FridaysFor­Future – und der Umgang mit anderen Meinungen

Doch zuerst wurden E-Mails mit Angeboten zur Diskussion geschrieben und es wurde auch telefoniert. Keine Reaktion. Keine Bereitschaft miteinander zu sprechen. FridaysForFuture reagierte nicht.

Also gingen wir hin zu den Klimastreikterminen am Kröpcke, verteilten unseren „Offenen Brief“ und versuchten ins Gespräch zu kommen.

Einige Gespräche mit Teilnehmern und auch einzelnen Ordnern verliefen konstruktiv und mit gegenseitigem Respekt. Man hörte sich auch gegenseitig zu. Das war schön.

Ganz anders reagierten einige führende Personen und andere Ordner. Man stellte uns nach und forderte uns immer wütender auf den Platz zu verlassen. Wir pochten auf unser demokratisches Recht unsere Meinung im öffentlichen Raum frei zu äußern. Im Übrigen könnten sie ja die Polizei holen. Irgendwann sprachen sie auch die Polizei an – und die gab uns schließlich Recht. Wir verteilten weiter unsere Flyer und diskutierten (15.02.2019).

Doch zum nächsten Mal fiel den Ordnern von FridaysForFuture etwas Besonderes ein. Und das sah dann so aus:

Ordner hatten eine Tasche mit der Aufschrift „Klimalügen“ mitgebracht. Dann sprachen sie Passanten und Demonstranten an, die unsere Flyer genommen hatten. Wenn es ihnen gelang, denen unsere Flyer „abzuschwatzen“, dann landeten diese in dieser Tasche. Und schließlich das Finale: Unsere Flyer wurden vor unseren Augen demonstrativ zerrissen (15.03.2019).

Bei einem der nächsten Termine hatten wir unseren Stand gegenüber dem Hauptbahnhof in Hannover aufgebaut. Die Demonstration zog vorbei. Ganz vorne marschierten die Linksautonomen und die Antifa – linkes Bild. Rufe ertönten aggressiv: „Klimaleugner – Klimaleugner – …“. Dann plötzlich rannte jemand aus der Demo auf unseren Stand zu (mittleres Bild) warf dort etwas unter den Tisch und rief: „Bombe!“. Dann rannte er ganz schnell weg und reihte sich wieder in die Demo ein (rechtes Bild). Der geworfene Gegenstand entpuppte sich dann jedoch als harmlos (05.07.2019).

Aktivisten der FridaysForFuture-Bewegung zogen durch die Innenstadt von Hannover und legten sich an verschiedenen Orten auf den Boden. Über Megaphon wurde eine Ansprache gehalten. So auch vor dem Stand von KlimaKontroverse.de (24.05.2019 – siehe Bild oben!)

Nach wie vor gilt das Angebot von KlimaKontroverse.de miteinander ins Gespräch zu kommen und zu diskutieren in – eigentlich – selbstverständlicher demokratischer Tradition.

www.KlimaKontroverse.de

Über uns. Wir sind eine Initiative in Linden, die sich regelmäßig im Freizeitheim Linden trifft. Leichte Verständlichkeit und die offene Diskussion unterschiedlicher Ansichten stehen im Vordergrund und sollen ein Markenzeichen dieser Initiative sein. KlimaKontroverse.de tritt öffentlich auf.
info@KlimaKontroverse.de, www.KlimaKontroverse.de




Treibhausgase ohne Treibhauswirkung: Der September zeigt seit über 100 Jahren keine Erwärmung.

Irgendwie hat der Monat September die CO2-Zunahme in Deutschland und den Glauben an eine ausschließlich auf CO2-bedingte Erwärmung nicht mitbekommen, obwohl er 2019 laut DWD mit 14,1 C um 0,8 C über dem Schnitt der kalten Nachkriegsperiode 1961 bis 1990 lag, zugleich geringfügig kälter als der November im Kriegsjahr 1917. Was erstaunlich ist: Der September weigert sich seit einem Jahrhundert in Deutschland wärmer zu werden. Obwohl die Wetterstationen vor 100 Jahren an ganz anderen, nämlich viel kälteren Plätzen standen. Forsthäuser am Waldrand, Einzelgutshöfe oder Klöster in der freien Landschaft gibt’s nicht mehr. Der Standortwechsel, oft unter gleichem Namen an den neuen wärmeren Ort in Siedlungsnähe oder von der Siedlungserweiterung bzw. von einem Gewerbegebiet umfasst, brachte nur in Einzelfällen die erhoffte Steigung der Trendlinie. Das zeigt uns die erste Grafik.

Grafik 1: Seit 1917 wird der September laut DWD-Statistik nur minimalst wärmer. Obwohl damals die Wetterstationen an viel kälteren Plätzen standen. Die Standorte der Wetterstationen von 1917 sind mit denen von heute somit nicht identisch und nur bedingt vergleichbar.

Obwohl durch Standortveränderungen des Messstationen wissenschaftlich nicht vergleichbar wird diese Deutschlandreihe als offizielle Temperatur-Vergleichsreihe verwendet. Beim September gibt es somit laut DWD-Daten keine signifikante Erwärmung wie etwa bei den Sommermonaten und deshalb wird die Grafik 1 auch nie in den Medien gezeigt. Nicht nur der April, sondern auch der September macht was er will, er lässt sich nicht durch die CO2 Zunahme der Atmosphäre beeinflussen. Das werden auch die weiteren Grafiken des Artikels zeigen. Zum Überlegen: Wie würde die Deutschland-Trendlinie seit 1917 verlaufen, wenn Deutschland so geblieben wäre wie im September 1917 und die Daten würden noch von denselben Wetterstationen an denselben kälteren Plätzen erhoben?

Erster Betrachtungszeitraum: Zunächst sind laut DWD-Statistik die Temperaturen ab 1917 bis 1979 sogar gefallen, obwohl die CO2-Konzentrationen auch in diesem Zeitraum zugenommen haben. Die Temperaturen werden nicht von CO2– bestimmt, das zeigt bereits die nächste Grafik, gezeichnet nach den Originaldaten des Deutschen Wetterdienstes. Fallende Temperaturen und steigende CO2-Werte: Wenn überhaupt, dann wäre die einzig richtige Schlussfolgerung, dass mehr CO2 kühlend wirkt. Da es weder einen Nachweisversuch einer kühlenden Wirkung noch einer erwärmenden Wirkung gibt ist die richtige Schlussfolgerung: Der neuzeitliche Begriff Treibhausgase ist eine ideenreiche Worterfindung wie die mittelalterliche Begriffserfindung Erbsünde.

Grafik 2: Wie viele andere Monate auch, kühlte sich der September in Deutschland, bedingt durch die kalten Jahre nach dem 2. Weltkrieg erst einmal ab.

Inzwischen besteht Deutschland aus vielen, insbesondere nach dem 2. Weltkrieg neu geschaffenen Wärmeregionen. Der Wohlstand, die Bevölkerungszunahme und die ständige weitere Bebauung in die freie Fläche hinein brachte die Erwärmung ganzer Regionen. Und das zeigen die Thermometer der Wetterstationen in den neuen Wärmeinseln.

Grafik 3: Seit 1980 zeigt der Septemberschnitt in Deutschland eine leicht steigende Trendlinie. Erwärmung um 0,2°C pro Jahrzehnt. Die DWD-Messstationen stehen jedoch heute dort, wo die Menschen leben und arbeiten, also in wachsenden Wärmeinseln. Und wie die Grafik zeigt, wurde es in unserer Lebens- und Wohnumgebung seit 1980 tatsächlich wärmer.

Doch es gibt auch Regionen in Deutschland, die von der menschenerzeugten zusätzlichen Wohlstandswärme weniger erfasst wurden. Orte, wo in der Umgebung der Messstationen seit 1980 keine großen Veränderungen mehr stattfanden, weil der Aufbau entweder abgeschlossen war oder noch nicht stattgefunden hat. Solche Stationen zeigen eher den tatsächlichen Temperaturverlauf, der vom Wetter stammt und nicht durch irgendwelche menschenverursachte Zusatzwärme hochgetrieben wird. Zudem scheint sich der unmittelbare Süden Deutschlands im letzten Jahrzehnt leicht abzukühlen, was sich auch beim Monat September bemerkbar macht.

Solche wärmeinselarmen Wetterstationen sollen nun mit der Grafik 3 verglichen werden

Der Hohenpeißenberg: Die Ausbaumaßnahmen waren am Vorzeigeberg des DWD 1980 weitgehend abgeschlossen.

Grafik 4: Der 988 m hohe Berg 40 km nördlich der deutschen Südgrenze zeigt seit 1980 eine Abkühlung, trotz CO2-Zunahme. Wie bei allen WI-armen Standorten der Messstationen war nicht 2016 der wärmste September, sondern bereits früher. Der September 2019 lag etwa an 60. Stelle seit den Temperaturaufzeichnungen auf dem Berg.

Die Zugspitze. Mit 2962 m NN unser höchster Punkt.

Anzumerken ist, dass die Besucherzahl durch den Bau eines Großliftes in diesem Jahr stark zugenommen hat, gerade auch im September 2019. Das mag mit ein Grund sein, weshalb der September 2019 und auch bereits 2018 im Vergleich mit der eigenen Statistik höher war.

Grafik 5: Das Thermometer der DWD-Wetterstation stellt keine Erwärmung fest, trotz Zunahme der Treibhausgase und trotz weiterem Ausbau des Berges als Touristenzentrum

Freiburg: Die Hauptstand Südbadens, das Wärmezentrum Deutschlands

Grafik 6: In Freiburg ist es zwar immer noch am wärmsten, aber der Temperaturverlauf zeigt eine deutliche Abkühlung für den Monat September seit fast 40 Jahren, wobei seit gut 10 Jahren die DWD-Wetterstation an einen anderen. Wohl kälteren Ort innerhalb der Stadt verlegt wurde. Laut DWD würden jedoch durch die Homogenisierung der Daten die Werte vergleichbar sein. Die Grafik beruht auf den vom DWD zur Verfügung gestellten Daten.

Wolfach im Schwarzwald: Die Wetterstation befindet sich seit 2003 bereits außerhalb der Stadt in Richtung Schwarzwald. Damit wird die nächtliche September-Kaltluft nicht mehr vorgewärmt. Die Frischluftschneise aus dem Schwarzwald ist also noch frei von Stadtwärme.

Grafik 7: Auch in Wolfach, einer seit 2003 wärmeinselarmen Wetterstation wird der September seit 1980 deutlich kälter.

Mittenwald: Die Wetterstation befindet sich nördlich des Ortes in den Buckelwiesen, auf fast 1000m Meereshöhe und ist Bestandteil der deutschen Alpen.

Grafik 8: Die Alpenregion um Mittenwald zeigt ebenfalls eine Abkühlung des Septembers, in ähnlichem Ausmaß wie der Hohenpeißenberg.

Memmingen: Die Wetterstation befindet sich am Rande der Stadt in einer Gärtnerei, dann schließt sich der Friedhof an. Ein Friedhof ist bekanntermaßen keine Wärmeinsel.

Grafik 9: Der Monat September wird im Raum Memmingen deutlich kälter seit 40 Jahren. Natürlich sind dort die angeblich erwärmenden Treibhausgase genauso gestiegen wie überall auf der Welt. Und 2016 ist nicht wie bei DWD-Deutschland- siehe Grafik 1- das wärmste Jahr.

Wie man sieht, gibt es in Deutschland noch viele wärmeinselarme Stationen – die im Artikel ausgewählten waren nur ein kleiner Auszug – deren Temperaturverlauf noch weitgehend vom Sonnenschein, Wind und Wetter bestimmt wird und weniger von einer städtischen Bau- und Wohlstandswärme mitgeprägt wird wie die meisten der über 1850 DWD-Stationen, die den Deutschlandschnitt seit 1980 bilden, siehe Grafik 3. Vereinfacht könnte man sagen, auf 15% der Fläche Deutschlands, dort wo die Menschen leben und arbeiten wurde der September seit 1980 wärmer und auf 85% der Fläche Deutschlands gab es keinen Temperaturanstieg, mitunter sogar eine leichte Abkühlung. Sogar die Innenstadt Münchens und die Wetterstation Augsburg zeigen seit 1980 keine Septembererwärmung mehr. Da überall der CO2-Anteil der Atmosphäre gleichmäßig gestiegen ist, kann die Erwärmung bei der Mehrheit der DWD-Wetterstationen in den Wärmeinseln nur durch den zunehmenden Wärmeinseleffekt erfolgt sein.

Das beweisen insbesondere die letzten 15 Jahre der DWD-Deutschlandtemperaturen im Vergleich zu den CO2-Konzentrationen der Atmosphäre. Zunächst die Grafik für Deutschland.

Grafik 10: Auch bei den über 1800 DWD-Wetterstationen quer über die Bundesländer verteilt stagnieren die Temperaturen seit 2005, das sind 15 Septemberjahre.

