Durchbruch: Wissen­schaftler finden handfeste Beweise, dass kosmische Strahlen das Erdklima beeinflussen

Als sich die kosmische Strahlung während der letzten Polumkehr der Erde vor etwa 780.000 Jahren verstärkte, führte der Abschirm-Effekt der Bildung tiefer Wolken zu hohem Luftdruck über Sibirien. Dadurch verstärkte sich der ostasiatische Wintermonsun. Dies ist ein eindeutiger Beweis dafür, dass galaktische kosmische Strahlung Änderungen des Erdklimas bewirkt. Diese Ergebnisse erzielte ein Forschungsteam unter Leitung von Prof. Masayuki Hyodo (Research Center for Inland Seas, Kobe University). Die Studie wurde am 28. Juni in der Online-Ausgabe von Scientific Reports veröffentlicht.

Der Svensmark-Effekt ist eine Hypothese, der zufolge kosmische Strahlung die Bildung tiefer Wolken induziert und das Erdklima beeinflusst. Tests auf der Grundlage jüngerer meteorologischer Beobachtungen zeigen kurzfristig nur geringe Änderungen der Menge kosmischer Strahlung und der tiefen Wolken, was es schwierig macht, diese Hypothese zu beweisen. Während der letzten geomagnetischen Transition jedoch, als die kosmische Strahlung dramatisch zunahm, gab es gleichzeitig eine große Zunahme der Wolkenbedeckung. Dadurch war es möglich, die Auswirkung kosmischer Strahlung auf das Klima mit größerer Sensitivität zu bestimmen.

Im Loess Plateau in China, unmittelbar südlich der Wüste Gobi nahe der Grenze zur Mongolei, wurde seit 2,6 Millionen Jahren Staub aus Löss-Schichten verfrachtet – Sedimente, entstanden durch Akkumulation von windverblasenem Staub. Sie können eine Dicke bis zu 200 Metern erreichen. Falls der Wind zunimmt, werden die groben Partikel über längere Strecken verweht, außerdem werden größere Mengen verfrachtet. Gestützt auf dieses Phänomen konnte das Forschungsteam nachweisen, dass der Wintermonsun unter dem Abschirm-Effekt tiefer Wolken während des geomagnetischen Übergangs stärker wurde. Das Team untersuchte Änderungen der Partikelgröße und die Geschwindigkeit der Akkumulation der Staubschichten an zwei Stellen auf dem Loess Plateau.

An beiden Stellen fanden sie über einen Zeitraum von etwa 5000 Jahren während der geomagnetischen Umkehrung vor 780.000 Jahren Beweise für stärkere Wintermonsune: Die Partikel wurden größer und die Akkumulation erfolgte bis zu drei mal schneller. Diese starken Wintermonsune fielen mit dem Zeitraum während der geomagnetischen Umkehrung zusammen, in denen die Stärke des irdischen Magnetfeldes auf weniger als ¼ sank und die kosmische Strahlung um über 50% zunahm. Dies belegt, dass die Zunahme der kosmischen Strahlung begleitet worden war durch eine Zunahme der Bedeckung mit tiefen Wolken. Der dadurch hervorgerufene Abschirm-Effekt kühlte den Kontinent, und das sibirische Hochdruckgebiet verstärkte sich. Bezieht man weitere Phänomene während der geomagnetischen Umkehrung mit ein – also Beweise für einen Rückgang der jährlichen Mitteltemperatur um 2 bis 3°C sowie eine Zunahme der jährlichen Temperaturschwankungen – ist diese neue Entdeckung bzgl. des Wintermonsuns ein weiterer Beleg dafür, dass Klimaänderungen verursacht werden durch den Wolken-Abschirm-Effekt.

