Wer den Strom nicht mehr bezahlen kann, freue sich, er wird zum Klimaretter

Nun muss man zugeben, dass die Frau wie es als Aktivist eben erforderlich ist, nur etwas übertreibt um zur Durchführung erforderlichen Kompromissen eine Orientierung zu geben.

Stört Sie ein Windrad vor der Haustüre? Dann bitte daran Anteile zeichnen und mit-verdienen, denn verhindern lässt es sich nicht (mehr)

Und unser Politikzirkus ist inzwischen dabei, Kompromisse auszuloten.
Zwischenzeitlich hat Deutschland den höchsten Verbraucherstrompreis in Europa und auch schon die Gesetze verabschiedet, damit er konsequent und spürbar noch viel, viel teurer wird. Zwar stellen Sonne und Wind weiterhin keine Rechnungen, doch was muss das den Strom aus der Steckdose interessieren? Als Folge gibt es Bürger, welche Probleme haben, ihren Strombedarf zu bezahlen.

Die SPD, immer um ihr Klientel besorgt, weiß Rat. Eine der Ursachen des hohen Strompreises, der Ausbau des Ökostromes – hier der Windkraft – muss, um eigene Entscheidungen zu erfüllen -, weiter und ohne „Bürgerbremsen“ vorangetrieben werden. Nicht alle Bürger sind davon hellauf begeistert und einige nehmen spätestens Anstoß daran, wenn es direkt vor ihrer Haustüre oder auch in geschützten Wäldern geschieht.
Bisher verdienen noch relativ wenige daran. Einige davon stellen auch schon fest, dass es sich nicht (mehr) so richtig lohnt, daran teilzunehmen.
Doch die Politik weiß aus eigener Erfahrung: Was einem selbst mehr nutzt, als es dem Nachbarn schadet, wird gerne (an)genommen und führt zu innerer Zufriedenheit, also zur Zustimmung. Und so sollen sperrige Anrainer von Windkraft „gezwungen“ werden, Anteile der sie störenden Anlagen zu zeichnen. Nach dem altkapitalistischen Prinzip heilt Geld schließlich alles und sei es die Teilnahme noch breiterer Bevölkerungsschichten an der Abzocke der anderen. Gleichzeitig soll verhindert werden, dass man als Bürger Windkraftanlagen blockieren kann.

Damit fällt die SPD klare Entscheidungen: Wer Geld zum Zeichnen von Anteilen hat, bekommt noch mehr dafür, wer keines dazu hat, bezahlt noch mehr. Im Mittel gleicht sich das aus, und ist im Sinne der SPD somit ein gerechter Kompromiss für ihr Klientel und somit sicher ein neuer Meilenstein auf dem schnellen Weg zur Erreichung des Ziels von 30 % Wählerstimmen [2] (aktuell ca. 13 … 15 %).

Kein Geld, um den Strom zu bezahlen? Dann fehlt nur eine optimale Beratung

Diese Beschreibung war natürlich unvollständig und typisch nörglerisch-negativ.
Selbstverständlich nimmt sich unsere Politik auch direkt der Problematik der „Stromarmut“ an. Alleine in Baden-Württemberg soll jährlich 25.000 Haushalten deshalb ja der Strom abgestellt werden [1].

Dazu weiß sie nun eine Lösung:
Nein, Geld ausgeben meinen sie natürlich nicht. Das benötigt ja der Staat in immer größeren Umfang. Er meint „lebenslanges Lernen“. Und da gerade die nicht so Einkommensstarken das oft nicht autodidaktisch können, wird es nun vom Staat unterstützt:
[1] Menschen, die von Armut bedroht sind und die Stromrechnungen nicht mehr bezahlen können, sollen besser beraten werden …

Wobei es etwas sonderbar – aber auch wieder typisch – ist, was sich die Politik darunter vorstellt. Denn die „Beratung“ konzentriert sich auf die einfache Empfehlung: Wer kein Geld für Strom hat, lerne einfach, wie man ohne solchen auskommt. Was man nicht mehr kaufen muss, ist auch nicht mehr teuer.
Angelehnt ist die Lösung erkennbar an Vorgaben der Kirchen zu früheren Zeiten an das einfache Volk, dem Fasten. Modernisiert gehört Stromfasten für das Klima ja dazu. Unsere Öko-„Intelligenzelite“ (Klimamanager) zeigt sich dabei als Vorbild [3]. Zeitlich eingeschränkt, aber sie wollen ja auch nur den richtigen Weg zum Öko-Seelenheil aufzeigen.

