Gespeicher­tes ,altes‘ Methan: Unwahr­scheinlich, dass es die Erwärmung beschleunigt

Ein aus 24 Wissenschaftlern bestehendes Team aus Australien, Neuseeland, der Schweiz, den USA und UK suchte nach Belegen für historische Methan-Freisetzungen während des jüngsten Übergangs zu einer Warmzeit von vor 18.000 bis 8000 Jahren. Diese Erwärmungsperiode ähnelt derjenigen, wie sie derzeit für die nahe Zukunft prophezeit wird. Ergebnis: es wurden kaum gespeicherte Methanmengen während dieser Periode einer rapiden und substantiellen Erwärmung freigesetzt. „Dies zeigt, dass substantielle Emissionen fossilen Methans durch den gegenwärtigen und in naher Zukunft erwarteten Klimawandel nicht ausgelöst werden dürften“.

Für die Untersuchung wurde Methan aus antarktischen Eisbohrkernen herangezogen, wobei mittels Radiokarbon-Verfahren der Zeitraum von vor 15.000 bis 8000 Jahren festgelegt wurde. Dyonisius et al. fanden keinerlei Hinweise auf substantielle Freisetzungen fossilen Methans. Stattdessen war das in jeder Stichprobe gefundene Methan zur gleichen Zeit freigesetzt worden durch die Zersetzung kürzlich entstandener Lebensformen – Pflanzen – und nicht durch Anzapfen alter Kohlenstoff- und Methanspeicher.

Hunderte oder sogar tausende von Jahren mit Erwärmung dürften erforderlich sein, um nachhaltig Methan aus alten Lagerstätten freizusetzen“, heißt es in der Studie. „Die Freisetzung alten Methans erfolgt daher nicht schnell genug und auch nicht in Größenordnungen, dass dieser Vorgang in naher Zukunft bedeutsam werden kann, wenn man es vergleicht mit gegenwärtigen Methan-Freisetzungen aus Feuchtgebieten und menschlichen Aktivitäten, durch welche jeweils ein Drittel bzw. die Hälfte des gegenwärtig in der Atmosphäre vorhandenen Methans stammt“.

So viel zu dem sagenhaften Tipping Point der Freisetzung gespeicherten Methans.

Quelle: Science (paywalled)

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Hinweis: Dieser Beitrag stammt aus einem Rundbrief des Heartland Institutes, weshalb kein Link angegeben werden kann. Falls jemand die Übersetzung überprüfen will, ist hier das Original als DOC beigefügt:

methan




Das Corona-Virus beleuchtet die unmenschliche Agenda der Öko-Radikalen

Umwelt-Radikalinskis nebst deren Lakaien und Mit-Schreihälsen propagieren das Aussterben oder Fast-Aussterben der Menschheit als die ultimative Kur für die Zerstörung, welche die Menschheit ihrer Ansicht nach Mutter Natur zufügt. Der kanadische Ölbaron und Chef des Earth Summit in Rio 1992 Maurice Strong beispielsweise sagte: „besteht nicht die einzige Hoffnung des Planeten darin, dass die industrielle Zivilisation kollabiert? Und ist es nicht unsere Aufgabe, genau dies zuwege zu bringen?“ Dr. Charles Wurster pries das DDT-Verbot in höchsten Tönen, weil dadurch Millionen Menschen unnötig an Malaria in Entwicklungsländern sterben werden. Er sagte: „Menschen sind die Ursache all unserer Probleme. Es gibt viel zu viele. Wir müssen einige von ihnen loswerden, und dieses Verbot von DDT ist ein guter Weg dorthin“.

