Klimamodelle haben sich seit 50 Jahren nicht verbessert

Man erspare mir hier die Übersetzung des längeren Auszugs aus diesem Beitrag, er lässt sich rasch zusammenfassen: Die Modelle waren super, alles passt. Middleton jedenfalls fragt sich [und leitet seinen Beitrag auch damit ein]: „Wie kann man so etwas schreiben, ohne eine Miene zu verziehen?“

Den Link zu dem Beitrag setzt Middleton so: Science! (As in “She blinded me with)

[Ende Einführung des Übersetzers]

Die Genauigkeit der gescheiterten Modelle verbesserte sich, nachdem man sie so frisiert hatte, dass sie zu den Beobachtungen passten … schockierend!

Die AGU und Wiley gestatten derzeit nur einen begrenzten Zugang zu Hausfather et al., 2019. Besonders hervorzuheben sind hier die Abbildungen 2 und 3 darin. Ich werde sie hier nicht wiedergeben wegen der Tatsache, dass es ein Dokument mit geschütztem und begrenztem Zugang ist.

Abbildung 2: Das Scheitern der Modelle

Abbildung 2 besteht aus zwei Graphiken. Die obere Graphik vergleicht die Rate der Temperaturänderungen in Modellen und nach Beobachtungen, wobei die Fehlerbalken vermutlich 2 Sigma (Standard-Abweichungen) repräsentieren. Meiner Mark I Eyeball Analysis zufolge lagen von den 17 ausgewählten Modell-Szenarien 6 außerhalb von 2 Sigma (außerhalb des Ausschnitts; viel zu viel Erwärmung), 4 lagen nahe der Obergrenze der 2 Sigma (zu viel Erwärmung), 2 lagen nach unten außerhalb von 2 Sigma (viel zu wenig Erwärmung), 2 lagen nahe der Untergrenze der 2 Sigma (zu wenig Erwärmung) und 3 lagen innerhalb 1 Sigma der Beobachtungen.

Abbildung 1: Weniger als 1 von 5 Modell-Szenarien lagen innerhalb der 1 Sigma-Standardabweichung der Realität.

Die untere Graphik beschreibt die implizierte schwankende Klima-Reaktion (transient climate response TCR) der Beobachtungen und der Modelle. TCR ist die direkte Erwärmung, welche man bei einer Verdoppelung des atmosphärischen Kohlendioxid-Gehaltes erwarten kann. Es ist eine effektiv unverzügliche Reaktion und die einzige relevante Klima-Sensitivität.

Abbildung 2: Gleichgewichts-Klimasensitivität (ECS) und TCR. Quelle: IPCC

Im Falle der ECS von 3,5°C erfolgen 2,0°C der Erwärmung mit der Zeit der Verdoppelung des atmosphärischen CO2. Die verbleibenden 1,5°C der Erwärmung sollen vermeintlich während der folgenden 500 Jahre eintreten. Uns wird fortwährend erzählt, dass wir die Erwärmung bis zum Jahr 2100 auf keinen Fall über diesen Wert steigen lassen dürfen im Vergleich zu den Temperaturen in präindustrieller Zeit (also der kältesten Phase des Holozäns).

Abbildung 3: Die 2,0°C-Grenze (Vox)

Ich habe die untere Graphik digitalisiert, um die TCR-Werte zu erhalten. Von den 14 Datensätzen mit Beobachtungen bewegte sich die implizierte TCR zwischen 1,5°C und 2,0°C, im Mittel 1,79°C mit einem sehr kleinen Sigma von 0,13°C. Von den 17 Modell-Szenarien gehen 9 über die beobachtete TCR um über 1 Sigma hinaus, 6 lagen um mehr als 1 Sigma unter der beobachteten TCR. Nur 2 Szenarien lagen innerhalb von 1 Sigma der beobachteten TCR (1,79°C).

Abbildung 4: Implizierte TCR (°C pro CO2-Verdoppelung), Beobachtungen im Vergleich mit Modellen.

Ein cross plot [?] der Modell-TCR mit der beobachteten TCR ergibt eine Zufalls-Streuung…

Abbildung 5: Implizierte TCR (°C pro CO2-Verdoppelung), Beobachtungen im Vergleich mit Modellen. Der „zu erwartende Trend“ ist das, was sich ergeben hätte, falls die folgenden Beobachtungen zu den Modellprojektionen gepasst hätten.

Der atmosphärische CO2-Gehalt ist auf dem Wege, diese Verdoppelung bis zum Ende dieses Jahrhunderts zu erreichen.

Abbildung 6: Atmosphärisches CO2, gemessen am Mauna Loa Observatorium (MLO, NOAA/ESRL) und der Eisbohrkern DE08 vom Law Dome, Antarktis (MacFarling-Meure, 2006).

Eine an die MLO-Daten angebrachte exponentielle Trendfunktion zeigt, dass die Verdoppelung etwa bis zum Jahr 2100 vollzogen werden wird. Falls die TCR 1,79°C beträgt, werden wir unter den 2°C bleiben und kaum über das „extrem wenig Emissionen“-Szenario in der Vox-Graphik (Abbildung 3) hinauskommen. Allerdings zeigen jüngste Messungen, dass die TCR unter 1,79°C liegt. Christy & McNider folgerten daraus, dass die TCR nur um 1,1°C beträgt, weniger als die Hälfte des aus den Modellen abgeleiteten Wertes.

