Französische Denkfabrik IREF: „Entgegen aller Vernunft hält die EU an ihrer Netto-Null-Illusion fest“

Clintel Foundation

Die Europäische Kommission hat einen neuen Schritt in Richtung ihres Ziels der „Netto-Null“ bis 2050 gebilligt, das eine Reduzierung der Netto-Treibhausgasemissionen um 90 % gegenüber dem Niveau von 1990 bis 2040 vorsieht. Ein aktueller Bericht des französischen Thinktanks IREF (Institut de Recherches Économiques et Fiscales) liefert jedoch eine ernüchternde Realitätsprüfung.

Die Europäische Kommission strebt nun eine Reduzierung der Netto-Treibhausgasemissionen um 90 % bis 2040 an. Die endgültige Verabschiedung wird für 2026 erwartet, gefolgt von der verbindlichen Umsetzung in nationales Recht. Der Umfang des Plans ist atemberaubend. Die EU schätzt die erforderlichen Investitionen bis 2040 auf 21 Billionen Euro – etwa 7 bis 8 % des BIP der EU –, ohne Finanzierungskosten. Die Politik erwartet eine Mischung aus Subventionen, CO₂-Bepreisung und zwingenden Vorschriften, um den größten Teil der Last auf den privaten Sektor zu verlagern. Die entscheidende Frage ist nicht mehr die Ambition, sondern die Machbarkeit.

Ein aktueller Bericht des französischen Thinktanks IREF (Institut de Recherches Économiques et Fiscales) liefert eine ernüchternde Bestandsaufnahme. Schon einfache Berechnungen lassen die Alarmglocken läuten. Die Emissionen der EU sind in den 33 Jahren von 1990 bis heute um 37 % gesunken. Um in nur 17 Jahren eine zusätzliche Reduzierung um 68 % zu erreichen, müsste das Tempo der Dekarbonisierung fast verdreifacht werden. Gelingt diese Beschleunigung nicht, wären die wirtschaftlichen Folgen eines so schnellen Emissionsrückgangs gravierend.

Die Strategie der EU basiert auf der Annahme, dass die Technologien ausgereift genug sind, um einen raschen Abbau jahrzehntelang aufgebauten fossilen Kapitals zu rechtfertigen. Der Plan stützt sich auf drei Säulen: ein Energiesystem, das von variablen erneuerbaren Energien (VRE) dominiert wird, eine massive Elektrifizierung von Industrie, Verkehr und Gebäuden sowie tiefgreifende Veränderungen in der Landwirtschaft. Der Fehler liegt in der Notwendigkeit einer perfekten Koordination. Die Netze müssen für erneuerbare Energien ausgebaut werden, die Speicherkapazitäten müssen schneller wachsen als die Schwankungen, und die Nachfrage muss genau nach Plan steigen. Jede Diskrepanz verwandelt „Übergangsinvestitionen“ in gestrandete Vermögenswerte.

IREF zeigt, dass diese Diskrepanzen bereits weit verbreitet sind. Der großflächige Einsatz von VRE führt zu wechselnden Phasen von Überangebot – negativen Preisen und erzwungenen Einschränkungen – und Engpässen, in denen die Preise in die Höhe schnellen, die erneuerbaren Energien jedoch nicht reagieren können. Die ursprünglich als vorübergehend versprochenen Subventionen steigen wieder. Vor dieser Dynamik haben Institutionen wie die OECD und die Kernenergieagentur bereits vor Jahren gewarnt, doch deren Warnungen wurden weitgehend ignoriert.

Der Stromausfall in Spanien im April 2025 hat eine weitere Schwachstelle offenbart. Trotz anfänglicher Dementis zeigten Untersuchungen, dass die übermäßige Abhängigkeit von nicht regelbaren Energiequellen die Netzstabilität beeinträchtigte. Über dieses Ereignis hinaus berichten europäische Netzbetreiber von einem dramatischen Anstieg der Spannungsstörungen seit 2015, was auf eine zunehmende systemische Anfälligkeit hindeutet.

Die EU reagiert darauf mit der Forderung nach einem schnelleren Ausbau des Netzes und groß angelegten Speichermöglichkeiten, insbesondere für Wasserstoff. Die Fortschritte bleiben jedoch weit hinter dem Ausbau der erneuerbaren Energien zurück. Die Niederlande veranschaulichen das Problem: Netzüberlastungen blockieren derzeit neue Anschlüsse für Haushalte und Unternehmen und belasten das Wachstum. Laut von IREF zitierten Quellen könnte die Reparatur des niederländischen Netzes allein bis 2040 200 Milliarden Euro kosten. Im Gegensatz dazu schätzt die Kommission die Kosten für die gesamte EU auf nur 1,2 Billionen Euro, also nur das Sechsfache – eine unglaubwürdig niedrige Zahl, die auf eine systematische Unterschätzung hindeutet.

