Sich überschla­gende Ironie: Klima-Alarmisten hassen es, Kohle zu verbrennen, aber lieben es, ganze Wälder niederzu­brennen

Im Zeitalter des Karbon vor ein paar hundert Millionen Jahren war die Welt getränkt mit CO2 und – ob man es glaubt oder nicht – von oben bis unten überzogen mit Wäldern und Sümpfen. Mit einem – in geologischen Zeiträumen betrachtet – Augenzwinkern vergingen diese Wälder und Sümpfe und wurden in der Erde eingelagert, wo sie zu riesigen Kohle-Lagerstätten wurden, Schicht für Schicht in der Erdkruste (hier). Aber da spricht man jetzt schon von dem, was heute ein reines und natürliches Teufelszeug sein soll.

Allerdings zögern all jene, die damit protzen, wie berechtigt ihre Existenz ist im so genannten ,modernen Zeitalter‘, nicht, sich an die Spitze zu stellen, wenn es darum geht, ganze Wälder in Brand zu stecken, bevor Geologie und Zeit diese in das Zeug umwandeln können, das unter der Erde liegt und dass mit großem Erfolg Jahrhunderte lang verwendet worden ist.

Das beginnt mit der Dämonisierung von Kohle ob des frei werdenden Gases Kohlendioxid bei der Verbrennung. Gleichzeitig behaupten sie in brillanter kognitiver Dissonanz, dass das durch Holz freigesetzte Kohlendioxid irgendwie aus vollkommen anderen Molekülen besteht.

Terry McCrann des [australischen Magazins] The Australian beschreibt es so: die Dreistigkeit ist überwältigend, die Scheinheiligkeit atemberaubend.

Treibstoff aus Biomasse: Der große Kohlenstoff-Schwindel

Terry McCrann, The Australian

Ich wäre sehr überrascht – und sehr beeindruckt, falls jemand widerspricht – wenn einer von 100 Lesern dieser Zeitung, selbst wenn er per definitionem intelligent und gut informiert ist, in der Lage wäre, den größten Erzeuger so genannter erneuerbarer Energie in Europa zu benennen, welcher im Mittelpunkt des Kultes der Angst vor und des Hasses von Kohlendioxid steht.

Ich wäre sogar noch überraschter, falls einer unter 1000 unserer australischen Anhänger jenes Anti-CO2-Kults – per definitionem unintelligent und uninformiert – dazu in der Lage wäre. Ich vermute mal, dass noch weniger Menschen in beiden Gruppen in der Lage wären, die größte, so genannte Station erneuerbarer Energie in Europa zu benennen.

Sicher ist es einer von all jenen so genannten „Windparks“, welche sich sich wie metallene Bäume über die gesamte europäische Landschaft erstrecken, und zunehmend auch offshore. Bei dieser Fläche – muss das nicht die größte Quelle sein?

Oder vielleicht sogar die einzige wirkliche – da zuverlässig – erneuerbare Energie, die wir haben: Wasserkraft? Aber sicher nicht Solar im außerhalb der Mittelmeerländer nicht gerade sonnenverwöhnten Europa?

Nun, einige Hinweise habe ich mit Vorbedacht schon einfließen lassen: Energie-„Erzeuger“ und „Kraftwerk“. Denn die Antwort ist einfach: Verbrennen von Holz.

Ja, das wird verschleiert – mit der Absicht, alle in die Irre zu führen, wie es die Art der EU ist – mit dem so schick grün klingenden Ausdruck „Biomasse“. Und ja, darunter fällt auch die Verbrennung von Abfall und Holzkohle. Aber zuallermeist ist es Holz, das verbrannt wird – welches teils sogar aus den USA über den Atlantik importiert wird.

Genau das haben wir ja auch all die Jahrtausende getan, seit Prometheus den Göttern das Feuer vom Olymp gestohlen hat (und übel dafür bestraft worden ist!) bis hinein in das 20. Jahrhundert. Und in vielen Entwicklungsländern ist das heute noch so, darunter in Indien, wobei Tausende Menschen in jedem Jahr zu Tode kommen. Und es ist das, was die Gegner der Adani-Kohlemine erhalten wollen.

Sicher, im „sauberen, grünen Europa“ wird kein Holz verbrannt – sorry, ich meine Biomasse – so dass auch nicht Menschen tötende, schmutzige Unannehmlichkeiten freigesetzt werden. Aber immer noch wird jenes Gas – wie nennt man es doch gleich? – ach ja, CO2, freigesetzt.

Außer dass man in der EU und vor allem in der EU-Hauptstadt Brüssel seitens der Europäischen Kommission beschlossen hat, dass das bei der Holzverbrennung freigesetzte CO2 gar nicht existiert.

Das heißt, es ist „Kohlenstoff-neutral“. Das in die Atmosphäre freigesetzte CO2 wird von der EU als nicht existent angesehen, weil es beim Anpflanzen neuer Gewächse wieder aufgenommen wird. Und das, obwohl bei der Verbrennung von Biomasse 50% bis 100% mehr CO2 freigesetzt werden für die Erzeugung der gleichen Menge Energie.

Uns wurde glauben gemacht, dass es eine gute Sache ist: wer würde sich nicht wünschen, dass der Planet grüner wird und die Erzeugung von Weizen, Mais und andere Getreidesorten sich verbessert? Einige reale Wissenschaftler wie z. B. der große Freeman Dyson – der gegen all jene Scharlatane und Wichtigtuer steht, die heute die Akademien heimsuchen – gehört immer noch dazu.

Der wesentliche Punkt hinsichtlich dieser vollkommen und so typischen EU-„Erneuerbaren“-Absurdität ist natürlich, dass das CO2 aus einem Holzkraftwerk jetzt entweicht, wohingegen die Entfernung dieses CO2 durch neues Pflanzenwachstum bis zu 100 Jahre in Anspruch nehmen kann.

Das gilt auch für die aberwitzige Vorstellung, dass wir die „Quadratur des Kreises“ bzgl. CO2-Reduktionen bewerkstelligen können, indem wir so genannte „Emissions-Zertifikate“ aus Übersee kaufen und im Besonderen aus – Europa!*

[*Erinnerung: Der Autor dieses Beitrags schreibt aus australischer Sicht. Anm. d. Übers.]