Solche Ideen (die ihnen selbst kein Geld und Mühsal kosten) übernehmen Politiker gerne:
[1] „Für viele Menschen ist es bittere Realität, dass am Ende des Monats häufig das Geld nicht mehr reicht, um Strom oder Heizung bezahlen zu können. Es ist wichtig zu wissen, an welchen Stellen eventuell unnötige Kosten eingespart werden können.“ … Verbraucherschutzminister Peter Hauk, CDU

Alle Verantwortlichen fanden das so gut, dass es gleich umgesetzt wurde. Sage niemand, dass unsere Parteien nicht vor Tatendrang und Umsetzungskraft strotzen:
[1] … Mehrere Verbände unter der Führung von vier Ministerien in Baden-Württemberg haben dazu eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet und eine Initiative gestartet. Sie wollen Menschen mit wenig Einkommen intensiver beraten, wie sie zum Beispiel besser Energie sparen können – damit es erst gar nicht so weit kommt, dass Rechnungen nicht mehr bezahlt werden können und der Strom abgestellt wird. …
… „Die heutige Erklärung stellt einen ersten Schritt dar, um der Energiearmut im Land entgegenzutreten. Daran müssen wir gemeinsam arbeiten“, sagte Alexis von Komorowski, Hauptgeschäftsführer des Landkreistags Baden-Württemberg.

Quellen

[1] SWR Aktuell 21.11.2019 : Beratungsangebote gegen „Energiearmut“ Bedürftige sollen lernen, Strom zu sparen

[2] Welt 4.1.2020: SPD-Duo relativiert 30-Prozent-Aussage

[3] EIKE, 22.03.2017: Klimamönche*, alternativ: die Klimaelite unserer Behörden




Die Deutschland­temperatur der letzten 32 Jahre

Zur besseren Vergleichbarkeit der Temperaturdaten verwenden wir hier das Startjahr 1988, und zwar aus 2 Gründen: Zum einen trat der selbst ernannte Weltklimarat erstmals in Erscheinung und zum zweiten erfolgte um 1988 in Mitteleuropa ein Temperatursprung auf ein höheres Temperaturniveau, wofür nicht Kohlendioxid, sondern die Änderung der Großwetterlagen verantwortlich gemacht werden muss.

Wir fragen uns somit, wie haben sich die Temperaturen seit 1988 weiterentwickelt?

Die erste vorläufige Antwort gibt die Deutschlandgrafik, deren Jahrestemperaturen der DWD aus dem Schnitt von knapp 2000 Wetterstationen berechnet.

Abb.1: Seit 32 Jahren sind die Temperaturen bei den Standorten der DWD-Wetterstationen gestiegen, im Schnitt um 0,28 C je Jahrzehnt. Wie es weitergeht weiß kein seriöser Klimawissenschaftler.

Im folgenden Verlauf beschäftigen wir uns nicht mit den verschiedenen Klimatheorien, die die zukünftige Weiterentwicklung durch Floskeln wie „könnte, vermutlich, mit großer Wahrscheinlichkeit“ und dergleichen Vokabular vorhersagen wollen. Es geht vielmehr um die Zuverlässigkeit der DWD-Grafik 1 bei der Datenermittlung.

Schon in den Anfangssemestern lernt ein Student der Naturwissenschaften, dass er während eines Langzeitversuches keine äußeren Versuchs-Bedingungen verändern darf, sonst werden die gemessenen Werte unbrauchbar. Und genau das ist bei den Wetterstationen des DWD der Fall. Die Umgebung der Stationen hat sich bei allen mehr oder weniger stark verändert, wofür der DWD keine Schuld trägt. Überall auf der Welt wurde die Natur und Landschaft bebaut, Feucht- und Sumpfgebiete weiter trockengelegt, Flüsse begradigt und Natur zerstört. Der Rhein war einst ein kalter Gebirgsfluss, heute ist er durch die Industrialisierung zu einem warmen Golfstrom geworden, 30°C im Sommer bei Mainz können durchaus vorkommen. In Deutschland kann man sich etwa den Wert von täglich 100 ha Flächenversiegelung merken, wobei im Wert 100 ha die innere Versiegelung eines bereits bestehenden Baugebietes mit berücksichtigt ist, die in keiner Statistik erschient.

