Propaganda der LA Times vertuscht das kolossale Scheitern des Paris-Abkommens

[LA = Los Angeles] Die neueste klima-alarmistische Propaganda der LA Times vertuscht eklatant das kolossale globale Scheitern des verlogenen Paris-Abkommens (hier) und versucht, die Story rund um den gescheiterten Hype zu manipulieren, dem zufolge die USA die Fähigkeit haben, bedeutend auf zukünftige globale Emissions-Reduktionen einwirken zu können, ohne natürlich die horrenden Kosten, die ausufernde Bürokratie und die Irrelevanz bzgl. globaler Emissionen beim Namen zu nennen, welche immer Bestandteile derartiger Programme sind.

 

„Trotz der Entscheidung von Präsident Trump, sich aus dem Paris-Abkommen zu verabschieden, haben die USA das internationale Eckpunkte-Abkommen noch nicht vollständig verworfen“, sagte David Victor, ein klimapolitischer Forscher [?] an der UC San Diego.

Tatsächlich katalysierte der Präsident unabsichtlich hektische Klima-Maßnahmen von Städten, US-Staaten, Industrien und anderen Organisationen, als er vor zwei Jahren seine Absicht kundtat, sich aus dem Abkommen zurückzuziehen (hier). Diese blieben der Reduktion von Kohlenstoff-Emissionen verpflichtet, um die schlimmsten Auswirkungen der globalen Erwärmung zu vermeiden.

„Das war schon im Gange, aber die Trump-Regierung hat das sehr befeuert“, sagte Victor. „Über 400 Stadtpolitiker sind der Climate Mayors-alliance [etwa: Allianz der Klima-Bürgermeister] beigetreten, und 17 US-Staaten und Territorien schlossen sich der U.S. Climate Alliance an. Beide Organisationen haben sich dafür ausgesprochen, das in Paris gegebene Versprechen des Landes aufrecht zu erhalten“.

Der Artikel in der Times verschweigt irgendwelche und alle globalen Daten, die zeigen, was die übrige Welt hinsichtlich ihrer Emissionen zu tun gedenkt. Es wird darin im Grunde die Tatsache ignoriert, dass das Paris-Abkommen ein „globales Abkommen“ ist.

Globale Energie- und Emissions-Daten belegen eindeutig, dass das Paris-Abkommen vollständig gescheitert ist und keine möglichen Ergebnisse möglicher globaler Emissionen bietet, außer immer weiter steigenden und höheren Niveaus von CO2-Emssionen, die konsistent sind mit dem zunehmenden und nicht aufzuhaltenden Energieverbrauch seitens der Entwicklungsländer der Welt. Kein einziges dieser Länder hat aus dem politisch künstlich zusammen geschusterten Abkommen irgendwelche Verpflichtungen.

Über das Jahr 2018 sind die globalen Emissionen um fast 8 Milliarden metrische Tonnen seit dem Jahr 2005 gestiegen (hier). Das war das Jahr, welches Obama als Wendepunkt festgeklopft hat, also das Jahr, in welchem sein inzwischen ebenfalls gescheiterter CPP [Clean Power Plan] in Kraft treten sollte mit dem Mumpitz von Emissions-Reduktionen – gescheitert, weil die gesamte Zunahme auf das Konto der Entwicklungsländer der Welt geht.

Das Paris-Abkommen wurde im Jahre 2015 unterzeichnet, aber dennoch sind während der drei Jahre bis zum Jahr 2018 die globalen CO2-Emissionen um fast 1,6 Milliarden metrische Tonnen gestiegen. Fast alles davon ist den Entwicklungsländern geschuldet, während sich die US-Emissionen kaum verändert haben (und nach wie vor unter dem Spitzenwert des Jahres 2007 liegen). Die EU-Emissionen sind über dieses Zeitintervall leicht zurückgegangen:

Dazu im Vergleich: Die CO2-Eissionen von China und Indien stiegen während der drei Jahre von 2015 bis 2018 um über 770 metrische Tonnen. Dies spiegelt den kontinuierlichen und über Jahrzehnte währenden steigenden Trend bzgl. Emissionen, wie es auch für alle Entwicklungsländer gilt:

Außerdem zeigen die Prognosen der EIA (hier), dass die globalen Emissionen bis zum Jahr 2050 um weitere etwa 8 Milliarden metrische Tonnen verglichen mit dem Niveau 2018 steigen werden, wobei die gesamte Zunahme auf das Konto der Entwicklungsländer gehen soll. In den entwickelten Ländern sollen die Emissionen über diesen Zeitraum leicht rückläufig sein, wie die folgende Graphik der EIA zeigt:

Präsident Trump traf die bestmögliche und einzig richtige Entscheidung für die Bevölkerung der USA, als er sich aus dem absurden Paris-Abkommen zurückzog und weiterhin Emissions-Reduktionen der USA zu erreichen mittels eines kosteneffektiven und energieeffizienten Ersatzes von Kohle durch Erdgas.

Die unnötigen und kostspieligen Programme zu Emissions-Reduktionen im Paris-Abkommen sind getrieben durch politisch festgelegte Ergebnisse gescheiterter Klimamodelle, welche nicht in der Lage sind, globales oder regionales Klima zu repräsentieren. Falls die Welt wirklich versuchen will, das zu erreichen, dann ist es an den Entwicklungsländern, diesen Bemühungen voranzugehen.

Das Paris-Abkommen ist ein kolossaler Flop und muss in die Tonne getreten werden.

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/11/06/l-a-times-propaganda-conceals-colossal-global-failure-of-the-paris-agreement/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Lächerlich: Wind-Apologeten behaupten, Fracking schädigt Wildtiere

Begutachtete Forschungen (hier) haben ergeben, dass Windturbinen in jedem Jahr allein in den USA 1,4 Millionen Vögel und Fledermäuse töten, obwohl Windenergie nur wenige Prozent des Energiebedarfs der Amerikaner deckt. Viele der getöteten Vögel und Fledermäuse sind bedrohte oder streng geschützte Spezies. Würde man wirklich die Windenergie so stark ausbauen, dass sie die etwa 80% derzeit durch Erdgas, Kohle und Wasserkraft erzeugte Energie ersetzt, würden zusätzlich etwa 20 Millionen Vögel und Fledermäuse in jedem Jahr getötet werden.

Nichtsdestotrotz postete die Website EcoWatch jüngst einen Artikel mit der Überschrift „We’re Just Starting to Learn How Fracking Harms Wildlife“ (hier). Der Artikel erscheint an prominenter Stelle fast ganz oben, wenn man in Google den Suchbegriff „Fracking“ eingibt.

Der Artikel schildert Anekdoten von zwei Austritten von Fracking-Lösung aus Pipelines während der letzten 15 Jahre. Der Artikel benennt aber keinerlei Zahlen, wie viele Wildtiere durch diese Lecks zu Tode gekommen waren – vermutlich weil die Lösung zu 90% aus Wasser und zu 9% aus Sand besteht (hier). Durch Wasser und Sand kommen aber keine Tiere zu Tode.

Weiter heißt es in dem Artikel: „Die offensichtlichste Bedrohung von Fracking für die Wildnis ist der Verlust von Habitaten“. Dazu wird lamentiert „der kumulative Fußabdruck einer einzigen neuen Fracking-Bohrstelle kann bis zu 30 Acres ausmachen“ [ca. 12 ha]. Bequemerweise wird nicht erwähnt, dass 300 Quadratmeilen [ca. 77700 ha {777 km²}] Landverbrauch für Windturbinen erforderlich sind, um auch nur ein einziges konventionelles Kraftwerk zu ersetzen (hier). Falls die Erhaltung von Land eine wichtige umweltliche Überlegung ist – und das sollte es – ist Windenergie exponentiell schlimmer für die Umwelt als konventionelle Energie.

