China und Indien lehnen Erneuerbare als Ersatz für Kohle ab

China und Indien sind die beiden bevölkerungsreichsten Länder der Welt. Mit Stand im Jahre 2018 lebten in China fast 1,4 Milliarden Menschen. Diese Zahl soll Projektionen zufolge bis zum Jahr 2045 auf 1,5 Milliarden wachsen. In Indien lebten 2018 etwa 1,3 Milliarden Menschen, dort werden bis 2045 1,7 Milliarden Menschen erwartet.

Obwohl China mehr für saubere Energie [?] aufgewendet hat als jedes andere Land und nach Kräften auf die Erdgas-Verbrennung umsteigt, um dem Smog-Problem zu begegnen, pumpt das Land nach wie vor Geld in die Kohlestrom-Erzeugung, sowohl bei sich als auch auswärts.

Bloomberg berichtet, dass China genug Kohlekraftwerke in der Hinterhand hat, um die gesamte Kapazität der EU zu erreichen. Es sorgt global für weitere Expansion von Kohleenergie und brüskiert die Bewegung gegen diesen fossilen Treibstoff.

Gegenwärtig befindet sich mit 5884 Kohlekraftwerken die Hälfte aller dieser Kraftwerke weltweit (10.210) in China und Indien. Die Anzahl der zumeist armen Menschen beträgt etwa 2,7 Milliarden. Zusammen errichten sie derzeit 634 neue Kohlekraftwerke. Sie stecken ihr Geld und ihre Unterstützung in ihre am vielfältigsten zur Verfügung stehende Energiequelle – Kohle.

Gegenwärtig sind 2 von 7 Menschen auf unserem Planeten Chinesen oder Inder. Beide Länder sind unabdingbar auf Energie angewiesen und lehnen Erneuerbare als Ersatz für Kohlekraftwerke ab. Sie folgen nicht den gescheiterten Klimazielen Deutschlands (hier), was ein Weckruf für alle anderen Regierungen der Welt sein sollte. Deutschlands Besessenheit mit der unberechenbaren Wind- und Solarenergie hat zu Energiepreisen geführt, die jetzt die höchsten in Europa, wenn nicht in der ganzen Welt sind – für jene Deutschen, die glücklich genug sind, noch am Stromnetz angeschlossen zu sein.

Die Art und Weise des Energieverbrauchs dieser beiden Länder ist offensichtlich von großer Bedeutung für das Emissionsniveau der Welt, ist doch Kohle die schmutzigste [?] Form skalierbarer, bezahlbarer und üppig zur Verfügung stehender Energie, welche Milliarden Menschen in den Entwicklungsländern zur Verfügung steht. Die IEA belegt, dass CO2-Emissionen im Jahre 2019 außerhalb fortgeschrittener Ökonomien (wie China und Indien) zunehmen.

China folgt nicht diesem „Green New Deal“. Der chinesische Präsident Xi Jingping hat den Übergang seines Landes zu sauberem und Kohlenstoff-freiem Strom hinaus posaunt, aber die Fakten belegen eine ganz andere Energie-Realität. China verbraucht etwa die Hälfte der weltweit verbrauchten Kohle.

Tom Steyer, der gleiche Mann, der eine nationale Klima-Krise ausgerufen haben will und die Industrie fossiler Treibstoffe in Amerika vernichten will, ist eben der gleiche, der mit seinen Milliarden Kohlekraftwerke auf der ganzen Welt finanziert. Seit über 15 Jahren pumpte sein Fonds Farallon Capital Management hunderte Millionen Dollar in Unternehmen, welche Kohleminen und Kohlekraftwerke betreiben (hier), von Indonesien bis nach China, wobei einige der größten Kohlekraftwerke in Indien für Dekaden der Kohlenstoff- „Verschmutzung“ stehen.

Erschreckend: Die USA könnten sich buchstäblich von allen Energiequellen abkoppeln, aber die globalen Emissionen würden einer Anhörung im Kongress im Jahre 2017 zufolge immer noch steigen. Ökonomie, Militär und Regierung der gesamten USA könnten verschwinden, und die globale Verschmutzung sowie Lungenkrankheiten würden immer noch steigen. Der Grund hierfür: „eine der größten Verursacher von Kohlendioxid-Emissionen sind die Entwicklungsländer“. Man denke an China, Indien und Afrika.

China und Indien stellen sich selbst an das entgegen gesetzte Ende des Energie-Spektrums, indem sie damit fortfahren, Jahr für Jahr Kohle, Öl und Erdgas aus anderen Ländern importieren. Diese Länder werden zumeist autoritär regiert und kümmern sich nicht die Spur um Emissionen. Dazu gehören Länder wie Saudi-Arabien, Russland, Iran, Venezuela, Irak, Nigeria, Angola und Algerien.

Mit ihrem Energiehunger werden China und Indien ihre Macht im 21. Jahrhundert ausbauen. Beide Länder akzeptieren nicht die Bedrohung der globalen Erwärmung oder auch nur eine absichtliche Behinderung ihres Wachstums. Beide Regierungen und deren Ökonomien verfügen über Militär und Milliarden Menschen mit mächtigem Energiehunger.

Sowohl China als auch Indien betrachten Energie als eine unmoralische Machtquelle, die gebraucht wird, um Überleben und Vorankommen in diesem Jahrhundert sicherzustellen. Der Rest der Welt sollte dem sorgfältige Beachtung schenken.

Autor: Ronald Stein is an engineer who, drawing upon 25 years of project management and business development experience, launched PTS Advance in 1995. He is an author, engineer, and energy expert who writes frequently on issues of energy and economics

Link: https://www.cfact.org/2020/02/20/china-and-india-rejecting-renewables-for-coal-fired-futures/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Endlich wird Deutsch­lands industrielle Mobil-Zukunfts­technik wissen­schaftlich-präzise erforscht

Zukunft voranbringen

Herr Altmaier sitzt immer auf den Posten, für die seine Chefin jemanden benötigt, der mit Sicherheit niemals einen eigenen, schon gar nie einen abweichenden Gedanken von sich gibt (dafür in Talkshows auch beliebig oft, stoisch gelassen den „Watschenmann“ spielt, ohne eine Spur von Abnutzungserscheinung zu zeigen). Und deshalb ist er Wirtschaftsminister in Zeiten, da das deutsche Export-Erfolgssystem rigoros umgebaut werden muss.