Ein einfacher Versuch bestätigt die Bebauungserwärmung: Mit einem IR-Fernthermometer erwärmt sich die dunkle Siedlungsstraße im Sommer auf 45° bis 50°C, die ursprüngliche Wiese 10 m daneben ist um gute 25°C kälter. Die Straßen sind somit Wärmebänder in einer einst kühleren Landschaft. Nicht nur die Luft über der Straße wird erwärmt, was man mitunter gut sehen kann, sondern auch das Erdreich unter und beiderseits der Straße.

All die vielen deutschlandweiten wärmenden Veränderungen bezeichnen wir mit dem Begriff „Wärmeinseleffekt“, Abk. WI bei den deutschen Wetterstationen. Der Stadt-Land-Effekt ist nur ein Sonderfall des Wärmeinseleffektes. In einer Stadt ist es immer wärmer als im Umland. Beim Wärmeinseleffekt kann es sogar umgedreht sein, nämlich, wenn sich die wärmende Umgebung der Station auf dem Land stärker verändert hat als in der Stadt, dann gleichen sich die Temperaturen an. Das soll an 2 Beispielen erklärt werden.

Beispiel 1: Die DWD-Wetterstation Hof, außerhalb der Stadtgrenze.

Abb.2: Die DWD-Wetterstation Hof (Land) zeigt eine viel stärkere Erwärmung als der Deutschlandschnitt, nämlich fast 0,5°C je Jahrzehnt.

Die Erklärung für die vom Thermometer gemessene Erwärmung der DWD-Wetterstation Hof findet man in der Umgebungsbebauung. Seit 2011 führt eine vierspurige Bundesstraße mit wachsender Verkehrszunahme an der Messstation vorbei, zudem entsteht um das DWD-Gebäude seit 10 Jahren ein neues Industrie- und Gewebegebiet. Die Wetterstation Hof steht immer noch am gleichen Platz, aber die Umgebung hat sich durch menschliche Einflüsse wärmend verändert und wird sich weiter ändern.

Es ist müßig zu fragen, wie die Grafik 2 aussehen würde, wenn sich bei der Wetterstation Hof gar nichts verändert hätte, aber auch die innerdeutsche Grenze ein unterentwickeltes Zonenrandgebiet geblieben wäre.

Um diese Frage annähernd zu beantworten greifen wir auf die DWD Station in Gießen zurück. Die Station liegt am Stadtrand in der Nachkriegssiedlung am Wettenberg.

Beispiel 2: Gießen, eine städtische Station mit weniger wärmenden baulichen Veränderungen, dargestellt sind die Jahresmittel in Gießen (blau) und am Frankfurter Flughafen (rot)

Abb. 3: Erwärmung am Frankfurter Flughafen seit 1988, keinerlei Erwärmung der Stadt Gießen. Die Flughafenerwärmung liegt gering über dem DWD-Deutschlandschnitt.

Das Thermometer der Wetterstation am Frankfurter Flughafen misst neben dem vorhandenen Wetter alle wärmenden Veränderungen seit 1988 mit, die Zunahme des Verkehrs auf den Autobahnen um das Flughafengelände, die Zunahme der Passagierzahlen und Flugzeuge, sowie die zunehmende Austrocknung der Grünflächen innerhalb des Geländes, obwohl die Regenmengen im Frankfurter Raum laut DWD annähernd gleich geblieben sind. Sicherlich wirkt auch zusätzlich die Stadt-Erwärmung des Großraumes Frankfurt mit, jedenfalls kommt von dort keine Kühlung.

Im genannten Beispiel wird die Station Frankfurt (Flughafen) weiter wärmer, während die städtische Station in Gießen gleich bleibt.

Interessant ist auch noch der Vergleich der drei Sommermonate Juni, Juli, August beider Stationen. Diesmal Frankfurt in blau.

