Die COVID-19-Zahlen des Imperial College scheinen nicht aufzugehen

Selbst mit dem Fehlen des Computer-Codes jedoch sollte es möglich sein, einige der grundlegenden Abschätzungen in Ferguson20 näher zu betrachten – vor allem jene auf der Grundlage des ,nichts tun‘-Szenarios – und auf diese Weise festzustellen, ob es irgendwelche offensichtliche Probleme bei der Studie gibt. Da es keinerlei Belege dafür gibt, dass irgendjemand in der Regierung eine solche Verifikation vorgenommen hatte, habe ich mich entschlossen, das selbst zu tun. Die Ergebnisse zeigen: entweder hat Ferguson20 grundlegende Prämissen falsch wiedergegeben oder ausgelassen, oder ihr Modell leitet die Zahlen der Menschen nicht korrekt ab, welche infiziert sind und/oder durch das COVID-19-Virus sterben.

Ich habe die relevanten Eingangs-Prämissen von Ferguson20 herangezogen (ohne irgendeine Meinung dazu zu äußern), ebenso wie Daten der Bevölkerung in UK, um die Zahlen der Todesrate und der Krankenhaus-Einweisungen zu berechnen. Die sich daraus ergebenden Zahlen können als Prozentzahlen der Gesamt-Infektionen ausgedrückt und mit den äquivalenten Werten in Ferguson20 verglichen werden. Ich habe auch Abschätzungen aus einer anderen Studie (Verity20) des gleichen Teams am Imperial herangezogen, aus welcher die von mir betrachteten Ferguson20-Prämissen abgeleitet worden waren, um damit die Altersabhängigkeit abzuschätzen, die in Ferguson20 für die Infektionsrate angesetzt worden ist (der Anteil der mit dem Coronavirus infizierten Bevölkerung). Dann habe ich die Krankenhaus-Einweisungen nach Ferguson20 einer Gegenprüfung unterzogen. Details hierzu finden sich im Anhang dieses Artikels.

Infektions- und Sterberaten sowie -zahlen

Tabelle A zeigt, dass die Ferguson20-Schätzung von 81% der Gesamtbevölkerung, die in einem „Nichtstun“-Szenario infiziert wird, fast 54 Millionen Menschen in UK entspricht, die im Laufe der Epidemie an COVID-19 erkrankt sind. Auf dieser Grundlage schätzt Ferguson20, dass 510.000 Menschen sterben werden, was ein Verhältnis zwischen Infektion und Todesfall (IFR) von 0,948% ergibt. Das ist konsistent mit der gerundeten Zahl von 0,9%, die Ferguson20 nennt (dabei ignorieren die Autoren die potentielle negative Auswirkung des unzureichenden Gesundheitssystems auf die Sterberate).

Wie auch immer, mit den genannten Prämissen von Ferguson20 berechnete ich eine um 30% höhere Todeszahl von etwa 660.000 Menschen (Spalte A7), was einen IFR von 1,23% impliziert.

Um die Anzahl der Krankenhaus-Einweisungen zu überprüfen, brauche ich die relative Infektionsrate der herangezogenen Altersgruppe. Ferguson20 sagt hierzu jedoch nichts. Daher schätze ich die relative Infektionsrate nach Altersgruppen aus den Relationen der um die Ferguson20-Angriffsrate bereinigten IFRs zu den unbereinigten Verity20-IFRs, auf denen sie basieren. Dann verwendete ich jene von Ferguson20 geschätzten relativen Infektionsraten in meiner eigenen Analyse der Krankenhaus-Einweisungen (die Infektionsrate ist validiert durch den Vergleich der Zahlen in Spalte A8 mit denen in Spalte A7).

Tabelle A: Schätzungen der Infektions-Todesrate, abgeleitet aus den Prämissen in Ferguson20 und den Bevölkerungsdaten von UK, im Vergleich mit jenen Schätzungen, die sich in Ferguson20 finden:

Anmerkungen dazu:

1) Für jede Altersgruppe ist die implizite Anzahl der infizierten Personen das Produkt von 81% der Bevölkerung in jener Altersgruppe (Spalte A2) sowie der geschätzten relativen Infektionsrate (Spalte A5)

2) Für jede Altersgruppe ist die Anzahl der Todesfälle in Spalte 7 das Produkt aus der adjustierten Infektionsrate nach Ferguson20 (Spalte A4) und 81% der Bevölkerung (Spalte A)

3) Für jede Altersgruppe ist die Anzahl der Todesfälle in Spalte 8 das Produkt der in Verity20 geschätzten IFR (Spalte A4) und der implizierten Anzahl der infizierten Menschen (Spalte A6). Die große Übereinstimmung zwischen diesen Todesfällen und jenen in Spalte A7 validiert die geschätzte relative Infektionsrate in Spalte A5.

Raten und Zahlen der Krankenhaus-Einweisungen

Tabelle B zeigt: die Ferguson20-Schätzung von 81% der Gesamtbevölkerung, die bei einem „Nichtstun“-Szenario mit COVID-19 infiziert sind und von denen zwei Drittel unter Symptomen leiden, entspricht fast 36 Millionen Menschen im Vereinigten Königreich, die im Verlauf der Epidemie symptombehaftet infiziert wurden (Spalte B2). Auf der Grundlage adjustierten Schätzungen von Ferguson20 der symptombehafteten Fälle, die einen Krankenhausaufenthalt erfordern (Spalte B3), würden fast 2,8 Millionen Menschen einen Krankenhausaufenthalt benötigen (Spalte B8).

Mittels der von Ferguson20 genannten Prämissen berechne ich folglich, dass 5,17% der infizierten Menschen ins Krankenhaus müssten, das ist eine um 17,5% höhere Rate als die von Ferguson20 genannten 4,4%.

Außerdem schreibt Ferguson20, dass seine Rate der Krankenhaus-Einweisungen auf Zahlen für die geschätzten Verhältnisse von Infektionen basiert, welche nach Verity20 ins Krankenhaus müssten. Die Anwendung dieser Verity20-Schätzungen (nach Anpassung von einer Grundlage pro Infektion auf eine Basis pro symptombehafteter Infektion und für eine uneinheitliche Infektionsrate) (Spalte B7) legt nahe, dass fast 4,5 Millionen Infizierte ins Krankenhaus eingeliefert werden würden (Spalte B9), 89% mehr als die Zahlen von Ferguson20 implizieren und 61% mehr als die fast 2,8 Millionen Menschen, die ich auf der Grundlage der von Ferguson20 angegebenen Annahmen errechne. Dies deutet darauf hin, dass Ferguson20 die Verity20-Einweisungsraten deutlich gesenkt hat. Es gibt einen Hinweis darauf, dass dies möglicherweise getan wurde, um die Verwendung von Eingabedaten, die letztlich aus einem chinesischen Kontext abgeleitet wurden, in einem GB/US-Kontext zu korrigieren: Das Papier spricht davon, die Daten so zu skalieren, dass die Hospitalisierungsraten für die Altersgruppe 80+ mit den in einem GB/US-Kontext erwarteten Raten übereinstimmen.[6] Da die Verity20 Hospitalisierungsraten jedoch bereits an einen britischen Kontext angepasst wurden,[7] ist nicht klar, warum die Ferguson20-Autoren es für notwendig hielten, diesen Schritt zu unternehmen.*

[*Dieser Absatz ist ausnahmsweise einer Übersetzungsmaschine übergeben worden. Anm. d. Übers.]

Tabelle B: Schätzungen der Krankenhaus-Einweisungen abgeleitet aus den Ferguson20-Prämissen und den Verity20-Daten im Vergleich mit jenen, die von Ferguson20 genannt werden:


Conclusions

Es mag eine perfekte Erklärung geben für die von mir gefundenen offensichtlichen substantiellen Diskrepanzen zwischen den von Ferguson20 genannten Schätzungen der Krankenhaus-Einweisungen und der Todesfälle durch das Coronavirus. Anders als tatsächliche Falsch-Berechnungen in Ferguson20, könnten sie bedeutende Hypothesen falsch angewendet oder ausgelassen haben – oder ich habe ihre Hypothesen missverstanden oder wie sie diese anwenden; vielleicht gibt es auch einen Fehler in meinen Berechnungen. Solange das COVID-19-Reaktionsteam des Imperial Colleges jedoch nicht zeigt, dass eine Kombination dieser Möglichkeiten für die offensichtlichen Diskrepanzen verantwortlich ist, müssen alle Ergebnisse ihrer Studie mit Vorsicht behandelt werden, da sie möglicherweise erheblich fehlerhaft sind, selbst wenn die Annahmen zutreffen.

[Es folgt eine detaillierte Beschreibung des Verfahrens von Autor Nic Lewis, die hier nicht mit übersetzt wird. Aus Obigem geht schon hervor, dass auch bei diesem Thema mit Zahlen und Hypothesen getrickst wird. Anm. d. Übers.]


