Maschinen­sturm, FDJ, rote Garden, FFF – Jugend­missbrauch bedroht unsere Zukunft

Man ersetze Klassenfeind durch Klimaleugner – oder durch andere Kampfbegriffe wie CO2-Ausstoßer, SUV-Fahrer, Plastiktütenverwender oder Fleischesser. Man kombiniere dies mit der über alle nur denkbaren medialen Kanäle mit höchster Lautstärke verkündeten Botschaft, „die Jugend steht auf der richtigen Seite“, und schon hat man so gut wie alle Zutaten für einen Maschinensturm, wie er in den frühen Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts durch Teile Europas wütete. Oder für eine Kulturrevolution für den Endsieg des Sozialismus oder…

Derartige Massen begeisterter junger Menschen ohne Lebenserfahrung oder Kenntnisse über die Komplexität gesellschaftlicher, kaufmännischer oder technischer Zusammenhänge sind ein hervorragendes Werkzeug, um politische oder wirtschaftliche Interessen der hinter ihnen stehenden Drahtzieher gegen die „schweigende Mehrheit“ der Bevölkerung durchzudrücken. Die meisten dieser Jugendlichen stammen wie Luisa Neubauer aus gutsituierten Elternhäusern. Deshalb fällt es ihnen auch leicht, über den Verlust der Arbeitsplätze anderer Menschen als Folge ihrer Forderungen großzügig hinwegzusehen. Außerdem kann man „Fridays for Future“ im Prinzip wie eine Art Einstiegsdroge einstufen, über die unerfahrene, aber von ihrer Sache überzeugte Jugendliche schnell an gewaltbereite Gruppen wie „interventionistische Linke“, „Extinction Rebellion“ oder die Besetzer des Hambacher Forsts weitergelangen. Was sich da in vergleichsweise kurzer Zeit zusammenbrauen kann, hat man ja vor einigen Jahren in Hamburg oder im Jahr 2018 bei dem Säureattentat auf einen Innogy-Manager erleben können. Und es gibt reichlich ideologische Einpeitscher wie den Prof. Parncutt, der schon vor Jahren „die Todesstrafe für Klimaleugner“ forderte. Wer mit ansehen konnte, wie völlig fanatisiert und bar jeglichen Selbstzweifels die junge Schwedin Greta als Galionsfigur der FFF-Bewegung vor der UN auftrat, kann sich eines Schauders nicht erwehren. Solche Menschen muss man aufhalten, bevor die kleine Stalina in ihnen zum Vorschein kommt.

Keine Ahnung von technischen Zusammenhängen

Zwar verkünden die Einpeitscher dieser „Grünen Garden“ ständig lauthals, die „Wissenschaft“ stehe hinter ihnen, doch sind die allermeisten von Ihnen in Wirklichkeit gerade auf wissenschaftlich-technischem Gebiet so bar jeder Kenntnis, dass sie weder eine Vorstellung von Atmosphärenphysik noch davon haben, wie ein moderner Industriestaat funktioniert. Deshalb fällt es ihnen leicht, radikale Forderungen zu erheben, die sich in der Realität gar nicht oder nur mit ungeheuren Kosten durchführen ließen. Insofern läuft das, was sie so lautstark fordern, auf eine massive (Zer-) Störung unserer Volkswirtschaft hinaus. Die Folge wären Massenarbeitslosigkeit, Hungersnöte und eine massive Verarmung großer Teile der Bevölkerung. Leider sind die jungen Leute derzeit so aufgeputscht und ideologisiert, dass sie für solche Sachargumente weitgehend taub sind.