Völlig verloren gegangen ist in der politischen Elite dieses Landes [= Australien], dass CO2-Reduktionen nur sinnvoll sind, wenn die ganze Welt mitzieht.

Dabei wollen wir jetzt einmal den absolut fundamentalen Aspekt beiseite schieben, dass die Welt das keineswegs tut. Allenfalls der mit weitem Abstand größte Emitter China und das in dieser Hinsicht an dritter Stelle liegende Indien haben versprochen, nach dem Jahr 2030 mit Reduktionen anzufangen. Bis dahin dürfen sie einfach weitermachen wie bisher.

Man schiebe das einmal beiseite und phantasiere von einer Welt, in der jedermann versucht, Emissionen zu reduzieren. Was würde dann mit den Preisen passieren und – sogar noch bedeutsamer – hinsichtlich der Verfügbarkeit derartiger Emissions-Zertifikate – welche nur von einem Land erstellt werden dürfen, welches seine Emissionen stärker reduziert als von der Welt verlangt?

Abschließend möchte ich noch ein paar Details beschreiben bzgl. Europa und der so genannten Biomasse.

Der offiziellen Statistik-Agentur der EU Eurostat zufolge stammten 65% der Erneuerbaren-Erzeugung in der EU aus Biomasse: Holz und Holzkohle, Biogas und Biotreibstoffe sowie städtischer Abfall.

Die Verbrennung von Holz machte dabei mit fast 50% den größten Anteil aus. Das größte Biomasse-Kraftwerk Europas ist Drax im Norden von England. Dort wechselte man von der Kohle- zur Holzverbrennung. Das vom Kohlekraftwerk emittierte CO2 verursachte Klimawandel; die viel stärkere CO2-Freisetzung jetzt aus der Holzverbrennung wird von den EU-Bürokraten als nicht existent eingestuft.

Den EU-Vorschriften folgend müssen Drax – und auch alle anderen Biomasse-Kraftwerke – nur über die CO2-Erzeugung bei der Verarbeitung des Holzes zu Pellets und deren Transport Buch führen; die drastisch höheren CO2-Emissionen durch die Verbrennung selbst spielen keine Rolle.

Sogar ein paar Grüne in Europa, die nicht völlig den Kontakt zur Realität verloren haben, erkennen inzwischen, dass dies ein klassischer und einfach geisteskranker EU-Schachzug ist. Sie klagten darauf, dass der EU-Gerichtshof urteilen möge, Biomasse nicht als erneuerbar zu bezeichnen.

Aber hoffen wir, dass sie verlieren. Dann können wir [das Kraftwerk] Liddell konvertieren zur Verbrennung von Holz und augenblicklich das Erneuerbare-Ziel von Labor erreichen.

The Australian




Mais 2019: Klima kommt ins Spiel

So zeigt zum Beispiel diese Graphik vom Cape Leeuwin am südwestlichen Zipfel der australischen Landmasse, dass die mittlere Maximum-Temperatur im Januar unter das Mittel der letzten 120 Jahre gesunken ist:

Abbildung 1: Mittlere Maximum-Temperatur im Januar am Cape Leeuwin von 1897 bis 2019

Die Parlamente von UK und Irland haben es fertig gebracht, sich an der Klima-Problematik zu berauschen, obwohl im vergangenen Winter in mehreren Gebieten der Nordhalbkugel neue Kälterekorde gesetzt worden waren. Vielleicht kann ein Sprung der Preise für Nahrungsmittel sie in die Lage versetzen, die Welt so zu sehen, wie sie ist. Was im Mais-Gürtel* in dieser Jahreszeit los ist, könnte ausreichen, um sich durch das Globale-Erwärmung-Gruppendenken hindurchzubrennen.

[*Der Mais-Gürtel bezeichnet in den nördlichen USA die Staaten mit den Haupt-Anbaugebieten vom Pazifik bis zum Atlantik. Er fällt zusammen mit den ,Großen Ebenen‘. Wer einmal mit dem Auto auf einer der Straßen in dem Gebiet gefahren ist weiß, wie eintönig diese Landschaft ist. Anm. d. Übers.]

Es war ein sehr nasser und kalter Beginn der Wachstums-Saison 2019 im Mais-Gürtel mit der Folge, dass viele Landwirte kein Saatgut auf ihren Äckern ausbringen konnten. Beispielhaft sei hier die Grafik des US-Landwirtschaftsministeriums von Indiana bzgl. Mais vom 20. Mai gezeigt:

Abbildung 2: Erntefortschritte, Mais in Indiana vom 20. Mai 2019 (Quelle)

In einem normalen Jahr würde der Mais jetzt ausgesät werden. Jetzt dürfte sich alles um einen Monat verspäten, falls man jetzt säen könnte. Die nicht genutzte Anbaufläche für Mais und Sojabohnen liegt auf einem 40-Jahre-Höchststand:

Abbildung 3: Nicht bebaute Fläche bzgl. Mais und Sojabohnen nach Woche 20

Projektionen der wahrscheinlichen Maisernte von diesem Punkt an hängen von perfekten Bedingungen während der restlichen Saison ab. Aber weil die Rückkehr der Sonnenaktivität zum Niveau des 19. Jahrhunderts auch eine Rückkehr zu den Wachstumsbedingungen des 19. Jahrhunderts bedeutet, dürfte sich das andere Ende der Wachstums-Saison ebenfalls verkürzen. Samen-Produzenten haben ihre Erzeugnisse so bearbeitet, dass sie zu den längeren und wärmeren Wachstumsbedingungen während der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts passen. Das Saatgut bedarf einer bestimmten Anzahl warmer Tage, um zu reifen [2500 Growing Degree Days GDD]. Falls die Saison so kurz zu werden droht, wie es derzeit aussieht, könnten die Landwirte zu einer Maissorte wechseln, die früher reif wird. Eine andere Alternative ist der Anbau von Sojabohnen. Für das Jahr 2019 gibt es „nicht genug Saatgut für früh reifenden Mais und auch nicht genug Saatgut für Sojabohnen“ (hier):

