Bereits zum zehnten oder elften Mal die „Ersten Klima-Flüchtlinge“

Ich musste daher lauthals lachen, als ich das hier von der zuverlässig Klima-alarmistischen BBC las:

Lassen wir keine Zweifel darüber aufkommen, wie hier Logik und die englische Sprache vergewaltigt werden. Man erklärt Menschen zu „Flüchtlingen“ vor einer für das Jahr 2054 prophezeiten Katastrophe! Das ist absolut lächerlich!

Sind dies die ersten Klima-Flüchtlinge?, fragt die Schlagzeile … nun, nein.

Ich glaube, wir brauchen eine neue Bezeichnung für diese Menschen, eine besondere Klasse von Menschen, welche derzeitige Flüchtlinge vor einer prophezeiten zukünftigen Katastrophe sind. Mein Vorschlag: Man bezeichne sie als Prefugees, um ihre vorübergehende Vertreibung aus einer Welt anzudeuten, in welcher die Auswirkung der Ursache vorangeht. … Aber ich will nicht abschweifen.

Als ich das sah, erinnerte ich mich vage an etwas bzgl. jenes Dorfes, und nach etwas Nachforschen fand ich das hier von der GWPF:

Also ist dies nicht nur die zehnte Erste-Klimaflüchtlinge-Krise, sondern dank des ewigen Wiederaufwärmens von vor vier Jahren seitens der BBC auch die elfte derartige Krise … aber was geht hier wirklich vor sich?

Fangen wir mit ein wenig Historie an.

[Es folgt eine historische Beschreibung der Entstehung der Ortschaft Fairbourne in Wales. Sie entstand um das Jahr 1900 auf einer Landzunge, welche ein Unternehmer gekauft hatte. Später wurde daraus ein Seebad. Anm. d. Übers.]

Es handelt sich also um ein relativ neues Dorf, ein „Modell-Seebad“, errichtet auf einer Salzmarsch … ein ungünstiger Beginn. Eine gute Beschreibung der Entwicklung mit historischen Photos findet sich hier. Und vor diesem Hintergrund betrachten wir jetzt die physikalischen Gegebenheiten des Gebietes.

Abbildung 1: Übersicht über das Gebiet um Fairbourne.

Wie man sieht, befindet sich das Dorf in einem Flussdelta wenig höher als der Meeresspiegel. Das ist keine Überraschung. Der Bau in einem Flussdelta ist ein normales Ereignis bzgl. vieler Erster-Klimawandel-Flüchtlinge zuvor. Das ist in doppelter Hinsicht ungut, weil – nun, falls das Gebiet in der Vergangenheit überflutet war, würde es kein Flussdelta sein, nicht wahr …

Außerdem ist der Boden im Delta eine lose Ansammlung leicht zu erodierender Materialien wie angeschwemmter Schlamm und Sand. Die verschlungenen Serpentinen des Flusses in Abbildung 1 auf dessen Weg durch das Delta zeigen, wie flach das Land ist und wie leicht der Fluss sich neue Wege suchen kann.

Hier ein näherer Blick auf das Dorf und die oben erwähnte „Landzunge“:

Abbildung 2: Das Dorf Fairbourne

Die Serpentinen-Struktur der Entwässerungskanäle in und um das Dorf zeigen ebenfalls, wie flach das Land dort ist. Google Earth gibt eine Seehöhe von 2 bis 3 m an.

Warum also heißt es von den Menschen dort, dass sie Klimaflüchtlinge sind? Im Mittelpunkt steht eine Phantasie-Vorhersage der UK-Regierung mit der Bezeichnung Shoreline Management Plan Two (SMP2). Dieses im Jahre 2011 verfasste Dokument behauptet, dass der Meeresspiegel um UK während der nächsten 100 Jahren um einen Meter steigen wird (wofür jetzt noch 91 Jahre verbleiben) oder auch 2 Meter.

Im SMP2 heißt es außerdem, dass der Meeresspiegel bis zum Jahr 2054 schon um 450 mm steigen würde und das Dorf aufgegeben werden müsste. Wie man sich leicht vorstellen kann, hat diese „Vorhersage“ den Werten des Landbesitzes gar nicht gut getan …

Nun sollte man nicht vergessen, dass der Meeresspiegel während der letzten 1½ Jahrhunderte mit einer Rate von 20 cm bis 30 cm pro Jahrhundert gestiegen ist. Folglich behaupten die Autoren, dass ohne jeden Anhaltspunkt für eine Beschleunigung der Rate des Anstiegs sich dieser während der nächsten 91 Jahre wie verrückt beschleunigen soll.