Die im Dunkeln…

Es wäre ein grober Fehler anzunehmen, dass diese Jugendlichen die FFF-Bewegung aus eigener Kraft und ohne Einflussnahme von interessierter Seite aufgebaut hätte. Da wird von Vollprofis eine äußerst geschickte Regie geführt. Zu den größten Treppenwitzen gehört dabei, dass bei dieser gesellschaftlichen Strömung so getan wird, als sei sie „antikapitalistisch“. Das kann man getrost als größten Humbug (oder Selbstbetrug) aller Zeiten einstufen. Auch das zeigt, wie naiv die Bewegung ist, denn Kommunisten früherer Zeiten hätte man solche Lügen nicht auftischen können. Das genaue Gegenteil ist der Fall, es ist gerade die Elite des internationalen Finanzkapitals – Leute wie Hedge-Fund-Manager Tom Steyer, Wechselkursspekulant George Soros oder Finanzdienstleister Michael Bloomberg und etliche andere –, die ihre Milliarden für FFF in die Waagschale werfen. Es wäre naiv zu glauben, dass diese eiskalten Spekulanten aus reiner Menschenliebe handeln. Und sie haben längst die Creme des Weltkapitals zum Beutemachen mit ins Rudel geholt. Millionen Menschen, die bereit sind, freiwillig auf einen erheblichen Teil ihrer derzeitigen Vermögen zu verzichten – da locken Profite, wie sie mit ehrlicher Warenproduktion nie und nimmer zu erzielen wären. Mehr als 500 Hedge-Fonds, Großbanken, Finanzinvestoren und Fonds-Manager haben sich grün angestrichen und rufen zur Weltrettung auf. Wenn man dann liest, wie „Hambi-Besetzer“ über den bösen „Fossil-Kapitalismus“ von RWE herziehen, kann man sich nur wundern, wie grenzenlos naiv diese jungen Leute offensichtlich sind.

Uns muss es um die Mittelschicht, die Fachleute und die Entscheider gehen

In der aktuellen Situation macht es wenig Sinn zu versuchen, die jungen Leute auf den FFF-Demonstrationen zu erreichen. Sie sind dazu zu fanatisiert. Auch die Journalisten in den Medien sind so offenkundig ideologisiert (und es gibt unter ihnen auch Profiteure, die mit ihren Meldungen Geld verdienen), dass es wenig Sinn macht, sich an ihnen abzuarbeiten. Hier wird man erst wieder Gehör finden, wenn die Probleme überhandnehmen. Der beste Rat ist daher, sich auf diejenigen Teile der Bevölkerung zu konzentrieren, die aus verschiedensten Gründen – Sachkenntnis in von der „Energiewende“ betroffenen Bereichen, sonstige wissenschaftliche, technische oder kaufmännische Kenntnisse – das schmutzige Spiel, das da mit uns gespielt wird, erkennen und darüber nachdenken, wie man das alles aufhalten könnte. Das umfasst auch Arbeiter der betroffenen Unternehmen, die mittlere Ebene der Gewerkschafts- und Betriebsratsfunktionäre sowie alle Bürger, die sich gegen „erneuerbare“ Projekte zur Wehr setzen wollen. Diesen muss man mit soliden Argumenten kommen. Darüber hinaus sollte man solche Menschen ansprechen, die so wie Henryk Broder oder Ramin Peymani die heraufziehende Unterdrückungskultur zu erkennen vermögen. Man kann bereits jetzt erkennen, dass sich unser Staat darauf vorbereitet, den unweigerlich aufkeimenden Widerstand der Bevölkerung zu unterdrücken. Natürlich alles nur im Rahmen des Kampfes gegen „Rechtsterrorismus“.

Von Bedeutung ist auch, die Lügen der Medien am konkreten Beispiel bloßzustellen. Leserbriefe sind eine Möglichkeit, noch wichtiger aber sind kurze, prägnante Artikel, die aufzeigen, welche eindeutigen Lügen die Medien heute verbreiten, wie z.B. über die Feuer im Amazonasgebiet. Oder wie Journalisten über „klimawandelbedingte Dürreschäden“ berichten, obwohl der Regen in Deutschland klimawandelbedingt zunimmt.

Es gibt viel zu tun. Lassen wir nichts liegen




Es gibt keine Klima-Krise!