Abb. 4: Starke sommerliche Erwärmung in Frankfurt; keinerlei Erwärmung im Stadtgebiet Gießen, obwohl die Reihe bei beiden Graphen mit dem Hitze-Sommer 2019 endet.

Die Grafik 4 zeigt: Die sommerliche Erwärmung am Frankfurter Flughafen beträgt etwas mehr als 1 Grad, während die Jahreserwärmung, siehe Abb.3, unter 1 Grad liegt. Das deutet darauf hin, dass der wachsende, vom Menschen erzeugte Wärmeinseleffekt im Sommer stärker wirkt als im Winter.

Durch den Kohlendioxidanstieg der Atmosphäre seit 1988 um etwa 45 ppm sind diese Temperaturunterschiede überhaupt nicht erklärbar, da Gießen zwar die ppm-Erhöhung, aber eben keine Erwärmung zeigt. Die wärmenden Umgebungsveränderungen, der höhere WI-effekt bei Frankfurt ist die Erklärung.

Anmerkung: Es soll ausdrücklich erwähnt werden, dass neben dem WI-effekt noch andere natürliche Klimagründe einwirken, die durchaus regional auftreten können: Zunahme der Sonnenstunden in einer Region, Abnahme der Nebelbildung und der Nebelstunden, weniger Niederschlag, industrielle Aufheizung eines Flusses, Zunahme von Föhneinwirkungen, Zunahme der SW-Wetterlagen und dergleichen. Frankfurt und Gießen sind jedoch nur knapp 50 km auseinander.

In welcher Größenordnung einzelne regionale Wetterveränderungen wiederum selbst mit dem WI-Effekt korrelieren, kann in dieser Arbeit nicht abgeschätzt werden.

Vorsichtige Einteilung der deutschen Wetterstationen seit 1988 aufgrund des Wärmeinseleffektes (WI-Effekt)
1) WI-arme Station: ebene Trendlinie, bzw. unbedeutende Erwärmung oder Abkühlung von -/+ 0,1°C je Jahrzehnt.

2) mittlere WI-Station: Erwärmung von 0,1°C bis 0,3°C je Jahrzehnt

3) typische WI-Station: Erwärmung seit 1988 über 0,3°C je Jahrzehnt.

Stark wachsende Städte sind meistens auch typische WI-Stationen mit einer steigenden Trendlinie über 0,3°C/Jahrzehnt. Mitunter gehören dazu auch noch die Orte im Speckgürtel wie Holzkirchen bei München.

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass neben regionalen Klimaveränderungen auch eine leichte allgemeine Klimaerwärmung in den vorigen WI-Einteilungen enthalten sein könnte.

Ergebnis dieser WI-Einteilung: Die 2000 Wetterstationen der DWD-Deutschlandgrafik 1 würden sich im Schnitt in der Mitte einordnen.

Wie sähe diese Deutschlanderwärmung der Grafik 1 aus, wenn sich unser Land seit 1988 überhaupt nicht wärmend verändert hätte?

Die Frage lässt sich kaum beantworten, nur annähernd abschätzen. Dazu soll wiederum die Taxierungsmethode nach R. Leistenschneider herangezogen werden. Die WI-bereinigte Deutschlanderwärmung seit 1988 sähe dann so aus:

Abb. 5: Die grüne Temperaturkurve ist wärmeinselbereinigt. So könnte der Temperaturverlauf Deutschlands seit 1988 aussehen, wenn unser Land sich überhaupt nicht durch menschliches Zutun verändert hätte. Nur ein unbedeutender Temperaturanstieg.

Mit aller Vorsicht kann man feststellen: Seit 1988 wären ohne jedwede anthropogene wärmende Veränderung der Erdoberfläche die Temperaturen in Deutschland fast gleich geblieben. Ein unbedeutender Anstieg von 0,08°C/Jahrzehnt, den man streng genommen in der obigen WI-einteilung berücksichtigen könnte. Immerhin: Der steigende CO2-Gehalt von 45 ppm in diesem 32 jährigen Zeitraum hätte fast nichts bewirkt.

Gibt es noch andere WI-arme Stationen mit Null-Erwärmung in Deutschland?