In Deutschland sieht es ähnlich aus. Im Rahmen der Energiewende wurde nur ein Sechstel der geplanten Übertragungsleitungen gebaut. Die deutsche Förderbank KfW schätzt, dass die Investitionskapazität für das Stromnetz vervierfacht werden müsste, um die Ziele für 2030 zu erreichen, aber niemand weiß, woher das Geld dafür kommen soll. Bei Wasserstoff sieht es nicht besser aus. Europäische und nationale Rechnungsprüfungsbehörden sind zu dem Schluss gekommen, dass Wasserstoffstrategien eher von politischen Ambitionen als von technischem oder wirtschaftlichem Realismus getrieben sind. Nur wenige Projekte kommen voran, und wichtige Technologien sind noch nicht ausgereift. Die Speicherziele für 2040 oder 2050 sind daher weitgehend spekulativ.

Ironischerweise erkennt nun auch Deutschland selbst die Grenzen seines Modells. Bundeskanzler Friedrich Merz hat Pläne angekündigt, bis 2035 71 Gaskraftwerke zu bauen, um die Versorgung während wiederkehrender Wind- und Solar-Flauten sicherzustellen, sowie Subventionen für industrielle Strompreise. Die Korrektur der Fehler der Energiewende birgt nun die Gefahr einer Verzerrung des Wettbewerbs innerhalb der EU.

Auf der Nachfrageseite ist die Realität ebenso hart. Energieintensive Industrien stellen fest, dass die globalen Märkte nicht bereit sind, hohe Aufschläge für „dekarbonisierte“ Produkte zu zahlen. So ist beispielsweise die Aluminiumproduktion in Europa seit 2010 um 25 % zurückgegangen, während die weltweite Nachfrage um mehr als 70 % gestiegen ist. Hohe Strompreise und der obligatorische Kauf von CO₂-Zertifikaten schränken die Investitionskapazitäten zusätzlich ein.

Haushalte sehen sich ähnlichen Einschränkungen gegenüber. Die Verkäufe von Elektrofahrzeugen stagnierten aufgrund anhaltender Bedenken hinsichtlich Kosten, Komfort und Zuverlässigkeit. Wärmepumpen und Dämmungen folgten dem gleichen Verlauf: anfängliche Begeisterung, enttäuschende Renditen, Einbruch der Nachfrage nach Wegfall der Subventionen. Nur strengere Vorschriften könnten diese Lücke schließen – aber solche Vorschriften würden auf Kosten der individuellen Freiheiten gehen.

Das IREF kommt zu dem Schluss, dass der Netto-Null-Plan der EU praktisch schon bei seiner Einführung zum Scheitern verurteilt ist. Seine interne Kohärenz ist in diesem Umfang und angesichts der unterschiedlichen Geschwindigkeiten, mit denen die Mitgliedstaaten voranschreiten, nicht zu erreichen. Ein Beharren darauf würde den Wohlstand und die Freiheiten beeinträchtigen und den klassischen Misserfolg groß angelegter zentralistischer Pläne wiederholen – was der österreichische Ökonom Friedrich von Hayek einmal als „fatale Selbstüberschätzung” bezeichnet hat.

Die Ironie dabei ist, dass die Auswirkungen auf das Klima vernachlässigbar wären. Auf der Grundlage von IPCC-Formeln kommt das IREF zu dem Schluss, dass für Europa die Erreichung der Netto-Null im Jahr 2100 statt 2050 die globalen Temperaturen nur um 0,02 bis 0,06 °C verändern würde – unterhalb jeder sinnvollen Messschwelle.

IREF fordert daher eine strategische Kehrtwende: einen langsameren, realistischeren Weg zur Dekarbonisierung, der sich eher auf Innovation als auf Vorschriften konzentriert. Das auf Kernenergie basierende Stromsystem Frankreichs verursacht bereits weitaus geringere Emissionen als die von Deutschlands gescheitertem Experiment inspirierte Vision der EU, die stark auf erneuerbare Energien setzt. Der schrittweise Ersatz der verbleibenden Kohle- und Gasenergie durch regelbare kohlenstoffarme Energieerzeugung – möglicherweise einschließlich fortschrittlicher Kerntechnologien – in den nächsten drei Jahrzehnten wäre sowohl wirtschaftlich als auch technisch glaubwürdig. Dieser Weg würde radikale Netzumbauten, unrealistische Speicherkonzepte und Diskrepanzen zwischen Angebotsausbau und tatsächlicher Nachfrage vermeiden.

Europa beginnt, sich am Rande anzupassen, indem es die Vorschriften für Elektrofahrzeuge lockert und Stromsubventionen zulässt. Aber kosmetische Korrekturen werden eine grundlegend fehlerhafte Strategie nicht retten. Eine echte Neubewertung ist überfällig. Es ist besser, jetzt den Kurs zu korrigieren, als an einer Illusion festzuhalten, die das europäische Projekt selbst zu untergraben droht.

The report, in French: « European Union climate law: an economic and societal disaster with no effect on the climate », Authored by Vincent Bénard, IREF, December 2025 – Vincent Bénard is a civil and territorial planning engineer and economic analyst, who authored several articles and reports for IREF since 2021.