Abbildung 4: Kumuliertes GDD in Whitestown, Indiana, von 1901 bis 1910 sowie 2001 bis 2010

Abbildung 4 zeigt den Unterschied zwischen den Wachstums-Bedingungen im vorigen Jahrzehnt und dem ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts. Jede der blauen und roten Linien repräsentiert ein einzelnes Jahr. Die Wachstumsbedingungen waren wärmer, länger und sicherer als ein Jahrhundert zuvor. Die gestrichelte schwarze Linie zeigt die GDD für eine Maisernte von Saatgut, welches am 27. Mai ausgebracht worden war mit einer GDD-Trajektorie des Wärmeprofils zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Wahrscheinlichkeit dass die ernte durch einen frühen Frost vernichtet wird, ist derzeit nicht unbedeutend.

Mais als Nahrungsquelle für Menschen in den USA wird begrenzt, weil 30% der Ernte laut Gesetz für die Herstellung von Äthanol genutzt werden müssen. Der Schwerpunkt bzgl. Klima ist auch ein Weg, die Wirtschaft mit Kohlenstoff-Steuern zu belasten, was die Preise für Nahrungsmittel steigen lassen dürfte. Die biblischen „mageren Jahre“ könnten über uns kommen.

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David Archibald is the author of American Gripen: The Solution to the F-35 Nightmare

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/05/23/corn-2019-climate-enters-the-picture/




Wachsende Gletscher in Grönland und Island lassen Wissen­schaftler nach Luft schnappen

[*Unübersetzbares Wortspiel. Mit der englischen Bedeutung von „tepid“ = lau, lauwarm könnte man es mit „Lauwarm-Land“ übersetzen. In Wikipedia oder anderswo ist der Begriff nicht existent. Anm. d. Übers.]

Wie bereits in Electroverse berichtet, haben sich die Gletscher Hofsjökull, Langjökull, Mýrdalsjökull und Vatnajökull während der letzten 12 Monate ausgedehnt, jeweils von Herbst bis Herbst. „Dabei zeigte der Mýrdalsjökull eine wirklich signifikante Eiszunahme in diesem Jahr“.

Das sind die größten Gletscher in Island: Hofsjökull ist der drittgrößte nach dem Vatbajökull und dem Langjökull, während der Mýrdalsjökull die viertgrößte Eiskappe des Landes ist.

Der Projektmanager der Studie, Finnur Pálsson, sgate, dass er die Umkehrung „ungewöhnlich“ findet. Er merkte an, dass der Langjökull während der letzten 20 Jahre rund 1½ Meter Eis pro Jahr verloren habe, aber „während der letzten paar Jahre lag der Eisverlust nahe Null, das heißt, er wurde weder kleiner noch größer. Gleiches gilt für dieses Jahr für den Vatnajökull und den Langjökull“.

Warum also ist das so?

Sorgfältig ein politisch inkorrektes Narrativ vermeidend, welches dem Mantra der „globalen Erwärmung“ widerspricht, sagte Pálsson einfach: „Es ist eine Tatsache, dass es während der letzten paar Jahre kälter geworden ist. Und es gab im August viel mehr Schnee im oberen Teil des Langjökull, was sehr ungewöhnlich ist“.

Nun, vielleicht ist das aber dann doch nicht so ungewöhnlich.

Wie ich jüngst beschrieben habe, hat auch der Jakobshavn-Gletscher – der zuvor am schnellsten fließende und sich am schnellsten verkleinernde Gletscher an der Westküste von Grönland – seinen Kurs umgekehrt.

Der Jakobshavn repräsentierte die stärkste Quelle von Eisverlust in Grönland während der letzten 20 Jahre und hat etwa 10% der Eisberge des Landes erzeugt.

In einer in der März-Ausgabe von Nature veröffentlichten Studie liest man: „Hier ziehen wir Altimetrie und Satellitenbilder heran, um zu zeigen, dass der Jakobshavn ab 2016 wieder zulegt, sich verlangsamt und dicker wird. Wir ordnen diese Änderungen der jüngsten Abkühlung des Meerwassers in der Disko Bay zu. Dort hat sich die Wassertemperatur der oberen 250 Meter auf ein Niveau abgekühlt, welches seit Mitte der 1980er Jahre nicht mehr beobachtet worden ist“.

Und wieder reagierten die Wissenschaftler überrascht. Wie in Live Science berichtet, sagte der Leiter der Studie Ala Khazendar am Jet Propulsion Laboratory der NASA: „Zunächst haben wir es nicht geglaubt. Wir hatten stark angenommen, dass sich der Jakobshavn weiterhin so verhält wie während der letzten 20 Jahre“.

Dabei hätte ein kurzer Ausflug in die Temperatur-Historie von Grönland einen entscheidenden Hinweis geliefert.

Dass der Jakobshavn nicht weiter schrumpft, ist höchstwahrscheinlich einem vollkommen natürlichen periodischen Übergang der Nordatlantischen Oszillation NAO von der Warm- in die Kaltphase geschuldet. Ein solcher erfolgt im Atlantik alle 20 oder 30 Jahre.

Nichtsdestotrotz hieß es in einer in der Mai-Ausgabe 2012 von Science veröffentlichten Studie, dass sich individuelle Gletscher auf Grönland aus komplexen Gründen ausdehnen und schrumpfen. Beobachtungen von 200 Gletschern im Zeitraum 2000 bis 2010 zeigten Verhaltensweisen, welche sowohl räumlich als auch zeitlich variierten.

Gletscher, deren Wachstumsraten innerhalb weniger Jahre stiegen, verlangsamten sich in anderen Jahren. Einige sich beschleunigende Gletscher befanden sich in unmittelbarer Nähe von solchen, die schrumpften.