[1]   Neil M Ferguson et al., Impact of non-pharmaceutical interventions (NPIs) to reduce COVID-19 mortality and healthcare demand,  Imperial College COVID-19 Response Team Report 9, 16 March 2020, https://spiral.imperial.ac.uk:8443/handle/10044/1/77482
[2]  Verity R, Okell LC, Dorigatti I, et al. Estimates of the severity of COVID-19 disease. medRxiv 13 March 2020; https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.03.09.20033357v1.
[3]  Their page 7.
[4]  Their page 5.
[5]  Further investigation suggests that Ferguson20 in fact applied the Verity20 ‘Percentage of infections hospitalised’ estimates to the Ferguson20 attack-rate adjusted number of people infected, and then scaled the resulting estimates by approximately 0.82 overall, uniformly for ages 40+ but with varying scaling for the (much lower hospitalisation rate) younger age-groups. Since the Verity20 hospitalisation rates per infection were derived by converting rates per symptomatic case using Verity20’s estimates of the fraction of infections showing symptoms, which are age-varying and all lower than the 2/3 estimate used in Ferguson20, it seems to me inappropriate to use the Verity20 hospitalisation rates per infection in this way.
[6]  Ferguson20 Table 1 caption.
[7] Verity20 Table 3 caption.
[8]  Their Table 1.
[9]  Verity20 Table 1.
[10] The calculated common relative attack-rate of 0.936 is consistent, within rounding uncertainty, with the Verity20 IFR to Ferguson20 IFR ratios for all separate under-50 age groups.
[11] Table  MYE2 of https://www.ons.gov.uk/file?uri=/peoplepopulationandcommunity/populationandmigration/populationestimates/datasets/populationestimatesforukenglandandwalesscotlandandnorthernireland/mid20182019laboundaries/ukmidyearestimates20182019ladcodes.xls
[12]  For Verity20, the proportion of infections that were symptomatic is estimated by dividing by the ratio of the IFR in the final column of Table 1 of Verity20 to the fully adjusted case fatality rate (CFR) in the penultimate column of that table.

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Link: https://judithcurry.com/2020/04/01/imperial-college-uk-covid-19-numbers-dont-seem-to-add-up/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Solide Gründe, die gefährlichen Pläne der Umwelt-Radikalen aufzuhalten

CO2 – kein Verschmutzer, sondern das Gas des Lebens

CO2 ist ein sehr vorteilhaftes Spurengas (0,04% unserer Atmosphäre). Mit jedem Ausatmen emittieren wir 100 mal mehr CO2 als wir einatmen. Das ist also unschädlich. Die CO2-Zunahme hat zu einer bedeutenden Ergrünung der Erde geführt einschließlich gestiegener Ernteerträge, so dass mehr Menschen zu niedrigeren Kosten ernährt werden können.

Dr. Craig Idso von CO2 Science sagte kürzlich: „Kohlendioxid ist kein Verschmutzer und verursacht höchstwahrscheinlich auch keine gefährliche globale Erwärmung. Vielmehr belebt dessen Anreicherung in der Atmosphäre die Biosphäre, bringt der Menschheit und der Natur vielfältigen Nutzen – ungeachtet der Prophezeiungen von den Uninformierten“.

[Aus irgendwelchen Gründen wird die Wiedergabe des Videos blockiert. Der Link: https://youtu.be/axAOTVq6cxM]

Dr. Will Happer, ein Princeton-Physiker, sagt, dass wir gerade aus einer CO2-Verknappung herauskommen und dass die Menschheit erheblich profitieren würde, wenn der CO2-Gehalt 2 bis drei mal höher wäre:

[Aus irgendwelchen Gründen wird die Wiedergabe des Videos blockiert. Der Link: https://youtu.be/sXxktLAsBPo]

Es ist nicht das erste Mal, dass man uns weiszumachen versucht, wir stünden vor einer existenziellen Bedrohung durch ,Klimawandel‘. Im Jahre 1970 warnte Paul Ehrlich von der Stanford University, dass durch den Klimastress (damals war Kälte gemeint!) und schwindende Energiereserven im Zeitraum 1980 bis 1989 etwa 4 Milliarden Menschen, darunter 65 Millionen Amerikaner, im großen „Die-Off“ verschwinden würden, was aufzuhalten es bereits zu spät sei. Selbst noch mit jeder nachfolgenden düsteren Prophezeiung, die allesamt falsch waren, fuhren die Alarmisten damit fort, wobei das Enddatum jedes Mal weiter in die Zukunft verschoben wurde – 2000, 2020 und jetzt 2030. Im vorigen Sommer wurde im Glacier National Park ein zuvor angebrachtes Warnschild des Inhalts [übersetzt] „Warnung: bis 2020 werden die Gletscher verschwunden sein“ still und heimlich entfernt, nachdem Schnee und Eis an Masse zugelegt hatten.

(Hier kann man sich die fast perfekte Prognose-„Güte“ der Alarmisten und Medien anschauen – perfekt, wenn man das Vorzeichen umkehrt {fast 100% falsch}, und zwar bei den 50 grundlegenden Behauptungen seit dem Jahr 1950).

Die zur Prognose für die Zukunft herangezogenen Treibhaus-Klimamodelle sind allesamt grandios gescheitert:


Ursachen hierfür sind, dass man falsche Hypothesen zugrunde gelegt und Modelle an betrügerisch manipulierte Daten angepasst hat. Dr. Mototaka enthüllt: „Die vermeintliche Messung der globalen mittleren Temperatur seit dem Jahr 1890 erfolgte mit Thermometern, die kaum 5% des Globus‘ abdeckten, bis vor 40 bis 50 Jahren die Satelliten-Ära begann. Wir wissen nicht, wie sich das globale Klima im vorigen Jahrhundert geändert hat. Alles, was wir wissen, sind einige regional begrenzte Klimaänderungen wie in Europa, Nordamerika und Teilen Asiens“.

Detaillierte begutachtete Studien findet man hier.

Ich habe mich 50 Jahre lang auf angewandte Wissenschaft konzentriert. Das begann mit der These meines Doktorvaters, welche Ursachen die Super-Schneestürme an der US-Ostküste haben. Ich habe Jahrzehnte damit zugebracht, Wettervorgänge und Extremwetter mit natürlichen Faktoren zu korrelieren. Während der letzten Jahre arbeitete ich mit einem Team wissenschaftlicher Experten an der Evaluierung der 12 heute proklamierten wesentlichen Behauptungen. Dabei fanden wir sie alle entweder jeder Grundlage entbehrend oder erklärbar mit natürlichen Faktoren (siehe hier).

Hitze-Rekorde haben seit den 1930-er Jahren abgenommen.In 22 der 50 US-Staaten sind die damals aufgestellten Rekorde bis heute nicht gebrochen worden. Das 2. Jahrzehnt dieses Jahrhunderts war die zweitruhigste Dekade bzgl. starker Hurrikane seit 1850, die auf das US-Festland übergegriffen haben. Der Anstieg des Meeresspiegels hat sich global auf ca. 10 cm pro Jahrhundert verlangsamt. Die Meereisbedeckung der Arktis folgte strikt den 60-Jahre-Ozeanzyklen und ist derzeit ähnlich wie im Zeitraum 1920 bis 1950. Die NOAA konnte keine Belege für eine gesteigerte Häufigkeit von Überschwemmungen und Dürren finden.

Schnee, dessen Verschwinden die Universitäts-Wissenschaftler prophezeit hatten, hat sowohl auf der Nordhemisphäre als auch in Nordamerika neue Rekorde gesetzt. In Boston und New York City gab es während der 10-Jahre-Periode bis 2018 mehr Schnee als in jeder anderen 10-Jahre-Periode bis zurück zum Ende des 18. Jahrhunderts.

Wald- und Buschbrände sind verheerend, aber vor dem Wald-Management waren sie viel häufiger aufgetreten. Die Probleme von heute sind mehreren Ursachen geschuldet: Mehr Menschen sind aus den Städten aufs Land gezogen, und die zusätzlichen Fernleitungen können durch Funkenflug neue Brände auslösen, wenn sie z. B. bei einem Gewittersturm von umstürzenden Bäumen getroffen werden.

In den USA erfreuten wir uns mit niedrigen Energiekosten, niedrigen Steuern und der Eliminierung drückender Vorschriften an der niedrigsten Arbeitslosenrate in der Nation seit Jahrzehnten, und zum ersten Mal seit langer Zeit sind die Einkommen der Haushalte signifikant gestiegen. Die USA sind Energie-unabhängig, ein lange Zeit unerreichbar gewesenes Ziel. Unser Wasser und unsere Luft sind sauberer denn je, seit wir vor Jahrzehnten strenge Standards gesetzt hatten.