Schließlich gilt es, bedingungs- und alternativlos die Forderungen der GRÜNEN, FfF, FamiliesfF, Instinktion Rebellion, Greenpeace, WWF, BUND und und und umzusetzen, denen die Beibehaltung des bisher Bewährten überhaupt nicht gefällt. Weil diese vehement und „freitagshüpfend“ den rigorosen Abriss von allem fordern, was böses CO2 emittiert, hat Minister Altmaier pflichtschuldig ein Dokument vorgelegt, in dem für diese Zukunft die genauen Lösungen stehen, genannt:
[3] „Industriestrategie 2030

In dieser (An)Sammlung von Wünschen und vor allem staatlichen Subventionen lässt sich nachlesen, wie der DDR2.0 planungsgenau das gelingen wird, was der ersten und allen sonstigen sozialistischen Regierungen noch versagt war. Und ein wichtiger Teil dieser Strategie ist darin auch das Wenden des Verkehrs:
[3] Mobilität der Zukunft voranbringen
Deutschland und Europa stehen vor einem tiefgreifenden Wandel der Mobilität . Radikale Technologiesprünge mit neuen Antriebsformen und alternativen Kraftstoffen gepaart mit einem veränderten Verbraucherverhalten sorgen für einen tiefgreifenden Wandel über die Grenzen der bestehenden Branchen hinweg …
… Die Entwicklung neuer, innovativer Antriebstechnologien bei allen Verkehrsträgern steht im Zentrum der Mobilitätspolitik des BMWi .
Im Bereich Luftfahrt schlägt das BMWi im Luftfahrtforschungsprogramm vor, zusätzliche Mittel für die Förderlinie des hybridelektrischen Fliegens über einen Zeitraum von sechs Jahren bereitzustellen .
… Der Wandel wird die Mobilität zukünftig nicht nur individueller, vielfältiger und dienstleistungsorientierter, sondern auch klimafreundlicher werden lassen .
Eine erfolgreiche technologische Transformation eröffnet dem Wirtschafts­, Innovations­ und Beschäftigungsstandort Deutschland vielfältige Chancen . So kann Deutschland seine Stellung als innovativer Leitanbieter und Leitmarkt für klimafreundliche Technologien ausbauen. Mit diesen Technologien kann die Industrie einen wichtigen Beitrag für weltweiten Klimaschutz liefern und zugleich Deutschlands Exportkraft als Spitzentechnologieland stärken .

Wenn der Staat Geld ausgibt, muss sichergestellt sein, dass es ausschließlich sinnvoll und zweckdienlich eingesetzt wird. Deshalb wird eingeführt, was sich schon in allen sozialistischen Ländern bewährt hat: Staatliche Gremien und Kommissionen mit Spitzenkräften werden aufgebaut zum Lenken, Kontrollen und Monitoren der Erfolge, regelmäßige (Hof-)Berichterstattung inclusive, selbstverständlich auch das Füllen vieler denzentraler- und zentraler Datenbanken:
[3] Das BMWi wird die Umsetzung der Maßnahmen und deren Fortschritte überwachen und bei Bedarf passgenau nachsteuern
… Zukünftig wird das BMWi in regelmäßigen Abständen eine Bewertung der industriellen Entwicklung und industriepolitischer Maßnahmen sowie auch besonderer Herausforderungen, zum Beispiel durch Carbon­LeakageGefahren, einholen . Zu diesem Zweck wird eine unabhängige Monitoring­Gruppe aus Vertretern von Wirtschaftswissenschaft, Industrie und Arbeitnehmerorganisationen eingerichtet . Ein Monitoring­Prozess analog der Monitoring­Kommission Energiewende ist denkbar .

Konzentration auf Vielversprechendes: Das Fahrrad

Aus historischer Zeit weiß man, dass im fernen China oft die Basis bahnbrechender Erfindungen entstand, welche nur darauf warteten, vom Westen übernommen und weiter entwickelt zu werden. Man denke an das Schießpulver, Porzellan und die Seide.
Nun scheint dort wieder eine solche, epochale Erfindung zu schlummern und auf die Weiterentwicklung im Westen zu warten.

Es geht um das Fahrrad, welches in China eine schier unvorstellbare Blütezeit als sprichwörtliches Massen-Fortbewegungsmittel erlebte, dort aber verkannt und entgegen dem Klima-Zwang durch das Auto abgelöst wurde.
Sicher ahnen die Chinesen nicht, welchen Klima-geschichtlichen Fehler sie damit machen. Aber Deutschland weiß es.

Und deshalb macht unsere Politik alles, um aus diesem dort so verkanntem Pflänzchen zukunftswichtiger Mobilität einen zukünftigen High-End-Exportartikel zu generieren.