Starke CO2-Zunahme: Laut Wikipedia haben aber just in diesem Zeitraum die CO2-Konzentrationen weltweit stark zugenommen. Bereits 2016 soll die 400 ppm-Konzentration der Atmosphäre = 0,04% überschritten worden sein und nächstes Jahr soll die Konzentration auf 410 ppm steigen.

Grafik 11: Quelle Wiki-Bildungsserver: In der Gegenwart nehmen die CO2-Konzentrationen besonders zu: Steigende CO2-Konzentration, aber keine Septembererwärmung in Deutschland.

WI-arme Stationen: Bei den in diesem Bericht ausgewählten sechs wärmeinselarmen Stationen der Grafiken 4 bis 9 kann man leicht erkennen, dass seit 2005 die Septembertemperaturen alle leicht gefallen sind. Oftmals stärker als die Trendlinie über den Gesamtzeitraum der letzten 40 Jahre angibt. Als weiteres Beispiel wählen wir den WI-armen Standort Amtsberg im Erzgebirge im Vergleich zu DWD-Deutschland

Grafik 12: Die letzten 15 Septembermonate, DWD-Deutschland (Rot) der Schnitt aus über 1800 Stationen zeigt eine ebene Trendlinie, die ländliche wärmeinselarme Station Amtsberg eine leicht fallende.

Aus den Grafiken leitet sich die wissenschaftliche begründete Aussage ab: Der Kohlendioxidgehalt der Luft und die Temperaturen korrelieren nicht oder nur zufällig miteinander. Die Konzentration des lebensnotwendigen Gases CO2 nimmt weltweit zu, die Temperaturen des Monates September verhalten sich standort- und damit wärmeinselbezogen.

Es ist physikalisch unmöglich, dass ein Gas wie CO2 im Herbstmonat September außerhalb der Wärmeinseln abkühlend und nur in Wärmeinseln erwärmend wirkt. Die CO2-Erwärmungslehre ist falsch.

Gesamtergebnis: Es wird höchste Zeit, dass die CO2-Erwärmungsirrlehre zu den Akten gelegt wird und weltweit eine neue Umweltschutzethik entsteht. Sauberes Wasser, saubere Luft und saubere Nahrungsmittel gleichmäßig verteilt, wären ein gemeinsames ethisches Ziel, das die Menschheit anstreben sollte. Der angebliche Klimaschutz ist ein raffiniertes Geschäftsmodell.

Es gibt viele Gründe, die das Klima auf der Erde bestimmen, und der Mensch ist beteiligt durch die weltweite tägliche Vergrößerung der Wärmeinseln, was letztlich eine Naturzerstörung ist. Überall wo sich Wärmeinseln ausbreiten werden die Regionen wärmer und genau das zeigen die dortigen Messstationen. Man braucht erst gar nicht den Regenwald bemühen, Berlin reicht.

Graphik 13: DWD-Wetterstationen in Wärmeinseln wie Berlin werden beim Monat September seit 40 Jahren deutlich wärmer, in ländlichen WI-armen Gegenden leicht kälter und beim DWD-Deutschlandmittel leicht wärmer. Das allein zeigt, dass die Mehrzahl der DWD-Stationen in sich ausbreitenden Wärmeinseln steht.

Kampf dem Klimawandel und CO2-Einsparung. Das nützt nichts, man bräuchte die Wetterstationen nur wieder an die alten Ortsumgebungen stellen, bzw. die Zeit zurückdrehen und vorbei wäre die DWD-Deutschland-Septemberklimaerwärmung seit 40 Jahren. Die DWD-Septembergrafik würde wohl eher dem Hohenpeißenbergverlauf der Grafik 4 entsprechen.

Gesamt:

Klima wandelt sich immer, es gab noch nie ein konstantes Klima auf der Erde: Hätte sich die Welt seit 40 Jahren nicht verändert, dann wäre in Deutschland der September sogar leicht kälter geworden.

Die CO2-Treibhauslehre ist eine Irrlehre und zugleich eine Verwechslung. Der menschengemachte Einfluss auf die Temperaturen heißt nicht Treibhauseffekt, sondern stete Zunahme der Wärmeinseleffekte. CO2-Steuern sind deshalb für die Katz.

In den wachsenden und wärmer werdenden Wärmeinseln steht die Mehrzahl der DWD-Messstationen.

Wir sind weit entfernt von einer gefährlichen, sich aufschaukelnden Klimaerwärmung.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger Klimaforscher.




Global Climate Intelligence Group gegründet

Die Global Climate Intelligence Group, deren Ziel es ist, die Wissenschaft zurückzubringen in die Klimawissenschaft, umfasst Wissenschaftler, Fachleute und Forscher aus vielen Nationen. Es gibt bereits über 500 Unterschriften unter einem Dokument, das vor wenigen Wochen als die European Climate Declaration aus der Taufe gehoben worden ist.

Die Gruppe und die Deklaration sind die Idee von Prof. Guus Berkhout, emeritierter Professor der Geophysik an der Delft University of Technology. Prof. Berkhout ist Mitglied der Royal Netherlands Academy of Arts and Sciences.

Unter den hervorragenden Persönlichkeiten, welche die Deklaration unterschrieben haben, sind Prof. Václav Klaus, ehemaliger Präsident der Tschechischen Republik, welcher auch schon auf Konferenzen des Heartland Institutes gesprochen hatte.

Prof. Richard Lindzen, einer der weltführenden Klimawissenschaftler, gehört ebenfalls zu den Unterzeichnern und ist der US-Botschafter der Gruppe.

Die Professoren Reynald du Berger, Jeffrey Foss, Ingemar Nordin, Alberto Prestinzini, Benoît Rittaud und Fritz Vahrenholt sind die Botschafter jeweils von Kanada (franko- und anglophon), Schweden, Italien, Frankreich und Deutschland. Das sind große Namen.

Die Erklärung lautet:

Es gibt keinen Klima-Notstand

Ein globales Netzwerk von 500 Wissenschaftlern und Fachleuten hat diese dringende Botschaft vorbereitet. Klimawissenschaft sollte weniger politisch sein, während Klimapolitik wissenschaftlicher sein sollte. Wissenschaftler sollten alle Unsicherheiten und Übertreibungen in ihren Prognosen bzgl. globaler Erwärmung offen benennen. Politiker sollten gleichzeitig objektiv die realen Vorteile als auch die Kosten zur Anpassung an eine globale Erwärmung betrachten, und auch die realen Kosten ebenso wie die Vorteile einer Abschwächung.

Natürliche ebenso wie anthropogene Faktoren verursachen Erwärmung

Das geologische Archiv der Erde zeigt, dass das Klima derselben sich fortwährend gewandelt hat, seit der Planet existiert, mit natürlich auftretenden Warm- und Kaltphasen. Die Kleine Eiszeit endete erst im Jahre 1850. Daher ist es keine Überraschung, dass wir derzeit eine Periode mit Erwärmung durchlaufen. Nur sehr wenige begutachtete Studien gehen so weit zu sagen, dass die jüngste Erwärmung hauptsächlich anthropogener Natur ist.

Die Erwärmung ist weitaus geringer als prognostiziert

Die Welt hat sich nur halb so stark erwärmt wie der prognostizierten Rate entsprechend, und weniger als halb so stark, wie man auf der Grundlage anthropogener Antriebe und Strahlungs-Ungleichgewichte hätte erwarten können. Dies sagt uns, dass wir von einem gewissen Verständnis des Klimawandels noch weit entfernt sind.

Klimapolitik fußt auf unzulänglichen Modellen

Klimamodelle haben viele Schwächen und sind auch nicht entfernt plausibel, um als politische Bausteine herzuhalten. Außerdem übertreiben sie höchstwahrscheinlich die Auswirkung von Treibhausgasen wie CO2 erheblich. Zusätzlich ignorieren sie die Tatsache, dass eine Anreicherung der Atmosphäre mit CO2 sehr vorteilhaft wäre.

CO2 ist Pflanzennahrung – und damit die Grundlage allen Lebens auf der Erde

CO2 ist kein Verschmutzer. Es ist im Gegenteil unabdingbar für das gesamte Leben auf der Erde. Photosynthese ist ein Segen. Mehr CO2 ist vorteilhaft für die Natur und sorgte inzwischen auch für eine Ergrünung der Erde: zusätzliches CO2 in der Luft hat das Wachstum der globalen Biomasse in Pflanzen erheblich verbessert. Es ist auch gut für die Landwirtschaft, steigt doch dadurch weltweit die Erntemenge.

Mit der globalen Erwärmung haben Naturkatastrophen nicht zugenommen

Es gibt keinerlei statistische Beweise, dass es durch globale Erwärmung zu stärkeren Hurrikanen, Überschwemmungen, Dürren und ähnliche Naturereignisse kommt oder dass diese häufiger werden. Dagegen sind Maßnahmen zur Abschwächung des CO2-Eintrags ebenso verheerend wie kostspielig. Windturbinen beispielsweise töten Vögel und Fledermäuse, und Palmöl-Plantagen zerstören die Biodiversität der Regenwälder.

Die Politik muss wissenschaftliche und ökonomische Realitäten berücksichtigen

Es gibt keinen Klima-Notstand. Daher gibt es auch keinerlei Gründe für Panik und Alarm. Wir sprechen uns mit höchstem Nachdruck gegen die schädliche und unrealistische Null-CO2-Polizik aus, welche bis zum Jahr 2050 geplant ist. Falls bessere Verfahren aufkommen, haben wir viel Zeit zum Überlegen und zur Anpassung. Das Ziel der internationalen Politik sollte es sein, zuverlässige und bezahlbare Energie zu jeder Zeit für jedermann auf der ganzen Welt verfügbar zu machen.

Der Text zusammen mit der vollständigen Liste der Unterzeichner findet sich hier. Die Unterzeichner sind prominente Wissenschaftler mit einer beispiellosen Bandbreite von Disziplinen – unverzichtbar, wenn es um die Klimafrage geht.

Falls Sie der Erklärung zustimmen und dieselbe unterzeichnen wollen, schreiben Sie bitte zuerst an mich (Monckton@mail.com) und fügen Sie Ihr Resumé hinzu. Ich werde Ihren Namen an den akademischen Rat weiterleiten, welcher sich dann bei Ihnen melden wird.

Bzgl. des zukünftigen Arbeitsprogramms hat sich die Gruppe vorgenommen, in einem Online-Journal of Corrections mit freiem Zugang fachkundige Studien zu veröffentlichen, begutachtet von qualifizierten Mitgliedern der Gruppe. Sie will die oftmals irrigen und auf falscher Wissenschaft beruhenden Veröffentlichungen richtig stellen, die in kumpelhafter Manier in den Journalen der Klima-„Wissenschaft“ erschienen waren.

Mitglieder der Gruppe überlegen auch, nationale und internationale wissenschaftliche Tagungen abzuhalten, auf denen Redner und Dozenten zu Wort kommen sollen, die willens sind, die einseitige und militant falsche Pseudo-Wissenschaft gerade zu rücken, welche derzeit vorherrscht. Und es sollen Beiträge erscheinen für all jene in den Mainstream-Medien, die – anders als die unsägliche BBC – willens sind, ihrer Verpflichtung gerecht zu werden, beide Seiten eines jeden Aspektes zu Wort kommen zu lassen. Es sollen Dokumentationen erscheinen (die erste davon ist bereits in Arbeit), und es soll ein legales finanzielles Fundament eingerichtet werden, um jenen zu helfen, die – wie z. B. Prof. Peter Ridd – die bestraft worden sind, weil sie es gewagt haben zu sagen, was Wissenschaftler eigentlich tun sollten. Jeder soll solange Fragen stellen dürfen, bis die Wahrheit ans Licht kommt.

Andere Mitglieder der Gruppe denken an Online-Universitäten oder Liberty University, und die Möglichkeit, im Internet ein Lern-Netzwerk für SchülerInnen von 3 bis 18 Jahren einzurichten, wird in Betracht gezogen.

Alle Lehrer, Dozenten, Professoren und Studenten im neuen Netzwerk der Schulen und Universitäten werden einen bindenden Vertrag mit der betreibenden Institution unterzeichnen. Dieser Vertrag wird vorgeben, wie sie sich verhalten sollen, und wird es ihnen im Einzelnen verbieten, in irgendeiner Art und Weise die Freiheit akademischer Untersuchungen, Forschungen, Gedanken, Reden oder Maßnahmen zu behindern – widrigenfalls sie ausgeschlossen werden.

Die Gruppe soll auch wohlwollende Beziehungen mit anderen Institutionen eingehen, welche unabhängig agieren und sich der Förderung wahrer Wissenschaft ohne totalitären Makel verschrieben haben.

Über all dem wird die Gruppe, wie es in der Deklaration festgeschrieben ist, argumentieren, dass „Klimawissenschaft weniger politisch sein sollte, während Klimapolitik wissenschaftlicher daherkommen sollte. Wissenschaftler sollten offen alle Unsicherheiten und Übertreibungen bzgl. ihrer Prognosen hinsichtlich globaler Erwärmung ansprechen, während Politiker objektiv alle wirklichen Vorteile und den Nutzen der globalen Erwärmung zählen sollten sowie die Kosten der Anpassung an dieselbe – die realen Kosten ebenso wie die Vorteile der Anpassung“.