Die wirkliche existentielle Bedrohung stammt aus dem Umfeld des radikalen Umweltaktivismus‘ und dessen verordneten Rezepten. Die Klima-Angst ist politisch motiviert, dabei geht es ausschließlich um Big Government und die Kontrolle über alle Aspekte unseres Lebens. Saikat Chakrabarti vom AOC räumte ein, dass der Green New Deal nicht als ein Werkzeug zum Kampf gegen Klimawandel gedacht war, sondern stattdessen als eines zur Änderung der gesamten Ökonomie – also nichts weiter als eine kaum verhüllte sozialistische Übernahme der US-Ökonomie. Damit plapperte er nach, was der Klimawandel-Chef der UN und IPCC-Leitautor sagte – dass dies hier unsere größte Chance ist, das ökonomische System zu ändern (hin zu zentralistischer Kontrolle) und den Wohlstand umzuverteilen (Sozialismus).

In jedem Land, welches einem extrem grünen Weg folgte, sind die Strompreise explodiert – bis zu einem um das Dreifache höheren Niveau als bei uns.

Erneuerbare sind unzuverlässig, weht doch der Wind nicht immer, und die Sonne scheint auch nur zeitweise. Und man falle nicht auf Behauptungen herein, wonach Millionen grüne Arbeitsplätze entstehen würden. Spanien kam jeder erzeugte grüne Arbeitsplatz mit 774.000 Dollar an Subventionen zu stehen und verursachte den Verlust von 2,2 anderen Arbeitsplätzen. Nur 1 von 10 grünen Jobs war dauerhaft. Die Arbeitslosigkeit in Spanien stieg auf 27,5%.

In Ländern, die sich grüner Politik zugewandt haben, leiden viele Haushalte unter „Energiearmut“ (25% in UK, 15% in Deutschland). Von den Älteren heißt es, dass sie im Winter oftmals vor der Wahl stünden zwischen „Heizung und Nahrung“. Extreme Kälte ist um das Zwanzigfache tödlicher als Wärme, wie aus einer Studie hervorgeht, in welcher 74 Millionen Todesfälle in 13 Ländern untersucht worden waren.

Politiker in den nordöstlichen [US-]Staaten prahlen damit, dass sie die Erdgas-Pipeline gestoppt, Kern- und Kohlekraftwerke herunter gefahren und den Northern Pass blockiert haben, mit dem billige Energie aus Wasserkraft aus Kanada hätte geliefert werden können. In Concord windet man sich jetzt zu erklären, warum Strompreise dort um 50% bis 60% über dem nationalen Mittelwert liegen, und man spekuliert, dass man sich nicht schnell genug um Wind und Solar gekümmert hatte. Viele Staaten haben sogar Null-Kohlenstoff-Emissionen etabliert. Dies führt zu stark steigenden Energiepreisen und lebensbedrohlichen Stromausfällen. In Europa, wo derartige Pläne umgesetzt oder geplant sind, werden viele ihren Arbeitsplatz verlieren. Man sagte ihnen, ob sie noch fahren dürfen und was sie essen sollten. Wohlstand bringt immer ein besseres Leben UND mehr Vorteile für die Umwelt als Armut.

Realitätsprüfungen wird fast keine Aufmerksamkeit seitens der Medien zuteil

Es gibt einige wenige Berichte aus jüngerer Zeit, welche die vermutlichen Auswirkungen derartiger Pläne aufzeigen. Die Umwelt-Radikalinskis und Globalisten glauben, dass die Menschen dumm sind und man sich darauf verlassen kann, dass sie glauben, was Regierungschefs, progressive Denkfabriken und die gut bezahlte wissenschaftliche Intriganz sagen. Die in den Berichten mutmaßten Auswirkungen der jetzt ausgearbeitet werdenden Pläne sind sehr beängstigend.

Das Global Energy Institute der US-Handelskammer mit seinem Bericht 2020 der Energie-Zuverlässigkeit

Wahlkandidaten haben versprochen, genau die Technologie zu verbieten, welche den Boom erst ermöglicht hatte (nebst der nie für möglich gehaltenen Energie-Unabhängigkeit) – Fracking. Damit erhebt sich eine wichtige Frage: Was würde den Arbeitsplätzen und der Wirtschaft in den USA widerfahren, falls Fracking verboten wird? In diesem Bericht hat das Global Energy Institute versucht, mittels Modellierungen diese Frage zu beantworten.

Einfache Antwort: Ein Fracking-Verbot in den USA hätte katastrophale Folgen für unsere Wirtschaft.

Unsere Analyse zeigt, dass bei der Umsetzung eines solchen Verbots im Jahre 2021 bis zum Jahr 2025 19 Millionen Arbeitsplätze verloren gehen würden und das US-BIP um 7,1 Milliarden Dollar sinken würde. Zu Arbeitsplatzverlusten in großen, Energie erzeugenden US-Staaten käme es unmittelbar und in großem Umfang, allein in Texas beispielsweise würden es etwa 3 Millionen Arbeitsplätze sein, die verloren gehen.

Im Folgenden werden weitere verheerende Folgen einer solchen Politik beschrieben, jedoch nur für die USA. Auf die detaillierte Übersetzung wird daher hier verzichtet. Der Autor zieht am Ende folgendes Resumé:

Der von der radikalen Linken präsentierte Green New Deal entspricht den idealen Wünschen der Linken, das Leben so wie wir es kennen umzukrempeln. Und diese Studien zeigen, dass die Maßnahmen nicht einmal von realen Daten und ehrlicher Wissenschaft gestützt werden. Die Schmerzen werden erheblich sein.

Derzeit dominiert die Corona-Pandemie die gesamte Aufmerksamkeit der USA und der Welt. Wenn wir nach dem Abklingen derselben wieder zur Tagesordnung übergehen, müssen wir noch vor den [US-Präsidentschafts-]Wahlen hart daran arbeiten, die Aufmerksamkeit für den Betrug hinter der Angsterzeugung zu erhöhen, ebenso wie für die extremen Schäden, die aus dieser ideologisch getriebenen Politik erwachsen. Es ist ein schwerer Kampf für uns, die diesen Kampf ausfechten – und einer ohne jede Unterstützung.

Link: http://icecap.us/index.php/go/political-climate/solid_reasons_to_push_back_on_the_dangerous_globalist_radical_environmental/
Übersetzt von Chris Frey EIKE
 




Märztempe­raturen in Deutsch­land

Letztmalig hatte es das im Kaltjahr 1987 gegeben; damals fiel der März sogar etwas kühler als der Februar aus. Schon dieser Umstand deutet an, dass nicht die CO2-Konzentrationen, sondern ganz andere Faktoren das Verhalten der Lufttemperaturen bestimmen. Damit startete der erste Frühlingsmonat nach einem sehr milden Winter mit Normaltemperaturen innerhalb der letzten 30 Jahre.
Zunächst fragen wir uns, wo ist dieser 2020-er März einzuordnen. Dabei nehmen wir nicht 1881 als Beginn der Aufzeichnungen, denn die Werte von damals sind aus naturwissenschaftlicher Sicht nicht mit den heutigen vergleichbar. Im Kaiserreich standen die damaligen Wetterstationen an viel kälteren Plätzen als heute. Die Wetterstationen hatten damals die bäuerliche Landbevölkerung mit Daten über Anbau und Wachstum zu versorgen, sowie Angestellte von Forstberufen und Waldarbeiter, alles Berufe außerhalb der damals viel kleineren Städte und Ansiedlungen. So macht es einen wesentlichen Unterschied aus, ob die Wetterstation bei einem Forsthaus am Waldrand einer damaligen kleineren Stadt befand und heute an der Landebahn des Großflughafens. Vielfach wurden die einst ländlichen Stationen von dem Auswuchern der Städte und Ansiedlungen einfach „geschluckt“. Setzt man die Thermometer an wärmere Plätze oder wird die Umgebung einer Wetterstation durch menschlichen Einfluss wärmer gemacht, dann zeigt die Statistik diese Erwärmung auch an.
Für die nachfolgende Grafik 1 sei noch erwähnt, dass die Daten bis 2013 die ehemaligen Originaldaten von 1881 bis 2013 sind, wie sie bis 2013 beim DWD zu finden waren. .
Dies ist insofern wichtig, weil der DWD aus irgendwelchen Gründen seine Statistikwerte nachträglich ändert. So wurden irgendwann in den letzten 7 Jahren die Anfangswerte des Monates März geändert in Richtung steilere Erwärmungskurve. Der Trick ist einfach: die Werte ab 1881 wurden bis in die 50er Jahre hinein einfach um ein bis zwei Zehntel kälter gemacht, so dass die Erwärmungstrendlinie des DWD auf seiner Homepage etwas steiler verläuft als die unsrige in der nächsten Grafik

Grafik 1: Der Monat März zeigt beim Vergleich der DWD-Wetterstationen von heute im Vergleich zu den kälteren Standorten der Wetterstationen im Kaiserreich seit 1881 eine Erwärmung um über ein Grad.