Will man noch mehr Beweise? Der Ökologe an der University of Texas Eric Pianka erklärte bei einem Treffen der Texas Academy of Science (TAS), dass 90% aller Menschen sterben müssen und sollten, um den Planeten zu retten. Und weiter: „Krankheiten sind der effizienteste und schnellste Weg, um die Milliarden Menschen umzubringen, falls die Bevölkerungs-Krise gemeistert werden soll“. Das führt er noch detaillierter im Magazin Reason sowie anderen Medien aus. Pianka, der im Jahre 2006 von der TAS als der Wissenschaftler des Jahres gekürt worden war, führte weiter aus, dass AIDS kein effizienter Killer war, weil es zu langsam wirke. Er favorisierte stattdessen das Ebola-Virus als besten Kandidaten, um 90% seiner Mitmenschen zu töten, ist dieses Virus doch in der Luft vorhanden sowie hoch tödlich, und es tötet seine Opfer nicht nach Jahren, sondern nach Tagen. Die TAS aberkannte Piankas Auszeichnung nicht, obwohl Mitglieder seiner Fakultät, Mitarbeiter, Studenten und Spender unter den Opfern seines von ihm erhofften weltweiten Sterbens wären.

Während der 1990-er Jahre gründete der Software-Entwickler und Schallplatten-Künstler Chris Korda die inzwischen wieder aufgelöste Church of Euthanasia [Euthanasie-Kirche]. Er entrollte in Boston sogar ein riesiges Werbeplakat mit der Aufforderung: „Rettet den Planeten – tötet euch selbst!“ In jüngerer Zeit, nämlich im Jahre 2013, bezeichnete der gefeierte Dokumentarfilmer Sir David Attenborough die Menschheit als „Plage der Erde“. Achtung Eltern! Denkt daran das nächste Mal, wenn ihr eine seiner Umwelt-Dokumentationen mit euren Kindern anschauen wollt – er glaubt, dass ihr und eure Kinder eine „Plage“ sind.

Im September 2019 hielt der Schauspieler Jason Momoa (in Rollen als Froschmann zu sehen) – zweifellos ein ausgewiesener Klima-Experte – vor den UN eine Rede, in welcher er „die Menschheit eine Krankheit nannte, die unseren Planeten infiziert“. Die meisten Minister der Regierungen und die Führer von Nicht-Regierugs-Umweltorganisationen applaudierten seiner Rede, und Viele fertigten Selfies mit ihm. Die Immobilienfirma Rocket Mortgage engagierte Mamoa als Sprecher in Werbespots. Irgendwie muss man dort seine Standpunkte begrüßen, dass die Gründung von Familien und der Kauf von Wohnungen mit Rocket Mortgage den Planeten tötet.

Selbst wenn sie nicht so weit gehen und ganz offen das Massensterben fordern, fluten Klima-Schreihälse die Medien mit Moralpredigten, in welchen sie ein Ende ökonomischen Wachstums fordern und dass Regierungen von ihren Bürgern verlangen sollen, mit einem Null-Wachstum zu leben (oder nach deren Ansicht noch besser mit einer schrumpfenden Ökonomie). Gedankenlos fliegen wohlhabende Eliten wie Prinz Charles und Leonardo DiCaprio – Eigentümer von mehreren Villen, Flotten von Treibstoff zehrenden Sportwagen, gepanzerten Fahrzeugen und Yachten – mit Privatjets um die Welt, die auf einer einzigen Reise mehr Kohlendioxid in die Atmosphäre blasen als die meisten Menschen in einem Jahr oder sogar in fünf Jahren, um Preise für die Rettung des Planeten vor dem Klimawandel entgegenzunehmen, während sie die weniger geheiligten Massen belehren, die Flüge mit Verkehrsflugzeugen einzustellen, ihre Privatfahrzeuge aufzugeben und in kleineren Häusern oder beengten Wohnungen zu leben.

In diesem etwas abgeschwächten, aber langfristig immer noch tödlichen Ziel, die Wirtschaft zum Erliegen zu bringen, hat das Corona-Virus den Klima-Heuchlern ihnen ihren Wunsch weitgehend erfüllt. Die Weltwirtschaft ist zu einem abrupten Stillstand gekommen. Wenn sie nicht seitens ihrer Regierungen gezwungen werden, zu Hause zu bleiben und nicht zu verreisen, isolieren sich die Menschen selbst. Ladenregale sind leer. Unternehmen, die gewünschte Güter erzeugen und Dienstleistungen anbieten, sind geschlossen. Als Folge davon sinken die Kohlendioxid-Emissionen dramatisch. In Berichten wird darauf hingewiesen, dass während der Zeit, seit China begonnen hat, die Provinz Wuhan abzuschotten, die Kohlendioxid-Emissionen des Landes um 25% zurück gegangen sind. Ähnliches dürfte in jedem Land, jeder Region und jeder Stadt der Fall sein, wo die normalen ökonomischen Aktivitäten unterbrochen sind.