Des Weiteren wird im Artikel behauptet, dass Pipelines Zugangswege zu den Bohrstellen „eine andere Art der Zerstücklung“ von Land seien. Der Artikel verschweigt bequemerweise, dass Wind- und Solarparks normalerweise weit entfernt von Bevölkerungszentren liegen, was oftmals die Konstruktion hunderttausender Kilometer neue Übertragungsleitungen erfordert, um den Strom auf die Märkte zu bringen. Konventionelle Kraftwerke dagegen befinden sich in der Regel nahe den Zentren, die sie mit Strom versorgen sollen. All die Übertragungsleitungen von Wind- und Solarenergie zerschneiden natürliche Ökosysteme weitaus stärker als die konventionelle Energieerzeugung.

Kurz gesagt, die Verfechter von Wind und Solar leben im Glashaus und werfen trotzdem mit Steinen auf konventionelle Energie. Falls die Auswirkungen auf Natur und Wildtiere sowie Landschaft ein zentrales Thema sind, dann sollten die Wind- und Solar-Verfechter eine solche Diskussion tunlichst vermeiden.

Autor: James Taylor is an American lawyer, senior fellow for environment and energy policy at The Heartland Institute and a CFACT contributor. James Taylor is a keen analyst of science and public policy and a competition level poker player.

Link: https://www.cfact.org/2019/11/03/wind-apologists-laughably-claim-fracking-harms-wildlife/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




10 Jahre Klimagate: Meine schönste Stunde

Jeder Journalist träumt von dem Knüller, der seinen Namen allgemein bekannt macht. In diesem Monat vor 10 Jahren wurde endlich mir ein solcher Knüller zuteil – aber ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob es das wert war. Positiv ist, dass sich meine Story wie ein Lauffeuer verbreitete und mir eine erheblich größere Leserschaft verschaffte – von den USA bis Oz – und meinen stacheligen, kantigen Ruf für Direkt-Kontrarianismus. Negativ schlägt jedoch zu Buche, dass ich für jeden eifrigen Fan wahrscheinlich einige andere verloren habe: ,Aber er ist normalerweise so lustig und clever. Jetzt ist er einfach einer jener antiwissenschaftlichen Spinner, welche den Klimawandel leugnen…‘.

Man kann sein ganzes Leben lang nach einem Knüller suchen, aber wenn er dann auftaucht, dann oftmals ungebeten. Mein Knüller fiel mir in den Schoß, als ich eines morgens an meinem Schreibtisch saß und mich fragte, was ich als nächstens in meiner Kolumne im Telegraph schreiben könnte. Da erregte eine interessante Story bei WUWT meine Aufmerksamkeit. Alles, was ich tat war, dieser Story Einleitung und Schluss zu verpassen und sie in eine allgemein verständliche Sprache zu bringen. Dabei brachte ich ein wenig Spannung, Zusammenhang und Effet ein. Dann übernahm ich den Titel von einem Kommentator jenes Beitrags, der sich ,Bulldust‘ nannte (rein zufällig ein Australier). Und siehe da, Klimagate war geboren.

Klimagate war sehr wichtig, weil damit der erste sichere und feste Beweis vorlag, dass das wissenschaftliche Establishment nicht ehrlich war hinsichtlich der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung. Bis zu jenem Punkt hatten zwar Einige von uns einen gewissen Verdacht. Aber dies hier war der Durchbruch; der Moment, in welchem die Alarmisten auf frischer Tat ertappt worden waren. Irgendjemand – der bis heute anonym geblieben ist – hatte eine gewaltige Cache von Dokumenten und Korrespondenzen frei online gestellt. Sie stammten von der Climate Research Unit CRU an der University of East Anglia in UK – eine der weltweit führenden Institutionen der Klimaforschung. Endlich wurde offenbar, was die Wissenschaftler höchst beflissen untereinander hinter verschlossenen Türen besprachen, während sie nach außen das Angst-Narrativ des Klimawandels am Leben hielten.