Wir führen die Erwärmung somit auf einen natürlichen Anteil seit 1881, aber auch auf einen menschengemachten Anteil zurück, den wir Wärmeinselerwärmung (WI) nennen. Vor allem die Jahre bis 1910 gehören noch zur natürlichen Erwärmung nach 1850, dem Ende der kleinen Eiszeit. Ab 1912 (6,3°C) ist der Verlauf trotz zunehmendem WI bei den Wetterstationen in den Daten ziemlich ausgeglichen.
Fassen wir zusammen: Seit 1881 gibt es eine natürliche Erwärmung des Monates März, aber auch einen menschengemachten Anteil, den wir WI-effekt nennen.
Im weiteren Verlauf wollen wir aber nur die letzten 3 Jahrzehnte betrachten aus vier Gründen: 1) zum einen ist der CO2-Gehalt der Luft in diesem Zeitraum besonders gestiegen, 2) der WI-effekt bei den DWD- Stationen ist kleiner als über den Gesamtzeitraum ab 1881, 3) Der Weltklimarat ängstigt uns seitdem mit seinen Katastrophenprognosen, wonach aufgrund einer fortschreitenden Erwärmung das Frühjahr immer früher kommen soll und weil 4) ab Ende der 80-er Jahre ein Temperatursprung auf ein höheres Temperaturniveau in Mitteleuropa erfolgte, auf dem wir uns heute noch befinden.
Wir fragen uns somit: Wie haben sich die Temperaturen seit 1988 in Deutschland entwickelt?
Bei der folgenden Betrachtung teilen wir auf in eine Station mit starkem WI-Anteil, dem DWD-Deutschlandmittel und einer Station mit geringem WI-anteil.
a) Die Wetterstation Amtsberg, im kleinen Teilort Dittersdorf. Laut Aussage des Stationsleiters steht seine Wetterstation unverändert am selben Fleck im Vorgarten und auch in der Umgebung seines Hauses habe sich in dem kleinen Teilort wenig wärmend durch weitere Bebauung verändert. Es handelt sich somit um eine Wärmeinselarme Station.

Grafik 2: Bei der wärmeinselarmen Station Amtsberg wird der Monat März seit über 30 Jahren kälter und das trotz deutlicher Zunahme der CO2-Konzentrationen der Atmosphäre. Die fallende Trendlinie ist das Gegenteil einer behaupteten CO2-Erwärmung.


 
b) Die 1900 DWD-Stationen mit einem mittleren WI-anteil

Grafik 3: Leider fehlt diese Grafik auf der Homepage des DWD über den März, denn sie zeigt, dass es seit gut drei Jahrzehnten keine Erwärmung gibt. Im Gegenteil: Der März wird deutschlandweit seit 1988 eher kälter, obwohl ausgesprochene Wärmeinselstationen in den Städten und im sich ausbreitenden Speckgürtel der Städte in den Schnitt mit eingehen.


c) eine DWD-Wetterstation mit jährlich steigendem WI-anteil: Die Station Hof (Land)
Diese DWD-Wetterstation liegt westlich vom Stadtrand Hof, seit 2011 jedoch inmitten eines wachsenden Gewerbegebietes in unmittelbarer Nähe einer inzwischen vierspurig ausgebauten Bundesstraße. Da der Verkehr stark zunehmend ist, insbesondere der LKW-Verkehr erfasst das Thermometer natürlich die warmen Auspuffgase mit. Die leicht steigende Trendlinie des Monates März wird sich bei weiterem Ausbau und der weiteren Landschaftsversiegelung noch deutlich verstärken.

Grafik 4: Der Monat März wird seit 1988 leicht wärmer im Gewerbegebiet Hof. Solche Stationen mit wachsendem WI-effekt sind fast die Regel bei den DWD-Stationen. Es handelt sich um eine Frühlingserwärmung, die nicht auf CO2 beruhen kann.


Die beiden Wetterstationen Hof und Amtsberg, siehe Grafik 2, sind zudem nur 90 km voneinander entfernt und die Station Hof liegt höher als die Station Amtsberg. Trotzdem waren die Märztemperaturen 2020 in Amtsberg erstmals tiefer als in Hof. Das dürfte sich auch in den nächsten Jahren so fortsetzen.
Eine weitere ländliche Station: Mittenwald außerhalb des Ortes in den Alpen.
Wir stellen fest: Nicht nur der Januar und Februar, sondern auch der Monat März wurden in den letzten 33 Jahren in den ländlichen Gebieten etwas kälter. Die angeblich problematische fehlt und die Behauptung des immer früheren Frühlingsbeginnes fehlt. Die ländlichen unbebauten Gebiete machen etwa 85% der BRD-Flächen aus, aber just diese größere Fläche hat zu wenig Wetterstationen. Der DWD erfasst die Temperaturen dort, wo die Menschen leben und arbeiten.

Grafik 5: Auch diese wärmeinselarme ländliche Station Mittenwald zeigt eine deutliche Märzabkühlung, ähnlich wie Amtsberg. Hierbei könnte aber auch verstärkte Kaltluftadvektion in höheren Luftschichten eine Rolle gespielt haben; was noch einer näheren Untersuchung bedarf, denn diese Station liegt öfters über der Grundschicht der Troposphäre.


Somit ist auch erwiesen, dass das angebliche Treibhausgas Kohlendioxid gar keine oder kaum eine Erwärmungswirkung hat. Die Faktoren der Klimaabkühlung überwogen in den letzten 33 Jahren im Winter und Vorfrühling.
Wärmer wurden seit dem „Klimasprung“ von 1988 nur noch der Sommer. Sollte CO2 einen nennenswerten Einfluss auf die Temperatur haben, dann kann es bei den wärmeinselarmen Stationen in den ersten drei Monaten nicht abkühlend wirken und in den Sommermonaten erwärmend. Die Erwärmung des Sommers auch in den ländlichen Gegenden haben natürliche Ursachen in Deutschland wie z.B. die Änderung der Großwetterlagen, die Zunahme der Sonnenscheindauer und die Abnahme der Regenfälle.
Dabei macht der Mensch das Klima auch in der freien Natur wärmer und zwar mit allen Baumaßnahmen, die täglich durchgeführt werden, der Bau von Straßen, die Trockenlegung der Landschaft, die Erstellung von großflächigen Fotovoltaikanlagen und die Windräder, insbesondere in Wäldern heizen auch außerhalb von Ansiedlungen die einst freie Landschaft auf. Durch die inzwischen über 30.000 Windkraftanlagen sowie die dunklen, mit 90°C heizenden Solarpaneele und den damit verbundenen Stromnetzausbau trägt der Mensch zusätzlich Wärme auch in die bisher ungestörte freie Landschaft ein. Die neuen Leitungen können bis zu 200°C heiß werden. Damit wird der Überschussstrom in die Landschaft geheizt. Wo das nicht reicht, werden in Umspannwerken zusätzlich Drosselspulanlagen zur Verheizung der Spannungsspitzen und des Stromüberschusses eingebaut; wir Verbraucher zahlen diesen Energiewende-Irrsinn; außerdem verenden an den Windturbinen Milliarden von Insekten – pro Tag. In Deutschland gibt es nicht nur Wärmeinseln, aus denen die Kälte heraus geheizt wird, sondern ganze Regionen sind zu Wärmeregionen geworden, und der Trend hält an. Auch im Wohnort des Verfassers werden jährlich 3 Hektar Fläche versiegelt und bebaut. Kurzum: Wäre alles so geblieben wie vor 30 Jahren, dann wäre die DWD-Trendlinie noch fallender.
DWD-Wetterstation Wolfach im Südschwarzwald, Kinzigtal, 290 m Meereshöhe. Die Wetterstation liegt seit 15 Jahren außerhalb von Wolfach. Laut DWD haben Stationsverlegungen innerhalb einer kurzen Distanz keine Auswirkungen auf die Erfassung. In unmittelbarer Nähe führt nach der Verlegung die neue Umgehungsstraße vorbei. Man beachte trotzdem den Trend.

Abb. 6: Wolfach zeigt mit 1,5 Grad eine deutliche Märzabkühlung während der letzten 33 Jahre.


Mehr Märzkälte bedeutet logischerweise auch einen verspäteten Frühlingsstart der Vegetation in der freien Natur. Die Februar- und Märzblüher sind seit über 30 Jahren verspätet, siehe Forsythienblüte Hamburg (hier), nur merken das die Computererwärmungsverkünder in ihren beheizten Zimmern nicht. Sie sind keine Naturbeobachter und schon gar keine Naturschützer. Sie fallen lediglich durch ihre vielen Weltreisen auf. Was sie messianisch anderen verkünden, gilt für sie selbst nicht.
Ein wesentlicher Grund der aktuellen Märztemperaturstagnation Mitteleuropas – keine Häufung wärmerer Großwetterlagen
Die Objektive Wetterlagenklassifikation des Deutschen Wetterdienstes (DWD) liegt seit 1980 vor und erlaubt Rückschlüsse, wie die Häufigkeitsverhältnisse der Großwetterlagen die Temperaturen beeinflussen. Im März ist unter anderem das Wetterlagen-Cluster der antizyklonalen Lagen in den unteren Luftschichten (950-hPa-Niveau) besonders mild; Näheres zur objektiven Wetterlagenklassifikation hier.
Im Folgenden seien die Häufigkeitsverhältnisse dieser Lagen seit 1988 im Vergleich zu den Märztemperaturen gezeigt:

Abb. 7: Weil sich die Häufigkeit der in den unteren Luftschichten (950-hPa-Niveau) antizyklonalen Wetterlagen seit 1988 kaum änderte, änderten sich auch die DWD-Märztemperaturen kaum. Märzmonate mit Häufungen derartiger Lagen (1990, 2012 und 2017) fielen besonders mild aus. Zur besseren Darstellung in einer Grafik musste die Wetterlagen-Häufigkeit in Indexwerte umgerechnet werden (realer Wert durch 2,5 dividiert).


