rolle spielten.

Die Temperaturen im 20. Jahrhundert korrelieren auch kaum mit dem atmosphärischen CO2-Niveau, welches über das gesamte Jahrhundert hinweg gestiegen ist. Allerdings erfolgte ein großer Teil der beobachteten Erwärmung im 20. Jahrhundert vor dem Jahr 1940. Dem folgte eine Abkühlung von 1940 bis 1977 und mehr Erwärmung ab 1977. Da 80% des anthropogenen CO2 erst nach 1940 erzeugt worden war – warum war die Erwärmung davor eingetreten? Außerdem, warum die Abkühlung zwischen 1940 und 1977 bei steigendem CO2-Niveau? Noch einmal, diese Erwärmungs- und Abkühlungs-Trends korrelieren sehr gut mit Variationen der Sonnenaktivität.

Erst seit dem Jahr 1977 korreliert die Erwärmung mit gestiegenem CO2-Gehalt, aber auch die Sonnenaktivität hat während dieses Zeitraumes zugenommen. Diese Erwärmung wurde lediglich an der Erdoberfläche gemessen, und Satelliten maßen in Höhen zwischen 1,5 und 8 Kilometern kaum oder gar keine Erwärmung. Dies ist inkonsistent mit CO2 als primären Treiber von Erwärmung. Falls die Sonnenaktivität der Haupt-Treiber der Temperatur der bodennahen Luftschichten ist und nicht das CO2, sollte es zwischen 2020 und 2030 zur nächsten Abkühlungs-Periode kommen“.

Während der letzten ~fünf Jahre schrieb MacRea, dass die globale Abkühlung eher um das Jahr 2020 beginnen würde als später. Diese globale Abkühlung wird sporadisch einsetzen, an verschiedenen Orten der Welt. Ähnliche Prognosen einer globalen Abkühlung sind im Anhang gelistet.

Es ist bemerkenswert, dass das Aussäen von Getreide einen Monat später als üblich in den nördlichen zentralen US-Staaten erfolgte, und zwar sowohl in diesem als auch im vorigen Jahr. Im Jahre 2019 wurden viel mehr Kälte- als Wärmerekorde in den USA verzeichnet – während der letzten 30 und 365 Tage sowie dieses Jahr bis dato (hier). Diese Ereignisse mögen einfach nur Wetter gewesen sein, nicht Klima – oder sie könnten als frühe Indikatoren einer globalen Abkühlung stehen.

[Dazu passt ganz aktuell die gemessene Temperatur am Flughafen von Denver, Colorado: dort wurden am Morgen des 31. Oktober (Ortszeit) -20 Grad gemessen, ein Wert, der fast um Größenordnungen unter dem bisherigen Oktober-Rekord liegt. Anm. d. Übers.]

Das US-Landwirtschaftsministerium veröffentlicht wöchentlich einen Ernte-Report:

[Aus diesem Report zitieren die Autoren ausführlich die Auswirkungen auf verschiedene Getreidesorten. Insgesamt ist allgemein von schweren Ernteverlusten durch Kälte während der letzten Jahre die Rede, deren Ausmaß zumindest für dieses Jahr noch gar nicht abzuschätzen ist. Die graphische Darstellung der jeweiligen Erntemengen zeigt durchweg während der letzten Jahre fallende Tendenz.

Auf eine Detaillierte Übersetzung wird hier verzichtet. Die Belege sind aber eindeutig. Und die aktuelle Kältewelle in den USA wird sich vorerst fortsetzen. Anm. d, Übers.]

Summary and Conclusions

Es ist bemerkenswert, dass das Aussähen in den Getreide-Gebieten der nördlichen USA erst einen Monat später als üblich erfolgen konnte, sowohl in diesem als auch im vorigen Jahr. Während die Ernte im Jahre 2018 noch durch warmes Sommerwetter gerettet werden konnte, wurde die Ernte von Mais und Sojabohnen in den nördlichen USA in diesem Jahr durch einen kalten Sommer und sehr früh einbrechendem kalten Wetter schwer beeinträchtigt.

