2019: The Year Of Peak Green Bullsh*t

Royale Scheinheiligkeit

Im Jahre 2019 wurde grüne Doppelzüngigkeit zum Mainstream. Harry und Meghan hatten die Absicht, ein ,Öko-Signal‘ zu senden und warnten uns vor dem Klimawandel. Gleichzeitig jedoch flogen sie in Privatjets in der Weltgeschichte umher, um in luxuriösen Villen zu wohnen. Trotz der Versuche einiger Würdenträger, das königliche Paar vor Kritik zu schützen, konnte man in Zeitungen auf der ganzen Welt lesen, dass Taten lauter sind als Worte. Was die royale Scheinheiligkeit von Harry und Meghan zeigte war, dass es der Elite-Umweltbewegung weniger darum geht, den Planeten zu retten, sondern mehr darum, den Menschen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben.

Greta und die Schulstreiks

Das einzig wirklich Neue, das im vorigen Jahr aufkam, war das Phänomen Greta Thunberg und ihre Schulstreik-Bewegung. Seit Jahren hat das Netzwerk grüner Schreihälse, bestehend aus Kampagnen-Organisationen, Unternehmen, Akademikern und UN-Agenturen, von der Mobilisierung der Jugend als eine politische Kraft phantasiert. Nachdem man Milliarden Kinder mit grüner Propaganda vollgepumpt hatte, ist ein schwedischer Klima-Avatar aufgetaucht in Gestalt einer die Schule schwänzenden Aktivistin. Es konnte kein Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Teenagers bestehen, der die emotionalen Narben trug, die ihr durch die Bewegung, die sie führen sollte, zugefügt wurden – sie war so traumatisiert durch die grüne Propaganda, dass sie nicht gesprochen, nicht gegessen und es abgelehnt hat, zur Schule zu gehen.Umweltaktivismus ist nichts weiter als ein Kult der Selbstverstümmelung.

Politische, kulturelle und religiöse Führer zogen den Schwanz ein, als sie sich von dem Kind Schimpf-Kanonaden ausgesetzt sahen. Anders als Harry und Meghan lehnte sie es ab zu fliegen. Anstatt in Privatjets herumzudüsen liehen ihr Königshäuser, Milliardäre und Superstars ihre Luxus-Segelyachten und Teslas. Um ihren eigenen Kohlenstoff-Fußabdruck gering zu halten, mussten die Besatzungen der Segelschiffe sowie ihre gesamte Entourage über den Atlantik fliegen.

Politiker und Kampagnen-Organisationen haben es wohl als nützlich erachtet, ihre politischen Ambitionen hinter dem Rücken von Kindern zu verstecken. Aber für viele Menschen ist die emotionale Manipulation leicht zu beeindruckender Gehirne unerträglich. Inzwischen ist klar geworden, dass die falschen Stories, denen viele der Kinder zum Opfer gefallen sind, kleinere Kinder erschrecken und wirklichen Schaden anrichten – Stories wie die Behauptungen, dass charismatische Geschöpfe wie Walrosse oder Eisbären vor dem Aussterben stehen oder dass die Regenwälder der Erde unmittelbar vor dem Kollaps stehen. PODCAST2019: the year the people struck backSPIKED.

Die Schulstreiks mögen sich in diesem Jahr fortsetzen, aber es wird ein Punkt kommen, an welchem Eltern zu fordern anfangen, dass Organisationen, welche die Lügen in die Welt gesetzt haben, die ihren Kindern so schweren Schaden zufügen, zur Verantwortung gezogen werden.

Extinction Rebellion

Extinction Rebellion (XR) ist vielleicht die lebende Verkörperung des grünen Bullshits. Es ist schwierig, der schon jetzt umfangreichen Kritik an XR noch etwas hinzuzufügen: Es ist eine Bewegung von bizarren, narzisstischen, anti-demokratischen, rückschrittlichen Zeloten der oberen Mittelklasse. XR hat kein besseres Weltverständnis als ihre Mit-Protestierer im Kindesalter.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://www.thegwpf.com/2019-the-year-of-peak-green-bullsht/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Subventio­nierung der Öpokalypse

Nun will ich immer direkt zu der tatsächlichen Studie gehen anstatt mich auf Medien-Interpretationen zu verlassen. In diesem Falle stammt die zugrunde liegende Studie vom Internationalen Währungsfonds IWF. Dieser benutzt eine höchst ungewöhnliche Definition von „Subvention“. Normalerweise werden Subventionen unterteilt in direkte und indirekte Subventionen.

Bei einer direkten Subvention wird einem Erzeuger oder Verbraucher tatsächliches Geld gezahlt.

Bei einer indirekten Subvention jedoch fließt kein Geld, obwohl sie einen definierten Geldwert hat. Indirekte Subventionen sind beispielsweise Steuernachlässe.

Die IWF-Definition nun ist dagegen ziemlich bizarr. Mir sind schon viele Studien zum Thema Treibstoff-Subventionen untergekommen, aber diese hier ziehen wohl nur Menschen mit einem ganz speziellen Eigeninteresse heran:

Diese Studie aktualisiert Schätzungen der Subventionen fossiler Treibstoffe, definiert als Treibstoffverbrauch multipliziert mit der Lücke zwischen bestehenden und effizienten Preisen (d. h. Preise, die auch Zusatz- und Umweltkosten sowie Profit-Überlegungen enthalten) für 191 Länder.

Lassen Sie mich Ihnen ein kristallklares Beispiel dafür geben, was der IWF als eine Subvention für „Umweltkosten“ für die bösen Ölindustrien betrachtet … aber zuerst sehe ich mich genötigt, Sie zu warnen, dass dieses Zeug nichts für Laien oder Schwachköpfe ist. Für die verbleibenden harten Seelen, eine der vielen Umweltsubventionen des IWF sind:

Die Kosten für die Reparatur der Schlaglöcher auf dem Weg zu meiner bescheidenen Hütte.

Wirklich, ich übertreibe nicht. Die Reparatur von Schlaglöchern ist Teil ihrer umweltlichen „Subventionen“, von denen behauptet wird, dass sie der Ölindustrie zufließen.

Und was sind „Umwelt-Subventionen“, wenn sie zu Hause sind? Auch dafür geben sie Beispiele wie dieses hier:

Sterblichkeit durch lokale Luftverschmutzung, breiter gefasste Kosten des Verbrauchs fossiler Treibstoffe in Fahrzeugen und der globalen Erwärmung.