Lassen wir reine Vernunft und nicht totalitäre Vorbestimmungen wieder Einzug halten in die Hallen der Akademia, in die Korridore der Macht und in öffentliche Plätze!

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/09/28/global-climate-intelligence-group-founded/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Wie die Klima-Bewegung tickt: die Impotenz der Wissenschaft

Scheinbar seriöse Organisationen wie IPCC, WHO, WWF, NASA, NOAA, CSIRO, EPA veröffentlichen immer wieder Berichte über den drohenden Klima-Untergang, welche im Gegensatz stehen zu jedweden unverzerrten Fakten. Und jedes Mal kurz nach Veröffentlichung eines solchen Reports greifen die Mainstream-Medien gierig danach und verstärken die sozialen Medien die Untergangs-Prophezeiungen. Dies führt zu weit verbreiteten Ängsten der Bevölkerung, was sich eindeutig in den „Streiks für das Klima“ manifestiert. Falsch informierte Erwachsene werden zum neuen Messias, welche das Hohelied des Klima-Untergangs predigen und in Fakten-befreiten Klima-Tratschrunden stehende Ovationen abliefern.

Regierungen sind natürlicherweise empfindsam gegen Gefühle der Öffentlichkeit, und mit dem Ziel vor Augen, an der Macht zu bleiben, reiten sie auf der Welle durch Politik und Geldausgaben. Hinter all dem stehen die Opportunisten, sowohl private als auch kommerzielle, welche die Flammen ob des persönlichen Profits anfachen. Jeder, welcher den Mumm hat, gegensätzliche Standpunkte zu äußern, wird an den Pranger gestellt und steht sogar vor dem potentiellen persönlichen und finanziellen Ruin durch öffentliche Demütigung und Beendigung von Arbeitsverhältnissen. Die freie Rede wird nicht mehr toleriert.

Dass die ethische wissenschaftliche Gemeinschaft anscheinend die Debatte verliert zeigt, dass viel stärkere Kräfte am Werk sind, sowohl ideologischer als auch finanzieller Natur. Es scheint, dass die gesamte Klimadebatte kaum mehr ist als ein bequemes Fahrzeug, um eine tiefer gehende Agenda voranzutreiben. Wissenschaftliche Fakten, über die es z. B. bei WUWT viele Diskussionen gibt, sind kaum mehr als ein unwichtiger Nebenaspekt.

Wenn man sich einmal durch die Einführung eines neuen Buches mit dem Titel The Madness of Crowds von Douglas Murray arbeitet, kommen einem viele Dinge ins Bewusstsein. Obwohl es in dem Buch nicht direkt um das Thema Klima geht (der Schwerpunkt liegt auf dem Gender- und Rassen-Problem) wurde mir klar, dass hier die gleichen mächtigen zugrunde liegenden sozialen Treiber am Werk waren. In der Einführung ließ man u. A.:

Wir gehen derzeit durch eine gewaltige Umnachtung der Gesellschaft. Öffentlich und Privat, on- und offline, verhalten sich die Menschen auf eine Art und Weise, die zunehmend irrational, krank, dem Herdenprinzip folgend und einfach ungemütlich ist. Der tägliche Nachrichten-Zirkus ist voll mit den Konsequenzen daraus. Wir sehen das Symptom überall, aber wir sehen nicht die Ursachen.

Dies ist die einfache Tatsache, dass wir seit über einem Vierteljahrhundert gelebt haben, in welchem alle unsere großen Überzeugungen kollabiert sind.

Die Erklärungen für unsere Existenz, welche üblicherweise von der Religion geliefert werden, zerfielen ab dem 19. Jahrhundert. Die während des vorigen Jahrhunderts geweckten säkularen Hoffnungen, hoch gehalten durch alle politischen Ideologien, begannen, den Fußspuren der Religion zu folgen. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts traten wir in die post-moderne Ära ein – eine Ära, die sich selbst definiert und von außen definiert worden ist mit dem Argwohn gegenüber allen großen Narrativen. Wie jedoch alle Schulkinder lernen, ist Vakuum der Natur ein Gräuel, und im post-modernen Vakuum begannen neue Gedanken aufzukeimen – mit der Absicht, eigene Erklärungen und Bedeutungen zu liefern.

Was auch immer ihnen fehlte, die großen Narrative der Vergangenheit gaben dem Leben Bedeutung. Die Frage, was genau wir als nächstes tun sollen – abseits davon, wie wir reich werden können und welche Vergnügungen sich uns anbieten – musste jetzt von jemandem anderes beantwortet werden.

Die sich während der letzten Jahre selbst ergebende Antwort ist, sich in neuen Kämpfen zu engagieren, in sogar noch wilderen Kampagnen und noch mehr Nischen-Forderungen. Und: Erfüllung darin zu finden, ständig Krieg gegen alle zu führen, welche auf der falschen Seite einer Frage zu stehen scheinen, die selbst umformuliert und deren Beantwortung gerade geändert worden ist.

Die Interpretation der Welt durch die Linse der „sozialen Gerechtigkeit“, ,Gruppen-Identität‘ und ,Intersectionalism‘ [?] ist vielleicht die verwegenste und umfassendste Bemühung seit dem Ende des Kalten Krieges, eine neue Ideologie zu kreieren.

Das Tempo, mit dem diese Ideologie den Mainstream eroberte, ist atemberaubend.

An dieser Stelle fange ich an, die Impotenz der „wissenschaftlichen“ Debatte zu verstehen. Wir bekämpfen nicht einfach wissenschaftlichen Betrug oder die Falschinterpretation von Daten, sondern wir stehen gegen eine ungeheure soziale Dynamik, fast vor einer neuen Bedeutung des Lebens – nichts weniger.

Weiter unten in seinem Buch schreibt er:

Den meisten Menschen wurde dieses neue System nicht so sehr durch Versuch und Irrtum klar, sondern durch einen sehr großen Irrtum der Öffentlichkeit. Denn eine Sache, die in den letzten Jahren zumindest jeder zu spüren begonnen hat, ist, dass eine Reihe von Stolperdrähten in der gesamten Kultur verlegt worden ist. Manchmal hat der Fuß eines Menschen unabsichtlich einen solchen Stolperdraht berührt, und sie wurden sofort eliminiert. Bei anderen Gelegenheiten haben Menschen irgendeinen tapferen Verrückten dabei beobachtet, wie er direkt ins Niemandsland gegangen ist – genau wissend, was sie taten. Nach jeder ausgelösten Detonation gibt es ein wenig Disput, dann geht die Welt zur Tagesordnung über – akzeptierend, dass die merkwürdigen, offenbar improvisatorischen Werte unserer Zeit ein weiteres Opfer gefordert hatten.

Was jeder sicher weiß, sind die Dinge, mit denen man gebrandmarkt wird, wenn der Fuß einen dieser neu gelegten Stolperdrähte auch nur leicht berührt. ;Bigott‘,, homophob‘, ,sexistisch‘, ,frauenfeindlich‘, ,rassistisch‘ sind nur der Anfang davon.

In unserem Zusammenhang muss eindeutig auch der Terminus „Klimaleugner“ dieser Liste hinzugefügt werden.

Weiter schreibt Murray:

Die Rechte-Kämpfe unserer Zeit rankten sich um diese toxischen und explosiven Dinge. Aber im Verlauf haben sich diese Rechte aus einem Produkt eines Systems entwickelt zu den Grundlagen eines neuen Systems. Um ihre Zugehörigkeit zu dem neuen System zu zeigen, müssen Menschen ihre Referenzen und ihre Verpflichtungen nachweisen.

So soll man Werte in dieser neuen Welt zeigen.

Jedes dieser Themen ist unendlich komplexer und instabiler als unsere Gesellschaften derzeit einzuräumen bereit sind. Das ist der Grund, warum sie – zusammengefügt als die Eckpfeiler einer neuen Moral und Metaphysik – die Grundlage einer allgemeinen Verrücktheit legen. Tatsächlich kann man sich kaum eine instabilere Grundlage für soziale Harmonie vorstellen.

Und sei es aus keinem anderen Grunde als das jedes dieser Dinge eine zutiefst instabile Komponente aus sich selbst heraus ist. Wir präsentieren jeden einzelnen Aspekt als übereinstimmend angenommen und settled. Und dennoch, obwohl die endlosen Widersprüche, Hirngespinste und Phantasien eines jeden Einzelaspektes für alle sichtbar sind, wird man nicht nur entmutigt, dieselben zu identifizieren, sondern sie werden auch buchstäblich überwacht. Und so fordert man uns auf, Dingen zuzustimmen, die wir nicht glauben können. Das ist es, was im Zentrum der Hässlichkeiten steht, sowohl online als auch in realen Diskussionen.

Das klingt doch sehr vertraut in der Klimadebatte! Dann spricht der Autor den Fall an, dass es eine zugrunde liegende Ideologie gibt, welche die Energie und die Philosophie liefert, die die ganze Bewegung antreibt. Diese Ideologie hat marxistische Wurzeln:

Im Jahre 1911 tauchte ein berühmtes Poster auf mit dem Titel ,Industrial Workers of the World‚, womit angesprochen werden sollte, was als die ,Pyramide des kapitalistischen Systems‘ ausgegeben wurde. Am Fuß der Pyramide befanden sich die tapferen Männer, Frauen und Kinder der Arbeiterklasse. Mit ihren stolzen, starken und doch strapazierten Schultern halten sie das gesamte Gebäude. Eine Etage höher befand sich die begüterte Kapitalisten-Klasse – essend und trinkend mit schwarzen Krawatten und Abendkleidern. In der darüber liegenden Etage befanden sich Militär, Klerus und der Monarch. Die Spitze der Pyramide bildete ein riesiger Behälter mit Geld und Dollarzeichen außen. ,Kapitalismus‘ war das Etikett dieser höchsten Ebene.

Die Einbettung dieser Philosophie in den derzeitigen Zusammenhang wurzelt genauso in ,sozialer Gerechtigkeit‘. Hier wurde die Pyramide zu einer neuen Pyramide transformiert mit den rechtschaffenen Opfern am Fuß, welche alle Qualen und Ängste des vorhergesagten Klimawandels ertragen müssen. Die Etage darüber beherbergt die selbstgefälligen Klimaleugner und darüber wiederum, also ganz oben, die Tasche mit Geld aus fossilen Treibstoffen.

Murray fährt fort:

Der Zweck großer Bereiche der Akademia ist nicht mehr die Erklärung, Entdeckung oder Verbreitung von Wahrheit. Stattdessen ist der Zweck mutiert zu Erzeugung, Ernährung und Propagierung einer bestimmten – und absonderlichen – Politik. Der Zweck war nicht Akademia, sondern Aktivismus.

Und das wurde dann als Wissenschaft verkleidet.

Diese Bewegung war unglaublich erfolgreich, wurde sie doch genährt und propagiert direkt durch das Bildungssystem von Lehrern und Akademikern mit einer starken Neigung zur politischen Linken. Die Macht dieser Dynamik ist Gegenstand einer anderen Abhandlung mit dem Titel The Coddling of the American Mind [etwa: Verhätschelung der amerikanischen Denkweise] von Greg Lukianoff und Jonathan Haidt. Wir bekämpfen nicht einfach wissenschaftlichen Betrug, sondern ein ganzes System linksextremer Ideologie – zutiefst verwurzelt im gesamten Bildungssystem.

Und weiter:

Eines der Merkmale marxistischer Denker war immer, dass sie angesichts von Widersprüchen niemals ins Straucheln kamen oder Fragen stellten, wie es eigentlich jeder tun müsste, der nach Wahrheit sucht. Marxisten sind immer in Widersprüche geraten.

Im Gegenteil, jeder, der sich dieser Richtung in den Weg stellte, fand sich niedergemacht mit erstaunlicher Vehemenz. Die verfügbaren Waffen (Vorwürfe bzgl. Rassismus usw. {darunter auch Klima-Leugner}) waren nur allzu einfach zu schwingen, und man wurde nicht bestraft, wenn man die im Weg stehenden Personen unfair, ungerecht oder unseriös anging.

In der Klimadebatte hat sich all dies auf vielfältige Weise manifestiert: man verbannt nicht-alarmistische Kommentare aus Zeitungen (z. B. The Guardian), aus dem Fernsehen (z. B. die BBC), aus Live-Sendungen und Online-Plattformen. Es hat sich auch manifestiert in den IPCC-Gremien, wo abweichende Meinungen ausgeschlossen wurden und sogar „Abweichler-Staaten“ (wie die USA und Australien) von UN-Klimagipfeln ferngehalten wurden. Die wahrscheinlich widerwärtigsten Maßnahmen sind die Absetzung oder der Rauswurf von Akademikern, nur weil diese Meinungen Ausdruck verliehen, welche nicht der Parteilinie folgten (z. B. Peter Ridd, Murry Salby, Bob Carter, Björn Lomborg und andere).