Wie sehr muss sich der Anstieg des Meeresspiegels beschleunigen, um jene gewaltige Zunahme zu erreichen? Weit mehr als man denken könnte. Um bis zum Jahre 2111 auf einen Meter zu kommen müsste er bei der zeitlichen Annäherung an dieses Datum um 27,2 mm pro Jahr steigen, das ist etwa zehn mal die derzeitige Rate. Und um bis dahin 2 Meter Anstieg zu erreichen, müsste er dann um 72,4 mm pro Jahr steigen, das ist 25 mal die jetzige Rate. Graphisch sehen diese Projektionen so aus:

Abbildung 3: Projizierter Anstieg des Meeresspiegels in Fairbourne. Die lineare Fortsetzung der derzeitigen Rate ist blau dargestellt. Gelb wäre der Anstieg um einen, rot ein solcher um 2 Meter. Die gestrichelte horizontale Linie markiert den Anstieg um 45 cm seit 2011 , von dem es heißt, dass das Dorf dann aufgegeben werden muss.

Man betrachte diese gewaltigen jährlichen Anstiege bis 2110-2111, 27 mm pro Jahr bzw. 72 mm pro Jahr. Zum Vergleich, die höchste Rate des Anstiegs der letzten 100.000 Jahre erfolgte während der Zeit, als wir aus der jüngsten Eiszeit kamen. Während der Periode des schnellsten Abschmelzens der Festlands-Gletscher mit der Bezeichnung „Meltwater Pulse 1a“ betrug der Anstieg geschätzt 47 ± 15 mm pro Jahr.

Meltwater Pulse 1a“ wurde verursacht durch das rapide Abschmelzen der gigantischen, ganze Kontinente überdeckenden Eisschilde jener Zeit. Davon ist aber heute nichts mehr übrig, und darum sehe ich einfach nicht die erforderlichen gewaltigen Anstiegsraten für einen Anstieg um 1 bis 2 Meter.

Beschleunigt sich der Meeresspiegel-Anstieg um Fairbourne überhaupt irgendwie? Leider gibt es in der Nähe keine Tidenmesspunkte mit Zeitreihen von 40 Jahren. Hier folgen die vier am nächsten gelegenen Tiden-Zeitreihen längerer Dauer.

Ich habe ein Analyseverfahren angewendet, welches ich in meinem Beitrag „Accelerating The Acceleration“ beschrieben habe. Das heißt, eine CEEMD-Analyse [?] wird herangezogen, um die Tidenzyklen zu entfernen, wobei nur die zugrunde liegenden Änderungen des Meeresspiegel-Trends hervortreten. Die folgenden vier Graphiken zeigen die Änderungen an diesen nächstgelegenen Stationen:

Abbildungen 4 bis 7: Analyse der Änderungen des Meeresspiegels an vier Tidenmesspunkten, welche am nächsten des Dorfes Fairbourne liegen.

Wie man sieht, zeigen alle vier Graphiken den gleichen Verlauf, also die gleiche s-förmige gelbe Linie, welche die zugrunde liegenden Variationen des Meeresspiegels repräsentiert. In jedem Falle schwankt der Meeresspiegel um die rote Trendlinie. Alle queren diese rote Trendlinie im Zeitraum 1977 bis 1979 und dann umgekehrt im Zeitraum 2005 bis 2010. Seitdem nimmt die Rate des Anstiegs wieder ab.

Von den Tiden weiß man, dass sie Zyklen von 50 Jahren oder mehr durchlaufen. Diese Zyklen in den Abbildungen 4 bis 7 liegen in der Größenordnung von 40 Jahren. Die gemeinsame Natur aller vier Aufzeichnungen zeigt, dass bei allen betrachteten Stationen einem konstanten langsamen Anstieg eine etwa 40 Jahre dauernde Oszillation überlagert ist.

Anders gesagt, es zeigt sich keinerlei offensichtliche Beschleunigung in diesen Aufzeichnungen und mit Sicherheit kein Anzeichen des riesigen Anstiegs, zu dem es bei einem Anstieg um ein bis 2 Meter in 100 Jahren kommen müsste.

Erstens, die Behauptungen im SMP2 bzgl. eines Anstiegs des Meeresspiegels um 1 bis 2 Meter bis zum Jahr 2111 sind extrem unwahrscheinlich. Der große Wissenschaftler Freeman Dyson drückte es so aus:

Als Wissenschaftler gebe ich nicht viel auf Prophezeiungen. Die Wissenschaft ist ihrem Wesen nach unvorhersagbar. Die besten Wissenschaftler mögen es, Dinge in ein Experiment zu kleiden, das so unvorhersagbar wie möglich daherkommt. Sie führen das Experiment durch und warten ab, was herauskommt. Man könnte sagen, dass wenn etwas Erwartetes passiert es keine Wissenschaft ist. Wenn ich Prognosen abgebe, spreche ich nicht als Wissenschaftler, sondern als Märchenerzähler, und meine Prognosen sind eher Science Fiction als Wissenschaft. Die Prognosen von Science Fiction-Autoren sind ihrer Natur nach ungenau. Sie beschreiben eine Vorstellung, was geschehen könnte, und nicht das, was geschehen wird.

Zweitens, in dieser Hinsicht mache ich mir keinerlei Sorgen, solange der Anstieg des Meeresspiegels nicht anfängt, sich tatsächlich zu beschleunigen. Falls es keine Beschleunigung gibt, würde man bis zum Jahr 2200 keinen Anstieg um 45 cm bekommen … und wie gesagt gibt es derzeit keinerlei Anzeichen einer solchen Beschleunigung.