In dem seltsamen Parallel-Universum des IWF werden die Kosten für diese Dinge als eine SUBVENTION AN EXXON UND SHELL betrachtet. Reparatur von Schlaglöchern als Subvention für Energieunternehmen! Hat man so etwas Albernes schon einmal gehört?

Hier möchte ich einen Moment innehalten. Sie sagen, dass man „breiter gefasste Kosten des Verbrauchs fossiler Treibstoffe“ einbeziehen sollte. Damit ist der Straßen- und der Brückenbau gemeint sowie der Unterhalt von beidem.

Aber wenn man das mit einbezieht, was ist dann mit den „breiter gefassten Kosten des Verbrauchs fossiler Treibstoffe beim Bau von Gebäuden?“ Bauwerke sind wie Straßen mittels fossiler Treibstoffe errichtet worden und werden mit diesen betrieben. Warum also die Einbeziehung der Kosten von Bauwerken wie Straßen und keine Einbeziehung von Kosten für den Hausbau?

Diese Art von Kosten werden allgemein als „Externalitäten“ bezeichnet. Das GEWALTIGE Problem dabei ist, dass wenn man erst einmal anfängt, derartige Kosten anstatt der direkten Kosten einzubeziehen … wo hört man dann auf? Warum werden die Kosten für Straßenbau und deren Unterhalt einbezogen, nicht aber die Kosten für den Hausbau und deren Unterhalt?

Der in der Studie angeführte Grund für Einbeziehung der Straßenbaukosten ist:

Die Umweltkosten sind ebenso real wie die Kosten der Versorgung, und ihre unzureichende (wenn auch unsichere) Schätzung ist gleichbedeutend mit einer Unterbewertung der wahren sozialen Kosten des Konsums.

Nun … nein, und zwar aus vielen Gründen. Erstens, Kosten der Versorgung gehen mit einer tatsächlichen Summe Geldes einher. Bei „Umweltkosten“ ist das aber nicht der Fall – man kann einfach irgendeine Zahl nennen.

Und: falls die Schätzung „unsicher“ ist, woher in aller Welt soll man dann wissen, ob sie „unverzerrt“ [unbiased] ist?

Und: Es gibt keine Regel oder auch nur eine grobe Richtlinie dafür, was man einbezieht. Straßen? Brücken? Oder nur Schlaglöcher? Der Möglichkeiten sind unendlich viele.

Und: falls man ein noch klareres Beispiel dafür haben will, wie lächerlich und grotesk dieses Verfahren ist, der führe sich die absolute Unmöglichkeit vor Augen, den letzten Punkt auf ihrer Liste geldlich zu beziffern: globale Erwärmung. Meinen sie das ernst?

Und schließlich gibt es hier die wirkliche Schwierigkeit: bei der Berechnung der „Externalitäten“ umfassen sie nur die externen KOSTEN, die mit fossilen Treibstoffen verbunden zu sein sie behaupten. Sie ignorieren aber vollständig den externen NUTZEN der fossilen Treibstoffe. Ja, Straßenausbesserung kostet, aber er hat auch Nutzen.

Dieser Nutzen lässt sich natürlich genauso wenig in Geldsummen pressen wie die externen Kosten. Wie viel ist es wert, eine gute Straße vorzufinden, wenn man nach einem Schlaganfall ins Krankenhaus expediert werden muss? Wenn es nach mir geht … ist es massenhaft wert. Das gesamte Problem, Externalitäten preislich zu bewerten, habe ich hier beschrieben.

Und deswegen sollte man m. E. NIEMALS reale Kosten und „monetarisierte Externalitäten“ vermischen. Das Eine ist real und leicht messbar. Das Andere ist „dehnbar wie ein Akkordeon“, dass man so breit und so schmal machen kann wie man will.

Kurz gesagt, die IWF-Studie hat nichts, aber auch gar nichts mit tatsächlichen Subventionen zu tun. Das IWF:

berechnet ein imaginäres „effizientes“ Preisniveau, von dem die Autoren glauben, dass Treibstoff dieses Niveau auf irgendeiner Art eines Ideal-Planeten hat.

fügt den Preis von allem und jedem hinzu außer vielleicht einer Küchenspüle, d. h. sie haben die Kosten von „Verkehrsüberlastung“, die Reparaturkosten von Schlaglöchern und sogar die imaginären Kosten der „globalen Erwärmung“ hinzugefügt.

subtrahiert von dieser gigantisch aufgeblähten Zahl den tatsächlichen Preis und

nennt die Differenz eine „Subvention“.

Tja, wenn man all diese hoch suspekten geschätzten Zusatzkosten den fossilen Treibstoffen zuschlägt, bekommt man eine wirklich, wirklich große Zahl. Und mit dieser großen Zahl kann man dann hausieren gehen – sie ist Vieles: beeindruckend, alarmierend – und sie ängstigt Kinder.

Aber es ist keine Subvention, weder direkt noch indirekt. Es ist ein Morast monetarisierter Externalitäten, aber nur die Kosten, nicht der Nutzen.

Betrachten wir zum Vergleich reale Zahlen. Die EIA der USA archiviert tatsächliche Subventionen (hier). Sie decken sowohl direkte als auch indirekte Subventionen ab, als da wären:

● Steuerausgaben: die Höhe der Steuervergünstigungen oder -präferenzen, die die Steuerzahler erhalten und auf welche die US-Bundesregierung verzichtet

Direkte Auszahlungen an Empfänger (d. h. sowohl Erzeuger als auch Verbraucher): Die Höhe von Zuwendungen oder anderer finanzieller Unterstützung für bestimmte Empfänger.

Unterstützung von Forschung und Entwicklung: Die Höhe der dafür aufgewendeten Mittel

Darlehen des Energieministeriums DOE: finanzielle Unterstützung seitens des DOE für innovative Technologien sauberer Energie, die normalerweise keinerlei konventionelle private Finanzierung erhalten aufgrund ihrer hohen Technologie-Risiken.

Dies ist die Standarddefinition von Subventionen. Kein Unsinn hinsichtlich Externalitäten. Keine lächerlichen Versuche, die Phantasiekosten der „globalen Erwärmung“ einzubeziehen.