Überprüfung der Klimawandel-Behauptungen

Dr. John Christy

Vortrag von Dr. Christy vor der GWPF am 8. Mai 2019:

Als ich in die Welt der Wissenschaft hinein wuchs, verstand man unter Wissenschaft ein Verfahren zur Gewinnung von Informationen. Man stellte eine Behauptung oder eine Hypothese auf und überprüfte diese dann anhand unabhängiger Daten. Fiel dieser Test negativ aus, zog man die Behauptung zurück und fing noch einmal von vorne an. Was ich dagegen heutzutage vorfinde ist, dass falls jemand eine Behauptung bzgl. Klima aufstellt und jemand wie ich diese Behauptung falsifiziert, die Behauptung nicht zurückgezogen wird, sondern dass der die Behauptung Erhebende immer lauter schreit, dass er recht hat. Sie beachten überhaupt nicht, welche konträren Informationen es gibt.

Also, worüber reden wir? Wir reden darüber, wie das Klima auf die Emissionen zusätzlicher Treibhausgase durch Verbrennung fossiler Treibstoffe reagiert.

( … )

Es sieht so aus: Es gab eine Temperaturänderung der Atmosphäre im Verlauf von 37,5 Jahren, wir wissen, wie viel Antrieb auf die Atmosphäre einwirkte, so dass wir diese beiden Größen in ein Verhältnis packen können und dieses mit dem Verhältnis des 2 X CO2-Antrieb multiplizieren. Also wird die TCR uns sagen, wie sich die Temperatur bei einer CO2-Verdoppelung verhalten wird – falls die Zunahme 1% pro Jahr beträgt, was in etwa dem Treibhauseffekt entspricht, und was in etwa 70 Jahren erreicht wird. Unser Ergebnis lautet, dass die TCR in der Atmosphäre 1,1°C beträgt. Das ist überhaupt keine sehr alarmierende Zahl bei einer CO2-Verdoppelung. Als wir die gleiche Rechnung unter Verwendung der Klimamodelle durchführten, betrug die Zahl 2,31°C. Eindeutig und signifikant unterschiedlich. Die Reaktion der Modelle auf den Antrieb – ihr ∆t hier, war über 2 mal größer als das, was in der realen Welt vor sich gegangen war.

( … )

Es gibt ein Modell, das nicht ganz so schlecht ist, nämlich das russische Modell. Man geht heute nicht zum Weißen Haus und sagt, dass das „russische Modell am besten funktioniert“. Man sagt das überhaupt nicht! Aber es ist eine Tatsache, dass sie nur eine sehr geringe Sensitivität in ihr Modell gesteckt haben. Betrachtet man das russische Modell bis zum Jahr 2100, dann sieht man nichts, was zu Sorgen Anlass gibt. Betrachtet man die 120 Jahre ab dem Jahr 1980, haben wir bereits ein Drittel des Zeitraumes hinter uns – falls man bis zum Jahr 2100 schaut. Nun sind diese Modelle bereits falsifiziert, man kann ihnen bis zum Jahr 2100 keinesfalls vertrauen, und kein legitimer Wissenschaftler auf der ganzen Welt würde das tun. Falls ein Ingenieur ein Flugzeug entwickelt und sagt, dass das Ding 600 Meilen weit fliegen kann, dann könnte er sagen, falls dem Flugzeug nach 200 Meilen der Treibstoff ausgeht und es abstürzt: „Ich habe mich lediglich um einen Faktor drei geirrt“. Nein, das tun wir nicht in der wahren Wissenschaft! Ein Faktor drei ist im Energie-Gleichgewichts-System gewaltig. Und doch sehen wir genau das in den Klimamodellen.

( … )

Mein Vortrag führt zu drei Schlussfolgerungen:

Die theoretische Klima-Modellierung ist zur Beschreibung von Variationen in der Vergangenheit ungeeignet. Klimamodelle scheitern bzgl. derartiger Variationen, deren Abfolge wir bereits kennen. Sie sind bei Tests der Hypothesen durchgefallen, was bedeutet, dass sie höchst fragwürdig sind, wenn wir aus ihnen genaue Informationen beziehen wollen, wie der relativ geringe Antrieb, und das ist die kleine Darstellung hier, das Klima der Zukunft beeinflussen wird.

Das Wetter, um das wir uns wirklich kümmern, ändert sich nicht, und Mutter Natur hat viele Wege, ihr eigenes Klima deutliche Variationen in Zyklen durchlaufen zu lassen. Falls man darüber nachdenkt, wie viele Freiheitsgrade im Klimasystem stecken, was ein chaotisches, nicht lineares und dynamisches System alles kann mit diesen Freiheitsgraden, dann wird man immer Rekord-Höchst- und -Tiefstwerte finden, ebenso wie gewaltige Stürme und so weiter. So läuft das in diesem System.

Und schließlich, Kohlenstoff ist heutzutage die dominante Energiequelle, weil sie bezahlbar ist und direkt zur Ausmerzung von Armut führt, ebenso wie zur Verlängerung und Verbesserung des menschlichen Lebens. Wegen dieser massiven Vorteile steigt der Kohleverbrauch weltweit – trotz des Geschreis nach dem Ausstieg aus derselben.

GWPF

Dr. Christy’s presentation is well-worth reading in its entirety. This is from the presentation:

Der Vortrag von Dr. Christy ist es wert, vollständig gelesen zu werden. Daraus stammt die folgende Graphik:

Abbildung 7: TCR-Abschätzung von Christy & McNider 2017

Abbildung 2: Hansens Revisionismus

Abbildung 3 war nichts weiter als ein weiterer kläglicher Versuch, Hansen et al. (1988) wiederzubeleben:

Abbildung 8: Szenario A „Business as Usual“. Szenario C ist ein Szenario, in dem Menschen das Feuer am Ende des 20. Jahrhunderts grundsätzlich nicht mehr erkennen.