Carl Allon, der Autor des Beitrags in Electroverse, brachte eine sehr vernünftige Theorie ins Spiel, warum es in Grönland und Island etwa 45% mehr Eiszuwachs als „normal“ während der letzten drei Jahre gab – in einer Zeit also, als der globale atmosphärische Kohlendioxid-Gehalt gestiegen war. Er sagt ebenso wie andere, die mit der Materie vertraut sind, dass wir die Sonne betrachten müssen, um das Mysterium zu erklären.

Allon verweist auf Forschungen von Prof. Valentina Zharkova von der Northumbria University in UK, welche zeigen, dass unser Stern gerade ein „Modernes Maximum“ durchlaufen hat – also eine etwa 30 Jahre lange Periode mit hoher Sonnenaktivität – und sich jetzt auf dem Weg abwärts befindet zu einer längeren Periode der Abkühlung.

In einem Vortrag vor der GWPF im Oktober vorigen Jahres prognostizierte Dr. Zharkova, dass es bis etwa zum Jahr 2020 wahrscheinlich zu einem „Super Grand Solar Minimum“ kommen wird, welche eine viele Jahrzehnte währende globale Kalt-Temperaturphase mit sich bringen wird, ähnlich der „Kleinen Eiszeit“ zwischen 1300 und 1850.

Zharkovas Modell simuliert Dynamo-Welleneffekte in zwei Schichten der Sonne – eine nahe der Oberfläche, die andere tief in der Konvektionszone. Beide Effekte haben eine Frequenz von etwa 11 Jahren, jedoch mit geringen Zeitunterschieden, so dass sich beide manchmal verstärken, manchmal aber auch aufheben.

Dieses Wellenpaar wird zunehmend neutralisiert während des Sonnenzyklus‘ 24, welcher im Jahre 2022 seinen Höhepunkt erreicht, bevor es genau asynchron wird während des Sonnenzyklus‘ 26 von 2030 bis 2040.

Die Prognosen von Valentina Zharkova haben sich schon oft als zutreffend erwiesen. Ihre Modelle liefen mit einer Genauigkeit von 93 Prozent, und sie war eine der sehr wenigen, die vorhersagten, dass der Sonnenzyklus 24 noch schwächer ausfallen würde als der Zyklus 23.

In jedem Falle sollte man es sich noch einmal überlegen, wollene Unterwäsche bei Ebay zum Verkauf anzubieten.

Read Newsmax: Growing Iceland, Greenland Glaciers Makes Scientists Gasp | Newsmax.com

Link: https://www.cfact.org/2019/05/19/growing-iceland-greenland-glaciers-makes-scientists-gasp/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Forschungen bestätigen: Temperatur­messungen sind beein­trächtigt durch schlechte Daten

Ein neuer Report im Journal of the American Meteorological Society (JAMS) bestätigt Letzteres. Er zeigt, dass die NOAA das Ausmaß unterschätzt hat, mit welchem der Wärmeinsel-Effekt die aufgezeichneten Temperaturen entwertet hat.

Zwei Punkte sind hinsichtlich dieser Arbeit beachtenswert: 1) zwei der in die Studie involvierten Forscher arbeiten bei der NOAA, also der Organisation, deren Temperaturaufzeichnung kritisch beleuchtet werden soll, und 2) das von den Forschern durchgeführte Experiment, welches die Grundlage ihrer Ergebnisse ist, war Teil der Versuche der NOAA, die Arbeit von Anthony Watts zu widerlegen, einem Meteorologen mit über 40 Jahren Berufserfahrung. Watts, der jüngst dem Heartland Institute als leitendes Mitglied beigetreten ist, hat in Forschungen über ein Jahrzehnt lang gezeigt, dass die offiziellen Klimastationen des National Weather Service NWS, welche die NOAA heranzieht, um ihre Temperaturaufzeichnungen und Trendlinien zu erstellen, beeinträchtigt sind und keinesfalls die von der Agentur selbst gesetzten Standards der Datenqualität erfüllen.

Im Jahre 2009 veröffentlichte das Heartland Institute eine Studie von Watts, in welcher er die Probleme der NWS-Wetterstationen erkundete (hier). Watts schrieb:

Die offiziellen Temperaturaufzeichnungen in den kontinentalen USA stammen von einem Netzwerk von 1221 Klimastationen, die vom National Weather Service betreut werden. Eine Untersuchung von 860 dieser Stationen … ergab, dass 89% der Stationen – also fast 9 von 10 – nicht den eigenen Erfordernissen des NWS genügen, die da vorschreiben, dass die Station mindestens 30 Meter von künstlichen Heizquellen und/oder strahlenden/reflektierenden Oberflächen entfernt sein müssen.

Mit anderen Worten, 9 von 10 Stationen melden wahrscheinlich höhere oder steigende Temperaturen, nur weil sie schlecht aufgestellt sind.

Es wird aber noch schlimmer. Wir haben beobachtet, dass Veränderungen der Technologie dieser Wetterstationen mit der Zeit ebenfalls dazu geführt haben, dass sie fälschlich einen Erwärmungstrend messen. Wir fanden große Lücken in den Datenreihen, welche mit Daten von benachbarten Stationen aufgefüllt worden waren. Diese Praxis führt zu sich aufschaukelnden Fehlern. Wir fanden, dass Adjustierungen der Daten seitens sowohl der NOAA als auch der NASA dazu führten, dass die jüngsten Temperaturen viel höher erschienen als sie tatsächlich waren.

Die Schlussfolgerung ist unausweichlich: Die Temperaturaufzeichnungen aus den USA sind unzuverlässig.

Zusammen mit Anderen fuhr Watts fort, potentielle Quellen der Verzerrung an NWS-Klimastationen zu untersuchen. Dabei kam er im Jahre 2015 zu einem Ergebnis, das er bei einem Treffen der American Geophysical Union vorstellte: „der 30-Jahre-Trend der Temperaturen in den kontinentalen USA (CONUS) seit 1979 ist um etwa zwei Drittel höher als die offiziellen Temperaturtrends der NOAA“.

Watts‘ Forschungen erregten verbreitete Medien-Aufmerksamkeit. Die NOAA fühlte sich bemüßigt zu reagieren. Im Jahre 2012 haben NOAA-Forscher damit begonnen, mittels eines Experimentes Watts‘ Behauptungen hinsichtlich der Integrität des Klimabeobachtungs-Systems zu widerlegen.