Aus Tabelle 3 in dem oben verlinkten Artikel geht hervor, dass sich die direkten und indirekten Gesamt-Subventionen für Öl und Gas auf etwa 2 Milliarden Dollar pro Jahr belaufen. Für Kohle sind es 1,15 Milliarden pro Jahr … ein sehr, sehr müder Abklatsch ihrer behaupteten 649 Milliarden Dollar.

Die Schlagzeile des Beitrags, den ich hier analysiere, in welcher Subventionen mit Ausgaben für Bildung verglichen werden, ist sehr trügerisch. Zuerst, ihre berechnete „Subvention“ (die nichts dergleichen ist) beläuft sich auf 649 Milliarden Dollar pro Jahr. Das ist eine gewaltige, monumentale und völlig unglaubwürdige Übertreibung … aber tun wir mal einen Moment so, als sei es real. Dann ist die Summe wirklich etwa zehn mal größer als die Ausgaben für Bildung seitens der [US-]BUNDESregierung.

Aber was zu erwähnen sie sich nicht die Mühe machen ist, dass die Regierung nur einen sehr kleinen Teil der US-Ausgaben für Bildung trägt, nämlich nur etwa 59 Milliarden Dollar.

Die meisten Ausgaben fließen seitens der einzelnen US-Staaten und auf lokalem Niveau. Addiert man diese Ausgaben auf allen Ebenen, ergeben sich Bildungsausgaben in Höhe von 1,23 BILLIONEN Dollar, also etwa doppelt so viel wie selbst in ihrer betrügerischen Behauptung. Details dazu hier.

Und das finale Problem der IWF-Analyse? Es besteht darin, dass man nicht einfach auf Roh-Summen von Subventionen schauen darf, so wie sie es tun. Noch einmal, es ist immer ein „Kosten/Nutzen“-Deal, und noch einmal: den Nutzen haben sie vollständig außen vor gelassen. Man überlege: was ist besser – 100 Dollar auszugeben, um Massen an Energie zu erzeugen, oder 10 Dollar auszugeben, um ein Unternehmen wie Solyndra zu subventionieren, welches sich dann in Schall und Rauch aufgelöst hat?

Offensichtlich ist die 100-Dollar-Option der 10-Dollar-Option eindeutig vorzuziehen. Roh-Zahlen von Subventionen sind bedeutungslos.

Und hier nun eine EIA-Graphik der gleichen, oben diskutierten direkten und indirekten Subventionen, aber diesmal ausgedrückt in Barrel Öl-Äquivalent erzeugter Energie:

Wie man sieht, geben wir pro Einheit erzeugter Energie hundertmal so viel an Subventionen für Erneuerbare aus als an Subventionen für Erdgas und Öl.

SUMMARY:

Die Gesamt-Subventionen der USA, sowohl direkte als auch indirekte Subventionen, belaufen sich auf etwa 3,2 Milliarden Dollar. Die IWF-Behauptung von 649 Milliarden Dollar ist blanker Unsinn.

● Die gesamt-Ausgaben der USA für Bildung auf allen Ebenen zusammen belaufen sich auf 1,23 Billionen Dollar oder auf 500 mal so viel wie die Subvention für fossile Treibstoffe. Die IWF-Angabe von 59 Milliarden Dollar sind lediglich 5% aller Ausgaben.

● Pro Einheit erzeugter Energie sind die Subventionen für Erneuerbare (Solar, Wind, Biomasse) etwa 100 mal so hoch wie die Subvention für Öl.

CONCLUSION:

● Epocalypse fällt aus, keine Rückerstattung der Preise.

Link: https://wattsupwiththat.com/2020/01/01/subsidizing-the-epocalypse/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Unsere Bundeswehr ist (wenn) im Einsatz, noch nicht klimaneutral

Ein Kampf muss immer an den wichtigen Stellen geführt werden

Die „verschiedene“ Verteidigungsministerin hat unsere Bundeswehr mit viel Aufwand gendergerecht, schwangerengerecht und kinderfreundlich gemacht. Zeit und Geld, sie auch einsatzfreundlich zu bekommen, blieb da nicht mehr übrig. Und gerade, als sie es (ganz, ganz bestimmt) angehen wollte, wurde in einem Hinterzimmer entschieden, dass so viel Fähigkeit beim Gendern und der Familienfürsorge weit mehr wiegt als Problemlösungen, womit sie die ideale Besetzung für ein weit höheres Amt ist.

Nun haben wir eine neue Verteidigungsministerin. Und diese ist der festen Überzeugung, dass unsere Wehr verstärkt nach Afrika geschickt werden soll, um mit ihren Waffen dort Länder, beginnend mit der 14fachen Größe Deutschlands [3] zu schützen. Das scheint erforderlich. Denn gelangen die dortigen Gegner erst einmal bis zur EU-Grenze, oder auf eine als „Rettungsschiff“ etikettierte Fähre unserer Amtskirchen, kommen sie ziemlich sicher nach Deutschland, bekommen Sozialhilfe, später Rente und können praktisch nie wieder zurückgeschickt werden …

Der Horizont weitet sich. Hinter GRÜN gibt es noch viele Probleme, an die bisher niemand dachte

Wer sich heute noch um anderes, als das Klima sorgen macht, hat GRETA und ihren unmissverständlichen Gesichtsausdruck vor der UN – sowie die ihr stehend applaudierenden UN-Funktionäre – nicht verstanden. Die etablierten Parteien im Bundestag haben es. Und so ist ignorieren ein Ding der Unmöglichkeit.

Allerdings müssen dem auch Taten folgen. Und so waren es diesmal die LINKEN, welche zielorientiert erkannten und lösungsorientiert darauf hinwiesen, dass es für Afrika eine Zumutung ist, gerade auf diesen Klimawandel-gebeutelten Kontinent von einer Klimaschaden-verursachenden Nation eine nicht klimaneutral kämpfende Armee senden zu wollen.
Und deshalb gab die LINKE eine Anfrage an den Fachdienst des Bundestags, um diese wichtige Problematik zu (er)klären:
[1] Deutscher Bundestag, Drucksache 19/15249: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage – Das Militär und der Klimawandel – Die ökologischen Kosten der Bundeswehr … Fraktion DIE LINKE
Es sei extra angemerkt, dass die LINKE (noch) erkennt, dass sie etwas wenig Abstimmvolumen und damit wenig Einfluss im Bundestag hat. Vielleicht, oder wohl deshalb haben sie noch darauf verzichtet, die bei den GRÜNEN in solchen Anfragen obligatorische Forderung: „Der Bundestag wolle beschließen“ ihrer Anfrage anzuhängen.