Hansens eigene Temperaturdaten, GISTEMP, folgten Szenario C (dasjenige, in welchem wir Feuer nicht mehr erkennen) bis zum Jahr 2010. Es kreuzt den Weg mit Szenario B lediglich während des jüngsten El Nino…

Abbildung 9: Hansens überaus grandioses Scheitern

Hausfather et al. (2019) zufolge war eigentlich Szenario B „Business as Usual“… Auszug:

Das „plausibelste“ Szenario B von H88 überschätzte die Erwärmung nach der Veröffentlichung um rund 54% (Abbildung 3). Allerdings ist ein großer Teil dieses Missverhältnisses der Überschätzung zukünftiger externer Antrieben geschuldet – vor allem von Methan und Kohlenwasserstoffe.

Hausfather et al. (2019)

Ich dachte, dass es unmöglich sei, den Erwärmungseffekt von Methan nicht zu überschätzen, weil es in den geologischen Aufzeichnungen nicht präsent zu sein scheint. Die höchsten atmosphärischen Methan-Konzentrationen im gesamten Phanärozoikum waren während des Late Carboniferous (Pennsylvanian) and Early Permian Periods aufgetreten, der einzigen Zeit, in der es auf der Erde so kalt war wie im Quartär.

Abbildung 10: Das CH4-Niveau lag während der kältesten Klimaperiode des Phänozoikums 3 bis 5 mal höher als das heutige Niveau. pCH4 (Bartdorff et al., 2008), pH-corrected temperature (Royer & Berner) and CO2 (Berner). Ältere Daten sind links.

Tatsache ist, dass die Beobachtungen sich so verhalten, als ob sie bereits Vieles der Green New Deal-Kulturrevolution in Gang gesetzt hätten (¡viva Che AOC!)…

Abbildung 11: Die Beobachtungen (HadCRUT4) folgen einer AOC-Welt: RCP2.6-RCP4.0. (modifiziert nach IPCC AR5)

Modelle haben sich seit 50 Jahren nicht verbessert

Dies ist eines der vermeintlichen #ExxonKnew-Modelle…

Abbildung 12: Was #ExxonKnew im Jahre 1978

„Das Gleiche, was es immer war“…

Abbildung 13: Die Modelle haben sich nicht verbessert. Vergleich des RSS V4.0 MSU/AMSU-Datensatzes der Temperatur mit den CMIP5-Klimamodellen. Das gelbe Band ist das Wahrscheinlichkeits-Band 5% bis 95%. Abgesehen vom jüngsten El Nino, war RSS (Remote Sensing Systems) kühler als über 95% aller Modelle. Der prädiktive Zustand ist nach 2005 …

… „Das Gleiche, was es immer war“…

Abbildung 14: Egal ob man nun die Temperaturen in der Atmosphäre (UAH v6.0) oder an Flughäfen (HadCRUT4) heranzieht – die Beobachtungen verlaufen nahe oder unterhalb der untersten Grenze der 5% bis 95%-Bandbreite. Abgesehen vom jüngsten El Nino sind die Beobachtungen kälter als 95% der Modelle (Modifiziert vom Climate Lab Book).

Falls die Öl- und Gasindustrie genaue Prognosen in der gleichen Art und Weise definiert wie die Klima-„Wissenschaftler“, wäre Deepwater Horizon die einzige falsche Prognose der letzten 30 Jahre gewesen … weil die Explosion der Plattform und deren Versinken nicht innerhalb der 5% bis 95%-Bandbreite der Ergebnisse von Prognosen vor der Bohrung gelegen hatte.

References

Bartdorff, O., Wallmann, K., Latif, M., and Semenov, V. ( 2008), Phanerozoic evolution of atmospheric methane, Global Biogeochem. Cycles, 22, GB1008, doi:10.1029/2007GB002985.

Berner, R.A. and Z. Kothavala, 2001. “GEOCARB III: A Revised Model of Atmospheric CO2 over Phanerozoic Time”.  American Journal of Science, v.301, pp.182-204, February 2001.

Christy, J. R., & McNider, R. T. (2017). “Satellite bulk tropospheric temperatures as a metric for climate sensitivity”. Asia‐Pacific Journal of Atmospheric Sciences, 53(4), 511–518. https://doi.org/10.1007/s13143‐017‐0070‐z

Hansen, J., I. Fung, A. Lacis, D. Rind, S. Lebedeff, R. Ruedy, G. Russell, and P. Stone, 1988. “Global climate changes as forecast by Goddard Institute for Space Studies three-dimensional model”. J. Geophys. Res., 93, 9341-9364, doi:10.1029/JD093iD08p09341

Hausfather, Z., Drake, H. F., Abbott, T., & Schmidt, G. A. ( 2019). “Evaluating the performance of past climate model projections”. Geophysical Research Letters, 46. https://doi.org/10.1029/2019GL085378

Royer, D. L., R. A. Berner, I. P. Montanez, N. J. Tabor and D. J. Beerling. “CO2 as a primary driver of Phanerozoic climate”.  GSA Today, Vol. 14, No. 3. (2004), pp. 4-10

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/12/06/climate-models-have-not-improved-in-50-years/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Klimawandel-Wahn unterminiert die Wissenschaft

Selbst der objektivste Wissenschaftler kann nicht an der Erkenntnis vorbeikommen, dass die meisten der nicht gewählten und für die Forschungsförderung zuständigen Bürokraten jetzt progressive Sozialisten geworden sind, gemeinsam mit den Professoren an führenden Colleges und Universitäten, welchen der Prozess der Begutachtung obliegt, und auch gemeinsam mit den meisten Herausgebern in großen Verlagshäusern und Medien. Aber auch viele Administratoren und Lehrer im öffentlichen Schulsystem sind progressive Sozialisten. Die große Mehrheit dieser Herrschaften ist vollkommen intolerant gegenüber jedweden Gedanken, welche dem progressiven Mainstream-Dogma zuwider laufen. Die meisten Wissenschaftler wissen, dass sie sehr vorsichtig sein müssen, ein ,politisch korrektes‘ Verhalten an den Tag zu legen, um zu überleben. Jeder, der es wagt, die Eckpfeiler der Globale-Erwärmung-Bewegung herauszufordern, wird angegriffen. Falls man sie dann als Klimaleugner‘ denunziert, wird es für sie schwierig, Forschungsgelder zu bekommen, Studien zu veröffentlichen oder – in einigen Fällen – überhaupt angestellt zu bleiben.