Das IPCC hat die Auswirkungen der Wolkenbedeckung auf das Klima in seinen Evaluierungen angesprochen, aber dieses Phänomen wurde in den Klima-Prophezeiungen niemals berücksichtigt wegen des unzureichenden physikalischen Verständnisses desselben“, kommentiert Prof. Hyodo. „Diese Studie bietet eine Gelegenheit, die Auswirkungen von Wolken auf das Klima noch einmal zu überdenken. Nimmt die kosmische Strahlung zu, ist das bei tiefen Wolken ebenso, und umgekehrt. Eine Klima-Erwärmung könnte also dem Gegenteil eines Abschirm-Effektes geschuldet sein. Der Abschirm-Effekt infolge kosmischer Strahlung ist bedeutsam, wenn man über die jüngste globale Erwärmung und auch über die Warmzeit des Mittelalters nachdenkt“.

Journal Reference:

  1. Yusuke Ueno, Masayuki Hyodo, Tianshui Yang, Shigehiro Katoh. Intensified East Asian winter monsoon during the last geomagnetic reversal transitionScientific Reports, 2019; 9 (1) DOI: 10.1038/s41598-019-45466-8.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://www.thegwpf.com/scientists-find-evidence-cosmic-rays-influence-earths-climate/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Temperatur­rekorde in Frank­reich: 3 Fakten, welche man nie in den Medien finden wird

[Vorbemerkung: sämtliche Temperaturangaben im Original in Grad Fahrenheit wurden hier gleich umgerechnet in Grad Celsius. Anm. d. Übers.]

Nun ist es nicht ganz ausgeschlossen, dass die menschliche Komponente zu der jüngsten Erwärmung diese Hitzewelle noch ein klein wenig verschlimmert hat, doch gibt es drei Fakten, welche die Medien regelmäßig ignorieren, wenn über solche „Rekord-Hitze“-Ereignisse berichtet wird. Falls jemand diese Fakten benennt, würden nur sehr wenige Individuen mit der Fähigkeit, selber zu denken, weiter darauf bestehen, dass unsere Treibhausgas-Emissionen einen wesentlichen Einfluss haben.

1. Rekordhohe Temperaturen treten auch ohne globale Erwärmung auf

Der mit zuverlässigen Thermometermessungen abgedeckte Zeitraum ist relativ kurz, selbst in Europa. Infolge der chaotischen Natur des Wetters ist zu erwarten, dass es von Zeit zu Zeit rekordhohe und auch rekordniedrige Temperaturen gibt – selbst ohne einen langfristigen Erwärmungstrend.

Die Frage lautet: nimmt die Anzahl rekordhoher Temperaturen mit der Zeit zu? Zumindest in den USA lautet die Antwort ,nein‘, hat doch die Anzahl der Tage mit Werten über 38°C bzw. 41°C nicht zugenommen (siehe Abbildung 5 in diesem Beitrag). Man müsste die Daten für Europa unter die Lupe nehmen, um diesen Sachverhalt dort zu ergründen.

Aber selbst wenn das der Fall sein sollte, muss man sich auf die Suche nach der Ursache machen. Der größte Teil der Erwärmung seit Ende der Kleinen Eiszeit (um das Jahr 1900) erfolgte, bevor man Treibhausgase dafür verantwortlich machen konnte. Es gibt keine Temperaturmessungen während der Mittelalterlichen Warmzeit vor etwa 1000 Jahren. Wie heiß waren die Sommer der damaligen Zeit? Niemand weiß das. Das Wetter ändert sich eben, und das führt mich zum nächsten Punkt.

2. Sommerliche Hitzewellen sind Wetter, und ungewöhnliche Kälte findet sich gewöhnlich daneben

Die jüngste exzessive Hitzewelle in Europa wurde nicht verursacht durch Sommerluft, die einfach da war und in einem Bad vom Menschen emittierten Kohlendioxids aufgekocht wurde. Verursacht wurde sie vielmehr durch einen Schwall Sahara-Luft (SAL), die aus dieser gigantischen Wüste nordwärts wehte.

Das kommt immer wieder einmal vor. Hier sind die Temperaturabweichungen im 850-hPa-Niveau (ca. 1500 m Höhe):

[*Leider wird nicht angegeben, welcher Normalwert über welchen Zeitraum hier gemeint ist. Anm. d. Übers.]