Christopher Jones vom CoolClimate Network an der University of California-Berkeley sagte bei NBC News: „Kohlendioxid ist verbunden mit industrieller Aktivität, mit der Stromerzeugung und dem Transportwesen, so dass alles, was in diesen Bereichen vor sich geht, auch Auswirkungen auf die Treibhausgase haben wird“.

So sieht es aus, wenn moderne Gesellschaften zusammenbrechen. Im Gegensatz zu den Behauptungen der Befürworter des Green New Deal GND ist es genau dies, was Kohlendioxid-Emissionen langfristig reduzieren würde. Falls Sie Verknappungen von Toilettenpapier, Gesichts-Reinigungstüchern, Papierhandtüchern, Arzneien Milch, Nahrung, Krankenhausbetten und medizinischer Technologie mögen, dann hören Sie auf, fossile Treibstoffe zu verbrauchen, koste es, was es wolle.

Interessanterweise scheinen die Staats- und Regierungschefs der Welt, obwohl sie die Beschränkungen für fossile Brennstoffe und völlig sinnlose internationale Vereinbarungen wie das Pariser Klimaabkommen begrüßen, mit dem derzeitigen Zustand der Weltwirtschaft nicht glücklich zu sein, obwohl er das logische Ergebnis der von ihnen vorangetriebenen Politik darstellt. Anstatt den starken Rückgang der Wirtschaftstätigkeit und die daraus resultierenden Kohlendioxid-Reduktionen zu feiern, gießen die führenden Politiker der Welt nun Öl in die Wirtschaft, um den Niedergang zu stoppen und den wirtschaftlichen Wohlstand zurückzubringen, dessen sich die Menschen auf der ganzen Welt vor der Pandemie erfreut haben, und zwar weitgehend mit kostengünstigen, zuverlässigen fossilen Brennstoffen.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Diese Politiker haben sich schnell in Befürworter eines stärkeren Wirtschaftswachstums, höherer Produktion, eines größeren Groß- und Einzelhandelsumsatzes, eines größeren Speise- und Trinkangebots und so weiter verwandelt. Die Öffentlichkeit will, dass ihre Restaurants, Bars, Theater und Stadien geöffnet sind. Die Menschen wollen, dass die Regale der Supermärkte vollständig gefüllt sind. Niemand feiert diesen wirtschaftlichen Absturz, obwohl er angeblich dem Klima zugute kommt – zumindest nicht öffentlich. Plötzlich begrüßen alle die Deregulierung, um den schnellen Bau von Krankenhäusern und Fabriken zu ermöglichen, die medizinische Geräte, Tests, Medikamente, Impfungen und andere Notwendigkeiten herstellen und liefern. Es scheint, dass im Falle einer Krise all diese Umwelt- und Gesundheitsvorschriften als Hindernisse für das erkannt wird, was die Menschen wollen und brauchen.

Radikale Umweltaktivisten und Klima-Alarmisten mögen privat, tief in ihrem Inneren, den vom Corona-Virus ausgelösten ökonomischen Kollaps bejubeln, aber falls das so ist, verhalten sich sich dröhnend still darüber. Inside Climate News (ICN) hat während der letzten paar Tage mit Reports aufgewartet, denen zufolge die Umwelt-Radikalinskis ihre Taktik angesichts des Corona-Virus‘ geändert und Pläne für Streiks und Proteste sowie ihre schreiende „Ende-der-Welt“-Rhetorik aufgegeben. Der Autor schreibt: „Das Auftauchen des Corona-Virus‘ hat dazu geführt, dass die entsprechenden Gruppen vorsichtig geworden sind bei Online-Kampagnen“. Vielleicht wollen sie nicht die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit im gegenwärtigen Status auf sich selbst lenken, was vor allem für die Tatsache gilt, dass dies genau das ist, was sie so frenetisch die ganze Zeit proklamiert hatten. Der Rückschlag könnte das Ende ihrer Spenden und Karrieren bedeuten.