So etwas gelingt aber nur, wenn man alles darüber besser weiß. Und das wurde nun in die Wege geleitet. Endlich wird das Fahrrad mit der gewohnt deutschen Gründlichkeit erforscht und von Professoren streng wissenschaftlich optimiert:
[2] Drei hessische Hochschulen können nun Professuren für Radverkehr einrichten.
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) übergab am Donnerstag die Förderbescheide an die Hochschule Rhein Main (Wiesbaden), die Universität Kassel und die Frankfurt University of Applied Sciences (UAS). „Dass allein drei der bundesweit sieben Lehrstühle nach Hessen kommen, zeigt unsere führende Position auf dem Weg in eine so klimafreundliche wie leistungsfähige Mobilität“, erklärten Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne) und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). Die Stiftungsprofessuren sind Teil des nationalen Radverkehrsplans 2020 …
„Wir erwarten uns bundesweit wahrnehmbare Forschungsbeiträge, die die Verkehrswende voranbringen werden“, sagte Kassels Uni-Präsident Reiner Finkeldey. Der Entwurf von sicheren und komfortablen Radverkehrsanlagen sei bislang an deutschen Hochschulen nur selten vermittelt worden, erklärte Volker Blees, Fachgruppe Mobilitätsmanagement der Hochschule Rhein Main …

Gegenüber den zum Beispiel 185 Genderprofessuren in Deutschland (Stand Ende 2018 [4]) ist das noch nicht viel, nicht einmal der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein. Aber man hat damit angefangen, dem vorbauen was in der Pharmazie eingetroffen ist. Dafür gab es 2015 mit 193 Professorenstellen [5] kaum mehr als für das gesellschaftlich wichtigere Gendern.

Das Ergebnis ist bekannt: In Deutschland fehlen wichtige Arzneimittel, weil es viele nicht mehr produziert. Wollte man auch so, denn für Arzneimittel werden oft Genmanipulationen eingesetzt und das ist nicht weniger des Teufels als CO2. Bezieht man sie aus dem Ausland, lässt sich das eher verschmerzen, denn Deutschland bleibt ja trotzdem genfrei … Zudem ist Chemie fast so etwas Schlimmes wie Atom und hat eine Assoziation zu Ackergift und Insektensterben, kurzum: Niemand will es im nachhaltigen und enkelbewusstem Deutschland mehr sehen.

Viel moderner, sicher Gentechnik-frei und mindestens genau so wichtig, da es der Gesellschaft insgesamt nützt, ist dagegen die Genderforschung. Dank dieser Präferierung wurde Deutschland eines der wenigen Länder, die wissen, wie man gendergerechte Klos baut. Es erfordert nämlich ein geradezu extremes Spezialwissen, bei der berühmten Örtlichkeit allen 18 Basis-Geschlechtervarianten, welche sich ja noch in viele Untervarianten aufsplittern [6] wirklich gerecht zu werden, so dass sich alle auf ihrem „Örtchen“ vollumfänglich verstanden, pudelwohl und eben nicht diskriminiert fühlen.
Ist dieser Bedarf weltweit erst einmal erkannt, wird dieses Wissen bestimmt als Exportschlager in Gold aufgewogen.

Und so, wie Deutschland wohl die meisten Gender-Studien publiziert und damit auf diesem Gebiet eine neue, wissenschaftliche Vormachtstellung erreicht (rein persönliche Meinung des Autors, da google bei dieser Fragestellung vollkommen versagt), wird es weltweit bald auch die meisten Fahrräder, Fahrrad-Schnellstraßen-Baupläne und Fahrrad-Parkhäuser errichten und rund um den Globus exportieren.
Die heute für die Zerschlagung der konventionellen Autoindustrie freitagshüpfenden Kinder und die denen zustimmenden CEO`s der Autobauer werden diese also bald gar nicht mehr vermissen, denn unsere zukunftsweisenden Politiker haben die geforderte Zukunft in die Wege geleitet:
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) „… zeigt unsere führende Position auf dem Weg in eine so klimafreundliche wie leistungsfähige Mobilität“ …

Entsetzt ist der Autor allerdings über Bayern, in dem er seinen Wohnsitz hat. Dieses Bundesland will Vorreiter sein. Dabei hatte es Anfang 2017 lediglich 7 Genderprofessuren vorzuweisen. Zum Vergleich: Berlin 36, NRW 63, Baden-Württemberg: 13 und zum Fahrrad hat es bis heute noch keine. Trotzdem behauptet die regierende CSU, wie ernst es ihr damit wäre:
CSU, Juni 2018: Gezielte und intelligente Weiterentwicklung der Mobilität Positionspapier des Arbeitskreises Umweltsicherung und Landesentwicklung (AKU) und der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) der CSU Bayern
Der Strukturwandel hin zu einer nachhaltigen Mobilität ist im Zuge des Klimaschutzes und vor dem Hintergrund unserer Verantwortung für den Erhalt der natürlichen Ressourcen und Lebensräume unerlässlich. Gleichzeitig gehört mobil zu sein zu den signifikanten Errungenschaften unserer modernen Gesellschaft … Wir brauchen eine gezielte und intelligente Weiterentwicklung …
Radverkehr attraktiver gestalten
Radverkehr ist nicht nur Sport und Freizeitspaß, sondern ein bedeutendes Verkehrsmittel … Für eine verstärkte Nutzung müssen Radwegenetzverbindungen ausgeweitet werden und mehr Fahrradstellplätze geschaffen werden. Gleichzeitig fordern wir mehr Werbung für die Nutzung von Fahrrädern …

Liest man die mittlerweile inflationär erscheinenden Strategiepapiere, stellt man fest, dass darin das Wort „intelligent“ massenhaft zu finden ist. Anscheinend gab es „die Intelligenz“, oder „intelligentes Vorgehen“ bisher gar nicht wirklich und wurde erst jetzt dank dem Freitagshüpfen, welches die Köpfe frei schüttelt, erfunden.
Diese neue „Intelligenz“ kreist wie das Corona-Virus herum. Zur Debatte im Europaparlament lädt man extra eine 17-jährige ein, um sich das eigene Konzept „in der Luft zerreißen“ zu lassen [7]. Warum legen die Parlamentarier solchen Wert darauf, sich von einer Pubertierenden vorführen zu lassen, wie blöde sie selbst seien und publizieren es als staatsmännische Tat?
Doch diese sind wohl der festen Überzeugung, so würde man „intelligenter“.