Große Sorgen, weil jede Aktivität der Bundeswehr das Klima „beeinflusst“

Hier nur ein kleiner Auszug der schlimmen Sorgen unserer LINKEN und einige Antworten des Fachdienstes auf deren Fragen. Schlüsse daraus mag jeder Leser selbst ziehen und in Zukunft wählen. Herr Stegner von der SPD hat seine schon gezogen: Er plädiert dafür, dass die SPD sich mit den LINKEN vereinigt [4].
LINKE: [1] … Zwar werden die Risiken und Gefahren des Klimawandels thematisiert, doch bleibt nach Auffassung der Fragesteller das Militär und dessen eigener wesentlicher Einfluss auf den Klimawandel weitgehend außen vor.

LINKE: [1] … Inwieweit ist nach Kenntnis der Bundesregierung eine klimaneutrale Nutzung der durch die Bundeswehr in den Teilstreitkräften genutzten Waffensysteme bzw. zumindest der Hauptwaffensysteme in den kommenden zehn Jahren technisch umsetzbar?
Antwort des Fachdienstes:
Die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen einer künftigen klimaneutralen Nutzung mobiler Systeme der Bundeswehr wurden auf wissenschaftlicher Basis untersucht. Demnach werden trotz angestrebter maximaler Erhöhung des Hybridisierungsgrades durch Elektromotoren aufgrund der gravimetrischen und volumetrischen Eigenschaften von Energieträgern sowohl im Flugbetrieb als auch in der militärischen Landmobilität bei entsprechend hohen Fähigkeitsanforderungen an Masse und Leistung auch langfristig Verbrennungsmotoren und Turbinen eingesetzt werden müssen. Um die Kraftstoffresilienz – auch die der Bundeswehr – nach Peak Oil zu sichern, müssten künftig klimaneutrale
synthetische Kraftstoffe für Verbrennungsmotoren unter Verwendung von erneuerbarem Strom nach dem „Power-to-Liquid“-Verfahren großtechnisch hergestellt, zugelassen und somit verfügbar werden. Die Zeitfenster für die künftige Nutzung zugelassener klimaneutraler synthetischer Kraftstoffe in mobilen Systemen der Bundeswehr sind daher abhängig von der Marktverfügbarkeit entsprechender Betriebsstoffe.

LINKE: [1] … Den größten Anteil daran haben Treibstoffe für die Marine, Jets und Landfahrzeuge wie Panzer. Gerade die Verschmutzung durch Jets sei stärker als auf dem Boden, denn Treibstoff, der in großer Höhe verbrennt, produziere andere Arten von chemischen Reaktionen.

LINKE: [1] … So soll die Bundeswehr in den Jahren von 2014–2018 im Durchschnitt 1,7 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr verbraucht haben. Allein am 29. Juli 2019 soll es beispielsweise im Saarland und dem angrenzenden Rheinland-Pfalz 15 Flugstunden von Kampfjetflügen der US-Airforce und der Bundeswehr gegeben haben, wobei ca. 90.000 Liter Treibstoff verbraucht und etwa 248.400 Kilogramm CO2 sowie 720 Kilogramm Stickoxide ausgestoßen worden seien, was 1,5 Mio. gefahrenen Autokilometern entspräche
Derartige Informationen sucht man im Nachhaltigkeitsbericht des Bundesministeriums der Verteidigung und der Bundeswehr für den Zeitraum 2016 bis 2017 vergeblich

LINKE: [1] … Inwieweit ist es nach Auffassung der Bundesregierung für eine vollumfängliche Öko- und Klimabilanz des Bundesministeriums der Verteidigung und der Bundeswehr notwendig, neben den genutzten handelsüblichen Pkw/Vans auch die CO2-Emissionen der durch die Bundeswehr in den Teilstreitkräften (Heer, Luftwaffe, Marine, Streitkräftebasis und Sanitätsdienst) genutzten Waffensysteme bzw. zumindest der Hauptwaffensysteme einzubeziehen?

LINKE: [1] ... Inwieweit plant die Bundesregierung über die Berichterstattung zur Nachhaltigkeit im internen Verwaltungshandeln des Bundesministeriums der Verteidigung und der Bundeswehr auch Berichterstattung zur Nachhaltigkeit der Bundeswehr in Bezug auf die CO2-Emissionen der durch die Bundeswehr in den Teilstreitkräften genutzten Waffensysteme bzw. zumindest der Hauptwaffensysteme?
Antwort des Fachdienstes:
Aufgrund der wachsenden Bedeutung des Klimaschutzes ist geplant, entsprechende Daten mit Bezug zum militärischen Auftrag sukzessive in die Nachhaltigkeitsberichterstattung aufzunehmen. Bei der Veröffentlichung dieser Daten müssen jedoch Belange der militärischen Sicherheit berücksichtigt werden, um die Möglichkeit sicherheitsgefährdender Rückschlüsse zu vermeiden

LINKE: [1] ... Teilt die Bundesregierung die Auffassung, dass jede Erhöhung der Aktivitäten der Streitkräfte, häufigere eigene Truppenmanöver, Teilnahmen an Manövern im Rahmen der NATO, vermehrter Einsatz der Bundeswehr im Ausland notwendigerweise mit einem erhöhten Ressourcenverbrauch und klimaschädlichen Emissionen einhergehen?

LINKE: [1] … Wie hoch waren die jährlichen Emissionen von Treibhausgasen und Feinstaub durch die Bundeswehr in den jeweiligen Auslandseinsätzen seit dem Jahr 2000 (bitte nach Einsatzgebiet bzw. Mandat, Jahren, Emissionsart und -menge aufschlüsseln?
Antwort des Fachdienstes:
Ein solcher Zusammenhang besteht grundsätzlich. Dennoch nahm im Vergleich zum Jahr 2015 die jährliche CO2-Gesamtemission mobiler Systeme der Bundeswehr bis zum Jahr 2018 trotz vermehrter Aktivitäten u. a. in der Landes- und Bündnisverteidigung um 10,6 Prozent ab.

LINKE: [1] … Wie hoch waren die CO2-Bilanz und der Gesamttreibstoffverbrauch am „Tag der Bundeswehr“ am 15. Juni 2019 (bitte tabellarisch entsprechend der 14 Standorte mit den jeweiligen Einzelposten aufschlüsseln)?