Am 23. September fand in New York ein UN-Klimagipfel statt. Hierzu sandte CLINTEL zwei registrierte Briefe, einen an UN-Generalsekretär Antonio Guterres und einen an die Geschäftsführende Sekretärin beim UNFCCC, Patricia Espinosa Cantellano. Beigefügt war der Wortlaut der Europäischen Klima-Erklärung (siehe unten).

Enthalten darin war auch die explizite Forderung nach einem gemeinsamen Treffen mit Weltklasse-Wissenschaftlern. Der Brief:

Eure Exzellenzen,

Es gibt keinen Klima-Notfall!

Ein globales Netzwerk von über 500 bekannten und erfahrenen Wissenschaftlern sowie Profis bzgl. Klima und damit zusammen hängender Bereiche haben die Ehre, Ihnen die folgende Europäische Klima-Deklaration zukommen zu lassen, für welche die Unterzeichner dieses Briefes die nationalen Botschafter sind.

Die allgemeinen Klima-Zirkulationsmodelle, auf welchen die internationale Politik derzeit beruht, sind für ihren Zweck ungeeignet. Daher ist es ebenso schlimm wie unklug, die Verschwendung von Billionen auf der Grundlage derartiger unausgereifter Modelle zu veranlassen. Die gegenwärtige Klimapolitik unterminiert sinnlos und ernsthaft das ökonomische System. Sie gefährdet das Leben unzähliger Menschen in Ländern, denen der Zugang zu einer bezahlbaren und ununterbrochenen Stromversorgung verwehrt wird.

Wir ersuchen Sie dringend, einer Klimapolitik zu folgen, die auf ordentlicher Wissenschaft beruht sowie den ökonomischen Realitäten und ernsthaften Sorgen jener Rechnung trägt, welche durch kostspielige, aber unnötige Versuche der Abschwächung geschädigt werden.

Wir fordern Sie auf, die Deklaration auf die Tagesordnung der bevor stehenden Sitzung in New York zu setzen*.

[*Einschub des Übersetzers: Die Sitzung hat natürlich inzwischen stattgefunden und wurde von einer ganz anderen Schlagzeile dominiert. Ob die Deklaration tatsächlich eine Rolle gespielt hat, kann ich nicht sagen.

Ende Einschub]

Wir laden Sie außerdem ein, mit uns ein konstruktives Treffen auf hoher Ebene einzuberufen zwischen Weltklasse-Wissenschaftlern auf beiden Seiten der Klimadebatte – am Besten Anfang des Jahres 2020. Das Treffen wird dem fundamentalen und uralten Prinzip der Wissenschaft und der natürlichen Gerechtigkeit Ausdruck verleihen, wonach beide Seiten vollständig und fair angehört werden sollten. Audiatur et altera pars!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Sie zu einem solchen gemeinsamen Treffen stehen.

Es gibt keinen Klima-Notstand

Ein globales Netzwerk von 500 Wissenschaftlern und Fachleuten hat diese dringende Botschaft vorbereitet. Klimawissenschaft sollte weniger politisch sein, während Klimapolitik wissenschaftlicher sein sollte. Wissenschaftler sollten alle Unsicherheiten und Übertreibungen in ihren Prognosen bzgl. globaler Erwärmung offen benennen. Politiker sollten gleichzeitig objektiv die realen Vorteile als auch die Kosten zur Anpassung an eine globale Erwärmung betrachten, und auch die realen Kosten ebenso wie die Vorteile einer Abschwächung.

Natürliche ebenso wie anthropogene Faktoren verursachen Erwärmung

Das geologische Archiv der Erde zeigt, dass das Klima derselben sich fortwährend gewandelt hat, seit der Planet existiert, mit natürlich auftretenden Warm- und Kaltphasen. Die Kleine Eiszeit endete erst im Jahre 1850. Daher ist es keine Überraschung, dass wir derzeit eine Periode mit Erwärmung durchlaufen. Nur sehr wenige begutachtete Studien gehen so weit zu sagen, dass die jüngste Erwärmung hauptsächlich anthropogener Natur ist.