Quellen

[1] Achgut 10.02.2020: Das Radfahren ist ein Meister aus Deutschland

[2] FRANKFURTER RUNDSCHAU 06.02.2020: Geld für hessische Radprofessuren steht bereit

[3] Bundesministerium für Wirtschaft und Industrie: Industriestrategie 2030

[4] Deutscher Bundestag wissenschaftlicher Dienst 17.01.2018: WD 8 – 3000 – 007/18 Genderprofessuren an Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland

[5] Welt 15.03.2015: Hurra! Viele neue Jobs durch Gender-Terror

[6] Bild 04.03.2029: Männlich, weiblich, divers Wie viele Geschlechter
gibt es eigentlich?

[7] Kölner Stadtanzeiger 04.03.2020: Greta Thunberg zerreißt von der Leyens Klimagesetz in der Luft




Verwehte Millionen

Als hätten sich die Tiefdruckgebiete draußen auf dem Atlantik abgesprochen, zogen sie in diesem milden Februar als Sabine oder Julia nacheinander über unseren Kontinent. Sie hinterließen Sachschäden, leider auch Tote und Verletzte. Logische Folge war auch eine sehr hohe Windstromproduktion in Deutschland, dem Land mit der höchsten Windraddichte der Welt. Korrekt werden im Spiegel Zahlen genannt, ohne die Folgen auch nur ansatzweise zu erwähnen. Gemäß den Gepflogenheiten des deutschen Energiewendeerfolgsjournalismus werden produzierte Ökostrommengen als Rekorde vermeldet, so als sei das Fortschritt oder Meilenstein auf dem Weg zum seligmachenden Hundertprozent-Energiewendeziel.

In Wahrheit legen die Zahlen das Dilemma des Irrwegs der deutschen Energiewende offen. Der so produzierte Strom musste zu großen Teilen ins Ausland verschenkt und sogar entsorgt werden in dem Sinne, dass den Beschenkten noch Geld dazugegeben wurde, weil sie zu dieser Zeit gar nichts geschenkt haben wollten. Mit der Erscheinung der negativen Strompreise leben wir schon seit einigen Jahren, aber diese Form der Perversion von Marktwirtschaft hat inzwischen Ausmaße angenommen, die einfach irrational sind.

Hier die Entwicklung der Stundensalden mit negativen Börsenpreisen der vergangenen zehn Jahre:

Der kumulierte Schaden, den dadurch die deutschen Stromverbraucher tragen müssen, beläuft sich in den Wochen vom 1. bis zum 25. Februar 2020 auf fast 350 Millionen Euro:

Der „EEX-Wert“ stellt den Wert an der Strombörse dar.

Irgendwann sollte den Energiewendern dämmern, dass die Entwicklung in diese Richtung nicht zielführend sein kann. Vor zwanzig Jahren konnte man problemlos mit dem Einspeisevorrang der Erneuerbaren leben, heute ist diese Regelung im EEG, wie das Gesetz insgesamt, völlig kontraproduktiv – selbst im Sinne der beabsichtigten Energiewende. Vierzig Prozent Ökostrom im Jahresdurchschnitt bedeuten in Echtzeit eine schwankende Einspeisung zwischen zehn und siebzig Prozent.

Dem Jahresdurchschnitt von vierzig Prozent stehen genau Null Prozent Systemverantwortung gegenüber. Wie will man auf diese Weise „Hundert-Prozent-Erneuerbar“ erreichen?

Offenbar unbeachtet bleibt der Effekt, dass durch die Möglichkeit des bezahlten Strombezugs Energieverschwendung angereizt wird. Wenn Geld dafür bezahlt wird, Verbrauch zu organisieren, egal ob sinnvoll oder nicht, dann wird man im Ausland dafür sorgen, Strom zu verbrauchen. Leerlaufende Maschinen, Elektroheizungen, deren Wärme in die Umgebung entlassen wird, Pumpen über Kurzschlüsse oder Ähnliches. Damit kann in den Nachbarländern das Geld generiert werden, das deutsche Stromkunden berappen müssen. Wir haben es hier mit einer besonderen Form des wirtschaftlichen wie auch des ökologischen Unfugs zu tun.

Der finanzielle Saldo des gesamten Stromaußenhandels ist dadurch gekennzeichnet,

dass unser Export überwiegend zu niedrigen oder sogar negativen Preisen erfolgt, während Importstrom in sonnen- und windarmen Zeiten zu normalen oder hohen Preisen realisiert wird. Unseren Nachbarn ist das Recht, hilft es doch dabei, den als Gefahr empfundenen Außenhandelsüberschuss Deutschlands zu senken. Zahlen müssen es die deutschen Verbraucher. Insgesamt überschreiten die Mengen des deutschen Stromexports noch deutlich die Importe, spätestens ab 2022/23 wird sich dies gravierend ändern.

Auf einen windigen Winter wird auch wieder einmal ein trockener, windarmer Sommer folgen. Künftig werden wir dann von Importen abhängig sein. Fünf Voraussagen lassen sich heute ohne großes Risiko tätigen:

  • Es wird teurer.

  • Die Versorgungssicherheit wird sinken.

  • Die CO2-Emissionen sinken nicht oder nur unwesentlich.

  • Diesen Weg der Energiewende beschreitet außer uns niemand und das wird auch so bleiben. Es ist unser Verdienst, als schlechtes Beispiel andere vor diesem Irrweg zu bewahren.

  • Die Energiewende in dieser Form wird scheitern.

Wann eine Regierung die Kraft aufbringen wird, mit dem inzwischen völlig kontraproduktiven EEG zu brechen und einen Weg rationaler Energiepolitik einzuschlagen, ist völlig offen. Kurz- und mittelfristig sieht es nicht danach aus.

Die Gesellschaftsklempner, die der postindustriellen Gesellschaft huldigen, die „Kohlrabi-Apostel und Philosophen der Brotrinde“ (Wolf Schneider) sind in unserer Gesellschaft auf gutem Weg.