Link: https://clintel.org/think-tank-iref-against-all-rationality-the-eu-persists-in-its-net-zero-delusion/

Übersetzt von Christian Freuer

 




Man erwarte demnächst eine weitere PIK-Studie mit der Behauptung, dass die globale Erwärmung zu Kältewellen in Europa führt!

Pierre Gosselin

Der Winter in Europa war bisher eher mild – genau wie von den Alarmisten der globalen Erwärmung vorhergesagt. Aber jetzt wird es langsam kalt.

Eine Kältewelle breitet sich über Europa aus, und es besteht die Gefahr, dass die Öffentlichkeit hier anfängt, an der Mär vom Klimawandel zu zweifeln – insbesondere angesichts explodierender Heizkosten und schwindender Gasreserven. Wir sollten uns also nicht wundern, wenn die Klimawandel-Alarmisten bald mit einer weiteren zweifelhaften Studie aufwarten, in der sie behaupten, dass auch extreme Winterkälte ein eindeutiges Zeichen für die Erderwärmung ist.

Just-so story science

Dies war bereits früher der Fall. So veröffentlichten beispielsweise im Jahr 2010, mitten in einem bitterkalten Winter, die PIK-Wissenschaftler Petoukhov et al. einen Artikel mit dem Titel „A link between reduced Barents-Kara sea ice and cold winter extremes over northern continents” (Ein Zusammenhang zwischen dem Rückgang des Meereises in der Barents- und der Kara-See sowie extremen Kälteperioden im Winter über den nördlichen Kontinenten), in dem sie feststellten, dass der Verlust des Meereises dort die Wahrscheinlichkeit extremer Kälteperioden im Winter in Europa verdreifachen könnte.

Im Jahr 2019 veröffentlichten Kornhuber et al. eine Studie mit dem Titel „Extreme Wetterereignisse im Frühsommer 2018, verbunden durch ein wiederkehrendes hemisphärisches Wellen-7-Muster”, der sich auf sommerliche Hitzewellen konzentrierte. Diese Forschung verfolgt die „resonante Verstärkung” planetarischer Wellen, die angeblich dazu führen, dass kalte Luft nach Süden strömt und dort wochenlang verbleibt.

PIK-Forscher, insbesondere Vladimir Petoukhov suggerieren, eine spezifische nichtlineare Beziehung identifiziert zu haben, und behaupten, dass die Atmosphäre am heftigsten reagiert, wenn die Meereiskonzentration in bestimmten arktischen Regionen bei etwa 40–80 % liegt. Wenn das Eis verschwindet, gibt der Ozean eine massive „Wärmeblase” an die kalte Winterluft ab und erzeugt so ein lokales Hochdrucksystem über der Arktis. Dieses Hochdruckgebiet wirkt wie ein Steuerungszentrum, die den Jetstream nach Süden drückt und kalte kontinentale Luftmassen aus Sibirien nach Westen in Richtung Europa wehen lässt.

Stefan Rahmstorf und sein Team haben sich ebenfalls für diese Theorie stark gemacht und argumentieren, dass „die Erwärmung der Arktis dazu führt, dass die ‚Wellen‘ im Jetstream viel größer werden und sich viel langsamer bewegen. Man sieht also, dass die Erwärmung auch zu ungewöhnlich kalten und harten Winterereignissen in ganz Europa führt“.

Seit Januar 2026 beobachten das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und die breitere wissenschaftliche Gemeinschaft eine Reihe höchst ungewöhnlicher Signale aus der Arktis, die ihrer Meinung nach mit dem Zusammenhang „weniger Eis = strengere Winter” in Einklang stehen (Verlangsamung der AMOC, Tipping Points Report vom Oktober 2025 und der vor wenigen Wochen veröffentlichte Arctic Report Card 2025).

Laut dem PIK haben wir es nicht mehr mit „zukünftigen Risiken“ zu tun, sondern mit der Live-Beobachtung eines destabilisierten Systems, in dem das geringe Eis eine „Hitzeglocke“ über dem Pol bildet und den Jetstream in eine „festgefahrene“ Position zwingt, was zu den aktuellen Kälteeinbrüchen führt.

Während Klimawissenschaftler darauf bestehen, dass dies fundierte Klimawissenschaft ist, sehen Skeptiker darin, was es wirklich ist: eine „Just-so-Story“, voller pseudo-tiefgründigem Blödsinn und wissenschaftlicher Sophisterei. Es klingt vollkommen logisch und überzeugend (z. B. dass Giraffen lange Hälse haben, um an hohe Blätter zu gelangen), aber es fehlen jegliche empirische Beweise dafür, dass dies tatsächlich so ist.