Samantha Gross, eine Mitarbeiterin der Brookings Institution, sagte dem ICN: „Ich mache mir eigentlich Sorgen darüber, dass die Umweltschützer zu glücklich sind und ob der Tatsache in Erregung geraten, dass die Emissionen sinken, ist dies doch nicht die Art und Weise, mit der man Emissionen verringern möchte“.

Passt auf, Leute! Auf der Grundlage ihrer eigenen Aussagen, ist dies genau das, was uns die radikalen Umweltaktivisten und die globalen Eliten vermachen wollen: Eine Welt des um sich greifenden Todes durch Krankheit und ökonomischen Stillstands, ein Planet mit viel weniger Menschen und viel weniger Besitz und Komfort für die Überlebenden.

Wir müssen endlich aufwachen und die Bedrohung der Menschen seitens dieser menschenfeindlichen Klimakrisen-Angsterzeuger erkennen sowie – wenn die gegenwärtige Pandemie abgeflaut sein wird – die Bedrohung unserer Wahl- und Gedankenfreiheit sowie freier Märkte. Dies ist die beste Hoffnung, eine Ökonomie und ein Gesundheitssystem zu entwickeln, welches in der Lage ist, rasch auf zukünftige Pandemien zu reagieren oder gar diese zu verhindern.

SOURCES: Inside Climate News; Inside Climate News; Reason; Telegraph; Nerdist

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Hinweis: Dieser Beitrag ist Teil des jüngsten Rundbriefes vom Heartland Institute. Daher kann kein expliziter Link angegeben werden. Falls man die Übersetzung überprüfen möchte, ist hier das Original als DOC beigefügt:

antiHuman




Lügen der Medien widerlegt: Corona-Virus, Pandemien und Klimawandel

In einem Editorial in The Hill schreibt ein Vinod Thomas, ehemals führend in der Weltbank tätig, dass es „einen Link zwischen Pandemien wie COVID-19 einerseits und einer wärmeren Welt andererseits gibt …“

Thomas‘ Behauptung folgt vielen anderen Behauptungen ähnlichen Inhalts in den Medien. Zum Beispiel las man kürzlich in einem Artikel des Magazins Time: „Ich habe keinen Beweis dafür, dass der Klimawandel dieses bestimmte Virus vom Tier auf den Menschen hat übergreifen lassen oder dass ein wärmerer Planet bei dessen Verbreitung geholfen hat. Aber es ist ziemlich eindeutig, dass der Klimawandel zukünftige Pandemien durch Viren und andere Pathogene sehr fördern wird“.

Beide Autoren wissen – oder sollten zumindest wissen – dass sie Lügen verbreiten. Zahlreiche Studie weisen nach, dass übertragbare Krankheiten wie Grippe und das Corona-Virus im Herbst, Winter und Vorfrühling weitaus häufiger auftreten; bei kaltem und feuchtem Wetter viel eher als bei warmem und trockenem Wetter. Darum erreicht die Grippe-Saison regelmäßig im Winter ihren Höhepunkt, bevor die Welle bis zum Sommer abebbt. Und Schnupfen kommt im Sommer auch weniger häufig vor als im Winter.

Im Kapitel 7 des Berichtes vom Non-Governmental International Panel on Climate Change (NIPCC) mit der Überschrift „Climate Change Reconsidered: Biological Impacts“ werden die Ergebnisse von Dutzenden begutachteten Studien detailliert beschrieben. Sie zeigen, dass vorzeitiger Tod durch Krankheiten in kälteren Zeiten weitaus häufiger auftreten als während wärmerer Zeiten.

Im Jahre 2010 analysierte der Gesundheits-Korrespondent bei der BBC Clare Murphy die Sterblichkeits-Statistik des Office of National Statistics von UK von 1950 bis 2007. Er kam zu dem Ergebnis: „Bei jedem Grad, den die Temperatur unter 18°C sinkt, steigen die Todesfälle in UK um fast 1,5%“.