Auflösung des Komplexes einer vom Menschen verursachten globalen Erwärmung in Schall und Rauch

Das Sonnenlicht, welches die Erde an nur einem einzigen Tag erreicht, ist so gigantisch, dass der gesamte Energieverbrauch daneben fast nicht wahrnehmbar ist. Die tatsächlichen Zahlen sind ziemlich unglaublich und werden niemals diskutiert, weil sich dann das gesamte Paket einer anthropogenen globalen Erwärmung in Schall und Rauch auflösen würde.

Was einem niemals gesagt wird ist, dass der Energiezufluss von der Sonne alles, was der Mensch tut, weit in den Schatten stellt. Nur 2 Minuten Sonnenschein, der auf die Erde trifft, ist größer als die gesamte, vom Menschen innerhalb eines Jahres erzeugte Energie. Welchen Winzlings-Anteil an Energie der Mensch auch immer der Wärmebilanzgleichung hinzufügt, ist unbedeutend und nicht einmal messbar.

Falls die Sonne Schluckauf bekommt, würden wir zu Tode erfrieren. Das Leben auf der Erde wird durch Sonnenlicht erhalten, und falls wir das Sonnenlicht blockieren, etwa in einem nuklearen Winter oder durch Kondensstreifen, führen wir uns selbst in den Untergang. Verrückte wie Bill Gates, welche den Sonnenschein fernhalten wollen, können unsere Spezies zum Aussterben bringen.

Ein Jahr hat 525.600 Minuten. Eine MINUTE Sonnenlicht macht die Hälfte dessen aus, was wir an Energie pro Jahr verbrauchen. Das heißt, es würde 262.800 Jahre des gegenwärtigen Verbrauchs fossiler Treibstoffe bedeuten, um mit einem Jahr Sonnenlicht gleichzuziehen. Diese abschreckende Zahl ist der Grund, warum unser Energieverbrauch bzgl. Erwärmung der Erde völlig unbedeutend ist.

Im Vergleich zur Erde ist die Sonne der totale Riese, und es ist die Energie dieses gigantischen Fusionsreaktors, welche die Temperatur der Erde kontrolliert – und nicht irgendein Spurengas in der Atmosphäre. Der CO2-Gehalt ändert nichts an der Gesamt-Wärmegleichung der Erde. Die Sonne liefert Energie, und die Erde strahlt diese in den Weltraum zurück. Was wir tun, macht bzgl. der Temperatur nicht die Spur eines Unterschieds.

Was auch immer die Ursache der Abkühlung der Erde während der letzten 50 Millionen Jahre war, sie hat sich nicht geändert. Die Menschen können den Energiezufluss der Sonne nicht ändern und auch nicht die orbitalen Milankovitch-Zyklen und die Neigung der Erdachse. Folglich hat sich die Energiegleichung des Temperaturgleichgewichtes auf der Erde nicht verändert.

Link: https://www.iceagenow.info/blowing-the-man-made-global-warming-argument-out-of-the-water/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die wirkliche Klimakrise ist nicht die globale Erwärmung, sondern globale Abkühlung – und vermutlich hat sie bereits begonnen

Einführung: Katastrophale anthropogene globale Erwärmung CADW – eine gescheiterte Hypothese

Die Panikmache um CAGW („globale Erwärmung“, „Klimawandel“, „Klimakrise“, „Klima-Notstand“) ist eine gescheiterte Hypothese und der größte wissenschaftliche Betrug aller Zeiten (hier). Der Globale-Erwärmung-Alarmismus wurde von politischen Extremisten vorangetrieben, und ihre leichtgläubigen Jünger glaubten Jahrzehnte lang daran – und das, obwohl es keinerlei stichhaltige Beweise dafür gibt, dass eine katastrophale Erwärmung in der Realität überhaupt existiert und trotz vielfältiger Belege, welche die CAGW-Hypothese falsifizieren.

Der gescheiterten CAGW-Hypothese zufolge soll ein gestiegener atmosphärischer CO2-Anteil aufgrund der Verbrennung fossiler Treibstoffe eine gefährliche Runaway-globale Erwärmung auslösen. Die einzigen vermeintlichen Beweise für diesen Betrug sind Computer-Klimamodelle, welche die gegenwärtig beobachtete leichte Erwärmung drastisch übertreiben, typischerweise um 300 bis 500 Prozent. In diese Klimamodelle gehen absichtlich exzessiv hohe geschätzte Werte der Klimasensitivität bzgl. CO2 ein, und sie sind darauf ausgelegt, falschen Alarm zu schlagen.

Die globale Erwärmung hat sich seit Mitte der 1990er Jahre verlangsamt. Also ließen die Alarmisten verlauten, dass ein gestiegener CO2-Gehalt heftigeres, chaotischeres Wetter auslösen wird. Es gibt vielfache Belege, dass auch das falsch ist (hier). Tatsächlich ist das Wetter weniger chaotisch geworden (hier).

Weitere Belege für groß angelegten Betrug sind: Der Mann’sche Hockeyschläger (MBH98 etc.), die Klimagate-E-Mails, die Verfälschung historischer Temperaturdaten und die aggressive Taktik der Klima-Extremisten.

Eindeutige Belege, dass der durch CO2 getriebene Alarmismus von globaler Erwärmung/Klimawandel eine erfundene Krise ist

Atmosphärische CO2-Konzentrationen waren in der geologischen Historie schon viel höher als heute, aber eine Runaway-globale Erwärmung ist über die Milliarden Jahre der Erdgeschichte niemals eingetreten. In geologischen Zeiten war es schon viel wärmer, und auch viel kälter als heute. Die Erde befindet sich derzeit in einer glazialen Epoche, in welcher Kilometer dicke Eisschilde große Teile des Planeten etwa 100.000 Jahre lang überzogen, jeweils unterbrochen von Interglazialen mit einer Dauer von etwa 10.000 Jahren. Die Erde befindet sich derzeit in einem solchen warmen Interglazial, aber die letzte Vereisung endete schon vor etwa 10.000 Jahren, so dass eine erneute Vereisung auf der Erde statistisch demnächst fällig ist.