Drittens, falls die Angaben von Google korrekt sind und das Dorf 2 bis 3 Meter über dem Meeresspiegel liegt, sehe ich nicht, dass selbst ein Anstieg um 45 cm notwendigerweise katastrophal ist, wie es im SPM2 behauptet wird.

Viertens, ich habe genau die dem Fluss zugewandte Seite des Dorfes betrachtet. Je schneller man die Seite entwässern kann, umso besser. Ich ziehe in Betracht, auf irgendeine Art und Weise das Gebiet mit Kanälen zu durchziehen, wo der Fluss den Ozean erreicht. Im besonderen ist es wichtig zu erreichen, dass der Fluss nicht die große Krümmung über dem Dorf erreicht. Erosion erfolgt an den Außenseiten der Flusskehren, und das ist unerwünscht. Es sieht so aus, als könne man ihn zur Nordseite des Deltas umleiten. Weiter unten wird ein solches Verfahren skizziert.

Fünftens, ich installiere meine eigene Messstation. Man braucht kontinuierliche lokale Informationen. Um Aufschluss zu bekommen über den wahren Anstieg des Meeresspiegels vor Ort einschließlich des geringen, aber stetigen Absinkens des Flussdeltas, braucht man einfach einen nahe gelegenen Messpunkt.

Sechstens, wenn und falls der Meeresspiegel zum Problem wird, wissen wir Menschen damit umzugehen. Die Niederländer haben dieses Spiel bereits seit Jahrhunderten gespielt.

Außerdem gibt es Unternehmen wie Holmberg Technologies, welche sich darauf spezialisiert haben, mit und nicht gegen den Ozean zu arbeiten, um Strände auszuweiten und Küstenlinien gegen Erosion zu sichern. Ein Beispiel für die Arbeit von Holmberg wird hier gezeigt:

[Anmerkung des Übersetzers: Es folgt eine Beschreibung des sehr einfachen und billigen Verfahrens und wie es erfolgreich an verschiedenen Stellen der Welt angewendet wurde. Diese Beschreibung wird hier nicht mit übersetzt. Das Verfahren führt dazu, dass sich die Strände deutlich ausweiten. Autor Eschenbach folgert dann:]

Man stelle diesem Verfahren die übliche Lösung gegenüber: ein Deich. Anstatt den Ozean mittels Erweiterung des Strandes zurückzudrängen, soll ein Deich den Ozean aufhalten… nach meiner Erfahrung als erfahrener Seemann würde ich dazu nicht raten …

Und so schließt sich das Märchen des elften ersten Klima-Flüchtlings- nicht mit einem Knall, sondern klammheimlich – und wie gewöhnlich ist weit und breit kein Flüchtling in Sicht.

Meine Schlussfolgerung am Ende?

Nun, ich bevorzuge einen hügeligen Wohnort und würde kein Land in einem Flussdelta kaufen. Falls ich jedoch schon Landbesitzer in Fairbourne wäre, würde ich es behalten. Landbesitz in Meeresnähe ist immer wertvoll – und sollte der Meeresspiegel wirklich steigen, würde ich Holmberg kontaktieren.

striche

Endbemerkung: Frühere Beiträge zu diesem Thema:

Der sechste „Erste-Klima-Flüchtling“ (2. Juli 2013)

Eilmeldung: der siebente „Erste-Klima-Flüchtling“ ist entdeckt! (9. August 2013)

Der achte „Erste-Klima-Flüchtling“ (26. Dezember 2015)

Der neunte „Erste-Klima-Flüchtling“ (30. November 2016)

Link: https://wattsupwiththat.com/2020/03/05/the-eleventh-tenth-first-climate-change-refugees/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




China und Indien lehnen Erneuerbare als Ersatz für Kohle ab

China und Indien sind die beiden bevölkerungsreichsten Länder der Welt. Mit Stand im Jahre 2018 lebten in China fast 1,4 Milliarden Menschen. Diese Zahl soll Projektionen zufolge bis zum Jahr 2045 auf 1,5 Milliarden wachsen. In Indien lebten 2018 etwa 1,3 Milliarden Menschen, dort werden bis 2045 1,7 Milliarden Menschen erwartet.

Obwohl China mehr für saubere Energie [?] aufgewendet hat als jedes andere Land und nach Kräften auf die Erdgas-Verbrennung umsteigt, um dem Smog-Problem zu begegnen, pumpt das Land nach wie vor Geld in die Kohlestrom-Erzeugung, sowohl bei sich als auch auswärts.

Bloomberg berichtet, dass China genug Kohlekraftwerke in der Hinterhand hat, um die gesamte Kapazität der EU zu erreichen. Es sorgt global für weitere Expansion von Kohleenergie und brüskiert die Bewegung gegen diesen fossilen Treibstoff.