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Hierzu gibt es auch schon einen Kommentar, den ich so treffend finde, dass er hier beigefügt wird:

John F. Hultquist 2. January 2026 at 8:05 PM

Mir ist ein Muster aufgefallen. Auf der Nordhalbkugel herrschen im Juni, Juli und August in der Regel hohe Temperaturen. Im November, Dezember und Januar ist es dann kälter. Die Erwärmung hat mein ganzes Leben lang und schon vor meiner Zeit zu einer Abkühlung geführt. Die beste Strategie ist, davon auszugehen, dass dies so weitergeht. Die Finanzierung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung kann eingestellt werden.

Link: https://notrickszone.com/2026/01/02/expect-soon-another-pik-paper-that-claims-warming-leads-to-cold-snaps-over-europe/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




6,4 Billionen Dollar verpulvert – und immer noch geben fossile Treibstoffe den Ton an!

Cap Allon

Zwischen 2012 und 2023 gaben Regierungen und Institutionen weltweit mindestens 4 Billionen Dollar für die Energiewende aus.

Laut der Energieexpertin Irina Slav reduzierten diese Ausgaben den weltweiten Anteil fossiler Brennstoffe an der gesamten Energieversorgung von ~89,6 % auf ~86,6 %. Nach dreizehn Jahren und mehr als vier Billionen Dollar liefern Kohlenwasserstoffe immer noch fast 87 % der weltweiten Energie.

Seitdem haben die Ausgaben zugenommen, wobei die weltweiten Investitionen in „grüne Übergangstechnologien“ allein im Jahr 2024 insgesamt 2,4 Billionen US-Dollar betrugen und damit die Investitionen in fossile Brennstoffe für dieses Jahr überstiegen. Trotzdem lieferte Kohle eine Rekordmenge an Energie, während Öl und Erdgas für die Stromerzeugung, den Verkehr und die Industrie nach wie vor unverzichtbar waren.

Länder mit den höchsten Umstellungsausgaben weisen auch die höchsten Strompreise (weltweit) auf, was die zusätzlichen Kosten für den Ausbau des Stromnetzes, Redundanzen und die durch die Schwankungen bei Wind- und Solarenergie erforderliche Reserveversorgung reflektiert.

Nach rund 6,4 Billionen US-Dollar an Steuern, Subventionen und Investitionen dominieren fossile Brennstoffe weiterhin. Nur die Stromkosten sind drastisch gestiegen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/global-temperatures-down-in-december?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Nein, Yale Climate Connections, dramatische Photos belegen keine Auswirkungen des Klimawandels!

Anthony Watts

Der kürzlich in Yale Climate Connections erschienene Artikel mit dem Titel [übersetzt] „Sechs Fotos zeigen, wie der Klimawandel unsere Welt im Jahr 2025 geprägt hat” von Samantha Harrington präsentiert eine fotogestützte Erzählung, in der behauptet wird, dass Waldbrände, Überschwemmungen, Hitzewellen, Hurrikane und Dürren im Jahr 2025 „durch den Klimawandel noch verheerender und tödlicher geworden sind”. Das ist schlichtweg Unsinn. Der Artikel stützt sich auf eindrucksvolle Bilder und voreilige Schlussfolgerungen, um einen Zusammenhang mit dem Klima herzustellen, liefert jedoch keine stichhaltigen Beweise für diese Behauptungen, außerdem widerlegen gemessene Trends diese Behauptungen.

Der Artikel behauptet, dass diese Bilder „die Folgen der Klimaerwärmung in Aktion zeigen“, und behauptet wiederholt, dass der Klimawandel bestimmte Ereignisse „verstärkt“ oder wahrscheinlicher gemacht habe, wobei er sich auf Gruppen wie World Weather Attribution und Climate Central beruft. Die emotionale Kraft der Fotos ist unbestreitbar. Aber Fotos sind Momentaufnahmen; sie sagen nichts über die 30-jährigen Trends aus, die zur Bestimmung des Klimas erforderlich sind, und sie ersetzen auch keine langfristigen Beobachtungsdaten. Noch wichtiger ist, dass das Klima ein statistisches Konstrukt ist, ein Durchschnitt des Wetters über 30 Jahre, und keine Naturgewalt. Nur das Wetter ist eine Naturgewalt, und es sind Wetter-Ereignisse, welche die Schäden auf diesen Fotos verursachen.

Eine einzelne Brandnarbe, ein überflutetes Wohnzimmer oder ein Satellitenbild von Sturmschäden können ebenso wenig einen Klimatrend belegen wie ein einzelner Kälteeinbruch die Erwärmung widerlegen kann. Genau aus diesem Grund verwenden Wetterdienste 30-jährige Normwerte. Durch die Darstellung von sechs isolierten Ereignissen, die jeweils als „durch den Klimawandel verschlimmert” dargestellt werden, vermischt Yale Climate Connections Wetter und Klima und verleitet die Leser dazu, Trends zu vermuten, die durch die Beweise nicht belegt sind.