Natürlich gibt es die und werden weiter hinten auch genannt, genauso wie es noch genügend DWD-Stationen mit einer Erwärmung über 0,3 C je Jahrzehnt gibt. Und es gibt auch ländliche Stationen mit (angeblich) wenigen Umgebungsveränderungen, die trotzdem nicht in unsere WI-arm Einteilung passen, z.B. Schneifelforsthaus

Abb. 6: Die DWD-Wetterstation Schneifelforsthaus liegt in der Eifel an der belgischen Grenze, auf den ersten Blick weitab von allen Wärmeinseln. Erstaunlicherweise ist der Temperaturanstieg ähnlich wie der DWD-Durchschnitt der 2000 Wetterstationen.

Ein Gegensatz dazu bildet die DWD-Wetterstation Düsseldorf

Abb. 7: Die Wetterstation Düsseldorf, etwa 100 km nördlich von Schneifelforsthaus ist zwar grundsätzlich wärmer, auffallend ist aber der geringe Temperaturanstieg. Man könnte Düsseldorf sogar noch zu den WI-armen Stationen zählen.

Weitere Unwägbarkeiten: u.a. Temperaturänderungen aufgrund der Umstellung auf Digitalmessung nebst einer anderen Erfassung der Tagestemperaturen oder gar leichte bauliche Veränderungen an der Wetterhütte selbst, konnten im Artikel keine Berücksichtigung finden. In Einzelfällen kann dadurch der Grafikverlauf über die letzten 32 Jahre auch verzerrt werden. Solche Messverzerrungen sollte von den Stationsleitern oder vom DWD selbst durch Parallelmessungen durchgeführt werden.

In aller Regel gilt: Der vom Menschen erzeugte Anteil an der Deutschlanderwärmung seit 1988 ist nicht CO2-verschuldet, sondern hauptsächlich durch den steigenden WI-anteil bei den Messstationen hervorgerufen. Will man politisch gewollt diesen Erwärmungstrend Deutschlands eindämmen, dann hilft keine CO2-Einsparung, sondern ein grundsätzlicher Versiegelungs- und Bebauungsstopp in den Ortschaften und in der freien Landschaft. Doch wollen wir das? Wir sind weit entfernt von einer gefährlichen Klimaerwärmung. Das zeigt immer wieder die Wetterstation Amtsberg, die laut Wetteramtsleiter immer noch unverändert in einer unveränderten Umgebung steht. Da gibt es seit Bestehen des Weltklimarates keine Klimaerwärmung.

Abb. 8: Wetterstation Amtsberg am Fuße des Erzgebirges: Keinerlei Erwärmung im Zeitraum von 1988 bis 2019.

Gesamt: Die steigende Trendlinie bei den Deutschlandtemperaturen (Erwärmung) ist in erster Linie auf die steigenden Wärmeinseleffekte in der Umgebung der Wetterstationen zurückzuführen. Irrtümlich wird dieser steigende WI-effekt mit der CO2-Zunahme verwechselt.

Die Beweisführung dieser Aussage ist einfach: Man braucht eine Wetterstation mit steigender Trendlinie nur an einen wärmeinselärmeren Ort stellen. Das hat der DWD im Stadtbereich Freiburg im Jahre 2007 selbst veranlasst.

Abb. 9: Obwohl die CO2-Konzentrationen seit 1988 überall gleich gestiegen sind, zeigt die DWD-Station Freiburg eine deutliche Abkühlung von 0,2°C pro Jahrzehnt. Der schwächere Wärmeinseleffekt am neuen Standort im Außenbezirk der Stadt hat zur fallenden Trendlinie geführt. Falsch wäre die Aussage, der Raum Freiburg/Breisgau wird kälter.

Zusammenfassung: Aufgrund der vielen Unwägbarkeiten bei den Temperaturmessungen kann man nicht mit Sicherheit sagen, dass die Temperaturen seit 1988 aufgrund einer allgemeinen Klimaerwärmung weiter gestiegen sind.

Richtig wäre nur die Aussage, dass bei den allermeisten DWD-Stationen die Temperaturen gestiegen sind. Die Gründe dafür sind in erster Linie zunehmende Wärmeinseleffekte bei den Standorten der DWD-Stationen.

Wir unterteilen nach WI-arme, WI-mittlere und WI-starke Standorte.

