Der Mann, der den Weg bereitete für den gesamten Betrug der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung: Stephen Schneider.

Der Schub hinter diesem Betrug ist erstaunlich und im Moment nicht aufzuhalten. Er wird getrieben durch eine Sicherheit, die gestützt wird durch zusammengestümperte Beweise aus vorprogrammierten, vorbestimmten Ergebnissen von Computermodellen. Es gibt keine empirischen Beweise – also wie und warum ist dieser Glaube so beständig? Woraus speist sich der Gedanken dahinter, und woher kommt die Macht dieses Glaubens? Ich denke, dass es eine Person gibt, die man dafür verantwortlich machen kann, weil sie den Tenor vorgibt und das Mantra erschuf, dass Fakten unerheblich sind; er ermöglichte, dass die Illusion von AGW erhalten blieb, zu welchen Kosten auch immer. Das war so effektiv, dass man nicht einmal Fragen stellen kann, ohne gleich gesellschaftlich ins Abseits geschoben zu werden. Man wird einer jener „Leugner“.

Ich war sehr verärgert, als ich die Eloge auf Stephen Schneider im AR5 des IPCC lesen musste. Darin heißt es (Auszüge):

Der Synthese-Report des AR 5 ist dem Andenken an Stephen H. Schneider gewidmet, einem der führendsten Klimawissenschaftler unserer Zeit.

Steve Schneider, in New York geboren, durchlief eine Ausbildung als Plasma-Physiker, erhielt ein Stipendium im Bereich Klimawissenschaft vor fast 40 Jahren und bemühte sich unermüdlich um Wissenserweiterung in diesem Bereich und um Informationen für Politiker und der Öffentlichkeit zum großen und zunehmenden Problem Klimawandel und Lösungen, diesem zu begegnen. Zu jeder Zeit blieb Steve Schneider mutig und direkt beim Vertreten seiner Standpunkte. Seine Überzeugungen waren getrieben von der Stärke seiner außerordentlichen wissenschaftlichen Erfahrung … Seine Zusammenarbeit mit dem IPCC begann mit dem AR 1 1990, welcher eine bedeutende Rolle spielte bei der Gründung des UNFCCC. Sein Leben und seine Leistungen haben die Autoren dieses Reports inspiriert und motiviert.

Der letzte Satz sagt alles, aber nur, wenn man um die vollständige Verwicklung von Schneider in den größten Betrug aller Zeiten weiß.

Das Dilemma all dieser frühen Verfechter von AGW war Folgendes: falls sie um die Klimatologie wussten, wussten sie auch, dass die Arbeit des IPCC korrumpierte Wissenschaft war. Falls sie sich nicht dazu äußerten, wurden sie zu Komplizen dieses Betrugs. Falls sie es nicht besser wussten – und bemerkenswert Viele wussten es nicht – waren sie inkompetent. Oftmals wurde mancher nur auf die betrügerische Wissenschaft durch unpassende Umstände aufmerksam wie etwa den Kontakt mit einem bekannten Skeptiker.

Schneider wusste das alles, hatte er doch im Jahre 1976 ein Buch über globale Abkühlung veröffentlicht mit dem Titel „The Genesis Strategy“. Damals war die Abkühlung Konsens. Er schrieb:

Es gibt kaum noch gespeicherte Nahrungsmittel, um den Schock der Wetterprobleme abzumildern, welcher so plötzlich und unerwartet die Ernteerträge der Jahre 1972, 1974 und 1975 dezimierte, und es gibt immer mehr Beweise, dass derartig schädliches Wetter im nächsten Jahrzehnt häufiger vorkommen könnten als im vorigen Jahrzehnt. Die unmittelbarste und weit reichende Gefahr ist die Möglichkeit einer Nahrungsmittel-Klimakrise, welches die wohlhabenden Länder mit beispiellosen Preissteigerungen für Nahrungsmittel belasten würde, während in der nicht industrialisierten Welt (sic) Hunger und politische Instabilität um sich greifen würde.

Der Autor des Artikels in der NYT fasste Schneiders Arbeit mit den Worten zusammen: „… spiegelt den Konsens der klimatologischen Gemeinschaft in seinem neuen Buch „The Genesis Strategy“.