Gegenwärtig befindet sich mit 5884 Kohlekraftwerken die Hälfte aller dieser Kraftwerke weltweit (10.210) in China und Indien. Die Anzahl der zumeist armen Menschen beträgt etwa 2,7 Milliarden. Zusammen errichten sie derzeit 634 neue Kohlekraftwerke. Sie stecken ihr Geld und ihre Unterstützung in ihre am vielfältigsten zur Verfügung stehende Energiequelle – Kohle.

Gegenwärtig sind 2 von 7 Menschen auf unserem Planeten Chinesen oder Inder. Beide Länder sind unabdingbar auf Energie angewiesen und lehnen Erneuerbare als Ersatz für Kohlekraftwerke ab. Sie folgen nicht den gescheiterten Klimazielen Deutschlands (hier), was ein Weckruf für alle anderen Regierungen der Welt sein sollte. Deutschlands Besessenheit mit der unberechenbaren Wind- und Solarenergie hat zu Energiepreisen geführt, die jetzt die höchsten in Europa, wenn nicht in der ganzen Welt sind – für jene Deutschen, die glücklich genug sind, noch am Stromnetz angeschlossen zu sein.

Die Art und Weise des Energieverbrauchs dieser beiden Länder ist offensichtlich von großer Bedeutung für das Emissionsniveau der Welt, ist doch Kohle die schmutzigste [?] Form skalierbarer, bezahlbarer und üppig zur Verfügung stehender Energie, welche Milliarden Menschen in den Entwicklungsländern zur Verfügung steht. Die IEA belegt, dass CO2-Emissionen im Jahre 2019 außerhalb fortgeschrittener Ökonomien (wie China und Indien) zunehmen.

China folgt nicht diesem „Green New Deal“. Der chinesische Präsident Xi Jingping hat den Übergang seines Landes zu sauberem und Kohlenstoff-freiem Strom hinaus posaunt, aber die Fakten belegen eine ganz andere Energie-Realität. China verbraucht etwa die Hälfte der weltweit verbrauchten Kohle.

Tom Steyer, der gleiche Mann, der eine nationale Klima-Krise ausgerufen haben will und die Industrie fossiler Treibstoffe in Amerika vernichten will, ist eben der gleiche, der mit seinen Milliarden Kohlekraftwerke auf der ganzen Welt finanziert. Seit über 15 Jahren pumpte sein Fonds Farallon Capital Management hunderte Millionen Dollar in Unternehmen, welche Kohleminen und Kohlekraftwerke betreiben (hier), von Indonesien bis nach China, wobei einige der größten Kohlekraftwerke in Indien für Dekaden der Kohlenstoff- „Verschmutzung“ stehen.

Erschreckend: Die USA könnten sich buchstäblich von allen Energiequellen abkoppeln, aber die globalen Emissionen würden einer Anhörung im Kongress im Jahre 2017 zufolge immer noch steigen. Ökonomie, Militär und Regierung der gesamten USA könnten verschwinden, und die globale Verschmutzung sowie Lungenkrankheiten würden immer noch steigen. Der Grund hierfür: „eine der größten Verursacher von Kohlendioxid-Emissionen sind die Entwicklungsländer“. Man denke an China, Indien und Afrika.

China und Indien stellen sich selbst an das entgegen gesetzte Ende des Energie-Spektrums, indem sie damit fortfahren, Jahr für Jahr Kohle, Öl und Erdgas aus anderen Ländern importieren. Diese Länder werden zumeist autoritär regiert und kümmern sich nicht die Spur um Emissionen. Dazu gehören Länder wie Saudi-Arabien, Russland, Iran, Venezuela, Irak, Nigeria, Angola und Algerien.

Mit ihrem Energiehunger werden China und Indien ihre Macht im 21. Jahrhundert ausbauen. Beide Länder akzeptieren nicht die Bedrohung der globalen Erwärmung oder auch nur eine absichtliche Behinderung ihres Wachstums. Beide Regierungen und deren Ökonomien verfügen über Militär und Milliarden Menschen mit mächtigem Energiehunger.

Sowohl China als auch Indien betrachten Energie als eine unmoralische Machtquelle, die gebraucht wird, um Überleben und Vorankommen in diesem Jahrhundert sicherzustellen. Der Rest der Welt sollte dem sorgfältige Beachtung schenken.

Autor: Ronald Stein is an engineer who, drawing upon 25 years of project management and business development experience, launched PTS Advance in 1995. He is an author, engineer, and energy expert who writes frequently on issues of energy and economics

Link: https://www.cfact.org/2020/02/20/china-and-india-rejecting-renewables-for-coal-fired-futures/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Endlich wird Deutsch­lands industrielle Mobil-Zukunfts­technik wissen­schaftlich-präzise erforscht

Zukunft voranbringen

Herr Altmaier sitzt immer auf den Posten, für die seine Chefin jemanden benötigt, der mit Sicherheit niemals einen eigenen, schon gar nie einen abweichenden Gedanken von sich gibt (dafür in Talkshows auch beliebig oft, stoisch gelassen den „Watschenmann“ spielt, ohne eine Spur von Abnutzungserscheinung zu zeigen). Und deshalb ist er Wirtschaftsminister in Zeiten, da das deutsche Export-Erfolgssystem rigoros umgebaut werden muss.