Die globale Erwärmung ist ein politischer und kein wissenschaftlicher Komplex, und es geht auch nicht darum, den ,Planeten zu retten‘. Das beweist der Text des Paris-Abkommens 2015. Darin ist festgehalten, dass Klimamaßnahmen „Geschlechter-Gleichheit, Ermächtigung von Frauen und Gleichheit zwischen den Generationen“ enthalten müssen ebenso wie „Klima-Gerechtigkeit“. Regierungen auf der ganzen Welt wird vorgeschrieben, dass alle diese Schritte umgesetzt werden müssen, um die Übel der globalen Erwärmung abzuschwächen.

Die Globale-Erwärmung/Klimawandel-Bewegung ist eine politische Ideologie. Die sozialistischen Führer der Bewegung repräsentieren eine Dimension dieses Krieges. Sie glauben, dass die Welt und alle Menschen darauf kontrolliert werden müssen mittels einer alles sehenden und allwissenden Regierung. Die Feinde dieser Leute sind Kapitalismus und freie Märkte. Persönliche Freiheiten und Demokratie sind des Teufels. Da die USA diese Attribute primär bekleiden, ist Amerika theoretisch ein teuflisches Empire, das zerstört werden muss. Da Amerika derzeit zu stark ist, um militärisch besiegt werden zu können, muss die Zerstörung der USA von innen heraus erreicht werden.

Fossile Treibstoffe sind die primäre Quelle bezahlbarer Energie für die USA und die ganze Welt. Fossile Treibstoffe sind der Rückhalt aller Demokratien und der Ökonomien freier Märkte. Sie bescheren den Menschen einen Lebensstandard, der in der Weltgeschichte einmalig ist. Die industrialisierte Welt kann ohne bezahlbare Energie nicht bestehen. Sie ist entscheidend bei der Stromversorgung für Wohnungen und Industrien ebenso wie für alle Arten des modernen Transportwesens. Das gesamte ökonomische System moderner Demokratien würde ohne bezahlbare Energie kollabieren. Unglücklicherweise ist dieser Kollaps genau das, was die weltweite sozialistische Bewegung anstrebt. Darum werden fossile Treibstoffe so unermüdlich attackiert. Darum auch widmet die sozialistische Bewegung der globalen Erwärmung so viel Aufmerksamkeit. Sie haben nichts weniger im Sinn als den ,Planeten zu retten‘. Ihr Ziel ist ausschließlich die Erlangung der Kontrolle über den Planeten und dessen Bevölkerung.

Die Klimawandel-Bande warnt die Menschen konstant davor, dass die Erde sich einem Tipping Point nähert, jenseits dessen die Erde nicht mehr gerettet werden kann. In Wirklichkeit nähern sich demokratische Gesellschaften einem Tipping Point, jenseits dessen der von der Globale-Erwärmung-Bewegung angerichtete Schaden irreversibel wird.

Es ist ein Segen, dass es immer noch archivierte Temperaturreihen gibt, die eindeutig zeigen, dass das Klima der Erde aufgrund natürlicher solarer Zyklen oszilliert und sich nicht durch Emissionen fossiler Treibstoffe erwärmt. Diese Klima-Aufzeichnungen müssen noch beseitigt oder vollständig ersetzt werden mittels umfangreicher Computerprogramme.

Es ist ein Segen, dass wir Zugang zu Satelliten haben,, welche den gesamten Globus scannen können, um genaue Klimainformationen zu erhalten – trotz Versuche seitens der progressiven Klimawandel-Bande, diese Daten zu kontrollieren, zu manipulieren und zu pervertieren.

Die Temperatur der Erde gerät nicht außer Kontrolle. Seit dem Jahr 1900 ist die globale Temperatur um lediglich 0,3°C gestiegen. Das gegenwärtige Klima ist kälter als im Jahre 1930 vor der Ära der extensiven Emissionen fossiler Treibstoffe.

Es gibt keinerlei Beweise dafür, dass CO2-Emissioen irgendeinen Einfluss auf die Temperatur der Erde ausüben. Vielmehr ist das Gegenteil der Fall, deuten doch vielfache chemische und geologische Befunde auf die Tatsache hin, dass bestehende atmosphärische CO2– und Methan-Konzentrationen einen vernachlässigbaren Einfluss haben, wenn nicht sogar überhaupt keinen.

Dass der Mensch globale Erwärmung oder Klimawandel verursacht, während die Natur dabei überhaupt keine Rolle spielt, ist Schwachsinn.

Portions of this article have been excerpted with permission of the Publisher and Author of the 2018 book, The Mythology of Global Warming by Bruce Bunker Ph.D. Publisher Moonshine Cove. I strongly recommend that book as the very best source of detailed accurate information on the Climate Change Delusion.

Autor: CFACT Senior Science Analyst Dr. Jay Lehr has authored more than 1,000 magazine and journal articles and 36 books.

Link: https://www.cfact.org/2019/11/29/climate-change-delusions-are-undermining-science/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Können wir zurück in die Ära vor fossilen Treibstoffen?

Vor dem 20. Jahrhundert gab es keine Ölindustrie, warum also glauben wir, dass sich die Gesellschaft an solche mittelalterlichen Zeiten anpassen kann – ohne jede Stromversorgung? Ohne irgendwelche Infrastruktur, welche die Grundlage für den Geschäftsverkehr ist, und ohne die Chemikalien, aus denen die Produkte hergestellt werden, welche die Grundlage unseres Lebensstils sind?