Zu jener Zeit gehörte auch ich der Klima-Gemeinschaft an, wusste aber aus historischen Aufzeichnungen und mit dem Verständnis der zugrunde liegenden Prozesse, dass es sich lediglich um einen weiteren Klimazyklus handelte. Zu viele Menschen beuteten den Schub aus, der sich aus der Finanzierung, aus Karriereschüben oder politischer Überzeugung ergab. Niemand betrachtete die Wissenschaft, oder noch schlimmer, sie suchten sich nur die Wissenschaft heraus, die ihre Haltung zu bestätigen schien. Sie sprangen auf einen Zug auf, den ich den Trend-Zug nenne, und argumentierten, dass dieser Zug immer weiterfahren würde. Es war falsch, zynisch, missbräuchlich und hatte nichts zu tun mit den wertfreien und apolitischen Positionen und Arbeiten zu tun, welche in der Wissenschaft unabdingbar sind.

Stephen Schneider gab den Tenor für das vor, was dann folgte. Seine verlogene, manipulative Philosophie fand Eingang in die Arena der Öffentlichkeit in seinem Interview im Magazin Discover im Jahre 1989. Darin sagte er unter Anderem:

Einerseits sind wir ethisch der Wissenschaftlichen Methode verpflichtet, also dem Versprechen, die Wahrheit zu sagen, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Das bedeutet, dass wir alle Zweifel, Schwächen und Möglichkeiten ansprechen müssen. Andererseits sind wir nicht einfach nur Wissenschaftler, sondern auch Menschen. Und wie die meisten Menschen wollen wir die Welt verbessern, was in diesem Zusammenhang heißt, daran zu arbeiten, das Risiko eines potentiell gefährlichen Klimawandels zu reduzieren. Um das zu tun, brauchen wir breit gefächerte Unterstützung, um die Vorstellung der Menschen anzusprechen. Das bedeutet natürlich umfangreichste Berichterstattung in den Medien. Also müssen wir ängstigende Szenarien entwerfen, vereinfachende dramatische Aussagen machen und wenig Aufhebens um irgendwelche Zweifel machen, die wir vielleicht noch haben. Diese doppelte ethische Bindung, in der wir uns häufig wiederfinden, kann nicht mittels irgendeiner Formel gelöst werden. Jeder von uns muss für sich entscheiden, was die richtige Ausgewogenheit ist zwischen effektiv und ehrlich zu sein. Ich hoffe, dass dies beides bedeutet.

Tut mir leid, Stephen, es gibt keine Entscheidung zwischen Effektivität und Ehrlichkeit. Tatsache war, dass er die korrupte Denkweise unterstrich und bloßstellte, welche den massiven Betrug erzeugte und vorantrieb. Das Problem ist, dass Menschen wie Schneider teuflische Genies sind. Es ist eine Sache, derartige Gedanken zu haben, aber eine ganz andere Sache, diese auch zu implementieren. Es ist das Gleiche wie die Implementation des Gedankens „die industrialisierten Nationen loswerden“ von Maurice Strong.

Im Jahre 1996 war Schneider Vizevorsitzender einer Konferenz, auf der sein Gedanke des Effektivseins ohne ehrlich zu sein angewendet wurde. Es war zwar eine Konferenz außerhalb des IPCC, doch waren alle in die IPCC-Korruption verwickelte Schlüsselpersonen involviert, die auch bei den durchgesickerten E-Mails der CRU maßgeblich benannt worden sind. Tatsächlich war die Konferenz ein Manifest, wie man vorangehen und wie man Wissenschaft und die Wahrheit auf jede Art und Weise an die Wand fahren könnte. Die Konferenz war betitelt mit „Characterizing and Communicating Scientific Uncertainty“. Ich empfehle, sich dieses Dokument vorzunehmen und zu beklagen, aber auch um zu erfahren, was Schneider angerichtet hat. Der Einleitungsabschnitt lautete:

All the names are here, Santer, Schlesinger, Tol, Karl, MacCracken, and Trenberth with his first probability table (Figure1). It is an attempt to confuse by pretending to clarify.