Dann nimmt er Stellung zu der Reihe von parodistischen Artikeln in Journalen der sozialen Wissenschaften, welche nach Begutachtung angenommen wurden. Die gleichen Kommentare kann man auch zu fast der gesamten Pseudo-Wissenschaft anwenden, die von den Alarmisten verbreitet wird:

Die Parodien enthielten eine Reihe todernster Punkte. Nicht nur, dass diese Bereiche akademischer Studien zu Spielplätzen für Betrug geworden sind, sondern auch, dass man nichts sagen, studieren oder behaupten durfte, was nicht zu den vorbestimmten Theorien oder den Anmaßungen der relevanten Bereiche passte oder nicht in deren katastrophaler Sprache erfolgte.

Dann sprach er an, wie die neue Ideologie sich so rasch verbreiten konnte:

Falls die Fundamente der neuen Metaphysik unsicher sind und die Dreistigkeiten, denen wir folgen sollen, subtil falsch zu sein scheinen, dann ist es das Hinzufügen zur Revolution der Kommunikation, welche die Bedingungen für die Massen-Verrücktheit erschafft. Falls wir schon jetzt in die falsche Richtung marschieren, dann hilft uns die Technik dabei, diesem exponentiell noch schneller zu folgen.

Es stellt sich heraus, dass die sozialen Medien ein Superlativ-Weg sind, neue Dogmen zu verbreiten und gegenteilige Meinungen zu zerschlagen – gerade wenn man Letzteren besonders zuhören sollte.

Außerdem hat sich inzwischen ergeben, dass viele derartige Plattformen um einen Bias herum stehen, um die Agenda voranzutreiben. Dies manifestiert sich in den Suchergebnissen von Plattformen wie Google, welche oftmals einen Bias zu einem bestimmten Standpunkt zur Schau stellen. Viele Plattformen sind keine unparteiischen Informationsquellen, sondern ein Rädchen im gesamten Mechanismus sozialer Änderung. Murray ordnet dies der Linkslastigkeit der Akademiker und Techniker zu, welche viele dieser Plattformen betreiben.

Er endet mit einer leicht depressiven Note:

Menschen, die danach trachten, diese Bewegung wegen deren inhärenter Widersprüche abzuwickeln, werden noch lange warten müssen. Erstens, weil sie die marxistische Sub-Struktur dieser Bewegung ignorieren, und zweitens wegen der inhärenten Bereitschaft, sich in Widersprüche zu verwickeln anstatt angesichts der alptraumhaften Brüche zu bemerken, dass die Bewegung nicht wirklich an der Lösung irgendwelcher Probleme interessiert ist, von denen sie behauptet, daran interessiert zu sein. Das wird nicht in der Art einer Kritik mit der Hoffnung auf Verbesserungen ausgedrückt, sondern als ein Feind, der vernichtet werden muss.

Zu der neuen Metaphysik gehört auch der Ruf, eine Bedeutung in diesem Spiel zu finden: uns selbst mit Menschen zu ,verbünden‘, mit ihnen zu kämpfen, um das Gelobte Land zu erreichen. In einer Ära ohne Sinn und Zweck sowie in einem Universum ohne klare Bedeutung hat dieser Ruf nach Politisierung von Allem und jedem und dann dafür zu kämpfen etwas zweifellos Attraktives. Es füllt das Leben mit einer Art Bedeutung. Politik mag ein bedeutender Aspekt unseres Lebens sein, aber als Quelle persönlicher Meinungen ist sie katastrophal. Falls sich zwei Menschen hinsichtlich eines bedeutenden Themas uneinig sind, können sie diese Uneinigkeit gütlich angehen, falls es sich dabei lediglich um die Suche nach Wahrheit oder die beste Option handelt. Aber wenn eine Seite ihren gesamten Lebenszweck darin findet, sich durchweg auf der einen Seite der Uneinigkeit aufzuhalten, dann schwinden die Chancen auf Güte rasch, und die Wahrscheinlichkeit, irgendwelche Wahrheiten zu finden, löst sich in Luft auf.

Sehr mächtige Agenturen stehen hinter dieser Agenda, alle auf dem nationalen Niveau: linke und rechte Parteien gleichermaßen ringen um Kontrolle – ebenso wie Institutionen wie die UN und die EU nach globalem Einfluss streben. Wie es die mächtigen grünlinken Protagonisten geschafft haben, politische Schlüsselpositionen in Europa und den USA zu infiltrieren und Kontrolle über Institutionen zu erlangen, welche ihnen ungefragt die Herrschaft über ein Thema verleihen, wird detailliert beschrieben in zwei Büchern von Rupert Darwall mit den Titeln The Age of Global Warming: A history und Green Tyranny: Exposing the totalitarian Roots of the Climate Industrial Complex.

Und wir wollen nicht „follow the money“ vergessen, sei dies nun Korruption aus edlen Gründen, oftmals getrieben von wohlhabenden Spendern, die im Hintergrund lauern, oder aus finanziellem Opportunismus bestimmter Unternehmen oder einfach aus Geiz. Die persönlichen Schicksale von Menschen wie Al Gore müssen mächtige Treiber sein, ebenso wie Direktoren, welche die Regierung erhalten – geförderte wissenschaftliche Organisationen.

Die Historie hat uns gelehrt, dass solche Kämpfe von Sozialisten gegen Konservative oftmals zu Kriegen geführt haben. Angesichts des Umstands, dass die „Klimakrise“ kaum mehr ist als ein trojanisches Pferd für derartigen globalen sozialen Aufruhr, ist völlig klar, dass die Wissenschafts-Debatte aus sich selbst heraus total impotent ist bei der Bestimmung des Ergebnisses. Einfach nur über den Gehalt irgendwelcher wissenschaftlicher Punkte zu diskutieren, wird – obwohl es ein zentraler Bestandteil der wissenschaftlichen Methode ist – nicht zu einer Lösung des AGW-Streits führen (wo ich ins Spiel komme). Die Wissenschaft selbst wird lediglich ein Kollateralschaden sein, aber jene auf der grünlinken Seite werden sich darüber wohl nicht allzu viele Gedanken machen.

——————————-

Mein Hintergrund:

PhD in Physics from Monash University.

Over 60 scientific publications in refereed journals, 4 book chapters in scientific tomes and a book for Cambridge Press.

Was Head of the Department of Materials Engineering at Monash, then Deputy Vice-Chancellor in charge of Research and Development at Curtin University of Technology. I have run my own consulting company and also a small manufacturing business.

Was Fellow of The Australian Institute of Physics and Fellow of the Institution of Engineers, Australia.

Now retired

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/09/26/understanding-the-climate-movement-the-impotence-of-science/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Mit dem Klimakampf werfen wir unser Geld wenigstens selbst zum Fenster hinaus, bei Klimafrieden macht es mit unserem Geld die EU

Auf einen (teuren) Kaffee mit Kevin Kühnert

Wer sich das Werbevideo des kleinen SPD-Kevin anhört, bekommt einen gerafften Auszug über den argumentativen Wahnsinn, der von unserer hohen Politik beim Klima(kr)ampf betrieben wird.

Im Video plaudert Kevin mit Herrn Dr. Miersch, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und zuständig für die Bereiche Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit; Energie; Ernährung und Landwirtschaft sowie Tourismus.
Was für eine Exzellenzausbildung hat Herr Miersch, um dieses umfangreiche und anspruchsvolle Themengebiet inhaltlich zu beherrschen: Er hat ein Studium der Rechtswissenschaft und dazu eine Promotion, Dissertationsthema: Eine Untersuchung zum Verhältnis Gesetzgeber, Gesetz und Richteramt seit dem 18.Jahrhundert

Kevin, der mit diesem Exzellenz-Fachmann zum Klima ein investigatives Interview führt, hat dazu als Ausbildungsgrundlage: Ein abgebrochenes Studium Publizistik und Kommunikationswissenschaft und ein ruhendes Studium der Politikwissenschaft.

 

Eingebettetes Video Youtube: Auf einen Kaffee mit Kevin Kühnert Folge 17 Klimapolitik im Gespräch mit Dr. Matthias Miersch. Falls der Aufruf nicht klappt, der Link

Gewappnet mit dieser Vorbildung belegen sich beide, wie wichtig, unverzichtbar und weltrettend der Deutsche Kampf gegen den Klimawandel ist und warum das auch alle Bürger verstehen müssen.

Wenn Deutschland etwas unterschreibt, hält es das bis zum bitteren Ende auch ein, selbst wenn es gar nicht sein muss …

Immer neu sollte man sich in Erinnerung rufen, zu was sich die Welt mit dem Klimavertrag, heißt, die Staaten, welche ihn unterschrieben haben, wirklich verpflichteten:
Welt-Klimavertrag: … zum Erreichen des in Artikel 2 genannten langfristigen Temperaturziels sind die Vertragsparteien bestrebt, so bald wie möglich den weltweiten Scheitelpunkt der Emissionen von Treibhausgasen zu erreichen …
Es wird noch weicher:
[2] Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.: Die freiwilligen Selbstverpflichtungen des Pariser Klimavertrags
-Dieser „bottom-up“ Ansatz bedeutet, dass jedes Land ohne Vorgaben der UN den Umfang seiner Klimaschutzprioritäten und -ambitionen selbstständig festlegen darf.

und unterlegt sich voller Stolz, vorbildhaft die härtesten Auflagen

[2] -Verschiedene Länder beziehen sich auf unterschiedliche Basisjahre die sie als Grundlage Ihrer Reduktionsziele heranziehen. So beziehen sich beispielsweise Kanada, Australien und Brasilien auf das Basisjahr 2005. Während sich die EU Länder auf das Basisjahr 1990 beziehen.
-Eine Vielzahl von Ländern formulieren
keine absoluten Mindestreduktionsziele.

Viele Länder machen nur mit, wenn sie dafür mehr bekommen (aus dem Welt-Klimafond), als sie ausgeben:
-Formulierung der Reduktionsziele in Abhängigkeit zur internationalen Unterstützung unter Gesichtspunkten von: Klimafinanzierung (beispielsweise Ägypten Afghanistan, Moldavien), Capacity Buliding (beispielsweise: Indien, Indonesien, Kenia) und Technologie-Transfer (beispielsweise Brasilien, Bolivien, Mongolei).

(Geber-)Länder (wie Deutschland) mit Vernunft in ihren politischen Eliten, hätten einen solchen Vertrag, bei dem nichts geregelt ist, außer, dass die reichen, westlichen Länder die Verpflichtung zu nicht kontrollierbaren Transferzahlungen haben, niemals unterschreiben dürfen. Doch Frau Merkel wollte es und die damalige, schon fast wahnhaft klimahysterische Umweltministerin war mehr als gerne bereit, ihr diesen Wunsch zu erfüllen (sonst wäre sie ja niemals im politischen Leben von Frau Merkel Umweltministerin geworden). Doch demonstriert es den Verfall und Zustand unseres Parlaments unter Frau Merkel:
[3] EIKE 04.10.2016: Klimavertrag von Paris im Bundestag erreicht 100 % Zustimmung. Die DDR Volkskammer lässt grüßen

Doch ist eigentlich nichts verloren, denn der Vertrag hat eine einfache Ausstiegsklausel:
Welt-Klimavertrag: (1) Eine Vertragspartei kann jederzeit nach Ablauf von drei Jahren nach dem Zeitpunkt, zu dem dieses Übereinkommen für sie in Kraft getreten ist, durch eine an den Verwahrer gerichtete schriftliche Notifikation von diesem Übereinkommen zurücktreten.

Bisher hat nur ein kluger Staatsmann der Geberländer den Unsinn dieses (kurzen) Vertrags erkannt – vielleicht, weil er ihn durchgelesen hat – und diese Austrittsklausel genutzt (die Mehrzahl der Staaten verdienen risikolos an den Transfers und werden deshalb kaum aus dem für sie so vorteilhaften Vertrag austreten).

Und was macht Deutschland: Das Gegenteil. Je schlimmer die Maßnahmen und die Kosten werden, umso verbissener hält es daran fest.

Pflichten über Pflichten

Seitdem dreht sich ein erheblicher Teil im Berliner Politzirkus um diesen ominösen Vertrag. Irgend welchen Personen ist es gelungen, (für das willige) Deutschland aus den im Vertrag selbst fehlenden, technischen Vorgaben Verpflichtungen abzuleiten. Zumindest hat sich Deutschland welche auferlegt und wie ein Büßer kasteit es sich zunehmend damit:
[1] Video: Miersch: … im Koalitionsvertrg ist vereinbart, dass wir noch 2019 ein Klimaschutzgesetzespaket verabschieden das die Einhaltung der Klimaziele, zu denen sich Deutschland 2030 gegenüber der internationalen Staatengemeinschaft verpflichtet hat, dass dieses Klimaschutzgesetz auf den Weg verabschiedet wird ….
… abgeleitet von den Pariser Klimahauptzielen, denn Paris hat das Jahr 2050 eigentlich vor Augen … aber daraus abgeleitet gibt es Minderungspflichten schon im Jahre 2030, National auch 2020 … da haben wir bei den Koalitionsverhandlungen festgestellt: 2020 werden wir nicht erreichen. Und daraus haben wir die Konsequenz gezogen und gesagt, wir wollen das ganze verbindlich machen, wir wollen gesetzlich fixieren, dass wir die Ziele 2030 wirkliche einhalten. und diese gesetzgeberischen Vorarbeiten, die laufen jetzt auf Regierungsebene, deswegen sitzen die Minister die augenblicklich für Energie ect. zuständig sind. Also der Wirtschaftsminister, die Wandwirtschaftsministerin, die Umweltministerin, der Finanzminister mit der Kanzlerin zusammen im sogenannten Klimakabinett um diese Gesetze vorzubereiten.