Der Green New Deal (GND) mag derzeit noch in seiner Embryo-Phase stecken, aber die Tatsache, dass man im Kongress (und auf der ganzen Welt) ernsthaft darüber diskutiert, ist ein Quantensprung für Politiker. Das Vorantreiben des Gesetzentwurfs von Ocasio-Cortez und Markey signalisiert, dass einige unserer gewählten Funktionäre dabei sind, die Amerikaner einzuladen, wieder zu träumen – und sich eine bessere Zukunft vorzustellen für uns selbst, sogar dann noch, wenn die Straße zwischen heute und damals noch nicht vollständig in den Mittelpunkt gerückt ist.

Was der GND der jungen Generation vermittelt ist, dass wir nicht in der besten aller Zeiten leben und dass die Neuausrichtung der Welt auf Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit nicht gelingt, wenn höfliche Trippelschritte unternommen werden. Dafür haben wir einfach keine Zeit.

Ich weiß, dass Politiker hierzulande [= in den USA] als auch im Ausland hinter dem GND stehen, um die Ölindustrie in die Knie zu zwingen. ABER man stelle sich vor, wie das Leben vor dem Jahr 1900 war, als es noch KEIN Militär gab, KEINE Kommunikationssysteme, darunter Handys, Computer und I-Pads, KEINE Fahrzeuge, KEINE Fluggesellschaften, die heute 25 Millionen Passagiere rund um die Welt befördern, KEINE Handelsschiffe, die heute Produkte im Wert von Milliarden Dollar monatlich rund um die Welt transportieren, KEINE Reifen für Fahrzeuge, KEINEN Asphalt für die Straßen, KEINE Wasserfilter-Systeme, KEINE sanitären Anlagen, KEINE Arzneien und medizinische Ausrüstungen, KEINE Impfstoffe, KEINE Düngemittel, um zu helfen, Milliarden Menschen zu ernähren.

Noch bedeutender als ohne die oben erwähnten Infrastrukturen zu leben ist, dass wir vor dem Jahr 1900 KEINERLEI Produkte hatten, welche auf der Grundlage von Öl und Petroleum hergestellt werden (hier).

Man vergesse mal für den Moment, wie man die Arbeitsplatz-Garantien im Rahmen des GND finanzieren soll, wenn es keine Infrastruktur und keine Gesundheitsvorsorge hoher Güte mehr gibt ohne Arzneien oder medizinische Ausrüstung. Man stelle sich wirklich einmal das Leben während jener Pionier-Tage vor, als es praktisch nichts gab, woran wir uns heute erfreuen.

Was die Ölindustrie nach dem Jahr 1900 betrifft – es stellte sich heraus, dass nichts Ökonomien auf die Art und Weise versorgen kann, wie es raffiniertes Öl tut. Öl kann in eine ganze Palette von Produkten umgewandelt werden: Kosmetika, Sportausrüstung, Schnürsenkel, Kegelkugeln, Milchkrüge, Arzneien und die Luftfahrt, welche von Dieseltreibstoffen angetrieben wird. Die beiden Dinge, die mehr zur Globalisierung beigetragen haben, sind der Dieselmotor und die Jet-Turbine. Beide werden angetrieben durch Öl, und ohne diesen Treibstoff würde alles zurück zum präindustriellen Revolutions-Zeitalter führen. Kurz gesagt, Öl kann gut und gern die flexibelste Einzelsubstanz sein, die jemals entdeckt worden ist. Warum sollte man also die entsprechende Industrie in die Knie zwingen?

Erneuerbare wie Solar, Wind und Biotreibstoffe benötigen massive finanzielle Subventionen, aufzubringen vom Steuerzahler. Sie werden aus den Bereichen abgezogen, die durch fossile Treibstoffe angetrieben werden. Die Erneuerbaren brauchen riesige Landflächen infolge ihrer geringen Energiedichte zur Stromerzeugung – d. h. wertvolles Land zur Produktion von Nahrungsmitteln für Milliarden Menschen geht mit diesen riesigen Flächen verloren.

Wie können wir es wagen, Subventionen in die Erneuerbaren-Industrie zu pumpen, wenn so viele Menschen auf der Erde von weniger als 10 Dollar pro Tag leben müssen? Heutzutage leben in Südasien, Teilen von Europa, Afrika und Australien viele Familien, die versuchen, mit praktisch nichts zu überleben. Es ist kaum zu glauben, aber es ist eine Binsenwahrheit.

Wie versorgen wir jene Kinder medizinisch in unterentwickelten Ländern? Die zumeist in Energie-armen Ländern leben, wo es in jedem Jahr zu 11 Millionen Todesopfern unter Kindern kommt (hier) – und das zum größten Teil aus vermeidbaren Ursachen (hier). Wie versorgen wir diese, wenn es keinerlei Transport-Infrastruktur gibt, die Arzneien zu liefern, ganz abgesehen davon, dass es diese Arzneien und medizinischen Ausrüstungen ohne die Ölindustrie gar nicht geben würde.

Für diejenigen, die den Untergang der Ölindustrie unterstützen, welche derzeit die Weltwirtschaft antreibt und die sich auf den unbekannten GND-Pfaden bewegen: überwinden Sie deren vielen Wendungen und Hindernisse und leiden Sie unter den Konsequenzen, eine Industrie zu zerschlagen, bevor es als Ersatz eine alternative Industrie gibt. Und erst danach unterstützen Sie die GND-Befürworter!

Für diejenigen, die glauben, dass wir einen alternativen Ersatz für die Ölindustrie haben sollten, bevor die den internationalen Handel antreibende Grundlage aufgegeben wird: Es kann an der Zeit sein, unsere politischen Führer auszuwechseln.