Schließlich gilt es, bedingungs- und alternativlos die Forderungen der GRÜNEN, FfF, FamiliesfF, Instinktion Rebellion, Greenpeace, WWF, BUND und und und umzusetzen, denen die Beibehaltung des bisher Bewährten überhaupt nicht gefällt. Weil diese vehement und „freitagshüpfend“ den rigorosen Abriss von allem fordern, was böses CO2 emittiert, hat Minister Altmaier pflichtschuldig ein Dokument vorgelegt, in dem für diese Zukunft die genauen Lösungen stehen, genannt:
[3] „Industriestrategie 2030

In dieser (An)Sammlung von Wünschen und vor allem staatlichen Subventionen lässt sich nachlesen, wie der DDR2.0 planungsgenau das gelingen wird, was der ersten und allen sonstigen sozialistischen Regierungen noch versagt war. Und ein wichtiger Teil dieser Strategie ist darin auch das Wenden des Verkehrs:
[3] Mobilität der Zukunft voranbringen
Deutschland und Europa stehen vor einem tiefgreifenden Wandel der Mobilität . Radikale Technologiesprünge mit neuen Antriebsformen und alternativen Kraftstoffen gepaart mit einem veränderten Verbraucherverhalten sorgen für einen tiefgreifenden Wandel über die Grenzen der bestehenden Branchen hinweg …
… Die Entwicklung neuer, innovativer Antriebstechnologien bei allen Verkehrsträgern steht im Zentrum der Mobilitätspolitik des BMWi .
Im Bereich Luftfahrt schlägt das BMWi im Luftfahrtforschungsprogramm vor, zusätzliche Mittel für die Förderlinie des hybridelektrischen Fliegens über einen Zeitraum von sechs Jahren bereitzustellen .
… Der Wandel wird die Mobilität zukünftig nicht nur individueller, vielfältiger und dienstleistungsorientierter, sondern auch klimafreundlicher werden lassen .
Eine erfolgreiche technologische Transformation eröffnet dem Wirtschafts­, Innovations­ und Beschäftigungsstandort Deutschland vielfältige Chancen . So kann Deutschland seine Stellung als innovativer Leitanbieter und Leitmarkt für klimafreundliche Technologien ausbauen. Mit diesen Technologien kann die Industrie einen wichtigen Beitrag für weltweiten Klimaschutz liefern und zugleich Deutschlands Exportkraft als Spitzentechnologieland stärken .

Wenn der Staat Geld ausgibt, muss sichergestellt sein, dass es ausschließlich sinnvoll und zweckdienlich eingesetzt wird. Deshalb wird eingeführt, was sich schon in allen sozialistischen Ländern bewährt hat: Staatliche Gremien und Kommissionen mit Spitzenkräften werden aufgebaut zum Lenken, Kontrollen und Monitoren der Erfolge, regelmäßige (Hof-)Berichterstattung inclusive, selbstverständlich auch das Füllen vieler denzentraler- und zentraler Datenbanken:
[3] Das BMWi wird die Umsetzung der Maßnahmen und deren Fortschritte überwachen und bei Bedarf passgenau nachsteuern
… Zukünftig wird das BMWi in regelmäßigen Abständen eine Bewertung der industriellen Entwicklung und industriepolitischer Maßnahmen sowie auch besonderer Herausforderungen, zum Beispiel durch Carbon­LeakageGefahren, einholen . Zu diesem Zweck wird eine unabhängige Monitoring­Gruppe aus Vertretern von Wirtschaftswissenschaft, Industrie und Arbeitnehmerorganisationen eingerichtet . Ein Monitoring­Prozess analog der Monitoring­Kommission Energiewende ist denkbar .

Konzentration auf Vielversprechendes: Das Fahrrad

Aus historischer Zeit weiß man, dass im fernen China oft die Basis bahnbrechender Erfindungen entstand, welche nur darauf warteten, vom Westen übernommen und weiter entwickelt zu werden. Man denke an das Schießpulver, Porzellan und die Seide.
Nun scheint dort wieder eine solche, epochale Erfindung zu schlummern und auf die Weiterentwicklung im Westen zu warten.

Es geht um das Fahrrad, welches in China eine schier unvorstellbare Blütezeit als sprichwörtliches Massen-Fortbewegungsmittel erlebte, dort aber verkannt und entgegen dem Klima-Zwang durch das Auto abgelöst wurde.
Sicher ahnen die Chinesen nicht, welchen Klima-geschichtlichen Fehler sie damit machen. Aber Deutschland weiß es.

Und deshalb macht unsere Politik alles, um aus diesem dort so verkanntem Pflänzchen zukunftswichtiger Mobilität einen zukünftigen High-End-Exportartikel zu generieren.