Viele der Beteiligten waren Leitautoren der Zustandsberichte, welche periodisch vom IPCC erstellt worden waren. Dies waren die ,Experten‘, deren Worte Regierungen dazu brachten, die radikalen Maßnahmen zu ergreifen, die angeblich erforderlich waren als Medizin gegen eines der größten Probleme, vor denen die Welt je gestanden hatte: ,globale Erwärmung‘. So jedenfalls hieß es zu Beginn.

Was die E-Mails zeigten war, dass diese Wissenschaftler privat längst nicht so überzeugt waren hinsichtlich Ausmaß und Wesensart hinsichtlich der Bedrohung, die sie so laut hinaus posaunten. Einige hegten Zweifel an der Zuverlässigkeit ihrer Verfahren wie etwa der Interpretation verschiedener paläoklimatischer Proxies (Baumringe usw.), um die Temperaturen in ferner Vergangenheit abzuschätzen. Andere hatten Bedenken, dass der von den Computermodellen prophezeite starke Temperaturanstieg in der realen Welt ausbleiben könnte.

Als Nachspiel folgte dem Skandal eine Aufeinanderfolge von Weißwasch-Studien – wobei eine davon von einer Gestalt geleitet worden war, die so voreingenommen war, dass man sie verglich, als ob man ,Dracula mit der Verantwortung für eine Blutkonserve‘ betraut hätte. Diese Studien hatten einzig die Aufgabe, die Bedeutung dieses internen Austausches herunterzuspielen. Aber es handelte sich hier um mehr als nur um normale, ordentliche Wissenschaftler, welche vernünftige Zweifel in ihrem Forschungsbereich äußerten. Es handelte sich hier um Leute, die sich mehr als politische Aktivisten denn als leidenschaftliche Sucher nach Wahrheit verhielten.

Folgendes kam ans Tageslicht: Bemühungen, unpassende Daten zu vernichten, um Untersuchungen im Rahmen des FOI [Freedom of Information Law = Informationsfreiheits-Gesetz] zu umgehen; Versuche, missliebige Journale zum Aufgeben zu bringen, welche Studien veröffentlicht hatten, die ihrer Causa nicht dienlich waren; wütende Angriffe auf Dissidenten; sogar Versuche, die Historie umzuschreiben, beispielsweise durch die Eliminierung der allgemein bekannten Mittelalterlichen Warmzeit.

Zwar war Klimagate kein definitiver Beweis dafür, dass die vom Menschen verursachte Klima-Angst künstlich fabriziert worden ist. Aber es wurde etwas fast genau so Wichtiges belegt: Dass das von Untergang triefende Große Narrativ vom Klimawandel, womit Lehrer Kinder ängstigen, womit Politiker immer neue Steuern und Vorschriften rechtfertigen und womit Kapitalisten auf verschwörerische Weise sagen ,subventioniert meine den Planeten rettenden Windparks‘ – dass all das auf einer so fadenscheinigen Grundlage beruht.

All das viele Geld, welches wir dem ,Kampf‘ gegen Klimawandel opfern – konservativ geschätzt vor einigen Jahren 1,5 Billionen Dollar pro Jahr – könnte sehr gut komplett verschwendet sein. ,Globale Erwärmung‘ mag eine tödliche Bedrohung sein – aber wenn wir den Begriff ,Vorsorgeprinzip‘ in den Mund nehmen, könne wir alles Mögliche damit erschlagen, darunter auch eine Invasion von Außerirdischen. Heißt das, dass wir zwei Prozent der globalen Ökonomie opfern müssen, um den Planeten mit Anti-Alien-Lasern zu überziehen, nur für den Fall?

Hätte man mich zu dem Zeitpunkt der Aufdeckung von Klimagate gefragt, ob ich darüber in zehn Jahren immer noch schreiben würde, hätte ich gesagt: „Nein! Um Himmels willen, nein! Die Karawane ist bis dahin längst weitergezogen“. Aber das war nicht der Fall, oder? Stattdessen hat sich immer mehr Ladung akkumuliert, es gab immer mehr Trittbrettfahrer. Tatsächlich ist es in einer bizarren Umkehr von Logik so, dass mit immer weiter abnehmender Glaubwürdigkeit der großen Globale-Erwärmung-Angst der Klima-industrielle Komplex immer größer, lauter und mächtiger wurde.