Wenn man von Fotos abstrahiert und sich mit der Geschichte und den Messungen befasst, wird das Ganze weitaus nuancierter. Was Hurrikane angeht, so zeigen die in „Climate at a Glance: Hurricanes” zusammengefassten Langzeitaufzeichnungen keinen eindeutigen Aufwärtstrend bei den Hurrikanen, die auf das Festland der USA treffen, oder bei der akkumulierten Zyklon-Energie, der die Behauptung einer stetigen Verschlimmerung der Stürme rechtfertigen würde.

Was Überschwemmungen betrifft, so dokumentiert „Climate at a Glance: Floods“ das Fehlen eines konsistenten globalen Anstiegs der Häufigkeit oder des Ausmaßes von Überschwemmungen, eine Schlussfolgerung, die auch im Sechsten Sachstandsbericht (AR6) des IPCC bestätigt wird.

In Bezug auf Waldbrände erklärt „Climate at a Glance: Wildfires“, dass das Ausmaß der Brände stark von der Landbewirtschaftung, den Zündquellen und der Brennstoffmenge beeinflusst wird und nicht allein von der Temperatur, wobei die langfristigen Trends je nach Region sehr unterschiedlich sind. Hitzewellen und Starkregenereignisse zeigen ebenfalls ein uneinheitliches regionales Verhalten und keine einheitliche globale Zunahme, wie auf den Seiten zu Extremwetterereignissen von „Climate at a Glance“ zusammengefasst wird.

Der Artikel stützt sich stark auf Behauptungen zur schnellen Zuordnung – Aussagen, dass der Klimawandel ein bestimmtes Ereignis „um zwei bis vier Grad wärmer” oder „700-mal wahrscheinlicher” gemacht habe. Diese Behauptungen stammen aus Modellen, die eine simulierte Gegenwart mit einer simulierten kontrafaktischen Welt ohne zusätzliche Treibhausgase vergleichen. Es handelt sich dabei nicht um direkte Messungen. Der sechste Sachstandsbericht (AR6) des IPCC macht deutlich, dass die Zuverlässigkeit der Zuordnung je nach Ereignistyp und Region stark variiert und dass weiterhin erhebliche Unsicherheiten bestehen. Spätere Verweise auf den IPCC-AR6 verschwinden oft aus der Berichterstattung in den Medien.

Climate Realism hat die Attributionsbehauptungen von World Weather Attribution und Climate Central wiederholt widerlegt und gezeigt, dass sowohl die faktischen Behauptungen über einen Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und bestimmten extremen Wetterereignissen in den Daten nicht zu finden sind als auch die Methodik fehlerhaft ist, mit der ein solcher Zusammenhang hergestellt wird, zum Beispiel hier, hier, hier und hier.

Ebenso wichtig ist, was der Artikel außer Acht lässt. Katastrophen werden ebenso sehr durch Exposition und Anfälligkeit wie durch das Wetter verursacht. Das Bevölkerungswachstum in Überschwemmungsgebieten, die Bebauung in brandgefährdeten Landschaften, unzureichende Entwässerung, schlechte Waldbewirtschaftung und veraltete Infrastruktur verstärken die Schäden. Ein im Juli fotografiertes überschwemmtes Haus in Texas reflektiert Entscheidungen zur Flächennutzung, Flussbau oder Warnsysteme – oder deren Fehlen –, die über die Folgen entscheiden, und nicht, wie in diesem Fall, ein verändertes Klima. Ein verbrannter Hang in Kalifornien ist ein Hinweis auf die Ansammlung von Brennstoff nach Jahrzehnten der Brandbekämpfung und Untätigkeit zur Verhinderung der Brennstoffansammlung, nicht auf eine Verschärfung der Dürre oder Hitze – beides ist nicht nachweisbar.

Der entscheidende Punkt ist: Fotos können Schäden festhalten, aber sie können keine Ursachen diagnostizieren.

[Hervorhebung im Original]

Ein Beispiel dafür ist das folgende Foto aus dem Jahr 1900:

Wenn man sich das Bild ansieht, kann man die Ursache für diese Schäden nicht bestimmen. Es könnte sich um ein Erdbeben, einen Tornado, einen Hurrikan oder ein anderes Starkwindereignis handeln. Es könnte sogar eine laufende Abrissbaumaßnahme sein. Man kann es einfach nicht sagen.

Ohne den Kontext des Ereignisses ist jede Zuordnung der Ursache reine Spekulation. Dieser Kontext in diesem Fall ist Folgender: DIE GESCHICHTE VON GALVESTON UND DER STURM VON 1900, ein Hurrikan, der vermutlich der Kategorie 3 oder höher auf der Saffir-Simpson-Hurrikan-Windskala angehörte.

Würde der gleiche Sturm heute auftreten, könnten Sie sicher sein, dass Experten und Medien, ausgestattet mit der schnell reagierenden „Attributionswissenschaft“, sich beeilen würden, genau diese Bilder zu verwenden, um zu behaupten, dass der Klimawandel irgendwie dafür verantwortlich sei.