Die Erwärmung ist weitaus geringer als prognostiziert

Die Welt hat sich nur halb so stark erwärmt wie der prognostizierten Rate entsprechend, und weniger als halb so stark, wie man auf der Grundlage anthropogener Antriebe und Strahlungs-Ungleichgewichte hätte erwarten können. Dies sagt uns, dass wir von einem gewissen Verständnis des Klimawandels noch weit entfernt sind.

Klimapolitik fußt auf unzulänglichen Modellen

Klimamodelle haben viele Schwächen und sind auch nicht entfernt plausibel, um als politische Bausteine herzuhalten. Außerdem übertreiben sie höchstwahrscheinlich die Auswirkung von Treibhausgasen wie CO2 erheblich. Zusätzlich ignorieren sie die Tatsache, dass eine Anreicherung der Atmosphäre mit CO2 sehr vorteilhaft wäre.

CO2 ist Pflanzennahrung – und damit die Grundlage allen Lebens auf der Erde

CO2 ist kein Verschmutzer. Es ist im Gegenteil unabdingbar für das gesamte Leben auf der Erde. Photosynthese ist ein Segen. Mehr CO2 ist vorteilhaft für die Natur und sorgte inzwischen auch für eine Ergrünung der Erde: zusätzliches CO2 in der Luft hat das Wachstum der globalen Biomasse in Pflanzen erheblich verbessert. Es ist auch gut für die Landwirtschaft, steigt doch dadurch weltweit die Erntemenge.

Mit der globalen Erwärmung haben Naturkatastrophen nicht zugenommen

Es gibt keinerlei statistische Beweise, dass es durch globale Erwärmung zu stärkeren Hurrikanen, Überschwemmungen, Dürren und ähnliche Naturereignisse kommt oder dass diese häufiger werden. Dagegen sind Maßnahmen zur Abschwächung des CO2-Eintrags ebenso verheerend wie kostspielig. Windturbinen beispielsweise töten Vögel und Fledermäuse, und Palmöl-Plantagen zerstören die Biodiversität der Regenwälder.

Die Politik muss wissenschaftliche und ökonomische Realitäten berücksichtigen

Es gibt keinen Klima-Notstand. Daher gibt es auch keinerlei Gründe für Panik und Alarm. Wir sprechen uns mit höchstem Nachdruck gegen die schädliche und unrealistische Null-CO2-Polizik aus, welche bis zum Jahr 2050 geplant ist. Falls bessere Verfahren aufkommen, haben wir viel Zeit zum Überlegen und zur Anpassung. Das Ziel der internationalen Politik sollte es sein, zuverlässige und bezahlbare Energie zu jeder Zeit für jedermann auf der ganzen Welt verfügbar zu machen.

Unsere dringende Bitte an die führenden Politiker lautet, dass sich Wissenschaftler um ein erheblich besseres Verständnis des Klimasystems bemühen sollten, während sich die Politik darauf konzentrieren sollte, potentielle Klimaschäden zu minimieren mittels bevorzugter Anpassungs-Strategien, welche auf bewiesenen und bezahlbaren Technologien beruhen.

Professor Guus Berkhout, The Netherlands

Professor Reynald Du Berger French, Canada

Terry Dunleavy, New Zealand

Viv Forbes, Australia

Professor Jeffrey Foss English, Canada

Morten Jødal, Norway

Rob Lemeire, Belgium

Professor Richard Lindzen, USA

Professor Ingemar Nordin, Sweden

Jim O’Brien, Republic of Ireland

Professor Alberto Prestininzi, Italy

Associate Professor Benoît Rittaud, France

Professor Fritz Vahrenholt, Germany

The Viscount Monckton of Brenchley, United Kingdom

Link: https://notrickszone.com/2019/09/24/no-climate-emergency-mit-climate-expert-500-prominent-global-scientists-write-in-letter-to-un/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die Manipu­lation von Temperatur­daten ist der größte Wissen­schafts-Skandal jemals