Unsicherheiten, oder allgemeiner Debatten über das Niveau der Unsicherheit, welche notwendig sind für eine „solide“ Schlussfolgerung ist ein ewiges Thema in der Wissenschaft. Die Schwierigkeiten, Unsicherheiten zu erklären, wurden zunehmend dringlicher, trachtete doch die Öffentlichkeit nach politischen Vorgaben, wie man mit der globalen Umweltveränderung umgehen sollte. Wie kann Wissenschaft für die Gesellschaft am nützlichsten sein, wenn die Beweise unvollständig oder mehrdeutig sind, die subjektiven Beurteilungen der Experten bzgl. der Wahrscheinlichkeit des Eintretens der Ergebnisse variieren und Politiker nach Anleitung und Rechtfertigung suchen für Maßnahmen, die bedeutende gesellschaftliche Veränderungen nach sich ziehen dürften? Wie können Wissenschaftler ihre Charakterisierung der Unsicherheiten verbessern, so dass Bereiche mit geringer Uneinigkeit nicht gleichgesetzt werden mit rein spekulativen Bedenken, und wie können individuelle subjektive Beurteilungen zur Haltung ganzer Gruppen werden? Und außerdem, wie können Politiker und die Öffentlichkeit diese Ergebnisse verstehen und für angemessene Entscheidungen anwenden? Kurz gesagt, wie können wissenschaftliche Ergebnisse in öffentlichen politischen Debatten fair und offen angesprochen werden?“

Alle üblichen Verdächtigen tauchen hier auf: Santer, Schlesinger, Tol, Karl, McCracken und Trenberth mit ihrer ersten Wahrscheinlichkeitstabelle (Abbildung). Es ist der Versuch der Verwirrung unter dem Deckmantel der Klarstellung:

Abbildung 1

Die Einbeziehung der Eloge über Schneider und die darin enthaltene Rührseligkeit hinsichtlich seines Einflusses auf sie und den gesamten IPCC-Prozess sind der absolute Beweis meiner These. Mehr als jeder andere erzeugte er den größten Betrug der Geschichte und trieb ihn voran. Er intellektualisierte auf das Perverseste das Konzept von Unsicherheit in Sicherheit und gab das Verfahren vor, mit welchem man unzureichende und falsche Beweise in eine Form umwandeln konnte, die stark genug war, um zur Grundlage einer die Welt verändernden Philosophie und Politik zu werden.

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/04/11/the-person-who-set-the-stage-for-entire-deception-of-human-caused-global-warming-agw-stephen-schneider/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




EU plant, mehr Macht bzgl. Energie aus den Hauptstädten an Brüssel zu übertragen

Obwohl während der letzten zwei Jahrzehnte stetig mehr Macht aus den nationalen Hauptstädten nach Brüssel geflossen ist, gibt es doch noch zentrale Bereiche, welche die EU seinen Verträgen zufolge nicht anrühren darf. Darunter sind die Bereiche Diplomatie, Verteidigung, Bildung, Gesundheit, Energie und Steuerpolitik.

Jetzt riskierte die EU, diese roten Linien zu überschreiten, wenn sie hinsichtlich der letzten beiden Bereiche mehr Macht haben will.

Als Teil einer jährlichen Übersicht über die ,Energie-Union‘ des Blocks – Pläne, die unterschiedlichen Energiesysteme der Länder zusammenzuführen – entwarf die Kommission Pläne, die erforderliche Einstimmigkeit bei allen 28 Mitgliedsstaaten aufzuheben, um es der EU zu ermöglichen, den Ländern Änderungen der Energie-Besteuerung aufzudrücken. Würde man diesen Vorschlägen folgen, würde dies zu Abstimmungen mit qualifizierten Mehrheiten führen, wobei jedes Land bei diesen Abstimmung entsprechend seiner Bevölkerungszahl gewichtet werden würde. Dieses System ist beim größten Teil der EU außerhalb der roten Linien gang und gäbe.

Auf einer Pressekonferenz nannte EU-Energiekommissar Miguel Arias Cañete das Erfordernis für Einstimmigkeit als „absolut überholt“: „Während der letzten Jahre ist es immer dringlicher geworden, die Ziele der Energie-Union auf eine Linie mit dem Besteuerungs-Rahmen zu bringen. Beispielsweise gibt es in der Welt der Energie-Besteuerung nicht das Prinzip ,der Verschmutzer zahlt‚. Wir berappen 5 Milliarden Euro an Subventionen pro Jahr für fossile Treibstoffe. Und es gibt kein System für Anreize pro Erneuerbare“.