Climate Realism hat wiederholt dokumentiert, wie fotozentriertes Storytelling und schnelle Zuschreibungen genutzt werden, um Gewissheit zu übertreiben. Leser finden einen Katalog mit Kritiken zu Attributionsbehauptungen zu Waldbränden, Überschwemmungen, Hurrikanen und Hitzewellen in der Berichterstattung über extremes Wetter, in der Medienaussagen mit Beobachtungsdaten und IPCC-Ergebnissen verglichen werden. Ebenso zeigen die zahlreichen Analysen von Climate Realism zur sogenannten „Attribution Science“, wie modellbasierte Wahrscheinlichkeitsaussagen routinemäßig als feststehende Tatsachen präsentiert werden, selbst wenn die zugrunde liegenden Daten spärlich oder widersprüchlich sind.

Am aussagekräftigsten ist vielleicht, dass der Artikel nie die Frage stellt, ob solche Bilder auch in früheren Jahrzehnten möglich gewesen wären. Die Antwort lautet ja. Die Geschichte ist voller verheerender Überschwemmungen, Brände, Stürme und Dürren, die lange vor dem Anstieg der modernen CO₂-Emissionen stattfanden. Was sich am meisten verändert hat, ist nicht das Vorhandensein von Extremen, sondern die Allgegenwart von Kameras, Drohnen, Satelliten und sozialen Medien – wodurch jede Katastrophe nun in hoher Auflösung dokumentiert wird, aber von narrativ geprägten Medien fälschlicherweise und sofort als Beweis für den „Klimawandel” dargestellt wird.

Indem Yale Climate Connections Fotos anstelle von Trends und Modelle anstelle von Messungen verwendet, verleitet es die Leser zu der irrigen Annahme, dass sechs Bilder „zeigen können, wie der Klimawandel unsere Welt geprägt hat”. Das können sie nicht. Das Klima wird über Jahrzehnte gemessen und nicht in einem Bild festgehalten. Solange die Medienberichterstattung nicht konsequent zwischen Wetter und Klima sowie zwischen Bildern und Beweisen unterscheidet, werden die Leser weiterhin eine eindrucksvolle, aber falsche visuelle Darstellung erhalten. Nur langfristige Trends können darauf hindeuten, dass der Klimawandel das Wetter verschlechtert, und Fotos können keine Trends erfassen.

Anthony Watts is a senior fellow for environment and climate at The Heartland Institute. Watts has been in the weather business both in front of, and behind the camera as an on-air television meteorologist since 1978, and currently does daily radio forecasts. He has created weather graphics presentation systems for television, specialized weather instrumentation, as well as co-authored peer-reviewed papers on climate issues. He operates the most viewed website in the world on climate, the award-winning website wattsupwiththat.com.

Originally posted at ClimateREALISM

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/01/01/no-yale-climate-connections-dramatic-photos-dont-prove-climate-change-effects/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Temperatureinordnung des Jahres 2025 – Teil 2

Josef Kowatsch, Matthias Baritz

Erster Teil hier.

In Teil 1 haben wir einige Gründe beschrieben, welche für die bei uns stattfindende plötzliche Klimaerwärmung ab 1987/88 in Teilen Europas verantwortlich sind.

Das waren: Plötzliche Änderung der Großwetterlagen auf mehr Südliche Richtungen, Zunahme der Sonnenstunden und Abnahme der Niederschläge. Wir setzen in Teil 2 die Suche nach den Ursachen fort mit einem menschverursachten Grund.

4) Stetige Zunahme der Wärmeinselflächen (WI) in Deutschland, dazu gehören:

4a) Die ständige weitere Bodenversiegelung und Asphaltierung einstiger Grünflächen, die Städte und Gemeinden fressen sich in die grüne einst kühlende nicht trockengelegte Landschaft hinein – derzeit 45 ha je Tag in Deutschland, siehe Versiegelungszähler, Stand: etwa 51 000 km2 von 358 000 km2, (Zähler derzeit nicht erreichbar)

4b) Die ständige flächenweite Trockenlegung Deutschlands in Feld, Wald, Wiesen und Fluren durch Drainagen und Entwässerungsgräben. Das Wasser der einst viel nässeren deutschen Sumpf-Landschaften landet im Meer, ein tatsächlicher Grund für den Meeresspiegelanstieg. Damit wird Deutschland im Sommer vielfach zu einer Steppenlandschaft. Es fehlt zunehmend die kühlende Verdunstung an heißen Sommertagen. Insbesondere die T-Max tagsüber steigen kontinuierlich. Die gesetzlichen Luftreinhaltemaßnahmen seit 40 Jahren verstärken diesen Prozess der Erwärmung tagsüber, weil die Sonnenstrahlung energiereicher wurde.