Vor zwei Wochen schrieb ich unter der Schlagzeile [übersetzt] „Wie wir durch falsche Daten bzgl.globaler Erwärmung ausgetrickst werden“ (hier) über Paul Homewood, der auf seinem Blog Notalotofpeopleknowthat die veröffentlichten Temperatur-Graphen an drei Wetterstationen in Paraguay verglichen hat mit den Temperaturwerten, die tatsächlich gemessen worden waren. In jedem einzelnen Fall wurde der tatsächliche Trend über 60 Jahre mit Daten dramatisch verfälscht, so dass ein Abkühlungstrend zu einem solchen gemacht wurde, der eine markante Erwärmung zeigt.

Das war nur das jüngste von vielen Beispielen einer Praxis, welche von Experten-Beobachtern auf der ganzen Welt schon lange erkannt worden ist – eine Praxis, die ein sehr großes Fragezeichen hinter die gesamten offiziellen Temperatur-Aufzeichnungen setzt.

Nach meinem letzten Artikel nahm Homewood eine ganze Reihe südamerikanischer Wetterstationen rund um die ersten drei unter die Lupe. In jedem einzelnen Fall fand er die gleichen verdächtigen Einbahn-„Adjustierungen“. Zunächst wurden diese vom Global Historical Climate Network (GHCN) der US-Regierung vorgenommen. Danach wurden sie noch von zwei Hauptquellen offizieller Aufzeichnungen verstärkt, nämlich vom Goddard Institute for Space Studies (Giss) und dem National Climate Data Center (NCDC). Diese zogen diese künstlichen Erwärmungstrends dann heran, um Temperaturen abzuschätzen in großen Regionen der Erde, aus denen es keine Messungen gibt. Und doch sind es ebendiese Aufzeichnungen, die Wissenschaftler und Politiker zur Grundlage für ihren Glauben an die „globale Erwärmung“ machen.

Homewood hat seine Aufmerksamkeit inzwischen auf die Wetterstationen rund um die Arktis gelenkt, und zwar auf das Gebiet zwischen Kanada (51°W) und dem zentralen Sibirien (87°E). Auch hier wurden in fast allen Fällen die gleichen Einbahn-Adjustierungen vorgenommen, und zwar so, dass eine Erwärmung herauskam, die mehr als 1 Grad Celsius über den gemessenen Werten lag. Dies hat niemanden mehr überrascht als Traust Jonsson, der lange Zeit verantwortlich war für die Klimaforschung am Met.-Office von Island (und mit dem Homewood sich ausgetauscht hat). Jonsson war erstaunt zu sehen, dass der neuen Version zufolge die „Meereis-Jahre“ um Island während der 1970er Jahre plötzlich vollständig „verschwunden“ waren. Damals hatte eine Periode extremer Abkühlung die Wirtschaft des Landes schwer beeinträchtigt.

Eines der ersten Beispiele dieser „Adjustierungen“ wurde im Jahre 2007 von Steve McIntyre aufgedeckt, als er eine von James Hansen im Jahre 1987 veröffentlichte Studie entdeckte, also von dem Wissenschaftler, der viele Jahre lang das GISS geleitet hatte (und später zu einem fanatischen Klima-Aktivisten geworden ist). Hansens Originalgraphik belegte Temperaturen in der Arktis, die um das Jahr 1940 die höchsten, bis heute nicht wieder aufgetretenen Daten zeigte. Aber wie Homewood in seinem Blogbeitrag aufdeckte, „verändern Temperatur-Adjustierungen die Historie der Arktis“. GISS hat sie umgekehrt. Arktische Temperaturen jener Zeit wurden so stark nach unten korrigiert, dass sie jetzt im Vergleich zu den Temperaturen der letzten 20 Jahre marginalisiert daherkommen.