Wenn wir das Geld nicht selbst hinausschmeissen, müssen wir es als Strafe an die EU in zwei- bis dreistelligen Milliardenbeträgen abgeben

Der ganze Irrsinn, in den sich Deutschland freiwillig manövriert hat, wird im Kern in einer kurzen Sequenz sichtbar:
[1] Video: Miersch: … Das zweite große ist … das Thema Klimaschutzgesetz. .. deshalb wollen wir im Rahmen des Klimaschutzgesetzes vorschreiben, dass die Ministerien liefern müssen. Machen sie nichts, soll ein Sanktionsmechanismus greifen. Denn wir werden … wenn wir unsere Ziele zum Beispiel im Verkehrssektor nicht erreichen, richtig viel Geld an die Europäische Union zahlen
Kühnert: Im nächsten Jahr schon?
Miersch: Genau. Das kann steigern sich bis 2-, dreistelligen Milliardenbeträgen ins Jahr 2030. Und die können unseren Bundeshaushalt enorm belasten. Und deswegen sagen wir: Es muss Druck sein, Druck in die einzelnen Ministerien hinein und deshalb brauchen wir einen Mechanismus ...

Aus dem unverbindlichen Klimavertrag, eigentlich einer unverbindlichen Absichtserklärung, hat Deutschland über die EU-Zentrale (und die dort platzierten „Hinterzimmerpolitiker“, oft im eigenen Land nicht mehr gewünschte Versager „Minderleister“) ein Gesetzespaket geschnürt, welches bei nicht Einhaltung von fiktiven Klimavorgaben – die sich alle ausschließlich auf CO2-Minderung beziehen – drakonische Geldstrafen vorsieht.
Da diese am nationalen Parlament vorbei aus der EU-Zentrale kommen, wird nun so getan, als wären diese „vom Himmel gefallen“ und ein Sakrileg, welches weder diskutiert, noch angetastet werden könnte.
Ein wesentlicher Grund dafür: Im Koalitionsvertrag ist vereinbart, dass EU-Recht automatisch Landesrecht bricht, unser nationales Parlament also vertraglich (ohne dass es eine der etablierten Parteien irgendwie stören würde!) vorsorglich entmachtet wurde. Die origiäre, juristische Sichtweise: Gesetze sind dazu da, um nach den Buchstaben umgesetzt zu werden und nicht, um über deren Sinn und Notwendigkeit zu diskutieren.

Nach dem Sinn fragt niemand mehr. Klimafachperson ist jeder*in, wer die CO2-Minderungsziele weiß und stur umsetzt

Es ist und bleibt erschreckend: Niemand macht sich mehr Gedanken darüber, ob eine CO2-Reduzierung überhaupt sinnvoll und notwendig ist. Seitdem politisierende „Fachleute“ verkündet haben, dass das alternativlos sei, wird es geglaubt und darf auch nicht mehr hinterfragt werden, unsere Bundeskanzlerin dabei ganz vorneweg:
The European 19.09.2019: Frau Merkel, Regierungserklärung Der Klimaschutz ist eine Menschheitsherausforderung
… Das ist unsere Verantwortung, weil wir sehr viel CO2 und andere klimaschädliche Gase bereits emittiert haben ….

Aber diese Grundentscheidung, ob wir diese Verantwortung haben oder ob wir sie nicht haben, müssen wir miteinander treffen.
Wir müssen auch die Grundentscheidung treffen, ob wir das Risiko eingehen wollen, zu sagen: „Der Klimawandel ist gar nicht menschengemacht, vielleicht vergeht das alles“, oder ob wir der Meinung sind: Es gibt so viel Evidenz dafür, dass der Mensch mit dem Klimawandel etwas zu tun hat, dass wir verpflichtet sind, mit Blick auf die zukünftigen Generationen auch zu handeln. Das ist die Herausforderung …

Eine der seltenen Male, wo unsere Kanzlerin eine Meinung hat

Den von Skeptikern oft geäußerten Einwand, dass alle Maßnahmen Deutschlands im Kern wirkungslos sind, bringt unsere Kanzlerin mit ihrer Meinung zum Schweigen. Moderne Beweisführung eben: Wenn Politiker etwas sagen, haben diese immer Recht:
[6] Wer der Meinung ist, dass, weil wir nur 2 Prozent der Emissionen verursachen, diejenigen Länder, die die übrigen 98 Prozent der Emissionen verursachen, sich darum kümmern sollen, der irrt meiner Meinung nach …

Dabei jongliert sie gekonnt mit „Wahrheiten“, die alleine durch die Erwähnung belegt sind. Für Sie ist die „Herausforderung“ damit geklärt: Der Kampf gegen das Klima ist ohne Wenn und Aber und Kostenbetrachtung zu führen, denn Deutschland muss Vorbild sein.
Jeder Politiker (und darauf angewiesene) weiß inzwischen: Wenn unsere unfehlbare Kanzlerin etwas vorgibt, ist es zu erfüllen. Wer dagegen opponiert oder auch nur zaghaft ist, hat sich damit sein sicheres, politisches Grab geschaufelt. Frau Merkel kennt keine Gnade, nur unendliche Geduld, um auf den genau richtigen „Mordzeitpunkt“ zu warten.

Unser Bundespräsident hat das auch erkannt [10]. Auch er „weiß“, dass Deutschland beim Klimakampf Vorreiter sein muss. Seine Begründung: Der Ruf Deutschlands erfordert es. Seine fachliche Begründung: „Die alarmierende Dynamik des Klimawandels lässt uns keine Wahl“.

Es findet sich kein Hinweis oder Gedanke dazu, dass sich seit der zum Glück vergangenen Kaltzeit die Wetterextreme verringert haben, die bei den vielen, angeblich immer schlimmer werdenden Extremereignissen eigentlich kurz vor der Pleite dahinsiechenden Rückversicherer in Geld nur so schwimmen und die Ernteergebnisse weltweit explosionsartig gestiegen sind. Dass der „Erfinder“ des Hockeystick auch nach 20 Jahren seine Daten noch nicht offengelegt hat und sich trotzdem „die ganze Welt“ auf diese Grafik verlässt, ist nur ein weiterer Treppenwitz der Klimageschichte.

Das gelingt nur, weil selbst bei „Fachpersonen“ nur ernüchterndes Klimawissen vorliegt (im Kern nur das offiziell „erlaubte“) [4].

Eine „Klimafachfrau“ mit extra verkündetem Fachstudium „Klima“ bei der Umweltbehörde in der Stadt des Autors, erklärte auf eine Anfrage zu einer von der Behörde initiierten und finanziell unterstützten Klimaschulung von Kindern, vorgenommen ausschließlich anhand von Schulungsmaterial von German Watch, dass sie das Material nicht aussuche, auch nicht kenne, es aber einen Preis erhalten hat und damit geeignet sei. Eine neu eingestellte Klimamanagerin wurde in der Zeitung vor allem mit der ihr zugewiesenen Aufgabe gepriesen: … kümmert sich um Fördermittel.

Noch gibt es „kleine Widerstandszellen“. Die werden wir aber auch erledigen überzeugen …

[1] Video: Kühnert: … was sind die Knackpunkte im Vorfeld? Man hat ja den Eindruck: alle sind fürs Klima, alle beteuern wie wichtig das ist und dass man da was tun müsste. Aber wenn sich alle einig wären, was zu tun ist, dann müsstet ihr ja nicht mehr tagen … wo müsst ihr euch noch durchsetzen, damit das für die SPD ein zufriedenstellendes Ergebnis wird
Miersch: … ich spüre bei CDU/CSU, bei einigen Abgeordneten … noch Widerstände. …

Vielleicht ist dabei gemeint:
The European: Von Werte Union: Klimapaket ist ein Schlag ins Gesicht für alle Pendler
… Die WerteUnion übt im Zusammenhang mit dem im Koalitionsausschuss verabschiedeten „Klimapaket“ scharfe Kritik. Ähnlich wie Präsident Macron in Frankreich vor einem Jahr, hat nun auch die anscheinend SPD-geführte schwarz-rote Bundesregierung eine inszenierte Klimakampagne für massive Steuererhöhungen missbraucht, obwohl der erst Anfang 2018 unterschriebene Koalitionsvertrag genau solche Steuererhöhungen ausschließt …
… Die ab 2026 angekündigte massive Erhöhung des Benzinpreises wird durch die lächerlich niedrige Erhöhung der Pendlerpauschale nicht einmal ansatzweise kompensiert. Das Verbot von Ölheizungen ist eine absurde Gängelung der Bürger, die ohnehin schon mit den weltweit strengsten Energiesparauflagen und den höchsten Strompreisen aller Zeiten zu kämpfen haben. Das „Klimapaket“ setzt insgesamt auf Maßnahmen, die schon in der Vergangenheit keinen Beitrag zu CO2-Reduzierung geleistet haben, wie die von Rot-Grün eingeführte Ökosteuer oder die kopflose Energiewende mit dem Ausstieg aus der CO2-neutralen Kernenergie. Der mit etwa 2 % verschwind geringe Anteil Deutschlands am weltweiten CO2-Ausstoß ist ohnehin so gering, dass die heute beschlossenen Steuererhöhungen, Verbote und Bürokratie völlig unverhältnismäßig sind.
Dazu stellt Alexander Mitsch, Bundesvorsitzender der WerteUnion fest: „Weder der zwischen Union und SPD geschlossene Koalitionsvertrag sieht die jetzt beschlossenen Steuererhöhungen vor, noch die Wahlprogramme von CDU oder CSU. Unter dem Bruch des wichtigsten Wahlversprechens erhöht die Bundesregierung die Steuern. Und das in Zeiten höchster Abgabenlast und der höchsten Staatseinnahmen aller Zeiten.“

Nur, wen interessiert die Meinung dieser CDU-“Alibimotzer“, nachdem auch die CSU vorbehaltlos auf die Merkellinie eingeschwenkt ist, diese sogar überholt?

Die GRÜNEN mache es sich noch leichter: Ihre Führung zeigt, dass man gar keine Ahnung von dem hat, was der Vertrag für finanzielle Auswirkungen auf die Betroffenen bedeutet:
Tichys Einblick: Habecks Unkenntnis zur Pendlerpauschale
Es war kein Blackout, als Grünen-Chef Robert Habeck im „Bericht aus Berlin“ vorzurechnen versuchte, dass sich Pendler durch die neuesten Beschlüsse der Bundesregierung künftig sogar noch bereichern: Weil der Benzinpreis nur um drei Cent pro Liter steigen soll, die Pendlerpauschale aber um 5 Cent. „Einen Anreiz zu geben möglichst weite Distanzen zu fahren ist klimapolitisch Wahnsinn“, dozierte Habeck, der offenbar glaubt, dass Pendler aus steuerlichen Gründen gern noch eine Extrarunde einlegen. Die Neureglung sei der falsche „Anreiz“, so der Grünen-Vorsitzende: „Da lohnt es sich eher mit dem Auto zu fahren als mit der Bahn.“
Nun hatten schon etliche andere Autoren ausgeführt, dass an Habecks Darlegung rundum alles dumm, falsch und von Ahnungslosigkeit geprägt ist: Die Entfernungspauschale – so die korrekte Bezeichnung – ist seit 2001 verkehrsmittelunabhängig, sie gilt selbst für Fußgänger. Ausgenommen ist nur das Flugzeug. Erhöht um 5 Cent wird die Entfernungspauschale von derzeit 30 Cent pro Kilometer auch erst ab dem 21. Kilometer des Gesamtweges. Und die Pauschale bekommt der Pendler nicht etwa ausgezahlt. Sie reduziert nur seinen Steuerbetrag. Wer täglich 30 Kilometer pendelt, darf also künftig 50 Cent zusätzlich von der Steuer absetzen.
Es gibt im Weltbild des Parteivorsitzenden noch einen Punkt, der über das Milieu, aus dem er stammt, möglicherweise mehr sagt als seine steuerliche Inkompetenz …

Wir müssen alle Anstrengungen verstärken, denn unsere dadurch selbst geschaffenen Probleme nehmen bald überhand