Obwohl ich einst ein Buch geschrieben hatte, in welchem ich dieses Phänomen analysierte – das Phänomen ist eine Mischung aus follow the money-Gier, sich selbst geißelnder Gaia-Anbetung, welche das Vakuum des schwindenden Christentums füllte, sowie puritanischer, menschenfeindlicher Linken-Kontroll-Besessenheit – finde ich es immer noch außerordentlich, dass diese Idiotie unsere Kultur so eisern umklammert hat. Warum in aller Welt gestatten wir es den ungewaschenen Hippy-Clowns und übermütigen Möchtegern-Chaoten von Extinction Rebellion, unsere Straßen zu blockieren? Wie kommt es, dass das, was wir über die Umwelt zu denken haben, von einer braun gezopften, 16-jährigen autistischen Schulschwänzerin aus Schweden vorgebetet bekommen, welche ihre Klimafakten vielleicht aus dem Film Ice Age 2 bezogen hat?

Derzeit scheint der Kampf gegen diesen Unsinn ziemlich aussichtslos. Aber zwei Dinge haben wir Skeptiker auf unserer Seite: Zeit und Ökonomie. Die Zeit tut uns den Gefallen, unmissverständlich aufzuzeigen, dass keine einzige der Untergangs-Prophezeiungen seitens der Alarmisten eingetroffen ist oder einzutreffen bevorsteht. Die Ökonomie – von den Stromausfällen in Südaustralien infolge exzessiver Stützung auf Erneuerbare (alias Unzuverlässige) bis zu den derzeitigen Unruhen von Frankreich über die Niederlande bis nach Chile wegen der grünen Politik ihrer jeweiligen Regierungen – die Ökonomie zeigt, dass der gesunde Menschenverstand am Ende obsiegen wird. Aber zum Teufel – das braucht seine Zeit, oder?

Link: https://www.spectator.com.au/2019/11/my-finest-hour/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Trumps ehemaliger Wissenschafts­berater Will Happer wird beim Klima­forum bei COP25 in Madrid sprechen

Veranstaltung: Forum zur Zurückweisung der UN-Klima-Agenda

Wann: Dienstag, 3. Dezember 2019 von 13.00 bis 18.00 MEZ

Wo: Madrid, Intercontinental Hotel sowie im Livestream on YouTube.

Weitere Informationen: ClimateRealityForum.com

„Es ist dem Heartland Institute eine Ehre, Dr. Happer auf unserer Gegen-Konferenz zur UN-Konferenz vom 2. bis zum 13. Dezember als Referenten hören zu können“, sagte James Taylor, Direkor am Arthur C. Robinson Center on Climate and Environmental Policy. „Dr. Happer wird uns wertvolle Einsichten vermitteln in die starken wissenschaftlichen Beweise, welche den Klima-Realismus von Präsident Trump stützen. Die eindrucksvollen wissenschaftlichen Verdienste und Leistungen von Dr. Happer sind unübertroffen. Die Welt muss Dr. Happer zuhören, wenn er die reale Wissenschaft einer spekulativen und höchst zweifelhaften Klimakrise gegenüberstellt“.

Unter den anderen Rednern sind der NOAA-Klimawissenschaftler Stanley Goldenberg, der Meteorologe Anthony Watts, der chilenische Wissenschaftler Douglas Pollock, der Generalsekretär des EIKE Wolfgang Müller, der Berater der ehemaligen Premierministerin Margaret Thatcher Lord Christopher Monckton und James Taylor von Heartland. Wir hoffen auf noch weitere Redner.

The forum will be held at the Intercontinental Hotel from 1 p.m. to 6 p.m. local time (13:00 to 18:00 CET; GMT +1), 7:00 a.m. to noon Eastern Time.

The Heartland Institute is a 35-year-old national nonprofit organization headquartered in Arlington Heights, Illino Its mission is to discover, develop, and promote free-market solutions to social and economic problems.