Anhang – andere Prognosen globaler Abkühlung in chronologischer Reihenfolge seit 2003:

Im Jahre 2003 verfasste Dr. Theodor Landscheidt eine Studie, in welcher er eine ernsthafte Abkühlung prognostizierte (hier):

„Eine genaue Analyse der variierenden Sonnenaktivität über die letzten beiden Jahrtausende deutet darauf hin, dass es im Gegensatz zu Spekulationen des IPCC bzgl. einer vom Menschen verursachten Erwärmung um bis zu 5,8°C während der nächsten 100 Jahre zu einer langen Periode eines kühlen Klimas kommt, wobei die kälteste Phase um das Jahr 2030 zu erwarten ist“.

[Einschub des Übersetzers: Seines Wissens nach ist dies die erste ernst zu nehmende Prognose einer Abkühlung. Darum kam der Gedanke auf, diese Kaltphase als das „Landscheidt-Minimum“ zu bezeichnen. – Ende Einschub]

Im Jahre 2005 prognostizierte Piers Corbyn Abkühlung bis zum Jahr 2040 (hier):

Am 2. Februar 2005 hielt Piers Corbyn einen Vortrag am Institute of Physics Energy Management Group. Darin führte er u. A. aus:

„Während der nächsten 5 bis 10 Jahre wird sich die Erwärmung wahrscheinlich halten, da es zu einer trans-polaren Verschiebung [?] kommt. Dem wird eine Verlagerung des magnetischen Pols weg vom geographischen Pol folgen ebenso wie eine Abnahme der Sonnenaktivität, einer Verlagerung des Golfstromes nach Süden und merkliche Abkühlung der Welt bis zum Jahre 2040“.

Im Jahre 2006 prognostizierte die NASA, dass der „Sonnenzyklus 25 mit seinem Höhepunkt um das Jahr 2022 einer der schwächsten Zyklen seit Jahrhunderten sein könnte (hier).

Im Jahre 2006 stellten Khabibullo Abdusamatov et al. an der Russian Academy of Science fest (hier):

„Globale Abkühlung sollte sich auf der Erde über die nächsten 50 Jahre einstellen. Sie könnte ernste Konsequenzen haben, bevor es zu Beginn des 22. Jahrhunderts wieder wärmer wird. …

Auf der Grundlage unserer Forschungen bzgl. solarer Emissionen entwickelten wir ein Szenario einer globalen Abkühlung bis Mitte dieses Jahrhunderts sowie nachfolgend einen regulären, 200 Jahre währenden Zyklus der Erwärmung mit Beginn des 22. Jahrhunderts“.

Khabibullo Abdusamatov sagte, dass er und seine Kollegen zu dem Ergebnis gekommen seien, dass eine Periode globaler Abkühlung ähnlich derjenigen zum Ende des 17. Jahrhunderts – als Kanäle in den Niederlanden zufroren und man landwirtschaftlich genutzte Gebiete in Grönland [!] aufgeben musste – im Zeitraum 2012 bis 2015 beginnen und ihren Höhepunkt im Zeitraum 2055 bis 2060 erreichen könnte. Dieser zukünftige Klimawandel dürfte seiner Ansicht nach sehr ernste Konsequenzen haben. Daher sollten die Behörden sich heute schon darauf vorbereiten, weil „die Klima-Abkühlung verbunden ist mit sich ändernden Temperaturen, vor allem in nördlichen Ländern.

„Schaut man sich einem genauer die Vergangenheit der Sonne an, dann erkennt man, dass wir in einer Epoche mit einer anomal hohen Sonnenaktivität leben. Derartige Perioden dauern aber nicht lange, vielleicht 50 bis 100 Jahre, bevor es zu einem Einbruch kommt. Einen solchen Einbruch würde ich in naher Zukunft erwarten“.

Leif Svalgaard, Stanford University, stellte im Jahre 2006 fest (hier):

„Die Anzahl der Sonnenflecken wird im nächsten Jahrzehnt drastisch abnehmen. Die Sonnenfleckenzahl wird extrem klein werden, und wenn die Sonne einbricht, wird dieser Einbruch markant sein. Er dürfte eine Abkühlung der Erde auslösen“.

[Bemerkenswert an diesen Prognosen bzgl. der Sonnenaktivität ist, dass sie bereits eingetroffen sind – ganz im Gegensatz zu den Prophezeiungen des IPCC. Also dürften auch die Folgerungen der Forscher daraus eine ziemlich hohe Eintrittswahrscheinlichkeit aufweisen. Anm. d. Übers.]

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/10/27/the-real-climate-crisis-is-not-global-warming-it-is-cooling-and-it-may-have-already-started/

Übersetzt von Chris Frey EIKE