Herr Miersch hat die grundlegenden Probleme der Ökonergie nicht verstanden. Seine Lösungsargumentation ist geradezu hanebüchen, entspricht aber der allgemeinen Meinung. Dass die Ökoenergie keine Grundlast liefern kann und dafür keine Lösung in Sicht ist, dass es aus rein physikalischen Gründen keine bezahlbaren Speichermöglichkeiten gibt (Es gibt nur die unglaublich teuren Akkus und die extrem verlustreiche Gasumwandlung), fällt ihm nicht ein.
Er weiß nur: Wir brauchen viel, viel mehr Energie und die machen wir mal einfach so mit noch mehr Öko und: Mit noch mehr Subventionierung.
Das Einzige, was er wirklich weiß, ist seine ideologische Überzeugung: Raus aus Kohle und Atom.
[1] Video: Miersch: ... ein ganz entscheidender Knackpunkt ist für mich der Ausbau der Eneuerbaren Energien.
Denn wir sagen: Wir wollen raus aus Atom, wir wollen raus aus Kohle. Da hat die Kohlekommission (Anmerkung: Eine Versammlung von nicht-Fachpersonen mit gesellschaftlichem „Habitus“) auf Vorschlag der SPD aus meiner Sicht einen wirklichen, gesellschaftspolitischen Konsens erreicht. Aber den schaffen wir nur, wenn wir gleichzeitig den Anteil der Erneuerbaren Energien erhöhen …
Kühnert: … letztes Jahr so wenig neue Windräder wie seit immer schon nicht mehr
Miersch: … und wenn wir das jetzt verändern wollen, dann werden wir gerade im Bereich der Erneuerbaren Energien gesetzliche Grundlagen schaffen müssen, die Fördern und nicht eher behindern … wir brauchen richtig viel Gigawatt jetzt bis zum Jahr 2030 und das ist ein zentraler Knackpunkt …

Alle wollen es doch und noch viel mehr

Erkennbar wird jeder Wunsch zu einem Selbstläufer für weitere Steigerungen. Technische Gegebenheiten und Erfordernisse kommen bei diesem Wunschkonzert nicht vor, außer der technischen Forderung, dass wegen bald vorhersehbarem Strommangel mehr Erneuerbare Energie benötigt wird.
Dass dies schon alleine wegen fehlender Speicher nichts nutzt, wird einfach beiseite geräumt: Unsere superklugen Ingenieure werden schon zur rechten Zeit ein passendes Mittelchen aus dem Hut zaubern. Das haben X Professoren zwar noch nicht geschafft, aber wenn wir deren Anzahl vervielfachen, kommt die Lösung mit Sicherheit vielfach schneller. Weil wir nicht wissen, ob das so funktioniert, verstärken wir das Controlling und drangsalieren die Zuständigen damit:
Kühnert: … das ist den Meisten total begreiflich: Wenn wir aus Kohle und so weiter rauswollen und den Atomausstieg zu Ende bringen wollen, dann müssen die Erneuerbaren gehoben werden … aber geht da nicht noch mehr? .. je mehr wir die Erneuerbaren ausbauen, desto eher kriegen wir es hin, dass wir schon früher aus der Kohle aussteigen können?
Miersch: Absolut. … der Kompromiss beinhaltet schon viel, viel mehr, … werden wir alleine bis zum Jahr 2032 über 30 % der Kohlekraftwerkskapazitäten vom Netz nehmen parallel zum Atomausstieg. Bis 2030 dann nochmal rund 30 % und ich bin mir sehr sicher … wir werden Monitoring machen, das heißt, regelmäßig kontrollieren: Wieviel Anteile Erneuerbare Energien haben wir, wie sieht das mit dem Netzausbau aus, und davon abhängig kann natürlich auch eine Dynamik entstehen …

Zum Glück gibt es inzwischen die Freitagshüpfer. Unisono werden diese von der Politik für ihr hohes Engagement und Klimawissen gelobt. Normalerweise sind Teilnehmer an Bevölkerungsprotesten „Pack“ oder „Arschlöcher“ (Ton von S. Gabriel), außer es ist die Antifa, für der Politik genehme Themen Demonstrierende und nun auch die Freitagshüpfer, mit denen sich alle freuen, dass endlich einmal Kinder über wesentliche Politik unseres Landes bestimmen wollen.

Man sollte denken, Erwachsene hätten eine Spur von Geschichtskenntnis und erinnerten sich, was solche instrumentalisierten Kinder in anderen Ländern schon an gewaltigen, kriegsähnlichen Zerstörungen angerichtet haben. Oder fragten sich: Welches „Wissen“ geben solche Schüler eigentlich wieder? Ihr eigenes kann es ja nicht sein, denn das kann man in dem Alter noch nicht haben.
Aber Geschichte wiederholt sich eben immer wieder. Einige Jahrzehnte lang war es fast ein Sakrileg, die Instrumentalisierung von Kindern wie im Dritten Reich und kommunistischen Staaten anzudenken. Unter einer in der DDR sozialisierten Kanzlerin ist es nun der Normalfall. Wäre nicht so schlimm, wenn es nur einzelne denken würden, doch unsere „Eliten“ und unsere Medien finden es einfach nur toll:
Augsburger Allgemeine 19.09.: „ … Hunderttausende Kehlen wollen am Freitag den Klimaschutz herbei schreien. Hören sollen diesen Schrei die Kanzlerin und zahlreiche Minister, die sich am Freitag im Klimakabinett zusammensetzen und für dieses Land die wichtigste Weiche der nächsten Jahrzehnte stellen wollen. Die Erhitzung des Planeten zwingt die Regierung zu einer drastischen Reaktion, deren Folgen noch nicht überschaubar sind. Fest steht nur: Deutschland muss weniger Treibhausgas ausstoßen.
Deutschland ist am rasanten Klimawandel als altes Industrieland schwer mitschuldig. Pro Kopf gerechnet gehören die Deutschen nach wie vor zu den größten Klimasündern der Welt, obwohl die Energiewende hier erfunden wurde. Am Freitag und beim Vortreffen am Abend zuvor wird sich die Regierung also daran machen, die Welt zu retten. Und gleichzeitig sich selbst. Deutschland soll der Welt zeigen, wie ein reiches Land mit starker Industrie CO2-frei wird.“
Dazu auch unsere Bildungsstätten:
Tichys Einblick: Klimawandertag Klimastreik: Erlaubt, gewollt und abgesichert – Willkommen bei der Staats-Demo

Vati, uns geht es viel zu gut, du musst davon etwas abgeben

Man muss aber auch zugeben: Wann und wo gibt es ein so dummes Volk, das ihre Kinder auf die Straße schickt, um mehr Steuern für ihre Eltern zu fordern und sie dafür zu loben? In Frankreich war es umgekehrt. Und auch sonst gibt es (im Ausland) Politiker*innen, die so etwas skeptisch sehen: [5] … Die frühere dänische Umweltministerin und Öko-Aktivistin Ida Auken sprach in diesen Tagen davon, dass die Gefahr für die Gesellschaften Europas nicht nur von den Gelbwesten ausgehen, die wie in Frankreich gegen die Zerstörung ihrer wirtschaftlichen Lebensmöglichkeiten protestieren. Es gebe noch gefährlichere „Grünwesten“, also solche, die in Deutschland auch „Grüne Khmer“ genannt werden.
Diese Grünwesten drohen mit ihrem exaltierten Protest die wirtschaftlichen Grundlagen zu zerstören. Aus Angst vor den Grünwesten hat die GroKo ein Paket geschnürt, das jede Farbe von Westen zornig zurück lässt: Den Grünwesten kann das regierungsamtliche Pillepalle nicht weit genug gehen. Den Gelbwesten wird aufstoßen, dass sie Steuern dafür bezahlen, dass ihnen Arbeitslosigkeit droht.

Jedoch, Politiker, welche eine so seltene Möglich für zusätzliche Einkommenserhöhungen und Geldabschöpfungen auf ausdrücklichen Bürgerwunsch, ungenutzt verstreichen lassen würden, hätten ihren Job ja auch nicht verdient.
Und es muss für die Politiker wirklich wie in einem Märchen sein: Nachdem die ersten Kosten des Klimavertrages bekannt gegeben wurden, fordern alle sogar noch viel, viel mehr davon:
SZ 23.09.2019: Peter Altmaier geht in die Knie
… Weit und breit niemand, der das Klimapaket seiner Bundesregierung gut findet. Peter Altmaier allein gegen alle.
… Die Frage der Sendung, ob das Klimapaket ein großer Wurf oder eine große Enttäuschung sei, ist nach vier Minuten beantwortet. Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und Berater der Regierung, erklärt: „Also mit diesem Programm können die Klimaziele nicht erreicht werden.“
… Noch in der Runde bei „Anne Will“ sind die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock, der
Zeit-Journalist Bernd Ulrich und Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Sie alle finden nur wenig Gutes im Klimapaket der Regierung, Kempfert sagt sogar voraus, dass der Deal ohnehin nicht lange halten werde. Schon Anfang nächsten Jahres werde sich herausstellen, dass noch mehr CO₂ eingespart werden müsse, dann werde der von der Bundesregierung eingesetzte Expertenrat sagen: „Herr Altmaier, das reicht nicht.“
… Altmaier geht schließlich in die Knie. Es ist durchaus mutig, sich vor einem Millionenpublikum in den Staub zu werfen und zuzugeben, dass die Möglichkeiten auch eines Bundeswirtschaftsministers offenbar begrenzt seien. Zu sagen: „Wenn wir ehrlich sind, dann geben wir zu, dass wir alle Fehler gemacht haben.“ Ausgerechnet der beredte Herr Altmaier beklagt, dass es schwierig sei, Klimaschutz so zu kommunizieren, dass es alle Bürger verstehen und gutheißen. Er könne schließlich nicht verordnen, dass jeder „Anne Will“ anschauen muss, selbst wenn man nicht möchte (Anne Will bedauert das an dieser Stelle auch). Altmaier sagt: „Wir Politiker sind nicht allmächtig und auch nicht allwissend.“
So viel Machtlosigkeit ist Annalena Baerbock zu viel. Sie erinnert an die 1,4 Millionen Deutschen bei den Klima-Demonstrationen am Freitag. „Die waren auf der Straße, um zu sagen: ‚Politik, ihr müsst jetzt endlich handeln.

Das ist typisch Altmaier. Er weiß, dass seine Chefin jedes Wort der um ihn sitzenden Opposition unterstütz und gutheißt. Es kann oder darf nichts dagegen argumentieren, und das macht er mit Bravour. Der ideale Watschenmann, den man problemlos überall zum „Steinigen“ hinschicken kann und der niemals ein Sterbenswörtchen an eigenem Gedanken von sich geben würde.

Es erinnert stark an die Flagellanten im Mittelalter, welche sich selbst geißelnd durch die Lande zogen. Die machten das jedoch, weil sie dadurch teils verköstigt wurden, für sonst fast Verhungernde war das immer noch eine Lösung der „2. Wahl“ (die Bewegung hörte allerdings sofort auf, als das mit dem „Verköstigen“ eingestellt wurde). Heute machen es Bürger, weil sie überzeugt wurden, zu viel zu haben.

Wichtig ist, dass es auch den GRÜNEN gefällt

Miersch: Ich bin mir relativ sicher: … denn das was da liegt ist weit mehr als Jamaika in den Verhandlungen vereinbart hat. Insofern bin ich auch gespannt, wie die GRÜNEN zu diesem Kompromiss stehen …

Die Älteren schicken wir in den Ruhestand, die Jüngeren könnten sich ja umschulen (hat schon im Ruhrgebiet nicht funktioniert), aber es kling so schön

Das gepriesene Arbeitsplatzwunder der Ökoenergiebranche hat sich zwischenzeitlich in Deutschland ziemlich in Luft aufgelöst. Die Zahlen sind nur noch „akzeptabel“, weil inzwischen jeder kleine Installateur und Handwerker, der ab und zu nebenher auch ein Solarpanel installiert oder wartet, zum Ökogewinn-Arbeitsplatz und Gewinner gezählt wird.
Miersch: … der Windbranche sind jetzt schon tausende von Arbeitsplätzen verloren gegangen … und wenn wir das jetzt verändern wollen, dann werden wir gerade im Bereich der Erneuerbaren Energien gesetzliche Grundlagen schaffen müssen

Kühnert: … aber was machen wir eigentlich mit den Beschäftigten
Miersch: … es muss neben dem Kohleausstieg auch die Strukturentwicklung gewährleistet sein … niemand darf dort … ins Bodenlose fallen. und deswegen haben wir gesagt, wir brauchen Mechanismen … bei den Älteren … gibts das sogenannte Anpassungsgeld … das ist eine Brücke dann um Ruhestand … das ist gesetzlich machbar … das wollen wir jetzt auch im Bereich der Braunkohle machen … 40 Milliarden Euro die wir in den nächsten 20 Jahren in diesen Regionen verwenden, um zum Beispiel neue Technologien. also Wasserstofftechnologien dort in diesen Regionen, die Energie kennen, die auch Energieinfrastruktur haben zum Beispiel zu fördern. Aber auch neue Forschungszentren bis hin zu neuen Verkehrswegen die dann ermöglichen, dass sich Behörden etz dort ansiedeln ….