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/11/11/trumps-former-science-advisor-will-happer-featured-in-climate-forum-at-cop25-in-madrid/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die Klima-Ignoranz prominenter Amerikaner

Was haben Gouverneur Cuomo und Bette Midler gemeinsam? (Hinweis: es hat etwas zu tun mit Ignoranz des Wetters der Vergangenheit – oder schlimmer)

Betrachten wir mal dieses Zitat:

Der Gouverneur (Demokraten) von New York Andrew Cuomo machte Klimawandel für die schlimmen Überschwemmungen im Staat New York verantwortlich und behauptete, dass es Naturkatastrophen dieser Art vor dem Klimawandel nie gegeben hat. Er sagte dem Moderator von MSNBC Ali Velshi: „Ali, jeder, der Extremwetter und Klimawandel in Frage stellt, hängt in dieser Hinsicht einem Wahn an. Wir haben es im Staat New York erlebt und auch anderswo – es ist etwas, dass es noch nie zuvor gegeben hat!“

Cuomo fügte hinzu: „Es gab keine Hurrikane oder Superstürme oder Tornados“.

Es ist unfasslich für mich, dass ein amtierender Gouverneur eines Küstenstaates sagt, es hätte früher keine Hurrikane gegeben. Dabei wurde sein eigener Staat im Jahre 1821 von einem Hurrikan der Stärke 3 heimgesucht bis hinauf zu dem Gebiet, in welchem sich heute der John F-Kennedy-Flughafen (JFK) befindet. (Auf ähnlicher Bahn folgte im Jahre 2011 der Hurrikan Irene, der sich jedoch bis zum Erreichen dieser Stelle zu einem Tropical Storm abgeschwächt hatte). Im Jahre 1938 zerstörte ein weiterer Hurrikan Gebäude im Ostteil von Long Island.das war damals beim Übertritt auf das Festland ein Hurrikan der Stärke 4. Und im Jahre 1954 zerstörte der Hurrikan Hazel (Stärke 4) Gebäude im Ostteil von Long Island. Winde in Hurrikan-Stärke traten bis hinauf nach Toronto auf! Falls der Gouverneur mal eine Landkarte heranziehen würde, würde er sehen, dass New York State zwischen Toronto und der Küste von South Carolina liegt.

Helfen wir dem Gouverneur mit einer Darstellung der Zugbahnen aller tropischen Zyklone seit dem 19. Jahrhundert:

Im Jahre 1821 sah es so aus:

Der Hurrikan des Jahres 1938:

Übrigens, wo war der Gouverneur im Jahre 1972, als der aus einem Hurrikan hervor gegangene Sturm Agnes Pennsylvania und die südlichen Gebiete des Staates New York heimgesucht hatte – mit viel schlimmeren Überschwemmungen als in der vorigen Woche?

[Umgerechnet: 19.00“ = 19,00 Inches = ~480 mm]

Und hier Zugbahnen einzelner starker Hurrikane an der Ostküste im Zeitraum 1954 bis 1960:

Hinsichtlich Häufigkeit und Stärke dieser an der Ostküste auf das Festland übergegriffenen Hurrikane kam seitdem nichts mehr den Vorgängen in jenem Zeitraum gleich.

Vor einigen Tagen hielt ich vor sehr erfolgreichen Menschen einen Vortrag, die meisten waren jünger als ich. Fakt ist, dass die meisten nicht wussten, wie schlimm das Wetter schon war. Sie hatten keine Ahnung von den 8 starken Hurrikanen, die während der 1940er Jahre Südflorida betrafen, oder von den 8 großen Hurrikanen zwischen 1954 und 1960 an der Ostküste, von denen 2 sogar mit einem Abstand von nur 11 Tagen aufeinander folgten (Carol und Edna 1954), also im gleichen Jahr wie der schon erwähnte Hurrikan Hazel. Kann man sich heute noch 3 schwere Hurrikane an der Ostküste innerhalb nur eines Jahres vorstellen?