Der Analyst im US-Innenministerium Indur Goklany kam bei der Untersuchung offizieller Sterbe-Statistiken zu einem ähnlichen Ergebnis. Dieser Statistik zufolge sterben während der Monate Dezember bis März jeweils 7200 Amerikaner pro Tag, verglichen mit 6400 Todesfällen pro Tag im Rest des Jahres.

In einem im Southern Medical Journal im Jahre 2004 veröffentlichten Artikel schrieben die Autoren W. R. Keatinge und G. C. Donaldson: „Todesfälle mit Bezug zu Kälte sind weitaus zahlreicher als solche mit Bezug zu Wärme in den USA, Europa und fast allen Ländern außerhalb der Tropen – und fast alle gehen auf Krankheiten zurück, die durch Kälte sehr begünstigt werden“.

In einer Studie aus jüngerer Zeit, veröffentlicht im Jahre 2015 im Lancet, untersuchten Forscher Gesundheitsdaten aus 384 Orten in 13 Ländern – das ergab eine riesige Stichprobe von 74 Millionen Todesfällen – und kamen zu dem Ergebnis, dass bei kaltem Wetter direkt oder indirekt 1700% mehr Menschen starben als bei warmem Wetter. Nein, das ist kein Druckfehler – 1700% mehr Menschen sterben bei kaltem als bei warmem Wetter.

Im Gegensatz zu den Angst erzeugenden Ergüssen in The Hill und Time zeigen überwältigend viele wissenschaftliche Belege, dass es Kälte ist, die tötet, und nicht Wärme. Daher sollten in einer etwas wärmeren Welt mit kürzeren und weniger strengen Wintern weniger frühzeitige Todesfälle auftreten – seien die Ursache nun Krankheit, Viren, Pandemien, Hunger oder andere natürliche Ursachen.

H. Sterling Burnett, Ph.D. is managing editor of Environment & Climate News and a research fellow for environment and energy policy at The Heartland Institute. Burnett worked at the National Center for Policy Analysis for 18 years, most recently as a senior fellow in charge of NCPA’s environmental policy program. He has held various positions in professional and public policy organizations, including serving as a member of the Environment and Natural Resources Task Force in the Texas Comptroller’s e-Texas commission.

Link: http://climaterealism.com/2020/03/media-lies-debunked-coronavirus-pandemics-and-climate-change/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Klima-Aktivisten feiern die Auswirkungen des Corona-Virus‘ auf die Wirtschaft und auf Emissionen

Gibt es irgendwelche ,guten Nachrichten‘ bzgl. des Corona-Virus‘? Vielleicht, und zwar in Gestalt reduzierter Luftverschmutzung und Kohlenstoff-Emissionen – und an einigen Stellen mit geretteten Menschenleben“. Das steht in einem Leitartikel der Zeitung USA Today vom 17.März, und weiter: „Das Corona-Virus sorgt schon jetzt für ,einen Rückgang des Verbrauchs fossiler Treibstoffe und der damit einher gehenden Kohlenstoff-Emissionen in China, Italien und auch anderswo‘, sagte die Klimawissenschaftlerin Katharine Hayhoe.

Marshall Burke von der Stanford University berechnete, dass ,Reduktionen der Luftverschmutzung in China aufgrund dieser ökonomischen Störung 20 mal mehr Menschenleben retteten als gegenwärtig der Infektion zum Opfer gefallen sind“. Soweit der Artikel in USA Today – ohne die dubiosen zugrunde liegenden Statistiken überhaupt zu hinterfragen.

NBC News folgte am 18. März mit einem Artikel ähnlichen Inhalts, und zwar mit der Schlagzeile ,Coronavirus shutdowns have unintended climate benefits: cleaner air, clearer water‚. NBC News weiter: „,Falls wir darüber nachdenken, uns auf einen Klimawandel wie eine Pandemie vorzubereiten, gibt es vielleicht ein positives Ergebnis all dessen‘, sagte Christopher Jones, Mitglied eines Forscher-Konsortiums an der University of Califoria.