Eine verdichtete Bebauung innerhalb eines Ortes, wie von der Politik angestrebt, verstärkt die Wärmeinsel Wohnort. Eine Bebauung in die freie Fläche hinein gilt als Naturzerstörung und führt gleichfalls zur Erwärmung des Gebietes.

Der behaupteten CO2-Erwärmung fehlt jeder experimentelle Nachweis. Das wussten schon die bekannten deutschen Naturwissenschaftler Einstein, Heisenberg, Schrödinger, Planck und Otto Hahn, um nur einige der Elite zu nennen. Schade, dass Albert Einstein nicht mehr lebt.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, Naturschützer und unabhängiger Klimaforscher.




Nein, Grönland nähert sich NICHT einem Tipping Point bzgl. Abschmelzen

Sogar Klimaalarmisten haben lange einräumen müssen, dass die Temperaturen noch viele Jahrhunderte lang weiter steigen müssten, bevor ein substanzielles Abschmelzen des Grönland-Eisschildes droht. In einer neuen Studie jedoch wird behauptet, dass Analysen fossiler Muscheln vor der grönländischen Küste zeigen, dass deutlich höhere Temperaturen vor vielen hunderttausend Jahren Grönland eventuell zu einem Tipping Point hinsichtlich eines substanziellen und nachhaltigen Eisverlustes geführt haben. Bei Inside Climate News heißt es, dass den Behauptungen der Autoren der Studie zufolge die Muscheln nahelegen, dass ein ähnlicher Tipping Point bereits in einigen Jahrzehnten erreicht werden könnte.

Zitat: „Unser Best Estimate zeigt, dass eine moderate Erwärmung in der Lage war, diejenigen Teile des Grönland-Eisschildes dramatisch zu reduzieren, die schwer zum Schmelzen zu bringen sind. Große Teile des Eisschildes könnten auch bei einer nur geringen Zunahme der Temperatur relativ zu heute schmelzen“.

Allerdings ist durch begutachtete wissenschaftliche Forschungen und sogar durch das IPCC höchstselbst seit Langem etabliert, dass es 4000 Jahre lang viel wärmer war als heute, und zwar von vor 4000 bis 8000 Jahren. Und trotzdem hat sich der Eisschild nicht einmal ansatzweise nahe einem solchen Tipping Point befunden:

Abbildung: Die globalen Temperaturen lagen während Maximums im Holozän viel höher als heute, und das tausende von Jahren lang. Graphik: AR 1 des IPCC.

Die vom IPCC veröffentlichten Daten zeigen ziemlich eindeutig, dass es viel wärmer als heute sein kann, und das auch tausende von Jahren lang, ohne dass ein Tipping Point für den grönländischen Eisschild erreicht wird. Aber das wird die Alarmisten nicht davon abhalten ihren Klima-Betrug aufrecht zu erhalten unter Missachtung sämtlicher wissenschaftlicher Fakten.

Autor: James M. Taylor is an American lawyer, senior fellow for environment and energy policy at The Heartland Institute and a CFACT contributor. James Taylor is a keen analyst of science and public policy and a competition level poker player.

Link: https://www.cfact.org/2020/01/01/no-greenland-is-not-approaching-a-melting-tipping-point/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Steht in Deutschland ein grüner Bürgerkrieg bevor?

Das sind zwei wirkliche Größen. Deutschland ist die viertgrößte Wirtschaftsmacht der Welt und mit Abstand der grünste Führer. Bei den jüngsten Wahlen kamen die Grünen auf 10%, und neue Umfragen zeigen, dass sie noch zulegen könnten. Die Grünen werden daher als ein immer größer werdendes politisches Machtzentrum angesehen.

Auch Greenpeace Deutschland ist politisch ziemlich mächtig mit jährlichen Umsätzen in der Größenordnung von hunderten Millionen Dollar. Sie rivalisieren hinsichtlich der Größe mit Greenpeace International, welches den Rest der Welt umfasst. Beide Gruppen sind führende Hysteriker in der radikalen politischen Bewegung Action Now!. Beide rufen nach Zusammenbruch, und in Deutschland hatte es größere und mehr Greta-Thunberg-Aufmärsche gegeben als sonst irgendwo.