Die Lösung kann nur der klimagerechte Umbau unserer Bundeswehr und dann massiver Rüstungsexport sein

Ein Lob an die LINKEN, die die Problematik gefunden und als Schatz gehoben haben.
Eine Wehr, die sowieso fast nicht einsatzbereit ist, bietet die beste Gelegenheit, einmal in voller Ruhe so etwas umfassendes und spektakulär neues, ja bahnbrechendes, wie den klimaneutralen Kampfeinsatz umzusetzen. Wieder ein technologisches Gebiet, auf dem Deutschland federführend für die Welt zeigen kann, wie es gelingen wird.

Nur: Was, wenn es dann dank der Deutschen Technologieführerschaft endlich der große, (leider militärische) Exportschlager wird? Da haben die LINKEN doch absolut restriktive Ansichten. Die bestanden aber sicher nur, weil sich mit den bisherigen Militärexporten eben nicht klimaneutral kämpfen lässt.
Manches muss man eben nur bis zum richtigen Ende weiter denken: Wenn klimaneutral gekämpft wird, kann es keine Klimaflüchtlinge geben. Bedeutet notgedrungen aber auch, dass beide Seiten diese modernen Waffen haben müssen. Wehrtechnik-Exporte werden in naher Zukunft also praktisch zur Klimapflicht. Dann hat der Begriff „Klimakampf“ endlich eine reale Bedeutung bekommen und existiert nicht nur in Simulationen.

Ein Blog hat die zur Klima-Neutralitätsertüchtigung unserer Wehr erforderlichen Maßnahmen bereits beschrieben:
[5] ScienceFiles, December 30, 2019: Klimaneutrale Kriegsführung: Die Bundesregierung plant
Anbei Auszüge daraus:
[5] ScienceFiles: … die Umrüstung auf klimafreundliches Kriegsgerät wird, wo möglich und nicht durch “gravimetrische und volumetrische Eigenschaften von Energieträgern” unmöglich gemacht, angestrebt. Der erste elektrische Panzer ist in Planung, der erste nachhaltige Flugzeugträger, über den wir schon vor Jahren berichtet haben, macht Fortschritte, die erste vollelektrische Trägerrakete soll bald entwickelt werden, der Ersatz des klimaschädlichen NC-Pulvers in Munition ist geplant und, weil das alles noch nicht nachhaltig genug ist, wird bei der Luftwaffe der Tornado durch ein neues Segelflugzeug mit Solarzellen auf den Flügeln ersetzt. Fallschirmspringer werden in nachhaltigen Zeiten nicht mehr mit Kerosinschleudern in die Höhe befördert, sondern mit nachhaltig beschafften und auf erneuerbaren Rohstoffen basierenden Katapulten abgeschossen.
… Krieg an sich ist eine Art Ressourcenpotlach, eine Form des fossilen Verbrennungshappenings mit humanem Kollateralschaden, der, angesichts der Klimabelastung durch Krieg vernachlässigt werden kann, schon weil heutige Soldaten für zukünftige Generationen irrelevant sind. Die Notwendigkeit einer klimaneutralen Kriegsführung inklusive klimaneutraler Tötung, um den Planeten zu retten, koste es, was es wolle, nie war sie so offensichtlich wie heute. Der Idealfall: menschliches Leben wird durch Krieg vollständig ausgelöscht, das Klima ist gerettet.

Der Autor dankt dem Blog [5] ScienceFiles für den Hinweis auf das Thema.

Quellen

[1] Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 13 – Drucksache 19/15249: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage Das Militär und der Klimawandel – Die ökologischen Kosten der Bundeswehr, der Abgeordneten Sevim Dağdelen, Heike Hänsel, Christine Buchholz, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE

[2] Der Tagesspiegel 29.12.2019: AKK will Einsatz in Afrika ausweiten

[3] Der Tagesspiegel 01.01.2020:AKK regt Ausweitung des Mandats in Sahel-Zone an

[4] WELT 24.12.2019: Fusion von SPD und Linkspartei?

[5] ScienceFiles, December 30, 2019: Klimaneutrale Kriegsführung: Die Bundesregierung plant




Zehn Übertrei­bungen der Columbia University bzgl. Klimawandel

Das Schriftstück folgt hier mit meinen Kommentaren kursiv zu jedem einzelnen Punkt:

10 Auswirkungen des Klimawandels, die uns alle betreffen werden

Von Renee Cho

1. Schäden an Häusern und Wohnungen

Überschwemmungen, die verbreitetsten und tödlichsten Naturkatastrophen in den USA, werden sich wahrscheinlich durch den Anstieg des Meeresspiegels und durch Extremwetter verschlimmern und intensivieren.

Selbst falls das ein Problem wäre, lautet die Lösung Flutkontrolle, was unsere Politiker sowieso mal machen sollten, aber nicht machen – Ausbaggern von Flüssen, der Bau von Deichen und Dämmen, Pumpen und Umleitungs-Kanäle. Und eine vernünftige Infrastruktur der Entwässerung handhaben lokale Behörden in den Tropen, wo man große Regenmengen durch tropische Wolkenbrüche ableiten muss, bevor sie irgendwelche Schäden anrichten.

2. Teurere Versicherungen für Wohnungen und Häuser

Da Versicherungsunternehmen riesige Summen an Hausbesitzer auszahlen, deren Häuser durch Auswirkungen des Klimawandels beschädigt worden waren, erhöhen viele von ihnen die Beiträge, um die gestiegenen Kosten aufzufangen. Zwischen 2005 und 2015 sind die Beiträge dieser Versicherungen um über 50% gestiegen.

Ich wäre nicht überrascht, falls die Feuerversicherung in Kalifornien teurer wird – weil es die Regierung noch nie vollbracht hat, für eine vernünftige Bewirtschaftung der Wälder in Kalifornien zu sorgen (hier). Man trage diesem Risiko endlich Rechnung, dann werden sich die Versicherungsbeiträge auch wieder erniedrigen.

3. Arbeiten im Freien würden unerträglich werden

Mit der fortgesetzten globalen Erwärmung wird erwartet, dass Hitzewellen an Häufigkeit, Dauer und Intensität zunehmen. Die Forscherin Jane Baldwin kam zu dem Ergebnis, dass unmittelbar aufeinander folgende Hitzewellen ebenfalls zunehmen werden, was die Erholung aus den Hitzewellen schwieriger macht.