Die Kommission hat schon unzählige Male versucht, die Energie-Besteuerung in der EU zu ändern, aber jedes Mal legten von fossilen Treibstoffen abhängige Länder wie Polen ihr Veto dagegen ein. Mit dem Prinzip qualifizierter Mehrheiten könnten diese Länder überstimmt werden.

„Wir können keinen noch so ambitionierten Rahmen für eine Energie-Union entwickeln und gleichzeitig ein altsteinzeitliches Energie-Besteuerungssystem haben“, schäumte Cañete. „Das ist unglaublich!“

Allerdings merkte Cañete an, dass mit dem Ende der Amtszeit von Kommissionspräsident Juncker später in diesem Jahr es dem nächsten Präsidenten zukommen wird zu entscheiden, ob er diesen Plänen folgt. Er sagte, die Änderungen könnten vorgenommen werden, ohne die EU-Verträge zu ändern, und zwar mittels neuer „passarelle“-Klauseln [Brücken Klausel], welche in den Lissabon-Vertrag im Jahre 2009 Eingang gefunden hatten.

Alle Kandidaten, die bei der Europa-Wahl im Mai Präsident Juncker nachfolgen wollen, haben sich positiv zu diesem Gedanken geäußert.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://www.thegwpf.com/eu-plans-to-transfer-energy-powers-from-capitals-to-brussels/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Löscht das Feuer!

Feuerlöschen war einmal einfach. Wasser war damals alles, was man brauchte und stand (hoffentlich) in erforderlicher Menge zur Verfügung. Nach Einführung von Technologien mit Stromleitungen war Wasser nicht mehr das bevorzugte Element. Löscht man nämlich ein kleines Feuer mit Wasser, besteht die große Gefahr, einen Stromschlag zu erleiden.

Mit Hochspannungs-Fahrzeugen unserer Tage (~700 V) wurde dieses Problem auf ganz neue Höhen katapultiert. Als Beispiel dafür sei hier nur ein Bericht aus jüngerer Zeit genannt, dem zufolge 18 Elektro-Rennräder zu Asche verbrannt sind (hier, weitere Beispiele hier [auf Deutsch!]).

Sie haben noch nichts gesehen!

Hier geht es jedoch um die Fähigkeit, Feuer überhaupt zu löschen – Feuer aller Art, auf effizienteste Art und Weise, und die von EU-Bürokraten ins Spiel gebrachten Vorschriften (hier). Ich kann kaum glauben, dass irgendjemand auf den Gedanken kommt, Feuerlöscher auf CO2-Basis zu verbieten „um das Klima zu retten“. Was für eine Idiotie! Nach meiner unmaßgeblichen Meinung grenzt das an kriminelle Geisteskrankheit!

Materialien zur Brandbekämpfung

Als Wasser also nicht mehr das Allheilmittel der Brandbekämpfung war, trat die Wissenschaft mit einem einfachen Ersatz dafür auf den Plan. Dieses Material war hoch effektiv und konnte Brände fast aller brennbaren Materialien löschen. Die seltenen Ausnahmen wie etwa entzündete Metallspäne bestätigen nur diese Regel.

Dieses neue Material war überall reichlich verfügbar, wird fortwährend in Quantitäten von Millionen Tonnen weltweit erzeugt und war auch noch viel effektiver als Wasser. Es funktionierte bei brennenden Flüssigkeiten und Feststoffen, kann bedenkenlos auch bei elektrischen Systemen eingesetzt werden und steht unter Druck. Außerdem erstickt dieses Material nicht nur sehr schnell die Flammen, sondern kühlt auch die brennenden Stoffe, was bedeutend zum Löschen des Feuers beiträgt. Dieser Effekt kommt zustande durch adiabatische Ausdehnung der unter Druck stehenden Substanz, was immer Abkühlung bewirkt. Bei diesem Prozess verflüchtigt sich ein Teil der Substanz zu Gas (welches die Flammen erstickt) und der andere Teil wird gekühlt zu festem weißen Schnee. Dieser Schnee hat eine Temperatur von -70°C und stellt einen starken Abkühlungseffekt dar, welcher Stoff auch immer da in Flammen steht.

Weil diese Substanz einmal als Ersticker des Feuers fungiert und andererseits einen starken Abkühlungseffekt aufweist, wirkt er sofort. Diese großartige, Feuer bekämpfende Substanz nennt man Kohlendioxid (CO2).