Die Menschen blieben zu Hause und stoppten viele Aktivitäten, welche zu Treibhausgas-Emissionen und anderer Verschmutzung führten“, sagte Jacqueline Klopp in dem NBC-Beitrag. Sie ist Direktorin des Center for Sustainable Urban Development an der University of California. „Wenn wir uns daran machen, die Ökonomie wiederzubeleben, müssen wir dieses Moment nutzen und darüber nachdenken, was wir wertschätzen. Wollen wir zurück zum Status Quo, oder wollen wir diese großen strukturellen Probleme angehen, unsere Wirtschaft umstrukturieren sowie Verschmutzung und Emissionen zu reduzieren?“

Die meisten Menschen wünschen sich vermutlich die Rückkehr zum „Status Quo“ in Gestalt niedriger Arbeitslosigkeit, steigendem Einkommen für Haushalte und persönlicher Freiheit. Aber wenn man es vorzieht, unter der gegenwärtigen Wirtschaftskrise und Restriktionen der persönlichen Freiheit zu leben, dann dürfte die aktivistische Klimapolitik die ideale Zukunft sein.

James Taylor (JTaylor@heartland.org) is Director of the Arthur B. Robinson Center on Climate and Environmental Policy and President of the Heartland Institute.

Link: http://climaterealism.com/2020/03/climate-activists-celebrate-coronavirus-impact-on-economy-emissions/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Präsident der CLINTEL: Null Kohlen­stoff ist ein Verbrechen gegen die Menschheit

Die letzten 150 Jahre zeigen, dass bezahlbare und zuverlässige Energie der Schlüssel zu Wohlstand ist. Die letzten 150 Jahre zeigen auch, dass mehr Kohlendioxid ein Segen für die Natur ist. Es lässt die Erde ergrünen und sorgt für steigende Ernteerträge. Warum ignorieren Regierungen diese harten Fakten? Warum tun sie das Gegenteil und erniedrigen die Lebensqualität mittels der zwangsweisen Einführung teurer und zweifelhafter Low-Carbon-Energietechnologien für ihre Bürger? Das Gesetz zu Null-Emission ist ein Verbrechen gegen die Menschheit“.

Also nahm ich mir die Gesetze bzgl. Verbrechen gegen die Menschheit vor, und Prof. Berkhout könnte einen starken Punkt angesprochen haben. Im einfachsten Fall ist ein Verbrechen gegen die Menschheit eine Regierungspolitik, welche systematisch und wissentlich eine bestimmte Gruppe unschuldiger Menschen schädigt.

Null-Kohlenstoff-Emissionsgesetze wie der Green New Deal in der EU und den USA werden die armen Menschen von bezahlbarer Energie abschneiden. Diese Tatsache ist durch zahlreiche Studien nachgewiesen worden. Folglich schädigt diese Politik wissentlich eine bestimmte Gruppe unschuldiger Menschen. Und wie CLINTEL in seiner Weltklima-Deklaration ausführt, gibt es keinen wie auch immer gearteten Klimanotstand, der eine solche Schädigung rechtfertigen würde. Alles, was wir haben, sind Regierungen, die absichtlich ihren Bürgern Schaden zufügen.

Aber man schaue auch auf die jüngsten Entwicklungen in der Klimawissenschaft. Es gibt neue Erkenntnisse in Beziehung zu einer Übersicht über das Kohlenstoff-Budget. Damit wird die Menge CO2 angezeigt, die immer noch emittiert wird, bevor ein bestimmtes Erwärmungslimit überschritten wird. Die am SR 15-Report (2018) beteiligten IPCC-Klimawissenschaftler haben die Berechnungen bzgl. dieses Budgets im AR 5 noch einmal genau unter die Lupe genommen und sind dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass sie in der Vergangenheit zu pessimistisch waren – und zwar nicht nur ein wenig. Im SR 15-Report haben jene Kohlenstoff-Budgets spektakulär zugenommen.