Nimmt man einmal an, dass im Jahre 2100 die gleichen Arbeiten im Freien anfallen wie heute (unwahrscheinlich), gibt es eine einfache Lösung, wie sie bereits bei Bauarbeiten und in Fabriken in den Tropen praktiziert wird – nachts arbeiten. Alles, was man dazu braucht, ist billiger Strom für Flutlicht, um die Nacht an der Arbeitsstelle zum Tag zu machen.

4. Höhere Stromrechnungen und mehr Stromausfälle

Mit den steigenden Temperaturen wird es für die Menschen notwendig sein, aus Gründen der Gesundheit und der Bequemlichkeit zu kühlen. Climate Central analysierte die Lage in 244 US-Städten und kam zu dem Ergebnis, dass es in 93% aller Fälle eine Zunahme der Tage gab, an welchen zusätzliche Kühlung erforderlich war. Da wir immer abhängiger werden von Air Conditioning und Ventilatoren wird die Stromrechnung weiter steigen.

Die zunehmende Stromnachfrage, vor allem in Spitzenzeiten, kann das Stromnetz überlasten, was zu Stromausfällen führt. Extremwetter wie etwa Hurrikane, Hitzewellen oder Schneestürme können ebenfalls zu Stromausfällen führen.

Die Lösung lautet: in die widerstandsfähigste und am wenigsten teure verfügbare Infrastruktur zu investieren. Falls die Stromnachfrage wirklich steigt, werden die Stromversorger höhere Gewinne erzielen, welche sie in die Widerstandsfähigkeit investieren können – unter der Voraussetzung, dass sie von der Politik nicht gezwungen werden, diese zusätzlichen Gewinne in unzuverlässige Energiequellen wie Erneuerbare zu investieren.

5. Steuererhöhungen

Städtische Behörden erkennen die Notwendigkeit, ihre Gemeinden hinsichtlich der Auswirkungen des Klimawandels widerstandsfähiger zu machen. Obwohl Maßnahmen wie der Bau von Deichen oder Ausbau der Infrastruktur sehr teuer sind, fand der National Climate Assessment heraus, dass entsprechende Maßnahmen langfristig zu Einsparungen führen – beispielsweise durch die Reduktion von Schäden an Küsten, von projizierten 3,5 Billionen Dollar auf 800 Milliarden Dollar. Die Kosten für Abschwächungs- und Anpassungsmaßnahmen werden jedoch durch höhere Grundsteuern und Abgaben aufgebracht werden müssen.

Ein Anstieg des Meeresspiegels um wenige Millimeter pro Jahr, ist keine Bedrohung, außer für die am tiefsten liegenden Anwesen. Jeder, der eine Immobilie direkt an der Küste kauft, ist reich genug, um sich um sein Haus zu kümmern – ohne zu versuchen, die Kosten auf die Steuerzahler umzulegen, welche sich ein solches Anwesen nicht kaufen können.

6. Mehr Allergien und andere Gesundheitsrisiken

Höhere Temperaturen verlängern die Pollen-Saison und verschlechtern die Luftqualität. Beides kann zu häufigeren Allergien und Asthma-Attacken führen. Bodennahes Ozon, eine wesentliche Komponente von Smog, kann zu Husten oder Schmerzen in den Lungen führen.

Falls das stimmen würde, müssten tropische Gebiete für Asthmatiker und Allergie-Problemen unbewohnbar sein. Als ein in den Tropen lebender Asthmatiker schätze ich mich glücklich, aus eigener Erfahrung sagen zu können, dass das einfach nicht wahr ist – die moderne Medizin hat für alle derartigen Probleme Lösungen.

7. Nahrung wird teurer werden und die Vielfalt abnehmen

Während der letzten 20 Jahre sind die Preise für Nahrungsmittel um etwa 2,6% pro Jahr gestiegen, und die USDA [die zuständige US-Behörde] erwartet, dass sich dieser Preisanstieg fortsetzt. Während es viele Ursachen für höhere Nahrungsmittelpreise gibt, ist der Klimawandel ein tragender Faktor. Extremwetter beeinträchtigt Landwirtschaft und Viehzucht, und Dürren können sich auf die Stabilität und den Preis von Nahrungsmitteln auswirken. Betreiber von Apfelplantagen beispielsweise sehen sich milderen Wintern und mehr Extremwetter gegenüber, was Ernten vernichten kann. Sie versuchen, ihre Äpfel zu retten mittels neuer Bewässerungssysteme und Ventilatoren, die bei Kältewellen Warmluft verströmen. Allerdings werden die daraus resultierenden zusätzlichen Kosten die Äpfel teurer machen.

Ein bedeutender Faktor für hohe Nahrungsmittelpreise ist die Klimapolitik, vor allem bzgl. Biotreibstoff. Im Jahre 2008 verursachte Obamas Schub für Biotreibstoffe in armen Ländern verbreitet Hunger und führte zu Unruhen (hier). Falls die Regierungen aufhören würden, die Leute mit Anreizen dazu zu bringen, Nahrungsmittel zu verbrennen, würde mehr Nahrung zur Verfügung stehen.

8. Die Wasserqualität könnte beeinträchtigt werden

Intensive Stürme und starke Niederschläge können zur Verschmutzung von Wasserreservoiren führen (hier). In Städten schwemmt abfließendes Regenwasser Schmutzstoffe von den Straßen in Rückhaltebecken, und dieses belastete Wasser kann die Versorgung mit Trinkwasser beeinträchtigen.

Das gilt nur für Gemeinden, welche nicht in eine ordentliche Wasser-Infrastruktur investieren und versuchen, daraus resultierende Probleme dem Klimawandel in die Schuhe zu schieben.

9. Sportveranstaltungen und Freizeitsport im Freien werden schwieriger werden

Verringerter Schneefall und frühe Schneeschmelze im Frühjahr werden den Wintersport beeinträchtigen. Weniger Wasser in Flüssen und Seen behindert auch die Schifffahrt im Sommer.

Höhere Temperaturen, vor allem im Süden und Südwesten [der USA] werden sämtliche sommerlichen Freizeitaktivitäten schwieriger und potentiell gefährlicher für die Gesundheit machen.

Falls es im Sommer zu heiß ist, dann führe man seine derartig gestaltete Freizeit im Herbst oder im Frühjahr durch. Im heißen, tropischen Teil von Australien, wo ich lebe, neigen wir dazu den Sommer Bier trinkend um den Swimming Pool sitzend zu verbringen. Wandern ist eine mehr für Herbst, Winter und Frühjahr sinnvolle Aktivität. Und was Ski Laufen betrifft – ich warte immer noch darauf, dass der Schnee weg ist.