Man betrachte im Einzelnen die Schäden, welche der Hurrikan Hazel in New York City im Jahre 1954 angerichtet hatte, dessen Zentrum ca. 300 km westlich der Stadt nach Norden zog.

Washington DC meldete Spitzenböen bis 120 km/h, während in New York State, also viel weiter nördlich, über 140 km/h registriert worden war. Im Battery Park am Südende von Manhattan wurde eine maximale Bö von 180 km/h gemessen.

Entweder weiß der Gouverneur folglich davon nichts, oder er betrügt oder wird betrogen hinsichtlich der Fakten.

Ich könnte noch ewig weitermachen. Er sollte sich mal die Historie von Tornados oder Überschwemmungen in New York vornehmen. Auch die meisten Menschen wissen nichts davon. Aber wenn er diese Dinge sagt, glauben und vertrauen die Leute ihm. Wer hat schon Zeit, sich eingehend damit zu befassen, wenn man seinen Lebensunterhalt verdient?

Jetzt zu Bette Midler und ihrer Tirade bzgl. Buschbränden:

Wie kann irgendein Autobauer vor dem Hintergrund der in ganz Kalifornien wütenden Buschfeuer so feige sein, sich nicht für weniger CO2 einzusetzen anstatt für noch mehr? Warum stellen sie sich hinter einen Klimaleugner und Dummkopf?“

Seit dem Jahr 1980 zeigen Buschbrände einen Aufwärtstrend:

Allerdings ist man noch weit entfernt davon, wo man vor 100 Jahren war. Sie haben lediglich die Graphik bequemerweise zu der Zeit anfangen lassen, in der diese Zunahme begann:

Außerdem liegt dieses Jahr deutlich unter dem gleitenden 10-jährigen Mittel hinsichtlich Anzahl der Brände und der verbrannten Landfläche:

Aber wenn etwas Schlechtes vor sich geht, überlasse man es den von Agenden getriebenen Menschen, es so aussehen zu lassen, als sei es das schlimmste Ereignis jemals. Nicht einmal die Mainstream-Medien machen sich noch die Mühe, zu recherchieren und nachzufragen. Falls aufgeschlossene Menschen selbst nachschauen, sehen sie es, aber wenn das nicht der Fall ist, wissen sie es nicht. Also entweder weiß es auch die Diva Miss M. nicht, oder sie weiß es es doch und will lediglich die Agenda bestimmter Herrschaften rechtfertigen.

Aber sehen wir es mal so: Das Wetter hat eine Art, Menschen zusammen zu bringen. Die Beweise zeigen eindeutig, dass der Gouverneur und Bette Midler dies gemeinsam haben. Entweder wissen sie nicht, was früher geschah, oder sie wissen es doch, aber es kümmert sie nicht weiter, weil es nicht zu dem passt, was sie kolportieren. Es bleibt der Leserschaft überlassen, bzgl. der Fakten nachzuschauen und zu entscheiden, was schlimmer ist. Wie auch immer, die Fakten werden einfach nicht in der richtigen Perspektive dargestellt durch Menschen, welche diese Agenda vorantreiben.

Unter dem Strich: Haben Sie Angst, große Angst! Aber nicht vor Klima und Wetter, das ist nicht anders als schon immer, und menschliche Fortschritte ließen eine immer bessere Anpassung daran zu. Aber man sollte Angst haben vor Mächtigen, die Klima als ein Mittel nutzen, um ein Ziel zu erreichen, um genau den Prozess zum Stehen zu bringen, dem wir Wachstum und Wohlergehen als Gesellschaft zu verdanken haben.

Autor:

Joe Bastardi is a pioneer in extreme weather and long-range forecasting. He is the author of “The Climate Chronicles: Inconvenient Revelations You Won’t Hear From Al Gore — and Others” which you can purchase at the CFACT bookstore.

Link: https://www.cfact.org/2019/11/05/cuomos-and-midlers-climate-ignorance/

Übersetzt von Chris Frey EIKE