Aber nicht nur das – CO2 als Substanz zum Feuerlöschen hat noch weitere große Vorteile gegenüber anderen Systemen.

Feuerlöscher vom Typ CO2

Feuerlöscher auf CO2-Basis sind überall dort verbreitet, wo es ggf. einer raschen und effektiven Reaktion bedarf. Als ich beispielsweise noch Student in einem Chemielabor war, arbeiteten ein anderer Student und sein Professor hinter mir an einem Glasapparat mit einer heißen, leicht entflammbaren Flüssigkeit. Aus irgendwelchen Gründen brach das Glas auf einmal, und die Flüssigkeit geriet mit einem deutlich hörbaren Fauchen in Brand. Ich musste mich nicht umdrehen, ich konnte hören, was hinter mir geschehen war. Als ich selbst an einem ähnliche Experiment arbeitete, hatte ich bereits den Feuerlöscher des Labors direkt neben mich gestellt. Kaum hörte ich den Krach brechenden Glases und und eines ausbrechenden Feuers, habe ich einfach danach gegriffen, mich umgedreht und meine Kollegen, die bereits gestürzt waren, mit einem kurzen Stoß mit CO2-Schnee eingedeckt. Darum trugen beide keine Verletzungen davon. Das geschah vor über 50 Jahren, ist mir aber für immer im Gedächtnis eingebrannt.

Ich kann mir einfach kein Chemielabor vorstellen, ohne eine solche Einrichtung zum Feuerlöschen zur Hand zu haben.

Ich möchte also jetzt kurz die Hauptvorteile von Feuerlöschern auf CO2-Basis zusammenfassen:

Sie sind immer betriebsbereit, das heißt sie brauchen keinen Extrabehälter mit unter Druck stehendem Gas und sind nachfüllbar.

Ihre Einsatzbereitschaft kann stets rasch festgestellt werden, indem man ihn einfach anhebt oder schüttelt; das Gewicht und das Gefühl für die Flüssigkeit darin gibt Aufschluss über den Vorrat.

Sogar nach Gebrauch (auch wiederholtem Gebrauch) besteht nicht die Gefahr, dass die Düse verstopft (wie es bei „modernen“ Natriumbikarbonat-Pulverlöschern der Fall ist).

Wie bereits erwähnt erstickt das sehr kalte CO2 nicht nur die Flammen (indem die Luft durch nicht brennbares CO2 ersetzt wird), sondern es kühlt die brennende Substanz auch sehr stark.

Nach Gebrauch bleiben keinerlei (chemisch aggressive) Stoffe zurück, so dass der weitere Verbrauch elektronischer Geräte nicht beeinträchtigt ist.

Moderne chemische Trocken-Feuerlöscher

Moderne chemische Trocken-Feuerlöscher sind geeignet für Brände vom Typ A, B und C. Die meisten wenn nicht alle dieser chemischen Trocken-Feuerlöscher enthalten Natriumbikarbonat-Pulver, welches in gepresstem Stickstoff oder Luft gelöst ist. Darum sind diese Löscher mit einer Druckanzeige ausgestattet, von denen man ablesen kann, ob sie noch immer gebrauchsfertig sind, und sie sind mit einem „Haltbarkeits-Datum“ versehen. Das heißt nicht, dass sie nicht schon vorher durch Entweichen des unter Druck stehenden Gases unbrauchbar werden.

Die Idee der EU-Bürokraten, das „Klima zu retten“ mittels eines Verbots kleiner Handfeuerlöscher auf CO2-Basis ist schlimmer als nur töricht – ich kann es nur als eine Art Öko-Terrorismus bezeichnen, welcher mit Sicherheit zurückschlagen wird“.

Link: https://www.iceagenow.info/dowse-the-fire/#more-28396

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die Kleine Eiszeit – zurück in die Zukunft

[*Im Original sind alle Temperaturangaben in °F angegeben. Der Einfachheit halber sind hier aber gleich die umgerechneten Werte in °C genannt. Anm. d. Übers.]

Die Kleine Eiszeit fällt zeitlich mit der vorindustriellen Periode zusammen. Sie überspannt den Zeitraum von etwa 1300 bis 1850, aber die genaue Datierung variiert. Es war eine Zeit verheerender Dürren, sinkender Baumgrenzen und landwirtschaftlicher Missernten. Diese führten zu massiven globalen Hungersnöten und um sich greifenden Epidemien. Gleichzeitig zerstörten vorstoßende Gletscher europäische Dörfer und Gutshöfe, und massives Meereis blockierte Häfen und beeinträchtigte den Handel.