Zwar fiel der März 2020 auffallend sonnenscheinreich aus; doch anders als im Sommerhalbjahr, wärmt die Märzsonne nur wenig; die bitterkalten Märznächte im letzten Monatsdrittel in subpolarer Festlandsluft (cP) taten ein Übriges, um diesen März nur durchschnittlich ausfallen zu lassen:

Abb. 8: Das Flächenmittel der DWD-Monatssonnenscheindauer ist seit 1951 verfügbar. Seitdem wurde der März geringfügig sonniger und auch deshalb etwas milder; weil der Anstieg aber nur gering und der Zusammenhang zwischen Sonnenscheindauer und Märztemperaturen mit r=0,2 nur schwach ist, dürften andere Faktoren (WI-Effekte und Wetterlagenänderungen) die leichte, keinesfalls besorgniserregende Märzerwärmung seit Beginn der 1950er Jahre hauptsächlich bewirkt haben. Zur besseren Darstellung in einer Grafik musste die Sonnenscheindauer (Monatssumme in Stunden) in Indexwerte umgerechnet werden.


Fazit: In den deutschen Medien werden wir keine Grafiken des Monates März finden. Wohl aber wird in wirren Worten das Lied von der bedrohlichen Klimaerwärmung gesungen. Es wird Zeit, dass endlich damit Schluss gemacht wird.
Der Monat März in anderen Ländern
Kritiker mögen einwenden, der seit über 30 Jahren fallende deutsche Märztemperaturtrend sei ein Einzelfall. Doch auch in manchen anderen Regionen der Nordhalbkugel stehen, zumindest momentan, die Zeichen eher auf Märzabkühlung. Da die 2020er Werte international noch nicht überall vorliegen, wird im Folgenden teilweise der Zeitraum 1988 bis 2019 betrachtet. Zuerst schauen wir nach Zentralengland:

Abb. 9: Leichte Märzabkühlung in Zentralengland. Der 2020er März verlief dort, ähnlich wie in Deutschland, durchschnittlich. Auch in England gibt es merkliche WI-Effekte, welche die Abkühlung vermindert haben.


Abschließend noch ein Blick nach Nordamerika, wo sich zunächst ein Vergleich der WI- belasteten Bundeshauptstadt Washington mit dem etwa 100 Km entfernt liegenden, sehr ländlichen Wetterstation Dale Enterprise anbietet:

Abb.10: WI-Erwärmung in Washington, Abkühlung im ländlichen Dale Enterprise beim Monat März. An beiden Standorten ist im Betrachtungszeitraum die CO2-Konzentration leicht gestiegen. Somit zeigt auch diese Grafik, dass der vom Menschen erzeugte Wärmeinselunterschied den wesentlichen anthropogenen Einfluss bei den terrestrischen Stationen darstellt. Eine CO2-Wirkung ist nicht erkennbar; Werte für März 2020 liegen noch nicht vor (Washington).


In Nordamerika fanden wir außerdem mit Harvard Forest eine weitere WI- arme Station, deren Werte leider erst seit 2001 vorliegen; aber auch dort zeigt sich zumindest aktuell eine minimale März- Abkühlung:

Abb. 11: Keine Märzerwärmung an der erst seit 2001 betriebenen, waldnahen Station Harvard Forest.


Kurzer Aprilausblick: Hier können wir die Leser trösten, der April hat in Deutschland auch bei den ländlichen Stationen seit 30 Jahren eine steigende Trendlinie. Der April ist überall wärmer geworden und die Aprilblüher kommen normal, gegen Ende sogar einige Tage verfrüht.
Zusammenfassung März:
Trotz merklich steigender CO2– Konzentrationen wurde der März in Deutschland und in einigen, klimatisch ähnlichen Regionen der Nordhalbkugel seit 1988 eher geringfügig kälter. Verschiedenste Wärmeinseleffekte bremsten die Abkühlung in Städten, Siedlungen und an Flughäfen. Nur wachsende Großstädte mit weiter zunehmenden Wärmeinseleffekten merken nichts von der Abkühlung um sie herum. Die Großwetterlagenhäufigkeiten haben ebenfalls einen wesentlichen Einfluss auf die Märztemperaturen; während die noch schwache Märzsonne, anders als im Sommerhalbjahr, nur einen geringen Erwärmungsbeitrag leistete.
Die einzige erwärmende Wirkung des Menschen auf das Klima ist der immer noch steigende Wärmeinseleffekt. Diese menschengemachte Erwärmung ist leicht in Feldversuchen nachweisbar und wird durch unsere Grafiken bestätigt. Einen Nachweisversuch für die CO2-Erwärmung gibt es nicht. Noch niemand konnte die CO2-Klimasensitivität ermitteln: Das CO2-Erwärmungsmodell ist ein Geschäftsmodell.
Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gestellt werden.




Sind Lockdowns wirksam??

Willis Eschenbach
mit Update vom 4.4.20 zu den Angaben aus der Schweiz
Alles, was ich bisher gesehen habe, lässt mich folgern, dass ich recht hatte. Soweit ich sagen kann, haben die Lockdowns* in verschiedenen Ländern wenig bewirkt, und unser Gesundheitssystem ist nach wie vor unzureichend. Das aber nur nebenbei. Hier möchte ich ein paar härtere Daten zeigen.

[*Dieser Terminus wird unübersetzt und kursiv gesetzt beibehalten. Eine vernünftige und passende deutsche Übersetzung war nicht zu finden. Anm. d. Übers.]

Erstens, fast jedes Land hat irgendwelche Arten von Gesundheits-Eingriffen implementiert, und zwar mit einer Bandbreite von moderaten bis hin zu den chinesischen totalitären Maßnahmen.

Und wie die Koreaner vorgemacht haben, kann das funktionieren … aber nur, falls die Menschen willens sind, Quarantänen mit GPS-Standorten in einem Überwachungsstaat und einer GPS-Kontaktverfolgung durchzusetzen, die zeigt, wo man während der letzten zwei Wochen überall gewesen ist. So weit ich sehe, gibt es das bisher jedoch nur in Korea und China, und kein westliches Land hat das bisher versucht.

Und als Folge davon gibt es kaum einen Unterschied zwischen der Ausbreitung der Krankheit und der begleitenden Rate von Todesfällen in den westlichen Ländern. Abbildung 1 zeigt die tragische Trajektorie der Todesfälle in den 14 Ländern mit den höchsten Todesraten:

Abbildung 1: Coronavirus-Todesfälle im Vergleich zur Anzahl der Tage seit in dem jeweiligen Land die Rate über 10 Todesopfer pro Million Menschen gestiegen ist.

Wie man sieht, gibt es kaum einen Unterschied bzgl. der Sterberate zwischen den verschiedenen Ländern, trotz der Tatsache, dass sie alle differierende Niveaus der Gesundheits-Eingriffe vorgenommen haben in dem Versuch, die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Alle folgen der gleichen Trajektorie.