Mittels Illustration hat das Kohlenstoff-Budget für die 1,5°C-Grenze um nicht weniger als das Fünffache zugenommen! Daher dauert es deutlich länger, bis das Kohlenstoff-Budget erschöpft ist. Und das wiederum bedeutet, dass man die aufgrund des AR 5 erlassenen strikten Emissionsvorschriften signifikant abschwächen kann. Das alles sind sehr gute Nachrichten für alle, die hinsichtlich des Klimas Bedenken hegen. Es ist eine vollständige Bestätigung dessen, was CLINTEL sagt: „Es gibt keinen Klima-Notstand!“

Unglücklicherweise wurde diese gute Nachricht unter den zunehmenden ,Doom-and-Gloom-Maßnahmen und Stories über den „gefährlichen Klimawandel“ begraben, welcher ironischerweise durch eben denselben SR 15-Report befeuert wurde. Tatsächlich sollten die Leser erkennen, dass die gute Nachricht sogar noch besser daherkommt, weil wir es zusätzlich zu den rechnerischen Fehlern im AR 5 noch mit der fortwährenden Übertreibung der Klima-Sensitivität bzgl. CO2 seitens des IPCC zu tun haben. Wann wird das endlich korrigiert?

Man beachte, dass es trotz der starken wissenschaftlichen und moralischen Argumente jetzt das erklärte Ziel der UN-Alarmisten ist, dass alle Länder Null-Kohlenstoff-Gesetze übernehmen sollen, vorzugsweise schon bis zu dem im November geplanten Klimagipfel in Glasgow. Angesichts des Umstandes, dass der Schaden proportional zur Armut ist, wären derartig schroffe Maßnahmen für die Ärmsten besonders schädlich. Und um alles in der Welt – warum?

Null-Kohlenstoff-Gesetze sind Verbote, jene Form der Energie zu verbrauchen, welche gegenwärtig etwa 80% des menschlichen Bedarfs deckt. Eine allgemein anerkannte Definition von ,Verbrechen gegen die Menschheit‘ lautet „unmenschliche Maßnahmen, welche absichtlich großes Leiden verursachen“. Armen Menschen absichtlich den Zugang zu bezahlbarer Energie vorzuenthalten erfüllt diese Definition vollständig.

Mein Kollege Paul Driessen hat zu diesem Thema ausführlich Stellung genommen, wenngleich auch nicht unter der Perspektive eines Verbrechens gegen die Menschheit. Beispielhaft hierfür sei dieser Beitrag genannt.

Zur Erinnerung, wir reden hier über die Tragödie der so genannten Entwicklungsbanken, welche es ablehnen, die Entwicklung von Technologien für bezahlbare Energie zu finanzieren. Gesetze, welche den Verbrauch fossiler Treibstoffe verbieten, sind noch unendlich schlimmer. Man stelle sich vor, es ist verboten, eine Kerosin-Lampe oder einen Benzin-Motorroller zu benutzen – zusätzlich dazu, dass man keinen Strom hat.

Aber wir müssen nicht in das arme Afrika gehen, um Energie-Armut zu finden. In ganz Europa ist diese gut dokumentiert, vor allem in jenen Ländern, wo fehlgeleitete Regierungen ihren Bürgern erneuerbare Energie aufgezwungen haben. Und trotzdem übernehmen UK und die EU eine drakonische Null-Kohlenstoff-Politik. Die Energie-Armen hier leiden also auch unter einem Verbrechen gegen die Menschheit.

Man schätzt, dass Millionen Haushalte in den USA in etwas leben, was als „Energiearmut“ definiert ist, zum großen Teil infolge der erzwungenen Verschiebung hin zu erneuerbarer Energie. Berichten zufolge ist Energiearmut die zweitstärkste Ursache für Obdachlosigkeit in Amerika. Der beabsichtigte Green New Deal würde dieses Leiden noch dramatisch verschlimmern.

Kurz gesagt, CLINTEL-Präsident Guus Berkhout hat völlig recht. Null-Kohlenstoff-Gesetze sind nicht nur wissenschaftlich vollkommen unsinnig, sondern auch ein Verbrechen gegen die Menschheit.

Autor: David Wojick , Ph.D. is an independent analyst working at the intersection of science, technology and policy. For origins see http://www.stemed.info/engineer_tackles_confusion.html For over 100 prior articles for CFACT see http://www.cfact.org/author/david-wojick-ph-d/ Available for confidential research and consulting.

Link: https://www.cfact.org/2020/03/20/clintel-president-says-zero-carbon-is-a-crime-against-humanity/

Übersetzt von Chris Frey EIKE