Homewoods Interesse an der Arktis wurde vor allem geweckt durch das „Verschwinden“ des arktischen Eises (und der Eisbären), was zu einem so gewaltigen Aushängeschild für jene geworden ist, die versuchen, uns davon zu überzeugen, dass wir durch eine Runaway-globale Erwärmung bedroht werden. Aber er wählte jenen einzelnen Zeitraum in der Arktis, als das Eis wärmerem Wasser ausgesetzt war infolge zyklischer Änderungen einer großen Strömung im Atlantik. Diese erreichte gerade vor 75 Jahren ihren Höhepunkt, als sich das Eis der Arktis noch weiter zurückgezogen hatte als heute. Die Eisschmelze wird in keiner Weise durch steigende globale Temperaturen ausgelöst.

Von wesentlich größerer Bedeutung jedoch ist die Art und Weise, mit der diese umfassende Manipulation offizieller Temperatur-Aufzeichnungen – aus Gründen, die GHCN und GISS niemals plausibel benannt haben – zum Elefanten bei der größten und kostspieligsten Angsterzeugung geworden ist, die die Welt jemals gesehen hat. Hier zeigt sich wirklich der größte Wissenschafts-Skandal aller Zeiten.

Link: https://www.The-fiddling-with-temperature-data-is-the-biggest-science-scandal-ever.html

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Wie entsorgt man eine Schrott-Windturbine?

Pu Liu und Claire Barlow zufolge (Waste Management, April 2017) werden bis zum Jahr 2050 43 Millionen Tonnen Rotor-Schrott weltweit anfallen, davon in China 40%, in Europa 25%, in den USA 16% und in der übrigen Welt 19%. Das Problem der Endlagerung der Rotorblätter, so folgern sie, beginnt gerade erst heraufzudämmern als ein bedeutender Faktor für die Zukunft.

In einem Report aus dem Jahr 2017 von Katerin Ramirez-Tejeda, David A. Turcotte und Sarah Pike wird vermutet, dass „die umweltlichen Konsequenzen und die Gesundheitsrisiken so groß sind, dass die Autoren davor warnen, dass falls die Öffentlichkeit von diesem aufkeimenden Problem Kenntnis bekommt, sie viel weniger bereit wäre, sich noch hinter die Ausweitung der Windenergie zu stellen“.

Ramirez-Tejeda et al. fügten hinzu, dass der Turbinenmüll in Deponien besonders problematisch ist wegen dessen „hoher Widerstandsfähigkeit gegen Wärme, Sonnenlicht und Feuchtigkeit, so dass es hunderte von Jahren dauern wird, bis sie in der Deponie unschädlich werden. Holz und andere organische Materialien in den Rotorblättern würden ebenfalls in Mülldeponien enden und potentiell Methan und andere volatile organische Substanzen in die Umwelt freisetzen“.

Bei den gegenwärtigen Kosten von Mülldeponien in den USA in Höhe von 60 Dollar pro Tonne mögen die 40-Tonnen-Monster kurzfristig den Deponie-Betreibern satte Profite bescheren. Die langfristigen Kosten (einschließlich Vorbehandlung und Transport sowie auch Proteste in den umliegenden Gemeinden gegen eine solche Deponie) machen die Entsorgung der Rotorblätter zu einem rasch immer größer werdenden Problem in den USA und weltweit.

Belege für diese Schwierigkeiten tauchen bereits im Kernland der USA auf. Die Stadt Casper in Wyoming beschloss endgültig die Entsorgung von Turbinenblättern in der Casper Regional Solid Waste Facility. Die Stadt sagt, dass diese Deponie Turbinenblätter aus Fiberglas akzeptiert hat, die hier endgelagert werden sollen.