Die Sahara-Luftmasse wehte aus der Sahara über Westeuropa hinweg nordwärts, während sich gleichzeitig ein Kaltluftkörper über Osteuropa südwärts ausbreitete. Als Beweis dafür, wie groß natürliche Wettervariationen sein können, beachte man einfach die ganze Bandbreite der Abweichungen vom Normalwert nur in diesem kleinen Teil der Welt: Sie machte 25°C aus.

Die globale mittlere Temperatur-Anomalie für Juni (vom Climate Forecast System, CFSv2-Modell der NASA) an der Erdoberfläche betrug lediglich 0,3°C und hatte selbst an einem einzelnen Tag (1. Juli 2019; WeatherBell.com) einen Wert von +0,3°C).

Wird das Missverhältnis dieser beiden Zahlen deutlich? Auf Wetter bezogene Temperatur-Variationen von 25°C relativ zu einer Klima-bezogenen „Erwärmung“ von 0,3°C.

Am Boden stellte sich das Ganze so dar:

Die Bandbreite der Temperaturabweichungen vom Normalen betrug 32°C, was ebenfalls die globale „Klima“-Wärme von 0,3°C um einen Faktor 100 überstieg.

Das heißt, wenn wir von neuen Temperaturrekorden sprechen, sollten wir zunächst die ganz normalen Variationen des Wetters betrachten.

3. Die meisten Thermometer-Messungen sind teilweise vom Städtischen Wärmeinsel-Effekt beeinflusst

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass die globalen Thermometer-Aufzeichnungen übertriebene Erwärmungstrends aufweisen infolge des Wärmeinsel-Effektes UHI. Wird natürliche Vegetation durch Gebäude oder Straßenpflasterung ersetzt und treten zusätzliche Wärmequellen hervor wie Air Condition, Autos und Eiskrem-LKW, ändert sich das Mikroklima um die Messorte.

Viele von uns machen täglich diese Erfahrungen, wenn man aus der ländlicheren Umgebung zur Arbeit in Innenstädte fährt.

Man nehme als Beispiel den Miami International Airport. Dort war kürzlich ein neuer Temperatur-Wärmerekord für den Monat Mai mit 37°C aufgetreten. Das fragliche Thermometer befindet sich am westlichen Ende der südlichen Rollbahn des Flughafens im Zentrum des Metro-Komplex‘ Miami-Ft. Lauderdale. Noch vor 120 Jahren lebte fast niemand in Miami, betrug doch die Bevölkerung dort im Jahre 1896 300 Menschen.

Der UHI-Effekt ist so stark und allgegenwärtig, dass er inzwischen Eingang in das GFS-Wettervorhersage-Modell gefunden hat, und im Falle der jüngsten Hitze in Miami zeigte sich, dass es im Zentrum des Metro-Komplex‘ um Mitternacht über 5°C wärmer war als in der ländlichen Umgebung:

[Einschub des Übersetzers: Im Gebiet von Berlin (West) gab es während der achtziger Jahre {leider ist das genaue Datum nicht mehr erinnerlich} zwischen Innenstadt und Außenbezirken eine maximale Temperaturdifferenz von 14 K! In klaren Nächten, in denen die nächtliche Abkühlung in der Innenstadt viel später und schwächer erfolgte als am Stadtrand, traten während der späten Abendstunden regelmäßig Unterschiede über 10 K auf. Bis zum Eintreten der Tiefsttemperatur hatte sich die Differenz wieder etwas verringert, weil die Taubildung am Stadtrand und die dadurch freigesetzte latente Wärme einer weiteren starken Abkühlung entgegen wirkte.

Ende Einschub]

Weist ein Thermometer-Messpunkt diese Art einer unechten nächtlichen Erwärmung auf, wird man dort auch tagsüber unecht hohe Temperaturen messen (und umgekehrt).