Während der Mittelalterlichen Warmzeit von 900 bis 1300 lag die Temperatur viel höher als heute. Danach geriet die Menschheit in die Kleine Eiszeit von etwa 1300 bis 1850. Diese hatte viel Leiden und den Tod von Millionen zur Folge.

Die USA verfügen über einige der weltweit besten Temperaturdaten. Die höchsten Temperaturen wurden während der 1930er Jahre registriert, also deutlich bevor sich die Verbrennung fossiler Treibstoffe um das Jahr 1940 erheblich verstärkte.

Die Verbrennung fossiler Treibstoffe verstärkte sich zu Beginn des 2. Weltkriegs erheblich. Aber die globale Temperatur SANK signifikant von 1940 bis 1977. Diese eine Beobachtung ist bereits ausreichend, um die CAGW-Hypothese zu widerlegen – die globale Temperatur stieg NICHT katastrophal aufgrund eines steigenden CO2-Gehaltes.

Selbst unter der Annahme, dass die GESAMTE beobachtete globale Erwärmung dem gestiegenen atmosphärischen CO2-Gehalt zugeordnet werden kann, rechneten die folgenden beiden Studien vor, dass die MAXIMALE Klimasensitivität einer hypothetischen Verdoppelung des CO2-Gehaltes nur etwa 1°C beträgt, was viel zu gering ist, um eine gefährliche globale Erwärmung auszulösen: hier und hier.

Jene 1°C pro Verdoppelung ist nicht die mittlere, sondern die MAXIMALE Klimasensitivität, kann doch der größte Teil der beobachteten Erwärmung natürlichen Ursachen zugeordnet werden. Noch einmal: Computer-Klimamodelle des IPCC und Globale-Erwärmung-Alarmisten ziehen Werte der Klimasensitivität heran, die 3 bis 5 mal größer sind als bei 1°C pro Verdoppelung, nur um falsche Ängste bzgl. einer gefährlichen globalen Erwärmung zu wecken.

Die Beweislage ist ziemlich eindeutig: Sonnenaktivität und nicht das atmosphärische CO2 ist der primäre Treiber der Temperatur auf der Erde (hier). Im neuesten Video des Astrophysikers Willie Soon belegt er die Relation zwischen Sonne und Klima und erläutert seine Schlussfolgerungen. Es gibt eine starke Korrelation zwischen den täglichen Höchsttemperaturen und der gesamt-solaren Einstrahlung (54:51 im Video):

… in den USA (55:02):

Kanada (55:16):

und Mexiko (55:20):

Die gesamt-solare Einstrahlung liegt derzeit nahe 1360 W/m² und ist damit von ähnlicher Größenordnung wie während der sehr kalten Perioden um die Jahre 1700 und 1800. Die atmosphärischen Temperaturen dürften also in naher Zukunft sinken – wenn dies nicht bereits im Gange ist.

Quelle. Zu beachten: 1360 ist gleich Null gesetzt.

Wir wissen, dass sich die Sonne am Ende des Zyklus‘ 24 (SC24) befindet, dem schwächsten Zyklus seit dem Dalton-Minimum (um das Jahr 1800), und auch vom SC25 wird erwartet, dass er sehr schwach ausfällt. Wir wissen außerdem, dass sowohl das Dalton-Minimum als auch das Maunder Minimum (~1650 bis ~1700) sehr kalte Perioden waren mit erheblichen Leiden für die Bevölkerung.

Die globale Temperatur wird mit Sicherheit NICHT primär getrieben durch einen steigenden atmosphärischen CO2-Gehalt, weil Änderungen des CO2-Gehaltes Temperaturänderungen zeitlich HINTERHER laufen, was sowohl in Proxy-Aufzeichnungen in Eisbohrkernen als auch in den modernen Daten zum Ausdruck kommt. Dem Eisbohrkern aus Wostok zufolge beträgt die zeitliche Verzögerung einer CO2-Änderung aufgrund einer voran gegangenen Temperaturänderung etwa 800 Jahre (hier).

Im Januar 2008 beschrieb Allan MacRae in seiner Studie mit dem Titel „Carbon Dioxide Is Not The Primary Cause Of Global Warming“ die folgenden grundlegenden Beobachtungen (hier):

a) Die Geschwindigkeit der Änderungen des atmosphärischen CO2-Gehaltes variiert in etwa synchron mit Änderungen der globalen Temperatur.

b) Daher ergibt sich aus dem Integral der zeitlichen CO2-Änderungen eine Verzögerung um etwa 9 Monate nach einer Temperaturänderung.

Die sehr enge Korrelation zwischen der zeitlichen CO2-Änderung (rot) und derjenigen der globalen Temperatur (blau) ist eindeutig erkennbar. Große Vulkanausbrüche (einige VE15 und die meisten VE16-Ereignisse) stören die Relation:

Die Integration der Daten der CO2-Änderungen mit der Zeit ergeben ein zeitliches Hinterherlaufen hinter Temperaturänderungen um etwa 9 Monate.

Obige Graphiken zeigen CO2-Daten des Mauna Loa. Ähnliche Ergebnisse zeigten sich bei der Auswertung globaler CO2-Daten wie bei MacRea im Jahre 2008. Die Auswirkungen großer Vulkanausbrüche sind offensichtlich.

Das 12-monatige Delta des CO2 wird herangezogen, um die „Jahreszeiten-Sägezahnkurve“ darzustellen.

Die ~9-monatige Verzögerung der atmosphärischen CO2-Änderungen (rot) nach Temperaturänderungen (blau) ist offensichtlich (hier).