10. Störungen des Reiseverkehrs

Mit steigenden Temperaturen kann es für Flugzeuge zu heiß zum Fliegen werden. Im Jahre 2015 veröffentlichten zwei Forscher eine Studie, in welcher sie berechneten, wie Extremwetter das Startgewicht von Flugzeugen behindern kann. Heißere Luft hat geringere Dichte, was die Tragfähigkeit verringert. …

Das ist blanker Unsinn! Das Abheben von Flugzeugen ist bei heißem Wetter nicht schwieriger als sonst auch. Aber falls das wirklich zu einem Problem werden sollte, werden die Flugzeugbauer die Flugzeuge entsprechend konstruieren, um den Anschub zu verstärken.

Mehr: https://blogs.ei.columbia.edu/2019/12/27/climate-change-impacts-everyone/

Ist den Leuten, die einen solchen Panik erweckenden Klima-Artikel verfassen, eigentlich bewusst, wie fadenscheinig ihre Argumente sind?

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/12/29/columbia-universitys-ten-climate-change-exaggerations/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Verteidigungs­ministerium (DoD): Der Klima­wandel wird uns zerstören … im Jahre 2020!

Das Pentagon sagt Bush: Klimawandel wird uns zerstören“ [hier]

Aus The Guardian vom 21. Februar 2004:

Geheimberichte warnen vor Aufruhr und Atomkrieg. Britannien wird in weniger als 20 Jahren ,sibirisch‘ sein. Die Bedrohung für die Welt ist größer als der Terrorismus.

Der Klimawandel könnte während der nächsten 20 Jahre zu globalen Katastrophen führen, die Millionen Menschenleben kosten aufgrund von Kriegen und Naturkatastrophen. In einem Geheimbericht, vom US-Geheimdienst unterdrückt und dem Observer zugespielt, wird davor gewarnt, dass große Städte in Europa im Meer versinken werden und sich in UK bis zum Jahre 2020 ein ,sibirisches‘ Klima einstellt. Atomkriege, Mega-Dürren, Hungersnot und verbreitete Unruhen werden auf der ganzen Welt ausbrechen … Mitautor Doug Randall fügte hinzu, dass es bereits zu spät sei, die Katastrophe zu verhindern. ,Wir wissen nicht genau, in welchem Stadium dieses Prozesses wir uns befinden. Es könnte schon morgen losgehen, und wir würden es weitere fünf Jahre lang nicht wissen‘, sagte Randall.“

Andere Journalisten übernahmen diese Berichte völlig unkritisch (z. B. Fortune, Grist). Der Geheimbericht liegt jetzt öffentlich vor. Man lesen ihn und fühle den Schrecken!

Ein Szenario eines abrupten Klimawandels und die Auswirkungen auf die nationale Sicherheit der USA“ [hier]

Von Peter Schwartz und Doug Randall für das Jet Propulsion Laboratory der NASA im Auftrag des Office of Net Assessment im DoD. Veröffentlicht im Oktober 2003

Schwartz ist ein „Futurist“, Mitbegründer des Global Business Network GBN und groß beteiligt am „scenario planning“ (Wikipedia). Auch Randall arbeitete am GBN.

Auszug aus der Executive Summary:

Den Forschungen zufolge können sich ungünstige Wetterbedingungen relativ abrupt entwickeln, wenn die Temperatur erst einmal über einen bestimmten Grenzwert hinaus gestiegen ist, mit persistenten Änderungen der atmosphärischen Zirkulation, was in einigen Regionen zu einer Abkühlung von 2 bis 5°C innerhalb nur eines Jahrzehnts führen kann. Paläoklimatische Belege zeigen, dass veränderte Klimabedingungen bis zu einem Jahrhundert lang anhalten können, so wie es beim Kollaps der Ozean-Strömungen vor 8200 Jahren der Fall war; oder sogar bis zu 1000 Jahren, wie es im Younger Dryas vor 12.700 Jahren (möglicherweise ausgelöst durch den Einschlag eines Asteroiden) passiert war.

In diesem Report umreißen wir als Alternative zu den Szenarien einer allmählichen Klimaerwärmung, die so allgemein verbreitet sind, das Szenario eines abrupten Klimawandels nach dem 100-Jahre-Ereignis vor 8200 Jahren. Dieses Szenario einer abrupten Änderung wird durch folgende Bedingungen charakterisiert:

Ein Rückgang der jährlichen mittleren Temperatur um bis zu 3°C in Asien, Nordamerika und Nordeuropa.

Ein Anstieg der jährlichen mittleren Temperatur um bis zu 2°C in Australien, Südamerika und Afrika.

Anhaltende Dürre über den größten Teil des Jahrzehnts in wichtigen landwirtschaftlichen Regionen und den Wasserreservoiren in Haupt-Siedlungsgebieten in Europa und dem östlichen Nordamerika.

Winterstürme und verstärkte Winde, was die Auswirkungen der Änderungen verstärkt. In Westeuropa und dem Nordpazifik wird der Wind zunehmen.

Im Report geht es darum, wie ein solches Szenario einer so abrupten Änderung potentiell die geopolitische Landschaft destabilisiert, was zu Scharmützeln, Schlachten und sogar Kriegen führen kann infolge Verknappung von Ressourcen wie Folgende:

Verknappung von Nahrungsmitteln wegen eines Rückgangs der landwirtschaftlichen Produktivität weltweit.

Verminderter Zugang zu oder Qualität von Trinkwasser in Schlüsselregionen infolge veränderten Verhaltens von Niederschlägen mit der Folge verstärkter Überschwemmungen und Dürren.

Gestörter Zugang zu Energie infolge extensiven Meereises und Häufigkeit von Stürmen.

Aus dem Hauptteil des Berichtes

Bis zum Jahre 2005 wird man die Auswirkungen der Klima-Verschiebung in bestimmten Regionen fühlen. Mehr und stärkere Stürme und Hurrikane bringen höhere Sturmfluten in niedrig liegenden Inseln wie Tarawa und Tuvalu (nahe Neuseeland).