Die sorgfältigste und umfassendste Analyse des UHI-Effektes auf die Temperaturen in den USA wurde von Anthony Watts und seinen Mitautoren durchgeführt. [Bei uns in Deutschland ist dies den gründlichen Arbeiten von Kämpfe und Kowatsch zu verdanken]. Watts et al. analysierten Hunderte von Thermometer-Messpunkten in den gesamten USA und wiesen nach, dass falls nur die am besten positionierten Thermometer berücksichtigt werden (zumeist in ländlichen Gebieten) der Erwärmungstrend in der Regel nur halb so hoch ist. Komischerweise ergab sich außerdem, dass die offiziellen, von der NOAA adjustierten Temperaturdaten (in die sowohl ländliche als auch städtische Messwerte eingehen) sogar eine noch stärkere Erwärmung zeigen als wenn man keine UHI-Adjustierungen vorgenommen hätte. Dies führte viele von uns dazu zu folgern, dass das UHI-Adjustierungs-Verfahren der NOAA ländliche Daten wie städtische Daten aussehen lässt anstatt umgekehrt, wie es der Fall sein sollte.

Wie beeinflusst das alles nun die rekordhohen Temperaturen in Frankreich? Es ist keine Frage, dass es ungewöhnlich heiß war; mir geht es lediglich darum zu ergründen, warum diese Rekorde aufgetreten waren. Ich habe schon in früheren Arbeiten nachgewiesen, dass 1) rekordhohe Temperaturen auch ohne globale Erwärmung auftreten; 2)Variationen des Wetters die primäre Ursache sind (in diesem Falle ein Vorstoß von Sahara-Luft) und jetzt 3) viele Thermometer-Messpunkte Schauplatz einer unechten Erwärmung sind.

Zu diesem dritten Punkt listet MeteoFrance hier die Temperaturrekorde jenes Ereignisses. Dabei stach mir ein Messpunkt ins Auge (Mont Aigua), weil das ein Bergobservatorium mit nur geringer Veränderung ist auf einem gut belüfteten Gipfel. Der bisherige Temperaturrekord aus dem Jahr 1923 wurde um lediglich 0,5°C übertroffen.

Einige der anderen Rekorde auf der Liste jener Website stammen ebenfalls aus dem frühen 20. Jahrhundert, was natürlich die Frage aufwirft, wie es damals so heiß hatte werden können, wenn keine anthropogenen Treibhausgase zugegen waren und auch kaum eine städtische Entwicklung.

Unter dem Strich steht, dass rekordhohe Temperaturen auf natürliche Weise auftreten, mit oder ohne Klimawandel, und unsere Fähigkeit, diese auszumachen, wurde durch eine unechte Erwärmung in den meisten Thermometerdaten kompromittiert, weil dieser unechten Erwärmung nicht angemessen Rechnung getragen worden ist.

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/07/02/record-high-temperatures-in-france-3-facts-the-media-dont-tell-you/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkung: Zum gleichen Thema hat aus hiesiger Sicht auch schon Dipl.-Met. Hans-Dieter Schmidt einen Beitrag geschrieben.




Klimawissen­schaftler manipu­lieren die Daten wieder und wieder und wieder und wieder

Auf dem Blog von Pierre Gosselin gibt es einen Beitrag von Kirye aus Japan über die Temperatur-Adjustierungen des GISS bei der NASA (hier, auf Deutsch beim EIKE hier). In der jüngsten GISS-Version V4 unterscheiden sich die vermeintlich „nicht adjustierten“ Daten von den nicht adjustierten Daten in der Vorgängerversion V3.

Tony Heller zeigt Graphiken der Versionen von NASA GISTEMP aus den Jahren 2000, 2017 und 2019. Aus diesen geht hervor, dass Gavin Schmidt und sein Team es fertig gebracht haben, die Erwärmung immer weiter hochzuschrauben, besonders im Zeitraum des unbequemen Stillstands. Den Effekt erkennt man auch in den Abbildungen 2 und 4 auf der GISS history page.