Dr. Michael Mann, der die düsteren Prophezeiungen der Folge einer globalen Erwärmung wie ein Prophet vor sich her trägt, beschrieb die Kleine Eiszeit als eine Periode weit verbreiteter „Hungersnöte, Krankheiten und erhöhter Kindersterblichkeit vom 17. bis zum 19. Jahrhundert, zumindest teilweise den niedrigeren Temperaturen und veränderten Wetterbedingungen geschuldet“. Im Gegensatz zu den derzeitigen Modellen, welche wilde Wetter-Kapriolen aufgrund globaler Erwärmung zeigen, folgerte Mann „die Kleine Eiszeit könnte hinsichtlich gesteigerter Variabilität des Klimas bedeutender sein als gedacht“. Tatsächlich werden in historischen Dokumenten aus jener Zeit gewaltige Klima-Schwingungen beschrieben, wobei auf extrem kalte Winter sehr warme Sommer folgten und kalte nasse Jahre von kalten trockenen Jahren abgelöst wurden.

Eine Reihe von viele Jahrzehnte lang anhaltenden Dürren während der Kleinen Eiszeit suchten Asien heim, und zwar von Mitte des 14. und im 15. Jahrhundert. Die resultierenden Hungersnöte führten zu massiven gesellschaftlichen Unruhen in Indien, China, Sri Lanka und Kambodscha. Schlechtes Wetter führte auch zu der Großen Hungersnot von 1315 bis 1317, welche die Bevölkerung in Europa dezimierte und zu extremer Kriminalität, Krankheit, Massensterben, Kannibalismus und Kindstötungen führte. Baumringdaten aus Nordamerika belegen Mega-Dürren über viele Jahrzehnte während des kalten 16. Jahrhunderts. Die Viktorianische Große Dürre von 1876 bis 1878 brachte viel Leid in allen Gebieten der Tropen mit sich, wobei Indien am schwersten betroffen war. Über 30 Millionen Menschen sind vermutlich während dieser Zeit weltweit an Hunger gestorben.

Die Dürren und Hungersnöte während der Kleinen Eiszeit führten zu großen sozialen Unruhen, und die daraus hervorgehenden Klimaflüchtlinge waren gezwungen, in bessere Gegenden auszuweichen. Aber durch jene Bewegungen kam es auch zu horrenden Epidemien. Gewaltige Klima-Schwingungen brachten in Asien kaltes und trockenes Wetter. Dies zwang die Mongolen, sich nach besseren Weidegebieten umzusehen. Mit deren Invasion neuer Territorien verbreiteten sie auch die Beulenpest, welche zuvor in vielen Gebieten Asiens gewütet hatte. Im 14. Jahrhundert infizierten die Mongolen italienische Handelsschiffe mit der Krankheit, welche diese dann nach Europa trugen. Dort kam in dessen Zuge rasch ein Drittel der Bevölkerung um. Europäische Entdecker brachten auf der Suche nach neuen Handelswegen die Pocken nach Amerika, wodurch viele kleine Indianerstämme ausstarben und größere Stämme um 25% bis 50% dezimiert wurden. Eingeschleppte Krankheiten dezimierten die Bevölkerung Mexikos rapide von 30 Millionen auf 3 Millionen.

Im 18. Jahrhundert tauchte ein neues tödliches Verhängnis auf – Unterkühlung. Sinken die Temperatur in Behausungen längere Zeit unter 10°C, kämpft der menschliche Körper um Wärme. Dazu wird eine Reihe von Reaktionen in Gang gesetzt, die zu Stress und Herzanfällen führen. Noch in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts starben in UK 20.000 ältere und unterernährte Menschen an Unterkühlung, weil ihnen Zentralheizungen fehlten.