Während entwickelte Länder mit blühenden Ökonomien nach einer „alternativen Energie“ Ausschau halten, welche unsere Ökonomie am Laufen halten kann, könnten es die Milliarden Menschen in den Entwicklungsländer schwierig finden, sich an eine Welt ohne die Ölindustrie anzupassen, wenn sie doch gerade anfangen, ihre Lebensweise und ihre wirtschaftlichen Verhältnisse zu verbessern.

Autor: Ronald Stein is an engineer who, drawing upon 25 years of project management and business development experience, launched PTS Advance in 1995. He is an author, engineer, and energy expert who writes frequently on issues of energy and economics

Link: https://www.cfact.org/2019/12/01/can-we-adapt-to-pre-fossil-fuel-era/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die UN tun es wieder

Ursprünglich sollte die Konferenz in Santiago in Chile stattfinden, musste jedoch ausgelagert werden infolge der Unruhen in der Bevölkerung, die es leid war, die immer höheren Kosten der radikalen Vorschriften der chilenischen Regierung bzgl. erneuerbarer Energie aufzubringen. Jawohl, die UN-Klimakonferenz musste anderswohin verlagert werden, weil Chile genau die Politik verfolgte, welche die UN in ihren Klima-Maßnahmenpaketen fordert.

Die UN-Wetterkonferenz dieses Jahres ist von besonderem Interesse, steht doch die Mitgliedschaft der USA im Pariser Klimaabkommen in Frage. Im vorigen Monat hat Präsident Trump den UN offiziell mitgeteilt, dass die USA sich im nächsten Jahr daraus zurückziehen werden. Seine demokratischen Opponenten scheinen sich einig in ihrer Absicht zu sein, dem Abkommen wieder beizutreten, so sie denn gewählt werden.

In jedem Jahr gibt es einen gewaltigen Propagandaschub in den Medien bzgl. globaler Erwärmung, vor und während der Konferenz. Dieses Jahr macht da keinen Unterschied, außer vielleicht den, dass die Befürworter der globalen Erwärmung aufs Ganze gehen und ihrem Narrativ immer mehr Dramatik verleihen in der Hoffnung, die USA in den Vertrag zurück zu drängen.

Gerade erst vor ein paar Tagen veröffentlichte Marc Morano auf dem CFACT-Blog Climate Depot einen Artikel über Versuche, den zu harmlos klingenden Begriff Klimawandel als etwas Dramatischeres darzustellen wie etwa „Klima-Kollaps“ oder „verbrannte Erde“. Ironischerweise ist der Begriff Klimawandel selbst eine Umformulierung des früheren Terminus‘ „globale Erwärmung“.

Diese Umbenennung ist ein weiterer Versuch der Presse, die Öffentlichkeit zu ängstigen, indem natürliche, normale Wetterereignisse zu etwas Brandgefährlichem gemacht werden. Allerdings fallen diese Behauptungen sofort in sich zusammen, sowie sie wissenschaftlich auch nur ein wenig genauer unter die Lupe genommen werden.

Die Klimawissenschaftlerin Dr. Judith Curry hat dazu einen sehr tief greifenden Beitrag geschrieben, der des Lesens wert ist. Hier ein Auszug daraus:

Während der letzten drei Jahrzehnte befand sich der ,Karren‘ der Klimapolitik weit vor dem ,Pferd‘ der Wissenschaft. Der Klimawandel-Vertrag 1992 ist von 190 Ländern unterzeichnet worden, noch bevor die wissenschaftlichen Beweise auch nur einen wahrnehmbaren menschlichen Einfluss auf das globale Klima zeigten. Das Kyoto-Protokoll 1997 wurde implementiert, bevor wir irgendwie Vertrauen hatten, dass die jüngste Erwärmung vom Menschen verursacht ist. Es gab ungeheuren politischen Druck auf die Wissenschaftler, Ergebnisse zu präsentieren, welche diese Verträge stützen würden. Dies führte zu einem Trieb, einen wissenschaftlichen Konsens zu fabrizieren hinsichtlich der Gefahren eines vom Menschen verursachten Klimawandels.

Emissionen fossiler Treibstoffe als Klima-,Kontrollhebel‘ ist ein einfacher und verführerischer Gedanke. Allerdings handelt es sich dabei um eine irreführende Über-Vereinfachung, kann sich doch das Klima aus natürlichen Gründen in unerwartete Richtungen entwickeln. Unabhängig von Unsicherheiten bzgl. zukünftiger Emissionen stehen wir immer noch vor einem Faktor 3 hinsichtlich der Sensitivität der Temperatur auf der Erde auf einen steigenden atmosphärischen Kohlendioxidgehalt. Wir haben keine Ahnung, wie sich die natürliche Klima-Variabilität (Solar, Vulkane, Meeresströme) im 21. Jahrhundert entwickeln wird und ob die natürliche Variabilität über den menschlichen Einfluss dominieren wird oder nicht.

Dr. Curry weist immer wieder darauf hin, dass Klima-Kampagnen-Organisationen und die Medien Angst erzeugende Stories verbreiten, die wissenschaftlich absolut ungerechtfertigt sind. Sie dienen nur den Interessen jener, die Profit aus den enormen Ausgaben bzgl. Klima Profit schlagen möchten, und jener auf der linksextremen Seite, welche Klima missbrauchen, um uns in den Sozialismus zu zwingen.

Der sozialistische spanische Premierminister, welcher erpicht darauf war, COP von Chile nach Madrid zu bringen, sagte Folgendes über Klimapolitik: „Sie muss der Hebel der Änderung sein gegen Ungleichheit, sie muss Gerechtigkeit und Gleichheit implizieren“, sagte Sanchez. „Mein Land hat dieses Mandat angenommen und ist dazu bestimmt zu agieren. Fortschritt verdient es nicht, Fortschritt genannt zu werden, wenn er nicht nachhaltig ist“.