Im Januar 2013 machten Humlum, Stordahl und Solheim eine ähnliche Etdeckung – dass nämlich atmosphärische CO2-Änderungen den globalen Luft- und Wassertemperatur-Änderungen um 9 bis 12 Monate nachlaufen. Die Studie: „The phase relation between atmospheric carbon dioxide and global temperature

a) Änderungen des atmosphärischen CO2-Gehaltes laufen Änderungen der globalen Wassertemperatur um 11 bis 12 Monate nach

b) Änderungen des atmosphärischen CO2-Gehaltes laufen Änderungen der globalen Lufttemperatur um 9,5 bis 10 Monate nach.

c) Änderungen des atmosphärischen CO2-Gehaltes laufen Änderungen der globalen Temperatur der unteren Troposphäre um etwa 9 Monate nach.

Unsere Prognosen-Auswertung ist exzellent; das IPCC und seine Erfüllungsgehilfen lagen fortwährend falsch.

Die Fähigkeit zur Prognose ist vermutlich die beste objektive Eigenschaft zur Feststellung wissenschaftlicher Kompetenz. Das IPCC nebst seinen Globale-Erwärmung-Alarmisten lagen grundsätzlich falsch – jede einzelne ihrer Panik-Prophezeiungen bzgl. globale Erwärmung/Klimawandel ist nicht eingetreten (hier).

Schon im Jahre 2002 schrieben die Mitautoren Dr. Sallie Baliunas, Astrophysiker, Dr. Tim Patterson, Paläoklimatologe, und Allan Mac Rae hier:

Die Klimawissenschaft stützt nicht die Theorie einer katastrophalen, vom Menschen ausgelösten globalen Erwärmung – die vermeintliche Erwärmungskrise existiert nicht“.

Auf der ultimativen Agenda der Befürworter des Kyoto-Protokolls steht die Eliminierung fossiler Treibstoffe, aber dies würde zu einer katastrophalen Verknappung der globalen Energieversorgung führen – die von den Befürwortern vorgeschlagenen verschwenderischen und ineffizienten Energie-Lösungen können fossile Treibstoffe einfach nicht ersetzen“.

Beide Aussagen sind nachweislich bis heute korrekt. Trotz der zunehmenden Verbrennung fossiler Treibstoffe – vor allem seit dem Jahr 1940 – und der Zunahme des atmosphärischen CO2-Gehaltes seit 1958 ist der Welt nichts Anderes widerfahren als eine erhebliche vorteilhafte Zunahme der Ernteerträge und eine milde, wohltuenden globale Erwärmung.

Trotz der Jahrzehnte langen Kampagnen bzgl. deren Eliminierung haben fossile Treibstoffe immer noch ihren Anteil von 85% an der globalen Primärenergie, der Rest stammt überwiegend aus Kern- und Wasserkraft. Trotz der verschwendeten Zehner-Billionen Dollar an Subventionen macht grüne Energie immer noch lediglich 4% der globalen Primärenergie aus. Wegen deren Intermittenz werden durch grüne Energie-Programme nicht einmal CO2-Emissionen nennenswert reduziert, müssen diese doch zu fast 100% durch zumeist fossile Energie ersetzt werden, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint.

CO2-Konzentration ist viel zu niedrig; auf der Erde ist es kälter als es optimal für die Menschheit und die Umwelt wäre

Die radikalen Grünen könnten falscher nicht liegen. Im Gegensatz zur grünen Propaganda ist der atmosphärische CO2-Gehalt viel zu niedrig – viel zu niedrig füroptimales Pflanzenwachstum und Ernteerträge, und viel zu niedrig für das weitere Überleben aller irdischen Lebensformen (hier). Programme zur CO2-Reduktion oder zu dessen Abscheidung sind nicht nur falsch, sondern auch kostspielig, destruktiv und idiotisch.

Durch Kälte sterben etwa 20 mal mehr Menschen als durch Wärme oder Hitze (hier). Winterbedingte Todesfälle (ermittelt aus dem Vergleich zwischen Anzahl der Todesfälle in den vier Wintermonaten einerseits (Dezember bis März auf der Nordhemisphäre) sowie der Hälfte der Anzahl von Todesfällen in den übrigen acht Monaten andererseits) treten weltweit auf, sogar in warmen Ländern wie Thailand und Brasilien.

Prognosen einer unmittelbar bevorstehenden globalen Abkühlung, die jetzt jederzeit beginnen kann.

Allan McRae hat am 1. September 2002 auf der Grundlage von Diskussionen mit Dr. Tim Patterson die Prognose veröffentlicht, wonach eine globale Abkühlung, wie sie bereits von ~1940 bis 1977 zu verzeichnen war, erneut zwischen 2020 und 2030 auftreten dürfte (hier):

Während der letzten 1000 Jahre zeigte die globale Temperatur eine starke Korrelation mit Variationen der Sonnenaktivität. Diese Erwärmungs- und Abkühlungsphasen waren mit Sicherheit nicht durch vom Menschen verursachte Variationen des CO2-Gehaltes ausgelöst worden, weil die Verbrennung fossiler Treibstoffe bis zum 20. Jahrhundert keine Rolle spielte.

Aber auch der Temperaturverlauf über das 20. Jahrhundert zeigt kaum eine Korrelation mit dem atmosphärischen CO2-Niveau, welches über das Jahrhundert gestiegen ist. Allerdings erfolgte ein großer Teil der Erwärmung im 20. Jahrhundert vor dem Jahr 1940. Danach wurde es von 1940 bis 1977 kühler, gefolgt von erneuter Erwärmung ab dem Jahr 1977. Da 80% des vom Menschen erzeugten CO2 erst nach dem Jahr 1940 freigesetzt worden ist, stellt sich die Frage, warum der Großteil der Erwärmung schon davor eingetreten ist. Und außerdem, warum war es von 1940 bis 1977 zu einer Abkühlung gekommen trotz des steigenden CO2-Niveaus? Auch diese Erwärmungs- und Abkühlungstrend korrelieren viel besser mit Variationen der Sonnenenergie.