Was nun war die Ursache der verhängnisvollen Klimaänderungen der Kleinen Eiszeit? Einige Wissenschaftler machen geringere Sonnenaktivität mit Perioden verringerter Sonnenfleckenzahlen aus. Die zunehmende Sonnenaktivität kehrte die Abkühlung danach um und erwärmte die Welt des 20. Jahrhunderts. Derzeit sinkt die Sonnenaktivität erneut auf die Tiefen wie während der Kleinen Eiszeit. Ein natürliches Experiment ist im Gange, mittels der sich diese Solar-Theorie überprüfen lässt. Andere Wissenschaftler machen jedoch den zunehmenden CO2-Gehalt der Atmosphäre als Ursache der Erwärmung seit der kleinen Eiszeit verantwortlich.

Ein zunehmender CO2-Gehalt hat aber auch die positive Auswirkung, dass die Welt grüner wird. Die Erwärmung im 20. Jahrhundert, sei sie nun natürlichen oder anthropogenen Ursprungs, hat zur Verlängerung der Wachstums-Saison geführt. Hungersnöte sind weitgehend eliminiert. Baumgrenzen ziehen sich nicht weiter zurück, und Bäume belegen jetzt wieder Territorien mit Beschlag, welche sie während der letzten 5000 Jahre aufgeben mussten. Warum um alles in der Welt stehen wir deswegen vor einer Klimakrise?

Zum Ende der Großen Hungersnot und der Beulenpest-Epidemie des 14. Jahrhunderts lebten auf der Erde etwa 350 Millionen Menschen. Mit den heutigen Fortschritten technologischer Natur und milderen Wachstumsbedingungen werden nunmehr 7,6 Milliarden Menschen ernährt durch rekordhohe Ernteerträge.

Fazit: Das Gerede, dass kältere Zeiten die „gute alte Zeit“ prägten und das derzeitige wärmere Klima uns in eine Krise katapultiert, scheinen wirklich absurd.

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Jim Steele is retired director of the Sierra Nevada Field Campus, SFSU and authored Landscapes and Cycles: An Environmentalist’s Journey to Climate Skepticism

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/04/04/the-little-ice-age-back-to-the-future/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Richter verwirft Klagen von Kindern gegen Trumps Klimapolitik

Der Fall geht zurück bis November 2017, als die beiden Jungen, seinerzeit 7 und 11 Jahre alt, für ihre jeweiligen Beschwerden in Gestalt ernsthafter Allergien und Asthma die Politik der Trump-Regierung verantwortlich machten, weil dieser die Initiativen aus der Obama-Ära aufgehoben hatte. Richter Diamond zeigte wenig Geduld mit Klägern, welche ein schon jetzt überlastetes Gerichtssystem mit etwas belasten, was am Besten außerhalb der juristischen Sphäre aufgehoben ist.

Eine politische Debatte sollte man am Besten dem politischen Prozess überlassen“

„Bei dem Widerspruch der Kläger zu den Verteidigern handelt es sich um eine politische Debatte, die man am besten der Politik überlässt“, schrieb Diamond. „Weil ich weder die Befugnis habe noch die Lust verspüre, die Exekutive zu kontrollieren, werde ich der Eingabe der Beklagten stattgeben“. Diamond spöttelte über etwas, das er als eine Forderung der Kläger betrachtete, „jedwede Maßnahme, welche der Präsident oder seine Mitarbeiter bzgl. der ,Umwelt‘ ergreifen, zu überwachen“.

Richter Diamond war von Präsident Bush im Jahre 2004 berufen worden.

Joseph Ozis Minott, Direktor des Clean Air Council, war ein schlechter Verlierer, behauptete er doch in einem Statement, dass die Politik der Trump-Regierung „den US-Beitrag zum Klimawandel erhöht … und unsere verfassungsmäßigen Rechte verletzt“.

Diamond rügte den Richter, der in Oregon ein gegensätzliches Urteil gefällt hatte.

Wie in Environment & Climate News am 25. März berichtet, ging Richter Diamond noch einen außerordentlichen Schritt weiter als nur die Behauptungen Minotts im Pennsylvania-Verfahren zu verwerfen. Er rügte die Bundesrichterin von Oregon Ann Aiken wegen ihres Urteils im Verfahren Juliana vs. USA, wobei 21 Kinder die [US-]Bundesregierung bzgl. Klimawandel verklagt hatten. Als Aiken dieses Verfahren im Jahre 2016 zugelassen hatte, sagte sie: „Das Recht auf ein Klimasystem, welches das menschliche Leben sichert, ist fundamental für eine freie und ordentliche Gesellschaft“. Climate Liability News hatte schon am 20. Februar darauf hingewiesen, dass Aikens Urteil, dass die jungen Kläger ein verfassungsmäßiges Recht auf ein lebenswertes Klima hätten, das erste derartige Urteil eines US-Richters war.