Hier in UK macht das HadCRUT4-Team genau das Gleiche. Clive Best fragt „Was ist mit dem Global Warming Hiatus?“ Die Antwort lautet, das man ihn zerschlagen hat mittels einer ganzen Reihe von Adjustierungen der Daten. HadCRUT3, zeigt so wie im Jahre 2014 veröffentlicht einen eindeutigen Stillstand ohne jede Erwärmung von 2001 bis 2013, aber die jüngsten neuen, verbesserten Daten der letzten Zeit im HadCRUT4 wurden nach oben korrigiert. Clive dachte, dass dies der Erfassung von Stationen mit unterschiedlichen Messungen geschuldet ist, fand jedoch bei Nachforschungen heraus, dass dies mitnichten der Fall ist. Die Zahlen wurden einfach so adjustiert.

Die früheren Versionen von HadCRUT4 können hier eingesehen werden. Daraus wird ersichtlich, wie der Temperaturunterschied zwischen 2013 und 2001 in nachfolgenden Versionen stetig aufwärts getrieben worden ist:

Aber der wesentliche Punkt in diesem Beitrag (das 4. Mal ,wieder‘ in der Überschrift) ist der Bericht über die jüngste Datenmanipulation, von welcher in keinem der obigen Beiträge die Rede ist. Sie stammt von John Kennedy und seinen Kollegen vom UK Met.-Office (UKMO) und wird in einer sehr langen Studie hier beschrieben. Man befasst sich darin mit den Wassertemperaturen (SSTs) und dem brandneuen Datensatz mit der Bezeichnung HadSST4 (verwirrenderweise verwendet HadCRUT4 den Datensatz HadSST3)

Hier folgt Abbildung 14 aus jener Studie. Die Achsenbeschreibung befindet sich in einem Plot weiter unten, aber die großen Merkpunkte sind 1850, 1900, 1950, 2000. In der Graphik wird die gegenwärtige Version HadSST3 verglichen mit der vorgestellten neuen Version HadSST4.

Offensichtlich brauche ich nicht zu erklären, welches die neue und welches die vorherige Version ist. Die Erwärmung wurde einfach um 0,1°C verstärkt, oder 10% insgesamt.

Abbildung 16 in jener Studie zeigt Temperaturtrends gekennzeichnet bis 2012:

Hier stehen die roten Karos für die Rohdaten und die grünen für HadSST3. Die neue Version HadSST4 ist als die schwarze Linie dargestellt, wobei die graue Schattierung die Unsicherheits-Bandbreite repräsentiert. Während der frühen Jahre des 20. Jahrhunderts passte die globale Erwärmung nicht zu der Theorie der Klimawissenschaftler einer Erwärmung durch Kohlendioxid, also wurden die Daten kurzerhand nach unten korrigiert. Aber man betrachte den Trend während des Zeitraumes des Stillstands: hier zeigen die Rohdaten buchstäblich keinerlei Trend. HadSST3 adjustierte den Trend aufwärts, um Erwärmung zu erzeugen, und in HadSST4 wurde noch einmal nach oben adjustiert, wobei die Adjustierung von zuvor in etwa verdoppelt wurde. Und das in einer Ära, in welcher die Datenqualität hervorragend sein sollte dank der Einführung des ARGO float system.

Was also geht hier vor sich? Einen Hinweis darauf gibt es in den anderen beiden Karos in blau und orange. Hierbei handelt es sich um zwei weitere Methoden, die Wassertemperatur zu messen, nämlich ERSST und COBE-SST. Da diese einen signifikant höheren Erwärmungstrend als bei HadSST3 erzeugt haben, musste das UKMO ihre Temperaturdaten ebenfalls aufwärts adjustieren, um damit mitzuhalten. Diese „reduzierte Diskrepanz zwischen Datensätzen“ ist einer der Schlüsselpunkte auf der ersten Seite der Studie.

Durch die ganze Studie zieht sich wie ein roter Faden die Darstellung von Verzerrungen in den Daten und wie diese entfernt werden. Aber die Autoren scheinen die größte Quelle von Verzerrungen zu vergessen, nämlich den Bias, der sich in ihren Köpfen abspielt.

Link: https://cliscep.com/2019/06/30/climate-scientists-fiddling-the-data-again-and-again-and-again-and-again/?