Und welche Art der der Gesundheits-Interventionen außer Lockdowns schweben mir nun vor? Nun, bei ACAP [hier] kann man einen Datensatz herunterladen der verschiedenen Arten der Maßnahmen, die in verschiedenen Ländern Anwendung fanden. Es werden nicht weniger als 33 unterschiedliche Arten von Gesundheits-Interventionen zum Kampf gegen das Coronavirus gelistet, als da wären:

● Zusätzliche Gesundheits-/Dokumentenanforderungen bei der Ankunft
Änderungen der Beerdigungs- und Bestattungsvorschriften
Sensibilisierungskampagnen
Grenzkontrollen
Schließung der Grenze
Änderungen in der Gefängnispolitik
Kontrollpunkte innerhalb des Landes
Vollständige Schließung der Grenze
Ausgangssperre
● Nationale Reisebeschränkungen
Wirtschaftliche Maßnahmen
Notfall-Verwaltungsstrukturen aktiviert oder eingerichtet
Vollständiger Lockdown
Allgemeine Empfehlungen
Gesundheitskontrollen in Flughäfen und an Grenzübergängen
Humanitäre Ausnahmen
● Aussetzung internationaler Flüge
Einführung von Quarantänemaßnahmen
Beschränkung des Imports/Exports von Produkten
Öffentliche Versammlungen einschränken
Abriegelung von Flüchtlings-/Hilfelagern oder anderen Minderheiten
● Massentests der Bevölkerung
Mobilisierung des Miltärs
Obligatorische medizinische Tests, die nicht mit COVID-19 zusammenhängen
Teilweiser Lockdown
Psychologische Hilfe und medizinische Sozialarbeit
● Keine Dienstleistungen mehr
Schließung von Schulen
Ausnahmezustand ausgerufen
Stärkung des öffentlichen Gesundheitssystems
Überwachung und Kontrolle
Test-Richtlinien
Visa-Beschränkungen

Diese Auflistung habe ich herangezogen, um zu sehen, ob Länder mit mehr derartigen Restriktionen besser fahren. Hier zum Beispiel sind der Reihe nach die von Süd-Korea eingeführten Restriktionen genannt. Einige sind doppelt erwähnt, weil sie erweitert oder strenger gemacht worden sind:

● Gesundheitskontrollen in Flughäfen und an Grenzübergängen
Öffentliche Versammlungen einschränken
Visa-Beschränkungen
Visa-Beschränkungen
● Einführung von Quarantänemaßnahmen
Schließung von Schulen
Einführung von Quarantänemaßnahmen
Zusätzliche Gesundheits-/Dokumentenanforderungen bei der Ankunft
Überwachung und Kontrolle
Allgemeine Empfehlungen
Zusätzliche Gesundheits-/Dokumentenanforderungen bei der Ankunft
Allgemeine Empfehlungen
Teilweiser Lockdown
Allgemeine Empfehlungen
Einführung von Quarantänemaßnahmen
Psychologische Hilfe und medizinische Sozialarbeit
Einführung von Quarantänemaßnahmen
Überwachung und Kontrolle

Quarantäne, dann Überwachung, dann noch strengere Quarantäne, dann sogar noch strengere Überwachung und Quarantäne – ich kann mir nicht vorstellen, dass die Amerikaner da mitmachen.

Da ich jedoch Darstellungen als Graphik liebe, habe ich einen Scatterplot der Anzahl bestimmter Arten von Restriktionen, die ein Land eingeführt hat, im Vergleich zur Anzahl der Todesfälle pro zehn Millionen Menschen in jenem Land erstellt. Das Ergebnis zeigt Abbildung 2:

Abbildung 2: Scatterplot, Anzahl der Art der Restriktionen in dem Versuch, die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen, im Vergleich zur Anzahl der Corona-Toten pro 10.000.

Wie man sieht, scheint die Anzahl der Restriktionen nicht viel zu tun zu haben mit der Anzahl der Todesfälle. Beispielhaft sei hier die Schweiz genannt. Folgende verschiedene Restriktionen hat man dort eingeführt:
● Öffentliche Versammlungen einschränken
Grenzkontrollen
Visa-Beschränkungen
Ausnahmezustand ausgerufen
Schließung von Schulen
Ausnahmezustand ausgerufen
Grenzkontrollen
Visa-Beschränkungen
Allgemeine Empfehlungen
Stärkung des öffentlichen Gesundheitssystems
Sensibilisierungskampagnen
Test-Richtlinien
Öffentliche Versammlungen einschränken
Schließung der Grenze
Öffentliche Versammlungen einschränken
Wirtschaftliche Maßnahmen
Öffentliche Versammlungen einschränken
Teilweiser Lockdown
Vollständiger Lockdown
Teilweiser Lockdown
● Wirtschaftliche Maßnahmen
Wirtschaftliche Maßnahmen
Beschränkung des Imports/Exports von Produkten
Militärischer Einsatz
● Einschränkung öffentlicher Versammlungen
Aussetzung internationaler Flüge
● Einschränkung öffentlicher Versammlungen
Stärkung des öffentlichen Gesundheitssystems
Visa-Beschränkungen
Wirtschaftliche Maßnahmen

Das Fehlen augenfälliger Auswirkungen ist also nicht mangelnden Restriktionen geschuldet, und es liegt auch nicht daran, dass die Restriktionen nicht lange genug galten. Die Schweiz hat die ersten dieser Maßnahmen vor 40 Tagen eingeführt, nämlich am 21. Februar. Man hat die Schulen geschlossen. Am 24. Februar rief die Regierung eine „außerordentliche Lage“ aus und verbot alle öffentlichen und privaten Veranstaltungen. Die Schließung von Restaurants und Bars wurde angeordnet. Bis dahin gab es dort noch keinen einzigen Corona-Toten. [UPDATE: Einige Leute sagten, dass die Beschränkungen der Schweiz nicht so lange bestehen. Beim erneuten Überprüfen meiner Quellen stelle ich fest, dass sie richtig liegen und ich mich zu 100% geirrt habe. Mein Punkt bleibt jedoch bestehen: Die verschiedenen Einschränkungen haben bisher keinen erkennbaren Unterschied gemacht, und die Krise kommt in den meisten Ländern in ein oder zwei Wochen. Jeder Effekt wird also minimal sein, wenn er nicht erkennbar ist, und in der Zwischenzeit sind die wirtschaftlichen und menschlichen Kosten horrend.]

Danach bis jetzt zählte man 433 Todesfälle durch das Coronavirus. Vierzig Tage Sanktionen ohne irgendeine Auswirkung.

Inzwischen registriert man dort etwa die gleiche Anzahl von Todesopfern pro zehn Millionen Menschen wie beispielsweise in den Niederlanden. Die Niederländer haben Folgendes eingeführt:

Einführung einer Politik der Quarantäne

● Begrenzung öffentlicher Versammlungen

● Schließung von Schulen

● Schließung von Dienstleistungen

● Allgemeine Empfehlungen

● Wirtschaftliche Maßnahmen

● Notfall-Verordnungen wurden aktiviert oder eingeführt

Kein Lockdown, weder teilweise noch vollständig. Keine Begrenzung von Importen und Exporten. Keine Streichung von Flügen.Keine Visum-Restriktionen. Kein Notfall. Keine Grenzkontrollen.

Und trotz alledem … haben sie lediglich mit den Schweizern gleichgezogen.

Man kann es auch noch auf andere Weise betrachten. Deutschland, die USA, Portugal, Frankreich und Spanien haben allesamt die gleiche Anzahl von Restriktionen eingeführt … aber die Todesraten reichen von niedrig bis hoch.

Es sieht also so aus, als sei meine Intuition richtig gewesen. Solange man nicht willens ist, eine Politik der Überwachung einzuführen, bewirken diese Maßnahmen sehr wenig. Das Problem ist, dass dieses Teufelsding so heimtückisch ist. Es hat eine lange Inkubationszeit, und es kann auf Oberflächen tagelang überleben. Fazit: hinsichtlich regierungsamtlicher Restriktionen wird nichts außer strikter Überwachung und Quarantäne wie in Korea die Anzahl der Fälle verringern, ebenso wie eine Bevölkerung, die willens ist, den Restriktionen buchstabengetreu zu folgen.

Und Amerikaner machen da einfach nicht mit. Tatsächlich ist es unmöglich, Amerikaner dazu zu bringen, Schutz zu suchen. Falls man auf die Straßen der USA tritt, trifft man viele arbeitende Menschen, viele umher laufende Menschen, Lebensmittelläden voller Menschen … Virenkontrolle?

Ich glaube nicht.

Aber bzgl. Kontrolle des Virus‘, hier noch eine andere Graphik. Es ist die gleiche Graphik wie Abbildung 2, enthält aber diesmal zusätzlich Japan:

Hmm … sie befinden sich in der Gefahrenzone nahe Korea und China – welche extremen Gesundheits-Maßnahmen hat man also dort ergriffen? Nun, diese hier:

Gesundheits-Checks auf Flughäfen und an Grenzübergängen

Visa-Restriktionen

Waas? Das ist alles? … Meine einzige Schlussfolgerung daraus ist einfach:

MAN TRAGE EINEN MUNDSCHUTZ!

Der einzige Unterschied bzgl. Gesundheits-Maßnahmen zwischen Japan und den meisten anderen Gebieten der Welt besteht darin, dass alle Japaner in der Öffentlichkeit Mundschutz tragen. Selbst die linken US-Medien bemerken die Wirksamkeit von Mundschutz – eine Schlagzeile bei CNN lautet „Face masks and coronavirus: Asia may have been right and the rest of the world is coming around“ … Sieht aus, als hätten die US-Spezialisten erneut unrecht.

Ein Mundschutz unterbindet die Übertragung auf zweierlei Weise. Erstens, er verhindert, dass man sich an Mund und Nase fasst. Das schützt einen, bis man seine Hände waschen kann und verhindert die Ansteckung Anderer oder dass sich das Virus auf festen Oberflächen ablagert.

Außerdem wird verhindert, dass Milliarden Virus-Partikel beim Husten oder Niesen in die Luft geblasen werden. Es ist weniger effektiv als das Verhindern des Einatmens derartiger Partikel, obwohl es auch dabei hilft. Und Husten und Niesen ist der Haupt-Übertragungsweg.