Die Ergebnisse der NOAA-Experimente liegen jetzt vor, und darin wurden seine Bedenken verifiziert (hier). Die Mitautoren der JAMS-Studie fanden „kleinräumige städtische Beeinflussungen innerhalb von 50 Metern um eine Station, welche bedeutende Auswirkungen auf die täglichen Temperatur-Extrema haben können (Höchst- und Tiefstwerte) …“.

Damit erweitert sich der Bereich, in dem Temperaturaufzeichnungen von NWS-Stationen beeinträchtigt sind, um 66% über das hinaus, was die Agentur zuvor als ein Problem eingeräumt hatte. Womit sich die Frage erhebt: Wie viele weitere Stationsdaten sind beeinträchtigt – noch über das hinaus, was Watts zuvor gefunden hatte?

Im Einzelnen bestätigte die JAMS-Studie, was Watts und andere Forscher fortwährend belegt hatten: Selbst eine relativ moderate Entwicklung in der Nähe von Temperatur aufzeichnenden Messpunkten können die Messungen verzerren, vor allem durch Verringerung der täglichen Temperaturschwankung – also des Unterschieds zwischen Tageshöchst- und -tiefsttemperatur. Anthropogene Heizquellen wie Motoren und Abgasen aus Fabriken nahe den Messpunkten können ebenso wie Betonbauten und andere Arten der Entwicklung Wärme während der wärmsten Zeit des Tages akkumulieren lassen und speichern, so dass die Wärme nachts nur langsam wieder abgestrahlt wird. Das führt zu höheren Werten der Tiefsttemperatur und einer Verringerung der Tagesschwankung. Nun ergibt sich die so hoch gehypte mittlere globale Erwärmung während der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts nicht aus höheren täglichen Höchsttemperaturen, sondern aus höheren nächtlichen Tiefsttemperaturen. Das legt die Folgerung sehr nahe, dass ein großer Teil des von der NOAA vermeldeten Temperaturanstiegs ein Artefakt beeinträchtigter Daten von schlecht aufgestellten NWS-Stationen ist.

Temperaturmessungen sind, obwohl unter den von den Klimamodellen projizierten Werten liegend, immer noch die besten der drei Quellen von Temperaturdaten (Messpunkte am Boden, Satelliten und Wetterballone), um die Projektionen und Trends der Modelle zu bewerten. Skeptiker haben schon seit Langem genauere Daten von Satelliten und Wetterballonen verwendet, um ihre Haltung zu rechtfertigen, dass die Temperatur-Abschätzungen und Projektionen der Modelle nicht zu den Messungen in der realen Welt passen. Falls – wie es der Fall zu sein scheint – sogar die Temperaturmessungen am Boden und deren Trends noch niedriger liegen als die NOAA und Andere zuvor behauptet hatten, gibt es kaum einen Grund, wenn überhaupt einen, den Modellprojektionen der Temperatur zu trauen. Und falls das so ist, gibt es sogar noch weniger Vertrauen in das Klima-Armageddon, das den Modellen zufolge aus diesen Temperatur-Projektionen abgeleitet wird.

Schlussfolgerung: Die Schuldigen in den Medien, die allgemeine Öffentlichkeit und Politiker gleichermaßen sollten diesen Forschungen entnehmen, dass es kaum eine Rechtfertigung dafür gibt, kostspielige Beschränkungen bzgl. des Verbrauchs fossiler Treibstoffe einzuführen, um eine Erwärmung zu bekämpfen, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt.

Quellen: Watts Up With That; Journal of the American Meteorological Society (Zahlschranke!); The Heartland Institute; Climate Change Weekly; Climate Change Weekly; Climate Change Weekly

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/05/20/warming-temperature-measurements-polluted-by-bad-data-research-confirms/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die Angst des Torwarts vorm Elfmeter oder die Ratlosigkeit der Politik angesichts globaler Veränderungen und ihre Flucht in Esoterik

Zu ihnen gehören Globalisierung und Arbeitnehmerrechte. Früher mal die Domäne der SPD. Heute ist da nur noch von Klimaschutz, Greta und von Schulschwänzeraufmärschen zu hören. Wachstum, wirtschaftliche Entwicklung, die Garanten unseres erarbeitenden Wohlstandes, getragen vom Mittelstand und unseren Schlüsselindustrien wie Energieerzeugung, Chemie und Automobil und einmal die Domäne der CDU/CSU. Unter einer Klimakanzlerin und ihrer gleichgeschalteten Mannschaft, nichts mehr davon zu vernehmen. Stattdessen auch hier: Klimaschutz, Greta, Schulschwänzeraufmärsche… und Schlüsselindustrien werden, nicht zuletzt, durch unsinnige, fernab jedweder wissenschaftlichen Absicherung, EU-Gesetze und Verordnungen, man muss schon sagen, gezielt platt gemacht. Mit all den katastrophalen Folgen, die dies für uns und unser Land und seine Menschen bedeutet.

Da werden in den politischen Planungen, hoch profitable Branchen, hoch subventionierten Branchen, wie den sog. erneuerbaren Energien geopfert. Hier ein paar Zahlen, was wir an Subventionen allein für die EEG-Umlage aufbringen (der letzte Wert ist der Prognosewert des BMWi):

2017 von 30,406 Milliarden Euro

2018 von 32,022 Milliarden Euro und

2019 von 33,157 Milliarden Euro

Für eine unsinnige und dazu noch unsichere (siehe Abb.2) Energieversorgung werfen wir Unsummen hinaus und ziehen damit (zahlen die Verbraucher) eine Kaufkraft von fast 100 Milliarden Euro, allein in den letzten drei Jahren, ab und geben das Geld den (reichen) Erzeugern sog. Erneuerbarer Energien. Dies ist die größte Umverteilung von unten nach oben, die unser Land je gesehen hat.