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die Welt geht einem Deep Solar Minimum entgegen

Abbildung: Tägliche Beobachtungen der Sonnenflecken seit 1. Januar 1977 den Daten des Solar Influences Data Analysis Center (SIDC) zufolge. Die dünne blaue Linie repräsentiert die tägliche Sonnenfleckenzahl, während die dunkelblaue Linie das gleitende jährliche Mittel darstellt. Die derzeitige geringe Sonnenflecken-Aktivität zeigen sich eindeutig in den geringen Werten der solaren Einstrahlung. Man vergleiche außerdem mit dem geomagnetischen AP-Index. Datenquelle: WDC-SILSO, Royal Observatory of Belgium, Brussels. Letzter dargestellter Tag: 31. Mai 2019. (Quelle: climate4you.com/)

Tatsächlich deutet alles darauf hin, dass das bevorstehende solare Minimum sogar noch ruhiger werden könnte als das Vorige, welches das tiefste Minimum in fast einem Jahrhundert war. Außerdem gibt es derzeit Prognosen, dass der nächste Sonnenzyklus Nr. 25 der schwächste Zyklus seit über 200 Jahren sein wird. Der gegenwärtige Zyklus Nr. 24 war der schwächste Zyklus mit den wenigsten Sonnenflecken, welcher im Februar 1906 seinen Höhepunkt erreichte. Der Zyklus Nr. 24 setzt den jüngsten Trend sich abschwächender solarer Zyklen fort, der mit Zyklus Nr. 21 mit seinem Höhepunkt um das Jahr 1980 begonnen hatte, und falls die jüngsten Prognose korrekt sind, wird sich das ein weiteres Jahrzehnt fortsetzen.

Deep Solar Minimum

Die Sonne ist wieder einmal fleckenfrei, und während des Zyklus‘ Nr. 24 gab es bereits vier mal Serien von 30 aufeinanderfolgenden Tagen ohne Sonnenflecken. Letztmalig war das während der 1910er Jahre der Fall. Derzeit treten wir in die nächste Phase eines solaren Minimums ein, und es gibt viele Anzeichen dafür, dass es tiefer und länger denn je seit über ein Jahrhundert sein wird. Ein solares Minimum ist eine irgendwie nicht verstandene Phase eines Sonnenzyklus‘, und das bleibt nicht ohne Konsequenzen.

Eine der natürlichen Auswirkungen abnehmender Sonnenaktivität ist die Abschwächung des Sonnenwindes und des Magnetfeldes. Dies wiederum gestattet, dass mehr und mehr kosmische Strahlung in das Sonnensystem eindringen kann. Galaktische kosmische Strahlung besteht aus hoch energetischen Partikeln von außerhalb unseres Sonnensystems, und sie kann die Erdatmosphäre beeinflussen. Die erste Verteidigungslinie gegen diese Strahlung bilden das solare Magnetfeld und der Sonnenwind, die in Kombination einen ,Schild‘ aufbauen, welcher die kosmische Strahlung abblockt. Diese Schildwirkung ist während solarer Maxima am stärksten und während solarer Minima am schwächsten. Die Intensität kosmischer Strahlung variiert global um etwa 15% über einen Sonnenzyklus infolge von Änderungen der Stärke des Sonnenwindes, der ein schwaches magnetisches Feld in die Heliosphäre trägt.

Zusätzlich zum Einfluss auf kosmische Strahlung durch die Abschwächung des solaren Magnetfeldes öffnen sich in der Sonnenatmosphäre Löcher. Austretende Ströme Sonnenwindes treffen auf das Magnetfeld der Erde, was zu Nordlichtern führt selbst ohne Flares und Sonnenflecken. Einige Beobachter glauben, dass Nordlichter während solarer Minima anders gefärbt sind, nämlich mehr rosa als während anderer Phasen des Sonnenzyklus‘.