Alles in allem – wie Japan vorführt, unterbindet das Tragen eines Mundschutzes die Ansteckung erheblich.

Wir fangen an, auch dahin zu kommen, aber es kann zu lange dauern und zu spät sein. Ich sehe, dass die genialen Medizin-Experten, welche zu dem ineffektiven drastischen Lockdown rieten, jetzt darüber nachdenken, vorschreiben zu lassen, dass die Amerikaner einen Mundschutz tragen sollen. Die Schlagzeile in Politico lautet „Fauci: Mask-wearing recommendation under ‘very serious consideration’“ … unter Erwägung?? Sie haben die amerikanische Wirtschaft zerschlagen ohne zurückzuschauen, aber die einfache Empfehlung, in der Öffentlichkeit einen Mundschutz zu tragen, erfordert „sehr ernsthafte Erwägung“?

Seufz …

Wir können aus all dem ersehen, dass es kaum Vorteile des Lockdowns in Amerika gibt … also schauen wir mal auf die Nachteile. Erstens, der wirtschaftliche Schaden durch die gegenwärtigen geisteskranken Vorschriften – erlassen um der Marginalisierung des Virus‘ willen – ist schon jetzt gewaltig – verloren gegangene Arbeitsplätze, geschlossene Geschäftszweige, ökonomischer Abschwung, Verluste an den Börsen. Darin nicht enthalten sind die persönlichen Nachteile wie etwa zunehmende Selbstmorde oder häusliche Gewalt. Die Menschen, welche diese Entscheidungen getroffen haben, wurden offensichtlich von Ärzten angeleitet. Das war gut, aber dass sie nicht auf Ökonomen oder Sozialwissenschaftler gehört haben, war tödlich.

Um die Bevölkerung für diese ökonomischen Verluste zu entschädigen haben wir soeben zwei BILLIONEN Dollar in die allgemeine Richtung des Problems geschoben. Die meisten Menschen haben keine Ahnung, wie viel eine Billion Dollar sind. Man betrachte es einmal folgendermaßen:

Man stelle sich vor, man wäre ein Unsterblicher, der so viel Geld verdient, dass man für immer und ewig eine Million Dollar pro Tag ausgeben kann. Am ersten Tag kauft man 350 Ventilatoren zum Einzelpreis von 20.000 Dollar und verteilt diese an verschiedene Staaten. Am nächsten Tag kauft man 200.000 Gesichtsmasken für 5 Dollar pro Stück, epidemische Preise. Dann entschließt man sich, ein Jahr heranzuziehen und jeden Tag ein Feldlazarett zu kaufen, 365 davon zum Einzelpreis von einer Million Dollar. Das fühlt sich so gut an, dass man sich entschließt, voll ausgestattete Lazarette zu beschaffen. Das kostet so um die 1,5 Millionen Dollar pro Bett. Also kann man pro Jahr ein 250-Betten-Lazarett kaufen. So fährt man während der folgenden 200 Jahre fort – 200 neue Lazarette, 50.000 neue Betten.

Nun sind das lediglich etwa einhundert Jahre, in denen man eine Million Dollar pro Tag ausgibt. Man nehme weiter an, dass man anfängt, einen Mega-Dollar pro Tag auszugeben, also eine volle Million Dollar an jedem einzelnen Tag einschließlich Wochenende, und zwar bis zurück zum 1. Januar im Jahre 1. Und man stelle sich vor, man hätte seitdem jeden Tag eine Million Dollar pro Tag bis zum heutigen Tag ausgegeben, um medizinische Ausrüstungen zu kaufen, Ärzteschulen zu erweitern, Testausrüstungen zu kaufen – eine Million Dollar pro Tag vom Jahr 1 bis zum Jahr 2020.

Und jetzt raten Sie mal …

…man hätte immer noch weitaus weniger als eine Billion Dollar ausgegeben, nämlich nur etwa drei Viertel davon. Und um zwei Billionen auszugeben, würde sich das auf die Ausgabe von einer Million Dollar pro Tag belaufen – 5500 Jahre lang.

Kann man sich vorstellen, wie unser medizinisches System aussehen würde, falls man dafür 5500 Jahre lang eine Million Dollar pro Tag aufbringen würde?

Stattdessen haben wir diese zwei Billionen einfach hinweg gespült* für die Reparatur der durch den Lockdown angerichteten Schäden in der Wirtschaft, ohne dass die Wirtschaft wieder in Schwung kommt.

[*Der Autor drückt sich wesentlich drastischer und nicht druckreif aus! Anm. d. Übers.]

Vollendete finanzielle Idiotie, die ausschließlich Politiker als sinnvoll, logisch oder praktisch betrachten können. Mark Twain hatte völlig recht mit seinem Ausspruch: „Nimm einmal an, du wärst ein Mitglied des Kongresses. Und nimm weiter an, du wärst ein Idiot. Aber ich wiederhole mich.“

Also … wie wäre es, wenn wir alle einen Mundschutz aufsetzen, unsere Hände waschen oder besonders unser medizinisches Personal testen sowie anzufangen, nach Antikörpern zu suchen – und diesen idiotischen Lockdown zu beenden? Die pluted bloatocrats* im Kongress träumen schon jetzt von der Beschlussvorlage eines neuen Gesetzes, um eine weitere Billion Dollar zu verschwenden, was wir uns nicht leisten können.

[*Unübersetzbares Wortspiel!]

Und zu guter Letzt: Ich habe gesehen, wie der Berater des italienischen Gesundheits-Ministers gesagt hat, dass nur 12% aller Todesfälle in Italien tatsächlich DURCH das Coronavirus aufgetreten waren. Alle übrigen Todesfälle waren MIT, aber NICHT durch das Virus eingetreten. Vielleicht hellt es sich jetzt auf.

Link: https://wattsupwiththat.com/2020/04/01/do-lockdowns-work/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Modell-Chaos in der Welt von Wetter und Klima

Neben meiner Tätigkeit als Prognostiker in Radio und Fernsehen bin ich hauptsächlich Berater großer Unternehmen für Energie (jedweder Energieverbrauch, Wind, Solar usw. muss auch vorhergesagt werden) und auch für Finanzinstitute. In der globalen Ökonomie steckt Wetter seine Finger in alles und jedes. Und es gibt so viele Modelle da draußen (täglich über ein Dutzend aus vielen Ländern), die kaum einmal miteinander übereinstimmen*.

[*Einschub des Übersetzers: Je mehr Informationsquellen man hat, umso weniger weiß man natürlich, was Sache ist, falls diese Informationsquellen alle etwas anderes sagen. Das gilt nicht nur für Wetter und Klima, sondern z. B. auch für sensationelle Nachrichten, wie die Berichterstattung zur derzeitigen Krise zeigt. Damit sind aber erfahrene Wetter-Prognostiker wie der Autor dieses Beitrags und auch der Übersetzer wieder gefragt. Sie können mit ihrer über 40-jährigen Erfahrung der Wetterbeobachtung zumindest verschiedenen Modellen unterschiedlich hohe Wahrscheinlichkeiten des Eintreffens zuweisen – womit wir im Grunde wieder in den Zeiten angelangt wären, bevor derartige Modellrechnungen für die Wetterprognose überhaupt verfügbar waren. – Ende Einschub]

Es folgt ein Beispiel einer Fehleinschätzung seitens Wettermodellen in den USA. Bastardi nennt aber auch ein Beispiel für Europa. Anm. d. Übers.

Die gegenwärtige Kältewelle in Europa tauchte erst vor zwei Wochen in den Modellen auf. Wärme kann das Modell immer sehen, Kälte aber nicht – außer über dem Meer, wo die Änderungen langsamer vonstatten gehen und mehr von der Wassertemperatur beeinflusst werden. Diese liegen im Nordatlantik unter den Mittelwerten.

Beispielhaft seien hier die numerischen Simulationen des EZMW für Anfang April gezeigt, einmal mit dem Lauf vom 26. März für Anfang April, darunter vom 12. März für Anfang April:


Betrachtet man die zugrunde liegenden Bedingungen in der Atmosphäre, kann der Prognostiker seinen Kunden in Europa vermutlich den kalten Aprilbeginn vorhersagen, sogar mit der Graphik des Modelllaufes vom 12. März. Manchmal ist es ziemlich schwierig, wenn eine Simulation etwas anderes zeigt als man erwartet, der Versuchung zu widerstehen, uneingeschränkt der Simulation zu folgen.

Wir müssen uns immer an die Lage anpassen, und Modelle sind keine Realität, sondern virtuelle Realität. Falls man sie als Realität behandelt, kann man ggf. wilden Schwingungen darin, die alles andere als real sind, nicht Rechnung tragen. Als ausgeprägter Liebhaber von Schnee habe ich noch nie so viele große Schneestürme in der Vorhersage gesehen, bei denen sich dann herausgestellt hatte, dass da nichts dahinter war. Ich habe das Modell geglaubt und wurde euphorisch, nur um dann traurig enttäuscht worden zu sein.