Im Jahre 2007 wird ein besonders schwerer Sturm dazu führen, dass die Deiche in den Niederlanden brechen, was einige küstennahe Städte wie Den Haag unbewohnbar machen wird. Die Dämme im Delta des Sacramento River in Kalifornien werden brechen, und das führt zur Bildung eines Inlandsees und unterbricht das Bewässerungssystem, mit welchem Wasser aus Nord- nach Südkalifornien geleitet wird, kann doch nicht länger sichergestellt werden, dass kein Salzwasser in dieses System eindringt.

Nach etwa 60 Jahren einer langsamen Belebung beginnt der thermohaline Kollaps im Jahre 2010 und stört das Temperatur-Klima in Europa, welches geprägt ist durch die warmen Gewässer des Golfstromes. Die Meeresströme ändern sich, was weniger warmes Wasser nach Norden strömen lässt mit der Folge von Wetteränderungen Nordeuropa und dem östlichen Nordamerika. (Gelistet werden noch viele weitere schreckliche Dinge, zu denen es kommen soll).

Der Wetterbericht: 2010 bis 2020

Eine Dürre wird über die gesamte Dekade anhalten in entscheidenden landwirtschaftlichen Regionen und in den Gebieten um große Bevölkerungszentren in Europa und dem östlichen Nordamerika. Die mittleren jährlichen Temperaturen sinken um etwa 3°C in Asien, Nordamerika und Europa.

2012: Schwere Dürre und Kälte lassen die skandinavische Bevölkerung südwärts ziehen. Über die südöstlichen USA und Mexiko wird sich eine Flutwelle von Flüchtlingen von den Karibischen Inseln ergießen.

2015: Innerhalb der EU werden Konflikte ausbrechen hinsichtlich der Versorgung mit Nahrungsmitteln und Wasser. Es wird darob zu Grenz-Scharmützeln und angespannten diplomatischen Beziehungen kommen. 2018: Russland wird der EU beitreten und Energie-Ressourcen zur Verfügung stellen.

2020: Es wird eine massive Migrationsbewegung aus nördlichen Ländern wie Holland und Deutschland in Richtung Spanien und Italien geben.

(Und so weiter, viele schlimme Dinge werden weltweit auftreten, und nach 2020 wird es noch schlimmer werden).

Ende Auszug

Klimaforscher sind aktiv geworden!

Der Schwartz-Randall-Report ist ein Beispiel der üblichen Übertreibung seitens der Klima-Alarmisten hinsichtlich des Vertrauens der Wissenschaftler in nicht validierte Theorien (d. h. Theorien weit außerhalb eines Konsens‘). Reagierten also die Klimawissenschaftler auf diesen Missbrauch mit der Verurteilung desselben? Mitnichten! Mir ist kein einziger Wissenschaftler bekannt, der diesen Missbrauch verurteilt hätte, weil die Alarmisten ehrenwerte Mitglieder des Climate Science Club sind – wodurch sämtliche Sünden schon vergeben sind.

Während die Klimawissenschaftler abgetaucht sind, haben ein paar Journalisten eine ausgewogenere Analyse angeboten, wie z. B. diese hier in der NY Times von Andrew Revkin.

Notizen aus der Vergangenheit

Eine düstere Vision der Zukunft war im Jahre 1971 populär, genau wie heute. Am 15. Januar 1971 verfolgten die Amerikaner in einer Fernsehshow den brandneuen Direktor, den damals 24 Jahre alten Steven Spielberg mit dem Titel „L.A. 2017.” Man erfuhr, dass Verschmutzung in 46 Jahren [2017] die Ökologie der Erde zerstören und die Überlebenden der Menschheit zu einem Leben im Untergrund verdammen würde.

Bevor man nun in Panik gerät ob der Klimastudie des DoD aus dem Jahr 2003 sollte man sich an jeden Winkelzug erinnern, der ihnen mehr Geld verschaffen könnte. Etwa so wie der Lobgesang der CIA bzgl. globaler Abkühlung unter dem Titel [übersetzt]: „Potentielle Implikationen von Trends des Bevölkerungswachstums, der Produktion von Nahrungsmitteln und des Klimas“ (hier).

Auszug daraus:

Eine Reihe von Klimatologen stimmt darin überein, dass es zumindest auf der Nordhemisphäre kälter wird … Hubert Lamb zufolge – einem herausragenden britischen Klimatologen – prognostizierten 23 von 27 Prognoseverfahren im Rest dieses Jahrhunderts einen Abkühlungstrend … Eine Reihe von meteorologischen Experten denkt an eine Rückkehr des Klimas, wie es im 19. Jahrhundert geherrscht hatte“.

Falls Sie jetzt immer noch ruhig bleiben – erinnern sie sich noch an Peak Oil? Die Abteilung Truppentransport im DoD beauftragte LMI Government Consulting mit der Erstellung von „Transforming the Way the DoD Looks at Energy“ [etwa: „Änderung der Sichtweise des DoD bzgl. Energie“] im Januar 2007. Nur massive Geldzuwendungen könnten unser Militär vor Peak Oil bewahren. Die Untergangspropheten gerieten in Extase! Um eine Blamage zu verhindern, sind sämtliche Online-Ausgaben hiervon inzwischen im Nirgendwo verschwunden.

Conclusions

Das beste, was wir haben, sind die Berichte des IPCC und wichtiger Klima-Agenturen. Die IPCC-Wissenschaftler ordnen jedem ihrer Ergebnisse ein Vertrauensniveau zu. Die meisten sind „medium“, einige wenige „very high“ (wie z. B. im jüngsten Sonderbericht) – weil wir noch so viel erfahren müssen über die Klima-Dynamik.Dies ist der Schlüsselfaktor, welchen die Alarmisten und ihre journalistischen Erfüllungsgehilfen vor uns verbergen wollen.

Weitere Informationen:

Ideas! For your holiday shopping, see my recommended books and films at Amazon. Also, see a story about our future: “Ultra Violence: Tales from Venus.

Important: the Climate Emergency is a moral panic.

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  1. Focusing on worst-case climate futures doesn’t work. It shouldn’t work.
  2. Roger Pielke Jr.: the politics of unlikely climate scenarios.
  3. A look at the workings of Climate Propaganda Inc.
  4. The Extinction Rebellion’s hysteria vs. climate science.
  5. Listening to climate doomsters makes our situation worse.
  6. See how climate science becomes alarmist propaganda.
  7. The climate crusade marches across America!
  8. Toxic climate propaganda is poisoning US public policy.

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/12/29/dod-study-climate-change-will-destroy-us-in-2020/

Übersetzt von Chris Frey EIKE