Abb.2 zeigt für ganz Deutschland die tatsächliche Einspeisung aus Wind und Solar und dazu den realen Verbrauch im April 2019. An keinem Tag konnte sog. Strom aus Erneuerbaren den Verbrauch decken und an nahezu 10 Tagen war so gut wie gar kein Strom aus den sog. Erneuerbaren verfügbar und das, trotz der o.g. extrem hohen Subventionen.

Da fordern die Schulschwänzer in ihren Aufmärschen, noch in diesem Jahr ein Viertel der Kohlekraftwerke in Deutschland abzuschalten und eine CO2 – Steuer in Höhe von 180 €/t einzuführen. Eine kleine Rechnung, was allein dieses die Verbraucher nochmals zusätzlich kostet, neben dem höchsten Strompreis von rund 30 Eurocent pro Kilowattstunde, mit dem höchsten in der Welt. Im Jahr 2000, vor dem in Deutschland offenbar vorherrschenden kollektiven Wahnsinn in weiten Teilen von Politik und Medien, lag der Strompreis für uns Endverbraucher bei 14 Eurocent pro kWh.

Eine Familie mit 4 Kindern hat nach dem stat. Bundesamt einen Stromverbrauch von jährlich 4.000 kWh. Dies bedeutet, dass jede Familie heute schon 640€ mehr an Strom bezahlen muss als im Jahr 2000. Und da hat so ein Obertrottel, seines Zeichens Umweltminister der Grünen unter Schröder gefaselt, die Energiewende würde den Endverbraucher nicht mehr als 1 Kugel Eis kosten. Die Rede ist von Herrn Trittin und dabei hat die Energiewende gerade erst einmal begonnen und geht den Schulschwänzern nicht schnell genug. Also rechnen wir weiter:

180€/t bedeutet, dass sich die Stromerzeugungskosten aus Kohle um rd. 18 Ct/kWh von derzeit 5 Ct/kWh auf rd. 23 Ct/kWh erhöhen und aus Erdgas um rd. 6 Ct/kWh d.h. von bisher 7 Ct/kWh auf 13 Ct/kWh erhöhen. Weiter betrug im Jahr 2018 betrug die Stromerzeugung (Anteil) aus Braunkohle 24,1 %, aus Steinkohle 14 % und aus Erdgas 7,4 % im deutschen Strom Mix. Die von den Schulschwänzern vorgeschlagene CO2 Steuer würde deren häusliche Stromrechnung:

um gut 348 € im Jahr weiter erhöhen. Oder ein Kaufkraftentzog für unseren Binnenhandel und unsere Wirtschaft von gut 5 Milliarden Euro.

Und für was das alles? Die Internationale Energie Agentur (IAE) berichtete jüngst, dass die Nachfrage nach Energie im Jahr 2018 um 2,3% zunahm, wobei weltweit eine Rekordsumme an CO2 in Höhe von 33 Gigatonnen ausgestoßen wurde. Dies kann aus zweierlei Gründen nicht verwundern:

  • So verzeichnen die USA in 2018 ein Rekordwirtschaftswachstum und
  • China nimmt bis zum Jahr 2020 in jeder Woche zwei neue Kohlekraftwerke in Betrieb. China und Indien bis zum Jahr 2030, 3.000 (!) neue Kohlekraftwerke

Abb. 3, Quelle IEA zeigt den globalen Energiebedarf von 2011 bis 2018.

Der Erwärmungsbeitrag von CO2 und deren Annahmen zur Klimasensivität bei der Erhöhung von 280 ppm (vorindustriell) auf jetzt 400 ppm liegt bei 0,6*ln(400/280)/ln(2) = 0,31°C.

Dabei beträgt der Anteil Deutschlands an den globalen CO2-Emissionen nach IPCC etwa 2,3%. Der Anteil Deutschlands an der globalen Erwärmung, stimmen die Postulate der AGW-Befürworter, liegen demnach bei 0,007°C. Wohl bemerkt, bei den o.g. Annahmen der AGWler handelt es sich um Szenarien, da ist eine „Trefferquote“ von 80% schon sehr gut. 80% von 0,31°C – selbst mit Wasserdampffeedback auf 1°C), sind 0,2°C Unsicherheit. Da geht der deutsche Anteil im „Hintergrundrauschen“ der Unschärfe unter und liegt quasi bei null.

Soll der Autor die Freitagsmarschierer jetzt weiter Schulschwänzer oder besser angehende Dummköpfe nennen? Die sollten besser freitags in die Schule gehen und die Zeit für Logik / Mathematik nutzen, als einer Geistig Behinderten* hinter her zu laufen, die eine durchgeknallte Politik und deren Presse auch noch als Friedensnobelpreisträgerin ins Gespräch bringen. Wie eingangs erwähnt, hat unser Land drängendere Probleme, die anzugehen sind.

Abb.4, Quelle: zdf.de

* Greta Thunberg (siehe Abb.4 – wer das Bild betrachtet erkennt sofort den kranken Blick in ihrem Gesichtsausdruck) leidet unter Autismus und zwar dem sog. Asperger-Syndrom. Da Autismus und auch Asperger mit einem Mangel an sog. Spiegelneuronen einhergeht, also physikalischer Natur ist, ist Autismus grundsätzlich nicht heilbar. Einzig und da kommt Geld und ihre öffentlichen Auftritte ins Spiel, Mann/Frau kann deren Schicksal lindern, indem ihnen ein Umfeld gegeben wird, indem diese ihre speziellen Neigungen nachgehen können – ist sehr zeitintensiv die Betreuung.

Zu Zeiten von Konrad Adenauer oder Helmut Schmidt nannte man sowas „Beklopptheit“, was sich in den medizinischen Werken als schizoide Psychopathie wieder fand. Asperger ist auch heute im Klassifikationssystem der American PsychiatricAssociation und der WHO als psychische Erkrankung gelistet. Nach den Wissenschaftlern Alison J. Blackshaw und Peter Kinderman sind Personen mit Asperger-Syndrom in ihrem Verständnis zum zwischenmenschlichen Geschehen beeinträchtigt und neigen daher zu paranoiden Weltdeutungsmustern.