So etwas gelingt aber nur, wenn man alles darüber besser weiß. Und das wurde nun in die Wege geleitet. Endlich wird das Fahrrad mit der gewohnt deutschen Gründlichkeit erforscht und von Professoren streng wissenschaftlich optimiert:
[2] Drei hessische Hochschulen können nun Professuren für Radverkehr einrichten.
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) übergab am Donnerstag die Förderbescheide an die Hochschule Rhein Main (Wiesbaden), die Universität Kassel und die Frankfurt University of Applied Sciences (UAS). „Dass allein drei der bundesweit sieben Lehrstühle nach Hessen kommen, zeigt unsere führende Position auf dem Weg in eine so klimafreundliche wie leistungsfähige Mobilität“, erklärten Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne) und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). Die Stiftungsprofessuren sind Teil des nationalen Radverkehrsplans 2020 …
„Wir erwarten uns bundesweit wahrnehmbare Forschungsbeiträge, die die Verkehrswende voranbringen werden“, sagte Kassels Uni-Präsident Reiner Finkeldey. Der Entwurf von sicheren und komfortablen Radverkehrsanlagen sei bislang an deutschen Hochschulen nur selten vermittelt worden, erklärte Volker Blees, Fachgruppe Mobilitätsmanagement der Hochschule Rhein Main …

Gegenüber den zum Beispiel 185 Genderprofessuren in Deutschland (Stand Ende 2018 [4]) ist das noch nicht viel, nicht einmal der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein. Aber man hat damit angefangen, dem vorbauen was in der Pharmazie eingetroffen ist. Dafür gab es 2015 mit 193 Professorenstellen [5] kaum mehr als für das gesellschaftlich wichtigere Gendern.

Das Ergebnis ist bekannt: In Deutschland fehlen wichtige Arzneimittel, weil es viele nicht mehr produziert. Wollte man auch so, denn für Arzneimittel werden oft Genmanipulationen eingesetzt und das ist nicht weniger des Teufels als CO2. Bezieht man sie aus dem Ausland, lässt sich das eher verschmerzen, denn Deutschland bleibt ja trotzdem genfrei … Zudem ist Chemie fast so etwas Schlimmes wie Atom und hat eine Assoziation zu Ackergift und Insektensterben, kurzum: Niemand will es im nachhaltigen und enkelbewusstem Deutschland mehr sehen.

Viel moderner, sicher Gentechnik-frei und mindestens genau so wichtig, da es der Gesellschaft insgesamt nützt, ist dagegen die Genderforschung. Dank dieser Präferierung wurde Deutschland eines der wenigen Länder, die wissen, wie man gendergerechte Klos baut. Es erfordert nämlich ein geradezu extremes Spezialwissen, bei der berühmten Örtlichkeit allen 18 Basis-Geschlechtervarianten, welche sich ja noch in viele Untervarianten aufsplittern [6] wirklich gerecht zu werden, so dass sich alle auf ihrem „Örtchen“ vollumfänglich verstanden, pudelwohl und eben nicht diskriminiert fühlen.
Ist dieser Bedarf weltweit erst einmal erkannt, wird dieses Wissen bestimmt als Exportschlager in Gold aufgewogen.

Und so, wie Deutschland wohl die meisten Gender-Studien publiziert und damit auf diesem Gebiet eine neue, wissenschaftliche Vormachtstellung erreicht (rein persönliche Meinung des Autors, da google bei dieser Fragestellung vollkommen versagt), wird es weltweit bald auch die meisten Fahrräder, Fahrrad-Schnellstraßen-Baupläne und Fahrrad-Parkhäuser errichten und rund um den Globus exportieren.
Die heute für die Zerschlagung der konventionellen Autoindustrie freitagshüpfenden Kinder und die denen zustimmenden CEO`s der Autobauer werden diese also bald gar nicht mehr vermissen, denn unsere zukunftsweisenden Politiker haben die geforderte Zukunft in die Wege geleitet:
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) „… zeigt unsere führende Position auf dem Weg in eine so klimafreundliche wie leistungsfähige Mobilität“ …

Entsetzt ist der Autor allerdings über Bayern, in dem er seinen Wohnsitz hat. Dieses Bundesland will Vorreiter sein. Dabei hatte es Anfang 2017 lediglich 7 Genderprofessuren vorzuweisen. Zum Vergleich: Berlin 36, NRW 63, Baden-Württemberg: 13 und zum Fahrrad hat es bis heute noch keine. Trotzdem behauptet die regierende CSU, wie ernst es ihr damit wäre:
CSU, Juni 2018: Gezielte und intelligente Weiterentwicklung der Mobilität Positionspapier des Arbeitskreises Umweltsicherung und Landesentwicklung (AKU) und der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) der CSU Bayern
Der Strukturwandel hin zu einer nachhaltigen Mobilität ist im Zuge des Klimaschutzes und vor dem Hintergrund unserer Verantwortung für den Erhalt der natürlichen Ressourcen und Lebensräume unerlässlich. Gleichzeitig gehört mobil zu sein zu den signifikanten Errungenschaften unserer modernen Gesellschaft … Wir brauchen eine gezielte und intelligente Weiterentwicklung …
Radverkehr attraktiver gestalten
Radverkehr ist nicht nur Sport und Freizeitspaß, sondern ein bedeutendes Verkehrsmittel … Für eine verstärkte Nutzung müssen Radwegenetzverbindungen ausgeweitet werden und mehr Fahrradstellplätze geschaffen werden. Gleichzeitig fordern wir mehr Werbung für die Nutzung von Fahrrädern …