Mit dem Hinweis darauf, dass Aikens Urteil im Gegensatz steht zu früheren Gerichtsurteilen, schrieb Diamond, dass „das Juliana-Verfahren mit Sicherheit seit Langem geltenden Präzedenzen zuwiderlief oder diese ignoriere“. Er fügte hinzu, dass die Garantie auf ein stabiles Klima „offensichtlich ohne jede Grundlage“ sei.

Diamond sprach auch das Thema an, dass die Judikative angeblich eine Rolle in der Klimapolitik spielen müsse, und kritisierte Aikens Erklärungen des Vertrauens in Juliana mit den Worten, dass es eine falsche Erweiterung jener Doktrin sei, über das traditionelle Konzept regierungsamtlicher Befugnisse hinauszugehen.

„Die Kläger trachten danach, eine völlig neue Doktrin zu erzeugen – indem sie der Bundesregierung die Pflicht auferlegen, alle Ländereien und Ressourcen innerhalb der USA zu schützen“, schrieb Diamond. „Einzig beim Juliana-Verfahren wurde diese neue Doktrin angewendet. Aber noch einmal: die Begründung des Urteils ist alles andere als überzeugend“.

Edle Lüge bzgl. Steroiden“

Christopher Horner, Rechtsanwalt und leitendes Mitglied am Competitive Enterprise Institute CEI ist erfreut darüber, dass Richter Diamond das Urteil von Aiken in Oregon in die Schranken gewiesen hat.

„Das Bundesgericht in Pennsylvania verwarf das Verfahren, und es war ziemlich direkt in seiner Kritik am Aktivismus der Richterin in Oregon, welche die Forderung nach einem Klimaplan ,ohne jede Grundlage‘ unterstützte“, wobei der alarmierendste Aspekt die völlige Ahnungslosigkeit bzgl. dieses Themas ist. Nicht einmal die extremsten Verträge belegen eine merkbare Auswirkung auf das Klima, selbst wenn man die diesbezüglich grundsätzlich widerlegten Vermutungen zugrunde legt“, sagte Horner. „Eine solche Beurteilung würde der regierenden Klasse eine bodenlose Kontrolle über die Freiheit verschaffen im Namen von etwas , dass tatsächlich keinerlei Auswirkungen hat. Es ist eine Edle Lüge bzgl. Steroiden und womöglich die edelste je verübte Lüge“.

„Selbst wenn man sich die Argumente der Modellhypothesen von den Alarmisten zu eigen macht, würde das Ausscheiden der USA keinerlei Unterschied ausmachen, würden unsere Opfer doch mehr als überkompensiert durch die Entwicklungsländer“, fügte er hinzu. „Man berücksichtige, dass sich die von den Alarmisten entworfenen Szenarien sämtlich als falsch erwiesen haben, und das ist lediglich eine politische Angelegenheit, die nichts mit Klima zu tun hat. Klima dient hier als Entschuldigung, unsere demokratische Tradition der Gewaltenteilung aufzugeben – was keine sehr gute Sache wäre“.

Sowohl im Pennsylvania- als auch im Oregon-Verfahren wurden Kinder als Kläger rekrutiert, um der Agenda der Klima-Alarmisten zu dienen. Betrachtet man dies als Ausbeutung, was es eindeutig ist, machte sich Richter Diamond die Mühe, die richterliche Rücksichtslosigkeit von Richterin Aiken scharf zu kritisieren, die es der politischen Masche erlaubt, Gerichtsurteile als Grundlage für weit reichende politische Entscheidungen zu benutzen.

Bonner R. Cohen, PH. D. is a senior policy analyst with the Committee for a Constructive Tomorrow (CFACT).

Quellen: https://www.reuters.com/article/us-usa-climatechange-lawsuit/u-s-judge-dismisses-boys-lawsuit-against-trump-climate-rollbacks-idUSKCN1Q925A

https://www.climateliabilitynews.org/2019/02/20/pennsylvania-kids-climate-case/

Link: https://www.cfact.org/2019/04/01/judge-tosses-kids-lawsuit-against-trump-climate-policies/

Übersetzt von Chris Frey EIKE