Und schließlich neigen Leuchtende Nachtwolken dazu, während eines solaren Minimums vorherrschender zu sein, begünstigt diese Periode doch das Anlagern von Wassermolekülen um Meteoritenstaub hoch über der Erdoberfläche. Dadurch bilden sich Eiskristall-Wolken, welche elektrisch blau aufleuchten, wenn sie von Sonnenlicht in großer Höhe getroffen werden. Extreme ultraviolette Strahlung (EUV) kann jene Wassermoleküle zerstören, bevor sie gefrieren. Weniger EUV während solarer Minima kann daher mehr Leuchtende Nachtwolken erzeugen. Da wir nun vermutlich in das tiefste solare Minimum des vorigen Jahrhunderts eintreten, liegt die extreme UV-Strahlung von der Sonne auf dem niedrigsten Niveau seit Jahrzehnten – ein Defizit, das direkt zur Bildung mehr Leuchtender Nachtwolken beitragen kann. Zufälligerweise begann die Saison 2019 für Leuchtende Nachtwolken Ende Mai, gerade als die Sonne am Beginn einer Periode nachhaltiger Fleckenlosigkeit stand – inzwischen über 30 Tage lang [bei Redaktionsschluss dieses Beitrags. Anm. d. Übers.] Weitere Informationen über den Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und Leuchtenden Nachtwolken finden sich hier.

Der Sonnenzyklus Nr. 25

Der allerjüngsten Prognose bzgl. des nächsten Sonnenzyklus‘ (Nr. 25) zufolge wird dieser noch schwächer ausfallen als der gerade zu Ende gehende Zyklus Nr. 24 und außerdem der Schwächste der letzten 200 Jahre sein. Es muss aber erwähnt werden, dass die Prognose von Sonnenzyklen ziemlich schwierig ist, und früheren Prognosen zufolge sollte der nächste Zyklus von ähnlicher Größenordnung wie der Zyklus Nr. 24 sein. Allerdings haben jüngste Forschungen offenbar eine zuverlässigere Methode der Prognose von Weltraumwetter ergeben. Das Maximum dieses nächsten Zyklus‘ – gemessen an den Sonnenfleckenzahlen – könnte um 30% bis 50% niedriger liegen als beim letzten Zyklus Nr. 24. Die Ergebnisse dieses neuen Prognoseverfahrens zeigen, dass der nächste Sonnenzyklus im Jahre 2020 beginnen und im Jahre 2025 sein Maximum erreichen wird.

Diese neue Prognose beruht auf der Arbeit eines Teams unter der Leitung von Irina Kitiashvili vom Bay Area Environmental Research Institute am Research Center der NASA in Silicon Valley. Mit den Daten, die seit 1976 von den Weltraummissionen des Solar and Heliospheric Observatory und des Solar Dynamics Observatory aufgezeichnet worden waren, konnten die Forscher eine Prognose erstellen mittels direkter Beobachtung des solaren Magnetfeldes anstatt lediglich der einfachen Zählung von Sonnenflecken. Letztere gestattet lediglich eine grobe Abschätzung der innersolaren Vorgänge. Weil es ein relativ neues Verfahren ist, gibt es nur Daten von vier vollständigen Zyklen, aber mittels der Kombination von drei Quellen von Sonnenbeobachtungen mit Schätzungen der inneren Aktivität der Sonne konnte das Team im Jahre 2008 eine Prognose erstellen, die gut zu der beobachteten Aktivität der folgenden 11 Jahre passte.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://www.thegwpf.com/world-entering-a-deep-solar-minimum/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Klimawandel – die gar nicht so versteckte Agenda totalitärer Kontrolle

Im Moment feiert diese Doktrin Triumphe, trotz der zunehmenden Opposition abweichender Wissenschaftler und Anderer, die sich zunehmend der immensen ökonomischen Gefahr dieser Doktrin bewusst werden. Aber die einfache Reflektion der Themen um Klimawandel und die Empörung über denselben sind nicht alles.