Die Partei der Grünen wird immer moderater, und zwar aus einem fundamentalen politischen Grund: sie wollen noch mehr Wählerstimmen. Es gibt sogar Spekulationen, wonach Robert Habeck, einer der sympathischen Obermänner der Grünen, der nächste Bundeskanzler werden könnte. Er würde Angela Merkel nachfolgen, die als „Klima-Kanzlerin“ bekannt ist. Schließlich strauchelt Merkels Regierungs-Koalition bereits, und die Grünen stehen ziemlich stark da, zumindest in Umfragen. (Die neue anti-grüne populistische Partei in Deutschland wird ebenfalls mächtiger, so dass Einiges dieser Spekulationen abwegig sein kann).

Während der letzten Wochen ist Habeck so weit gegangen, dass er explizit den grundlegenden politischen Ansichten der Action Now!-Radikalen eine Absage erteilt hat. Beispielsweise hat er gesagt, dass die Menschen frei wählen können, ob sie fliegen oder Fleisch essen, wenn sie das wollen. Er weiß ganz genau, dass die radikalen Forderungen der Gegenseite abschreckend wirken.

Bisher scheinen die Partei der Grünen und Greenpeace Deutschland jeweils so zu tun, als ob der jeweils Andere gar nicht existiert. Die sichtbare Verschiebung der Partei hin zu moderat hat in der Presse breiten Raum eingenommen, aber mir ist noch kein Artikel untergekommen, in welchem von Greenpeace die Rede war. Habeck hat sie bestimmt nicht erwähnt, geschweige denn dass er das radikale grüne Ungeheuer angestachelt hat. Greenpeace könnte Habeck leicht anprangern, hat das aber bisher nicht getan.

Vielleicht haben sie ein stillschweigendes gemeinsames politisches Interesse. Greenpeace Deutschland kann glauben, dass ein Sieg der Partei der Grünen wichtiger ist als die extremen Klima-Maßnahmen, nach denen sie schreit. Sie kalkulieren vielleicht, dass ihnen in der neuen grünen Regierung breiter Raum gewährt wird, so es jemals zu einer solchen Regierung kommen wird. Falls das so ist, sitzen sie auf einem Pulverfass der Scheinheiligkeit.

2020 dürfte das Jahr hitziger, sogar gewalttätiger rhetorischer Schlachten bzgl. Klimapolitik werden, auch in Deutschland. Es kann gut sein, dass Greenpeace Deutschland an einem bestimmten Punkt die Reißleine zieht gegen die zunehmend moderater werdenden Grünen. Schon in Madrid beim Scheitern von COP25 hat Greenpeace gesagt: „Kein Abkommen ist besser als ein schlechtes Abkommen“. Sie haben damals die Moderaten zurückgewiesen und können das wieder tun.

Tatsächlich steht die Zurückweisung der Moderaten im Mittelpunkt der Acton Now!-Mission. Greta Thunberg macht es immer wieder.

Falls und wenn dieses Grün vs. Grün ausbricht, dürfte es spektakulär sein. Vor dem Hintergrund der Lage Deutschlands wird die Partei der Grünen um ihr politisches Überleben kämpfen, während Greenpeace für seine innig geliebten Prinzipien eintritt. Beide Seiten sind mächtig und etabliert.

Es könnte Deutschland sein, wo die spektakulärste Schlacht zwischen Klima-Radikalen und Klima-Moderaten ausgefochten wird. Es ist wie im US-Bürgerkrieg, außer dass in Deutschland beide Seiten verlieren könnten (gegen die Skeptiker).

Falls die fehlgeleitete climate action-Bewegung sich selbst zerlegt, was immer wahrscheinlicher wird, wird es Deutschland sein, wo es am definitivsten und am schreiendsten passiert. Das zu verfolgen wird wahrhaft unterhaltsam sein.

Die Bühne ist aufgebaut – die Show möge beginnen! CFACT bleibt dran.

Autor: David Wojick, Ph.D. is an independent analyst working at the intersection of science, technology and policy. For origins see http://www.stemed.info/engineer_tackles_confusion.html. For over 100 prior articles for CFACT see http://www.cfact.org/author/david-wojick-ph-d/. Available for confidential research and consulting.