Das sind genau die Ideen, aus denen Märchen geboren werden. Tichy hat es auf den Punkt gebracht:
[5]Irgendwo zwischen 40 und 80 Milliarden werden in das Aus für die Braunkohle gesteckt – für jeden der 20.000 Arbeitsplätze zwischen 2 oder 4 Millionen EURO pro Kopf. Dafür werden dann Steinkohlekraftwerke den Strom liefern; die sind teurer und nur geringfügig sauberer, wenn man ihre globale Anlieferung mit berechnet.
… Das ist das Paket: Neue Ölheizungen werden subventioniert – aber ab 2030 verboten. Fördern und dann verbieten – das ist die geniale Idee der Vernichtung von Energie und Geld gleichzeitig. Frage ist nur: Womit heizen, wer ein Haus auf dem Berg und weit weg von einer Gasleitung hat – wobei auch andere Brennstoffe verboten werden. Kommt die Klimaerwärmung wirklich so schnell, dass Heizen überflüssig wird?

Sich einfach auf das Wetter einrichten, wäre viel teurer, als den Simulationsapokalypsen zu folgen …

Diese Aussage ist etwas fabuliert, denn das mit den Klimasimulationen hat Herr Dr. Miersch so nicht gesagt, er glaubt es nur. Denn die Klimafolgekostenberechnungen basieren nur auf Simulationen.
Das Umweltbundesamt hat vor nicht langer Zeit kundgetan, dass eine Tonne emittiertes CO2 genau 180 EUR Klimaschaden verursacht (wurde auf Klimahüpf-Veranstaltungen den Kindern laufend mitgeteilt). Hat das Umweltbundesamt mit seinem umfangreichen, gut bezahltem Mitarbeiterstab das selbst berechnet? Nein, es hat die Zahlen aus externen Klimafolgekostensimulationen errechnet bekommen und gleich weitergereicht. Dank solcher „Kompetenz“ werden aus Zahlen mit vielen, vielen Vermutungen, Annahmen und Fehlern Ungenauigkeiten, plötzlich bis zum Komma exakte Werte.
Der Autor hat versucht, die Datenbasis eines dieser Klimafolgekostenberechnungsprogramme zu ermitteln. Es ist für eine Privatperson – falls es überhaupt möglich wäre -, zu aufwendig. Er hat aber herausbekommen, worauf die Berechnungen basieren:
Man nimmt ein möglichst extremes Klimaszenario an. Damit bekommt man die „üblichen“ Folgen, wie steigende Meeresspiegel, mehr Dürren, mehr Hochwasser, mehr, mehr mehr … Dann berechnet man zum Beispiel, wie viele Küstenlandstriche aufgrund (simuliert) exorbitant steigendem Meerespegel bis zum Jahr 2100 verlegt werden müssen und hat schon einen wesentlichen Teil der Klimafolgekosten ausgewiesen.
Das Problem: Wie wäre es ohne AGW-CO2 wirklich verlaufen, wie viel Positives hat und bringt das Klima eigentlich seit der letzten Kaltzeit [7] [8] , kommt darin nicht vor. Und die heiß und kontrovers gehandelte Fragestellung: Wie war das Klima der Vergangenheit [9] und wie viel des aktuellen ist damit überhaupt vom Menschen verursacht, auch nicht. Ob die Klimasimulationen überhaupt das Zukunftsklima und vor allem dessen Folgen richtig vorhersagen, sowieso nicht.

Einem politisierendem Umweltbundesamt macht das alles nicht aus. Treu und brav verkündet es einen fiktiven Schadenswert von genau 180 EUR/Tonnen CO2, von dem nur eines ganz sicher ist: Er stimmt hinten und vorne nicht. Ziemlich sicher könnte der Schaden bezüglich seiner Streubreite auch negativ (also von Nutzen) sein. Bis jetzt ist es eindeutig so.

Kühnert: … kostet viel Geld .. verträgt sich das, was wir uns da vorgenommen haben, was ja keinen Aufschub duldet, denn das Klima lässt uns ja nur eine bestimmte Zeit … können wir nur in den nächsten Jahren lösen und da ist das Klima wichtiger als der ausgeglichene Haushalt ...
Miersch: … ich finde diese Diskussion absurd … das Erste ist, dass wir endlich begreifen: wir können mit der Natur, mit dem Klima nicht verhandeln. Was würde es bedeuten an Folgekosten, wenn wir nichts tun? Da werden dreistellige Milliardenbeträge für alle in Deutschland dann fällig, weil wir durch klimatische Veränderungen … Das sehen wir jetzt schon was mit dem Wald passiert … Es werden Folgen sein, die noch viel massiver sind und deswegen würde es den Haushalt uferlos belasten, wenn wir jetzt nichts tun …

Eigentlich ist es doch auch vollkommen egal, ob es wirklich notwendig ist. Viel wichtiger ist: Wir müssen der Welt ein Vorbild sein

Miersch: … das Zweite ist: Wir müssen beantworten … wenn wir die Klimaziele 2030 einhalten wollen und ich halte das für essentiell, weil wir auch Vorbild sein müssen für andere Staaten. Wenn wir nichts tun, mit unserem know how, mit unserer Geld- beziehungsweise Finanzierungsmacht, dann wird es ganz wenige Nachahmer geben …

Wie schon vorher erwähnt: Unser Bundespräsident denkt nicht nur genau so, sondern noch weiter vorneweg. Deutschland darf alles verlieren, aber bitte nicht seinen Ruf als weltweiter Zahlmeister bezüglich seiner Klimapolitik [10].

Für den Krieg gegen das Klima darf sich der Staat beliebig verschulden (und seine Bürger schröpfen)

Wie bei jedem Krieg, spielen für den „Endkampf“ Kosten keine Rolle mehr. Wie es der kleine Kevin ausdrückt, vor allem, wenn man mit dem Gegner Klima ja nicht verhandeln kann. Diese schöne Metapher, die irgend ein „Klimawissenschaftler“ „gefunden“ hat, um für genügend Einfältige zu plausibilisieren, dass man über das Thema auf keinen Fall nochmals nachdenken darf, weil die Zeit zum Denken angeblich vorbei sei. Ein psychologischer Trick, der zumindest in Deutschland scheinbar immer neu funktioniert.

Kühnert: ich glaube, der entscheidende Satz ist an dieser Stelle wirklich: Mit dem Klima kann man nicht verhandeln. Mit Koalitionspartnern kann man das … muss jetzt gehandelt werden
Miersch: … meine Auffassung geht nicht über eine Schwarze Null, sondern als erstes: Was brauchen wir, um solidarisch diese Menschheitsaufgabe des Klimaschutzes stemmen zu können. Und dazu brauchen wir massive Investitionen des Staates …

Im weiteren Video geht es dann vorwiegend noch darum, dass die exorbitanten Kosten erforderlich sind und das Volk glücklich sein soll (und stolz auf ihre fürsorglichen Politiker), es bezahlen zu dürfen.
Das Duo ist auch davon überzeugt, dass es gar keine Merkosten sind. Denn die konventionellen Energien wären ja auch so teuer, wenn man ihnen ihre Folgekosten aufgeschlagen hätte.

Eine Betrachtung, welche immer gängiger wird und für jede beliebige Argumentation taugt. Die konventionellen Energien wären danach in Wirklichkeit viel teurer, obwohl sie den Wald wirklich gerettet haben (zur vorindustriellen Zeit war er fast abgeholzt, weil man mangels Kenntnis über die Kohle seine Energie dringen brauchte und verbrauchte). Sie haben bewirkt, dass wir bequem, gemütlich, im Winter wohlig warm und oft recht passabel versorgt, für frühere Verhältnisse steinalt werden. Und hätte ihr Ausstoß an CO2 wirklich einen merkbaren Anteil an der Erwärmung, wären sie auch noch Stifter der seit der zunehmenden Wärme und CO2-Konzentration explodierenden Ernteerträge.
Trotzdem kommt in Klimafolgen-Schadens-Simulationen immer eine hohe Schadenssumme heraus.

Alles wird gut werden. Wir versprechen es

Einig ist sich das Duo, dass die Energie und das Leben in Deutschland zu billig ist und einfach viel mehr kosten muss (die Idee selbst, stammt aber wohl von den GRÜNEN). Macht aber wirklich nichts aus, denn man braucht in Zukunft vieles gar nicht mehr. Und was man nicht benötigt, reduziert die höheren Kosten. Das kann ja jeder noch selbst rechnen:
Kühnert: … die Pendlerin … die soll sich darauf einstellen können, dass ihre Mobilität vielleicht in den nächsten 10 Jahren auch durchaus teurer wird. Aber sie kriegt das Versprechen oder soll das Versprechen vom Staat kriegen, dass sie vielleicht in 10 Jahren vielleicht gar nicht mehr mit dem Auto zur Arbeit pendeln muss, sondern dass sie auch mal im ländlichen Raum eine Bahnlinie vorfindet mit der man zu vernünftigen Tageszeiten eben auch zur Arbeitsstelle kommt und wieder zurück ...

Gute Proteste und schlechte Proteste

Kühnert: … wie hat FfF auch eure politischen Debatten beeinflusst? …
Miersch: … durch FfF haben wir… die Klimaschutz ganz ernst nehmen einen enormen Rückenwind und das ist eine gesellschaftspolitische Bewegung …
Wir erleben, dass wir vor Ort massiv Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen haben. Wir werden aber vor Ort als Gesellschaft diskutieren müssen, welchen Weg wir eigentlich nehmen wollen und ohne erneuerbare Energien werden wir diesen Umstieg nicht schaffen. Das heisst, Fff hat aus meiner Sicht dort eine ganz wichtige Bedeutung. ich finde es ist Klasse, dass junge Leute sich derartig engagieren und wir werden dieses Engagement auf allen politischen Ebenen brauchen …
Kühnert lobt nun FfF und erklärt, dass die Jusos das auch tun werden und gemeinsam mit FfF demonstrieren …

Protest, um mal so richtig „high“ zu sein

In Religionen ist Extase eine gängige Erscheinung und konzeptionell in den Ritus eingebunden, so auch in der Ökokirche:
Die Berliner Autorin Milena Glimbovski schreibt auf Twitter: Gerade eben noch so high von #Klimastreik und #AlleFürsKlima und jetzt so down von der politischen Realität.

Genau so schnell stellt sich dann aber tiefe Depression ein, wenn das „high“ verfliegt:
Bernd Ulrich (Politikwissenschaft und Philosophie, Neue deutsche Literatur und Soziologie, zeitweise Büroleiter bei den GRÜNEN ) in Zeit Online, Samstag, 21. September 2019: Analyse: Der Weg der Mitte ist ein abschüssiger Pfad
… Wer gestern beim Klimastreik am Brandenburger Tor miterlebt hat, mit welcher Erschütterung und Traurigkeit viele junge Leute auf die – aus ihrer Sicht – kaltblütigen Nachrichten aus der Koalition reagierten, der dürfte schwer ins Grübeln kommen.

Wenn das kein Beweis ist

Die Koalition klopft sich nun gegenseitig auf alle Schultern, wie toll ihr Klimapakt geworden ist und dass dies ein Beweis wäre für das Funktionieren der Koalition, gute Sacharbeit und und und.

Man kann es auch anders sehen:
Es ist der Beleg für die Unfähigkeit des Parlaments einer Nation von Dichtern (haben wir für moderne, politisierende Dichtung inzwischen zuhauf) und Denker (solche fehlen an allen Ecken und Enden) bei der Bearbeitung ihrer ureigensten Aufgabe, für nützliche Maßnahmen zu sorgen.
Es wurde nicht mehr zustande gebracht, als wieder ein von ihrer unfehlbaren Kanzlerin vorgegebenes Dekret bedingungslos zu schlucken, die Umsetzung zu beschließen und festzulegen, dass, damit niemand in der Lage ist, doch noch auszubüchsen, ein umfassendes und unausweichbares Controlling und Berichtswesen, verbunden mit immer massiveren Sanktionen aufgebaut wird.
Ehemalige Grenzstaaten hinter Mauern wären froh gewesen, hätten sie schon damals so etwas Perfektes umsetzen können. China wird lächeln, dass nun ein Land im Westen auch ihre neue Überwachungsmethode startet, wenn es erstmals auch nur dazu dient, dass der Staat ganz sicher jeden Cent für jedes Kilogramm CO2 bekommt.

Die neuen (G)Eiferer

Öko-theologischer Fundamentalismus darf sich inzwischen ungehemmt zeigen. Die inzwischen als Jesu Ebenbild angehimmelte „Greta“ ist nur die Speerspitze der Bewegung.