Im Verlauf von COP25 wird CFACT ausführlich berichten, was gesagt wird, sowie die wirklichen Agenden hinter all dem aufdecken. Man sollte regelmäßig bei CFACT.org und ClimateDepot.com schauen.

Wir haben ebenfalls einige Überraschungen in petto.

[da dieser Beitrag via E-Mail beim EIKE einging, kann kein Link angegeben werden.]

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Kein Plan B für Planet A

Ihr Plan A ist einfach: keine fossilen Treibstoffe! Lasst sie im Boden. Mehr als nur ein paar Präsidentschafts-Aspiranten der Demokraten haben verlauten lassen, dass sie dieses Diktat sofort gleich am ersten Tag im Weißen Haus implementieren werden.

Ihr Plan B ist komplexer: Ersatz fossiler Treibstoffe durch Wind, Solar, Biotreibstoffe und Batterie-Energie – ihre vermeintlichen erneuerbaren und nachhaltigen Alternativen zu Öl, Gas und Kohle. Anscheinend mittels Schwingen eines Zauberstabs.

Wir haben keinen Planeten B und sie haben nicht wirklich einen Plan B. Sie vermuten und erwarten einfach, dass es zu dieser monumentalen Transformation kommen wird. Wind-, Solar- und Biotreibstoff-Technologien repräsentieren die natürliche Evolution hin zu vormals unvorstellbaren Energiequellen – und sie werden mit der Zeit immer effizienter werden. So jedenfalls machen sie es uns weis. Vertraut uns doch, sagen sie.

Aber wenn man sie nach Details fragt, reichen ihre Antworten von ausweichend bis wahnhaft und unaufrichtig – und sie werden wütend, weil man überhaupt zu fragen wagt. Die Wahrheit ist, dass sie keine Ahnung haben. Sie haben niemals wirklich darüber nachgedacht. Es ist ihnen nie in den Sinn gekommen, dass diese Technologien Rohmaterialien erfordern, die aus der Erde gebuddelt werden müssen, was Bergbau bedeutet, dem sie so heftig Widerstand leisten (außer in Diktaturen in weit entfernt liegenden Ländern).

Es sind Anwälte, Gesetzgeber und Vollstrecker. Aber die allermeisten waren nie in einer Mine, einem Ölfeld oder einer Fabrik, vermutlich noch nicht einmal auf einem Bauernhof. Sie denken, dass ihr Mittagessen aus dem Lebensmittelladen kommt und der Strom aus der Steckdose. Und sie können einfach so Gesetze erlassen, welche verlangen, dass sich die neue Energie so materialisiert wie sie gebraucht wird. Und so soll es sein. Basta!

Es ist ähnlich der Art und Weise, wie sie mit Klimawandel umgehen. Ihre Modelle, Berichte und Schlagzeilen haben kaum oder gar keinen Bezug zur realen Welt vor unseren Fenstern – auf Temperaturen, Hurrikane, Tornados, den Meeresspiegel, Ernten oder Eisbären. Aber die Krise ist ja ach so real, die Wissenschaft ach so settled – und jeder, der dem nicht folgt, ist ein Leugner.

Legen wir also für den Augenblick ihre Ideologien bzgl. Klima oder fossile Treibstoffe beiseite. Wir wollen einfach fragen: wie genau wollt ihr das zuwege bringen? Wie wollt ihr sicherstellen, dass euer Plan A nicht unsere Ökonomie zerschlägt, Arbeitsplätze vernichtet und unseren Lebensstandard beeinträchtigt? Und wird euer Plan B nicht den einzigen Planeten zerstören, den wir haben? Ich sage es immer wieder:

1) Reichlich verfügbare, zuverlässige und bezahlbare, zumeist von Fossilen stammende Energie ist das Lebenselixier unseres modernen, blühenden, sicheren, gesunden Lebens. Beseitigt dies, und ihr schädigt das Leben der Menschen, zerschlagt ihre Arbeitsplätze und sendet ihren Lebensstandard in eine Abwärts-Spirale.

2) Wind und Sonnenschein mögen erneuerbar, nachhaltig und öko-freundlich sein. Aber Landfläche, Habitate und Wildnis zerstörende Windräder, Solarpaneele, Batterien, Fernleitungen, Rohmaterialien, Bergbau und die Arbeit zur Herstellung derselben sind es absolut nicht.

3) Die vermeintliche Kur, die wir ihnen zufolge durchführen müssen, ist weit schlimmer als die Klima-Krankheit, die wir angeblich haben.

Um die 3,9 Milliarden Megawattstunden von Kohle- und Gaskraftwerken erzeugte Energie, welche die Amerikaner im Jahre 2018 verbraucht haben, durch Windräder zu ersetzen, würde man etwa 14 Millionen 1,8-MW-Windmühlen brauchen.

Diese Windmühlen würden drei Viertel des US-Festlandes überziehen – und 15 Milliarden Tonnen Stahl, Beton und andere Rohmaterialien erfordern. Sie würden Adler, Falken, Fledermäuse und andere Flugspezies auslöschen.

Geht man stattdessen offshore, braucht man ein paar Millionen wahrlich monströse 10-MW-Mühlen, die entweder in 6 bis 30 m tiefem Wasser stehen oder auf riesigen Plattformen in noch tieferem Wasser – die gesamte Atlantik- und Pazifikküste hinauf und hinunter. Zwar sind es weniger Mühlen als auf dem Festland, aber jede einzelne ist noch viel größer und benötigt sehr viel mehr Rohmaterialien pro Mühle.

Ein vor der Atlantikküste entlang ziehender Hurrikan der Kategorie 4 würde viele Windmühlen zerstören – was weite Teile der USA Monate oder Jahre lang ohne Energieversorgung zurück lässt, bis die Wracks entsorgt und neue Windmühlen installiert worden sind.