Die Stadtverwaltung rechtfertigte ihre Maßnahmen mit den Worten „die Vernichtung der Rotorblätter erfordert stärkere und größere Maschinen als in der Casper-Deponie vorhanden sind. Die Entsorgung in einer Deponie ist eine tragfähige Option, da Fiberglas ein Material ist, dass keine Bestandteile in den Boden oder in das Grundwasser gelangen lässt. Daher kann es problemlos in einer unbefestigten Deponie gelagert werden“.

Bürgermeister Carter Napier sagte dazu: „Die Bewohner von Casper können sich gelassen zurücklehnen, wenn sie wissen, dass Jahre der Planung und vorbereitenden Entwicklungen sich jetzt in Gestalt von Projekten dieser Art auszahlen“. Er versicherte den Einwohnern, dass „die Profite aus diesem Projekt ultimativ unserer gesamten Gemeinde zugute kommen werden“.

Die Stadtverwaltung erklärte weiter, dass die Casper-Deponie die einzige Deponie in der Region ist, die sowohl über die Genehmigungen seitens der [US-]Bundesregierung verfügt, Materialien einzulagern auf umweltfreundliche Art und Weise, und als unbefestigte Deponie groß genug ist, um mit dem Projekt fertig zu werden“.

Inzwischen hat die Stadtverwaltung von Sioux Falls in Iowa angekündigt, dass Windpark-Betreiber in Iowa 101 ausgediente Rotorblätter in die städtische Deponie in diesem Sommer eingebracht haben. Allerdings hieß es aus dem Rathaus, dass keine weiteren Rotorblätter angenommen werden würden, solange deren Eigentümer keine weiteren Schritte unternehmen, die massiven Fiberglas-Blätter so zu bearbeiten, dass sie weniger Platz beanspruchen.

Die Gründe hierfür benennt der Direktor des Bauhofs Mark Cotter: „Wir können nichts mehr aufnehmen, solange sie [die Rotorblätter] nicht vorbehandelt werden, bevor man sie uns bringt. Wir verbrauchen zu viele Ressourcen, diese abzuladen, sie hin und her zu transportieren und sie im Boden zu vergraben“. Die Deponie-Arbeiter brechen die fast 40 Meter langen Blätter in drei Teile oder zerkleinern sie so, dass sie auf einen 60-Tonnen-LKW geladen werden können.

In Zukunft, so hat die Stadtverwaltung berechnet, müssen Windenergie-Unternehmen die Blätter in Stücke zerteilen, die nicht länger als ca. 1 Meter sein dürfen. Sioux Falls plant auch eine Pilotstudie, um die Machbarkeit festzustellen, den Platzverbrauch in der Deponie und ob die Bepreisung (gegenwärtig 64 Dollar pro Tonne) geändert werden sollte.

Sarah Lozanova zufolge (Earth911, August 2017) könnte die Abwicklung von Windparks teurer sein als die Bauphase. Tatsächlich, so fügte sie hinzu, sind Abwicklung und Recycling von Windturbinen ein blinder Fleck, wenn man die Umweltauswirkungen von Windenergie insgesamt betrachtet.

Die Betreiber der Deponien von Casper und Sioux Falls stehen an vorderster Front dieses aufkeimenden massiven Problems. Casper nimmt Profite für sich in Anspruch, aber Sioux Falls sagt, man zahle drauf. Eines ist sicher: Die Kosten und der Ärger (sowie die Verschwendung begrenzten Platzes auf der Deponie) bei der Einlagerung von Millionen Tonnen Turbinen-Schrott müssen in die Kosten-Nutzen-Analyse eines jeden Wind-Projektes mit einbezogen werden.

Autor

Duggan Flanakin is the Director of Policy Research at the Committee For A Constructive Tomorrow. A former Senior Fellow with both the Texas and Arkansas Public Policy Foundations, Mr. Flanakin has a Master’s in Public Policy from Regent University. During the years he spent reporting on environmental regulation in Texas and nationwide, Mr. Flanakin authored definitive works on the creation of the Texas Commission on Environmental Quality and on environmental education in Texas.