Erst seit 1977 korreliert die Erwärmung mit dem gestiegenen CO2-Gehalt, aber die Sonnenaktivität hat während dieses Zeitraumes ebenfalls zugenommen. Diese Erwärmung wurde nur an der Erdoberfläche gemessen, wohingegen Satelliten kaum oder überhaupt keine Erwärmung registriert haben in Höhen zwischen 1,5 bis 8 km. Dies steht in völligem Widerspruch zur Theorie des CO2 als dem Haupttreiber der Erwärmung. Falls wirklich die Sonnenaktivität der Haupttreiber der Temperatur in den bodennahen Luftschichten ist und nicht CO2, dann sollten wir den Beginn der nächsten Abkühlungsperiode 2020 bis 2030 erwarten“.

Während der letzten fünf Jahre schrieb MacRae genauer, dass die globale Abkühlung eher 2020 beginnen würde und dass sie sporadisch beginnt – an verschiedenen Stellen der Welt unterschiedlich. Ähnliche Prognosen globaler Abkühlung finden sich im Anhang.

Erwähnt werden muss in diesem Zusammenhang, dass das Ausbringen von Saatgut in Nordamerika sowohl 2018 als auch 2019 erst einen Monat später als gewöhnlich erfolgen konnte. Im Jahre 2019 waren außerdem viel mehr Allzeit-Kälterekorde in den USA registriert worden als Wärmerekorde (hier). Diese Ereignisse mögen Wetter und nicht Klima gewesen sein, aber sie könnten auch erste Anzeichen einer globalen Abkühlung sein.

[Hier folgt eine längere Beschreibung mit Einzelheiten zu den Ernteausfällen von Sojabohnen und anderem Getreide.]

Anhang – andere Prognosen einer globalen Abkühlung in chronologischer Reihenfolge ab dem Jahr 2003 [diese Prognosen stimmen bzgl. Abkühlung alle überein, lediglich Beginn und Dauer werden unterschiedlich beurteilt. Anm. d. Übers.]

Im Jahre 2003 verfasste Dr. Theodor Landscheidt eine Studie mit der Prognose einer ernsthaften globalen Abkühlung (hier):

Eine Analyse der variierenden Sonnenaktivität während der letzte beiden Jahrtausende zeigt, dass es im Gegensatz zu den Behauptungen des IPCC bzgl. einer vom Menschen verursachten Erwärmung um 5,8°C im Verlauf der nächsten 100 Jahre eine lange Periode kühleren Klimas zu erwarten ist mit der kältesten Phase um das Jahr 2030“.

Im Jahre 2005 prognostizierte Piers Corbyn eine Abkühlung bis 2040 (hier):

Am 2. Februar hielt Corbyn seinen Vortrag vor dem Institute of Physics Energy Management Group. Darin stellte er fest:

Während der nächsten 5 bis 10 Jahre wird die Wärme noch bestehen bleiben, wenn es zu einer transpolaren Verschiebung kommt. Dieser folgt eine Verlagerung des magnetischen Pols weg vom geographischen Pol, eine Abnahme der Sonnenaktivität eine Südwärts-Verlagerung des Golfstromes und eine merkliche Abkühlung bis zum Jahr 2040.

Im Jahre 2006 prognostizierte die NASA, dass der „Sonnenzyklus 25 um das Jahr 2022 einer der schwächsten seit Jahrhunderten sein kann“ (hier).

Khabibullo Abdusamatov et al. an der Russian Academy of Science schrieb im Jahre 2006 (hier):

50 Jahre lang kann es auf der Erde zu einer Abkühlung kommen mit ernsten Konsequenzen, bevor eine neue Periode mit Erwärmung Anfang des 22. Jahrhunderts einsetzt.

Auf der Grundlage unserer Forschungen bzgl. solarer Emissionen entwickelten wir ein Szenario einer globalen Abkühlung des Erdklimas bis Mitte dieses Jahrhunderts und dem Beginn eines regulären, 200 Jahre währenden Zyklus‘ mit globaler Erwärmung, welche Anfang des 22. Jahrhunderts einsetzen dürfte“.

Abdusamatov sagte, dass er und seine Kollegen zu dem Ergebnis gekommen seien, dass eine Periode globaler Abkühlung ähnlich der zum Ende des 17. Jahrhunderts – als die Grachten in den Niederlanden zufroren und Siedlungen in Grönland aufgegeben werden mussten – im Zeitraum 2012 bis 2015 beginnen und ihren Höhepunkt im Zeitraum 2055 bis 2060 erreichen kann. Weiter führte er aus, dass seiner Ansicht nach eine solche zukünftige Klimaänderung sehr ernste Konsequenzen zeitigen würde und dass man sich seitens der Behörden darauf vorbereiten sollte.

Nigel Weiss von der University of Cambridge schrieb im Jahre 2006 hier:

Betrachtet man die Vergangenheit der Sonne genauer, dann erkennt man, dass wir uns gegenwärtig in einer Phase anomal hoher Sonnenaktivität befinden. Derartige Perioden sind aber nicht von langer Dauer, dann erfolgt ein Einbruch. Diesen erwarte ich schon sehr bald“.

Leif Svalgaard von der Stanford University schrieb im Jahre 2006 hier:

Die Anzahl der Sonnenflecken wird im nächsten Jahrzehnt stark abnehmen. Sie wird extrem gering sein, und dieser Absturz wird drastisch ausfallen. Dieses bevor stehende Minimum der Sonnenflecken kann auf der Erde Abkühlung auslösen“.

[Schlussbemerkung des Übersetzers: Interessant bei diesen Prognosen aus den 2000er Jahren ist ja, dass man sie schon auf ihren Gehalt abklopfen kann, und zumindest was die Sonnenaktivität betrifft, waren die Prognosen durchweg weitgehend zutreffend!]

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/10/27/the-real-climate-crisis-is-not-global-warming-it-is-cooling-and-it-may-have-already-started/

Übersetzt von Chris Frey EIKE