Link: https://www.cfact.org/2020/01/02/green-civil-war-in-germany/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




2019: The Year Of Peak Green Bullsh*t

Royale Scheinheiligkeit

Im Jahre 2019 wurde grüne Doppelzüngigkeit zum Mainstream. Harry und Meghan hatten die Absicht, ein ,Öko-Signal‘ zu senden und warnten uns vor dem Klimawandel. Gleichzeitig jedoch flogen sie in Privatjets in der Weltgeschichte umher, um in luxuriösen Villen zu wohnen. Trotz der Versuche einiger Würdenträger, das königliche Paar vor Kritik zu schützen, konnte man in Zeitungen auf der ganzen Welt lesen, dass Taten lauter sind als Worte. Was die royale Scheinheiligkeit von Harry und Meghan zeigte war, dass es der Elite-Umweltbewegung weniger darum geht, den Planeten zu retten, sondern mehr darum, den Menschen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben.

Greta und die Schulstreiks

Das einzig wirklich Neue, das im vorigen Jahr aufkam, war das Phänomen Greta Thunberg und ihre Schulstreik-Bewegung. Seit Jahren hat das Netzwerk grüner Schreihälse, bestehend aus Kampagnen-Organisationen, Unternehmen, Akademikern und UN-Agenturen, von der Mobilisierung der Jugend als eine politische Kraft phantasiert. Nachdem man Milliarden Kinder mit grüner Propaganda vollgepumpt hatte, ist ein schwedischer Klima-Avatar aufgetaucht in Gestalt einer die Schule schwänzenden Aktivistin. Es konnte kein Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Teenagers bestehen, der die emotionalen Narben trug, die ihr durch die Bewegung, die sie führen sollte, zugefügt wurden – sie war so traumatisiert durch die grüne Propaganda, dass sie nicht gesprochen, nicht gegessen und es abgelehnt hat, zur Schule zu gehen.Umweltaktivismus ist nichts weiter als ein Kult der Selbstverstümmelung.

Politische, kulturelle und religiöse Führer zogen den Schwanz ein, als sie sich von dem Kind Schimpf-Kanonaden ausgesetzt sahen. Anders als Harry und Meghan lehnte sie es ab zu fliegen. Anstatt in Privatjets herumzudüsen liehen ihr Königshäuser, Milliardäre und Superstars ihre Luxus-Segelyachten und Teslas. Um ihren eigenen Kohlenstoff-Fußabdruck gering zu halten, mussten die Besatzungen der Segelschiffe sowie ihre gesamte Entourage über den Atlantik fliegen.

Politiker und Kampagnen-Organisationen haben es wohl als nützlich erachtet, ihre politischen Ambitionen hinter dem Rücken von Kindern zu verstecken. Aber für viele Menschen ist die emotionale Manipulation leicht zu beeindruckender Gehirne unerträglich. Inzwischen ist klar geworden, dass die falschen Stories, denen viele der Kinder zum Opfer gefallen sind, kleinere Kinder erschrecken und wirklichen Schaden anrichten – Stories wie die Behauptungen, dass charismatische Geschöpfe wie Walrosse oder Eisbären vor dem Aussterben stehen oder dass die Regenwälder der Erde unmittelbar vor dem Kollaps stehen. PODCAST2019: the year the people struck backSPIKED.

Die Schulstreiks mögen sich in diesem Jahr fortsetzen, aber es wird ein Punkt kommen, an welchem Eltern zu fordern anfangen, dass Organisationen, welche die Lügen in die Welt gesetzt haben, die ihren Kindern so schweren Schaden zufügen, zur Verantwortung gezogen werden.

Extinction Rebellion

Extinction Rebellion (XR) ist vielleicht die lebende Verkörperung des grünen Bullshits. Es ist schwierig, der schon jetzt umfangreichen Kritik an XR noch etwas hinzuzufügen: Es ist eine Bewegung von bizarren, narzisstischen, anti-demokratischen, rückschrittlichen Zeloten der oberen Mittelklasse. XR hat kein besseres Weltverständnis als ihre Mit-Protestierer im Kindesalter.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://www.thegwpf.com/2019-the-year-of-peak-green-bullsht/

Übersetzt von Chris Frey EIKE