Und ohne die Zunahme der Wärmeinseln um die DWD-Stationen – siehe Versiegelungszähler- wäre die Erwärmung vor allem seit 1988 bis heute viel moderater ausgefallen:

Was heißt viel moderater? Um wieviel weniger? Wir haben in der Gruppe versucht, all die verschiedenen wärmer machenden Effekte, die Verlegung der Stationen, die Änderung der Tagestemperaturerfassung, die Messmethodenänderung aus den DWD-Temperaturreihen ab 1988 herauszurechnen. Die von anthropogenen Einflüssen bereinigte Erwärmungskurve würde dann seit 1988 vermutlich so verlaufen, die nach Berechnungen von R. Leistenschneider korrigierte Kurve in grün:

Abb. 2a: Die grüne Kurve soll die wirkliche Erwärmung Deutschlands seit 1988 darstellen, (+/-10% Schwankungsbreite) unter der Voraussetzung, wenn Deutschland so unverändert geblieben wäre wie 1988, aber auch alle Wetterstationen noch dort stehen würden, wo sie standen und immer noch mit der englischen Wetterhütte nach der alten Messmethode die Temperaturen erfasst worden wären.

Beachte: Der Temperatursprung war von 1987 auf 1988, die Grafik 3a beginnt also nach dem Sprung und zeigt nur die Weitererwärmungen seit 1988, einmal nach den DWD-Originaldaten und die grüne von uns bereinigte Reihe.

Man sieht: auch der grüne Verlauf zeigt eine deutliche Erwärmung seit 1988

Raimund Leistenschneider hat versucht für all die Veränderungen im deutschen Stationsnetz einen Korrekturfaktor zu ermitteln und danach die DWD-Reihen seit Anbeginn neu zu berechnen. Von 1881 bis heute beträgt dieser Korrekturfaktor 1,4°C.

Und nun ab Beginn der Deutschlandmessreihen, ab 1881: Die grüne untere Verlaufslinie soll die korrigierten Deutschlandtemperaturen seit Messaufzeichnungsbeginn anzeigen. Der rote polynome Graph zeichnet die vom DWD veröffentlichen Temperaturwerte nach.

Abb. 2b: Der grüne Verlauf soll die reale und natürliche Temperaturentwicklung für das heutige Deutschland angeben. Sie will nur die immerwährenden Klimaänderungen berücksichtigen, ohne menschliche wärmende Veränderungen. Also wenn Deutschland so geblieben wäre, wie es 1881 war, mit denselben Wetterstationen wie damals, denselben Messmethoden, derselben Einwohnerdichte und demselben geringen Wohlstand. Also das Kaiserreich unverändert in die heutige Zeit versetzt. Dann wäre in etwa der grüne Verlauf richtig.

Auswertung: Die grüne Verlaufskurve zeigt nach 1987 gleichfalls die starke Erwärmung, jedoch nicht ganz so stark im Anstieg wie die vom DWD erhobenen und oft geänderten Messerfassungsmethoden. (in rot)

Und: das grüne 2025-Jahr wäre immer noch ein eher warmes Jahr

Zusätzlich für unsere Leser: Mit Temperatursprung sieht derselbe Verlauf so aus wie in der nächsten Grafik. Auffallend, der Temperatursprung wäre 1987/88 bei der korrigierten grünen Temperaturreihe genauso vorhanden.

Abb. 2c. Die grüne Kurve gibt den Verlauf der nach R. Leistenschneider korrigierten DWD-Temperaturreihen wider. Wäre Deutschland so unverändert geblieben wie 1881, und auch die Wetterstationen dort stehen würden, wo sie einst standen, dann hätten nur die natürlichen Einflüsse auf das Klima in Mitteleuropa gewirkt. Diese natürliche Änderung will der grüne Verlauf nachzeichnen. Dabei gibt R. Leistenschneider einen Schwankungsbereich von +/-10% an.

 

Gibt es eine solche Wetterstation in Deutschland, die all diese Bedingungen erfüllt wie unsere grüne Regressionslinie aus Grafik 2 und als WI-frei einzustufen wäre? Können wir den Verlauf überprüfen? Antwort Nein. So eine Wetterstation gibt es in ganz Deutschland nicht und schon gar nicht ab 1881.

Jedoch in anderen Teilen der Welt, z.B. in der Antarktis, aber dort auch nicht ab 1881

Die französische Station Dumont D’Urville, (66° 40′ südl. Breite. 140° 01′ östl. Länge) Temperaturverlauf seit 1980, also 45 Jahre und geographischer Standort.

Da diese Wetterstation einerseits WI-frei ist, andererseits aber auch die natürlich Umstellung der Wetterlagen in Europa von nördlichen auf vermehrt südliche Richtungen mit Sonnenstundenzunahme nicht mitgemacht hat, (wie auch?) zeigt diese Wetterstation auch einen gänzlich anderen Verlauf als die mittel- und westeuropäischen Wetterstationen.

Ergebnis: Keinerlei Korrelation zwischen Temperatur und CO₂-Konzentrationszunahme in den letzten 46 Jahren.

Die Station liegt auf der Karte rechts unten am Rande der Antarktis.