Liest man die mittlerweile inflationär erscheinenden Strategiepapiere, stellt man fest, dass darin das Wort „intelligent“ massenhaft zu finden ist. Anscheinend gab es „die Intelligenz“, oder „intelligentes Vorgehen“ bisher gar nicht wirklich und wurde erst jetzt dank dem Freitagshüpfen, welches die Köpfe frei schüttelt, erfunden.
Diese neue „Intelligenz“ kreist wie das Corona-Virus herum. Zur Debatte im Europaparlament lädt man extra eine 17-jährige ein, um sich das eigene Konzept „in der Luft zerreißen“ zu lassen [7]. Warum legen die Parlamentarier solchen Wert darauf, sich von einer Pubertierenden vorführen zu lassen, wie blöde sie selbst seien und publizieren es als staatsmännische Tat?
Doch diese sind wohl der festen Überzeugung, so würde man „intelligenter“.

Quellen

[1] Achgut 10.02.2020: Das Radfahren ist ein Meister aus Deutschland

[2] FRANKFURTER RUNDSCHAU 06.02.2020: Geld für hessische Radprofessuren steht bereit

[3] Bundesministerium für Wirtschaft und Industrie: Industriestrategie 2030

[4] Deutscher Bundestag wissenschaftlicher Dienst 17.01.2018: WD 8 – 3000 – 007/18 Genderprofessuren an Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland

[5] Welt 15.03.2015: Hurra! Viele neue Jobs durch Gender-Terror

[6] Bild 04.03.2029: Männlich, weiblich, divers Wie viele Geschlechter
gibt es eigentlich?

[7] Kölner Stadtanzeiger 04.03.2020: Greta Thunberg zerreißt von der Leyens Klimagesetz in der Luft




Verwehte Millionen

Als hätten sich die Tiefdruckgebiete draußen auf dem Atlantik abgesprochen, zogen sie in diesem milden Februar als Sabine oder Julia nacheinander über unseren Kontinent. Sie hinterließen Sachschäden, leider auch Tote und Verletzte. Logische Folge war auch eine sehr hohe Windstromproduktion in Deutschland, dem Land mit der höchsten Windraddichte der Welt. Korrekt werden im Spiegel Zahlen genannt, ohne die Folgen auch nur ansatzweise zu erwähnen. Gemäß den Gepflogenheiten des deutschen Energiewendeerfolgsjournalismus werden produzierte Ökostrommengen als Rekorde vermeldet, so als sei das Fortschritt oder Meilenstein auf dem Weg zum seligmachenden Hundertprozent-Energiewendeziel.

In Wahrheit legen die Zahlen das Dilemma des Irrwegs der deutschen Energiewende offen. Der so produzierte Strom musste zu großen Teilen ins Ausland verschenkt und sogar entsorgt werden in dem Sinne, dass den Beschenkten noch Geld dazugegeben wurde, weil sie zu dieser Zeit gar nichts geschenkt haben wollten. Mit der Erscheinung der negativen Strompreise leben wir schon seit einigen Jahren, aber diese Form der Perversion von Marktwirtschaft hat inzwischen Ausmaße angenommen, die einfach irrational sind.

Hier die Entwicklung der Stundensalden mit negativen Börsenpreisen der vergangenen zehn Jahre:

Der kumulierte Schaden, den dadurch die deutschen Stromverbraucher tragen müssen, beläuft sich in den Wochen vom 1. bis zum 25. Februar 2020 auf fast 350 Millionen Euro:

Der „EEX-Wert“ stellt den Wert an der Strombörse dar.

Irgendwann sollte den Energiewendern dämmern, dass die Entwicklung in diese Richtung nicht zielführend sein kann. Vor zwanzig Jahren konnte man problemlos mit dem Einspeisevorrang der Erneuerbaren leben, heute ist diese Regelung im EEG, wie das Gesetz insgesamt, völlig kontraproduktiv – selbst im Sinne der beabsichtigten Energiewende. Vierzig Prozent Ökostrom im Jahresdurchschnitt bedeuten in Echtzeit eine schwankende Einspeisung zwischen zehn und siebzig Prozent.

Dem Jahresdurchschnitt von vierzig Prozent stehen genau Null Prozent Systemverantwortung gegenüber. Wie will man auf diese Weise „Hundert-Prozent-Erneuerbar“ erreichen?

Offenbar unbeachtet bleibt der Effekt, dass durch die Möglichkeit des bezahlten Strombezugs Energieverschwendung angereizt wird. Wenn Geld dafür bezahlt wird, Verbrauch zu organisieren, egal ob sinnvoll oder nicht, dann wird man im Ausland dafür sorgen, Strom zu verbrauchen. Leerlaufende Maschinen, Elektroheizungen, deren Wärme in die Umgebung entlassen wird, Pumpen über Kurzschlüsse oder Ähnliches. Damit kann in den Nachbarländern das Geld generiert werden, das deutsche Stromkunden berappen müssen. Wir haben es hier mit einer besonderen Form des wirtschaftlichen wie auch des ökologischen Unfugs zu tun.