Was der Autor damit ausdrücken will, hier wird eine psychisch Erkrankte als Leitbild für die Gesellschaft und dem politischen, wie wirtschaftlichen Handeln versucht zu instrumentalisieren. Da Autismus-Kranke nicht in der Lage sind, zwischenmenschliche Gefühle zu deuten und zuzuordnen, erkennen sie auch nicht den Missbrauch, der am Beispiel von Greta Thunberg mit ihr veranstaltet wird und so verkündet sie, fernab der Realität, ihre paranoide Weltanschauung, bzw. was Interessengruppen ihr vorlegen (EIKE berichtete darüber, z.B. hier) und dadurch versuchen, die Menschen zu manipulieren. Nie waren die politischen Sitten so verkommen, wie heute. Eine perfide Indoktrination, an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten. Aber wir haben am Sonntag Europawahlen, auch in Schweden und natürlich auch bei uns….

Wie tief müssen die sog. gesellschaftlichen Eliten und mit ihr die Presse gesunken sein, ein psychisch krankes Kind für ihre politischen und gesellschaftlichen Ziele zu missbrauchen?

Ein weiteres Beispiel für deren Verkommenheit ist die Hatz auf den Diesel. Da will der Autor heute, da er bereits darüber schrieb z.B.: hier, hier und hier, nur folgenden Vergleich aufzeigen, der jedem sofort klar macht, was es mit den unsinnigen EU-Verordnungen und EU-Gesetzen auf sich hat:

Der von der EU festgelegte Grenzwert von NO2 für öffentliche Straßen liegt bei 40 µg/m3 im Jahresmittel. Dieser Grenzwert, bzw. dessen Überschreitung, hat vielerorts in Deutschland zu Fahrverboten und zu gigantischen (in 2-stelliger Milliarden Höhe) Eigentumsverlusten bei Dieselbesitzern geführt. An diesen Eigentumsverlusten sind nicht etwa Manager bei VW oder Audi oder sonst wo schuld, sondern eine dummdreiste Politik, die solche unsinnige Verordnungen / Gesetze geschaffen hat, denn bereits durch zwei brennende Kerzen in einem schon größeren Wohnraumvon 6x6x2,5 m3 wird der EU-Grenzwert mit einem Pegel von 178 µg/m3 NO2 um mehr als den vierfachen Wert überschritten.

Das Beleuchtungsmittel all der Jahrhunderte vor unserer Zeit waren Kerzen / Öllampen. Die Menschheit wäre längst ausgestorben, würde all das an Krankheiten / Todesraten zutreffen, was EU, Politik, Presse, sog. Wissenschaftler, bei Überschreitung des EU-Grenzwertes von 40 µg/m3 dem Diesel andichten. Und das „Heilmittel“ gegen den Diesel ist bereits da: Die Elektrofahrzeuge.

Grundsätzlich hat ein Elektromotor (bis auf sein Gewicht) nur Vorteile gegenüber einem Verbrenner, wie z.B. besserer Wirkungsgrad, mehr Laufruhe, Geräusche, Umweltbilanz, zumindest bei uns, wenn auch seine Gesamtbilanz miserabel ist. Aber die verlagern seine Befürworter in die Drittweltländer. Sozusagen als moderne Kolonialführer / Mächte.

Die ganzen technischen Vorteile nützen jedoch nichts, solange das Energieproblem und alles, was damit verbunden ist, gelöst sind. Da kommen die abstrusesten Vorschläge aus der Politik. Beispiele:

1.

Die Ladezeit von gegenwärtig mehreren Stunden soll per Schnellladung auf höchstens 10 Minuten verkürzt werden. Das bedeutet für einen TESLA mit 100 kWh Batterie 600 kW Ladeleistung.Um die bereitstellen zu können, ist ein großer Ortsnetz Trafo mit 630 kVA Nennleistung und mindestens 10.000 V notwendig. Die unterspannungsseitigen Kabel zum Ladestecker sind so schwer, dass sie nur mit einem Kran zu bewegen sind. Der Ladestecker ist größer als das Auto! Mit Kosten von rund 35.000 €.

2.

Da sollen Elektrofahrzeuge, wenn sie nicht benutzt werden, ihre Batterie dazu verwenden, ihre gespeicherte Energie ins Stromnetz einzuspeisen. Mal von der verringerten Lebensdauer der Batterien, die das mitbringt, abgesehen, am Tag benötigt die öffentliche Stromversorgung rund 1,6 TWh = 1.600.000.000 kWh und an fünf aufeinanderfolgenden Tagen mit mangelnder Sonnen- und Windenergie rund 8 TWh = 8 Milliarden kWh (siehe Abbildung 2).

E-Autos haben eine Batterie mit einem Speichervermögen von 20 bis 40 kWh. Wenn also die an der Ladestation stehenden E-Autos zur Netzstützung Strom an den fünf Mangeltagen je Fahrzeug 20 kWh bereitstellen sollen, wären dazu 8 TWh/20 kWh = 400 Millionen Fahrzeuge erforderlich. Dies bedeutet,jede Familie in Deutschland müsste 10 E-Autos besitzen, die an diesen 5 Tagen an entsprechend vielen Ladesäulen zurück speisen würden und natürlich nicht gefahren werden dürfen. Absurder können Vorschläge kaum sein.

3.

Da soll die Batterie mittels eigener Stromerzeugung an eigener Ladestation geladen werden. Den 20 kWh Akku über einen Wechselstromadapter aus der Steckdose mit 230 V und 11 A (für die 16 A Stromkreissicherung ist das Dauerlastkompatibel) bedeutet, dass man 8 Stunden laden muss, um anschließend rund 70 km fahren zu können. Dieser Tankvorgang aus der Steckdose entspricht energetisch einer tropfenweisen Benzineinfüllung mit einer Pipette (Minigefäß) von 10 ml pro Minute. Niemand würde seinen Tank mit 10 Millilitern Sprit tanken, indem er jede Minute diese Menge in seinen Tank gibt. Absurdistan lässt grüßen.

4.