Abb.: 3a/b: Die Wetterstation Dumont D‘Urville in der Antarktis zeigt keinerlei Erwärmung seit 1980, im Gegenteil, es wird sichtbar kälter dort. Siehe negative Steigungsformel. Der Schnitt der Jahrestemperaturen liegt zwischen -10 und – 11 Grad. Die Stationen weiter dem Pol zu sind natürlich übers Jahr gesehen wesentlich kälter. Wir erkennen keinerlei Korrelation zwischen weltweiter CO₂-Zunahme und fallender Temperatur oder wirkt Kohlendioxid kühlend

Zwei Grundforderungen von uns Natur- und Umweltschützern:

Die werbe- und geschäftsmäßig geplante und regierungsgewollte CO-Klimaangstmache vor einer angeblichen Erdüberhitzung und Lebensbedrohung muss sofort eingestellt werden.

Wir sind deshalb gegen teure technische CO-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt oft zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren und die Albedo wieder zu vergrößern. (Vorschlag aus den USA)

Was man gegen heiße Sommertage und gegen die Trockenlegung Deutschlands vorgehen sollte, haben wir hier in 15 Punkten beschrieben.

Aber diese Hilfsmaßnahmen, die tatsächlich helfen würden, würden der CO-Treibhaustheorie widersprechen, deshalb entscheidet sich die Politik lieber für die teure CO-Bodenverpressung oder CO₂ aus der Luft ausfiltern und andere vollkommen sinnlose und teure CO₂-Reduzierungsmaßnahmen. Dafür zahlen wir gesetzlich verordnet steigende CO₂-Steuern. Zuletzt gestiegen zu Jahresbeginn 2026. Und die Regierung, ja sogar der ADAC lobt diese völlig unnütze Verteuerung. Unsere Vorschläge im obigen link würden nicht nur helfen, sondern wären zugleich ein Beitrag zum Naturschutz, die Vielfalt der Arten und die Ökologie der Landschaft würde sich wesentlich verbessern.

Kohlendioxid ist Leben, Kohlendioxid ist Schöpfung.

Wir Menschen wie auch Tiere und Pflanzen bestehen neben einigen anorganischen Komponenten aus unzähligen und ganz unterschiedlichen organischen Molekülen, die in hochkomplexer Weise interagieren als läge dem ein göttlicher Bauplan zugrunde. Sämtliche organische Verbindungen basieren dabei auf Kohlenstoff. Und jedes einzelne dieser C-atome stammt letztlich von dem Spurengas CO₂!!! Leider viel zu wenig vorhanden, derzeit nur 426 ppm in der Luft, das ist zu wenig CO₂ für eine optimale Lebensentfaltung auf diesem Planeten. Es muss erstaunen, dass diese relative geringe CO₂-Konzentration in der Luft überhaupt ausreicht, soviel pflanzliche Biomasse zu erzeugen. Tatsächlich müssen sich Pflanzen einige Tricks einfallen lassen, um ausreichend CO₂ bei der Fotosynthese zu kriegen. Die meisten Pflanzen sind C-3 Pflanzen, bei denen hängt die Bindung von einem Enzym, namens Rubisco ab. Sie haben gelernt, sich mit weniger CO₂ zurecht zu finden.

Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1000ppm, das sind 0,1%. Das ist auch die Konzentration in den Gewächshäusern für den Gemüseanbau. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, also auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Grafik 4: Noch ist die Flora und Fauna auf diesem Planeten nicht gerettet. Wir haben bisher erst die CO₂-Konzentrationsabnahme stoppen können. Ein deutlicher CO₂-Aufwärtstrend, eine Konzentrationszunahme auf den optimalen Wert für Flora und Fauna ist noch nicht erkennbar

Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO₂ ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO₂ verteufelt und vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten. CO₂ ist kein Klimakiller, wer das behauptet, versündigt sich an der Schöpfung. Und solchen Falschaussagen müssen wir offensiv entgegentreten. Wir wollen keine Schöpfungszerstörer auf diesem Planeten dulden.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert, nur raffinierter und durchdachter. Ausführlich hier beschrieben.

Diesem Geschäftsmodell Treibhauskirche, der Zerstörung der Schöpfung auf der Erde müssen wir vereint und offensiv entgegenwirken. Es gibt überhaupt keinen Klimanotstand, dieser ist frei erfunden und wird am Leben gehalten durch bezahlte NGOs und andere völlig unseriöse Scharlatane, die von den Bezahl-Medien auch noch hofiert werden. Schon mal was von der Terroreinheit „Vulkangruppe“ gehört? Eigentlich ein Klimairrenhaus, das uns täglich neu anlügt und bedroht. Wir müssen mithelfen, diesem schlimmen, vor allem in den letzten 15 Jahren entstandenem und gesetzlich abgeschirmtem Klimakartell ein Ende zu bereiten. Auf die Tagesschau und ZDF-Heute können wir uns nicht verlassen.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gestellt werden und nicht das Geschäftsmodell Klimaschutz. Letztlich geht es um die Bewahrung unserer Demokratie und den kulturellen Erhalt Deutschlands wie wir unser schönes Land kennen. Diesem Ablasshandelsmodell CO₂-Klimalüge muss ein Ende bereitet werden. Und jeder sollte mithelfen.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.