Der finanzielle Saldo des gesamten Stromaußenhandels ist dadurch gekennzeichnet,

dass unser Export überwiegend zu niedrigen oder sogar negativen Preisen erfolgt, während Importstrom in sonnen- und windarmen Zeiten zu normalen oder hohen Preisen realisiert wird. Unseren Nachbarn ist das Recht, hilft es doch dabei, den als Gefahr empfundenen Außenhandelsüberschuss Deutschlands zu senken. Zahlen müssen es die deutschen Verbraucher. Insgesamt überschreiten die Mengen des deutschen Stromexports noch deutlich die Importe, spätestens ab 2022/23 wird sich dies gravierend ändern.

Auf einen windigen Winter wird auch wieder einmal ein trockener, windarmer Sommer folgen. Künftig werden wir dann von Importen abhängig sein. Fünf Voraussagen lassen sich heute ohne großes Risiko tätigen:

  • Es wird teurer.

  • Die Versorgungssicherheit wird sinken.

  • Die CO2-Emissionen sinken nicht oder nur unwesentlich.

  • Diesen Weg der Energiewende beschreitet außer uns niemand und das wird auch so bleiben. Es ist unser Verdienst, als schlechtes Beispiel andere vor diesem Irrweg zu bewahren.

  • Die Energiewende in dieser Form wird scheitern.

Wann eine Regierung die Kraft aufbringen wird, mit dem inzwischen völlig kontraproduktiven EEG zu brechen und einen Weg rationaler Energiepolitik einzuschlagen, ist völlig offen. Kurz- und mittelfristig sieht es nicht danach aus.

Die Gesellschaftsklempner, die der postindustriellen Gesellschaft huldigen, die „Kohlrabi-Apostel und Philosophen der Brotrinde“ (Wolf Schneider) sind in unserer Gesellschaft auf gutem Weg.




Auflösung des Komplexes einer vom Menschen verursachten globalen Erwärmung in Schall und Rauch

Das Sonnenlicht, welches die Erde an nur einem einzigen Tag erreicht, ist so gigantisch, dass der gesamte Energieverbrauch daneben fast nicht wahrnehmbar ist. Die tatsächlichen Zahlen sind ziemlich unglaublich und werden niemals diskutiert, weil sich dann das gesamte Paket einer anthropogenen globalen Erwärmung in Schall und Rauch auflösen würde.

Was einem niemals gesagt wird ist, dass der Energiezufluss von der Sonne alles, was der Mensch tut, weit in den Schatten stellt. Nur 2 Minuten Sonnenschein, der auf die Erde trifft, ist größer als die gesamte, vom Menschen innerhalb eines Jahres erzeugte Energie. Welchen Winzlings-Anteil an Energie der Mensch auch immer der Wärmebilanzgleichung hinzufügt, ist unbedeutend und nicht einmal messbar.

Falls die Sonne Schluckauf bekommt, würden wir zu Tode erfrieren. Das Leben auf der Erde wird durch Sonnenlicht erhalten, und falls wir das Sonnenlicht blockieren, etwa in einem nuklearen Winter oder durch Kondensstreifen, führen wir uns selbst in den Untergang. Verrückte wie Bill Gates, welche den Sonnenschein fernhalten wollen, können unsere Spezies zum Aussterben bringen.

Ein Jahr hat 525.600 Minuten. Eine MINUTE Sonnenlicht macht die Hälfte dessen aus, was wir an Energie pro Jahr verbrauchen. Das heißt, es würde 262.800 Jahre des gegenwärtigen Verbrauchs fossiler Treibstoffe bedeuten, um mit einem Jahr Sonnenlicht gleichzuziehen. Diese abschreckende Zahl ist der Grund, warum unser Energieverbrauch bzgl. Erwärmung der Erde völlig unbedeutend ist.

Im Vergleich zur Erde ist die Sonne der totale Riese, und es ist die Energie dieses gigantischen Fusionsreaktors, welche die Temperatur der Erde kontrolliert – und nicht irgendein Spurengas in der Atmosphäre. Der CO2-Gehalt ändert nichts an der Gesamt-Wärmegleichung der Erde. Die Sonne liefert Energie, und die Erde strahlt diese in den Weltraum zurück. Was wir tun, macht bzgl. der Temperatur nicht die Spur eines Unterschieds.

Was auch immer die Ursache der Abkühlung der Erde während der letzten 50 Millionen Jahre war, sie hat sich nicht geändert. Die Menschen können den Energiezufluss der Sonne nicht ändern und auch nicht die orbitalen Milankovitch-Zyklen und die Neigung der Erdachse. Folglich hat sich die Energiegleichung des Temperaturgleichgewichtes auf der Erde nicht verändert.

Link: https://www.iceagenow.info/blowing-the-man-made-global-warming-argument-out-of-the-water/

Übersetzt von Chris Frey EIKE