[Einschub des Übersetzers: Der Autor spricht mir hier als ebenfalls erfahrener Wetter-Prognostiker und Kälte-Fan {zu JEDER Jahreszeit!} aus der Seele! Prognostiker sind auch Menschen – mit Vorlieben für bestimmtes Wetter. Auch ich bin jedes Mal enttäuscht, wenn sich eine Kalt-Simulation als falsch entpuppt. Komischerweise kommt es viel öfter vor, dass Kalt-Simulationen falsch sind, wohingegen Warm-Simulationen fast immer zutreffen. Als Mensch und Prognostiker ist es wirklich manchmal schwierig, nicht den Wunsch Vater des Gedankens bei einer Wettervorhersage sein zu lassen. Und so denke ich, dass die derzeitige Warm-Simulation für Ostern zutreffen wird, auch wenn das noch zwei Wochen dauert. {Auf einem andere Blatt steht natürlich, dass man diesmal aufgrund der aktuellen Lage kaum etwas davon haben dürfte} – Ende Einschub].

Damit kommen wir jetzt zum Thema Klima. Wenn man weiß, wie schlecht Modelle sein können, warum sollte man dann Modellen folgen, die bislang durchweg falsch waren. Zwar stimmt es, dass es wärmer geworden ist, aber schauen wir mal auf die Modellsimulationen im Vergleich zur Realität. Dr. John Christy hat dazu folgende Graphik erstellt:

Die unterste gepunktete Linie sind die von Satelliten ermittelten Temperaturen der Erde, der ,Goldene Standard‘ der Beobachtung während dieser Ära. Die Graphik zeigt etwa bis zum Jahr 2010 einen ähnlichen Lauf wie von den Modellen vorgegeben. Darüber liegt eine Linie mit Kästchen, sie repräsentiert Daten der NASA. Die dicke durchgezogene Linie repräsentiert den Mittelwert aller Modelle.

Warum sollte man Behauptungen einer katastrophalen Erwärmung erheben, die auf falschen Modellierungen basieren; die sich auf CO2 anstatt auf die Realität konzentrieren? Komprimierte Zeitskalen übertreiben diese Probleme ebenfalls. Nehmen wir als Beispiel obige Graphik. Man stelle sich vor, dass die 5-Jahre-Intervalle darin doppelt so lang sind. Damit würde die Graphik mehr Raum füllen, und man könnte individuelle Abstufungen besser erkennen. Was man nicht bestreiten kann ist, dass fast 97% aller Modelle viel zu warm sind. Aber es gibt niemanden, der im Fernsehen darauf hinweist, obwohl sogar die Leute hinter der Klimawandel-Agenda immer weiter versuchen, ihr Anliegen als genauso düster oder noch düsterer als derzeit darzustellen. Wie um alles in der Welt kann man derartige Modelle auch nur in Betracht ziehen, wenn man nicht gerade ein Zelot ist, der eine Agenda aus ganz anderen Motiven vorantreibt?

Ein näherer Blick auf die Website von Dr. Roy Spencer zeigt, dass Super-El Ninos für die Erwärmung ursächlich sind, deren Nachwirkungen nur langsam abklingen. Man kann eine Linie vom Beginn bis zum Ende ziehen, die eine stetige Aufwärts-Bewegung zeigt. Das liegt an den Auswirkungen des Wasserdampfes (WV) auf die Temperatur (einfache Korrelation: eine geringe WV-Zunahme hat die größten Auswirkungen dort, wo es am kältesten und trockensten ist). Wenn also ein Super-Nino auftritt und WV in die Luft pumpt, dann erfolgt ein Temperatursprung bis zu einem neuen „Stillstand“, der höher liegt als derjenige zuvor. Das ist meine Hypothese, und ich habe dieser schon vor dem Super-Nino 2015/16 Ausdruck verliehen.

[Einschub des Übersetzers: EIKE-Mitglied Klaus Öllerer hat ebenfalls schon vor vielen Jahren darauf hingewiesen, dass die Temperatur „Sprünge“ (Stufen) macht und deren Niveau sich zwischen den Sprüngen kaum verändert. – Ende Einschub].

Ich weiß nicht, ob Dr. Spencer meiner Hypothese zustimmt oder nicht. Aber mein Punkt ist: Man kann einen Trend ziehen vom kältesten zum wärmsten Punkt und sich die Details ansehen, wie dieser Trend zustande kommt. Nach dem Super-El Nino 1997/98 gab es eine Erwärmung nahe 0,3°C. Die Zunahme nach dem El Nino 2015/16 betrug etwa 0,2°C.

Dies wäre dann direkt den Super-Ninos geschuldet, hat doch der auf dem wärmeren Niveau in das System eingebrachte zusätzliche Wasserdampf den Anstieg geringer sein lassen.Was nicht bestritten werden kann, ist die zyklische Natur der Ozeane, wobei zusammen fallende Warmphasen ein höheres Gleichgewicht stützen. „Hoffnungen“ auf eine Abkühlung durch geringe Sonnenaktivität zurück auf das Niveau von zuvor steht der derzeitige Wärmegehalt der Ozeane entgegen. Dieser ändert sich nur sehr langsam und kann die Folge vieler großräumiger Effekte sein, einschließlich der Sonnenaktivität (darunter 200 Jahre mit hoher Sonnenflecken-Aktivität). Aber der Punkt ist: Eine Vorhersage aufgrund des El Nino von 2015/16 eines neuen, wiederum höheren Stillstandes scheint zumindest nicht ganz abwegig zu sein.

Die Moral der Geschichte: Man kann Modellen nicht trauen, da wir einfach nicht wissen, was alles in dieselben eingeht und wie die Variablen GEWICHTET werden, darunter auch CO2, oder mit welchen Algorithmen das Modell erzeugt wird. Der allgemeine Trend ist derzeit zweifellos aufwärts. Außerdem dürfte es eine Stufen-Funktion sein, und da die Stufen jeweils den Super-Ninos folgten, während die CO2-Zunahme stetig erfolgte, ist es viel wahrscheinlicher, dass die Super-Ninos diese Erwärmung bewirkt haben und nicht CO2. Die Ursachen derartiger Ereignisse sind kaum zu definieren. Worauf ich jedoch schon oft hingewiesen habe: Im Gegensatz zu irgendwelchen Hot Spot-Spielchen über den Tropen ist die Atmosphäre trockener geworden, das heißt weniger Wolken und mehr Sonneneinstrahlung in den ENSO-Gebieten, was eine Abkühlung verzögern könnte. Aber das ist eine Relation zwischen Sonne und Ozean, nicht von CO2. Angesichts des Umstandes, dass der Mensch der Atmosphäre nur etwa 25% des CO2-Gehaltes derselben hinzufügt und die Natur die anderen 75%, vieles davon in den Ozeanen, sieht es so aus, als würde die Natur den Einfluss des Menschen weit überkompensieren. Vertraut man also Modellen, die mit CO2-Rückkopplungen beladen sind und die einen allgemeinen Trend zeigen, den auch die Natur aufweist, den die Modelle aber erheblich übertreiben, dann sollte man sehr skeptisch sein, wenn es um Politik einerseits und Prognosen andererseits auf der Grundlage dieser Modelle geht.

Ich sehe in einigen Modellen einen Schneesturm für meinen Wohnort um den 1. April. Da ist es wieder! Aber vielleicht kommt er ja diesmal wirklich.*

[*Der Beitrag datiert vom 28. März. Leider weiß man nicht, wo Bastardi wohnt, aber ein Schneesturm wird am 1. April in den US-Staaten Wyoming und South Dakota erwartet. Anm. d. Übers.]

Autor: Joe Bastardi is a pioneer in extreme weather and long-range forecasting. He is the author of “The Climate Chronicles: Inconvenient Revelations You Won’t Hear From Al Gore — and Others” which you can purchase at the CFACT bookstore.
Link: https://www.cfact.org/2020/03/28/model-mayhem-in-the-world-of-weather-and-climate/
Übersetzt von Chris Frey EIKE
Anhang: Ein Wetter-Prognosemodell, hier das Global Forecasting System (GFS) des amerikanischen Wetterdienstes. Jede bunte Linie entspricht einem Modelllauf mit jeweils ein wenig veränderten Anfangsbedingungen. Jeder kennt das Prinzip, dass sich kleinste Unterschiede immer mehr aufschaukeln. Gezeigt ist oben der Modelllauf des GFS von Montag, dem 30 März 2020, 06 UTC. Nach 24 Stunden läuft alles noch gleich (links), nicht aber in einer Simulation bis Ostersonntag, 12 UTC (rechts) sieht das völlig anders aus. Wer behauptet, dass man da für Ostern jetzt schon eine Prognose abgeben kann, der… Und das sind nur zwei Wochen! Wie eine solche Simulation wohl für 80 Jahre im Voraus aussieht …