Es beginnt mit dem Versuch, noch zu argumentieren, auch wenn es nur das endlose Wiederholen oft gehörter, aber falscher „Fakten“ ist:
Zeit Online 20. September 2019, ein Kommentar von Alexandra Endres (Journalistin und Volkswirtin): Klimaschutz: Sie haben sich wieder nicht getraut
Klimaschutz muss wehtun. Doch die Bundesregierung erhöht lieber die Pendlerpauschale – und vergeudet durch einen absurd niedrigen CO2-Preis wertvolle Zeit.
Es ist allerhöchste Zeit. Wir stecken mitten im Klimawandel und seine Folgen sind auch in Deutschland spürbar: Starkregen und Überschwemmungen, Ernteausfälle infolge von Dürresommern – was man früher allenfalls im Urlaub im Süden erlebte, gehört in unseren Breiten inzwischen zum Alltag.
Inzwischen schwant wohl auch dem letzten Optimisten, dass dies nur die Vorboten sind von noch Schlimmerem. 
Die jüngsten Erkenntnisse der Klimawissenschaft deuten darauf hin, dass die Erderwärmung viel schneller vonstattengeht als bislang gedacht. Mit gutem Grund also haben sich die Politiker der großen Koalition seit Wochen mit Vorschlägen überboten, wie sie den Kampf gegen den Klimawandel verstärken wollen. Denn ob die Katastrophe vermieden werden kann, liegt (noch) in unserer Hand.
Ohne Schmerzen ist Klimaschutz aber nicht zu haben. In den kommenden Jahrzehnten muss es Deutschland schaffen, die Abhängigkeit von klimaschädlichen Energielieferanten wie Kohle und Heizöl, Diesel, Gas und Benzin drastisch zu reduzieren. Der dafür nötige grundlegende Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft wird sicher ungemütlich. Doch am Ende würden alle gewinnen: durch schönere Städte, sauberere Luft, eine geringere Abhängigkeit von importierter Energie. Und je länger man damit wartet, desto teurer und ungemütlicher wird es.

Dann gibt es die, welche einfach nur die Wahrheit (über ihre Absichten) sagen:
NZZ im November 2010 in einem Interview:
Prof. EDENHOFER (PIK): Aber man muss klar sagen: Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. Dass die Besitzer von Kohle und Öl davon nicht begeistert sind, liegt auf der Hand. Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun.

Und nun kommen die „Brutalen“, welche Klimakrieg wörtlich nehmen;
Filmemacher: Mario Sixtus: … Wenn die Bundesregierung aus Angst vor gewalttätigen Protesten nichtexistierender Gelbwesten auf eine CO2-Steuer verzichtet, die von Wissenschaftlern gefordert wird, ist das eine klare Aufforderung an die bisher friedlichen 1,4 Millionen Klimademonstranten, gewalttätig zu werden ...

Achgut: Die Greta-Apokalypse kennt keine Errettung
… Um die Menschheit zu retten, sind totalitäre Visionen ohne jegliche Scham aussprechbar. So fordert
Fridays for Future eine globale, totale Mobilmachung von Ressourcen zur Rettung, und zwar in einem Ausmaß „ähnlich wie zu Kriegszeiten“.

Es ist auffallend, dass die Schnittmenge zwischen den Klimahysterikern und der No-Border-Fraktion praktisch 100 Prozent beträgt. Kennzeichnend für diese Bewegungen sind ihre Maximalforderungen, die keine empirische Begrenzung oder noch irgendeinen Bezug zu Realität erkennen lassen. So lautet das Motto der „Extinction Rebellion“ denn auch kurz und knapp: „Aufstand oder Aussterben.“

Und dann noch „Eliten“, wie der Musiker Grönemeyer mit seinem jüngsten Gegröle im Originalstil einer überwunden geglaubten Zeit und einem Satz, den jeder Diktator sofort unterschreiben würde: … dann liegt es an uns (hier lauter werdend hin zu Geschrei) DANN LIEGT ES AN UNS, ZU DIKTIEREN, WIE NE GESELLSCHAFT AUSZUSEHEN HAT …
Wer applaudierte dazu: Unser Außenminister, der sich so etwas täglich wünscht (das hat er mit der Antifa ja bald schon erreicht):

Bild 1 Tweed von H. Maas

Wo kann man sich denn informieren?

Wer bis hierher gelesen hat, weiß es in der Regel.
Doch vielen bleiben solche Informationsseiten „versperrt“, denn: Diese sind räääächts, weil das alle sind, die nicht Frau Merkel, die Unfehlbare und ihre Kriecher bedingungslos anhimmeln oder noch GRÜNER (geht kaum, es geht aber noch dümmer) oder/und bis hin zur Antifa Links sind.

Das weiß auch WIKIPEDIA und der glauben viele alles. Also liest der mündige Bürger auf solchen Portalen aus Prinzip nicht. Das ist keine Ironie, sondern wirklich so, wie Antworten von Redakteuren zeigen:
… Es ist Ihr Recht, sich auf Seiten wie achgut.com zu „informieren“. Aber gehen Sie wirklich davon aus, dass dort die „Wahrheit“ zu finden ist? Explizite Meinungen sind dort sicherlich vertreten, aber seriöse Berichterstattung? Schon 2015 hat der Mitgründer und Herausgeber Michael Miersch sich zurückgezogen, weil: „Er sieht die „Achse“ mehr und mehr in der Hand von „Autoren mit dem großen Verständnis für AfD, Pegida und Co“. Sie werden „durch zahlreiche Leser-Kommentare angefeuert“.“
… haben Sie vielen Dank für Ihre Ausführungen.
Was mich wundert, ist, dass Sie sich stets auf EIKE beziehen, wo Sie ja auch engagiert sind. Dass es ernsthafte Zweifel an der Seriosität von EIKE gibt, ist Ihnen gewiss bekannt. Ebenso der Wikipedia-Eintrag, siehe …
Nur von der dpa versorgte Postillen – und das sind in Deutschland fast alle – sind zulässig. Denn einzig die dpa hat das Wahrheitssiegel vom Bundespräsidenten verliehen bekommen, der es in seiner Rede zum 70jahre-Festakt der dpa aussprach: „Fakten sind Fakten, wenn sie von der dpa gemeldet werden“
Man könnte nun fragen, ob diese etwas sybillische Aussage wie beim römischen Papst zu verstehen ist. Dieser spricht nur dann Gottes unfehlbare Wahrheit aus, wenn er es auch in diesem Sinn verkündet. Stellen Theologen hinterher fest, dass es ein Versehen und gar nicht in diesem Sinn gesprochen war, hat er auch nicht die Unwahrheit gesagt. Logik kann so einfach sein.

Welche Quellen gibt es noch? Beispiel:
Im Städtchen des Autors sind mehrere Klimabewegungen aktiv. Einige machen eine gemeinsame Informationsveranstaltung:
Vier Generationen von Frauen diskutieren am xxxx unter dem Motto: „Fridays for Future – nach uns die Sintflut“. Teilnehmerinnen sind … GRÜNEN-Landtagsabgeordnete (Fachwirtin für Sprachen/Betriebswirtschaft, Studium der Soziologie,), Schülerin und FfF-Aktivistin xxx , Prof. Dr. xxx (Fakultät soziale Arbeit und Gesundheit), Dr. xxx, Sprecherin von „Families for Future“ (wissenschaftliche Mitarbeiterin mit den Schwerpunkten Kinder- und Jugendarbeitsforschung, Medien- und Schulpädagogik).
Das Ergebnis dieser Diskussion ist dem Autor leider nicht bekannt.

Mancher (sich vielleicht doch auf EIKE und den anderen, kritisch eingestellten Portalen informierender) Bürger stellt sich da schon die Frage: Auf welcher Seite der Autobahn fahre ich mit meiner Meinung eigentlich?

Die Industrie weiß die richtige Fahrtrichtung ganz genau

In den Foren lautet oft eine Argumentation: … wenn die … eine technische Ausbildung hätten, würden sie durch Wissen anders handeln.
Aus vielen Diskussionen im Bekanntenkreis – fast alles technisch Studierte – liest der Autor jedoch (leider) heraus: Es liegt nicht an der Ausbildung. Auch Techniker sind in vielen Fällen kritiklos dem AGW-Klimawahn-Glauben verfallen. Häufig in der Konstellation: überdurchschnittlicher Verdienst und ausreichend Geld auf „der Kante“. Dazu ein fester Glaube, dass der reiche Westen früher die ganze Welt nur unterdrückt und ihr nur Schlechtes gebracht hat, Deutschland mit dabei, und dass dadurch jeder „Westler“ eine Exklusivschuld mit sich trägt. Nun, wo es einem selbst so gut geht, will man für die Welt schon auch mal etwas Gutes tun … Ein paar EUROs kann und sollte dafür doch wirklich jeder abgeben können …

Siemens zeigt auch exemplarisch, wie man das macht: Nicht denken, handeln mit dem Wissen des Ingenieurs.
Mal sehen, wann CEO Kaeser den Gang von Herrn Zetsche wiederholt und auf einem GRÜNEN Parteitag den Delegierten freudig erzählt, was für eine gute, GRÜNE Tat es war, sein veraltetes Kraftwerksgeschäft kaputt gemacht zu haben.

Am Umbau zur weltumspannenden Ökodiktatur arbeitet man auch ganz weit oben

Achgut:Globaler Umweltpakt“ vorerst gescheitert
Weniger bekannt ist ein ähnliches Vorhaben, an dem eine internationale Juristengruppe seit 2017 arbeitet. Der sogenannte „Globale Umweltpakt“ gilt als Herzensprojekt des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und wird auch vom UN-Generalsekretär Antonio Guterres unterstützt.
Auf der Website der Initiative findet man in deutscher Sprache einen
„Vor-Entwurf“ für das Abkommen. Das Dokument aus dem Jahr 2017 enthält ein Bündel an Maßnahmen, etwa eine Stärkung des Verursacherprinzips, indem künftig jene die Kosten für die Prävention und Sanierung von Umweltschäden tragen müssen, die dafür verantwortlich sind. Enthalten ist auch ein schwammiges „Recht auf eine ökologisch gesunde Umwelt“, außerdem soll „jeder Staat oder jede internationale Institution, sowie jede natürliche oder juristische Person öffentlichen oder privaten Rechts“ dazu verpflichtet werden, die Umwelt zu schützen. Dabei gilt offenbar die Losung „vorwärts immer, rückwärts nimmer“, denn der Entwurf sieht auch ein sogenanntes „Rückschrittsverbot“ vor, das die Abschwächung bereits geltender Umweltregelungen unterbindet.
… A
uch darf etwaiges „Fehlen von wissenschaftlicher Gewissheit“ kein Grund sein, Maßnahmen zum Umweltschutz aufzuschieben … Nun ist das Vorhaben jedoch offenbar ins Stocken geraten …
Jeder weiß: Solche Organisationen geben und hören nicht auf. Und irgendwann ist es geschafft. Es gibt mit Sicherheit ein Land, welches sich dann eisern, vorbildlich und vorbeugend daran hält …

Quellen

[1] Video Youtube: Auf einen Kaffee mit Kevin Kühnert Folge 17 Klimapolitik im Gespräch mit Dr. Matthias Miersch

[2] Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.: Die freiwilligen Selbstverpflichtungen des Pariser Klimavertrags

[3] EIKE 04.10.2016: Klimavertrag von Paris im Bundestag erreicht 100 % Zustimmung. Die DDR Volkskammer lässt grüßen

[4] EIKE, 22.03.2017: Klimamönche*, alternativ: die Klimaelite unserer Behörden

[5] Tichys Einblick, 20. Sept. 2019: Klimapaket: Pillepalle für Grünwesten, Zumutung für Gelbwesten

[6] The European 19.09.2019: Frau Merkel, Regierungserklärung

[7] EIKE 17.09.2019: SZ: Bauernaufstand (Teil 2)

[8] EIKE 16.09.2019: SZ: Bauernaufstand (Teil 1)

[9] EIKE 05. August 2019: „Gekonnte“ Statistik zeichnet sich dadurch aus, dass immer beweisbar ist, was bewiesen werden soll. Oder: Ein Beweis, dass es die mittelalterliche Wärmeperiode nicht gab

[10] Spiegel Online 38/2019: Steinmeier fordert von GroKo Durchbruch beim Klimaschutz

[11] Tichys Einblick: Das Jucken und der Öko-Mob

[12] EIKE 03.11.2017: Das Wochenende, an dem die Welt (wieder) begann unterzugehen

[13] EIKE: Änderungen des Meeresspiegels und Klima auf Fidschi: totale Falschinformationen von COP23

[14] Spectrum der Wissenschaft, Juni 2015, S68 ff: „Sind Inselstaaten akut gefährdet?“
Zitat: … Tendenziöse Berichterstattung
… Die Medien vermitteln den Eindruck, Kiribati sei am Versinken, weil sie die Fakten einseitig wiedergeben. Fast jede Story über die Inseln bringt ein Foto oder Video von Bikenikoura, einem schmalen Sandstreifen mit Küstenmangrovenwald, der bei Hochwasserständen teilweise überflutet wird. Dorthin schickt die mit Anfragen überhäufte Regierung von Kiribati all die vielen Journalisten und Amtsinhaber wie UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon, die den Anstieg des Meeresspiegels „sehen“ wollen.
„Es ist unser Vorzeigeobjekt“ sagt Rimon. Die Besucher beobachten, wie das Wasser in die „Maneaba“, die Versammlungshütte der dortigen Gemeinde, kriecht, und kehren zurück mit der Geschichte von einem Land, das vom Meer verschluckt wird …
In diesem Artikel wird auch detailliert beschrieben, dass Landgewinnungsmaßnahmen und Dammbauten früherer Zeiten scheiterten und deshalb der Eindruck eines untergehenden Atolls entstehen kann.