Link: https://www.cfact.org/2019/09/16/how-do-you-throw-away-a-dead-wind-turbine/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Neues Klimapaket dürfte Deutschlands führende Unternehmen Milliarden von Euro kosten

Unseren Forschungen zufolge steht praktisch jedes der (30) DAX-Unternehmen vor großen Herausforderungen, selbst bei niedrigen CO2-Preis-Szenarien“, sagte Henrik Potzen von Union Investment.

Deutschland, das gerade mal zu etwas über 2% zu den Treibhausgas-Emissionen der Welt beiträgt, will seine Kohlenstoff-Emissionen hauptsächlich im Bau- und Transportwesen reduzieren. Im Versorgungssektor ist es bereits zu substantiellen Reduktionen gekommen, erzwungen durch einen gesetzlich vorgeschriebenen Kohlenstoff-Handel (EU-ETS) in Europa, welcher Anreize zur Kohlenstoff-Effizienz bietet.

Aber das Land ist immer noch auf dem Weg, die Ziele bzgl. Reduktion von Treibhausgas-Emissionen zu verfehlen, wobei CO2 den Hauptanteil ausmacht. Man wollte bis zum Jahr 2030 55% reduzieren im Vergleich zum Jahr 1990, erreichte aber bislang weniger als 30%.

Union Investment sagte, dass wenn man ein Kohlenstoff-Preis in Bereichen verhängt, die nicht im ETS sind, könnte dies die DAX-Unternehmensgruppe 5,2 Milliarden Euro pro Jahr kosten. Diese Schätzung basiert auf einem Preis von 30 Euro pro Tonne CO2-Äquivalent. Diese Summe wäre äquivalent zu 3,7% des kumulativen operativen Gewinns der gesamten DAX-Gruppe im Jahre 2018.

Der ganze Beitrag steht hier.
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Klima-Aktivisten könnten Deutschlands Auto-Schau zerschlagen haben

Automotive News Europe
Die Frankfurter Auto-Schau ist dem Untergang geweiht. Es ist schwierig, zu einer anderen Folgerung zu kommen, nachdem die Besucherzahlen auf der Schau dieses Jahres um fast ein Drittel eingebrochen sind.

Schon vor der Eröffnung der Schau für die Öffentlichkeit am 12. September zeigte die fehlende Begeisterung darum herum, dass es düster aussah.

Das Fehlen von Marken wie Toyota, Renault, Peugeot, Nissan, Fiat und Ferrari war ein ernster Schlag für den Organisator VDA (Verband der Automobilindustrie). Dazu kam dann noch der Protest tausender Klima-Aktivisten vor dem Eingang, welche die schwelenden Spannungen zwischen der deutschen Auto-Industrie und den Umweltaktivisten des Landes grell hervorhob.

Die seitens der Autohersteller zur Schau gestellte Selbst-Verpflichtung, ihre Autoflotten zu dekarbonisieren mittels neuer Elektrofahrzeuge wie Porsche Taycan, Opel Corsa-E und Volkswagen ID3, konnte die Öffentlichkeit nicht begeistern.

Die Schau dieses Jahres verzeichnete der VDA zufolge 560.000 Besucher. Dies kontrastiert zu den 810.000 Besuchern im Jahre 2017 auf der alle zwei Jahre stattfindenden Schau – mitten in der Diesel-Krise der Volkswagen-Gruppe sowie in Diskussionen über Fahrverbote in Innenstädten.

Unter Verweis auf die Zahl der fehlenden großen Automarken, der Abnahme des benötigten Platzes und geringerer Ambitionen, twitterte der ehemalige Opel-Direktor Karl Thomas Neumann, dass die Schau dieses Jahres krachend gescheitert und „ein müder Abglanz dessen war, was es früher war“. Er prophezeite, dass es im Jahre 2021 keine Autoschau mehr geben werde.

Der ganze Beitrag steht hier.

Übersetzt von Chris Frey EIKE