Die Lage im US-Bundesstaat Washington dreht sich wirklich nicht um Umweltpolitik per se, sondern um die Einvernahme eines großen Teils der Vorstellungen in der Öffentlichkeit seitens manipulativer Eliten, um diese an der Macht zu halten. Eine anti-industrielle Bewegung, welche die Früchte der industriellen Revolution zerschlagen will, übernimmt die Kontrolle der westlichen Welt – im Namen der Erlösung des Planeten und mittels einer nicht sehr versteckten Agenda totalitärer Kontrolle. Die Doktrin ist antidemokratisch, wenn nicht sogar selbstmörderisch.

Gegenwärtig erscheint die Taktik der Republikaner in Oregon wie ein Witz. Aber man beachte, dass öffentliche Unterstützer der Republikaner in Gestalt einer bewaffneten Miliz den Weg in die Zukunft weisen. Es ist inhärent, dass ein anti-industrielles und anti-ökonomisches Programm, wie es die Grünen fordern, immer mehr verzweifelte Verlierer hervorbringen wird.

Es hieß, dass Gesellschaft kein Selbstmord-Pakt ist. Einer Politik dieser Art muss mit allen Mitteln Widerstand geleistet werden. Die streikenden Republikaner argumentieren, dass die gegenwärtigen Strukturen der Regierung belastet werden. Die Möglichkeiten der Verlierer, in einem politischen Kampf den Erfolg der Gewinner auszuhalten, nehmen zu.

Unglücklicherweise scheint es unwahrscheinlich, dass der Widerstand schnell genug zunehmen wird, um eine grüne Diktatur des derzeitigen Musters zu verhindern. Große Teile der Regierung und im Wesentlichen sämtliche Medien sind fest in der Hand der Grünen. Die Propaganda trommelt ununterbrochen, und die formale Macht der Opposition wird geschwächt.

Es ist wahrscheinlich, dass die USA und der Westen allgemein dieser inzwischen so groß gewordenen Bedrohung unterliegen. Aber dennoch gibt es eine Hoffnung eines deux ex machina, welche den Tag rettet. Wir wissen alle, dass wir angesichts des Grand Solar Minimum am Rande der nächsten Kaltzeit stehen, geht doch Jenes einer solchen Kaltzeit voran. Lange bevor man einräumen muss, dass eine neue Eiszeit begonnen hat, wird das sich ändernde Klima die Landwirtschaft beeinträchtigen und die globale Erwärmung als Lüge überführen.

Wir können nur hoffen, dass die gegenwärtigen Schäden in der Landwirtschaft, hervorgerufen durch globale Abkühlung, ausreichen werden, um eine allgemeine Krise auszulösen. Ein niederschlagsreicher Winter, gefolgt von einem kühlen Sommer und frühen Frösten wären Ereignisse, die verheerende Auswirkungen auf die Landwirtschaft der Nordhemisphäre nach sich zögen. Der Schaden für das Narrativ der globalen Erwärmung, ausgelöst durch sinkende Temperaturen und dem dadurch einsetzenden Beginn großer ökonomischer Krisen könnten ein harter Schlag gegen die Grüne Bewegung sein und erweitert auch gegen die Glaubwürdigkeit und Autorität der Neuen Linken. Die Wirtschaft ist schon jetzt schwer belastet durch exzessive Schulden, Handelskriege, politische Spannungen und allgemein durch ein Scheitern effektiver Investitionen in neue Kraftwerke und Infrastruktur in den USA. Dieser gar nicht mehr so dünne Strohhalm könnte dem Elefanten das Genick brechen.

Entweder mit demokratischen Mitteln oder durch Aktivitäten lokaler Milizen, denen zunehmend öffentliche Unterstützung für die Zerschlagung der Grünen Bewegung zuteil wird, könnte es mitten im Chaos tatsächlich dazu kommen. All jene, die den Wert des industriellen Zeitalters wiederzubeleben wünschen, sollten sich bereit machen. Die Natur selbst könnte uns die Gelegenheit geben, eine schändliche Doktrin auszulöschen – eine Doktrin, welche einen vollständigen Sieg zu erringen die Gesellschaft fast schon zugelassen hat.

Link: https://www.iceagenow.info/climate-change-the-not-so-hidden-agenda-of-totalitarian-control/

Übersetzt von Chris Frey EIKE