Da soll die Elektroflotte bis 2022 auf 1 Million Fahrzeuge erhöht werden und gleichzeitig die versogungssicheren Kraftwerke abgeschaltet werden (Atom und Kohle). Würden 1 Million Fahrzeuge an der Ladesäule stehen, erfordert das bei Schnellladung mit 30 kW eine Ladeleistung von 30 GW, die nur durch den Bau von 30 neuen Kern- oder Kohle oder Gaskraftwerke, zu je 1000 MW Leistung bereitgestellt werden könnten. Die will die Politik aber nicht mehr.

Da haben offensichtlich viele Politiker (von der Presse ganz zu schweigen, die das auch noch hochjubelt) abstruse Vorstellungen von der Physik der Elektrotechnik.

Klimarettung. Missbrauchte Greta. Wie steht es denn aktuell um das Wetterklima, die so verehrenden Klimaauswirkungen der Erderwärmung? Dies zeigen die Abbildungen 5 bis 7.

Abb.5, Quelle: www.wetter.de: „6 Meter!! Zugspitze mit Rekordschnee im Mai.“

Abb.6, Quelle: www.wetter.de: „Meterhoch türmt sich in den Kärntner Alpen der Schnee. Von Frühling ist hier noch nichts zu sehen.“

Abb.7, Quelle: AccuWeather.com: Nicht nur in Europa herrscht Kälte und Schneetreiben vor. Auch in Amerika. Schneegestöber Ende Mai in Colorado.

Doch sicherlich liegt der Autor falsch mit seiner Analyse, dass mit dem sog. anthropogenen Klimawandel, also der vermeintlichen menschengemachten Erderwärmung etwas nicht stimmt und die gezeigten Bilder sind bereits das Resultat der Bemühungen von:

1. Der „heiligen“ Greta

2. Unserer Berliner Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD

3. Dem grünen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Herrn Kretschmann

Zu 1.

Abb.8, Quelle: Auszug aus ZDF Journal vom 17.04.2019. Greta Thunberg beim Papst zur Rettung der Welt. Sicherlich hat der Papst das Anliegen und das Plakat umgehend seinem Chef gezeigt und durch göttliche Eingebungen erreicht, dass wir diesen Mai nicht so schwitzen und so eine Trockenheit erdulden müssen, wie letztes Jahr. Ohne die Audienz und die dann folgenden göttlichen Eingebungen, hätten wir sicherlich einen Hitze und Trocken-Mai erhalten.

Zu 2.

Abb.9, Quelle ZDF „Flughafen Berlin-Brandenburg: Chronik eines Desasters“. Wir alle, inklusive dem Autor, haben unsere Berliner Regierung missverstanden und ihr Unrecht getan. Beim neuen Berliner Flughafen handelt es sich gar nicht um ein Desaster, sondern der Beitrag der Regierung zur Rettung der Welt und zur Begrenzung des Klimawandels. Wird doch in Berlin, unter den Augen der Regierung, der erste CO2-neutrale Flughafen der Welt gebaut. Wo niemals Flugzeuge abheben (oder landen), da entsteht nach den Worten der Regierung, auch kein „klimaschädliches“ CO2.

Zu 3

Abb.10, Quelle: bild.de. Der Baden-Württembergische, Grünen-Ministerpräsident Kretschmann bei der fachmännischen Bewertung (man beachte seinen testenden Blick) der neuen CO2-neutralen Bekleidung – bei der Herstellung fällt kein „klimaschädliches“ CO2 an.

Der Autor kann gut verstehen, dass Herr Kretschmann von der CO2-neutralen Bekleidung sehr angetan ist. Natürlich nur aus Gründen des Klimaschutzes und des grünen Parteiprogrammes. Wir doch dort dem Klimaschutz ein großes Bankett eingeräumt. Im Beitrag steht „Sie (Anmerkung: Die Linken-Stadträtin von Schwäbisch-Gmünd) trug nur einen Mini-Slip.“ Da ist also noch eine Steigerung möglich! Für noch mehr Klimaschutz.

Moment mal, „Linken Stadträtin“. Steht nicht gerade die Linke für die Rechte der Frauen? Dass die Frauen nicht in einer Männerwelt als bloßes Objekt gesehen werden?… Offensichtlich gilt das alles nicht mehr, wenn es um höhere Ziele, wie die Rettung des Klimas geht oder geht es hier nur um mehr Aufmerksamkeit vor den Europa-und Kommunalwahlen. Stadträte werden doch auch gewählt. Oder?

Herr Kretschmann ist natürlich über jeden Zweifel erhaben und, sind wir doch mal ehrlich, die (Männer)Welt wird Herrn Kretschmann für seinen Einsatz um die neue, CO2-neutrale Bekleidung bei Frauen, für immer dankbar sein. Bleiben wir noch ein bisschen bei den Grünen.

Grün, da denkt und verknüpft jeder gleich die Natur, also das „Reine“ mit. Doch stimmt das? Ist „grün“ wirklich Natur oder wenigstens gut für die Natur?

Unser Blick dafür und damit Weltbild, stammt von den grünen Bäumen und Pflanzen und Bäume sind der Inbegriff unserer Kultur. Blätter und Pflanzen wandeln bekanntlich das Sonnenlicht (Abb.11) mit ihrem Chlorophyll um in Zucker und damit Energie für die Pflanzen, welches die Pflanze für Notzeiten speichert. Doch das Chlorophyll kann das Sonnenlicht nicht vollständig verwerten. Der grüne Anteil des Sonnenlichtes ist für die Pflanzen / Bäume wertlos, weil das Chlorophyll es nicht verwerten kann. Daher sind die Blätter und Pflanzen auch grün, weil der nicht nutzbare Anteil des Sonnenlichtes wieder abgestrahlt wird.

Abb.11, Quelle Wikipedia „Sonnenstrahlung“ zeigt einen Teil des Spektrums der magnetischen Strahlung der Sonne mit dem sichtbaren Anteil.

Pflanzen und Bäume können das grüne also nicht gebrauchen. Sie fangen nichts damit an. Machen wir es ihnen nach!

Raimund Leistenschneider – EIKE