Solarenergie zur Erzeugung zur Erzeugung der lediglich 3,9 Milliarden MWh würde die vollständige Überdeckung eines Gebietes von der Größe New Jerseys mit Paneelen erfordern – falls die Sonne überall 24 Stunden am Tag an 7 Tagen der Woche und an 365 Tagen pro Jahr so scheint wie in Arizona im Sommer zur Mittagszeit.

Bei der Herstellung von Solarpaneelen werden giftige Chemikalien verarbeitet: Blei, Cadmiumtellurid, Kupfer-Indium-Selenid, Cadmium-Gallium-(di)selenid neben vielen anderen. Sie können bei Starkregen-Ereignissen und auch bei der Entsorgung der Paneele in den Boden und in das Grundwasser eindringen. Das Recycling von Solarpaneelen und Windmühlen sind ganz große Herausforderungen.

Der Gebrauch von Batterien als Sicherung einer ausreichenden Stromversorgung der USA über nur sieben aufeinander folgende windschwache Tage würde über eine Milliarde Batterien im Stil von Tesla erfordern. Und das bedeutet weitere Rohmaterialien, gefährliche Chemikalien und giftige Metalle.

Die Einspeisung des Stromes aus jenen Einrichtungen in das landesweite Stromnetz würde tausende Kilometer neuer Fernleitungen erfordern – auf dem Festland und unter Wasser – und wieder mehr Rohmaterialien.

Diese Materialien zu gewinnen würde zur größten Ausweitung von Bergbau in den USA und weltweit jemals führen: es müssen hunderte Milliarden Tonnen Abraum bewegt werden, es müssen Zehner-Milliarden Tonnen Erze verarbeitet werden – zumeist unter Verbrauch fossiler Treibstoffe. Woher diese Masse an Materialien kommen soll, steht in den Sternen.

Falls wir weiterhin Bergbau aufgrund von Gesetzen und Vorschriften hier in den USA verbieten, werden diese Materialien auch weiterhin an Orten wie der Inneren Mongolei und der Demokratischen Republik Kongo extrahiert, größtenteils unter chinesischer Kontrolle – und das unter Standards von Arbeit, Lohn, Gesundheit, Sicherheit und Umwelt, welche keine einzige westliche Nation heute noch tolerieren würde. Ernste Verschmutzung, Vergiftung und Habitat-Verluste sind dort die Folge.

Was noch schlimmer ist: Schon für den Abbau von Kobalt für die heute schon gebräuchlichen Handys und Computer sowie Batterien arbeiten über 40.000 kongolesische Kinder nebst deren Eltern zu Niedrigst-Löhnen und der ständigen Gefahr, verschüttet zu werden. Sie wühlen sich unablässig durch giftigen und radioaktiven Schlamm, durch Staub, Wasser und Luft. Es gibt viele Todesopfer. Die Minen in Kongo und der Mongolei sind zu riesigen vergifteten Mondlandschaften geworden. Die Einrichtungen zur Verarbeitung von Erzen sind genauso furchtbar.

Wollte man den Forderungen des GND nachkommen, würden sich diese Schrecken um ein Vielfaches multiplizieren. Werden die GND-Anhänger fordern, dass all diese Metalle und Mineralien auf verantwortliche und nachhaltige Art und Weise zu fairen Löhnen und ohne Kinderarbeit hergestellt werden – wie sie es bei T-Shirts und Kaffee verlangen? Werden sie jetzt Erkundungen und Bergbau in den USA gestatten?

Würde man diesen grundlegenden ökologischen und menschenrechtlichen Standards genügen, würden die GND-Preise in den Himmel schießen. Handys, Computer, Tesla und GND würden fünf mal so teuer wie bisher. Aber wie lange noch können GND-Anhänger ahnungslos bleiben hinsichtlich dieses Missbrauchs?

Bislang war all das außer Sicht- und Reichweite, in irgendwelchen armseligen, weit entfernt liegenden Ländern, wobei andere Menschen und deren Kinder die schmutzige und gefährliche Arbeit der Gewinnung entsprechender Rohmaterialien durchführen. Daher können Senator Warren, Al Gore, Michael Mann, Greenpeace und andere Profiteure von Klima-Krise und Erneuerbaren über Klima-Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und die Rettung des Planeten Erde predigen.

Sie lehnen jede Diskussion über die betrügerische Hockeyschläger-Graphik ab. Mann & Co. manipulieren und verstecken Daten; sie löschten kompromittierende E-Mails; sie sind unfähig, menschliche Einflüsse von den mächtigen natürlichen Kräften zu unterscheiden, welche sich das Klima haben wandeln lassen über alle Zeiten hinweg. Und sie sind unfähig, die Absurdität zu erkennen, wonach die 0,01% Kohlendioxid in der Atmosphäre aufgrund der Verbrennung fossiler Treibstoffe während der letzten 50 Jahre irgendwie verantwortlich sind für jedes heutige Extremwetter-Ereignis. Aber sie werden diesen Betrug nicht für immer und ewig aufrecht erhalten können.

Wir werden mit Sicherheit die massive Nachfrage nach Ressourcen, die ökologische Schäden und die Verletzung der Menschenrechte darob zur Sprache bringen, welche die Klimaalarm-Industrie im Namen des Schutzes der Erde und der Stabilisierung von deren ewig instabilem Klima anrichtet. Auch im Jahre 2020 werden wir dafür sorgen, dass diese Dinge nicht unter den Teppich gekehrt werden.

Autor: Paul Driessen is senior policy advisor for CFACT and author of Cracking Big Green and Eco-Imperialism: Green Power – Black Death.

Link: https://www.cfact.org/2019/11/26/no-plan-b-for-planet-a/

Übersetzt von Chris Frey EIKE